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Brose Bamberg

Bas­ket­ball

Bro­se Bam­berg ringt BG Göt­tin­gen nieder

Bro­se Bam­berg hat am 19. Spiel­tag der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga die BG Göt­tin­gen mit 95:92 besiegt. Dabei sah Bam­berg Mit­te des drit­ten Vier­tels schon wie der siche­re Ver­lie­rer aus. Am Ende muss­te jedoch eine Ver­län­ge­rung das Spiel entscheiden.

In der Anfangs­pha­se des Spiels von Bro­se Bam­berg gegen die BG Göt­tin­gen hieß es zunächst eigent­lich eher Bro­se gegen Harald Frey, spä­ter dann Bro­se gegen Rays­haun Ham­monds. Vor 3.354 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern in der Bam­ber­ger Are­na war Erst­ge­nann­ter für die ers­ten sechs Göt­tin­ger Zäh­ler zustän­dig, ehe der Zweit­ge­nann­te für die dar­auf­fol­gen­den fünf sorgte.

Für die Bam­ber­ger Gast­ge­ber war es das Kol­lek­tiv, das dem Spiel von Beginn an sei­nen Stem­pel auf­zu­drü­cken ver­such­te. So hat­ten bis Mit­te des ers­ten Vier­tels alle ein­ge­setz­ten Spie­ler getrof­fen. Nach fünf Minu­ten stand es 9:11 und das Spiel blieb eng.

Zwar konn­ten sich die Gäs­te der BG Göt­tin­gen kurz­fris­tig mit fünf Punk­ten abset­zen (9:14, 6.), aber Bro­se blieb dran. Dies vor allem in Gestalt von Guard Gerel Sim­mons, der nach zehn Minu­ten bereits sie­ben Punk­te erzielt hat­te. Die letz­ten vier davon fie­len in den Schluss-Sekun­den des Vier­tels zur Bam­ber­ger 25:24-Führung.

Im zwei­ten Vier­tel kam Bam­berg gut ins Spiel, stand defen­siv sicher und blieb offen­siv treff­si­cher. Ein 6:0‑Lauf brach­te nach gut 14 Minu­ten die bis dahin höchs­te Bam­ber­ger Füh­rung: 40:32. Die­se schwand in der Fol­ge aller­dings schnell, denn die BG Göt­tin­gen kam immer wie­der zu zwei­ten Chan­cen und traf soli­de von der Drei­er­li­nie. Der letz­te Göt­tin­ger Distanz­wurf fand mit der Sire­ne den Weg in den Bam­ber­ger Korb und brach­te Bro­se mit 46:48 in Rückstand.

Bam­ber­ger Schwä­che­pha­se im drit­ten Viertel

Die zwei­te Halb­zeit begann für Bro­se schlecht. Die Haus­her­ren fin­gen sich zwei schnel­le Drei­er und fan­den offen­siv nicht mehr ins Spiel. Bis zur 27. Minu­te gelang den Bam­ber­gern kein ein­zi­ger Korb aus dem Spiel, ledig­lich vier Frei­wür­fe brach­ten Punkte.

Göt­tin­gen nut­ze die­se Bam­ber­ger Schwä­che­pha­se und zog davon – aller­dings nicht in dem Umfang, den man hät­te erwar­ten kön­nen, wenn der Geg­ner kaum punk­tet. So war der Bam­ber­ger Rück­stand trotz allem nie höher als zwölf Zäh­ler (46:58, 23.).

Sie­ben Minu­ten dau­er­te es, bis Guard Patrick Mil­ler im drit­ten Vier­tel mit einem Korb­le­ger die offen­si­ve Erlö­sung brach­te: 54:63. Patrick Heck­mann leg­te ein And1 nach und Bro­se war beim 57:63 plötz­lich wie­der zumin­dest ansatz­wei­se im Spiel. Vor dem Schluss­ab­schnitt betrug der Rück­stand noch acht Zäh­ler, es stand 59:67.

Erst die Ver­län­ge­rung brach­te die Entscheidung

Die letz­ten zehn Minu­ten boten dem Publi­kum dann ein völ­lig ande­res Bild. Plötz­lich traf Bro­se aus allen Lagen, dafür hat­ten die BG Göt­tin­gen Pro­ble­me. Nach zwei frü­hen Frei­wür­fen tra­fen die Nie­der­sach­sen nichts mehr. Statt­des­sen trumpf­te Bro­se auf.

Drei­er von Rea­ves, Seng­fel­der, Bell, noch­mals Rea­ves und ein And1 von Seng­fel­der und Gabri­el Chach­ash­vi­li sorg­ten bin­nen fünf Minu­ten für einen 15:0‑Lauf und die Bam­ber­ger 74:69-Führung. Bam­bergs Fans reagier­ten laut­stark, vor allem als Bro­se nach­leg­te und den Vor­sprung vier Minu­ten vor Ende auf neun Punk­te erhöh­te: 80:71.

Dann pas­siert aber, was Bam­berg im Ver­lauf der Sai­son schon mehr­mals pas­siert war – urplötz­lich schlaff­te die Mann­schaft ab. Vor­ne fiel nichts mehr, hin­ten wur­den die Lücken wie­der grö­ßer und Bäl­le gin­gen leicht­fer­tig ver­lo­ren. Das nutz­ten die Göt­tin­ger aus, fan­den zurück ins Spiel und gli­chen durch Frei­wür­fe zwei Sekun­den vor Schluss zum 81:81 aus – Verlängerung.

Dort traf zunächst Seng­fel­der einen Drei­er, Ham­monds glich direkt im Gegen­zug aus (84:84, 41.). Crand­all hol­te per Frei­wurf die Füh­rung für die Gäs­te zwar zurück, doch im Gegen­zug traf Bam­bergs Young einen Drei­er und kurz dar­auf zwei Frei­wür­fe. Nach­dem dann auch Mil­ler feh­ler­frei von der Linie blieb, führ­te Bro­se Mit­te der Ver­län­ge­rung mit 91:85.

Doch Bam­berg gelang es nicht, die Füh­rung abzu­si­chern. Zu einer abso­lu­ten Unzeit pro­du­zier­te Bro­se zwei Offen­siv­fouls in Fol­ge, das zwei­te zudem unsport­lich. Göt­tin­gen nutz­te die Frei­wür­fe und kam auf einen Punkt ran: 93:92.

In den Schluss­se­kun­den hielt Bro­se dann aber cle­ver den Ball und dies­mal foul­te Göt­tin­gen – eben­falls unsport­lich. Sim­mons traf einen Frei­wurf, kurz dar­auf Mil­ler eben­so. Am Ende setz­te sich Bro­se Bam­berg knapp mit 95:92 gegen die BG Göt­tin­gen durch. Mit die­sem Sieg im Rücken kann die Mann­schaft nun das Ent­schei­dungs­spiel um den Vier­tel­fi­nal­ein­zug im FIBA Euro­pe Cup gegen Włocła­wek antreten.

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bro­se Bam­berg emp­fängt Göttingen

Bro­se Bam­berg ist am 19. Spiel­tag der easy­Credit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga Gast­ge­ber für die BG Göt­tin­gen. Spiel­be­ginn ist am Sonn­tag um 18 Uhr.

Die BG Göt­tin­gen steht aktu­ell mit zehn Sie­gen aus 16 Spie­len auf Rang fünf und damit einem siche­ren Play­off­platz. Einen die­ser Erfol­ge gab es gegen Bro­se Bam­berg. Im Hin­spiel Mit­te Dezem­ber behiel­ten die Veil­chen mit 95:79 deut­lich die Ober­hand. Har­per Kamp (26) und Rays­haun Ham­monds (23) bekam Bro­se damals nie wirk­lich in den Griff. Der Sieg über Bam­berg war der­einst der Start einer fünf Sie­ge umfas­sen­den Serie, die erst Anfang Janu­ar beim 75:78 in Frank­furt ende­te. Im Anschluss gewan­nen die Nie­der­sach­sen noch in Ham­burg, zogen zuletzt jedoch mit 74:105 in Mün­chen den kür­ze­ren. Den­noch, alles in allem, sind die Göt­tin­ger voll­kom­men im Soll, wol­len ihre star­ke Bilanz aus der Hin­run­de nun auch in den ver­blei­ben­den Par­tien kon­ser­vie­ren. Die posi­ti­ven Ergeb­nis­se sind in ers­ter Linie einer soli­den Team­leis­tung geschul­det. Fünf Spie­ler punk­te­ten bis­lang im Schnitt zwei­stel­lig, Mark Smith sticht aus die­sem Quin­tett mit durch­schnitt­lich erziel­ten 17,6 Zäh­lern noch­mals etwas her­aus. Vor allem von jen­seits der 6,75-Meter-Linie sind die Göt­tin­ger treff­si­cher. Knapp 40 Pro­zent aller Ver­su­che fan­den bis­lang den Weg in den Korb, pro Spiel streu­ten sie ihren Geg­nern so durch­schnitt­lich 33 Punk­te ein – der bes­te Wert in der gesam­ten BBL. Till Pape, Javon Bess, aber allen vor­an Harald Frey sind dabei die nie­der­säch­si­schen Drei­er­kö­ni­ge, tref­fen alle­samt deut­lich über 40 Pro­zent ihrer Drei­er­ver­su­che. Tun­lichst ver­mei­den soll­te man als Veil­chen­geg­ner auch, die Man­nen von Ex-Bro­se-Coach Roel Moors an die Frei­wurf­li­nie zu schi­cken. Die getrof­fe­nen 81,6 Pro­zent stel­len hier näm­lich eben­so den Spit­zen­wert aller BBL-Teams dar. Wenn es über­haupt eine Schwä­che gibt, dann sind es die Rebounds. 33,3 Abpral­ler sicher­te sich die BG bis­lang im Schnitt pro Spiel und damit weni­ger als alle ande­ren Bun­des­li­ga­mann­schaf­ten. Dafür pas­sen sie umso bes­ser auf den Ball auf, kom­men im Schnitt auf ledig­lich 11,6 Tur­no­ver pro Par­tie – ein wei­te­res Mal der BBL-Spit­zen­wert. Ihr in die­ser Kate­go­rie bes­tes Spiel mach­ten sie dabei übri­gens gegen Bro­se, wo sie am Ende nur sie­ben Ball­ver­lus­te in der Sta­tis­tik ste­hen hat­ten. Trotz all der Spit­zen­wer­te und des deut­li­chen Hin­spiel­sie­ges warnt BG-Assis­tenz­trai­ner Oli­vi­er Fou­cart vor der Par­tie am Sonn­tag gegen Bro­se: „Sie haben zwi­schen­durch vie­le Spie­le gespielt und wir auch. Dar­um wird es eine ande­re Par­tie wer­den. Bam­berg hat zwar immer noch die­sel­be Phi­lo­so­phie, aber in Mil­ler, Bell und Gerel Sim­mons ande­res Per­so­nal zur Ver­fü­gung. Bam­bergs größ­te Stär­ke ist die Offen­si­ve. Sie haben vie­le ver­schie­de­ne Werk­zeu­ge: gute Wer­fer, aggres­si­ve und phy­si­sche Guards, in Seng­fel­der und Young zwei gro­ße Spie­ler, die das Feld weit machen können.“


„Sie spie­len sehr phy­sisch, sind zudem extrem wurfstark“

Genau das von Fou­cart zuletzt skiz­zier­te will und muss Bro­se Bam­berg am Sonn­tag umset­zen. Zuletzt hat das im FIBA Euro­pe Cup gegen Ker­av­nos unter der Woche gut geklappt. Der 89:58-Erfolg hielt dabei nicht nur die Tür zum Wei­ter­kom­men ins Vier­tel­fi­na­le des euro­päi­schen Wett­be­werbs offen, son­dern war zugleich auch ein wich­ti­ger Erfolg für die Psy­che. Zuvor gab es bekannt­lich vier Nie­der­la­gen in Serie, daher war der Sieg enorm hilf­reich fürs Selbst­be­wusst­sein, wie auch Chef­trai­ner Oren Amiel im Nach­gang kon­sta­tier­te: „Der Sieg tut gut und gibt den Jungs hof­fent­lich Selbst­ver­trau­en für die kom­men­den Auf­ga­ben.“ Die wer­den näm­lich defi­ni­tiv nicht ein­fa­cher und müs­sen, wol­len Chris­ti­an Seng­fel­der und Co. die Play­off­plät­ze nicht aus den Augen ver­lie­ren, auch posi­tiv gestal­tet wer­den. Der Fokus ist in jedem Fall wie­der da. Patrick Mil­ler bezeich­ne­te die 107 Gegen­punk­te vom letz­ten Wochen­en­de in Ulm im Fan­talk unter der Woche als schril­len­den Weck­ruf, dass es so defen­siv nicht wei­ter­ge­hen kön­ne. Gegen Ker­av­nos war die Ver­tei­di­gung denn auch deut­lich sta­bi­ler als in den Par­tien zuvor. Für Göt­tin­gen müs­sen die Bam­ber­ger jedoch noch­mals min­des­tens eine Schip­pe drauf­le­gen, denn die Nie­der­sach­sen sind defi­ni­tiv stär­ker als die Zyprio­ten – mit allem Respekt für deren Leis­tung. Daher wird es am Sonn­tag wie­der auf die Balan­ce zwi­schen Defen­si­ve und Offen­si­ve ankom­men. Und auf das rich­ti­ge Set­play. Denn wenn es von außen nicht läuft, dann sind die gro­ßen Jungs unter dem Korb in den letz­ten Spie­len immer bereit und anspiel­bar gewe­sen. Egal dabei ob Chris­ti­an Seng­fel­der, Solo­mon Young oder Gabri­el Chach­ash­vi­li – auf die drei war in der Zone Ver­lass. Aktu­ell bes­ter Bam­ber­ger Wer­fer ist Patrick Mil­ler mit im Schnitt erziel­ten 16,6 Punk­ten. Solo­mon Young führt die inter­ne Rebound­sta­tis­tik mit durch­schnitt­lich gesi­cher­ten 5,3 Abpral­lern an, wäh­rend aber­mals Pat Mil­ler mit im Schnitt 5,6 ver­teil­ten Assists Bro­ses bes­ter Vor­la­gen­ge­ber ist.
„Man kann das Spiel am Sonn­tag nicht mit dem Hin­spiel ver­glei­chen. Damals hat­ten Pat Mil­ler und ich gefehlt“, blickt Amir Bell auf die Begeg­nung. „Den­noch waren wir bis ins letz­te Vier­tel eben­bür­tig, ehe uns dann die Luft aus­ging. Daher wird es nun eine ganz ande­re Par­tie wer­den. Wir wis­sen, was auf uns zukommt. Sie spie­len sehr phy­sisch, sind zudem extrem wurf­stark. Gegen das eine müs­sen wir dage­gen­hal­ten, das ande­re müs­sen wir ver­su­chen ihnen so gut wie mög­lich weg­zu­neh­men. Wir spie­len vor unse­ren Fans, das gibt uns natür­lich einen extra Push.“

Sieg gegen Ker­av­nos BC

FIBA Euro­pe Cup: Bro­se Bam­berg bleibt im Ren­nen um Viertelfinale

Bro­se Bam­berg setz­te sich am 11. Spiel­tag der Zwi­schen­run­de des FIBA Euro­pe Cups mit 89:58 deut­lich gegen Ker­av­nos BC durch. Kom­men­de Woche hat die Mann­schaft somit die Chan­ce, beim pas­sen­den Aus­gang des Par­al­lel­spiels, das Vier­tel­fi­na­le zu erreichen.

Im FIBA Euro­pe Cup-Zwi­schen­run­den­spiel gegen die Zyprio­ten des Ker­av­nos BC waren die Bam­ber­ger von Beginn an das domi­nie­ren­de Team. Vor 2.801 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern in der hei­mi­schen Hal­le lag Bam­berg Mit­te des ers­ten Vier­tels bereits 13:5 vor­ne. Patrick Mil­ler hat­te früh zwei Frei­wür­fe getrof­fen, ehe ein 9:0‑Lauf folgte.

Die Haus­her­ren stan­den gut in der Ver­tei­di­gung und mach­ten es Ker­av­nos schwer, zu ein­fa­chen Wür­fen zu kom­men. Offen­siv lief es eben­falls für Bam­berg. Nach einem Drei­er von Chris­ti­an Seng­fel­der führ­te Bro­se 45 Sekun­den vor Vier­te­len­de erst­mals zwei­stel­lig: 22:10.

Die Anfangs­pha­se des zwei­ten Abschnitts gehör­te wei­ter­hin Bam­berg – nach 30 Sekun­den stand es 28:11. Nach wei­te­ren Punk­ten von Seng­fel­der und einem Distanz­tref­fer von Bohačík führ­te Bro­se nach zwölf Minu­ten erst­mals mit 20 Punk­ten: 33:13.

Doch Ker­av­nos gab nicht auf, traf zwei Drei­er in Fol­ge, dazu zwei Frei­wür­fe, und ver­kürz­te den Rück­stand zur Mit­te des Vier­tels auf zwölf Zäh­ler: 33:21. Bro­se war jedoch immer dann zur Stel­le, wenn es nötig wur­de. Mal traf Amir Bell den Drei­er, dann Gabri­el Chach­ash­vi­li unter dem Korb (40:21, 17.). Die Gäs­te tra­fen jedoch wei­ter­hin zuver­läs­sig von außen, so auch mit der letz­ten Akti­on vor der Pau­se. Der vier­te Drei­er von Sty­li­a­nou bedeu­te­te den 46:34-Halbzeitstand.

Chan­ce auf Grup­pen­sieg für Bamberg

Aus den zwölf Punk­ten Vor­sprung wur­den direkt zu Beginn der zwei­ten Halb­zeit nach einem 6:0‑Lauf wie­der 18 (52:34, 22.). Es dau­er­te drei Minu­ten, ehe Ker­av­nos erst­mals die nun wie­der gut­ste­hen­de Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung durch­bre­chen konn­te. Doch es blieb dabei: Immer wenn die Gäs­te zu einem klei­nen Run ansetz­ten, waren die Haus­her­ren zur Stel­le. So auch nach gut 27 Minu­ten. Die Zyprio­ten kamen durch fünf Punk­te in Serie beim 56:44 wie­der auf zwölf Zäh­ler an Bam­berg ran. Bell, Mil­ler, Chach­ash­vi­li und Bohačík sorg­ten im Anschluss aber wie­der für kla­re­re Ver­hält­nis­se. 15 Punk­te betrug die Bam­ber­ger Füh­rung vor den letz­ten zehn Minu­ten. Beim Stand von 65:50 gin­gen die Teams in den Schlussabschnitt.

Dort mach­te Bam­berg schnell klar, dass es dies­mal kei­nen Leis­tungs­ab­fall, wie in eini­gen der zurück­lie­gen­den Spie­le, geben wür­de. Bro­se blieb defen­siv sta­bil und offen­siv treff­si­cher. Erst nach sie­ben Minu­ten im drit­ten Vier­tel gelang es Ker­av­nos, aus dem Feld abzu­schlie­ßen. Da die Gäs­te zuvor ledig­lich einen Frei­wurf tra­fen, war die Par­tie nach dem zwi­schen­zeit­li­chen 14:0‑Lauf der Gast­ge­ber beim 81:51 drei Minu­ten vor Schluss ent­schie­den. Letzt­lich sicher­te sich Bro­se Bam­berg das vier­te Vier­tel mit 24:8 und gewann die Par­tie deut­lich mit 89:58.

Kom­men­den Mitt­woch hat Bam­berg am letz­ten Spiel­tag der Zwi­schen­run­de des FIBA Euro­pe Cups bei Anwil Włocła­wek nun die Chan­ce, durch einen Sieg als Grup­pen­sie­ger in die K.o.-Runde ein­zu­zie­hen. Dazu muss die Mann­schaft bei Włocła­wek ent­we­der gewin­nen oder Ora­dea muss im Par­al­lel­spiel gegen Ker­av­nos verlieren.

Bas­ket­ball FIBA Euro­pe Cup

Bro­se gegen Ker­av­nos BC: Ers­tes Fina­le um Ein­zug in K.o.-Phase

Bro­se Bam­berg emp­fängt heu­te Abend zum 5. und vor­letz­ten Spiel­tag der Zwi­schen­run­de des FIBA Euro­pe Cups den Ker­av­nos BC. Die Aus­gangs­la­ge für Bam­berg ist klar: Gewinnt Bro­se die bei­den letz­ten Par­tien der Zwi­schen­run­de, steht die Mann­schaft im Vier­tel­fi­na­le. Ver­liert Bam­berg heu­te, gibt es noch eine Rest-Chan­ce aufs Weiterkommen.

Ker­av­nos BC kommt mit mit einem Kan­ter­sieg in der hei­mi­schen Liga nach Bam­berg. Gegen Apop Paphou setz­te sich der Tabel­len­füh­rer der zyprio­ti­schen Divi­si­on A klar mit 105:64 durch. Wäh­rend der Erfolg der 13. im 14. natio­na­len Spiel war, läuft es auf euro­päi­schem Par­kett eher schlecht.

Aktu­ell steht das Team von Micha­lis Kakiou­zis mit fünf Punk­ten – ein Sieg, drei Nie­der­la­gen – auf dem letz­ten Platz. Aller­dings könn­te mit zwei Sie­gen, und den pas­sen­den Ergeb­nis­sen der ande­ren Par­tien, noch der Ein­zug in die K.o.-Runde gelin­gen. Daher wird es kein Schau­lau­fen der Zyprio­ten in Bam­berg geben, son­dern einen Kampf über 40 Minu­ten. Den lie­fer­te der BC bereits im Hin­spiel, als sich Bro­se erst im Schluss­ab­schnitt etwas befrei­en und letzt­lich mit 90:87 gewin­nen konnte.

Bro­se Bam­berg steckt, anders als die Gäs­te, aktu­ell in einer Nie­der­la­gen­se­rie. Wett­be­werbs­über­grei­fend war­ten die Bam­ber­ger seit vier Spiel­ta­gen auf einen Erfolg. Den letz­ten gab es Mit­te Janu­ar in Braun­schweig, zuletzt ging das Spiel gegen Ulm mit 87:107 ver­lo­ren.

Im FIBA Euro­pe Cup hat Bam­berg sei­nen Erfolg aller­dings noch in eige­ner Hand. Sie­ge heu­te gegen Ker­av­nos BC und nächs­te Woche in Włocła­wek wür­den das siche­re Wei­ter­kom­men bedeuten.

Soll­te heu­te Abend zudem Włocła­wek gegen Ora­dea gewin­nen, gäbe es nächs­te Woche ein Ent­schei­dungs­spiel um den Grup­pen­sieg zwi­schen Bam­berg und den Polen.

Doch selbst bei einer Nie­der­la­ge müss­te Bam­ber­ger den Ein­zug in die K.o.-Runde noch nicht end­gül­tig auf­ge­ben. Bei rich­ti­gem Aus­gang der ande­ren Grup­pen-Spie­le bestün­de noch die Mög­lich­keit des Vier­tel­fi­nal­ein­zugs. Wie eng es in Grup­pe L zugeht, zeigt die Tat­sa­che, dass selbst Ker­av­nos BC, aktu­ell Tabel­len­schluss­licht, noch die Chan­ce auf das Wei­ter­kom­men hat.

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bro­se Bam­berg unter­liegt in Ulm

Nach der Nie­der­la­ge auf euro­päi­scher Ebe­ne am Diens­tag muss­te Bro­se Bam­berg ges­tern in der Bun­des­li­ga eine wei­te­re Aus­wärts­nie­der­la­ge ein­ste­cken. Vie­le Ball­ver­lus­te und zuge­las­se­ne Offen­siv­re­bounds präg­ten das Spiel der Bam­ber­ger, die in Ulm ledig­lich in der ers­ten Halb­zeit eben­bür­tig waren.

Die Anfangs­pha­se in Ulm domi­nier­ten zunächst bei­de Offen­siv­rei­hen. Kaum ein Wurf­ver­such ging dane­ben, vor allem tra­fen die Ulmer die ers­ten zwei Distanz­wür­fe. Bro­se pro­bier­te es indes zunächst in der Zone, schloss da immer wie­der durch Chris­ti­an Seng­fel­der erfolg­reich ab (9:6, 2.). Zwei wei­te­re Ulmer Drei­er spä­ter war die Bam­ber­ger Füh­rung jedoch auf­ge­braucht (12:14, 4.). Doch die Gäs­te blie­ben wei­ter im Spiel. Zwar stimm­te die Ver­tei­di­gung noch nicht wirk­lich, dafür war die Wurf­aus­wahl soli­de. So war es wei­ter­hin eine aus­ge­gli­che­ne Par­tie in den ers­ten zehn Minu­ten, die Patrick Mil­ler durch einen ver­wan­del­ten Frei­wurf zwei Sekun­den vor der Sire­ne auf 25:24 für Bro­se Bam­berg stellte.

Die ers­ten Aktio­nen des zwei­ten Abschnitts gehör­ten Solo­mon Young, der vier Punk­te in Fol­ge erziel­te. Der Cen­ter war es auch, der nach einem Drei­er die bis dato höchs­te Bam­ber­ger Füh­rung her­aus­schoss (32:26, 13.). Zwei Unauf­merk­sam­kei­ten in der Ver­tei­di­gung nutz­te Ulm zu zwei eige­nen erfolg­rei­chen Distanz­wür­fen und waren nach 16 Minu­ten beim 37:37 wie­der kom­plett drin im Spiel. In Füh­rung gehen konn­ten sie aber nicht, da Bro­se immer die pas­sen­den Ant­wor­ten auf die Wür­fe der Haus­her­ren fand. Mal war es ein Drei­er von Jaromír Bohačík, mal Gabri­el Chach­ash­vi­li in der Zone. Zur Pau­se blieb es bei einem Punkt vor für Bro­se, ging es mit 45:44 in die Kabine.

„Sie waren bes­ser als wir“

Das drit­te Vier­tel war ein ganz bit­te­res aus Bam­ber­ger Sicht. Die Gäs­te beka­men näm­lich Yago dos San­tos nicht in den Griff. Oder anders: Ulms Auf­bau­spie­ler traf aus allen Lagen und nach Belie­ben. 17 Zäh­ler soll­te er allei­ne in die­sem Abschnitt erzie­len, dabei fünf Drei­er tref­fen. Ins­ge­samt kas­sier­te Bro­se in den drit­ten zehn Minu­ten 37 Gegen­punk­te. Ohne Fra­ge: das war mehr als nur ein­deu­tig zu viel. Auf der ande­ren Sei­te aber lief die Offen­si­ve wei­ter ok, tra­fen Young, Sim­mons und Rea­ves teil­wei­se schwe­re Drei­er und hiel­ten ihre Mann­schaft so nach wie vor zumin­dest ansatz­wei­se in Schlag­di­stanz. 28 Punk­te soll­ten am Ende des drit­ten Vier­tels auf Bam­bergs Scores­heet ste­hen, so dass sich der Rück­stand doch eini­ger­ma­ßen in Gren­zen hielt und es ledig­lich mit acht Punk­ten minus in den Schluss­ab­schnitt ging: 73:81.

Dort fiel in den ers­ten Minu­ten auf bei­den Sei­ten wenig, jedoch war es nach 33 Minu­ten erneut dos San­tos per Drei­er, der den Bam­ber­ger Rück­stand auf 13 Zäh­ler anwach­sen ließ: 75:88. Zwar kam Bro­se durch einen erfolg­rei­chen Distanz­wurf von Wohl­rath noch­mals etwas ran, spä­tes­tens aber nach­dem Jal­low kurz dar­auf eben­falls den Drei­er traf war klar, dass die Gäs­te an die­sem Abend das Nach­se­hen haben wür­den. Es folg­ten wei­te­re, teils ein­fa­che Ball­ver­lus­te – ins­ge­samt 19 im Spiel – und zu ein­fa­che Offen­siv­re­bounds der für Ulm – ins­ge­samt 19 im Spiel –, die die­se immer wie­der zu Punk­ten aus zwei­ten und drit­ten Chan­cen nutz­ten – ins­ge­samt 19 im Spiel. Am Ende wur­de es sogar deut­lich, muss­te sich Bro­se Bam­berg mit 87:107 geschla­gen geben.

„Sie waren bes­ser als wir“, resü­mier­te Bam­berg-Coach Oren Amiel. „In jeder phy­si­schen Sequenz waren sie stär­ker. Wir waren auf dem Boden, sie waren weit über uns. Um erfolg­reich Bas­ket­ball zu spie­len, muss man ein Min­dest­maß an Wil­len und Ein­satz­be­reit­schaft zei­gen. Das ist uns heu­te nicht gelungen.“

Bas­ket­ball FIBA Euro­pe Cup

Bro­se Bam­berg ver­liert gegen CSM CSU Oradea

Am 4. Spiel­tag der Zwi­schen­run­de des FIBA Euro­pe Cups hat Bro­se Bam­berg gegen CSM CSU Ora­dea mit 84:95 ver­lo­ren. „Wir waren defen­siv nicht anwe­send“, sag­te Trai­ner Amiel nach dem Spiel. In der Tabel­le der Grup­pe L steht Bam­berg nun auf Rang drei.

Bro­se Bam­berg kam gut in die Par­tie gegen CSM CSU Ora­dea. Schnell lagen die Gäs­te mit vier Punk­ten vor­ne und konn­ten ihre 8:4‑Führung hal­ten. Aber nur drei Minu­ten lang. Dann ließ Bam­berg, das bis dahin ordent­lich ver­tei­digt hat­te, defen­siv nach und ver­lor den Zugriff, sowohl unter dem Korb als auch an der Dreierlinie.

Das nutz­ten die rumä­ni­schen Haus­her­ren aus und brach­ten Bro­se durch einen Drei­er von Ogden erst­mals in Rück­stand (8:9, 4.). Der aber hielt nicht lan­ge, denn die bis dato gut auf­ge­leg­ten Kevin Wohl­rath und Chris­ti­an Seng­fel­der scor­ten einen 7:0‑Lauf und sicher­ten somit Mit­te des Abschnitts eine Sechs-Punk­te-Füh­rung für Bam­berg: 15:9.

Aber auch die­ser Vor­sprung war nur von kur­zer Dau­er. Denn Bam­berg wackel­te nach wie vor in der Ver­tei­di­gung und schaff­te es nicht, CSM CSU Ora­dea ent­schei­dend zu stö­ren. Ora­dea nutz­te das zu einem zwi­schen­zeit­li­chen 8:0‑Run (19:23, 8.). Vor allem die Drei­er fie­len bei den Rumä­nen. Ihr fünf­ter erfolg­rei­cher zum 25:31 aus Bro­se Sicht mar­kier­te den End­stand des ers­ten Viertels.

Defen­siv wur­de es auch im zwei­ten Abschnitt aus Bam­ber­ger Sicht zunächst nicht bes­ser. Ora­dea traf nahe­zu nach Belie­ben – in der ers­ten Halb­zeit 73,3 Pro­zent aus dem Zwei­er- und 56,3 Pro­zent aus dem Drei­er­be­reich. Nach knapp einer Vier­tel­stun­de lag Bam­berg erst­mals zwei­stel­lig zurück.

Ein klei­ner Zwi­schen­spurt brach­te Bam­berg zwar auf 39:45 her­an, doch wann immer Bro­se die Chan­ce hat­te, Ora­dea ein­zu­ho­len, waren die Rumä­nen zur Stel­le bezie­hungs­wei­se Bam­bergs Defen­si­ve abwe­send. Die Fol­ge: Ora­dea zog erneut zwei­stel­lig davon (47:57, 19.). Beim Stand von 52:57 gin­gen die Mann­schaf­ten in die Halbzeitpause.

Was immer Bam­berg ver­such­te, Ora­dea kon­ter­te es

Die zwei­te Halb­zeit begann gut aus Bam­ber­ger Sicht. Ein Drei­er von Seng­fel­der und zwei Punk­te von Gabri­el Chach­ash­vi­li brach­ten nach 90 Sekun­den den Aus­gleich: 57:57. Die Füh­rung blieb den Gäs­ten aber wie­der ver­wehrt, da nach zwei Minu­ten auch Ora­dea im drit­ten Vier­tel ange­kom­men war.

So dau­er­te es nur ein paar Minu­ten, bis die Haus­her­ren wie­der davon­ge­zo­gen waren (67:60, 24.). Und es blieb dabei: Bro­se fand kaum zu sei­nem Spiel und fabri­zier­te zusätz­lich viel zu vie­le Ball­ver­lus­te – nach 30 Minu­ten bereits 16. Dazu war die Ver­tei­di­gung nach wie vor nur teil­wei­se vorhanden.

CSM CSU Ora­dea konn­te sei­ne Tref­fer-Quo­ten aus der ers­ten Halb­zeit zwar nicht mehr ganz hal­ten, tra­fen jedoch wei­ter­hin höchst­pro­zen­tig. Bei Bro­se woll­ten hin­ge­gen auch die zwei­ten und drit­ten Chan­cen nicht fal­len. In den letz­ten fünf Minu­ten des Vier­tels gelan­gen den Gäs­ten gera­de ein­mal sechs Punk­te. Fol­ge­rich­tig betrug der Bam­ber­ger Rück­stand vor dem Schluss­ab­schnitt wie­der zwölf Zäh­ler – 66:78.

Wür­de Bro­se im letz­ten Vier­tel noch­mals die Wen­de schaf­fen? Solo­mon Young mach­te per Frei­wür­fe den Anfang, doch auf der Gegen­sei­te ant­wor­te­te Holt mit dem nächs­ten Drei­er für die Haus­her­ren (68:81, 31.).

Es blieb dabei: Was immer Bam­berg ver­such­te, Ora­dea kon­ter­te es. Auch, als die Gäs­te durch Bell und Seng­fel­der Mit­te des Abschnitts beim 78:86 wie­der in den ein­stel­li­gen Rück­stand­be­reich kamen, lie­ßen sich die Rumä­nen nicht aus der Ruhe brin­gen. Im Gegen­teil: Sie spiel­ten ihr Spiel kon­ti­nu­ier­lich wei­ter, lie­ßen den Ball lau­fen, fan­den immer wie­der den frei­en Mann und schlos­sen nach wie vor auf hohem Niveau ab. Am Ende hat­te Ora­dea 55 Pro­zent sei­ner Wür­fe getrof­fen und Bro­se Bam­berg eine 84:95-Niederlage zugefügt.

Bam­berg hat das Wei­ter­kom­men in eige­ner Hand – noch

Durch die­ses Ergeb­nis ist in Grup­pe L nun wie­der alles offen. Bro­se Bam­berg steht mit zwei Sie­gen und zwei Nie­der­la­gen auf Platz drei. Aus den bei­den letz­ten Spie­len der Zwi­schen­run­de des FIBA Euro­pe Cups benö­tigt Bam­berg nun zwei Sie­ge, um aus eige­ner Kraft weiterzukommen.

Bro­ses Trai­ner Oren Amiel sag­te nach dem Spiel: „Sie haben uns heu­te nahe­zu in jedem Angriff einen Korb ein­ge­schenkt. Wir waren defen­siv nicht anwe­send. Viel mehr gibt es zu die­sem Spiel eigent­lich nicht zu sagen. Wir haben zur Halb­zeit 57 Punk­te kas­siert. So etwas hast du nicht mal in der G‑League. Aber, auch das muss man aner­ken­nen: Sie haben das heu­te sehr stark gemacht. Ihr Spiel war dafür ver­ant­wort­lich, dass wir so gespielt haben, wie wir gespielt haben. Zum Schluss: Ich sehe auch immer das Posi­ti­ve. Das war heu­te nicht im Spiel, aber wir haben nach wie vor die Chan­ce aufs Wei­ter­kom­men. Dafür müs­sen wir aber in jedem Fall bes­ser spie­len, als wir das heu­te getan haben.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bro­se Bam­berg unter­liegt FC Bay­ern Mün­chen Basketball

Bro­se Bam­berg muss­te sich am 16. Spiel­tag der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga dem FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball mit 87:94 geschla­gen geben. Vor 6.150 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern lie­fer­ten sich die bei­den Mann­schaf­ten einen abwechs­lungs­rei­chen Kampf.

Nach der Nie­der­la­ge gegen die Löwen Braun­schweig hat Bro­se Bam­berg nun auch gegen den FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball ver­lo­ren. Trotz eines Foul­ver­hält­nis­ses von 26:18 und dem dar­aus resul­tie­ren­den Frei­wurf­ver­hält­nis von 11:24 hol­te Bam­berg zwar mehr­mals einen Rück­stand auf –trotz­dem gelang es der Mann­schaft nie, solch ein Momen­tum zu nutzen.

Der Beginn gehör­te bei­den Offen­siv­rei­hen. Nach drei Minu­ten waren bereits 25 Punk­te gefal­len und es stand 11:14. Vor allem die Drei­er fie­len zunächst hoch­pro­zen­tig. Nach einem von Patrick Mil­ler war Bro­se Mit­te des ers­ten Vier­tels auf einen Zäh­ler dran: 17:18. Vor­bei­zie­hen konn­ten die Bam­ber­ger Haus­her­ren aber nicht, denn die Münch­ner spiel­ten cle­ver. Sie sicher­ten sich oft­mals zwei­te Chan­cen und erziel­ten allei­ne dadurch sie­ben Punkte.

Doch Bro­se ließ sich nicht ent­mu­ti­gen, spiel­te wei­ter forsch nach vor­ne und traf durch Amir Bell kurz vor der Sire­ne zum 26:30. Man­ko auf Bam­ber­ger Sei­te bis­lang war die Rebound-Quo­te: ledig­lich vier hol­ten die Haus­her­ren bis dato, bereits neun die Gäste.

Im zwei­ten Vier­tel lie­ßen es bei­de Teams dann offen­siv etwas ruhi­ger ange­hen. Ein 5:0‑Lauf brach­te Bro­se wie­der auf einen Zäh­ler an Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball her­an (31:32, 13.). Aber­mals gelang es den Bam­ber­gern jedoch nicht, in Füh­rung zu gehen. Das bestraf­ten die Münch­ner, die Mit­te des Abschnitts einen Run hin­leg­ten. Zwei Minu­ten vor der Pau­se lag Bro­se erst­mals mit neun Zäh­ler zurück: 39:48. Beim Stand von 43:51 gin­gen die Teams zur Halb­zeit in die Kabine.

Bam­berg konn­te gegen Bay­ern mithalten

Bro­se kam stark in die zwei­te Halb­zeit, ver­kürz­te den Rück­stand nach einem 9:2‑Lauf wie­der auf einen Zäh­ler (52:53, 22.). Wie aber schon in den Vier­teln zuvor, gelang es nicht, das Momen­tum zur Füh­rung zu nut­zen. Immer, wenn Bam­ber­ger dran war, hat­te Mün­chen die pas­sen­de Ant­wort parat. So auch Mit­te des Abschnitts, als Bro­se wie­der nur einen Punkt hin­ten lag, sich dann aber einen 0:6‑Run fing und die Gäs­te den Rück­stand wie­der auf sie­ben Zäh­ler anwach­sen lie­ßen: 60:67.

In die­ser Pha­se kam zu einer nun sehr soli­den Münch­ner Defen­si­ve auch der eine oder ande­re dis­ku­ta­ble Schieds­rich­ter­pfiff hin­zu. Alles in allem war Bro­se bis dato gut, die Gäs­te aber effi­zi­en­ter, so dass es mit 64:75 ins letz­te Vier­tel ging.

Im Schluss­ab­schnitt pas­sier­te eini­ges. Zwar traf der FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball zu Beginn einen Drei­er, in der Fol­ge spiel­te aber zunächst nur Bro­se. Ange­trie­ben von Patrick Mil­ler setz­ten die Bam­ber­ger defen­si­ve Akzen­te, beka­men aber auch einen offen­si­ven Flow. Die­ser führ­te zu einem zwi­schen­zeit­li­chen 10:0‑Lauf.

Doch wie­der schaff­te Bro­se es nicht, Mün­chen zu über­ho­len oder in Füh­rung zu gehen. Zwei freie Drei­er fan­den nicht den Weg in den Münch­ner Korb, zudem lie­ßen die Haus­her­ren in der Cruncht­i­me zwei Frei­wür­fe lie­gen. Das nutz­ten die Bay­ern und sicher­ten sich so den Erfolg. Am Ende muss­te sich Bro­se Bam­berg dem FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball mit 87:94 geschla­gen geben.

Bros-Trai­ner Oren Amiel sag­te nach dem Spiel: „Wir hat­ten heu­te den stärks­ten aus­zu­den­ken­den Geg­ner. Sie haben extre­mes Talent, extre­me Phy­sis, star­kes Mind­set. Wir haben heu­te viel ler­nen kön­nen, das ist immer wich­tig. Den­noch: wir haben über wei­te Stre­cken des Spiels gut mit­ge­hal­ten. Sie hat­ten immer wie­der Pha­sen, wo sie rela­tiv ein­fach auf 20, 25 Punk­te hät­ten davon­zie­hen kön­nen, aber wir wuss­ten sie zu stop­pen. Wir hat­ten das Selbst­be­wusst­sein, ins Spiel zurück­zu­fin­den. Das neh­me ich posi­tiv mit.“

Bas­ket­ball Bundesliga

Bro­se Bam­berg unter­liegt Bas­ket­ball Löwen Braunschweig

In einem vor­ge­zo­ge­nen Spiel des 18. Spiel­tags der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga hat Bro­se Bam­berg zuhau­se gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig mit 83:92 ver­lo­ren. Nach einem guten ers­ten Vier­tel pas­sier­te Bam­berg, was der Mann­schaft in der Sai­son schon öfter pas­siert war: Sie ver­lor den Zugriff auf das Spiel.

Vor 2.766 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern spiel­te Bro­se Bam­berg gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig zu Beginn treff­si­cher auf. Nach sechs Minu­ten stand es 17:10 und die Bam­ber­ger konn­ten sich erst­mals ein wenig absetzen.

Braun­schweig reagier­te mit einer Aus­zeit. Nach die­ser gelang den Gäs­ten mit einem 6:0‑Lauf bei­na­he der Aus­gleich (16:17). Doch Bro­se bau­te sei­nen Vor­sprung bis zum Ende des ers­ten Vier­tels wie­der auf sie­ben Punk­te aus (27:20).

In zwei­ten Vier­tel erhöh­te Bam­berg sogar auf eine zwei­stel­li­ge Dif­fe­renz (32:22, 12.), doch die Löwen lie­ßen nicht locker. Vier Minu­ten vor der Pau­se netz­te Braun­schweig einen Drei­er zum ers­ten Bam­ber­ger Rück­stand ein: 39:40. Das rüt­tel­te die Gast­ge­ber wach. Die letz­ten vier Punk­te der ers­ten Hälf­te gin­gen auf das Kon­to von Solo­mon Young. Bam­bergs Cen­ter dreht damit das Spiel wie­der und zur Halb­zeit stand es 45:42.

„Das Spiel hat­te etwas von Euro Disney“

In der zwei­ten Halb­zeit pas­siert Bam­berg, was der Mann­schaft schon in den Spie­len gegen Syn­tai­nics MBC oder Medi Bay­reuth pas­siert war. Das Team ver­lor Zugriff und Anschluss. Nach eini­gen Minu­ten dreh­ten die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig mit einem Drei­er von Bray­don Hobbs das Spiel erneut. Es stand 68:69 gegen Bamberg.

Braun­schweig fand Gefal­len an der Füh­rung. Denn nach dem letz­ten Aus­gleich zum 77:77 (35.) spiel­ten sie frei auf und mach­ten mit einem klei­nen Lauf zum 77:82 den ent­schei­den­den Sprung. Auch ver­senk­ten die Löwen in den letz­ten Minu­ten ihre Frei­wür­fe sicher. Bam­berg konn­te nichts mehr gegen den Geg­ner aus­rich­ten und ver­lor nach zuletzt vier BBL-Sie­gen in Serie 83:92.

Bro­se Coach Oren Amiel sagt nach dem Spiel: „Wir waren heu­te nicht gut. Bezie­hungs­wei­se anders: Braun­schweig hat es heu­te bes­ser gemacht als wir. Wir waren ein biss­chen zu zuver­sicht­lich nach unse­rem Lauf der letz­ten Spie­le. Wir haben die Ener­gie ver­mis­sen las­sen, die es für sol­che Art von Spie­len braucht. In den ver­gan­ge­nen Wochen haben wir gut ver­tei­digt, heu­te hat­te es etwas von Euro Disney.“

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bro­se Bam­berg mit knap­pem Sieg in Braunschweig

Bro­se Bam­berg setz­te sich am 15. Spiel­tag der easy­Credit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga mit 85:83 bei den Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig durch, hol­te damit den vier­ten BBL-Erfolg in Serie und hat nun mit sie­ben Sie­gen und acht Nie­der­la­gen wie­der Tuch­füh­lung zu den Playoffplätzen.

Es war ein har­tes Stück Arbeit, die sich Bro­se vor allem durch 20 her­ge­ge­be­ne Rebounds am eige­nen Brett selbst ver­schul­de­te. Bam­berg aber hat­te am Ende Chris­ti­an Seng­fel­der, der über wei­te Stre­cken glück­los agier­te, jedoch 79 Sekun­den vor Schluss den wich­ti­gen Drei­er zum 83:83 ein­netz­te. Der star­ke Patrick Mil­ler war es dann, der kurz dar­auf dank zwei­er sei­ner ins­ge­samt 23 Punk­te den Sieg ein­tü­te­te. Neben Tops­corer Mil­ler punk­te­ten noch Gerel Sim­mons (14) und Jaromír Bohačík (16) zwei­stel­lig. Wich­tig auch: Bro­se blieb feh­ler­los von der Frei­wurf­li­nie (13/​/​13).

„Jedes Aus­wärts­spiel in der BBL ist nicht ein­fach und die Bilanz von Braun­schweig zeigt nicht ihr wah­res Gesicht. Sie haben zuletzt etli­che Spie­ler ver­misst und haben ihren Kader ein wenig ver­än­dert“, so Bro­se-Trai­ner Oren Amiel im Anschluss an die Par­tie. „Jetzt kamen auch eini­ge Spie­ler zurück und wir wuss­ten, dass es ein Kampf sein wür­de. Ich den­ke aber, dass das Reboun­ding uns in gewis­ser Wei­se gekillt hat und das ist nicht zu akzep­tie­ren. Aber dafür gehört Braun­schweig auch der Respekt, sie haben da einen guten Job gemacht und wir haben dar­un­ter gelit­ten. Am Ende haben mei­ne Spie­ler das Spiel gewon­nen. Kei­ne Tak­tik, kein Plan, nicht ich. Die Spie­ler haben wich­ti­ge Plays umge­setzt und Wür­fe getrof­fen und das führ­te zum Sieg.“

Bro­se erwisch­te einen schlech­ten Start, lag schnell mit 0:5 in Rück­stand und benö­tig­te rund 90 Sekun­den, um erst­mals erfolg­reich zum Abschluss zu kom­men. Dann aller­dings waren die Gäs­te im Spiel, gin­gen nach vier Minu­ten und einem zwi­schen­zeit­li­chen 8:2‑Lauf erst­mals in Füh­rung: 10:9. Den Vor­sprung hiel­ten die Bam­ber­ger auf­grund einer star­ken Tref­fer­quo­te. In den ers­ten zehn Minu­ten tra­fen sie elf von 14 Wurf­ver­su­chen, dar­un­ter drei Drei­er und zusätz­lich alle ihre vier Frei­wür­fe. Aller­dings: sie erlaub­ten sich auch eini­ge Aus­set­zer am defen­si­ven Brett, gestat­te­ten Braun­schweig so sechs Offen­siv­re­bounds, die die jedoch zu ledig­lich fünf Punk­ten ver­wer­ten konn­ten. Daher ging es für Bro­se mit einer Sie­ben-Punk­te-Füh­rung in die ers­te Vier­tel­pau­se: 29:22.

Im zwei­ten Abschnitt war es zunächst das glei­che Bild, wie zu Beginn des Spiels: Braun­schweig traf, Bam­berg schau­te zu oft hin­ter­her. Anders aller­dings als im Abschnitt zuvor, dau­er­te es nun gan­ze drei Minu­ten, ehe die Gäs­te erst­mals erfolg­reich waren. Bis dahin hat­ten die Haus­her­ren aber bereits elf Zäh­ler erzielt und Bro­se wie­der in Rück­stand gebracht: 31:33. Und es blieb auch in den Fol­ge­mi­nu­ten dabei: Bam­berg war offen­siv zu harm­los, stand zudem defen­siv oft­mals zu weit von den Gegen­spie­lern weg. Fol­ge­rich­tig ver­grö­ßer­te sich der Rück­stand auf teil­wei­se sie­ben Punk­te (33:40, 16.). Gerel Sim­mons über­nahm in die­ser Pha­se für Bro­se, scor­te sie­ben Zäh­ler in Serie und sorg­te gemein­sam mit einem And1 von Gabri­el Chach­ash­vi­li für den erneu­ten Füh­rungs­wech­sel (43:42, 19.). Mit der Sire­ne traf Solo­mon Young noch den Floa­ter, so dass es mit 45:42 in die Kabi­ne ging.

Braun­schweig ver­gibt beim letz­ten Angriff

Vier­tel Num­mer drei begann mit einem Frei­wurf für Krä­mer, nach­dem sich Mil­ler noch nach der Pau­sen­si­re­ne ein tech­ni­sches Foul abge­holt hat­te. Für Bro­se war es Bohačík, der dies­mal bereits nach zehn Sekun­den erfolg­reich abschloss. Das Spiel war nach wie vor nicht hoch­klas­sig, aber enorm span­nend. Braun­schweig scor­te gut von jen­seits der 6,75-Meter-Linie, traf allei­ne in die­sem Abschnitt vier Drei­er. Bro­se indes fand immer wie­der den Weg unter den Korb, erziel­te nach 30 Minu­ten bereits 34 Punk­te „in the paint“. Das Bam­ber­ger Pro­blem aber nach wie vor: sie lie­ßen zu vie­le Braun­schwei­ger Offen­siv­re­bounds zu, gestat­te­ten den Haus­her­ren so zwei­te, teils drit­te und vier­te Chan­cen. Und den­noch: die Gäs­te behiel­ten auch nach Ende des drit­ten Vier­tels ihre Füh­rung – die bis­lang bereits ins­ge­samt sie­ben Mal wech­sel­te – und gin­gen mit 68:66 in den Schlussabschnitt.

Dort gab es dann zunächst wie­der das Pro­blem aus Vier­tel eins und zwei: Bro­se traf nichts. Anders die Haus­her­ren, die durch zwei Drei­er von Krä­mer Bam­berg wie­der in Rück­stand brach­ten (68:72, 33.). Die­ser wuchs zeit­wei­se auf noch einen wei­te­ren Zäh­ler, so dass es vier Minu­ten vor Ende 74:79 stand. Patrick Mil­ler nahm sich nun immer wie­der den Ball, zog zum Korb und konn­te meist nur durch ein Foul gestoppt wer­den. Sein And1 brach­te Bro­se zunächst wie­der auf zwei Zäh­ler ran, ehe Myles für Braun­schweig den Korb­le­ger traf (77:81, 37.). Für Bam­berg war es erneut Mil­ler, dies­mal mit dem Drei­er, der den Rück­stand bei noch ver­blei­ben­den zwei Minu­ten und 15 Sekun­den auf einen Punkt ver­kürz­te: 80:81. Für die Nie­der­sach­sen traf Bray­don Hobbs, auf der Gegen­sei­te der bis­lang glück­los agie­ren­de Chris­ti­an Seng­fel­der mit dem wich­ti­gen Drei­er zum Aus­gleich. 89 Sekun­den vor dem Ende stand es aus­ge­gli­chen 80:80. Was folg­te waren wei­te­re, teils hoch­ka­rä­ti­ge Chan­cen für Braun­schweig, da Bro­se aber­mals zu pas­siv beim Defen­siv­re­bound war. Aller­dings konn­ten die Haus­her­ren nicht erfolg­reich abschlie­ßen, dafür erziel­te auf der ande­ren Sei­te Patrick Mil­ler per Korb­le­ger das 85:83. Der letz­te Angriff gehör­te den Gast­ge­bern, die jedoch aber­mals vergaben.

1. FC 01 Bamberg

Mit­glie­der der Auf­stiegs­mann­schaft tra­gen sich in Gol­de­nes Buch ein

Vor 50 Jah­ren schaff­ten Bam­bergs Bas­ket­bal­ler den Sprung in die Bun­des­li­ga. Die Stadt Bam­berg wür­dig­te nun die Aufstiegsmannschaft.

An den 11. April 1970 erin­nern sich vie­le Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger sehr ger­ne. Das gilt auch für Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke. „Sel­ten war eine Nie­der­la­ge süßer als an die­sem Tag in Darm­stadt. Denn durch einen deut­li­chen Erfolg im Hin­spiel gelang den Bas­ket­bal­lern vom 1. FC 01 Bam­berg der erst­ma­li­ge Auf­stieg in die Bun­des­li­ga.“ Anläss­lich die­ses Jubi­lä­ums tru­gen sich nun sie­ben Mit­glie­der der dama­li­gen Auf­stiegs­mann­schaft ins Gol­de­ne Sport­buch der Stadt Bam­berg ein.

Die Ehrung für die Auf­stiegs­hel­den ging wegen der Coro­na-Pan­de­mie mit zwei Jah­ren Ver­spä­tung über die Büh­ne, wie die Stadt mit­teil­te. Dies habe der guten Stim­mung im Roko­ko-Saal des Alten Brü­cken­rat­hau­ses aber kei­nen Abbruch getan.

Ein gro­ßes „Hal­lo“ habe geherrscht, als es zum Wie­der­se­hen zwi­schen Trai­ner Wer­ner „Pablo“ Hart­mann und sei­nen dama­li­gen Spie­lern Ger­hard Brand, Ger­hard Bur­kard, Rudolf „Rudi“ Lor­ber, Peter Mül­ler, Hel­mut Hem­pfling und Wolf­gang „Lef­ty“ Reich­mann kam.

„Sie haben Groß­ar­ti­ges für die Stadt geleis­tet und Bam­berg auf der deut­schen Bas­ket­ball­kar­te unlösch­bar ver­an­kert“, sag­te Star­ke. „Damit wur­de der Grund­stein für vie­le wei­te­re Erfol­ge der Bam­ber­ger Bas­ket­bal­ler gelegt.“ Auch wenn die aktu­el­le Spiel­zeit bis­her nur von mit­tel­mä­ßi­gem Erfolg gekrönt ist, hat Bro­se Bam­berg, wie das Team bekannt­lich heu­te heißt, seit den 1970er Jah­ren neun deut­sche Meis­ter­schaf­ten und sechs Pokal­sie­ge eingefahren.

Auf­ge­stie­gen trotz Niederlage

Im Auf­stiegs­play­off im Früh­jahr 1970 hat­ten die Bam­ber­ger das Hin­spiel gegen BC Darm­stadt zu Hau­se mit 23 Punk­ten Vor­sprung gewon­nen. Das Rück­spiel ging zwar mit 73:85 ver­lo­ren, doch dank des gro­ßen Vor­sprungs aus der ers­ten Par­tie war der Auf­stieg in die Bun­des­li­ga geschafft.

Im Brü­cken­rat­haus schwelg­ten Spie­ler und Trai­ner in Erin­ne­run­gen. Doch es misch­te sich auch etwas Weh­mut in den freu­di­gen Anlass. Mit Jim Wade fehl­te schließ­lich der über­ra­gen­de Akteur der Bam­ber­ger Auf­stiegs­mann­schaft, der schon damals das Spiel in Darm­stadt ver­passt hat­te. Wade hat­te das 50. Jubi­lä­um im April 2020 noch erlebt, war jedoch am 28. Novem­ber 2020 in sei­ner texa­ni­schen Hei­mat ver­stor­ben. So wur­de das Tref­fen auch zu einem Geden­ken an ihn als Per­son und begna­de­ten Basketballer.

Im Anschluss an den Ein­trag ins Gol­de­ne Buch besuch­ten die Ehe­ma­li­gen die John‑F.-Kennedy-Halle auf der ehe­ma­li­gen US-Kaser­ne. Dort tru­gen sie einst ihre Heim­spie­le aus. Am Abend schau­ten die Auf­stei­ger von 1970 Bro­se Bam­bergs Heim­spiel gegen Olden­burg an.

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