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Basketball

Sieg gegen Gol­den Eagle Ylli

Bro­se Bam­berg zieht in zwei­te Run­de des FIBA Euro­pe Cups ein

Am letz­ten Spiel­tag der ers­ten Grup­pen­pha­se des FIBA Euro­pe Cups hat sich Bro­se Bam­berg für die zwei­te Run­de des inter­na­tio­na­len Wett­be­werbs qua­li­fi­ziert. Bei Gol­den Eagle Ylli gewann Bam­berg mit 76:60 und zieht damit als Zwei­ter der Grup­pe A in die nächs­te Run­de ein.

Die Aus­gangs­la­ge im letz­ten Spiel der ers­ten Grup­pen­pha­se des FIBA Euro­pe Cups war für Bro­se Bam­berg klar. Mit einem Sieg ist die Qua­li­fi­ka­ti­on für die nächs­te Run­de sicher. Ent­spre­chend kon­zen­triert begann Bro­se, in der viel zu kal­ten Are­na, traf anfangs jedoch nichts. Das änder­te sich nach gut zwei­ein­halb Minu­ten, als Chris­ti­an Seng­fel­der den ers­ten Drei­er ver­senk­te. Jaromír Bohačík ließ zwei wei­te­re fol­gen (9:6, 4.).

Ylli blieb aller­dings dran und Bro­se schaff­te es nicht, sich abzu­set­zen. Nach sie­ben Minu­ten traf Sir­ko zum 13:13-Ausgleich. Das war ein klei­ner Weck­ruf, denn die nächs­ten 170 Sekun­den spiel­ten nur noch die Bam­ber­ger Gäs­te, die durch einen 10:0‑Lauf zur ers­ten zwei­stel­li­gen Füh­rung kamen: 23:13. Den Schluss­punkt setz­te jedoch ein Drei­er von Thre­att, so dass es mit 23:16 in die ers­te Vier­tel­pau­se ging.

Die bei­den Patricks waren für die ers­ten vier Punk­te des zwei­ten Abschnitts ver­ant­wort­lich. Zunächst traf Heck­mann, im Anschluss Mil­ler zum erneu­ten zwei­stel­li­gen Vor­sprung (27:16, 11.). Ab Minu­te 12 gönn­ten sich die Bam­ber­ger jedoch eine rund 90-sekün­di­ge Pau­se, die die Haus­her­ren für sechs Punk­te in Fol­ge aus­nutz­ten (23:29, 14.).

Kevin Wohl­rath erziel­te Mit­te des Vier­tels die nächs­ten Bam­ber­ger Zäh­ler, denen Seng­fel­der ein And1, Chach­ash­vi­li einen Dun­king und Mil­ler einen Frei­wurf sowie einen Halb­di­stanz­wurf fol­gen lie­ßen. Zwei Minu­ten vor der Pau­se lag Bro­se mit 39:24 in Front. Elf Zäh­ler Vor­sprung nah­men die Gäs­te beim Stand von 43:32 mit in die Kabine.

Am 14. Dezem­ber geht es weiter

Der drit­te Abschnitt war ein zer­fah­re­ner. Offen­siv woll­te bei Bro­se kaum etwas gelin­gen, aller­dings stan­den die Bam­ber­ger nach wie vor soli­de in der Ver­tei­di­gung. Aber den­noch, der nach 23 Minu­ten auf 16 Punk­te ange­wach­se­ne Vor­sprung (50:34) ver­rin­ger­te sich kon­stant. Ein 4:17-Lauf war es schließ­lich, der Ylli 90 Sekun­den vor Ende des Vier­tels wie­der auf drei Punk­te ran­brach­te: 54:51.

Spen­cer Rea­ves war es aber, der für Bro­se kurz vor der Sire­ne den Drei­er traf und sei­ne Mann­schaft damit mit einer Sechs-Zäh­ler-Füh­rung ins letz­te Vier­tel schick­te: 57:51. Trotz­dem ging Abschnitt drei mit 14:19 an die Haus­her­ren. Bro­se war vor den abschlie­ßen­den zehn Minu­ten defi­ni­tiv gewarnt.

Umso kon­zen­trier­ter gin­gen die Gäs­te denn auch den Schluss­ab­schnitt an. Vor allem defen­siv stan­den sie nun wie­der siche­rer und erst nach fünf Minu­ten tra­fen die Haus­her­ren die ers­ten Feld­punk­te. Zuvor war Ylli zwar mit Frei­wür­fen erfolg­reich, Bro­se aber eben­falls, so dass die Füh­rung wie­der Zwei­stel­lig­keit erreich­te (64:53, 35.).

Die­sen Vor­sprung lie­ßen sich die Bam­ber­ger dann auch nicht mehr neh­men. Die letz­ten drei Zäh­ler gin­gen auf die Kon­ten der Youngs­ters. Zunächst traf Tyree­se Blunt einen Frei­wurf, den Schluss­punkt setz­te Jan­nis Son­ne­feld per Dun­king. Bro­se Bam­berg setz­te sich mit 76:60 in Ylli durch und sicher­te sich damit als Grup­pen­zwei­ter den Ein­zug in die zwei­te Run­de des FIBA Euro­pe Cups. Grup­pen­ers­ter wur­de Bam­bergs Liga­kon­kur­rent Niners Chemnitz.

In Grup­pe L bekommt es Bam­berg nun in der zwei­ten Run­de mit Anwil Wlo­cla­wek, Ker­av­nos BC und CSM CSU Ora­dea zu tun. Das ers­te Spiel ist am 14. Dezem­ber in der Bro­se Are­na gegen die rumä­ni­sche Mann­schaft von CSM CSU Oradea.

Zwei­te Run­de des FIBA Euro­pe Cups

Wei­ter­kom­men in eige­ner Hand: Bro­se Bam­berg gegen Gol­den Eagle Ylli

Bro­se Bam­berg gas­tiert heu­te Abend am 6. und damit letz­ten Spiel­tag der ers­ten Grup­pen­pha­se des FIBA Euro­pe Cups bei Gol­den Eagle Ylli. Die Aus­gangs­la­ge, um in die nächs­te Run­de ein­zu­zie­hen, ist für Bam­berg klar.

Mit einem Sieg über die Gol­den Eagle Ylli ist Bro­se sicher für die nächs­te Run­de qua­li­fi­ziert. Ob das Team die­se als Grup­pen­ers­ter oder ‑zwei­ter errei­chen wür­de, hängt vom Aus­gang der Par­tie Chem­nitz gegen Eli­on ab. Soll­ten die Sach­sen gewin­nen, wären sie auf Platz eins und Bro­se auf zwei. Gewinnt Eli­on, wür­den die Bam­ber­ger, wie­der­um bei eige­nem Sieg, sogar als Grup­pen­sie­ger in die anste­hen­den Auf­ga­ben gehen. Soll­te Bro­se im Koso­vo bei Ylli ver­lie­ren und zeit­gleich Chem­nitz gegen Eli­on gewin­nen, wäre die Qua­li­fi­ka­ti­on als Grup­pen­zwei­ter auch geschafft.

Gol­den Eagle Ylli hat aktu­ell einen Lauf. Im natio­na­len Wett­be­werb sind die Koso­va­ren seit vier Spie­len unge­schla­gen und ste­hen aktu­ell mit einer Bilanz von 6:4 auf Platz drei der Tabel­le. Anders als in der hei­mi­schen Super­li­ga läuft es auf inter­na­tio­na­lem Par­kett. Dort hat Ylli mit einem Sieg aus fünf Spie­len kei­ne Chan­ce mehr aufs Wei­ter­kom­men. Die­sen einen Erfolg aber – den ers­ten über­haupt in einem euro­päi­schen Wett­be­werb in der Ver­eins­ge­schich­te – hol­ten sie aus­ge­rech­net in Bamberg.

Für Bro­se zählt unter­des­sen nur ein Sieg. Die Bam­ber­ger haben sich durch die Nie­der­la­ge im Hin­spiel gegen Ylli in eige­ner Hal­le in die­se Situa­ti­on gebracht. Den­noch ist das Team von Oren Amiel aktu­ell gut drauf, hat wett­be­werbs­über­grei­fend die letz­ten vier Spie­le gewon­nen, zuletzt am Sonn­tag in Chem­nitz. Auch im FIBA Euro­pe Cup wuss­ten die Bam­ber­ger jüngst zu über­zeu­gen. Am 23. Novem­ber gewan­nen sie gegen Eli­on sou­ve­rän mit 95:78 und brach­ten sich in die aktu­el­le Ausgangslage.

Patrick Mil­ler sag­te dazu vor dem Spiel heu­te Abend: „Wir haben das Wei­ter­kom­men in der eige­nen Hand. Daher wol­len wir nun noch den letz­ten Schritt gehen. Aller­dings: wir dür­fen sie nicht unter­schät­zen. Wenn wir sie ins Lau­fen kom­men las­sen – das hat das Hin­spiel gezeigt – sind sie äußerst schwer zu schla­gen. Und den­noch: Unser Anspruch und Ziel ist es, in die nächs­te Run­de ein­zu­zie­hen. Wir haben in den letz­ten Wochen gute Fort­schrit­te gemacht, vor allem gegen Chem­nitz war es eine sehr erwach­se­ne Leis­tung von uns. Das gilt es nun mit in den Koso­vo zu neh­men und dort über 40 Minu­ten ein Spiel höchs­ter Inten­si­tät aufs Par­kett zu legen.“

Drit­ter BBL-Sieg in Folge

Bro­se Bam­berg besiegt Niners Chemnitz

Nach der Nega­tiv­se­rie von fünf Nie­der­la­gen in Fol­ge zu Sai­son­be­ginn, scheint sich Bro­se Bam­berg nun sta­bi­li­siert zu haben. Am 8. Spiel­tag der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga hol­te ges­tern Abend Bam­berg bei den Niners Chem­nitz mit 88:75 sei­nen drit­ten Sai­son­sieg nach­ein­an­der. Dabei lag Bro­se im gesam­ten Spiel nur ein­mal zurück.

Nach­dem das Spiel gegen die Niners Chem­nitz Anfang Novem­ber im FIBA Euro­pe Cup noch mit einer Nie­der­la­ge geen­det hat­te, konn­te Bam­berg nun in der Bun­des­li­ga ein wenig Revan­che neh­men. Bro­se Bam­berg star­te­te aus­wärts gegen Chem­nitz gut und lag schnell mit 6:0 in Füh­rung. Auch defen­siv stan­den die Gäs­te soli­de und lie­ßen die Chem­nit­zer vor allem unter dem Korb kaum zur Ent­fal­tung kom­men. Die Sach­sen ver­leg­ten ihr Spiel daher an die Drei­er­li­nie und tra­fen von die ers­ten drei Würfe.

Da jedoch auch die Bam­ber­ger sta­bil von außen punk­te­ten, zudem immer wie­der auch anspruchs­vol­le Halb­di­stanz­wür­fe ver­senk­ten, blieb der Bam­ber­ger Vor­sprung bis Mit­te des ers­ten Abschnitts bestehen: 17:11. Chem­nitz hielt sich aber auf­grund einer guten Frei­wurf­quo­te (7÷8) in Schlag­di­stanz. Und den­noch, Bro­se spiel­te wei­ter­hin sehens­wer­ten Bas­ket­ball, fand immer wie­der den frei­en Mann und ging mit einer Sie­ben-Punk­te-Füh­rung in die ers­te Vier­tel­pau­se: 30:23.

Der Vor­sprung war aller­dings nach vier Minu­ten im zwei­ten Abschnitt auf­ge­braucht. Zum einen, da die Niners Chem­nitz nun bes­ser traf, zum ande­ren, weil Bro­se in der Ver­tei­di­gung etwas schlam­pig agier­te. Die Fol­ge: Ein 3:10-Lauf sorg­te für den erst­ma­li­gen, im gesam­ten Spiel aber auch ein­ma­li­gen Bam­ber­ger Rück­stand (33:35, 14.).

Die Schwä­che­pha­se von Bro­se war aber nur von kur­zer Dau­er. Ab Mit­te des Vier­tels war Oren Amiels Mann­schaft phy­sisch und men­tal wie­der da. Amir Bell, Chris­ti­an Seng­fel­der, Spen­cer Rea­ves und Patrick Mil­ler stell­ten das Ergeb­nis für Bro­se wie­der rich­tig. Bell war es auch, der mit der Sire­ne zum 50:44-Pausenstand einnetzte.

„Sie haben heu­te nicht gut getroffen“

Halb­zeit zwei eröff­ne­te Uguak für Chem­nitz, Jaromír Bohačík ver­senk­te im Gegen­zug den Drei­er für Bam­berg und ließ bin­nen drei­er Minu­ten zwei wei­te­re zur erst­ma­li­gen zwei­stel­li­gen Füh­rung fol­gen (61:51, 24.).

Wäh­rend die Gäs­te ihre Distanz­wür­fe gut tra­fen, taten sich die Haus­her­ren von jen­seits der 6,75 Meter-Linie schwer. Zwölf Mal ver­such­ten die Niners es allei­ne im drit­ten Vier­tel, ledig­lich zwei Wür­fe fan­den den Weg in Bro­ses Korb. Neben der guten Bam­ber­ger Drei­er­quo­te (11÷26 nach drei Vier­teln) waren es in der Schluss­pha­se des Abschnitts immer wie­der sicher ver­wan­del­te Frei­wür­fe, mit denen Bro­se den zwei­stel­li­gen Vor­sprung hielt. Mit 71:60 ging es in die letz­ten zehn Minuten.

Dort traf gleich zu Beginn Pat Mil­ler ein And1 und sorg­te für die bis dato höchs­te Bam­ber­ger Füh­rung (74:60, 31.). Ange­trie­ben von den rund 30 mit­ge­reis­ten Fans aus Bam­berg blieb das Team kon­zen­triert. Vor allem defen­siv stand Bro­se gut und hol­te immer wie­der wich­ti­ge Rebounds. Nur ein­mal muss­ten die Bam­ber­ger Fans noch­mals etwas zit­tern, denn Mit­te des Schluss­ab­schnitts ver­kürz­te Chem­nitz die Füh­rung in den ein­stel­li­gen Bereich (77:68, 35).

Für Bro­se war aller­dings sofort Kevin Wohl­rath zur Stel­le, der den Drei­er zum 80:68 bei noch ver­blei­ben­den vier Minu­ten traf. In der Schluss­pha­se hiel­ten die Gäs­te dem Chem­nit­zer Drän­gen stand und sicher­ten sich am Ende einen 88:75-Erfolg und damit den drit­ten BBL-Sieg und wett­be­werbs­über­grei­fend den vier­ten Sieg in Fol­ge. In der Tabel­le belegt Bam­berg nach acht Spiel­ta­gen nun Platz 14.

Oren Amiel sag­te nach dem Spiel: „Es war wich­tig, dass wir von Beginn an ihre Aggres­si­vi­tät gemat­ched haben. Wir haben hier einen tol­len Job gemacht, denn in Chem­nitz zu gewin­nen, ist nicht ein­fach. Aber wir müs­sen auch ehr­lich sein: Sie haben heu­te nicht gut getrof­fen. Daher müs­sen wir nach Hau­se fah­ren und das Spiel genau ana­ly­sie­ren, denn wir haben ihnen vie­le freie Wür­fe geneh­migt. Der Fokus geht nach vor­ne, denn am Mitt­woch wol­len wir in Ylli die nächs­te Run­de im FIBA Euro­pe Cup fix machen. Da auch Chem­nitz die Chan­ce dar­auf hat, wün­sche ich ihnen alles Gute.“

Chan­ce auf nächs­te Run­de gewahrt

Bro­se Bam­berg gewinnt gegen Hapoel Nofar Galil Elion

Bro­se Bam­berg setz­te sich ges­tern Abend, am 5. Spiel­tag des FIBA Euro­pe Cups, gegen Hapoel Nofar Galil Eli­on mit 95:78 durch. Damit wahrt Bam­berg die Chan­ce auf das Errei­chen der nächs­ten Run­de. Ein wei­te­rer Schritt ist dazu aller­dings noch nötig.

Gegen Hapoel Nofar Galil Eli­on lag Bro­se Bam­berg Anfang des zwei­ten Vier­tels bereits mit 13 Punk­ten vor­ne (32:19). Die­sen Vor­sprung büß­te die Mann­schaft bis zur Pau­se aber wie­der ein (46:44.). Nach einem aus­ge­gli­che­nen drit­ten Abschnitt war es ein offen­siv wie defen­siv star­kes letz­tes Vier­tel (26:11), das den Sieg sicher­te. Ein wei­te­rer Fak­tor: Bam­berg hol­te sich 17 Offen­siv­re­bounds, punk­te­te stark durch zwei­te Chan­cen. Vier Bam­ber­ger Spie­ler scor­ten zwei­stel­lig, am bes­ten Chris­ti­an Seng­fel­der mit 21 Zäh­lern. Erwäh­nens­wert auch: Gabri­el Chach­ash­vi­li setz­te für sei­ne 16 Punk­te kei­nen ein­zi­gen Wurf dane­ben, hat­te eine Tref­fer­quo­te von 100 Prozent.

Bro­se-Coach Oren Amiel sag­te nach dem Spiel: „Ich den­ke, wir kön­nen das Spiel in ver­schie­de­ne Tei­le zer­le­gen. Wir haben ziem­lich gut begon­nen, stan­den soli­de in der Ver­tei­di­gung, so dass wir die Mög­lich­keit hat­ten, schnell umzu­schal­ten und uns gute Chan­cen zu erar­bei­ten. Dann haben sie die Ver­tei­di­gung gewech­selt und wir haben etwas die Kon­trol­le ver­lo­ren, muss­ten lang­sa­mer spie­len. Im letz­ten Vier­tel haben wir es aber wie­der geschafft, das Tem­po anzu­zie­hen, haben wie­der gut ver­tei­digt und waren des­halb in der Lage uns gute Wür­fe zu kre­ieren und das Spiel zu gewinnen.“

Bro­se ver­spielt zwei Vor­sprün­ge bis zur Pause

Bro­se ver­schlief die ers­te Minu­te gegen Hapoel Nofar Galil Eli­on und lag schnell 0:5 zurück. Dann fing sich das Team jedoch wie­der eini­ger­ma­ßen zügig und ging durch Patrick Mil­ler nach drei Minu­ten erst­mals in Füh­rung: 8:7.

Trotz­dem blieb das Spiel zunächst aus­ge­gli­chen, ehe die Bam­ber­ger Haus­her­ren nach gut sechs Minu­ten zum Zwi­schen­spurt ansetz­ten. Gabri­el Chach­ash­vi­li, Jaromír Bohačík, Spen­cer Rea­ves und Amir Bell sorg­ten gemein­sam für einen 13:0‑Lauf und den zwei­stel­li­gen Vor­sprung (23:13, 8.). Sechs Punk­te davon blie­ben nach zehn Minu­ten noch übrig. Beim Stand von 25:19 gin­gen die Mann­schaf­ten in die ers­te Viertelpause.

Aus dem Sechs-Punk­te-Vor­sprung wur­de schnell wie­der eine zwei­stel­li­ge Füh­rung, nach­dem Seng­fel­der, Mil­ler und Kevin Wohl­rath den zwei­ten Abschnitt mit einem 7:0‑Run eröff­ne­ten (32:19, 12.). Eli­on kam jedoch zurück ins Spiel, begüns­tigt durch teil­wei­se frag­wür­di­ge Schieds­rich­ter­pfif­fe, die die Gäs­te immer wie­der an die Frei­wurf­li­nie brach­ten. Die Fol­ge: Der Bam­ber­ger Vor­sprung schmolz auf zwei Punk­te zusam­men (35:33, 16.). Zwar erspiel­te sich Bro­se in der Fol­ge noch­mals eine Neun-Punk­te-Füh­rung, konn­te die aber nicht in die Pau­se ret­ten. Mit der Halb­zeit-Sire­ne traf Boo­ker den Drei­er zum 46:44.

Ein Schritt noch bis zur zwei­ten Runde

Den erst­ma­li­gen Rück­stand nach der Anfangs­mi­nu­te gab es für Bam­berg direkt zu Beginn der zwei­ten Halb­zeit (46:48, 21.). Aber Bro­se ließ sich davon nicht beein­dru­cken, spiel­te wei­ter­hin sein Spiel und kam zu guten Abschlüs­sen. Seng­fel­der traf einen Drei­er, spä­ter auch Chach­ash­vi­li. Als drei Minu­ten vor Ende des drit­ten Vier­tels Patrick Heck­mann einen wei­te­ren Distanz­wurf ver­senk­te, koch­te zum einen die Hal­le, zum ande­ren lag Bam­berg wie­der in Füh­rung: 63:61. Es war eine Par­tie zwei­er Kon­tra­hen­ten, die sich nichts schenk­ten, denn es ging um viel. Bro­se hat­te mini­ma­le Vor­tei­le vor dem Schluss­ab­schnitt, ging beim Stand von 69:67 in die letz­te Viertelpause.

Und da waren die Haus­her­ren vom Ein­wurf weg voll da. Vor allem stan­den die Bam­ber­ger nun wie­der defen­siv bes­ser, lie­ßen Eli­on kaum mehr ein­fa­che und schon gar kei­ne frei­en Wür­fe mehr zu. Offen­siv war es zu Beginn der letz­ten zehn Minu­ten immer wie­der Patrick Mil­ler, der die Lücke fand und ent­we­der selbst erfolg­reich abschloss oder den bes­ser pos­tier­ten Mit­spie­ler bedien­te. Die Fol­ge: Bro­se konn­te sich aber­mals etwas abset­zen, lag sechs Minu­ten vor Ende wie­der zwei­stel­lig in Front: 82:71.

Es folg­te ein wei­te­rer Drei­er von Seng­fel­der und die Gewiss­heit, dass Bam­berg die­ses Spiel gewin­nen wür­de. Am Ende hieß es 95:78 für Bro­se Bam­berg gegen Hapoel Nofar Galil Elion.

In der Tabel­le steht Bam­berg nach fünf Spiel­ta­gen nun mit acht Punk­ten punkt­gleich mit Eli­on und den Niners Chem­nitz auf dem ers­ten Platz. Gol­den Eagle Ylli ist vier­ter mit sechs Punk­ten. Teil eins der Auf­ga­be, im FIBA Euro­pe Cup in die nächs­te Run­de zu kom­men, ist für Bro­se also erle­digt. Um die Teil­nah­me an der zwei­ten Run­de, für die sich die jeweils Grup­pen­ers­ten und ‑zwei­ten qua­li­fi­zie­ren, end­gül­tig zu sichern, muss gegen Ylli am 30. Novem­ber ein wei­te­rer Sieg her. Das Hin­spiel am 26. Okto­ber hat­te Bro­se mit 78:81 ver­lo­ren.

100:83-Erfolg gegen Fra­port Skyliners 

Bro­se Bam­berg holt ers­ten Heim­sieg der Saison

Bro­se Bam­berg behielt am 7. Spiel­tag der easy­Credit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gegen die FRAPORT SKYLINERS mit 100:83 die Ober­hand, gewann das zwei­te Mal in Fol­ge und gibt mit dem ers­ten Heim­sieg die­ser Sai­son die rote Later­ne des Tabel­len­letz­ten an die Hes­sen ab.

Nach einem aus­ge­gli­che­nen ers­ten Vier­tel war es ein star­kes zwei­tes (32:15), das die Gast­ge­ber vor 3.317 laut­star­ken Fans mit einem 21-Punk­te-Vor­sprung in die Pau­se gin­gen ließ: 57:36. Zwar kamen die Hes­sen in der zwei­ten Halb­zeit etwas auf, auf weni­ger als acht Zäh­ler schrumpf­te die Bam­ber­ger Füh­rung aber nie. Bro­se traf jeden zwei­ten sei­ner Drei­er­ver­su­che (15÷30), ver­teil­te ins­ge­samt 28 Assists und beherrsch­te den Rebound (39:23). Patrick Mil­ler kam in sei­nem Debüt auf 13 Punk­te, sie­ben Assists, drei Rebounds und drei Ste­als. Damit reih­te er sich in ein star­kes Kol­lek­tiv ein, in dem Chris­ti­an Seng­fel­der mit 21 Zäh­lern als bes­ter Wer­fer hervorging. 

„Es war ein Sieg, den wir unbe­dingt gebraucht haben. Zumal wir Zuhau­se spiel­ten, vor die­sen fan­tas­ti­schen Fans. Für sie haben wir heu­te gewon­nen. Ich könn­te jetzt viel ana­ly­sie­ren, aber am Ende ist das wich­tigs­te, dass wir gewon­nen haben“, beton­te Oren Amiel. „Sie kamen mit einem kom­plett ande­ren Team als wir es erwar­tet hat­ten, haben dem­nach auch kom­plett anders gespielt. Man hat denn auch gemerkt, dass wir Druck hat­ten, dass wir gewin­nen woll­ten und beim Blick auf die Tabel­le auch gewin­nen muss­ten. Daher sind wir auch zwi­schen­zeit­lich etwas ner­vös gewor­den, haben fal­sche Ent­schei­dun­gen getrof­fen. Ich bin sehr froh, dass unse­re Shoo­ter heu­te gut drauf waren und in der wich­ti­gen Pha­se wich­ti­ge Wür­fe getrof­fen haben.“

Die Anfangs­pha­se war auf Augen­hö­he. Frank­furt traf zunächst drei Drei­er, Bro­se punk­te­te durchs Kol­lek­tiv: Wohl­rath, Young, Mil­ler und Seng­fel­der waren in den ers­ten Minu­ten die Bam­ber­ger Scorer (10:9, 4.). Mit­te des Vier­tels traf Patrick Heck­mann den Distanz­wurf, kurz dar­auf Kevin Wohl­rath den nächs­ten. Da aber auch die Gäs­te immer wie­der den frei­en Mann fan­den, blieb es eine aus­ge­gli­che­ne Par­tie (20:20, 8.). Zwei Heck­mann-Frei­wür­fe, einer von Chach­ash­vi­li und ein Korb­le­ger des Israe­li sorg­ten zum Ende der ers­ten zehn Minu­ten aller­dings für eine klei­ne Bam­ber­ger Füh­rung: 25:21.


Zwei­stel­li­ge Füh­rung im zwei­ten Viertel

Den zwei­ten Abschnitt eröff­ne­te Fra­zier für Frank­furt, Seng­fel­der kon­ter­te per Drei­er. Und wei­ter jetzt die Haus­her­ren, die durch einen 10:0‑Lauf nach gut 13 Minu­ten erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung gin­gen: 35:23. Bro­se war nun die spiel­be­stim­men­de Mann­schaft, stand defen­siv soli­de und fand offen­siv immer den bes­ser pos­tier­ten Mann. Der stand mal an der Drei­er­li­nie (9÷14 zur Pau­se) oder aber in der Zone (20 Punk­te zur Halb­zeit). In jedem Fall hat­ten die Gast­ge­ber die Par­tie beim 57:36 nach 20 Minu­ten fest im Griff. Ein­drucks­voll: mit Wohl­rath (11), Seng­fel­der (10) und Bohačík (10) punk­te­ten bereits drei Spie­ler zwei­stel­lig, das Rebound-Ver­hält­nis lag bei 25 zu acht.

Mit Beginn der zwei­ten Hälf­te merk­te man den Frank­fur­tern an, dass sie nicht gewillt waren, sich aus der Hal­le schie­ßen zu las­sen. Fort­an waren sie bis­si­ger beim Rebound, erspiel­ten sich eini­ge zwei­te Chan­cen, die sie nutz­ten. Bro­se aller­dings hielt gut dage­gen, war vor allem wei­ter­hin treff­si­cher und lag Mit­te des drit­ten Vier­tels nach wie vor mit über 20 Punk­ten in Front (72:50, 26.). Für die Gäs­te kam Lukas Wank nun immer bes­ser ins Spiel. Der Natio­nal­spie­ler war es auch, der durch fünf Punk­te in Fol­ge sei­ne Mann­schaft wie­der auf 15 Zäh­ler ran brach­te (75:60, 29.). Die­ser Bam­ber­ger Vor­sprung hat­te beim 78:63 auch vor dem Schluss­ab­schnitt noch Bestand.

In den letz­ten zehn Minu­ten hol­ten die Gäs­te noch­mals alles aus sich raus. Bei Bro­se mach­te sich nun doch ein wenig Ver­un­si­che­rung breit. Die Fol­ge: die Füh­rung schmolz etwas dahin und lag fünf Minu­ten vor dem Ende bei nur noch acht Zäh­lern: 86:79. Doch wann immer die Bam­ber­ger es benö­tig­ten, waren die Schüt­zen an die­sem Abend zur Stel­le. Solo­mon Young und Chris­ti­an Seng­fel­der tra­fen zwei wich­ti­ge Drei­er und sorg­ten somit dafür, dass Frank­furt nicht noch näher­kam. Die letz­ten Punk­te der Par­tie gehör­ten Bro­ses Neu­zu­gang Patrick Mil­ler, der durch zwei ver­wan­del­te Frei­wür­fe den 100:83-Endstand per­fekt machte.

Bas­ket­ball-Liga 7. Spieltag

Bro­se will gegen Fra­port Sky­liners ers­ten Heimsieg

Mor­gen Abend spielt Bro­se Bam­berg am 7. Spiel­tag der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga zuhau­se gegen die Fra­port Sky­liners. Gegen die Frank­fur­ter möch­ten die Bam­ber­ger ihren ers­ten Heim­sieg der Sai­son holen.

Die Fra­port Sky­liners ste­hen in der Liga, wie Bro­se Bam­berg, mit aktu­ell einem Sieg und fünf Nie­der­la­gen eher schlecht da. Den bis­lang ein­zi­gen Erfolg gab es vor einem Monat am 4. Spiel­tag gegen Syn­ta­nics MBC aus Wei­ßen­fels. Bam­berg besieg­te am 6. Spiel­tag, im ers­ten Auf­ein­an­der­tref­fen der bei­den Tems über­haupt, die Ros­tock Sea­wol­ves.

Die Fra­port Sky­liners ste­hen bis­lang kom­pakt in der Defen­si­ve und lie­ßen im Schnitt nur 79 Punk­te zu. Dafür hakt es offen­siv. Die durch­schnitt­lich erziel­ten 75,7 Zäh­ler sind liga­weit die zweit­schlech­tes­te Aus­beu­te. Die indi­vi­du­el­len Wer­te der Hes­sen sind jedoch gut. Vier Spie­ler scor­ten in den absol­vier­ten sechs Par­tien im Schnitt zwei­stel­lig, wobei sich der Ex-Bam­ber­ger Mar­ti­nas Geben mit 14,3 Punk­ten aktu­ell die tea­m­in­ter­ne Tops­corer-Kro­ne auf­set­zen kann.

Trai­ner Geert Hammink hat die frei­en Tage der Natio­nal­mann­schafts­pau­se genutzt, um sei­nen und den Kopf der Spie­ler etwas frei­zu­be­kom­men. „Die Inten­si­tät einer Sai­son ist immer sehr hoch. Aber ich mag das eigent­lich sehr ger­ne. Auch wenn es nicht ganz leicht war, konn­te ich den Kopf in den ers­ten Tagen der Pau­se doch ein wenig frei bekom­men. Aber natür­lich denkt man im Hin­ter­kopf die gan­ze Zeit immer dar­über nach, wie wir uns ver­bes­sern können.“

Bam­berg will ers­ten Heim­sieg, Neu­zu­gang Mil­ler debütiert

Den Kopf frei zu bekom­men, war auch das Mot­to bei Bro­se Bam­berg. Chef­trai­ner Oren Amiel gab sei­nem Team eben­falls ein paar Tage frei und bat erst am ver­gan­ge­nen Sams­tag wie­der zum Trai­ning. Die­ses fiel per­so­nell aber eher mager aus. Denn mit Chris­ti­an Seng­fel­der, Vai­das Kari­ni­aus­kas und Gabri­el Chach­ash­vi­li stan­den drei Akteu­re auf­grund der Abstel­lung zur jewei­li­gen Natio­nal­mann­schaft nicht zur Ver­fü­gung. Sie sind erst seit Mitt­woch wie­der für Bro­se im Einsatz.

Mit dabei indes die gesam­te Zeit war Neu­zu­gang Patrick Mil­ler. Das Kraft­pa­ket acker­te nach sei­ner Ankunft zu Beginn der vor­letz­ten Woche zunächst indi­vi­du­ell, ehe er nun seit knapp einer Woche mit sei­nem neu­en Team trai­niert. Sei­ne Inte­gra­ti­on bestimm­te dann auch die ver­gan­ge­nen Tage und Trainingseinheiten.

„Ich freue mich“, sag­te Patrick Mil­ler, „auf mein ers­tes Spiel. Bis­lang war ich ja immer nur als Geg­ner in der Are­na. Jetzt die Emo­tio­nen und Lei­den­schaft der Fans als Spie­ler ihres Teams abzu­be­kom­men und wahr­zu­neh­men, wird sehr beson­ders. Ich füh­le mich bereits gut inte­griert. Sicher­lich hakt es noch an der einen oder ande­ren Stel­le, aber das wer­den wir in den Griff bekom­men. Gegen Frank­furt wird es wich­tig sein, dass wir sie offen­siv kna­cken. Sie haben eine gute Ver­tei­di­gung, die müs­sen wir aus­he­beln. In der Defen­si­ve muss jeder sei­nen Job erle­di­gen, heißt phy­sisch spie­len, gut aus­bo­xen. Ich bin mir sicher, dass wir mit unse­ren Fans gemein­sam das Spiel gewin­nen werden.“

Aus­ge­ge­be­nes Ziel der Bam­ber­ger ist es ent­spre­chend, den posi­ti­ven Flow aus dem Ros­tock­spiel auch in die anste­hen­den Par­tien mit­zu­neh­men. In Meck­len­burg-Vor­pom­mern gab es beim 97:86-Erfolg den ers­ten natio­na­len Sai­son­sieg. Die­ser ist aller­dings nur die Hälf­te wert, wenn man jetzt nicht nachlegt.

Die Sta­tis­tik Fall spricht auf jeden Fall für Bro­se. Die letz­te Nie­der­la­ge gegen die Hes­sen in hei­mi­scher Hal­le datiert aus dem Juni 2010. Den­noch ist dem Team um Chris­ti­an Seng­fel­der klar, dass es aber­mals eine kon­zen­trier­te Leis­tung über 40 Minu­ten benö­tigt, um den ers­ten Heim­sieg der Sai­son ein­zu­fah­ren. Der Kapi­tän geht dabei wie­der vor­an und ist aktu­ell Bro­ses bes­ter Wer­fer (14,2 Punkte/​Spiel) und stärks­ter Reboun­der (6,5). Gegen Frank­furt wird es jedoch, wie schon so häu­fig in die­ser Sai­son, aufs Kol­lek­tiv ankommen.

Nach der Par­tie gegen Fra­port Sky­liners steht am kom­men­den Mitt­woch ein klei­nes End­spiel auf dem Spiel­plan. Gegen Galil Eli­on muss im FIBA Euro­pe Cup ein Sieg her, um das Wei­ter­kom­men in die nächs­te Run­de wei­ter­hin in der eige­nen Hand zu haben.

Nach fünf Niederlagen

Bro­se Bam­berg holt gegen Ros­tock Sea­wol­ves ers­ten Saison-Sieg

Nach fünf Nie­der­la­gen hat Bro­se Bam­berg ges­tern sein ers­tes Spiel der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga­sai­son 2022 /​/​2023 gewon­nen. Gegen das bis­her offen­siv­stärks­te Team der Liga, die Ros­tock Sea­wol­ves, gelang den Bam­ber­gern ein 97:86-Sieg. Kurz nach Spie­len­de ver­mel­de­te der Ver­ein zudem eine Neuverpflichtung.

Bro­se kam gut ins Spiel gegen den Auf­stei­ger der Ros­tock Sea­wol­ves. Im ers­ten Auf­ein­an­der­tref­fen der bei­den Mann­schaf­ten über­haupt war Bam­berg von Beginn an phy­sisch und men­tal stark und ging schnell mit 9:4 in Füh­rung. Kurz dar­auf leg­ten Solo­mon Young mit einem Drei­er und Kari­ni­aus­kas mit einem Korb­le­ger nach (14:6, 7.). Vor allem defen­siv stan­den die Bam­ber­ger Gäs­te dabei stark und lie­ßen kaum ein­fa­che Ros­to­cker Wür­fe zu.

Nach einem Drei­er von Rea­ves betrug die Füh­rung sogar zehn Punk­te (19:9, 9.). Zwar kamen die Ros­to­cker Haus­her­ren noch­mals etwas ran, erziel­ten vier Zäh­ler in Serie, doch mit der Sire­ne war es Patrick Heck­mann, der aus gut neun Metern den Buz­zer­bea­ter zur 24:13-Viertelpausenführung einnetzte.

Im zwei­ten Vier­tel blieb es zunächst dabei, Bro­se war die spiel­be­stim­men­de Mann­schaft. Sie lag nach einem Vier-Punk­te-Spiel von Heck­mann nach elf Minu­ten mit 14 Zäh­lern vorn: 28:14. Erst all­mäh­lich kamen die Sea­wol­ves ihrer­seits offen­siv bes­ser ins Spiel. Das lag auch dar­an, dass die Schieds­rich­ter aus Bam­ber­ger Sicht eini­ge Situa­tio­nen zuguns­ten der Ros­to­cker aus­leg­ten. Eine Zahl hier­für: Bro­se kam im zwei­ten Abschnitt auf elf Fouls, Ros­tock auf vier. Die dar­aus resul­tie­ren­den 19 Frei­wür­fe tra­fen die Gast­ge­ber fast alle und brach­ten die Gäs­te zwei Minu­ten vor der Pau­se wie­der in Rück­stand: 40:41. Die­ser hat­te auch zur Halb­zeit noch Bestand, ging es mit 47:49 in die Kabine.

Bam­berg holt Rück­stand auf

Der Beginn der zwei­ten Hälf­te war aus­ge­gli­chen, mit leich­ten Vor­tei­len für die Sea­wol­ves (51:57, 23. Minu­te). Bell hol­te Bro­se mit einem Drei­er wie­der zurück ins Spiel. Dem star­ken Kevin Wohl­rath gelang kurz dar­auf zunächst ein Offen­siv­re­bound, ehe er per Korb­le­ger zum Aus­gleich abschloss (61:61, 26.). Die aber­ma­li­ge Bam­ber­ger Füh­rung gab es kurz dar­auf durch zwei wei­te­re Zäh­ler von Amir Bell: 63:61.

Das Spiel wog nun hin und her, wobei Bro­se den Ros­to­cker Angriffs­be­mü­hun­gen defen­siv stand hielt. Mit einer Drei-Punk­te-Füh­rung ging es für die Bam­ber­ger in die die letz­ten zehn Minu­ten: 72:69.

Die Fra­ge, die sich die 50 mit­ge­reis­ten Bam­ber­ger Fans stell­ten, lau­te­te aber sicher­lich: Kann Bro­se das Ergeb­nis hal­ten und den Vor­sprung über die Zeit brin­gen? Es sah zunächst danach aus, denn nach­dem Wohl­rath sei­nen drit­ten Drei­er ver­senk­te, lagen die Gäs­te mit acht Punk­ten vor­ne (79:71, 32.).

Wie­der zwei­stel­lig wur­de die Füh­rung Mit­te des letz­ten Vier­tels nach zwei Tref­fern von Chris­ti­an Seng­fel­der: 85:75. Und Bro­se blieb dran, blieb wei­ter­hin defen­siv aggres­siv und offen­siv treff­si­cher. Spä­tes­tens nach­dem Jaromír Bohačík zwei Minu­ten vor Schluss zum 93:79 ein­ge­netzt hat­te, war klar, dass Bro­se sei­nen ers­ten Sai­son-Sieg errei­chen könn­te. Zwar ver­such­ten die Sea­wol­ves noch ein­mal alles, konn­ten den Bam­ber­ger Vor­sprung auch wie­der auf neun Zäh­ler mini­mie­ren, am Ende aber gewann Bro­se gegen mit 97:86.

Amiel dankt den Fans

Coach Oren Amiel sag­te nach dem Spiel: „Ich möch­te mit einem Dank an die Fans begin­nen. Wir haben die letz­ten Wochen nicht die Ergeb­nis­se gebracht, die wir uns gewünscht und die sie ver­dient gehabt hät­ten. Und dann kom­me ich hier in die Hal­le und hin­ter uns sind 50 laut­star­ke Bam­ber­ger, die uns das gesam­te Spiel gepusht haben. Das ist viel mehr als Bas­ket­ball, das sagt so viel aus über sie, über unse­ren Club. Zum Spiel: Wir haben gut ange­fan­gen, haben mit Selbst­ver­trau­en gespielt. Ein paar Jungs sind heu­te vor­aus­ge­gan­gen, allen vor­an Kevin Wohl­rath und Solo­mon Young. Wir haben gegen das bis dato bes­te Offen­siv­team gespielt, haben sie gut ver­tei­digt. Am Ende hat man gese­hen: Teams wie Ros­tock geben nie auf. Das haben aber auch wir nicht. Es war ein gro­ßer Sieg für uns.“

Bro­se Bam­berg ver­pflich­tet Patrick Miller

Ges­tern Abend gab Bro­se Bam­berg zudem eine Neu­ver­pflich­tung bekannt. Um wei­te­re Jus­tie­run­gen am Kader vor­neh­men zu kön­nen, habe der Ver­ein Patrick Mil­ler mit einem Ver­trag bis Sai­son­ende aus­ge­stat­tet. Der 30-jäh­ri­ge US-Ame­ri­ka­ner spiel­te zuletzt für den litaui­schen Erst­li­gis­ten Juven­tus Ute­na. Ins­ge­samt kann der 1,85 Meter gro­ße Guard in sei­ner bis­he­ri­gen Kar­rie­re auf sie­ben Jah­re Euro­pa­er­fah­rung zurückblicken.

Oren Amiel sag­te zur Ver­pflich­tung: „Pat gibt uns Qua­li­tät und Erfah­rung. Er hat bereits in Euro­pa und der BBL gespielt, benö­tigt also kei­ne Ein­ge­wöh­nungs­zeit. Er wird unse­re Ver­tei­di­gung sta­bi­li­sie­ren und für ande­re gute Wür­fe kre­ieren. Und dass er auch scoren kann, hat er nicht zuletzt in sei­nen Spie­len gegen Bam­berg bewiesen.“

Nach der Sus­pen­die­rung von Jus­tin Wright-Fore­man letz­te Woche – Grund: zu viel Eigen­sinn – prä­sen­tier­te der Ver­ein mit Mil­ler nun einen Spie­ler, der sich mehr in den Dienst der Mann­schaft stel­len soll und will. „Ich brin­ge neue posi­ti­ve Ener­gie, Füh­rungs­qua­li­tä­ten, Ver­ant­wor­tungs­be­wusst­sein und Erfah­rung“, sag­te Patrick Mil­ler zu sei­ner Ver­pflich­tung. „Ich bin einer, der es liebt, sei­nen Mit­spie­lern Ver­trau­en zu geben. Wich­tig auch, dass ich die BBL bereits ken­ne. Das macht es für uns alle ein­fa­cher, mich schnell ins Team zu inte­grie­ren. Auf dem Spiel­feld bin ich ein ath­le­ti­scher, schnel­ler, har­ter und phy­si­scher Spie­ler. Ich bin selbst­los, habe ein ruhi­ges Auf­tre­ten. Ich will immer gewin­nen und tue dafür das, was das Team und der Trai­ner von mir benötigen.“

Patrick Mil­ler kommt heu­te in Bam­berg an, wird sei­nen Medi­zin­check absol­vie­ren und soll spä­tes­tens am Mitt­woch ins Trai­ning einsteigen.

Bas­ket­ball

FIBA Euro­pe Cup: Bro­se Bam­berg unter­liegt Chemnitz

Bam­bergs Nega­tiv­se­rie geht wei­ter. Nach fünf Nie­der­la­gen aus fünf Spie­len in der Liga, scheint es für Bro­se Bam­berg nun auch im FIBA Euro­pe Cup nicht mehr zu lau­fen. Die 68:84-Niederlage gegen die Niners Chem­nitz am vier­ten Spiel­tag des Wett­be­werb ist die zwei­te inter­na­tio­na­le in Fol­ge. Bro­se steht nun auf Tabel­len­platz drei, hat das Wei­ter­kom­men jedoch noch selbst in der Hand.

Oren Amiels Wor­te nach dem FIBA Euro­pe Cup-Spiel gegen die Niners Chem­nitz klang in Tei­len nach sich lang­sam ein­schlei­chen­der Resi­gna­ti­on. „Ich kom­me mir manch­mal vor wie eine kaput­te Schall­plat­te. Wir haben bis­lang drei Sie­ge und in all die­sen Spie­len haben wir unse­re Ball­ver­lus­te gering gehal­ten. Heu­te hat­ten wir 21 Tur­no­ver, so kann man kein Spiel gewin­nen. Jeder muss Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Wir drau­ßen auf der Bank, die Spie­ler auf dem Feld. Wir haben eine gute Mann­schaft, aber wenn man kein Selbst­ver­trau­en hat, dann pas­sie­ren auch Feh­ler. Jetzt ist die Zeit für star­ke Leu­te. Wir wer­den in der Natio­nal­mann­schafts­pau­se wei­te­re Ver­än­de­run­gen am Kader vor­neh­men, von denen wir glau­ben, dass sie uns wei­ter­hel­fen. Zuletzt: dan­ke an die Fans, die nach wie vor hin­ter uns ste­hen. Die Unter­stüt­zung ist immer noch da, wir spü­ren sie. Und wir wol­len die­sen Sieg so sehr für sie.“

Zwei­mal in Füh­rung, meis­tens im Rückstand

Die Anfangs­pha­se der Par­tie Bro­se Bam­berg gegen Niners Chem­nitz am vier­ten Spiel­tag im FIBA Euro­pe Cup war geprägt von Ner­vo­si­tät auf bei­den Sei­ten. Gut drei Minu­ten dau­er­te es, ehe Bro­se die ers­ten Zäh­ler aus dem Feld erziel­te: 3:2.

Anschlie­ßend aber kamen die Gäs­te etwas auf, hat­ten einen klei­nen 6:0‑Lauf und sorg­ten für einen Bam­ber­ger Vier-Punk­te-Rück­stand (4:8, 6.). Vai­das Kari­ni­aus­kas traf den Drei­er und ver­kürz­te, knap­pe 90 Sekun­den spä­ter leg­te er einen zwei­ten nach und hol­te die Füh­rung wie­der zurück (13:12, 8.). Für Chem­nitz war es immer wie­der Fili­po­vi­ty (acht Punk­te), der erfolg­reich abschlie­ßen konn­te. Nach­dem mit der Sire­ne auch noch Velicka den Drei­er traf, lag Bro­se nach zehn Minu­ten wie­der fünf Zäh­lern zurück: 16:21.

Offen­siv soll­te es bei den Bam­ber­ger Haus­her­ren auch im zwei­ten Abschnitt zunächst nicht bes­ser wer­den. Dies­mal dau­er­te es knapp vier Minu­ten, ehe Kari­ni­aus­kas erst­mals aus dem Feld traf. Da aber lagen die Sach­sen bereits zwei­stel­lig in Front: 20:31. Und es blieb dabei: Bro­se erar­bei­te­te sich zwar gute Wür­fe, ein­zig fal­len woll­ten sie nicht. Das war bei den Gäs­ten anders. Dort war es nach wie vor immer wie­der Fili­po­vi­ty, der einen nach dem ande­ren Wurf ver­senk­te. Zur Pau­se kam er auf 18 Punk­te. Bam­bergs größ­ter Rück­stand betrug zwi­schen­zeit­lich 15 Zäh­ler, redu­zier­te sich durch einen erfolg­rei­chen Korb­le­ger von Amir Bell zur Halb­zeit auf 32:45.

Noch kann Bam­berg weiterkommen

Bro­ses Auf­bau­spie­ler war es auch, der das drit­te Vier­tel mit einem Drei­er für Bam­berg eröff­ne­te. Doch in der Fol­ge blieb es wei­ter dabei: Die Haus­her­ren fan­den ent­we­der zu wenig Zugriff auf das Spiel oder gaben den Ball leicht­fer­tig ver­lo­ren. Ins­ge­samt 18 Tur­no­ver soll­ten Ende des drit­ten Vier­tels bei Bam­berg auf dem Scores­heet ste­hen, dar­aus resul­tier­ten ins­ge­samt 20 Chem­nit­zer Punkte.

Da die Sach­sen zudem feh­ler­frei von der Frei­wurf­li­nie waren (13 von 13), kam Bro­se kaum in Schlag­di­stanz. Den­noch gab sich Bro­se zumin­dest nicht auf und kam durch einen 7:0‑Lauf zwei Minu­ten vor Vier­te­len­de wie­der auf sie­ben Punk­te ran: 51:58. Es folg­ten aber zwei wei­te­re Ball­ver­lus­te, die die Sach­sen ein­mal mehr dan­kend aus­nutz­ten. Mit 53:62 ging es in die letz­ten zehn Minuten.

Das vier­te Vier­tel begann mit einem And1 von Jaromír Bohačík und einem Drei­er von Patrick Heck­mann. Urplötz­lich war Bro­se wie­der mit­ten­drin im Spiel und der Rück­stand betrug nur noch drei Punk­te (59:62, 32.).

Aber was folg­te? Drei Bam­ber­ger Ball­ver­lus­te, dazu ein unsport­li­ches Foul und aus Minus drei wur­den bin­nen 100 Sekun­den wie­der Minus zwölf Punk­te: 59:71. Bro­se ver­such­te zwar noch­mal vie­les, unter ande­rem traf Seng­fel­der einen Drei­er, aber spä­tes­tens nach­dem auch Velicka und Uguak für Chem­nitz aus der Distanz punk­te­ten, war das Spiel vier Minu­ten vor Schluss beim Stand von 63:77 ent­schie­den. Am Ende unter­lag Bro­se mit 68:84 und rutscht in der Tabel­le – auf­grund des ver­lo­re­nen direk­ten Ver­gleichs gegen­über Chem­nitz – vor­über­ge­hend auf Platz drei ab.

Noch ist im FIBA Euro­pe Cup aber noch nicht alles für Bam­berg ver­lo­ren. Wenn Bro­se in den letz­ten bei­den Spie­len gegen Hapoel Nofar Galil Eli­on und Gol­den Eagle Ylli gewinnt, kommt die Mann­schaft wei­ter und zieht in die zwei­te Wett­be­werbs­run­de ein.

Bas­ket­ball

Bro­se Bam­berg sus­pen­diert Jus­tin Wright-Foreman

Fünf Spie­le, fünf Nie­der­la­gen, Tabel­len­letz­ter. Mit der Nie­der­la­ge am Frei­tag ging der Fehl­start in der Bun­des­li­ga für Bro­se Bam­berg wei­ter. Nun hat sich der Bun­des­li­gist von sei­nem mit 15 Punk­ten im Schnitt bis­her erfolg­reichs­ten Wer­fer getrennt.

Die Bam­ber­ger infor­mier­ten über eine Maß­nah­me, die nach außen unge­wöhn­lich anmu­tet. Jus­tin Wright-Fore­man gehört ab sofort nicht mehr zum Bun­des­li­gaka­der Bro­se Bam­bergs. Das wur­de laut Ver­eins­mit­tei­lung dem 25-Jäh­ri­gen am gest­ri­gen Vor­mit­tag mitgeteilt.

Noch am Frei­tag war Wright-Fore­man auch gegen die Veo­lia Towers Ham­burg erfolg­reichs­ter Wer­fer. Mög­li­cher­wei­se spiel­te er in den Augen der Ver­ant­wort­li­chen zu eigen­sin­nig und zeig­te sich zu wenig als Teamplayer. 

„Manch­mal muss man als Trai­ner Ent­schei­dun­gen tref­fen, die für Außen­ste­hen­de even­tu­ell nicht nach­voll­zieh­bar schei­nen. Den­noch sind sie rich­tig, denn sie sind im Sin­ne des Teams“, sag­te Head­coach Oren Amiel zur Tren­nung. In der aktu­el­len Situa­ti­on gehe es dar­um, schnellst­mög­lich in die Spur zu fin­den. „Dazu bedarf es eines 100-pro­zen­ti­gen Com­mit­ments für die Sache, für unse­re Zie­le. Ich bin nach wie vor davon über­zeugt, dass wir eine gute Mann­schaft haben. Wir müs­sen aller­dings ein paar Anpas­sun­gen vor­neh­men. Damit fan­gen wir jetzt an.“

Bro­se Bam­berg kann noch tätig wer­den und Spie­ler ver­pflich­ten. Gesprä­che über eine Ver­trags­auf­lö­sung mit Jus­tin Wright-Fore­man, der erst im Som­mer von den Bir­ming­ham Squa­drons nach Bam­berg gekom­men war, lau­fen laut Ver­eins­mit­tei­lung bereits.

Bas­ket­ball

Bro­se Bam­berg mit Nie­der­la­ge gegen Hamburg

Bro­se Bam­berg hat sei­nen Fehl­start in der Bun­des­li­ga fort­ge­setzt. Die Bam­ber­ger ver­lo­ren am 5. Spiel­tag der easy­Credit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gegen die Veo­lia Towers Ham­burg mit 66:76.

Am Mitt­woch war im FIBA Euro­pe Cup mit der Nie­der­la­ge gegen Gol­den Eagle Ylli in Spiel drei die Sie­ges­se­rie geris­sen, die Nega­tiv­se­rie in der Bun­des­li­ga hat dage­gen auch nach Spiel fünf wei­ter­hin Bestand. Dies­mal war es der Schluss­ab­schnitt, der den Haus­her­ren nach zuvor aus­ge­gli­che­nen drei Vier­teln (57:56) vor 3.132 Zuschau­ern das Genick brach. Die letz­ten zehn Minu­ten gaben die Bam­ber­ger mit 9:20 ab. Bes­te Bro­se-Wer­fer waren Jus­tin Wright-Fore­man und Chris­ti­an Seng­fel­der mit jeweils 15 Punkten.

„Sie haben am Ende die rich­ti­gen Ent­schei­dun­gen getrof­fen, daher haben sie wahr­schein­lich ver­dient gewon­nen. Man sieht, es läuft nicht bei uns. Das kann man nicht ver­ber­gen. Es funk­tio­niert nicht. Wir müs­sen nun Ände­run­gen vor­neh­men, um die Situa­ti­on in den Griff zu bekom­men. Wann immer es in die ent­schei­den­de Pha­se geht, wis­sen wir nicht mehr, wie wir spie­len sol­len“, resü­mier­te Bam­bergs Head­coach Oren Amiel. „Das gibt einem zu den­ken. Und ich den­ke jetzt. Was kön­nen wir tun, um das zu ver­bes­sern? Grö­ße zeigt sich in har­ten Momen­ten. Es ist immer ein­fach zu bril­lie­ren, wenn es gut läuft. Aber man muss vor­an­ge­hen, wenn es nicht funk­tio­niert. Wir müs­sen uns alle hinterfragen.“

Man merk­te Bro­se Bam­berg mit dem Sprung­ball an, dass die Mann­schaft die Nie­der­la­ge vom Mitt­woch ver­ges­sen machen woll­te. Von Beginn an domi­nier­ten Kampf und Lei­den­schaft das Spiel der Haus­her­ren, wur­de kein Ball ver­lo­ren gege­ben, sich nach jedem Rebound gewor­fen. Ein­zig die Tref­fer­quo­te war aus­bau­fä­hig. Unzäh­li­ge Drei­er­ver­su­che kul­ler­ten um den Ring, fie­len aber nicht. Und den­noch, die Begeg­nung war kom­plett aus­ge­gli­chen, da auch bei den Gäs­ten eini­ge Wür­fe nicht ihr Ziel fan­den, Bro­se aber auch inten­siv ver­tei­dig­te. So ende­te Vier­tel eins mit 17:19, und das, obwohl die Bam­ber­ger bis dato ledig­lich zwei ihrer 13 Distanz­ver­su­che ver­sen­ken konn­ten. Vor allem Jaromír Bohačík war bis dahin glück­los, mach­te zwar ein gutes Spiel, konn­te aller­dings noch kei­nen sei­ner sechs Wür­fe erfolg­reich gestalten.

Im zwei­ten Abschnitt blieb es ähn­lich, war es bis Minu­te 14 ein wei­ter­hin aus­ge­gli­che­nes Spiel: 24:26. Ein Drei­er von Jus­tin Wright-Fore­man eröff­ne­te dann jedoch die bes­te Bam­ber­ger Pha­se. Bro­ses Wir­bel­wind leg­te einen Frei­wurf nach und spä­tes­tens, nach­dem er kra­chend per Dun­king abschloss, war die Hal­le da und Bro­se mit­ten­drin im Spiel. Bohačík, Young und noch­mals Wright-Fore­man kom­plet­tier­ten einen 11:0‑Lauf zur Bam­ber­ger 35:26-Führung. Doch Ham­burg war nur kurz geschockt, fin­gen nun ihrer­seits das Tref­fen an und kamen durch einen 10:2‑Run suk­zes­si­ve wie­der ran. Drei Frei­wür­fe vom star­ken McCul­lum sorg­ten schließ­lich zum Ende der ers­ten Halb­zeit für einen erneu­ten klei­nen Rück­stand, mit 37:39 ging es in die Kabinen.

Vier­tes Vier­tel: Plötz­lich gelingt nichts mehr

Auch im drit­ten Vier­tel blieb es dabei, Bro­se hat­te kei­ner­lei Wurf­glück von jen­seits der 6,75-Meter-Linie. Aller­dings die Towers wei­ter­hin auch nicht, und so ver­la­ger­te sich das Spiel zuneh­mend in die Zone. Dort war es für Bam­berg ein ums ande­re Mal Chris­ti­an Seng­fel­der, der sich durch­set­zen und erfolg­reich abschlie­ßen konn­te. Jedoch schaff­ten es die Gast­ge­ber nicht, sich abzu­set­zen. Im Gegen­teil, die Füh­rung wech­sel­te mun­ter hin und her. Mal lag Bam­berg mit vier zurück (46:50, 26.), dann wie­der Ham­burg (56:52, 29.). Bro­se gewann den drit­ten Abschnitt mit 20:17 und ging somit beim Stand von 57:56 mit einer knap­pen Füh­rung in den Schlussabschnitt.

Und dort pas­sier­te dann das, was bei einem Team, das hin­ten­drin steht, wohl pas­sie­ren muss. Von jetzt auf gleich gelang den Haus­her­ren nichts mehr. Fie­len zuvor wenigs­tens noch die Halb­di­stanz­wür­fe, so war auch für die der Korb plötz­lich wie ver­na­gelt. Hin­zu kam, dass Bro­se nun oft­mals den Ball her­gab. Hat­ten die Haus­her­ren bis zum letz­ten Vier­tel ledig­lich star­ke drei Ball­ver­lus­te pro­du­ziert, ver­lo­ren sie im letz­ten Vier­tel gan­ze sechs Mal die Kugel, alle­samt treff­si­cher aus­ge­nutzt von den Ham­bur­gern. Die Fol­ge: Ham­burg zog davon, Bro­se konn­te nicht mehr fol­gen und ver­lor das Spiel letzt­lich mit 66:76.

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