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Basketball

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Serie geris­sen! Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren in Mainz

Nach zuletzt vier Sie­gen in Fol­ge ist die Serie der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets am 18. Spiel­tag in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga geris­sen. Beim ASC The­re­sia­num Mainz unter­lag das Team von Head Coach Samu­el Glo­ser am Sams­tag­abend mit 59:61 (31:26) und hat somit nun erneut eine aus­ge­gli­che­ne Bilanz.

Die Ent­schei­dung in die­ser Par­tie fiel im drit­ten Abschnitt, in dem den Bam­ber­ge­rin­nen das Spiel buch­stäb­lich aus den Hän­den glitt. Hat­te man bis hier­her eine soli­de ers­te Halb­zeit gespielt, gab man das drit­te Vier­tel mit 9:22 ab und ver­schaff­te den Gast­ge­be­rin­nen so den nöti­gen Rücken­wind für den Rest des Spiels, um sich mit dem Sieg für die 59:67-Niederlage aus dem Hin­spiel zu revan­chie­ren. In einem Spiel mit ins­ge­samt sehr schwa­chen Wurf­quo­ten und somit nur weni­gen Punk­ten auf bei­den Sei­ten gaben die Ball­ver­lus­te den Aus­schlag. Wäh­rend sich die Main­ze­rin­nen nur acht Tur­no­ver erlaub­ten, waren es bei den Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets am Ende 18. 

Auf Sei­ten der Main­ze­rin­nen zeich­ne­ten sich mit Tay­lor Gol­em­biew­ski (24), Jor­dan Bar­ron (13) und Ali­na Kraus (12) nur drei Spie­le­rin­nen für über 80 Pro­zent der gesam­ten Punk­te ver­ant­wort­lich. Für die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets, die auf Emma Ret­tin­ger ver­zich­ten muss­ten (spiel­te am Sams­tag mit dem Post-SV Nürn­berg im Play­off-Vier­tel­fi­na­le in der Regio­nal­li­ga Süd­ost in Würz­burg), punk­te­ten Faith Als­ton (15), Hai­ley van Roe­kel (11), Eli­se Tweed­ie (11) und Ste­pha­nie Sach­nov­ski (10) zwei­stel­lig. Eli­se Tweed­ie hol­te zudem 16 Rebounds und war mit einem Wert von 23 die effek­tivs­te Spie­le­rin der Partie.


Der Spiel­ver­lauf

Die Bam­ber­ge­rin­nen erwisch­ten einen super Start in die­ses Spiel und lagen nach nicht ein­mal 90 Sekun­den mit 6:0 in Füh­rung. Doch auch die Main­ze­rin­nen fan­den im Ver­lauf des ers­ten Abschnitts in ihren Rhyth­mus und über­nah­men nach dem Drei­er von Tay­lor Gol­em­biew­ski beim 8:10 (6.) erst­mals selbst die Füh­rung. Da sich bei­de Teams zum einen vie­le Feh­ler in die­sem ers­ten Abschnitt erlaub­ten (Mainz 4 Ball­ver­lus­te, Bam­berg 5) und auch die Tref­fer­quo­ten zu wün­schen lie­ßen, konn­ten die Gast­ge­be­rin­nen die­sen klei­nen Vor­sprung auch bis zum 12:14 nach dem ers­ten Vier­tel behaupten.

Auch zu Beginn des zwei­ten Vier­tels blie­ben die ASC-Damen in Füh­rung (16:17/13.) Dann jedoch folg­te die bes­te Pha­se der Bam­ber­ge­rin­nen, die nach einem Drei-Punkt-Spiel von Hai­ley van Roe­kel und einem 12:3‑Lauf mit 28:20 (18.) etwas davon­zo­gen. Nach­dem Mari­sa Köh­ler 19 Sekun­den vor der Halb­zeit­si­re­ne mit einem getrof­fe­nen Frei­wurf den Vor­sprung bei acht Zäh­lern hal­ten konn­te (31:23/20.), netz­te Ali­na Kraus doch noch einen Drei­er zum 31:26-Pausenstand ein.


„Wir waren nicht in der Lage zu scoren“

Knapp drei Minu­ten waren in der zwei­ten Halb­zeit gespielt, da war der Bam­ber­ger Vor­sprung auf­ge­braucht (33:34/23.). Den Bam­ber­ge­rin­nen schien das Spiel nun aus den Hän­den zu glei­ten, doch man kämpf­te und konn­te an den Hes­sin­nen dran­blei­ben (40:43/28.). Für den Schluss­punkt in die­sem Vier­tel sorg­ten aber auch dies­mal die Main­ze­rin­nen, die nach dem Drei­er von Jor­dan Bar­ron sowie zwei ver­wan­del­ten Frei­wür­fen von Tay­lor Gol­em­biew­ski ihren Vor­sprung nach drei­ßig Minu­ten wie­der auf acht Zäh­ler aus­bau­en konn­ten (40:48).

Das Team von Head Coach Samu­el Glo­ser biss wei­ter­hin auf die Zäh­ne und blieb zunächst dran (43:49/31.), ehe erneut das Duo Barron/​Golembiewski zuschlug. Dies­mal traf die Main­zer Tops­core­rin von jen­seits der 6,75-Meter-Linie gefolgt von einem erfolg­rei­chen Abschluss ihrer Lands­män­nin in der Zone zum 43:54 (33.). Head Coach Samu­el Glo­ser nahm eine Aus­zeit doch auch in den fol­gen­den Minu­ten konn­ten die Gast­ge­be­rin­nen ihren Vor­sprung ver­tei­di­gen (48:58/36.). Nun aber war­fen die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets noch­mals alles in die Waag­scha­le. Mit einem 11:2‑Lauf war man nach dem Drei­er von Hai­ley van Roe­kel bei noch 20 Sekun­den Rest­spiel­zeit auf ein­mal doch wie­der auf 59:60 dran. Die Bam­ber­ge­rin­nen foul­ten und schick­ten Ali­na Kraus an die Frei­wurf­li­nie, wo die 26-Jäh­ri­ge nur einen der bei­den Frei­wür­fe traf (59:61/40.). Somit hat­te man noch eine letz­te Chan­ce, doch der Korb­le­ger von Ste­pha­nie Sach­nov­ski ging drei Sekun­den vor dem Ende nicht in den Korb.

„In der ers­ten Halb­zeit war es zunächst ein Abtas­ten, wobei wir ganz gut ins Spiel gestar­tet sind. Im zwei­ten Vier­tel konn­ten wir etwas bes­ser abschlie­ßen und uns so dann auch ein wenig abset­zen. Ins­ge­samt aber waren die Wurf­quo­ten sehr schwach, wes­halb jede Pos­ses­si­on sehr wich­tig war für den Aus­gang des Spiels. Lei­der haben wir dann nach der Pau­se eines unse­rer schwächs­ten Vier­tel der gesam­ten Sai­son gespielt. Wir waren nicht in der Lage zu sco­ren und egal wer auf dem Feld war, war nicht in der Lage, in der Offen­si­ve Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Ins­ge­samt hat­ten wir eine Feld­wurf­quo­te von gera­de ein­mal 28 Pro­zent, mit der man gegen kein Team in der Liga gewin­nen kann. Auch unse­re Drei­er-Quo­te mit 12 Pro­zent bei 26 Ver­su­chen spricht Bän­de, eben­so wie die 18 Ball­ver­lus­te, die wir uns geleis­tet haben. Den­noch aber muss ich der Mann­schaft auch ein Lob aus­spre­chen, denn im vier­ten Vier­tel, als wir das Spiel eigent­lich schon ver­lo­ren hat­ten, haben wir dann die letz­ten sie­ben Minu­ten doch noch gut run­ter­ge­spielt. Wir konn­ten den hohen Rück­stand hier aber nur noch bedingt ver­kür­zen und müs­sen letzt­lich die ver­dien­te Nie­der­la­ge hin­neh­men, denn die Main­ze­rin­nen waren in die­sem Spiel ein­fach besser.“

Am kom­men­den Wochen­en­de haben die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets nun ein­mal spiel­frei. Das nächs­te Heim­spiel der Bam­ber­ge­rin­nen steigt dann am 22. März, wenn man um 13:00 Uhr die KuSG Lei­men in der Graf-Stauf­fen­berg Hal­le emp­fan­gen wird.

Bas­ket­ball Bundesliga

Start-Ziel-Sieg: BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen in Frankfurt

Dem Sieg am Frei­tag im Heim­spiel gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets am 22. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga einen wei­te­ren fol­gen las­sen. Im Gast­spiel bei den SKYLINERS sieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sonn­tag­nach­mit­tag vor 4.750 Zuschau­ern in der Süwag Ener­gie ARENA mit 84:61 (46:29).

Schnell drück­ten die Bam­ber­ger mit ihrer Ener­gie dem Spiel ihren Stem­pel auf und konn­ten so eine Füh­rung her­aus­spie­len. Ein 12:2‑Run kurz vor der Pau­se bescher­te den BMA365 Bam­berg Bas­kets eine deut­li­che 17-Punk­te-Halb­zeit-Füh­rung, die man in der zwei­ten Hälf­te mit wei­ter­hin star­ker Ver­tei­di­gung auf über 20 Zäh­ler aus­bau­en und so letzt­lich einen unge­fähr­de­ten und hoch ver­dien­ten Aus­wärts­sieg nach Freak City holen konnte.

Auf Bam­ber­ger Sei­te kamen nicht nur alle Akteu­re zum Ein­satz, son­dern alle konn­ten auch Punk­te zum Sieg bei­steu­ern. Erfolg­reichs­te Scorer bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets waren Demar­cus Demo­nia (20), Ibi Wat­son (15) und Cobe Wil­liams (12). Tops­corer der SKYLINERS war Till Pape mit 13 Zählern.

Für Adri­an Pet­ko­vic, der am Frei­tag im Spiel gegen Braun­schweig nach einem Ellen­bo­gen-Tref­fer von Kaza Kaja­mi-Kea­ne mit Ver­dacht auf Gehirn­er­schüt­te­rung das Feld ver­las­sen muss­te, kam ein Ein­satz in Frank­furt natür­lich nicht in Frage.


Der Spiel­ver­lauf

Mit einem völ­lig ande­ren Ener­gie-Level als noch am Frei­tag im Heim­spiel gegen Braun­schweig began­nen die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihr Gast­spiel bei den SKYLINERS. Die Inten­si­tät im Spiel der Bam­ber­ger war gleich von Beginn an da und so fand man auch in der Offen­si­ve schnell sei­nen eige­nen Rhyth­mus. Nach nicht ein­mal zwei Minu­ten ging man mit 7:0 in Füh­rung, wor­auf SKYLINERS Coach Klaus Per­was sei­ne ers­te Aus­zeit neh­men muss­te. So hat­te sich der Frank­fur­ter Chef­trai­ner sei­nen 55. Geburts­tag sicher­lich nicht vor­ge­stellt, doch auch in der Fol­ge hat­te das Offen­siv-Spiel sei­nes Teams zu wenig Durch­schlags­kraft. Vie­le Chan­cen lie­ßen die Frank­fur­ter unge­nutzt (6 aus 18 im 1. Vier­tel aus dem Feld) und so konn­ten die Bam­ber­ger ihre Füh­rung behaup­ten. Dem Drei­er von Demar­cus Demo­nia zum 14:6 (5.) folg­te wenig spä­ter ein wun­der­schö­nes Back­door-Play, das Ibi Wat­son per Dunk zum 18:11 (7.) abschloss. Demar­cus Demo­nia leg­te den vier­ten Bam­ber­ger Drei­er im ers­ten Vier­tel (bei 8 Ver­su­chen) nach, ehe Aus­tin Crow­ley mit zwei ver­wan­del­ten Frei­wür­fen für den 23:15-Zwischenstand nach dem ers­ten Vier­tel sorgte.

Fast zwei Minu­ten waren dann im zwei­ten Vier­tel bereits gespielt, als Cobe Wil­liams mit einem beherz­ten Dri­ve zum Korb gegen Till Pape zum 25:15 abschloss und so für die ers­te zwei­stel­li­ge Bam­ber­ger Füh­rung des Nach­mit­tags sorg­te. Rich­tig abschüt­teln lie­ßen sich die Frank­fur­ter aber nicht (27:20/13.) und nach dem Drei­er von Ryan Haw­kins (31:25/16.) waren die Hes­sen wie­der dran. Ibi Wat­son kon­ter­te auf der Gegen­sei­te mit einem Drei­er (34:25) jedoch sofort. Nach­dem Will Christ­mas nach einem Defen­siv-Rebound Coast-to-coast über das gan­ze Spiel­feld gedrib­belt war und per Korb­le­ger zum 34:27 (17.) voll­endet hat­te, hol­te Anton Gavel sein Team zusam­men. Und das, was er der Mann­schaft in die­ser Aus­zeit mit auf den Weg gege­ben hat­te, saß! Mit einem 12:2‑Run erspiel­ten sich die Bam­ber­ger in den letz­ten drei Minu­ten des zwei­ten Vier­tels eine 46:29-Pausen-Führung. 


„Der Schlüs­sel zum Sieg waren gera­de zu Beginn die 16 Assists“

Das Bam­ber­ger Ener­gie-Level blieb auch nach dem Sei­ten­wech­sel wei­ter hoch und man hat­te das Spiel nach wie vor im Griff. Den Drei­er von Till Pape (48:32/22.) kon­ter­te aber­mals Kapi­tän Ibi Wat­son, der im anschlie­ßen­den Angriff ein wei­te­res Back­door-Play nach Zuspiel von Richard Bal­int zum 53:32 (23.) nutz­te. Auch EJ Onu war in die­ser Pha­se des Spiels über­all zu fin­den. Nach­dem er per Tip-In die ers­ten bei­den Bam­ber­ger Zäh­ler nach dem Sei­ten­wech­sel erzielt hat­te, schmet­ter­te er zunächst den Wurf von Till Pape per Block in die Zuschau­er­rän­ge. Den anschlie­ßen­den Angriff der Gast­ge­ber stopp­te EJ Onu mit einem wei­te­ren Block und ließ es dann auf der Gegen­sei­te mit einem unglaub­li­chen Dun­king zum 55:32 (23.) ein wei­te­res Mal so rich­tig kra­chen. Die nächs­te Frank­fur­ter Aus­zeit folg­te, doch die BMA365 Bam­berg Bas­kets beherrsch­ten das Gesche­hen auf dem Par­kett auch wei­ter­hin. Die SKYLINERS konn­ten mit dem Drei­er von Nahiem Alley­ne zwar auf 58:42 (26.) ver­kür­zen, zum Ende des drit­ten Abschnitts hat­ten die Bam­ber­ger den Haus­her­ren jedoch noch kei­ne 50 Zäh­ler gestat­tet und gin­gen mit einer deut­li­chen 65:46-Führung in den Schlussabschnitt.

Auch in den letz­ten zehn Minu­ten zogen die Bam­ber­ger sou­ve­rän ihr Spiel wei­ter durch und lie­ßen die Frank­fur­ter nicht mehr zurück­kom­men. Spä­tes­tens beim Drei­er von Demar­cus Demo­nia zum 7450 (35.) war die Par­tie ent­schie­den, zumal die Frank­fur­ter ledig­lich von der Drei-Punk­te-Linie mit den Wurf­quo­ten der BMA365 Bam­berg Bas­kets an die­sem Nach­mit­tag mit­hal­ten konn­ten. Den kom­for­ta­blen Vor­sprung nutz­te Head Coach Anton Gavel, um auch Finn Dönt­gens und Nico Höl­lerl Spiel­zeit zu geben, was bei­de mit je zwei Zäh­lern auch zu nut­zen wussten.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Ich glau­be, dass wir über das gesam­te Spiel hin­weg eine sehr erwach­se­ne Leis­tung gezeigt haben. Der Schlüs­sel zum Sieg waren gera­de zu Beginn die 16 Assists, die wir bis zur Halb­zeit gespielt haben. Dadurch haben wir uns vie­le gute Wür­fe her­aus­ge­ar­bei­tet“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Ich den­ke, wir haben auch defen­siv gute Stopps bekom­men und ins­ge­samt rela­tiv gut gere­boun­det. Im Gro­ßen und Gan­zen war das für uns also eine sehr rei­fe Leis­tung. Wir sind froh, hier gewon­nen zu haben, weil wir zuvor zwei­mal gegen Frank­furt wirk­lich deut­lich ver­lo­ren haben. Natür­lich wis­sen wir auch, dass es für Frank­furt im Moment nicht ein­fach ist – eini­ge Spie­ler feh­len oder sind ange­schla­gen. Aber für uns zählt die­ser Sieg, und den neh­men wir natür­lich ger­ne mit.“

Wei­ter geht es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun am kom­men­den Sonn­tag, wenn der frisch geba­cke­ne Pokal­sie­ger den amtie­ren­den Deut­schen Meis­ter in der BROSE ARENA emp­fan­gen wird.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets erar­bei­ten sich Heim­sieg gegen Braunschweig

Am 22. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga behiel­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig mit 88:81 (32:44) die Ober­hand und klet­ter­ten am Frei­tag­abend in der Tabel­le dank des 13. Sai­son­sie­ges auf Posi­ti­on sechs.

Gegen sehr gut ein­ge­stell­te und äußerst bis­si­ge Bas­ket­ball Löwen taten sich die Bam­ber­ger jedoch zunächst äußerst schwer. Bereits im ers­ten Abschnitt lag man zwei­stel­lig im Rück­stand und konn­te die­sen Abstand auch bis zur Pau­se nicht ver­rin­gern. Nach dem Sei­ten­wech­sel gelang es den BMA365 Bam­berg Bas­kets dann aller­dings, das Tem­po zu ver­schär­fen und so die Par­tie wie­der offen zu gestal­ten. Mit neun Punk­ten von Ibi Wat­son sowie sie­ben von Demar­cus Demo­nia allein im Schluss­ab­schnitt gelang es den Bam­ber­gern dann im Schluss­vier­tel, die Par­tie doch noch auf ihre Sei­te zu zie­hen. Spie­ler der Par­tie mit einem Dou­ble Dou­ble aus 19 Punk­ten und 10 Rebounds war Aus­tin Crow­ley. Demar­cus Demo­nia mit 20 und Ibi Wat­son mit 17 Punk­ten waren neben ihm die auf­fäl­ligs­ten Spie­ler der Bam­ber­ger. In Rei­hen der Nie­der­sach­sen punk­te­te Kaza Kaja­mi-Kea­ne mit 20 Zäh­lern am besten.


Der Spiel­ver­lauf

Mit einer hohen Feh­ler­quo­te star­te­ten die Bam­ber­ger in die­se Par­tie. Die Start­for­ma­ti­on, auch dies­mal wie­der bestehend aus Cobe Wil­liams, Richard Bal­int, Ibi Wat­son, Demar­cus Demo­nia und EJ Onu, hat­te nach gera­de ein­mal drei gespiel­ten Minu­ten bereits vier Ball­ver­lus­te fabri­ziert. Wäh­rend also bei den Gast­ge­bern zu Beginn kaum etwas zusam­men­lau­fen woll­te, zogen die Bas­ket­ball Löwen gleich ein­mal davon. 3:21 Minu­ten waren gespielt, als Anton Gavel beim 3:11 sei­ne ers­te Aus­zeit bean­trag­te, um sein Team hier noch­mals ein­zu­stel­len. So recht woll­te aber auch das nicht funk­tio­nie­ren, denn die Braun­schwei­ger gaben wei­ter ordent­lich Gas und nach­dem Kaza Kaja­mi-Kea­ne Adri­an Pet­ko­vic mit dem Ellen­bo­gen zunächst aus­ge­knockt und anschlie­ßend mit einem Drei­er die Füh­rung in den zwei­stel­li­gen Bereich gebracht hat­te, erhöh­te Ben­ja­min Schrö­der wenig spä­ter sogar auf 5:20 (7.). Kurz dar­auf muss­te auch Moritz Krim­mer das Feld erst ein­mal ver­las­sen, nach­dem er bei einer Rebound-Situa­ti­on unter dem eige­nen Korb von Josh Haw­ley im Gesicht getrof­fen wur­de und blu­te­te. Bis zum Ende des ers­ten Vier­tels kamen die BMA365 Bam­berg Bas­kets zwar noch­mals etwas her­an, der zwei­stel­li­ge Rück­stand hat­te aber auch nach den ers­ten zehn Minu­ten wei­ter Bestand (11:23).

Mit einem 6:0‑Lauf star­te­ten die Bam­ber­ger in den zwei­ten Abschnitt und ver­kürz­ten den Rück­stand schnell auf 17:23 (13.). Die Bas­ket­ball Löwen aber ant­wor­te­ten umge­hend und nach dem Drei­er von Grant Sher­field war der Bam­ber­ger Rück­stand erneut zwei­stel­lig (26:38/16.). Der sechs­te Braun­schwei­ger Drei­er (bei 12 Ver­su­chen) ver­an­lass­te Head Coach Anton Gavel zu sei­ner zwei­ten Aus­zeit. Neun Ball­ver­lus­te stan­den in die­ser 16. Spiel­mi­nu­te auf Bam­ber­ger Sei­te bereits zu Buche, die das Spiel in die­ser ers­ten Halb­zeit häu­fig immer dann stopp­ten, wenn man gera­de dabei war, etwas Fahrt auf­zu­neh­men. Auch die Wür­fe aus der Distanz woll­ten auf Bam­ber­ger Sei­te nicht fal­len (2 Tref­fer bei 14 Ver­su­chen) und so hat­te der 12-Punk­te-Rück­stand nach dem ers­ten Vier­tel auch zur Halb­zeit­pau­se noch Bestand (32:44).


„Heu­te war es wich­tig, die­sen Sieg zu holen, egal wie“

Nach dem Sei­ten­wech­sel konn­ten die Löwen ihren Vor­sprung erst ein­mal behaup­ten (37:48/22.). Nun aber zog die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung end­lich an und man konn­te so auch mehr Geschwin­dig­keit ins Spiel brin­gen. Ange­führt von Demar­cus Demo­nia und Aus­tin Crow­ley kamen die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun näher und näher (44:50/25.). Auch die Aus­zeit von Ramon Diaz San­chez nach dem Dunk im Schnell­an­griff von Ibi Wat­son ver­puff­te. Erneut war es ein Fast Break, den dies­mal Zach Ens­min­ger abschlie­ßen konn­te und die Bam­ber­ger beim 51:50 (26.) wie­der in Füh­rung brach­te. Bei­de Teams nun Kopf an Kopf (57:57/30.) doch den letz­ten Punsh in die­sem drit­ten Vier­tel lan­de­ten die Bam­ber­ger. Genau­er gesagt war es Aus­tin Crow­ley, der mit der Schluss­si­re­ne einen Drei­er aus der lin­ken Spiel­fel­de­cke ein­netz­te und sein Team so vor dem abschlie­ßen­den zehn Minu­ten mit 61:59 in Front gebracht hatte.

Cobe Wil­liams, zwei­mal Ibi Wat­son und Demar­cus Demo­nia tra­fen in den ers­ten drei Minu­ten des Schluss­vier­tels für die Bam­ber­ger von jen­seits der 6,75-Meter-Linie und so führ­te man mit 72:66 (33.). Die Bas­ket­ball Löwen bis­sen aber noch­mals ordent­lich zurück und über­nah­men nach dem Drei­er von Grant Sher­field und einem 8:0‑Lauf erneut die Füh­rung (72:74/36.). Die BROSE ARENA aber stand nun wie­der wie ein Mann hin­ter ihrer Mann­schaft und durf­te sofort wie­der jubeln, als Ibi Wat­son per Drei­er die Füh­rung umge­hen zurück­hol­te (75:74/36.). Moritz Krim­mer leg­te nach Offen­siv Rebound zum 77:74 nach, ehe wie­der Ibi Wat­son bei ablau­fen­der Shot­clock noch­mals per Drei­er zum 80:74 (38.) erfolg­reich war. Wäh­rend bei den Braun­schwei­gern in die­ser Pha­se des Spiels offen­siv kaum noch etwas gelin­gen woll­te, leg­te Aus­tin Crow­ley, der ein bären­star­kes Spiel ablie­fer­te und mit einem Wert von 26 effek­tivs­ter Akteur auf dem Par­kett war, knapp zwei Minu­ten vor dem Ende zum 82:74 nach. Mit einem Dri­ve durch die Zone und abschlie­ßen­dem Korb­le­ger sorg­te Demar­cus Demo­nia 84 Sekun­den vor dem Ende mit dem 84:74 für die Vorentscheidung. 

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Wie wir das erwar­tet haben, war es kein ein­fa­ches Spiel. Gegen Mann­schaf­ten, die unten der Tabel­le ste­hen, ist es immer schwie­rig zu spie­len. Braun­schweig hat heu­te hier alles rein­ge­wor­fen und war super vor­be­rei­tet. Genau so sah das dann auch in der ers­ten Halb­zeit aus“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Hut ab, dass wir dann in der zwei­ten Halb­zeit so reagiert haben und zurück­ge­kom­men sind. In einem Vier­tel haben wir den Rück­stand wett­ma­chen kön­nen und im letz­ten Vier­tel dann das Spiel doch noch posi­tiv über die Büh­ne gebracht. Wir sind jetzt in der Liga wie­der im Tages­ge­schäft. Hier muss nun der vol­le Fokus lie­gen, denn wir brau­chen die Sie­ge. Heu­te war es wich­tig, die­sen Sieg zu holen, egal wie. Wir müs­sen uns aber steigern.“

Bereits am Sonn­tag geht es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets in den nächs­ten Spiel­tag. Dann ist man in der Süwag Ener­gie Are­na in Frank­furt zu Gast bei den SKYLINERS. Tip-Off zur Par­tie des 23. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ist um 15:00 Uhr. 

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets wol­len Sie­ges­se­rie fortsetzen

Man könn­te den Vor­be­richt mit dem glei­chen Gedan­ken begin­nen wie schon die bei­den vor­her­ge­gan­ge­nen, denn auch am 18. Spiel­tag in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga wol­len die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets ihre aktu­el­le Sie­ges­se­rie natür­lich wei­ter ausbauen.

Wie schon am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de ist die Mann­schaft von Head Coach Samu­el Glo­ser auch dies­mal wie­der aus­wärts gefragt. Am Sams­tag um 17:00 Uhr trifft man am Obe­ren Lau­ben­hei­mer Weg im The­re­sia­num auf die Frau­en des ASC Mainz.

Mit einem Erfolg – es wäre der fünf­te in Serie – wäre es rech­ne­risch übri­gens nicht mehr mög­lich, dass die Bam­ber­ge­rin­nen in der Tabel­le noch schlech­ter als auf Posi­ti­on acht die Sai­son been­den, was bereits vier Spiel­ta­ge vor Sai­son­ende den Klas­sen­er­halt bedeu­ten wür­de und man damit auch schon Mit­te März mit den Pla­nun­gen für die neue Spiel­zeit begin­nen könnte. 

„Das Hin­spiel gegen Mainz war ein sehr inten­si­ves und schnel­les Spiel, das wir am Ende mit acht Punk­ten für uns ent­schei­den konn­ten. Den­noch wis­sen wir, dass uns aus­wärts eine kom­plett ande­re Par­tie erwar­tet. Mainz ist zu Hau­se extrem stark und defi­niert sich stark über den Wurf. Sie ver­fü­gen über meh­re­re gefähr­li­che Schüt­zin­nen, die sehr schnell heiß lau­fen und aus nahe­zu allen Lagen tref­fen kön­nen. Das haben sie in die­ser Sai­son bereits mehr­fach bewie­sen, unter ande­rem auch mit dem Heim­sieg gegen Würz­burg, die sie kom­plett abge­schos­sen haben“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Wir sehen unse­re Vor­tei­le unter den Kör­ben und müs­sen unser Insi­de-Out-Spiel gezielt nut­zen, um gute Wür­fe zu kre­ieren und das Spiel­tem­po zu kon­trol­lie­ren. Im Bereich Reboun­ding haben wir in den ver­gan­ge­nen Spie­len sehr kon­stant gear­bei­tet. Wenn wir es schaf­fen, uns über zwei­te Chan­cen zusätz­li­che Pos­ses­si­ons zu erar­bei­ten und gleich­zei­tig Mainz auf einen Wurf pro Angriff zu limi­tie­ren, wer­den wir davon pro­fi­tie­ren. Unser vol­ler Fokus liegt aus­schließ­lich auf die­sem nächs­ten Spiel. Der vor­zei­ti­ge Klas­sen­er­halt wür­de uns Sicher­heit geben. Alles, was danach kommt, ist Bonus. Aber dafür müs­sen wir jetzt als Team auf­tre­ten, geschlos­sen spie­len und uns die­sen Sieg gemein­sam erarbeiten.“

Anfang Dezem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res kreuz­ten sich am 9. Spiel­tag erst­mals die Wege bei­der Mann­schaf­ten. In der Graf-Stauf­fen­berg Hal­le in Bam­berg hat­ten damals die Gast­ge­be­rin­nen in einem ins­ge­samt extrem knap­pen Spiel am Ende die Nase vor­ne. Vor allem unter den Bret­tern domi­nier­ten die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets das Gesche­hen auf dem Par­kett und gewann das Rebound-Duell doch recht deut­lich. Vor allem Eli­se Tweed­ie und Hai­ley van Roe­kel reboun­de­ten stark. Bei­de erziel­ten ein Dou­ble Dou­ble. Eli­se Tweed­ie mach­te 15 Punk­te und hol­te 15 (10 davon in der Offen­si­ve!) Rebounds, Hai­ley von Roe­kel steu­er­te 14 Zäh­ler und 11 Rebounds bei.

Auch wenn aus den letz­ten fünf Spie­len nur ein Sieg für die Main­ze­rin­nen her­aus­sprang, soll­te man sich die Ergeb­nis­se der Hes­sin­nen doch etwas genau­er anschau­en. Der deut­li­chen Nie­der­la­ge in Jena ste­hen auch die Par­tien gegen Bad Hom­burg, in Würz­burg und in Frei­burg gegen­über, in denen die Main­ze­rin­nen jeweils nur knapp das Nach­se­hen hatten.

Wie nahe­zu immer wird es auch in die­sem Spiel dar­auf ankom­men, wer die Rebounds beherr­schen kann und wer sich am Ende ein­fach weni­ger Feh­ler erlaubt hat. Beim Blick auf die Sta­tis­tik dürf­te die Zuschau­er jeden­falls eine erneut enge Par­tie erwarten.

Auch die Wurf­quo­ten bei­der Teams sind in allen Berei­chen sehr ähn­lich und so wird auch die so oft zitier­te Tages­form eine gro­ße Rol­le spielen.

Nach den Sie­gen in Bad Hom­burg, in Frei­burg, gegen Dil­lin­gen und in Ulm soll nun natür­lich auch in Mainz der nächs­te fol­gen. Tip-Off am Sams­tag ist um 17:00 Uhr.

Das nächs­te Heim­spiel der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets steigt dann am 22. März, wenn die Frau­en in der Graf-Stauf­fen­berg-Hal­le auf die KuSG Lei­men tref­fen. Tip-Off ist dann um 13:00 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

Pokal­sie­ger emp­fan­gen Braunschweig

Vor einer extrem gefähr­li­chen Auf­ga­be ste­hen die BMA365 Bam­berg Bas­kets am 22. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga, wenn der frisch geba­cke­ne Pokal­sie­ger den Tabel­len­letz­ten aus Braun­schweig in Freak City emp­fängt. Tip-Off zum ers­ten Heim­spiel der BMA365 Bam­berg Bas­kets nach dem Gewinn des BBL-Pokals ist am Frei­tag um 18:30 Uhr.

Die Nie­der­sach­sen, die kurz vor der Län­der­spiel­pau­se mit dem Spa­ni­er Ramon Diaz San­chez einen neu­en Head Coach ver­pflich­tet haben, ste­hen aktu­ell mit fünf Sie­gen und 16 Nie­der­la­gen auf dem 18. Tabel­len­platz und brau­chen im Kampf um den Klas­sen­er­halt drin­gend Punk­te. Für das Team von Head Coach Anton Gavel geht es hin­ge­gen dar­um, die bestechen­de beim BMW TOP FOUR gezeig­te Leis­tung erneut zu bestä­ti­gen, um im Kampf um einen Platz in der Post-Sea­son wei­ter­hin im Geschäft zu bleiben.

„Nach der Län­der­spiel­pau­se wird es wich­tig sein, vor allem im Kopf bereit zu sein und zwar im Hin­blick auf die Sachen, die wir auf dem Feld machen wol­len. Sich in die­ser Situa­ti­on gegen Braun­schweig vor­zu­be­rei­ten, mit einem neu­en Coach und ein paar neu­en Spie­lern, ist kei­ne leich­te Auf­ga­be“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Klar ist, dass die Braun­schwei­ger alles geben wer­den und es schon allein des­halb eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für uns sein wird, zumal wir zuhau­se auch nicht immer die bes­ten Per­for­man­ces abge­lie­fert haben. Wir müs­sen uns auf unse­re Defen­si­ve kon­zen­trie­ren und es damit den Braun­schwei­gern schwer machen. Es gilt jetzt den vol­len Fokus auf die rest­li­chen Spie­le in der BBL zu rich­ten. Mit Blick auf das bevor­ste­hen­de Wochen­en­de und die Par­tien am Frei­tag gegen Braun­schweig und dann am Sonn­tag in Frank­furt wird es dar­auf ankom­men, psy­chisch von Anfang an in den Spie­len da zu sein und sich auf die defen­si­ven Aspek­te unse­res Spiels zu konzentrieren.“

Mit dem Gast­spiel in Braun­schweig star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die aktu­el­le Spiel­zeit. Hat­ten die Bas­ket­ball Löwen die Par­tie des 1. Spiel­tags bis zur Pau­se noch aus­ge­gli­chen gestal­ten kön­nen, fan­den die Bam­ber­ger nach dem Sei­ten­wech­sel immer bes­ser zu ihrem Spiel. Vor allem aus der Distanz lief es in der Volks­wa­gen Hal­le sehr gut für die Bam­ber­ger (Demo­nia und Crow­ley je 4 Drei­er, Wat­son und Bal­int je 3), die mit einem 25:6‑Run von 50:49 (23.) auf 75:55 (30.) davon­zo­gen und so bereits nach 30 Minu­ten für die Ent­schei­dung sorgten.

Nur eines ihrer letz­ten fünf Spie­le konn­ten die Nie­der­sach­sen gewin­nen. In Frank­furt sieg­ten die Braun­schwei­ger nach Ver­län­ge­rung bei den SKYLINERS. Der Sieg gelang bereits unter der Regie ihres neu­en Coa­ches, der am Vor­tag über­haupt erst in Deutsch­land ein­ge­trof­fen war. Ramon Diaz San­chez war zuletzt in der spa­ni­schen ACB tätig, wo der 43-Jäh­ri­ge in Gra­na­da gear­bei­tet hat­te, ehe er im Janu­ar dann von sei­nem Pos­ten zurück­ge­tre­ten war. Braun­schweigs Sport­di­rek­tor Nils Mitt­mann sieht in Diaz einen Coach, des­sen Teams für eine aggres­si­ve Ver­tei­di­gung sowie ein schnel­les und mann­schaft­li­ches Offen­siv-Spiel stehen.

Die sta­tis­ti­schen Wer­te bei­der Teams in den Kate­go­rien Rebounds, Assists, Ball­ge­win­ne und auch Ball­ver­lus­te sind nach 21 gespiel­ten Par­tien in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ins­ge­samt recht ähn­lich. Deut­lich die Nase vor­aus haben die Bam­ber­ger jedoch bei den pro Spiel erziel­ten Punkten.

Der Tabel­len­stand spie­gelt sich im Duell des Tabel­len­sieb­ten gegen das Schluss­licht beson­ders in der Sta­tis­tik der Team­ef­fek­ti­vi­tät wider. Mit einem Wert von 83,6 lie­gen die Bas­ket­ball Löwen hier am Ende der Liga, wäh­rend die Bam­ber­ger als eines von nur vier Teams einen drei­stel­li­gen Wert vor­wei­sen kön­nen und nur hin­ter dem Tabel­len­füh­rer aus Mün­chen (107,7) auf Rang zwei rangieren.

Nach den Bay­ern wur­de auch Alba besiegt

Bam­berg Bas­kets sind Pokalsieger

Die Sen­sa­ti­on ist per­fekt! Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben den BBL Pokal gewon­nen. Im Fina­le des BMW TOP FOUR bezwang das Team aus Freak City am Sonn­tag­nach­mit­tag im SAP Gar­den in Mün­chen Alba Ber­lin mit 74:72 (36:37) und hol­te damit den ins­ge­samt sieb­ten Pokal­sieg nach Bamberg.

Das Team von Head Coach Anton Gavel muss­te sich in die Par­tie hin­ein kämp­fen. Nach der rund­um über­zeu­gen­den Par­tie im Halb­fi­na­le gegen den FC Bay­ern Mün­chen hat­te man im End­spiel gegen die Alba­tros­se gro­ße Pro­ble­me beim Rebound. Die Haupt­städ­ter gewann das Duell unter den Bret­tern mit 44:26 und hat­ten so am Ende 18 Wür­fe mehr aus dem Feld. Wie aber schon so oft in die­ser Sai­son blie­ben die Bam­ber­ger sich und ihrem Game­plan treu, spiel­ten sich aus so manch schwie­ri­ger Situa­ti­on wie­der her­aus und hat­ten am Ende in die­sem Pokal­fi­na­le knapp, aber ver­dient die Nase vor­ne und das, obwohl man allein an der Frei­wurf­li­nie bei einer Quo­te von nur 64% (21 von 33) ein Dut­zend an Punk­ten lie­gen ließ.

Bes­ter Wer­fer der Alba­tros­se war Mal­te Delow mit 17 Punk­ten. Ibi Wat­son (10), EJ Onu (12) und Demar­cus Demo­nia (19) punk­te­ten zwei­stel­lig für den neu­en Pokal­sie­ger. Bam­bergs Num­mer 8 wur­de zum wert­volls­ten Spie­ler des End­spiels gewählt.


Der Spiel­ver­lauf

Dass es in die­sem Fina­le um jeden Zen­ti­me­ter gehen wür­de, zeig­te sich bereits nach 61 Sekun­den, als Bam­bergs Head Coach Anton Gavel nach einem Block von EJ Onu sei­ne Coa­ches Chall­enge bean­spruch­te. Die Schieds­rich­ter hat­ten auf Goal­ten­ding ent­schie­den, doch nach Stu­die der Fern­seh­bil­der wur­den die Punk­te für Ber­lin annul­liert. Bei­de Mann­schaf­ten waren zu Beginn des Spiels gleich­auf. Richard Bal­ints Drei­er brach­te die BMA365 Bam­berg Bas­kets zunächst in Front (5:4/2.), ehe Mal­te Delow eben­falls per Drei­er auf der Gegen­sei­te die Alba­tros­se wie­der in Füh­rung warf (5:7/3.). Delow war in die­ser Anfangs­pha­se der gefähr­lichs­te Ber­li­ner und ALBA zog so etwas davon (5:12/5.). Die Bam­ber­ger aber blie­ben fokus­siert und kamen durch Tref­fer von Dani­el Kep­pe­l­er und EJ Onu wie­der auf 15:16 her­an. Der Schluss­spurt gehör­te dann aber den Ber­li­nern. Mal­te Delow netz­te sei­ne Zäh­ler 10, 11 und 12 zum 15:19 ein, ehe Jack Kay­il einen Bam­ber­ger Tur­no­ver auf der Gegen­sei­te zum Vier­tel­en­de mit einem wei­te­ren Drei­er zum 15:22 bestrafte.

Zu Beginn des zwei­ten Vier­tels ver­letz­te sich dann auch noch Aus­tin Crow­ley am lin­ken Fuß und muss­te aus­ge­wech­selt wer­den. Die Bam­ber­ger zu die­sem Zeit­punkt bereits mit fünf Ball­ver­lus­ten und ALBA mit 9 Offen­siv­re­bounds, die man zu einer 17:26-Führung nut­zen konn­te. Anton Gavel zog die Brem­se und nahm eine Aus­zeit. ALBA aber blieb ton­an­ge­bend. Zudem hat­ten die Bam­ber­ger ab der 15. Minu­ten ein wei­te­res Pro­blem, da Cobe Wil­liams mit sei­nem drit­ten Foul erst ein­mal auf die Bank muss­te (22:29). Zumin­dest aber konn­te Aus­tin Crow­ley aufs Feld zurück­keh­ren und gleich mit einem Drei­er zum 25:29 (15.) einen wich­ti­gen Tref­fer set­zen. Demar­cus Demo­nia brach­te die Bam­ber­ger mit einem And-One auf 28:29 (17.) wie­der her­an und mit exakt die­sem einen Punkt Rück­stand ging es dann beim 36:37 auch in die Halbzeitpause.


„Wenn man schaut, wen wir alles aus­ge­schal­tet haben“

Das Bam­ber­ger Spiel zu die­sem Zeit­punkt wahr­lich nicht gut, doch das Team kämpf­te. Kapi­tän Ibi Wat­son brach­te sei­ne Mann­schaft per Drei­er beim 39:37 wie­der in Füh­rung, Alba kon­ter­te aber sofort (39:41) und blieb nun wie­der stets leicht in Füh­rung, auch obwohl Noris Agba­ko­ko ab der 24. Minu­te mit vier Fouls belas­tet, mehr von der Bank aus zuschau­en muss­te. Die Ber­li­ner aber auch wei­ter­hin stark unter den Bret­tern und dank ihrer zwei­ten in der Lage, sich aber­mals etwas abzu­set­zen (45:53/29.). Cobe Wil­liams und Demar­cus Demo­nia hiel­ten offen­siv hier aber dage­gen und so ging es beim Stand von 52:58 in die letz­ten zehn Minuten.

ALBA zog gleich zu Beginn des vier­ten Abschnitts wie­der auf acht Punk­te davon, doch Moritz Krim­mer traf aus der Distanz und ver­kürz­te wie­der auf 55:60 (32.). Zwei wei­te­re Drei von Richard Bal­int und von EJ Onu rüt­tel­ten die Bam­ber­ger Fan­kur­ve wie­der rich­tig wach und auf ein­mal konn­te man den es wie­der spü­ren: die­ses unfass­ba­re Ver­trau­en, es als Mann­schaft doch irgend­wie rich­ten zu kön­nen. 5:52 Minu­ten vor dem Ende waren die rund 1.000 Bam­ber­ger Fans im erneut aus­ver­kauf­ten SAP Gar­den völ­lig aus dem Häus­chen, als EJ Onu den Ball zum 66:62 in den Korb häm­mer­te. Nach Pedro Cal­les Aus­zeit kamen die Ber­li­ner doch noch ein­mal bären­stark zurück. 3:35 Minu­ten vor dem Ende traf Jonas Mat­tiss­eck aus der Ecke für drei und ALBA führ­te plötz­lich wie­der (66:69). Demar­cus Demo­nia ant­wor­te­te mit einem Drei­er auf der Gegen­sei­te, doch Ber­lins Kapi­tän hat­te noch einen wei­te­ren Drei­er aus der Ecke im Köcher (69:72/39.). Das soll­ten aber die letz­ten Ber­li­ner Punk­te gewe­sen sein. Cobe Wil­liams traf einen Frei­wurf (70:72). Im Anschluss stopp­te man den Ber­li­ner Angriff und Ibi Wat­son glich 81 Sekun­den vor dem Ende zum 72:72 aus. Es folg­ten Ball­ver­lus­te hüben und drü­ben. 31 Sekun­den vor dem Ende ver­warf dann Jonas Mat­tiss­eck. Zach Ens­min­ger sicher­te den Rebound und sei­nen <Sekun­den vor dem Ende traf Demar­cus Demo­nia zum 74:72. Der letz­te Wurf des Spiels von Jack Kay­il wur­de von Aus­tin Crow­ley geblockt und die Par­ty im Bam­ber­ger Fan­block zum BBL-Pokal­sieg 2026 konn­te beginnen!

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Pokal­sieg. Das ist ein unglaub­li­cher Erfolg für uns. Wir haben heu­te die Rebounds klar ver­lo­ren, was uns sehr weh­ge­tan hat wie schon die Spie­le zuvor. Wir hat­ten deut­lich weni­ger Wür­fe als die Ber­li­ner und konn­ten dann erst im letz­ten Vier­tel in Füh­rung gehen. Natür­lich gehört auch ein biss­chen Glück dazu, dass man am Ende dann so ein Spiel auch gewinnt, aber wir kön­nen sehr stolz auf unse­re Trup­pe sein“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wenn man schaut, wen wir alles aus­ge­schal­tet haben – zunächst eine Euro­Cup-Mann­schaft, dann den aktu­el­len BBL-Tabel­len­füh­rer, gefolgt von einer Cham­pi­ons League Mann­schaft mit Hei­del­berg, das Euro­Le­ague-Team der Bay­ern und jetzt mit ALBA ein wei­te­res Cham­pi­ons League-Team – das sind schon Kali­ber, zu denen wir eigent­lich nicht zäh­len. Umso schö­ner ist es, dass wir das geschafft haben, dass die Jungs dar­an geglaubt haben und jetzt sind wir ein­fach nur unheim­lich glücklich.”

Bas­ket­ball Bundesliga

Ner­ven­stark! BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen Over­ti­me-Kri­mi in Rostock

Nach einer wah­ren Ner­ven­schlacht haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihre Par­tie des 21. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga in Ros­tock gewonnen.

Wäh­rend die SEAWOLVES zunächst die ers­ten drei Vier­tel der Par­tie jeweils mit einem Zäh­ler Unter­schied für sich hat­ten ent­schei­den kön­nen, hol­ten sich die Bam­ber­ger den Schluss­ab­schnitt mit drei Punk­ten Vor­sprung und schick­ten das Spiel somit in die Over­ti­me. Hier ließ die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel die Ost­see­städ­ter dann kein wei­te­res Mal in Füh­rung gehen und hol­te sich am Ende mit 88:86 (41:43 – 72:72) nach Ver­län­ge­rung den Sieg vor 3.841 Zuschau­ern in der Ros­to­cker StadtHalle.

Tops­corer der Gast­ge­ber war TJ Cro­ckett mit 25 Punk­ten. Bei den Bam­ber­gern punk­te­ten alle Star­ter zwei­stel­lig: Wat­son 19, Demo­nia 18, Wil­liams 15, Onu 12 und Bal­int 11.


Der Spiel­ver­lauf

Mit einem wun­der­schö­nen ers­ten Spiel­zug star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets ins Gast­spiel an der Ost­see. Eine Pass­sta­fet­te über meh­re­re Sta­tio­nen ende­te mit einem Lob-Anspiel von Cobe Wil­liams auf EJ Onu, der den Ball per AlleyOop zum 2:0 in den Korb der SEAWOLVES drück­te. In Rei­hen der Ros­to­cker war vor allem TJ Cro­ckett von Beginn an da. Der US-Ame­ri­ka­ner erziel­te die ers­ten sie­ben Punk­te der See­wöl­fe (4:7/3.). Das Bam­ber­ger Spiel geriet im ers­ten Vier­tel infol­ge vie­ler Ball­ver­lus­te zwar immer wie­der ins Sto­cken, doch auch die Gast­ge­ber taten sich schwer und so blieb es zunächst knapp, wobei die See­wöl­fe von teils gro­ßen Lücken in der Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung oder erfolg­rei­chen Abschlüs­sen über die „Hin­ter­tür“ pro­fi­tier­ten (12:15/7.). Luka­sz Kolen­da bau­te die Füh­rung der Ros­to­cker mit sei­nem Drei­er auf 14:18 (8.) aus, doch wenig spä­ter konn­te Zach Ens­min­ger an der Frei­wurf­li­nie wie­der zum 18:18 (9.) aus­glei­chen. Cobe Wil­liams hol­te die Füh­rung bei noch 34 zu spie­len­den Sekun­den dann zurück auf Bam­ber­ger Sei­te, ehe TJ Cro­ckett mit sei­nen Zäh­lern 8, 9 und 10 im ers­ten Abschnitt für den 23:24-Zwischenstand nach den ers­ten zehn Minu­ten sorgte.

TJ Cro­ckett blieb auch im zwei­ten Abschnitt heiß. Sein drit­ter Drei­er zum 23:29 (12.) ver­an­lass­te Head Coach Anton Gavel zu einer Aus­zeit. Das anschlie­ßen­de Play schloss EJ Onu per Dun­king ab, doch in die­ser Pha­se ließ das Bam­ber­ger Spiel ein wenig das Mit­ein­an­der in der Offen­si­ve ver­mis­sen. Die Ros­to­cker nutz­ten dies geschickt und bau­ten, auch wei­ter­hin von TJ Cro­ckett getra­gen, ihre Füh­rung aus (27:36/15.). Die nächs­te Bam­ber­ger Aus­zeit war fäl­lig, doch kur­ze Zeit spä­ter schraub­te Andy van Vliet mit sei­nem Drei­er den Bam­ber­ger Rück­stand erst­mals in den zwei­stel­li­gen Bereich (29:39/16.). Eli­as Bag­get­te leg­te sogar noch einen drauf, ehe die Bam­ber­ger vor dem Gang in die Halb­zeit­pau­se noch­mals beein­dru­ckend zurück­schlu­gen. Mit einem 12:4‑Lauf, den ein star­ker Moritz Krim­mer mit einem Drei­er ein­lei­te­te, spiel­te man sich bis zur Pau­se wie­der auf 41:43 heran.


„Wir muss­ten heu­te eine Ant­wort zei­gen nach dem Berlin-Spiel“

Der drit­te Abschnitt begann dann äußerst zäh. Bei­de Mann­schaf­ten zunächst offen­siv nur noch mit wenig Durch­schlags­kraft und so waren beim 45:49 bereits über fünf­ein­halb Minu­ten nach der Pau­se gespielt. DeAnd­re Lans­dow­ne traf per Drei­er zum 45:52 (26.), wor­auf die nächs­te Bam­ber­ger Time­out folg­te und Anton Gavel sein Team wie­der in die Spur brach­te. Wenig spä­ter war es erneut Moritz Krim­mer, der mit sei­nem Drei­er zum 50:52 (28.) die Ros­to­cker zu einer Aus­zeit zwang. Nach­dem Richard Bal­int den letz­ten Angriff des drit­ten Vier­tels mit einem Drei­er zum 53:56 abge­schlos­sen hat­te, war auch die­ser Abschnitt, wie schon die bei­den zuvor, mit einem Punkt Vor­sprung an die See­wöl­fe gegangen.

Im Schluss­ab­schnitt waren dann 2:38 Minu­ten gespielt, als der Drei­er von Richard Bal­int die Füh­rung wie­der auf die Bam­ber­ger Sei­te wech­seln ließ (59:58/33.). Die SEAWOLVES aber kon­ter­ten prompt und mit einem 5:0‑Lauf hol­te man sich knapp sechs Minu­ten vor dem Ende die Füh­rung wie­der zurück (59:63/35. – Aus­zeit Bam­berg). Die Ros­to­cker leg­ten noch­mals nach (61:67/36.), doch Ibi Wat­son & Co. gaben sich noch lan­ge nicht geschla­gen. Nach­dem der Kapi­tän zunächst auf 65:67 (38.) ver­kürzt hat­te, erziel­te Demar­cus Demo­nia per Drei­er 2:03 Minu­ten vor Schluss die erneu­te Bam­ber­ger Füh­rung (68:67/38.). Nichol­son und Klas­sen dreh­ten den Spieß 15 Sekun­den vor Schluss noch­mals her­um (70:72), doch nach Anton Gavels Aus­zeit war es EJ Onu, der den Bam­ber­ger Spiel­zug zum 72:72 abschloss. Ros­tocks letz­ter Wurf von DeAnd­re Lans­dow­ne ging nicht in den Korb und die Par­tie damit in die Overtime.

In der Ver­län­ge­rung leg­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets zunächst leicht vor (75:72/41.). TJ Cro­ckett glich hier aber eben­so prompt wie­der aus, wie wenig spä­ter D’Shawn Schwartz mit drei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen zum 79:79 (43.). Drei­er von Ibi Wat­son und Richard Bal­int brach­ten die Bam­ber­ger 88 Sekun­den vor Ende der Ver­län­ge­rung mit 85:81 in Front, doch auch hier kamen die Ros­to­cker noch­mals her­an. 7 Sekun­den vor dem Ende netz­te TJ Cro­cket zwei­mal von der Frei­wurf­li­nie zum 86:85 ein. Es folg­te die letz­te Bam­ber­ger Aus­zeit, in deren Anschluss Ibi Wat­son gefoult wur­de. Der Kapi­tän traf bei­de Frei­wür­fe (88:85) und im fol­gen­den Angriff der SEAWOLVES ent­schied man sich zu Fou­len. Nach­dem Cro­ckett dar­auf­hin den ers­ten Frei­wurf getrof­fen hat­te (88:86), warf er den zwei­ten absicht­lich dane­ben. Beim Rebound behin­der­te ihn dann jedoch Kas­sim Nichol­son, wes­halb die Ros­to­cker zu kei­nem wei­te­ren Wurf kamen und die BMA365 Bam­berg Bas­kets damit das Dut­zend an Sai­son­sie­gen voll­ma­chen konnten.

„Wir muss­ten heu­te eine Ant­wort zei­gen nach dem Ber­lin-Spiel. Glück­wunsch an die Spie­ler, dass sie so lan­ge durch­ge­hal­ten haben. Offen­siv war es heu­te kei­ne Augen­wei­de, aber trotz­dem haben wir eini­ge gute Wür­fe bekom­men“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Am Ende haben wir die Stopps dann auch bekom­men. Teil­wei­se haben wir auch nicht schlau agiert, aber wir sind unglaub­lich froh, dass wir hier bestehen konn­ten. In den letz­ten drei Spie­len haben wir von Ros­tock immer auf die Müt­ze bekom­men. Jetzt in der Over­ti­me zu gewin­nen, ist für uns enorm wichtig.“

Nach dem Aus­wärts­sieg in Ros­tock geht es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets am Sams­tag zum Halb­fi­na­le im BMW TOP FOUR. Im ers­ten Semi-Fina­le um den BBL-Pokal tref­fen die Bam­ber­ger im SAP Gar­den am Sams­tag um 16:00 Uhr auf den FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball. Im zwei­ten Halb­fi­na­le ste­hen sich dann im Anschluss ALBA BERLIN und die EWE Bas­kets Olden­burg gegenüber.

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets wei­ter in der Erfolgsspur

Am 16. Spiel­tag in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga haben die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets ihre Sie­ges­se­rie wei­ter aus­bau­en kön­nen. Gegen die Dil­lin­gen Dia­monds sieg­te die Mann­schaft von Head Coach Samu­el Glo­ser am Sams­tag­abend mit 75:62 (40:28) und bleibt mit dem mitt­ler­wei­le drit­ten Sieg in Fol­ge wei­ter auf der Erfolgsspur.

Nach­dem sich die Bam­ber­ge­rin­nen im zwei­ten Vier­tel einen Vor­sprung her­aus­ge­spielt hat­ten, kamen die Gäs­te nach dem Sei­ten­wech­sel noch­mals stark zurück. Im Schluss­ab­schnitt konn­ten die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets um eine über­ra­gen­de Eli­se Tweed­ie den Sack dann aber zuma­chen und mit dem ach­ten Sai­son­sieg ihre Bilanz wie­der ausgleichen.

Im Team der Dil­lin­ge­rin­nen tra­fen Myri­el­le Plat­te-Behn­ke (20) und Riley Lynn Hayes (15) am bes­ten. Effek­tivs­te Spie­le­rin der Par­tie war jedoch Bam­bergs bri­ti­sche Cen­ter­spie­le­rin, die es mit ihrem Dou­ble Dou­ble aus 26 Punk­ten und 10 Rebounds auf einen Effek­ti­vi­täts­wert von 32 brachte.

Der Spiel­ver­lauf

Die Gast­ge­be­rin­nen erwisch­ten den bes­se­ren Start und gin­gen nach nicht ein­mal zwei Minu­ten durch Emma Ret­tin­gers Abschluss im Fast Break mit 6:0 in Füh­rung. Die Dil­lin­ge­rin­nen aber kämpf­ten und woll­ten ihre bereits elf Spie­le andau­ern­de Nie­der­la­gen-Serie unbe­dingt been­den. 4:06 Minu­ten waren im ers­ten Abschnitt noch zu spie­len, als José­phi­ne Vebiu die Dia­monds erst­mals in Füh­rung brach­te (10:11/6.). Von hier an sahen die 364 Zuschau­er in der Graf-Stauf­fen­berg-Hal­le eine aus­ge­gli­che­ne Par­tie, in der sich die Bam­ber­ge­rin­nen zum Ende des Vier­tels eine klei­ne 6:13-Führung erspie­len konnten.

Im zwei­ten Abschnitt lief es nun bes­ser bei den Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets. Hai­ley van Roe­kel netz­te einen Drei­er ein und die Gast­ge­be­rin­nen lagen 28:21 (14.) vor­ne. Eli­se Tweed­ie sorg­te dann beim 33:23 (17.) für die ers­te zwei­stel­li­ge Füh­rung, die man auch in die Halb­zeit­pau­se (40:28) mit­neh­men konnte.


„Es ist ein unglaub­lich wich­ti­ger Sieg für uns“

Ste­pha­nie Sach­nov­ski und Eli­se Tweed­ie per Drei­er schraub­ten den Vor­sprung direkt nach dem Sei­ten­wech­sel wei­ter nach oben (45:28/22.). Die Dia­monds aber gaben sich noch lan­ge nicht auf und kamen vor allem dank erfolg­rei­cher Distanz­wür­fe wie­der zurück. Nach einem 20:7‑Run waren die Dia­monds bei noch 78 Sekun­den Rest­spiel­zeit im drit­ten Abschnitt wie­der auf 53:48 heran.

Die Gast­ge­be­rin­nen aber star­te­ten stark ins vier­te Vier­tel. Nach knapp drei gespiel­ten Minu­ten sorg­te der erfolg­rei­che Sprung­wurf von Eli­se Tweed­ie erneut für einen zwei­stel­li­gen Vor­sprung (62:51/33.). Dil­lin­gen ver­kürz­te anschlie­ßend zwar noch­mals auf 64:57 (36.), die Bam­ber­ge­rin­nen aber hat­ten hier jetzt die pas­sen­den Ant­wor­ten, zogen wie­der auf 70:57 (38.) davon und lie­ßen sich so letzt­lich den Heim­sieg nicht noch ein­mal strei­tig machen.

„Es ist ein unglaub­lich wich­ti­ger Sieg für uns. Man hat gese­hen, dass es nicht ein­fach ist, gegen Team zu spie­len, die auf den Play-Down-Plät­zen ste­hen, da sie wirk­lich alles rein­wer­fen, um zu gewin­nen. Wir hat­ten hier wirk­lich Pro­ble­me, dem Druck stand­zu­hal­ten. Defen­siv hat­ten wir zudem nicht Inten­si­tät wie noch in den letz­ten Spie­len“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Ins­ge­samt war die Par­tie ein Up and Down, aber Let­zen Endes ist es wich­tig für uns, dass wir das Spiel gezo­gen haben. Es kann nicht immer schön sein, aber am Ende haben wir unse­ren Stär­ken ver­traut und gefi­nisht. Eli­se Tweed­ie hat heu­te eine super star­ke Leis­tung aufs Par­kett gebracht und uns unfass­bar mit ihrem Scoring und Reboun­ding getragen. “

Für die Damen der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets ist jetzt ein­mal etwas Pau­se ange­sagt, denn der nächs­te Spiel­tag steht erst am 1. März auf dem Pro­gramm. Dann ist man um 16:30 Uhr beim Tabel­len­letz­ten in Ulm zu Gast. Das nächs­te Heim­spiel der Bam­ber­ge­rin­nen steigt am 22. März, wenn man die KuSG Lei­men in Freak City emp­fan­gen wird.

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Sie­ges­se­rie soll am Valen­tins­tag auch gegen Dil­lin­gen halten

Nach den doch nicht unbe­dingt zu erwar­ten­den Sie­gen gegen Bad Hom­burg und zuletzt in Frei­burg wol­len die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets ihre aktu­el­le Sie­ges­se­rie auch heu­te fort­set­zen. War man zuletzt eher in der Außen­sei­ter­rol­le, ist man nun am 16. Spiel­tag in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga beim Heim­spiel am heu­ti­gen Sams­tag ab 18:00 Uhr gegen die Dia­monds Dil­lin­gen dann doch der Favorit.

Der Gast in der Graf-Stauf­fen­berg Hal­le ist mit den Dia­monds Dil­lin­gen der Tabel­len­vor­letz­te, der sei­ne letz­ten elf Spie­le alle­samt ver­lo­ren hat. Auf die leich­te Schul­ter wird das Team von Head Coach Samu­el Glo­ser die Auf­ga­be gegen die Dia­monds aber den­noch nicht neh­men, denn schließ­lich resul­tiert einer der bei­den Sai­son­sie­ge der Dil­lin­ge­rin­nen aus dem Hin­spiel gegen Bamberg.

„Für das nächs­te Heim­spiel gegen Dil­lin­gen haben wir noch eine Rech­nung aus dem Hin­spiel offen. Damals haben wir ver­dient ver­lo­ren, weil wir zu die­sem Zeit­punkt ein­fach noch nicht gefes­tigt genug waren und der Geg­ner das genutzt hat“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Inzwi­schen hat sich bei Dil­lin­gen aller­dings auch eini­ges ver­än­dert. Sie haben ihre letz­ten elf Spie­le ver­lo­ren und man merkt, dass ihre Kader­si­tua­ti­on etwas ange­spann­ter ist. Da kön­nen wir uns gut hin­ein­ver­set­zen, denn letz­te Sai­son stan­den wir selbst am unte­ren Ende der Tabel­le und haben um jeden Sieg gekämpft. Genau des­halb wis­sen wir auch, dass uns kein ein­fa­ches Spiel erwar­tet und wir die glei­che Inten­si­tät der letz­ten Spie­le brau­chen. Trotz­dem müs­sen wir das Selbst­ver­trau­en aus den ver­gan­ge­nen Spie­len mit­neh­men. Wir sind als Team deut­lich gefes­tig­ter und haben gelernt, uns auf die Din­ge zu kon­zen­trie­ren, die wir beein­flus­sen kön­nen. Das haben wir zuletzt sehr gut gemacht. Jetzt müs­sen wir uns dafür auch mit einem wei­te­ren Sieg belohnen.“

Wie bereits erwähnt, stammt einer der bei­den Sie­ge der Dil­lin­ge­rin­nen aus dem Hin­spiel. Am 2. Spiel­tag muss­ten sich die Bam­ber­ge­rin­nen in der Sport­hal­le West in Stutt­gart den Dia­monds mit 68:75 geschla­gen geben. Mit einer 55:51-Führung ging man ins letz­te Vier­tel, ehe die Gast­ge­be­rin­nen Anfang Okto­ber letz­ten Jah­res im Schluss­ab­schnitt noch ein­mal zurück­ka­men und das Spiel um die über­ra­gen­de Myri­el­le Plat­te-Behn­ke (22 Punk­te, 12 Rebounds) doch noch dre­hen konnten.

Der Blick auf die letz­ten fünf Spie­le offen­bart fünf Nie­der­la­gen der Dia­monds. Vor allem in Bad Hom­burg und in Würz­burg war man gänz­lich chan­cen­los und muss­te mit jeweils deut­li­chen Nie­der­la­gen wie­der nach Hau­se fah­ren. Nach 14 gespiel­ten Par­tien ste­hen die Dia­monds aktu­ell bei 12 ver­lo­re­nen Spielen.

Sta­tis­tisch lie­gen die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets nahe­zu in allen Stats leicht in Front. Neben den gut acht Punk­ten, die man im Schnitt pro Par­tie mehr erzielt, holt man auch mehr Rebounds, gibt mehr Assists und hat mehr Ball­ge­win­ne. Ledig­lich auf den Ball pas­sen die Dil­lin­ge­rin­nen etwas bes­ser auf und haben hier knapp zwei Ball­ver­lus­te pro Spiel weni­ger als die Bambergerinnen.

Bei den Wurf­quo­ten ist die Sta­tis­tik recht aus­ge­gli­chen. Der Effek­ti­vi­täts­wert spricht hin­ge­gen mit einem Plus von 15,4 klar für die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Baskets.

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets gewin­nen in Freiburg

Der Sieg gegen den Tabel­len­füh­rer aus Bad Hom­burg sei nur dann etwas wert, wür­de man beim Gast­spiel in Frei­burg nach­le­gen kön­nen, hat­te Head Coach Samu­el Glo­ser die Situa­ti­on sei­ner Mann­schaft vor der Par­tie bei der zwei­ten Mann­schaft der Eis­vö­gel des USC Frei­burg umschrie­ben. Die­ses Nach­le­gen ist sei­nem Team am Sonn­tag­nach­mit­tag gelun­gen, denn die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets sieg­ten in ihrer Par­tie des 15. Spiel­tags in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga im Breis­gau mit 83:77 (40:33) und konn­ten so ihren sieb­ten Sai­son­sieg verbuchen.

Nach­dem man das Spiel im drit­ten Vier­tel (12:27) schon fast aus der Hand gege­ben hat­te, dreh­ten die Bam­ber­ge­rin­nen, die nur zu neunt nach Frei­burg ange­reist waren, im Schluss­ab­schnitt die Par­tie noch­mals kom­plett in die ande­re Rich­tung. Das Schluss­vier­tel hol­te man sich mit 31:17 und gewann das Match am Ende auch auf­grund einer phä­no­me­na­len Frei­wurf­quo­te von 91 Pro­zent (32 Tref­fer bei 35 Versuchen).

Bes­te Wer­fe­rin im Team der Eis­vö­gel war Pau­la Parad­zik mit 22 Punk­ten. Bei den Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets traf Hai­ley van Roe­kel mit 20 Zäh­lern am bes­ten. Beson­ders her­vor­zu­he­ben sind zudem die vier Bam­ber­ger Bank­spie­le­rin­nen (Sach­nov­ski 14, Kur­zen­dor­fer 9, Rosi­wal 8, Spie­gel 5) die mit zusam­men 36 erziel­ten Punk­ten gro­ßen Anteil am Aus­wärts­sieg hatten.


Der Spiel­ver­lauf

Die ers­ten Minu­ten die­ses Spiels waren auf bei­den Sei­ten von Fehl­wür­fen geprägt und so stand es nach drei Minu­ten gera­de ein­mal 2:2. Eine wei­te­re hal­be Minu­te war absol­viert, ehe Eli­se Tweed­ie für die Bam­ber­ge­rin­nen (nach­dem sie bereits zwei Frei­wür­fe getrof­fen hat­te) den ers­ten Feld­korb erzie­len konn­te (4:2/4.). Nun aber nahm das Spiel der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets Fahrt auf und man zog bis auf 12:4 (6.) davon. Eine Aus­zeit von Eis­vö­gel-Coach Patrick Fürst stopp­te nun jedoch den Bam­ber­ger-Run. Viel­mehr noch, denn nun leg­te sein Team auf ein­mal los. Mit einem eige­nen 10:2‑Lauf gli­chen die Frei­bur­ge­rin­nen knapp eine Minu­te vor dem Ende des ers­ten Vier­tels wie­der aus (14:14/10.). Mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen sorg­te Ste­pha­nie Sach­nov­ski für das 16:14 nach zehn gespiel­ten Minuten.

Auch im zwei­ten Abschnitt blieb das Spiel wei­ter aus­ge­gli­chen (25:25/15.). Dann aber gelang es den Bam­ber­ge­rin­nen erneut, sich wie­der etwas abzu­set­zen (30:25/16.). Die Eis­vö­gel kon­ter­ten kurz (30:27/18.), doch die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets setz­ten ihre gute Pha­se hier wei­ter fort. Mit einem 10:2‑Run konn­te man die Füh­rung sogar in den zwei­stel­li­gen Bereich aus­bau­en (40:29/20.). Frei­burgs Bes­te, Pau­la Parad­zik, konn­te den Rück­stand bis zur Pau­se mit vier Zäh­lern jedoch noch­mals etwas ver­rin­gern und so ging es beim Stand von 40:33 in die Kabine.


„Nach der Pau­se haben wir die ers­ten Minu­ten kom­plett verschlafen”

Mit Beginn der zwei­ten Halb­zeit ver­lo­ren die Bam­ber­ge­rin­nen dann jedoch zunächst kom­plett den Rhyth­mus. Gera­de ein­mal 91 Sekun­den benö­tig­ten die Gast­ge­be­rin­nen, um den Rück­stand erneut zu ega­li­sie­ren (40:40/22.). Die Aus­zeit von Head Coach Samu­el Glo­ser kam hier genau im rich­ti­gen Moment und es gelang ihm, sein Team wie­der in die Spur zu brin­gen (48:48/27.). Zum Ende des drit­ten Abschnitts zogen die Frei­bur­ge­rin­nen aber noch­mals an und erspiel­ten sich so beim 49:58 (29.) ihre höchs­te Führung.

Mit acht Punk­ten Rück­stand (52:60) ging es für Faith Als­ton & Co. in den Schluss­ab­schnitt, der die gesam­te Par­tie noch­mals auf den Kopf stel­len soll­te. Dies­mal leg­ten näm­lich die Bam­ber­ge­rin­nen los wie die Feu­er­wehr und hol­ten sich inner­halb von 140 Sekun­den mit einem 10:0‑Run beim 62:60 (33.) die Füh­rung wie­der zurück. Das Ener­gie-Level nun erneut auf dem Maxi­mum und so konn­te man den Vor­sprung in den nächs­ten Minu­ten stets behaup­ten. 3:16 Minu­ten vor dem Ende führ­te man nach einem Drei­er von Hai­ley van Roe­kel mit 75:70, doch die Eis­vö­gel waren noch lan­ge nicht geschla­gen. 48 Sekun­den vor dem Ende war der Vor­sprung erneut auf­ge­braucht (77:77/40.). Im nächs­ten Angriff konn­te man ein Foul zie­hen, was Emma Ret­tin­ger mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen nut­zen konn­te (79:77). Der fol­gen­de Angriff der Frei­bur­ge­rin­nen wur­de gestoppt und 19 Sekun­den vor dem Ende nutz­te Hai­ley van Roe­kel nach Foul­spiel ihre bei­den Frei­wurf­mög­lich­kei­ten zum 81:77, eben­so wie Ste­pha­nie Sach­nov­ski bei noch 9 Sekun­den Rest­spiel­zeit zum 83:77-Endstand.

„Wir sind sehr fokus­siert ins Spiel gestar­tet und konn­ten uns so schnell einen Vor­sprung her­aus­spie­len. Nach einer Aus­zeit kamen die Frei­bur­ge­rin­nen vor allem durch ihre Tran­si­ti­on bes­ser ins Spiel und konn­ten so auch sco­ren. Ihre Wurf­quo­ten waren heu­te nicht so, wie noch in den letz­ten Spie­len und so hat sich das Spiel dann doch mehr in die Zone ver­la­gert, wo wir sie aber gut stop­pen und uns bis zur Pau­se wie­der eine leich­te Füh­rung erspie­len konn­ten“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Nach der Pau­se haben wir dann aber die ers­ten Minu­ten kom­plett ver­schla­fen und unse­re 7‑Punk­te-Füh­rung umge­hend wie­der ein­bü­ßen müs­sen. Ins­ge­samt war unser Spiel hier sehr zer­fah­ren, doch es ist uns dann im Schluss­ab­schnitt noch­mals gelun­gen, durch unse­re Ener­gie und viel Glau­ben an den Sieg das Ruder doch noch ein­mal her­um­zu­rei­ßen. Im letz­ten Vier­tel haben wir dann wie­der super gespielt, den Ball gut bewegt, Stopps bekom­men und die Frei­bur­ge­rin­nen wie­der enorm unter Druck set­zen kön­nen. So haben wir das Spiel dann auch ver­dient gewon­nen. Ich bin sehr stolz auf die Mann­schaft. Enorm stark waren heu­te die Spie­le­rin­nen, die nor­ma­ler­wei­se nicht so vie­le Minu­ten bekom­men. Sie waren von Anfang an bereit, die­se Inten­si­tät anzu­neh­men und uns das zu geben, was wir benö­tig­ten, um zu sie­gen. Allen vor­an hat Han­nah Kur­zen­dor­fer heu­te ein super Spiel gemacht.“

Nach den Sie­gen gegen Bad Hom­burg und in Frei­burg wol­len die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets am kom­men­den Wochen­en­de natür­lich gleich wei­ter nach­le­gen. Am Sams­tag emp­fängt man die Dia­monds aus Dil­lin­gen, die in der Tabel­le mit 2 Sie­gen und 12 Nie­der­la­gen auf dem vor­letz­ten Platz ste­hen. Tip-Off in der Graf-Stauf­fen­berg Hal­le gegen das Team aus Schwa­ben ist um 18:00 Uhr.

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