2. Damen Basketball Bundesliga
Serie gerissen! Medikamente per Klick Bamberg Baskets verlieren in Mainz
Nach zuletzt vier Siegen in Folge ist die Serie der Medikamente per Klick Bamberg Baskets am 18. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga gerissen. Beim ASC Theresianum Mainz unterlag das Team von Head Coach Samuel Gloser am Samstagabend mit 59:61 (31:26) und hat somit nun erneut eine ausgeglichene Bilanz.
Die Entscheidung in dieser Partie fiel im dritten Abschnitt, in dem den Bambergerinnen das Spiel buchstäblich aus den Händen glitt. Hatte man bis hierher eine solide erste Halbzeit gespielt, gab man das dritte Viertel mit 9:22 ab und verschaffte den Gastgeberinnen so den nötigen Rückenwind für den Rest des Spiels, um sich mit dem Sieg für die 59:67-Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren. In einem Spiel mit insgesamt sehr schwachen Wurfquoten und somit nur wenigen Punkten auf beiden Seiten gaben die Ballverluste den Ausschlag. Während sich die Mainzerinnen nur acht Turnover erlaubten, waren es bei den Medikamente per Klick Bamberg Baskets am Ende 18.
Auf Seiten der Mainzerinnen zeichneten sich mit Taylor Golembiewski (24), Jordan Barron (13) und Alina Kraus (12) nur drei Spielerinnen für über 80 Prozent der gesamten Punkte verantwortlich. Für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets, die auf Emma Rettinger verzichten mussten (spielte am Samstag mit dem Post-SV Nürnberg im Playoff-Viertelfinale in der Regionalliga Südost in Würzburg), punkteten Faith Alston (15), Hailey van Roekel (11), Elise Tweedie (11) und Stephanie Sachnovski (10) zweistellig. Elise Tweedie holte zudem 16 Rebounds und war mit einem Wert von 23 die effektivste Spielerin der Partie.
Der Spielverlauf
Die Bambergerinnen erwischten einen super Start in dieses Spiel und lagen nach nicht einmal 90 Sekunden mit 6:0 in Führung. Doch auch die Mainzerinnen fanden im Verlauf des ersten Abschnitts in ihren Rhythmus und übernahmen nach dem Dreier von Taylor Golembiewski beim 8:10 (6.) erstmals selbst die Führung. Da sich beide Teams zum einen viele Fehler in diesem ersten Abschnitt erlaubten (Mainz 4 Ballverluste, Bamberg 5) und auch die Trefferquoten zu wünschen ließen, konnten die Gastgeberinnen diesen kleinen Vorsprung auch bis zum 12:14 nach dem ersten Viertel behaupten.
Auch zu Beginn des zweiten Viertels blieben die ASC-Damen in Führung (16:17/13.) Dann jedoch folgte die beste Phase der Bambergerinnen, die nach einem Drei-Punkt-Spiel von Hailey van Roekel und einem 12:3‑Lauf mit 28:20 (18.) etwas davonzogen. Nachdem Marisa Köhler 19 Sekunden vor der Halbzeitsirene mit einem getroffenen Freiwurf den Vorsprung bei acht Zählern halten konnte (31:23/20.), netzte Alina Kraus doch noch einen Dreier zum 31:26-Pausenstand ein.
„Wir waren nicht in der Lage zu scoren“
Knapp drei Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, da war der Bamberger Vorsprung aufgebraucht (33:34/23.). Den Bambergerinnen schien das Spiel nun aus den Händen zu gleiten, doch man kämpfte und konnte an den Hessinnen dranbleiben (40:43/28.). Für den Schlusspunkt in diesem Viertel sorgten aber auch diesmal die Mainzerinnen, die nach dem Dreier von Jordan Barron sowie zwei verwandelten Freiwürfen von Taylor Golembiewski ihren Vorsprung nach dreißig Minuten wieder auf acht Zähler ausbauen konnten (40:48).
Das Team von Head Coach Samuel Gloser biss weiterhin auf die Zähne und blieb zunächst dran (43:49/31.), ehe erneut das Duo Barron/Golembiewski zuschlug. Diesmal traf die Mainzer Topscorerin von jenseits der 6,75-Meter-Linie gefolgt von einem erfolgreichen Abschluss ihrer Landsmännin in der Zone zum 43:54 (33.). Head Coach Samuel Gloser nahm eine Auszeit doch auch in den folgenden Minuten konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung verteidigen (48:58/36.). Nun aber warfen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets nochmals alles in die Waagschale. Mit einem 11:2‑Lauf war man nach dem Dreier von Hailey van Roekel bei noch 20 Sekunden Restspielzeit auf einmal doch wieder auf 59:60 dran. Die Bambergerinnen foulten und schickten Alina Kraus an die Freiwurflinie, wo die 26-Jährige nur einen der beiden Freiwürfe traf (59:61/40.). Somit hatte man noch eine letzte Chance, doch der Korbleger von Stephanie Sachnovski ging drei Sekunden vor dem Ende nicht in den Korb.
„In der ersten Halbzeit war es zunächst ein Abtasten, wobei wir ganz gut ins Spiel gestartet sind. Im zweiten Viertel konnten wir etwas besser abschließen und uns so dann auch ein wenig absetzen. Insgesamt aber waren die Wurfquoten sehr schwach, weshalb jede Possession sehr wichtig war für den Ausgang des Spiels. Leider haben wir dann nach der Pause eines unserer schwächsten Viertel der gesamten Saison gespielt. Wir waren nicht in der Lage zu scoren und egal wer auf dem Feld war, war nicht in der Lage, in der Offensive Verantwortung zu übernehmen“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Insgesamt hatten wir eine Feldwurfquote von gerade einmal 28 Prozent, mit der man gegen kein Team in der Liga gewinnen kann. Auch unsere Dreier-Quote mit 12 Prozent bei 26 Versuchen spricht Bände, ebenso wie die 18 Ballverluste, die wir uns geleistet haben. Dennoch aber muss ich der Mannschaft auch ein Lob aussprechen, denn im vierten Viertel, als wir das Spiel eigentlich schon verloren hatten, haben wir dann die letzten sieben Minuten doch noch gut runtergespielt. Wir konnten den hohen Rückstand hier aber nur noch bedingt verkürzen und müssen letztlich die verdiente Niederlage hinnehmen, denn die Mainzerinnen waren in diesem Spiel einfach besser.“
Am kommenden Wochenende haben die Medikamente per Klick Bamberg Baskets nun einmal spielfrei. Das nächste Heimspiel der Bambergerinnen steigt dann am 22. März, wenn man um 13:00 Uhr die KuSG Leimen in der Graf-Stauffenberg Halle empfangen wird.
Basketball Bundesliga
Start-Ziel-Sieg: BMA365 Bamberg Baskets gewinnen in Frankfurt
Dem Sieg am Freitag im Heimspiel gegen die Basketball Löwen Braunschweig haben die BMA365 Bamberg Baskets am 22. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga einen weiteren folgen lassen. Im Gastspiel bei den SKYLINERS siegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Sonntagnachmittag vor 4.750 Zuschauern in der Süwag Energie ARENA mit 84:61 (46:29).
Schnell drückten die Bamberger mit ihrer Energie dem Spiel ihren Stempel auf und konnten so eine Führung herausspielen. Ein 12:2‑Run kurz vor der Pause bescherte den BMA365 Bamberg Baskets eine deutliche 17-Punkte-Halbzeit-Führung, die man in der zweiten Hälfte mit weiterhin starker Verteidigung auf über 20 Zähler ausbauen und so letztlich einen ungefährdeten und hoch verdienten Auswärtssieg nach Freak City holen konnte.
Auf Bamberger Seite kamen nicht nur alle Akteure zum Einsatz, sondern alle konnten auch Punkte zum Sieg beisteuern. Erfolgreichste Scorer bei den BMA365 Bamberg Baskets waren Demarcus Demonia (20), Ibi Watson (15) und Cobe Williams (12). Topscorer der SKYLINERS war Till Pape mit 13 Zählern.
Für Adrian Petkovic, der am Freitag im Spiel gegen Braunschweig nach einem Ellenbogen-Treffer von Kaza Kajami-Keane mit Verdacht auf Gehirnerschütterung das Feld verlassen musste, kam ein Einsatz in Frankfurt natürlich nicht in Frage.
Der Spielverlauf
Mit einem völlig anderen Energie-Level als noch am Freitag im Heimspiel gegen Braunschweig begannen die BMA365 Bamberg Baskets ihr Gastspiel bei den SKYLINERS. Die Intensität im Spiel der Bamberger war gleich von Beginn an da und so fand man auch in der Offensive schnell seinen eigenen Rhythmus. Nach nicht einmal zwei Minuten ging man mit 7:0 in Führung, worauf SKYLINERS Coach Klaus Perwas seine erste Auszeit nehmen musste. So hatte sich der Frankfurter Cheftrainer seinen 55. Geburtstag sicherlich nicht vorgestellt, doch auch in der Folge hatte das Offensiv-Spiel seines Teams zu wenig Durchschlagskraft. Viele Chancen ließen die Frankfurter ungenutzt (6 aus 18 im 1. Viertel aus dem Feld) und so konnten die Bamberger ihre Führung behaupten. Dem Dreier von Demarcus Demonia zum 14:6 (5.) folgte wenig später ein wunderschönes Backdoor-Play, das Ibi Watson per Dunk zum 18:11 (7.) abschloss. Demarcus Demonia legte den vierten Bamberger Dreier im ersten Viertel (bei 8 Versuchen) nach, ehe Austin Crowley mit zwei verwandelten Freiwürfen für den 23:15-Zwischenstand nach dem ersten Viertel sorgte.
Fast zwei Minuten waren dann im zweiten Viertel bereits gespielt, als Cobe Williams mit einem beherzten Drive zum Korb gegen Till Pape zum 25:15 abschloss und so für die erste zweistellige Bamberger Führung des Nachmittags sorgte. Richtig abschütteln ließen sich die Frankfurter aber nicht (27:20/13.) und nach dem Dreier von Ryan Hawkins (31:25/16.) waren die Hessen wieder dran. Ibi Watson konterte auf der Gegenseite mit einem Dreier (34:25) jedoch sofort. Nachdem Will Christmas nach einem Defensiv-Rebound Coast-to-coast über das ganze Spielfeld gedribbelt war und per Korbleger zum 34:27 (17.) vollendet hatte, holte Anton Gavel sein Team zusammen. Und das, was er der Mannschaft in dieser Auszeit mit auf den Weg gegeben hatte, saß! Mit einem 12:2‑Run erspielten sich die Bamberger in den letzten drei Minuten des zweiten Viertels eine 46:29-Pausen-Führung.
„Der Schlüssel zum Sieg waren gerade zu Beginn die 16 Assists“
Das Bamberger Energie-Level blieb auch nach dem Seitenwechsel weiter hoch und man hatte das Spiel nach wie vor im Griff. Den Dreier von Till Pape (48:32/22.) konterte abermals Kapitän Ibi Watson, der im anschließenden Angriff ein weiteres Backdoor-Play nach Zuspiel von Richard Balint zum 53:32 (23.) nutzte. Auch EJ Onu war in dieser Phase des Spiels überall zu finden. Nachdem er per Tip-In die ersten beiden Bamberger Zähler nach dem Seitenwechsel erzielt hatte, schmetterte er zunächst den Wurf von Till Pape per Block in die Zuschauerränge. Den anschließenden Angriff der Gastgeber stoppte EJ Onu mit einem weiteren Block und ließ es dann auf der Gegenseite mit einem unglaublichen Dunking zum 55:32 (23.) ein weiteres Mal so richtig krachen. Die nächste Frankfurter Auszeit folgte, doch die BMA365 Bamberg Baskets beherrschten das Geschehen auf dem Parkett auch weiterhin. Die SKYLINERS konnten mit dem Dreier von Nahiem Alleyne zwar auf 58:42 (26.) verkürzen, zum Ende des dritten Abschnitts hatten die Bamberger den Hausherren jedoch noch keine 50 Zähler gestattet und gingen mit einer deutlichen 65:46-Führung in den Schlussabschnitt.
Auch in den letzten zehn Minuten zogen die Bamberger souverän ihr Spiel weiter durch und ließen die Frankfurter nicht mehr zurückkommen. Spätestens beim Dreier von Demarcus Demonia zum 7450 (35.) war die Partie entschieden, zumal die Frankfurter lediglich von der Drei-Punkte-Linie mit den Wurfquoten der BMA365 Bamberg Baskets an diesem Nachmittag mithalten konnten. Den komfortablen Vorsprung nutzte Head Coach Anton Gavel, um auch Finn Döntgens und Nico Höllerl Spielzeit zu geben, was beide mit je zwei Zählern auch zu nutzen wussten.
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Ich glaube, dass wir über das gesamte Spiel hinweg eine sehr erwachsene Leistung gezeigt haben. Der Schlüssel zum Sieg waren gerade zu Beginn die 16 Assists, die wir bis zur Halbzeit gespielt haben. Dadurch haben wir uns viele gute Würfe herausgearbeitet“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Ich denke, wir haben auch defensiv gute Stopps bekommen und insgesamt relativ gut gereboundet. Im Großen und Ganzen war das für uns also eine sehr reife Leistung. Wir sind froh, hier gewonnen zu haben, weil wir zuvor zweimal gegen Frankfurt wirklich deutlich verloren haben. Natürlich wissen wir auch, dass es für Frankfurt im Moment nicht einfach ist – einige Spieler fehlen oder sind angeschlagen. Aber für uns zählt dieser Sieg, und den nehmen wir natürlich gerne mit.“
Weiter geht es für die BMA365 Bamberg Baskets nun am kommenden Sonntag, wenn der frisch gebackene Pokalsieger den amtierenden Deutschen Meister in der BROSE ARENA empfangen wird.
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Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets erarbeiten sich Heimsieg gegen Braunschweig
Am 22. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga behielten die BMA365 Bamberg Baskets gegen die Basketball Löwen Braunschweig mit 88:81 (32:44) die Oberhand und kletterten am Freitagabend in der Tabelle dank des 13. Saisonsieges auf Position sechs.
Gegen sehr gut eingestellte und äußerst bissige Basketball Löwen taten sich die Bamberger jedoch zunächst äußerst schwer. Bereits im ersten Abschnitt lag man zweistellig im Rückstand und konnte diesen Abstand auch bis zur Pause nicht verringern. Nach dem Seitenwechsel gelang es den BMA365 Bamberg Baskets dann allerdings, das Tempo zu verschärfen und so die Partie wieder offen zu gestalten. Mit neun Punkten von Ibi Watson sowie sieben von Demarcus Demonia allein im Schlussabschnitt gelang es den Bambergern dann im Schlussviertel, die Partie doch noch auf ihre Seite zu ziehen. Spieler der Partie mit einem Double Double aus 19 Punkten und 10 Rebounds war Austin Crowley. Demarcus Demonia mit 20 und Ibi Watson mit 17 Punkten waren neben ihm die auffälligsten Spieler der Bamberger. In Reihen der Niedersachsen punktete Kaza Kajami-Keane mit 20 Zählern am besten.
Der Spielverlauf
Mit einer hohen Fehlerquote starteten die Bamberger in diese Partie. Die Startformation, auch diesmal wieder bestehend aus Cobe Williams, Richard Balint, Ibi Watson, Demarcus Demonia und EJ Onu, hatte nach gerade einmal drei gespielten Minuten bereits vier Ballverluste fabriziert. Während also bei den Gastgebern zu Beginn kaum etwas zusammenlaufen wollte, zogen die Basketball Löwen gleich einmal davon. 3:21 Minuten waren gespielt, als Anton Gavel beim 3:11 seine erste Auszeit beantragte, um sein Team hier nochmals einzustellen. So recht wollte aber auch das nicht funktionieren, denn die Braunschweiger gaben weiter ordentlich Gas und nachdem Kaza Kajami-Keane Adrian Petkovic mit dem Ellenbogen zunächst ausgeknockt und anschließend mit einem Dreier die Führung in den zweistelligen Bereich gebracht hatte, erhöhte Benjamin Schröder wenig später sogar auf 5:20 (7.). Kurz darauf musste auch Moritz Krimmer das Feld erst einmal verlassen, nachdem er bei einer Rebound-Situation unter dem eigenen Korb von Josh Hawley im Gesicht getroffen wurde und blutete. Bis zum Ende des ersten Viertels kamen die BMA365 Bamberg Baskets zwar nochmals etwas heran, der zweistellige Rückstand hatte aber auch nach den ersten zehn Minuten weiter Bestand (11:23).
Mit einem 6:0‑Lauf starteten die Bamberger in den zweiten Abschnitt und verkürzten den Rückstand schnell auf 17:23 (13.). Die Basketball Löwen aber antworteten umgehend und nach dem Dreier von Grant Sherfield war der Bamberger Rückstand erneut zweistellig (26:38/16.). Der sechste Braunschweiger Dreier (bei 12 Versuchen) veranlasste Head Coach Anton Gavel zu seiner zweiten Auszeit. Neun Ballverluste standen in dieser 16. Spielminute auf Bamberger Seite bereits zu Buche, die das Spiel in dieser ersten Halbzeit häufig immer dann stoppten, wenn man gerade dabei war, etwas Fahrt aufzunehmen. Auch die Würfe aus der Distanz wollten auf Bamberger Seite nicht fallen (2 Treffer bei 14 Versuchen) und so hatte der 12-Punkte-Rückstand nach dem ersten Viertel auch zur Halbzeitpause noch Bestand (32:44).
„Heute war es wichtig, diesen Sieg zu holen, egal wie“
Nach dem Seitenwechsel konnten die Löwen ihren Vorsprung erst einmal behaupten (37:48/22.). Nun aber zog die Bamberger Verteidigung endlich an und man konnte so auch mehr Geschwindigkeit ins Spiel bringen. Angeführt von Demarcus Demonia und Austin Crowley kamen die BMA365 Bamberg Baskets nun näher und näher (44:50/25.). Auch die Auszeit von Ramon Diaz Sanchez nach dem Dunk im Schnellangriff von Ibi Watson verpuffte. Erneut war es ein Fast Break, den diesmal Zach Ensminger abschließen konnte und die Bamberger beim 51:50 (26.) wieder in Führung brachte. Beide Teams nun Kopf an Kopf (57:57/30.) doch den letzten Punsh in diesem dritten Viertel landeten die Bamberger. Genauer gesagt war es Austin Crowley, der mit der Schlusssirene einen Dreier aus der linken Spielfeldecke einnetzte und sein Team so vor dem abschließenden zehn Minuten mit 61:59 in Front gebracht hatte.
Cobe Williams, zweimal Ibi Watson und Demarcus Demonia trafen in den ersten drei Minuten des Schlussviertels für die Bamberger von jenseits der 6,75-Meter-Linie und so führte man mit 72:66 (33.). Die Basketball Löwen bissen aber nochmals ordentlich zurück und übernahmen nach dem Dreier von Grant Sherfield und einem 8:0‑Lauf erneut die Führung (72:74/36.). Die BROSE ARENA aber stand nun wieder wie ein Mann hinter ihrer Mannschaft und durfte sofort wieder jubeln, als Ibi Watson per Dreier die Führung umgehen zurückholte (75:74/36.). Moritz Krimmer legte nach Offensiv Rebound zum 77:74 nach, ehe wieder Ibi Watson bei ablaufender Shotclock nochmals per Dreier zum 80:74 (38.) erfolgreich war. Während bei den Braunschweigern in dieser Phase des Spiels offensiv kaum noch etwas gelingen wollte, legte Austin Crowley, der ein bärenstarkes Spiel ablieferte und mit einem Wert von 26 effektivster Akteur auf dem Parkett war, knapp zwei Minuten vor dem Ende zum 82:74 nach. Mit einem Drive durch die Zone und abschließendem Korbleger sorgte Demarcus Demonia 84 Sekunden vor dem Ende mit dem 84:74 für die Vorentscheidung.
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Wie wir das erwartet haben, war es kein einfaches Spiel. Gegen Mannschaften, die unten der Tabelle stehen, ist es immer schwierig zu spielen. Braunschweig hat heute hier alles reingeworfen und war super vorbereitet. Genau so sah das dann auch in der ersten Halbzeit aus“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Hut ab, dass wir dann in der zweiten Halbzeit so reagiert haben und zurückgekommen sind. In einem Viertel haben wir den Rückstand wettmachen können und im letzten Viertel dann das Spiel doch noch positiv über die Bühne gebracht. Wir sind jetzt in der Liga wieder im Tagesgeschäft. Hier muss nun der volle Fokus liegen, denn wir brauchen die Siege. Heute war es wichtig, diesen Sieg zu holen, egal wie. Wir müssen uns aber steigern.“
Bereits am Sonntag geht es für die BMA365 Bamberg Baskets in den nächsten Spieltag. Dann ist man in der Süwag Energie Arena in Frankfurt zu Gast bei den SKYLINERS. Tip-Off zur Partie des 23. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga ist um 15:00 Uhr.
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2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets wollen Siegesserie fortsetzen
Man könnte den Vorbericht mit dem gleichen Gedanken beginnen wie schon die beiden vorhergegangenen, denn auch am 18. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga wollen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ihre aktuelle Siegesserie natürlich weiter ausbauen.
Wie schon am vergangenen Wochenende ist die Mannschaft von Head Coach Samuel Gloser auch diesmal wieder auswärts gefragt. Am Samstag um 17:00 Uhr trifft man am Oberen Laubenheimer Weg im Theresianum auf die Frauen des ASC Mainz.
Mit einem Erfolg – es wäre der fünfte in Serie – wäre es rechnerisch übrigens nicht mehr möglich, dass die Bambergerinnen in der Tabelle noch schlechter als auf Position acht die Saison beenden, was bereits vier Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt bedeuten würde und man damit auch schon Mitte März mit den Planungen für die neue Spielzeit beginnen könnte.
„Das Hinspiel gegen Mainz war ein sehr intensives und schnelles Spiel, das wir am Ende mit acht Punkten für uns entscheiden konnten. Dennoch wissen wir, dass uns auswärts eine komplett andere Partie erwartet. Mainz ist zu Hause extrem stark und definiert sich stark über den Wurf. Sie verfügen über mehrere gefährliche Schützinnen, die sehr schnell heiß laufen und aus nahezu allen Lagen treffen können. Das haben sie in dieser Saison bereits mehrfach bewiesen, unter anderem auch mit dem Heimsieg gegen Würzburg, die sie komplett abgeschossen haben“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Wir sehen unsere Vorteile unter den Körben und müssen unser Inside-Out-Spiel gezielt nutzen, um gute Würfe zu kreieren und das Spieltempo zu kontrollieren. Im Bereich Rebounding haben wir in den vergangenen Spielen sehr konstant gearbeitet. Wenn wir es schaffen, uns über zweite Chancen zusätzliche Possessions zu erarbeiten und gleichzeitig Mainz auf einen Wurf pro Angriff zu limitieren, werden wir davon profitieren. Unser voller Fokus liegt ausschließlich auf diesem nächsten Spiel. Der vorzeitige Klassenerhalt würde uns Sicherheit geben. Alles, was danach kommt, ist Bonus. Aber dafür müssen wir jetzt als Team auftreten, geschlossen spielen und uns diesen Sieg gemeinsam erarbeiten.“
Anfang Dezember vergangenen Jahres kreuzten sich am 9. Spieltag erstmals die Wege beider Mannschaften. In der Graf-Stauffenberg Halle in Bamberg hatten damals die Gastgeberinnen in einem insgesamt extrem knappen Spiel am Ende die Nase vorne. Vor allem unter den Brettern dominierten die Medikamente per Klick Bamberg Baskets das Geschehen auf dem Parkett und gewann das Rebound-Duell doch recht deutlich. Vor allem Elise Tweedie und Hailey van Roekel reboundeten stark. Beide erzielten ein Double Double. Elise Tweedie machte 15 Punkte und holte 15 (10 davon in der Offensive!) Rebounds, Hailey von Roekel steuerte 14 Zähler und 11 Rebounds bei.
Auch wenn aus den letzten fünf Spielen nur ein Sieg für die Mainzerinnen heraussprang, sollte man sich die Ergebnisse der Hessinnen doch etwas genauer anschauen. Der deutlichen Niederlage in Jena stehen auch die Partien gegen Bad Homburg, in Würzburg und in Freiburg gegenüber, in denen die Mainzerinnen jeweils nur knapp das Nachsehen hatten.
Wie nahezu immer wird es auch in diesem Spiel darauf ankommen, wer die Rebounds beherrschen kann und wer sich am Ende einfach weniger Fehler erlaubt hat. Beim Blick auf die Statistik dürfte die Zuschauer jedenfalls eine erneut enge Partie erwarten.
Auch die Wurfquoten beider Teams sind in allen Bereichen sehr ähnlich und so wird auch die so oft zitierte Tagesform eine große Rolle spielen.
Nach den Siegen in Bad Homburg, in Freiburg, gegen Dillingen und in Ulm soll nun natürlich auch in Mainz der nächste folgen. Tip-Off am Samstag ist um 17:00 Uhr.
Das nächste Heimspiel der Medikamente per Klick Bamberg Baskets steigt dann am 22. März, wenn die Frauen in der Graf-Stauffenberg-Halle auf die KuSG Leimen treffen. Tip-Off ist dann um 13:00 Uhr.
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Basketball Bundesliga
Pokalsieger empfangen Braunschweig
Vor einer extrem gefährlichen Aufgabe stehen die BMA365 Bamberg Baskets am 22. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga, wenn der frisch gebackene Pokalsieger den Tabellenletzten aus Braunschweig in Freak City empfängt. Tip-Off zum ersten Heimspiel der BMA365 Bamberg Baskets nach dem Gewinn des BBL-Pokals ist am Freitag um 18:30 Uhr.
Die Niedersachsen, die kurz vor der Länderspielpause mit dem Spanier Ramon Diaz Sanchez einen neuen Head Coach verpflichtet haben, stehen aktuell mit fünf Siegen und 16 Niederlagen auf dem 18. Tabellenplatz und brauchen im Kampf um den Klassenerhalt dringend Punkte. Für das Team von Head Coach Anton Gavel geht es hingegen darum, die bestechende beim BMW TOP FOUR gezeigte Leistung erneut zu bestätigen, um im Kampf um einen Platz in der Post-Season weiterhin im Geschäft zu bleiben.
„Nach der Länderspielpause wird es wichtig sein, vor allem im Kopf bereit zu sein und zwar im Hinblick auf die Sachen, die wir auf dem Feld machen wollen. Sich in dieser Situation gegen Braunschweig vorzubereiten, mit einem neuen Coach und ein paar neuen Spielern, ist keine leichte Aufgabe“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Klar ist, dass die Braunschweiger alles geben werden und es schon allein deshalb eine große Herausforderung für uns sein wird, zumal wir zuhause auch nicht immer die besten Performances abgeliefert haben. Wir müssen uns auf unsere Defensive konzentrieren und es damit den Braunschweigern schwer machen. Es gilt jetzt den vollen Fokus auf die restlichen Spiele in der BBL zu richten. Mit Blick auf das bevorstehende Wochenende und die Partien am Freitag gegen Braunschweig und dann am Sonntag in Frankfurt wird es darauf ankommen, psychisch von Anfang an in den Spielen da zu sein und sich auf die defensiven Aspekte unseres Spiels zu konzentrieren.“
Mit dem Gastspiel in Braunschweig starteten die BMA365 Bamberg Baskets in die aktuelle Spielzeit. Hatten die Basketball Löwen die Partie des 1. Spieltags bis zur Pause noch ausgeglichen gestalten können, fanden die Bamberger nach dem Seitenwechsel immer besser zu ihrem Spiel. Vor allem aus der Distanz lief es in der Volkswagen Halle sehr gut für die Bamberger (Demonia und Crowley je 4 Dreier, Watson und Balint je 3), die mit einem 25:6‑Run von 50:49 (23.) auf 75:55 (30.) davonzogen und so bereits nach 30 Minuten für die Entscheidung sorgten.
Nur eines ihrer letzten fünf Spiele konnten die Niedersachsen gewinnen. In Frankfurt siegten die Braunschweiger nach Verlängerung bei den SKYLINERS. Der Sieg gelang bereits unter der Regie ihres neuen Coaches, der am Vortag überhaupt erst in Deutschland eingetroffen war. Ramon Diaz Sanchez war zuletzt in der spanischen ACB tätig, wo der 43-Jährige in Granada gearbeitet hatte, ehe er im Januar dann von seinem Posten zurückgetreten war. Braunschweigs Sportdirektor Nils Mittmann sieht in Diaz einen Coach, dessen Teams für eine aggressive Verteidigung sowie ein schnelles und mannschaftliches Offensiv-Spiel stehen.
Die statistischen Werte beider Teams in den Kategorien Rebounds, Assists, Ballgewinne und auch Ballverluste sind nach 21 gespielten Partien in der easyCredit Basketball Bundesliga insgesamt recht ähnlich. Deutlich die Nase voraus haben die Bamberger jedoch bei den pro Spiel erzielten Punkten.
Der Tabellenstand spiegelt sich im Duell des Tabellensiebten gegen das Schlusslicht besonders in der Statistik der Teameffektivität wider. Mit einem Wert von 83,6 liegen die Basketball Löwen hier am Ende der Liga, während die Bamberger als eines von nur vier Teams einen dreistelligen Wert vorweisen können und nur hinter dem Tabellenführer aus München (107,7) auf Rang zwei rangieren.
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Nach den Bayern wurde auch Alba besiegt
Bamberg Baskets sind Pokalsieger
Die Sensation ist perfekt! Die BMA365 Bamberg Baskets haben den BBL Pokal gewonnen. Im Finale des BMW TOP FOUR bezwang das Team aus Freak City am Sonntagnachmittag im SAP Garden in München Alba Berlin mit 74:72 (36:37) und holte damit den insgesamt siebten Pokalsieg nach Bamberg.
Das Team von Head Coach Anton Gavel musste sich in die Partie hinein kämpfen. Nach der rundum überzeugenden Partie im Halbfinale gegen den FC Bayern München hatte man im Endspiel gegen die Albatrosse große Probleme beim Rebound. Die Hauptstädter gewann das Duell unter den Brettern mit 44:26 und hatten so am Ende 18 Würfe mehr aus dem Feld. Wie aber schon so oft in dieser Saison blieben die Bamberger sich und ihrem Gameplan treu, spielten sich aus so manch schwieriger Situation wieder heraus und hatten am Ende in diesem Pokalfinale knapp, aber verdient die Nase vorne und das, obwohl man allein an der Freiwurflinie bei einer Quote von nur 64% (21 von 33) ein Dutzend an Punkten liegen ließ.
Bester Werfer der Albatrosse war Malte Delow mit 17 Punkten. Ibi Watson (10), EJ Onu (12) und Demarcus Demonia (19) punkteten zweistellig für den neuen Pokalsieger. Bambergs Nummer 8 wurde zum wertvollsten Spieler des Endspiels gewählt.
Der Spielverlauf
Dass es in diesem Finale um jeden Zentimeter gehen würde, zeigte sich bereits nach 61 Sekunden, als Bambergs Head Coach Anton Gavel nach einem Block von EJ Onu seine Coaches Challenge beanspruchte. Die Schiedsrichter hatten auf Goaltending entschieden, doch nach Studie der Fernsehbilder wurden die Punkte für Berlin annulliert. Beide Mannschaften waren zu Beginn des Spiels gleichauf. Richard Balints Dreier brachte die BMA365 Bamberg Baskets zunächst in Front (5:4/2.), ehe Malte Delow ebenfalls per Dreier auf der Gegenseite die Albatrosse wieder in Führung warf (5:7/3.). Delow war in dieser Anfangsphase der gefährlichste Berliner und ALBA zog so etwas davon (5:12/5.). Die Bamberger aber blieben fokussiert und kamen durch Treffer von Daniel Keppeler und EJ Onu wieder auf 15:16 heran. Der Schlussspurt gehörte dann aber den Berlinern. Malte Delow netzte seine Zähler 10, 11 und 12 zum 15:19 ein, ehe Jack Kayil einen Bamberger Turnover auf der Gegenseite zum Viertelende mit einem weiteren Dreier zum 15:22 bestrafte.
Zu Beginn des zweiten Viertels verletzte sich dann auch noch Austin Crowley am linken Fuß und musste ausgewechselt werden. Die Bamberger zu diesem Zeitpunkt bereits mit fünf Ballverlusten und ALBA mit 9 Offensivrebounds, die man zu einer 17:26-Führung nutzen konnte. Anton Gavel zog die Bremse und nahm eine Auszeit. ALBA aber blieb tonangebend. Zudem hatten die Bamberger ab der 15. Minuten ein weiteres Problem, da Cobe Williams mit seinem dritten Foul erst einmal auf die Bank musste (22:29). Zumindest aber konnte Austin Crowley aufs Feld zurückkehren und gleich mit einem Dreier zum 25:29 (15.) einen wichtigen Treffer setzen. Demarcus Demonia brachte die Bamberger mit einem And-One auf 28:29 (17.) wieder heran und mit exakt diesem einen Punkt Rückstand ging es dann beim 36:37 auch in die Halbzeitpause.
„Wenn man schaut, wen wir alles ausgeschaltet haben“
Das Bamberger Spiel zu diesem Zeitpunkt wahrlich nicht gut, doch das Team kämpfte. Kapitän Ibi Watson brachte seine Mannschaft per Dreier beim 39:37 wieder in Führung, Alba konterte aber sofort (39:41) und blieb nun wieder stets leicht in Führung, auch obwohl Noris Agbakoko ab der 24. Minute mit vier Fouls belastet, mehr von der Bank aus zuschauen musste. Die Berliner aber auch weiterhin stark unter den Brettern und dank ihrer zweiten in der Lage, sich abermals etwas abzusetzen (45:53/29.). Cobe Williams und Demarcus Demonia hielten offensiv hier aber dagegen und so ging es beim Stand von 52:58 in die letzten zehn Minuten.
ALBA zog gleich zu Beginn des vierten Abschnitts wieder auf acht Punkte davon, doch Moritz Krimmer traf aus der Distanz und verkürzte wieder auf 55:60 (32.). Zwei weitere Drei von Richard Balint und von EJ Onu rüttelten die Bamberger Fankurve wieder richtig wach und auf einmal konnte man den es wieder spüren: dieses unfassbare Vertrauen, es als Mannschaft doch irgendwie richten zu können. 5:52 Minuten vor dem Ende waren die rund 1.000 Bamberger Fans im erneut ausverkauften SAP Garden völlig aus dem Häuschen, als EJ Onu den Ball zum 66:62 in den Korb hämmerte. Nach Pedro Calles Auszeit kamen die Berliner doch noch einmal bärenstark zurück. 3:35 Minuten vor dem Ende traf Jonas Mattisseck aus der Ecke für drei und ALBA führte plötzlich wieder (66:69). Demarcus Demonia antwortete mit einem Dreier auf der Gegenseite, doch Berlins Kapitän hatte noch einen weiteren Dreier aus der Ecke im Köcher (69:72/39.). Das sollten aber die letzten Berliner Punkte gewesen sein. Cobe Williams traf einen Freiwurf (70:72). Im Anschluss stoppte man den Berliner Angriff und Ibi Watson glich 81 Sekunden vor dem Ende zum 72:72 aus. Es folgten Ballverluste hüben und drüben. 31 Sekunden vor dem Ende verwarf dann Jonas Mattisseck. Zach Ensminger sicherte den Rebound und seinen <Sekunden vor dem Ende traf Demarcus Demonia zum 74:72. Der letzte Wurf des Spiels von Jack Kayil wurde von Austin Crowley geblockt und die Party im Bamberger Fanblock zum BBL-Pokalsieg 2026 konnte beginnen!
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Pokalsieg. Das ist ein unglaublicher Erfolg für uns. Wir haben heute die Rebounds klar verloren, was uns sehr wehgetan hat wie schon die Spiele zuvor. Wir hatten deutlich weniger Würfe als die Berliner und konnten dann erst im letzten Viertel in Führung gehen. Natürlich gehört auch ein bisschen Glück dazu, dass man am Ende dann so ein Spiel auch gewinnt, aber wir können sehr stolz auf unsere Truppe sein“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wenn man schaut, wen wir alles ausgeschaltet haben – zunächst eine EuroCup-Mannschaft, dann den aktuellen BBL-Tabellenführer, gefolgt von einer Champions League Mannschaft mit Heidelberg, das EuroLeague-Team der Bayern und jetzt mit ALBA ein weiteres Champions League-Team – das sind schon Kaliber, zu denen wir eigentlich nicht zählen. Umso schöner ist es, dass wir das geschafft haben, dass die Jungs daran geglaubt haben und jetzt sind wir einfach nur unheimlich glücklich.”
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Basketball Bundesliga
Nervenstark! BMA365 Bamberg Baskets gewinnen Overtime-Krimi in Rostock
Nach einer wahren Nervenschlacht haben die BMA365 Bamberg Baskets ihre Partie des 21. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga in Rostock gewonnen.
Während die SEAWOLVES zunächst die ersten drei Viertel der Partie jeweils mit einem Zähler Unterschied für sich hatten entscheiden können, holten sich die Bamberger den Schlussabschnitt mit drei Punkten Vorsprung und schickten das Spiel somit in die Overtime. Hier ließ die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel die Ostseestädter dann kein weiteres Mal in Führung gehen und holte sich am Ende mit 88:86 (41:43 – 72:72) nach Verlängerung den Sieg vor 3.841 Zuschauern in der Rostocker StadtHalle.
Topscorer der Gastgeber war TJ Crockett mit 25 Punkten. Bei den Bambergern punkteten alle Starter zweistellig: Watson 19, Demonia 18, Williams 15, Onu 12 und Balint 11.
Der Spielverlauf
Mit einem wunderschönen ersten Spielzug starteten die BMA365 Bamberg Baskets ins Gastspiel an der Ostsee. Eine Passstafette über mehrere Stationen endete mit einem Lob-Anspiel von Cobe Williams auf EJ Onu, der den Ball per AlleyOop zum 2:0 in den Korb der SEAWOLVES drückte. In Reihen der Rostocker war vor allem TJ Crockett von Beginn an da. Der US-Amerikaner erzielte die ersten sieben Punkte der Seewölfe (4:7/3.). Das Bamberger Spiel geriet im ersten Viertel infolge vieler Ballverluste zwar immer wieder ins Stocken, doch auch die Gastgeber taten sich schwer und so blieb es zunächst knapp, wobei die Seewölfe von teils großen Lücken in der Bamberger Verteidigung oder erfolgreichen Abschlüssen über die „Hintertür“ profitierten (12:15/7.). Lukasz Kolenda baute die Führung der Rostocker mit seinem Dreier auf 14:18 (8.) aus, doch wenig später konnte Zach Ensminger an der Freiwurflinie wieder zum 18:18 (9.) ausgleichen. Cobe Williams holte die Führung bei noch 34 zu spielenden Sekunden dann zurück auf Bamberger Seite, ehe TJ Crockett mit seinen Zählern 8, 9 und 10 im ersten Abschnitt für den 23:24-Zwischenstand nach den ersten zehn Minuten sorgte.
TJ Crockett blieb auch im zweiten Abschnitt heiß. Sein dritter Dreier zum 23:29 (12.) veranlasste Head Coach Anton Gavel zu einer Auszeit. Das anschließende Play schloss EJ Onu per Dunking ab, doch in dieser Phase ließ das Bamberger Spiel ein wenig das Miteinander in der Offensive vermissen. Die Rostocker nutzten dies geschickt und bauten, auch weiterhin von TJ Crockett getragen, ihre Führung aus (27:36/15.). Die nächste Bamberger Auszeit war fällig, doch kurze Zeit später schraubte Andy van Vliet mit seinem Dreier den Bamberger Rückstand erstmals in den zweistelligen Bereich (29:39/16.). Elias Baggette legte sogar noch einen drauf, ehe die Bamberger vor dem Gang in die Halbzeitpause nochmals beeindruckend zurückschlugen. Mit einem 12:4‑Lauf, den ein starker Moritz Krimmer mit einem Dreier einleitete, spielte man sich bis zur Pause wieder auf 41:43 heran.
„Wir mussten heute eine Antwort zeigen nach dem Berlin-Spiel“
Der dritte Abschnitt begann dann äußerst zäh. Beide Mannschaften zunächst offensiv nur noch mit wenig Durchschlagskraft und so waren beim 45:49 bereits über fünfeinhalb Minuten nach der Pause gespielt. DeAndre Lansdowne traf per Dreier zum 45:52 (26.), worauf die nächste Bamberger Timeout folgte und Anton Gavel sein Team wieder in die Spur brachte. Wenig später war es erneut Moritz Krimmer, der mit seinem Dreier zum 50:52 (28.) die Rostocker zu einer Auszeit zwang. Nachdem Richard Balint den letzten Angriff des dritten Viertels mit einem Dreier zum 53:56 abgeschlossen hatte, war auch dieser Abschnitt, wie schon die beiden zuvor, mit einem Punkt Vorsprung an die Seewölfe gegangen.
Im Schlussabschnitt waren dann 2:38 Minuten gespielt, als der Dreier von Richard Balint die Führung wieder auf die Bamberger Seite wechseln ließ (59:58/33.). Die SEAWOLVES aber konterten prompt und mit einem 5:0‑Lauf holte man sich knapp sechs Minuten vor dem Ende die Führung wieder zurück (59:63/35. – Auszeit Bamberg). Die Rostocker legten nochmals nach (61:67/36.), doch Ibi Watson & Co. gaben sich noch lange nicht geschlagen. Nachdem der Kapitän zunächst auf 65:67 (38.) verkürzt hatte, erzielte Demarcus Demonia per Dreier 2:03 Minuten vor Schluss die erneute Bamberger Führung (68:67/38.). Nicholson und Klassen drehten den Spieß 15 Sekunden vor Schluss nochmals herum (70:72), doch nach Anton Gavels Auszeit war es EJ Onu, der den Bamberger Spielzug zum 72:72 abschloss. Rostocks letzter Wurf von DeAndre Lansdowne ging nicht in den Korb und die Partie damit in die Overtime.
In der Verlängerung legten die BMA365 Bamberg Baskets zunächst leicht vor (75:72/41.). TJ Crockett glich hier aber ebenso prompt wieder aus, wie wenig später D’Shawn Schwartz mit drei erfolgreichen Freiwürfen zum 79:79 (43.). Dreier von Ibi Watson und Richard Balint brachten die Bamberger 88 Sekunden vor Ende der Verlängerung mit 85:81 in Front, doch auch hier kamen die Rostocker nochmals heran. 7 Sekunden vor dem Ende netzte TJ Crocket zweimal von der Freiwurflinie zum 86:85 ein. Es folgte die letzte Bamberger Auszeit, in deren Anschluss Ibi Watson gefoult wurde. Der Kapitän traf beide Freiwürfe (88:85) und im folgenden Angriff der SEAWOLVES entschied man sich zu Foulen. Nachdem Crockett daraufhin den ersten Freiwurf getroffen hatte (88:86), warf er den zweiten absichtlich daneben. Beim Rebound behinderte ihn dann jedoch Kassim Nicholson, weshalb die Rostocker zu keinem weiteren Wurf kamen und die BMA365 Bamberg Baskets damit das Dutzend an Saisonsiegen vollmachen konnten.
„Wir mussten heute eine Antwort zeigen nach dem Berlin-Spiel. Glückwunsch an die Spieler, dass sie so lange durchgehalten haben. Offensiv war es heute keine Augenweide, aber trotzdem haben wir einige gute Würfe bekommen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Am Ende haben wir die Stopps dann auch bekommen. Teilweise haben wir auch nicht schlau agiert, aber wir sind unglaublich froh, dass wir hier bestehen konnten. In den letzten drei Spielen haben wir von Rostock immer auf die Mütze bekommen. Jetzt in der Overtime zu gewinnen, ist für uns enorm wichtig.“
Nach dem Auswärtssieg in Rostock geht es für die BMA365 Bamberg Baskets am Samstag zum Halbfinale im BMW TOP FOUR. Im ersten Semi-Finale um den BBL-Pokal treffen die Bamberger im SAP Garden am Samstag um 16:00 Uhr auf den FC Bayern München Basketball. Im zweiten Halbfinale stehen sich dann im Anschluss ALBA BERLIN und die EWE Baskets Oldenburg gegenüber.
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2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets weiter in der Erfolgsspur
Am 16. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga haben die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ihre Siegesserie weiter ausbauen können. Gegen die Dillingen Diamonds siegte die Mannschaft von Head Coach Samuel Gloser am Samstagabend mit 75:62 (40:28) und bleibt mit dem mittlerweile dritten Sieg in Folge weiter auf der Erfolgsspur.
Nachdem sich die Bambergerinnen im zweiten Viertel einen Vorsprung herausgespielt hatten, kamen die Gäste nach dem Seitenwechsel nochmals stark zurück. Im Schlussabschnitt konnten die Medikamente per Klick Bamberg Baskets um eine überragende Elise Tweedie den Sack dann aber zumachen und mit dem achten Saisonsieg ihre Bilanz wieder ausgleichen.
Im Team der Dillingerinnen trafen Myrielle Platte-Behnke (20) und Riley Lynn Hayes (15) am besten. Effektivste Spielerin der Partie war jedoch Bambergs britische Centerspielerin, die es mit ihrem Double Double aus 26 Punkten und 10 Rebounds auf einen Effektivitätswert von 32 brachte.
Der Spielverlauf
Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start und gingen nach nicht einmal zwei Minuten durch Emma Rettingers Abschluss im Fast Break mit 6:0 in Führung. Die Dillingerinnen aber kämpften und wollten ihre bereits elf Spiele andauernde Niederlagen-Serie unbedingt beenden. 4:06 Minuten waren im ersten Abschnitt noch zu spielen, als Joséphine Vebiu die Diamonds erstmals in Führung brachte (10:11/6.). Von hier an sahen die 364 Zuschauer in der Graf-Stauffenberg-Halle eine ausgeglichene Partie, in der sich die Bambergerinnen zum Ende des Viertels eine kleine 6:13-Führung erspielen konnten.
Im zweiten Abschnitt lief es nun besser bei den Medikamente per Klick Bamberg Baskets. Hailey van Roekel netzte einen Dreier ein und die Gastgeberinnen lagen 28:21 (14.) vorne. Elise Tweedie sorgte dann beim 33:23 (17.) für die erste zweistellige Führung, die man auch in die Halbzeitpause (40:28) mitnehmen konnte.
„Es ist ein unglaublich wichtiger Sieg für uns“
Stephanie Sachnovski und Elise Tweedie per Dreier schraubten den Vorsprung direkt nach dem Seitenwechsel weiter nach oben (45:28/22.). Die Diamonds aber gaben sich noch lange nicht auf und kamen vor allem dank erfolgreicher Distanzwürfe wieder zurück. Nach einem 20:7‑Run waren die Diamonds bei noch 78 Sekunden Restspielzeit im dritten Abschnitt wieder auf 53:48 heran.
Die Gastgeberinnen aber starteten stark ins vierte Viertel. Nach knapp drei gespielten Minuten sorgte der erfolgreiche Sprungwurf von Elise Tweedie erneut für einen zweistelligen Vorsprung (62:51/33.). Dillingen verkürzte anschließend zwar nochmals auf 64:57 (36.), die Bambergerinnen aber hatten hier jetzt die passenden Antworten, zogen wieder auf 70:57 (38.) davon und ließen sich so letztlich den Heimsieg nicht noch einmal streitig machen.
„Es ist ein unglaublich wichtiger Sieg für uns. Man hat gesehen, dass es nicht einfach ist, gegen Team zu spielen, die auf den Play-Down-Plätzen stehen, da sie wirklich alles reinwerfen, um zu gewinnen. Wir hatten hier wirklich Probleme, dem Druck standzuhalten. Defensiv hatten wir zudem nicht Intensität wie noch in den letzten Spielen“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Insgesamt war die Partie ein Up and Down, aber Letzen Endes ist es wichtig für uns, dass wir das Spiel gezogen haben. Es kann nicht immer schön sein, aber am Ende haben wir unseren Stärken vertraut und gefinisht. Elise Tweedie hat heute eine super starke Leistung aufs Parkett gebracht und uns unfassbar mit ihrem Scoring und Rebounding getragen. “
Für die Damen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets ist jetzt einmal etwas Pause angesagt, denn der nächste Spieltag steht erst am 1. März auf dem Programm. Dann ist man um 16:30 Uhr beim Tabellenletzten in Ulm zu Gast. Das nächste Heimspiel der Bambergerinnen steigt am 22. März, wenn man die KuSG Leimen in Freak City empfangen wird.
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2. Damen Basketball Bundesliga
Siegesserie soll am Valentinstag auch gegen Dillingen halten
Nach den doch nicht unbedingt zu erwartenden Siegen gegen Bad Homburg und zuletzt in Freiburg wollen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets ihre aktuelle Siegesserie auch heute fortsetzen. War man zuletzt eher in der Außenseiterrolle, ist man nun am 16. Spieltag in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga beim Heimspiel am heutigen Samstag ab 18:00 Uhr gegen die Diamonds Dillingen dann doch der Favorit.
Der Gast in der Graf-Stauffenberg Halle ist mit den Diamonds Dillingen der Tabellenvorletzte, der seine letzten elf Spiele allesamt verloren hat. Auf die leichte Schulter wird das Team von Head Coach Samuel Gloser die Aufgabe gegen die Diamonds aber dennoch nicht nehmen, denn schließlich resultiert einer der beiden Saisonsiege der Dillingerinnen aus dem Hinspiel gegen Bamberg.
„Für das nächste Heimspiel gegen Dillingen haben wir noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Damals haben wir verdient verloren, weil wir zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht gefestigt genug waren und der Gegner das genutzt hat“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Inzwischen hat sich bei Dillingen allerdings auch einiges verändert. Sie haben ihre letzten elf Spiele verloren und man merkt, dass ihre Kadersituation etwas angespannter ist. Da können wir uns gut hineinversetzen, denn letzte Saison standen wir selbst am unteren Ende der Tabelle und haben um jeden Sieg gekämpft. Genau deshalb wissen wir auch, dass uns kein einfaches Spiel erwartet und wir die gleiche Intensität der letzten Spiele brauchen. Trotzdem müssen wir das Selbstvertrauen aus den vergangenen Spielen mitnehmen. Wir sind als Team deutlich gefestigter und haben gelernt, uns auf die Dinge zu konzentrieren, die wir beeinflussen können. Das haben wir zuletzt sehr gut gemacht. Jetzt müssen wir uns dafür auch mit einem weiteren Sieg belohnen.“
Wie bereits erwähnt, stammt einer der beiden Siege der Dillingerinnen aus dem Hinspiel. Am 2. Spieltag mussten sich die Bambergerinnen in der Sporthalle West in Stuttgart den Diamonds mit 68:75 geschlagen geben. Mit einer 55:51-Führung ging man ins letzte Viertel, ehe die Gastgeberinnen Anfang Oktober letzten Jahres im Schlussabschnitt noch einmal zurückkamen und das Spiel um die überragende Myrielle Platte-Behnke (22 Punkte, 12 Rebounds) doch noch drehen konnten.
Der Blick auf die letzten fünf Spiele offenbart fünf Niederlagen der Diamonds. Vor allem in Bad Homburg und in Würzburg war man gänzlich chancenlos und musste mit jeweils deutlichen Niederlagen wieder nach Hause fahren. Nach 14 gespielten Partien stehen die Diamonds aktuell bei 12 verlorenen Spielen.
Statistisch liegen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets nahezu in allen Stats leicht in Front. Neben den gut acht Punkten, die man im Schnitt pro Partie mehr erzielt, holt man auch mehr Rebounds, gibt mehr Assists und hat mehr Ballgewinne. Lediglich auf den Ball passen die Dillingerinnen etwas besser auf und haben hier knapp zwei Ballverluste pro Spiel weniger als die Bambergerinnen.
Bei den Wurfquoten ist die Statistik recht ausgeglichen. Der Effektivitätswert spricht hingegen mit einem Plus von 15,4 klar für die Medikamente per Klick Bamberg Baskets.
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2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets gewinnen in Freiburg
Der Sieg gegen den Tabellenführer aus Bad Homburg sei nur dann etwas wert, würde man beim Gastspiel in Freiburg nachlegen können, hatte Head Coach Samuel Gloser die Situation seiner Mannschaft vor der Partie bei der zweiten Mannschaft der Eisvögel des USC Freiburg umschrieben. Dieses Nachlegen ist seinem Team am Sonntagnachmittag gelungen, denn die Medikamente per Klick Bamberg Baskets siegten in ihrer Partie des 15. Spieltags in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga im Breisgau mit 83:77 (40:33) und konnten so ihren siebten Saisonsieg verbuchen.
Nachdem man das Spiel im dritten Viertel (12:27) schon fast aus der Hand gegeben hatte, drehten die Bambergerinnen, die nur zu neunt nach Freiburg angereist waren, im Schlussabschnitt die Partie nochmals komplett in die andere Richtung. Das Schlussviertel holte man sich mit 31:17 und gewann das Match am Ende auch aufgrund einer phänomenalen Freiwurfquote von 91 Prozent (32 Treffer bei 35 Versuchen).
Beste Werferin im Team der Eisvögel war Paula Paradzik mit 22 Punkten. Bei den Medikamente per Klick Bamberg Baskets traf Hailey van Roekel mit 20 Zählern am besten. Besonders hervorzuheben sind zudem die vier Bamberger Bankspielerinnen (Sachnovski 14, Kurzendorfer 9, Rosiwal 8, Spiegel 5) die mit zusammen 36 erzielten Punkten großen Anteil am Auswärtssieg hatten.
Der Spielverlauf
Die ersten Minuten dieses Spiels waren auf beiden Seiten von Fehlwürfen geprägt und so stand es nach drei Minuten gerade einmal 2:2. Eine weitere halbe Minute war absolviert, ehe Elise Tweedie für die Bambergerinnen (nachdem sie bereits zwei Freiwürfe getroffen hatte) den ersten Feldkorb erzielen konnte (4:2/4.). Nun aber nahm das Spiel der Medikamente per Klick Bamberg Baskets Fahrt auf und man zog bis auf 12:4 (6.) davon. Eine Auszeit von Eisvögel-Coach Patrick Fürst stoppte nun jedoch den Bamberger-Run. Vielmehr noch, denn nun legte sein Team auf einmal los. Mit einem eigenen 10:2‑Lauf glichen die Freiburgerinnen knapp eine Minute vor dem Ende des ersten Viertels wieder aus (14:14/10.). Mit zwei erfolgreichen Freiwürfen sorgte Stephanie Sachnovski für das 16:14 nach zehn gespielten Minuten.
Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel weiter ausgeglichen (25:25/15.). Dann aber gelang es den Bambergerinnen erneut, sich wieder etwas abzusetzen (30:25/16.). Die Eisvögel konterten kurz (30:27/18.), doch die Medikamente per Klick Bamberg Baskets setzten ihre gute Phase hier weiter fort. Mit einem 10:2‑Run konnte man die Führung sogar in den zweistelligen Bereich ausbauen (40:29/20.). Freiburgs Beste, Paula Paradzik, konnte den Rückstand bis zur Pause mit vier Zählern jedoch nochmals etwas verringern und so ging es beim Stand von 40:33 in die Kabine.
„Nach der Pause haben wir die ersten Minuten komplett verschlafen”
Mit Beginn der zweiten Halbzeit verloren die Bambergerinnen dann jedoch zunächst komplett den Rhythmus. Gerade einmal 91 Sekunden benötigten die Gastgeberinnen, um den Rückstand erneut zu egalisieren (40:40/22.). Die Auszeit von Head Coach Samuel Gloser kam hier genau im richtigen Moment und es gelang ihm, sein Team wieder in die Spur zu bringen (48:48/27.). Zum Ende des dritten Abschnitts zogen die Freiburgerinnen aber nochmals an und erspielten sich so beim 49:58 (29.) ihre höchste Führung.
Mit acht Punkten Rückstand (52:60) ging es für Faith Alston & Co. in den Schlussabschnitt, der die gesamte Partie nochmals auf den Kopf stellen sollte. Diesmal legten nämlich die Bambergerinnen los wie die Feuerwehr und holten sich innerhalb von 140 Sekunden mit einem 10:0‑Run beim 62:60 (33.) die Führung wieder zurück. Das Energie-Level nun erneut auf dem Maximum und so konnte man den Vorsprung in den nächsten Minuten stets behaupten. 3:16 Minuten vor dem Ende führte man nach einem Dreier von Hailey van Roekel mit 75:70, doch die Eisvögel waren noch lange nicht geschlagen. 48 Sekunden vor dem Ende war der Vorsprung erneut aufgebraucht (77:77/40.). Im nächsten Angriff konnte man ein Foul ziehen, was Emma Rettinger mit zwei erfolgreichen Freiwürfen nutzen konnte (79:77). Der folgende Angriff der Freiburgerinnen wurde gestoppt und 19 Sekunden vor dem Ende nutzte Hailey van Roekel nach Foulspiel ihre beiden Freiwurfmöglichkeiten zum 81:77, ebenso wie Stephanie Sachnovski bei noch 9 Sekunden Restspielzeit zum 83:77-Endstand.
„Wir sind sehr fokussiert ins Spiel gestartet und konnten uns so schnell einen Vorsprung herausspielen. Nach einer Auszeit kamen die Freiburgerinnen vor allem durch ihre Transition besser ins Spiel und konnten so auch scoren. Ihre Wurfquoten waren heute nicht so, wie noch in den letzten Spielen und so hat sich das Spiel dann doch mehr in die Zone verlagert, wo wir sie aber gut stoppen und uns bis zur Pause wieder eine leichte Führung erspielen konnten“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Nach der Pause haben wir dann aber die ersten Minuten komplett verschlafen und unsere 7‑Punkte-Führung umgehend wieder einbüßen müssen. Insgesamt war unser Spiel hier sehr zerfahren, doch es ist uns dann im Schlussabschnitt nochmals gelungen, durch unsere Energie und viel Glauben an den Sieg das Ruder doch noch einmal herumzureißen. Im letzten Viertel haben wir dann wieder super gespielt, den Ball gut bewegt, Stopps bekommen und die Freiburgerinnen wieder enorm unter Druck setzen können. So haben wir das Spiel dann auch verdient gewonnen. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Enorm stark waren heute die Spielerinnen, die normalerweise nicht so viele Minuten bekommen. Sie waren von Anfang an bereit, diese Intensität anzunehmen und uns das zu geben, was wir benötigten, um zu siegen. Allen voran hat Hannah Kurzendorfer heute ein super Spiel gemacht.“
Nach den Siegen gegen Bad Homburg und in Freiburg wollen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets am kommenden Wochenende natürlich gleich weiter nachlegen. Am Samstag empfängt man die Diamonds aus Dillingen, die in der Tabelle mit 2 Siegen und 12 Niederlagen auf dem vorletzten Platz stehen. Tip-Off in der Graf-Stauffenberg Halle gegen das Team aus Schwaben ist um 18:00 Uhr.