Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren Halb­fi­nal­auf­takt in Berlin

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Berlin
Symbolbild, Foto: Pixabay
Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben Spiel 1 im Play­off-Halb­fi­na­le bei ALBA BERLIN ver­lo­ren. Mit 86:105 (34:53) zogen die Bam­ber­ger am Sams­tag­nach­mit­tag in der Max-Schme­ling-Hal­le am Ende den Kür­ze­ren. Nach zuletzt zehn Sie­gen in Serie muss­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel damit wie­der eine Nie­der­la­ge hinnehmen.

Dabei war man gut in die Auf­takt­par­tie der Halb­fi­nal-Serie gestar­tet und hat­te das ers­te Vier­tel mit 19:18 gewin­nen kön­nen. In Vier­tel Num­mer zwei ging dann jedoch so gut wie nichts mehr. Wäh­rend man selbst nur 15 Zäh­ler auf die Anzei­ge­ta­fel brach­te, gestat­te­te man ALBA 35 Punk­te und lag zur Pau­se bereits deut­lich zurück. Auch im drit­ten Abschnitt konn­te man den Spiel­fluss der Ber­li­ner nicht stop­pen, die noch­mals 30 Zäh­ler erziel­ten und so kurz vor dem Start des Schluss­ab­schnitts schon spiel­ent­schei­dend mit 30 Punk­ten in Füh­rung lagen.

Bes­ter Wer­fer bei ALBA BERLIN war Jack Kay­il mit 18 Punk­ten. Ibi Wat­son war Bam­bergs Tops­corer mit 16 Zählern.


Der Spiel­ver­lauf

Bei­de Mann­schaf­ten leg­ten mun­ter los in die­sem ers­ten Halb­fi­nal-Match. Nach­dem Jonas Mat­tiss­eck und Nor­ris Agba­ko­ko für die Haus­her­ren erst ein­mal vor­ge­legt hat­ten (2:5/2.), zogen Ibi Wat­son und Richard Bal­int für die Bam­ber­ger nach. Cobe Wil­liams war es dann, der mit einem Schnell­an­griff Coast-to-coast für die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung des Abends gesorgt hat­te (9:7/4.). Demar­cus Demo­nia flog zwei wei­te­re Zäh­ler per Alley Oop zum 11:7 ein, doch bereits in den fol­gen­den Minu­ten hat­te die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung ihre Pro­ble­me mit dem Ber­li­ner Angriffs­spiel. Vor allem Mar­tin Her­manns­son zog hier ein Foul nach dem nächs­ten und sein Team ging wie­der in Füh­rung (11:13/7.). Die Bam­ber­ger aber blie­ben dran und lagen nach Korb­er­fol­gen von Dani­el Kep­pe­l­er, Moritz Krim­mer und Aus­tin Crow­ley 50 Sekun­den vor dem Ende des ers­ten Abschnitts mit 19:13 vor­ne. Ein Drei­er von Moses Wood sowie ein Korb­le­ger aus dem Fast­break von Micha­el Rataj lie­ßen die Bam­ber­ger Füh­rung jedoch wie­der auf einen ein­zi­gen Zäh­ler schrump­fen (19:18). 

Auch im zwei­ten Vier­tel agier­ten bei­de Teams auf Augen­hö­he. Die Füh­rung wech­sel­te im zwei­ten Abschnitt nun zum ins­ge­samt sie­ben Mal hin und her, nach­dem Jus­tin Bean den Füh­rungs­tref­fer von Ibi Wat­son zum 27:26 (13.) mit einem Korb­er­folg in der Bam­ber­ger Zone zur erneu­ten ALBA-Füh­rung gekon­tert hat­te. In die­sem Moment riss nun jedoch der Faden im Bam­ber­ger Spiel kom­plett. Ein 25:4‑Run von ALBA in den fol­gen­den 5:42 Minu­ten schraub­te deren Füh­rung auf 20 Zäh­ler (31:51/19.). Wäh­rend in die­ser Pha­se beim Team aus Freak City so gut wie nichts funk­tio­nie­ren und auch in den Korb fal­len woll­te, spiel­ten die Ber­li­ner ihre Wür­fe gedul­dig her­aus und nutz­ten ihre Chan­cen eis­kalt. Bereits zur Halb­zeit konn­ten die Gast­ge­ber 17 Assists (Bam­berg 6) ver­zeich­nen und ihrer Tref­fer­quo­te aus dem Feld (20 aus 33) lag bei über­ra­gen­den 61 Pro­zent (Bam­berg 39%). Mit 15:35 muss­ten die Bam­ber­ger das zwei­te Vier­tel abge­ben und lagen beim Gang in die Halb­zeit­pau­se mit 34:53 zurück.


„Wir waren nicht bereit für die­ses Spiel“

Mit drei wei­te­ren erfolg­rei­chen Drei­ern star­te­ten die Ber­li­ner in die zwei­te Halb­zeit und bau­ten ihren Vor­sprung so wei­ter aus (36:62/22.). Wäh­rend das Spiel der Haupt­städ­ter auch wei­ter­hin wie am Schnür­chen funk­tio­nier­te, tat sich das Team von Anton Gavel nach wie vor extrem schwer. Bam­bergs Head Coach ver­such­te zwar mit Wech­seln und Aus­zei­ten sein Team wie­der in die Spur zu brin­gen, doch nach dem Drei­er von Jack Kay­il zum 44:75 (28.) erhöh­te sich der Rück­stand erst­mals auf über 30 Zäh­ler. Mit einem Drei-Punk­te-Spiel war es dann erneut der 20-Jäh­ri­ge, der beim 44:78 (28.) für die höchs­te Ber­li­ner Füh­rung des Abends und eine Vor­ent­schei­dung sorg­te. 30:20 ging das drit­te Vier­tel an die Ber­li­ner (54:83).

Doch auch wenn es aus Bam­ber­ger Sicht an die­sem Nach­mit­tag in der Haupt­stadt nicht lau­fen woll­te, auf­ge­ben kam nicht in Fra­ge und so bis­sen sich die Jungs um Kapi­tän Ibi Wat­son noch­mals in die Par­tie hin­ein. Nach Drei­ern von Zach Ens­min­ger sowie zwei Distanz-Tref­fern von Adri­an Pet­ko­vic hat­te man den Rück­stand bei noch knapp sechs­ein­halb Minu­ten Spiel­zeit auf 71:88 ver­kürzt. ALBA ließ sich aber nicht noch ein­mal in Bedräng­nis brin­gen und hielt den Vor­sprung nun immer so um die 20 Punk­te. Mit dem ins­ge­samt 16. Ber­li­ner Drei­er (bei 37 Ver­su­chen /​43% – Bam­berg 8 aus 26 /​31%) knack­te Mal­te Delow die Hun­dert-Punk­te-Mar­ke. Am Ende unter­la­gen die Bam­ber­ger in Spiel #1 der Serie mit 86:105. „Glück­wunsch an Pedro Cal­les und sein Team zu die­sem abso­lut ver­dien­ten Sieg. Wir haben heu­te im zwei­ten und drit­ten Vier­tel 65 ALBA-Punk­te zuge­las­sen – außer­dem sind die 28 Ber­li­ner Assists auch deut­lich zu viel. Wir waren nicht bereit für die­ses Spiel“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

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