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Freak City

Bas­ket­ball Bundesliga

Bas­kets gestat­ten Olden­burg nur 61 Zäh­ler und holen 10. Heimsieg

Eine star­ke Defen­siv­leis­tung hat­te Head Coach Anton Gavel von sei­nem Team als Grund­vor­aus­set­zung für einen Sieg im Heim­spiel gegen die EWE Bas­kets Olden­burg benannt und sei­ne Mann­schaft hat geliefert.

In der Par­tie des 30. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gestat­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets den Don­ner­vö­geln am Sams­tag­abend nur 61 Zäh­ler, hiel­ten Liga-Tops­corer Chris­to­pher Cle­mons bei nur sechs Zäh­lern und gewan­nen so am Ende hoch ver­dient mit 83:61 (41:31). Für die Bam­ber­ger war es der 20. Sai­son­sieg, der das Team um Kapi­tän Ibi Wat­son einen wei­te­ren Schritt in Rich­tung fixe Play­off-Teil­nah­me brachte.

Bes­ter Wer­fer in Rei­hen der Nie­der­sach­sen vor 5.286 Zuschau­ern in der BROSE ARENA war Bri­an Fobbs mit 11 Punk­ten. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets traf Cobe Wil­liams mit 17 Zäh­lern am besten.


Der Spiel­ver­lauf

Der Rekord, der meis­ten auf­ein­an­der­fol­gen­den BBL-Spie­le mit der glei­chen Start­for­ma­ti­on steht seit Sams­tag­abend nun bei 30, denn auch gegen Olden­burg begann Head Coach Anton Gavel wie­der mit Wil­liams, Wat­son, Bal­int, Demo­nia und Onu das Spiel. Bis zum ers­ten Bam­ber­ger Korb­er­folg muss­ten sich die Zuschau­er in der BROSE ARENA jedoch etwas gedul­den, denn die Olden­bur­ger Ver­tei­di­gung stand anfangs aus­ge­zeich­net und ließ nur sehr wenig offen­si­ven Spiel­fluss bei den Gast­ge­bern zu. Nach knapp zwei­ein­halb Minu­ten traf dann Ibi Wat­son für die BMA365 Bam­berg Bas­kets, doch auch die Olden­bur­ger konn­ten zu die­sem Zeit­punkt erst einen Korb­er­folg ver­bu­chen, denn auch die Bam­ber­ger Defen­se war von Beginn an auf Betriebs­tem­pe­ra­tur. Cobe Wil­liams und Mich­ale Kyser über­nah­men nun in der Offen­si­ve mit je 6 Punk­ten für ihre Teams (14:14/7.). Anton Gavel wech­sel­te Aus­tin Crow­ley und Dani­el Kep­pe­l­er ein und die bei­den brach­ten ordent­lich Schwung ins Bam­ber­ger Spiel. Bis zum Vier­tel­en­de scor­ten bei­de je 4 Zäh­ler und brach­ten ihr Team so mit 22:14 nach dem ers­ten Abschnitt in Front. 

Der Lauf der Bam­ber­ger zum Ende des ers­ten Vier­tels war jedoch noch nicht zu Ende. Vier wei­te­re Zäh­ler von Dani­el Kep­pe­l­er sowie ein Drei­er von Richard Bal­int erhöh­ten die Serie auf 15:0 und die Bam­ber­ger lagen 29:14 vor­ne (12.). Moritz Krim­mer und erneut Richard Bal­int leg­ten aus der Distanz noch­mals nach (35:16/13.) und Olden­burgs Coach Lazar Spa­sic muss­te im Abstand von gera­de ein­mal 108 Sekun­den sei­ne bei­den Aus­zei­ten der ers­ten Hälf­te nut­zen. Ein Aus­bau­en der Füh­rung konn­ten die Olden­bur­ger im Anschluss ver­hin­dern, doch der Pokal­sie­ger behaup­te­te sei­nen Vor­sprung und lag nach zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von Zach Ens­min­ger 2:32 Minu­ten vor der Pau­se mit 41:25 in Füh­rung. Das Foul, das zu den Frei­wür­fen geführt hat­te, war übri­gens das bereits drit­te Foul von Chris Cle­mons (18.), für den es mit bis dahin gera­de ein­mal zwei Punk­ten und sicht­lich genervt erst ein­mal auf die Bank zurück ging. Sei­ne Mit­spie­ler Seth Hin­richs und der Ex-Bam­ber­ger Kyle Lof­ton brach­ten die Olden­bur­ger bis zur Halb­zeit­pau­se jedoch noch ein wenig her­an und beim Stand von 41:31 ging es in die Kabine.


„Wir haben den Tops­corer der Liga bei 6 Punk­ten gehalten“

Zu Beginn der zwei­ten Halb­zeit hat­ten nun die Olden­bur­ger den Ball und somit die Chan­ce, den Rück­stand wie­der in den ein­stel­li­gen Bereich zu drü­cken. Der Drei­er im ers­ten Angriff nach dem Sei­ten­wech­sel von James Woo­dard ging jedoch dane­ben. Dafür aber traf Richard Bal­int für drei auf der Gegen­sei­te (44:31/21.) und das Bam­ber­ger Spiel nahm aber­mals Fahrt auf. Aus einer sehr star­ken Ver­tei­di­gung her­aus drück­te man mäch­tig aufs Gas und zog zur Hälf­te des drit­ten Abschnitts bis auf 56:35 (25.) davon. Der letz­te Korb des drit­ten Vier­tels war dann noch ein­mal ein ech­ter Hin­gu­cker. Cobe Wil­liams und Moritz Krim­mer hat­ten Chris Cle­mons den Ball abge­luchst. Zach Ens­min­ger schnapp­te sich den Ball und leg­te die Kugel links hoch neben den Ring, wo sie Aus­tin Crow­ley mit bei­den Hän­den pack­te und per Alley-oop zum 61:43 nach 30 Minu­ten in den Olden­bur­ger Korb einflog.

32:04 Minu­ten waren in die­ser Par­tie gespielt, als Chris Cle­mons zu sei­nen ers­ten Punk­ten aus dem Feld kam (66:52). Es soll­te aber auch der ein­zi­ge Feld­korb des Liga-Tops­co­rers an die­sem Abend blei­ben. Doch nicht nur der US-Ame­ri­ka­ner hat­te einen schlech­ten Tag in Bam­berg erwischt. Waren die Nie­der­sach­sen als das Team mit der bes­ten Tref­fer­quo­te von jen­seits der 6,75-Meter-Linie nach Freak City ange­reist, konn­te man am Sams­tag­abend nur mage­re drei der ins­ge­samt 25 Ver­su­che ver­wan­deln und lag mit 12% Tref­fer­quo­te mei­len­weit hin­ter dem bis­he­ri­gen Sai­son­schnitt. Auf Bam­ber­ger Sei­te fie­len hin­ge­gen 10 der 33 Drei­er-Ver­su­che. Richard Bal­int (4 aus 5) und Cobe Wil­liams (5 aus 12) taten sich hier beson­ders her­vor und so betrug der Bam­ber­ger Vor­sprung im Schluss­ab­schnitt immer min­des­tens 14 Punk­te. Spä­tes­tens nach dem Drei­er von Cobe Wil­liams zum 77:60 (37.) war die Par­tie zuguns­ten der BMA365 Bam­berg Bas­kets ent­schie­den und so konn­te Head Coach Anton Gavel in den letz­ten Minu­ten noch alle sei­ne Spie­ler mit Ein­satz­zeit am Erfolg teil­ha­ben lassen.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem enorm wich­ti­gen Sieg. Wir haben heu­te nur 61 Punk­te zuge­las­sen gegen eine der bes­ten Drei­er-Mann­schaf­ten der Liga, was die Tref­fer­quo­te angeht. Wir haben sie heu­te bei 12 Pro­zent von der Drei­er­li­nie hal­ten kön­nen. Natür­lich war das nicht alles unse­rer Ver­tei­di­gung geschul­det, aber ich glau­be, dass wir Chris Cle­mons gut ver­tei­digt haben“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wir haben den Tops­corer der Liga bei 6 Punk­ten und einer Quo­te von 1 aus 11 gehal­ten. Wir hat­ten vor dem Spiel dar­über gespro­chen, dass wir defen­siv gut spie­len müs­sen. Das ist uns pha­sen­wei­se auch gelun­gen und wir konn­ten dar­aus auch offen­siv etwas fin­den. Trotz­dem hät­ten wir den Ball deut­lich bes­ser gegen ihre Ver­tei­di­gung bewe­gen müs­sen. Dar­an wer­den wir noch arbeiten.“

Neun Tage haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun Zeit, um sich auf die nächs­te Auf­ga­be vor­zu­be­rei­ten. Am Mon­tag, dem 27. April, geht es nach Chem­nitz, wo man in der dor­ti­gen Mes­se um 20:00 Uhr zu Gast bei den NINERS sein wird. Das nächs­te Heim­spiel der BMA365 Bam­berg Bas­kets steigt dann am Sonn­tag, 3. Mai, wenn man um 18:00 Uhr die Veo­lia Towers Ham­burg empfängt. 

Bas­ket­ball Bundesliga

Aus­wärts­sieg in Ulm dank groß­ar­ti­ger Mannschaftsleistung

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben das Spit­zen­spiel des 29. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gewon­nen. Die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel gewann am Sams­tag­abend bei ratio­ph­arm ulm mit 89:73 (40:41).

In der mit 6.000 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten ratio­ph­arm are­na prä­sen­tier­ten sich die Bam­ber­ger ein­mal mehr als abso­lut geschlos­se­ne Ein­heit und sieg­ten voll­kom­men verdient.

Auch ein ver­korks­tes ers­tes Vier­tel, in dem sich die Ulmer allein zehn Offen­siv-Rebounds angeln konn­ten und mit 20:5 Rebounds klar die Bret­ter beherrsch­ten, brach­te das Team aus Freak City nicht aus der Ruhe. Nach­dem man bis zur Pau­se zu den Ulmern hat­te auf­schlie­ßen kön­nen, wur­de die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung in Halb­zeit zwei immer stär­ker. Nach dem Sei­ten­wech­sel gestat­te­te man den Gast­ge­bern nur noch 16 Zäh­ler je Vier­tel, erziel­te selbst hin­ge­gen 46 Punk­te und hol­te sich so am Ende Sai­son­sieg Num­mer 19 und fes­tig­te damit Tabel­len­po­si­ti­on drei.

Bes­ter Wer­fer der Ulmer war Tobi­as Jen­sen mit 17 Punk­ten. Bei den Bam­ber­gern punk­te­ten Ibi Wat­son (18), Cobe Wil­liams (15), Demar­cus Demo­nia (12) und Zach Ens­min­ger (10) zweistellig.


Der Spiel­ver­lauf

Zu Beginn des Spiels hät­te man den­ken kön­nen, es gibt einen guten Grund dafür, war­um der Bas­ket­ball oran­ge­far­ben ist. Immer wie­der sprang die Kugel in die Hän­de der in den oran­ge­far­be­nen Tri­kots spie­len­den Ulmer zurück und so ver­buch­te das Team von Head Coach Ty Har­rel­son allein in den ers­ten bei­den Minu­ten bereits fünf Offen­siv-Rebounds. Die vie­len zwei­ten Chan­cen nutz­ten die Ulmer und so lagen die Bam­ber­ger schnell in Rück­stand (0:6/3.). Knapp zwei­ein­halb Minu­ten waren gespielt, als Ibi Wat­son die ers­ten Zäh­ler für die BMA365 Bam­berg Bas­kets erzie­len konn­te und sein Team von nun an lang­sam etwas bes­ser ins Spiel fand. Bis Mit­te des ers­ten Vier­tels mach­ten die Ulmer jedoch den klar wache­ren Ein­druck (9:15/6.). Nach­dem Demar­cus Demo­nia per Dunk nach vor­an­ge­gan­ge­nem Ste­al (11:15/7.) und Ibi Wat­son per Drei­er (14:18/8.) jeweils auf vier Punk­te Rück­stand ver­kürzt hat­ten, zogen die Ulmer 1:44 Minu­ten vor Vier­tel­en­de nach dem Dunk von Joel Soria­no wie­der etwas davon (14:23/9.). Anton Gavel nahm sei­ne ers­te Aus­zeit und hielt sei­nem Team das Rebound­ver­hält­nis vor Augen, das bis zum Vier­tel­en­de bei 5:20 stand. 10 die­ser Rebounds hat­ten die Ulmer bis zum 16:23 nach zehn Minu­ten unter dem Bam­ber­ger Korb geholt.

Mit einem Block von EJ Onu sowie einem von Ibi Wat­son abge­schlos­se­nen Back-door-Play begann das zwei­te Vier­tel (18:23/11.). Nach­dem Demar­cus Demo­nia dann auch den Alley-Oop von Joel Soria­no eben­falls per Dunk auf der Gegen­sei­te beant­wor­ten konn­te (20:25/13.), hat­te man den Ein­druck, die Bam­ber­ger wären nun in der Par­tie ange­kom­men. Drei Ball­ver­lus­te in Fol­ge gestat­te­ten den Ulmern jedoch sich erst ein­mal wie­der etwas abzu­set­zen (20:31/15.), wor­auf Head Coach Anton Gavel das Spiel mit sei­ner zwei­ten Aus­zeit stop­pen muss­te. Den fol­gen­den Angriff der BMA365 Bam­berg Bas­kets schloss Ibi Wat­son mit einem Drei­er ab und 17 Sekun­den nach der Aus­zeit von Gavel rief nun auf der ande­ren Sei­te Ty Har­rel­son sein Team in einer Aus­zeit zusam­men. Zurück auf dem Par­kett schraub­te Malik Osbor­ne die Ulmer Füh­rung wie­der in den zwei­stel­li­gen Bereich (23:33/16.). Zwei­mal Moritz Krim­mer, Aus­tin Crow­ley und zwei Drei­er von Cobe Wil­liams sorg­ten dann jedoch für einen Bam­ber­ger 12:2‑Run und den 35:35-Ausgleich. Tobi­as Jen­sen schlug aller­dings umge­hend per Drei­er zurück. Auch die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung der Par­tie durch den Drei­er von Ibi Wat­son (40:38/20.) kon­ter­te der Däne mit einem erfolg­rei­chen Distanz­wurf zum 40:41-Halbzeitstand.


„Zu Beginn hat­ten wir eini­ge Ball­ver­lus­te und sind nur schwer ins Spiel gekommen“

In den ers­ten zwei­ein­halb Minu­ten nach der Pau­se blieb die Par­tie wei­ter aus­ge­gli­chen (43:43/23.). Nach einem erfolg­rei­chen Halb­di­stanz­wurf von Cobe Wil­liams sowie einem Put-back-Dunk von Dani­el Kep­pe­l­er führ­ten die Bam­ber­ger mit 47:43 (24.). Richard Bal­int und Demar­cus Demo­nia lie­ßen jeweils drei Zäh­ler fol­gen und das Team aus Freak City hat­te sich auf 53:45 (25.) davon­ge­stoh­len. Aber auch hier gab Ulms Bes­ter die Ant­wort. Wie­der traf Tobi­as Jen­sen aus der Distanz (53:48/26.). Auch Tom­my Klepei­sz und Nel­son Wei­de­mann tra­fen für drei und Ulm war bis auf 55:54 (28.) wie­der dran. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets konn­ten ihre Füh­rung aber behaup­ten und beim Stand von 59:57 ging es ins letz­te Viertel.

Hier sorg­te Zach Ens­min­ger für die ers­ten Zäh­ler. Sein Drei­er zum 62:57 war der Abschluss eines der viel­leicht schöns­ten Bam­ber­ger Angrif­fe in die­sem Spiel. Nach meh­re­ren Päs­sen kam der Ball zu Aus­tin Crow­ley, der zunächst den Korb atta­ckier­te. In der Zone ange­kom­men, spiel­te er den Ball dann jedoch zurück in die Mit­te an die Drei-Punk­te-Linie, wo Zach Ens­min­ger frei­stand und voll­ende­te. Auch Crow­ley und Wat­son tra­fen aus der Distanz (70:62/34.), doch vor allem die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung stand nun rich­tig gut und auch beim Rebound waren die Pro­ble­me aus dem ers­ten Vier­tel nicht mehr exis­tent. 5:32 Minu­ten vor dem Ende brach­te Demar­cus Demo­nia sein Team erst­mals mit 10 Zäh­lern in Füh­rung (72:62). Ulms Head Coach Ty Har­res­lon hol­te sei­ne Mann­schaft noch­mals zusam­men, doch die Bam­ber­ger konn­ten auch in der Fol­ge­zeit ihre zwei­stel­li­ge Füh­rung behaup­ten (78:68/38.). 2:10 Minu­ten vor dem Ende ver­kürz­te Nel­son Wei­de­mann per Drei­er zwar noch­mals auf 80:71, doch ein 9:2‑Lauf, den Demar­cus Demo­nia 10 Sekun­den vor dem Ende mit einem Drei­er abschloss, sicher­te den BMA365 Bam­berg Bas­kets am Ende den ver­dien­ten Aus­wärts­sieg in Ulm.

„Glück­wunsch an mei­ne Mann­schaft zu die­sem Sieg. Es war alles ande­re als ein­fach, hier in Ulm zu bestehen. Zu Beginn hat­ten wir eini­ge Ball­ver­lus­te und sind nur schwer ins Spiel gekom­men. Im Ver­lauf ist es uns aber gelun­gen, das Rebound­du­ell wie­der offe­ner zu gestal­ten“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Offen­siv haben wir uns pha­sen­wei­se noch schwer­ge­tan, die rich­ti­gen Lücken zu fin­den, konn­ten die­se aber immer wie­der nut­zen. Am Ende freu­en wir uns sehr, hier in Ulm einen Sieg geholt zu haben.“

Fünf Spie­le sind in der Haupt­run­de für unse­re BMA365 Bam­berg Bas­kets noch zu spie­len. Im nächs­ten – und zwar am kom­men­den Sams­tag (18. April) – emp­fan­gen die Bas­kets um 18:30 Uhr die EWE Bas­kets aus Olden­burg in Freak City.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets zu Gast in Ulm

Ein enorm wich­ti­ges Spiel steht den BMA365 Bam­berg Bas­kets am 29. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga an die­sem Wochen­en­de bevor. Für die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel geht es am Sams­tag um 18:30 Uhr in Ulm um wich­ti­ge Punk­te im Kampf um einen fes­ten Playoff-Platz.

Auch das Heim­recht in der ers­ten Play­off-Run­de ist dank ihrer aus­ge­zeich­ne­ten Tabel­len­po­si­ti­on für bei­de Teams bei noch sechs (Ulm hat noch sie­ben) aus­ste­hen­den Spie­len durch­aus machbar.

Mit einer Bilanz von 16 Sie­gen und 11 Nie­der­la­gen ste­hen die Ulmer aktu­ell auf Tabel­len­po­si­ti­on fünf. Die Bam­ber­ger sind Drit­ter und haben bereits zwei Sie­ge mehr (18−10) auf dem Kon­to, jedoch auch schon eine Par­tie mehr absolviert.

„Ulm hat uns im Hin­spiel mit 20 Punk­ten Dif­fe­renz eine Abrei­bung gege­ben und fast das gesam­te Spiel über domi­niert. Sie haben von Posi­ti­on eins bis zwölf Qua­li­tät im Kader und jeder von ihnen kann jeder­zeit heiß lau­fen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Das wird eine sehr gro­ße Her­aus­for­de­rung für uns. Ulm ist defen­siv extrem stark und sie kön­nen Mann­schaf­ten mit ihrer Phy­sis domi­nie­ren. Dar­auf müs­sen wir bereit sein. In der Offen­si­ve müs­sen wir den Ball deut­lich bes­ser bewe­gen, als wir das im Hin­spiel getan haben. Sie spie­len wie wir um die vor­de­ren Plät­ze in der Tabel­le und des­halb ist es ein enorm wich­ti­ges Spiel.“

Nach einer zunächst noch aus­ge­gli­che­nen Anfangs­pha­se über­nah­men die Ulmer nach und nach das Gesche­hen auf dem Par­kett. Aus dem 27:28 (13.) wur­de bis zur Halb­zeit­pau­se ein 35:53-Rückstand. Die Bam­ber­ger kämpf­ten sich in die Par­tie zurück und ver­kürz­ten Mit­te des drit­ten Vier­tels wie­der bis auf 50:57, doch bis zum Start in den Schluss­ab­schnitt hat­ten die Ulmer dank ihrer an die­sem Tag her­vor­ra­gen­den Tref­fer­quo­te aus der Distanz den Vor­sprung wie­der auf 15 Zäh­ler aus­ge­baut (61:76). Ein 12:0‑Lauf zu Beginn des vier­ten Vier­tels zum 61:88 (33.) sorg­te dann schnell für die Vor­ent­schei­dung in die­ser Par­tie. Auf Bam­ber­ger Sei­te punk­te­ten Cobe Wil­liams (14), Richard Bal­int (11) sowie Aus­tin Crow­ley und EJ Onu (je 10) zwei­stel­lig. Bei den Ulmern waren es Mark Smith (29), Chris­ti­an Seng­fel­der (17), Chris­to­pher Led­lum (14) und Tobi­as Jen­sen (12).

Wenn man sich die bis­he­ri­gen Ergeb­nis­se der Ulmer in die­ser Sai­son so ansieht, dann reibt man sich doch ein wenig die Augen, denn star­ken Auf­trit­ten wie zum Bei­spiel bei den Heim­sie­gen gegen Würz­burg, Trier, Olden­burg, Lud­wigs­burg, Bonn und dem MBC oder auch dem Sieg in Mün­chen ste­hen dann auf der ande­ren Sei­te gleich zwei Nie­der­la­gen in die­ser Serie gegen Hei­del­berg sowie jetzt auch am letz­ten Spiel­tag die Plei­te in Braun­schweig gegen­über. Unver­kenn­bar ist aber die Tat­sa­che, dass sich die Ulmer in eige­ner Hal­le in die­ser Sai­son deut­lich woh­ler füh­len als auf frem­dem Parkett.

Die phy­si­sche Stär­ke der Ulmer zeigt sich ganz klar beim Reboun­ding. Lie­gen die Bam­ber­ger – nur die defen­si­ven Abpral­ler betrach­tet – sogar mit 0,1 vor­aus (26,1), haben die Ulmer unter dem offen­si­ven Brett klar mit 12,9 zu 9,2 die Nase vor­ne. Ihre von Head Coach Anton Gavel ange­spro­che­ne defen­si­ve Stär­ke zeigt sich bei den Ste­als. Hier lie­gen die Ulmer im Liga­ver­gleich mit im Schnitt 8,3 geklau­ten Bäl­len auf Posi­ti­on zwei hin­ter dem FC Bay­ern (8,6).

Der Blick auf Sei­te zwei unse­res Team­ver­gleichs und die hier zu sehen­den Wurf­quo­ten dürf­te alle Bam­ber­ger Bas­ket­ball Anhän­ger posi­tiv stim­men. Aus allen Ent­fer­nun­gen haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets die bes­se­ren Quo­ten. Wie das aber mit den Sta­tis­ti­ken sein kann, hat das Hin­spiel gezeigt, als die Ulmer auch dank einer über­ra­gen­den Tref­fer­quo­te von jen­seits der 6,75-Meter-Linie die Punk­te aus Freak City mit­neh­men konnten.

Seit nun­mehr sechs Heim­spie­len sind die Ulmer in der ratio­ph­arm are­na unge­schla­gen. Der MBC, Bonn, Jena, Lud­wigs­burg, Olden­burg und Trier gin­gen alle­samt in Ulm als Ver­lie­rer vom Par­kett. 11 ihrer ins­ge­samt 16 Sai­son­sie­ge hat die Mann­schaft von Head Coach Ty Har­rel­son in eige­ner Hal­le geholt und ist damit hin­ter dem FC Bay­ern (10−1) die zweit­stärks­te Heim­mann­schaft der gesam­ten easy­Cre­dit BBL.

Wäh­rend die BMA365 Bam­berg Bas­kets in allen ihren bis­he­ri­gen Sai­son­spie­len (easy­Cre­dit BBL und BBL-Pokal) immer mit der glei­chen Start­for­ma­ti­on die Par­tien begon­nen haben, gilt dies im Kader von ratio­ph­arm ulm nur für einen Spie­ler. Tobi­as Jen­sen hat bis­lang alle 27 Sai­son­spie­le der Ulmer begon­nen und liegt damit weit vor Chris­to­pher Led­lum, der in 24 Spie­len ins­ge­samt 20-mal in der Start­ing Five stand. Exakt 28 Minu­ten steht der Däne dabei im Schnitt auf dem Par­kett und lie­fert hier durch­schnitt­lich 10,0 Punk­te, 3,4 Rebounds und 3,8 Assists ab.

Nach­dem man Ende Novem­ber mit Jus­tin Simon schon ein­mal nach­ver­pflich­tet hat­te, leg­ten die Ulmer Ende Janu­ar mit Joel Soria­no nun noch­mals nach. Der 2,11 Meter gro­ße Cen­ter spiel­te zuletzt in der ACB in Sara­gos­sa und soll, so Sport­di­rek­tor Thors­ten Lei­ben­ath, dem Ulmer Kader mit sei­nen Fähig­kei­ten und sei­ner Prä­senz an bei­den Enden des Fel­des zusätz­li­che Qua­li­tät und Tie­fe ver­lei­hen. Bis­lang kam Soria­no in neun Par­tien zum Ein­satz, von denen die Ulmer sechs gewannen.

Nach Mark Smith und Tobi­as Jen­sen bekommt Chris­to­pher Led­lum die meis­ten Ein­satz­mi­nu­ten (25:32) im Team der Ulmer. Der 25-Jäh­ri­ge ist ein ath­le­ti­sches Kraft­pa­ket mit Scoring-Qua­li­tä­ten. Außer bei der Heim­nie­der­la­ge gegen Hei­del­berg (6 Punk­te) scor­te der US-Ame­ri­ka­ner in die­ser Sai­son jeweils zwei­stel­lig. Sein bis­he­ri­ger BBL-Best­wert: 32 Zäh­ler bei der 81:90-Auswärtsniederlage Ende Okto­ber bei den MHP RIESEN Ludwigsburg.

Bas­ket­ball Bundesliga

Nach Trier jetzt Jena – BMA365 Bam­berg Bas­kets emp­fan­gen den zwei­ten Aufsteiger

Am 28. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga erwar­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets am heu­ti­gen Oster­mon­tag in der BROSE ARENA mit Sci­ence City Jena erneut einen Aufsteiger.

Es ste­hen sich zwei Teams gegen­über, die mit Blick auf ihr zurück­lie­gen­des Spiel etwas gut­ma­chen wol­len. Die gast­ge­ben­den BMA365 Bam­berg Bas­kets wol­len nach der Nie­der­la­ge in Vech­ta und dem damit ver­bun­de­nen Ende ihrer zuletzt über­aus ein­drucks­vol­len Sie­ges­se­rie wie­der zurück in die Erfolgs­spur fin­den. Für die Gäs­te von Sci­ence City Jena geht es dar­um, in Freak City ein ande­res Gesicht zu zei­gen als noch vor vier Tagen bei der 58:90-Heimniederlage gegen die SKYLINERS. Tip-Off zur Par­tie ist heu­te um 16:30 Uhr.

„Nach dem letz­ten Spiel in Vech­ta müs­sen wir jetzt eine Reak­ti­on zei­gen. Vor allem gilt es bes­ser ins Spiel zu star­ten, denn das war in den letz­ten Spie­len nicht so wirk­lich gut. Wir wis­sen, dass es wie für uns auch für alle ande­ren Mann­schaft noch um etwas geht und des­halb müs­sen wir das ganz ein­fach anders gestal­ten. Das muss uns ganz ein­fach von Beginn an klar sein. Wir müs­sen hung­rig blei­ben, aggres­siv und vor allem phy­sisch, was anfangs zuletzt eben nicht der Fall war. Es ist jetzt unse­re Auf­ga­be, uns men­tal so ein­zu­stel­len, dass wir jeden Kampf auf dem Spiel­feld anneh­men kön­nen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

Der Auf­stei­ger aus Thü­rin­gen spielt eine äußerst soli­de Sai­son. Nach einem Sai­son­start mit drei Sie­gen und drei Nie­der­la­gen sowie dem Ein­zug ins Pokal-Vier­tel­fi­na­le (hier schied man mit 78:91 in Ber­lin aus) war schnell klar, dass Chef­trai­ner Björn Harm­sen eine schlag­kräf­ti­ge Mann­schaft zusam­men­ge­baut hat. Mit aktu­ell 10 Sie­gen und 15 Nie­der­la­gen steht Sci­ence City auf dem 15. Tabel­len­platz, hat aber vier Nie­der­la­gen weni­ger als der Tabel­len-Sieb­zehn­te aus Heidelberg.

Vier Tage vor Hei­lig­abend stan­den sich bei­de Mann­schaf­ten erst­mals in die­ser Sai­son gegen­über. (In der Vor­be­rei­tung tes­te­ten bei­de Teams beim Tag des Bas­ket­balls in Strul­len­dorf bereits ein­mal gegen­ein­an­der. Dabei hat­ten die Bam­ber­ger mit 98:86 das bes­se­re Ende für sich). Das ers­te Liga­spiel die­ser Serie gewann das Team von Head Coach Anton Gavel in der Spar­kas­sen Are­na in Jena am Ende recht deut­lich. Im drit­ten Vier­tel konn­ten sich die Bam­ber­ger ent­schei­dend absetz­ten. Mit 34:19 gewann man die drit­ten zehn Minu­ten und erspiel­te sich hier den letzt­lich ent­schei­den­den Vorsprung.

Wie gefähr­lich und spiel­stark die Mann­schaft von Sci­ence City Jena sein kann, hat die Mann­schaft von Head Coach Björn Harm­sen schon mehr­fach unter Beweis gestellt. Sechs ihrer zehn Sie­ge hol­ten die Thü­rin­ger in frem­der Hal­le – in Hei­del­berg, Olden­burg, Trier, Wei­ßen­fels, Braun­schweig und Hamburg.

Knapp 82 Punk­te erzie­len die Jena­er im Schnitt pro Par­tie und lie­gen im Liga­ver­gleich damit auf Posi­ti­on 16. Auch die nur 15,3 Assists pro Spiel sind im Ver­gleich aller 18 BBL-Teams nur Rang 17. Dafür aber ist Sci­ence City sehr stark beim Rebound und kann hier den dritt­bes­ten Wert in der easy­Cre­dit BBL vorweisen.

Mit einer Quo­te von knapp 43 Pro­zent aus dem Feld haben die Jena­er vor den Ros­to­ckern (42,2%) die zweit­schlech­tes­te Feld­wurf­quo­te. Dafür aber neh­men die Thü­rin­ger die meis­ten Wür­fe pro Par­tie. 69,2 Abschlüs­se aus dem Feld sind aktu­ell Ligabestwert!

Der tol­le Sai­son­start von Sci­ence City war eng ver­knüpft mit dem Namen Gre­at Oso­bor (4 Sie­ge, 3 Nie­der­la­gen). Der 23-jäh­ri­ge Cen­ter über­zeug­te von Beginn an mit sei­ner Viel­sei­tig­keit und steu­er­te bis zum ers­ten Län­der­spiel­fens­ter Ende Novem­ber gut 16 Punk­te pro Par­tie bei. Dann aber zog sich der Cen­ter im Team der Spa­ni­er in den WM-Qua­li­fi­ka­ti­ons­spie­len einen Kreuz­band­riss zu, wel­cher für ihn das Sai­son­aus bedeu­te­te. Ersatz muss­te gesucht wer­den und Anfang des Jah­res wur­de er mit Wil­liam McN­air Jr. auch gefun­den. Der 2,10 Meter gro­ße US-Ame­ri­ka­ner kam vom slo­we­ni­schen Erst­li­gis­ten Olim­pi­ja Ljublja­na und trug in bis­her 12 BBL-Spie­len das Tri­kot von Sci­ence City.

Auch auf der Point Guard Posi­ti­on muss­ten die Thü­rin­ger wäh­rend der Sai­son umbau­en. Nach­dem man mit Eric Washing­ton, der zuvor bereits in Chem­nitz und in Hei­del­berg sei­ne BBL-Qua­li­tä­ten gezeigt hat­te, in die Sai­son gestar­tet war, zog der 32-Jäh­ri­ge die Aus­stiegs­klau­sel in sei­nem Ver­trag und ver­ließ Jena nach nur 14 Spie­len zurück in Rich­tung Chem­nitz. 16,2 Punk­te hat­te er bis hier­her pro Par­tie bei­gesteu­ert. Mit Uchen­na Iroeg­bu, der von Al Nasr Riyadh aus Sau­di-Ara­bi­en kam, hol­te man über den Jah­res­wech­sel Ersatz nach Jena. Der 29-jäh­ri­ge Point Guard (jün­ge­rer Bru­der von Iken­na Iroeg­bu, der in der Sai­son 2018/​/​19 in Jena unter Ver­trag stand) hat bis­her 13 Spie­le für Sci­ence City bestritten.

Die gro­ße Kon­stan­te im Kader der Thü­rin­ger heißt Joe Wie­skamp. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Power For­ward lie­fert bestän­dig ab und hat sich zum Lea­der der Jena­er ent­wi­ckelt. Wie­skamp hat­te vor sei­nem Enga­ge­ment in Jena zuletzt in Aus­tra­li­en für South East Mel­bourne Phoe­nix gespielt. Der 26-Jäh­ri­ge kann zudem auf 39 NBA-Ein­sät­ze sowie 100 Spie­le in der NBA G‑League zurückblicken. 

Bas­ket­ball Bundesliga

Come­back nach 629-Fehl­start kos­tet BMA365 Bam­berg Bas­kets Kraft und Sieg in Vechta

Betrach­tet man aus Bam­ber­ger Sicht das gesam­te Spiel, so kann man durch­aus fest­stel­len, dass der Aus­gang der Par­tie des 27. Spiel­tags der BMA365 Bam­berg Bas­kets bei RASTA Vech­ta am Don­ners­tag­abend so nicht hät­te sein müs­sen. Das Team um Kapi­tän Ibi Wat­son brach­te sich nach einem kapi­ta­len Fehl­start von 6:29 inner­halb der ers­ten gut sie­ben gespiel­ten Minu­ten jedoch selbst der­art weit ins Hin­ter­tref­fen, dass man am Ende nach zuletzt sechs BBL-Sie­gen in Serie mit 93:96 (38:50) wie­der eine Nie­der­la­ge hin­neh­men musste.

Vor 3.140 Zuschau­ern im aus­ver­kauf­ten RASTA Dome gelang den Bam­ber­gern bis zum Ende des drit­ten Abschnitts zwar tat­säch­lich das Come­back, doch die 71:66-Führung zu Beginn des Schluss­ab­schnitts kon­ter­ten die Vechtaer noch­mals stark und dreh­ten die Par­tie letzt­lich doch noch zu ihren Gunsten.

Die bes­ten Wer­fer waren Tevin Brown (Vech­ta) und Cobe Wil­liams (Bam­berg) mit je 22 Punk­ten. Effek­tivs­ter Spie­ler im Team aus Freak City war an die­sem Abend war Aus­tin Crow­ley (21), der neben sei­nen 15 Punk­ten auch 7 Rebounds ein­sam­mel­te, 5 Assists ver­teil­te und mit 25 den bes­ten Plus­/­Mi­nus-Wert aller Spie­ler auf dem Par­kett hatte.


Spiel­ver­lauf

Der alte BBL-Rekord wur­de gebro­chen, dann auch im 27. Bun­des­li­ga-Spiel die­ser Sai­son schick­te Head Coach Anton Gavel die glei­che Start­for­ma­ti­on mit Cobe Wil­liams, Richard Bal­int, Ibi Wat­son, Demar­cus Demo­nia und EJ Onu aufs Par­kett. Nicht nur die­se fünf staun­ten jedoch nicht schlecht, denn so gut wie nichts woll­te in den Anfangs­mi­nu­ten klap­pen. Die Vechtaer spiel­ten wie auf­ge­dreht und der zu die­sem Zeit­punkt bereits drit­te Drei­er der Haus­her­ren zum 2:17 ließ Bam­bergs Chef­trai­ner kei­ne ande­re Wahl, als die Par­tie mit sei­ner ers­ten Aus­zeit erst ein­mal zu unter­bre­chen. Doch auch danach wur­de es zunächst nicht bes­ser. In der Ver­tei­di­gung war man stets zu spät und auch offen­siv gelang es nicht, gute Wurf­mög­lich­kei­ten her­aus­zu­spie­len. Die Haus­her­ren hin­ge­gen lie­ßen nicht locker und zogen bis auf 6:29 (8.) davon. Moritz Krim­mer (mit zwei Drei­ern) und auch Aus­tin Crow­ley brach­ten gemein­sam nun deut­lich mehr Schwung ins Bam­ber­ger Spiel und man ver­kürz­te mit einem 8:0‑Lauf bis zum Vier­tel­en­de auf 14:29. 

Mit einem Drei­er von Zach Ens­min­ger star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets ins zwei­te Vier­tel (17:29/11.). Jetzt dreh­te auch Cobe Wil­liams auf und nur wenig spä­ter waren die Bam­ber­ger auf 24:31 her­an, wor­auf nun Chris­ti­an Held sei­nem Team neue Anwei­sun­gen geben muss­te. Das gelang ihm aus­ge­zeich­net, denn RASTA zog wie­der an und lag nach einem 9:0‑Lauf wie­der mit 24:40 deut­lich in Füh­rung. Die Par­tie gestal­te­te sich nun aus­ge­gli­chen, wobei sich am Vor­sprung der Haus­her­ren nur wenig änder­te. Bis auf zwölf Zäh­ler Rück­stand konn­ten die Bam­ber­ger zur Pau­se ver­kür­zen (38:50).


„Dann ist es schwie­rig, noch zu gewinnen“

Auch das drit­te Vier­tel began­nen die Bam­ber­ger mit einem erfolg­rei­chen Drei­er. Dies­mal traf Aus­tin Crow­ley aus der Distanz und lei­te­te damit einen 15:2‑Run ein, der mit dem Dunk von EJ Onu die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung des Abends bedeu­te­te (53:52/24.). Von hier an lie­fer­ten sich bei­de Teams einen offe­nen Schlag­ab­tausch. Einer leg­te vor, der ande­re kon­ter­te. Vor allem Phil­ipp Her­ken­hoff und Aus­tin Crow­ley taten sich hier für ihre Teams her­vor und stell­ten das Ergeb­nis knapp eine Minu­te vor Ende des drit­ten Abschnitts auf unent­schie­den (66:66). Den Korb­er­folg von Zach Ens­min­ger zum 68:66 beant­wor­te­te Tom­my Kuh­se auf der Gegen­sei­te dann zwar noch mit einem Floa­ter, sein Wurf kam jedoch einen Wim­pern­schlag zu spät und so gin­gen die BMA365 Bam­berg Bas­kets mit einer 68:66-Führung ins Schlussviertel. 

Aller guten Din­ge sind drei – sag­te sich Adri­an Pet­ko­vić und begann auch den Schluss­ab­schnitt für die Bam­ber­ger mit einem Tref­fer aus mehr als 6,75 Metern Ent­fer­nung (71:66/31.). Bei Vech­ta lief nun aber Tom­my Kuh­se heiß. Acht Punk­te mach­te der Point Guard in Fol­ge und brach­te sein Team so wie­der in Füh­rung (73:74/33.). Wenig spä­ter ließ Phil­ipp Her­ken­hoff zwei Drei­er fol­gen und Vech­ta zog auf 75:82 (35.) davon, ehe Tom­my Kuh­se noch­mals sechs Punk­te nach­leg­te und Vech­ta beim 77:90 (37.) schon wie der siche­re Sie­ger aus­sah. Die Bam­ber­ger aber bis­sen, kämpf­ten und kamen nach dem Alley-Oop von Demar­cus Demo­nia tat­säch­lich noch­mals her­an (85:90/39.) – Aus­zeit Vech­ta. Mit dem nächs­ten Spiel­zug brach­te Tevin Brown per Drei­er Vech­ta wie­der mit acht Punk­ten in Füh­rung, doch Cobe Wil­liams kon­ter­te auf der Gegen­sei­te prompt (88:93). Es folg­te ein Ball­ver­lust von Kuh­se, wor­auf EJ Onu per Dunk auf 90:93 ver­kürz­te. 18 Sekun­den vor dem Ende ging nun Lloyd Pan­di an die Frei­wurf­li­nie. Wäh­rend er nur einen traf, netz­te Zach Ens­min­ger gegen­über für drei zum 93:94 ein. Nun muss­te es schnell gehen und man foul­te Kuh­se, der bei­de Frei­wür­fe zum 93:96 traf. Neun Sekun­den blie­ben den Bam­ber­gern nun noch, um mit einem Drei­er das Spiel doch noch in die Over­ti­me zu schi­cken. Die Wür­fe von Aus­tin Crow­ley und Cobe Wil­liams ver­fehl­ten jedoch das Ziel und die Sie­ges­se­rie war gerissen. 

„Glück­wunsch an Vech­ta zu die­sem Sieg. Sie haben in der 1. Halb­zeit super­ag­gres­siv und phy­sisch gespielt. Das konn­ten wir am Anfang nicht matchen und hat uns den Sieg gekos­tet. Ich den­ke, dass das ers­te und das 3. Vier­tel ent­schei­dend waren. Wir waren schnell mit 23 Punk­ten im Rück­stand. Dann ist es schwie­rig, noch zu gewin­nen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Zwar haben wir noch einen Weg zurück ins Spiel gefun­den, aber im 4. Vier­tel fehl­ten uns dann erneut die Stopps, gera­de gegen Tom­my Kuh­se und das Pick and Pop mit Phil­ipp Her­ken­hoff. Das hat uns auf jeden Fall weh­ge­tan, da hät­ten wir bes­ser sein müs­sen. Am Ende haben wir noch zwei Wür­fe, um die Ver­län­ge­rung zu errei­chen. Das wäre aber nicht ver­dient gewe­sen. Bis jetzt habe ich noch kei­ne Gedan­ken an das Spiel am Mon­tag gegen Jena ver­wen­det. Ich den­ke, wir müs­sen uns erst ein­mal die­ses Spiel hier auf Video anschau­en, was wir dar­aus mit­neh­men kön­nen. Das wer­den genü­gend Din­ge sein und dann geht es dar­um sich auf Jena zu konzentrieren.“

Bereits am kom­men­den Mon­tag geht es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets wei­ter. Am 28. Spiel­tag emp­fängt man dann zum Oster-Fami­li­en­spiel­tag den Auf­stei­ger aus Jena in der BROSE ARENA.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets erwar­ten hei­ßen Tanz im RASTA Dome

Eine hohe Aus­wärts­hür­de gilt es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets am 27. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga zu meis­tern. Am heu­ti­gen Grün­don­ners­tag sind die Bam­ber­ger zu Gast bei RASTA Vech­ta, die nach zuletzt vier Sie­gen aus den letz­ten fünf Spie­len im Kampf um die Play-In-Plät­ze wie­der voll mitmischen.

Das Team von Head Coach Anton Gavel reist als Tabel­len­drit­ter mit sechs BBL-Sie­gen in Serie nach Nie­der­sach­sen und wird heu­te Abend ab 18:30 Uhr wie­der alles dafür tun, die Serie wei­ter aus­zu­bau­en und so den nächs­ten Sieg im Kampf um einen der begehr­ten Play­off-Plät­ze nach Freak City holen zu können.


Rekord­ver­däch­tig!

Soll­te Head Coach Anton Gavel auch bei RASTA Vech­ta wie­der mit der glei­chen Start­for­ma­ti­on wie bis­her die Par­tie begin­nen, wäre das ein neu­er Ligarekord!

Die bis­he­ri­ge Best­mar­ke, die seit der Erfas­sung der Start­for­ma­tio­nen in der BBL-Sai­son 2004/​/​05 doku­men­tiert ist, näm­lich 26 Spie­len in Serie mit der glei­chen Start­for­ma­ti­on, hat man schon ein­ge­stellt. Der bis­he­ri­ge Rekord stamm­te aus der Sai­son 2011/​/​12 als die EWE Bas­kets Olden­burg in 26 Liga­spie­len (plus ein Pokal­spiel) mit Bob­by Brown, Ken­ny Has­b­rouck, Rickey Paul­ding, Ronald Bur­rell und Adam Chubb die Spie­le begannen.

Apro­pos Zah­len und Best­wer­te: Für Moritz Krim­mer wird das Spiel in Vech­ta sein 100. BBL-Spiel sein.

„In Vech­ta erwar­tet uns ein schwie­ri­ges Aus­wärts­spiel. Vech­ta hat­te bis zum letz­ten Spiel eigent­lich einen guten Lauf gehabt und zuvor meh­re­re Spie­le in Fol­ge gewon­nen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Mit Malik Par­sons haben sie sich jetzt kürz­lich auch noch ein­mal ver­stärkt. Vor allem auf den klei­nen Posi­tio­nen und mit ihrem Guard-Play sind sie extrem gefähr­lich und kön­nen gut sco­ren. Des­halb wird es wich­tig sein, dass wir vor allem die Guards stop­pen, bezie­hungs­wei­se sie ver­lang­sa­men, denn ganz stop­pen kann man sie nicht. In Vech­ta ist es mit die­ser Atmo­sphä­re sehr schwer zu spie­len. Hier­für müs­sen wir gewapp­net sein, aber vor allem kommt es dar­auf an, dass wir defen­siv gut­ste­hen, um deren Guards zu stoppen.“

In den ers­ten drei Vier­teln des Hin­spiels ging es hin und her. Die Bam­ber­ger leg­ten zunächst vor und lagen nach dem ers­ten Abschnitt mit fünf Zäh­lern in Füh­rung. Bis zur Pau­se kamen die Gäs­te aus Nie­der­sach­sen jedoch bis auf 49:48 wie­der her­an. Nach 30 Minu­ten stand es unent­schie­den und so muss­te das letz­te Vier­tel die Ent­schei­dung brin­gen. Sechs­ein­halb Minu­ten vor dem Ende war beim 83:81 noch immer alles offen, doch dann star­te­ten Ibi Wat­son & Co. einen 11:2‑Lauf und zogen drei Minu­ten vor Schluss vor­ent­schei­dend auf 94:83 davon.

Seit Anfang März sind die Vechtaer wie­der rich­tig stark unter­wegs. Vier Sie­ge hol­te das Team von Head Coach Chris­ti­an Held in den letz­ten vier Wochen und steht mit einer Bilanz von 11 Sie­gen und 15 Nie­der­la­gen auf Posi­ti­on 12 der Tabel­le. Der Abstand zu den Play-In-Plät­zen und den Teams aus Ros­tock (9.) und Chem­nitz (10.) beträgt gera­de ein­mal einen Sieg.

Wie schon das Hin­spiel könn­te auch die Par­tie am Don­ners­tag­abend ein offen­siv­ge­präg­tes Spiel wer­den, denn bei­de Mann­schaf­ten ste­hen für vie­le Punk­te in die­ser Sai­son. Mit exakt 87 Zäh­lern pro Par­tie hat RASTA liga­weit den viert­bes­ten Wert. Bam­berg belegt hin­ter dem Auf­stei­ger aus Trier (90,4) Platz zwei.

Vor allem aus der Distanz kön­nen bei­de Teams heiß lau­fen. Mit der iden­ti­schen Quo­te von jen­seits der 6,75-Meter-Linie belegt man in der easy­Cre­dit BBL gemein­sam hin­ter den Olden­bur­gern (38,2%) und dem FC Bay­ern (38,1%) Rang drei. 

Mit einer Aus­beu­te von 18,2 Zäh­lern pro Par­tie (Platz 3 in der BBL) hat Alon­zo Ver­ge Jr. den bes­ten Wert von ins­ge­samt sechs Spie­lern im Team von RASTA, die einen zwei­stel­li­gen Punk­te­schnitt vor­wei­sen kön­nen. Mit einer Tref­fer­quo­te von 50,7 Pro­zent aus dem Zwei-Punkt­be­reich sowie 33,3 Pro­zent bei den Drei­ern bringt es der in Auro­ra, Illi­nois gebo­re­ne Guard auf eine her­vor­ra­gen­de Tref­fer­quo­te aus dem Feld von 47,3 Prozent.

Die Liga staun­te nicht schlecht, als RASTA Vech­ta Anfang Dezem­ber die Ver­pflich­tung von Tibor Pleiß bekannt­gab. Der zwei­fa­che Euro­Le­ague-Cham­pi­on ver­lieh dem Spiel der Nie­der­sach­sen nicht nur wegen sei­ner 2,18 Meter Kör­per­grö­ße eine neue Dimen­si­on. Auch von sei­ner immensen Erfah­rung aus fast zwei Jahr­zehn­ten als Bas­ket­ball-Pro­fi pro­fi­tier­te RASTA. Aktu­ell müs­sen die Nie­der­sach­sen aber auf ihren bes­ten Reboun­der ver­zich­ten. Der 109-fache deut­sche Natio­nal­spie­ler zog sich beim Heim­spiel gegen Lud­wigs­burg einen Innen­band­riss im rech­ten Knie zu und wird län­ger ausfallen.

Die Nach­ver­pflich­tung eines wei­te­ren Guards sorg­te bei so man­chem Exper­ten ein wenig für Unver­ständ­nis. RASTA aber traf hier ins Schwar­ze, denn seit Malik Par­sons zum Team gehört, konn­ten eben die schon mehr­fach ange­spro­che­nen vier Sie­ge aus den letz­ten fünf Spie­len geholt wer­den. Der US-Ame­ri­ka­ner, der aus sei­ner Zeit in Frank­furt bereits über BBL-Erfah­rung ver­fügt, steu­er­te in sei­nen bis­he­ri­gen Ein­sät­zen im Schnitt gut 12 Punk­te pro Par­tie bei und füg­te sich nahe­zu naht­los ins Team ein. In allen fünf Par­tien scor­te er zwei­stel­lig und hol­te zudem durch­schnitt­lich 5,0 Rebounds und gab 3,0 Assists (Effek­ti­vi­tät: 16,2).

Bas­ket­ball Bundesliga

Serie aus­ge­baut! BMA365 Bam­berg Bas­kets schla­gen Trier

Am 26. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets einen wei­te­ren Sieg ver­bu­chen kön­nen. Im Heim­spiel gegen die VET-CONCEPT Gla­dia­tors Trier gewan­nen die Bam­ber­ger ohne ihren erkrank­ten Head Coach Anton Gavel mit 98:79 (56:43) und hol­ten damit ihren 6. BBL-Erfolg in Serie.

Unter der Regie von Assistant Coach Arne Wolt­mann benö­tig­ten die Bam­ber­ger zunächst ein Vier­tel, um zu ihrem Rhyth­mus zu fin­den. Im zwei­ten Abschnitt schal­te­te man dann jedoch einen Gang höher und bekam die Par­tie in den Griff. Mit 32:18 gewan­nen Ibi Wat­son & Co. das zwei­te Vier­tel und bau­ten nach dem Sei­ten­wech­sel ihre Füh­rung suk­zes­si­ve aus. Bis auf 80:55 zog man den Trie­rern, die ohne Nolan Ade­kun­le und Ste­ven Ashworth aus­kom­men muss­ten (bei­de auf­grund von Sprung­ge­lenks­ver­let­zun­gen) kurz vor Ende des drit­ten Vier­tels davon und ließ sich auch in der Fol­ge­zeit den letzt­lich hoch ver­dien­ten Sieg nicht noch ein­mal strei­tig machen.

Bes­ter Wer­fer in der mit 5.514 Zuschau­ern präch­tig gefüll­ten BROSE ARENA war Cobe Wil­liams mit 22 Punk­ten. Bes­ter Wer­fer der Trie­rer war Liga-Tops­corer Jor­dan Roland mit 19 Zäh­lern. Für die Bam­ber­ger war der Erfolg gegen den Auf­stei­ger der bereits 17. Sai­son­sieg, mit dem man den drit­ten Tabel­len­platz wei­ter fes­ti­gen konn­te, zumal auch die unmit­tel­ba­re Kon­kur­renz sowohl aus Bonn als auch aus Ulm an die­sem Spiel­tag Federn las­sen musste.


Der Spiel­ver­lauf

Die Gäs­te von der Mosel leg­ten los wie die Feu­er­wehr. Eine hal­be Minu­te war gera­de ein­mal gespielt, da hat­ten die Trie­rer den Ball bereits zwei­mal im Bam­ber­ger Korb ver­senkt. Nach dem 0:6 durch Mar­co Hol­lers­ba­cher ließ es dann aber auch der Pokal­sie­ger das ers­te Mal so rich­tig kra­chen. Cobe Wil­liams bedien­te Demar­cus Demo­nia, der den Ball per Alley Oop ins geg­ne­ri­sche Netz häm­mer­te (2:6/3.). Die Gäs­te aber blie­ben auch im wei­te­ren Ver­lauf des ers­ten Vier­tels zunächst ein­mal in Füh­rung, vor allem, da Jor­dan Roland immer wie­der erfolg­reich abschlie­ßen konn­te (10:13/6.). 3:21 Minu­ten waren im ers­ten Abschnitt noch zu spie­len, als die Gast­ge­ber nach unwi­der­steh­li­chem Dri­ve zum Korb von Cobe Wil­liams erst­mals in Füh­rung gin­gen (14:13/7.). Die Trie­rer aber ant­wor­te­ten prompt und spiel­ten sich gut eine Minu­te spä­ter ihrer­seits wie­der in Füh­rung (14:18/8.). Es ging wei­ter hin und her (21:20/9.), ehe Moritz Krim­mer in der Zone zum 24:25 nach dem ers­ten Abschnitt voll­enden konnte.

Der zwei­te Abschnitt begann mit einem Korb­er­folg von Ibi Wat­son sowie einem Drei-Punk­te-Spiel von Adri­an Pet­ko­vic. Nach­dem Ibi Wat­son noch einen Drei­er nach­ge­legt hat­te, unter­brach Gla­dia­tors Coach Jac­ques Schnei­der den Bam­ber­ger 8:0‑Lauf zum Start ins zwei­te Vier­tel mit sei­ner ers­ten Aus­zeit (32:25/13.). Die Bam­ber­ger aber lie­ßen sich nicht stop­pen. In der Ver­tei­di­gung agier­te man nun deut­lich kon­zen­trier­ter und im Angriff fand man ein ums ande­re Mal die bes­te Abschluss­mög­lich­keit. Nach einem 11:5‑Lauf hat­te man den Vor­sprung in den zwei­stel­li­gen Bereich beför­dern kön­nen und die Trie­rer zu ihrer zwei­ten Aus­zeit (43:30/15.) gezwun­gen. Doch auch dies­mal brach­te das Time­out zunächst nicht den gewünsch­ten Effekt. Cobe Wil­liams trieb sein Team wei­ter an und der Vor­sprung wuchs erst ein­mal auf 49:32 (17.), ehe die Trie­rer dann kurz vor der Pau­se doch noch­mals zurück­kom­men konn­ten (53:43/20.). Zach Ens­min­ger traf aller­dings noch einen Drei­er und so ging es beim Stand von 56:43 in die Kabine. 


„Wir hat­ten einen Game­plan vor­be­rei­tet, den wir auch umge­setzt haben“

Wie schon im zwei­ten Vier­tel, so hat­ten die Bam­ber­ger auch nach dem Sei­ten­wech­sel die Par­tie nun wei­ter­hin unter Kon­trol­le. EJ Onu schloss die bei­den ers­ten Angrif­fe mit Dun­king ab und der Bam­ber­ger Vor­sprung blieb zunächst kon­stant immer so um die 15 Punk­te (66:51/24.). Dann aber zog der Pokal­sie­ger noch­mals etwas an und ver­grö­ßer­te sei­nen Vor­sprung bis 100 Sekun­den vor Ende des drit­ten Vier­tels auf 80:55 (29.). Zwei Drei­er in den Schluss­se­kun­den des drit­ten Vier­tels von Urald King hübsch­ten das Ergeb­nis für die Trie­rer vor dem Schluss­ab­schnitt noch­mals etwas auf (80:61).

Doch wie schon die bei­den Vier­tel zuvor, gaben die Bam­ber­ger auch im Schluss­ab­schnitt den Ton an. Mit­te des letz­ten Spiel­ab­schnitts war beim 91:66 (35.) die Ent­schei­dung in die­ser Par­tie längst gefal­len und Coach Arne Wolt­mann nutz­te die kom­for­ta­ble Füh­rung, um mit Blick vor­aus auf die schwe­re Aus­wärts­auf­ga­be am Grün­don­ners­tag in Vech­ta, die Spiel­zeit unter sei­nen Spie­lern mög­lichst gut zu ver­tei­len. Groß­ar­tig von den über 5.500 Zuschau­ern unter­stützt, stand nach 40 Minu­ten ein auch in die­ser Höhe ver­dien­ter Sieg für die BMA365 Bam­berg Bas­kets auf der Anzei­ge­ta­fel. „Glück­wunsch an die Mann­schaft. Wir hat­ten einen Game­plan vor­be­rei­tet, den wir auch umge­setzt haben. Man merkt, dass wir mit Pokal und Meis­ter­schaft schon 30 Spie­le zusam­men­ge­spielt haben. Das hat uns natür­lich auch heu­te gehol­fen, da wir ein­fach wis­sen, wie wir spie­len müs­sen“, so Bam­bergs Assistant Coach Arne Wolt­mann. „Ins­ge­samt haben wir das heu­te sehr gut umge­setzt und fort­ge­führt. Ich hof­fe, Anton ist bald wie­der gesund, dann darf er das ger­ne wie­der machen, aber jetzt im Moment sind wir zufrie­den mit dem Sieg.“

Die Oster­wo­che hat gleich zwei Spie­le für die BMA365 Bam­berg Bas­kets parat. Zunächst ist man am Grün­don­ners­tag um 18:30 Uhr zu Gast bei RASTA Vech­ta, ehe man dann am Oster­mon­tag den ande­ren Auf­stei­ger die­ser Sai­son, Sci­ence City Jena, in der BROSE ARENA begrü­ßen darf. Tip-Off zum Spiel gegen die Thü­rin­ger ist dann um 16:30 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets emp­fan­gen Trier

Am 26. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bekom­men es die BMA365 Bam­berg Bas­kets am mor­gi­gen Sonn­tag mit einem der stärks­ten Auf­stei­ger der letz­ten Jah­re zu tun. Mit 14 Sie­gen aus bis­lang 25 Spie­len ste­hen die VET-CONCEPT Gla­dia­tors Trier aktu­ell auf Posi­ti­on 7 der Tabel­le und sind im Ren­nen um die Play­offs eben­so voll mit dabei wie die Bam­ber­ger, die das Pokal­wo­chen­en­de mit ein­ge­schlos­sen nun seit nun­mehr sie­ben Spie­len in Fol­ge unge­schla­gen sind.

War das Hin­spiel Anfang Okto­ber letz­ten Jah­res von vie­len Exper­ten noch als Auf­ein­an­der­tref­fen zwei­er Mann­schaf­ten aus dem unte­ren Drit­tel der Tabel­le titu­liert wor­den, tref­fen am Sonn­tag ab 16:30 Uhr in der BROSE ARENA nun zwei Play­off-Anwär­ter aufeinander.

„Nach der Nie­der­la­ge am drit­ten Spiel­tag in Trier wol­len wir jetzt in unse­rer Hal­le eine Ant­wort geben. Trier spielt offen­siv einen sehr guten Bas­ket­ball. Des­halb wird unser abso­lu­ter Fokus dar­auf lie­gen, defen­siv eine deut­lich bes­se­re Leis­tung zu zei­gen, als wir das im Hin­spiel getan haben. In Trier haben wir ver­sucht, das Spiel mit einer Kopf-durch-die-Wand-Men­ta­li­tät zu gewin­nen, was uns ja aber nicht gelun­gen ist“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Umso wich­ti­ger war und ist es, die Zeit vor dem Spiel fokus­siert zu nut­zen, um uns best­mög­lich auf die­ses Spiel vor­zu­be­rei­ten. Die­ses offen­si­ve Boll­werk zu stop­pen, wird nicht ein­fach und ist eine gute Her­aus­for­de­rung für uns, der wir uns mit unse­ren Fans im Rücken stel­len werden.“

Nach einem ful­mi­nan­ten Start und der Tabel­len­füh­rung am 7. Spiel­tag konn­ten die Trie­rer sich nach ihrer Rück­kehr ins Ober­haus sehr schnell eta­blie­ren und so schon früh einen Haken hin­ter das aus­ge­ge­be­ne Sai­son­ziel machen. Mit 90,9 erziel­ten Punk­ten pro Par­tie stellt das Team von Trai­ner Jac­ques Schnei­der die aktu­ell offen­siv­stärks­te Mann­schaft der BBL. Sechs ihrer 14 Sai­son­sie­ge hol­ten die Gla­dia­tors dabei in frem­der Hal­le (in Ber­lin, Hei­del­berg, Lud­wigs­burg, beim MBC, in Frank­furt und in Braun­schweig). Gehen die Mosel­städ­ter als Sie­ger vom Par­kett, sind es im Schnitt sogar 95,7 Punk­te, die man auf die Anzei­ge­ta­fel bringt. Mit im Schnitt pro Spiel kas­sier­ten 92,0 Punk­ten sind die Trie­rer auf der ande­ren Sei­te jedoch auch die ein­zi­ge Mann­schaft, die unter den ers­ten neun Teams der Tabel­le ein nega­ti­ves Korb­ver­hält­nis hat.

Erst­mals in die­ser Sai­son kreuz­ten sich die Wege bei­der Mann­schaf­ten am drit­ten Spiel­tag. In der nicht ganz aus­ver­kauf­ten SWT Are­na in Trier sahen die 5.129 Zuschau­er ein äußerst kurz­wei­li­ges Spiel. Trier nach dem Sieg zuvor bei ALBA BERLIN von Beginn an heiß und so hat­ten die Bam­ber­ger alle Mühe, nach anfäng­li­cher Füh­rung an den Gla­dia­tors dran­zu­blei­ben. Mit­te des Schluss­ab­schnitts betrug die Trie­rer Füh­rung sat­te 12 Punk­te und auch drei­ein­halb Minu­ten vor dem Ende lagen die Gast­ge­ber noch zwei­stel­lig in Front. Mit einem unglaub­li­chen Schluss­spurt brach­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets das Spiel noch in die Ver­län­ge­rung. Die Trie­rer aber kon­ter­ten in der Extra-Spiel­zeit mit einem eige­nen Run und hol­ten sich letzt­lich den Sieg. Bes­te Wer­fer der Trie­rer waren Eli Brooks (24) und Jor­dan Roland (18). Im Team von Head Coach Anton Gavel waren Ibi Wat­son (26) und EJ Onu (13) offen­siv am erfolgreichsten.

Zwei ihrer letz­ten fünf, bezie­hungs­wei­se vier ihrer letz­ten zehn Spie­le konn­ten die Gla­dia­tors gewin­nen. Zuletzt stand man sich gleich zwei­mal mit den Veo­lia Towers Ham­burg gegen­über. Wäh­rend man das Heim­spiel für sich ent­schei­den konn­te, gab es in der Han­se­stadt hin­ge­gen eine kla­re Nie­der­la­ge. Ins­ge­samt kas­sier­ten die Trie­rer sie­ben ihrer bis­he­ri­gen 11 Sai­son­nie­der­la­gen in frem­der Hal­le. Dem ste­hen jedoch bereits 14 Sai­son­sie­ge ent­ge­gen und besche­ren dem BBL-Auf­stei­ger aktu­ell Tabel­len­po­si­ti­on 7.

Geht es nach den Zah­len, soll­ten die Fans am Sonn­tag in der BROSE ARENA ein tol­les und äußerst offen­siv gepräg­tes Spiel zu sehen bekom­men. Neben den Punk­ten pro Spiel haben die Trie­rer auch bei den Rebounds, Assists und Ste­als leicht die Nase vor­ne, jedoch hat man mit im Schnitt 16,8 Ball­ver­lus­ten im Liga­ran­king den schlech­tes­ten Wert und steht damit auf Platz 18 (Bam­berg 3.).

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets am Sams­tag zu Gast in Heidelberg

Nach den BMA365 Bam­berg Bas­kets in der easy­Cre­dit BBL und dem JBBL-Team des Freak City Bam­berg e. V. geht es nun an die­sem Wochen­en­de auch für Bam­bergs Bun­des­li­ga-Damen gegen Hei­del­berg. Am 20. Spiel­tag in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ist das Team von Head Coach Samu­el Glo­ser am Sams­tag­nach­mit­tag zu Gast bei den aktu­ell auf Tabel­len­po­si­ti­on zwei ste­hen­den USC Bas­Cats Heidelberg.

Wäh­rend den Bam­ber­ge­rin­nen mit einem Sieg der Klas­sen­er­halt zu 100 Pro­zent sicher wäre, stün­den die Hei­del­ber­ge­rin­nen mit einem Erfolg defi­ni­tiv in den Playoffs. 

„Das Spiel in Hei­del­berg wird eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für uns. Hei­del­berg ver­fügt über einen sehr tief besetz­ten Kader und ver­folgt das Ziel, unter die Top 4 der Play­offs zu kom­men. Gegen ein Team wie Hei­del­berg braucht es eine geschlos­se­ne Mann­schafts­leis­tung. Die Spie­le gegen Bad Hom­burg haben uns aber auch gezeigt, dass wir mit Play­off-Teams com­pe­ten kön­nen und genau das wol­len wir auch in Hei­del­berg zei­gen“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Die Nie­der­la­ge im Hin­spiel mit 35 Punk­ten war trotz der Umstän­de deut­lich zu hoch. Seit­dem haben wir uns im Lau­fe der Sai­son klar wei­ter­ent­wi­ckelt, und gera­de die­se schwie­ri­ge Pha­se war ein wich­ti­ger Lern­mo­ment für das Team. Unser Ziel ist es, Platz sechs zu ver­tei­di­gen, die letz­ten Wochen der Sai­son gemein­sam zu genie­ßen und das Maxi­mum aus uns herauszuholen.“

Im Hin­spiel sorg­ten die Bas­Cats in der Graf-Stauf­fen­berg Hal­le schnell für kla­re Ver­hält­nis­se. Das ers­te Vier­tel domi­nier­ten die Hei­del­ber­ge­rin­nen und führ­ten nach den ers­ten zehn Minu­ten bereits mit 31:12. Im zwei­ten Abschnitt ließ man ein 21:7 fol­gen und hat­te die Par­tie so zur Pau­se bereits für sich ent­schie­den, auch wenn die Bam­ber­ge­rin­nen nach dem Sei­ten­wech­sel noch­mals alles ver­such­ten und das Ergeb­nis in Halb­zeit zwei aus­ge­gli­chen gestal­ten konn­ten. Mela­nie Hoyt und Anna-Lisa Wuckel waren mit jeweils 16 Punk­ten die bes­ten Wer­fe­rin­nen der Bas­Cats. Bei den Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets traf Lara Mendl damals mit 11 Punk­ten am besten.

Mit vier Sie­gen aus den letz­ten fünf Spie­len konn­ten die Hei­del­ber­ge­rin­nen ihre Posi­ti­on in der Spit­zen­grup­pe der Tabel­le wei­ter fes­ti­gen. Doch auch die Nie­der­la­ge gegen Jena hat­te ihr Gutes. Nach­dem man am 11. Spiel­tag kurz vor Weih­nach­ten in Jena mit 64:60 gewon­nen hat­te, konn­te man im Rück­spiel zumin­dest den direk­ten Ver­gleich für sich behaup­ten. Ähn­lich ver­hält es sich auch mit dem ande­ren Kon­kur­ren­ten im Kampf um die bes­te Aus­gangs­si­tua­ti­on für die Play­offs aus Würz­burg. Auch gegen die QOOL Sharks hat man hauch­dünn die Nase vor­ne. Das Hin­spiel in Unter­fran­ken ging mit 55:67 ver­lo­ren, zuhau­se gewann man am Valen­tins­tag jedoch mit 78:65.

Bei­de Mann­schaf­ten haben ihr letz­tes Spiel gewon­nen und gehen mit Rücken­wind in die­se Par­tie. Auch die Sta­tis­ti­ken spie­geln den Abstand zwi­schen den zweit­plat­zier­ten Hei­del­ber­ge­rin­nen und den auf Posi­ti­on 6 ste­hen­den Bam­ber­ge­rin­nen wider.

Die Zah­len über die bis­her gespiel­ten 19 Par­tien zeig­ten sich auch beim ers­ten Auf­ein­an­der­tref­fen in Freak City. Auch hier lagen die Zah­len bei­der Teams in Sachen Rebounds (41:46) oder auch Ball­ver­lus­te (16:11) nicht sehr weit aus­ein­an­der. Die Hei­del­ber­ge­rin­nen hat­ten im Hin­spiel – wie auch über die gesam­te Spiel­zeit betrach­tet – jedoch die zum Teil deut­lich bes­se­ren Wurfquoten.

Mit einem Wert von 15,4 Punk­ten pro Par­tie führt Mela­nie Hoyt gemein­sam mit Kel­ly Moton das Scoring der Bas­Cats an. Erst am letz­ten Spiel­tag stell­te die 23-jäh­ri­ge US-Ame­ri­ka­ne­rin ihren Sai­son­best­wert auf, als sie beim Aus­wärts­sieg in Mainz 28 Punk­te erziel­te. Nur ein­mal in ihren bis­he­ri­gen 14 Ein­sät­zen – und zwar am 1. Spiel­tag im Heim­spiel gegen Mainz – ging sie mit einer ein­stel­li­gen Punkt­aus­beu­te vom Par­kett. Zudem leg­te sie bis­lang drei Dou­ble Dou­ble auf. 

Sie ist die Spiel­ma­che­rin der Bas­Cats und über­all auf dem Par­kett zu fin­den. Mit 8,1 Rebounds schnappt sich Kel­ly Moton die meis­ten zurück­sprin­gen­den Bäl­le im Team und führt die­se Sta­tis­tik vor Mela­nie Hoyt (7,3) und Ele­ah Steins (6,0) an. Im Hin­spiel in Bam­berg kam die 32-jäh­ri­ge US-Ame­ri­ka­ne­rin auf 14 Punk­te, hol­te 12 Rebounds und gab 5 direk­te Korbvorlagen.

Auch in Sachen Assists führt Kel­ly Moton die Sta­tis­tik der Bas­Cats an. Im Schnitt füh­ren 4,4 ihrer Päs­se zu Kör­ben der Hei­del­ber­ge­rin­nen. In der Toyo­ta 2. DBBL sind hier nur die Bad Hom­bur­ge­rin Isa­bel Gre­gor (6,1) sowie die Würz­bur­ge­rin Kath­le­en Anne Hill (6,0) etwas bes­ser unterwegs.

Mit einem Wert von 19,1 fin­det man Kel­ly Moton im Liga-Ran­king auf Posi­ti­on acht. Man möch­te fast „nur“ sagen, doch eben hier zeigt sich die Tie­fe im Kader der Mann­schaft von Head Coach René Span­dauw. Der Nie­der­län­der hat näm­lich neben Kel­ly Moton mit Mela­nie Hoyt (15,5), Jay­la Shanell Oden (11,8) und Cha­ris­se Fair­ley (9,4) noch drei wei­te­re Spie­le­rin­nen mit her­vor­ra­gen­den Effek­ti­vi­täts­wer­ten im Kader. (Foto: Ste­phan Hahne) 

Das Heim­fi­na­le der Bam­ber­ger Damen in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga fin­det am 4. April (Kar­sams­tag) statt. Im letz­ten Heim­spiel ist dann der Lou’s Food­truck MTV Stutt­gart in der Graf-Stauf­fen­berg Hal­le zu Gast.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets schla­gen den FC Bayern

Drei Wochen nach dem Sieg im Halb­fi­na­le des BBL-Pokals beim BMW TOP FOUR in Mün­chen haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets den FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball auch in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bezwungen.

In einem inten­si­ven und bis in die Schluss­se­kun­de span­nen­den Spiel setz­ten sich die Bam­ber­ger am Ende in der mit 5.700 Zuschau­ern rest­los aus­ver­kauf­ten BROSE ARENA gegen den amtie­ren­den Meis­ter mit 97:93 (48:40) durch und hol­ten so am 24. Spiel­tag ihren 15. Saisonsieg.

Bes­te Wer­fer waren Andre­as Obst auf Sei­ten des FC Bay­ern mit 31 Punk­ten sowie Ibi Wat­son in Rei­hen des Pokal­sie­gers mit 23 Zählern.


Der Spiel­ver­lauf

Den ers­ten Gän­se­haut-Moment gab es für die 5.700 Zuschau­er schon drei Minu­ten vor Spiel­be­ginn, als vor der Süd­tri­bü­ne das Pokal­sie­ger­ban­ner der BMA365 Bam­berg Bas­kets unter die Hal­len­de­cke gezo­gen wur­de. Deut­lich weni­ger auf­re­gend ging es dann hin­ein in die Par­tie des amtie­ren­den Meis­ters beim amtie­ren­den Pokal­sie­ger, die Bam­bergs Head Coach Anton Gavel auch zum 29. Mal in Fol­ge (BBL & Pokal) mit der iden­ti­schen Start­for­ma­ti­on begann. Ins­ge­samt dürf­te bei­den Trai­nern das ers­te Vier­tel sehr gut gefal­len haben, denn die Defen­siv­ar­beit ihrer Teams ließ den Angriffs­be­mü­hun­gen des Geg­ners nur sehr wenig Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten. Nach­dem Isia­ha Mike mit einem Drei­er die ers­ten Zäh­ler der Par­tie mar­kiert hat­te, brach­ten Cobe Wil­liams und Demar­cus Demo­nia die Bam­ber­ger in Front (6:3/4.). Beson­de­rer Bewa­chung erfreu­te sich auch dies­mal wie­der Andre­as Obst, der so zu Beginn mehr die Rol­le des Pass­ge­bers über­nahm und Isia­ha Mike auch sei­nen zwei­ten Drei­er des Spiels zum 6:8 (5.) auf­leg­te. Auch in den fol­gen­den Minu­ten blie­ben die Bay­ern in Füh­rung (6:12/7.) und nach dem Korb­er­folg von Jus­ti­ni­an Jes­sup zum 10:15 (10.) schien es, als könn­ten die Gäs­te doch mit einer klei­nen Füh­rung den ers­ten Abschnitt been­den. Demar­cus Demo­nia mit zwei Frei­wür­fen und EJ Onu per kra­chen­dem Dun­king stell­ten jedoch den Anschluss beim 14:15 nach dem ers­ten Vier­tel wie­der her. 

Hat­ten die Bam­ber­ger im ers­ten Abschnitt noch kei­nen Drei­er getrof­fen (bei 8 Ver­su­chen) leg­te man dafür nun im zwei­ten Vier­tel los. Ibi Wat­son traf den ers­ten Bam­ber­ger Distanz­wurf (17:15/11.) und nach einem Ste­al schloss Aus­tin Crow­ley per Dunk zum 19:15 ab. Svet­is­lav Pesic unter­band das Spiel mit einer Aus­zeit, doch Aus­tin Crow­ley hat­te nun Feu­er gefan­gen. Mit zwei Drei­ern sowie einem Korb plus Bonus­frei­wurf erziel­te Bam­bergs Num­mer 85 auch die nächs­ten neun Zäh­ler. Doch auch die Münch­ner waren in die­ser Pha­se des Spiels äußerst treff­si­cher. Jes­sup, Mike und Obst tra­fen eben­falls von jen­seits der 6,75-Meter-Linie und so lag der amtie­ren­de Meis­ter wie­der vor­aus (30:31/16.). Anton Gavel reagier­te sei­ner­seits mit einer Aus­zeit. Zach Ens­min­ger schien bereits vor die­ser Unter­bre­chung bei sei­ner Ein­wechs­lung die hei­ße Hand von Aus­tin Crow­ley mit­be­kom­men zu haben, denn unmit­tel­bar nach der Aus­zeit benö­tig­te der Point Guard nur etwas mehr als ein­ein­halb Minu­ten, um gleich drei Drei­er in Fol­ge zu ver­sen­ken (39:34/17.). Die Are­na koch­te, doch Andre­as Obst war nicht in den Griff zu bekom­men und hielt auf Sei­ten der Bay­ern von nun an außer­ge­wöhn­lich stark dage­gen (41:37/19.). 13 Zäh­ler mach­te der Natio­nal­spie­ler allein im 2. Vier­tel, den­noch gaben die Bam­ber­ger jetzt wei­ter den Ton an. Der Spiel­zug vor dem Korb­er­folg von Moritz Krim­mer zum 45:37 (20.) war dann viel­leicht der schöns­te des gesam­ten Abends, auch wenn sein Drei­er, da über Brett, viel­leicht etwas glück­lich den Weg in den Korb fand. Mit dem ins­ge­samt ach­ten Drei­er (bei 12 Ver­su­chen) allein im zwei­ten Vier­tel leg­te EJ Onu zum 48:37 sogar noch einen hin­ter­her, doch aber­mals war es Andi Obst, der eben­falls per Drei­er mit der Halb­zeit­si­re­ne für den 48:40 Pau­sen­stand sorgte.


„Wir haben defen­siv sehr gut angefangen“

2:14 Minu­ten waren nach dem Sei­ten­wech­sel gera­de ein­mal gespielt, da war die schö­ne Pau­sen­füh­rung schon fast wie­der ver­spielt (50:48/23.). Andi Obst hat­te wie­der für drei Punk­te getrof­fen und zwar dies­mal bei ablau­fen­der Shot­clock über die Fin­ger­spit­zen von EJ Onu. Die Bam­ber­ger aber blie­ben in Füh­rung (55:50/24.), auch wenn Andi Obst den nächs­ten Wahn­sinns-Drei­er fol­gen ließ. Dies­mal netz­te er ein­bei­nig zum 55:53 (25.) ein, doch Ibi Wat­son kon­ter­te eben­falls für drei auf der Gegen­sei­te. Dani­el Kep­pe­l­er in der Zone und Ibi Wat­son nach tech­ni­schem Foul gegen Vla­di­mir Lucic von der Frei­wurf­li­nie erhöh­ten den Vor­sprung auf 61:53 (27.). Zeit auf Bay­ern-Sei­te mal wie­der für einen Andi Obst und die Num­mer 13 lie­fer­te erneut ab. Dies­mal netz­te er sei­nen Drei­er trotz Foul von Cobe Wil­liams ein und nut­ze den Bonus­frei­wurf im Anschluss noch zum 61:57 (28.). Das Momen­tum schien die Sei­te zu wech­seln, denn die Bay­ern jetzt auf­merk­sa­mer und mit Ball­ge­win­nen in der Ver­tei­di­gung. Eis­kalt bestraf­ten sie hier die Feh­ler der Gast­ge­ber und mit einem 10:2‑Lauf ging der FCBB 32 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Abschnitts 63:67 in Füh­rung. Glück­li­cher­wei­se konn­te Ibi Wat­son im letz­ten Bam­ber­ger Angriff die­ses Vier­tels aber noch einen wei­te­ren Drei­er ver­sen­ken und so lagen bei­de Teams vor dem Schluss­ab­schnitt wie­der bei­na­he gleich­auf (66:67). 

Der Start in den Schluss­ab­schnitt gehör­te den Bam­ber­gern. Den Drei­er von Ibi Wat­son zum Ende des drit­ten Vier­tels mit­ge­zählt, war es hier ein Bam­ber­ger 12:0‑Lauf, der den Pokal­sie­ger mit 75:67 (32.) wie­der etwas deut­li­cher in Füh­rung brach­te. Wie schon im Pokal-Halb­fi­na­le boten bei­de Mann­schaf­ten den Zuschau­ern ein hoch­klas­si­ges Spiel und die BMA365 Bam­berg Bas­kets konn­ten sich noch etwas wei­ter abset­zen. Nach dem Drei­er von Demar­cus Demo­nia (83:72/34.) war der Vor­sprung erneut zwei­stel­lig. Die Bay­ern aber blie­ben dran, doch nach­dem zunächst Moritz Krim­mer den Korb von Niels Gif­fey (85:79/38.) per Drei­er zum 88:79 gekon­tert hat­te und auch Aus­tin Crow­ley den erfolg­rei­chen Drei­er von Jus­ti­ni­an Jes­sup mit einem Drei­er beant­wor­ten konn­te, schien das Spiel zuguns­ten des Pokal­sie­gers ent­schie­den (91:82). Doch weit gefehlt, denn auch beim 95:88 bei noch 16 Sekun­den Rest­spiel­zeit soll­te es noch ein­mal span­nend wer­den. Natür­lich war es wie­der Andi Obst, der für drei Punk­te Maß nahm. Der Ball war bereits auf dem Weg zum Korb, als er von Ibi Wat­son gefoult wur­de. Zwei­mal sprang der Ball an den Ring, ging dann aber zum Glück nicht in den Korb, so dass es „nur“ drei Frei­wür­fe gab. Nach­dem Andi Obst die bei­den ers­ten zum 95:92 ver­wan­delt hat­te, ver­such­te er den drit­ten Frei­wurf absicht­lich zu ver­wer­fen, doch der Ball sprang aber­mals in den Korb und gab Anton Gavel so die Mög­lich­keit zur Aus­zeit, um den Ball dann im Vor­feld ein­wer­fen zu kön­nen. Die Bay­ern schick­ten Ibi Wat­son an die Frei­wurf­li­nie, wo der Kapi­tän Ner­ven­stär­ke bewies und mit zwei siche­ren Frei­wür­fen zum 97:93-Endstand den Sieg end­gül­tig sicherstellte. 

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Sieg. Wir haben defen­siv sehr gut ange­fan­gen, konn­ten uns aber in der Offen­si­ve dafür nicht beloh­nen. Unser ers­tes Vier­tel war offen­siv echt nicht gut. Die Bay­ern waren phy­si­scher und haben uns aus allem weg­ge­bracht. Das zwei­te Vier­tel war dann wich­tig für uns, was die Offen­si­ve angeht. Da haben wir vie­le gute aber auch toug­he Wür­fe getrof­fen und als wir dann am Ende des drit­ten Vier­tels hin­ten lagen, haben wir so ähn­lich wie im Pokal­spiel nicht auf­ge­ge­ben und Moral gezeigt. Die Mann­schaft hat dann gute Ent­schei­dun­gen getrof­fen und sich so wie­der auf 11 Punk­te abset­zen kön­nen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Trotz die­ser super Leis­tung heu­te müs­sen wir jetzt aber auf dem Boden der Tat­sa­chen blei­ben und uns auf Hei­del­berg vor­be­rei­ten. In jedem Spiel geht es jetzt für jede Mann­schaft um irgend­et­was und das sind alles wich­ti­ge Spie­le für uns.”

Am kom­men­den Wochen­en­de sind die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun wie­der aus­wärts im Ein­satz. Am Sams­tag ist man um 18:30 Uhr im SNP Dome Gast der MLP Aca­de­mics Hei­del­berg. Das nächs­te Heim­spiel der Bam­ber­ger steht dann am Sonn­tag, den 29. März an, wenn man um 16:30 Uhr die VET-CONCEPT Gla­dia­tors Trier in Freak City emp­fan­gen wird.

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