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Freak City

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets gewin­nen in Freiburg

Der Sieg gegen den Tabel­len­füh­rer aus Bad Hom­burg sei nur dann etwas wert, wür­de man beim Gast­spiel in Frei­burg nach­le­gen kön­nen, hat­te Head Coach Samu­el Glo­ser die Situa­ti­on sei­ner Mann­schaft vor der Par­tie bei der zwei­ten Mann­schaft der Eis­vö­gel des USC Frei­burg umschrie­ben. Die­ses Nach­le­gen ist sei­nem Team am Sonn­tag­nach­mit­tag gelun­gen, denn die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets sieg­ten in ihrer Par­tie des 15. Spiel­tags in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga im Breis­gau mit 83:77 (40:33) und konn­ten so ihren sieb­ten Sai­son­sieg verbuchen.

Nach­dem man das Spiel im drit­ten Vier­tel (12:27) schon fast aus der Hand gege­ben hat­te, dreh­ten die Bam­ber­ge­rin­nen, die nur zu neunt nach Frei­burg ange­reist waren, im Schluss­ab­schnitt die Par­tie noch­mals kom­plett in die ande­re Rich­tung. Das Schluss­vier­tel hol­te man sich mit 31:17 und gewann das Match am Ende auch auf­grund einer phä­no­me­na­len Frei­wurf­quo­te von 91 Pro­zent (32 Tref­fer bei 35 Versuchen).

Bes­te Wer­fe­rin im Team der Eis­vö­gel war Pau­la Parad­zik mit 22 Punk­ten. Bei den Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets traf Hai­ley van Roe­kel mit 20 Zäh­lern am bes­ten. Beson­ders her­vor­zu­he­ben sind zudem die vier Bam­ber­ger Bank­spie­le­rin­nen (Sach­nov­ski 14, Kur­zen­dor­fer 9, Rosi­wal 8, Spie­gel 5) die mit zusam­men 36 erziel­ten Punk­ten gro­ßen Anteil am Aus­wärts­sieg hatten.


Der Spiel­ver­lauf

Die ers­ten Minu­ten die­ses Spiels waren auf bei­den Sei­ten von Fehl­wür­fen geprägt und so stand es nach drei Minu­ten gera­de ein­mal 2:2. Eine wei­te­re hal­be Minu­te war absol­viert, ehe Eli­se Tweed­ie für die Bam­ber­ge­rin­nen (nach­dem sie bereits zwei Frei­wür­fe getrof­fen hat­te) den ers­ten Feld­korb erzie­len konn­te (4:2/4.). Nun aber nahm das Spiel der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets Fahrt auf und man zog bis auf 12:4 (6.) davon. Eine Aus­zeit von Eis­vö­gel-Coach Patrick Fürst stopp­te nun jedoch den Bam­ber­ger-Run. Viel­mehr noch, denn nun leg­te sein Team auf ein­mal los. Mit einem eige­nen 10:2‑Lauf gli­chen die Frei­bur­ge­rin­nen knapp eine Minu­te vor dem Ende des ers­ten Vier­tels wie­der aus (14:14/10.). Mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen sorg­te Ste­pha­nie Sach­nov­ski für das 16:14 nach zehn gespiel­ten Minuten.

Auch im zwei­ten Abschnitt blieb das Spiel wei­ter aus­ge­gli­chen (25:25/15.). Dann aber gelang es den Bam­ber­ge­rin­nen erneut, sich wie­der etwas abzu­set­zen (30:25/16.). Die Eis­vö­gel kon­ter­ten kurz (30:27/18.), doch die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets setz­ten ihre gute Pha­se hier wei­ter fort. Mit einem 10:2‑Run konn­te man die Füh­rung sogar in den zwei­stel­li­gen Bereich aus­bau­en (40:29/20.). Frei­burgs Bes­te, Pau­la Parad­zik, konn­te den Rück­stand bis zur Pau­se mit vier Zäh­lern jedoch noch­mals etwas ver­rin­gern und so ging es beim Stand von 40:33 in die Kabine.


„Nach der Pau­se haben wir die ers­ten Minu­ten kom­plett verschlafen”

Mit Beginn der zwei­ten Halb­zeit ver­lo­ren die Bam­ber­ge­rin­nen dann jedoch zunächst kom­plett den Rhyth­mus. Gera­de ein­mal 91 Sekun­den benö­tig­ten die Gast­ge­be­rin­nen, um den Rück­stand erneut zu ega­li­sie­ren (40:40/22.). Die Aus­zeit von Head Coach Samu­el Glo­ser kam hier genau im rich­ti­gen Moment und es gelang ihm, sein Team wie­der in die Spur zu brin­gen (48:48/27.). Zum Ende des drit­ten Abschnitts zogen die Frei­bur­ge­rin­nen aber noch­mals an und erspiel­ten sich so beim 49:58 (29.) ihre höchs­te Führung.

Mit acht Punk­ten Rück­stand (52:60) ging es für Faith Als­ton & Co. in den Schluss­ab­schnitt, der die gesam­te Par­tie noch­mals auf den Kopf stel­len soll­te. Dies­mal leg­ten näm­lich die Bam­ber­ge­rin­nen los wie die Feu­er­wehr und hol­ten sich inner­halb von 140 Sekun­den mit einem 10:0‑Run beim 62:60 (33.) die Füh­rung wie­der zurück. Das Ener­gie-Level nun erneut auf dem Maxi­mum und so konn­te man den Vor­sprung in den nächs­ten Minu­ten stets behaup­ten. 3:16 Minu­ten vor dem Ende führ­te man nach einem Drei­er von Hai­ley van Roe­kel mit 75:70, doch die Eis­vö­gel waren noch lan­ge nicht geschla­gen. 48 Sekun­den vor dem Ende war der Vor­sprung erneut auf­ge­braucht (77:77/40.). Im nächs­ten Angriff konn­te man ein Foul zie­hen, was Emma Ret­tin­ger mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen nut­zen konn­te (79:77). Der fol­gen­de Angriff der Frei­bur­ge­rin­nen wur­de gestoppt und 19 Sekun­den vor dem Ende nutz­te Hai­ley van Roe­kel nach Foul­spiel ihre bei­den Frei­wurf­mög­lich­kei­ten zum 81:77, eben­so wie Ste­pha­nie Sach­nov­ski bei noch 9 Sekun­den Rest­spiel­zeit zum 83:77-Endstand.

„Wir sind sehr fokus­siert ins Spiel gestar­tet und konn­ten uns so schnell einen Vor­sprung her­aus­spie­len. Nach einer Aus­zeit kamen die Frei­bur­ge­rin­nen vor allem durch ihre Tran­si­ti­on bes­ser ins Spiel und konn­ten so auch sco­ren. Ihre Wurf­quo­ten waren heu­te nicht so, wie noch in den letz­ten Spie­len und so hat sich das Spiel dann doch mehr in die Zone ver­la­gert, wo wir sie aber gut stop­pen und uns bis zur Pau­se wie­der eine leich­te Füh­rung erspie­len konn­ten“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Nach der Pau­se haben wir dann aber die ers­ten Minu­ten kom­plett ver­schla­fen und unse­re 7‑Punk­te-Füh­rung umge­hend wie­der ein­bü­ßen müs­sen. Ins­ge­samt war unser Spiel hier sehr zer­fah­ren, doch es ist uns dann im Schluss­ab­schnitt noch­mals gelun­gen, durch unse­re Ener­gie und viel Glau­ben an den Sieg das Ruder doch noch ein­mal her­um­zu­rei­ßen. Im letz­ten Vier­tel haben wir dann wie­der super gespielt, den Ball gut bewegt, Stopps bekom­men und die Frei­bur­ge­rin­nen wie­der enorm unter Druck set­zen kön­nen. So haben wir das Spiel dann auch ver­dient gewon­nen. Ich bin sehr stolz auf die Mann­schaft. Enorm stark waren heu­te die Spie­le­rin­nen, die nor­ma­ler­wei­se nicht so vie­le Minu­ten bekom­men. Sie waren von Anfang an bereit, die­se Inten­si­tät anzu­neh­men und uns das zu geben, was wir benö­tig­ten, um zu sie­gen. Allen vor­an hat Han­nah Kur­zen­dor­fer heu­te ein super Spiel gemacht.“

Nach den Sie­gen gegen Bad Hom­burg und in Frei­burg wol­len die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets am kom­men­den Wochen­en­de natür­lich gleich wei­ter nach­le­gen. Am Sams­tag emp­fängt man die Dia­monds aus Dil­lin­gen, die in der Tabel­le mit 2 Sie­gen und 12 Nie­der­la­gen auf dem vor­letz­ten Platz ste­hen. Tip-Off in der Graf-Stauf­fen­berg Hal­le gegen das Team aus Schwa­ben ist um 18:00 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

Bock­star­ke ers­te Halb­zeit ebnet Weg zum Sieg in Ludwigsburg

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben ihre Sie­ges­se­rie wei­ter aus­bau­en kön­nen. Im Gast­spiel bei den MHP RIESEN Lud­wigs­burg gewan­nen die Bam­ber­ger am Sams­tag­abend mit 86:74 (50:28) und hol­ten sich ihren drit­ten Sieg in Serie.

Vor 4.000 Zuschau­ern in der MHP Are­na domi­nier­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets die ers­te Halb­zeit. Vor allem in der Ver­tei­di­gung zeig­te man eine her­aus­ra­gen­de Leis­tung, ermög­lich­te den Gast­ge­bern so gut wie kei­ne ein­fa­chen Abschlüs­se und hat­te zur Pau­se auch beim Reboun­ding mit 24:18 die Oberhand.

Bis auf 30 Punk­te konn­ten die Bam­ber­ger Mit­te des drit­ten Vier­tels ihren Vor­sprung aus­bau­en. Es schien hier sogar mög­lich, den direk­ten Ver­gleich nach der 79:100-Heimniederlage auch noch für sich zu entscheiden.

Mit 17 Punk­ten allein im letz­ten Vier­tel dreh­te Ste­fan Smith dann aber auf Lud­wigs­bur­ger Sei­te noch­mals auf und führ­te sein Team wie­der her­an. Am Bam­ber­ger Sieg gab es jedoch nichts mehr zu rüt­teln und das Team um Mann­schafts­ka­pi­tän und Tops­corer Ibi Wat­son (20 Punk­te) konn­te sich am Ende mit den mit­ge­reis­ten Schlach­ten­bumm­lern über den 11. Sai­son­sieg freuen. 


Der Spiel­ver­lauf

Es dau­er­te einen Moment, ehe die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die Par­tie fan­den. Zum 19. Mal mit der iden­ti­schen Start­for­ma­ti­on konn­te man in den ers­ten drei Angrif­fen kei­ne Zäh­ler ver­bu­chen. Statt­des­sen hat­te man schon drei Fouls ange­krei­det bekom­men, als Richard Bal­int mit einem Floa­ter die ers­ten Bam­ber­ger Punk­te erziel­te (2:2/3.). Wenig spä­ter ließ EJ Onu sich trotz Foul nicht stop­pen und den Bonus­frei­wurf nutz­te er zur ers­ten Füh­rung (5:4/4.). Nach einem star­ken Dri­ve zum Korb setz­te Cobe Wil­liams mit einem Dun­king noch einen drauf. Auch wei­ter­hin hiel­ten die Bam­ber­ger stark dage­gen und so wog­te das Spiel hin und her. Nach­dem Tra­ve­on Buchanan per Drei­er die RIESEN wie­der mit 11:12 (7.) in Füh­rung gebracht hat­te, ant­wor­te­te Ibi Wat­son eben­falls per Drei­er zum 14:12. Bei­de Teams arbei­te­ten in die­sem ers­ten Vier­tel sehr aggres­siv unter den Bret­tern. Die 5 Offen­siv-Rebounds der RIESEN fie­len hier nicht wirk­lich ins Gewicht, da sich auch die BMA365 Bam­berg Bas­kets 5 zwei­te Chan­cen erkämpft hat­ten. So zum Bei­spiel nach dem Fehl­wurf von Aus­tin Crow­ley, als Moritz Krim­mer den Ball noch­mals zurück­er­ober­te und so die Vor­ar­beit für den Drei­er von Adri­an Pet­ko­vic zum 20:18-Zwischenstand nach dem ers­ten Vier­tel leistete.

Mit Beginn des zwei­ten Vier­tels leg­ten die Bam­ber­ger nun in der Ver­tei­di­gung noch­mals sicht­bar zu und auch in der Offen­si­ve lief es. Zunächst dunk­te Aus­tin Crow­ley aus dem Fast Break zum 22:18, ehe er Moritz Krim­mer nach tol­lem Zusam­men­spiel den Drei­er zum 25:18 auf­leg­te. RIE­SEN-Coach Mik­ko Riipi­nen reagier­te mit einer Aus­zeit (12.), doch die BMA365 Bam­berg Bas­kets lie­ßen jetzt nicht locker. Zach Ens­min­ger ver­edel­te einen Offen­siv-Rebound zunächst zum 27:18, gefolgt von zwei ver­wan­del­ten Frei­wür­fen von Cobe Wil­liams und einem 9:0‑Lauf zum Start in den zwei­ten Abschnitt zur ers­ten zwei­stel­li­gen Füh­rung des Spiels (29:18/13.). Nach knapp drei­ein­halb Minu­ten in Vier­tel zwei war es dann Ste­fan Smith, der per Drei­er den Bam­ber­ger Run zwar unter­brach, doch auf der Gegen­sei­te hat­te EJ Onu mit sei­nem zwei­ten Drei­er der Sai­son umge­hend die pas­sen­de Ant­wort. Die Bam­ber­ger Defen­si­ve agier­te auch wei­ter­hin super­stark und im Angriff fie­len die Wür­fe. Drei­er von Demar­cus Demo­nia und Richard Bal­int lie­ßen den Vor­sprung auf 40:24 (17.) anwach­sen. Wenig spä­ter war es dann erneut Demar­cus Demo­nia, der dies­mal von der Frei­wurf­li­nie dop­pelt traf und auf 44:24 (19.) stell­te. Tray Buchanan konn­te in der letz­ten Minu­te der ers­ten Hälf­te noch­mals per Distanz­wurf ver­kür­zen, doch wie schon im ers­ten Abschnitt, so war es auch dies­mal Adri­an Pet­ko­vic, der mit einem Drei­er zum 50:28 Pau­sen­stand traf.


„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Sieg“

Nach die­sem 30:10 im zwei­ten Vier­tel durf­te man gespannt sein, wie das Team von Anton Gavel aus der Kabi­ne kom­men wür­de. Die Ant­wort: Ent­schlos­sen und hoch moti­viert wie in der ers­ten Halb­zeit und so bau­te man den Vor­sprung sogar noch wei­ter aus. Ibi Wat­son mit einem schö­nen Back­door-Play sowie einem star­ken Move gegen Hug­hes besorg­te das 58:31 (24.). Ins­ge­samt waren die Bam­ber­ger ein­fach wacher und aggres­si­ver als die RIESEN. Para­de­bei­spiel die Situa­ti­on in der 35. Minu­te: Ibi Wat­son schnapp­te sich in der Defen­se den Ball. Sein Abschluss im Fast Break wur­de dann zwar von Jonas Wohlf­arth-Bot­ter­mann geblockt, doch der freie Ball kam über Richard Bal­int zu Demar­cus Demo­nia, der den Ball mit einem Mons­ter-Dunk über WoBo in den Lud­wigs­bur­ger Korb häm­mer­te (60:31/25.). Die nächs­te RIE­SEN-Aus­zeit folg­te, doch auch danach spiel­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihr Spiel wei­ter. Richard Bal­int sorg­te mit sei­nem Drei­er zum 63:33 (26.) für die höchs­te Füh­rung des Abends. Drei Minu­ten vor dem Ende beim 67:38 hat­te man alles im Griff, als dann plötz­lich nichts mehr ging. Mit einem 8:0‑Lauf bis zum Ende des Vier­tels kamen die Lud­wigs­bur­ger auf 67:46 her­an und hat­ten auf ein­mal wie­der etwas Wind in den Segeln.

Zu Beginn des Schluss­vier­tels waren die Gast­ge­ber wei­ter­hin im Auf­wind und auf 67:50 (32.) dran. Die Bam­ber­ger nun aber wie­der kon­zen­trier­ter und nach dem Drei­er von Cobe Wil­liams zum 72:50 (33.) erneut mit dem direk­ten Ver­gleich auf ihrer Sei­te. An die­sem Abstand änder­te sich auch in den nächs­ten drei Minu­ten nichts (77:55/35.). Doch nun lief einer der RIESEN plötz­lich völ­lig heiß. Ste­fan Smith war in den nächs­ten Minu­ten nicht mehr zu brem­sen. 15 Punk­te erziel­te er in nur 3:12 Minu­ten und führ­te sei­ne Mann­schaft nahe­zu im Allein­gang auf 82:70 (39.) wie­der her­an. Den direk­ten Ver­gleich konn­te er so den Lud­wigs­bur­gern sichern, das Spiel war für die RIESEN aber schon längst ver­lo­ren. Am Ende stand eine ins­ge­samt abso­lut über­zeu­gen­de Team-Leis­tung der BMA365 Bam­berg Bas­kets, die für ihr star­kes Spiel in der MHP Are­na völ­lig ver­dient mit dem 11. Sai­son­sieg belohnt wurden.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Sieg. Wir haben die Par­tie, die wir in unse­rer Hal­le so deut­lich ver­lo­ren hat­ten, mehr­mals mit unse­ren Spie­lern ange­schaut. Wir haben uns gesagt, dass wir die Sachen, die wir schlecht gemacht haben, also die Tur­no­ver hal­bie­ren und eben­so die zuge­las­sen Offen­siv­re­bounds, hier bes­ser machen müs­sen. Das ist uns gelun­gen!“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Ich glau­be, die ers­ten 27 Minu­ten waren, defen­siv betrach­tet, extrem gut. Gera­de das zwei­te Vier­tel, in dem wir nur zehn Punk­te erlaubt haben. Dar­auf basie­rend konn­ten wir gute Ent­schei­dun­gen tref­fen. Dass Lud­wigs­burg nicht ein­fach so auf­ge­ben wird, war uns von Anfang an klar und dann war irgend­wann der direk­te Ver­gleich weg. Aber wir sind ein­fach froh, hier gewon­nen zu haben. In Lud­wigs­burg ist es immer schwie­rig. Umso glück­li­cher sind wir, dass wir das Rebound-Duell gewin­nen konn­ten und damit gegen einen Geg­ner nicht zwei­mal ver­lo­ren haben.”

Nach der Aus­wärts­auf­ga­be in Lud­wigs­burg dür­fen die BMA365 Bam­berg Bas­kets am kom­men­den Wochen­en­de wie­der in eige­ner Hal­le antre­ten. Am 20. Spiel­tag in der easy­Cre­dit BBL begrü­ßen die Bam­ber­ger dann ALBA BERLIN in Freak City. Wie schon beim Gast­spiel in Lud­wigs­burg haben die Bam­ber­ger auch im Heim­spiel gegen die Alba­tros­se noch eine Rech­nung offen, denn das Hin­spiel in der Haupt­stadt ging äußerst unglück­lich erst nach Ver­län­ge­rung ver­lo­ren. Tip-Off zum Match gegen ALBA ist am Sonn­tag, 15. Febru­ar um 15:00 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

Für die BMA365 Bam­berg Bas­kets gilt es in Lud­wigs­burg noch etwas gutzumachen

Es ganz ein­fach: deut­lich bes­ser machen! Das dürf­ten sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets für ihre Par­tie des 19. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga vor­ge­nom­men haben. Knapp einen Monat nach dem ers­ten Auf­ein­an­der­tref­fen die­ser Spiel­zeit in Bam­berg, das die Lud­wigs­bur­ger damals deut­lich mit 100:79 für sich ent­schei­den konn­ten, geht es nun für das Team von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag im Rück­spiel zu den MHP RIESEN.

Bei­de Teams haben im bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf 10 Sie­ge ein­fah­ren kön­nen. Da die Lud­wigs­bur­ger jedoch erst 17 Par­tien gespielt haben, ste­hen die RIESEN auf Tabel­len­po­si­ti­on sechs, die Bam­ber­ger mit bereits 18 gespiel­ten Begeg­nun­gen auf Platz acht.

Tip-Off am Sams­tag in Lud­wigs­burg zwi­schen den RIESEN und den BMA365 Bam­berg Bas­kets, die übri­gens bei­de ihre letz­ten bei­den Spie­le gewon­nen haben, ist um 18:30 Uhr.

„Wir haben alle das Hin­spiel noch ziem­lich gut in Erin­ne­rung und wis­sen genau, was da pas­siert ist. Aus die­sem Grund haben wir dort noch etwas gut­zu­ma­chen. Lud­wigs­burg hat, wenn man sie lässt, offen­siv sehr gro­ße Qua­li­tät und vie­le Mög­lich­kei­ten zu sco­ren“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Zudem sind sie beim Offen­siv-Reboun­ding und was zwei­te Chan­cen angeht enorm gut. Dane­ben for­cie­ren sie sehr vie­le Tur­no­ver. Das sind genau die Din­ge, die uns im Hin­spiel unglaub­lich weh­ge­tan haben und somit müs­sen wir genau in die­sen Punk­ten am Sams­tag bereit sein. Es ist klar, dass sie aggres­siv spie­len wer­den. Das gilt es für uns zu matchen sowie cle­ver und abge­brüht in der Offen­si­ve zu agieren.“

Knapp einen Monat liegt das Hin­spiel in der BROSE ARENA zurück, das letzt­lich klar an die Gäs­te aus Lud­wigs­burg ging. Unheim­lich heiß star­te­ten die Gäs­te in Bam­berg in die Par­tie und sorg­ten so bereits schnell für das ers­te Über­ra­schungs­mo­ment. Mit 30:19 gewan­nen die RIESEN das ers­te Vier­tel und auch zur Pau­se lag man zwei­stel­lig in Front. Wat­son & Co. mobi­li­sier­ten nach der Pau­se noch­mals alle Kräf­te und hat­ten auch die Mög­lich­keit, den Rück­stand in den ein­stel­li­gen Bereich zu drü­cken, doch die Lud­wigs­bur­ger hat­ten an die­sem Abend stets die pas­sen­de und auch bes­se­re Ant­wort und sieg­ten so letzt­lich ungefährdet.

Die RIESEN sind groß­ar­tig ins neue Jahr gestar­tet. Vier ihrer fünf Spie­le im Jahr 2026 konn­ten sie gewin­nen. Ledig­lich gegen die Rhein­län­der aus Bonn muss­te man sich hauch­dünn geschla­gen geben und ran­giert so mit einer Bilanz von 10 Sie­gen und 7 Nie­der­la­gen auf Tabel­len­po­si­ti­on sechs. In eige­ner Hal­le stand man in die­ser Sai­son bis­lang 9‑mal auf dem Par­kett. Gegen Ulm, Olden­burg, Jena, Hei­del­berg und Braun­schweig konn­te man zuhau­se gewin­nen. Neben der bereits erwähn­ten Nie­der­la­ge gegen Bonn zog man in der MHP Are­na auch gegen Würz­burg (79:84), Trier (80:86) und gegen Vech­ta (80:86) den Kürzeren. 

Gut sie­ben Rebounds holen sich die Lud­wigs­bur­ger im Schnitt pro Par­tie mehr als die BMA365 Bam­berg Bas­kets. Hier wird es für EJ Onu, Dani­el Kep­pe­l­er & Co. dage­gen­zu­hal­ten hei­ßen. Zudem gilt es beson­ders gut auf den Ball auf­zu­pas­sen, denn neben den Rebounds waren die vie­len Ball­ver­lus­te im Hin­spiel der Kil­ler. Hier hat­ten die Bam­ber­ger im Ver­gleich zu ihrem aktu­el­len Liga­schnitt (Platz 2 in der easy­Cre­dit BBL) doch tat­säch­lich fast dop­pelt so vie­le Tur­no­ver. Ver­kehr­te Welt, denn in der Sta­tis­tik leis­ten sich eigent­lich die Lud­wigs­bur­ger liga­weit die ins­ge­samt zweit­meis­ten Ball­ver­lus­te (nur die Veo­lia Towers Ham­burg sind mit 16,1 schlechter).

Nach den NINERS Chem­nitz neh­men die Lud­wigs­bur­ger der­zeit pro Spiel die meis­ten Drei­er. 31,2‑Mal geht der Ball von hin­ter der 6,75-Meter-Linie in Rich­tung Korb, wobei man im Liga-Ran­king mit einer Tref­fer­quo­te von 32,6 Pro­zent nur auf Posi­ti­on 12 steht. Top sind die BMA365 Bam­berg Bas­kets der­zeit von der Frei­wurf­li­nie. Kei­ne ande­re Mann­schaft der Liga hat als Team einen Schnitt von über 80 Pro­zent. Mit 67,7 Pro­zent getrof­fe­nen Frei­wür­fen fin­den sich die RIESEN im Liga-Ver­gleich auf dem vor­letz­ten Platz, vor den Bon­nern, die es von der Frei­wurf­li­nie auf 62,8 Pro­zent bringen.

Schon beim Gast­spiel in Freak City hat Tra­ve­on „Tray“ Buchanan sei­ne offen­si­ven Qua­li­tä­ten ein­drucks­voll unter Beweis gestellt. Der phy­sisch sehr star­ke Guard erziel­te im Hin­spiel in Bam­berg 24 Punk­te und lag damit deut­lich über sei­nem aktu­el­len Schnitt von 16,9 Punk­ten pro Par­tie (Platz 6 in der gesam­ten easy­Cre­dit BBL). Im bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf blieb der 27-jäh­ri­ge US-Ame­ri­ka­ner über­haupt erst 3‑mal unter zehn Punk­ten in einem Spiel und zwar in Ber­lin (2), gegen Hei­del­berg (8) und am letz­ten Spiel­tag beim Aus­wärts­sieg in Jena (5 Punk­te). Mit 12,4 Abschlüs­sen pro Par­tie nimmt er gemein­sam mit Eli­jah Hug­hes (13,0) die meis­ten Wür­fe im Team der Lud­wigs­bur­ger. (Fotos: MHP RIESEN Ludwigsburg)

Im ins­ge­samt zweit­bes­ten Reboun­ding-Team der easy­Cre­dit BBL (0,5 Rebounds hin­ter Sci­ence City Jena) ist Kee­s­hawn Kell­mann der bes­te Reboun­der. 4,4 Rebounds unter dem eige­nen und 2,4 unter dem des Geg­ners bedeu­ten in Sum­me 6,8 ein­ge­sam­mel­te Bäl­le pro Par­tie und damit Platz 8 in der easy­Cre­dit BBL für den 25-jäh­ri­gen US-Ame­ri­ka­ner, der zudem auch die guya­ni­sche Staats­bür­ger­schaft besitzt. Der Cen­ter­spie­ler konn­te zuletzt jedoch nicht ein­grei­fen, nach dem er sich im Trai­ning Anfang Janu­ar im Vor­feld des 15. Spiel­tags eine Menis­kus­ver­let­zung zuge­zo­gen hat­te, die ope­ra­tiv behan­delt wer­den muss­te. Für ihn haben die RIESEN Gavin Schil­ling nach­ver­pflich­tet, der die Sai­son im Team der NINERS Chem­nitz begon­nen hatte.

Der im kana­di­schen Ajax, Onta­rio gebo­re­ne Ste­fan „Stef“ Smith führt im Team der RIESEN die Sta­tis­tik der Korb­vor­la­gen an. 4,9‑mal ser­viert der Point Guard pro Par­tie für sei­ne Neben­leu­te, ist aber auch selbst brand­ge­fähr­lich. Mit einem Punk­te­schnitt von 15,7 Zäh­lern pro Spiel liegt er nur knapp hin­ter Buchanan und vor Eli­jah Hug­hes (15,5). Smith wech­sel­te aus Frank­reich von Cho­let Bas­ket zu den RIESEN und brach­te aus sei­nen Pro­fi­jah­ren in der fran­zö­si­schen LNB, aus Ser­bi­en sowie sei­ner kana­di­schen Hei­mat viel Erfah­rung mit ans Neckarufer.

Neben sei­nen bereits erwähn­ten 4,9 Assists und den 15,7 Punk­ten pro Spiel schnappt sich Ste­fan Smith pro Par­tie zudem auch noch 4,0 Rebounds. Fast 32 Minu­ten Ein­satz­zeit bekommt er pro Par­tie von Head Coach Mik­ko Riipi­nen, die er mit einem Effek­ti­vi­täts­wert von 14,7 her­vor­ra­gend zu nut­zen weiß. Ste­fan Smit­hs Eltern,Verona und Lewis Smith, haben jamai­ka­ni­sche Wur­zeln, wes­halb Stef neben der kana­di­schen auch die Staats­bür­ger­schaft des Insel­staa­tes besitzt.

Heim­sieg gegen Vechta

BMA365 Bam­berg Bas­kets beschlie­ßen Hin­run­de mit posi­ti­ver Bilanz

Nach dem Sieg im Fran­ken­der­by gegen Würz­burg haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets einen wei­te­ren Erfolg auf eige­nem Par­kett fol­gen las­sen. Im Nach­hol­spiel des 2. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bezwan­gen die Bam­ber­ger am Mitt­woch­abend RASTA Vech­ta mit 96:86 (49:48).

Vor 4.123 Zuschau­ern konn­te das Team von Head Coach Anton Gavel sei­nen neun­ten Sai­son­sieg ver­bu­chen und somit die Hin­run­de mit einer posi­ti­ven Bilanz been­den.
Die Zuschau­er in der BROSE ARENA beka­men eine inten­si­ve und auch span­nen­de Begeg­nung zu sehen, in der bei­de Mann­schaf­ten nach drei­ßig Minu­ten noch Kopf an Kopf lagen. Der letz­te Spiel­ab­schnitt ging mit 23:13 dann jedoch deut­lich an die Gast­ge­ber, die sich so letzt­lich auch ver­dient den Heim­sieg sichern konnten. 

Tops­corer im Team der BMA365 Bam­berg Bas­kets war erneut Mann­schafts­ka­pi­tän Ibi Wat­son mit 28 Punk­ten. Auch Cobe Wil­liams (19) sowie Richard Bal­int und Demar­cus Demo­nia (je 13) kamen auf eine zwei­stel­li­ge Punkt­aus­beu­te. Bes­ter Wer­fer im Team der Nie­der­sach­sen war Tom­my Kuh­se mit 24 Punk­ten. Liga-Tops­corer Alon­zo Ver­ge Jr. hielt die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung in die­sem Spiel bei nur 6 Punkten.


Spiel­ver­lauf

Mit der auch im 17. BBL-Spiel glei­chen Start­for­ma­ti­on began­nen die Bam­ber­ger gut. Wäh­rend man selbst in den ers­ten Angrif­fen den Vechtaer Korb gut und kon­se­quent atta­ckier­te, ließ man die Offen­si­ve des Geg­ners zunächst nicht zur Ent­fal­tung kom­men. Nach zwei Ball­ver­lus­ten der Nie­der­sach­sen führ­te man so mit 4:0 (2.). Ein eige­ner Ball­ver­lust führ­te dann auch zu den ers­ten Zäh­lern der Gäs­te, die nun ange­trie­ben durch Tom­my Kuh­se lang­sam bes­ser ins Spiel fan­den. Der US-Ame­ri­ka­ner traf zunächst von jen­seits der 6,75-Meter-Linie zum 6:5, ehe auf der Gegen­sei­te Ibi Wat­son eben­falls mit einem Drei­er kon­ter­te. Richard Bal­int pack­te einen wei­te­ren erfolg­rei­chen Distanz­wurf zum 12:5 (4.) oben­drauf. Bei Vech­ta ging es immer wie­der über Kuh­se, der beim 18:14 (7.) bereits 10 Zäh­ler auf sei­nem Kon­to hat­te. Trotz ihrer zu die­sem Zeit­punkt schon vier Ball­ver­lus­te gin­gen die Gäs­te nach dem Drei­er von Lloyd Pan­di beim 18:19 (8.) dann sogar erst­mals in Füh­rung. Anton Gavel reagier­te sofort und nahm eine Aus­zeit, die sein Team bis zum Ende des Vier­tels auch tat­säch­lich wie­der auf Kurs brach­te. Nach einem 8:2‑Lauf, den Richard Bal­int mit sei­nen Zäh­lern neun und zehn im ers­ten Vier­tel abschloss, lag man zum Ende des ers­ten Abschnitts mit 26:21 in Front.

Die­se Füh­rung war nach nur 90 Sekun­den im zwei­ten Vier­tel aller­dings schon wie­der weg, nach­dem Tom­my Kuh­se aber­mals traf und zum 26:26 (12.) wie­der aus­glich. Per Alley-Oop auf Zuspiel von Cobe Wil­liams brach­te Dani­el Kep­pe­l­er die Bam­berg dann erneut leicht in Füh­rung (31:29/13.), ehe letzt­lich fünf Punk­te von Rück­keh­rer Tibor Pleiß das Momen­tum zurück in Rich­tung Vech­ta kip­pen ließ (31:35/14.). Ibi Wat­son & Co. blie­ben dran, doch es dau­er­te bis zur 19. Minu­te, ehe Adri­an Pet­ko­vić nach einem Ball­ge­winn per Korb­le­ger die Füh­rung wie­der auf Bam­ber­ger Sei­te zurück­ho­len konn­te (44:43). Die­se Ein-Punkt-Füh­rung nah­men die Haus­her­ren dann auch zur Pau­se mit in die Kabi­ne (49:48). Wäh­rend zur Halb­zeit auf Bam­ber­ger Sei­te bereits drei Spie­ler zwei­stel­lig gepunk­tet hat­ten (Wil­liams 12, Bal­int und Demo­nia je 10) war Tom­my Kuh­se mit 17 Punk­ten der über­ra­gen­de Spie­ler in Rei­hen der Gäste.


„Ich bin froh, dass wir dann im letz­ten Vier­tel die Stopps bekom­men haben“

Voll fokus­siert star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die zwei­te Halb­zeit. Allen vor­an Ibi Wat­son. In nur 2:42 Minu­ten ver­dop­pel­te er sei­ne Punkt­aus­beu­te der ers­ten Halb­zeit von 9 auf 18 Zäh­ler und brach­te buch­stäb­lich im Allein­gang sein Team beim 58:50 (23.) wie­der etwas deut­li­cher in Füh­rung. Die Bam­ber­ger behaup­te­ten ihren Vor­sprung (63:55/24.), wei­ter abschüt­teln konn­ten sie ihren Geg­ner jedoch nicht. Im Gegen­teil: Vech­ta kämpf­te sich zurück. Bam­ba, Dan­dridge und Brown dreh­ten das Spiel für RASTA mit einem 10:1‑Lauf aber­mals auf den Kopf (64:65/26.) wor­auf die nächs­te Bam­ber­ger Aus­zeit fäl­lig wur­de. Das Spiel wog­te nun rich­tig hin und her. Bam­berg ging wie­der in Füh­rung (66:65), doch Vech­ta ant­wor­te­te (66:70). Mit einem unglaub­li­chen Dun­king trotz Foul brach­te Aus­tin Crow­ley sein Team 43 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Vier­tels mit 73:70 erneut nach vor­ne, ehe Tevin Brown per Drei­er nach 30 Minu­ten auf unent­schie­den stellte. 

Erneut star­te­ten die Bam­ber­ger bes­ser ins Vier­tel und lagen nach dem Drei­er von Demar­cus Demo­nia mit 80:75 (32.) in Füh­rung. Bam­ba und Brown ega­li­sier­ten die Füh­rung jedoch umge­hend (80:80/33.). Die BMA365 Bam­berg Bas­kets stan­den nun aber in der Defen­si­ve wie­der sta­bi­ler und waren im Angriff mit Zach Ens­min­ger und Ibi Wat­son erfolg­reich (87:81/35.). Vier Minu­ten vor dem Spie­len­de dann die gro­ße Mög­lich­keit für RASTA, das Spiel noch­mals zu sei­nen Guns­ten kip­pen zu kön­nen. Nach einem Foul­spiel von Ibi Wat­son wur­de das Ver­ge­hen nach Coa­ches Chall­enge auf unsport­li­ches Foul upge­gra­det. Dan­dridge ließ jedoch bei­de Frei­wür­fe lie­gen und auch der anschlie­ßen­de Ball­be­sitz brach­te kei­ne Punk­te für Vech­ta. Statt­des­sen traf Cobe Wil­liams auf der Gegen­sei­te per Drei­er zum 91:83 (37.). Im dar­auf­fol­gen­den Angriff kas­sier­te Tibor Pleiß beim Rebound sein 5. Foul. Zudem erhielt RASTA Coach Chris­ti­an Held ein Tech­ni­sches Foul. Die fäl­li­gen Frei­wür­fe nutz­ten Ibi Wat­son und EJ Onu zum 94:83 und sorg­ten so gut drei Minu­ten vor dem Ende für die Vorentscheidung.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Es war ein offen­si­ves Spiel, was wir uns ger­ne anders vor­ge­stellt und somit defen­siv natür­lich auch bes­ser Zugriff bekom­men hät­ten. Gera­de in der ers­ten Halb­zeit haben wir Tom­my Kuh­se nicht kon­trol­lie­ren kön­nen und 48 Punk­te für Vech­ta sind ein­fach zu viel“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wir haben auch gescort, aber das war eher das Spiel, das in Vech­t­as Rich­tung geht. Wir hat­ten dann im drit­ten Vier­tel auch ein­mal das Momen­tum, das wir aber auch rela­tiv schnell wie­der ver­lo­ren haben. Ich bin froh, dass wir dann im letz­ten Vier­tel die Stopps bekom­men haben, die für uns wich­tig waren, um den Sieg nach Hau­se zu fah­ren. Gera­de in der Situa­ti­on, in der sich Vech­ta befin­det, sind sie unfass­bar schwer und gefähr­lich zu spie­len. Genau das waren sie heu­te auch und so bin ich froh dar­über, dass wir auch so ein knap­pes Spiel gewin­nen konnten.“

Wie schon zuletzt bleibt den BMA365 Bam­berg Bas­kets auch nach dem Heim­sieg gegen RASTA Vech­ta nicht groß­ar­tig viel Zeit zum Ver­schnau­fen. Bereits am kom­men­den Sonn­tag steht für die Bam­ber­ger das nächs­te Spiel in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga auf dem Spiel­plan. Für das Team aus Freak City geht es zur Neu­auf­la­ge des Fran­ken­der­bys zu den Fit­ness First Würz­burg Bas­kets. Das Hin­spiel in der BROSE ARENA hat­ten die Bam­ber­ger vor weni­gen Tagen mit 92:86 für sich ent­schei­den kön­nen. Tip-Off zum Rück­spiel in der tec­ta­ke Are­na in Würz­burg ist am kom­men­den Sonn­tag um 16:30 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

Zu vie­le Offen­siv­re­bounds kos­ten BMA365 Bam­berg Bas­kets das Spiel in Bonn

5.941 Zuschau­er im bei­na­he aus­ver­kauf­ten Tele­kom Dome sahen am Mon­tag­abend beim Gast­spiel der BMA365 Bam­berg Bas­kets bei den Tele­kom Bas­kets Bonn eine bis in die letz­te Sekun­de packen­de und höchst inten­si­ve Par­tie. Am Ende unter­la­gen die Bam­ber­ger am 14. Spiel­tag in der easy­Cre­dit BBL hauch­dünn mit 74:76 (36:36).

Die Nie­der­la­ge setz­te es, obwohl die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die­ser Par­tie aus allen Berei­chen die bes­se­ren oder zumin­dest glei­chen Wurf­quo­ten hat­ten. Die Rhein­län­der schnapp­ten sich jedoch 22 Offen­siv­re­bounds und kamen am Ende im Ver­gleich zum Team von Head Coach Anton Gavel auf fünf Feld­wurf­ver­su­che sowie auf vier Frei­wür­fe mehr. Eben die­ses Chan­cen-Plus bescher­te den Tele­kom Bas­kets letzt­lich den doch etwas glück­li­chen Heim­sieg, zumal der mög­li­che Bam­ber­ger Game-Win­ner, ein Buz­zer-Bea­ter-Drei­er von Moritz Krim­mer, den Korb nur knapp verfehlte.

Tops­corer der Rhein­län­der war Ali­jah Comit­hi­er mit 22 Punk­ten. Auf Bam­ber­ger Sei­te konn­te Demar­cus Demo­nia 17 Zäh­ler verbuchen.


Der Spiel­ver­lauf

Hoch­mo­ti­viert gin­gen bei­de Teams die Par­tie an. Das Bestre­ben, sich durch einen Sieg oben in der Tabel­le wei­ter fest­zu­set­zen, war von Beginn an auf dem Par­kett zu spü­ren, wes­halb es hüben wie drü­ben doch ein paar Wurf­ver­su­che benö­tig­te, ehe die ers­ten Punk­te auf die Anzei­ge­ta­fel kamen (4:2/3.). Knapp vier Minu­ten waren gespielt, als der Drei­er von Richard Bal­int die Par­tie wie­der aus­glich (10:10/4.). Nun aber star­te­ten die Gast­ge­ber einen klei­nen Run und zogen auf 11:17 (6.) etwas davon. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets blie­ben aller­dings ihrer Linie treu, beweg­ten den Ball im Angriff gut und kamen so wie­der her­an. Mit einem Dunk schloss Dani­el Kep­pe­l­er einen 8:0‑Lauf der Bam­ber­ger ab und man lag 78 Sekun­den vor dem Ende des ers­ten Vier­tels wie­der selbst mit 19:17 (9.) vor­ne. Die Füh­rung konn­te man auch nach dem ers­ten Abschnitt (22:21) behaupten.

Auch im zwei­ten Vier­tel schenk­ten sich bei­de Mann­schaf­ten nichts. Mit sei­nen bei­den ein­zi­gen Punk­ten des Spiels brach­te Patrick Heck­mann die Bon­ner zunächst erst ein­mal leicht in Front (25:31/15.), ehe Demar­cus Demo­nia mit einem Coast-to-Coast-Dunk nur wenig spä­ter wie­der auf 32:31 für Bam­berg stell­te. Kopf an Kopf absol­vier­te man das zwei­te Vier­tel und fol­ge­rich­tig stand es zur Pau­se 36:36-Unentschieden. 


„Die 22 Bon­ner Offen­siv­re­bounds waren heu­te der ent­schei­den­de Faktor“

Der Start in die zwei­te Halb­zeit gehör­te den Gäs­ten. Demar­cus Demo­nia und EJ Onu waren es, die ihre Mann­schaft in den ers­ten bei­den Minu­ten nach dem Sei­ten­wech­sel zum 44:38 (22.) war­fen. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets blie­ben auch wei­ter­hin in Füh­rung (50:43/25.). 3:28 Minu­ten vor dem Ende des drit­ten Vier­tels betrug der Vor­sprung nach zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von Moritz Krim­mer sogar schon acht Zäh­ler (55:47), doch die Bon­ner kon­ter­ten stark. 16 Sekun­den vor der nächs­ten Vier­tel­pau­se ver­kürz­te Tylan Birts auf 56:55, ehe Demar­cus Demo­nia mit der Schluss­si­re­ne noch einen Drei­er zum 59:55 ver­sen­ken konnte. 

Die ers­ten bei­den Minu­ten des Schluss­ab­schnitts gehör­ten nun den Bon­nern, die den Rück­stand schnell wie­der in eine Füh­rung ummün­zen konn­ten (59:60/32.). Den­noch aber spiel­ten bei­de Mann­schaf­ten bis zu die­sem Zeit­punkt abso­lut auf Augen­hö­he. Nun jedoch schlu­gen die vie­len Offen­siv­re­bounds der Bon­ner zu Buche. Sage und schrei­be die Hälf­te ihrer ins­ge­samt 22 ein­ge­sam­mel­ten Abpral­ler unter dem Bam­ber­ger Korb hol­ten sie sich im Schluss­ab­schnitt, wes­halb sie sich dank die­ser Chan­cen­viel­falt 2:52 Minu­ten vor dem Ende wie­der auf 66:73 abset­zen konn­ten. Die Bam­ber­ger aber kämpf­ten sich ver­bis­sen noch­mals her­an. 30 Sekun­den vor dem Ende stell­te Cobe Wil­liams mit zwei getrof­fe­nen Frei­wür­fen auf 72:74. Beim Stand von 74:76 ging Mar­cel Kes­sens für die Bon­ner 11 Sekun­den vor dem Ende an die Frei­wurf­li­nie, wo er bei­de Mög­lich­kei­ten ver­gab und der Ball noch ein­mal in den Bam­ber­ger Hän­den lan­de­te. Über Wat­son und Demo­nia kam der Ball zu Moritz Krim­mer, des­sen Drei­er kurz vor dem Ertö­nen der Schluss­si­re­ne jedoch hin­ten vom Korb wie­der zurück ins Feld sprang.

„Ich gra­tu­lie­re Mar­ko Stan­ko­vic und sei­nem Team zum Sieg. Die 22 Bon­ner Offen­siv­re­bounds waren heu­te der ent­schei­den­de Fak­tor“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wir waren nicht phy­sisch genug und haben ver­sucht, Bonn mit blo­ßer Sprung­kraft beim Reboun­ding zu über­tref­fen. Zudem haben wir vie­le schlech­te Drei­punk­te­wür­fe genom­men, anstatt ande­re Optio­nen zu suchen. Am Ende hat uns unse­re Leis­tung beim Defen­siv-Reboun­ding das Genick gebrochen.”

Wie schon im Dezem­ber, so bleibt den BMA365 Bam­berg Bas­kets auch im Janu­ar nur sehr wenig Zeit zwi­schen den ein­zel­nen Spie­len. Bereits am kom­men­den Frei­tag war­tet die nächs­te Auf­ga­be auf das Team von Head Coach Anton Gavel. Dann ist man erneut zuhau­se in der BROSE ARENA gefragt, wenn die MHP RIESEN aus Lud­wigs­burg ihre Visi­ten­kar­te in Freak City abge­ben wer­den. Tip-Off zur Par­tie gegen die RIESEN ist am Frei­tag um 20:00 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

2026 beginnt für die BMA365 Bam­berg Bas­kets mit einer Rei­se an den Rhein

Mit dem Gast­spiel bei den Tele­kom Bas­kets Bonn star­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets Off am Mon­tag­abend ins neue Jahr. Dabei kommt es am 14. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga zum Wie­der­se­hen mit Patrick Heck­mann, der die Sai­son wäh­rend des ver­let­zungs­be­ding­ten Aus­falls von Moritz Krim­mer im Tri­kot der Bam­ber­ger begon­nen hat­te und nun seit der Län­der­spiel­pau­se das magen­ta­far­be­ne Jer­sey der Rhein­län­der trägt.

Vor dem Spiel­tag lagen bei­de Mann­schaf­ten in der Tabel­le auf den Plät­zen sechs und sie­ben direkt hin­ter­ein­an­der. Die Bon­ner konn­ten das Jahr 2025 mit zwei Sie­gen in Serie abschlie­ßen. Tip-Off am Mon­tag­abend im Tele­kom Dome in Bonn ist um 20 Uhr.

„Mit dem Spiel in Bonn war­tet gleich zu Beginn des Jah­res ein schwie­ri­ges Spiel auf uns. Nicht zuletzt wegen der Kulis­se ist es dort immer schwie­rig zu spie­len. In ihren letz­ten bei­den Spie­len haben sie gezeigt, was sie drauf­ha­ben und wie sie agie­ren kön­nen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Für uns wird es wie­der dar­auf ankom­men, frü­her als im letz­ten Spiel defen­siv Zugriff zu bekom­men. Gegen ihre aggres­si­ve Ver­tei­di­gung müs­sen wir mit unse­rer Offen­si­ve bereit sein, den Ball gut zu bewe­gen. Wir wol­len aus­wärts wie­der eine gute Leis­tung brin­gen, um so an einen Sieg den­ken zu können.“

Drei der letz­ten vier Heim­spie­le konn­ten die Bon­ner gewin­nen. Gegen Ulm (81:79), Chem­nitz (86:82) und Frank­furt (88:76) hat­te man das bes­se­re Ende für sich. Ledig­lich gegen den FC Bay­ern Mün­chen (55:83) muss­te man sich auf eige­nem Par­kett zuletzt geschla­gen geben. Die bei­den letz­ten Sie­ge hol­ten die Rhein­län­der aus­wärts. In Hei­del­berg (100:63) nahm man dank eines über­ra­gen­den ers­ten Vier­tels, das man mit 30:5 gewann, die Punk­te mit und auch beim Aus­wärts­spiel in Jena hat­te man beim 92:80 kei­ne Probleme.

Die Lis­te der Spie­ler im Team der Tele­kom Bas­kets auf der Home­page der easy­Cre­dit BBL ist lang. 19 Namen sind neu, nur einer ist geblie­ben. 16 Spie­ler aus dem Team der Rhein­län­der (dar­un­ter bei­spiels­wei­se Dari­us McGhee, Sam Grie­sel, Bodie Hume, Till Pape, Lars Thie­mann oder auch Tho­mas Ken­ne­dy) ver­zeich­net die Wech­sel­bör­se der BBL als Abgänge. 

Nach drei Jah­ren in Lud­wigs­burg spielt Jona­than Bäh­re (29 Jah­re – PF – 2,08 m) nun sei­ne zwei­te Sai­son im Tri­kot der Tele­kom Bas­kets. Der Power For­ward stand dem Team zuletzt jedoch nicht zur Ver­fü­gung. Anfang Novem­ber muss­te er sich infol­ge anhal­ten­der Knie-Pro­ble­me einem arthro­sko­pi­schen Ein­griff unter­zie­hen, wes­halb er in die­ser Spiel­zeit bis­lang erst zu vier Ein­sät­zen kam. In die­sen Spie­len stand Bäh­re im Schnitt 12:39 Minu­ten auf dem Feld, erziel­te 2,3 Punk­te und hol­te 2,5 Rebounds. Zuletzt stand er am 12. Okto­ber beim 86:68-Auswärtssieg in Ham­burg auf dem Parkett.

Tylan Birts (29 Jah­re – SF – 1,98 m) ist der gefähr­lichs­te Scorer im Team. Der US-Ame­ri­ka­ner kam aus Tsche­chi­en von ERA Nym­burk und macht im Schnitt 12,4 Punk­te pro Spiel. Mit fast 30 Minu­ten Ein­satz­zeit steht er zudem die längs­te Zeit auf dem Feld und nimmt hier­bei mit 11,6 Ver­su­chen pro Par­tie auch die meis­ten Wür­fe aus dem Feld. Ali­jah Comit­hi­er (24 Jah­re – SF – 2,01 m) dürf­te so man­chem Bam­ber­ger Bas­ket­ball-Fan noch im Gedächt­nis sein. Der 24-Jäh­ri­ge spiel­te in der Vor­sai­son für Dzi­ki War­schau und warf mit sei­nem Sprung­wurf in der letz­ten Sekun­de des Rück­spiels in den ENBL-Play­offs in der BROSE ARENA die Polen ins Final Four. In Magen­ta erzielt er bis­her 12,1 Punk­te pro Spiel. Mit Kur Jongkuch (26 Jah­re – C – 2,06 m) haben die Rhein­län­der einen Big Man ver­pflich­tet, den man mit „groß, stark, sta­bil“ umschrie­ben hat. Der Kana­di­er spiel­te letz­te Sai­son im slo­we­ni­schen Ljublja­na und unter­schrieb einen Zwei­jah­res­ver­trag am Rhein. Mit Joel Ami­nu (28 Jah­re – SG – 1,92 m) von RASTA Vech­ta, Micha­el Kes­sens (34 Jah­re – C – 2,05 m) von ALBA BERLIN, Zachery Cooks (26 Jah­re – PG – 1,80 m) von Sci­ence City Jena, Patrick Heck­mann (33 Jah­re – PF – 1,98 m) von den BMA365 Bam­berg Bas­kets und Jeff Gar­rett Jr. (31 Jah­re – PF – 2,01 m) von den NINERS Chem­nitz hat man sich ordent­lich BBL-Erfah­rung ins Team geholt.

Mel­vin Jos­t­mann (25 Jah­re – PF – 1,98 m), Ken­an Rein­hart (18 Jah­re – SG – 1,94 m), Vuk Sce­pa­no­vic (18 Jah­re – SF – 1,95 m), Juh­wan Har­ris-Dys­on (26 Jah­re – SG – 1,98 m), Ben­ja­min Sadi­ko­vic (22 Jah­re – C – 2,08 m), Duje Duj­mo­vic (23 Jah­re – PF – 2,03 m), Jor­ge Meji­as San­chez (24 Jah­re – PG – 1,90 m), Dusan Ilic (17 Jah­re – PG – 1,88 m), Car­lo Schmid (18 Jah­re – PF – 2,05 m), Dani­el Mayr (30 Jah­re – C- 2,18 m) und Malik Idbihi (16 Jah­re – PG – 1,94 m) kom­plet­tie­ren das Ros­t­er der Tele­kom Baskets.

Nach Par­ker Jack­son-Cart­wright, TJ Shorts, Harald Frey und Dari­us McGhee heißt Bonns Play­maker in die­ser Sai­son nun Gray­son Mur­phy (26 Jah­re – PG – 1,88 m). Der US-ame­ri­ka­ni­sche Spiel­ma­cher kam aus der NBA G‑League von den South Bay Lakers, dem Farm­team der Los Ange­les Lakers. Der 26-Jäh­ri­ge hat in Bonn für zwei Jah­re unter­schrie­ben und wird von Head Coach Mar­ko Stan­ko­vic als ein exzel­len­ter Spiel­ma­cher bezeich­net, der aus dem Pick-And-Roll für sich und sei­ne Mit­spie­ler kre­ieren kann. Außer­dem ist er mit sei­nen lan­gen Armen in der Defen­se sehr aktiv, sam­melt kon­se­quent Rebounds und Ste­als ein und kann schnell ins Umschalt­spiel schal­ten, das er eben­so gut beherrscht, so Bonns Chef­trai­ner wei­ter. Im bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf sam­mel­te er drei Dou­ble Dou­bles, ein Tri­ple Dou­ble und ist mit einem Wert von 17,1 der effek­tivs­te Spie­ler der Bas­kets (12,1 Punk­te und 4,8 Rebounds). Sei­ne 7,3 Assists pro Spiel sind der zweit­bes­te Wert in der easy­Cre­dit BBL.

Seit Ende Janu­ar ist Mar­ko Stan­ko­vic nun Chef­trai­ner der Tele­kom Bas­kets. Nach der Tren­nung von Roel Moors über­nahm der Ser­be das Team und erhielt einen Ver­trag bis 2027. Bis 2017 war der fast 42-Jäh­ri­ge im Nach­wuchs­be­reich von Par­tizan Bel­grad tätig, ehe er ins Jugend-Pro­gramm der Crails­heim Mer­lins wech­sel­te. Hier arbei­te­te er an der Sei­te von Head Coach Sebas­ti­an Gleim in der Spiel­zeit 2021/​/​22 als Co-Trai­ner der Bun­des­li­ga-Mann­schaft, ehe er 2022 nach Bonn in den Coa­ching Staff von Tuo­mas Iisa­lo wech­sel­te, an des­sen Sei­te er mit den Rhein­län­dern 2023 um den dama­li­gen Team-Cap­tain Kars­ten Tad­da die Bas­ket­ball Cham­pi­ons League gewann. 

Bas­ket­ball Bundesliga

Bam­berg Bas­kets ver­ab­schie­den sich aus 2025 mit einem Heimsieg

Mit Sai­son­sieg Num­mer 7 haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets das Jahr 2025 been­det. Am 13. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga besieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Diens­tag­abend den SYNTAINICS MBC mit 99:74 (61:43) und zog so an den Wei­ßen­fels­ern in der Tabel­le mit einer Bilanz von nun sie­ben Sie­gen und fünf Nie­der­la­gen vorbei.

Nach der Heim­plei­te gegen Ulm hat­te Head Coach Anton Gavel eine Reak­ti­on von sei­ner Mann­schaft gefor­dert, wel­che sein Team in der mit 5.700 Zuschau­ern erneut aus­ver­kauf­ten BROSE ARENA gegen den MBC auch ablie­fer­te. Von Beginn an über­nah­men die Bam­ber­ger um Ibi Wat­son das Kom­man­do auf dem Par­kett. Der Kapi­tän gab sei­nem Team mit bereits 12 Zäh­lern im ers­ten Abschnitt klar den Kurs vor, von dem sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets das gesam­te Spiel über auch nicht abrin­gen lie­ßen und letzt­lich einen Start-Ziel-Sieg ver­bu­chen konnten.

Neben Ibi Wat­son, mit 24 Punk­ten Tops­corer und zudem mit +27 auch effek­tivs­ter Spie­ler der Par­tie, zeig­ten auch Cobe Wil­liams mit 10 Punk­ten, 9 Assists sowie der bes­ten Plus-Minus-Sta­tis­tik (+27) und Demar­cus Demo­nia mit einem Dou­ble Dou­ble aus 20 Punk­ten und 10 Rebounds star­ke Leis­tun­gen. Erfolg­reichs­ter Wer­fer auf Sei­ten der Wei­ßen­fel­ser war Khy­ri Tho­mas mit 18 Punkten.


Der Spiel­ver­lauf

Trotz manch ange­schla­ge­nem Spie­ler konn­te Head Coach Anton Gavel auch gegen das Team aus Sach­sen-Anhalt wie­der sei­ne gewohn­te Start­for­ma­ti­on auf­bie­ten und die leg­te von Beginn an gut los. Die Inten­si­tät in der Ver­tei­di­gung stimm­te und offen­siv spiel­te man teils rich­tig sehens­wert zusam­men. Nach einer zunächst aus­ge­gli­che­nen Anfangs­pha­se (5:5/3.) sorg­te Ibi Wat­son mit sei­nem Korb­er­folg im Fast Break für das 9:5 (4.). Auf Sei­ten der Wöl­fe leis­te­te vor allem Khy­ri Tho­mas Wider­stand. Mit sei­nem zwei­ten Drei­er warf er den MBC auf 9:8 wie­der her­an, doch Ibi Wat­son kon­ter­te eben­falls per Drei­er prompt auf der Gegen­sei­te. Bam­bergs Num­mer 2 war in die­ser Pha­se nicht zu stop­pen. Mit einem Drei-Punk­te-Spiel erhöh­te Wat­son zunächst auf 17:12 (6.), ehe er sei­nen zu die­sem Zeit­punkt bereits erziel­ten 10 Zäh­lern noch wei­te­re hät­te fol­gen las­sen kön­nen. Den Angriff nach Ste­al von Cobe Wil­liams schloss der Kapi­tän jedoch nicht selbst ab. Statt­des­sen fand er den völ­lig blank in der Ecke ste­hen­den Demar­cus Demo­nia, der das Zuspiel per Drei­er zum 20:12 (6.) zu ver­edeln wuss­te. Wöl­fe-Coach Ramon­di­no nahm sei­ne ers­te Aus­zeit. Die erhoff­te Wir­kung blieb jedoch aus, denn das Bam­ber­ger Trio Wat­son, Wil­liams und Demo­nia leg­te noch­mals nach (26:12/8.). Bis zur Vier­tel­pau­se konn­te der MBC zwar etwas ver­kür­zen, doch mit einer soli­den 10-Punk­te-Füh­rung gin­gen die Bam­ber­ger aus dem ers­ten Abschnitt (32:22).

3:12 Minu­ten waren im ers­ten Vier­tel noch zu spie­len, als Bun­des­li­ga-Geschich­te in der BROSE ARENA geschrie­ben wur­de. John Bryant betrat für den MBC das Spiel­feld und kam so zu sei­nem ins­ge­samt 500. Bun­des­li­ga-Ein­satz. Exakt hier in der BROSE ARENA hat­te Big John am 3. Okto­ber 2010 auch sein ers­tes Bun­des­li­ga-Spiel bestrit­ten. Damals im Tri­kot von ratio­ph­arm ulm muss­te er sich den Bam­ber­gern um Tops­corer Anton Gavel (15 Punk­te) mit 59:70 geschla­gen geben. In sei­nem Bun­des­li­ga-Debüt erziel­te John Bryant 10 Punk­te und hol­te 8 Rebounds. Zwölf Punk­te für die Ulmer steu­er­te damals übri­gens der Mann bei, den John Bryant mit sei­nem 500. BBL-Spiel nun in der ewi­gen BBL-Bes­ten­lis­te ein­ge­holt hat, näm­lich Per Günther.

Die ers­ten Minu­ten des zwei­ten Abschnitts gehör­ten nun den Wöl­fen. 135 Sekun­den waren in Vier­tel Num­mer zwei gera­de ein­mal gespielt, als Spen­cer Rea­ves den MBC auf 34:28 her­an­führ­te. Nun unter­brach Anton Gavel das Spiel mit einer Aus­zeit (13.). Im Anschluss änder­te sich zunächst wenig am Abstand bei­der Teams, ehe ein klei­ner Zwi­schen­spurt die BMA365 Bam­berg Bas­kets mit 6 Zäh­lern von Demar­cus Demo­nia zum 46:34 (17.) wie­der deut­li­cher in Füh­rung brach­te. Wil­liams und die eben­falls star­ken Dani­el Kep­pe­l­er und Aus­tin Crow­ley leg­ten nach und kurz vor der Halb­zeit­pau­se hat­te man den Abstand bis auf 21 Zäh­ler (61:40) aus­bau­en kön­nen. Den Pau­sen­stand von 61:43 erziel­te Spen­cer Rea­ves mit einem sei­ner bei­den Drei­er in die­sem Spiel. 


„In der ers­ten Halb­zeit ist offen­siv vie­les gut für uns gelaufen”

Der drit­te Abschnitt soll­te der aus­ge­gli­chens­te der gesam­ten Par­tie wer­den. Am Ende konn­ten die Bam­ber­ger alle Vier­tel für sich ver­bu­chen ( +10 | +8 | +2 | +5 ), in den zehn Minu­ten nach der Pau­se tat sich am Abstand bei­de Teams jedoch eher wenig. Anton Gavels Team star­te­te gut und konn­te den Vor­sprung zunächst auf 71:47 (24.) wei­ter aus­bau­en. Mit einem 10:2‑Run bis­sen die Wöl­fe erst ein­mal zurück (73:57/28.), ehe Krim­mer und Crow­ley zum Ende des drit­ten Vier­tels wie­der auf +20 stell­ten (77:57).

Im Schluss­ab­schnitt ver­stan­den es die Bam­ber­ger aus­ge­zeich­net, die Wöl­fe auch wei­ter­hin auf Distanz zu hal­ten. Über 80:60 (32.) und 85:65 (34.) hielt man den Abstand von nach dem drit­ten Vier­tel auch wei­ter­hin kon­stant. Die Ver­tei­di­gung stand nach wie vor gut und auch beim Rebound hat­te man am Ende mit 40:36 die Nase vor­ne. Als dann knapp vier Minu­ten vor dem Ende Ibi Wat­son und Dani­el Kep­pe­l­er (der star­ke Tip-In von Dani­el zum 90:67 wur­de in der offi­zi­el­len Sta­tis­tik als Eigen­korb gewer­tet und somit Kapi­tän Ibi Wat­son gut­ge­schrie­ben) auch offen­siv noch­mals nach­leg­ten, war spä­tes­tens beim 92:67 (38.) alles zuguns­ten der Haus­her­ren ent­schie­den. Mit zwei ver­wan­del­ten Frei­wür­fen war es dies­mal Adri­an Pet­ko­vić, der den 99:74-Endstand mar­kie­ren durfte.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Sieg und für die Art und Wei­se, wie sie nach der Nie­der­la­ge gegen Ulm heu­te geant­wor­tet haben. Man­che Jungs haben heu­te ange­schla­gen viel gespielt, was auch ihren Cha­rak­ter zeigt. In der ers­ten Halb­zeit ist offen­siv vie­les gut für uns gelau­fen, was das Spiel natür­lich auch ein­fa­cher gemacht hat“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „In der zwei­ten Halb­zeit haben wir dann aber auch unse­re Stopps bekom­men, die wir gebraucht haben. Nach vie­len Heim­spie­len war das jetzt viel­leicht ein Spiel, mit dem wir zufrie­den sein kön­nen, so wie wir es letzt­lich gestal­tet haben. Jetzt ist es für uns wich­tig, die Jungs alle gesund zu bekom­men und dann geht es nach Bonn.“

Am Mon­tag, 5. Janu­ar gibt es in Bonn ein Wie­der­se­hen mit Patrick Heck­mann. Tip-Off im Tele­kom Dome gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn ist um 20:00 Uhr. Im ers­ten Heim­spiel des neu­en Jah­res bekommt man es dann am 9. Janu­ar mit den MHP RIESEN Lud­wigs­burg zu tun. Tip-Off in der BROSE ARENA an die­sem Frei­tag­abend ist dann eben­falls um 20:00 Uhr.

BMA365 Bam­berg Baskets

Zum Jah­res­aus­klang geht es gegen den MBC

Nach dem Test­spiel sowie dem Auf­ein­an­der­tref­fen im Ach­tel­fi­na­le des BBL-Pokals ste­hen sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets und der SYNTAINICS MBC in die­ser Sai­son nun am Diens­tag­abend bereits zum drit­ten Mal gegenüber.

Dies­mal geht es für bei­de Mann­schaf­ten um wich­ti­ge Punk­te in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga. Wäh­rend die ers­ten bei­den Begeg­nun­gen jeweils im Osten statt­fan­den, steht man sich am 13. Spiel­tag in der easy­cre­dit BBL nun in der BROSE ARENA in Bam­berg gegen­über. Tip-Off zum Match zwi­schen den BMA365 Bam­berg Bas­kets und den Wöl­fen aus Sach­sen-Anhalt ist am Diens­tag­abend um 18:30 Uhr. 

„Mit dem MBC kommt die Mann­schaft mit der zweit­bes­ten Drei­punk­te-Quo­te der gesam­ten Liga nach Bam­berg. Wir haben gese­hen, was im letz­ten Spiel gegen Ulm pas­siert ist, als sie 63% ihrer Drei­er getrof­fen haben“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Des­halb wird es dar­auf ankom­men, sich dar­auf zu kon­zen­trie­ren, defen­siv statt­zu­fin­den und ihnen die­se Stär­ke zu neh­men. Das Spiel gegen den MBC wird sicher­lich unse­ren Cha­rak­ter zei­gen. Wir wer­den sehen, ob wir in der Lage sein wer­den, nach einer Nie­der­la­ge, so wie wir sie erlebt haben, uns inner­halb von drei Tagen wie­der zurück­zu­kämp­fen. Wir erwar­ten, dass wir uns deut­lich bes­ser prä­sen­tie­ren und vor allem phy­si­scher und aggres­si­ver zu Wer­ke gehen.“

Unter der Regie ihres neu­en Chef­trai­ners leg­ten die Wöl­fe los wie die Feu­er­wehr. Das Team von Mar­co Ramon­di­no war mit 5 Sie­gen in Serie in die BBL-Sai­son gestar­tet und steht aktu­ell mit einer Bilanz von 7 Sie­gen und 5 Nie­der­la­gen im obe­ren Tabel­len­drit­tel. Neben dem Auf­stei­ger aus Trier zäh­len die Wöl­fe zu den posi­ti­ven Über­ra­schun­gen der neu­en Spielzeit.

Am letz­ten Spiel­tag muss­ten sich die Wöl­fe im Ost-Der­by den NINERS Chem­nitz geschla­gen geben. 90:94 hieß es am Ende für die Sach­sen in einem über die gesam­te Spiel­zeit hart umkämpf­ten Spiel. Vor 6.644 Zuschau­ern in der QUARTERBACK Immo­bi­li­en ARENA in Leip­zig waren Charles Cal­li­son mit 30 und Khy­ri Tho­mas mit 24 Punk­ten die bei­den bes­ten Scorer des MBC.

Head Coach Anton Gavel hat die Qua­li­tät der Wöl­fe von jen­seits der 6,75-Meter-Linie ange­spro­chen. Fünf Spie­ler des MBC haben eine Tref­fer­quo­te bei den Drei­ern von zwi­schen 37 und 50 Pro­zent. 21,4 Drei­er neh­men die­se fünf Spie­ler im Schnitt gemein­sam pro Par­tie, von denen im Schnitt 8,8 Wür­fe im geg­ne­ri­schen Korb zap­peln. Nach dem FC Bay­ern Mün­chen (18,6) bege­hen die Wöl­fe im Schnitt pro Par­tie die wenigs­ten Fouls (20,3).

So wie die Bam­ber­ger in der letz­ten Sai­son, gehen die Wöl­fe in die­ser Spiel­zeit neben der BBL auch in der Euro­pean North Bas­ket­ball League an den Start. Vier Spie­le hat man hier bis­lang absol­viert: alle wur­den gewon­nen. In Bris­tol bei den Fly­ers sieg­te man mit 93:76, gegen die Let­ten von Val­mie­ra Glass Via gewann man mit 89:69. Im nor­we­gi­schen Fyl­lin­gen hat­te man mit 107:64 kei­ne Mühe, eben­so wenig wie gegen die Esten von Tal Tech, die man mit 84:57 besiegte.

Charles Cal­li­son, der Anfüh­rer der Wöl­fe, konn­te sei­nen Punk­te­schnitt im Ver­gleich zum Vor­jahr um rund 50 Pro­zent stei­gern und bringt es bei gleich­ge­blie­be­ner Spiel­zeit (etwas über 28 Minu­ten) in die­sem Jahr auf 15,1 Zäh­ler pro Par­tie. Sei­ne Sai­son-Best­leis­tung von 30 Punk­ten stell­te der in Kali­for­ni­ern gebo­re­ne US-Ame­ri­ka­ner erst am letz­ten Spiel­tag in der Par­tie gegen Chem­nitz auf.

Jure Pla­ni­nic ist der bes­te Reboun­der im Team des MBC. Der 2,06 Meter gro­ße Kroa­te schnappt sich durch­schnitt­lich 7,3 Rebounds pro Spiel. Er kam vom bul­ga­ri­schen Meis­ter Ril­ski Sport­ist zum MBC, wo er einen Zwei­jah­res­ver­trag unter­schrieb. Zudem erzielt der Big Man durch­schnitt­lich 10,3 Punk­te und agiert mit einer Effek­ti­vi­tät von 13,5.

Auch bei den Assists führt Charles Cal­li­son das Team an. 4,4 sei­ner Päs­se füh­ren zu Punk­ten für den MBC. Der 31-Jäh­ri­ge sucht aber doch eher selbst den Abschluss, was nicht nur sein Punk­te­schnitt ver­mu­ten lässt. Auch die Anzahl sei­ner Drei­er­ver­su­che pro Par­tie ist ein Indiz hier­für. Fast 7 Wür­fe von jen­seits der 6,75-Meter-Linie nimmt der Point Guard der Wei­ßen­fel­ser im Schnitt pro Spiel.

Er führt zwar kei­ne der oben ange­führ­ten Sta­tis­ti­ken an, ist aber ins­ge­samt der effek­tivs­te Spie­ler im Team von Head Coach Ramon­di­no. Khy­il Tho­mas über­zeugt mit 11,5 Punk­ten, 4,9 Rebounds, 4,3 Assists und 1,4 Ste­als. So bringt es der aus der Tür­kei von Pet­kim Spor über die Cal­ga­ry Sur­ge in der Cana­di­an Eli­te Bas­ket­ball League gekom­me­ne Guard auf einen Effek­ti­vi­täts­wert von 14,5.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets gegen den Vize­meis­ter auf ver­lo­re­nem Posten

Nach zuletzt zwei Sie­gen in Serie haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets am 12. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga wie­der eine Nie­der­la­ge ein­ste­cken müs­sen. Gegen den deut­schen Vize­meis­ter ratio­ph­arm ulm unter­lag das Team um Mann­schafts­ka­pi­tän Ibi Wat­son am Sams­tag­abend mit 83:106 (35:53).

Die 5.700 Zuschau­er in der aus­ver­kauf­ten BROSE ARENA sahen eine aus­ge­zeich­net ein­ge­stell­te Ulmer Mann­schaft, der es mit einer Zonen­press­ver­tei­di­gung immer wie­der gelang, dem Bam­ber­ger Spiel die gefürch­te­te Geschwin­dig­keit zu neh­men. Zudem hat­ten meh­re­re Ulmer Wer­fer einen Sah­n­etag erwischt. Ins­ge­samt fan­den 17 der 27 Ulmer Drei­punk­te­wür­fe (= 63%) den Weg in den Bam­ber­ger Korb. 

Beson­ders heiß prä­sen­tier­te sich Mark Smith. Der US-Ame­ri­ka­ner traf 7‑mal von hin­ter der 6,75-Meter-Linie und war mit 29 Punk­ten Tops­corer des Spiels sowie mit 9 ein­ge­sam­mel­ten Abpral­lern auch bes­ter Reboun­der. Bes­ter Punk­te­samm­ler in Rei­hen der BMA365 Bam­berg Bas­kets war Cobe Wil­liams mit 14 Punk­ten, auf einen zwei­stel­li­gen Effek­ti­vi­täts­wert brach­te es im Team von Head Coach Anton Gavel jedoch nur ein Akteur. EJ Onu kam mit 10 Zäh­lern und 5 geblock­ten Wür­fen auf eine Effek­ti­vi­tät von 12.


Spiel­ver­lauf

Die Bam­ber­ger benö­tig­ten einen Moment, um vor rest­los aus­ver­kauf­tem Haus ins Spiel zu fin­den. 2:22 Minu­ten waren bereits gespielt, als Richard Bal­int mit einem Drei­er (3:4/3.) die ers­ten Bam­ber­ger Punk­te der Par­tie erzie­len konn­te. Wenig spä­ter sorg­te dann Cobe Wil­liams mit einem Vier-Punk­te-Spiel für die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung (9:8/4.). Schon hier aber offen­bar­te die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung unge­wohn­te Schwä­chen und ließ die Ulmer immer wie­der zu ein­fa­chen Korb­er­fol­gen kom­men. Offen­siv konn­te man jedoch dage­gen­hal­ten, denn zunächst fie­len die Drei­er und so lag man nach dem erfolg­rei­chen Distanz­wurf von Aus­tin Crow­ley zum 16:16 (7.) gleich­auf. In den kom­men­den nicht ein­mal 60 Sekun­den zogen die Ulmer mit einem 7:0‑Lauf erst­mals davon (16:23/8.) und hat­ten auf Bam­ber­ger Sei­te mit ihrer Ver­tei­di­gung zu die­sem Zeit­punkt schon vier Ball­ver­lus­te for­ciert. Chris­ti­an Seng­fel­der erhöh­te den Ulmer Vor­sprung noch­mals (18:28/9.), ehe Moritz Krim­mer mit einem Drei­er den 21:26-Zwischenstand nach dem ers­ten Vier­tel erzie­len konnte.

Der Start ins zwei­te Vier­tel gehör­te nun den Haus­her­ren. Groß­ar­tig unter­stützt von den eige­nen Fans kamen Ibi Wat­son & Co. nun wie­der her­an. Nahe­zu die exakt glei­che Zeit­span­ne, die die Fans zu Beginn auf die ers­ten Zäh­ler war­ten muss­ten, nutz­ten die Bam­ber­ger hier, um nach Drei­er und erfolg­rei­chem Sprung­wurf ihres Mann­schafts­ka­pi­täns auf 27:28 (13.) zu ver­kür­zen. Plötz­lich aber ging nichts mehr und die Ulmer zogen aber­mals in Win­des­ei­le (es dau­er­te hier nicht ein­mal zwei Minu­ten) davon. Mit einem 13:0‑Run, dar­un­ter drei Drei­er von Tobi­as Jen­sen, setz­ten sich die Ulmer wie­der ab (27:41/15.). Bis zur Halb­zeit­pau­se konn­ten die Gäs­te ihre Füh­rung sogar noch ein klein wenig wei­ter aus­bau­en, da sie ihre Chan­cen in der Offen­si­ve hoch­pro­zen­tig nutz­ten (58% Tref­fer­quo­te aus dem Feld, 64% Tref­fer­quo­te bei den Drei­ern). Zudem ließ die Ulmer Ver­tei­di­gung kein Bam­ber­ger Tem­po-Spiel zu und zwang die Gast­ge­ber ein ums ande­re Mal in schwie­ri­ge Situa­tio­nen (9 Ball­ver­lus­te in der ers­ten Halb­zeit) und Abschlüs­se. Beim Stand von 35:53 ging es in die Halbzeitpause.


„Defen­siv haben wir sie nie stop­pen können“

Wie schon in Vier­tel Num­mer zwei star­te­ten die Bam­ber­ger auch nach der Pau­se gut. Nach zwei Drei­ern in Fol­ge von Cobe Wil­liams brann­te die Are­na zu Beginn des drit­ten Vier­tels plötz­lich wie­der so rich­tig (43:56/23.) und Ulms Coach Ty Har­rel­son muss­te per Aus­zeit erst ein­mal die Brem­se zie­hen. Die Bam­ber­ger blie­ben jetzt dran und dank zwei ver­rück­ter Abschlüs­se von Zach Ens­min­ger war man bis auf 50:57 (26.) wie­der dran. Nach zwei ver­wor­fe­nen Frei­wür­fen von Teo Mili­cic hät­te man sogar die Mög­lich­keit haben kön­nen, noch wei­ter zu ver­kür­zen, doch den Ball nach dem ver­ge­be­nen Frei­wurf angel­te sich Ulms Chris­to­pher Led­lum, der Chris­ti­an Seng­fel­der so den Drei­er zum 50:60 auf­le­gen konn­te. Jetzt waren die Gäs­te wie­der am Drü­cker. Ange­führt von Mark Smith, der allein im drit­ten Vier­tel 14 sei­ner ins­ge­samt 29 Punk­te erziel­te, gelang es den Ulmern, ihren Vor­sprung wie­der in Rich­tung Halb­zeit-Niveau zu schrau­ben. Beim Stand von 61:76 ging es in die letz­ten zehn Minuten. 

Hier brauch­ten die Ulmer gera­de ein­mal drei Minu­ten, um end­gül­tig für kla­re Ver­hält­nis­se zu sor­gen. Mit einem 12:0‑Lauf zum Start in den Schluss­ab­schnitt zog man auf 61:88 (33.) davon und sorg­te bereits hier für die Vor­ent­schei­dung. Chris­ti­an Seng­fel­der war es an alter Wir­kungs­stät­te dann vor­be­hal­ten, gut zwei Minu­ten vor dem Ende mit einem Drei-Punk­te-Spiel die Ulmer Punkt­aus­beu­te drei­stel­lig zu machen. Mit 83:106 unter­la­gen die BMA365 Bam­berg Bas­kets am Ende dem deut­schen Vize­meis­ter, der auch ohne Nel­son Wei­de­mann und Tho­mas Klepei­sz zu einem ins­ge­samt hoch ver­dien­ten und damit vier­ten BBL-Sieg in Fol­ge kam.

„Glück­wunsch an Ulm zum Sieg. Wir waren heu­te nicht in der Lage, ihre Phy­sis zu matchen. 106 Punk­te und deren Drei­er­quo­te sind ein Beleg, dass wir nicht gut ver­tei­digt haben und am Wurf nahe­zu immer die Hän­de unten hat­ten“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Defen­siv haben wir sie nie stop­pen kön­nen, außer viel­leicht zu Beginn des drit­ten Vier­tels, als wir erst­mals etwas aggres­siv gespielt hat­ten. Ansons­ten sind wir im Spiel immer nur dem Rück­stand hin­ter­her­ge­lau­fen. Auch mit unse­rer Offen­si­ve konn­ten wir uns nicht durch­set­zen. Wir haben vie­les nicht rich­tig gemacht und so sind unse­re Abschlüs­se immer in schwie­ri­gen und hart ver­tei­dig­ten Wür­fen geen­det und so ver­liert man dann am Ende auch so deut­lich die­ses Spiel.“

Nur drei Tage nach dem Heim­spiel gegen Ulm steht dem Team von Head Coach Anton Gavel bereits die nächs­te Auf­ga­be bevor. Erneut in eige­ner Hal­le bekommt man es am Diens­tag, 30. Dezem­ber, mit dem SYNTAINICS MBC zu tun. Tip-Off zum Spiel gegen die Wöl­fe aus Sach­sen-Anhalt ist um 18:30 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

Vor vol­lem Haus spie­len die Bam­berg Bas­kets gegen den deut­schen Vizemeister

Unmit­tel­bar nach den Weih­nachts­fei­er­ta­gen bekom­men es die BMA365 Bam­berg Bas­kets in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga am Sams­tag­abend um 18:30 Uhr mit dem Deut­schen Vize­meis­ter zu tun.

Beim Heim­spiel am 12. Spiel­tag gegen ratio­ph­arm ulm kön­nen Head Coach Anton Gavel und sei­ne Mann­schaft dabei auf die best­mög­li­che Unter­stüt­zung ihrer Fans bau­en, denn die BROSE ARENA wird a aus­ver­kauft sein.

„Mit der Ver­pflich­tung von Simon haben sich die Ulmer gut ver­stärkt und nach­dem Led­lum nun wie­der zurück ist, haben sie ihr klei­nes Tief über­stan­den. Der knap­pe Sieg zuletzt in Ber­lin spricht für sich und zeigt die Qua­li­tät, die in der Ulmer Mann­schaft steckt“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wir haben es in der letz­ten Sai­son gera­de im zwei­ten Spiel bit­ter­bö­se erle­ben müs­sen, wie schwie­rig es ist, gegen Ulm zu spie­len. Wir spre­chen über den Vize­meis­ter der letz­ten Spiel­zeit und Euro­Cup-Teil­neh­mer, der nun über Weih­nach­ten eine Woche Zeit hat­te, um sich auf uns vor­zu­be­rei­ten. Umso schwie­ri­ger ist die­se Auf­ga­be für uns, in der wir defen­siv rich­tig her­aus­ge­for­dert sein wer­den. Offen­siv ist es für uns an der Zeit, ein­mal über 40 Minu­ten in einer Par­tie abzuliefern.“

Natür­lich ist das Spiel zwi­schen Ulm und Bam­berg ein Wie­der­se­hen alter Bekann­ter. Wäh­rend es für Bam­bergs Head Coach Anton Gavel gegen jenen Club geht, mit dem er als Roo­kie-Head Coach gemein­sam mit dem nach wie vor als Co-Trai­ner in Ulm täti­gen Tyron McCoy 2023 deut­scher Meis­ter wur­de, keh­ren auf Ulmer Sei­te gleich zwei Ex-Bam­ber­ger zurück nach Freak City. Nel­son Wei­de­mann spiel­te in der Sai­son 2019/​/​20 in Bam­berg, Chris­ti­an Seng­fel­der trug zwi­schen 2019 und 2023 das flam­men­ro­te Jersey.

Bei­de Teams gehen mit einer Sie­ges­se­rie in die­se Par­tie. Wäh­rend die Bam­ber­ger mit Sie­gen gegen Hei­del­berg und in Jena die Auf­ga­be gegen Ulm ange­hen, hat das Team von Head Coach Ty Har­rel­son zuletzt drei BBL-Spie­le in Serie für sich ent­schei­den kön­nen. Dem Aus­wärts­er­folg in Jena (92:70) folg­ten zwei wah­re Cruncht­i­me-Sie­ge. Zunächst besieg­te man auf eige­nem Par­kett RASTA Vech­ta (77:75), ehe man am letz­ten Spiel­tag in der Haupt­stadt bei ALBA BERLIN mit 67:66 den sechs­ten Sai­son­sieg ver­bu­chen konn­te. In der Vor­sai­son traf man zwei­mal in Bam­berg auf­ein­an­der. Wäh­rend die Bam­ber­ger das Duell im BBL-Pokal für sich ent­schei­den konn­ten, sieg­ten die Ulmer Anfang des Jah­res im BBL-Spiel.

Das Gesicht des Vize­meis­ters hat sich stark ver­än­dert. Her­ken­hoff, Jal­low, Bret­zel, Essen­gue, Saraf, Jes­sup oder auch San­tos ste­hen nicht mehr im Kader. Nichts­des­to­trotz ist es Sport­di­rek­tor Thors­ten Lei­ben­ath und sei­nem Team wie­der ein­mal gelun­gen, eine ambi­tio­nier­te Mann­schaft mit sehr inter­es­san­ten Talen­ten zusam­men­zu­stel­len, die von BBL-erfah­re­nen Spie­lern geführt wird.

Geblie­ben? Eigent­lich ist er gekom­men. Nach sei­ner schwe­ren Ver­let­zung, die er sich im Euro­Cup Spiel im Janu­ar gegen Gran Cana­ria zuge­zo­gen hat­te, war Tho­mas Klepei­sz (34 Jah­re – SG – 1,86 m) nach der zurück­lie­gen­den Sai­son ver­trags­los. Der lang­jäh­ri­ge Ulmer Mann­schafts­ka­pi­tän kämpf­te sich in neun Mona­ten har­ter Arbeit aber zurück und erhielt Ende Okto­ber nun einen neu­en Ver­trag für die­se Spiel­zeit. Bis­her kam er nur in zwei Spie­len zum Ein­satz, in denen er im Schnitt 3,5 Punk­te erziel­te. Zu einer fes­ten Grö­ße im Team der Ulmer ist Tobi­as Jen­sen (21 Jah­re – SG – 1,98 m) gereift. Der Däne über­zeug­te bereits in den Finals in der Vor­sai­son gegen den FC Bay­ern und knüpf­te von Beginn der neu­en Spiel­zeit an sei­ne star­ken Leis­tun­gen an. Mit 10,9 Punk­ten pro Spiel sowie 3,5 Rebounds und 4,5 Assists ist er trotz sei­ner jun­gen Jah­re eine wich­ti­ge Säu­le im Spiel der Ulmer. Auch Nel­son Wei­de­mann (26 Jah­re – SG – 1,90 m) ist noch an Bord. Mit sei­ner immensen Ener­gie kann er die kom­plet­te Mann­schaft antrei­ben. Der Natio­nal­spie­ler hat bereits über 200 BBL-Ein­sät­ze auf dem Buckel und gilt als ein extrem unan­ge­neh­mer Ver­tei­di­ger, der das Spiel der Ulmer sehr schnell machen kann. Zudem ist auch Alic Anig­ba­ta (21 Jah­re – SF – 2,03 m) noch da.

Er kam aus Frank­reich von EB Pau-Orthez und besticht durch sei­ne aktu­el­len Sta­tis­ti­ken: Chris­to­pher Led­lum (24 Jah­re – PF – 2,04 m) ist der Tops­corer der Ulmer und steu­ert im Schnitt 18,1 Punk­te bei. Bei einer Effek­ti­vi­tät von 19,1 schnappt er sich zudem 6,4 Rebounds und ist damit hin­ter Jus­tin Simon (29 Jah­re – SF – 1,93 m) zweit­bes­ter Reboun­der des Teams. Simon wur­de Mit­te Novem­ber nach­ver­pflich­tet und spiel­te vor vier Jah­ren bereits ein­mal kurz für die Ulmer. Bis­her kam er in drei Spie­len zum Ein­satz und erziel­te im Schnitt 11,0 Punk­te und hol­te 8,3 Rebounds. Mit Mark Smit­hs (26 Jah­re – SG – 1,93 m) und Malik Osbor­ne (27 Jah­re – C – 2,06 m) hol­te man BBL-erfah­re­ne Spie­ler an die Donau. Smit­hs (44 BBL-Spie­le) stand 2223 in Göt­tin­gen unter Ver­trag, Osbor­ne (53 BBL-Spie­le) spiel­te bereits in Chem­nitz und in Ros­tock. Len Schoor­mann (23 Jah­re – SG – 1,93 m), der vor Sai­son­be­ginn aus Olden­burg nach Ulm gewech­selt war, hat den Ver­ein in Rich­tung Frank­reich wie­der ver­las­sen. Mit dem Fran­zo­sen Moha­med Dia­ki­te (19 Jah­re – PF – 2,08 m), dem Nie­der­län­der Endu­rance Aiya­men­khue (18 Jah­re – C – 2,09 m), dem Fran­zo­sen Meis­sa Faye (17 Jah­re – SF – 2,00 m) und dem Ita­lie­ner Die­go Gara­va­glia (18 Jah­re – SF – 2,01 m) hat Ty Har­rel­son gro­ße Talen­te in sei­nem Team. Nicht zu ver­ges­sen ist der erst 17-jäh­ri­ge Teo Mili­cic (17 Jah­re – PG – 1,92 m), der in sei­nen bis­he­ri­gen fünf Spie­len schon über 12 Minu­ten Ein­satz­zeit im Schnitt bekom­men hat. Joel Cwik (19 Jah­re – SG – 1,95 m), Namo­ri Omog (19 Jah­re – PG – 1,90 m) und Len­ni Kun­ze­witsch (20 Jah­re – PF – 2,05 m) kom­plet­tie­ren das Ulmer Team.

Nach den Abgän­gen von Karim Jal­low, Phil­ipp Her­ken­hoff und Nico­las Bret­zel sowie der Ver­let­zung von Thom­my Klepei­sz galt es in Ulm, die deut­sche Ach­se im Team um Wei­de­mann und Anig­ba­ta wie­der zu stär­ken. Mit der Ver­pflich­tung von Chris­ti­an Seng­fel­der (30 Jah­re – PF – 2,03 m) ist dies den Ulmern auch gelun­gen. Der gebür­ti­ge Lever­ku­se­ner bringt Erfah­rung aus 37 Län­der­spie­len sowie 218 BBL-Ein­sät­zen mit nach Ulm. Nach einem Jahr im Team der Tele­kom Bas­kets Bonn spiel­te er in der letz­ten Sai­son in Frank­reich in Dijon. Sei­ne aktu­el­len Sta­tis­ti­ken: 10,7 Punk­te und 4,5 Rebounds bei einer Effek­ti­vi­tät von 13,1.

19 Jah­re jag­te Ty Har­rel­son selbst als Pro­fi dem Bas­ket­ball hin­ter­her. Unter ande­rem spiel­te er in Finn­land, Ungarn, Aus­tra­li­en und auch in Deutsch­land. Nach einem Jahr beim TV Lan­gen lenk­te er als Spiel­ma­cher von 2006 bis 2008 den BBC Bay­reuth. In der Sai­son 2009/​/​10 war er in Osna­brück, ehe sei­ne Spie­ler­kar­rie­re 2022 in Lan­gen ende­te. 2022 über­nahm Har­rel­son den Chef­trai­ner­pos­ten in Vech­ta, eher er RASTA 2024 in Rich­tung Ulm verließ.

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