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Freak City

Bas­ket­ball Bundesliga

Aus­ver­kauf­te Hal­le peitscht BMA365 Bam­berg Bas­kets zum Sieg gegen Berlin

Auch im drit­ten Spiel der Play­off-Halb­fi­nal-Serie zwi­schen den BMA365 Bam­berg Bas­kets und ALBA BERLIN hat es einen Heim­sieg gege­ben. Nach den bei­den Auf­takt­sie­gen der Ber­li­ner gewan­nen die Bam­ber­ger nun am Don­ners­tag­abend in der mit 5.700 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten BROSE ARENA mit 81:73 (39:30) und ver­kürz­ten damit auf 1:2. Spiel 4 steigt am mor­gi­gen Sams­tag (6. Juni).

Mit einem wei­te­ren Heim­sieg am Sams­tag um 18:30 Uhr in Spiel 4 hät­ten die Bam­ber­ger nun die Mög­lich­keit, die Serie noch­mals nach Ber­lin zurückzuschicken.

Obwohl dem Team von Head Coach Anton Gavel EJ Onu ver­let­zungs­be­dingt fehl­te, prä­sen­tier­ten sich die Bam­ber­ger auch ohne ihren Defen­siv play­er of the year in der Ver­tei­di­gung dies­mal deut­lich stär­ker. Groß­ar­tig von ihren Fans unter­stützt hat­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets die offen­si­ve Aus­beu­te der Alba­tros­se in Vier­tel eins, zwei und vier jeweils unter 20 Zäh­ler hal­ten können.

Tops­corer im Team der Alba­tros­se waren Nor­ris Agba­ko­ko und Jus­tin Bean mit jeweils 14 Punk­ten. Im Team der Haus­her­ren tra­fen Cobe Wil­liams (20) und Ibi Wat­son (18) am bes­ten. Zudem hol­te sich Demar­cus Demo­nia ein Dou­ble Dou­ble mit 12 Punk­ten und 11 Rebounds.

Spiel 4 im Play­off-Halb­fi­na­le zwi­schen Bam­berg und Ber­lin steigt am mor­gi­gen Sams­tag (6. Juni) erneut in Freak City. Tip-Off in der BROSE ARENA ist dann um 18:30 Uhr.


Der Spiel­ver­lauf

Die ers­te Über­ra­schung des Abends für die 5.700 Zuschau­er hat­te Head Coach Anton Gavel parat, der den ver­letz­ten EJ Onu in der Start­for­ma­ti­on durch Finn Dönt­gens ersetz­te. Der 22-Jäh­ri­ge ver­lor zwar den Eröff­nungs­sprung­ball gegen Nor­ris Agba­ko­ko, stör­te den Ber­li­ner Big Man aber in den bei­den ers­ten Angrif­fen des Spiels der­art, dass die­ser nicht erfolg­reich abschlie­ßen konn­te. Wenig Pro­ble­me im Abschluss hat­te hin­ge­gen Cobe Wil­liams. Der Bam­ber­ger Point Guard voll­ende­te zwei Korb­le­ger sowie einen Sprung­wurf und war beim 6:2 (4.) für alle Bam­ber­ger Zäh­ler ver­ant­wort­lich. Durch die Ein­wechs­lung von Jack Kay­il kamen die Haupt­städ­ter nun bes­ser in ihren Rhyth­mus und per Drei­er sorg­te Mar­tin Her­manns­son (6:8/5.) für die ers­te Gäs­te­füh­rung. Ibi Wat­son kon­ter­te jedoch umge­hend eben­falls mit einem Drei­er, doch Sam Grie­sel und Nor­ris Agba­ko­ko ant­wor­te­ten für ALBA (9:12/6.). Mit sei­nem zwei­ten Drei­er hol­te Ibi Wat­son die Füh­rung zurück (15:14/8.), ehe Moritz Krim­mer 79 Sekun­den vor Vier­tel­en­de mit sei­nem Korb­le­ger zum 17:16 bereits für den Zwi­schen­stand nach den ers­ten zehn Minu­ten sorgte.

Wäh­rend in den ers­ten bei­den Spie­len in Ber­lin die Drei­er auf Bam­ber­ger Sei­te nicht wirk­lich fal­len woll­ten, so lief es auf eige­nem Par­kett deut­lich bes­ser (dafür fan­den dies­mal nur einer von 13 Drei­er­ver­su­chen der Ber­li­ner in der ers­ten Halb­zeit das Ziel). Ibi Wat­son und Demar­cus Demo­nia tra­fen zum Start ins zwei­te Vier­tel aus der Distanz (25:18/13.) Ein Drei-Punk­te-Spiel von Dani­el Kep­pe­l­er sowie ein Sprung­wurf aus dem Schnell­an­griff her­aus von Demar­cus Demo­nia sorg­ten beim 32:22 (15.) für die ers­te zwei­stel­li­ge Füh­rung. Bis auf 39:26 (19.) gelang es den BMA365 Bam­berg Bas­kets, ihren Vor­sprung aus­zu­bau­en, ehe Jack Kay­il mit vier Zäh­lern in Fol­ge das 39:30 erziel­te, mit dem es für bei­de Teams auch in die Halb­zeit­pau­se ging. Unmit­tel­bar nach der Halb­zeit­si­re­ne sorg­te Head Coach Anton Gavel noch­mals für einen Auf­re­ger, da er sich der­art hef­tig beschwer­te, dass er von den Schieds­rich­tern mit einem Tech­ni­schen Foul bestraft wurde.


„Es war ein wich­ti­ger Sieg für unser Selbst­ver­trau­en und für unse­re Köpfe“

Halb­zeit zwei begann mit einem Frei­wurf für die Ber­li­ner. Die Stra­fe für das Tech­ni­sche Foul gegen Anton Gavel nutz­te Moses Wood eis­kalt. Eis­kalt trifft auch die Art und Wei­se, wie Finn Dönt­gens die bei­den fol­gen­den Bam­ber­ger Angrif­fe abschloss. Mit zwei wun­der­schö­nen Haken­wür­fen stell­te der Links­hän­der auf 43:31 (21.) und das Bam­ber­ger Spiel nahm immer wei­ter an Fahrt auf. Mit sei­nem vier­ten Drei­er (bei 4 Ver­su­chen) traf Ibi Wat­son bei ablau­fen­der Shot­clock zum 56:41 und Pedro Cal­les muss­te eine Aus­zeit neh­men. Doch auch der fol­gen­de Angriff sei­nes Teams dürf­te ihm nicht gefal­len haben, denn den Ber­li­ner Ein­wurf direkt nach die­ser Aus­zeit angel­te sich Dani­el Kep­pe­l­er, der per Dunk zum 58:41 abschloss (26.). Die Bam­ber­ger schie­nen das Spiel nun voll­ends unter Kon­trol­le zu haben, doch weit gefehlt. ALBA dreh­te wie­der auf und kam mit einem 9:0‑Lauf bis auf 58:50 (29) wie­der her­an. Zach Ens­min­ger been­de­te die Bam­ber­ger Durst­stre­cke mit einem Drei­er aus der lin­ken Spiel­fel­de­cke (61:50/30.), doch auch Jus­tin Bean schlug vor dem Ende des Vier­tels gleich noch zwei­mal von jen­seits der 6,75-Meter-Linie zu und so stand es nach 30 Minu­ten 63:56 für die Hausherren.

J‘wan Roberts nutz­te den ers­ten Ber­li­ner Angriff des Schluss­ab­schnitts zum 63:58, doch Cobe Wil­liams sorg­te auf der Gegen­sei­te für ein Bam­ber­ger Aus­ru­fe­zei­chen. Im Eins-gegen-eins schlug der Bam­ber­ger Auf­bau­spie­ler Ber­lins Micha­el Rataj und stopf­te den Ball zum 65:58 (31.). Wenig spä­ter folg­te der nächs­te Dunk. Dies­mal bedien­te Cobe Wil­liams Finn Dönt­gens, der den Ball im Schnell­an­griff zum 69:59 (33.) in den ALBA-Korb häm­mer­te. Die Ber­li­ner aber kamen umge­hend zurück und nach dem Drei­er von Jonas Mat­tiss­eck (69:64/34.) hol­te Anton Gavel sein Team erst ein­mal wie­der zusam­men. Demo­nia und Crow­ley tra­fen und Bam­berg lag wie­der mit 73:64 vor­ne (36.), doch wenig spä­ter dunk­te Micha­el Rataj den Ball zum 76:71 (39.). Es folg­te die nächs­te Aus­zeit von Anton Gavel in deren Anschluss Cobe Wil­liams aber­mals zum Korb zog und unwi­der­steh­lich zum 78:71 ein­netz­te. Mar­tin Her­manns­son ver­kürz­te an der Frei­wurf­li­nie wie­der auf 78:73, doch 1:04 Minu­ten vor dem Ende mach­te dann Zach Ens­min­ger mit einem wei­te­ren Drei­er zum 81:73 end­gül­tig den Deckel auf Spiel #3, zumal Cobe Wil­liams auf der Gegen­sei­te den Ber­li­ner Angriff mit sei­nem 6. Ste­al in die­ser Par­tie stoppte.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Es war ein wich­ti­ger Sieg für unser Selbst­ver­trau­en und für unse­re Köp­fe. Jetzt geht es dar­um, so schnell als mög­lich zu rege­ne­rie­ren, weil das heu­te auch von den Minu­ten her doch sehr eng war, und dann schau­en wir, dass wir die Mann­schaft so gut es geht auf Sams­tag vor­be­rei­ten“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. Schon am mor­gi­gen Sams­tag geht es nun wei­ter. Dann steht Spiel 4 auf dem Pro­gramm, Tip-Off zur 4. Par­tie ist dann um 18:30 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

Halb­fi­na­le Spiel 3: BMA365 Bam­berg Bas­kets wol­len ihren Heim­vor­teil nutzen

Nach den bei­den ers­ten Par­tien in der Haupt­stadt kommt die Halb­fi­nal-Serie in den Play­offs in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga jetzt nach Freak City. Hat­ten die Ber­li­ner ihre bei­den Heim­spie­le sou­ve­rän gewin­nen kön­nen, hof­fen die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun eben­falls, ihren Heim­vor­teil aus­nut­zen und so die Serie noch wei­ter ver­län­gern zu kön­nen. Tip-Off am Don­ners­tag­abend zu Spiel 3 im Play­off-Halb­fi­na­le zwi­schen den BMA365 Bam­berg Bas­kets und ALBA BERLIN ist um 20:30 Uhr.

„Wir wis­sen, wel­che Bedeu­tung das Spiel für uns hat. Wir sind ja eigent­lich zum Sie­gen ver­dammt und wol­len die Serie jetzt erst ein­mal ver­län­gern, um dann zu schau­en, wie es wei­ter­geht. Dafür brau­chen wir aber eine deut­li­che Stei­ge­rung im Ver­gleich zur Leis­tung aus den bei­den Spie­len in Ber­lin. Wir hof­fen jetzt auf eine vol­le Hal­le und die vol­le Unter­stüt­zung unse­rer Fans, um Spiel 3 zu gewin­nen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

Spiel 1 und Spiel 2 gin­gen letzt­lich klar an die Ber­li­ner, die vor allem in der Auf­takt­par­tie eine immens star­ke Per­for­mance aufs Par­kett der Max-Schme­ling-Hal­le brach­ten. 105 Punk­te, 28 Assists und ein zudem extrem gut ver­teil­tes Scoring brach­ten ALBA den ver­dien­ten Sieg. In Spiel #2 zeig­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets ein ande­res Gesicht, hat­ten aber auch hier Pro­ble­me zum einen mit ihrer eige­nen Treff­si­cher­heit, dem auch in Spiel #2 star­ken Auf­tre­ten von ALBA sowie der im Ver­gleich zur Ulm-Serie nun auf dem Spiel­feld erlaub­ten bezie­hungs­wei­se ver­bo­te­nen Spiel­wei­se. Wäh­rend in der Ulm-Serie sehr viel Phy­sis zuge­las­sen wur­de, war die Regel­aus­le­gung in den bei­den Spie­len in Ber­lin nun doch wie­der eher sehr streng.

Zwei Spie­le hin­ter­ein­an­der ver­lo­ren haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die­ser Sai­son übri­gens nur zwei Mal zuvor. Der Nie­der­la­ge nach Ver­län­ge­rung in Trier am 3. Spiel­tag folg­te eine wei­te­re beim Gast­spiel in Mün­chen und der am 14. Spiel­tag in Bonn folg­te zuhau­se eine Plei­te gegen Lud­wigs­burg. Drei Nie­der­la­gen in Serie haben die Bam­ber­ger in die­ser Sai­son noch nie hin­neh­men müssen.

Wäh­rend die BMA365 Bam­berg Bas­kets deut­lich weni­ger Ball­ver­lus­te in den ers­ten bei­den Spie­len hat­ten, unter­strei­chen die 21,5 Assists pro Spiel das aus­ge­zeich­ne­te Team­play der Ber­li­ner. Bei den Wurf­quo­ten hat­ten die Ber­li­ner in den bei­den ers­ten Spie­len aus allen Berei­chen deut­li­che Vor­tei­le. Vor allem bei den Drei­ern lag ALBA um 14,5 Pro­zent bes­ser. Wäh­rend der regu­lä­ren Sai­son hat­ten die Bam­ber­ger 37,4% ihrer Wür­fe von jen­seits der 6,75-Meter-Linie getrof­fen (ALBA: 33,3%).

Auch in der ande­ren Serie zwi­schen dem FC Bay­ern Mün­chen und den Tele­kom Bas­kets Bonn gab es bis­lang noch kei­nen Aus­wärts­sieg und so füh­ren auch hier die Münch­ner mit 2:0.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren Halb­fi­nal­auf­takt in Berlin

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben Spiel 1 im Play­off-Halb­fi­na­le bei ALBA BERLIN ver­lo­ren. Mit 86:105 (34:53) zogen die Bam­ber­ger am Sams­tag­nach­mit­tag in der Max-Schme­ling-Hal­le am Ende den Kür­ze­ren. Nach zuletzt zehn Sie­gen in Serie muss­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel damit wie­der eine Nie­der­la­ge hinnehmen.

Dabei war man gut in die Auf­takt­par­tie der Halb­fi­nal-Serie gestar­tet und hat­te das ers­te Vier­tel mit 19:18 gewin­nen kön­nen. In Vier­tel Num­mer zwei ging dann jedoch so gut wie nichts mehr. Wäh­rend man selbst nur 15 Zäh­ler auf die Anzei­ge­ta­fel brach­te, gestat­te­te man ALBA 35 Punk­te und lag zur Pau­se bereits deut­lich zurück. Auch im drit­ten Abschnitt konn­te man den Spiel­fluss der Ber­li­ner nicht stop­pen, die noch­mals 30 Zäh­ler erziel­ten und so kurz vor dem Start des Schluss­ab­schnitts schon spiel­ent­schei­dend mit 30 Punk­ten in Füh­rung lagen.

Bes­ter Wer­fer bei ALBA BERLIN war Jack Kay­il mit 18 Punk­ten. Ibi Wat­son war Bam­bergs Tops­corer mit 16 Zählern.


Der Spiel­ver­lauf

Bei­de Mann­schaf­ten leg­ten mun­ter los in die­sem ers­ten Halb­fi­nal-Match. Nach­dem Jonas Mat­tiss­eck und Nor­ris Agba­ko­ko für die Haus­her­ren erst ein­mal vor­ge­legt hat­ten (2:5/2.), zogen Ibi Wat­son und Richard Bal­int für die Bam­ber­ger nach. Cobe Wil­liams war es dann, der mit einem Schnell­an­griff Coast-to-coast für die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung des Abends gesorgt hat­te (9:7/4.). Demar­cus Demo­nia flog zwei wei­te­re Zäh­ler per Alley Oop zum 11:7 ein, doch bereits in den fol­gen­den Minu­ten hat­te die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung ihre Pro­ble­me mit dem Ber­li­ner Angriffs­spiel. Vor allem Mar­tin Her­manns­son zog hier ein Foul nach dem nächs­ten und sein Team ging wie­der in Füh­rung (11:13/7.). Die Bam­ber­ger aber blie­ben dran und lagen nach Korb­er­fol­gen von Dani­el Kep­pe­l­er, Moritz Krim­mer und Aus­tin Crow­ley 50 Sekun­den vor dem Ende des ers­ten Abschnitts mit 19:13 vor­ne. Ein Drei­er von Moses Wood sowie ein Korb­le­ger aus dem Fast­break von Micha­el Rataj lie­ßen die Bam­ber­ger Füh­rung jedoch wie­der auf einen ein­zi­gen Zäh­ler schrump­fen (19:18). 

Auch im zwei­ten Vier­tel agier­ten bei­de Teams auf Augen­hö­he. Die Füh­rung wech­sel­te im zwei­ten Abschnitt nun zum ins­ge­samt sie­ben Mal hin und her, nach­dem Jus­tin Bean den Füh­rungs­tref­fer von Ibi Wat­son zum 27:26 (13.) mit einem Korb­er­folg in der Bam­ber­ger Zone zur erneu­ten ALBA-Füh­rung gekon­tert hat­te. In die­sem Moment riss nun jedoch der Faden im Bam­ber­ger Spiel kom­plett. Ein 25:4‑Run von ALBA in den fol­gen­den 5:42 Minu­ten schraub­te deren Füh­rung auf 20 Zäh­ler (31:51/19.). Wäh­rend in die­ser Pha­se beim Team aus Freak City so gut wie nichts funk­tio­nie­ren und auch in den Korb fal­len woll­te, spiel­ten die Ber­li­ner ihre Wür­fe gedul­dig her­aus und nutz­ten ihre Chan­cen eis­kalt. Bereits zur Halb­zeit konn­ten die Gast­ge­ber 17 Assists (Bam­berg 6) ver­zeich­nen und ihrer Tref­fer­quo­te aus dem Feld (20 aus 33) lag bei über­ra­gen­den 61 Pro­zent (Bam­berg 39%). Mit 15:35 muss­ten die Bam­ber­ger das zwei­te Vier­tel abge­ben und lagen beim Gang in die Halb­zeit­pau­se mit 34:53 zurück.


„Wir waren nicht bereit für die­ses Spiel“

Mit drei wei­te­ren erfolg­rei­chen Drei­ern star­te­ten die Ber­li­ner in die zwei­te Halb­zeit und bau­ten ihren Vor­sprung so wei­ter aus (36:62/22.). Wäh­rend das Spiel der Haupt­städ­ter auch wei­ter­hin wie am Schnür­chen funk­tio­nier­te, tat sich das Team von Anton Gavel nach wie vor extrem schwer. Bam­bergs Head Coach ver­such­te zwar mit Wech­seln und Aus­zei­ten sein Team wie­der in die Spur zu brin­gen, doch nach dem Drei­er von Jack Kay­il zum 44:75 (28.) erhöh­te sich der Rück­stand erst­mals auf über 30 Zäh­ler. Mit einem Drei-Punk­te-Spiel war es dann erneut der 20-Jäh­ri­ge, der beim 44:78 (28.) für die höchs­te Ber­li­ner Füh­rung des Abends und eine Vor­ent­schei­dung sorg­te. 30:20 ging das drit­te Vier­tel an die Ber­li­ner (54:83).

Doch auch wenn es aus Bam­ber­ger Sicht an die­sem Nach­mit­tag in der Haupt­stadt nicht lau­fen woll­te, auf­ge­ben kam nicht in Fra­ge und so bis­sen sich die Jungs um Kapi­tän Ibi Wat­son noch­mals in die Par­tie hin­ein. Nach Drei­ern von Zach Ens­min­ger sowie zwei Distanz-Tref­fern von Adri­an Pet­ko­vic hat­te man den Rück­stand bei noch knapp sechs­ein­halb Minu­ten Spiel­zeit auf 71:88 ver­kürzt. ALBA ließ sich aber nicht noch ein­mal in Bedräng­nis brin­gen und hielt den Vor­sprung nun immer so um die 20 Punk­te. Mit dem ins­ge­samt 16. Ber­li­ner Drei­er (bei 37 Ver­su­chen /​43% – Bam­berg 8 aus 26 /​31%) knack­te Mal­te Delow die Hun­dert-Punk­te-Mar­ke. Am Ende unter­la­gen die Bam­ber­ger in Spiel #1 der Serie mit 86:105. „Glück­wunsch an Pedro Cal­les und sein Team zu die­sem abso­lut ver­dien­ten Sieg. Wir haben heu­te im zwei­ten und drit­ten Vier­tel 65 ALBA-Punk­te zuge­las­sen – außer­dem sind die 28 Ber­li­ner Assists auch deut­lich zu viel. Wir waren nicht bereit für die­ses Spiel“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets prä­sen­tie­ren ers­ten Neuzugang

Nach der Ver­trags­ver­län­ge­rung mit Eli­se Tweed­ie haben die Medi­ka­ment per Klick Bam­berg Bas­kets nun auch ihre ers­te neue Spie­le­rin für die kom­men­de Sai­son in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga unter Ver­trag genom­men. Die 18-jäh­ri­ge Anna Löff­ler wech­selt nach Freak City und erhält in Bam­berg einen Ver­trag für die kom­men­de Spiel­zeit, wie die Bas­kets mitteilen.

Ihre bas­ket­bal­le­ri­sche Aus­bil­dung erhielt Anna Löff­ler in ihrer Hei­mat­stadt Nörd­lin­gen, wo sie erfolg­reich im U16-Team sowie in der Damen-Regio­nal­li­ga-Mann­schaft spiel­te. Seit der Spiel­zeit 2023/​/​2024 zähl­te sie dann zum Pro­fi­ka­der der Eig­ner Angels Nörd­lin­gen, ehe eine Ver­let­zung beim TOP FOUR-Pokal­wo­chen­en­de im März 2025 ihre Kar­rie­re erst ein­mal stopp­te. Zum Ende der abge­lau­fe­nen Spiel­zeit kehr­te sie auf das Par­kett zurück und stand im Zweit­li­gaka­der von BBU’01 in Ulm.

„Mit Anna gewin­nen wir eine sehr ambi­tio­nier­te, jun­ge Spie­le­rin, die per­fekt zu unse­rer Spiel­idee und unse­rem Mind­set passt. Sie kommt nach ihrer Kreuz­band­ver­let­zung zurück und hat am Ende der ver­gan­ge­nen Sai­son in Ulm bereits ihre ers­ten Spie­le wie­der absol­viert. Natür­lich ist sie aktu­ell noch nicht ganz bei 100 Pro­zent, aber wir sind über­zeugt, dass wir sie in kur­zer Zeit gemein­sam mit unse­rem Medi­cal Staff gezielt auf ihr bis­he­ri­ges Leis­tungs­ni­veau zurück­füh­ren“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Anna wird uns auf den Posi­tio­nen 3 und 4 mit ihrer Phy­sis, ihrer Erfah­rung aus der ers­ten Bun­des­li­ga und ihrer Lea­der­ship enorm wei­ter­hel­fen. Sie ist ein sehr offe­ner, freund­li­cher und team­ori­en­tier­ter Mensch, bringt aber auf dem Feld einen unglaub­li­chen Wil­len und eine gro­ße Wett­be­werbs­men­ta­li­tät mit. In der Tran­si­ti­on kann sie den Ball schnell machen und das Spiel beschleu­ni­gen, gleich­zei­tig bringt sie eine sehr phy­si­sche Spiel­wei­se mit, die uns auf bei­den Enden des Fel­des hel­fen wird. Anna wird par­al­lel dazu ihr Stu­di­um in Bam­berg begin­nen und damit sport­lich wie auch beruf­lich ein neu­es Kapi­tel aufschlagen.“

Anna Löff­ler sieht in Bam­berg den per­fek­ten Stand­ort für sich, „um den nächs­ten Schritt zu gehen und mich in einem pro­fes­sio­nel­len Umfeld wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Bei mei­nen bei­den Besu­chen hat mich die posi­ti­ve Stim­mung auf und neben dem Feld über­zeugt, wäh­rend inten­siv und fokus­siert trai­niert wur­de. Ich freue mich dar­auf, nach mei­nem Abitur nach Bam­berg zu zie­hen, eine gute Off­se­a­son mit den Mädels und dem Coa­ching­staff zu ver­brin­gen und gemein­sam opti­mal in die neue Sai­son zu star­ten. Dabei freue ich mich dar­auf, als Team zusam­men­zu­wach­sen und gemein­sam erfolg­rei­che und emo­tio­na­le Momen­te bei den Spie­len zu erleben.“

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen auch Spiel 3 in Ulm und ste­hen im Halbfinale!

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets ste­hen in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga im Play­off-Halb­fi­na­le. Nach den bei­den Heim­sie­gen zum Auf­takt der Best-of-five-Serie gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­nach­mit­tag auch Spiel 3 bei ratio­ph­arm ulm mit 96:87 und zog so mit einem sou­ve­rä­nen 3:0 in die nächs­te Run­de ein.

Den Grund­stein für den drit­ten Sieg im drit­ten Spiel in der Vier­tel­fi­nal-Serie leg­ten die Bam­ber­ger wie­der ein­mal im drit­ten Vier­tel. Mit 32:19 gewan­nen die Bam­ber­ger die drit­ten zehn Minu­ten und zogen somit auf 79:66 davon. Vor 5.798 Zuschau­ern in der ratio­ph­arm are­na gab Kapi­tän Ibi Wat­son von Spiel­be­ginn an den Takt vor und erziel­te 13 sei­ner am Ende 28 Punk­te (stell­te damit sei­ne BBL-Best­leis­tung ein) bereits im ers­ten Abschnitt. Demar­cus Demo­nia (17) sowie Cobe Wil­liams und Aus­tin Crow­ley (bei­de je 11) punk­te­ten eben­falls zwei­stel­lig für das Team aus Freak City. Wie schon in Spiel 2 war Mark Smith (21 Punk­te) auch dies­mal der bes­te Ulmer Score des Spiels.


Der Spiel­ver­lauf

Natür­lich star­te­te Head Coach Anton Gavel auch dies­mal wie­der mit sei­ner gewohn­ten Start­ing Five in die­ses Spiel und Wil­liams, Bal­int, Wat­son, Demo­nia und Onu fan­den offen­siv schnell zu ihrem Rhyth­mus. Gleich die ers­ten Wür­fe fie­len und so führ­te man nach Drei­ern von Richard Bal­int und Ibi Wat­son nach noch nicht ein­mal 90 Sekun­den mit 6:2. Der Tsche­che muss­te das Spiel­feld dann jedoch schon wie­der ver­las­sen, hat­te er sich hier bereits sein zwei­tes Foul ein­ge­fan­gen. Auch die Ulmer zeig­ten sich stark und gli­chen durch ein And-One von Chris Led­lum zum 8:8 (4.) aus. Der nächs­te Drei­er von Ibi Wat­son sowie drei ver­wan­del­te Frei­wür­fe von Demar­cus Demo­nia brach­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets Mit­te des ers­ten Vier­tels wie­der mit 15:10 in Füh­rung. Doch auch dies­mal ant­wor­te­ten die Ulmer umge­hend. Kei­ne zwei­ein­halb Minu­ten brauch­ten die Ulmer, um nach einem 10:0 Run selbst mit 5 Zäh­lern in Füh­rung zu gehen (15:20/8.). Head Coach Anton Gavel hat­te ja ein eben­so enges Spiel wie in den bei­den Par­tien in Bam­berg vor­her­ge­sagt und genau so kam es auch. Aus­tin Crow­leys Drei­er in der 9. Minu­te bedeu­te­te das 20:20, der von Tho­mas Klepei­sz 34 Sekun­den vor dem Ende des Vier­tels das 25:25. Am Ende des ers­ten Abschnitts hat­ten dann die Ulmer hauch­dünn die Nase vor­ne, nach­dem Chris­ti­an Seng­fel­der einen Offen­siv-Rebound noch in zwei Punk­te für die Gast­ge­ber ver­wan­deln konn­te (27:28).

Das zwei­te Vier­tel eröff­ne­te Ibi Wat­son mit einem star­ken Dri­ve zum Korb gegen Tobi­as Jen­sen (29:28/12.). Chris Led­lum und vor allem Joel Soria­no über­nah­men jetzt aber für die Ulmer in der Offen­si­ve Ver­ant­wor­tung. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Big Man erziel­te acht sei­ner ins­ge­samt zehn Punk­te in den ers­ten vier Minu­ten des zwei­ten Vier­tels und brach­te Ulm wie­der in Front (35:39/14.). Zu die­sem Zeit­punkt wuss­te die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung nicht voll­ends zu über­zeu­gen, was auch in der immens hohen Tref­fer­quo­te der Ulmer im Zwei-Punkt-Bereich deut­lich wur­de. Den­noch aber blie­ben die Bam­ber­ger dran, denn offen­siv lief es auch wei­ter­hin gut. Zach Ens­min­ger, der auf­grund der Foul­pro­ble­me von Richard Bal­int viel Spiel­zeit erhielt, mach­te sei­nen Job eben­so tadel­los wie auch Dani­el Kep­pe­l­er, der auf dem Par­kett eben­falls auf­grund von Foul­pro­ble­men für EJ Onu über­neh­men muss­te. Gemein­sam mit Aus­tin Crow­ley und Moritz Krim­mer führ­ten die bei­den ihr Team wie­der her­an (44:45/17.) und Moritz Krim­mer war es dann auch, der per Drei­er für den 47:47 Halb­zeit­stand sorgte.


„Ulm hat in allen drei Spie­len sehr phy­sisch gespielt”

In den bei­den ers­ten Par­tien hat­ten die Bam­ber­ger jeweils im drit­ten Vier­tel ihre stärks­te Pha­se. So auch in Spiel drei. Richard Bal­int eröff­ne­te den drit­ten Abschnitt mit einem erfolg­rei­chen Korb­le­ger, ehe der Tsche­che wenig spä­ter nach sei­nem 4. Foul (21.) bereits wie­der zurück auf die Bank muss­te. Zuvor hat­te er aber EJ Onu noch einen Drei­er auf­ge­legt (52:49/22.). Per Alley Oop und nach unwi­der­steh­li­chem Dri­ve (hat­te die Pres­se der Ulmer mit einem Dribb­ling durch die Mit­te geschla­gen und war beim Abschluss auch noch gefoult wor­den) erhöh­te Demar­cus Demo­nia auf 57:49 (23.). Wat­son und Wil­liams scor­ten eben­falls und die Bam­ber­ger gin­gen nach einem 15:4‑Start in die zwei­te Halb­zeit erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung (62:51/24.). Auch das vier­te Foul in die­ser Pha­se gegen EJ Onu wur­de nicht zum Pro­blem. Den Drei­er von Chris Led­lum kon­ter­te Demar­cus Demo­nia (65:54/25.), den von Chris­ti­an Seng­fel­der beant­wor­te­te Ibi Wat­son (68:57/27.) und auf den von Mark Smith hat­te Aus­tin Crow­ley die pas­sen­de Ant­wort aus 6,75 Metern Ent­fer­nung (71:62/28.). Klei­ne Unacht­sam­kei­ten lie­ßen die Ulmer nun aber doch noch­mals her­an­kom­men (71:66/29.), wor­auf Anton Gavel eine Aus­zeit bean­trag­te. Die­se Unter­bre­chung hat­te geses­sen, denn in den letz­ten 93 Sekun­den die­ses Vier­tels leg­ten die Bam­ber­ger noch­mals einen 8:0‑Lauf (Drei­er von Wil­liams und Crow­ley sowie ein Korb­le­ger von Moritz Krim­mer) aufs Par­kett und lagen so vor dem letz­ten Vier­tel mit 79:66 in Führung.

Die Ulmer war­fen noch­mals alles aufs Par­kett und nach dem Drei­er von Tho­mas Klepei­sz und den Punk­ten von Mark Smith waren die Haus­her­ren schnell auf 79:71 (31.) wie­der her­an. Kapi­tän Wat­son beför­der­te den Vor­sprung mit einem wei­te­ren Drei­er jedoch schnell wie­der in den zwei­stel­li­gen Bereich, ehe Moritz Krim­mer per Dun­king und Dani­el Kep­pe­l­er auf 86:71 (35.) erhöh­ten. Ty Har­rel­son nahm sei­ne nächs­te Aus­zeit, doch auch im Anschluss blie­ben die BMA365 Bam­berg Bas­kets zunächst wei­ter­hin mit zehn oder mehr Punk­ten vor­aus. Vier schnel­le Ulmer Zäh­ler von Chris Seng­fel­der und Mark Smith zum 90:83 (37.) lie­ßen Head Coach Anton Gavel sei­ne Mann­schaft noch­mals zusam­men­ru­fen. Wil­liams, Wat­son, Crow­ley und eine in der gesam­ten zwei­ten Halb­zeit deut­lich stär­ke­re Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung hiel­ten die Ulmer nun aber auch wei­ter­hin auf Distanz und als Aus­tin Crow­ley 30 Sekun­den vor dem Ende mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen zum 96:87 traf, war der 10. Bam­ber­ger Sieg in Serie sowie der Ein­zug ins Play­off-Halb­fi­na­le perfekt!

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Ein­zug ins Halb­fi­na­le. Wir wuss­ten, dass uns ein star­ker Geg­ner erwar­tet, und das hat sich in allen drei Spie­len bestä­tigt. Für uns war es ent­schei­dend, den Ball heu­te offen­siv bes­ser zu bewe­gen und an die Frei­wurf­li­nie zu kom­men. Bei­de Mann­schaf­ten waren abso­lut auf Augen­hö­he, es war ein inten­si­ver Fight und wir sind froh, dass wir uns am Ende durch­set­zen konn­ten“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Die Serie war eng und es war wich­tig für uns, in die­ser Pha­se so getes­tet zu wer­den. Ulm hat in allen drei Spie­len sehr phy­sisch gespielt.”

Im Halb­fi­na­le bekom­men es die Bam­ber­ger nun mit dem Sie­ger der Serie zwi­schen ALBA BERLIN und RASTA Vech­ta zu tun. Vech­ta führt hier mit 2:1 Sie­gen. Wäre ALBA der nächs­te Geg­ner der BMA365 Bam­berg Bas­kets, wür­den die bei­den ers­ten Spie­le der Halb­fi­nal-Serie in der Haupt­stadt statt­fin­den. Spiel 3 wäre dann am 4. Juni in Freak City. Soll­ten die Nie­der­sach­sen aus Vech­ta den Sprung ins Halb­fi­na­le schaf­fen, wür­den die bei­den ers­ten Spie­le im Halb­fi­na­le in Bam­berg statt­fin­den. Ter­mi­ne hier­für wären der 30. Mai sowie der 1. Juni.

Bas­ket­ball Bundesliga

Play­off-Vier­tel­fi­na­le BMA365 Bam­berg Bas­kets rei­sen mit 2:0‑Führung nach Ulm

Nach den bei­den ers­ten Play­off-Spie­len in Freak City wird die Vier­tel­fi­nal-Serie zwi­schen den BMA365 Bam­berg Bas­kets und ratio­ph­arm ulm am kom­men­den Sams­tag nun in Ulm fort­ge­setzt. Die Bam­ber­ger hat­ten ihre bei­den Heim­spie­le gewin­nen kön­nen und neh­men dem­nach eine 2:0‑Führung mit in die ratio­ph­arm are­na. Ein wei­te­rer Sieg wür­de dem Team von Head Coach Anton Gavel somit also genü­gen, um die Serie für sich zu ent­schei­den und ins Play­off-Halb­fi­na­le einzuziehen.

Wie schon in den bei­den ers­ten Begeg­nun­gen erwar­tet Bam­bergs Chef­trai­ner aber auch in Spiel 3 eine äußerst hart umkämpf­te Par­tie, bei der sich die Ulmer dies­mal auf die laut­star­ke Unter­stüt­zung ihrer Fans ver­las­sen kön­nen. Am frü­hen Don­ners­tag­nach­mit­tag waren in der 6.000 Zuschau­er fas­sen­den ratio­ph­arm are­na kei­ne 100 Tickets mehr verfügbar.

Spiel 3 der Vier­tel­fi­nal-Serie beginnt am Sams­tag um 16:30 Uhr. Mit Blick auf ein ande­res sport­li­ches Groß­ereig­nis an die­sem Sams­tag hat­te man sich hin­sicht­lich der TV-Über­tra­gung zu die­ser frü­hen Tip-Off-Zeit ent­schie­den. Die Vier­tel­fi­nal-Par­tie zwi­schen Trier und dem FC Bay­ern beginnt am Sams­tag sogar schon um 14:30 Uhr.

„Wir haben in den ers­ten bei­den Spie­len gese­hen, wie eng die Serie ist und wie nahe die Mann­schaf­ten bei­ein­an­der­ste­hen. Schät­zungs­wei­se wird das in Spiel drei jetzt auch nicht anders sein“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wir müs­sen in Ulm mit deren phy­si­scher Art zu spie­len noch­mals bes­ser umge­hen, in der Offen­si­ve kla­re und deut­li­che Aktio­nen set­zen, die Rebounds in der Defen­si­ve so gut es geht kon­trol­lie­ren und ver­su­chen, die indi­vi­du­el­len Stär­ken der Ulmer wegzunehmen.“

Auch wenn der Ver­lauf der bei­den ers­ten Spie­le doch recht unter­schied­lich war, lagen bei­de Teams am Ende bei­der Spie­le sehr eng bei­ein­an­der und es war jedes Mal rich­tig span­nend. In Spiel 1 hat­ten die Ulmer ganz klar den bes­se­ren Start und konn­ten sich schnell mit bis zu 16 Punk­ten abset­zen. Auch Mit­te des letz­ten Vier­tels führ­te das Team von Ty Har­rel­son noch zwei­stel­lig, ehe Ibi Wat­son, Demar­cus Demo­nia & Co. die Par­tie mit einem 160-Lauf doch noch zu ihren Guns­ten dre­hen konnten.

Spiel 2 sah dann die Bam­ber­ger vor­ne­weg mar­schie­ren. Ende des drit­ten Vier­tels führ­te das Team von Anton Gavel mit 73:60 und schien alles im Griff zu haben. Dies­mal aber schlu­gen die Ulmer zurück und gli­chen auf 74:74 wie­der aus. Die Gast­ge­ber fin­gen sich aber und blie­ben bis in die Schluss­mi­nu­te immer leicht in Füh­rung. Der letz­te Wurf von Tho­mas Klepei­sz hät­te das Spiel noch in die Ver­län­ge­rung beför­dern kön­nen, doch der Ball sprang vom Ring zurück und die Bam­ber­ger gewan­nen auch Spiel 2.

Der Blick auf die Sta­tis­ti­ken bei­der Mann­schaf­ten nach den bei­den ers­ten Vier­tel­fi­nal-Par­tien zeigt das, was auch die Zah­len nach der kom­plet­ten Sai­son schon gezeigt haben. Wäh­rend die Ulmer mehr Rebounds pro Par­tie abgrei­fen, erlau­ben sich die Bam­ber­ger im Schnitt weni­ger Ball­ver­lus­te pro Partie.

Hat­ten die Bam­ber­ger in der Sai­son noch eine Frei­wurf­quo­te von über 81 Pro­zent, lie­gen sie in den Play­offs aktu­ell fast zehn Pro­zent­punk­te dahin­ter. Auch die Quo­te von der Drei­punk­te-Linie war im Sai­son­ver­lauf deut­lich höher (37,4%) und ist sicher­lich noch steigerungsfähig.

Nach 7 Zäh­lern in Spiel 1 war Mark Smith mit 29 Punk­ten in Spiel 2 der Tops­corer. Der 26-jäh­ri­ge US-Ame­ri­ka­ner ist einer von drei Spie­lern im Team der Ulmer mit einem zwei­stel­li­gen Punk­te­schnitt in den Play­offs. Mit 15,5 Zäh­lern pro Par­tie ist Demar­cus Demo­nia Bam­bergs bes­ter Wer­fer bis­her in den Play­offs. Cobe Wil­liams (15,0), Aus­tin Crow­ley (14,0), Ibi Wat­son (11,0) und Richard Bal­int (10,0) lie­gen aber dicht dahinter.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets erspie­len sich 2:0‑Führung gegen Ulm

Mit zwei Sie­gen aus den ers­ten bei­den Heim­spie­len haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihren Heim­vor­teil zum Auf­takt der Play­off Vier­tel­fi­nal-Serie per­fekt genutzt. Nach­dem die Bam­ber­ger am Sams­tag mit 80:74 Spiel eins der Serie gegen ratio­ph­arm ulm gewon­nen hat­ten, sieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel auch am Mon­tag­abend in Spiel zwei mit 90:87 (41:42) und führt somit in der Best-of-five-Serie mit 2:0 Siegen.

Wie schon die ers­te Par­tie war auch Spiel zwei geprägt von immenser Inten­si­tät und gro­ßer Phy­sis auf bei­den Sei­ten. Bis Mit­te des drit­ten Vier­tels konn­te sich kei­ne der bei­den Mann­schaf­ten deut­li­cher abset­zen. Dann aber gelang den Bam­ber­gern ein 15:2‑Run und man ging mit einer 73:60-Führung in den Schluss­ab­schnitt. Der eine oder ande­re der 5.360 Zuschau­er in der BROSE ARENA glaub­te womög­lich, hier schon den spiel­ent­schei­den­den Zwi­schen­spurt gese­hen zu haben. Doch weit gefehlt. Die Ulmer star­te­ten ins letz­te Vier­tel mit einem 14:1‑Lauf und gli­chen die Par­tie beim 74:74 (35.) wie­der aus. Das Team von Head Coach Anton Gavel fing sich anschlie­ßend zwar wie­der und kon­ter­te schnell zum 84:76 (38.), doch die Gäs­te blie­ben durch Drei­er von Mark Smith und Tho­mas Klepei­sz auch wei­ter­hin im Geschäft. Mit dem letz­ten Wurf des Spiels hät­te Klepei­sz das Spiel in die Ver­län­ge­rung schi­cken kön­nen, doch sein Drei­er ver­fehl­te das Ziel. 

Über­ra­gen­der Scorer auf Ulmer Sei­te war Mark Smith mit 29 Punk­ten. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets tra­fen Cobe Wil­liams (18), Richard Bal­int und Aus­tin Crow­ley (je 14) am besten.


Der Spiel­ver­lauf

Es schien, als wür­den bei­de Mann­schaf­ten ein­fach da wei­ter­ma­chen, wo sie am Sams­tag­abend auf­ge­hört hat­ten und qua­si in ein 5. Vier­tel star­ten. Von der ers­ten Sekun­de an wur­de wie­der um jeden Mil­li­me­ter gekämpft. Den bes­se­ren Start erwisch­ten dies­mal die Bam­ber­ger, die nach Drei­ern von Ibi Wat­son und Cobe Wil­liams sowie einem Dunk von Demar­cus Demo­nia mit 8:4 (3.) in Füh­rung gin­gen. Doch auch die Ulmer agier­ten fokus­siert und erspiel­ten sich gute Mög­lich­kei­ten. Mit sei­nem ers­ten Drei­er (fünf wei­te­re soll­ten in die­ser Par­tie noch fol­gen) glich Mark Smith beim 12:12 (6.) zunächst wie­der aus, ehe er im Anschluss mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen die Ulmer wie­der in Füh­rung brach­te. Nun ging es hin und her und die Füh­rung wech­sel­te in jedem Angriff. Dani­el Kep­pe­l­er, Aus­tin Crow­ley und der bereits vier­te Bam­ber­ger Drei­er von Moritz Krim­mer sorg­ten für eine 22:18-Führung des Pokal­sie­gers nach zehn Minuten.

Ein­ein­halb Minu­ten waren im zwei­ten Vier­tel gespielt, da hat­ten die Ulmer den Rück­stand wie­der ega­li­siert. Immer wie­der schaff­te es die Mann­schaft von Ty Har­rel­son an die Frei­wurf­li­nie, wo sie in Spiel zwei mit 80% Tref­fer­quo­te (20 aus 25) dies­mal auch eine sehr gute Aus­beu­te hat­te. Wie hart bei­de Mann­schaf­ten in die­ser Par­tie kämpf­ten, konn­te man viel­leicht am bes­ten im Bam­ber­ger Angriff in der 13. Minu­te sehen, als EJ Onu beim Fight um den Offen­siv-Rebound gegen Alec Anig­ba­ta dem Ball auf dem Boden hin­ter­her­hech­te­te, um die Kugel für sein Team zu sichern und dann nach drei­ma­li­gem Rebound letzt­lich selbst zu ver­wan­deln (27:24/14.). Das Spiel wog­te wei­ter hin und her und Tobi­as Jen­sen brach­te Ulm wie­der nach vor­ne (28:29/15.). Die Bam­ber­ger hat­ten aber in Form eines 7:0‑Laufs eine Ant­wort parat und Ty Har­rel­son muss­te beim 35:29 (17.) das Spiel erst ein­mal anhal­ten. Sein Team reagier­te nahe­zu per­fekt und nach zwei Drei­ern von Mark Smith und einem Korb­er­folg von Joel Soria­no waren die Gäs­te wie­der gleich­auf (37:37/19.). Chris Led­lum leg­te einen wei­te­ren Drei­er nach und nach den bei­den Frei­wür­fen von Mark Smith (17 Punk­te in der ers­ten Halb­zeit) führ­te Ulm sie­ben Sekun­den vor der Pau­se (39:42). Anton Gavel nahm noch ein­mal eine Aus­zeit, um den letz­ten Angriff vor der Pau­se zu bespre­chen. Aus­tin Crow­ley brach­te den Ball nach vor­ne und schloss erfolg­reich mit der Halb­zeit­si­re­ne ab. Sein Korb­er­folg wur­de nach­träg­lich jedoch von drei auf zwei Punk­te kor­ri­giert und so ging es beim Stand von 41:42 in die Kabinen. 


„Auch dies­mal haben wir fast eine gan­ze Halb­zeit gebraucht, um uns zu finden“

Die zwei­te Halb­zeit knüpf­te naht­los an die ers­te an. Bei­de Mann­schaf­ten auch wei­ter­hin Kopf an Kopf (50:50/24.). Auch 3:47 Minu­ten vor dem Ende stand es nach dem Tip-In von Joel Soria­no wei­ter­hin unent­schie­den (58:58). Kurz zuvor hat­te EJ Onu sein 4. Foul kas­siert, doch Dani­el Kep­pe­l­er ersetz­te ihn ganz aus­ge­zeich­net. Mit ihm auf dem Par­kett star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun bis zum Vier­tel­en­de so rich­tig durch. Mit einem 15:2‑Lauf, den Dani­el Kep­pe­l­er (nach EJ Onu (+9) hat­te er mit +6 das zweit­bes­te Plus/​Minus im Team) mit einem Sprung­wurf von der Frei­wurf­li­nie selbst abschloss, zog man nach dem drit­ten Vier­tel auf 73:60 davon und es hat­te den Anschein, als wäre es den Bam­ber­gern auch dies­mal zum Ende des drit­ten Vier­tels gelun­gen, das Spiel auf ihre Sei­te zu ziehen.

Von der Leich­tig­keit in den Bam­ber­ger Angrif­fen war zu Beginn des Schluss­ab­schnitts aber plötz­lich nichts mehr zu sehen. Punkt für Punkt spiel­ten sich die Ulmer zurück. Jen­sen, Smith und Led­lum führ­ten ihr Team erneut her­an und bei noch 5:26 Minu­ten Rest­spiel­zeit hat­ten die Gäs­te auf 74:74 wie­der gleich­ge­zo­gen. Knapp fünf Minu­ten waren im Schluss­vier­tel bereits ver­gan­gen, als Richard Bal­int beim 76:74 den ers­ten Bam­ber­ger Feld­korb in den letz­ten zehn Minu­ten erzie­len konn­te. Der Tsche­che leg­te einen wei­te­ren Drei­er nach (81:76/37.) und es folg­te die nächs­te Ulmer Aus­zeit. Doch auch nach die­ser Unter­bre­chung blie­ben die Bam­ber­ger nun am Drü­cker. 99 Sekun­den vor dem Ende führ­ten die Haus­her­ren nach einem Drei-Punk­te-Spiel von EJ Onu mit 87:79 und alles schien gelau­fen, doch mit fünf Zäh­lern in Fol­ge waren die Ulmer 17 Sekun­den vor dem Ende doch noch ein­mal da (87:84). Zach Ens­min­ger wur­de im Anschluss gefoult und ver­wan­del­te sei­ne bei­den Frei­wür­fe (89:84), doch auf der Gegen­sei­te traf Tho­mas Klepei­sz einen super­schwe­ren Drei­er (89:87). Fünf Sekun­den blie­ben noch auf der Uhr und nach der letz­ten Bam­ber­ger Aus­zeit foul­ten die Ulmer Demar­cus Demo­nia, der an der Linie jedoch nur einen Ver­such zum 90:87 ver­wer­ten konn­te. Den Fehl­wurf reboun­de­ten die Ulmer und Aus­tin Crow­ley nutz­te das letz­te Foul, das die Bam­ber­ger noch zu geben hat­ten, um den Ulmer Angriff zunächst ein­mal zu stop­pen. Es blie­ben aber noch 2,2 Sekun­den, die Tho­mas Klepei­sz in der Tat noch für einen fina­len Drei­er genüg­ten. Sein Wurf ging jedoch nicht in den Korb und so konn­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets auch Spiel zwei der Vier­tel­fi­nal-Serie für sich ent­schei­den. „Es war ein sehr schwe­res Spiel für uns. Als wir im drit­ten Vier­tel mit 13 Punk­ten in Füh­rung lagen, haben wir kom­plett den Faden ver­lo­ren. Auch dies­mal haben wir fast eine gan­ze Halb­zeit gebraucht, um uns zu fin­den“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Das drit­te Vier­tel war dann natür­lich super. Da haben wir Stopps bekom­men und konn­ten dar­aus dann auch Offen­si­ve gene­rie­ren. Im letz­ten Vier­tel war unser Game­ma­nage­ment in der Offen­si­ve dann aber nicht gut. Da müs­sen wir viel smar­ter agie­ren. Am Ende aber zählt der Sieg und natür­lich sind wir froh dar­über. Das nächs­te Spiel wird sicher­lich genau­so schwie­rig.“ Nach zwei Spie­len in Freak City geht die Serie nun nach Ulm. Spiel Num­mer drei im Play­off-Vier­tel­fi­na­le fin­det am kom­men­den Sams­tag, 23. Mai, um 16:30 Uhr in der ratio­ph­arm are­na statt. Spiel Num­mer vier wäre dann wie­der zwei Tage spä­ter, am Mon­tag, 25. Mai eben­falls in Ulm. Spiel­be­ginn wäre auch dann um 16:30 Uhr. Fest steht auf jeden Fall schon ein­mal, dass es in Freak City ein wei­te­res Play­off-Spiel in die­ser Sai­son geben wird. Ob im Vier­tel- oder dann schon im Halb­fi­na­le bleibt nun abzuwarten.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets legen im Play­off-Vier­tel­fi­na­le gegen Ulm vor

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben ihre aktu­el­le Sie­ges­se­rie auch zum Start der Play­offs fort­set­zen kön­nen. In Spiel eins der Vier­tel­fi­nal­se­rie besieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend ratio­ph­arm ulm mit 80:74 (35:41) und ging so in der Best-of-five-Serie in Führung.

Dabei hat­ten die Ulmer das Spiel in der BROSE ARENA über die ers­ten drei Vier­tel im Griff. 16 Zäh­ler betrug der Vor­sprung des Teams von Ty Har­rel­son bereits im ers­ten Abschnitt und auch Mit­te des drit­ten Vier­tels lagen die Ulmer noch immer zwei­stel­lig vor­aus. Mit einem 16:0‑Lauf ris­sen die Bam­ber­ger das Spiel dann jedoch bin­nen gut vier Minu­ten an sich und brach­ten die mit 5.586 Zuschau­ern gefüll­te BROSE ARENA buch­stäb­lich zum Über­ko­chen. Aus­tin Crow­ley, der die Bam­ber­ger per Drei­er in der 32. Minu­te erst­mals in Füh­rung gewor­fen hat­te, war der gro­ße Ener­gi­zer im Spiel der Haus­her­ren. Sein zwei­ter Drei­er des Abends, fast von der Mit­tel­li­nie, durf­te knapp zwei­ein­halb Minu­ten vor dem Ende zum 72:63 schon als die hal­be Mie­te auf dem Weg zum Auf­takt­sieg im Play­off-Vier­tel­fi­na­le bezeich­net wer­den. Neben 14 Punk­ten sowie je 4 Rebounds und Assists hat­te Crow­ley mit einem Wert von 12 die bes­te Plus-Minus-Sta­tis­tik aller Akteu­re. Die erfolg­reichs­ten Punk­te­samm­ler der BMA365 Bam­berg Bas­kets waren Demar­cus Demo­nia mit 18 und Ibi Wat­son mit 16 Zäh­lern. Auf Sei­ten der Ulmer kamen Chris­to­pher Led­lum und Chris­ti­an Seng­fel­der jeweils auf 13 Punkte. 


Der Spiel­ver­lauf

Abge­klärt und hoch fokus­siert began­nen die Ulmer die Par­tie in Freak City. Nach Kör­ben von Chris­ti­an Seng­fel­der und Chris Led­lum führ­te der Gast aus Ulm nach nicht ein­mal einer Drei­vier­tel­mi­nu­te (0:5/1.). Ibi Wat­son brach­te dann zwar die ers­ten Bam­ber­ger Zäh­ler auf die Anzei­ge­ta­fel (2:5/2.), doch die Ulmer wirk­ten gedan­ken­schnel­ler und ins­ge­samt wacher. Immer wie­der hol­ten sie sich ver­wor­fe­ne Bäl­le zurück und hat­ten so allein im ers­ten Vier­tel am Ende schon neun Punk­te durch zwei­te Chan­cen erzielt. Nel­son Wei­de­mann war es vor­be­hal­ten, mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen die Ulmer Füh­rung erst­mals in den zwei­stel­li­gen Bereich zu heben (10:21/8.). Fünf wei­te­re Punk­te von Mark Smith lie­ßen den Abstand sogar auf 16 Punk­te anwach­sen (10:26/9.), ehe ein 6:0‑Run der BMA365 Bam­berg Bas­kets für das 16:26 nach den ers­ten zehn Minu­ten sorgte.

Auch zum Start ins zwei­te Vier­tel leg­ten erst ein­mal die Gäs­te vor. Joel Soria­no und Crist Led­lum erhöh­ten (16:30/11.), ehe wenig spä­ter Richard Bal­int auf der Gegen­sei­te mit einem Distanz­wurf zum 22:30 (12.) zur Stel­le war. Die Inten­si­tät im Spiel bei­der Mann­schaf­ten nach wie vor sehr hoch, wobei die Bam­ber­ger ein wenig mit ihren Wür­fen aus der Distanz hader­ten. Die Unter­stüt­zung von den Rän­gen in der BROSE ARENA ließ hin­ge­gen kei­ne Wün­sche offen und in der 15. Minu­te erreich­te sie einen wei­te­ren Höhe­punkt. Nach dem Block von Ibi Wat­son gegen Chris Led­lum ging es mit Tem­po in die ande­re Rich­tung. Richard Bal­int bedien­te im Schnell­an­griff Demar­cus Demo­nia, der den Ball per Alley Oop zum 29:34 (15.) durch den Ulmer Korb don­ner­te und Ty Har­rel­son zu einer Aus­zeit zwang. Die Bam­ber­ger nun drauf und dran, erst­mals in die­ser Par­tie die Füh­rung über­neh­men zu kön­nen, doch nach­dem Demar­cus Demo­nia zunächst an der Frei­wurf­li­nie auf 32:34 (17.) ver­kürzt hat­te, erlaub­te man sich unmit­tel­bar hin­ter­ein­an­der zwei dum­me Ball­ver­lus­te, was den Ulmern wie­der etwas Luft ver­schaff­te (32:38/18.). Mit die­sen sechs Zäh­lern Vor­sprung für die Gäs­te ging es dann auch in die Halbzeitpause.


„Es steht nur 1:0 und die Serie geht schon am Mon­tag weiter“

Der Start in die zwei­te Halb­zeit gehör­te eben­falls den Ulmern, die sich nach dem Drei­er von Tho­mas Klepei­sz wie­der zwei­stel­lig abset­zen konn­ten (35:46/22.). Nach wie vor prä­sen­tier­te sich das Ulmer Spiel sehr stark und so gelang es den Gäs­ten, die Atta­cken der BMA365 Bam­berg Bas­kets bis Mit­te des drit­ten Vier­tels stets erfolg­reich abzu­weh­ren. Nach dem Dunk von Joel Soria­no (44:54/25.) hol­te Anton Gavel sein Team zur Aus­zeit zusam­men. Im Anschluss tra­fen Crow­ley und Bal­int zum 49:54, ehe Nel­son Wei­de­mann den Ball für drei Punk­te zum 49:57 ver­senk­te. Die­se 57 Punk­te der Ulmer 1:21 Minu­ten vor dem Ende des drit­ten Vier­tels müs­sen wir uns an die­ser Stel­le ein­mal mer­ken. Ein wei­te­rer Alley Oop von Demar­cus Demo­nia war das 53:57 nach 30 Minuten.

Wir sprin­gen nun 4:10 Minu­ten hin­ein ins letz­te Vier­tel und noch immer haben die Ulmer 57 Punk­te. Die Bam­ber­ger hin­ge­gen waren ins Lau­fen gekom­men und nach Drei­ern von Cobe Wil­liams und Aus­tin Crow­ley beim 59:57 (32.) erst­mals an die­sem Abend in Füh­rung gegan­gen. Sechs wei­te­re Zäh­ler leg­ten die Bam­ber­ger oben drauf und so führ­te man plötz­lich nach einem vier­tel­über­grei­fen­den 16:0‑Lauf und einem kra­chen­den Fast Break Dun­king von Demar­cus Demo­nia mit 65:57 (34.). Die Ulmer aber blie­ben dran und wur­den von Jus­tin Simon wie­der her­an­ge­führt (66:61/37.). Doch wie schon zu Beginn des Schluss­ab­schnitts waren es auch hier zwei Bam­ber­ger Drei­er, die den Ulmern qua­si den Zahn zogen. Zunächst traf Ibi Wat­son zum 69:61 (37.) und dann schob Aus­tin Crow­ley noch einen unfass­ba­ren Drei­er hin­ter­her. Zunächst hat­te er den Ball von Jus­tin Simon aus der Hand zurück in die eige­ne Spiel­hälf­te gespit­zelt bekom­men. Crow­ley sam­mel­te den Ball wie­der ein, doch da die Shot­clock gna­den­los her­un­ter­lief, muss­te er den Wurf bereits kurz hin­ter der Mit­tel­li­nie los­wer­den. Hoch ließ er die Kugel los und der Ball schlug naht­los zum 72:63 (38.) im Ulmer Korb ein. Ulm ver­such­te noch­mals alles und kam durch den Drei­er von Chris Led­lum wie­der auf 73:68 (39.) her­an, doch die bei­den Frei­wür­fe 51 Sekun­den vor dem Ende von Demar­cus Demo­nia zum 77:68 bedeu­te­ten die Entscheidung.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Sieg. Es war eine schwie­ri­ge Anfangs­pha­se, da wir mit der Phy­sis der Ulmer nicht zurecht­ge­kom­men sind. Das müs­sen wir im zwei­ten Spiel deut­lich bes­ser hin­be­kom­men. Es steht nur 1:0 und die Serie geht schon am Mon­tag wei­ter. Wir müs­sen jetzt sicher­stel­len, dass wir uns gut rege­ne­rie­ren und best­mög­lich auf das zwei­te Spiel vor­be­rei­ten“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. Schritt eins beim Unter­fan­gen, den Heim­vor­teil best­mög­lich aus­zu­nut­zen, haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets schon ein­mal geschafft. Nun gilt es, im zwei­ten Heim­spiel der Serie auch den zwei­ten Heim­sieg zu holen. Spiel zwei steigt am Mon­tag­abend um 20:30 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

Dream on Freak City! BMA365 Bam­berg Bas­kets star­ten in die Playoffs

Die Haupt­run­de in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ist abge­schlos­sen, die Play-In-Spie­le sind gespielt: es kann also los gehen mit den Play­offs! Für die BMA365 Bam­berg Bas­kets geht es ab dem mor­gi­gen Sams­tag in ihrer Vier­tel­fi­nal-Serie dabei gegen den Vize­meis­ter aus Ulm, der mit einer Bilanz von 19 Sie­gen und 15 Nie­der­la­gen die Haupt­run­de auf Tabel­len­po­si­ti­on sechs been­det hat.

Spiel eins in die­ser Best-of-five-Serie, in der man also drei Sie­ge zum Wei­ter­kom­men benö­tigt, ist am mor­gi­gen Sams­tag um 18:30 Uhr. Spiel zwei fin­det dann nur zwei Tage spä­ter, eben­falls in der BROSE ARENA, am Mon­tag in Bam­berg statt. Zum vier­ten Mal, nach 2012, 2015 und 2016, tref­fen bei­de Mann­schaf­ten nun erneut in einer Play­off-Serie aufeinander.

„Mit Ulm war­tet ein unglaub­lich star­ker Geg­ner auf uns, der inter­na­tio­nal erfah­ren ist und einen 12 Mann tie­fen Kader mit sehr viel Qua­li­tät hat. Wir gehen zwar mit Heim­vor­teil in die­se Serie, aber das ist gleich von Beginn an immer auch ein gewis­ser Druck, mit dem man umge­hen kön­nen muss“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Es wird dar­auf ankom­men, dass wir uns gegen ihre Top-Defen­se durch­set­zen kön­nen, auf den Ball auf­pas­sen und natür­lich defen­siv noch­mals eine Schip­pe drauf­le­gen im Ver­gleich zu so man­chem Spiel, wo wir das bereits getan haben.“


Haupt­run­den­du­el­le ende­ten mit Auswärtssiegen

Die bei­den Auf­ein­an­der­tref­fen in die­ser Sai­son hät­ten kaum unter­schied­li­cher sein kön­nen. Erst­mals stan­den sich bei­de Mann­schaf­ten Ende Dezem­ber in der BROSE ARENA in Bam­berg gegen­über. In der Par­tie des 12. Spiel­tags sieg­ten am Ende die Gäs­te aus Ulm deut­lich. Nach einem ful­mi­nan­ten zwei­ten Vier­tel hat­ten die Ulmer zur Pau­se bereits mit 18 Zäh­lern in Füh­rung gele­gen. 17 ihrer 27 Drei­er­ver­su­che (63%) fan­den in die­ser Par­tie ihr Ziel und bescher­ten ratio­ph­arm ulm auch auf­grund der Rebound-Domi­nanz (40:29) den Sieg in Freak City. Mark Smith (29), Chris­ti­an Seng­fel­der (17), Chris Led­lum (14) und Tobi­as Jen­sen (12) punk­te­ten zwei­stel­lig für Ulm. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets waren es Cobe Wil­liams (14), Richard Bal­int (11) sowie Aus­tin Crow­ley und EJ Onu (je 10).

105 Tage spä­ter traf man dann in der ratio­ph­arm are­na in Ulm erneut auf­ein­an­der. In der Par­tie des 29. Spiel­tags hat­ten dies­mal die Bam­ber­ger das bes­se­re Ende für sich. Die Gast­ge­ber waren zunächst gut in die Par­tie gestar­tet und hat­ten sich Mit­te des zwei­ten Vier­tels einen zwei­stel­li­gen Vor­sprung her­aus­spie­len kön­nen. Im drit­ten Abschnitt über­nah­men dann aber die BMA365 Bam­berg Bas­kets das Kom­man­do und auch die Füh­rung. Mit 30:16 gewan­nen Ibi Wat­son & Co. den Schluss­ab­schnitt und so letzt­lich auch das Spiel. Tobi­as Jen­sen (17) und Tho­mas Klepei­sz (10) waren Ulms bes­te Wer­fer im Rück­spiel. Für die Bam­ber­ger tra­fen dies­mal Ibi Wat­son (18), Cobe Wil­liams (15), Demar­cus Demo­nia (12) und Zach Ens­min­ger (10) am besten.

Nur knapp jeden drit­ten ihrer Drei­er­ver­su­che haben die Ulmer im Sai­son­ver­lauf im geg­ne­ri­schen Korb ver­sen­ken kön­nen. Das ist der dritt­schlech­tes­te Wert in der BBL. Nur die Teams aus Bonn (27,2%) und Hei­del­berg (30,6%) tra­fen noch etwas schwächer.

Dafür jedoch sind die Ulmer stark beim Rebound und haben mit fast 39 ein­ge­sam­mel­ten Abpral­lern einen eben­so star­ken Wert wie die Teams aus Mün­chen und Ber­lin. Mit 8,7 Ball­ge­win­nen pro Par­tie sind die Ulmer das Team der Liga, das sei­nem Geg­ner am häu­figs­ten den Ball abnimmt. In sei­ner Kolum­ne stellt BBL-Exper­te Ste­fan Koch zwei ande­re Zah­len in den Vor­der­grund: Ulm hat das zweit­bes­te Defen­siv-Rating der Liga, wäh­rend die Bam­ber­ger über das zweit­bes­te Offen­siv-Rating verfügen.

Auf Ulmer Sei­te geht vor allem in der Offen­si­ve vie­les über Chris­to­pher Led­lum. Vor Mark Smith (9,5) und Tobi­as Jen­sen (9,2) nimmt der US-Ame­ri­ka­ner mit 12,1 Abschlüs­sen pro Par­tie die meis­ten Wür­fe im Team der Ulmer. Bei Ibi Wat­son auf Bam­ber­ger Sei­te sind es 11,3 Wür­fe pro Spiel. Ihm fol­gen im Team Cobe Wil­liams (10,7) und Demar­cus Demo­nia (10,1).

Bas­ket­ball Bundesliga

Das Dut­zend ist voll! BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen beim MBC

Mit dem sechs­ten Heim­sieg in Serie hat­ten sich die Wöl­fe des SYNTAINICS MBC am 33. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga von ihren hei­mi­schen Fans im Wolfs­bau ver­ab­schie­den wol­len. Vor 2.800 Zuschau­ern in der Wei­ßen­fel­ser Stadt­hal­le wur­de dar­aus jedoch nichts. Statt­des­sen fei­er­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets am Frei­tag­abend ihren sechs­ten Sieg in Serie und mach­ten mit dem 99:82 (57:47)-Erfolg schon ein­mal min­des­tens den drit­ten Tabel­len­platz zum Ende der Haupt­run­de fix.

Mit einem Sieg am Sonn­tag im Heim­spiel gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr) könn­te das Team von Head Coach Anton Gavel vor dem Start der Play­offs sogar noch den Sprung auf die zwei­te Tabel­len­po­si­ti­on schaf­fen. Hier­für wäre neben einem eige­nen Sieg am letz­ten Spiel­tag gegen die Rhein­län­der aber zudem eine Nie­der­la­ge von ALBA BERLIN im Heim­spiel der Haupt­städ­ter gegen Sci­ence City Jena vonnöten.

Im Ver­gleich zum Spiel­ver­lauf fiel der Bam­ber­ger 99:82-Erfolg in Sach­sen-Anhalt beim nüch­ter­nen Blick auf die Anzei­ge­ta­fel um eini­ges deut­li­cher aus. Wie schon zuletzt prä­sen­tier­ten sich die Wöl­fe erneut stark. Nach­dem die Gast­ge­ber die Anfangs­pha­se des Spiels bestimmt hat­ten, dreh­ten die Bam­ber­ger bin­nen vier Minu­ten die Par­tie und mach­ten aus einem 8‑Punk­te-Rück­stand eine 9‑Punk­te-Füh­rung. Ab hier lagen die BMA365 Bam­berg Bas­kets zwar stets in Füh­rung, so rich­tig abschüt­teln konn­te man den MBC bis zum 80:73 (33.) aber nicht. Mit einem 14:5‑Lauf zog man dann aller­dings auf 94:78 davon und ließ sich den ins­ge­samt 12. Aus­wärts­sieg die­ser Sai­son nicht mehr nehmen.

Tops­corer des Spiels war Aus­tin Crow­ley, der 13 sei­ner ins­ge­samt 21 Zäh­ler bereits im ers­ten Vier­tel erzielt hat­te. Neben ihm punk­te­ten Cobe Wil­liams (18), Ibi Wat­son (13), Demar­cus Demo­nia (12), Moritz Krim­mer (12) und EJ Onu (10) zwei­stel­lig. Auch die Sta­tis­tik von Zach Ens­min­ger, der am Ende 9 Punk­te, 7 Rebounds, 4 Assists und 3 Ste­als auf sei­nem Kon­to ver­bu­chen konn­te, ver­dient an die­ser Stel­le eine Erwäh­nung. Spen­cer Rea­ves war mit 17 Punk­ten der bes­te Scorer der Wöl­fe, in deren Team Jure Pla­ni­nic mit 13 Zäh­lern und 11 Rebounds zudem ein Dou­ble Dou­ble auflegte.

Soll­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets die Sai­son auf dem drit­ten Tabel­len­platz been­den, wür­de der Geg­ner in der ers­ten Play­off-Run­de ratio­ph­arm ulm hei­ßen. Die Ulmer haben bereits vor dem letz­ten Spiel­tag Platz sechs und damit die siche­re Play­off-Teil­nah­me fix, eben­so wie die Fit­ness First Würz­burg Bas­kets (5.), die Tele­kom Bas­kets Bonn (4.) und der FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball (1.). Der Kampf um die Play-In-Plät­ze sie­ben bis zehn ist hin­ge­gen nach wie vor hoch span­nend. Laut dem Tabel­len­rech­ner der easy­Cre­dit BBL haben die Teams aus Lud­wigs­burg (7.), Vech­ta (8.), Olden­burg (9.), Chem­nitz (10.), Ros­tock (11.) und Trier (12.) alle­samt noch die Mög­lich­keit, die Sai­son von Platz sie­ben bis Rang 12 zu been­den und sich so einen Platz in den Play-Ins zu ers

Der Spiel­ver­lauf

Die Bam­ber­ger began­nen die Par­tie in Wei­ßen­fels dies­mal wie­der mit Ibi Wat­son und so der gewohn­ten Start­for­ma­ti­on. Der zurück­ge­kehr­te Kapi­tän war es dann auch, der in einer ins­ge­samt recht aus­ge­gli­che­nen Anfangs­pha­se per Drei­er zum 8:8 (3.) traf. Dann aber zogen die Wöl­fe deut­lich an und gin­gen mit einem Zwi­schen­spurt erst­mals etwas deut­li­cher in Füh­rung. Der Drei­er von Col­lin Welp zum 12:20 (6.) ver­an­lass­te Head Coach Anton Gavel zu sei­ner ers­ten Aus­zeit. Vor allem Aus­tin Crow­ley schien in die­ser Unter­bre­chung den Wor­ten sei­nes Chef­trai­ners beson­ders gut gelauscht zu haben. 13 Zäh­ler mar­kier­te der US-Boy im Anschluss an die­ses Time­out und war so der Haupt­pro­du­zent, wäh­rend eines 23:6‑Runs bis zum Ende des ers­ten Vier­tels, das die BMA365 Bam­berg Bas­kets mit star­ken vier Minu­ten noch klar zu ihren Guns­ten gestal­ten konn­ten (35:26). 

Mit einem Drei­er (es war der sechs­te Tref­fer im neun­ten Ver­such) sorg­te Richard Bal­int erst­mals für einen zwei­stel­li­gen Vor­sprung (38:28). Die Wöl­fe aber bis­sen zurück und ver­kürz­ten den Rück­stand bin­nen zwei­ein­halb Minu­ten wie­der auf 38:35 (14.). Mit zwei sehr star­ken Aktio­nen sorg­te Cobe Wil­liams dann aber erneut für etwas mehr Luft (42:35/14). Im Abschieds­spiel von MBC-Geschäfts­füh­rer Mar­tin Geiss­ler hiel­ten die Wöl­fe wei­ter­hin stark dage­gen und Charles Cal­li­son führ­te sei­ne Mann­schaft auf 50:46 (17.) wie­der her­an. Der amtie­ren­de Pokal­sie­ger zeig­te sich aber auch dies­mal wenig erschro­cken und mach­te aus dem 54:47 sogar noch eine zwei­stel­li­ge Pau­sen­füh­rung, nach­dem Demar­cus Demo­nia kurz vor Ablauf der Uhr aus der rech­ten Spiel­fel­de­cke per Drei­er zum 57:47-Halbzeitstand traf. 


„Offen­siv kön­nen wir zufrie­den sein, defen­siv aber lei­der nicht“

Mit gutem Fokus star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets dann auch in die zwei­te Halb­zeit. Nach dem Drei­er von Khy­ri Tho­mas (59:50/22.) gin­gen die Bam­ber­ger nach vier Punk­ten von Ibi Wat­son wie­der mit mehr als zehn Zäh­lern in Füh­rung. Die­sen Vor­sprung konn­te man dann auch bis zum 67:57 (26.) hal­ten, ehe die Wöl­fe aber­mals zurück­ka­men. Ein Drei­er von Col­lin Welp sowie der Sprung­wurf von Charles Cal­li­son lie­ßen den Abstand in der 30. Minu­te wie­der auf vier Zäh­ler schmel­zen (71:67). Das Vier­tel war aber noch nicht zu Ende! Zunächst traf Moritz Krim­mer, ehe dann auch Cobe Wil­liams noch ein wei­te­res High­light fol­gen ließ. Nach­dem Charles Cal­li­son sie­ben Sekun­den vor dem Vier­tel­en­de bei sei­nem Korb­le­ger­ver­such geschei­tert war, kam der Ball in die Hän­de von Cobe Wil­liams. Der Bam­ber­ger Point Guard check­te die Uhr, drib­bel­te bis kurz hin­ter die Mit­tel­i­nie, von wo er den Ball über Khy­ri Tho­mas hoch in Rich­tung MBC-Korb abdrück­te. Die Sire­ne ertön­te und der Ball schlug zum 76:67 nach 30 Minu­ten im MBC-Korb ein. 

Auch der Schluss­ab­schnitt ver­lief zunächst wie das drit­te Vier­tel. Den Vor­sprung, den sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets nach 30 Minu­ten erspielt hat­ten, hat­te auch 4:48 Minu­ten vor dem Ende noch Bestand (87:78). Nun aber dreh­ten die Bam­ber­ger noch­mals etwas wei­ter auf und zogen 2:43 Minu­ten vor dem Ende nach einem 9:2‑Zwischenspurt auf 96:80 davon. Die Ent­schei­dung in die­sem Spiel war hier­mit gefal­len. 65 Sekun­den vor dem Ende traf Moritz Krim­mer zum 99:82-Endstand, was auch die höchs­te Füh­rung der Bam­ber­ger in der gesam­ten Par­tie bedeutete.

„Glück­wunsch an unse­re Mann­schaft zum Sieg. Wir haben uns min­des­tens den drit­ten Platz gesi­chert – alles ande­re ist nicht mehr in unse­rer Hand. Offen­siv kön­nen wir zufrie­den sein, defen­siv aber lei­der nicht. Es war von unse­rer Sei­te ein Up-and-Down. Wir waren nicht kon­zen­triert, aber gewon­nen ist gewon­nen”, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

Schon am Sonn­tag, 10. Mai beschlie­ßen die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun die Haupt­run­de mit dem Heim­spiel gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr). Im Anschluss an die Par­tie gegen die Rhein­län­der sind dann alle ein­ge­la­den, beim Jer­sey-Reti­re­ment der Num­mer 9 mit dabei zu sein. Viel Pro­mi­nenz hat ihr Kom­men ange­sagt, um Kars­ten Tad­das gro­ßen Moment gemein­sam mit ihm in der BROSE ARENA zu zelebrieren.

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