2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets gewinnen in Freiburg
Der Sieg gegen den Tabellenführer aus Bad Homburg sei nur dann etwas wert, würde man beim Gastspiel in Freiburg nachlegen können, hatte Head Coach Samuel Gloser die Situation seiner Mannschaft vor der Partie bei der zweiten Mannschaft der Eisvögel des USC Freiburg umschrieben. Dieses Nachlegen ist seinem Team am Sonntagnachmittag gelungen, denn die Medikamente per Klick Bamberg Baskets siegten in ihrer Partie des 15. Spieltags in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga im Breisgau mit 83:77 (40:33) und konnten so ihren siebten Saisonsieg verbuchen.
Nachdem man das Spiel im dritten Viertel (12:27) schon fast aus der Hand gegeben hatte, drehten die Bambergerinnen, die nur zu neunt nach Freiburg angereist waren, im Schlussabschnitt die Partie nochmals komplett in die andere Richtung. Das Schlussviertel holte man sich mit 31:17 und gewann das Match am Ende auch aufgrund einer phänomenalen Freiwurfquote von 91 Prozent (32 Treffer bei 35 Versuchen).
Beste Werferin im Team der Eisvögel war Paula Paradzik mit 22 Punkten. Bei den Medikamente per Klick Bamberg Baskets traf Hailey van Roekel mit 20 Zählern am besten. Besonders hervorzuheben sind zudem die vier Bamberger Bankspielerinnen (Sachnovski 14, Kurzendorfer 9, Rosiwal 8, Spiegel 5) die mit zusammen 36 erzielten Punkten großen Anteil am Auswärtssieg hatten.
Der Spielverlauf
Die ersten Minuten dieses Spiels waren auf beiden Seiten von Fehlwürfen geprägt und so stand es nach drei Minuten gerade einmal 2:2. Eine weitere halbe Minute war absolviert, ehe Elise Tweedie für die Bambergerinnen (nachdem sie bereits zwei Freiwürfe getroffen hatte) den ersten Feldkorb erzielen konnte (4:2/4.). Nun aber nahm das Spiel der Medikamente per Klick Bamberg Baskets Fahrt auf und man zog bis auf 12:4 (6.) davon. Eine Auszeit von Eisvögel-Coach Patrick Fürst stoppte nun jedoch den Bamberger-Run. Vielmehr noch, denn nun legte sein Team auf einmal los. Mit einem eigenen 10:2‑Lauf glichen die Freiburgerinnen knapp eine Minute vor dem Ende des ersten Viertels wieder aus (14:14/10.). Mit zwei erfolgreichen Freiwürfen sorgte Stephanie Sachnovski für das 16:14 nach zehn gespielten Minuten.
Auch im zweiten Abschnitt blieb das Spiel weiter ausgeglichen (25:25/15.). Dann aber gelang es den Bambergerinnen erneut, sich wieder etwas abzusetzen (30:25/16.). Die Eisvögel konterten kurz (30:27/18.), doch die Medikamente per Klick Bamberg Baskets setzten ihre gute Phase hier weiter fort. Mit einem 10:2‑Run konnte man die Führung sogar in den zweistelligen Bereich ausbauen (40:29/20.). Freiburgs Beste, Paula Paradzik, konnte den Rückstand bis zur Pause mit vier Zählern jedoch nochmals etwas verringern und so ging es beim Stand von 40:33 in die Kabine.
„Nach der Pause haben wir die ersten Minuten komplett verschlafen”
Mit Beginn der zweiten Halbzeit verloren die Bambergerinnen dann jedoch zunächst komplett den Rhythmus. Gerade einmal 91 Sekunden benötigten die Gastgeberinnen, um den Rückstand erneut zu egalisieren (40:40/22.). Die Auszeit von Head Coach Samuel Gloser kam hier genau im richtigen Moment und es gelang ihm, sein Team wieder in die Spur zu bringen (48:48/27.). Zum Ende des dritten Abschnitts zogen die Freiburgerinnen aber nochmals an und erspielten sich so beim 49:58 (29.) ihre höchste Führung.
Mit acht Punkten Rückstand (52:60) ging es für Faith Alston & Co. in den Schlussabschnitt, der die gesamte Partie nochmals auf den Kopf stellen sollte. Diesmal legten nämlich die Bambergerinnen los wie die Feuerwehr und holten sich innerhalb von 140 Sekunden mit einem 10:0‑Run beim 62:60 (33.) die Führung wieder zurück. Das Energie-Level nun erneut auf dem Maximum und so konnte man den Vorsprung in den nächsten Minuten stets behaupten. 3:16 Minuten vor dem Ende führte man nach einem Dreier von Hailey van Roekel mit 75:70, doch die Eisvögel waren noch lange nicht geschlagen. 48 Sekunden vor dem Ende war der Vorsprung erneut aufgebraucht (77:77/40.). Im nächsten Angriff konnte man ein Foul ziehen, was Emma Rettinger mit zwei erfolgreichen Freiwürfen nutzen konnte (79:77). Der folgende Angriff der Freiburgerinnen wurde gestoppt und 19 Sekunden vor dem Ende nutzte Hailey van Roekel nach Foulspiel ihre beiden Freiwurfmöglichkeiten zum 81:77, ebenso wie Stephanie Sachnovski bei noch 9 Sekunden Restspielzeit zum 83:77-Endstand.
„Wir sind sehr fokussiert ins Spiel gestartet und konnten uns so schnell einen Vorsprung herausspielen. Nach einer Auszeit kamen die Freiburgerinnen vor allem durch ihre Transition besser ins Spiel und konnten so auch scoren. Ihre Wurfquoten waren heute nicht so, wie noch in den letzten Spielen und so hat sich das Spiel dann doch mehr in die Zone verlagert, wo wir sie aber gut stoppen und uns bis zur Pause wieder eine leichte Führung erspielen konnten“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Nach der Pause haben wir dann aber die ersten Minuten komplett verschlafen und unsere 7‑Punkte-Führung umgehend wieder einbüßen müssen. Insgesamt war unser Spiel hier sehr zerfahren, doch es ist uns dann im Schlussabschnitt nochmals gelungen, durch unsere Energie und viel Glauben an den Sieg das Ruder doch noch einmal herumzureißen. Im letzten Viertel haben wir dann wieder super gespielt, den Ball gut bewegt, Stopps bekommen und die Freiburgerinnen wieder enorm unter Druck setzen können. So haben wir das Spiel dann auch verdient gewonnen. Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Enorm stark waren heute die Spielerinnen, die normalerweise nicht so viele Minuten bekommen. Sie waren von Anfang an bereit, diese Intensität anzunehmen und uns das zu geben, was wir benötigten, um zu siegen. Allen voran hat Hannah Kurzendorfer heute ein super Spiel gemacht.“
Nach den Siegen gegen Bad Homburg und in Freiburg wollen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets am kommenden Wochenende natürlich gleich weiter nachlegen. Am Samstag empfängt man die Diamonds aus Dillingen, die in der Tabelle mit 2 Siegen und 12 Niederlagen auf dem vorletzten Platz stehen. Tip-Off in der Graf-Stauffenberg Halle gegen das Team aus Schwaben ist um 18:00 Uhr.
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Basketball Bundesliga
Bockstarke erste Halbzeit ebnet Weg zum Sieg in Ludwigsburg
Die BMA365 Bamberg Baskets haben ihre Siegesserie weiter ausbauen können. Im Gastspiel bei den MHP RIESEN Ludwigsburg gewannen die Bamberger am Samstagabend mit 86:74 (50:28) und holten sich ihren dritten Sieg in Serie.
Vor 4.000 Zuschauern in der MHP Arena dominierten die BMA365 Bamberg Baskets die erste Halbzeit. Vor allem in der Verteidigung zeigte man eine herausragende Leistung, ermöglichte den Gastgebern so gut wie keine einfachen Abschlüsse und hatte zur Pause auch beim Rebounding mit 24:18 die Oberhand.
Bis auf 30 Punkte konnten die Bamberger Mitte des dritten Viertels ihren Vorsprung ausbauen. Es schien hier sogar möglich, den direkten Vergleich nach der 79:100-Heimniederlage auch noch für sich zu entscheiden.
Mit 17 Punkten allein im letzten Viertel drehte Stefan Smith dann aber auf Ludwigsburger Seite nochmals auf und führte sein Team wieder heran. Am Bamberger Sieg gab es jedoch nichts mehr zu rütteln und das Team um Mannschaftskapitän und Topscorer Ibi Watson (20 Punkte) konnte sich am Ende mit den mitgereisten Schlachtenbummlern über den 11. Saisonsieg freuen.
Der Spielverlauf
Es dauerte einen Moment, ehe die BMA365 Bamberg Baskets in die Partie fanden. Zum 19. Mal mit der identischen Startformation konnte man in den ersten drei Angriffen keine Zähler verbuchen. Stattdessen hatte man schon drei Fouls angekreidet bekommen, als Richard Balint mit einem Floater die ersten Bamberger Punkte erzielte (2:2/3.). Wenig später ließ EJ Onu sich trotz Foul nicht stoppen und den Bonusfreiwurf nutzte er zur ersten Führung (5:4/4.). Nach einem starken Drive zum Korb setzte Cobe Williams mit einem Dunking noch einen drauf. Auch weiterhin hielten die Bamberger stark dagegen und so wogte das Spiel hin und her. Nachdem Traveon Buchanan per Dreier die RIESEN wieder mit 11:12 (7.) in Führung gebracht hatte, antwortete Ibi Watson ebenfalls per Dreier zum 14:12. Beide Teams arbeiteten in diesem ersten Viertel sehr aggressiv unter den Brettern. Die 5 Offensiv-Rebounds der RIESEN fielen hier nicht wirklich ins Gewicht, da sich auch die BMA365 Bamberg Baskets 5 zweite Chancen erkämpft hatten. So zum Beispiel nach dem Fehlwurf von Austin Crowley, als Moritz Krimmer den Ball nochmals zurückeroberte und so die Vorarbeit für den Dreier von Adrian Petkovic zum 20:18-Zwischenstand nach dem ersten Viertel leistete.
Mit Beginn des zweiten Viertels legten die Bamberger nun in der Verteidigung nochmals sichtbar zu und auch in der Offensive lief es. Zunächst dunkte Austin Crowley aus dem Fast Break zum 22:18, ehe er Moritz Krimmer nach tollem Zusammenspiel den Dreier zum 25:18 auflegte. RIESEN-Coach Mikko Riipinen reagierte mit einer Auszeit (12.), doch die BMA365 Bamberg Baskets ließen jetzt nicht locker. Zach Ensminger veredelte einen Offensiv-Rebound zunächst zum 27:18, gefolgt von zwei verwandelten Freiwürfen von Cobe Williams und einem 9:0‑Lauf zum Start in den zweiten Abschnitt zur ersten zweistelligen Führung des Spiels (29:18/13.). Nach knapp dreieinhalb Minuten in Viertel zwei war es dann Stefan Smith, der per Dreier den Bamberger Run zwar unterbrach, doch auf der Gegenseite hatte EJ Onu mit seinem zweiten Dreier der Saison umgehend die passende Antwort. Die Bamberger Defensive agierte auch weiterhin superstark und im Angriff fielen die Würfe. Dreier von Demarcus Demonia und Richard Balint ließen den Vorsprung auf 40:24 (17.) anwachsen. Wenig später war es dann erneut Demarcus Demonia, der diesmal von der Freiwurflinie doppelt traf und auf 44:24 (19.) stellte. Tray Buchanan konnte in der letzten Minute der ersten Hälfte nochmals per Distanzwurf verkürzen, doch wie schon im ersten Abschnitt, so war es auch diesmal Adrian Petkovic, der mit einem Dreier zum 50:28 Pausenstand traf.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg“
Nach diesem 30:10 im zweiten Viertel durfte man gespannt sein, wie das Team von Anton Gavel aus der Kabine kommen würde. Die Antwort: Entschlossen und hoch motiviert wie in der ersten Halbzeit und so baute man den Vorsprung sogar noch weiter aus. Ibi Watson mit einem schönen Backdoor-Play sowie einem starken Move gegen Hughes besorgte das 58:31 (24.). Insgesamt waren die Bamberger einfach wacher und aggressiver als die RIESEN. Paradebeispiel die Situation in der 35. Minute: Ibi Watson schnappte sich in der Defense den Ball. Sein Abschluss im Fast Break wurde dann zwar von Jonas Wohlfarth-Bottermann geblockt, doch der freie Ball kam über Richard Balint zu Demarcus Demonia, der den Ball mit einem Monster-Dunk über WoBo in den Ludwigsburger Korb hämmerte (60:31/25.). Die nächste RIESEN-Auszeit folgte, doch auch danach spielten die BMA365 Bamberg Baskets ihr Spiel weiter. Richard Balint sorgte mit seinem Dreier zum 63:33 (26.) für die höchste Führung des Abends. Drei Minuten vor dem Ende beim 67:38 hatte man alles im Griff, als dann plötzlich nichts mehr ging. Mit einem 8:0‑Lauf bis zum Ende des Viertels kamen die Ludwigsburger auf 67:46 heran und hatten auf einmal wieder etwas Wind in den Segeln.
Zu Beginn des Schlussviertels waren die Gastgeber weiterhin im Aufwind und auf 67:50 (32.) dran. Die Bamberger nun aber wieder konzentrierter und nach dem Dreier von Cobe Williams zum 72:50 (33.) erneut mit dem direkten Vergleich auf ihrer Seite. An diesem Abstand änderte sich auch in den nächsten drei Minuten nichts (77:55/35.). Doch nun lief einer der RIESEN plötzlich völlig heiß. Stefan Smith war in den nächsten Minuten nicht mehr zu bremsen. 15 Punkte erzielte er in nur 3:12 Minuten und führte seine Mannschaft nahezu im Alleingang auf 82:70 (39.) wieder heran. Den direkten Vergleich konnte er so den Ludwigsburgern sichern, das Spiel war für die RIESEN aber schon längst verloren. Am Ende stand eine insgesamt absolut überzeugende Team-Leistung der BMA365 Bamberg Baskets, die für ihr starkes Spiel in der MHP Arena völlig verdient mit dem 11. Saisonsieg belohnt wurden.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg. Wir haben die Partie, die wir in unserer Halle so deutlich verloren hatten, mehrmals mit unseren Spielern angeschaut. Wir haben uns gesagt, dass wir die Sachen, die wir schlecht gemacht haben, also die Turnover halbieren und ebenso die zugelassen Offensivrebounds, hier besser machen müssen. Das ist uns gelungen!“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Ich glaube, die ersten 27 Minuten waren, defensiv betrachtet, extrem gut. Gerade das zweite Viertel, in dem wir nur zehn Punkte erlaubt haben. Darauf basierend konnten wir gute Entscheidungen treffen. Dass Ludwigsburg nicht einfach so aufgeben wird, war uns von Anfang an klar und dann war irgendwann der direkte Vergleich weg. Aber wir sind einfach froh, hier gewonnen zu haben. In Ludwigsburg ist es immer schwierig. Umso glücklicher sind wir, dass wir das Rebound-Duell gewinnen konnten und damit gegen einen Gegner nicht zweimal verloren haben.”
Nach der Auswärtsaufgabe in Ludwigsburg dürfen die BMA365 Bamberg Baskets am kommenden Wochenende wieder in eigener Halle antreten. Am 20. Spieltag in der easyCredit BBL begrüßen die Bamberger dann ALBA BERLIN in Freak City. Wie schon beim Gastspiel in Ludwigsburg haben die Bamberger auch im Heimspiel gegen die Albatrosse noch eine Rechnung offen, denn das Hinspiel in der Hauptstadt ging äußerst unglücklich erst nach Verlängerung verloren. Tip-Off zum Match gegen ALBA ist am Sonntag, 15. Februar um 15:00 Uhr.
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Basketball Bundesliga
Für die BMA365 Bamberg Baskets gilt es in Ludwigsburg noch etwas gutzumachen
Es ganz einfach: deutlich besser machen! Das dürften sich die BMA365 Bamberg Baskets für ihre Partie des 19. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga vorgenommen haben. Knapp einen Monat nach dem ersten Aufeinandertreffen dieser Spielzeit in Bamberg, das die Ludwigsburger damals deutlich mit 100:79 für sich entscheiden konnten, geht es nun für das Team von Head Coach Anton Gavel am Samstag im Rückspiel zu den MHP RIESEN.
Beide Teams haben im bisherigen Saisonverlauf 10 Siege einfahren können. Da die Ludwigsburger jedoch erst 17 Partien gespielt haben, stehen die RIESEN auf Tabellenposition sechs, die Bamberger mit bereits 18 gespielten Begegnungen auf Platz acht.
Tip-Off am Samstag in Ludwigsburg zwischen den RIESEN und den BMA365 Bamberg Baskets, die übrigens beide ihre letzten beiden Spiele gewonnen haben, ist um 18:30 Uhr.
„Wir haben alle das Hinspiel noch ziemlich gut in Erinnerung und wissen genau, was da passiert ist. Aus diesem Grund haben wir dort noch etwas gutzumachen. Ludwigsburg hat, wenn man sie lässt, offensiv sehr große Qualität und viele Möglichkeiten zu scoren“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Zudem sind sie beim Offensiv-Rebounding und was zweite Chancen angeht enorm gut. Daneben forcieren sie sehr viele Turnover. Das sind genau die Dinge, die uns im Hinspiel unglaublich wehgetan haben und somit müssen wir genau in diesen Punkten am Samstag bereit sein. Es ist klar, dass sie aggressiv spielen werden. Das gilt es für uns zu matchen sowie clever und abgebrüht in der Offensive zu agieren.“
Knapp einen Monat liegt das Hinspiel in der BROSE ARENA zurück, das letztlich klar an die Gäste aus Ludwigsburg ging. Unheimlich heiß starteten die Gäste in Bamberg in die Partie und sorgten so bereits schnell für das erste Überraschungsmoment. Mit 30:19 gewannen die RIESEN das erste Viertel und auch zur Pause lag man zweistellig in Front. Watson & Co. mobilisierten nach der Pause nochmals alle Kräfte und hatten auch die Möglichkeit, den Rückstand in den einstelligen Bereich zu drücken, doch die Ludwigsburger hatten an diesem Abend stets die passende und auch bessere Antwort und siegten so letztlich ungefährdet.
Die RIESEN sind großartig ins neue Jahr gestartet. Vier ihrer fünf Spiele im Jahr 2026 konnten sie gewinnen. Lediglich gegen die Rheinländer aus Bonn musste man sich hauchdünn geschlagen geben und rangiert so mit einer Bilanz von 10 Siegen und 7 Niederlagen auf Tabellenposition sechs. In eigener Halle stand man in dieser Saison bislang 9‑mal auf dem Parkett. Gegen Ulm, Oldenburg, Jena, Heidelberg und Braunschweig konnte man zuhause gewinnen. Neben der bereits erwähnten Niederlage gegen Bonn zog man in der MHP Arena auch gegen Würzburg (79:84), Trier (80:86) und gegen Vechta (80:86) den Kürzeren.
Gut sieben Rebounds holen sich die Ludwigsburger im Schnitt pro Partie mehr als die BMA365 Bamberg Baskets. Hier wird es für EJ Onu, Daniel Keppeler & Co. dagegenzuhalten heißen. Zudem gilt es besonders gut auf den Ball aufzupassen, denn neben den Rebounds waren die vielen Ballverluste im Hinspiel der Killer. Hier hatten die Bamberger im Vergleich zu ihrem aktuellen Ligaschnitt (Platz 2 in der easyCredit BBL) doch tatsächlich fast doppelt so viele Turnover. Verkehrte Welt, denn in der Statistik leisten sich eigentlich die Ludwigsburger ligaweit die insgesamt zweitmeisten Ballverluste (nur die Veolia Towers Hamburg sind mit 16,1 schlechter).
Nach den NINERS Chemnitz nehmen die Ludwigsburger derzeit pro Spiel die meisten Dreier. 31,2‑Mal geht der Ball von hinter der 6,75-Meter-Linie in Richtung Korb, wobei man im Liga-Ranking mit einer Trefferquote von 32,6 Prozent nur auf Position 12 steht. Top sind die BMA365 Bamberg Baskets derzeit von der Freiwurflinie. Keine andere Mannschaft der Liga hat als Team einen Schnitt von über 80 Prozent. Mit 67,7 Prozent getroffenen Freiwürfen finden sich die RIESEN im Liga-Vergleich auf dem vorletzten Platz, vor den Bonnern, die es von der Freiwurflinie auf 62,8 Prozent bringen.
Schon beim Gastspiel in Freak City hat Traveon „Tray“ Buchanan seine offensiven Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der physisch sehr starke Guard erzielte im Hinspiel in Bamberg 24 Punkte und lag damit deutlich über seinem aktuellen Schnitt von 16,9 Punkten pro Partie (Platz 6 in der gesamten easyCredit BBL). Im bisherigen Saisonverlauf blieb der 27-jährige US-Amerikaner überhaupt erst 3‑mal unter zehn Punkten in einem Spiel und zwar in Berlin (2), gegen Heidelberg (8) und am letzten Spieltag beim Auswärtssieg in Jena (5 Punkte). Mit 12,4 Abschlüssen pro Partie nimmt er gemeinsam mit Elijah Hughes (13,0) die meisten Würfe im Team der Ludwigsburger. (Fotos: MHP RIESEN Ludwigsburg)
Im insgesamt zweitbesten Rebounding-Team der easyCredit BBL (0,5 Rebounds hinter Science City Jena) ist Keeshawn Kellmann der beste Rebounder. 4,4 Rebounds unter dem eigenen und 2,4 unter dem des Gegners bedeuten in Summe 6,8 eingesammelte Bälle pro Partie und damit Platz 8 in der easyCredit BBL für den 25-jährigen US-Amerikaner, der zudem auch die guyanische Staatsbürgerschaft besitzt. Der Centerspieler konnte zuletzt jedoch nicht eingreifen, nach dem er sich im Training Anfang Januar im Vorfeld des 15. Spieltags eine Meniskusverletzung zugezogen hatte, die operativ behandelt werden musste. Für ihn haben die RIESEN Gavin Schilling nachverpflichtet, der die Saison im Team der NINERS Chemnitz begonnen hatte.
Der im kanadischen Ajax, Ontario geborene Stefan „Stef“ Smith führt im Team der RIESEN die Statistik der Korbvorlagen an. 4,9‑mal serviert der Point Guard pro Partie für seine Nebenleute, ist aber auch selbst brandgefährlich. Mit einem Punkteschnitt von 15,7 Zählern pro Spiel liegt er nur knapp hinter Buchanan und vor Elijah Hughes (15,5). Smith wechselte aus Frankreich von Cholet Basket zu den RIESEN und brachte aus seinen Profijahren in der französischen LNB, aus Serbien sowie seiner kanadischen Heimat viel Erfahrung mit ans Neckarufer.
Neben seinen bereits erwähnten 4,9 Assists und den 15,7 Punkten pro Spiel schnappt sich Stefan Smith pro Partie zudem auch noch 4,0 Rebounds. Fast 32 Minuten Einsatzzeit bekommt er pro Partie von Head Coach Mikko Riipinen, die er mit einem Effektivitätswert von 14,7 hervorragend zu nutzen weiß. Stefan Smiths Eltern,Verona und Lewis Smith, haben jamaikanische Wurzeln, weshalb Stef neben der kanadischen auch die Staatsbürgerschaft des Inselstaates besitzt.
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Heimsieg gegen Vechta
BMA365 Bamberg Baskets beschließen Hinrunde mit positiver Bilanz
Nach dem Sieg im Frankenderby gegen Würzburg haben die BMA365 Bamberg Baskets einen weiteren Erfolg auf eigenem Parkett folgen lassen. Im Nachholspiel des 2. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga bezwangen die Bamberger am Mittwochabend RASTA Vechta mit 96:86 (49:48).
Vor 4.123 Zuschauern konnte das Team von Head Coach Anton Gavel seinen neunten Saisonsieg verbuchen und somit die Hinrunde mit einer positiven Bilanz beenden.
Die Zuschauer in der BROSE ARENA bekamen eine intensive und auch spannende Begegnung zu sehen, in der beide Mannschaften nach dreißig Minuten noch Kopf an Kopf lagen. Der letzte Spielabschnitt ging mit 23:13 dann jedoch deutlich an die Gastgeber, die sich so letztlich auch verdient den Heimsieg sichern konnten.
Topscorer im Team der BMA365 Bamberg Baskets war erneut Mannschaftskapitän Ibi Watson mit 28 Punkten. Auch Cobe Williams (19) sowie Richard Balint und Demarcus Demonia (je 13) kamen auf eine zweistellige Punktausbeute. Bester Werfer im Team der Niedersachsen war Tommy Kuhse mit 24 Punkten. Liga-Topscorer Alonzo Verge Jr. hielt die Bamberger Verteidigung in diesem Spiel bei nur 6 Punkten.
Spielverlauf
Mit der auch im 17. BBL-Spiel gleichen Startformation begannen die Bamberger gut. Während man selbst in den ersten Angriffen den Vechtaer Korb gut und konsequent attackierte, ließ man die Offensive des Gegners zunächst nicht zur Entfaltung kommen. Nach zwei Ballverlusten der Niedersachsen führte man so mit 4:0 (2.). Ein eigener Ballverlust führte dann auch zu den ersten Zählern der Gäste, die nun angetrieben durch Tommy Kuhse langsam besser ins Spiel fanden. Der US-Amerikaner traf zunächst von jenseits der 6,75-Meter-Linie zum 6:5, ehe auf der Gegenseite Ibi Watson ebenfalls mit einem Dreier konterte. Richard Balint packte einen weiteren erfolgreichen Distanzwurf zum 12:5 (4.) obendrauf. Bei Vechta ging es immer wieder über Kuhse, der beim 18:14 (7.) bereits 10 Zähler auf seinem Konto hatte. Trotz ihrer zu diesem Zeitpunkt schon vier Ballverluste gingen die Gäste nach dem Dreier von Lloyd Pandi beim 18:19 (8.) dann sogar erstmals in Führung. Anton Gavel reagierte sofort und nahm eine Auszeit, die sein Team bis zum Ende des Viertels auch tatsächlich wieder auf Kurs brachte. Nach einem 8:2‑Lauf, den Richard Balint mit seinen Zählern neun und zehn im ersten Viertel abschloss, lag man zum Ende des ersten Abschnitts mit 26:21 in Front.
Diese Führung war nach nur 90 Sekunden im zweiten Viertel allerdings schon wieder weg, nachdem Tommy Kuhse abermals traf und zum 26:26 (12.) wieder ausglich. Per Alley-Oop auf Zuspiel von Cobe Williams brachte Daniel Keppeler die Bamberg dann erneut leicht in Führung (31:29/13.), ehe letztlich fünf Punkte von Rückkehrer Tibor Pleiß das Momentum zurück in Richtung Vechta kippen ließ (31:35/14.). Ibi Watson & Co. blieben dran, doch es dauerte bis zur 19. Minute, ehe Adrian Petković nach einem Ballgewinn per Korbleger die Führung wieder auf Bamberger Seite zurückholen konnte (44:43). Diese Ein-Punkt-Führung nahmen die Hausherren dann auch zur Pause mit in die Kabine (49:48). Während zur Halbzeit auf Bamberger Seite bereits drei Spieler zweistellig gepunktet hatten (Williams 12, Balint und Demonia je 10) war Tommy Kuhse mit 17 Punkten der überragende Spieler in Reihen der Gäste.
„Ich bin froh, dass wir dann im letzten Viertel die Stopps bekommen haben“
Voll fokussiert starteten die BMA365 Bamberg Baskets in die zweite Halbzeit. Allen voran Ibi Watson. In nur 2:42 Minuten verdoppelte er seine Punktausbeute der ersten Halbzeit von 9 auf 18 Zähler und brachte buchstäblich im Alleingang sein Team beim 58:50 (23.) wieder etwas deutlicher in Führung. Die Bamberger behaupteten ihren Vorsprung (63:55/24.), weiter abschütteln konnten sie ihren Gegner jedoch nicht. Im Gegenteil: Vechta kämpfte sich zurück. Bamba, Dandridge und Brown drehten das Spiel für RASTA mit einem 10:1‑Lauf abermals auf den Kopf (64:65/26.) worauf die nächste Bamberger Auszeit fällig wurde. Das Spiel wogte nun richtig hin und her. Bamberg ging wieder in Führung (66:65), doch Vechta antwortete (66:70). Mit einem unglaublichen Dunking trotz Foul brachte Austin Crowley sein Team 43 Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels mit 73:70 erneut nach vorne, ehe Tevin Brown per Dreier nach 30 Minuten auf unentschieden stellte.
Erneut starteten die Bamberger besser ins Viertel und lagen nach dem Dreier von Demarcus Demonia mit 80:75 (32.) in Führung. Bamba und Brown egalisierten die Führung jedoch umgehend (80:80/33.). Die BMA365 Bamberg Baskets standen nun aber in der Defensive wieder stabiler und waren im Angriff mit Zach Ensminger und Ibi Watson erfolgreich (87:81/35.). Vier Minuten vor dem Spielende dann die große Möglichkeit für RASTA, das Spiel nochmals zu seinen Gunsten kippen zu können. Nach einem Foulspiel von Ibi Watson wurde das Vergehen nach Coaches Challenge auf unsportliches Foul upgegradet. Dandridge ließ jedoch beide Freiwürfe liegen und auch der anschließende Ballbesitz brachte keine Punkte für Vechta. Stattdessen traf Cobe Williams auf der Gegenseite per Dreier zum 91:83 (37.). Im darauffolgenden Angriff kassierte Tibor Pleiß beim Rebound sein 5. Foul. Zudem erhielt RASTA Coach Christian Held ein Technisches Foul. Die fälligen Freiwürfe nutzten Ibi Watson und EJ Onu zum 94:83 und sorgten so gut drei Minuten vor dem Ende für die Vorentscheidung.
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Es war ein offensives Spiel, was wir uns gerne anders vorgestellt und somit defensiv natürlich auch besser Zugriff bekommen hätten. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir Tommy Kuhse nicht kontrollieren können und 48 Punkte für Vechta sind einfach zu viel“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wir haben auch gescort, aber das war eher das Spiel, das in Vechtas Richtung geht. Wir hatten dann im dritten Viertel auch einmal das Momentum, das wir aber auch relativ schnell wieder verloren haben. Ich bin froh, dass wir dann im letzten Viertel die Stopps bekommen haben, die für uns wichtig waren, um den Sieg nach Hause zu fahren. Gerade in der Situation, in der sich Vechta befindet, sind sie unfassbar schwer und gefährlich zu spielen. Genau das waren sie heute auch und so bin ich froh darüber, dass wir auch so ein knappes Spiel gewinnen konnten.“
Wie schon zuletzt bleibt den BMA365 Bamberg Baskets auch nach dem Heimsieg gegen RASTA Vechta nicht großartig viel Zeit zum Verschnaufen. Bereits am kommenden Sonntag steht für die Bamberger das nächste Spiel in der easyCredit Basketball Bundesliga auf dem Spielplan. Für das Team aus Freak City geht es zur Neuauflage des Frankenderbys zu den Fitness First Würzburg Baskets. Das Hinspiel in der BROSE ARENA hatten die Bamberger vor wenigen Tagen mit 92:86 für sich entscheiden können. Tip-Off zum Rückspiel in der tectake Arena in Würzburg ist am kommenden Sonntag um 16:30 Uhr.
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Basketball Bundesliga
Zu viele Offensivrebounds kosten BMA365 Bamberg Baskets das Spiel in Bonn
5.941 Zuschauer im beinahe ausverkauften Telekom Dome sahen am Montagabend beim Gastspiel der BMA365 Bamberg Baskets bei den Telekom Baskets Bonn eine bis in die letzte Sekunde packende und höchst intensive Partie. Am Ende unterlagen die Bamberger am 14. Spieltag in der easyCredit BBL hauchdünn mit 74:76 (36:36).
Die Niederlage setzte es, obwohl die BMA365 Bamberg Baskets in dieser Partie aus allen Bereichen die besseren oder zumindest gleichen Wurfquoten hatten. Die Rheinländer schnappten sich jedoch 22 Offensivrebounds und kamen am Ende im Vergleich zum Team von Head Coach Anton Gavel auf fünf Feldwurfversuche sowie auf vier Freiwürfe mehr. Eben dieses Chancen-Plus bescherte den Telekom Baskets letztlich den doch etwas glücklichen Heimsieg, zumal der mögliche Bamberger Game-Winner, ein Buzzer-Beater-Dreier von Moritz Krimmer, den Korb nur knapp verfehlte.
Topscorer der Rheinländer war Alijah Comithier mit 22 Punkten. Auf Bamberger Seite konnte Demarcus Demonia 17 Zähler verbuchen.
Der Spielverlauf
Hochmotiviert gingen beide Teams die Partie an. Das Bestreben, sich durch einen Sieg oben in der Tabelle weiter festzusetzen, war von Beginn an auf dem Parkett zu spüren, weshalb es hüben wie drüben doch ein paar Wurfversuche benötigte, ehe die ersten Punkte auf die Anzeigetafel kamen (4:2/3.). Knapp vier Minuten waren gespielt, als der Dreier von Richard Balint die Partie wieder ausglich (10:10/4.). Nun aber starteten die Gastgeber einen kleinen Run und zogen auf 11:17 (6.) etwas davon. Die BMA365 Bamberg Baskets blieben allerdings ihrer Linie treu, bewegten den Ball im Angriff gut und kamen so wieder heran. Mit einem Dunk schloss Daniel Keppeler einen 8:0‑Lauf der Bamberger ab und man lag 78 Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels wieder selbst mit 19:17 (9.) vorne. Die Führung konnte man auch nach dem ersten Abschnitt (22:21) behaupten.
Auch im zweiten Viertel schenkten sich beide Mannschaften nichts. Mit seinen beiden einzigen Punkten des Spiels brachte Patrick Heckmann die Bonner zunächst erst einmal leicht in Front (25:31/15.), ehe Demarcus Demonia mit einem Coast-to-Coast-Dunk nur wenig später wieder auf 32:31 für Bamberg stellte. Kopf an Kopf absolvierte man das zweite Viertel und folgerichtig stand es zur Pause 36:36-Unentschieden.
„Die 22 Bonner Offensivrebounds waren heute der entscheidende Faktor“
Der Start in die zweite Halbzeit gehörte den Gästen. Demarcus Demonia und EJ Onu waren es, die ihre Mannschaft in den ersten beiden Minuten nach dem Seitenwechsel zum 44:38 (22.) warfen. Die BMA365 Bamberg Baskets blieben auch weiterhin in Führung (50:43/25.). 3:28 Minuten vor dem Ende des dritten Viertels betrug der Vorsprung nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Moritz Krimmer sogar schon acht Zähler (55:47), doch die Bonner konterten stark. 16 Sekunden vor der nächsten Viertelpause verkürzte Tylan Birts auf 56:55, ehe Demarcus Demonia mit der Schlusssirene noch einen Dreier zum 59:55 versenken konnte.
Die ersten beiden Minuten des Schlussabschnitts gehörten nun den Bonnern, die den Rückstand schnell wieder in eine Führung ummünzen konnten (59:60/32.). Dennoch aber spielten beide Mannschaften bis zu diesem Zeitpunkt absolut auf Augenhöhe. Nun jedoch schlugen die vielen Offensivrebounds der Bonner zu Buche. Sage und schreibe die Hälfte ihrer insgesamt 22 eingesammelten Abpraller unter dem Bamberger Korb holten sie sich im Schlussabschnitt, weshalb sie sich dank dieser Chancenvielfalt 2:52 Minuten vor dem Ende wieder auf 66:73 absetzen konnten. Die Bamberger aber kämpften sich verbissen nochmals heran. 30 Sekunden vor dem Ende stellte Cobe Williams mit zwei getroffenen Freiwürfen auf 72:74. Beim Stand von 74:76 ging Marcel Kessens für die Bonner 11 Sekunden vor dem Ende an die Freiwurflinie, wo er beide Möglichkeiten vergab und der Ball noch einmal in den Bamberger Händen landete. Über Watson und Demonia kam der Ball zu Moritz Krimmer, dessen Dreier kurz vor dem Ertönen der Schlusssirene jedoch hinten vom Korb wieder zurück ins Feld sprang.
„Ich gratuliere Marko Stankovic und seinem Team zum Sieg. Die 22 Bonner Offensivrebounds waren heute der entscheidende Faktor“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wir waren nicht physisch genug und haben versucht, Bonn mit bloßer Sprungkraft beim Rebounding zu übertreffen. Zudem haben wir viele schlechte Dreipunktewürfe genommen, anstatt andere Optionen zu suchen. Am Ende hat uns unsere Leistung beim Defensiv-Rebounding das Genick gebrochen.”
Wie schon im Dezember, so bleibt den BMA365 Bamberg Baskets auch im Januar nur sehr wenig Zeit zwischen den einzelnen Spielen. Bereits am kommenden Freitag wartet die nächste Aufgabe auf das Team von Head Coach Anton Gavel. Dann ist man erneut zuhause in der BROSE ARENA gefragt, wenn die MHP RIESEN aus Ludwigsburg ihre Visitenkarte in Freak City abgeben werden. Tip-Off zur Partie gegen die RIESEN ist am Freitag um 20:00 Uhr.
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Basketball Bundesliga
2026 beginnt für die BMA365 Bamberg Baskets mit einer Reise an den Rhein
Mit dem Gastspiel bei den Telekom Baskets Bonn starten die BMA365 Bamberg Baskets Off am Montagabend ins neue Jahr. Dabei kommt es am 14. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga zum Wiedersehen mit Patrick Heckmann, der die Saison während des verletzungsbedingten Ausfalls von Moritz Krimmer im Trikot der Bamberger begonnen hatte und nun seit der Länderspielpause das magentafarbene Jersey der Rheinländer trägt.
Vor dem Spieltag lagen beide Mannschaften in der Tabelle auf den Plätzen sechs und sieben direkt hintereinander. Die Bonner konnten das Jahr 2025 mit zwei Siegen in Serie abschließen. Tip-Off am Montagabend im Telekom Dome in Bonn ist um 20 Uhr.
„Mit dem Spiel in Bonn wartet gleich zu Beginn des Jahres ein schwieriges Spiel auf uns. Nicht zuletzt wegen der Kulisse ist es dort immer schwierig zu spielen. In ihren letzten beiden Spielen haben sie gezeigt, was sie draufhaben und wie sie agieren können“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Für uns wird es wieder darauf ankommen, früher als im letzten Spiel defensiv Zugriff zu bekommen. Gegen ihre aggressive Verteidigung müssen wir mit unserer Offensive bereit sein, den Ball gut zu bewegen. Wir wollen auswärts wieder eine gute Leistung bringen, um so an einen Sieg denken zu können.“
Drei der letzten vier Heimspiele konnten die Bonner gewinnen. Gegen Ulm (81:79), Chemnitz (86:82) und Frankfurt (88:76) hatte man das bessere Ende für sich. Lediglich gegen den FC Bayern München (55:83) musste man sich auf eigenem Parkett zuletzt geschlagen geben. Die beiden letzten Siege holten die Rheinländer auswärts. In Heidelberg (100:63) nahm man dank eines überragenden ersten Viertels, das man mit 30:5 gewann, die Punkte mit und auch beim Auswärtsspiel in Jena hatte man beim 92:80 keine Probleme.
Die Liste der Spieler im Team der Telekom Baskets auf der Homepage der easyCredit BBL ist lang. 19 Namen sind neu, nur einer ist geblieben. 16 Spieler aus dem Team der Rheinländer (darunter beispielsweise Darius McGhee, Sam Griesel, Bodie Hume, Till Pape, Lars Thiemann oder auch Thomas Kennedy) verzeichnet die Wechselbörse der BBL als Abgänge.
Nach drei Jahren in Ludwigsburg spielt Jonathan Bähre (29 Jahre – PF – 2,08 m) nun seine zweite Saison im Trikot der Telekom Baskets. Der Power Forward stand dem Team zuletzt jedoch nicht zur Verfügung. Anfang November musste er sich infolge anhaltender Knie-Probleme einem arthroskopischen Eingriff unterziehen, weshalb er in dieser Spielzeit bislang erst zu vier Einsätzen kam. In diesen Spielen stand Bähre im Schnitt 12:39 Minuten auf dem Feld, erzielte 2,3 Punkte und holte 2,5 Rebounds. Zuletzt stand er am 12. Oktober beim 86:68-Auswärtssieg in Hamburg auf dem Parkett.
Tylan Birts (29 Jahre – SF – 1,98 m) ist der gefährlichste Scorer im Team. Der US-Amerikaner kam aus Tschechien von ERA Nymburk und macht im Schnitt 12,4 Punkte pro Spiel. Mit fast 30 Minuten Einsatzzeit steht er zudem die längste Zeit auf dem Feld und nimmt hierbei mit 11,6 Versuchen pro Partie auch die meisten Würfe aus dem Feld. Alijah Comithier (24 Jahre – SF – 2,01 m) dürfte so manchem Bamberger Basketball-Fan noch im Gedächtnis sein. Der 24-Jährige spielte in der Vorsaison für Dziki Warschau und warf mit seinem Sprungwurf in der letzten Sekunde des Rückspiels in den ENBL-Playoffs in der BROSE ARENA die Polen ins Final Four. In Magenta erzielt er bisher 12,1 Punkte pro Spiel. Mit Kur Jongkuch (26 Jahre – C – 2,06 m) haben die Rheinländer einen Big Man verpflichtet, den man mit „groß, stark, stabil“ umschrieben hat. Der Kanadier spielte letzte Saison im slowenischen Ljubljana und unterschrieb einen Zweijahresvertrag am Rhein. Mit Joel Aminu (28 Jahre – SG – 1,92 m) von RASTA Vechta, Michael Kessens (34 Jahre – C – 2,05 m) von ALBA BERLIN, Zachery Cooks (26 Jahre – PG – 1,80 m) von Science City Jena, Patrick Heckmann (33 Jahre – PF – 1,98 m) von den BMA365 Bamberg Baskets und Jeff Garrett Jr. (31 Jahre – PF – 2,01 m) von den NINERS Chemnitz hat man sich ordentlich BBL-Erfahrung ins Team geholt.
Melvin Jostmann (25 Jahre – PF – 1,98 m), Kenan Reinhart (18 Jahre – SG – 1,94 m), Vuk Scepanovic (18 Jahre – SF – 1,95 m), Juhwan Harris-Dyson (26 Jahre – SG – 1,98 m), Benjamin Sadikovic (22 Jahre – C – 2,08 m), Duje Dujmovic (23 Jahre – PF – 2,03 m), Jorge Mejias Sanchez (24 Jahre – PG – 1,90 m), Dusan Ilic (17 Jahre – PG – 1,88 m), Carlo Schmid (18 Jahre – PF – 2,05 m), Daniel Mayr (30 Jahre – C- 2,18 m) und Malik Idbihi (16 Jahre – PG – 1,94 m) komplettieren das Roster der Telekom Baskets.
Nach Parker Jackson-Cartwright, TJ Shorts, Harald Frey und Darius McGhee heißt Bonns Playmaker in dieser Saison nun Grayson Murphy (26 Jahre – PG – 1,88 m). Der US-amerikanische Spielmacher kam aus der NBA G‑League von den South Bay Lakers, dem Farmteam der Los Angeles Lakers. Der 26-Jährige hat in Bonn für zwei Jahre unterschrieben und wird von Head Coach Marko Stankovic als ein exzellenter Spielmacher bezeichnet, der aus dem Pick-And-Roll für sich und seine Mitspieler kreieren kann. Außerdem ist er mit seinen langen Armen in der Defense sehr aktiv, sammelt konsequent Rebounds und Steals ein und kann schnell ins Umschaltspiel schalten, das er ebenso gut beherrscht, so Bonns Cheftrainer weiter. Im bisherigen Saisonverlauf sammelte er drei Double Doubles, ein Triple Double und ist mit einem Wert von 17,1 der effektivste Spieler der Baskets (12,1 Punkte und 4,8 Rebounds). Seine 7,3 Assists pro Spiel sind der zweitbeste Wert in der easyCredit BBL.
Seit Ende Januar ist Marko Stankovic nun Cheftrainer der Telekom Baskets. Nach der Trennung von Roel Moors übernahm der Serbe das Team und erhielt einen Vertrag bis 2027. Bis 2017 war der fast 42-Jährige im Nachwuchsbereich von Partizan Belgrad tätig, ehe er ins Jugend-Programm der Crailsheim Merlins wechselte. Hier arbeitete er an der Seite von Head Coach Sebastian Gleim in der Spielzeit 2021//22 als Co-Trainer der Bundesliga-Mannschaft, ehe er 2022 nach Bonn in den Coaching Staff von Tuomas Iisalo wechselte, an dessen Seite er mit den Rheinländern 2023 um den damaligen Team-Captain Karsten Tadda die Basketball Champions League gewann.
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Basketball Bundesliga
Bamberg Baskets verabschieden sich aus 2025 mit einem Heimsieg
Mit Saisonsieg Nummer 7 haben die BMA365 Bamberg Baskets das Jahr 2025 beendet. Am 13. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga besiegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Dienstagabend den SYNTAINICS MBC mit 99:74 (61:43) und zog so an den Weißenfelsern in der Tabelle mit einer Bilanz von nun sieben Siegen und fünf Niederlagen vorbei.
Nach der Heimpleite gegen Ulm hatte Head Coach Anton Gavel eine Reaktion von seiner Mannschaft gefordert, welche sein Team in der mit 5.700 Zuschauern erneut ausverkauften BROSE ARENA gegen den MBC auch ablieferte. Von Beginn an übernahmen die Bamberger um Ibi Watson das Kommando auf dem Parkett. Der Kapitän gab seinem Team mit bereits 12 Zählern im ersten Abschnitt klar den Kurs vor, von dem sich die BMA365 Bamberg Baskets das gesamte Spiel über auch nicht abringen ließen und letztlich einen Start-Ziel-Sieg verbuchen konnten.
Neben Ibi Watson, mit 24 Punkten Topscorer und zudem mit +27 auch effektivster Spieler der Partie, zeigten auch Cobe Williams mit 10 Punkten, 9 Assists sowie der besten Plus-Minus-Statistik (+27) und Demarcus Demonia mit einem Double Double aus 20 Punkten und 10 Rebounds starke Leistungen. Erfolgreichster Werfer auf Seiten der Weißenfelser war Khyri Thomas mit 18 Punkten.
Der Spielverlauf
Trotz manch angeschlagenem Spieler konnte Head Coach Anton Gavel auch gegen das Team aus Sachsen-Anhalt wieder seine gewohnte Startformation aufbieten und die legte von Beginn an gut los. Die Intensität in der Verteidigung stimmte und offensiv spielte man teils richtig sehenswert zusammen. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase (5:5/3.) sorgte Ibi Watson mit seinem Korberfolg im Fast Break für das 9:5 (4.). Auf Seiten der Wölfe leistete vor allem Khyri Thomas Widerstand. Mit seinem zweiten Dreier warf er den MBC auf 9:8 wieder heran, doch Ibi Watson konterte ebenfalls per Dreier prompt auf der Gegenseite. Bambergs Nummer 2 war in dieser Phase nicht zu stoppen. Mit einem Drei-Punkte-Spiel erhöhte Watson zunächst auf 17:12 (6.), ehe er seinen zu diesem Zeitpunkt bereits erzielten 10 Zählern noch weitere hätte folgen lassen können. Den Angriff nach Steal von Cobe Williams schloss der Kapitän jedoch nicht selbst ab. Stattdessen fand er den völlig blank in der Ecke stehenden Demarcus Demonia, der das Zuspiel per Dreier zum 20:12 (6.) zu veredeln wusste. Wölfe-Coach Ramondino nahm seine erste Auszeit. Die erhoffte Wirkung blieb jedoch aus, denn das Bamberger Trio Watson, Williams und Demonia legte nochmals nach (26:12/8.). Bis zur Viertelpause konnte der MBC zwar etwas verkürzen, doch mit einer soliden 10-Punkte-Führung gingen die Bamberger aus dem ersten Abschnitt (32:22).
3:12 Minuten waren im ersten Viertel noch zu spielen, als Bundesliga-Geschichte in der BROSE ARENA geschrieben wurde. John Bryant betrat für den MBC das Spielfeld und kam so zu seinem insgesamt 500. Bundesliga-Einsatz. Exakt hier in der BROSE ARENA hatte Big John am 3. Oktober 2010 auch sein erstes Bundesliga-Spiel bestritten. Damals im Trikot von ratiopharm ulm musste er sich den Bambergern um Topscorer Anton Gavel (15 Punkte) mit 59:70 geschlagen geben. In seinem Bundesliga-Debüt erzielte John Bryant 10 Punkte und holte 8 Rebounds. Zwölf Punkte für die Ulmer steuerte damals übrigens der Mann bei, den John Bryant mit seinem 500. BBL-Spiel nun in der ewigen BBL-Bestenliste eingeholt hat, nämlich Per Günther.
Die ersten Minuten des zweiten Abschnitts gehörten nun den Wölfen. 135 Sekunden waren in Viertel Nummer zwei gerade einmal gespielt, als Spencer Reaves den MBC auf 34:28 heranführte. Nun unterbrach Anton Gavel das Spiel mit einer Auszeit (13.). Im Anschluss änderte sich zunächst wenig am Abstand beider Teams, ehe ein kleiner Zwischenspurt die BMA365 Bamberg Baskets mit 6 Zählern von Demarcus Demonia zum 46:34 (17.) wieder deutlicher in Führung brachte. Williams und die ebenfalls starken Daniel Keppeler und Austin Crowley legten nach und kurz vor der Halbzeitpause hatte man den Abstand bis auf 21 Zähler (61:40) ausbauen können. Den Pausenstand von 61:43 erzielte Spencer Reaves mit einem seiner beiden Dreier in diesem Spiel.
„In der ersten Halbzeit ist offensiv vieles gut für uns gelaufen”
Der dritte Abschnitt sollte der ausgeglichenste der gesamten Partie werden. Am Ende konnten die Bamberger alle Viertel für sich verbuchen ( +10 | +8 | +2 | +5 ), in den zehn Minuten nach der Pause tat sich am Abstand beide Teams jedoch eher wenig. Anton Gavels Team startete gut und konnte den Vorsprung zunächst auf 71:47 (24.) weiter ausbauen. Mit einem 10:2‑Run bissen die Wölfe erst einmal zurück (73:57/28.), ehe Krimmer und Crowley zum Ende des dritten Viertels wieder auf +20 stellten (77:57).
Im Schlussabschnitt verstanden es die Bamberger ausgezeichnet, die Wölfe auch weiterhin auf Distanz zu halten. Über 80:60 (32.) und 85:65 (34.) hielt man den Abstand von nach dem dritten Viertel auch weiterhin konstant. Die Verteidigung stand nach wie vor gut und auch beim Rebound hatte man am Ende mit 40:36 die Nase vorne. Als dann knapp vier Minuten vor dem Ende Ibi Watson und Daniel Keppeler (der starke Tip-In von Daniel zum 90:67 wurde in der offiziellen Statistik als Eigenkorb gewertet und somit Kapitän Ibi Watson gutgeschrieben) auch offensiv nochmals nachlegten, war spätestens beim 92:67 (38.) alles zugunsten der Hausherren entschieden. Mit zwei verwandelten Freiwürfen war es diesmal Adrian Petković, der den 99:74-Endstand markieren durfte.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg und für die Art und Weise, wie sie nach der Niederlage gegen Ulm heute geantwortet haben. Manche Jungs haben heute angeschlagen viel gespielt, was auch ihren Charakter zeigt. In der ersten Halbzeit ist offensiv vieles gut für uns gelaufen, was das Spiel natürlich auch einfacher gemacht hat“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber auch unsere Stopps bekommen, die wir gebraucht haben. Nach vielen Heimspielen war das jetzt vielleicht ein Spiel, mit dem wir zufrieden sein können, so wie wir es letztlich gestaltet haben. Jetzt ist es für uns wichtig, die Jungs alle gesund zu bekommen und dann geht es nach Bonn.“
Am Montag, 5. Januar gibt es in Bonn ein Wiedersehen mit Patrick Heckmann. Tip-Off im Telekom Dome gegen die Telekom Baskets Bonn ist um 20:00 Uhr. Im ersten Heimspiel des neuen Jahres bekommt man es dann am 9. Januar mit den MHP RIESEN Ludwigsburg zu tun. Tip-Off in der BROSE ARENA an diesem Freitagabend ist dann ebenfalls um 20:00 Uhr.
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BMA365 Bamberg Baskets
Zum Jahresausklang geht es gegen den MBC
Nach dem Testspiel sowie dem Aufeinandertreffen im Achtelfinale des BBL-Pokals stehen sich die BMA365 Bamberg Baskets und der SYNTAINICS MBC in dieser Saison nun am Dienstagabend bereits zum dritten Mal gegenüber.
Diesmal geht es für beide Mannschaften um wichtige Punkte in der easyCredit Basketball Bundesliga. Während die ersten beiden Begegnungen jeweils im Osten stattfanden, steht man sich am 13. Spieltag in der easycredit BBL nun in der BROSE ARENA in Bamberg gegenüber. Tip-Off zum Match zwischen den BMA365 Bamberg Baskets und den Wölfen aus Sachsen-Anhalt ist am Dienstagabend um 18:30 Uhr.
„Mit dem MBC kommt die Mannschaft mit der zweitbesten Dreipunkte-Quote der gesamten Liga nach Bamberg. Wir haben gesehen, was im letzten Spiel gegen Ulm passiert ist, als sie 63% ihrer Dreier getroffen haben“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Deshalb wird es darauf ankommen, sich darauf zu konzentrieren, defensiv stattzufinden und ihnen diese Stärke zu nehmen. Das Spiel gegen den MBC wird sicherlich unseren Charakter zeigen. Wir werden sehen, ob wir in der Lage sein werden, nach einer Niederlage, so wie wir sie erlebt haben, uns innerhalb von drei Tagen wieder zurückzukämpfen. Wir erwarten, dass wir uns deutlich besser präsentieren und vor allem physischer und aggressiver zu Werke gehen.“
Unter der Regie ihres neuen Cheftrainers legten die Wölfe los wie die Feuerwehr. Das Team von Marco Ramondino war mit 5 Siegen in Serie in die BBL-Saison gestartet und steht aktuell mit einer Bilanz von 7 Siegen und 5 Niederlagen im oberen Tabellendrittel. Neben dem Aufsteiger aus Trier zählen die Wölfe zu den positiven Überraschungen der neuen Spielzeit.
Am letzten Spieltag mussten sich die Wölfe im Ost-Derby den NINERS Chemnitz geschlagen geben. 90:94 hieß es am Ende für die Sachsen in einem über die gesamte Spielzeit hart umkämpften Spiel. Vor 6.644 Zuschauern in der QUARTERBACK Immobilien ARENA in Leipzig waren Charles Callison mit 30 und Khyri Thomas mit 24 Punkten die beiden besten Scorer des MBC.
Head Coach Anton Gavel hat die Qualität der Wölfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie angesprochen. Fünf Spieler des MBC haben eine Trefferquote bei den Dreiern von zwischen 37 und 50 Prozent. 21,4 Dreier nehmen diese fünf Spieler im Schnitt gemeinsam pro Partie, von denen im Schnitt 8,8 Würfe im gegnerischen Korb zappeln. Nach dem FC Bayern München (18,6) begehen die Wölfe im Schnitt pro Partie die wenigsten Fouls (20,3).
So wie die Bamberger in der letzten Saison, gehen die Wölfe in dieser Spielzeit neben der BBL auch in der European North Basketball League an den Start. Vier Spiele hat man hier bislang absolviert: alle wurden gewonnen. In Bristol bei den Flyers siegte man mit 93:76, gegen die Letten von Valmiera Glass Via gewann man mit 89:69. Im norwegischen Fyllingen hatte man mit 107:64 keine Mühe, ebenso wenig wie gegen die Esten von Tal Tech, die man mit 84:57 besiegte.
Charles Callison, der Anführer der Wölfe, konnte seinen Punkteschnitt im Vergleich zum Vorjahr um rund 50 Prozent steigern und bringt es bei gleichgebliebener Spielzeit (etwas über 28 Minuten) in diesem Jahr auf 15,1 Zähler pro Partie. Seine Saison-Bestleistung von 30 Punkten stellte der in Kaliforniern geborene US-Amerikaner erst am letzten Spieltag in der Partie gegen Chemnitz auf.
Jure Planinic ist der beste Rebounder im Team des MBC. Der 2,06 Meter große Kroate schnappt sich durchschnittlich 7,3 Rebounds pro Spiel. Er kam vom bulgarischen Meister Rilski Sportist zum MBC, wo er einen Zweijahresvertrag unterschrieb. Zudem erzielt der Big Man durchschnittlich 10,3 Punkte und agiert mit einer Effektivität von 13,5.
Auch bei den Assists führt Charles Callison das Team an. 4,4 seiner Pässe führen zu Punkten für den MBC. Der 31-Jährige sucht aber doch eher selbst den Abschluss, was nicht nur sein Punkteschnitt vermuten lässt. Auch die Anzahl seiner Dreierversuche pro Partie ist ein Indiz hierfür. Fast 7 Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie nimmt der Point Guard der Weißenfelser im Schnitt pro Spiel.
Er führt zwar keine der oben angeführten Statistiken an, ist aber insgesamt der effektivste Spieler im Team von Head Coach Ramondino. Khyil Thomas überzeugt mit 11,5 Punkten, 4,9 Rebounds, 4,3 Assists und 1,4 Steals. So bringt es der aus der Türkei von Petkim Spor über die Calgary Surge in der Canadian Elite Basketball League gekommene Guard auf einen Effektivitätswert von 14,5.
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Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets gegen den Vizemeister auf verlorenem Posten
Nach zuletzt zwei Siegen in Serie haben die BMA365 Bamberg Baskets am 12. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga wieder eine Niederlage einstecken müssen. Gegen den deutschen Vizemeister ratiopharm ulm unterlag das Team um Mannschaftskapitän Ibi Watson am Samstagabend mit 83:106 (35:53).
Die 5.700 Zuschauer in der ausverkauften BROSE ARENA sahen eine ausgezeichnet eingestellte Ulmer Mannschaft, der es mit einer Zonenpressverteidigung immer wieder gelang, dem Bamberger Spiel die gefürchtete Geschwindigkeit zu nehmen. Zudem hatten mehrere Ulmer Werfer einen Sahnetag erwischt. Insgesamt fanden 17 der 27 Ulmer Dreipunktewürfe (= 63%) den Weg in den Bamberger Korb.
Besonders heiß präsentierte sich Mark Smith. Der US-Amerikaner traf 7‑mal von hinter der 6,75-Meter-Linie und war mit 29 Punkten Topscorer des Spiels sowie mit 9 eingesammelten Abprallern auch bester Rebounder. Bester Punktesammler in Reihen der BMA365 Bamberg Baskets war Cobe Williams mit 14 Punkten, auf einen zweistelligen Effektivitätswert brachte es im Team von Head Coach Anton Gavel jedoch nur ein Akteur. EJ Onu kam mit 10 Zählern und 5 geblockten Würfen auf eine Effektivität von 12.
Spielverlauf
Die Bamberger benötigten einen Moment, um vor restlos ausverkauftem Haus ins Spiel zu finden. 2:22 Minuten waren bereits gespielt, als Richard Balint mit einem Dreier (3:4/3.) die ersten Bamberger Punkte der Partie erzielen konnte. Wenig später sorgte dann Cobe Williams mit einem Vier-Punkte-Spiel für die erste Bamberger Führung (9:8/4.). Schon hier aber offenbarte die Bamberger Verteidigung ungewohnte Schwächen und ließ die Ulmer immer wieder zu einfachen Korberfolgen kommen. Offensiv konnte man jedoch dagegenhalten, denn zunächst fielen die Dreier und so lag man nach dem erfolgreichen Distanzwurf von Austin Crowley zum 16:16 (7.) gleichauf. In den kommenden nicht einmal 60 Sekunden zogen die Ulmer mit einem 7:0‑Lauf erstmals davon (16:23/8.) und hatten auf Bamberger Seite mit ihrer Verteidigung zu diesem Zeitpunkt schon vier Ballverluste forciert. Christian Sengfelder erhöhte den Ulmer Vorsprung nochmals (18:28/9.), ehe Moritz Krimmer mit einem Dreier den 21:26-Zwischenstand nach dem ersten Viertel erzielen konnte.
Der Start ins zweite Viertel gehörte nun den Hausherren. Großartig unterstützt von den eigenen Fans kamen Ibi Watson & Co. nun wieder heran. Nahezu die exakt gleiche Zeitspanne, die die Fans zu Beginn auf die ersten Zähler warten mussten, nutzten die Bamberger hier, um nach Dreier und erfolgreichem Sprungwurf ihres Mannschaftskapitäns auf 27:28 (13.) zu verkürzen. Plötzlich aber ging nichts mehr und die Ulmer zogen abermals in Windeseile (es dauerte hier nicht einmal zwei Minuten) davon. Mit einem 13:0‑Run, darunter drei Dreier von Tobias Jensen, setzten sich die Ulmer wieder ab (27:41/15.). Bis zur Halbzeitpause konnten die Gäste ihre Führung sogar noch ein klein wenig weiter ausbauen, da sie ihre Chancen in der Offensive hochprozentig nutzten (58% Trefferquote aus dem Feld, 64% Trefferquote bei den Dreiern). Zudem ließ die Ulmer Verteidigung kein Bamberger Tempo-Spiel zu und zwang die Gastgeber ein ums andere Mal in schwierige Situationen (9 Ballverluste in der ersten Halbzeit) und Abschlüsse. Beim Stand von 35:53 ging es in die Halbzeitpause.
„Defensiv haben wir sie nie stoppen können“
Wie schon in Viertel Nummer zwei starteten die Bamberger auch nach der Pause gut. Nach zwei Dreiern in Folge von Cobe Williams brannte die Arena zu Beginn des dritten Viertels plötzlich wieder so richtig (43:56/23.) und Ulms Coach Ty Harrelson musste per Auszeit erst einmal die Bremse ziehen. Die Bamberger blieben jetzt dran und dank zwei verrückter Abschlüsse von Zach Ensminger war man bis auf 50:57 (26.) wieder dran. Nach zwei verworfenen Freiwürfen von Teo Milicic hätte man sogar die Möglichkeit haben können, noch weiter zu verkürzen, doch den Ball nach dem vergebenen Freiwurf angelte sich Ulms Christopher Ledlum, der Christian Sengfelder so den Dreier zum 50:60 auflegen konnte. Jetzt waren die Gäste wieder am Drücker. Angeführt von Mark Smith, der allein im dritten Viertel 14 seiner insgesamt 29 Punkte erzielte, gelang es den Ulmern, ihren Vorsprung wieder in Richtung Halbzeit-Niveau zu schrauben. Beim Stand von 61:76 ging es in die letzten zehn Minuten.
Hier brauchten die Ulmer gerade einmal drei Minuten, um endgültig für klare Verhältnisse zu sorgen. Mit einem 12:0‑Lauf zum Start in den Schlussabschnitt zog man auf 61:88 (33.) davon und sorgte bereits hier für die Vorentscheidung. Christian Sengfelder war es an alter Wirkungsstätte dann vorbehalten, gut zwei Minuten vor dem Ende mit einem Drei-Punkte-Spiel die Ulmer Punktausbeute dreistellig zu machen. Mit 83:106 unterlagen die BMA365 Bamberg Baskets am Ende dem deutschen Vizemeister, der auch ohne Nelson Weidemann und Thomas Klepeisz zu einem insgesamt hoch verdienten und damit vierten BBL-Sieg in Folge kam.
„Glückwunsch an Ulm zum Sieg. Wir waren heute nicht in der Lage, ihre Physis zu matchen. 106 Punkte und deren Dreierquote sind ein Beleg, dass wir nicht gut verteidigt haben und am Wurf nahezu immer die Hände unten hatten“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Defensiv haben wir sie nie stoppen können, außer vielleicht zu Beginn des dritten Viertels, als wir erstmals etwas aggressiv gespielt hatten. Ansonsten sind wir im Spiel immer nur dem Rückstand hinterhergelaufen. Auch mit unserer Offensive konnten wir uns nicht durchsetzen. Wir haben vieles nicht richtig gemacht und so sind unsere Abschlüsse immer in schwierigen und hart verteidigten Würfen geendet und so verliert man dann am Ende auch so deutlich dieses Spiel.“
Nur drei Tage nach dem Heimspiel gegen Ulm steht dem Team von Head Coach Anton Gavel bereits die nächste Aufgabe bevor. Erneut in eigener Halle bekommt man es am Dienstag, 30. Dezember, mit dem SYNTAINICS MBC zu tun. Tip-Off zum Spiel gegen die Wölfe aus Sachsen-Anhalt ist um 18:30 Uhr.
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Basketball Bundesliga
Vor vollem Haus spielen die Bamberg Baskets gegen den deutschen Vizemeister
Unmittelbar nach den Weihnachtsfeiertagen bekommen es die BMA365 Bamberg Baskets in der easyCredit Basketball Bundesliga am Samstagabend um 18:30 Uhr mit dem Deutschen Vizemeister zu tun.
Beim Heimspiel am 12. Spieltag gegen ratiopharm ulm können Head Coach Anton Gavel und seine Mannschaft dabei auf die bestmögliche Unterstützung ihrer Fans bauen, denn die BROSE ARENA wird a ausverkauft sein.
„Mit der Verpflichtung von Simon haben sich die Ulmer gut verstärkt und nachdem Ledlum nun wieder zurück ist, haben sie ihr kleines Tief überstanden. Der knappe Sieg zuletzt in Berlin spricht für sich und zeigt die Qualität, die in der Ulmer Mannschaft steckt“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wir haben es in der letzten Saison gerade im zweiten Spiel bitterböse erleben müssen, wie schwierig es ist, gegen Ulm zu spielen. Wir sprechen über den Vizemeister der letzten Spielzeit und EuroCup-Teilnehmer, der nun über Weihnachten eine Woche Zeit hatte, um sich auf uns vorzubereiten. Umso schwieriger ist diese Aufgabe für uns, in der wir defensiv richtig herausgefordert sein werden. Offensiv ist es für uns an der Zeit, einmal über 40 Minuten in einer Partie abzuliefern.“
Natürlich ist das Spiel zwischen Ulm und Bamberg ein Wiedersehen alter Bekannter. Während es für Bambergs Head Coach Anton Gavel gegen jenen Club geht, mit dem er als Rookie-Head Coach gemeinsam mit dem nach wie vor als Co-Trainer in Ulm tätigen Tyron McCoy 2023 deutscher Meister wurde, kehren auf Ulmer Seite gleich zwei Ex-Bamberger zurück nach Freak City. Nelson Weidemann spielte in der Saison 2019//20 in Bamberg, Christian Sengfelder trug zwischen 2019 und 2023 das flammenrote Jersey.
Beide Teams gehen mit einer Siegesserie in diese Partie. Während die Bamberger mit Siegen gegen Heidelberg und in Jena die Aufgabe gegen Ulm angehen, hat das Team von Head Coach Ty Harrelson zuletzt drei BBL-Spiele in Serie für sich entscheiden können. Dem Auswärtserfolg in Jena (92:70) folgten zwei wahre Crunchtime-Siege. Zunächst besiegte man auf eigenem Parkett RASTA Vechta (77:75), ehe man am letzten Spieltag in der Hauptstadt bei ALBA BERLIN mit 67:66 den sechsten Saisonsieg verbuchen konnte. In der Vorsaison traf man zweimal in Bamberg aufeinander. Während die Bamberger das Duell im BBL-Pokal für sich entscheiden konnten, siegten die Ulmer Anfang des Jahres im BBL-Spiel.
Das Gesicht des Vizemeisters hat sich stark verändert. Herkenhoff, Jallow, Bretzel, Essengue, Saraf, Jessup oder auch Santos stehen nicht mehr im Kader. Nichtsdestotrotz ist es Sportdirektor Thorsten Leibenath und seinem Team wieder einmal gelungen, eine ambitionierte Mannschaft mit sehr interessanten Talenten zusammenzustellen, die von BBL-erfahrenen Spielern geführt wird.
Geblieben? Eigentlich ist er gekommen. Nach seiner schweren Verletzung, die er sich im EuroCup Spiel im Januar gegen Gran Canaria zugezogen hatte, war Thomas Klepeisz (34 Jahre – SG – 1,86 m) nach der zurückliegenden Saison vertragslos. Der langjährige Ulmer Mannschaftskapitän kämpfte sich in neun Monaten harter Arbeit aber zurück und erhielt Ende Oktober nun einen neuen Vertrag für diese Spielzeit. Bisher kam er nur in zwei Spielen zum Einsatz, in denen er im Schnitt 3,5 Punkte erzielte. Zu einer festen Größe im Team der Ulmer ist Tobias Jensen (21 Jahre – SG – 1,98 m) gereift. Der Däne überzeugte bereits in den Finals in der Vorsaison gegen den FC Bayern und knüpfte von Beginn der neuen Spielzeit an seine starken Leistungen an. Mit 10,9 Punkten pro Spiel sowie 3,5 Rebounds und 4,5 Assists ist er trotz seiner jungen Jahre eine wichtige Säule im Spiel der Ulmer. Auch Nelson Weidemann (26 Jahre – SG – 1,90 m) ist noch an Bord. Mit seiner immensen Energie kann er die komplette Mannschaft antreiben. Der Nationalspieler hat bereits über 200 BBL-Einsätze auf dem Buckel und gilt als ein extrem unangenehmer Verteidiger, der das Spiel der Ulmer sehr schnell machen kann. Zudem ist auch Alic Anigbata (21 Jahre – SF – 2,03 m) noch da.
Er kam aus Frankreich von EB Pau-Orthez und besticht durch seine aktuellen Statistiken: Christopher Ledlum (24 Jahre – PF – 2,04 m) ist der Topscorer der Ulmer und steuert im Schnitt 18,1 Punkte bei. Bei einer Effektivität von 19,1 schnappt er sich zudem 6,4 Rebounds und ist damit hinter Justin Simon (29 Jahre – SF – 1,93 m) zweitbester Rebounder des Teams. Simon wurde Mitte November nachverpflichtet und spielte vor vier Jahren bereits einmal kurz für die Ulmer. Bisher kam er in drei Spielen zum Einsatz und erzielte im Schnitt 11,0 Punkte und holte 8,3 Rebounds. Mit Mark Smiths (26 Jahre – SG – 1,93 m) und Malik Osborne (27 Jahre – C – 2,06 m) holte man BBL-erfahrene Spieler an die Donau. Smiths (44 BBL-Spiele) stand 22⁄23 in Göttingen unter Vertrag, Osborne (53 BBL-Spiele) spielte bereits in Chemnitz und in Rostock. Len Schoormann (23 Jahre – SG – 1,93 m), der vor Saisonbeginn aus Oldenburg nach Ulm gewechselt war, hat den Verein in Richtung Frankreich wieder verlassen. Mit dem Franzosen Mohamed Diakite (19 Jahre – PF – 2,08 m), dem Niederländer Endurance Aiyamenkhue (18 Jahre – C – 2,09 m), dem Franzosen Meissa Faye (17 Jahre – SF – 2,00 m) und dem Italiener Diego Garavaglia (18 Jahre – SF – 2,01 m) hat Ty Harrelson große Talente in seinem Team. Nicht zu vergessen ist der erst 17-jährige Teo Milicic (17 Jahre – PG – 1,92 m), der in seinen bisherigen fünf Spielen schon über 12 Minuten Einsatzzeit im Schnitt bekommen hat. Joel Cwik (19 Jahre – SG – 1,95 m), Namori Omog (19 Jahre – PG – 1,90 m) und Lenni Kunzewitsch (20 Jahre – PF – 2,05 m) komplettieren das Ulmer Team.
Nach den Abgängen von Karim Jallow, Philipp Herkenhoff und Nicolas Bretzel sowie der Verletzung von Thommy Klepeisz galt es in Ulm, die deutsche Achse im Team um Weidemann und Anigbata wieder zu stärken. Mit der Verpflichtung von Christian Sengfelder (30 Jahre – PF – 2,03 m) ist dies den Ulmern auch gelungen. Der gebürtige Leverkusener bringt Erfahrung aus 37 Länderspielen sowie 218 BBL-Einsätzen mit nach Ulm. Nach einem Jahr im Team der Telekom Baskets Bonn spielte er in der letzten Saison in Frankreich in Dijon. Seine aktuellen Statistiken: 10,7 Punkte und 4,5 Rebounds bei einer Effektivität von 13,1.
19 Jahre jagte Ty Harrelson selbst als Profi dem Basketball hinterher. Unter anderem spielte er in Finnland, Ungarn, Australien und auch in Deutschland. Nach einem Jahr beim TV Langen lenkte er als Spielmacher von 2006 bis 2008 den BBC Bayreuth. In der Saison 2009//10 war er in Osnabrück, ehe seine Spielerkarriere 2022 in Langen endete. 2022 übernahm Harrelson den Cheftrainerposten in Vechta, eher er RASTA 2024 in Richtung Ulm verließ.