Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets schlagen die Veolia Towers Hamburg
Mit 85:71 (47:42) haben die BMA365 Bamberg Baskets ihr vorletztes Heimspiel der Hauptrunde gegen die Veolia Towers Hamburg gewonnen. Vor 4.249 Zuschauern in der BROSE ARENA feierten die Bamberger am Sonntagabend einen Start-Ziel-Sieg, der ihnen nun am kommenden Freitag im Gastspiel beim SYNTAINICS MBC die Möglichkeit bietet, mit einem Sieg bei den Wölfen den dritten Tabellenplatz vor dem Start der Playoffs fix zu machen.
Obwohl die Hanseaten in der Partie kein einziges Mal in Führung lagen, war Bambergs Head Coach Anton Gavel nach Spielende nicht zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Zu viele Undiszipliniertheiten, die sich in insgesamt 17 Ballverlusten widerspiegelten, hatte der Cheftrainer im Spiel seiner BMA365 Bamberg Baskets gesehen.
Dabei hatte die Partie zunächst so gut begonnen. Auch ohne ihren angeschlagenen Kapitän Ibi Watson sowie ohne Finn Döntgens (Playoffs mit dem BBC Coburg) legten die Hausherren einmal wieder hoch konzentriert und höchst effektiv los. Schnell zog man davon und führte nach den ersten zehn Minuten (ohne jeglichen Turnover) mit 29:15. Zach Ensminger, der den Platz von Ibi Watson in der Startformation übernahm, tat dies ausgezeichnet und kam am Ende mit einem Wert von 25 auf den besten Plus/Minus-Wert des gesamten Teams.
Die Hamburger, die nur mit einem Sieg in Freak City doch noch die Chance auf den Sprung in die Play-Ins gehabt hätten, legten im zweiten Viertel ordentlich zu und spielten sich bis zur Pause wieder heran. Angeführt von Demarcus Demonia (19), Cobe Williams und Richard Balint (beide je 17 Punkte) verstanden es die Bamberger aber im gesamten Spielverlauf immer wieder, jegliche Läufe der Gäste umgehend zu kontern und die Towers so auf Distanz zu halten. Am Ende stand so ein verdienter 85:71-Heimsieg.
Der Spielverlauf
Hoch konzentriert starteten die Bamberger ins Heimspiel gegen die Towers. Die Verteidigung stand gleich von Beginn an wieder einmal sehr stark und außer dem Dreier von Martin Breunig (3:3/1.) ließ man den Gästen in den ersten fünf Minuten nichts weiter zu. Im Gegenzug kam man selbst immer wieder nach Stopps in der Verteidigung ins Laufen und so zu sehenswerten Korberfolgen (15:3/6.). Nach einer Auszeit der Hamburger sowie der Einwechslung von Ross Williams (drei Dreier im ersten Viertel) lief es nun im Angriffsspiel der Gäste etwas besser. Doch auch die Bamberger hatten ein heißes Händchen und versenkten fünf ihrer zehn Versuche von jenseits der 6,75-Meter-Linie im ersten Abschnitt. Daniel Keppeler versenkte den fünften Dreier zum 29:13, ehe Leonard Thorpe Jr. mit zwei erfolgreichen Freiwürfen auf der Gegenseite für das 29:15 nach den ersten zehn Minuten sorgte.
Der Start ins zweite Viertel gehörte nun den Gästen aus Hamburg, die mit einem 7:0‑Lauf auf 29:22 verkürzten und Head Coach Anton Gavel zu seiner ersten Auszeit zwangen. Hatten die Bamberger im ersten Abschnitt noch keinen einzigen Ballverlust verursacht, waren es nun gleich drei in gut zwei Minuten. Zsombor Maronka bedankte sich hier per Dunk zum 29:24 (13.), ehe Cobe Williams auf der Gegenseite per Dreier antwortete. Die Hanseaten verkürzten wieder (35:31/15.), doch abermals kam die prompte Antwort. Dreier von Richard Balint und Demarcus Demonia zum 41:32 (17.) hatten die nächste Towers-Auszeit zufolge. Gut zweieinhalb Minuten später kam das Timeout-Signal dann von der anderen Bank, nachdem die Towers mit einem 8:2‑Lauf auf 43:40 wieder herangekommen waren (19.). Beim Stand von 47:42 ging es in die Kabine.
„Wir können heute nur mit dem Ergebnis zufrieden sein“
Ein 5:0‑Start in die zweite Halbzeit bescherte den BMA365 Bamberg Baskets schnell wieder ihre zweistellige Führung (52:42/21.). Insgesamt sahen die Fans in der BROSE ARENA allerdings ein recht zähes drittes Viertel, denn bis zum 58:47 waren bereits sechseinhalb Minuten nach der Pause vergangen. Danach ging es nun wieder ein wenig flotter zur Sache, wobei die Bamberger ihren zweistelligen Vorsprung behaupten und auch mit ins Schlussviertel nehmen konnten (69:59).
Mit einem seiner insgesamt 5 erfolgreichen Dreier begann Richard Balint das vierte Viertel. Niklas Wimberg traf auf der anderen Seite ebenfalls für drei Zähler, bevor EJ Onu in der Hamburger Zone erfolgreich war und Demarcus Demonia auf Zuspiel von Austin Crowley die Zuschauer in der Arena mit dem Alley Oop zum 76:62 buchstäblich von den Sitzen riss. Es folgte die nächste Towers-Auszeit, doch die BMA365 Bamberg Baskets hatten das Spiel nun im Griff und ließen die Hamburger nicht noch einmal herankommen. Der Dreier von Cobe Williams zum 83:67 (37.) bedeutete die Entscheidung. Trotz ihrer 17 Ballverluste brachten es die Bamberger einmal mehr auf eine dreistellige und damit ausgezeichnete Teameffektivität. Mit 107:72 hatte man hier sogar noch deutlicher die Nase vorne als beim Ergebnis.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg. Wir können heute nur mit dem Ergebnis zufrieden sein. Vor allem in der Offensive waren wir zu undiszipliniert, hatten 17 Ballverluste und haben auch viele einfache Möglichkeiten danebengelegt und deshalb können wir mit der Leistung heute nicht zufrieden sein“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Vor den Playoffs ist es wichtig, dass wir in den beiden noch zu spielenden Partien bessere Leistungen zeigen.“
Im letzten Auswärtsspiel der Hauptrunde geht es bereits am kommenden Freitag nach Sachsen-Anhalt. In der Stadthalle in Weißenfels sind die BMA365 Bamberg Baskets zu Gast beim SYNTAINICS MBC. Tip-Off bei den Wölfen ist um 18:30 Uhr. Zum Saisonfinale haben die BMA365 Bamberg Baskets dann am Sonntag, 10. Mai Heimrecht. In der BROSE ARENA empfängt man am Muttertag um 16:30 Uhr die Telekom Baskets Bonn. Tickets für das 34. Saisonspiel, in dessen Anschluss das Trikot von Bambergs BBL-Rekordspieler Karsten Tadda seinen wohlverdienten Platz neben den Bamberger Basketball-Legenden Goldsberry, Jacobsen und Zisis unter dem Hallendach bekommen wird, gibt es online oder direkt im Freak City Store.
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Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets wollen gegen Hamburg 6. Heimsieg in Serie holen
Am heutigen Sonntag treffen die BMA365 Bamberg Baskets auf die Veolia Towers Hamburg, die selbst noch Chancen auf den Sprung in die Play-Ins haben. Tip-Off zur Partie gegen die Hanseaten ist um 18:00 Uhr.
Die Teilnahme an den Playoffs 2026 ist gesichert, ebenso das Heimrecht für die erste Runde. Nun gilt es, die Serie von zuletzt sechs Heimerfolgen fortzuführen und damit Platz drei in der Tabelle der easyCredit Basketball Bundesliga vor dem Start der Post-Season weiter zu festigen.
Bei noch drei ausstehenden Spielen (gegen Hamburg, beim MBC und gegen Bonn) beträgt der Abstand der Bamberger sowohl nach oben auf Platz zwei (ALBA BERLIN) als auch nach unten auf Position vier (Telekom Baskets Bonn) jeweils zwei Siege. Am Sonntag bekommt es die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel nun mit den Veolia Towers Hamburg zu tun, die durchaus noch Chancen auf den Sprung in die Play-Ins haben. Tip-Off ist um 18:00 Uhr.
Samba-Rhythmen in der BROSE ARENA
Beim Heimspiel gegen die Towers wartet neben dem Spiel ein echtes Spektakel auf alle Besucher! Brasilianische Tänzerinnen, spektakuläre Akrobatik und Sängerin Nice Ferreira werden die Arena sicherlich bereits vor dem Tip-Off zum Beben bringen!
„Im Vergleich zu unseren beiden ersten Spielen hat sich die Hamburger Mannschaft doch stark verändert. Sie haben viele Spieler, die damals noch nicht dabei waren. Über den Saisonverlauf haben sich die Towers gesteigert und Fortschritte gemacht und sind längst raus aus dem Abstiegskampf“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Offensiv sind sie vor allem mit den neu geholten Spielern sehr gefährlich und haben ja auch noch eine Chance, den Sprung in die Play-Ins zu schaffen. Aus diesem Grund ist das Spiel für sie, wie natürlich genauso auch für uns, extrem wichtig. Wir wollen zum Ende der regulären Saison für uns das Bestmögliche herausholen und uns in jedem Spiel defensiv noch weiter steigern.“
Mit dem Pokalspiel in der Hansestadt begann am 24. September die Saison für die BMA365 Bamberg Baskets. Im ersten Pflichtspiel bekam man es in der ersten Pokal-Runde gleich mit einem BBL-Konkurrenten zu tun und startete verheißungsvoll in die Begegnung. Bereits nach dem ersten Viertel hatte man sich einen 9‑Punkte-Vorsprung herausgespielt und lag auch bis zur Halbzeitpause weiterhin stets in Führung. So ging es auch in die zweite Hälfte, ehe die Towers dann 38 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts plötzlich selbst die Nase vorne hatten. In den letzten zehn Minuten entwickelte sich ein richtiger Pokal-Fight, in dem sich beide Teams nichts schenkten. Mehrfach wechselte die Führung, ehe Daniel Keppeler (am Ende hatte er 19 Punkte auf seinem Konto) aufdrehte und das Momentum auf Bamberger Seite zog. Cobe Williams machte letztlich den Deckel drauf und führte sein Team in die nächste Runde auf dem Weg zum Pokalsieg.
Gut fünf Wochen später standen sich beide Teams in der Inselpark Arena das nächste Mal gegenüber. Die Towers waren mit vier Niederlagen am Stück in die BBL-Saison gestartet und wollten gegen das Team aus Freak City endlich ihren ersten Sieg holen. Demarcus Demonia & Co. hatten da allerdings etwas dagegen. Vor allem in der zweiten Halbzeit dominierten die BMA365 Bamberg Baskets das Spiel (58:35) und kamen so am Ende zu einem doch recht ungefährdeten Auswärtssieg. Insgesamt sechs Bamberger punkteten am Ende zweistellig und EJ Onu gelang mit sechs geblockten Würfen sein persönlicher BBL-Bestwert.
Nach fünf Siegen aus den letzten zehn Spielen sind die Towers nicht nur raus aus dem Abstiegskampf, sondern haben auch noch eine Chance sich für die Play-Ins zu qualifizieren. Bei noch drei ausstehenden Spielen liegen die Hanseaten nur einen Sieg hinter Platz zehn. Chemnitz (10.), Oldenburg (11.) und Rostock (12.) haben allesamt 14 Siege, der MBC (13.) und die Towers lauern mit 13 gewonnenen Spielen dahinter. Für die Hamburger geht es nach dem Spiel in Bamberg noch gegen Würzburg und nach Rostock.
Wie so oft an dieser Stelle bescheinigt der Blick auf die Statistik dem nächsten Gegner der BMA365 Bamberg Baskets ein vom Schnitt gesehen besseres Rebounding. In den anderen Kategorien haben die Bamberger leichte Vorteile. Die 15,3 Ballverluste der Hanseaten pro Spiel sind der drittschlechteste Wert in der gesamten easyCredit BBL. Nur die Teams aus Trier und Ludwigsburg erlauben sich noch mehr Turnover.
Mit im Durchschnitt 25,1 Freiwürfen pro Partie stehen die Towers im Vergleich mit allen anderen BBL-Teams am häufigsten pro Spiel an der Freiwurflinie. Ihre Quote ist hingegen nur die zwölftbeste in der BBL und im Vergleich zu den BMA365 Bamberg Baskets um 8,2 Prozentpunkte geringer.
Vier US-Amerikaner haben im Saisonverlauf die Towers verlassen. Ross Williams (11,5 Punkte pro Spiel) und Devon Daniels IV wurden unter anderem nachverpflichtet und geben den Hamburgern nun definitiv mehr Stabilität. Daniels kam Ende November zum Team und hat sich in der Offensive der Towers zur stärksten Waffe entwickelt. In den letzten vier Partien erzielte er jeweils 22 oder mehr Punkte. Wie schon Anfang Januar in Würzburg brachte er es auch zuletzt beim Gastspiel in Ulm auf 32 Zähler.
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Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets siegen in Chemnitz und holen den Heimvorteil in der 1. Playoff-Runde
Am 31. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga haben die BMA365 Bamberg Baskets bei den NINERS Chemnitz ihren 21. Saisonsieg eingefahren und sich damit das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde gesichert!
In der Messe Chemnitz besiegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Montagabend vor 4.166 Zuschauern die NINERS Chemnitz mit 89:62 (43:40) und lieferte dabei eine weitere bärenstarke Leistung ab. Am Ende machte einmal mehr die Bamberger Verteidigung, die den offensivstarken Sachsen nur 62 Zähler gestattete und sie zu insgesamt 25 Ballverlusten zwang, den Unterschied! In der Offensive bestachen die BMA365 Bamberg Baskets durch immer wieder sehenswerte Angriffe und Teamplay. Acht Spieler in der Mannschaft aus Freak City hatten am Ende zwischen 8 und 12 Punkten auf ihrem Konto.
Der Spielverlauf
Beide Teams starteten mit hoher Intensität ins DYN-Topspiel des 31. Spieltags, wobei die Bamberger mit dem Dreier von Kapitän Ibi Watson beim 5:2 (2.) zunächst etwas vorlegten, ehe es nach vier Zählern in Folge von John Newmann III und seinem Alley Oop zum 5:6 (3.) erstmals so richtig laut in der Messe Chemnitz wurde. Eric Washington legte noch einen Dreier für die Gastgeber obendrauf, bevor Cobe Williams auf der Gegenseite, ebenfalls per Dreier, die passende Antwort gab (10:9/4.) und Richard Balint nach einem Foul beim Dreier alle seine drei Freiwürfe zum 13:9 traf. Wie schon zuletzt beim Heimspiel gegen Oldenburg brachte auch in Chemnitz die Einwechslung von Daniel Keppeler und Austin Crowley zusätzlichen Dampf ins Bamberger Spiel. Nach vier Keppeler-Punkten führte das Team von Head Coach Anton Gavel mit 17:12 (6.) und überzeugte in dieser Anfangsphase einmal wieder mit bärenstarker Verteidigung. Paradebeispiel war der Angriff der NINERS in der 7. Minute, als die BMA365 Bamberg Baskets Kostja Mushidi nur einen Not-Dreier gestatteten und den Rebound mustergültig in einen Schnellangriff umwandelten, den Austin Crowley eiskalt abschloss. NINERS Coach Rodrigo Pastore nahm seine erste Auszeit und bekam hier zudem Unterstützung von der Hallentechnik, die beim Stand von 20:12 (7.) den Geist aufgab und für eine lange Unterbrechung sorgte. Nach knapp einer halben Stunde Pause konnte es dann aber doch weitergehen (allerdings ohne richtige Anzeigetafel und auch ohne wirklich sichtbare Spieluhr) und die Chemnitzer schlugen durch Amadou Sow und Roman Bedime sofort zu (20:17/8.). Gänzlich unbeeindruckt gaben Moritz Krimmer und Austin Crowley die passende Antwort (25:17/8.) und beim Stand von 27:20 ging das wahrscheinlich längste erste Viertel der diesjährigen BBL-Saison zu Ende.
Wie schon nach der langen Pause im ersten Abschnitt legten die Chemnitzer auch zu Beginn des 2. Viertels mit einem 5:0‑Lauf los (27:25/12.). Nun folgte jedoch das absolute Highlight dieses Spiels! Wieder einmal kamen die Bamberger nach dem Defensiv-Rebound ins Laufen. Austin Crowley dribbelte den Ball nach vorne und bediente Cobe Williams, indem er ihm den Ball links neben dem Ring hochlegte, wo der Bamberger Point Guard plötzlich in der Luft stand und den Ball mit beiden Händen per Alley Oop zum 29:25 (13.) versenkte. Wenig später traf EJ Onu in der Zone gegen Kevin Yebo zum 35:27 (16.) und die Bamberger konnten die Gastgeber erst einmal wieder etwas auf Distanz halten. Abschütteln ließen sich die NINERS aber nicht. Ganz im Gegenteil, denn knapp drei Minuten vor der Pause brachte Kevin Yebo seine Mannschaft wieder auf 37:36 heran. Moritz Krimmer konterte jedoch auf der Gegenseite mit einem Dreier und so lagen die BMA365 Bamberg Baskets auch zur Pause weiterhin in Führung (43:40).
„Das war eine reife Leistung“
Pause, die Dritte: Wieder starteten die Chemnitzer nach der vorangegangenen Unterbrechung mit einem 5:0‑Lauf. Das And-One von Kevin Yebo brachte die Sachsen nach dem 9:7 in der 4. Minute hier wieder in Führung (43:45/23.). Wer von den 4.166 Zuschauern in der Messe Chemnitz nun gedacht hatte, dass die NINERS das Spiel in den Griff bekommen würden, hatte seine Rechnung ohne den Pokalsieger gemacht. Mit einem 13:0‑Run in knapp dreieinhalb Minuten zogen die BMA365 Bamberg Baskets auf 56:45 (26.) davon und zwangen Rodrigo Pastore zu seiner nächsten Auszeit. Diesmal half die Unterbrechung den Chemnitzern jedoch nicht, denn die Verteidigung der Bamberger konnte nach diesem Timeout nochmals zulegen. Drei NINERS Ballverluste (am Ende insgesamt 25!) waren die Folge, die man in der Offensive in ein 63:46 (28.) ummünzen konnte. 26 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts traf Demarcus Demonia für drei Punkte und sorgte mit dem 68:50 nach dem dritten Viertel für die bis dahin höchste Führung des Abends.
Auch im Schlussabschnitt ließen die BMA365 Bamberg Baskets nicht nach. Die Verteidigung stand nach wie vor hervorragend und so gestattete man den NINERS nur ganz wenige freie Abschlüsse. Offensiv lief der Ball ausgezeichnet und man baute so die Führung weiter aus (79:52/34.). Als Daniel Keppeler knapp vier Minuten vor dem Ende von der Freiwurflinie zum 84:55 einnetzte, war die Partie längst entschieden und beide Coaches nutzen so die letzten Minuten des Spiels, um auch ihren Bankspielern einmal etwas mehr Einsatzzeit zu geben. Am Ende siegten die Bamberger souverän und völlig verdient mit 89:62 und präsentierten sich einmal mehr als geschlossene Einheit. „Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Viele von ihnen wissen vielleicht gar nicht, wie schwer es sein kann, in Chemnitz zu gewinnen. Abgesehen von der ersten Minute direkt nach dem Seitenwechsel haben wir in der zweiten Halbzeit richtig stark verteidigt und nur 22 Punkte zugelassen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Offensiv teilten wir gut den Ball und am Ende scorten bei uns acht Spieler (nahezu) zweistellig. Das war eine reife Leistung, vor allem zu Beginn der Partie und dann über die nahezu komplette zweite Halbzeit hinweg. Wir sind sehr glücklich über diesen Erfolg und dass wir jetzt mit Heimvorteil in die Playoffs gehen.”
Bereits am kommenden Wochenende steht für die BMA365 Bamberg Baskets die nächste Aufgabe in der easyCredit Basketball Bundesliga auf dem Programm. Im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde treffen sie am Sonntag, 3. Mai (Tip-Off: 18:00 Uhr), auf die Veolia Towers Hamburg. Das letzte Hauptrunden-Heimspiel steigt dann am 10. Mai gegen die Telekom Baskets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr). Im Anschluss an die Partie gegen die Rheinländer sind dann alle eingeladen, beim Jersey Retirement der Bamberger Nummer 9 mit dabei zu sein, wenn Karsten Taddas Trikot für immer seinen wohlverdienten Platz unter dem Hallendach der BROSE ARENA bekommen wird.
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Basketball Bundesliga
Bamberg Baskets können morgen die Playoff-Teilnahme sicher machen
Mit einem Sieg am 31. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga bei den NINERS Chemnitz am Montagabend wäre dem Team von Head Coach Anton Gavel die Playoff-Teilnahme sicher und man würde im schlechtesten Fall als Fünfter in die Post-Season gehen.
Viel fehlt nicht mehr, um einen festen Playoff-Platz sicher zu haben. Der Tabellenrechner auf der Homepage der easyCredit Basketball Bundesliga bescheinigt den BMA365 Bamberg Baskets in seiner Tabellenprognose nämlich, dass man aktuell bei noch vier ausstehenden Spielen in der Hauptrunde die Saison schon einmal nicht schlechter als auf Position 7 abschließen kann. Mit einem Sieg am Montagabend wäre dem Team von Head Coach Anton Gavel die Playoff-Teilnahme sicher und man würde im schlechtesten Fall als Fünfter in die Post-Season gehen.
„Zuhause haben sie einen kleinen Lauf”
Die Aufgabe für den finalen Schritt in die Playoffs ist für die Bamberger aber alles andere als einfach. Mit dem Gastspiel bei den NINERS Chemnitz steht dem Team aus Freak City der Gang zu einer der zuletzt heimstärksten Mannschaften der Liga bevor, für die es zudem selbst noch um viel geht. Mit einem Sieg wären die Sachsen auch weiterhin dick im Rennen um einen der Play-In-Plätze und könnten so den Sprung in die Post-Season vielleicht doch noch schaffen. Tip-Off zur Begegnung der BMA365 Bamberg Baskets bei den NINERS Chemnitz ist am Montagabend um 20:00 Uhr.
„Auswärts zu spielen ist nie einfach und in Chemnitz aufgrund der dortigen Atmosphäre ganz besonders nicht. Die Mannschaft hat enorm viel offensives Potential. Ihr letzte Spiel gegen Jena haben sie mit einem Buzzer-Beater gewonnen, zuvor haben sie Ulm besiegt“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Zuhause haben sie einen kleinen Lauf und spielen auch noch um den Einzug in die Play-Ins, deshalb ist das für Chemnitz, wie auch für uns, eine unglaublich wichtige Partie. Auswärts ist es immer wichtig, sich auf die Defensive zu konzentrieren. Eigentlich wie in jedem Spiel wird es auch am Montag unsere Aufgabe und unser Hauptfokus sein, dem Spiel in der Defensive unseren Stempel aufzudrücken.“
Nach fünf Auswärtsspielen (inklusive des Pokalspiels in der ersten Runde in Hamburg) war die Partie gegen Chemnitz das erste Heimspiel dieser Saison für die BMA365 Bamberg Baskets. In der ausverkauften BROSE ARENA legten die Bamberger richtig stark los und erspielten sich bereits im ersten Abschnitt eine deutliche Führung (20:4/7.). Die Chemnitzer aber drehten das Spiel bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber dann jedoch erneut ins Laufen, zogen wieder davon (78:59/32.) und ließen sich den Sieg im ersten Heimspiel der Saison nicht mehr nehmen. Die besten Werfer der Partie waren die Chemnitzer Amadou Sow mit 23 und Corey Davis mit 19 Punkten. Für Bamberg trafen am Ende sechs Spieler zweistellig. Ibi Watson und Richard Balint waren mit je 18 Zählern die Besten.
In eigener Halle sind die Chemnitzer in dieser Saison eine andere Mannschaft. Während man in fremder Halle nur vier von 15 Spielen gewinnen konnte, sind es in der heimischen Messe-Halle bereits 10 Siege. In den letzten 6 Partien verließ man sogar fünf-mal das Feld als Sieger. Lediglich gegen die Telekom Baskets Bonn musste man sich knapp geschlagen geben
Mit nur 32,6 Versuchen nehmen die Chemnitzer im Schnitt die wenigsten Versuche aus dem 2‑Punkte-Bereich. Unsere BMA365 Bamberg Baskets stehen hier bei durchschnittlich 34,2 Versuchen (Rang 16 in der BBL). Stattdessen versuchen es die NINERS sehr oft aus der Distanz. Ihre 31,8 Versuche von jenseits der 6,75-Meter-Linie sind der zweitbeste Wert in der easyCredit BBL. Auch hier ist Bambergs Team ähnlich unterwegs. Watson, Demonia & Co. versuchen es pro Partie im Schnitt 30,4‑mal aus der Distanz.
Beide Teams verfügen über sehr gute Quoten aus dem Feld. Die BMA365 Bamberg Baskets haben über die Saison gesehen aktuell zwar überall knapp die Nase vorne, aber ähnlich wie die Oldenburger im letzten Spiel verfügen auch die NINERS über eine Reihe an exzellenten Einzelspielern, die jederzeit heiß laufen können. Nach dem FC Bayern München (18,3) sind die Chemnitzer übrigens das Team, das pro Spiel die wenigsten Fouls begeht (20,7).
Das Team von Head Coach Rodrigo Pastore hat sich im Saisonverlauf häufig verwandelt. Bereits nach 4 Spielen verließ Gavin Schilling die NINERS und wechselte nach Ludwigsburg. Ebenfalls nur 4 Spiele dauerte das Engagement von Robbie Beran Jr. in Chemnitz. Der Power Forward wurde bis Saisonende ausgeliehen und spielt aktuell in Portugal für den FC Porto. Neu ins Team holten sich die Chemnitzer um Weihnachten den Deutsch-Amerikaner Jordan Schakel. Der Small Forward kam aus Belgien von Filou Oostende. Zum Jahresende wurde dann jedoch Ty Brewer von den Russen aus Kasan aus seinem Vertrag herausgekauft. Für ihn kehrte mit Aher Uguak ein Altbekannter nach Chemnitz zurück. Der Kanadier, der bereits die drei zurückliegenden Spielzeiten für die Sachsen auflief, kam Mitte Januar und hat bislang 13 Spiele in der Saison für die NINERS absolviert. Mit Eric Washington kam ein weiterer Bekannter dann Ende Januar zurück zu den NINERS. Der Point Guard hatte in der Saison 2021//22 schon einmal für die Chemnitzer gespielt. Die aktuelle Serie hatte der 32-Jährige in Jena begonnen, ehe er nach 14 Spielen für Science City nun in Chemnitz aufläuft.
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2. Damen Basketball Bundesliga
Medikamente per Klick Bamberg Baskets mit starkem Saison-Abschluss auch ohne Auswärtssieg
Mit einer weiteren starken Leistung haben die Medikamente per Klick Bamberg Baskets die Saison in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga beendet. Im Gastspiel beim TSV 1880 Wasserburg reichte es am Ende für die Mannschaft von Head Coach Samuel Gloser zwar nicht ganz zum Sieg, doch das 64:68 (35:36) ließ die Formkurve der Bambergerinnen am letzten Spieltag nochmals deutlich nach oben zeigen.
Mit einer Bilanz von 10 Siegen und 12 Niederlagen belegen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets in der Endabrechnung Rang acht.
Wie schon beim Hinspiel in Bamberg war auch im Rückspiel das Rebounding der ausschlaggebende Faktor. Mit 47:30 hatten die Wasserburgerinnen unter den Brettern klare Vorteile, zumal sie 19 ihrer eingesammelten Abpraller unter dem Bamberger Korb holten und dadurch oftmals zu Punkten im zweiten Versuch kamen.
Beste Werferin bei den Gästen aus Freak City war Linda Rosiwal mit 15 Punkten. Bei den Wasserburgerinnen stach einmal mehr Neseya Williams mit 21 Zählern und 13 Rebounds hervor.
Der Spielverlauf
Beide Teams kamen gut in die Partie, wobei auf beiden Seiten auch einige Ballverluste zu verzeichnen waren. Mitte des ersten Viertels lag man Kopf an Kopf (7:7/5.). Dreier von Linda Rosiwal und Faith Alston brachten die Bambergerinnen dann jedoch in nur 30 Sekunden mit 13:7 (7.) in Führung. Das Team von Samuel Gloser konnte diesen Vorsprung in den folgenden Minuten auch behaupten und lag 29 Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels nach einem erfolgreichen Korbleger von Hannah Kurzendorfer mit 19:13 vorne. Hayley Smith schloss den letzten Angriff der Wasserburgerinnen jedoch ebenfalls erfolgreich ab und so endete das erste Viertel beim Stand von 19:15.
Auch zum Start ins zweite Viertel spielten die Bambergerinnen stark weiter (24:20/13.). Nun aber gelang es den Wasserburgerinnen beim Rebound deutlich zuzulegen. Immer wieder holte man sich eigene Fehlwürfe zurück und übernahm wieder die Führung (26:29/16.). Die Bambergerinnen antworteten prompt und drehten das Ergebnis mit einem 7:0‑Lauf zum 33:29 (17.) wieder zu ihren Gunsten. Es folgte ein weiterer 7:0‑Lauf. Diesmal aber legten ihn die Gastgeberinnen aufs Parkett (33:36/19.) und nach dem Korberfolg kurz vor der Halbzeitsirene von Faith Alston ging es beim Stand von 35:36 in die Kabine.
„Wir sind zunächst gut in die Partie gestartet, worauf Wasserburg aber geantwortet hat“
Mit einem Dreier von Emma Rettinger begann die zweite Halbzeit (38:36/21.) zwar zunächst vielversprechend, doch die Trefferquoten der Bambergerinnen gingen im dritten Viertel nun spürbar nach unten, was der TSV zu einem 17:5‑Lauf nutzen konnte und nach dem Dreier von Tess Karina Michalke Santos erstmals zweistellig in Führung ging (43:53/28.). Lara Mendl konterte ebenfalls per Dreier zwar sofort, doch mit sieben Punkten Rückstand ging es für die Bambergerinnen in den Schlussabschnitt (50:57).
Vor den knapp 300 Zuschauern hielt man auch im vierten Viertel weiter gut dagegen (54:59/32.). Fünfeinhalb Minuten blieb man nach den beiden erfolgreichen Freiwürfen von Elise Tweedie nun aber ohne Punkte und musste die Wasserburgerinnen bis auf 54:66 davonziehen lassen. Der Dreier von Hailey van Roekel zweieinhalb Minuten vor dem Ende stoppte dann zwar diese Phase (57:66/38.), das Spiel war allerdings hier bereits entschieden, auch wenn die Bambergerinnen in den letzten Minuten nochmals alles gaben und so bis zur Schlusssirene den Rückstand deutlich verkürzen konnten.
„Das Team hat sich unsere Worte zu Herzen genommen und ist in Wasserburg wieder mit einem anderen Gesicht aufgetreten, wobei die Energie und der Mut von Anfang angestimmt haben. Wir sind zunächst gut in die Partie gestartet, worauf Wasserburg aber geantwortet hat. Es gab dann ein paar unglückliche Reboundsituationen, die die Wasserburgerinnen besser nutzen konnten“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Das Rebounding hat dann auch in der zweiten Halbzeit den Unterschied gemacht. Sie haben ein paar 50:50-Bälle bekommen, aus denen sie auch ein paar Punkte aus zweiten Möglichkeiten erzielen und so auch einen kleinen Run starten konnten. Wir haben uns aber dennoch nie aufgegeben und konnten am Ende durch aggressives Doppeln nochmals ein paar Ballgewinne forcieren, daraus auch scoren und uns so auf vier Punkte noch einmal heranspielen. Insgesamt kann man sagen, dass es ein guter Abschluss für die Saison war. Wir hatten wieder eine sehr gute Energie auf dem Feld und man hat gemerkt, dass wir das Mindset heute switschen konnten. Wir hatten Spaß auf dem Spielfeld und konnten diesen Moment nochmals richtig genießen, was heute das Wichtigste war. Diesen Spaß hat man heute vielen Spielerinnen nochmals richtig angesehen.“
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Basketball Bundesliga
Baskets gestatten Oldenburg nur 61 Zähler und holen 10. Heimsieg
Eine starke Defensivleistung hatte Head Coach Anton Gavel von seinem Team als Grundvoraussetzung für einen Sieg im Heimspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg benannt und seine Mannschaft hat geliefert.
In der Partie des 30. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga gestatteten die BMA365 Bamberg Baskets den Donnervögeln am Samstagabend nur 61 Zähler, hielten Liga-Topscorer Christopher Clemons bei nur sechs Zählern und gewannen so am Ende hoch verdient mit 83:61 (41:31). Für die Bamberger war es der 20. Saisonsieg, der das Team um Kapitän Ibi Watson einen weiteren Schritt in Richtung fixe Playoff-Teilnahme brachte.
Bester Werfer in Reihen der Niedersachsen vor 5.286 Zuschauern in der BROSE ARENA war Brian Fobbs mit 11 Punkten. Bei den BMA365 Bamberg Baskets traf Cobe Williams mit 17 Zählern am besten.
Der Spielverlauf
Der Rekord, der meisten aufeinanderfolgenden BBL-Spiele mit der gleichen Startformation steht seit Samstagabend nun bei 30, denn auch gegen Oldenburg begann Head Coach Anton Gavel wieder mit Williams, Watson, Balint, Demonia und Onu das Spiel. Bis zum ersten Bamberger Korberfolg mussten sich die Zuschauer in der BROSE ARENA jedoch etwas gedulden, denn die Oldenburger Verteidigung stand anfangs ausgezeichnet und ließ nur sehr wenig offensiven Spielfluss bei den Gastgebern zu. Nach knapp zweieinhalb Minuten traf dann Ibi Watson für die BMA365 Bamberg Baskets, doch auch die Oldenburger konnten zu diesem Zeitpunkt erst einen Korberfolg verbuchen, denn auch die Bamberger Defense war von Beginn an auf Betriebstemperatur. Cobe Williams und Michale Kyser übernahmen nun in der Offensive mit je 6 Punkten für ihre Teams (14:14/7.). Anton Gavel wechselte Austin Crowley und Daniel Keppeler ein und die beiden brachten ordentlich Schwung ins Bamberger Spiel. Bis zum Viertelende scorten beide je 4 Zähler und brachten ihr Team so mit 22:14 nach dem ersten Abschnitt in Front.
Der Lauf der Bamberger zum Ende des ersten Viertels war jedoch noch nicht zu Ende. Vier weitere Zähler von Daniel Keppeler sowie ein Dreier von Richard Balint erhöhten die Serie auf 15:0 und die Bamberger lagen 29:14 vorne (12.). Moritz Krimmer und erneut Richard Balint legten aus der Distanz nochmals nach (35:16/13.) und Oldenburgs Coach Lazar Spasic musste im Abstand von gerade einmal 108 Sekunden seine beiden Auszeiten der ersten Hälfte nutzen. Ein Ausbauen der Führung konnten die Oldenburger im Anschluss verhindern, doch der Pokalsieger behauptete seinen Vorsprung und lag nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Zach Ensminger 2:32 Minuten vor der Pause mit 41:25 in Führung. Das Foul, das zu den Freiwürfen geführt hatte, war übrigens das bereits dritte Foul von Chris Clemons (18.), für den es mit bis dahin gerade einmal zwei Punkten und sichtlich genervt erst einmal auf die Bank zurück ging. Seine Mitspieler Seth Hinrichs und der Ex-Bamberger Kyle Lofton brachten die Oldenburger bis zur Halbzeitpause jedoch noch ein wenig heran und beim Stand von 41:31 ging es in die Kabine.
„Wir haben den Topscorer der Liga bei 6 Punkten gehalten“
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten nun die Oldenburger den Ball und somit die Chance, den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich zu drücken. Der Dreier im ersten Angriff nach dem Seitenwechsel von James Woodard ging jedoch daneben. Dafür aber traf Richard Balint für drei auf der Gegenseite (44:31/21.) und das Bamberger Spiel nahm abermals Fahrt auf. Aus einer sehr starken Verteidigung heraus drückte man mächtig aufs Gas und zog zur Hälfte des dritten Abschnitts bis auf 56:35 (25.) davon. Der letzte Korb des dritten Viertels war dann noch einmal ein echter Hingucker. Cobe Williams und Moritz Krimmer hatten Chris Clemons den Ball abgeluchst. Zach Ensminger schnappte sich den Ball und legte die Kugel links hoch neben den Ring, wo sie Austin Crowley mit beiden Händen packte und per Alley-oop zum 61:43 nach 30 Minuten in den Oldenburger Korb einflog.
32:04 Minuten waren in dieser Partie gespielt, als Chris Clemons zu seinen ersten Punkten aus dem Feld kam (66:52). Es sollte aber auch der einzige Feldkorb des Liga-Topscorers an diesem Abend bleiben. Doch nicht nur der US-Amerikaner hatte einen schlechten Tag in Bamberg erwischt. Waren die Niedersachsen als das Team mit der besten Trefferquote von jenseits der 6,75-Meter-Linie nach Freak City angereist, konnte man am Samstagabend nur magere drei der insgesamt 25 Versuche verwandeln und lag mit 12% Trefferquote meilenweit hinter dem bisherigen Saisonschnitt. Auf Bamberger Seite fielen hingegen 10 der 33 Dreier-Versuche. Richard Balint (4 aus 5) und Cobe Williams (5 aus 12) taten sich hier besonders hervor und so betrug der Bamberger Vorsprung im Schlussabschnitt immer mindestens 14 Punkte. Spätestens nach dem Dreier von Cobe Williams zum 77:60 (37.) war die Partie zugunsten der BMA365 Bamberg Baskets entschieden und so konnte Head Coach Anton Gavel in den letzten Minuten noch alle seine Spieler mit Einsatzzeit am Erfolg teilhaben lassen.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem enorm wichtigen Sieg. Wir haben heute nur 61 Punkte zugelassen gegen eine der besten Dreier-Mannschaften der Liga, was die Trefferquote angeht. Wir haben sie heute bei 12 Prozent von der Dreierlinie halten können. Natürlich war das nicht alles unserer Verteidigung geschuldet, aber ich glaube, dass wir Chris Clemons gut verteidigt haben“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wir haben den Topscorer der Liga bei 6 Punkten und einer Quote von 1 aus 11 gehalten. Wir hatten vor dem Spiel darüber gesprochen, dass wir defensiv gut spielen müssen. Das ist uns phasenweise auch gelungen und wir konnten daraus auch offensiv etwas finden. Trotzdem hätten wir den Ball deutlich besser gegen ihre Verteidigung bewegen müssen. Daran werden wir noch arbeiten.“
Neun Tage haben die BMA365 Bamberg Baskets nun Zeit, um sich auf die nächste Aufgabe vorzubereiten. Am Montag, dem 27. April, geht es nach Chemnitz, wo man in der dortigen Messe um 20:00 Uhr zu Gast bei den NINERS sein wird. Das nächste Heimspiel der BMA365 Bamberg Baskets steigt dann am Sonntag, 3. Mai, wenn man um 18:00 Uhr die Veolia Towers Hamburg empfängt.
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Basketball Bundesliga
Auswärtssieg in Ulm dank großartiger Mannschaftsleistung
Die BMA365 Bamberg Baskets haben das Spitzenspiel des 29. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga gewonnen. Die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel gewann am Samstagabend bei ratiopharm ulm mit 89:73 (40:41).
In der mit 6.000 Zuschauern ausverkauften ratiopharm arena präsentierten sich die Bamberger einmal mehr als absolut geschlossene Einheit und siegten vollkommen verdient.
Auch ein verkorkstes erstes Viertel, in dem sich die Ulmer allein zehn Offensiv-Rebounds angeln konnten und mit 20:5 Rebounds klar die Bretter beherrschten, brachte das Team aus Freak City nicht aus der Ruhe. Nachdem man bis zur Pause zu den Ulmern hatte aufschließen können, wurde die Bamberger Verteidigung in Halbzeit zwei immer stärker. Nach dem Seitenwechsel gestattete man den Gastgebern nur noch 16 Zähler je Viertel, erzielte selbst hingegen 46 Punkte und holte sich so am Ende Saisonsieg Nummer 19 und festigte damit Tabellenposition drei.
Bester Werfer der Ulmer war Tobias Jensen mit 17 Punkten. Bei den Bambergern punkteten Ibi Watson (18), Cobe Williams (15), Demarcus Demonia (12) und Zach Ensminger (10) zweistellig.
Der Spielverlauf
Zu Beginn des Spiels hätte man denken können, es gibt einen guten Grund dafür, warum der Basketball orangefarben ist. Immer wieder sprang die Kugel in die Hände der in den orangefarbenen Trikots spielenden Ulmer zurück und so verbuchte das Team von Head Coach Ty Harrelson allein in den ersten beiden Minuten bereits fünf Offensiv-Rebounds. Die vielen zweiten Chancen nutzten die Ulmer und so lagen die Bamberger schnell in Rückstand (0:6/3.). Knapp zweieinhalb Minuten waren gespielt, als Ibi Watson die ersten Zähler für die BMA365 Bamberg Baskets erzielen konnte und sein Team von nun an langsam etwas besser ins Spiel fand. Bis Mitte des ersten Viertels machten die Ulmer jedoch den klar wacheren Eindruck (9:15/6.). Nachdem Demarcus Demonia per Dunk nach vorangegangenem Steal (11:15/7.) und Ibi Watson per Dreier (14:18/8.) jeweils auf vier Punkte Rückstand verkürzt hatten, zogen die Ulmer 1:44 Minuten vor Viertelende nach dem Dunk von Joel Soriano wieder etwas davon (14:23/9.). Anton Gavel nahm seine erste Auszeit und hielt seinem Team das Reboundverhältnis vor Augen, das bis zum Viertelende bei 5:20 stand. 10 dieser Rebounds hatten die Ulmer bis zum 16:23 nach zehn Minuten unter dem Bamberger Korb geholt.
Mit einem Block von EJ Onu sowie einem von Ibi Watson abgeschlossenen Back-door-Play begann das zweite Viertel (18:23/11.). Nachdem Demarcus Demonia dann auch den Alley-Oop von Joel Soriano ebenfalls per Dunk auf der Gegenseite beantworten konnte (20:25/13.), hatte man den Eindruck, die Bamberger wären nun in der Partie angekommen. Drei Ballverluste in Folge gestatteten den Ulmern jedoch sich erst einmal wieder etwas abzusetzen (20:31/15.), worauf Head Coach Anton Gavel das Spiel mit seiner zweiten Auszeit stoppen musste. Den folgenden Angriff der BMA365 Bamberg Baskets schloss Ibi Watson mit einem Dreier ab und 17 Sekunden nach der Auszeit von Gavel rief nun auf der anderen Seite Ty Harrelson sein Team in einer Auszeit zusammen. Zurück auf dem Parkett schraubte Malik Osborne die Ulmer Führung wieder in den zweistelligen Bereich (23:33/16.). Zweimal Moritz Krimmer, Austin Crowley und zwei Dreier von Cobe Williams sorgten dann jedoch für einen Bamberger 12:2‑Run und den 35:35-Ausgleich. Tobias Jensen schlug allerdings umgehend per Dreier zurück. Auch die erste Bamberger Führung der Partie durch den Dreier von Ibi Watson (40:38/20.) konterte der Däne mit einem erfolgreichen Distanzwurf zum 40:41-Halbzeitstand.
„Zu Beginn hatten wir einige Ballverluste und sind nur schwer ins Spiel gekommen“
In den ersten zweieinhalb Minuten nach der Pause blieb die Partie weiter ausgeglichen (43:43/23.). Nach einem erfolgreichen Halbdistanzwurf von Cobe Williams sowie einem Put-back-Dunk von Daniel Keppeler führten die Bamberger mit 47:43 (24.). Richard Balint und Demarcus Demonia ließen jeweils drei Zähler folgen und das Team aus Freak City hatte sich auf 53:45 (25.) davongestohlen. Aber auch hier gab Ulms Bester die Antwort. Wieder traf Tobias Jensen aus der Distanz (53:48/26.). Auch Tommy Klepeisz und Nelson Weidemann trafen für drei und Ulm war bis auf 55:54 (28.) wieder dran. Die BMA365 Bamberg Baskets konnten ihre Führung aber behaupten und beim Stand von 59:57 ging es ins letzte Viertel.
Hier sorgte Zach Ensminger für die ersten Zähler. Sein Dreier zum 62:57 war der Abschluss eines der vielleicht schönsten Bamberger Angriffe in diesem Spiel. Nach mehreren Pässen kam der Ball zu Austin Crowley, der zunächst den Korb attackierte. In der Zone angekommen, spielte er den Ball dann jedoch zurück in die Mitte an die Drei-Punkte-Linie, wo Zach Ensminger freistand und vollendete. Auch Crowley und Watson trafen aus der Distanz (70:62/34.), doch vor allem die Bamberger Verteidigung stand nun richtig gut und auch beim Rebound waren die Probleme aus dem ersten Viertel nicht mehr existent. 5:32 Minuten vor dem Ende brachte Demarcus Demonia sein Team erstmals mit 10 Zählern in Führung (72:62). Ulms Head Coach Ty Harreslon holte seine Mannschaft nochmals zusammen, doch die Bamberger konnten auch in der Folgezeit ihre zweistellige Führung behaupten (78:68/38.). 2:10 Minuten vor dem Ende verkürzte Nelson Weidemann per Dreier zwar nochmals auf 80:71, doch ein 9:2‑Lauf, den Demarcus Demonia 10 Sekunden vor dem Ende mit einem Dreier abschloss, sicherte den BMA365 Bamberg Baskets am Ende den verdienten Auswärtssieg in Ulm.
„Glückwunsch an meine Mannschaft zu diesem Sieg. Es war alles andere als einfach, hier in Ulm zu bestehen. Zu Beginn hatten wir einige Ballverluste und sind nur schwer ins Spiel gekommen. Im Verlauf ist es uns aber gelungen, das Reboundduell wieder offener zu gestalten“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Offensiv haben wir uns phasenweise noch schwergetan, die richtigen Lücken zu finden, konnten diese aber immer wieder nutzen. Am Ende freuen wir uns sehr, hier in Ulm einen Sieg geholt zu haben.“
Fünf Spiele sind in der Hauptrunde für unsere BMA365 Bamberg Baskets noch zu spielen. Im nächsten – und zwar am kommenden Samstag (18. April) – empfangen die Baskets um 18:30 Uhr die EWE Baskets aus Oldenburg in Freak City.
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Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets zu Gast in Ulm
Ein enorm wichtiges Spiel steht den BMA365 Bamberg Baskets am 29. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga an diesem Wochenende bevor. Für die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel geht es am Samstag um 18:30 Uhr in Ulm um wichtige Punkte im Kampf um einen festen Playoff-Platz.
Auch das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde ist dank ihrer ausgezeichneten Tabellenposition für beide Teams bei noch sechs (Ulm hat noch sieben) ausstehenden Spielen durchaus machbar.
Mit einer Bilanz von 16 Siegen und 11 Niederlagen stehen die Ulmer aktuell auf Tabellenposition fünf. Die Bamberger sind Dritter und haben bereits zwei Siege mehr (18−10) auf dem Konto, jedoch auch schon eine Partie mehr absolviert.
„Ulm hat uns im Hinspiel mit 20 Punkten Differenz eine Abreibung gegeben und fast das gesamte Spiel über dominiert. Sie haben von Position eins bis zwölf Qualität im Kader und jeder von ihnen kann jederzeit heiß laufen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Das wird eine sehr große Herausforderung für uns. Ulm ist defensiv extrem stark und sie können Mannschaften mit ihrer Physis dominieren. Darauf müssen wir bereit sein. In der Offensive müssen wir den Ball deutlich besser bewegen, als wir das im Hinspiel getan haben. Sie spielen wie wir um die vorderen Plätze in der Tabelle und deshalb ist es ein enorm wichtiges Spiel.“
Nach einer zunächst noch ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Ulmer nach und nach das Geschehen auf dem Parkett. Aus dem 27:28 (13.) wurde bis zur Halbzeitpause ein 35:53-Rückstand. Die Bamberger kämpften sich in die Partie zurück und verkürzten Mitte des dritten Viertels wieder bis auf 50:57, doch bis zum Start in den Schlussabschnitt hatten die Ulmer dank ihrer an diesem Tag hervorragenden Trefferquote aus der Distanz den Vorsprung wieder auf 15 Zähler ausgebaut (61:76). Ein 12:0‑Lauf zu Beginn des vierten Viertels zum 61:88 (33.) sorgte dann schnell für die Vorentscheidung in dieser Partie. Auf Bamberger Seite punkteten Cobe Williams (14), Richard Balint (11) sowie Austin Crowley und EJ Onu (je 10) zweistellig. Bei den Ulmern waren es Mark Smith (29), Christian Sengfelder (17), Christopher Ledlum (14) und Tobias Jensen (12).
Wenn man sich die bisherigen Ergebnisse der Ulmer in dieser Saison so ansieht, dann reibt man sich doch ein wenig die Augen, denn starken Auftritten wie zum Beispiel bei den Heimsiegen gegen Würzburg, Trier, Oldenburg, Ludwigsburg, Bonn und dem MBC oder auch dem Sieg in München stehen dann auf der anderen Seite gleich zwei Niederlagen in dieser Serie gegen Heidelberg sowie jetzt auch am letzten Spieltag die Pleite in Braunschweig gegenüber. Unverkennbar ist aber die Tatsache, dass sich die Ulmer in eigener Halle in dieser Saison deutlich wohler fühlen als auf fremdem Parkett.
Die physische Stärke der Ulmer zeigt sich ganz klar beim Rebounding. Liegen die Bamberger – nur die defensiven Abpraller betrachtet – sogar mit 0,1 voraus (26,1), haben die Ulmer unter dem offensiven Brett klar mit 12,9 zu 9,2 die Nase vorne. Ihre von Head Coach Anton Gavel angesprochene defensive Stärke zeigt sich bei den Steals. Hier liegen die Ulmer im Ligavergleich mit im Schnitt 8,3 geklauten Bällen auf Position zwei hinter dem FC Bayern (8,6).
Der Blick auf Seite zwei unseres Teamvergleichs und die hier zu sehenden Wurfquoten dürfte alle Bamberger Basketball Anhänger positiv stimmen. Aus allen Entfernungen haben die BMA365 Bamberg Baskets die besseren Quoten. Wie das aber mit den Statistiken sein kann, hat das Hinspiel gezeigt, als die Ulmer auch dank einer überragenden Trefferquote von jenseits der 6,75-Meter-Linie die Punkte aus Freak City mitnehmen konnten.
Seit nunmehr sechs Heimspielen sind die Ulmer in der ratiopharm arena ungeschlagen. Der MBC, Bonn, Jena, Ludwigsburg, Oldenburg und Trier gingen allesamt in Ulm als Verlierer vom Parkett. 11 ihrer insgesamt 16 Saisonsiege hat die Mannschaft von Head Coach Ty Harrelson in eigener Halle geholt und ist damit hinter dem FC Bayern (10−1) die zweitstärkste Heimmannschaft der gesamten easyCredit BBL.
Während die BMA365 Bamberg Baskets in allen ihren bisherigen Saisonspielen (easyCredit BBL und BBL-Pokal) immer mit der gleichen Startformation die Partien begonnen haben, gilt dies im Kader von ratiopharm ulm nur für einen Spieler. Tobias Jensen hat bislang alle 27 Saisonspiele der Ulmer begonnen und liegt damit weit vor Christopher Ledlum, der in 24 Spielen insgesamt 20-mal in der Starting Five stand. Exakt 28 Minuten steht der Däne dabei im Schnitt auf dem Parkett und liefert hier durchschnittlich 10,0 Punkte, 3,4 Rebounds und 3,8 Assists ab.
Nachdem man Ende November mit Justin Simon schon einmal nachverpflichtet hatte, legten die Ulmer Ende Januar mit Joel Soriano nun nochmals nach. Der 2,11 Meter große Center spielte zuletzt in der ACB in Saragossa und soll, so Sportdirektor Thorsten Leibenath, dem Ulmer Kader mit seinen Fähigkeiten und seiner Präsenz an beiden Enden des Feldes zusätzliche Qualität und Tiefe verleihen. Bislang kam Soriano in neun Partien zum Einsatz, von denen die Ulmer sechs gewannen.
Nach Mark Smith und Tobias Jensen bekommt Christopher Ledlum die meisten Einsatzminuten (25:32) im Team der Ulmer. Der 25-Jährige ist ein athletisches Kraftpaket mit Scoring-Qualitäten. Außer bei der Heimniederlage gegen Heidelberg (6 Punkte) scorte der US-Amerikaner in dieser Saison jeweils zweistellig. Sein bisheriger BBL-Bestwert: 32 Zähler bei der 81:90-Auswärtsniederlage Ende Oktober bei den MHP RIESEN Ludwigsburg.
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Basketball Bundesliga
Nach Trier jetzt Jena – BMA365 Bamberg Baskets empfangen den zweiten Aufsteiger
Am 28. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga erwarten die BMA365 Bamberg Baskets am heutigen Ostermontag in der BROSE ARENA mit Science City Jena erneut einen Aufsteiger.
Es stehen sich zwei Teams gegenüber, die mit Blick auf ihr zurückliegendes Spiel etwas gutmachen wollen. Die gastgebenden BMA365 Bamberg Baskets wollen nach der Niederlage in Vechta und dem damit verbundenen Ende ihrer zuletzt überaus eindrucksvollen Siegesserie wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Für die Gäste von Science City Jena geht es darum, in Freak City ein anderes Gesicht zu zeigen als noch vor vier Tagen bei der 58:90-Heimniederlage gegen die SKYLINERS. Tip-Off zur Partie ist heute um 16:30 Uhr.
„Nach dem letzten Spiel in Vechta müssen wir jetzt eine Reaktion zeigen. Vor allem gilt es besser ins Spiel zu starten, denn das war in den letzten Spielen nicht so wirklich gut. Wir wissen, dass es wie für uns auch für alle anderen Mannschaft noch um etwas geht und deshalb müssen wir das ganz einfach anders gestalten. Das muss uns ganz einfach von Beginn an klar sein. Wir müssen hungrig bleiben, aggressiv und vor allem physisch, was anfangs zuletzt eben nicht der Fall war. Es ist jetzt unsere Aufgabe, uns mental so einzustellen, dass wir jeden Kampf auf dem Spielfeld annehmen können“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel.
Der Aufsteiger aus Thüringen spielt eine äußerst solide Saison. Nach einem Saisonstart mit drei Siegen und drei Niederlagen sowie dem Einzug ins Pokal-Viertelfinale (hier schied man mit 78:91 in Berlin aus) war schnell klar, dass Cheftrainer Björn Harmsen eine schlagkräftige Mannschaft zusammengebaut hat. Mit aktuell 10 Siegen und 15 Niederlagen steht Science City auf dem 15. Tabellenplatz, hat aber vier Niederlagen weniger als der Tabellen-Siebzehnte aus Heidelberg.
Vier Tage vor Heiligabend standen sich beide Mannschaften erstmals in dieser Saison gegenüber. (In der Vorbereitung testeten beide Teams beim Tag des Basketballs in Strullendorf bereits einmal gegeneinander. Dabei hatten die Bamberger mit 98:86 das bessere Ende für sich). Das erste Ligaspiel dieser Serie gewann das Team von Head Coach Anton Gavel in der Sparkassen Arena in Jena am Ende recht deutlich. Im dritten Viertel konnten sich die Bamberger entscheidend absetzten. Mit 34:19 gewann man die dritten zehn Minuten und erspielte sich hier den letztlich entscheidenden Vorsprung.
Wie gefährlich und spielstark die Mannschaft von Science City Jena sein kann, hat die Mannschaft von Head Coach Björn Harmsen schon mehrfach unter Beweis gestellt. Sechs ihrer zehn Siege holten die Thüringer in fremder Halle – in Heidelberg, Oldenburg, Trier, Weißenfels, Braunschweig und Hamburg.
Knapp 82 Punkte erzielen die Jenaer im Schnitt pro Partie und liegen im Ligavergleich damit auf Position 16. Auch die nur 15,3 Assists pro Spiel sind im Vergleich aller 18 BBL-Teams nur Rang 17. Dafür aber ist Science City sehr stark beim Rebound und kann hier den drittbesten Wert in der easyCredit BBL vorweisen.
Mit einer Quote von knapp 43 Prozent aus dem Feld haben die Jenaer vor den Rostockern (42,2%) die zweitschlechteste Feldwurfquote. Dafür aber nehmen die Thüringer die meisten Würfe pro Partie. 69,2 Abschlüsse aus dem Feld sind aktuell Ligabestwert!
Der tolle Saisonstart von Science City war eng verknüpft mit dem Namen Great Osobor (4 Siege, 3 Niederlagen). Der 23-jährige Center überzeugte von Beginn an mit seiner Vielseitigkeit und steuerte bis zum ersten Länderspielfenster Ende November gut 16 Punkte pro Partie bei. Dann aber zog sich der Center im Team der Spanier in den WM-Qualifikationsspielen einen Kreuzbandriss zu, welcher für ihn das Saisonaus bedeutete. Ersatz musste gesucht werden und Anfang des Jahres wurde er mit William McNair Jr. auch gefunden. Der 2,10 Meter große US-Amerikaner kam vom slowenischen Erstligisten Olimpija Ljubljana und trug in bisher 12 BBL-Spielen das Trikot von Science City.
Auch auf der Point Guard Position mussten die Thüringer während der Saison umbauen. Nachdem man mit Eric Washington, der zuvor bereits in Chemnitz und in Heidelberg seine BBL-Qualitäten gezeigt hatte, in die Saison gestartet war, zog der 32-Jährige die Ausstiegsklausel in seinem Vertrag und verließ Jena nach nur 14 Spielen zurück in Richtung Chemnitz. 16,2 Punkte hatte er bis hierher pro Partie beigesteuert. Mit Uchenna Iroegbu, der von Al Nasr Riyadh aus Saudi-Arabien kam, holte man über den Jahreswechsel Ersatz nach Jena. Der 29-jährige Point Guard (jüngerer Bruder von Ikenna Iroegbu, der in der Saison 2018//19 in Jena unter Vertrag stand) hat bisher 13 Spiele für Science City bestritten.
Die große Konstante im Kader der Thüringer heißt Joe Wieskamp. Der US-amerikanische Power Forward liefert beständig ab und hat sich zum Leader der Jenaer entwickelt. Wieskamp hatte vor seinem Engagement in Jena zuletzt in Australien für South East Melbourne Phoenix gespielt. Der 26-Jährige kann zudem auf 39 NBA-Einsätze sowie 100 Spiele in der NBA G‑League zurückblicken.
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Basketball Bundesliga
Comeback nach 629-Fehlstart kostet BMA365 Bamberg Baskets Kraft und Sieg in Vechta
Betrachtet man aus Bamberger Sicht das gesamte Spiel, so kann man durchaus feststellen, dass der Ausgang der Partie des 27. Spieltags der BMA365 Bamberg Baskets bei RASTA Vechta am Donnerstagabend so nicht hätte sein müssen. Das Team um Kapitän Ibi Watson brachte sich nach einem kapitalen Fehlstart von 6:29 innerhalb der ersten gut sieben gespielten Minuten jedoch selbst derart weit ins Hintertreffen, dass man am Ende nach zuletzt sechs BBL-Siegen in Serie mit 93:96 (38:50) wieder eine Niederlage hinnehmen musste.
Vor 3.140 Zuschauern im ausverkauften RASTA Dome gelang den Bambergern bis zum Ende des dritten Abschnitts zwar tatsächlich das Comeback, doch die 71:66-Führung zu Beginn des Schlussabschnitts konterten die Vechtaer nochmals stark und drehten die Partie letztlich doch noch zu ihren Gunsten.
Die besten Werfer waren Tevin Brown (Vechta) und Cobe Williams (Bamberg) mit je 22 Punkten. Effektivster Spieler im Team aus Freak City war an diesem Abend war Austin Crowley (21), der neben seinen 15 Punkten auch 7 Rebounds einsammelte, 5 Assists verteilte und mit 25 den besten Plus/Minus-Wert aller Spieler auf dem Parkett hatte.
Spielverlauf
Der alte BBL-Rekord wurde gebrochen, dann auch im 27. Bundesliga-Spiel dieser Saison schickte Head Coach Anton Gavel die gleiche Startformation mit Cobe Williams, Richard Balint, Ibi Watson, Demarcus Demonia und EJ Onu aufs Parkett. Nicht nur diese fünf staunten jedoch nicht schlecht, denn so gut wie nichts wollte in den Anfangsminuten klappen. Die Vechtaer spielten wie aufgedreht und der zu diesem Zeitpunkt bereits dritte Dreier der Hausherren zum 2:17 ließ Bambergs Cheftrainer keine andere Wahl, als die Partie mit seiner ersten Auszeit erst einmal zu unterbrechen. Doch auch danach wurde es zunächst nicht besser. In der Verteidigung war man stets zu spät und auch offensiv gelang es nicht, gute Wurfmöglichkeiten herauszuspielen. Die Hausherren hingegen ließen nicht locker und zogen bis auf 6:29 (8.) davon. Moritz Krimmer (mit zwei Dreiern) und auch Austin Crowley brachten gemeinsam nun deutlich mehr Schwung ins Bamberger Spiel und man verkürzte mit einem 8:0‑Lauf bis zum Viertelende auf 14:29.
Mit einem Dreier von Zach Ensminger starteten die BMA365 Bamberg Baskets ins zweite Viertel (17:29/11.). Jetzt drehte auch Cobe Williams auf und nur wenig später waren die Bamberger auf 24:31 heran, worauf nun Christian Held seinem Team neue Anweisungen geben musste. Das gelang ihm ausgezeichnet, denn RASTA zog wieder an und lag nach einem 9:0‑Lauf wieder mit 24:40 deutlich in Führung. Die Partie gestaltete sich nun ausgeglichen, wobei sich am Vorsprung der Hausherren nur wenig änderte. Bis auf zwölf Zähler Rückstand konnten die Bamberger zur Pause verkürzen (38:50).
„Dann ist es schwierig, noch zu gewinnen“
Auch das dritte Viertel begannen die Bamberger mit einem erfolgreichen Dreier. Diesmal traf Austin Crowley aus der Distanz und leitete damit einen 15:2‑Run ein, der mit dem Dunk von EJ Onu die erste Bamberger Führung des Abends bedeutete (53:52/24.). Von hier an lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Einer legte vor, der andere konterte. Vor allem Philipp Herkenhoff und Austin Crowley taten sich hier für ihre Teams hervor und stellten das Ergebnis knapp eine Minute vor Ende des dritten Abschnitts auf unentschieden (66:66). Den Korberfolg von Zach Ensminger zum 68:66 beantwortete Tommy Kuhse auf der Gegenseite dann zwar noch mit einem Floater, sein Wurf kam jedoch einen Wimpernschlag zu spät und so gingen die BMA365 Bamberg Baskets mit einer 68:66-Führung ins Schlussviertel.
Aller guten Dinge sind drei – sagte sich Adrian Petković und begann auch den Schlussabschnitt für die Bamberger mit einem Treffer aus mehr als 6,75 Metern Entfernung (71:66/31.). Bei Vechta lief nun aber Tommy Kuhse heiß. Acht Punkte machte der Point Guard in Folge und brachte sein Team so wieder in Führung (73:74/33.). Wenig später ließ Philipp Herkenhoff zwei Dreier folgen und Vechta zog auf 75:82 (35.) davon, ehe Tommy Kuhse nochmals sechs Punkte nachlegte und Vechta beim 77:90 (37.) schon wie der sichere Sieger aussah. Die Bamberger aber bissen, kämpften und kamen nach dem Alley-Oop von Demarcus Demonia tatsächlich nochmals heran (85:90/39.) – Auszeit Vechta. Mit dem nächsten Spielzug brachte Tevin Brown per Dreier Vechta wieder mit acht Punkten in Führung, doch Cobe Williams konterte auf der Gegenseite prompt (88:93). Es folgte ein Ballverlust von Kuhse, worauf EJ Onu per Dunk auf 90:93 verkürzte. 18 Sekunden vor dem Ende ging nun Lloyd Pandi an die Freiwurflinie. Während er nur einen traf, netzte Zach Ensminger gegenüber für drei zum 93:94 ein. Nun musste es schnell gehen und man foulte Kuhse, der beide Freiwürfe zum 93:96 traf. Neun Sekunden blieben den Bambergern nun noch, um mit einem Dreier das Spiel doch noch in die Overtime zu schicken. Die Würfe von Austin Crowley und Cobe Williams verfehlten jedoch das Ziel und die Siegesserie war gerissen.
„Glückwunsch an Vechta zu diesem Sieg. Sie haben in der 1. Halbzeit superaggressiv und physisch gespielt. Das konnten wir am Anfang nicht matchen und hat uns den Sieg gekostet. Ich denke, dass das erste und das 3. Viertel entscheidend waren. Wir waren schnell mit 23 Punkten im Rückstand. Dann ist es schwierig, noch zu gewinnen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Zwar haben wir noch einen Weg zurück ins Spiel gefunden, aber im 4. Viertel fehlten uns dann erneut die Stopps, gerade gegen Tommy Kuhse und das Pick and Pop mit Philipp Herkenhoff. Das hat uns auf jeden Fall wehgetan, da hätten wir besser sein müssen. Am Ende haben wir noch zwei Würfe, um die Verlängerung zu erreichen. Das wäre aber nicht verdient gewesen. Bis jetzt habe ich noch keine Gedanken an das Spiel am Montag gegen Jena verwendet. Ich denke, wir müssen uns erst einmal dieses Spiel hier auf Video anschauen, was wir daraus mitnehmen können. Das werden genügend Dinge sein und dann geht es darum sich auf Jena zu konzentrieren.“
Bereits am kommenden Montag geht es für die BMA365 Bamberg Baskets weiter. Am 28. Spieltag empfängt man dann zum Oster-Familienspieltag den Aufsteiger aus Jena in der BROSE ARENA.