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Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets schla­gen die Veo­lia Towers Hamburg

Mit 85:71 (47:42) haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihr vor­letz­tes Heim­spiel der Haupt­run­de gegen die Veo­lia Towers Ham­burg gewon­nen. Vor 4.249 Zuschau­ern in der BROSE ARENA fei­er­ten die Bam­ber­ger am Sonn­tag­abend einen Start-Ziel-Sieg, der ihnen nun am kom­men­den Frei­tag im Gast­spiel beim SYNTAINICS MBC die Mög­lich­keit bie­tet, mit einem Sieg bei den Wöl­fen den drit­ten Tabel­len­platz vor dem Start der Play­offs fix zu machen. 

Obwohl die Han­sea­ten in der Par­tie kein ein­zi­ges Mal in Füh­rung lagen, war Bam­bergs Head Coach Anton Gavel nach Spie­len­de nicht zufrie­den mit dem Auf­tritt sei­ner Mann­schaft. Zu vie­le Undis­zi­pli­niert­hei­ten, die sich in ins­ge­samt 17 Ball­ver­lus­ten wider­spie­gel­ten, hat­te der Chef­trai­ner im Spiel sei­ner BMA365 Bam­berg Bas­kets gesehen.

Dabei hat­te die Par­tie zunächst so gut begon­nen. Auch ohne ihren ange­schla­ge­nen Kapi­tän Ibi Wat­son sowie ohne Finn Dönt­gens (Play­offs mit dem BBC Coburg) leg­ten die Haus­her­ren ein­mal wie­der hoch kon­zen­triert und höchst effek­tiv los. Schnell zog man davon und führ­te nach den ers­ten zehn Minu­ten (ohne jeg­li­chen Tur­no­ver) mit 29:15. Zach Ens­min­ger, der den Platz von Ibi Wat­son in der Start­for­ma­ti­on über­nahm, tat dies aus­ge­zeich­net und kam am Ende mit einem Wert von 25 auf den bes­ten Plus­/­Mi­nus-Wert des gesam­ten Teams.

Die Ham­bur­ger, die nur mit einem Sieg in Freak City doch noch die Chan­ce auf den Sprung in die Play-Ins gehabt hät­ten, leg­ten im zwei­ten Vier­tel ordent­lich zu und spiel­ten sich bis zur Pau­se wie­der her­an. Ange­führt von Demar­cus Demo­nia (19), Cobe Wil­liams und Richard Bal­int (bei­de je 17 Punk­te) ver­stan­den es die Bam­ber­ger aber im gesam­ten Spiel­ver­lauf immer wie­der, jeg­li­che Läu­fe der Gäs­te umge­hend zu kon­tern und die Towers so auf Distanz zu hal­ten. Am Ende stand so ein ver­dien­ter 85:71-Heimsieg.


Der Spiel­ver­lauf

Hoch kon­zen­triert star­te­ten die Bam­ber­ger ins Heim­spiel gegen die Towers. Die Ver­tei­di­gung stand gleich von Beginn an wie­der ein­mal sehr stark und außer dem Drei­er von Mar­tin Breu­nig (3:3/1.) ließ man den Gäs­ten in den ers­ten fünf Minu­ten nichts wei­ter zu. Im Gegen­zug kam man selbst immer wie­der nach Stopps in der Ver­tei­di­gung ins Lau­fen und so zu sehens­wer­ten Korb­er­fol­gen (15:3/6.). Nach einer Aus­zeit der Ham­bur­ger sowie der Ein­wechs­lung von Ross Wil­liams (drei Drei­er im ers­ten Vier­tel) lief es nun im Angriffs­spiel der Gäs­te etwas bes­ser. Doch auch die Bam­ber­ger hat­ten ein hei­ßes Händ­chen und ver­senk­ten fünf ihrer zehn Ver­su­che von jen­seits der 6,75-Meter-Linie im ers­ten Abschnitt. Dani­el Kep­pe­l­er ver­senk­te den fünf­ten Drei­er zum 29:13, ehe Leo­nard Thor­pe Jr. mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen auf der Gegen­sei­te für das 29:15 nach den ers­ten zehn Minu­ten sorgte.

Der Start ins zwei­te Vier­tel gehör­te nun den Gäs­ten aus Ham­burg, die mit einem 7:0‑Lauf auf 29:22 ver­kürz­ten und Head Coach Anton Gavel zu sei­ner ers­ten Aus­zeit zwan­gen. Hat­ten die Bam­ber­ger im ers­ten Abschnitt noch kei­nen ein­zi­gen Ball­ver­lust ver­ur­sacht, waren es nun gleich drei in gut zwei Minu­ten. Zsom­bor Maron­ka bedank­te sich hier per Dunk zum 29:24 (13.), ehe Cobe Wil­liams auf der Gegen­sei­te per Drei­er ant­wor­te­te. Die Han­sea­ten ver­kürz­ten wie­der (35:31/15.), doch aber­mals kam die promp­te Ant­wort. Drei­er von Richard Bal­int und Demar­cus Demo­nia zum 41:32 (17.) hat­ten die nächs­te Towers-Aus­zeit zufol­ge. Gut zwei­ein­halb Minu­ten spä­ter kam das Time­out-Signal dann von der ande­ren Bank, nach­dem die Towers mit einem 8:2‑Lauf auf 43:40 wie­der her­an­ge­kom­men waren (19.). Beim Stand von 47:42 ging es in die Kabine. 


„Wir kön­nen heu­te nur mit dem Ergeb­nis zufrie­den sein“

Ein 5:0‑Start in die zwei­te Halb­zeit bescher­te den BMA365 Bam­berg Bas­kets schnell wie­der ihre zwei­stel­li­ge Füh­rung (52:42/21.). Ins­ge­samt sahen die Fans in der BROSE ARENA aller­dings ein recht zähes drit­tes Vier­tel, denn bis zum 58:47 waren bereits sechs­ein­halb Minu­ten nach der Pau­se ver­gan­gen. Danach ging es nun wie­der ein wenig flot­ter zur Sache, wobei die Bam­ber­ger ihren zwei­stel­li­gen Vor­sprung behaup­ten und auch mit ins Schluss­vier­tel neh­men konn­ten (69:59).

Mit einem sei­ner ins­ge­samt 5 erfolg­rei­chen Drei­er begann Richard Bal­int das vier­te Vier­tel. Niklas Wim­berg traf auf der ande­ren Sei­te eben­falls für drei Zäh­ler, bevor EJ Onu in der Ham­bur­ger Zone erfolg­reich war und Demar­cus Demo­nia auf Zuspiel von Aus­tin Crow­ley die Zuschau­er in der Are­na mit dem Alley Oop zum 76:62 buch­stäb­lich von den Sit­zen riss. Es folg­te die nächs­te Towers-Aus­zeit, doch die BMA365 Bam­berg Bas­kets hat­ten das Spiel nun im Griff und lie­ßen die Ham­bur­ger nicht noch ein­mal her­an­kom­men. Der Drei­er von Cobe Wil­liams zum 83:67 (37.) bedeu­te­te die Ent­schei­dung. Trotz ihrer 17 Ball­ver­lus­te brach­ten es die Bam­ber­ger ein­mal mehr auf eine drei­stel­li­ge und damit aus­ge­zeich­ne­te Team­ef­fek­ti­vi­tät. Mit 107:72 hat­te man hier sogar noch deut­li­cher die Nase vor­ne als beim Ergebnis.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Sieg. Wir kön­nen heu­te nur mit dem Ergeb­nis zufrie­den sein. Vor allem in der Offen­si­ve waren wir zu undis­zi­pli­niert, hat­ten 17 Ball­ver­lus­te und haben auch vie­le ein­fa­che Mög­lich­kei­ten dane­ben­ge­legt und des­halb kön­nen wir mit der Leis­tung heu­te nicht zufrie­den sein“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Vor den Play­offs ist es wich­tig, dass wir in den bei­den noch zu spie­len­den Par­tien bes­se­re Leis­tun­gen zeigen.“

Im letz­ten Aus­wärts­spiel der Haupt­run­de geht es bereits am kom­men­den Frei­tag nach Sach­sen-Anhalt. In der Stadt­hal­le in Wei­ßen­fels sind die BMA365 Bam­berg Bas­kets zu Gast beim SYNTAINICS MBC. Tip-Off bei den Wöl­fen ist um 18:30 Uhr. Zum Sai­son­fi­na­le haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets dann am Sonn­tag, 10. Mai Heim­recht. In der BROSE ARENA emp­fängt man am Mut­ter­tag um 16:30 Uhr die Tele­kom Bas­kets Bonn. Tickets für das 34. Sai­son­spiel, in des­sen Anschluss das Tri­kot von Bam­bergs BBL-Rekord­spie­ler Kars­ten Tad­da sei­nen wohl­ver­dien­ten Platz neben den Bam­ber­ger Bas­ket­ball-Legen­den Golds­ber­ry, Jacob­sen und Zisis unter dem Hal­len­dach bekom­men wird, gibt es online oder direkt im Freak City Store.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets wol­len gegen Ham­burg 6. Heim­sieg in Serie holen

Am heu­ti­gen Sonn­tag tref­fen die BMA365 Bam­berg Bas­kets auf die Veo­lia Towers Ham­burg, die selbst noch Chan­cen auf den Sprung in die Play-Ins haben. Tip-Off zur Par­tie gegen die Han­sea­ten ist um 18:00 Uhr.

Die Teil­nah­me an den Play­offs 2026 ist gesi­chert, eben­so das Heim­recht für die ers­te Run­de. Nun gilt es, die Serie von zuletzt sechs Heim­erfol­gen fort­zu­füh­ren und damit Platz drei in der Tabel­le der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga vor dem Start der Post-Sea­son wei­ter zu festigen.

Bei noch drei aus­ste­hen­den Spie­len (gegen Ham­burg, beim MBC und gegen Bonn) beträgt der Abstand der Bam­ber­ger sowohl nach oben auf Platz zwei (ALBA BERLIN) als auch nach unten auf Posi­ti­on vier (Tele­kom Bas­kets Bonn) jeweils zwei Sie­ge. Am Sonn­tag bekommt es die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel nun mit den Veo­lia Towers Ham­burg zu tun, die durch­aus noch Chan­cen auf den Sprung in die Play-Ins haben. Tip-Off ist um 18:00 Uhr.


Sam­ba-Rhyth­men in der BROSE ARENA

Beim Heim­spiel gegen die Towers war­tet neben dem Spiel ein ech­tes Spek­ta­kel auf alle Besu­cher! Bra­si­lia­ni­sche Tän­ze­rin­nen, spek­ta­ku­lä­re Akro­ba­tik und Sän­ge­rin Nice Fer­rei­ra wer­den die Are­na sicher­lich bereits vor dem Tip-Off zum Beben bringen!

„Im Ver­gleich zu unse­ren bei­den ers­ten Spie­len hat sich die Ham­bur­ger Mann­schaft doch stark ver­än­dert. Sie haben vie­le Spie­ler, die damals noch nicht dabei waren. Über den Sai­son­ver­lauf haben sich die Towers gestei­gert und Fort­schrit­te gemacht und sind längst raus aus dem Abstiegs­kampf“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Offen­siv sind sie vor allem mit den neu gehol­ten Spie­lern sehr gefähr­lich und haben ja auch noch eine Chan­ce, den Sprung in die Play-Ins zu schaf­fen. Aus die­sem Grund ist das Spiel für sie, wie natür­lich genau­so auch für uns, extrem wich­tig. Wir wol­len zum Ende der regu­lä­ren Sai­son für uns das Best­mög­li­che her­aus­ho­len und uns in jedem Spiel defen­siv noch wei­ter steigern.“

Mit dem Pokal­spiel in der Han­se­stadt begann am 24. Sep­tem­ber die Sai­son für die BMA365 Bam­berg Bas­kets. Im ers­ten Pflicht­spiel bekam man es in der ers­ten Pokal-Run­de gleich mit einem BBL-Kon­kur­ren­ten zu tun und star­te­te ver­hei­ßungs­voll in die Begeg­nung. Bereits nach dem ers­ten Vier­tel hat­te man sich einen 9‑Punk­te-Vor­sprung her­aus­ge­spielt und lag auch bis zur Halb­zeit­pau­se wei­ter­hin stets in Füh­rung. So ging es auch in die zwei­te Hälf­te, ehe die Towers dann 38 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Abschnitts plötz­lich selbst die Nase vor­ne hat­ten. In den letz­ten zehn Minu­ten ent­wi­ckel­te sich ein rich­ti­ger Pokal-Fight, in dem sich bei­de Teams nichts schenk­ten. Mehr­fach wech­sel­te die Füh­rung, ehe Dani­el Kep­pe­l­er (am Ende hat­te er 19 Punk­te auf sei­nem Kon­to) auf­dreh­te und das Momen­tum auf Bam­ber­ger Sei­te zog. Cobe Wil­liams mach­te letzt­lich den Deckel drauf und führ­te sein Team in die nächs­te Run­de auf dem Weg zum Pokalsieg.

Gut fünf Wochen spä­ter stan­den sich bei­de Teams in der Insel­park Are­na das nächs­te Mal gegen­über. Die Towers waren mit vier Nie­der­la­gen am Stück in die BBL-Sai­son gestar­tet und woll­ten gegen das Team aus Freak City end­lich ihren ers­ten Sieg holen. Demar­cus Demo­nia & Co. hat­ten da aller­dings etwas dage­gen. Vor allem in der zwei­ten Halb­zeit domi­nier­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets das Spiel (58:35) und kamen so am Ende zu einem doch recht unge­fähr­de­ten Aus­wärts­sieg. Ins­ge­samt sechs Bam­ber­ger punk­te­ten am Ende zwei­stel­lig und EJ Onu gelang mit sechs geblock­ten Wür­fen sein per­sön­li­cher BBL-Bestwert.

Nach fünf Sie­gen aus den letz­ten zehn Spie­len sind die Towers nicht nur raus aus dem Abstiegs­kampf, son­dern haben auch noch eine Chan­ce sich für die Play-Ins zu qua­li­fi­zie­ren. Bei noch drei aus­ste­hen­den Spie­len lie­gen die Han­sea­ten nur einen Sieg hin­ter Platz zehn. Chem­nitz (10.), Olden­burg (11.) und Ros­tock (12.) haben alle­samt 14 Sie­ge, der MBC (13.) und die Towers lau­ern mit 13 gewon­ne­nen Spie­len dahin­ter. Für die Ham­bur­ger geht es nach dem Spiel in Bam­berg noch gegen Würz­burg und nach Rostock.

Wie so oft an die­ser Stel­le beschei­nigt der Blick auf die Sta­tis­tik dem nächs­ten Geg­ner der BMA365 Bam­berg Bas­kets ein vom Schnitt gese­hen bes­se­res Reboun­ding. In den ande­ren Kate­go­rien haben die Bam­ber­ger leich­te Vor­tei­le. Die 15,3 Ball­ver­lus­te der Han­sea­ten pro Spiel sind der dritt­schlech­tes­te Wert in der gesam­ten easy­Cre­dit BBL. Nur die Teams aus Trier und Lud­wigs­burg erlau­ben sich noch mehr Turnover.

Mit im Durch­schnitt 25,1 Frei­wür­fen pro Par­tie ste­hen die Towers im Ver­gleich mit allen ande­ren BBL-Teams am häu­figs­ten pro Spiel an der Frei­wurf­li­nie. Ihre Quo­te ist hin­ge­gen nur die zwölft­bes­te in der BBL und im Ver­gleich zu den BMA365 Bam­berg Bas­kets um 8,2 Pro­zent­punk­te geringer.

Vier US-Ame­ri­ka­ner haben im Sai­son­ver­lauf die Towers ver­las­sen. Ross Wil­liams (11,5 Punk­te pro Spiel) und Devon Dani­els IV wur­den unter ande­rem nach­ver­pflich­tet und geben den Ham­bur­gern nun defi­ni­tiv mehr Sta­bi­li­tät. Dani­els kam Ende Novem­ber zum Team und hat sich in der Offen­si­ve der Towers zur stärks­ten Waf­fe ent­wi­ckelt. In den letz­ten vier Par­tien erziel­te er jeweils 22 oder mehr Punk­te. Wie schon Anfang Janu­ar in Würz­burg brach­te er es auch zuletzt beim Gast­spiel in Ulm auf 32 Zähler.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets sie­gen in Chem­nitz und holen den Heim­vor­teil in der 1. Playoff-Runde

Am 31. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets bei den NINERS Chem­nitz ihren 21. Sai­son­sieg ein­ge­fah­ren und sich damit das Heim­recht in der ers­ten Play­off-Run­de gesichert!

In der Mes­se Chem­nitz besieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Mon­tag­abend vor 4.166 Zuschau­ern die NINERS Chem­nitz mit 89:62 (43:40) und lie­fer­te dabei eine wei­te­re bären­star­ke Leis­tung ab. Am Ende mach­te ein­mal mehr die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung, die den offen­siv­star­ken Sach­sen nur 62 Zäh­ler gestat­te­te und sie zu ins­ge­samt 25 Ball­ver­lus­ten zwang, den Unter­schied! In der Offen­si­ve besta­chen die BMA365 Bam­berg Bas­kets durch immer wie­der sehens­wer­te Angrif­fe und Team­play. Acht Spie­ler in der Mann­schaft aus Freak City hat­ten am Ende zwi­schen 8 und 12 Punk­ten auf ihrem Konto.


Der Spiel­ver­lauf

Bei­de Teams star­te­ten mit hoher Inten­si­tät ins DYN-Top­spiel des 31. Spiel­tags, wobei die Bam­ber­ger mit dem Drei­er von Kapi­tän Ibi Wat­son beim 5:2 (2.) zunächst etwas vor­leg­ten, ehe es nach vier Zäh­lern in Fol­ge von John New­mann III und sei­nem Alley Oop zum 5:6 (3.) erst­mals so rich­tig laut in der Mes­se Chem­nitz wur­de. Eric Washing­ton leg­te noch einen Drei­er für die Gast­ge­ber oben­drauf, bevor Cobe Wil­liams auf der Gegen­sei­te, eben­falls per Drei­er, die pas­sen­de Ant­wort gab (10:9/4.) und Richard Bal­int nach einem Foul beim Drei­er alle sei­ne drei Frei­wür­fe zum 13:9 traf. Wie schon zuletzt beim Heim­spiel gegen Olden­burg brach­te auch in Chem­nitz die Ein­wechs­lung von Dani­el Kep­pe­l­er und Aus­tin Crow­ley zusätz­li­chen Dampf ins Bam­ber­ger Spiel. Nach vier Kep­pe­l­er-Punk­ten führ­te das Team von Head Coach Anton Gavel mit 17:12 (6.) und über­zeug­te in die­ser Anfangs­pha­se ein­mal wie­der mit bären­star­ker Ver­tei­di­gung. Para­de­bei­spiel war der Angriff der NINERS in der 7. Minu­te, als die BMA365 Bam­berg Bas­kets Kost­ja Mus­hi­di nur einen Not-Drei­er gestat­te­ten und den Rebound mus­ter­gül­tig in einen Schnell­an­griff umwan­del­ten, den Aus­tin Crow­ley eis­kalt abschloss. NINERS Coach Rodri­go Pas­to­re nahm sei­ne ers­te Aus­zeit und bekam hier zudem Unter­stüt­zung von der Hal­len­tech­nik, die beim Stand von 20:12 (7.) den Geist auf­gab und für eine lan­ge Unter­bre­chung sorg­te. Nach knapp einer hal­ben Stun­de Pau­se konn­te es dann aber doch wei­ter­ge­hen (aller­dings ohne rich­ti­ge Anzei­ge­ta­fel und auch ohne wirk­lich sicht­ba­re Spiel­uhr) und die Chem­nit­zer schlu­gen durch Ama­dou Sow und Roman Bedime sofort zu (20:17/8.). Gänz­lich unbe­ein­druckt gaben Moritz Krim­mer und Aus­tin Crow­ley die pas­sen­de Ant­wort (25:17/8.) und beim Stand von 27:20 ging das wahr­schein­lich längs­te ers­te Vier­tel der dies­jäh­ri­gen BBL-Sai­son zu Ende.

Wie schon nach der lan­gen Pau­se im ers­ten Abschnitt leg­ten die Chem­nit­zer auch zu Beginn des 2. Vier­tels mit einem 5:0‑Lauf los (27:25/12.). Nun folg­te jedoch das abso­lu­te High­light die­ses Spiels! Wie­der ein­mal kamen die Bam­ber­ger nach dem Defen­siv-Rebound ins Lau­fen. Aus­tin Crow­ley drib­bel­te den Ball nach vor­ne und bedien­te Cobe Wil­liams, indem er ihm den Ball links neben dem Ring hoch­leg­te, wo der Bam­ber­ger Point Guard plötz­lich in der Luft stand und den Ball mit bei­den Hän­den per Alley Oop zum 29:25 (13.) ver­senk­te. Wenig spä­ter traf EJ Onu in der Zone gegen Kevin Yebo zum 35:27 (16.) und die Bam­ber­ger konn­ten die Gast­ge­ber erst ein­mal wie­der etwas auf Distanz hal­ten. Abschüt­teln lie­ßen sich die NINERS aber nicht. Ganz im Gegen­teil, denn knapp drei Minu­ten vor der Pau­se brach­te Kevin Yebo sei­ne Mann­schaft wie­der auf 37:36 her­an. Moritz Krim­mer kon­ter­te jedoch auf der Gegen­sei­te mit einem Drei­er und so lagen die BMA365 Bam­berg Bas­kets auch zur Pau­se wei­ter­hin in Füh­rung (43:40). 


„Das war eine rei­fe Leistung“

Pau­se, die Drit­te: Wie­der star­te­ten die Chem­nit­zer nach der vor­an­ge­gan­ge­nen Unter­bre­chung mit einem 5:0‑Lauf. Das And-One von Kevin Yebo brach­te die Sach­sen nach dem 9:7 in der 4. Minu­te hier wie­der in Füh­rung (43:45/23.). Wer von den 4.166 Zuschau­ern in der Mes­se Chem­nitz nun gedacht hat­te, dass die NINERS das Spiel in den Griff bekom­men wür­den, hat­te sei­ne Rech­nung ohne den Pokal­sie­ger gemacht. Mit einem 13:0‑Run in knapp drei­ein­halb Minu­ten zogen die BMA365 Bam­berg Bas­kets auf 56:45 (26.) davon und zwan­gen Rodri­go Pas­to­re zu sei­ner nächs­ten Aus­zeit. Dies­mal half die Unter­bre­chung den Chem­nit­zern jedoch nicht, denn die Ver­tei­di­gung der Bam­ber­ger konn­te nach die­sem Time­out noch­mals zule­gen. Drei NINERS Ball­ver­lus­te (am Ende ins­ge­samt 25!) waren die Fol­ge, die man in der Offen­si­ve in ein 63:46 (28.) ummün­zen konn­te. 26 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Abschnitts traf Demar­cus Demo­nia für drei Punk­te und sorg­te mit dem 68:50 nach dem drit­ten Vier­tel für die bis dahin höchs­te Füh­rung des Abends. 

Auch im Schluss­ab­schnitt lie­ßen die BMA365 Bam­berg Bas­kets nicht nach. Die Ver­tei­di­gung stand nach wie vor her­vor­ra­gend und so gestat­te­te man den NINERS nur ganz weni­ge freie Abschlüs­se. Offen­siv lief der Ball aus­ge­zeich­net und man bau­te so die Füh­rung wei­ter aus (79:52/34.). Als Dani­el Kep­pe­l­er knapp vier Minu­ten vor dem Ende von der Frei­wurf­li­nie zum 84:55 ein­netz­te, war die Par­tie längst ent­schie­den und bei­de Coa­ches nut­zen so die letz­ten Minu­ten des Spiels, um auch ihren Bank­spie­lern ein­mal etwas mehr Ein­satz­zeit zu geben. Am Ende sieg­ten die Bam­ber­ger sou­ve­rän und völ­lig ver­dient mit 89:62 und prä­sen­tier­ten sich ein­mal mehr als geschlos­se­ne Ein­heit. „Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Vie­le von ihnen wis­sen viel­leicht gar nicht, wie schwer es sein kann, in Chem­nitz zu gewin­nen. Abge­se­hen von der ers­ten Minu­te direkt nach dem Sei­ten­wech­sel haben wir in der zwei­ten Halb­zeit rich­tig stark ver­tei­digt und nur 22 Punk­te zuge­las­sen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Offen­siv teil­ten wir gut den Ball und am Ende scor­ten bei uns acht Spie­ler (nahe­zu) zwei­stel­lig. Das war eine rei­fe Leis­tung, vor allem zu Beginn der Par­tie und dann über die nahe­zu kom­plet­te zwei­te Halb­zeit hin­weg. Wir sind sehr glück­lich über die­sen Erfolg und dass wir jetzt mit Heim­vor­teil in die Play­offs gehen.”

Bereits am kom­men­den Wochen­en­de steht für die BMA365 Bam­berg Bas­kets die nächs­te Auf­ga­be in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga auf dem Pro­gramm. Im vor­letz­ten Heim­spiel der Haupt­run­de tref­fen sie am Sonn­tag, 3. Mai (Tip-Off: 18:00 Uhr), auf die Veo­lia Towers Ham­burg. Das letz­te Haupt­run­den-Heim­spiel steigt dann am 10. Mai gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr). Im Anschluss an die Par­tie gegen die Rhein­län­der sind dann alle ein­ge­la­den, beim Jer­sey Reti­re­ment der Bam­ber­ger Num­mer 9 mit dabei zu sein, wenn Kars­ten Tad­das Tri­kot für immer sei­nen wohl­ver­dien­ten Platz unter dem Hal­len­dach der BROSE ARENA bekom­men wird.

Bas­ket­ball Bundesliga

Bam­berg Bas­kets kön­nen mor­gen die Play­off-Teil­nah­me sicher machen

Mit einem Sieg am 31. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bei den NINERS Chem­nitz am Mon­tag­abend wäre dem Team von Head Coach Anton Gavel die Play­off-Teil­nah­me sicher und man wür­de im schlech­tes­ten Fall als Fünf­ter in die Post-Sea­son gehen.

Viel fehlt nicht mehr, um einen fes­ten Play­off-Platz sicher zu haben. Der Tabel­len­rech­ner auf der Home­page der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga beschei­nigt den BMA365 Bam­berg Bas­kets in sei­ner Tabel­len­pro­gno­se näm­lich, dass man aktu­ell bei noch vier aus­ste­hen­den Spie­len in der Haupt­run­de die Sai­son schon ein­mal nicht schlech­ter als auf Posi­ti­on 7 abschlie­ßen kann. Mit einem Sieg am Mon­tag­abend wäre dem Team von Head Coach Anton Gavel die Play­off-Teil­nah­me sicher und man wür­de im schlech­tes­ten Fall als Fünf­ter in die Post-Sea­son gehen.


„Zuhau­se haben sie einen klei­nen Lauf”

Die Auf­ga­be für den fina­len Schritt in die Play­offs ist für die Bam­ber­ger aber alles ande­re als ein­fach. Mit dem Gast­spiel bei den NINERS Chem­nitz steht dem Team aus Freak City der Gang zu einer der zuletzt heim­stärks­ten Mann­schaf­ten der Liga bevor, für die es zudem selbst noch um viel geht. Mit einem Sieg wären die Sach­sen auch wei­ter­hin dick im Ren­nen um einen der Play-In-Plät­ze und könn­ten so den Sprung in die Post-Sea­son viel­leicht doch noch schaf­fen. Tip-Off zur Begeg­nung der BMA365 Bam­berg Bas­kets bei den NINERS Chem­nitz ist am Mon­tag­abend um 20:00 Uhr.

„Aus­wärts zu spie­len ist nie ein­fach und in Chem­nitz auf­grund der dor­ti­gen Atmo­sphä­re ganz beson­ders nicht. Die Mann­schaft hat enorm viel offen­si­ves Poten­ti­al. Ihr letz­te Spiel gegen Jena haben sie mit einem Buz­zer-Bea­ter gewon­nen, zuvor haben sie Ulm besiegt“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Zuhau­se haben sie einen klei­nen Lauf und spie­len auch noch um den Ein­zug in die Play-Ins, des­halb ist das für Chem­nitz, wie auch für uns, eine unglaub­lich wich­ti­ge Par­tie. Aus­wärts ist es immer wich­tig, sich auf die Defen­si­ve zu kon­zen­trie­ren. Eigent­lich wie in jedem Spiel wird es auch am Mon­tag unse­re Auf­ga­be und unser Haupt­fo­kus sein, dem Spiel in der Defen­si­ve unse­ren Stem­pel aufzudrücken.“

Nach fünf Aus­wärts­spie­len (inklu­si­ve des Pokal­spiels in der ers­ten Run­de in Ham­burg) war die Par­tie gegen Chem­nitz das ers­te Heim­spiel die­ser Sai­son für die BMA365 Bam­berg Bas­kets. In der aus­ver­kauf­ten BROSE ARENA leg­ten die Bam­ber­ger rich­tig stark los und erspiel­ten sich bereits im ers­ten Abschnitt eine deut­li­che Füh­rung (20:4/7.). Die Chem­nit­zer aber dreh­ten das Spiel bis zur Pau­se. Nach dem Sei­ten­wech­sel kamen die Gast­ge­ber dann jedoch erneut ins Lau­fen, zogen wie­der davon (78:59/32.) und lie­ßen sich den Sieg im ers­ten Heim­spiel der Sai­son nicht mehr neh­men. Die bes­ten Wer­fer der Par­tie waren die Chem­nit­zer Ama­dou Sow mit 23 und Corey Davis mit 19 Punk­ten. Für Bam­berg tra­fen am Ende sechs Spie­ler zwei­stel­lig. Ibi Wat­son und Richard Bal­int waren mit je 18 Zäh­lern die Besten.

In eige­ner Hal­le sind die Chem­nit­zer in die­ser Sai­son eine ande­re Mann­schaft. Wäh­rend man in frem­der Hal­le nur vier von 15 Spie­len gewin­nen konn­te, sind es in der hei­mi­schen Mes­se-Hal­le bereits 10 Sie­ge. In den letz­ten 6 Par­tien ver­ließ man sogar fünf-mal das Feld als Sie­ger. Ledig­lich gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn muss­te man sich knapp geschla­gen geben

Mit nur 32,6 Ver­su­chen neh­men die Chem­nit­zer im Schnitt die wenigs­ten Ver­su­che aus dem 2‑Punk­te-Bereich. Unse­re BMA365 Bam­berg Bas­kets ste­hen hier bei durch­schnitt­lich 34,2 Ver­su­chen (Rang 16 in der BBL). Statt­des­sen ver­su­chen es die NINERS sehr oft aus der Distanz. Ihre 31,8 Ver­su­che von jen­seits der 6,75-Meter-Linie sind der zweit­bes­te Wert in der easy­Cre­dit BBL. Auch hier ist Bam­bergs Team ähn­lich unter­wegs. Wat­son, Demo­nia & Co. ver­su­chen es pro Par­tie im Schnitt 30,4‑mal aus der Distanz.

Bei­de Teams ver­fü­gen über sehr gute Quo­ten aus dem Feld. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben über die Sai­son gese­hen aktu­ell zwar über­all knapp die Nase vor­ne, aber ähn­lich wie die Olden­bur­ger im letz­ten Spiel ver­fü­gen auch die NINERS über eine Rei­he an exzel­len­ten Ein­zel­spie­lern, die jeder­zeit heiß lau­fen kön­nen. Nach dem FC Bay­ern Mün­chen (18,3) sind die Chem­nit­zer übri­gens das Team, das pro Spiel die wenigs­ten Fouls begeht (20,7).

Das Team von Head Coach Rodri­go Pas­to­re hat sich im Sai­son­ver­lauf häu­fig ver­wan­delt. Bereits nach 4 Spie­len ver­ließ Gavin Schil­ling die NINERS und wech­sel­te nach Lud­wigs­burg. Eben­falls nur 4 Spie­le dau­er­te das Enga­ge­ment von Rob­bie Beran Jr. in Chem­nitz. Der Power For­ward wur­de bis Sai­son­ende aus­ge­lie­hen und spielt aktu­ell in Por­tu­gal für den FC Por­to. Neu ins Team hol­ten sich die Chem­nit­zer um Weih­nach­ten den Deutsch-Ame­ri­ka­ner Jor­dan Scha­kel. Der Small For­ward kam aus Bel­gi­en von Filou Oos­ten­de. Zum Jah­res­en­de wur­de dann jedoch Ty Bre­wer von den Rus­sen aus Kasan aus sei­nem Ver­trag her­aus­ge­kauft. Für ihn kehr­te mit Aher Uguak ein Alt­be­kann­ter nach Chem­nitz zurück. Der Kana­di­er, der bereits die drei zurück­lie­gen­den Spiel­zei­ten für die Sach­sen auf­lief, kam Mit­te Janu­ar und hat bis­lang 13 Spie­le in der Sai­son für die NINERS absol­viert. Mit Eric Washing­ton kam ein wei­te­rer Bekann­ter dann Ende Janu­ar zurück zu den NINERS. Der Point Guard hat­te in der Sai­son 2021/​/​22 schon ein­mal für die Chem­nit­zer gespielt. Die aktu­el­le Serie hat­te der 32-Jäh­ri­ge in Jena begon­nen, ehe er nach 14 Spie­len für Sci­ence City nun in Chem­nitz aufläuft.

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets mit star­kem Sai­son-Abschluss auch ohne Auswärtssieg

Mit einer wei­te­ren star­ken Leis­tung haben die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets die Sai­son in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga been­det. Im Gast­spiel beim TSV 1880 Was­ser­burg reich­te es am Ende für die Mann­schaft von Head Coach Samu­el Glo­ser zwar nicht ganz zum Sieg, doch das 64:68 (35:36) ließ die Form­kur­ve der Bam­ber­ge­rin­nen am letz­ten Spiel­tag noch­mals deut­lich nach oben zeigen.

Mit einer Bilanz von 10 Sie­gen und 12 Nie­der­la­gen bele­gen die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets in der End­ab­rech­nung Rang acht.

Wie schon beim Hin­spiel in Bam­berg war auch im Rück­spiel das Reboun­ding der aus­schlag­ge­ben­de Fak­tor. Mit 47:30 hat­ten die Was­ser­bur­ge­rin­nen unter den Bret­tern kla­re Vor­tei­le, zumal sie 19 ihrer ein­ge­sam­mel­ten Abpral­ler unter dem Bam­ber­ger Korb hol­ten und dadurch oft­mals zu Punk­ten im zwei­ten Ver­such kamen.

Bes­te Wer­fe­rin bei den Gäs­ten aus Freak City war Lin­da Rosi­wal mit 15 Punk­ten. Bei den Was­ser­bur­ge­rin­nen stach ein­mal mehr Neseya Wil­liams mit 21 Zäh­lern und 13 Rebounds hervor. 


Der Spiel­ver­lauf

Bei­de Teams kamen gut in die Par­tie, wobei auf bei­den Sei­ten auch eini­ge Ball­ver­lus­te zu ver­zeich­nen waren. Mit­te des ers­ten Vier­tels lag man Kopf an Kopf (7:7/5.). Drei­er von Lin­da Rosi­wal und Faith Als­ton brach­ten die Bam­ber­ge­rin­nen dann jedoch in nur 30 Sekun­den mit 13:7 (7.) in Füh­rung. Das Team von Samu­el Glo­ser konn­te die­sen Vor­sprung in den fol­gen­den Minu­ten auch behaup­ten und lag 29 Sekun­den vor dem Ende des ers­ten Vier­tels nach einem erfolg­rei­chen Korb­le­ger von Han­nah Kur­zen­dor­fer mit 19:13 vor­ne. Hay­ley Smith schloss den letz­ten Angriff der Was­ser­bur­ge­rin­nen jedoch eben­falls erfolg­reich ab und so ende­te das ers­te Vier­tel beim Stand von 19:15.

Auch zum Start ins zwei­te Vier­tel spiel­ten die Bam­ber­ge­rin­nen stark wei­ter (24:20/13.). Nun aber gelang es den Was­ser­bur­ge­rin­nen beim Rebound deut­lich zuzu­le­gen. Immer wie­der hol­te man sich eige­ne Fehl­wür­fe zurück und über­nahm wie­der die Füh­rung (26:29/16.). Die Bam­ber­ge­rin­nen ant­wor­te­ten prompt und dreh­ten das Ergeb­nis mit einem 7:0‑Lauf zum 33:29 (17.) wie­der zu ihren Guns­ten. Es folg­te ein wei­te­rer 7:0‑Lauf. Dies­mal aber leg­ten ihn die Gast­ge­be­rin­nen aufs Par­kett (33:36/19.) und nach dem Korb­er­folg kurz vor der Halb­zeit­si­re­ne von Faith Als­ton ging es beim Stand von 35:36 in die Kabine.


„Wir sind zunächst gut in die Par­tie gestar­tet, wor­auf Was­ser­burg aber geant­wor­tet hat“

Mit einem Drei­er von Emma Ret­tin­ger begann die zwei­te Halb­zeit (38:36/21.) zwar zunächst viel­ver­spre­chend, doch die Tref­fer­quo­ten der Bam­ber­ge­rin­nen gin­gen im drit­ten Vier­tel nun spür­bar nach unten, was der TSV zu einem 17:5‑Lauf nut­zen konn­te und nach dem Drei­er von Tess Kari­na Mich­al­ke San­tos erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung ging (43:53/28.). Lara Mendl kon­ter­te eben­falls per Drei­er zwar sofort, doch mit sie­ben Punk­ten Rück­stand ging es für die Bam­ber­ge­rin­nen in den Schluss­ab­schnitt (50:57).

Vor den knapp 300 Zuschau­ern hielt man auch im vier­ten Vier­tel wei­ter gut dage­gen (54:59/32.). Fünf­ein­halb Minu­ten blieb man nach den bei­den erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von Eli­se Tweed­ie nun aber ohne Punk­te und muss­te die Was­ser­bur­ge­rin­nen bis auf 54:66 davon­zie­hen las­sen. Der Drei­er von Hai­ley van Roe­kel zwei­ein­halb Minu­ten vor dem Ende stopp­te dann zwar die­se Pha­se (57:66/38.), das Spiel war aller­dings hier bereits ent­schie­den, auch wenn die Bam­ber­ge­rin­nen in den letz­ten Minu­ten noch­mals alles gaben und so bis zur Schluss­si­re­ne den Rück­stand deut­lich ver­kür­zen konnten.

„Das Team hat sich unse­re Wor­te zu Her­zen genom­men und ist in Was­ser­burg wie­der mit einem ande­ren Gesicht auf­ge­tre­ten, wobei die Ener­gie und der Mut von Anfang ange­stimmt haben. Wir sind zunächst gut in die Par­tie gestar­tet, wor­auf Was­ser­burg aber geant­wor­tet hat. Es gab dann ein paar unglück­li­che Rebound­si­tua­tio­nen, die die Was­ser­bur­ge­rin­nen bes­ser nut­zen konn­ten“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Das Reboun­ding hat dann auch in der zwei­ten Halb­zeit den Unter­schied gemacht. Sie haben ein paar 50:50-Bälle bekom­men, aus denen sie auch ein paar Punk­te aus zwei­ten Mög­lich­kei­ten erzie­len und so auch einen klei­nen Run star­ten konn­ten. Wir haben uns aber den­noch nie auf­ge­ge­ben und konn­ten am Ende durch aggres­si­ves Dop­peln noch­mals ein paar Ball­ge­win­ne for­cie­ren, dar­aus auch sco­ren und uns so auf vier Punk­te noch ein­mal her­an­spie­len. Ins­ge­samt kann man sagen, dass es ein guter Abschluss für die Sai­son war. Wir hat­ten wie­der eine sehr gute Ener­gie auf dem Feld und man hat gemerkt, dass wir das Mind­set heu­te swit­schen konn­ten. Wir hat­ten Spaß auf dem Spiel­feld und konn­ten die­sen Moment noch­mals rich­tig genie­ßen, was heu­te das Wich­tigs­te war. Die­sen Spaß hat man heu­te vie­len Spie­le­rin­nen noch­mals rich­tig angesehen.“

Bas­ket­ball Bundesliga

Bas­kets gestat­ten Olden­burg nur 61 Zäh­ler und holen 10. Heimsieg

Eine star­ke Defen­siv­leis­tung hat­te Head Coach Anton Gavel von sei­nem Team als Grund­vor­aus­set­zung für einen Sieg im Heim­spiel gegen die EWE Bas­kets Olden­burg benannt und sei­ne Mann­schaft hat geliefert.

In der Par­tie des 30. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gestat­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets den Don­ner­vö­geln am Sams­tag­abend nur 61 Zäh­ler, hiel­ten Liga-Tops­corer Chris­to­pher Cle­mons bei nur sechs Zäh­lern und gewan­nen so am Ende hoch ver­dient mit 83:61 (41:31). Für die Bam­ber­ger war es der 20. Sai­son­sieg, der das Team um Kapi­tän Ibi Wat­son einen wei­te­ren Schritt in Rich­tung fixe Play­off-Teil­nah­me brachte.

Bes­ter Wer­fer in Rei­hen der Nie­der­sach­sen vor 5.286 Zuschau­ern in der BROSE ARENA war Bri­an Fobbs mit 11 Punk­ten. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets traf Cobe Wil­liams mit 17 Zäh­lern am besten.


Der Spiel­ver­lauf

Der Rekord, der meis­ten auf­ein­an­der­fol­gen­den BBL-Spie­le mit der glei­chen Start­for­ma­ti­on steht seit Sams­tag­abend nun bei 30, denn auch gegen Olden­burg begann Head Coach Anton Gavel wie­der mit Wil­liams, Wat­son, Bal­int, Demo­nia und Onu das Spiel. Bis zum ers­ten Bam­ber­ger Korb­er­folg muss­ten sich die Zuschau­er in der BROSE ARENA jedoch etwas gedul­den, denn die Olden­bur­ger Ver­tei­di­gung stand anfangs aus­ge­zeich­net und ließ nur sehr wenig offen­si­ven Spiel­fluss bei den Gast­ge­bern zu. Nach knapp zwei­ein­halb Minu­ten traf dann Ibi Wat­son für die BMA365 Bam­berg Bas­kets, doch auch die Olden­bur­ger konn­ten zu die­sem Zeit­punkt erst einen Korb­er­folg ver­bu­chen, denn auch die Bam­ber­ger Defen­se war von Beginn an auf Betriebs­tem­pe­ra­tur. Cobe Wil­liams und Mich­ale Kyser über­nah­men nun in der Offen­si­ve mit je 6 Punk­ten für ihre Teams (14:14/7.). Anton Gavel wech­sel­te Aus­tin Crow­ley und Dani­el Kep­pe­l­er ein und die bei­den brach­ten ordent­lich Schwung ins Bam­ber­ger Spiel. Bis zum Vier­tel­en­de scor­ten bei­de je 4 Zäh­ler und brach­ten ihr Team so mit 22:14 nach dem ers­ten Abschnitt in Front. 

Der Lauf der Bam­ber­ger zum Ende des ers­ten Vier­tels war jedoch noch nicht zu Ende. Vier wei­te­re Zäh­ler von Dani­el Kep­pe­l­er sowie ein Drei­er von Richard Bal­int erhöh­ten die Serie auf 15:0 und die Bam­ber­ger lagen 29:14 vor­ne (12.). Moritz Krim­mer und erneut Richard Bal­int leg­ten aus der Distanz noch­mals nach (35:16/13.) und Olden­burgs Coach Lazar Spa­sic muss­te im Abstand von gera­de ein­mal 108 Sekun­den sei­ne bei­den Aus­zei­ten der ers­ten Hälf­te nut­zen. Ein Aus­bau­en der Füh­rung konn­ten die Olden­bur­ger im Anschluss ver­hin­dern, doch der Pokal­sie­ger behaup­te­te sei­nen Vor­sprung und lag nach zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von Zach Ens­min­ger 2:32 Minu­ten vor der Pau­se mit 41:25 in Füh­rung. Das Foul, das zu den Frei­wür­fen geführt hat­te, war übri­gens das bereits drit­te Foul von Chris Cle­mons (18.), für den es mit bis dahin gera­de ein­mal zwei Punk­ten und sicht­lich genervt erst ein­mal auf die Bank zurück ging. Sei­ne Mit­spie­ler Seth Hin­richs und der Ex-Bam­ber­ger Kyle Lof­ton brach­ten die Olden­bur­ger bis zur Halb­zeit­pau­se jedoch noch ein wenig her­an und beim Stand von 41:31 ging es in die Kabine.


„Wir haben den Tops­corer der Liga bei 6 Punk­ten gehalten“

Zu Beginn der zwei­ten Halb­zeit hat­ten nun die Olden­bur­ger den Ball und somit die Chan­ce, den Rück­stand wie­der in den ein­stel­li­gen Bereich zu drü­cken. Der Drei­er im ers­ten Angriff nach dem Sei­ten­wech­sel von James Woo­dard ging jedoch dane­ben. Dafür aber traf Richard Bal­int für drei auf der Gegen­sei­te (44:31/21.) und das Bam­ber­ger Spiel nahm aber­mals Fahrt auf. Aus einer sehr star­ken Ver­tei­di­gung her­aus drück­te man mäch­tig aufs Gas und zog zur Hälf­te des drit­ten Abschnitts bis auf 56:35 (25.) davon. Der letz­te Korb des drit­ten Vier­tels war dann noch ein­mal ein ech­ter Hin­gu­cker. Cobe Wil­liams und Moritz Krim­mer hat­ten Chris Cle­mons den Ball abge­luchst. Zach Ens­min­ger schnapp­te sich den Ball und leg­te die Kugel links hoch neben den Ring, wo sie Aus­tin Crow­ley mit bei­den Hän­den pack­te und per Alley-oop zum 61:43 nach 30 Minu­ten in den Olden­bur­ger Korb einflog.

32:04 Minu­ten waren in die­ser Par­tie gespielt, als Chris Cle­mons zu sei­nen ers­ten Punk­ten aus dem Feld kam (66:52). Es soll­te aber auch der ein­zi­ge Feld­korb des Liga-Tops­co­rers an die­sem Abend blei­ben. Doch nicht nur der US-Ame­ri­ka­ner hat­te einen schlech­ten Tag in Bam­berg erwischt. Waren die Nie­der­sach­sen als das Team mit der bes­ten Tref­fer­quo­te von jen­seits der 6,75-Meter-Linie nach Freak City ange­reist, konn­te man am Sams­tag­abend nur mage­re drei der ins­ge­samt 25 Ver­su­che ver­wan­deln und lag mit 12% Tref­fer­quo­te mei­len­weit hin­ter dem bis­he­ri­gen Sai­son­schnitt. Auf Bam­ber­ger Sei­te fie­len hin­ge­gen 10 der 33 Drei­er-Ver­su­che. Richard Bal­int (4 aus 5) und Cobe Wil­liams (5 aus 12) taten sich hier beson­ders her­vor und so betrug der Bam­ber­ger Vor­sprung im Schluss­ab­schnitt immer min­des­tens 14 Punk­te. Spä­tes­tens nach dem Drei­er von Cobe Wil­liams zum 77:60 (37.) war die Par­tie zuguns­ten der BMA365 Bam­berg Bas­kets ent­schie­den und so konn­te Head Coach Anton Gavel in den letz­ten Minu­ten noch alle sei­ne Spie­ler mit Ein­satz­zeit am Erfolg teil­ha­ben lassen.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem enorm wich­ti­gen Sieg. Wir haben heu­te nur 61 Punk­te zuge­las­sen gegen eine der bes­ten Drei­er-Mann­schaf­ten der Liga, was die Tref­fer­quo­te angeht. Wir haben sie heu­te bei 12 Pro­zent von der Drei­er­li­nie hal­ten kön­nen. Natür­lich war das nicht alles unse­rer Ver­tei­di­gung geschul­det, aber ich glau­be, dass wir Chris Cle­mons gut ver­tei­digt haben“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wir haben den Tops­corer der Liga bei 6 Punk­ten und einer Quo­te von 1 aus 11 gehal­ten. Wir hat­ten vor dem Spiel dar­über gespro­chen, dass wir defen­siv gut spie­len müs­sen. Das ist uns pha­sen­wei­se auch gelun­gen und wir konn­ten dar­aus auch offen­siv etwas fin­den. Trotz­dem hät­ten wir den Ball deut­lich bes­ser gegen ihre Ver­tei­di­gung bewe­gen müs­sen. Dar­an wer­den wir noch arbeiten.“

Neun Tage haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun Zeit, um sich auf die nächs­te Auf­ga­be vor­zu­be­rei­ten. Am Mon­tag, dem 27. April, geht es nach Chem­nitz, wo man in der dor­ti­gen Mes­se um 20:00 Uhr zu Gast bei den NINERS sein wird. Das nächs­te Heim­spiel der BMA365 Bam­berg Bas­kets steigt dann am Sonn­tag, 3. Mai, wenn man um 18:00 Uhr die Veo­lia Towers Ham­burg empfängt. 

Bas­ket­ball Bundesliga

Aus­wärts­sieg in Ulm dank groß­ar­ti­ger Mannschaftsleistung

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben das Spit­zen­spiel des 29. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gewon­nen. Die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel gewann am Sams­tag­abend bei ratio­ph­arm ulm mit 89:73 (40:41).

In der mit 6.000 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten ratio­ph­arm are­na prä­sen­tier­ten sich die Bam­ber­ger ein­mal mehr als abso­lut geschlos­se­ne Ein­heit und sieg­ten voll­kom­men verdient.

Auch ein ver­korks­tes ers­tes Vier­tel, in dem sich die Ulmer allein zehn Offen­siv-Rebounds angeln konn­ten und mit 20:5 Rebounds klar die Bret­ter beherrsch­ten, brach­te das Team aus Freak City nicht aus der Ruhe. Nach­dem man bis zur Pau­se zu den Ulmern hat­te auf­schlie­ßen kön­nen, wur­de die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung in Halb­zeit zwei immer stär­ker. Nach dem Sei­ten­wech­sel gestat­te­te man den Gast­ge­bern nur noch 16 Zäh­ler je Vier­tel, erziel­te selbst hin­ge­gen 46 Punk­te und hol­te sich so am Ende Sai­son­sieg Num­mer 19 und fes­tig­te damit Tabel­len­po­si­ti­on drei.

Bes­ter Wer­fer der Ulmer war Tobi­as Jen­sen mit 17 Punk­ten. Bei den Bam­ber­gern punk­te­ten Ibi Wat­son (18), Cobe Wil­liams (15), Demar­cus Demo­nia (12) und Zach Ens­min­ger (10) zweistellig.


Der Spiel­ver­lauf

Zu Beginn des Spiels hät­te man den­ken kön­nen, es gibt einen guten Grund dafür, war­um der Bas­ket­ball oran­ge­far­ben ist. Immer wie­der sprang die Kugel in die Hän­de der in den oran­ge­far­be­nen Tri­kots spie­len­den Ulmer zurück und so ver­buch­te das Team von Head Coach Ty Har­rel­son allein in den ers­ten bei­den Minu­ten bereits fünf Offen­siv-Rebounds. Die vie­len zwei­ten Chan­cen nutz­ten die Ulmer und so lagen die Bam­ber­ger schnell in Rück­stand (0:6/3.). Knapp zwei­ein­halb Minu­ten waren gespielt, als Ibi Wat­son die ers­ten Zäh­ler für die BMA365 Bam­berg Bas­kets erzie­len konn­te und sein Team von nun an lang­sam etwas bes­ser ins Spiel fand. Bis Mit­te des ers­ten Vier­tels mach­ten die Ulmer jedoch den klar wache­ren Ein­druck (9:15/6.). Nach­dem Demar­cus Demo­nia per Dunk nach vor­an­ge­gan­ge­nem Ste­al (11:15/7.) und Ibi Wat­son per Drei­er (14:18/8.) jeweils auf vier Punk­te Rück­stand ver­kürzt hat­ten, zogen die Ulmer 1:44 Minu­ten vor Vier­tel­en­de nach dem Dunk von Joel Soria­no wie­der etwas davon (14:23/9.). Anton Gavel nahm sei­ne ers­te Aus­zeit und hielt sei­nem Team das Rebound­ver­hält­nis vor Augen, das bis zum Vier­tel­en­de bei 5:20 stand. 10 die­ser Rebounds hat­ten die Ulmer bis zum 16:23 nach zehn Minu­ten unter dem Bam­ber­ger Korb geholt.

Mit einem Block von EJ Onu sowie einem von Ibi Wat­son abge­schlos­se­nen Back-door-Play begann das zwei­te Vier­tel (18:23/11.). Nach­dem Demar­cus Demo­nia dann auch den Alley-Oop von Joel Soria­no eben­falls per Dunk auf der Gegen­sei­te beant­wor­ten konn­te (20:25/13.), hat­te man den Ein­druck, die Bam­ber­ger wären nun in der Par­tie ange­kom­men. Drei Ball­ver­lus­te in Fol­ge gestat­te­ten den Ulmern jedoch sich erst ein­mal wie­der etwas abzu­set­zen (20:31/15.), wor­auf Head Coach Anton Gavel das Spiel mit sei­ner zwei­ten Aus­zeit stop­pen muss­te. Den fol­gen­den Angriff der BMA365 Bam­berg Bas­kets schloss Ibi Wat­son mit einem Drei­er ab und 17 Sekun­den nach der Aus­zeit von Gavel rief nun auf der ande­ren Sei­te Ty Har­rel­son sein Team in einer Aus­zeit zusam­men. Zurück auf dem Par­kett schraub­te Malik Osbor­ne die Ulmer Füh­rung wie­der in den zwei­stel­li­gen Bereich (23:33/16.). Zwei­mal Moritz Krim­mer, Aus­tin Crow­ley und zwei Drei­er von Cobe Wil­liams sorg­ten dann jedoch für einen Bam­ber­ger 12:2‑Run und den 35:35-Ausgleich. Tobi­as Jen­sen schlug aller­dings umge­hend per Drei­er zurück. Auch die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung der Par­tie durch den Drei­er von Ibi Wat­son (40:38/20.) kon­ter­te der Däne mit einem erfolg­rei­chen Distanz­wurf zum 40:41-Halbzeitstand.


„Zu Beginn hat­ten wir eini­ge Ball­ver­lus­te und sind nur schwer ins Spiel gekommen“

In den ers­ten zwei­ein­halb Minu­ten nach der Pau­se blieb die Par­tie wei­ter aus­ge­gli­chen (43:43/23.). Nach einem erfolg­rei­chen Halb­di­stanz­wurf von Cobe Wil­liams sowie einem Put-back-Dunk von Dani­el Kep­pe­l­er führ­ten die Bam­ber­ger mit 47:43 (24.). Richard Bal­int und Demar­cus Demo­nia lie­ßen jeweils drei Zäh­ler fol­gen und das Team aus Freak City hat­te sich auf 53:45 (25.) davon­ge­stoh­len. Aber auch hier gab Ulms Bes­ter die Ant­wort. Wie­der traf Tobi­as Jen­sen aus der Distanz (53:48/26.). Auch Tom­my Klepei­sz und Nel­son Wei­de­mann tra­fen für drei und Ulm war bis auf 55:54 (28.) wie­der dran. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets konn­ten ihre Füh­rung aber behaup­ten und beim Stand von 59:57 ging es ins letz­te Viertel.

Hier sorg­te Zach Ens­min­ger für die ers­ten Zäh­ler. Sein Drei­er zum 62:57 war der Abschluss eines der viel­leicht schöns­ten Bam­ber­ger Angrif­fe in die­sem Spiel. Nach meh­re­ren Päs­sen kam der Ball zu Aus­tin Crow­ley, der zunächst den Korb atta­ckier­te. In der Zone ange­kom­men, spiel­te er den Ball dann jedoch zurück in die Mit­te an die Drei-Punk­te-Linie, wo Zach Ens­min­ger frei­stand und voll­ende­te. Auch Crow­ley und Wat­son tra­fen aus der Distanz (70:62/34.), doch vor allem die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung stand nun rich­tig gut und auch beim Rebound waren die Pro­ble­me aus dem ers­ten Vier­tel nicht mehr exis­tent. 5:32 Minu­ten vor dem Ende brach­te Demar­cus Demo­nia sein Team erst­mals mit 10 Zäh­lern in Füh­rung (72:62). Ulms Head Coach Ty Har­res­lon hol­te sei­ne Mann­schaft noch­mals zusam­men, doch die Bam­ber­ger konn­ten auch in der Fol­ge­zeit ihre zwei­stel­li­ge Füh­rung behaup­ten (78:68/38.). 2:10 Minu­ten vor dem Ende ver­kürz­te Nel­son Wei­de­mann per Drei­er zwar noch­mals auf 80:71, doch ein 9:2‑Lauf, den Demar­cus Demo­nia 10 Sekun­den vor dem Ende mit einem Drei­er abschloss, sicher­te den BMA365 Bam­berg Bas­kets am Ende den ver­dien­ten Aus­wärts­sieg in Ulm.

„Glück­wunsch an mei­ne Mann­schaft zu die­sem Sieg. Es war alles ande­re als ein­fach, hier in Ulm zu bestehen. Zu Beginn hat­ten wir eini­ge Ball­ver­lus­te und sind nur schwer ins Spiel gekom­men. Im Ver­lauf ist es uns aber gelun­gen, das Rebound­du­ell wie­der offe­ner zu gestal­ten“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Offen­siv haben wir uns pha­sen­wei­se noch schwer­ge­tan, die rich­ti­gen Lücken zu fin­den, konn­ten die­se aber immer wie­der nut­zen. Am Ende freu­en wir uns sehr, hier in Ulm einen Sieg geholt zu haben.“

Fünf Spie­le sind in der Haupt­run­de für unse­re BMA365 Bam­berg Bas­kets noch zu spie­len. Im nächs­ten – und zwar am kom­men­den Sams­tag (18. April) – emp­fan­gen die Bas­kets um 18:30 Uhr die EWE Bas­kets aus Olden­burg in Freak City.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets zu Gast in Ulm

Ein enorm wich­ti­ges Spiel steht den BMA365 Bam­berg Bas­kets am 29. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga an die­sem Wochen­en­de bevor. Für die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel geht es am Sams­tag um 18:30 Uhr in Ulm um wich­ti­ge Punk­te im Kampf um einen fes­ten Playoff-Platz.

Auch das Heim­recht in der ers­ten Play­off-Run­de ist dank ihrer aus­ge­zeich­ne­ten Tabel­len­po­si­ti­on für bei­de Teams bei noch sechs (Ulm hat noch sie­ben) aus­ste­hen­den Spie­len durch­aus machbar.

Mit einer Bilanz von 16 Sie­gen und 11 Nie­der­la­gen ste­hen die Ulmer aktu­ell auf Tabel­len­po­si­ti­on fünf. Die Bam­ber­ger sind Drit­ter und haben bereits zwei Sie­ge mehr (18−10) auf dem Kon­to, jedoch auch schon eine Par­tie mehr absolviert.

„Ulm hat uns im Hin­spiel mit 20 Punk­ten Dif­fe­renz eine Abrei­bung gege­ben und fast das gesam­te Spiel über domi­niert. Sie haben von Posi­ti­on eins bis zwölf Qua­li­tät im Kader und jeder von ihnen kann jeder­zeit heiß lau­fen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Das wird eine sehr gro­ße Her­aus­for­de­rung für uns. Ulm ist defen­siv extrem stark und sie kön­nen Mann­schaf­ten mit ihrer Phy­sis domi­nie­ren. Dar­auf müs­sen wir bereit sein. In der Offen­si­ve müs­sen wir den Ball deut­lich bes­ser bewe­gen, als wir das im Hin­spiel getan haben. Sie spie­len wie wir um die vor­de­ren Plät­ze in der Tabel­le und des­halb ist es ein enorm wich­ti­ges Spiel.“

Nach einer zunächst noch aus­ge­gli­che­nen Anfangs­pha­se über­nah­men die Ulmer nach und nach das Gesche­hen auf dem Par­kett. Aus dem 27:28 (13.) wur­de bis zur Halb­zeit­pau­se ein 35:53-Rückstand. Die Bam­ber­ger kämpf­ten sich in die Par­tie zurück und ver­kürz­ten Mit­te des drit­ten Vier­tels wie­der bis auf 50:57, doch bis zum Start in den Schluss­ab­schnitt hat­ten die Ulmer dank ihrer an die­sem Tag her­vor­ra­gen­den Tref­fer­quo­te aus der Distanz den Vor­sprung wie­der auf 15 Zäh­ler aus­ge­baut (61:76). Ein 12:0‑Lauf zu Beginn des vier­ten Vier­tels zum 61:88 (33.) sorg­te dann schnell für die Vor­ent­schei­dung in die­ser Par­tie. Auf Bam­ber­ger Sei­te punk­te­ten Cobe Wil­liams (14), Richard Bal­int (11) sowie Aus­tin Crow­ley und EJ Onu (je 10) zwei­stel­lig. Bei den Ulmern waren es Mark Smith (29), Chris­ti­an Seng­fel­der (17), Chris­to­pher Led­lum (14) und Tobi­as Jen­sen (12).

Wenn man sich die bis­he­ri­gen Ergeb­nis­se der Ulmer in die­ser Sai­son so ansieht, dann reibt man sich doch ein wenig die Augen, denn star­ken Auf­trit­ten wie zum Bei­spiel bei den Heim­sie­gen gegen Würz­burg, Trier, Olden­burg, Lud­wigs­burg, Bonn und dem MBC oder auch dem Sieg in Mün­chen ste­hen dann auf der ande­ren Sei­te gleich zwei Nie­der­la­gen in die­ser Serie gegen Hei­del­berg sowie jetzt auch am letz­ten Spiel­tag die Plei­te in Braun­schweig gegen­über. Unver­kenn­bar ist aber die Tat­sa­che, dass sich die Ulmer in eige­ner Hal­le in die­ser Sai­son deut­lich woh­ler füh­len als auf frem­dem Parkett.

Die phy­si­sche Stär­ke der Ulmer zeigt sich ganz klar beim Reboun­ding. Lie­gen die Bam­ber­ger – nur die defen­si­ven Abpral­ler betrach­tet – sogar mit 0,1 vor­aus (26,1), haben die Ulmer unter dem offen­si­ven Brett klar mit 12,9 zu 9,2 die Nase vor­ne. Ihre von Head Coach Anton Gavel ange­spro­che­ne defen­si­ve Stär­ke zeigt sich bei den Ste­als. Hier lie­gen die Ulmer im Liga­ver­gleich mit im Schnitt 8,3 geklau­ten Bäl­len auf Posi­ti­on zwei hin­ter dem FC Bay­ern (8,6).

Der Blick auf Sei­te zwei unse­res Team­ver­gleichs und die hier zu sehen­den Wurf­quo­ten dürf­te alle Bam­ber­ger Bas­ket­ball Anhän­ger posi­tiv stim­men. Aus allen Ent­fer­nun­gen haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets die bes­se­ren Quo­ten. Wie das aber mit den Sta­tis­ti­ken sein kann, hat das Hin­spiel gezeigt, als die Ulmer auch dank einer über­ra­gen­den Tref­fer­quo­te von jen­seits der 6,75-Meter-Linie die Punk­te aus Freak City mit­neh­men konnten.

Seit nun­mehr sechs Heim­spie­len sind die Ulmer in der ratio­ph­arm are­na unge­schla­gen. Der MBC, Bonn, Jena, Lud­wigs­burg, Olden­burg und Trier gin­gen alle­samt in Ulm als Ver­lie­rer vom Par­kett. 11 ihrer ins­ge­samt 16 Sai­son­sie­ge hat die Mann­schaft von Head Coach Ty Har­rel­son in eige­ner Hal­le geholt und ist damit hin­ter dem FC Bay­ern (10−1) die zweit­stärks­te Heim­mann­schaft der gesam­ten easy­Cre­dit BBL.

Wäh­rend die BMA365 Bam­berg Bas­kets in allen ihren bis­he­ri­gen Sai­son­spie­len (easy­Cre­dit BBL und BBL-Pokal) immer mit der glei­chen Start­for­ma­ti­on die Par­tien begon­nen haben, gilt dies im Kader von ratio­ph­arm ulm nur für einen Spie­ler. Tobi­as Jen­sen hat bis­lang alle 27 Sai­son­spie­le der Ulmer begon­nen und liegt damit weit vor Chris­to­pher Led­lum, der in 24 Spie­len ins­ge­samt 20-mal in der Start­ing Five stand. Exakt 28 Minu­ten steht der Däne dabei im Schnitt auf dem Par­kett und lie­fert hier durch­schnitt­lich 10,0 Punk­te, 3,4 Rebounds und 3,8 Assists ab.

Nach­dem man Ende Novem­ber mit Jus­tin Simon schon ein­mal nach­ver­pflich­tet hat­te, leg­ten die Ulmer Ende Janu­ar mit Joel Soria­no nun noch­mals nach. Der 2,11 Meter gro­ße Cen­ter spiel­te zuletzt in der ACB in Sara­gos­sa und soll, so Sport­di­rek­tor Thors­ten Lei­ben­ath, dem Ulmer Kader mit sei­nen Fähig­kei­ten und sei­ner Prä­senz an bei­den Enden des Fel­des zusätz­li­che Qua­li­tät und Tie­fe ver­lei­hen. Bis­lang kam Soria­no in neun Par­tien zum Ein­satz, von denen die Ulmer sechs gewannen.

Nach Mark Smith und Tobi­as Jen­sen bekommt Chris­to­pher Led­lum die meis­ten Ein­satz­mi­nu­ten (25:32) im Team der Ulmer. Der 25-Jäh­ri­ge ist ein ath­le­ti­sches Kraft­pa­ket mit Scoring-Qua­li­tä­ten. Außer bei der Heim­nie­der­la­ge gegen Hei­del­berg (6 Punk­te) scor­te der US-Ame­ri­ka­ner in die­ser Sai­son jeweils zwei­stel­lig. Sein bis­he­ri­ger BBL-Best­wert: 32 Zäh­ler bei der 81:90-Auswärtsniederlage Ende Okto­ber bei den MHP RIESEN Ludwigsburg.

Bas­ket­ball Bundesliga

Nach Trier jetzt Jena – BMA365 Bam­berg Bas­kets emp­fan­gen den zwei­ten Aufsteiger

Am 28. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga erwar­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets am heu­ti­gen Oster­mon­tag in der BROSE ARENA mit Sci­ence City Jena erneut einen Aufsteiger.

Es ste­hen sich zwei Teams gegen­über, die mit Blick auf ihr zurück­lie­gen­des Spiel etwas gut­ma­chen wol­len. Die gast­ge­ben­den BMA365 Bam­berg Bas­kets wol­len nach der Nie­der­la­ge in Vech­ta und dem damit ver­bun­de­nen Ende ihrer zuletzt über­aus ein­drucks­vol­len Sie­ges­se­rie wie­der zurück in die Erfolgs­spur fin­den. Für die Gäs­te von Sci­ence City Jena geht es dar­um, in Freak City ein ande­res Gesicht zu zei­gen als noch vor vier Tagen bei der 58:90-Heimniederlage gegen die SKYLINERS. Tip-Off zur Par­tie ist heu­te um 16:30 Uhr.

„Nach dem letz­ten Spiel in Vech­ta müs­sen wir jetzt eine Reak­ti­on zei­gen. Vor allem gilt es bes­ser ins Spiel zu star­ten, denn das war in den letz­ten Spie­len nicht so wirk­lich gut. Wir wis­sen, dass es wie für uns auch für alle ande­ren Mann­schaft noch um etwas geht und des­halb müs­sen wir das ganz ein­fach anders gestal­ten. Das muss uns ganz ein­fach von Beginn an klar sein. Wir müs­sen hung­rig blei­ben, aggres­siv und vor allem phy­sisch, was anfangs zuletzt eben nicht der Fall war. Es ist jetzt unse­re Auf­ga­be, uns men­tal so ein­zu­stel­len, dass wir jeden Kampf auf dem Spiel­feld anneh­men kön­nen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

Der Auf­stei­ger aus Thü­rin­gen spielt eine äußerst soli­de Sai­son. Nach einem Sai­son­start mit drei Sie­gen und drei Nie­der­la­gen sowie dem Ein­zug ins Pokal-Vier­tel­fi­na­le (hier schied man mit 78:91 in Ber­lin aus) war schnell klar, dass Chef­trai­ner Björn Harm­sen eine schlag­kräf­ti­ge Mann­schaft zusam­men­ge­baut hat. Mit aktu­ell 10 Sie­gen und 15 Nie­der­la­gen steht Sci­ence City auf dem 15. Tabel­len­platz, hat aber vier Nie­der­la­gen weni­ger als der Tabel­len-Sieb­zehn­te aus Heidelberg.

Vier Tage vor Hei­lig­abend stan­den sich bei­de Mann­schaf­ten erst­mals in die­ser Sai­son gegen­über. (In der Vor­be­rei­tung tes­te­ten bei­de Teams beim Tag des Bas­ket­balls in Strul­len­dorf bereits ein­mal gegen­ein­an­der. Dabei hat­ten die Bam­ber­ger mit 98:86 das bes­se­re Ende für sich). Das ers­te Liga­spiel die­ser Serie gewann das Team von Head Coach Anton Gavel in der Spar­kas­sen Are­na in Jena am Ende recht deut­lich. Im drit­ten Vier­tel konn­ten sich die Bam­ber­ger ent­schei­dend absetz­ten. Mit 34:19 gewann man die drit­ten zehn Minu­ten und erspiel­te sich hier den letzt­lich ent­schei­den­den Vorsprung.

Wie gefähr­lich und spiel­stark die Mann­schaft von Sci­ence City Jena sein kann, hat die Mann­schaft von Head Coach Björn Harm­sen schon mehr­fach unter Beweis gestellt. Sechs ihrer zehn Sie­ge hol­ten die Thü­rin­ger in frem­der Hal­le – in Hei­del­berg, Olden­burg, Trier, Wei­ßen­fels, Braun­schweig und Hamburg.

Knapp 82 Punk­te erzie­len die Jena­er im Schnitt pro Par­tie und lie­gen im Liga­ver­gleich damit auf Posi­ti­on 16. Auch die nur 15,3 Assists pro Spiel sind im Ver­gleich aller 18 BBL-Teams nur Rang 17. Dafür aber ist Sci­ence City sehr stark beim Rebound und kann hier den dritt­bes­ten Wert in der easy­Cre­dit BBL vorweisen.

Mit einer Quo­te von knapp 43 Pro­zent aus dem Feld haben die Jena­er vor den Ros­to­ckern (42,2%) die zweit­schlech­tes­te Feld­wurf­quo­te. Dafür aber neh­men die Thü­rin­ger die meis­ten Wür­fe pro Par­tie. 69,2 Abschlüs­se aus dem Feld sind aktu­ell Ligabestwert!

Der tol­le Sai­son­start von Sci­ence City war eng ver­knüpft mit dem Namen Gre­at Oso­bor (4 Sie­ge, 3 Nie­der­la­gen). Der 23-jäh­ri­ge Cen­ter über­zeug­te von Beginn an mit sei­ner Viel­sei­tig­keit und steu­er­te bis zum ers­ten Län­der­spiel­fens­ter Ende Novem­ber gut 16 Punk­te pro Par­tie bei. Dann aber zog sich der Cen­ter im Team der Spa­ni­er in den WM-Qua­li­fi­ka­ti­ons­spie­len einen Kreuz­band­riss zu, wel­cher für ihn das Sai­son­aus bedeu­te­te. Ersatz muss­te gesucht wer­den und Anfang des Jah­res wur­de er mit Wil­liam McN­air Jr. auch gefun­den. Der 2,10 Meter gro­ße US-Ame­ri­ka­ner kam vom slo­we­ni­schen Erst­li­gis­ten Olim­pi­ja Ljublja­na und trug in bis­her 12 BBL-Spie­len das Tri­kot von Sci­ence City.

Auch auf der Point Guard Posi­ti­on muss­ten die Thü­rin­ger wäh­rend der Sai­son umbau­en. Nach­dem man mit Eric Washing­ton, der zuvor bereits in Chem­nitz und in Hei­del­berg sei­ne BBL-Qua­li­tä­ten gezeigt hat­te, in die Sai­son gestar­tet war, zog der 32-Jäh­ri­ge die Aus­stiegs­klau­sel in sei­nem Ver­trag und ver­ließ Jena nach nur 14 Spie­len zurück in Rich­tung Chem­nitz. 16,2 Punk­te hat­te er bis hier­her pro Par­tie bei­gesteu­ert. Mit Uchen­na Iroeg­bu, der von Al Nasr Riyadh aus Sau­di-Ara­bi­en kam, hol­te man über den Jah­res­wech­sel Ersatz nach Jena. Der 29-jäh­ri­ge Point Guard (jün­ge­rer Bru­der von Iken­na Iroeg­bu, der in der Sai­son 2018/​/​19 in Jena unter Ver­trag stand) hat bis­her 13 Spie­le für Sci­ence City bestritten.

Die gro­ße Kon­stan­te im Kader der Thü­rin­ger heißt Joe Wie­skamp. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Power For­ward lie­fert bestän­dig ab und hat sich zum Lea­der der Jena­er ent­wi­ckelt. Wie­skamp hat­te vor sei­nem Enga­ge­ment in Jena zuletzt in Aus­tra­li­en für South East Mel­bourne Phoe­nix gespielt. Der 26-Jäh­ri­ge kann zudem auf 39 NBA-Ein­sät­ze sowie 100 Spie­le in der NBA G‑League zurückblicken. 

Bas­ket­ball Bundesliga

Come­back nach 629-Fehl­start kos­tet BMA365 Bam­berg Bas­kets Kraft und Sieg in Vechta

Betrach­tet man aus Bam­ber­ger Sicht das gesam­te Spiel, so kann man durch­aus fest­stel­len, dass der Aus­gang der Par­tie des 27. Spiel­tags der BMA365 Bam­berg Bas­kets bei RASTA Vech­ta am Don­ners­tag­abend so nicht hät­te sein müs­sen. Das Team um Kapi­tän Ibi Wat­son brach­te sich nach einem kapi­ta­len Fehl­start von 6:29 inner­halb der ers­ten gut sie­ben gespiel­ten Minu­ten jedoch selbst der­art weit ins Hin­ter­tref­fen, dass man am Ende nach zuletzt sechs BBL-Sie­gen in Serie mit 93:96 (38:50) wie­der eine Nie­der­la­ge hin­neh­men musste.

Vor 3.140 Zuschau­ern im aus­ver­kauf­ten RASTA Dome gelang den Bam­ber­gern bis zum Ende des drit­ten Abschnitts zwar tat­säch­lich das Come­back, doch die 71:66-Führung zu Beginn des Schluss­ab­schnitts kon­ter­ten die Vechtaer noch­mals stark und dreh­ten die Par­tie letzt­lich doch noch zu ihren Gunsten.

Die bes­ten Wer­fer waren Tevin Brown (Vech­ta) und Cobe Wil­liams (Bam­berg) mit je 22 Punk­ten. Effek­tivs­ter Spie­ler im Team aus Freak City war an die­sem Abend war Aus­tin Crow­ley (21), der neben sei­nen 15 Punk­ten auch 7 Rebounds ein­sam­mel­te, 5 Assists ver­teil­te und mit 25 den bes­ten Plus­/­Mi­nus-Wert aller Spie­ler auf dem Par­kett hatte.


Spiel­ver­lauf

Der alte BBL-Rekord wur­de gebro­chen, dann auch im 27. Bun­des­li­ga-Spiel die­ser Sai­son schick­te Head Coach Anton Gavel die glei­che Start­for­ma­ti­on mit Cobe Wil­liams, Richard Bal­int, Ibi Wat­son, Demar­cus Demo­nia und EJ Onu aufs Par­kett. Nicht nur die­se fünf staun­ten jedoch nicht schlecht, denn so gut wie nichts woll­te in den Anfangs­mi­nu­ten klap­pen. Die Vechtaer spiel­ten wie auf­ge­dreht und der zu die­sem Zeit­punkt bereits drit­te Drei­er der Haus­her­ren zum 2:17 ließ Bam­bergs Chef­trai­ner kei­ne ande­re Wahl, als die Par­tie mit sei­ner ers­ten Aus­zeit erst ein­mal zu unter­bre­chen. Doch auch danach wur­de es zunächst nicht bes­ser. In der Ver­tei­di­gung war man stets zu spät und auch offen­siv gelang es nicht, gute Wurf­mög­lich­kei­ten her­aus­zu­spie­len. Die Haus­her­ren hin­ge­gen lie­ßen nicht locker und zogen bis auf 6:29 (8.) davon. Moritz Krim­mer (mit zwei Drei­ern) und auch Aus­tin Crow­ley brach­ten gemein­sam nun deut­lich mehr Schwung ins Bam­ber­ger Spiel und man ver­kürz­te mit einem 8:0‑Lauf bis zum Vier­tel­en­de auf 14:29. 

Mit einem Drei­er von Zach Ens­min­ger star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets ins zwei­te Vier­tel (17:29/11.). Jetzt dreh­te auch Cobe Wil­liams auf und nur wenig spä­ter waren die Bam­ber­ger auf 24:31 her­an, wor­auf nun Chris­ti­an Held sei­nem Team neue Anwei­sun­gen geben muss­te. Das gelang ihm aus­ge­zeich­net, denn RASTA zog wie­der an und lag nach einem 9:0‑Lauf wie­der mit 24:40 deut­lich in Füh­rung. Die Par­tie gestal­te­te sich nun aus­ge­gli­chen, wobei sich am Vor­sprung der Haus­her­ren nur wenig änder­te. Bis auf zwölf Zäh­ler Rück­stand konn­ten die Bam­ber­ger zur Pau­se ver­kür­zen (38:50).


„Dann ist es schwie­rig, noch zu gewinnen“

Auch das drit­te Vier­tel began­nen die Bam­ber­ger mit einem erfolg­rei­chen Drei­er. Dies­mal traf Aus­tin Crow­ley aus der Distanz und lei­te­te damit einen 15:2‑Run ein, der mit dem Dunk von EJ Onu die ers­te Bam­ber­ger Füh­rung des Abends bedeu­te­te (53:52/24.). Von hier an lie­fer­ten sich bei­de Teams einen offe­nen Schlag­ab­tausch. Einer leg­te vor, der ande­re kon­ter­te. Vor allem Phil­ipp Her­ken­hoff und Aus­tin Crow­ley taten sich hier für ihre Teams her­vor und stell­ten das Ergeb­nis knapp eine Minu­te vor Ende des drit­ten Abschnitts auf unent­schie­den (66:66). Den Korb­er­folg von Zach Ens­min­ger zum 68:66 beant­wor­te­te Tom­my Kuh­se auf der Gegen­sei­te dann zwar noch mit einem Floa­ter, sein Wurf kam jedoch einen Wim­pern­schlag zu spät und so gin­gen die BMA365 Bam­berg Bas­kets mit einer 68:66-Führung ins Schlussviertel. 

Aller guten Din­ge sind drei – sag­te sich Adri­an Pet­ko­vić und begann auch den Schluss­ab­schnitt für die Bam­ber­ger mit einem Tref­fer aus mehr als 6,75 Metern Ent­fer­nung (71:66/31.). Bei Vech­ta lief nun aber Tom­my Kuh­se heiß. Acht Punk­te mach­te der Point Guard in Fol­ge und brach­te sein Team so wie­der in Füh­rung (73:74/33.). Wenig spä­ter ließ Phil­ipp Her­ken­hoff zwei Drei­er fol­gen und Vech­ta zog auf 75:82 (35.) davon, ehe Tom­my Kuh­se noch­mals sechs Punk­te nach­leg­te und Vech­ta beim 77:90 (37.) schon wie der siche­re Sie­ger aus­sah. Die Bam­ber­ger aber bis­sen, kämpf­ten und kamen nach dem Alley-Oop von Demar­cus Demo­nia tat­säch­lich noch­mals her­an (85:90/39.) – Aus­zeit Vech­ta. Mit dem nächs­ten Spiel­zug brach­te Tevin Brown per Drei­er Vech­ta wie­der mit acht Punk­ten in Füh­rung, doch Cobe Wil­liams kon­ter­te auf der Gegen­sei­te prompt (88:93). Es folg­te ein Ball­ver­lust von Kuh­se, wor­auf EJ Onu per Dunk auf 90:93 ver­kürz­te. 18 Sekun­den vor dem Ende ging nun Lloyd Pan­di an die Frei­wurf­li­nie. Wäh­rend er nur einen traf, netz­te Zach Ens­min­ger gegen­über für drei zum 93:94 ein. Nun muss­te es schnell gehen und man foul­te Kuh­se, der bei­de Frei­wür­fe zum 93:96 traf. Neun Sekun­den blie­ben den Bam­ber­gern nun noch, um mit einem Drei­er das Spiel doch noch in die Over­ti­me zu schi­cken. Die Wür­fe von Aus­tin Crow­ley und Cobe Wil­liams ver­fehl­ten jedoch das Ziel und die Sie­ges­se­rie war gerissen. 

„Glück­wunsch an Vech­ta zu die­sem Sieg. Sie haben in der 1. Halb­zeit super­ag­gres­siv und phy­sisch gespielt. Das konn­ten wir am Anfang nicht matchen und hat uns den Sieg gekos­tet. Ich den­ke, dass das ers­te und das 3. Vier­tel ent­schei­dend waren. Wir waren schnell mit 23 Punk­ten im Rück­stand. Dann ist es schwie­rig, noch zu gewin­nen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Zwar haben wir noch einen Weg zurück ins Spiel gefun­den, aber im 4. Vier­tel fehl­ten uns dann erneut die Stopps, gera­de gegen Tom­my Kuh­se und das Pick and Pop mit Phil­ipp Her­ken­hoff. Das hat uns auf jeden Fall weh­ge­tan, da hät­ten wir bes­ser sein müs­sen. Am Ende haben wir noch zwei Wür­fe, um die Ver­län­ge­rung zu errei­chen. Das wäre aber nicht ver­dient gewe­sen. Bis jetzt habe ich noch kei­ne Gedan­ken an das Spiel am Mon­tag gegen Jena ver­wen­det. Ich den­ke, wir müs­sen uns erst ein­mal die­ses Spiel hier auf Video anschau­en, was wir dar­aus mit­neh­men kön­nen. Das wer­den genü­gend Din­ge sein und dann geht es dar­um sich auf Jena zu konzentrieren.“

Bereits am kom­men­den Mon­tag geht es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets wei­ter. Am 28. Spiel­tag emp­fängt man dann zum Oster-Fami­li­en­spiel­tag den Auf­stei­ger aus Jena in der BROSE ARENA.

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