Bas­ket­ball Bundesliga

Das Dut­zend ist voll! BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen beim MBC

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Baskets
Symbolbild, Foto: Pixabay
Mit dem sechs­ten Heim­sieg in Serie hat­ten sich die Wöl­fe des SYNTAINICS MBC am 33. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga von ihren hei­mi­schen Fans im Wolfs­bau ver­ab­schie­den wol­len. Vor 2.800 Zuschau­ern in der Wei­ßen­fel­ser Stadt­hal­le wur­de dar­aus jedoch nichts. Statt­des­sen fei­er­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets am Frei­tag­abend ihren sechs­ten Sieg in Serie und mach­ten mit dem 99:82 (57:47)-Erfolg schon ein­mal min­des­tens den drit­ten Tabel­len­platz zum Ende der Haupt­run­de fix.

Mit einem Sieg am Sonn­tag im Heim­spiel gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr) könn­te das Team von Head Coach Anton Gavel vor dem Start der Play­offs sogar noch den Sprung auf die zwei­te Tabel­len­po­si­ti­on schaf­fen. Hier­für wäre neben einem eige­nen Sieg am letz­ten Spiel­tag gegen die Rhein­län­der aber zudem eine Nie­der­la­ge von ALBA BERLIN im Heim­spiel der Haupt­städ­ter gegen Sci­ence City Jena vonnöten.

Im Ver­gleich zum Spiel­ver­lauf fiel der Bam­ber­ger 99:82-Erfolg in Sach­sen-Anhalt beim nüch­ter­nen Blick auf die Anzei­ge­ta­fel um eini­ges deut­li­cher aus. Wie schon zuletzt prä­sen­tier­ten sich die Wöl­fe erneut stark. Nach­dem die Gast­ge­ber die Anfangs­pha­se des Spiels bestimmt hat­ten, dreh­ten die Bam­ber­ger bin­nen vier Minu­ten die Par­tie und mach­ten aus einem 8‑Punk­te-Rück­stand eine 9‑Punk­te-Füh­rung. Ab hier lagen die BMA365 Bam­berg Bas­kets zwar stets in Füh­rung, so rich­tig abschüt­teln konn­te man den MBC bis zum 80:73 (33.) aber nicht. Mit einem 14:5‑Lauf zog man dann aller­dings auf 94:78 davon und ließ sich den ins­ge­samt 12. Aus­wärts­sieg die­ser Sai­son nicht mehr nehmen.

Tops­corer des Spiels war Aus­tin Crow­ley, der 13 sei­ner ins­ge­samt 21 Zäh­ler bereits im ers­ten Vier­tel erzielt hat­te. Neben ihm punk­te­ten Cobe Wil­liams (18), Ibi Wat­son (13), Demar­cus Demo­nia (12), Moritz Krim­mer (12) und EJ Onu (10) zwei­stel­lig. Auch die Sta­tis­tik von Zach Ens­min­ger, der am Ende 9 Punk­te, 7 Rebounds, 4 Assists und 3 Ste­als auf sei­nem Kon­to ver­bu­chen konn­te, ver­dient an die­ser Stel­le eine Erwäh­nung. Spen­cer Rea­ves war mit 17 Punk­ten der bes­te Scorer der Wöl­fe, in deren Team Jure Pla­ni­nic mit 13 Zäh­lern und 11 Rebounds zudem ein Dou­ble Dou­ble auflegte.

Soll­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets die Sai­son auf dem drit­ten Tabel­len­platz been­den, wür­de der Geg­ner in der ers­ten Play­off-Run­de ratio­ph­arm ulm hei­ßen. Die Ulmer haben bereits vor dem letz­ten Spiel­tag Platz sechs und damit die siche­re Play­off-Teil­nah­me fix, eben­so wie die Fit­ness First Würz­burg Bas­kets (5.), die Tele­kom Bas­kets Bonn (4.) und der FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball (1.). Der Kampf um die Play-In-Plät­ze sie­ben bis zehn ist hin­ge­gen nach wie vor hoch span­nend. Laut dem Tabel­len­rech­ner der easy­Cre­dit BBL haben die Teams aus Lud­wigs­burg (7.), Vech­ta (8.), Olden­burg (9.), Chem­nitz (10.), Ros­tock (11.) und Trier (12.) alle­samt noch die Mög­lich­keit, die Sai­son von Platz sie­ben bis Rang 12 zu been­den und sich so einen Platz in den Play-Ins zu ers

Der Spiel­ver­lauf

Die Bam­ber­ger began­nen die Par­tie in Wei­ßen­fels dies­mal wie­der mit Ibi Wat­son und so der gewohn­ten Start­for­ma­ti­on. Der zurück­ge­kehr­te Kapi­tän war es dann auch, der in einer ins­ge­samt recht aus­ge­gli­che­nen Anfangs­pha­se per Drei­er zum 8:8 (3.) traf. Dann aber zogen die Wöl­fe deut­lich an und gin­gen mit einem Zwi­schen­spurt erst­mals etwas deut­li­cher in Füh­rung. Der Drei­er von Col­lin Welp zum 12:20 (6.) ver­an­lass­te Head Coach Anton Gavel zu sei­ner ers­ten Aus­zeit. Vor allem Aus­tin Crow­ley schien in die­ser Unter­bre­chung den Wor­ten sei­nes Chef­trai­ners beson­ders gut gelauscht zu haben. 13 Zäh­ler mar­kier­te der US-Boy im Anschluss an die­ses Time­out und war so der Haupt­pro­du­zent, wäh­rend eines 23:6‑Runs bis zum Ende des ers­ten Vier­tels, das die BMA365 Bam­berg Bas­kets mit star­ken vier Minu­ten noch klar zu ihren Guns­ten gestal­ten konn­ten (35:26). 

Mit einem Drei­er (es war der sechs­te Tref­fer im neun­ten Ver­such) sorg­te Richard Bal­int erst­mals für einen zwei­stel­li­gen Vor­sprung (38:28). Die Wöl­fe aber bis­sen zurück und ver­kürz­ten den Rück­stand bin­nen zwei­ein­halb Minu­ten wie­der auf 38:35 (14.). Mit zwei sehr star­ken Aktio­nen sorg­te Cobe Wil­liams dann aber erneut für etwas mehr Luft (42:35/14). Im Abschieds­spiel von MBC-Geschäfts­füh­rer Mar­tin Geiss­ler hiel­ten die Wöl­fe wei­ter­hin stark dage­gen und Charles Cal­li­son führ­te sei­ne Mann­schaft auf 50:46 (17.) wie­der her­an. Der amtie­ren­de Pokal­sie­ger zeig­te sich aber auch dies­mal wenig erschro­cken und mach­te aus dem 54:47 sogar noch eine zwei­stel­li­ge Pau­sen­füh­rung, nach­dem Demar­cus Demo­nia kurz vor Ablauf der Uhr aus der rech­ten Spiel­fel­de­cke per Drei­er zum 57:47-Halbzeitstand traf. 


„Offen­siv kön­nen wir zufrie­den sein, defen­siv aber lei­der nicht“

Mit gutem Fokus star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets dann auch in die zwei­te Halb­zeit. Nach dem Drei­er von Khy­ri Tho­mas (59:50/22.) gin­gen die Bam­ber­ger nach vier Punk­ten von Ibi Wat­son wie­der mit mehr als zehn Zäh­lern in Füh­rung. Die­sen Vor­sprung konn­te man dann auch bis zum 67:57 (26.) hal­ten, ehe die Wöl­fe aber­mals zurück­ka­men. Ein Drei­er von Col­lin Welp sowie der Sprung­wurf von Charles Cal­li­son lie­ßen den Abstand in der 30. Minu­te wie­der auf vier Zäh­ler schmel­zen (71:67). Das Vier­tel war aber noch nicht zu Ende! Zunächst traf Moritz Krim­mer, ehe dann auch Cobe Wil­liams noch ein wei­te­res High­light fol­gen ließ. Nach­dem Charles Cal­li­son sie­ben Sekun­den vor dem Vier­tel­en­de bei sei­nem Korb­le­ger­ver­such geschei­tert war, kam der Ball in die Hän­de von Cobe Wil­liams. Der Bam­ber­ger Point Guard check­te die Uhr, drib­bel­te bis kurz hin­ter die Mit­tel­i­nie, von wo er den Ball über Khy­ri Tho­mas hoch in Rich­tung MBC-Korb abdrück­te. Die Sire­ne ertön­te und der Ball schlug zum 76:67 nach 30 Minu­ten im MBC-Korb ein. 

Auch der Schluss­ab­schnitt ver­lief zunächst wie das drit­te Vier­tel. Den Vor­sprung, den sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets nach 30 Minu­ten erspielt hat­ten, hat­te auch 4:48 Minu­ten vor dem Ende noch Bestand (87:78). Nun aber dreh­ten die Bam­ber­ger noch­mals etwas wei­ter auf und zogen 2:43 Minu­ten vor dem Ende nach einem 9:2‑Zwischenspurt auf 96:80 davon. Die Ent­schei­dung in die­sem Spiel war hier­mit gefal­len. 65 Sekun­den vor dem Ende traf Moritz Krim­mer zum 99:82-Endstand, was auch die höchs­te Füh­rung der Bam­ber­ger in der gesam­ten Par­tie bedeutete.

„Glück­wunsch an unse­re Mann­schaft zum Sieg. Wir haben uns min­des­tens den drit­ten Platz gesi­chert – alles ande­re ist nicht mehr in unse­rer Hand. Offen­siv kön­nen wir zufrie­den sein, defen­siv aber lei­der nicht. Es war von unse­rer Sei­te ein Up-and-Down. Wir waren nicht kon­zen­triert, aber gewon­nen ist gewon­nen”, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

Schon am Sonn­tag, 10. Mai beschlie­ßen die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun die Haupt­run­de mit dem Heim­spiel gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr). Im Anschluss an die Par­tie gegen die Rhein­län­der sind dann alle ein­ge­la­den, beim Jer­sey-Reti­re­ment der Num­mer 9 mit dabei zu sein. Viel Pro­mi­nenz hat ihr Kom­men ange­sagt, um Kars­ten Tad­das gro­ßen Moment gemein­sam mit ihm in der BROSE ARENA zu zelebrieren.

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