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SYNTAINICS MBC

Bas­ket­ball Bundesliga

Bam­berg Bas­kets ver­ab­schie­den sich aus 2025 mit einem Heimsieg

Mit Sai­son­sieg Num­mer 7 haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets das Jahr 2025 been­det. Am 13. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga besieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Diens­tag­abend den SYNTAINICS MBC mit 99:74 (61:43) und zog so an den Wei­ßen­fels­ern in der Tabel­le mit einer Bilanz von nun sie­ben Sie­gen und fünf Nie­der­la­gen vorbei.

Nach der Heim­plei­te gegen Ulm hat­te Head Coach Anton Gavel eine Reak­ti­on von sei­ner Mann­schaft gefor­dert, wel­che sein Team in der mit 5.700 Zuschau­ern erneut aus­ver­kauf­ten BROSE ARENA gegen den MBC auch ablie­fer­te. Von Beginn an über­nah­men die Bam­ber­ger um Ibi Wat­son das Kom­man­do auf dem Par­kett. Der Kapi­tän gab sei­nem Team mit bereits 12 Zäh­lern im ers­ten Abschnitt klar den Kurs vor, von dem sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets das gesam­te Spiel über auch nicht abrin­gen lie­ßen und letzt­lich einen Start-Ziel-Sieg ver­bu­chen konnten.

Neben Ibi Wat­son, mit 24 Punk­ten Tops­corer und zudem mit +27 auch effek­tivs­ter Spie­ler der Par­tie, zeig­ten auch Cobe Wil­liams mit 10 Punk­ten, 9 Assists sowie der bes­ten Plus-Minus-Sta­tis­tik (+27) und Demar­cus Demo­nia mit einem Dou­ble Dou­ble aus 20 Punk­ten und 10 Rebounds star­ke Leis­tun­gen. Erfolg­reichs­ter Wer­fer auf Sei­ten der Wei­ßen­fel­ser war Khy­ri Tho­mas mit 18 Punkten.


Der Spiel­ver­lauf

Trotz manch ange­schla­ge­nem Spie­ler konn­te Head Coach Anton Gavel auch gegen das Team aus Sach­sen-Anhalt wie­der sei­ne gewohn­te Start­for­ma­ti­on auf­bie­ten und die leg­te von Beginn an gut los. Die Inten­si­tät in der Ver­tei­di­gung stimm­te und offen­siv spiel­te man teils rich­tig sehens­wert zusam­men. Nach einer zunächst aus­ge­gli­che­nen Anfangs­pha­se (5:5/3.) sorg­te Ibi Wat­son mit sei­nem Korb­er­folg im Fast Break für das 9:5 (4.). Auf Sei­ten der Wöl­fe leis­te­te vor allem Khy­ri Tho­mas Wider­stand. Mit sei­nem zwei­ten Drei­er warf er den MBC auf 9:8 wie­der her­an, doch Ibi Wat­son kon­ter­te eben­falls per Drei­er prompt auf der Gegen­sei­te. Bam­bergs Num­mer 2 war in die­ser Pha­se nicht zu stop­pen. Mit einem Drei-Punk­te-Spiel erhöh­te Wat­son zunächst auf 17:12 (6.), ehe er sei­nen zu die­sem Zeit­punkt bereits erziel­ten 10 Zäh­lern noch wei­te­re hät­te fol­gen las­sen kön­nen. Den Angriff nach Ste­al von Cobe Wil­liams schloss der Kapi­tän jedoch nicht selbst ab. Statt­des­sen fand er den völ­lig blank in der Ecke ste­hen­den Demar­cus Demo­nia, der das Zuspiel per Drei­er zum 20:12 (6.) zu ver­edeln wuss­te. Wöl­fe-Coach Ramon­di­no nahm sei­ne ers­te Aus­zeit. Die erhoff­te Wir­kung blieb jedoch aus, denn das Bam­ber­ger Trio Wat­son, Wil­liams und Demo­nia leg­te noch­mals nach (26:12/8.). Bis zur Vier­tel­pau­se konn­te der MBC zwar etwas ver­kür­zen, doch mit einer soli­den 10-Punk­te-Füh­rung gin­gen die Bam­ber­ger aus dem ers­ten Abschnitt (32:22).

3:12 Minu­ten waren im ers­ten Vier­tel noch zu spie­len, als Bun­des­li­ga-Geschich­te in der BROSE ARENA geschrie­ben wur­de. John Bryant betrat für den MBC das Spiel­feld und kam so zu sei­nem ins­ge­samt 500. Bun­des­li­ga-Ein­satz. Exakt hier in der BROSE ARENA hat­te Big John am 3. Okto­ber 2010 auch sein ers­tes Bun­des­li­ga-Spiel bestrit­ten. Damals im Tri­kot von ratio­ph­arm ulm muss­te er sich den Bam­ber­gern um Tops­corer Anton Gavel (15 Punk­te) mit 59:70 geschla­gen geben. In sei­nem Bun­des­li­ga-Debüt erziel­te John Bryant 10 Punk­te und hol­te 8 Rebounds. Zwölf Punk­te für die Ulmer steu­er­te damals übri­gens der Mann bei, den John Bryant mit sei­nem 500. BBL-Spiel nun in der ewi­gen BBL-Bes­ten­lis­te ein­ge­holt hat, näm­lich Per Günther.

Die ers­ten Minu­ten des zwei­ten Abschnitts gehör­ten nun den Wöl­fen. 135 Sekun­den waren in Vier­tel Num­mer zwei gera­de ein­mal gespielt, als Spen­cer Rea­ves den MBC auf 34:28 her­an­führ­te. Nun unter­brach Anton Gavel das Spiel mit einer Aus­zeit (13.). Im Anschluss änder­te sich zunächst wenig am Abstand bei­der Teams, ehe ein klei­ner Zwi­schen­spurt die BMA365 Bam­berg Bas­kets mit 6 Zäh­lern von Demar­cus Demo­nia zum 46:34 (17.) wie­der deut­li­cher in Füh­rung brach­te. Wil­liams und die eben­falls star­ken Dani­el Kep­pe­l­er und Aus­tin Crow­ley leg­ten nach und kurz vor der Halb­zeit­pau­se hat­te man den Abstand bis auf 21 Zäh­ler (61:40) aus­bau­en kön­nen. Den Pau­sen­stand von 61:43 erziel­te Spen­cer Rea­ves mit einem sei­ner bei­den Drei­er in die­sem Spiel. 


„In der ers­ten Halb­zeit ist offen­siv vie­les gut für uns gelaufen”

Der drit­te Abschnitt soll­te der aus­ge­gli­chens­te der gesam­ten Par­tie wer­den. Am Ende konn­ten die Bam­ber­ger alle Vier­tel für sich ver­bu­chen ( +10 | +8 | +2 | +5 ), in den zehn Minu­ten nach der Pau­se tat sich am Abstand bei­de Teams jedoch eher wenig. Anton Gavels Team star­te­te gut und konn­te den Vor­sprung zunächst auf 71:47 (24.) wei­ter aus­bau­en. Mit einem 10:2‑Run bis­sen die Wöl­fe erst ein­mal zurück (73:57/28.), ehe Krim­mer und Crow­ley zum Ende des drit­ten Vier­tels wie­der auf +20 stell­ten (77:57).

Im Schluss­ab­schnitt ver­stan­den es die Bam­ber­ger aus­ge­zeich­net, die Wöl­fe auch wei­ter­hin auf Distanz zu hal­ten. Über 80:60 (32.) und 85:65 (34.) hielt man den Abstand von nach dem drit­ten Vier­tel auch wei­ter­hin kon­stant. Die Ver­tei­di­gung stand nach wie vor gut und auch beim Rebound hat­te man am Ende mit 40:36 die Nase vor­ne. Als dann knapp vier Minu­ten vor dem Ende Ibi Wat­son und Dani­el Kep­pe­l­er (der star­ke Tip-In von Dani­el zum 90:67 wur­de in der offi­zi­el­len Sta­tis­tik als Eigen­korb gewer­tet und somit Kapi­tän Ibi Wat­son gut­ge­schrie­ben) auch offen­siv noch­mals nach­leg­ten, war spä­tes­tens beim 92:67 (38.) alles zuguns­ten der Haus­her­ren ent­schie­den. Mit zwei ver­wan­del­ten Frei­wür­fen war es dies­mal Adri­an Pet­ko­vić, der den 99:74-Endstand mar­kie­ren durfte.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Sieg und für die Art und Wei­se, wie sie nach der Nie­der­la­ge gegen Ulm heu­te geant­wor­tet haben. Man­che Jungs haben heu­te ange­schla­gen viel gespielt, was auch ihren Cha­rak­ter zeigt. In der ers­ten Halb­zeit ist offen­siv vie­les gut für uns gelau­fen, was das Spiel natür­lich auch ein­fa­cher gemacht hat“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „In der zwei­ten Halb­zeit haben wir dann aber auch unse­re Stopps bekom­men, die wir gebraucht haben. Nach vie­len Heim­spie­len war das jetzt viel­leicht ein Spiel, mit dem wir zufrie­den sein kön­nen, so wie wir es letzt­lich gestal­tet haben. Jetzt ist es für uns wich­tig, die Jungs alle gesund zu bekom­men und dann geht es nach Bonn.“

Am Mon­tag, 5. Janu­ar gibt es in Bonn ein Wie­der­se­hen mit Patrick Heck­mann. Tip-Off im Tele­kom Dome gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn ist um 20:00 Uhr. Im ers­ten Heim­spiel des neu­en Jah­res bekommt man es dann am 9. Janu­ar mit den MHP RIESEN Lud­wigs­burg zu tun. Tip-Off in der BROSE ARENA an die­sem Frei­tag­abend ist dann eben­falls um 20:00 Uhr.

BMA365 Bam­berg Baskets

Zum Jah­res­aus­klang geht es gegen den MBC

Nach dem Test­spiel sowie dem Auf­ein­an­der­tref­fen im Ach­tel­fi­na­le des BBL-Pokals ste­hen sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets und der SYNTAINICS MBC in die­ser Sai­son nun am Diens­tag­abend bereits zum drit­ten Mal gegenüber.

Dies­mal geht es für bei­de Mann­schaf­ten um wich­ti­ge Punk­te in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga. Wäh­rend die ers­ten bei­den Begeg­nun­gen jeweils im Osten statt­fan­den, steht man sich am 13. Spiel­tag in der easy­cre­dit BBL nun in der BROSE ARENA in Bam­berg gegen­über. Tip-Off zum Match zwi­schen den BMA365 Bam­berg Bas­kets und den Wöl­fen aus Sach­sen-Anhalt ist am Diens­tag­abend um 18:30 Uhr. 

„Mit dem MBC kommt die Mann­schaft mit der zweit­bes­ten Drei­punk­te-Quo­te der gesam­ten Liga nach Bam­berg. Wir haben gese­hen, was im letz­ten Spiel gegen Ulm pas­siert ist, als sie 63% ihrer Drei­er getrof­fen haben“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Des­halb wird es dar­auf ankom­men, sich dar­auf zu kon­zen­trie­ren, defen­siv statt­zu­fin­den und ihnen die­se Stär­ke zu neh­men. Das Spiel gegen den MBC wird sicher­lich unse­ren Cha­rak­ter zei­gen. Wir wer­den sehen, ob wir in der Lage sein wer­den, nach einer Nie­der­la­ge, so wie wir sie erlebt haben, uns inner­halb von drei Tagen wie­der zurück­zu­kämp­fen. Wir erwar­ten, dass wir uns deut­lich bes­ser prä­sen­tie­ren und vor allem phy­si­scher und aggres­si­ver zu Wer­ke gehen.“

Unter der Regie ihres neu­en Chef­trai­ners leg­ten die Wöl­fe los wie die Feu­er­wehr. Das Team von Mar­co Ramon­di­no war mit 5 Sie­gen in Serie in die BBL-Sai­son gestar­tet und steht aktu­ell mit einer Bilanz von 7 Sie­gen und 5 Nie­der­la­gen im obe­ren Tabel­len­drit­tel. Neben dem Auf­stei­ger aus Trier zäh­len die Wöl­fe zu den posi­ti­ven Über­ra­schun­gen der neu­en Spielzeit.

Am letz­ten Spiel­tag muss­ten sich die Wöl­fe im Ost-Der­by den NINERS Chem­nitz geschla­gen geben. 90:94 hieß es am Ende für die Sach­sen in einem über die gesam­te Spiel­zeit hart umkämpf­ten Spiel. Vor 6.644 Zuschau­ern in der QUARTERBACK Immo­bi­li­en ARENA in Leip­zig waren Charles Cal­li­son mit 30 und Khy­ri Tho­mas mit 24 Punk­ten die bei­den bes­ten Scorer des MBC.

Head Coach Anton Gavel hat die Qua­li­tät der Wöl­fe von jen­seits der 6,75-Meter-Linie ange­spro­chen. Fünf Spie­ler des MBC haben eine Tref­fer­quo­te bei den Drei­ern von zwi­schen 37 und 50 Pro­zent. 21,4 Drei­er neh­men die­se fünf Spie­ler im Schnitt gemein­sam pro Par­tie, von denen im Schnitt 8,8 Wür­fe im geg­ne­ri­schen Korb zap­peln. Nach dem FC Bay­ern Mün­chen (18,6) bege­hen die Wöl­fe im Schnitt pro Par­tie die wenigs­ten Fouls (20,3).

So wie die Bam­ber­ger in der letz­ten Sai­son, gehen die Wöl­fe in die­ser Spiel­zeit neben der BBL auch in der Euro­pean North Bas­ket­ball League an den Start. Vier Spie­le hat man hier bis­lang absol­viert: alle wur­den gewon­nen. In Bris­tol bei den Fly­ers sieg­te man mit 93:76, gegen die Let­ten von Val­mie­ra Glass Via gewann man mit 89:69. Im nor­we­gi­schen Fyl­lin­gen hat­te man mit 107:64 kei­ne Mühe, eben­so wenig wie gegen die Esten von Tal Tech, die man mit 84:57 besiegte.

Charles Cal­li­son, der Anfüh­rer der Wöl­fe, konn­te sei­nen Punk­te­schnitt im Ver­gleich zum Vor­jahr um rund 50 Pro­zent stei­gern und bringt es bei gleich­ge­blie­be­ner Spiel­zeit (etwas über 28 Minu­ten) in die­sem Jahr auf 15,1 Zäh­ler pro Par­tie. Sei­ne Sai­son-Best­leis­tung von 30 Punk­ten stell­te der in Kali­for­ni­ern gebo­re­ne US-Ame­ri­ka­ner erst am letz­ten Spiel­tag in der Par­tie gegen Chem­nitz auf.

Jure Pla­ni­nic ist der bes­te Reboun­der im Team des MBC. Der 2,06 Meter gro­ße Kroa­te schnappt sich durch­schnitt­lich 7,3 Rebounds pro Spiel. Er kam vom bul­ga­ri­schen Meis­ter Ril­ski Sport­ist zum MBC, wo er einen Zwei­jah­res­ver­trag unter­schrieb. Zudem erzielt der Big Man durch­schnitt­lich 10,3 Punk­te und agiert mit einer Effek­ti­vi­tät von 13,5.

Auch bei den Assists führt Charles Cal­li­son das Team an. 4,4 sei­ner Päs­se füh­ren zu Punk­ten für den MBC. Der 31-Jäh­ri­ge sucht aber doch eher selbst den Abschluss, was nicht nur sein Punk­te­schnitt ver­mu­ten lässt. Auch die Anzahl sei­ner Drei­er­ver­su­che pro Par­tie ist ein Indiz hier­für. Fast 7 Wür­fe von jen­seits der 6,75-Meter-Linie nimmt der Point Guard der Wei­ßen­fel­ser im Schnitt pro Spiel.

Er führt zwar kei­ne der oben ange­führ­ten Sta­tis­ti­ken an, ist aber ins­ge­samt der effek­tivs­te Spie­ler im Team von Head Coach Ramon­di­no. Khy­il Tho­mas über­zeugt mit 11,5 Punk­ten, 4,9 Rebounds, 4,3 Assists und 1,4 Ste­als. So bringt es der aus der Tür­kei von Pet­kim Spor über die Cal­ga­ry Sur­ge in der Cana­di­an Eli­te Bas­ket­ball League gekom­me­ne Guard auf einen Effek­ti­vi­täts­wert von 14,5.

BBL-Pokal

BMA365 Bam­berg Bas­kets sie­gen beim MBC und ste­hen im Pokal-Viertelfinale

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben die Run­de der letz­ten acht Teams im BBL-Pokal erreicht. Im Ach­tel­fi­na­le sieg­te das Team von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend beim SYNTAINICS MBC mit 105:78 (50:46) und warf so den Titel­ver­tei­di­ger aus dem Rennen.

Vor 1.750 Zuschau­ern in der Stadt­hal­le in Wei­ßen­fels gaben die Bam­ber­ger dem Spiel im drit­ten Vier­tel die ent­schei­den­de Wen­dung. Mit 33:16 gewann man den drit­ten Abschnitt, zog somit auf über 20 Punk­te davon und füg­te den Sach­sen-Anhal­tern am Ende die ers­te Nie­der­la­ge der neu­en Sai­son zu.

Über­ra­gen­der Akteur auf Sei­ten des MBC war Charles Cal­li­son mit 29 Punk­ten. Tops­corer der Bam­ber­ger war Cobe Wil­liams mit 22 Punk­ten. Auch Mann­schafts­ka­pi­tän Ibi Wat­son (19p./7r./5a.), Zach Ens­min­ger (9p./7r./5a.) und Richard Bal­int (9p./6a.) wuss­ten zu überzeugen.

Auf wen die BMA365 Bam­berg Bas­kets im Pokal-Vier­tel­fi­na­le nun tref­fen wer­den, ent­schei­det sich am Mon­tag­abend, wenn im Nach­gang der Par­tie zwi­schen Mün­chen und Braun­schweig die nächs­te Pokal-Run­de aus­ge­lost wer­den wird.

Bei­de Mann­schaf­ten kamen gut in die­ses Pokal­spiel und es ent­wi­ckel­te sich schnell ein offe­ner Schlag­ab­tausch (7:7/4.). Wäh­rend Mar­cus Fos­ter und Charles Cal­li­son (je 5 Punk­te) die Wöl­fe führ­ten (9:10/6.), waren es bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets vor allem Ibi Wat­son und Zach Ens­min­ger, die den Takt vor­ga­ben. Absetz­ten aber konn­te sich im ers­ten Abschnitt kei­nes der bei­den Teams und so ende­te das ers­te Vier­tel mit 18:18 unentschieden.

Im zwei­ten Vier­tel ging es dann buch­stäb­lich hin und her. Zunächst leg­ten die Bam­ber­ger vor (23:18/12.), doch kei­ne Minu­te spä­ter lagen die Gast­ge­ber wie­der in Front (23:26/13.). Das Team von Anton Gavel ließ sich aber nicht aus dem Kon­zept brin­gen. Auch das drit­te Foul gegen EJ Onu hat­te kei­ne Aus­wir­kun­gen, da Finn Dönt­gens sei­ne Sache rich­tig gut mach­te. Gleich im ers­ten Angriff nach sei­ner Ein­wechs­lung voll­ende­te er nach Anspiel von Ibi Wat­son und setz­te damit den Start­punkt für einen Bam­ber­ger 10:0‑Run (35:27/16.). Die Wöl­fe aber hat­ten ja einen Charles Cal­li­son in ihren Rei­hen. Der US-ame­ri­ka­ni­sche Point Guard ver­senk­te zwei Drei­er und führ­te mit ins­ge­samt 20 Zäh­lern in der ers­ten Halb­zeit sein Team wie­der her­an (37:37/17.). Ibi Wat­son ant­wor­te­te eben­falls mit einem Drei­er und die Bam­ber­ger behiel­ten bis zur Pau­se stets knapp die Nase vor­ne. Den 50:46-Halbzeitstand erziel­te erneut Ibi Wat­son per Drei­er. Sein Wurf von jen­seits der 6,75-Meter-Linie schlug mit der Halb­zeit­si­re­ne im Wöl­fe-Korb ein und sorg­te noch­mals für ordent­lich Stim­mung im bes­tens gefüll­ten Gäs­te-Block hin­ter der Bam­ber­ger Mannschaftsbank. 


„Das ist ein Spiel, auf dem wir auf­bau­en müssen“

Wie die Feu­er­wehr kamen die Bam­ber­ger dann aus der Halb­zeit­pau­se. 2:12 Minu­ten waren in der zwei­ten Hälf­te gera­de ein­mal gespielt, als die BMA365 Bam­berg Bas­kets nach einem 11:0‑Start ins drit­te Vier­tel mit 61:46 (23.) in Füh­rung gin­gen. Wöl­fe-Coach Mar­co Ramon­di­no ließ das Spiel aber den­noch erst ein­mal wei­ter­lau­fen und erst gut zwei Minu­ten spä­ter hol­te er sein Team zur Aus­zeit vom Par­kett. Die Bam­ber­ger lagen zu die­sem Zeit­punkt mit 71:52 vor­aus (25.) und tra­fen auch wei­ter­hin aus­ge­zeich­net aus der Distanz. Richard Bal­int und Cobe Wil­liams waren nicht zu brem­sen und nach dem Korb von EJ Onu betrug der Vor­sprung kurz vor Ende des drit­ten Vier­tels bereits sat­te 23 Punk­te (83:60). 

Auch im Schluss­ab­schnitt lie­ßen die Bam­ber­ger nicht mehr locker. Aus­tin Crow­ley traf von der Frei­wurf-Linie und sorg­te beim 89:62 (32.) für die höchs­te Füh­rung des Abends. Wie schon das gesam­te Spiel über lief der Ball auf Bam­ber­ger Sei­te immer wie­der gedul­dig durch die eig­nen Rei­hen und man erspiel­te sich so gute Abschlüs­se, die letzt­lich zu einem deut­lich und abso­lut ver­dien­ten 105:78-Erfolg beim MBC führ­ten. 25 Assists bei nur zehn Ball­ver­lus­ten waren der Beweis für das her­vor­ra­gen­de Team­play der BMA365 Bam­berg Bas­kets, das sich auch in den star­ken Wurf­quo­ten wider­spie­gel­te. Ibi Wat­son blieb bis zum Ende kom­plett ohne Fehl­wurf. Cobe Wil­liams traf alle sei­ne sechs Drei­punk­te­wür­fe. Mit sei­nem Drei­er zum 101:74 (38.) sorg­te Adri­an Pet­ko­vić dafür, dass letzt­lich alle 11 Bam­ber­ger Spie­ler Punk­te zum 105:78-Erfolg bei­getra­gen hatten.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Ein­zug ins Vier­tel­fi­na­le. Ich glau­be, wir haben teil­wei­se defen­siv gut aus­ge­se­hen – zum Bei­spiel im drit­ten Vier­tel oder auch in Pha­sen der ers­ten Halb­zeit. Dort konn­ten wir uns auch ein­fa­che Punk­te erar­bei­ten. Klar hilft es, wenn man Wür­fe trifft. Vor allem in der zwei­ten Halb­zeit sind uns schwie­ri­ge Wür­fe gut gelun­gen. Charles Cal­li­son haben wir lei­der nicht unter Kon­trol­le bekom­men, aber ich glau­be, wir haben trotz­dem gut gere­boun­det und 25 Assists für uns spre­chen Bän­de. Unse­re Ball­be­we­gung war auch gut. Das ist ein Spiel, auf dem wir auf­bau­en müs­sen“, resü­mier­te Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

BBL-Pokal

Dies­mal kreu­zen sich die Wege schon im Achtelfinale

Nach­dem man sich in der Vor­sai­son im Fina­le des BBL-Pokals gegen­über­stand, tref­fen der SYNTAINICS MBC und die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die­sem Jahr bereits im Ach­tel­fi­na­le des Pokal-Wett­be­werbs aufeinander.

Wie schon beim End­spiel im Febru­ar haben auch dies­mal die Wöl­fe in der Stadt­hal­le Wei­ßen­fels Heim­recht. Tip-Off zur Neu­auf­la­ge ist am Sams­tag­abend um 20:00 Uhr. „Wir rei­sen zu einer in zwei Wett­be­wer­ben bis­lang noch unge­schla­ge­nen Mann­schaft, die im Moment mit unglaub­lich viel Selbst­ver­trau­en spielt. Was sie aus­zeich­net, ist ihre Defen­si­ve. Hier sind sie aktu­ell die zweit­bes­te Mann­schaft der gesam­ten Liga. Auch offen­siv wis­sen sie, wo ihre Stär­ken lie­gen“, weiß Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Bei sol­chen Do-or-die-Spie­len ist es enorm wich­tig, mit brei­ter Brust auf­zu­tre­ten. Auch weil es die Neu­auf­la­ge des End­spiels und noch dazu am glei­chen Ort ist, haben wir uns defi­ni­tiv vor­ge­nom­men, vie­les bes­ser zu machen als beim letz­ten Spiel in München.“

In ihrem Erst­run­den-Match konn­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets in Ham­burg bei den Veo­lia Towers gewin­nen. Ange­führt von Cobe Wil­liams (25 Punk­te) sieg­te man mit 94:89 und zog so in die nächs­te Run­de ein, für die jene Rei­se nach Wei­ßen­fels bereits vor­her fest­stand. Nach­dem der MBC die Vor­sai­son auf Tabel­len­po­si­ti­on acht abge­schlos­sen hat­te, stei­gen die Wöl­fe erst jetzt im Ach­tel­fi­na­le in den Pokal­wett­be­werb ein. Für die Sie­ger der Ach­tel­fi­nal-Par­tien geht es am 15. und 16. Novem­ber mit dem Vier­tel­fi­na­le wei­ter. Wer es dann mit wem zu tun bekommt, wird im Anschluss an die Par­tie des FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig am Mon­tag­abend ausgelost.

Natür­lich geht der Blick in nahe­zu allen Vor­be­rich­ten auf die­ses Ach­tel­fi­na­le zurück auf den 16. Febru­ar und das Pokal-End­spiel der Vor­sai­son. Mit 87:97 hat­ten die Bam­ber­ger damals das Nach­se­hen gegen den MBC, der in eige­ner Hal­le sei­nen ers­ten natio­na­len Titel­ge­winn fei­ern konn­te. Auch in die­ser Sai­son stan­den sich bei­de Mann­schaf­ten schon ein­mal gegen­über, und zwar im jeweils ers­ten Vor­be­rei­tungs­spiel. In der SWH.arena in Hal­le sieg­te die Mann­schaft von Anton Gavel damals mühe­los, jedoch fehl­ten auf bei­den Sei­ten etli­che Spie­ler. Wäh­rend die Wei­ßen­fel­ser ohne Spen­cer Rea­ves, Khy­ri Tho­mas, Ste­phon Jelks und Bazo­u­ma­na Koné (sein Ver­trag beim MBC wur­de auf­ge­löst und erst vor weni­gen Tagen für ihn der fin­ni­sche Natio­nal­spie­ler Pert­tu Blom­gren nach­ver­pflich­tet) aus­kom­men muss­ten, fehl­ten auf Bam­ber­ger Sei­te vor rund zwei Mona­ten EJ Onu, Richard Bal­int und Moritz Krimmer.

Aus­ge­zeich­net ist der MBC in die neue Spiel­zeit gestar­tet. Nach vier Spiel­ta­gen ste­hen die Wei­ßen­fel­ser noch unge­schla­gen an der Tabel­len­spit­ze. Dem 93:85-Auswärtserfolg in Ham­burg ließ man einen 84:77-Heimsieg gegen Bonn fol­gen. Auch bei RASTA Vech­ta konn­te man sich mit 96:83 durch­set­zen. Für das bis­her wohl dicks­te Aus­ru­fe­zei­chen sorg­ten die Wöl­fe dann am letz­ten Spiel­tag, als sie in eige­ner Hal­le auch den Vize­meis­ter aus Ulm bezwin­gen konn­te. Pla­ni­nic, Fos­ter, Tho­mas, Welp und Cal­li­son punk­te­ten beim 75:71-Erfolg alle­samt zweistellig.

Die Rol­le von John Bryant (38 Jah­re – C – 2,11 m) ist unter Head Coach Mar­co Ramon­di­no klei­ner gewor­den. Der BBL-MVP der Jah­re 2012 und 2013 wur­de bis­lang nur in zwei Spie­len ein­ge­setzt (8:17 Minu­ten Ein­satz­zeit). Hier aber lie­fer­te der in Kali­for­ni­en gebo­re­ne Deutsch-Ame­ri­ka­ner nicht zuletzt auf­grund sei­nes unglaub­lich wei­chen Hand­ge­len­kes sowie sei­ner Erfah­rung aus mitt­ler­wei­le 531 Bun­des­li­ga-Spie­len kon­stant ab.

Auch einen in Bam­berg noch bes­tens bekann­ten Spie­ler haben die Wei­ßen­fel­ser in Sach­sen-Anhalt hal­ten kön­nen. Spen­cer Rea­ves (29 Jah­re – SG – 1,91 m), in der Sai­son 2022/​/​23 in Freak City aktiv, kom­plet­tiert neben Cal­li­son, Bryant und Rou­ti­nier Akeem Var­gas (35 Jah­re – SF – 1,92 m) das Quar­tett der Leit­wöl­fe, die das Team anfüh­ren sollen.


MBC seit 2017 wie­der in der BBL

Nach den Abgän­gen vie­ler Leis­tungs­trä­ger aus der Vor­sai­son, wie Micha­el Devoe (jetzt Türk Tele­kom), Mar­tin Breu­nig (jetzt SLUC Nan­cy Bas­ket), Ty Bre­wer (jetzt NINERS Chem­nitz) und Tyren John­son (jetzt Dora­dos de Chi­hua­hua), wur­de in Wei­ßen­fels neu besetzt. Unter den Kör­ben hat man sich mit Jure Pla­ni­nic (25 Jah­re – C – 2,06 m) ver­stärkt. Der Kroa­te kam aus Bul­ga­ri­en von Meis­ter Ril­ski Sport­ist Samo­kov und unter­schrieb beim MBC einen Zweijahresvertrag.

Eben­falls neu im Team ist Khy­ri Tho­mas (29 Jah­re – SG – 1,91 m). Der ath­le­ti­sche US-Ame­ri­ka­ner ist ein abso­lu­ter All­roun­der und besticht in der BBL mit sei­nen aktu­el­len Sta­tis­ti­ken: 12,5 Punk­te, 5,8 Rebounds, 5,5 Assists bei einer Effek­ti­vi­tät von 17,8.

Mit Col­lin Welp (26 Jah­re – PF – 2,06 m) haben die Wöl­fe ihre deut­sche Rota­ti­on ver­stärkt. Nach Würz­burg und Göt­tin­gen ist der MBC bereits sei­ne drit­te Sta­ti­on in der BBL, wo er sich mit im Schnitt 11,3 Punk­ten und 5,8 Rebounds ganz offen­sicht­lich bereits pudel­wohl fühlt. Neben Rück­keh­rer Ste­phon Jelks (29 Jah­re – PF – 1,98 m), Kre­si­mir Nikić(26 Jah­re – C – 2,13 m) und RJ Gunn (26 Jah­re – PF – 2,01 m) ist auch Pert­tu Blom­gren (24 Jah­re – PG – 1,95 m) neu im Team. Der Fin­ne kam erst kürz­lich nach Wei­ßen­fels und könn­te am Sams­tag gegen die BMA365 Bam­berg Bas­kets sein Debut geben. Dann müss­te jedoch ein ande­rer Spie­ler ohne deut­schen Pass aus­set­zen, denn aktu­ell hat der MBC derer sie­ben im Kader.

Alles hat sei­ne zwei Sei­ten, so auch der Erfolg. Nach dem Pokal­sieg und der Play­off-Qua­li­fi­ka­ti­on der Wöl­fe in der letz­ten Sai­son, plopp­ten nicht nur die Spie­ler auf dem Radar ande­rer Mann­schaf­ten in Euro­pa auf. So ging es dem MBC auch mit Head Coach Janis Gai­li­tis, der infol­ge einer Aus­stiegs­klau­sel in sei­nem Ver­trag den Club in Rich­tung Frank­reich zu SIG Stras­bourg ver­las­sen hat. Ersatz für den Let­ten kam aus Ita­li­en mit dem 42-jäh­ri­gen Mar­co Ramon­di­no. Vor sei­nem Enga­ge­ment in Wei­ßen­fels coach­te er den ita­lie­ni­schen Erst­li­gis­ten Givo­va Bas­ket Sca­fa­ti. Bereits seit meh­re­ren Jah­ren war er auch für den ita­lie­ni­schen Ver­band als Assis­tenz- und Head Coach der U16‑, U18‑, U20- und A2-Natio­nal­mann­schaft tätig. Seit Anfang Okto­ber ist Ramon­di­no nun Assistant Coach der ita­lie­ni­schen A‑Nationalmannschaft um Chef­trai­ner Luca Ban­chi. „Die Beru­fung zum Assis­tenz­trai­ner der Natio­nal­mann­schaft emp­fin­de ich als gro­ße Aus­zeich­nung und Ehre. Ich bin Luca Ban­chi und dem Ver­band dank­bar, dass sie mich aus­er­wählt haben. So wirk­lich kann ich es noch gar nicht rea­li­sie­ren“, sag­te Ramon­di­no zu sei­ner Berufung.

Der MBC, also der Mit­tel­deut­sche Bas­ket­ball Club, geht seit 2019 als SYNTAINICS MBC in der BBL an den Start. Nach dem Gewinn der Meis­ter­schaft in der ProA stieg man 2017 erneut in die BBL auf und spielt seit­her im Ober­haus. In die­ser Sai­son gehen die Wöl­fe auch inter­na­tio­nal an den Start und spie­len in der Euro­pean North Bas­ket­ball League. Auch hier konn­te man sich bis­lang schad­los hal­ten und gewann in eig­ner Hal­le sein bis­her ein­zi­ges Spiel mit 84:57 gegen die Esten von Tal Tech aus Tal­linn. Seit der Sai­son 2022/​/​23 und dem Zusam­men­schluss mit dem Damen-Bun­des­li­gis­ten SV Hal­le hat der MBC auch eine Damen­mann­schaft, die seit die­ser Spiel­zeit nun auch – wie die Her­ren – unter dem Namen SYNTAINICS MBC am Spiel­be­trieb teilnimmt.

Vor­be­rei­tungs­spiel

BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen in Hal­le gegen den MBC

Nach gut einer Woche in der Sai­son­vor­be­rei­tung haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihr ers­tes Test­spiel gewon­nen. In der SWH.arena in Hal­le besieg­ten die Bam­ber­ger am Sams­tag­abend den SYNTAINICS MBC deut­lich mit 87:63 (50:29).

Neben Moritz Krim­mer (ver­letzt) und Richard Bal­int (Natio­nal­mann­schaft) hat­te Head Coach Anton Gavel auch kurz­fris­tig auf Cen­ter­spie­ler EJ Onu ver­zich­ten müs­sen. Der US-Ame­ri­ka­ner wur­de vor­sichts­hal­ber geschont und kam nicht zum Ein­satz. Bes­ter Scorer im Team aus Freak City war Demar­cus Demo­nia mit 17 Punkten.

„Der ers­te Ein­druck, den wir heu­te Abend hier abge­lie­fert haben, war schon ganz okay. Es war aber erst unser ers­tes Vor­be­rei­tungs­spiel und natür­lich haben wir noch eine Men­ge zu tun, bis es dann wirk­lich in die Sai­son gehen wird. Für ein ers­tes Test­spiel hat das aber schon gepasst und den Ton vor­ge­ge­ben, in wel­che Rich­tung es gehen muss“, beton­te Cen­ter EJ Onu.

Die Bam­ber­ger star­te­ten mit viel Tem­po in die­ses Test­spiel und über­nah­men gleich die Füh­rung. Vor allem von jen­seits der 6,75-Meter-Linie hat­te man zu Beginn ein hei­ßes Händ­chen. Zudem stand auch die Ver­tei­di­gung sicher und so lag man bereits nach dem ers­ten Abschnitt zwei­stel­lig in Front (27:14).

Das zwei­te Vier­tel ver­lief dann ähn­lich wie schon das ers­te. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets blie­ben aggres­siv in der Defen­si­ve, drück­ten wei­ter aufs Tem­po und konn­ten so ihren Vor­sprung kon­ti­nu­ier­lich aus­bau­en. Auch ohne Onu und Krim­mer hat­te man im Rebound-Duell zur Pau­se mit 24:23 die Nase vor­ne und führ­te beim Gang in die Kabi­nen mit 50:29.

Auch nach dem Sei­ten­wech­sel domi­nier­ten die Bam­ber­ger das Gesche­hen auf dem Par­kett. Die Schreck­se­kun­de unmit­tel­bar nach Wie­der­be­ginn, als sich Dani­el Kep­pe­l­er nach einem Rebound den Fuß ver­trat, war glück­li­cher­wei­se nicht so schlimm. Der gebür­ti­ge Nürn­ber­ger konn­te nach kur­zer Behand­lungs­pau­se wei­ter­spie­len und Head Coach Anton Gavel somit auch wei­ter­hin viel durch­wech­seln, was dem Spiel sei­nes Teams sehr gut zu tun schien. Die Mann­schaft um ihre bei­den Tops­corer Demar­cus Demo­nia und Cobe Wil­liams wirk­te ins­ge­samt deut­lich fri­scher als die Wöl­fe und zog nach drei­ßig Minu­ten bis auf 74:43 davon.

Bis auf 80:46 (34.) erhöh­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets im Schluss­ab­schnitt ihre Füh­rung, ehe der MBC in der zwei­ten Hälf­te des vier­ten Abschnitts den Rück­stand noch­mals um zehn Zäh­ler ver­rin­gern konn­te. Am Ende stand ein sou­ve­rä­ner 87:63-Testspielsieg für das Team von Anton Gavel auf der Anzei­ge­ta­fel, bei dem ins­ge­samt fünf Spie­ler zwei­stel­lig scorten.

BBL-Pokal

Bam­berg Bas­kets unter­lie­gen Syn­tai­nics MBC im Pokalfinale

Der Traum vom sieb­ten Pokal­sieg in der Ver­eins­ge­schich­te ist für Bam­bergs Bun­des­li­ga Bas­ket­bal­ler nicht in Erfül­lung gegan­gen. Im Fina­le des Top Four um den BBL-Pokal unter­la­gen die Bam­berg Bas­kets am Sonn­tag­nach­mit­tag gegen den Syn­tai­nics MBC mit 87:97 (39:50).

In der mit 3.000 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten Wei­ßen­fel­ser Stadt­hal­le lagen die Wöl­fe stets in Füh­rung und konn­ten am Ende mit dem Pokal­sieg ihren größ­ten Erfolg der Club­ge­schich­te seit dem Gewinn des FIBA Euro­pe Cups vor 21 Jah­ren feiern.

Micha­el Devoe avan­cier­te im Fina­le mit 27 Punk­ten zum Tops­corer und wur­de zum wert­volls­ten Spie­ler des Tur­nier-Wochen­en­des gewählt.


11-Punk­te-Rück­stand zur Halbzeit

Die Gast­ge­ber benö­tig­ten nicht lan­ge, um in ihren Rhyth­mus aus dem Halb­fi­nal-Sieg gegen den FC Bay­ern zurück­zu­fin­den. 2:18 Minu­ten waren gera­de ein­mal gespielt, als Mar­tin Breu­nig per Dun­king mit dem drit­ten MBC-Abschluss in der Bam­ber­ger Zone für das 0:6 sorg­te. Per Alley-Oop von Filip Sta­nić kamen dann auch die Bam­ber­ger zu ihren ers­ten Zäh­lern in die­sem Fina­le (2:6/3.). Ronal­do Segu ver­kürz­te auf 5:6 (4.). Das Bam­ber­ger Spiel in die­sem ers­ten Abschnitt aller­dings zu feh­ler­haft (8 Ball­ver­lus­te allein im ers­ten Vier­tel). Zudem hat­te man gro­ße Pro­ble­me, den MBC beim Atta­ckie­ren des Kor­bes unter Kon­trol­le zu brin­gen und so setz­ten sich die Wöl­fe leicht ab (5:13/6.). Nach der hier fol­gen­den Aus­zeit von Anton Gavel lief es für sein Team nun bes­ser. Drei­er von Ronal­do Segu und Moritz Krim­mer sowie zwei ver­wan­del­te Frei­wür­fe von Kyle Lof­ton bedeu­te­ten den 13:13 Aus­gleich (7.). Mit Drei­ern von Ivan Tka­chen­ko und Micha­el Devoe kon­ter­te der MBC jedoch eis­kalt und ging nach einem 15:4‑Run zum Ende des Vier­tels mit einer deut­li­chen Füh­rung in die ers­te Vier­tel­pau­se (17:28).

Mit einem wei­te­ren Ball­ver­lust began­nen die Bam­ber­ger das zwei­te Vier­tel und so hat­te man nach gera­de ein­mal zwölf gespiel­ten Minu­ten bereits zehn Tur­no­ver in der Sta­tis­tik ste­hen. Bis Mit­te des zwei­ten Vier­tels blieb der Rück­stand kon­stant (27:38/15.). Charles Cal­li­son bau­te den Vor­sprung für den MBC dann per Drei­er zwi­schen­zeit­lich auf 15 Zäh­ler aus (29:44/17.). Zur Pau­se waren es dann aber wie­der die elf Punk­te wie schon zum Ende des ers­ten Abschnitts (39:50).


„Wir haben das Spiel im ers­ten Vier­tel verloren“

Im ers­ten Angriff nach der Halb­zeit­pau­se hat­ten die Bam­ber­ger gleich drei­mal die Chan­ce, den Rück­stand wie­der in den ein­stel­li­gen Bereich zu drü­cken, doch kei­ner der drei Distanz­wür­fe (2x Locke & Krim­mer) woll­te fal­len. Statt­des­sen ver­senk­te Spen­cer Rea­ves den Ball auf der Gegen­sei­te von jen­seits der 6,75-Meter-Linie zum 39:53 (22.). Bam­berg kämpf­te, doch immer, wenn man auf Bas­kets-Sei­te dach­te, man könn­te jetzt wie­der etwas auf­schlie­ßen, leg­te der MBC kalt­blü­tig nach. So zum Bei­spiel nach dem Korb von Micha­el Devoe zum 55:70 (28.). In weni­ger als einer Minu­te hat­ten die Bas­kets wie­der auf 60:70 (29.) ver­kürzt, ehe Devoe und Cal­li­son per Buz­zer­bea­ter-Drei­er den Bam­ber­ger Rück­stand wie­der auf 60:75 nach dem drit­ten Vier­tel erhöhten.

Das Momen­tum zu Beginn des Schluss­ab­schnitts nun ganz klar auf Sei­ten der Wöl­fe, die so auf 66:85 (32.) wei­ter davon­zo­gen. Die Bam­ber­ger aber kämpf­ten wei­ter und kamen ange­feu­ert von ihren tol­len Fans noch­mals zurück. Moritz Krim­mers Drei­er brach­te die Bas­kets auf 76:87 (34.) her­an, doch aber­mals gelang es trotz meh­re­rer Chan­ce zunächst nicht, den Rück­stand unter zehn Zäh­ler zu brin­gen. 5:13 Minu­ten vor Schluss gelang das dann Filip Sta­nić (78:87), doch die Wöl­fe kon­ter­ten erneut zum 80:94 (38.). Sicher­lich noch ein­mal so rich­tig span­nend wäre es gewor­den, wäre die Ent­schei­dung der Schieds­rich­ter im Angriff des MBC direkt nach dem Drei­er von KeyShawn Fea­zell zum 85:94 eine ande­re gewe­sen. Kyle Lof­ton hat­te hier Mich­ale Devoe zunächst den Ball aus der Hand gespielt. Der Bam­ber­ger ging dem frei­en Ball hin­ter­her und kam zu Fall. Für Dyn-Exper­ten Hei­ko Schaffart­zik die Situa­ti­on ein ganz kla­res unsport­li­ches Foul von Devoe, doch es gab kei­nen Foul­pfiff. Statt­des­sen soll der zu Boden stür­zen­de Kyle Lof­ton sogar bereits Ball­kon­trol­le gehabt haben, was eine Kor­rek­tur der Shot­clock zufol­ge hat­te und den MBC unver­ständ­li­cher­wei­se erneut in Ball­be­sitz brach­te. Die Wöl­fe spiel­ten die geschenk­te fri­sche Shot­clock hier gedul­dig her­un­ter und lie­ßen sich letzt­lich nicht mehr in Bedräng­nis brin­gen. „Glück­wunsch an mei­nen Kol­le­gen Janis Gai­li­tis für die­sen abso­lu­ten ver­dien­ten Sieg heu­te im Fina­le und zum Gewinn des Pokals. Wir haben das Spiel im ers­ten Vier­tel ver­lo­ren. Wir konn­ten nicht an die Defen­siv­leis­tung aus dem gest­ri­gen Halb­fi­na­le anknüp­fen“, resü­mier­te Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wir woll­ten häss­lich spie­len, auch das ist uns nicht gelun­gen. Zudem hat­ten wir acht Ball­ver­lus­te allein im ers­ten Vier­tel. Wir lagen kein ein­zi­ges Mal in Füh­rung. Mehr gibt es eigent­lich nicht zu sagen.“

Bas­ket­ball Top Four

Bam­berg Bas­kets ste­hen im Pokal-Endspiel

Die Bam­berg Bas­kets haben ihr Halb­fi­na­le beim Top Four gewon­nen und ste­hen damit heu­te Nach­mit­tag im Fina­le. In der mit 3.000 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten Stadt­hal­le in Wei­ßen­fels besieg­ten die Bam­ber­ger die SKYLINERS FRANKFURT mit 76:63 (35:31) und spie­len somit um den BBL-Pokal.

Bes­ter Scorer auf Bam­ber­ger Sei­te gegen die Hes­sen war Ibra­him Wat­son mit 20 Punk­ten, gefolgt von Ronal­do Segu und KeyShawn Fea­zell mit je 16 Zäh­lern. Erfolg­reichs­ter Wer­fer der Frank­fur­ter war Jor­dan Theo­do­re mit 13 Punkten.

Geg­ner der Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel im Fina­le heu­te um 16:00 Uhr ist der SYNTAINICS MBC. Die Wei­ßen­fel­ser hat­ten sich in ihrem Semi­fi­na­le gegen den FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball mit 95:93 durch­set­zen können.

Knap­pe Füh­rung zur Halbzeit

Es dau­er­te einen Moment, ehe die ers­ten Punk­te in die­sem zwei­ten Halb­fi­na­le fal­len woll­ten. Nach je zwei Fehl­ver­su­chen war es Noah Locke, der mit sei­nen ein­zi­gen bei­den Zäh­lern in die­ser Par­tie die ers­ten Punk­te des Spiels erziel­te. Die Frank­fur­ter ver­such­ten ihr Glück aus der Distanz und nach Drei­ern von Jor­dan Theo­do­re und David Muen­kat gin­gen die Hes­sen in Füh­rung (4:6/3.). Die Bam­ber­ger Ant­wort kam von Ronal­do Segu. Per Drei­er und sei­nen Punk­ten fünf, sechs und sie­ben stell­te er auf 13:9 (7.). Die Hes­sen schlos­sen jedoch umge­hen wie­der auf (13:12/7.), ehe Ibi Wat­son und KeyShawn Fea­zell mit je 5 Punk­ten ihr Team 23 Sekun­den vor dem Ende des ers­ten Vier­tels erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung brach­ten (23:12/10.). Den Schluss­punkt in die­sem ers­ten Abschnitt setz­te Frank­furts Neu­zu­gang Mar­cus Domask. Mit sei­nem bereits zwei­ten Drei­er sorg­te der US-Ame­ri­ka­ner für das 25:13 nach dem ers­ten Viertel.

Mit einem wei­te­ren Drei­er von KeyShawn Fea­zell star­te­ten die Bam­ber­ger ins zwei­te Vier­tel. Kyle Lof­ton erhöh­te auf 28:15 (12.) und die Mann­schaft von Anton Gavel konn­te zunächst ihren zwei­stel­li­gen Vor­sprung hal­ten (30:20/14.). In nicht ein­mal 80 Sekun­den spiel­ten sich die SKYLINERS mit einem 8:0‑Lauf aber wie­der her­an (30:28/15.) und es folg­te eine Bam­ber­ger Aus­zeit. Im Anschluss sorg­ten ein Dunk von Filip Sta­nić, ein Korb­le­ger von Kyle Lof­ton sowie ein Frei­wurf­punkt von Adri­an Pet­ko­vić erst ein­mal wie­der für etwas mehr Abstand (35:28/17.). Viel Zähl­ba­res pas­sier­te in den noch zu spie­len­den 3:15 Minu­ten bis zur Pau­se dann nicht mehr. 12 Sekun­den vor der Halb­zeit-Sire­ne war es Frank­furts Kama­ka Hepa, des­sen Drei­er für den 35:31-Pausenstand sorgte.


„Wir sind heu­te auch recht aggres­siv zum Korb gegangen“

Der Start in die zwei­te Hälf­te gehör­te den Bam­ber­gern. Ein­zig­ar­tig von über 500 Schlach­ten­bumm­lern aus Freak City ange­feu­ert, setz­ten sich die Bas­kets mit einem stark spie­len­den Ibi Wat­son schnell wie­der ab (40:31/21.). Bran­don Hor­vath dunk­te noch zwei Punk­te dazu (42:31/22.), wobei er aller­dings auf dem Weg zum Korb Ronal­do Segu unglück­lich mit dem Ellen­bo­gen im Gesicht traf. Der Bam­ber­ger Spiel­ma­cher muss­te zwar vom Feld (kam knapp vier Minu­ten spä­ter aber wie­der zurück ins Spiel), sein Team aber blieb wei­ter in Füh­rung. 50:36 (25.) lagen die Bam­ber­ger Mit­te des drit­ten Abschnitts in Füh­rung, ehe die Hes­sen nach dem Drei­er von Jacob Knauf zum 52:45 (28.) wie­der etwas auf­schlie­ßen konn­ten. Näher aber ließ man den Geg­ner nicht her­an­kom­men und nach zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von KeyShawn Fea­zell lag man 58:49 nach dem drit­ten Vier­tel vorne.

Auch der Schluss­ab­schnitt war von der Ver­tei­di­gung geprägt. 3:25 Minu­ten waren bereits von der Spiel­uhr, da hat­te sich nach zwei Punk­ten für Bam­berg und vier Zäh­lern für Frank­furt nur wenig auf der Anzei­gen­ta­fel getan (60:53/34.). Dann aber folg­te der bes­te Lauf der Bam­ber­ger. Nach einem 11:0‑Run lag man knapp vier Minu­ten vor der Schluss­si­re­ne mit 71:53 (37.) in Füh­rung, hat­te nun alles im Griff und ließ sich den Sieg und den damit ver­bun­de­nen Final­ein­zug nicht mehr neh­men. Am Ende sieg­ten die Bam­berg Bas­kets ver­dient mit 76:63 und for­dern im End­spiel nun den SYNTAINICS MBC im Kampf um den BBL-Pokal heraus.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Es war das Spiel, so wie wir es haben woll­ten. So im 60-er- /​70-er-Bereich ist es, wo wir uns am wohls­ten füh­len und auch die größ­ten Chan­cen haben, ein Spiel zu gewin­nen. Wenn wir mit unse­rem Geg­ner ver­su­chen Run & Gun zu spie­len, dann sehen wir schlecht aus“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Das haben wir erst vor ein paar Tagen erlebt. Wir sind heu­te auch recht aggres­siv zum Korb gegan­gen und so auch dann auch oft an die Frei­wurf­li­nie gekom­men. Es war gut, dass wir eben nicht nur von außen gewor­fen haben, son­dern ver­sucht haben, an die Linie zu kom­men. Auch wenn es dann knap­per gewor­den ist, haben wir offen­siv meh­re­re gute Ent­schei­dun­gen getrof­fen. Jetzt sind wir extrem froh, dass wir im Fina­le ste­hen, und jetzt gilt unse­re vol­le Kon­zen­tra­ti­on auf morgen.“

Revan­che geglückt

Bam­berg Bas­kets besie­gen MBC mit 87:69

Mit einer über­zeu­gen­den Leis­tung haben die Bam­berg Bas­kets ihr Heim­spiel des 19. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gegen den SYNTAINICS MBC gewon­nen. Vor 4.385 Zuschau­ern sieg­ten die Bam­ber­ger am Sams­tag­abend in eige­ner Hal­le mit 87:69 (49:31).

Die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel konn­te sich mit dem Heim­sieg für die 94:99-Hinspielniederlage Mit­te Novem­ber in Wei­ßen­fels revan­chie­ren und zudem auch den direk­ten Ver­gleich gegen die Wöl­fe für sich entscheiden.

In der ers­ten Hälf­te gestat­te­te die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung ihrem Geg­ner nur gan­ze 31 Zäh­ler. Waren die Wei­ßen­fel­ser als eines der bes­ten Drei­er-Teams der gesam­ten BBL nach Freak City gekom­men, traf man in der BROSE ARENA nur 8 sei­ner ins­ge­samt 37 Ver­su­che (22 Pro­zent) aus der Distanz. Noah Locke & Co. benö­tig­ten für ihre eben­falls 8 Tref­fer hin­ge­gen nur 26 Ver­su­che (31%). Außer an der Frei­wurf­li­nie hat­ten die Bam­berg Bas­kets die bes­se­ren Wurf­quo­ten. Zudem gewann man das Rebound-Duell (44:38), leis­te­te sich weni­ger Ball­ver­lus­te (7:10) und hat­te eine um Län­gen bes­se­re Team­ef­fek­ti­vi­tät als der Geg­ner (113:80).

Bes­ter Wer­fer des MBC war Ivan Tka­chen­ko mit 16 Punk­ten. Die auf­fäl­ligs­ten Spie­ler der Bam­ber­ger waren Ronal­do Segu (21 Punk­te, 7 Assists) und Filip Sta­nić (18 Punk­te, 9 Rebounds). Auch Youngs­ter Adri­an Pet­ko­vić zeig­te mit 4 Punk­ten, 3 Rebounds und 5 Assists eine star­ke Leistung.


49:31-Führung zur Halbzeit

Die Bam­ber­ger muss­ten gegen den MBC erneut ohne Kars­ten Tad­da und Kevin Wohl­rath aus­kom­men. Den­noch soll­te gegen die Wöl­fe unbe­dingt ein Sieg her und exakt die­sen Wil­len, das Spiel unbe­dingt gewin­nen zu wol­len, spür­ten die Zuschau­er in der BROSE ARENA gleich von Beginn an. Bereits der zwei­te Bam­ber­ger Korb­er­folg ver­deut­lich­te dies sehr anschau­lich, als Filip Sta­nić sei­nen Fehl­wür­fen gleich zwei­mal ganz ener­gisch nach­ging, bis er den Ball zum 4:0 (2.) dann doch noch im Korb der Wöl­fe unter­brin­gen konn­te. Doch auch der MBC kam gut in die Par­tie und hielt dage­gen. Ty Bre­wer brach­te die Gäs­te per Drei­er beim 8:9 (5.) erst­mals in Füh­rung. Wie bereits beim Gast­spiel in Mün­chen schenk­te Head Coach Anton Gavel auch gegen den MBC Youngs­ter Adri­an Pet­ko­vić schon recht früh das Ver­trau­en. Auch der erst 20-Jäh­ri­ge war sofort auf Betriebs­tem­pe­ra­tur. Sein Give-and-go mit Filip Sta­nić in der 7. Spiel­mi­nu­te, wel­ches der Bam­ber­ger Cen­ter mit einem kra­chen­den Dun­king zum 15:11 abschloss, war sicher­lich einer der schöns­ten Kör­be des gesam­ten Spiels und eine Nomi­nie­rung in die Top10 des Spiel­ta­ges wert. Die Gast­ge­ber in die­ser Anfangs­pha­se aggres­siv, sprit­zig und ein­fach den Wöl­fen meist einen Tick vor­aus und so zog man bis kurz vor Ende des Vier­tels bis auf 24:14 davon. Der Schluss­punkt der ers­ten zehn Minu­ten gehör­te aber dem MBC, genau­er gesagt Ty Bre­wer, der aus der rech­ten Spiel­fel­de­cke per Drei­er zum 24:17 nach dem ers­ten Vier­tel traf.

Zum Start ins zwei­te Vier­tel lief die Bam­ber­ger Offen­si­ve zunächst über KeyShawn Fea­zell. Einem star­ken Haken­wurf ließ der Cen­ter wenig spä­ter nach eige­nem Offen­siv­re­bound einen Dunk fol­gen und erhöh­te die Bam­ber­ger Füh­rung wie­der in den zwei­stel­li­gen Bereich (28:17/12.). Die größ­ten Pro­ble­me berei­te­te der Wöl­fe Defen­se jedoch ein ande­rer Bam­ber­ger Spie­ler. Ronal­do Segu war für die MBC-ler kaum ein­zu­fan­gen und nach sei­nem Halb­di­stanz­wurf zum 35:22 (15./Segu hat­te hier bereits 13 Punk­te erzielt) benö­tig­te Gäs­te Coach Gai­li­tis eine wei­te­re Aus­zeit. Den Bam­ber­ger Lauf konn­te sie zunächst jedoch noch nicht stop­pen. Adri­an Pet­ko­vić traf von jen­seits der 6,75-Meter-Linie und erhöh­te den Vor­sprung auf 38:24 (16.). Nun zeig­ten die Wöl­fe auch ein­mal ihre Gefähr­lich­keit. Inner­halb von nur 17 Sekun­den Spiel­zeit waren sie auf 38:29 wie­der dran. Doch Noah Locke ant­wor­te­te prompt mit zwei Drei­ern und 1:54 Minu­ten vor der Pau­se stell­te Filip Sta­nić auf 46:29. Mit einer 49:31-Halbzeitführung gin­gen die Bam­ber­ger in die Kabine.


„Dar­auf wol­len wir nun aufbauen“

Auch nach dem Sei­ten­wech­sel spiel­te das Team von Anton Gavel hoch­kon­zen­triert wei­ter und bau­te durch einen wei­te­ren Drei­er von Noah Locke sei­ne Füh­rung auf über 20 Zäh­ler aus (52:31/21.). Immer wie­der ließ MBC-Coach Janis Gai­li­tis durch­bli­cken, wie unzu­frie­den er mit der Leis­tung sei­ner Spie­ler war, in dem er bei der Aus­wechs­lung sei­ner Akteu­re deren Weg zurück auf die Bank mit ordent­li­chen Stand­pau­ken beglei­te­te. Der Punk­te-Abstand bei­der Teams änder­te sich in die­ser Pha­se kaum und über 58:38 (25.), 64:44 (27.) war es noch­mals Noah Locke per Drei­er, der zum 69:46 Zwi­schen­stand nach 30 Minu­ten traf.

Drei Offen­siv-Rebounds der Gäs­te in den ers­ten bei­den Minu­ten des Schluss­ab­schnitts lie­ßen Anton Gavel noch­mals etwas lau­ter wer­den. Nach sei­ner Aus­zeit lief es aber umge­hend wie­der bes­ser und je fünf Punk­te von Ronal­do Segu und von Ibi Wat­son bescher­ten den Bam­berg Bas­kets 5:20 Minu­ten vor dem Ende beim 81:57 (35.) ihre höchs­te Füh­rung des Abends. Das Spiel war zu die­sem Zeit­punkt so gut wie ent­schie­den, zumal die Bam­ber­ger nur sehr gerin­ge Pro­ble­me mit der Press­ver­tei­di­gung der Wei­ßen­fel­ser hat­ten. Am Ende sieg­ten die Bam­berg Bas­kets völ­lig ver­dient mit 87:69 und lie­ßen der Ankün­di­gung ihres Trai­ners auf dem Par­kett Taten fol­gen. Neben dem Sieg hol­ten sich die Bam­ber­ger auch den direk­ten Ver­gleich gegen den MBC, der das Hin­spiel mit 99:94 gewon­nen hatte.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler. Es war heu­te ganz wich­tig, dass wir einen Sieg errin­gen konn­ten. Den Grund­stein hier­für haben wir in der ers­ten Halb­zeit gelegt, in der wir nur 31 Punk­te zuge­las­sen haben“, resü­mier­te Head Coach Anton Gavel. „Natür­lich gab es auch hier den ein oder ande­ren Wurf, den wir nicht gut ver­tei­digt haben, aber im Gro­ßen und Gan­zen haben die Spie­ler das umge­setzt, was sie sich auch vor­ge­nom­men hat­ten. Dar­auf wol­len wir nun auf­bau­en und das dann in der Bun­des­li­ga auch am nächs­ten Wochen­en­de bestätigen.“

Bam­berg Baskets

„Im Spiel gegen den MBC zählt nur ein Sieg“

Die Ziel­set­zung vor dem heu­ti­gen Heim­spiel der Bam­berg Bas­kets am 19. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gegen den SYNTAINICS MBC ist klar. „Es zählt nur ein Sieg“, sagt Head Coach Anton Gavel, um in der Tabel­le zum Start in die zwei­te Sai­son­hälf­te den Anschluss ans Mit­tel­feld wie­der her­stel­len zu können.

In der Par­tie gegen die bis­lang her­aus­ra­gend spie­len­den Wöl­fe aus Sach­sen-Anhalt wird man vor allem in der Defen­si­ve eine sehr star­ke Leis­tung aufs Par­kett brin­gen müs­sen, um sich für die Hin­spiel­nie­der­la­ge in der Stadt­hal­le in Wei­ßen­fels revan­chie­ren zu kön­nen. Tip-Off zur Par­tie der Bam­berg Bas­kets ist heu­te um 18:30 Uhr.

„Im Hin­spiel beim MBC lagen wir in der ers­ten Halb­zeit mit fast 20 Punk­ten schon zurück, weil wir vor allem ihren Schüt­zen vie­le offe­ne Wür­fe zuge­las­sen hat­ten. Das wird sicher­lich eine der Haupt­auf­ga­ben im Spiel am Sams­tag, die es bes­ser zu machen gilt“, so Anton Gavel. Der MBC spie­le bis­her eine ganz her­vor­ra­gen­de Sai­son und sei sowohl in der Liga als auch im Pokal noch sehr gut dabei. Für Bam­berg sei das Spiel gegen den MBC ein ganz wich­ti­ges, in dem ihr Weg zum Erfolg nur über die Defen­se füh­ren kön­ne, so wie zuletzt auch teil­wei­se im Spiel beim FC Bay­ern Mün­chen. „Gera­de jetzt im Febru­ar vor dem Pokal­wo­chen­en­de ist es enorm wich­tig, die Spie­le mit der rich­ti­gen Men­ta­li­tät und Aggres­si­vi­tät anzu­ge­hen. Für uns zählt im Spiel gegen den MBC nur der Sieg.“


94:99-Niederlage im Hin­spiel gegen SYNTAINICS MBC

Nach zunächst drei Nie­der­la­gen zum Start in die neue Sai­son – gegen Ros­tock, in Bonn und gegen Hei­del­berg – nah­men die Wöl­fe mit dem Aus­wärts­spiel in Frank­furt rich­tig an Fahrt auf. Dem Sieg in der Main­me­tro­po­le ließ das Team von Head Coach Janis Gai­li­tis einen wei­te­ren Aus­wärts­sieg fol­gen. Im BBL-Pokal Ach­tel­fi­na­le gewann man kei­ne Woche spä­ter mit 85:77 in Lud­wigs­burg und sorg­te in eige­ner Hal­le mit dem Tri­umph über den amtie­ren­den Deut­schen Meis­ter aus Mün­chen (79:75) gleich für das nächs­te dicke Aus­ru­fe­zei­chen. Mit dem Sieg gegen die Bay­ern schien es nun end­gül­tig Klick beim MBC gemacht zu haben und auch die EWE Bas­kets Olden­burg, unse­re Bam­berg Bas­kets, die MLP Aca­de­mics Hei­del­berg (im Pokal-Vier­tel­fi­na­le) sowie ALBA BERLIN muss­ten die Stadt­hal­le in Wei­ßen­fels mit lee­ren Hän­den wie­der ver­las­sen. Neun Sie­ge konn­ten die Wöl­fe bis­lang aus ihren 17 Spie­len holen und ste­hen somit aktu­ell auf Platz acht der Tabelle.

Beson­ders gefähr­lich sind die Wei­ßen­fel­ser im bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf von jen­seits der 6,75-Meter-Linie. 37,4 Pro­zent ihrer durch­schnitt­lich 26,6 Drei­punk­te-Wür­fe pro Spiel fin­den den Weg in den geg­ne­ri­schen Korb (nur Vech­ta ist mit 37,6% bes­ser), womit es der MBC pro Par­tie im Schnitt auf 85,0 Punk­te bringt (4. in der BBL).

Beim Hin­spiel Mit­te Novem­ber erwisch­ten die Bam­ber­ger einen Fehl­start und lagen nach etwas mehr als fünf Minu­ten bereits mit zehn Zäh­lern in Rück­stand (6:16). Gegen das Offen­siv­spiel der Wöl­fe fand man anfangs kein Rezept und gab das ers­te Vier­tel deut­lich mit 14:28 ab. Im zwei­ten Abschnitt kamen die Bam­ber­ger um Ronal­do Segu (26 Punk­te, 7 Assists) dann offen­siv zwar bes­ser ins Spiel, in der Ver­tei­di­gung kas­sier­te man jedoch wei­te­re 26 Zäh­ler, so dass man zur Pau­se mit 39:54 zurücklag.

Auch nach dem Sei­ten­wech­sel änder­te sich zunächst wenig am Ergeb­nis. Mit einem 10:2‑Lauf zum Ende des drit­ten Vier­tels pirsch­ten sich die Bam­ber­ger dann zunächst auf 67:73 wie­der her­an, ehe man in der 33. Spiel­mi­nu­te nach einem Korb­le­ger von Filip Sta­nić sogar mit 74:73 in Füh­rung gehen konn­te. Hier hät­te das Spiel kip­pen kön­nen, doch die Wöl­fe schlu­gen erbar­mungs­los zurück. Nach ihrem bes­ten Run im gesam­ten Spiel (8:0‑Lauf) lagen sie gut vier Minu­ten vor dem Ende mit 87:78 wie­der in Füh­rung und brach­ten das Spiel letzt­lich mit 99:94 über die Ziel­li­nie. Spen­cer Rea­ves (24), Micha­el Devoe (20) und Tyren John­son (20) führ­ten die MBC-Offen­si­ve an. Unse­re Bam­berg Bas­kets hat­ten in Ronal­do Segu, Bran­don Hor­vath (14), MaCio Teague (13) und KeyShawn Fea­zell (12) ihre bes­ten Werfer.

Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga

Bam­berg Bas­kets: Schwa­cher Start kos­tet das Spiel in Weißenfels

Die Bam­berg Bas­kets haben ihr Aus­wärts­spiel am 9. Spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga ver­lo­ren. In Wei­ßen­fels unter­la­gen die Bam­ber­ger am Sams­tag­abend (16. Novem­ber) beim Syn­tai­nics MBC mit 94:99. Vor allem die man­gel­haf­ten Leis­tun­gen der Anfangs­pha­se mach­ten es Bam­berg schwer, das Spiel für sich zu gestalten.

Die Nie­der­la­ge gegen die Syn­tai­nics MBC aus Wei­ßen­fels ist die fünf­te Sai­son­nie­der­la­ge der Bam­berg Bas­kets. Die Mann­schaft von Trai­ner Gavel belegt nun Tabel­len­platz 14, kurz vor den Abstiegsplätzen.

Den bes­se­ren Start in die Par­tie hat­te der MBC. Nach etwas mehr als vier Minu­ten konn­te sich Syn­tai­nics bereits leicht abset­zen und Anton Gavel nahm die ers­te Aus­zeit (4:11, 5. Minu­te). Doch auch im Anschluss fan­den die Bas­kets nicht zu ihrem Spiel. Vor allem in der Defen­si­ve haper­te es, was die Wei­ßen­fel­ser Wöl­fe bereits im ers­ten Abschnitt und einer 14:28-Führung nutzten.

Auch zu Beginn des zwei­ten Vier­tels gaben die Gast­ge­ber Gas und bau­ten ihren Vor­sprung zur höchs­ten Füh­rung des Abends aus. Der zwei­te Drei­er von Spen­cer Rea­ves (der fünf­te Drei­er des MBC bei acht Ver­su­chen) bedeu­te­te das 19:37 (14. Minu­te). Auf Bam­ber­ger Sei­te war bis hier­her nur einer der acht ver­such­ten Distanz­wür­fe im Netz gelan­det. Wie domi­nant Wei­ßen­fels bis hier­her spiel­te, ver­deut­licht die Effek­ti­vi­tät bei­der Teams zu die­sem Zeit­punkt. Die­se sprach mit 14:50 klar gegen Bamberg.

Nun aber begann sich das Team von Anton Gavel in die Par­tie hin­ein­zu­ar­bei­ten. KeyShawn Fea­zells Dunk ver­kürz­te den Rück­stand auf 35:45 (19. Minu­te). MaCio Teagues Drei­er brach­te die Bam­ber­ger 64 Sekun­den vor der Halb­zeit beim 38:47 noch näher heran.

Den letz­ten Angriff des zwei­ten Vier­tels nutz­te der MBC jedoch noch­mals zu vier wei­te­ren Punk­ten. So ging es beim Stand von 39:54 in die Pause.

Selbst ein Loch gegraben

Am Abstand zwi­schen bei­den Mann­schaf­ten tat sich in der zwei­ten Hälf­te zunächst wenig. Über 43:59 (22. Minu­te), 46:64 (24. Minu­te) und 57:71 (27. Minu­te) ver­stan­den es die Haus­her­ren geschickt, die Bam­ber­ger auf Distanz zu hal­ten. Zum Ende des Vier­tels aber wur­den die Bas­kets stärker.

86 Sekun­den vor Ende des Abschnitts drück­te MaCio Teague den Rück­stand wie­der in den ein­stel­li­gen Bereich (63:71, 29. Minu­te). Kars­ten Tad­da mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen und Kyle Lof­ton per Sprung­wurf sorg­ten für den 67:73-Zwischenstand nach 30 Minuten.

Die Bam­ber­ger waren in die­ser Pha­se jetzt klar am Drü­cker. In der Ver­tei­di­gung gestat­te­te man den Wöl­fen nichts. Und mit einem 7:0‑Start ins Schluss­vier­tel ging man bei noch zu spie­len­den 7:18 Minu­ten durch einen Korb von Filip Sta­nić beim 74:73 erst­mals in Führung.

Die Wöl­fe waren hier kurz­zei­tig völ­lig von der Rol­le und so muss­te Coach Gai­li­tis eine Aus­zeit neh­men. Eine, die sich jedoch aus­zahl­te. Denn nur gut 30 Sekun­den spä­ter holt Ty Bre­wer die Füh­rung per Drei­er wie­der zurück.

Das Spiel blieb zunächst knapp, doch die Auf­hol­jagd hat­te den Bam­ber­gern viel Kraft gekos­tet. Drei Ball­ver­lus­te inner­halb von nur 34 Sekun­den sowie ein unsport­li­ches Foul gegen Ibi Wat­son lie­ßen Wei­ßen­fels bei noch 4:11 Minu­ten wie­der auf 78:87 entwischen.

Bam­berg ver­such­te noch ein­mal alles und kam in der Tat bei noch 55 Sekun­den Rest­spiel­zeit auf 90:93 her­an. Ein Drei­er von Micha­el Devoe im Gegen­an­griff zum 90:96 bedeu­te­te dann jedoch die Ent­schei­dung zuguns­ten des MBC.

Anton Gavel sag­te nach dem Spiel: „Wir haben uns, wie in vie­len Spie­len vor­her, ein Loch gegra­ben, aus dem es unfass­bar schwer war, wie­der her­aus­zu­kom­men. Wir lagen teil­wei­se mit 18 Punk­ten hin­ten. Wir haben den bes­ten Wei­ßen­fel­ser Schüt­zen zu vie­le Drei­er erlaubt, ins­ge­samt über 60 Pro­zent, und wir waren nicht phy­sisch genug. Das war nun das zwei­te Spiel in der BBL, in dem wir um die 100 Punk­te bekom­men haben. Wir waren am Anfang der Sai­son defen­siv eini­ger­ma­ßen gut dage­stan­den, das ist jetzt nicht mehr der Fall. Trotz­dem haben wir es wie­der mal geschafft, ins Spiel zurück­zu­kom­men. Aber wenn man jedes Mal einem Rück­stand hin­ter­her­lau­fen muss, gewinnt man kein Spiel.“

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