Basketball Bundesliga
Bamberg Baskets verabschieden sich aus 2025 mit einem Heimsieg
Mit Saisonsieg Nummer 7 haben die BMA365 Bamberg Baskets das Jahr 2025 beendet. Am 13. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga besiegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Dienstagabend den SYNTAINICS MBC mit 99:74 (61:43) und zog so an den Weißenfelsern in der Tabelle mit einer Bilanz von nun sieben Siegen und fünf Niederlagen vorbei.
Nach der Heimpleite gegen Ulm hatte Head Coach Anton Gavel eine Reaktion von seiner Mannschaft gefordert, welche sein Team in der mit 5.700 Zuschauern erneut ausverkauften BROSE ARENA gegen den MBC auch ablieferte. Von Beginn an übernahmen die Bamberger um Ibi Watson das Kommando auf dem Parkett. Der Kapitän gab seinem Team mit bereits 12 Zählern im ersten Abschnitt klar den Kurs vor, von dem sich die BMA365 Bamberg Baskets das gesamte Spiel über auch nicht abringen ließen und letztlich einen Start-Ziel-Sieg verbuchen konnten.
Neben Ibi Watson, mit 24 Punkten Topscorer und zudem mit +27 auch effektivster Spieler der Partie, zeigten auch Cobe Williams mit 10 Punkten, 9 Assists sowie der besten Plus-Minus-Statistik (+27) und Demarcus Demonia mit einem Double Double aus 20 Punkten und 10 Rebounds starke Leistungen. Erfolgreichster Werfer auf Seiten der Weißenfelser war Khyri Thomas mit 18 Punkten.
Der Spielverlauf
Trotz manch angeschlagenem Spieler konnte Head Coach Anton Gavel auch gegen das Team aus Sachsen-Anhalt wieder seine gewohnte Startformation aufbieten und die legte von Beginn an gut los. Die Intensität in der Verteidigung stimmte und offensiv spielte man teils richtig sehenswert zusammen. Nach einer zunächst ausgeglichenen Anfangsphase (5:5/3.) sorgte Ibi Watson mit seinem Korberfolg im Fast Break für das 9:5 (4.). Auf Seiten der Wölfe leistete vor allem Khyri Thomas Widerstand. Mit seinem zweiten Dreier warf er den MBC auf 9:8 wieder heran, doch Ibi Watson konterte ebenfalls per Dreier prompt auf der Gegenseite. Bambergs Nummer 2 war in dieser Phase nicht zu stoppen. Mit einem Drei-Punkte-Spiel erhöhte Watson zunächst auf 17:12 (6.), ehe er seinen zu diesem Zeitpunkt bereits erzielten 10 Zählern noch weitere hätte folgen lassen können. Den Angriff nach Steal von Cobe Williams schloss der Kapitän jedoch nicht selbst ab. Stattdessen fand er den völlig blank in der Ecke stehenden Demarcus Demonia, der das Zuspiel per Dreier zum 20:12 (6.) zu veredeln wusste. Wölfe-Coach Ramondino nahm seine erste Auszeit. Die erhoffte Wirkung blieb jedoch aus, denn das Bamberger Trio Watson, Williams und Demonia legte nochmals nach (26:12/8.). Bis zur Viertelpause konnte der MBC zwar etwas verkürzen, doch mit einer soliden 10-Punkte-Führung gingen die Bamberger aus dem ersten Abschnitt (32:22).
3:12 Minuten waren im ersten Viertel noch zu spielen, als Bundesliga-Geschichte in der BROSE ARENA geschrieben wurde. John Bryant betrat für den MBC das Spielfeld und kam so zu seinem insgesamt 500. Bundesliga-Einsatz. Exakt hier in der BROSE ARENA hatte Big John am 3. Oktober 2010 auch sein erstes Bundesliga-Spiel bestritten. Damals im Trikot von ratiopharm ulm musste er sich den Bambergern um Topscorer Anton Gavel (15 Punkte) mit 59:70 geschlagen geben. In seinem Bundesliga-Debüt erzielte John Bryant 10 Punkte und holte 8 Rebounds. Zwölf Punkte für die Ulmer steuerte damals übrigens der Mann bei, den John Bryant mit seinem 500. BBL-Spiel nun in der ewigen BBL-Bestenliste eingeholt hat, nämlich Per Günther.
Die ersten Minuten des zweiten Abschnitts gehörten nun den Wölfen. 135 Sekunden waren in Viertel Nummer zwei gerade einmal gespielt, als Spencer Reaves den MBC auf 34:28 heranführte. Nun unterbrach Anton Gavel das Spiel mit einer Auszeit (13.). Im Anschluss änderte sich zunächst wenig am Abstand beider Teams, ehe ein kleiner Zwischenspurt die BMA365 Bamberg Baskets mit 6 Zählern von Demarcus Demonia zum 46:34 (17.) wieder deutlicher in Führung brachte. Williams und die ebenfalls starken Daniel Keppeler und Austin Crowley legten nach und kurz vor der Halbzeitpause hatte man den Abstand bis auf 21 Zähler (61:40) ausbauen können. Den Pausenstand von 61:43 erzielte Spencer Reaves mit einem seiner beiden Dreier in diesem Spiel.
„In der ersten Halbzeit ist offensiv vieles gut für uns gelaufen”
Der dritte Abschnitt sollte der ausgeglichenste der gesamten Partie werden. Am Ende konnten die Bamberger alle Viertel für sich verbuchen ( +10 | +8 | +2 | +5 ), in den zehn Minuten nach der Pause tat sich am Abstand beide Teams jedoch eher wenig. Anton Gavels Team startete gut und konnte den Vorsprung zunächst auf 71:47 (24.) weiter ausbauen. Mit einem 10:2‑Run bissen die Wölfe erst einmal zurück (73:57/28.), ehe Krimmer und Crowley zum Ende des dritten Viertels wieder auf +20 stellten (77:57).
Im Schlussabschnitt verstanden es die Bamberger ausgezeichnet, die Wölfe auch weiterhin auf Distanz zu halten. Über 80:60 (32.) und 85:65 (34.) hielt man den Abstand von nach dem dritten Viertel auch weiterhin konstant. Die Verteidigung stand nach wie vor gut und auch beim Rebound hatte man am Ende mit 40:36 die Nase vorne. Als dann knapp vier Minuten vor dem Ende Ibi Watson und Daniel Keppeler (der starke Tip-In von Daniel zum 90:67 wurde in der offiziellen Statistik als Eigenkorb gewertet und somit Kapitän Ibi Watson gutgeschrieben) auch offensiv nochmals nachlegten, war spätestens beim 92:67 (38.) alles zugunsten der Hausherren entschieden. Mit zwei verwandelten Freiwürfen war es diesmal Adrian Petković, der den 99:74-Endstand markieren durfte.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg und für die Art und Weise, wie sie nach der Niederlage gegen Ulm heute geantwortet haben. Manche Jungs haben heute angeschlagen viel gespielt, was auch ihren Charakter zeigt. In der ersten Halbzeit ist offensiv vieles gut für uns gelaufen, was das Spiel natürlich auch einfacher gemacht hat“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber auch unsere Stopps bekommen, die wir gebraucht haben. Nach vielen Heimspielen war das jetzt vielleicht ein Spiel, mit dem wir zufrieden sein können, so wie wir es letztlich gestaltet haben. Jetzt ist es für uns wichtig, die Jungs alle gesund zu bekommen und dann geht es nach Bonn.“
Am Montag, 5. Januar gibt es in Bonn ein Wiedersehen mit Patrick Heckmann. Tip-Off im Telekom Dome gegen die Telekom Baskets Bonn ist um 20:00 Uhr. Im ersten Heimspiel des neuen Jahres bekommt man es dann am 9. Januar mit den MHP RIESEN Ludwigsburg zu tun. Tip-Off in der BROSE ARENA an diesem Freitagabend ist dann ebenfalls um 20:00 Uhr.
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BMA365 Bamberg Baskets
Zum Jahresausklang geht es gegen den MBC
Nach dem Testspiel sowie dem Aufeinandertreffen im Achtelfinale des BBL-Pokals stehen sich die BMA365 Bamberg Baskets und der SYNTAINICS MBC in dieser Saison nun am Dienstagabend bereits zum dritten Mal gegenüber.
Diesmal geht es für beide Mannschaften um wichtige Punkte in der easyCredit Basketball Bundesliga. Während die ersten beiden Begegnungen jeweils im Osten stattfanden, steht man sich am 13. Spieltag in der easycredit BBL nun in der BROSE ARENA in Bamberg gegenüber. Tip-Off zum Match zwischen den BMA365 Bamberg Baskets und den Wölfen aus Sachsen-Anhalt ist am Dienstagabend um 18:30 Uhr.
„Mit dem MBC kommt die Mannschaft mit der zweitbesten Dreipunkte-Quote der gesamten Liga nach Bamberg. Wir haben gesehen, was im letzten Spiel gegen Ulm passiert ist, als sie 63% ihrer Dreier getroffen haben“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Deshalb wird es darauf ankommen, sich darauf zu konzentrieren, defensiv stattzufinden und ihnen diese Stärke zu nehmen. Das Spiel gegen den MBC wird sicherlich unseren Charakter zeigen. Wir werden sehen, ob wir in der Lage sein werden, nach einer Niederlage, so wie wir sie erlebt haben, uns innerhalb von drei Tagen wieder zurückzukämpfen. Wir erwarten, dass wir uns deutlich besser präsentieren und vor allem physischer und aggressiver zu Werke gehen.“
Unter der Regie ihres neuen Cheftrainers legten die Wölfe los wie die Feuerwehr. Das Team von Marco Ramondino war mit 5 Siegen in Serie in die BBL-Saison gestartet und steht aktuell mit einer Bilanz von 7 Siegen und 5 Niederlagen im oberen Tabellendrittel. Neben dem Aufsteiger aus Trier zählen die Wölfe zu den positiven Überraschungen der neuen Spielzeit.
Am letzten Spieltag mussten sich die Wölfe im Ost-Derby den NINERS Chemnitz geschlagen geben. 90:94 hieß es am Ende für die Sachsen in einem über die gesamte Spielzeit hart umkämpften Spiel. Vor 6.644 Zuschauern in der QUARTERBACK Immobilien ARENA in Leipzig waren Charles Callison mit 30 und Khyri Thomas mit 24 Punkten die beiden besten Scorer des MBC.
Head Coach Anton Gavel hat die Qualität der Wölfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie angesprochen. Fünf Spieler des MBC haben eine Trefferquote bei den Dreiern von zwischen 37 und 50 Prozent. 21,4 Dreier nehmen diese fünf Spieler im Schnitt gemeinsam pro Partie, von denen im Schnitt 8,8 Würfe im gegnerischen Korb zappeln. Nach dem FC Bayern München (18,6) begehen die Wölfe im Schnitt pro Partie die wenigsten Fouls (20,3).
So wie die Bamberger in der letzten Saison, gehen die Wölfe in dieser Spielzeit neben der BBL auch in der European North Basketball League an den Start. Vier Spiele hat man hier bislang absolviert: alle wurden gewonnen. In Bristol bei den Flyers siegte man mit 93:76, gegen die Letten von Valmiera Glass Via gewann man mit 89:69. Im norwegischen Fyllingen hatte man mit 107:64 keine Mühe, ebenso wenig wie gegen die Esten von Tal Tech, die man mit 84:57 besiegte.
Charles Callison, der Anführer der Wölfe, konnte seinen Punkteschnitt im Vergleich zum Vorjahr um rund 50 Prozent steigern und bringt es bei gleichgebliebener Spielzeit (etwas über 28 Minuten) in diesem Jahr auf 15,1 Zähler pro Partie. Seine Saison-Bestleistung von 30 Punkten stellte der in Kaliforniern geborene US-Amerikaner erst am letzten Spieltag in der Partie gegen Chemnitz auf.
Jure Planinic ist der beste Rebounder im Team des MBC. Der 2,06 Meter große Kroate schnappt sich durchschnittlich 7,3 Rebounds pro Spiel. Er kam vom bulgarischen Meister Rilski Sportist zum MBC, wo er einen Zweijahresvertrag unterschrieb. Zudem erzielt der Big Man durchschnittlich 10,3 Punkte und agiert mit einer Effektivität von 13,5.
Auch bei den Assists führt Charles Callison das Team an. 4,4 seiner Pässe führen zu Punkten für den MBC. Der 31-Jährige sucht aber doch eher selbst den Abschluss, was nicht nur sein Punkteschnitt vermuten lässt. Auch die Anzahl seiner Dreierversuche pro Partie ist ein Indiz hierfür. Fast 7 Würfe von jenseits der 6,75-Meter-Linie nimmt der Point Guard der Weißenfelser im Schnitt pro Spiel.
Er führt zwar keine der oben angeführten Statistiken an, ist aber insgesamt der effektivste Spieler im Team von Head Coach Ramondino. Khyil Thomas überzeugt mit 11,5 Punkten, 4,9 Rebounds, 4,3 Assists und 1,4 Steals. So bringt es der aus der Türkei von Petkim Spor über die Calgary Surge in der Canadian Elite Basketball League gekommene Guard auf einen Effektivitätswert von 14,5.
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BBL-Pokal
BMA365 Bamberg Baskets siegen beim MBC und stehen im Pokal-Viertelfinale
Die BMA365 Bamberg Baskets haben die Runde der letzten acht Teams im BBL-Pokal erreicht. Im Achtelfinale siegte das Team von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend beim SYNTAINICS MBC mit 105:78 (50:46) und warf so den Titelverteidiger aus dem Rennen.
Vor 1.750 Zuschauern in der Stadthalle in Weißenfels gaben die Bamberger dem Spiel im dritten Viertel die entscheidende Wendung. Mit 33:16 gewann man den dritten Abschnitt, zog somit auf über 20 Punkte davon und fügte den Sachsen-Anhaltern am Ende die erste Niederlage der neuen Saison zu.
Überragender Akteur auf Seiten des MBC war Charles Callison mit 29 Punkten. Topscorer der Bamberger war Cobe Williams mit 22 Punkten. Auch Mannschaftskapitän Ibi Watson (19p./7r./5a.), Zach Ensminger (9p./7r./5a.) und Richard Balint (9p./6a.) wussten zu überzeugen.
Auf wen die BMA365 Bamberg Baskets im Pokal-Viertelfinale nun treffen werden, entscheidet sich am Montagabend, wenn im Nachgang der Partie zwischen München und Braunschweig die nächste Pokal-Runde ausgelost werden wird.
Beide Mannschaften kamen gut in dieses Pokalspiel und es entwickelte sich schnell ein offener Schlagabtausch (7:7/4.). Während Marcus Foster und Charles Callison (je 5 Punkte) die Wölfe führten (9:10/6.), waren es bei den BMA365 Bamberg Baskets vor allem Ibi Watson und Zach Ensminger, die den Takt vorgaben. Absetzten aber konnte sich im ersten Abschnitt keines der beiden Teams und so endete das erste Viertel mit 18:18 unentschieden.
Im zweiten Viertel ging es dann buchstäblich hin und her. Zunächst legten die Bamberger vor (23:18/12.), doch keine Minute später lagen die Gastgeber wieder in Front (23:26/13.). Das Team von Anton Gavel ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen. Auch das dritte Foul gegen EJ Onu hatte keine Auswirkungen, da Finn Döntgens seine Sache richtig gut machte. Gleich im ersten Angriff nach seiner Einwechslung vollendete er nach Anspiel von Ibi Watson und setzte damit den Startpunkt für einen Bamberger 10:0‑Run (35:27/16.). Die Wölfe aber hatten ja einen Charles Callison in ihren Reihen. Der US-amerikanische Point Guard versenkte zwei Dreier und führte mit insgesamt 20 Zählern in der ersten Halbzeit sein Team wieder heran (37:37/17.). Ibi Watson antwortete ebenfalls mit einem Dreier und die Bamberger behielten bis zur Pause stets knapp die Nase vorne. Den 50:46-Halbzeitstand erzielte erneut Ibi Watson per Dreier. Sein Wurf von jenseits der 6,75-Meter-Linie schlug mit der Halbzeitsirene im Wölfe-Korb ein und sorgte nochmals für ordentlich Stimmung im bestens gefüllten Gäste-Block hinter der Bamberger Mannschaftsbank.
„Das ist ein Spiel, auf dem wir aufbauen müssen“
Wie die Feuerwehr kamen die Bamberger dann aus der Halbzeitpause. 2:12 Minuten waren in der zweiten Hälfte gerade einmal gespielt, als die BMA365 Bamberg Baskets nach einem 11:0‑Start ins dritte Viertel mit 61:46 (23.) in Führung gingen. Wölfe-Coach Marco Ramondino ließ das Spiel aber dennoch erst einmal weiterlaufen und erst gut zwei Minuten später holte er sein Team zur Auszeit vom Parkett. Die Bamberger lagen zu diesem Zeitpunkt mit 71:52 voraus (25.) und trafen auch weiterhin ausgezeichnet aus der Distanz. Richard Balint und Cobe Williams waren nicht zu bremsen und nach dem Korb von EJ Onu betrug der Vorsprung kurz vor Ende des dritten Viertels bereits satte 23 Punkte (83:60).
Auch im Schlussabschnitt ließen die Bamberger nicht mehr locker. Austin Crowley traf von der Freiwurf-Linie und sorgte beim 89:62 (32.) für die höchste Führung des Abends. Wie schon das gesamte Spiel über lief der Ball auf Bamberger Seite immer wieder geduldig durch die eignen Reihen und man erspielte sich so gute Abschlüsse, die letztlich zu einem deutlich und absolut verdienten 105:78-Erfolg beim MBC führten. 25 Assists bei nur zehn Ballverlusten waren der Beweis für das hervorragende Teamplay der BMA365 Bamberg Baskets, das sich auch in den starken Wurfquoten widerspiegelte. Ibi Watson blieb bis zum Ende komplett ohne Fehlwurf. Cobe Williams traf alle seine sechs Dreipunktewürfe. Mit seinem Dreier zum 101:74 (38.) sorgte Adrian Petković dafür, dass letztlich alle 11 Bamberger Spieler Punkte zum 105:78-Erfolg beigetragen hatten.
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Einzug ins Viertelfinale. Ich glaube, wir haben teilweise defensiv gut ausgesehen – zum Beispiel im dritten Viertel oder auch in Phasen der ersten Halbzeit. Dort konnten wir uns auch einfache Punkte erarbeiten. Klar hilft es, wenn man Würfe trifft. Vor allem in der zweiten Halbzeit sind uns schwierige Würfe gut gelungen. Charles Callison haben wir leider nicht unter Kontrolle bekommen, aber ich glaube, wir haben trotzdem gut gereboundet und 25 Assists für uns sprechen Bände. Unsere Ballbewegung war auch gut. Das ist ein Spiel, auf dem wir aufbauen müssen“, resümierte Bambergs Head Coach Anton Gavel.
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BBL-Pokal
Diesmal kreuzen sich die Wege schon im Achtelfinale
Nachdem man sich in der Vorsaison im Finale des BBL-Pokals gegenüberstand, treffen der SYNTAINICS MBC und die BMA365 Bamberg Baskets in diesem Jahr bereits im Achtelfinale des Pokal-Wettbewerbs aufeinander.
Wie schon beim Endspiel im Februar haben auch diesmal die Wölfe in der Stadthalle Weißenfels Heimrecht. Tip-Off zur Neuauflage ist am Samstagabend um 20:00 Uhr. „Wir reisen zu einer in zwei Wettbewerben bislang noch ungeschlagenen Mannschaft, die im Moment mit unglaublich viel Selbstvertrauen spielt. Was sie auszeichnet, ist ihre Defensive. Hier sind sie aktuell die zweitbeste Mannschaft der gesamten Liga. Auch offensiv wissen sie, wo ihre Stärken liegen“, weiß Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Bei solchen Do-or-die-Spielen ist es enorm wichtig, mit breiter Brust aufzutreten. Auch weil es die Neuauflage des Endspiels und noch dazu am gleichen Ort ist, haben wir uns definitiv vorgenommen, vieles besser zu machen als beim letzten Spiel in München.“
In ihrem Erstrunden-Match konnten die BMA365 Bamberg Baskets in Hamburg bei den Veolia Towers gewinnen. Angeführt von Cobe Williams (25 Punkte) siegte man mit 94:89 und zog so in die nächste Runde ein, für die jene Reise nach Weißenfels bereits vorher feststand. Nachdem der MBC die Vorsaison auf Tabellenposition acht abgeschlossen hatte, steigen die Wölfe erst jetzt im Achtelfinale in den Pokalwettbewerb ein. Für die Sieger der Achtelfinal-Partien geht es am 15. und 16. November mit dem Viertelfinale weiter. Wer es dann mit wem zu tun bekommt, wird im Anschluss an die Partie des FC Bayern München Basketball gegen die Basketball Löwen Braunschweig am Montagabend ausgelost.
Natürlich geht der Blick in nahezu allen Vorberichten auf dieses Achtelfinale zurück auf den 16. Februar und das Pokal-Endspiel der Vorsaison. Mit 87:97 hatten die Bamberger damals das Nachsehen gegen den MBC, der in eigener Halle seinen ersten nationalen Titelgewinn feiern konnte. Auch in dieser Saison standen sich beide Mannschaften schon einmal gegenüber, und zwar im jeweils ersten Vorbereitungsspiel. In der SWH.arena in Halle siegte die Mannschaft von Anton Gavel damals mühelos, jedoch fehlten auf beiden Seiten etliche Spieler. Während die Weißenfelser ohne Spencer Reaves, Khyri Thomas, Stephon Jelks und Bazoumana Koné (sein Vertrag beim MBC wurde aufgelöst und erst vor wenigen Tagen für ihn der finnische Nationalspieler Perttu Blomgren nachverpflichtet) auskommen mussten, fehlten auf Bamberger Seite vor rund zwei Monaten EJ Onu, Richard Balint und Moritz Krimmer.
Ausgezeichnet ist der MBC in die neue Spielzeit gestartet. Nach vier Spieltagen stehen die Weißenfelser noch ungeschlagen an der Tabellenspitze. Dem 93:85-Auswärtserfolg in Hamburg ließ man einen 84:77-Heimsieg gegen Bonn folgen. Auch bei RASTA Vechta konnte man sich mit 96:83 durchsetzen. Für das bisher wohl dickste Ausrufezeichen sorgten die Wölfe dann am letzten Spieltag, als sie in eigener Halle auch den Vizemeister aus Ulm bezwingen konnte. Planinic, Foster, Thomas, Welp und Callison punkteten beim 75:71-Erfolg allesamt zweistellig.
Die Rolle von John Bryant (38 Jahre – C – 2,11 m) ist unter Head Coach Marco Ramondino kleiner geworden. Der BBL-MVP der Jahre 2012 und 2013 wurde bislang nur in zwei Spielen eingesetzt (8:17 Minuten Einsatzzeit). Hier aber lieferte der in Kalifornien geborene Deutsch-Amerikaner nicht zuletzt aufgrund seines unglaublich weichen Handgelenkes sowie seiner Erfahrung aus mittlerweile 531 Bundesliga-Spielen konstant ab.
Auch einen in Bamberg noch bestens bekannten Spieler haben die Weißenfelser in Sachsen-Anhalt halten können. Spencer Reaves (29 Jahre – SG – 1,91 m), in der Saison 2022//23 in Freak City aktiv, komplettiert neben Callison, Bryant und Routinier Akeem Vargas (35 Jahre – SF – 1,92 m) das Quartett der Leitwölfe, die das Team anführen sollen.
MBC seit 2017 wieder in der BBL
Nach den Abgängen vieler Leistungsträger aus der Vorsaison, wie Michael Devoe (jetzt Türk Telekom), Martin Breunig (jetzt SLUC Nancy Basket), Ty Brewer (jetzt NINERS Chemnitz) und Tyren Johnson (jetzt Dorados de Chihuahua), wurde in Weißenfels neu besetzt. Unter den Körben hat man sich mit Jure Planinic (25 Jahre – C – 2,06 m) verstärkt. Der Kroate kam aus Bulgarien von Meister Rilski Sportist Samokov und unterschrieb beim MBC einen Zweijahresvertrag.
Ebenfalls neu im Team ist Khyri Thomas (29 Jahre – SG – 1,91 m). Der athletische US-Amerikaner ist ein absoluter Allrounder und besticht in der BBL mit seinen aktuellen Statistiken: 12,5 Punkte, 5,8 Rebounds, 5,5 Assists bei einer Effektivität von 17,8.
Mit Collin Welp (26 Jahre – PF – 2,06 m) haben die Wölfe ihre deutsche Rotation verstärkt. Nach Würzburg und Göttingen ist der MBC bereits seine dritte Station in der BBL, wo er sich mit im Schnitt 11,3 Punkten und 5,8 Rebounds ganz offensichtlich bereits pudelwohl fühlt. Neben Rückkehrer Stephon Jelks (29 Jahre – PF – 1,98 m), Kresimir Nikić(26 Jahre – C – 2,13 m) und RJ Gunn (26 Jahre – PF – 2,01 m) ist auch Perttu Blomgren (24 Jahre – PG – 1,95 m) neu im Team. Der Finne kam erst kürzlich nach Weißenfels und könnte am Samstag gegen die BMA365 Bamberg Baskets sein Debut geben. Dann müsste jedoch ein anderer Spieler ohne deutschen Pass aussetzen, denn aktuell hat der MBC derer sieben im Kader.
Alles hat seine zwei Seiten, so auch der Erfolg. Nach dem Pokalsieg und der Playoff-Qualifikation der Wölfe in der letzten Saison, ploppten nicht nur die Spieler auf dem Radar anderer Mannschaften in Europa auf. So ging es dem MBC auch mit Head Coach Janis Gailitis, der infolge einer Ausstiegsklausel in seinem Vertrag den Club in Richtung Frankreich zu SIG Strasbourg verlassen hat. Ersatz für den Letten kam aus Italien mit dem 42-jährigen Marco Ramondino. Vor seinem Engagement in Weißenfels coachte er den italienischen Erstligisten Givova Basket Scafati. Bereits seit mehreren Jahren war er auch für den italienischen Verband als Assistenz- und Head Coach der U16‑, U18‑, U20- und A2-Nationalmannschaft tätig. Seit Anfang Oktober ist Ramondino nun Assistant Coach der italienischen A‑Nationalmannschaft um Cheftrainer Luca Banchi. „Die Berufung zum Assistenztrainer der Nationalmannschaft empfinde ich als große Auszeichnung und Ehre. Ich bin Luca Banchi und dem Verband dankbar, dass sie mich auserwählt haben. So wirklich kann ich es noch gar nicht realisieren“, sagte Ramondino zu seiner Berufung.
Der MBC, also der Mitteldeutsche Basketball Club, geht seit 2019 als SYNTAINICS MBC in der BBL an den Start. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der ProA stieg man 2017 erneut in die BBL auf und spielt seither im Oberhaus. In dieser Saison gehen die Wölfe auch international an den Start und spielen in der European North Basketball League. Auch hier konnte man sich bislang schadlos halten und gewann in eigner Halle sein bisher einziges Spiel mit 84:57 gegen die Esten von Tal Tech aus Tallinn. Seit der Saison 2022//23 und dem Zusammenschluss mit dem Damen-Bundesligisten SV Halle hat der MBC auch eine Damenmannschaft, die seit dieser Spielzeit nun auch – wie die Herren – unter dem Namen SYNTAINICS MBC am Spielbetrieb teilnimmt.
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Vorbereitungsspiel
BMA365 Bamberg Baskets gewinnen in Halle gegen den MBC
Nach gut einer Woche in der Saisonvorbereitung haben die BMA365 Bamberg Baskets ihr erstes Testspiel gewonnen. In der SWH.arena in Halle besiegten die Bamberger am Samstagabend den SYNTAINICS MBC deutlich mit 87:63 (50:29).
Neben Moritz Krimmer (verletzt) und Richard Balint (Nationalmannschaft) hatte Head Coach Anton Gavel auch kurzfristig auf Centerspieler EJ Onu verzichten müssen. Der US-Amerikaner wurde vorsichtshalber geschont und kam nicht zum Einsatz. Bester Scorer im Team aus Freak City war Demarcus Demonia mit 17 Punkten.
„Der erste Eindruck, den wir heute Abend hier abgeliefert haben, war schon ganz okay. Es war aber erst unser erstes Vorbereitungsspiel und natürlich haben wir noch eine Menge zu tun, bis es dann wirklich in die Saison gehen wird. Für ein erstes Testspiel hat das aber schon gepasst und den Ton vorgegeben, in welche Richtung es gehen muss“, betonte Center EJ Onu.
Die Bamberger starteten mit viel Tempo in dieses Testspiel und übernahmen gleich die Führung. Vor allem von jenseits der 6,75-Meter-Linie hatte man zu Beginn ein heißes Händchen. Zudem stand auch die Verteidigung sicher und so lag man bereits nach dem ersten Abschnitt zweistellig in Front (27:14).
Das zweite Viertel verlief dann ähnlich wie schon das erste. Die BMA365 Bamberg Baskets blieben aggressiv in der Defensive, drückten weiter aufs Tempo und konnten so ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Auch ohne Onu und Krimmer hatte man im Rebound-Duell zur Pause mit 24:23 die Nase vorne und führte beim Gang in die Kabinen mit 50:29.
Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Bamberger das Geschehen auf dem Parkett. Die Schrecksekunde unmittelbar nach Wiederbeginn, als sich Daniel Keppeler nach einem Rebound den Fuß vertrat, war glücklicherweise nicht so schlimm. Der gebürtige Nürnberger konnte nach kurzer Behandlungspause weiterspielen und Head Coach Anton Gavel somit auch weiterhin viel durchwechseln, was dem Spiel seines Teams sehr gut zu tun schien. Die Mannschaft um ihre beiden Topscorer Demarcus Demonia und Cobe Williams wirkte insgesamt deutlich frischer als die Wölfe und zog nach dreißig Minuten bis auf 74:43 davon.
Bis auf 80:46 (34.) erhöhten die BMA365 Bamberg Baskets im Schlussabschnitt ihre Führung, ehe der MBC in der zweiten Hälfte des vierten Abschnitts den Rückstand nochmals um zehn Zähler verringern konnte. Am Ende stand ein souveräner 87:63-Testspielsieg für das Team von Anton Gavel auf der Anzeigetafel, bei dem insgesamt fünf Spieler zweistellig scorten.
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BBL-Pokal
Bamberg Baskets unterliegen Syntainics MBC im Pokalfinale
Der Traum vom siebten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte ist für Bambergs Bundesliga Basketballer nicht in Erfüllung gegangen. Im Finale des Top Four um den BBL-Pokal unterlagen die Bamberg Baskets am Sonntagnachmittag gegen den Syntainics MBC mit 87:97 (39:50).
In der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Weißenfelser Stadthalle lagen die Wölfe stets in Führung und konnten am Ende mit dem Pokalsieg ihren größten Erfolg der Clubgeschichte seit dem Gewinn des FIBA Europe Cups vor 21 Jahren feiern.
Michael Devoe avancierte im Finale mit 27 Punkten zum Topscorer und wurde zum wertvollsten Spieler des Turnier-Wochenendes gewählt.
11-Punkte-Rückstand zur Halbzeit
Die Gastgeber benötigten nicht lange, um in ihren Rhythmus aus dem Halbfinal-Sieg gegen den FC Bayern zurückzufinden. 2:18 Minuten waren gerade einmal gespielt, als Martin Breunig per Dunking mit dem dritten MBC-Abschluss in der Bamberger Zone für das 0:6 sorgte. Per Alley-Oop von Filip Stanić kamen dann auch die Bamberger zu ihren ersten Zählern in diesem Finale (2:6/3.). Ronaldo Segu verkürzte auf 5:6 (4.). Das Bamberger Spiel in diesem ersten Abschnitt allerdings zu fehlerhaft (8 Ballverluste allein im ersten Viertel). Zudem hatte man große Probleme, den MBC beim Attackieren des Korbes unter Kontrolle zu bringen und so setzten sich die Wölfe leicht ab (5:13/6.). Nach der hier folgenden Auszeit von Anton Gavel lief es für sein Team nun besser. Dreier von Ronaldo Segu und Moritz Krimmer sowie zwei verwandelte Freiwürfe von Kyle Lofton bedeuteten den 13:13 Ausgleich (7.). Mit Dreiern von Ivan Tkachenko und Michael Devoe konterte der MBC jedoch eiskalt und ging nach einem 15:4‑Run zum Ende des Viertels mit einer deutlichen Führung in die erste Viertelpause (17:28).
Mit einem weiteren Ballverlust begannen die Bamberger das zweite Viertel und so hatte man nach gerade einmal zwölf gespielten Minuten bereits zehn Turnover in der Statistik stehen. Bis Mitte des zweiten Viertels blieb der Rückstand konstant (27:38/15.). Charles Callison baute den Vorsprung für den MBC dann per Dreier zwischenzeitlich auf 15 Zähler aus (29:44/17.). Zur Pause waren es dann aber wieder die elf Punkte wie schon zum Ende des ersten Abschnitts (39:50).
„Wir haben das Spiel im ersten Viertel verloren“
Im ersten Angriff nach der Halbzeitpause hatten die Bamberger gleich dreimal die Chance, den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich zu drücken, doch keiner der drei Distanzwürfe (2x Locke & Krimmer) wollte fallen. Stattdessen versenkte Spencer Reaves den Ball auf der Gegenseite von jenseits der 6,75-Meter-Linie zum 39:53 (22.). Bamberg kämpfte, doch immer, wenn man auf Baskets-Seite dachte, man könnte jetzt wieder etwas aufschließen, legte der MBC kaltblütig nach. So zum Beispiel nach dem Korb von Michael Devoe zum 55:70 (28.). In weniger als einer Minute hatten die Baskets wieder auf 60:70 (29.) verkürzt, ehe Devoe und Callison per Buzzerbeater-Dreier den Bamberger Rückstand wieder auf 60:75 nach dem dritten Viertel erhöhten.
Das Momentum zu Beginn des Schlussabschnitts nun ganz klar auf Seiten der Wölfe, die so auf 66:85 (32.) weiter davonzogen. Die Bamberger aber kämpften weiter und kamen angefeuert von ihren tollen Fans nochmals zurück. Moritz Krimmers Dreier brachte die Baskets auf 76:87 (34.) heran, doch abermals gelang es trotz mehrerer Chance zunächst nicht, den Rückstand unter zehn Zähler zu bringen. 5:13 Minuten vor Schluss gelang das dann Filip Stanić (78:87), doch die Wölfe konterten erneut zum 80:94 (38.). Sicherlich noch einmal so richtig spannend wäre es geworden, wäre die Entscheidung der Schiedsrichter im Angriff des MBC direkt nach dem Dreier von KeyShawn Feazell zum 85:94 eine andere gewesen. Kyle Lofton hatte hier Michale Devoe zunächst den Ball aus der Hand gespielt. Der Bamberger ging dem freien Ball hinterher und kam zu Fall. Für Dyn-Experten Heiko Schaffartzik die Situation ein ganz klares unsportliches Foul von Devoe, doch es gab keinen Foulpfiff. Stattdessen soll der zu Boden stürzende Kyle Lofton sogar bereits Ballkontrolle gehabt haben, was eine Korrektur der Shotclock zufolge hatte und den MBC unverständlicherweise erneut in Ballbesitz brachte. Die Wölfe spielten die geschenkte frische Shotclock hier geduldig herunter und ließen sich letztlich nicht mehr in Bedrängnis bringen. „Glückwunsch an meinen Kollegen Janis Gailitis für diesen absoluten verdienten Sieg heute im Finale und zum Gewinn des Pokals. Wir haben das Spiel im ersten Viertel verloren. Wir konnten nicht an die Defensivleistung aus dem gestrigen Halbfinale anknüpfen“, resümierte Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Wir wollten hässlich spielen, auch das ist uns nicht gelungen. Zudem hatten wir acht Ballverluste allein im ersten Viertel. Wir lagen kein einziges Mal in Führung. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.“
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Basketball Top Four
Bamberg Baskets stehen im Pokal-Endspiel
Die Bamberg Baskets haben ihr Halbfinale beim Top Four gewonnen und stehen damit heute Nachmittag im Finale. In der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Stadthalle in Weißenfels besiegten die Bamberger die SKYLINERS FRANKFURT mit 76:63 (35:31) und spielen somit um den BBL-Pokal.
Bester Scorer auf Bamberger Seite gegen die Hessen war Ibrahim Watson mit 20 Punkten, gefolgt von Ronaldo Segu und KeyShawn Feazell mit je 16 Zählern. Erfolgreichster Werfer der Frankfurter war Jordan Theodore mit 13 Punkten.
Gegner der Mannschaft von Head Coach Anton Gavel im Finale heute um 16:00 Uhr ist der SYNTAINICS MBC. Die Weißenfelser hatten sich in ihrem Semifinale gegen den FC Bayern München Basketball mit 95:93 durchsetzen können.
Knappe Führung zur Halbzeit
Es dauerte einen Moment, ehe die ersten Punkte in diesem zweiten Halbfinale fallen wollten. Nach je zwei Fehlversuchen war es Noah Locke, der mit seinen einzigen beiden Zählern in dieser Partie die ersten Punkte des Spiels erzielte. Die Frankfurter versuchten ihr Glück aus der Distanz und nach Dreiern von Jordan Theodore und David Muenkat gingen die Hessen in Führung (4:6/3.). Die Bamberger Antwort kam von Ronaldo Segu. Per Dreier und seinen Punkten fünf, sechs und sieben stellte er auf 13:9 (7.). Die Hessen schlossen jedoch umgehen wieder auf (13:12/7.), ehe Ibi Watson und KeyShawn Feazell mit je 5 Punkten ihr Team 23 Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels erstmals zweistellig in Führung brachten (23:12/10.). Den Schlusspunkt in diesem ersten Abschnitt setzte Frankfurts Neuzugang Marcus Domask. Mit seinem bereits zweiten Dreier sorgte der US-Amerikaner für das 25:13 nach dem ersten Viertel.
Mit einem weiteren Dreier von KeyShawn Feazell starteten die Bamberger ins zweite Viertel. Kyle Lofton erhöhte auf 28:15 (12.) und die Mannschaft von Anton Gavel konnte zunächst ihren zweistelligen Vorsprung halten (30:20/14.). In nicht einmal 80 Sekunden spielten sich die SKYLINERS mit einem 8:0‑Lauf aber wieder heran (30:28/15.) und es folgte eine Bamberger Auszeit. Im Anschluss sorgten ein Dunk von Filip Stanić, ein Korbleger von Kyle Lofton sowie ein Freiwurfpunkt von Adrian Petković erst einmal wieder für etwas mehr Abstand (35:28/17.). Viel Zählbares passierte in den noch zu spielenden 3:15 Minuten bis zur Pause dann nicht mehr. 12 Sekunden vor der Halbzeit-Sirene war es Frankfurts Kamaka Hepa, dessen Dreier für den 35:31-Pausenstand sorgte.
„Wir sind heute auch recht aggressiv zum Korb gegangen“
Der Start in die zweite Hälfte gehörte den Bambergern. Einzigartig von über 500 Schlachtenbummlern aus Freak City angefeuert, setzten sich die Baskets mit einem stark spielenden Ibi Watson schnell wieder ab (40:31/21.). Brandon Horvath dunkte noch zwei Punkte dazu (42:31/22.), wobei er allerdings auf dem Weg zum Korb Ronaldo Segu unglücklich mit dem Ellenbogen im Gesicht traf. Der Bamberger Spielmacher musste zwar vom Feld (kam knapp vier Minuten später aber wieder zurück ins Spiel), sein Team aber blieb weiter in Führung. 50:36 (25.) lagen die Bamberger Mitte des dritten Abschnitts in Führung, ehe die Hessen nach dem Dreier von Jacob Knauf zum 52:45 (28.) wieder etwas aufschließen konnten. Näher aber ließ man den Gegner nicht herankommen und nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von KeyShawn Feazell lag man 58:49 nach dem dritten Viertel vorne.
Auch der Schlussabschnitt war von der Verteidigung geprägt. 3:25 Minuten waren bereits von der Spieluhr, da hatte sich nach zwei Punkten für Bamberg und vier Zählern für Frankfurt nur wenig auf der Anzeigentafel getan (60:53/34.). Dann aber folgte der beste Lauf der Bamberger. Nach einem 11:0‑Run lag man knapp vier Minuten vor der Schlusssirene mit 71:53 (37.) in Führung, hatte nun alles im Griff und ließ sich den Sieg und den damit verbundenen Finaleinzug nicht mehr nehmen. Am Ende siegten die Bamberg Baskets verdient mit 76:63 und fordern im Endspiel nun den SYNTAINICS MBC im Kampf um den BBL-Pokal heraus.
„Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Es war das Spiel, so wie wir es haben wollten. So im 60-er- /70-er-Bereich ist es, wo wir uns am wohlsten fühlen und auch die größten Chancen haben, ein Spiel zu gewinnen. Wenn wir mit unserem Gegner versuchen Run & Gun zu spielen, dann sehen wir schlecht aus“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Das haben wir erst vor ein paar Tagen erlebt. Wir sind heute auch recht aggressiv zum Korb gegangen und so auch dann auch oft an die Freiwurflinie gekommen. Es war gut, dass wir eben nicht nur von außen geworfen haben, sondern versucht haben, an die Linie zu kommen. Auch wenn es dann knapper geworden ist, haben wir offensiv mehrere gute Entscheidungen getroffen. Jetzt sind wir extrem froh, dass wir im Finale stehen, und jetzt gilt unsere volle Konzentration auf morgen.“
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Revanche geglückt
Bamberg Baskets besiegen MBC mit 87:69
Mit einer überzeugenden Leistung haben die Bamberg Baskets ihr Heimspiel des 19. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga gegen den SYNTAINICS MBC gewonnen. Vor 4.385 Zuschauern siegten die Bamberger am Samstagabend in eigener Halle mit 87:69 (49:31).
Die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel konnte sich mit dem Heimsieg für die 94:99-Hinspielniederlage Mitte November in Weißenfels revanchieren und zudem auch den direkten Vergleich gegen die Wölfe für sich entscheiden.
In der ersten Hälfte gestattete die Bamberger Verteidigung ihrem Gegner nur ganze 31 Zähler. Waren die Weißenfelser als eines der besten Dreier-Teams der gesamten BBL nach Freak City gekommen, traf man in der BROSE ARENA nur 8 seiner insgesamt 37 Versuche (22 Prozent) aus der Distanz. Noah Locke & Co. benötigten für ihre ebenfalls 8 Treffer hingegen nur 26 Versuche (31%). Außer an der Freiwurflinie hatten die Bamberg Baskets die besseren Wurfquoten. Zudem gewann man das Rebound-Duell (44:38), leistete sich weniger Ballverluste (7:10) und hatte eine um Längen bessere Teameffektivität als der Gegner (113:80).
Bester Werfer des MBC war Ivan Tkachenko mit 16 Punkten. Die auffälligsten Spieler der Bamberger waren Ronaldo Segu (21 Punkte, 7 Assists) und Filip Stanić (18 Punkte, 9 Rebounds). Auch Youngster Adrian Petković zeigte mit 4 Punkten, 3 Rebounds und 5 Assists eine starke Leistung.
49:31-Führung zur Halbzeit
Die Bamberger mussten gegen den MBC erneut ohne Karsten Tadda und Kevin Wohlrath auskommen. Dennoch sollte gegen die Wölfe unbedingt ein Sieg her und exakt diesen Willen, das Spiel unbedingt gewinnen zu wollen, spürten die Zuschauer in der BROSE ARENA gleich von Beginn an. Bereits der zweite Bamberger Korberfolg verdeutlichte dies sehr anschaulich, als Filip Stanić seinen Fehlwürfen gleich zweimal ganz energisch nachging, bis er den Ball zum 4:0 (2.) dann doch noch im Korb der Wölfe unterbringen konnte. Doch auch der MBC kam gut in die Partie und hielt dagegen. Ty Brewer brachte die Gäste per Dreier beim 8:9 (5.) erstmals in Führung. Wie bereits beim Gastspiel in München schenkte Head Coach Anton Gavel auch gegen den MBC Youngster Adrian Petković schon recht früh das Vertrauen. Auch der erst 20-Jährige war sofort auf Betriebstemperatur. Sein Give-and-go mit Filip Stanić in der 7. Spielminute, welches der Bamberger Center mit einem krachenden Dunking zum 15:11 abschloss, war sicherlich einer der schönsten Körbe des gesamten Spiels und eine Nominierung in die Top10 des Spieltages wert. Die Gastgeber in dieser Anfangsphase aggressiv, spritzig und einfach den Wölfen meist einen Tick voraus und so zog man bis kurz vor Ende des Viertels bis auf 24:14 davon. Der Schlusspunkt der ersten zehn Minuten gehörte aber dem MBC, genauer gesagt Ty Brewer, der aus der rechten Spielfeldecke per Dreier zum 24:17 nach dem ersten Viertel traf.
Zum Start ins zweite Viertel lief die Bamberger Offensive zunächst über KeyShawn Feazell. Einem starken Hakenwurf ließ der Center wenig später nach eigenem Offensivrebound einen Dunk folgen und erhöhte die Bamberger Führung wieder in den zweistelligen Bereich (28:17/12.). Die größten Probleme bereitete der Wölfe Defense jedoch ein anderer Bamberger Spieler. Ronaldo Segu war für die MBC-ler kaum einzufangen und nach seinem Halbdistanzwurf zum 35:22 (15./Segu hatte hier bereits 13 Punkte erzielt) benötigte Gäste Coach Gailitis eine weitere Auszeit. Den Bamberger Lauf konnte sie zunächst jedoch noch nicht stoppen. Adrian Petković traf von jenseits der 6,75-Meter-Linie und erhöhte den Vorsprung auf 38:24 (16.). Nun zeigten die Wölfe auch einmal ihre Gefährlichkeit. Innerhalb von nur 17 Sekunden Spielzeit waren sie auf 38:29 wieder dran. Doch Noah Locke antwortete prompt mit zwei Dreiern und 1:54 Minuten vor der Pause stellte Filip Stanić auf 46:29. Mit einer 49:31-Halbzeitführung gingen die Bamberger in die Kabine.
„Darauf wollen wir nun aufbauen“
Auch nach dem Seitenwechsel spielte das Team von Anton Gavel hochkonzentriert weiter und baute durch einen weiteren Dreier von Noah Locke seine Führung auf über 20 Zähler aus (52:31/21.). Immer wieder ließ MBC-Coach Janis Gailitis durchblicken, wie unzufrieden er mit der Leistung seiner Spieler war, in dem er bei der Auswechslung seiner Akteure deren Weg zurück auf die Bank mit ordentlichen Standpauken begleitete. Der Punkte-Abstand beider Teams änderte sich in dieser Phase kaum und über 58:38 (25.), 64:44 (27.) war es nochmals Noah Locke per Dreier, der zum 69:46 Zwischenstand nach 30 Minuten traf.
Drei Offensiv-Rebounds der Gäste in den ersten beiden Minuten des Schlussabschnitts ließen Anton Gavel nochmals etwas lauter werden. Nach seiner Auszeit lief es aber umgehend wieder besser und je fünf Punkte von Ronaldo Segu und von Ibi Watson bescherten den Bamberg Baskets 5:20 Minuten vor dem Ende beim 81:57 (35.) ihre höchste Führung des Abends. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt so gut wie entschieden, zumal die Bamberger nur sehr geringe Probleme mit der Pressverteidigung der Weißenfelser hatten. Am Ende siegten die Bamberg Baskets völlig verdient mit 87:69 und ließen der Ankündigung ihres Trainers auf dem Parkett Taten folgen. Neben dem Sieg holten sich die Bamberger auch den direkten Vergleich gegen den MBC, der das Hinspiel mit 99:94 gewonnen hatte.
„Glückwunsch an unsere Spieler. Es war heute ganz wichtig, dass wir einen Sieg erringen konnten. Den Grundstein hierfür haben wir in der ersten Halbzeit gelegt, in der wir nur 31 Punkte zugelassen haben“, resümierte Head Coach Anton Gavel. „Natürlich gab es auch hier den ein oder anderen Wurf, den wir nicht gut verteidigt haben, aber im Großen und Ganzen haben die Spieler das umgesetzt, was sie sich auch vorgenommen hatten. Darauf wollen wir nun aufbauen und das dann in der Bundesliga auch am nächsten Wochenende bestätigen.“
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Bamberg Baskets
„Im Spiel gegen den MBC zählt nur ein Sieg“
Die Zielsetzung vor dem heutigen Heimspiel der Bamberg Baskets am 19. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga gegen den SYNTAINICS MBC ist klar. „Es zählt nur ein Sieg“, sagt Head Coach Anton Gavel, um in der Tabelle zum Start in die zweite Saisonhälfte den Anschluss ans Mittelfeld wieder herstellen zu können.
In der Partie gegen die bislang herausragend spielenden Wölfe aus Sachsen-Anhalt wird man vor allem in der Defensive eine sehr starke Leistung aufs Parkett bringen müssen, um sich für die Hinspielniederlage in der Stadthalle in Weißenfels revanchieren zu können. Tip-Off zur Partie der Bamberg Baskets ist heute um 18:30 Uhr.
„Im Hinspiel beim MBC lagen wir in der ersten Halbzeit mit fast 20 Punkten schon zurück, weil wir vor allem ihren Schützen viele offene Würfe zugelassen hatten. Das wird sicherlich eine der Hauptaufgaben im Spiel am Samstag, die es besser zu machen gilt“, so Anton Gavel. Der MBC spiele bisher eine ganz hervorragende Saison und sei sowohl in der Liga als auch im Pokal noch sehr gut dabei. Für Bamberg sei das Spiel gegen den MBC ein ganz wichtiges, in dem ihr Weg zum Erfolg nur über die Defense führen könne, so wie zuletzt auch teilweise im Spiel beim FC Bayern München. „Gerade jetzt im Februar vor dem Pokalwochenende ist es enorm wichtig, die Spiele mit der richtigen Mentalität und Aggressivität anzugehen. Für uns zählt im Spiel gegen den MBC nur der Sieg.“
94:99-Niederlage im Hinspiel gegen SYNTAINICS MBC
Nach zunächst drei Niederlagen zum Start in die neue Saison – gegen Rostock, in Bonn und gegen Heidelberg – nahmen die Wölfe mit dem Auswärtsspiel in Frankfurt richtig an Fahrt auf. Dem Sieg in der Mainmetropole ließ das Team von Head Coach Janis Gailitis einen weiteren Auswärtssieg folgen. Im BBL-Pokal Achtelfinale gewann man keine Woche später mit 85:77 in Ludwigsburg und sorgte in eigener Halle mit dem Triumph über den amtierenden Deutschen Meister aus München (79:75) gleich für das nächste dicke Ausrufezeichen. Mit dem Sieg gegen die Bayern schien es nun endgültig Klick beim MBC gemacht zu haben und auch die EWE Baskets Oldenburg, unsere Bamberg Baskets, die MLP Academics Heidelberg (im Pokal-Viertelfinale) sowie ALBA BERLIN mussten die Stadthalle in Weißenfels mit leeren Händen wieder verlassen. Neun Siege konnten die Wölfe bislang aus ihren 17 Spielen holen und stehen somit aktuell auf Platz acht der Tabelle.
Besonders gefährlich sind die Weißenfelser im bisherigen Saisonverlauf von jenseits der 6,75-Meter-Linie. 37,4 Prozent ihrer durchschnittlich 26,6 Dreipunkte-Würfe pro Spiel finden den Weg in den gegnerischen Korb (nur Vechta ist mit 37,6% besser), womit es der MBC pro Partie im Schnitt auf 85,0 Punkte bringt (4. in der BBL).
Beim Hinspiel Mitte November erwischten die Bamberger einen Fehlstart und lagen nach etwas mehr als fünf Minuten bereits mit zehn Zählern in Rückstand (6:16). Gegen das Offensivspiel der Wölfe fand man anfangs kein Rezept und gab das erste Viertel deutlich mit 14:28 ab. Im zweiten Abschnitt kamen die Bamberger um Ronaldo Segu (26 Punkte, 7 Assists) dann offensiv zwar besser ins Spiel, in der Verteidigung kassierte man jedoch weitere 26 Zähler, so dass man zur Pause mit 39:54 zurücklag.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig am Ergebnis. Mit einem 10:2‑Lauf zum Ende des dritten Viertels pirschten sich die Bamberger dann zunächst auf 67:73 wieder heran, ehe man in der 33. Spielminute nach einem Korbleger von Filip Stanić sogar mit 74:73 in Führung gehen konnte. Hier hätte das Spiel kippen können, doch die Wölfe schlugen erbarmungslos zurück. Nach ihrem besten Run im gesamten Spiel (8:0‑Lauf) lagen sie gut vier Minuten vor dem Ende mit 87:78 wieder in Führung und brachten das Spiel letztlich mit 99:94 über die Ziellinie. Spencer Reaves (24), Michael Devoe (20) und Tyren Johnson (20) führten die MBC-Offensive an. Unsere Bamberg Baskets hatten in Ronaldo Segu, Brandon Horvath (14), MaCio Teague (13) und KeyShawn Feazell (12) ihre besten Werfer.
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets: Schwacher Start kostet das Spiel in Weißenfels
Die Bamberg Baskets haben ihr Auswärtsspiel am 9. Spieltag der Basketball-Bundesliga verloren. In Weißenfels unterlagen die Bamberger am Samstagabend (16. November) beim Syntainics MBC mit 94:99. Vor allem die mangelhaften Leistungen der Anfangsphase machten es Bamberg schwer, das Spiel für sich zu gestalten.
Die Niederlage gegen die Syntainics MBC aus Weißenfels ist die fünfte Saisonniederlage der Bamberg Baskets. Die Mannschaft von Trainer Gavel belegt nun Tabellenplatz 14, kurz vor den Abstiegsplätzen.
Den besseren Start in die Partie hatte der MBC. Nach etwas mehr als vier Minuten konnte sich Syntainics bereits leicht absetzen und Anton Gavel nahm die erste Auszeit (4:11, 5. Minute). Doch auch im Anschluss fanden die Baskets nicht zu ihrem Spiel. Vor allem in der Defensive haperte es, was die Weißenfelser Wölfe bereits im ersten Abschnitt und einer 14:28-Führung nutzten.
Auch zu Beginn des zweiten Viertels gaben die Gastgeber Gas und bauten ihren Vorsprung zur höchsten Führung des Abends aus. Der zweite Dreier von Spencer Reaves (der fünfte Dreier des MBC bei acht Versuchen) bedeutete das 19:37 (14. Minute). Auf Bamberger Seite war bis hierher nur einer der acht versuchten Distanzwürfe im Netz gelandet. Wie dominant Weißenfels bis hierher spielte, verdeutlicht die Effektivität beider Teams zu diesem Zeitpunkt. Diese sprach mit 14:50 klar gegen Bamberg.
Nun aber begann sich das Team von Anton Gavel in die Partie hineinzuarbeiten. KeyShawn Feazells Dunk verkürzte den Rückstand auf 35:45 (19. Minute). MaCio Teagues Dreier brachte die Bamberger 64 Sekunden vor der Halbzeit beim 38:47 noch näher heran.
Den letzten Angriff des zweiten Viertels nutzte der MBC jedoch nochmals zu vier weiteren Punkten. So ging es beim Stand von 39:54 in die Pause.
Selbst ein Loch gegraben
Am Abstand zwischen beiden Mannschaften tat sich in der zweiten Hälfte zunächst wenig. Über 43:59 (22. Minute), 46:64 (24. Minute) und 57:71 (27. Minute) verstanden es die Hausherren geschickt, die Bamberger auf Distanz zu halten. Zum Ende des Viertels aber wurden die Baskets stärker.
86 Sekunden vor Ende des Abschnitts drückte MaCio Teague den Rückstand wieder in den einstelligen Bereich (63:71, 29. Minute). Karsten Tadda mit zwei erfolgreichen Freiwürfen und Kyle Lofton per Sprungwurf sorgten für den 67:73-Zwischenstand nach 30 Minuten.
Die Bamberger waren in dieser Phase jetzt klar am Drücker. In der Verteidigung gestattete man den Wölfen nichts. Und mit einem 7:0‑Start ins Schlussviertel ging man bei noch zu spielenden 7:18 Minuten durch einen Korb von Filip Stanić beim 74:73 erstmals in Führung.
Die Wölfe waren hier kurzzeitig völlig von der Rolle und so musste Coach Gailitis eine Auszeit nehmen. Eine, die sich jedoch auszahlte. Denn nur gut 30 Sekunden später holt Ty Brewer die Führung per Dreier wieder zurück.
Das Spiel blieb zunächst knapp, doch die Aufholjagd hatte den Bambergern viel Kraft gekostet. Drei Ballverluste innerhalb von nur 34 Sekunden sowie ein unsportliches Foul gegen Ibi Watson ließen Weißenfels bei noch 4:11 Minuten wieder auf 78:87 entwischen.
Bamberg versuchte noch einmal alles und kam in der Tat bei noch 55 Sekunden Restspielzeit auf 90:93 heran. Ein Dreier von Michael Devoe im Gegenangriff zum 90:96 bedeutete dann jedoch die Entscheidung zugunsten des MBC.
Anton Gavel sagte nach dem Spiel: „Wir haben uns, wie in vielen Spielen vorher, ein Loch gegraben, aus dem es unfassbar schwer war, wieder herauszukommen. Wir lagen teilweise mit 18 Punkten hinten. Wir haben den besten Weißenfelser Schützen zu viele Dreier erlaubt, insgesamt über 60 Prozent, und wir waren nicht physisch genug. Das war nun das zweite Spiel in der BBL, in dem wir um die 100 Punkte bekommen haben. Wir waren am Anfang der Saison defensiv einigermaßen gut dagestanden, das ist jetzt nicht mehr der Fall. Trotzdem haben wir es wieder mal geschafft, ins Spiel zurückzukommen. Aber wenn man jedes Mal einem Rückstand hinterherlaufen muss, gewinnt man kein Spiel.“