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Bas­ket­ball

Bam­berg Bas­kets: Mann­schaft voll­stän­dig, letz­ter Neu­zu­gang heißt Kyle Lofton

Zah­len­mä­ßig sind die Bam­berg Bas­kets für die kom­men­de Sai­son in der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga voll­stän­dig. Der aktu­el­le und vor­erst letz­te Neu­zu­gang heißt Kyle Lof­ton. Jetzt soll eine Mann­schaft geformt werden.

Mit den Wor­ten „Team der Bam­berg Bas­kets steht“ hat der Ver­ein ges­tern (18. Juli) die Ver­pflich­tung eines wei­te­ren Neu­zu­gangs bekannt gege­ben. Der Neue heißt Kyle Lof­ton, spielt als Guard, ist 25 Jah­re alt, 191 Zen­ti­me­ter groß und 84 Kilo­gramm schwer. Der US-Ame­ri­ka­ner spiel­te in der zurück­lie­gen­den Sai­son für Kou­vot Kou­vo­la in der fin­ni­schen Korisliiga.

Mit der Ver­pflich­tung Lof­tons ist die Mann­schaft laut Ver­eins­mit­tei­lung für die am Wochen­en­de des 14. und 15. Sep­tem­ber mit dem Erst­run­den­spiel im BBL-Pokal begin­nen­de neue Sai­son kom­plett. „Wir sind froh“, sag­te Trai­ner Anton Gavel, der mit Lof­ton den zwölf­ten neu­en Spie­ler in sei­nem Team unter Ver­trag genom­men hat. „Denn die Arbeit des Som­mers, das Zusam­men­bau­en der Mann­schaft auf dem Papier, ist getan. Jetzt kann es dann in die Hal­le gehen, um eine gute Vor­be­rei­tung hin­zu­le­gen und aus den ver­pflich­te­ten Spie­lern eine Mann­schaft zu for­men.“ Mit Kyle habe man zudem jeman­den gefun­den, der defen­siv kör­per­lich agie­ren und dem Spiel Sta­bi­li­tät geben kann. Auch offen­siv erwar­tet Gavel von Lof­ton Impul­se. „Kyle will sich hier bei uns bewei­sen und den nächs­ten Schritt in Euro­pa mit uns gehen.“

Und Kyle Lof­ton sag­te: „Ich freue mich schon sehr dar­auf, nach Deutsch­land zu kom­men, mei­ne neu­en Mann­schafts­kol­le­gen ken­nen­zu­ler­nen und mich an die Arbeit zu machen. Über Bam­berg und die Kul­tur habe ich schon viel Tol­les gehört und ich kann es kaum erwar­ten, genau das zu genie­ßen und ein Teil von etwas Beson­de­rem zu sein. Die Fans in Freak City kön­nen sich auf einen Kerl mit einer net­ten Per­sön­lich­keit freu­en, der ger­ne auch ein­mal einen Spaß macht und viel Ener­gie auf und neben dem Platz mit­bringt. Mit unse­rem Team wer­den wir alles dafür geben, Spie­le zu gewin­nen und Bam­berg wie­der an die Spit­ze zu bringen.“

Steck­brief Loftons

Als Jüngs­ter von vier Söh­nen wur­de Kyle Lof­ton 1999 in Hills­i­de im US-Bun­des­staa­te New Jer­sey gebo­ren. Bereits in der Vor­schu­le konn­te er sein Bas­ket­ball­ta­lent unter Beweis stel­len, als er der Put­nam Sci­ence Aca­de­my in Con­nec­ti­cut zur ers­ten Natio­nal Prep Cham­pi­on­ship der Schul­ge­schich­te ver­half. Im Anschluss ging es an die High­school zurück nach New Jer­sey. 2017 mach­te Kyle sei­nen Abschluss an der Uni­on Catho­lic High­school, wobei er in sei­ner letz­ten Sai­son mit durch­schnitt­lich 13 Punk­ten, 2,1 Rebounds und 1,3 Assists pro Spiel auch auf dem Par­kett überzeugte.

Von 2018 bis 2022 spiel­te er an der Uni­ver­si­tät von St. Bona­ven­ture, New York, wo er im Haupt­fach Sozio­lo­gie stu­dier­te. 116 Spie­le stan­den am Ende die­ser Zeit­span­ne für den Fan von Ex-NBA-Spie­ler Car­me­lo Antho­ny in den Büchern der Uni.

Den größ­ten Erfolg fei­er­te Kyle Lof­ton bei den Bon­nies im Jahr 2021, als man das Tur­nier der Atlan­tic 10-Con­fe­rence gegen VCU nach einem 25:40 Halb­zeit­rück­stand noch dreh­te, am Ende deut­lich mit 70:54 gewann und sich so den A10-Con­fe­rence-Titel sicherte.

Die kon­stant guten Leis­tun­gen von Lof­ton ver­an­lass­ten dann die Flo­ri­da Gators, ihn für die Sai­son 2022 /​/​2023 als soge­nann­ten „gra­dua­ted Trans­fer“ nach Gai­nes­ville zu holen. Und auch hier lie­fer­te er (31 Spie­le – 8,7 Punk­te – 3,1 Rebounds – 3,5 Assists – 32:30 Minu­ten Ein­satz­zeit), auch wenn es für das Team der Alli­ga­to­ren mit einer Bilanz von neun Sie­gen und neun Nie­der­la­gen in der Sou­the­as­tern Con­fe­rence nicht ganz so rund lief.

Nach der Sai­son in Flo­ri­da begann Lof­ton sei­ne Pro­fi­kar­rie­re in Finn­land. In der abge­lau­fe­nen Serie stand er in der Koris­li­i­ga für Kou­vot Kou­vo­la auf dem Par­kett und konn­te so, wie übri­gens auch alle ande­ren Bas­kets-Neu­zu­gän­ge, schon ein­mal eine kom­plet­te Sai­son außer­halb der USA Erfah­run­gen sammeln.

Im Team der nord­öst­lich von Hel­sin­ki gele­gen Stadt war er einer der Leis­tungs­trä­ger und hat­te die meis­te Spiel­zeit (13,8 Punk­te – 3,4 Rebounds – 3,7 Assists – 33:18 Minu­ten Ein­satz­zeit). 34 der ins­ge­samt 35 Sai­son­spie­le der Mann­schaft absol­vier­te er und stand dabei immer in der Anfangs-Fünf. In den Play­offs muss­te man sich jedoch bereits im Vier­tel­fi­na­le dem BC Nokia nach drei knap­pen und hart umkämpf­ten Spie­len mit 0:3 geschla­gen geben.

Mit der Ver­pflich­tung Lof­tons sieht der Kader Bam­berg Bas­kets nun so aus: Kars­ten Tad­da, Filip Sta­nić, Gabri­el Kuku, Adri­an Pet­ko­vić, Kevin Wohl­rath, Moritz Krim­mer, Ibra­him Wat­son-Boye, Ronal­do Segu, KeyShawn Fea­zell, Noah Locke, Bran­don Hor­vath und Kyle Lofton.

Die Trai­ner sind: Anton Gavel (Head Coach), Arne Wolt­mann (Assistant Coach), Ste­fan Weis­sen­böck (Head of play­er deve­lo­p­ment) und Marc Olmos (Ath­le­tik­trai­ner).

Bas­ket­ball

Bam­berg Bas­kets: Power For­ward Bran­don Hor­vath kommt

Der vor­letz­te Platz im Kader der Bam­berg Bas­kets für die neue Sai­son ist besetzt. Für die gro­ße Flü­gel­po­si­ti­on hat der Ver­ein mit Bran­don Hor­vath einen wei­te­ren Neu­zu­gang verpflichtet.

Von Brüs­sel Bas­ket­ball wech­selt der 208 Zen­ti­me­ter gro­ße Bran­don Hor­vath zu den Bam­berg Bas­kets. Mit Moritz Wim­mer, einem wei­te­ren aktu­el­len Neu­zu­gang, teilt sich Hor­vath die Posi­ti­on des Power Forwards.

Trai­ner Anton Gavel sag­te zur Neu­ver­pflich­tung: „Wir haben mit Bran­don jeman­den gefun­den, der von außen gefähr­lich sein kann, aber auch den Ball auf den Boden brin­gen und den Korb atta­ckie­ren kann. Bereits in sei­nem ers­ten Pro­fi­jahr in Frank­reich war er ein wich­ti­ger Teil des Teams, das den Auf­stieg geschafft hat. Ich glau­be, dass wir mit Bran­don einen Spie­ler nach Bam­berg holen konn­ten, der noch gro­ßes Poten­zi­al hat.“

Und Bran­don Hor­vath sag­te: „Die Vor­freu­de, ein Teil die­ser Mann­schaft zu wer­den, ist schon sehr groß. Ich kann es kaum erwar­ten, nach Freak City zu kom­men, um dort dann mit dem Trai­ning zu begin­nen und vor die­sen unglaub­li­chen Fans zu spie­len. Wir wer­den eine tol­le Sai­son mit­ein­an­der haben.“

Steck­brief Horvath

Bran­don wur­de am 3. April 1998 in West River im US-Bun­des­staat Mary­land gebo­ren. Dort wuchs er auf und besuch­te die Sou­thern High School in Bal­ti­more. Auch für sei­ne Col­lege­zeit blieb er der Hei­mat zunächst ein­mal nahe und schloss sich den Retrie­vers der UMBC, der Uni­ver­si­ty of Mary­land, Bal­ti­more Coun­ty an.

Nach sei­nen ers­ten bei­den Jah­ren war er im Team zum Star­ter gereift und stand ins­ge­samt 49 Mal in den letz­ten 52 sei­ner ins­ge­samt 113 Spie­len im Jer­sey der Retrie­vers in der Anfangs­for­ma­ti­on. In sei­nem vier­ten Jahr in Catons­ville spiel­te Bran­don eine aus­ge­zeich­ne­te Sai­son: 33 Spie­le, durch­schnitt­lich 13,1 Punk­te, 8,7 Rebounds, zwei Assists und 34 Minu­ten Ein­satz­zeit. So ver­half er den Retrie­vers zu einer Bilanz von 14 Sie­gen bei nur sechs Niederlagen.

Nach der Sai­son 2020 /​/​2021 ver­ließ UMBC-Head-Coach Ryan Odom das Team in Rich­tung Utah und Bran­don folg­te sei­nem Chef­trai­ner in den Wes­ten der USA zu den Aggies, um am Col­lege von Utah Sta­te sei­ne letz­te Col­lege-Sai­son zu spie­len. Einen sei­ner dama­li­gen Mann­schaft­ka­me­ra­den wird Bran­don bei den Par­tien gegen Alba Ber­lin wie­der­se­hen: Jus­tin Bean.

Die Pro­fi­kar­rie­re begann für Bran­don beim fran­zö­si­schen Zweit­li­gis­ten Saint-Quen­tin, mit dem er Ver­eins­ge­schich­te schrieb. Dank einer Bilanz von 25 Sie­gen und neun Nie­der­la­gen gewann das Team den Titel in der LNB Pro B und sicher­te sich durch den Gewinn der Meis­ter­schaft nach 31 Jah­ren Zweit­klas­sig­keit den direk­ten Auf­stieg in die ers­te fran­zö­si­sche Liga.

Bran­don zog es jedoch wei­ter und in der Fol­ge­sai­son schloss er sich den Bel­gi­ern von Brüs­sel Bas­ket­ball an. Mit dem Team ging er in der bel­gisch-nie­der­län­di­schen BNXT-Liga an den Start und spiel­te auch hier eine beacht­li­che Sai­son: 32 Spie­le, durch­schnitt­lich 11,7 Punk­te, 6,7 Rebounds und 25:48 Minu­ten Ein­satz­zeit). Nun wech­selt der 26-jäh­ri­ge US-Ame­ri­ka­ner nach Bam­berg, wo er einen Ein­jah­res­ver­trag unter­schrie­ben hat.

Bas­ket­ball

ENBL: Bam­berg Bas­kets spie­len doch international

Die Bam­berg Bas­kets spie­len in der nächs­ten Sai­son doch inter­na­tio­nal. In der noch jun­gen Euro­pean North Bas­ket­ball League (ENBL) bekom­men sie es unter ande­rem mit Geg­nern aus Rüma­ni­en, Est­land und Eng­land zu tun. Von der Teil­nah­me erhofft sich der Ver­ein nicht zuletzt Spielpraxis.

Obwohl sie sich mit ihrem Abschnei­den in der zurück­lie­gen­den Sai­son der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga nicht für den inter­na­tio­na­len Spiel­be­trieb qua­li­fi­zie­ren konn­ten (Platz 11), kön­nen die Bam­berg Bas­kets nun doch an einem euro­pa­wei­ten Tur­nier teil­neh­men. Als ers­te deut­sche Mann­schaft über­haupt wird das Team von Trai­ner Anton Gavel in der Euro­pean North Bas­ket­ball League (ENBL) an den Start gehen.

Die ENBL wur­de im Som­mer 2021 gegrün­det, um auch sol­chen Mann­schaf­ten inter­na­tio­na­le Spiel­pra­xis zu geben, die sich sport­lich nicht für einen der inter­na­tio­na­len Wett­be­wer­be qua­li­fi­ziert haben. Für die Teil­nah­me muss sich der Ver­ein bewer­ben, dabei eini­ge Regu­la­ri­en erfül­len und eine Teil­nah­me­ge­bühr von 15.000 Euro zahlen.

Acht Mann­schaf­ten tru­gen die ers­te Spiel­zeit der ENBL aus. Die nun bevor­ste­hen­de vier­te Sai­son weist ein Star­ter­feld von 18 Teams auf. Neben Bam­berg neh­men außer­dem der Titel­ver­tei­di­ger, die Bak­ken Bears (Däne­mark), CSO Vol­un­t­a­ri (Rumä­ni­en), Donar Gro­nin­gen (Nie­der­lan­de), Dzi­ki War­schau (Polen), Dina­mo Buka­rest (Rumä­ni­en), Inter Bra­tis­la­va (Slo­va­kei), Fyl­lin­gen Bas­ket (Nor­we­gen), Ulik­ool Tar­tu (Est­land), Brno Bas­ket (Tsche­chi­en), Val­mie­ra Glass Via (Lett­land), Kei­la Bas­ket (Est­land), Bris­tol Fly­ers (Eng­land) und Spiš­ski Rytie­ri (Slo­va­kei) am Spiel­be­trieb teil. Die Beset­zung der vier aktu­ell noch vakan­ten Start­plät­ze wird laut einer Mit­tei­lung der Bas­kets in Kür­ze bekanntgegeben.

Auf­ge­teilt in zwei Grup­pen zu neun Mann­schaf­ten beginnt die ENBL mit einer ein­fa­chen Run­de mit je acht Begeg­nun­gen pro Team. Gegen wel­chen Grup­pen­geg­ner man zu Hau­se, bezie­hungs­wei­se aus­wärts antritt, wird aus­ge­lost, eben­so wie die Zusam­men­set­zung der bei­den Grup­pen. Bei der Aus­lo­sung der Grup­pen ist es nicht mög­lich, dass Teams aus dem­sel­ben Land in der­sel­ben Grup­pe lan­den. Im Anschluss an die Grup­pen­pha­se fin­den die Play­offs im Hin- und Rück­spiel-Modus statt. Die Sie­ger der Play­off-Paa­run­gen qua­li­fi­zie­ren sich für das Final Four der ENBL.

Stim­men zur ENBL-Teilnahmen

Anton Gavel sag­te zur Teil­nah­me an der ENBL: „Wir freu­en uns auf die Spie­le in der ENBL, denn die­se noch jun­ge Liga hat sich inner­halb kür­zes­ter Zeit mas­siv ent­wi­ckelt und wir kön­nen uns hier mit Teams mes­sen, die man aus der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League oder auch aus dem FIBA Euro­pe Cup schon kennt. Der Wett­be­werb ist für uns als Orga­ni­sa­ti­on, aber natür­lich auch für die Spie­ler inter­es­sant, die ja sowie­so viel lie­ber spie­len, als trainieren.“

Und Phil­ipp Höh­ne, Geschäfts­füh­rer der Bam­ber­ger Bas­ket­ball, füg­te an: „Wir haben uns ganz bewusst für die Teil­nah­me an der ENBL ent­schie­den, denn hier sind wir fix für die Grup­pen­pha­se gesetzt. Für Anton und das Team bedeu­tet dies, dass wir hier in min­des­tens acht Begeg­nun­gen Rhyth­mus und auch zusätz­li­che Spiel­pra­xis sam­meln kön­nen, was uns dabei unter­stüt­zen soll, schnel­ler unser Poten­zi­al als Team für die BBL aus­schöp­fen zu können.“

Bam­berg Baskets

Keyshawn Fea­zell wird Bamberger

Das neue Team der Bam­berg Bas­kets nimmt wei­ter kon­kre­te For­men an. Für die kom­men­de Sai­son hat der Ver­ein nun KeyShawn Fea­zell unter Ver­trag genom­men. „Macht euch bereit für don­nern­de Dunks“, sag­te der US-Amerikaner.

Erst am Wochen­en­de hat­ten die Bam­berg Bas­kets die Neu­ver­pflich­tung von Ronal­do Segus bekannt­ge­ge­ben. Nun ver­mel­de­te der Ver­ein den nächs­ten Neu­zu­gang. So habe man mit KeyShawn Fea­zell einen sehr varia­blen Big Man unter Ver­trag genom­men. Der 206 Zen­ti­me­ter gro­ße Front­court-Spie­ler wiegt 108 Kilo­gramm, ist 25 Jah­re alt und spiel­te bereits die letz­ten bei­den Jah­re in Euro­pa. Nach sei­ner Roo­kie-Sai­son in Finn­land bei Salon Vil­pas war er in der abge­lau­fe­nen Serie in Rumä­ni­en bei CSO Vol­un­t­a­ri aktiv. Der im US-Bun­des­statt Mis­sis­sip­pi gebo­re­ne US-Ame­ri­ka­ner erhält bei den Bam­berg Bas­kets einen Ein­jah­res­ver­trag und kom­plet­tiert damit gemein­sam mit Filip Sta­nić die Beset­zung der Centerposition.

Trai­ner Anton Gavel sag­te über Fea­zell: „Mit KeyShawn haben wir einen Spie­ler ver­pflich­tet, der sowohl in der Offen­si­ve als auch in der Defen­si­ve Ein­fluss auf das Spiel neh­men kann. Er ist ein guter Reboun­der, der aber auch von außen gefähr­lich sein kann. Dass er auf die­sem Level spie­len kann, hat er in den bei­den letz­ten Jah­ren bereits gezeigt. Wir erhof­fen uns von ihm eine defen­si­ve Prä­senz, eben­so wie einen im Ver­gleich zum Spiel von Filip doch etwas ande­ren offen­si­ven Impact auf unser Spiel.“

Und KeyShawn Fea­zell sag­te: „Ich bin dank­bar für die Gele­gen­heit, ein Teil eines so tra­di­ti­ons­rei­chen Clubs zu sein. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht nur auf dem Platz Ener­gie mit­brin­gen wer­de, son­dern auch bei den Fans eine Men­ge Ener­gie frei­set­zen kann.“ Dann füg­te er eine Pro­gno­se über sei­nen Spiel­stil an: „Macht euch bereit für don­nern­de Dunks und Blocks. Ich kann es kaum erwar­ten, los­zu­le­gen und zu sehen, was wir gemein­sam als Team errei­chen können.“

Bas­ket­ball

Ronal­do Segu wech­selt zu Bam­berg Baskets

Wech­sel Num­mer drei zur neu­en Sai­son. Mit der Ver­pflich­tung von Ronal­do Segu haben sich die Bam­berg Bas­kets in der Vor­be­rei­tung auf die kom­men­de Spiel­zeit erneut verstärkt.

Wie die Bam­berg Bas­kets mit­ge­teilt haben, wird der 24 Jah­re alte US-Ame­ri­ka­ner Ronal­do Segu ab der nächs­ten Sai­son der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga für den Ver­ein auf­lau­fen. Bei der Ver­pflich­tung des 183 Zen­ti­me­ter gro­ßen Point Guards han­delt es sich bereits um den aktu­ell drit­ten Neu­zu­gang – vier mit dem neu­en Trai­ner Anton Gavel. Letz­te Woche gaben die Bas­kets den Wech­sel von Ibra­him Wat­son-Boye und Moritz Krim­mer bekannt.

Anton Gavel sag­te über Segu: „Mit Ronal­do haben wir einen Spie­ler ver­pflich­tet, der sich Liga für Liga bereits ste­tig ent­wi­ckelt hat. Gemein­sam mit ihm sind wir davon über­zeugt, dass der Schritt nach Deutsch­land und zu uns nach Bam­berg genau der rich­ti­ge für ihn in sei­ner Ent­wick­lung ist. Auf dem Par­kett ist Ronal­do pfeil­schnell, kann sehr gut zum Korb zie­hen und auch sei­ne Mit­spie­ler in Sze­ne set­zen. Zudem ist er in der Ver­tei­di­gung eine Klet­te. Mit Ronal­do haben wir einen Spie­ler, der schnell und dyna­misch nach vor­ne spie­len kann und sowohl für sich als auch für sei­ne Mit­spie­ler kre­ieren kann. Er bringt sehr viel Enthu­si­as­mus mit nach Bam­berg und passt aus mei­ner Sicht sehr gut zu uns.“

Pro­fi­kar­rie­re begann in Griechenland

Ronal­do Segu wur­de in Orlan­do in Flo­ri­da gebo­ren. Nach sei­ner Zeit an der Orlan­do Chris­ti­an Prep High School wech­sel­te in den Nor­den der Ver­ei­nig­ten Staa­ten nach Buf­fa­lo. An der Uni­ver­si­ty of Buf­fa­lo spiel­te er von 2018 bis 2022 ins­ge­samt 123 NCAA-Par­tien für die Bulls. Dabei erziel­te er pro Spiel durch­schnitt­lich 9,1 Punk­te, hol­te 2,2 Rebounds, lie­fer­te 2,9 Assists und hat­te 23 Minu­ten Ein­satz­zeit. 2020 wur­de er in der Mid-Ame­ri­can Con­fe­rence als bes­ter sechs­ter Mann ausgezeichnet.

Segus ers­te Pro­fi­sta­ti­on war in Athen. Bei AE Psy­chi­ko star­te­te er sei­ne Kar­rie­re in der zwei­ten grie­chi­schen Liga, wo er auf Anhieb sehr ordent­li­che Zah­len auf­leg­te (33 Spie­le, 19,3 Punk­te, 4,2 Rebounds, 3,6 Assists, 32 Minu­ten Ein­satz­zeit). Nach der Spiel­zeit in Grie­chen­lands Haupt­stadt zog es ihn nach Ser­bi­en, wo er gute 100 Kilo­me­ter süd­lich von Bel­grad in Čačak beim dor­ti­gen Bas­ket­ball­club anheuerte.

Mit dem KK Borać spiel­te er in der Admi­ral­Bet ABA League, einer Liga mit Teams aus Kroa­ti­en, Ser­bi­en, Slo­we­ni­en, Mon­te­ne­gro, Nord­ma­ze­do­ni­en sowie Bos­ni­en und Her­ze­go­wi­na. Im Wett­be­werb unter ande­rem mit den Teams von Roter Stern und Par­ti­san Bel­grad, Olim­pi­ja Ljublja­na, Buduć­nost Pod­go­ri­ca oder auch Cibo­na Zagreb beleg­te sein Team mit einer Bilanz von zehn Sie­gen und 16 Nie­der­la­gen am Ende Rang zehn und ver­passt nur knapp den Ein­zig in die Play­offs. Ronal­do Segu war am Ende der regu­lä­ren Sai­son dritt­bes­ter Scorer der gesam­ten ABA.

Zu sei­ner Ver­pflich­tung in Bam­berg sag­te Ronal­do Segu: „Ich bin sehr dank­bar für die­se Gele­gen­heit und irgend­wie auch schon ein wenig auf­ge­regt. Die Chan­ce, für einen Club zu spie­len, der eine der­ar­tig lan­ge Geschich­te dar­in besitzt, groß­ar­ti­ge Spie­ler für sich zu gewin­nen und die­se wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, konn­te ich mir nicht ent­ge­hen las­sen. Nach­dem ich mit den Coa­ches und den Ver­ant­wort­li­chen gespro­chen hat­te und man mir die Visi­on auf­ge­zeigt hat, wohin man die Orga­ni­sa­ti­on in Bam­berg füh­ren möch­te, woll­te ich mei­nen Teil zum Erfolg der Mann­schaft in der kom­men­den Sai­son bei­tra­gen und die­se Gele­gen­heit ganz ein­fach nut­zen. Ich freue mich, nach Freak City zu kom­men und dort die Fans und die Stadt zu sehen und in Bam­berg mit der Arbeit zu beginnen.“

Sai­son­vor­be­rei­tung

Bam­berg Bas­kets ver­pflich­ten Ibra­him Watson-Boye

Die Sai­son­vor­be­rei­tung der Bam­berg Bas­kets gehen wei­ter. Mit Ibra­him Wat­son-Boye hat der Ver­ein einen wei­te­ren neu­en Spie­ler unter Ver­trag genommen.

Nach Moritz Krim­mer haben die Bam­berg Bas­kets heu­te (7. Juni) einen wei­te­ren Neu­zu­gang für die neue Spiel­zeit der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga prä­sen­tiert. So wird der 26-jäh­ri­ge US-Ame­ri­ka­ner Ibra­him Wat­son-Boye ab Sep­tem­ber das Jer­sey der Bam­ber­ger tra­gen. „Ibi“, so sein Spitz­na­me, ist 197 Zen­ti­me­ter groß, 91 Kilo­gramm schwer und stammt aus Atlan­ta im US-Bun­des­staat Georgia.

Nach sei­ner Zeit am Col­lege (zwei Jah­re bei den Michi­gan Wol­ver­i­nes und zwei Jah­ren bei den Day­ton Fly­ers) spiel­te Ibra­him Wat­son-Boye im Som­mer 2021 in Las Vegas bei der NBA Sum­mer League für die Atlan­ta Hawks, die ihn im Anschluss auch unter Ver­trag nah­men. Sein Weg führ­te dann aber nicht in die NBA, son­dern in die G‑League. Dort lief er die Col­lege Park Sky­hawks auf, das Farm-Team der Hawks. In 38 Spie­len erziel­te er pro Spiel durch­schnitt­lich 7,0 Punk­te, 2,7 Rebounds, 0,9 Assists und stand 18:42 Minu­ten auf dem Platz. Auch in der Fol­ge­sai­son star­te­te er bei den Sky­hawks, die sei­nen Ver­trag im Dezem­ber jedoch auflösten.

Die zurück­lie­gen­de Spiel­zeit stand Ibra­him Wat­son-Boye in Schwe­den für Bor­as Bas­ket (43 Spie­le, 20,7 Punk­te, 4,7 Rebounds, 2,4 Assists, 30:24 Minu­ten Ein­satz­zeit) auf dem Spiel­feld. Nach einer soli­den Haupt­run­de, die das Team mit 22 Sie­gen und zehn Nie­der­la­gen auf Platz drei abschloss, schaff­te es Bor­as in den Play­offs bis ins Fina­le. Dort unter­lag man aller­dings mit 1:4 Sie­gen den Norr­kö­ping Dolphins.

Im Anschluss an die Sai­son in Skan­di­na­vi­en unter­schrieb Wat­son-Boye bei den Otta­wa Black Jacks in der Cana­di­an Eli­te Bas­ket­ball League (bis­her 4 Spie­le, 11,7 Punk­te, 4,0 Rebounds, 1,3 Assists, 28:55 Minu­ten Ein­satz­zeit), mit denen er am letz­ten Spiel­tag bei den Mont­re­al Alli­ance gewin­nen konn­te. Beim 87:86 steu­er­te „Ibi“ in etwa 29 Minu­ten Spiel­zeit acht Punk­te und zwei Rebounds zum Sieg bei.

Nun hat Ibra­him Wat­son-Boye in Bam­berg einen Ein­jah­res­ver­trag unterschrieben.

Stim­men zum Wechsel

Bam­bergs Trai­ner Anton Gavel sag­te zur Ver­pflich­tung Wat­son-Boyes: „Wir freu­en uns, mit Ibra­him einen Spie­ler nach Bam­berg geholt zu haben, der Lust dar­auf hat, das Poten­ti­al, das zwei­fels­oh­ne noch in ihm schlum­mert, aus sich her­aus­zu­ho­len. Er kann auf meh­re­ren Posi­tio­nen ein­ge­setzt wer­den und will sich in der BBL wei­ter­ent­wi­ckeln und natür­lich auch beweisen.“

Das Spiel des Guards beschreibt Gavel als sehr viel­sei­tig, auch kön­ne er offen­siv wie defen­siv Impul­se set­zen. „Natür­lich suchen wir hung­ri­ge Spie­ler, die Bam­berg als ihre Chan­ce sehen und alles für Freak City geben wol­len. Mit Ibra­him haben wir jeman­den nach Bam­berg holen kön­nen, der genau für die­sen Schritt bereit ist und uns hel­fen wird, genau­so wie wir ihm bei sei­ner wei­te­ren Ent­wick­lung hel­fen werden.“

Ibra­him Wat­son-Boye selbst sag­te: „Die Fans in Bam­berg kön­nen sich auf einen Spie­ler freu­en, der jeden Abend hart spielt und in ihre Mann­schaft ein tol­les Set an offen­si­ven Fähig­kei­ten mit­bringt. Ich freue mich sehr über die Gele­gen­heit, für einen so groß­ar­ti­gen Club spie­len zu können.“

Sai­son­vor­be­rei­tung

Moritz Krim­mer wech­selt zu den Bam­berg Baskets

Die Bam­berg Bas­kets haben ihren ers­ten Neu­zu­gang für die kom­men­de Sai­son der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga unter Ver­trag genom­men. Von den Gla­dia­tors Trier wech­selt Moritz Krim­mer nach Bamberg.

Sei­nen Weg zum Bas­ket­ball-Pro­fi begann Moritz Krim­mer im Okto­ber 2015 bei der U16 von Ratio­ph­arm Ulm. Gleich in sei­ner ers­ten Sai­son zog der gebür­ti­ge Mell­rich­städ­ter (Unter­fran­ken) mit dem Team ins TOP4 der Jugend-Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga ein. Nach drei wei­te­ren Spiel­zei­ten in der höchs­ten deut­schen Nach­wuchs­li­ga (NBBL) gab der For­ward in der Sai­son 2018 /​/​2019 sein Debüt für das ProB-Team der Oran­geAca­de­my, der Nach­wuchs­för­der­mann­schaft der Ulmer.

Im Alter von 20 Jah­ren unter­schrieb Moritz Krim­mer in Ulm dann sei­nen ers­ten Pro­fi­ver­trag und stand am 25. Janu­ar 2020 erst­mals in einem Bun­des­li­ga­spiel auf dem Feld. Bis zum Ende der Spiel­zeit 2021 /​/​2022 folg­ten 47 wei­te­re BBL-Ein­sät­ze, ehe sich der Zwei-Meter-Mann für einen Wech­sel in die ProA zu den Nürn­berg Fal­cons ent­schied. Dort absol­vier­te er 34 Spie­le, in denen er im Schnitt 9,6 Punk­te erziel­te und 26:12 Minu­ten spielte.

Nach nur einer Spiel­zeit in Nürn­berg zog es ihn jedoch bereits wei­ter nach Trier, wo er in der gera­de zu Ende gegan­ge­nen ProA-Sai­son die Haupt­run­de mit den Gla­dia­tors domi­nier­te (34 Spie­le, durch­schnitt­lich 11,3 Punk­te) und an der Tabel­len­spit­ze abschloss. In den Play­offs platz­te jedoch der Traum vom Auf­stieg in die ers­te Liga, als im Halb­fi­na­le gegen die Fra­port Sky­li­ners Schluss war.

Wie die Bas­kets nun mit­ge­teilt haben, spielt der 23-jäh­ri­ge Krim­mer in der kom­men­den Sai­son in Bam­berg und hat einen Zwei­jah­res­ver­trag erhalten.

Mit Krimm­res Ver­pflich­tung sieht Bam­bergs Kader für die nächs­te Spiel­zeit der­zeit so aus: Kars­ten Tad­da, Filip Sta­nić, Malik John­son, Gabri­el Kuku, Adri­an Pet­ko­vić, Kevin Wohl­rath, Moritz Krimmer.

Das Trai­ner­team setzt sich aus Anton Gavel (Head Coach), Arne Wolt­mann (Assistant Coach), Ste­fan Weis­sen­böck (Head of play­er deve­lo­p­ment) und Marc Olmos (Ath­le­tik­trai­ner) zusammen.

Stim­men zum Wechsel

Bam­bergs neu­er Trai­ner Anton Gavel sag­te zur Ver­pflich­tung von Moritz Krim­mer: „Ich ken­ne Moritz ja schon aus unse­rer gemein­sa­men Zeit in Ulm und wir freu­en uns jetzt sehr, dass er sich in den kom­men­den zwei Jah­ren für Bam­berg ent­schie­den hat. In den bei­den letz­ten Spiel­zei­ten haben sich sei­ne Leis­tun­gen in der ProA ste­tig nach oben ent­wi­ckelt, wobei Moritz gezeigt hat, dass er in der Lage war, auf den gro­ßen Posi­tio­nen viel Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men. Ich schät­ze sei­nen Wil­len, sich ste­tig zu ver­bes­sern. Sein inne­rer Antrieb ist abso­lut anste­ckend und genau das will man in einer Mann­schaft haben.“

Und der Neu­ver­pflich­te­te sag­te: „Nach der Sai­son in Trier war mir klar, dass ich jetzt den Schritt in die BBL machen möch­te. Mit Anton ist in Bam­berg ein Trai­ner da, den ich schon aus Ulm ken­ne und mit dem ich durch­weg nur posi­ti­ve Erfah­run­gen gesam­melt habe. Zudem ist Bam­berg mit sei­ner jah­re­lan­gen Bun­des­li­ga-Tra­di­ti­on ein sehr attrak­ti­ver Standort.“

Spie­le­risch wol­le er sich in der BBL eta­blie­ren und sei­ne Fähig­kei­ten erwei­tern und an die BBL anpas­sen. „Auf dem Feld bin ich ein Kämp­fer, der viel Ener­gie bringt und immer ver­sucht, dem Team zu hel­fen. Ich freue mich auf die Her­aus­for­de­rung, auf das neue Team und die Fans in Bam­berg und hof­fe auf eine erfolg­rei­che Saison.“

Ohne Auf­la­gen

Bam­berg Bas­kets erhal­ten Lizenz für die nächs­te Saison

Der Lizenz-Liga­aus­schuss der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga hat die Lizenz-Anträ­ge für die Sai­son 2024 /​/​2025 beur­teilt. Die Bam­berg Bas­kets haben ihre Lizenz für die kom­men­de Spiel­zeit ohne Auf­la­gen erhalten.

Mit der Qua­li­fi­ka­ti­on für die Play-Ins hat es für die Bam­berg Bas­kets nicht geklappt. Nun haben sie aber die Lizenz, es in der nächs­ten Sai­son wie­der zu ver­su­chen. Denn der Lizenz-Liga­aus­schuss der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga (BBL) hat ges­tern (14. Mai) Spiel­be­rech­ti­gungs-Anträ­ge von 18 Erst­li­gis­ten und sechs Zweit­li­gis­ten geprüft. Dies gab die BBL in einer Mit­tei­lung bekannt.

16 Ver­ei­ne der BBL erhal­ten dem­nach die Lizenz ohne Auf­la­gen oder auf­lö­sen­de Bedin­gun­gen (die­se lie­gen vor, wenn bestimm­te Nach­wei­se bis zu einem Stich­ta­gen nicht ein­ge­reicht wur­den). Ein Club der 2. Liga erhält die Spiel­be­rech­ti­gung unter der Auf­la­ge der sport­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on, ein Club erhält sie nur unter Auf­la­gen und auf­lö­sen­den Bedin­gun­gen. Fünf Ver­ei­nen, die zum Stich­tag 15. April 2024 ihre Unter­la­gen ein­ge­reicht hat­ten, erteil­te die BBL die Lizen­zen auf­grund feh­len­der sport­li­cher Qua­li­fi­ka­ti­on nicht. Einem Club wur­de die Spiel­be­rech­ti­gung ver­wei­gert, da er unvoll­stän­di­ge Unter­la­gen ein­ge­reicht hatte.

Der fina­len Bewer­tung sei­en in den zurück­lie­gen­den Wochen inten­si­ve Prü­fun­gen der Lizen­zie­rungs-Unter­la­gen in den sepa­ra­ten Seg­men­ten Sport, Finan­zen und Nach­hal­tig­keit vor­aus­ge­gan­gen. Wäh­rend der Gut­ach­ter­aus­schuss die Unter­la­gen zur finan­zi­el­len Situa­ti­on der Clubs ein­sah, prüf­te die Liga selbst die Infor­ma­tio­nen zu den for­ma­len Rah­men­be­din­gun­gen, zur Nach­wuchs­ar­beit und zum Nachhaltigkeitsmanagement.

So flos­sen erst­mals neben sport­li­chen und wirt­schaft­li­chen Kri­te­ri­en auch Nach­hal­tig­keits­kri­te­ri­en in den Lizen­zie­rungs­pro­zess mit ein. Im Rah­men einer Nach­hal­tig­keits-Anhö­rung muss­ten sich alle Clubs einem Inter­view mit Han­no Mar­tens, Pro­fes­sor für Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment an der CBS Busi­ness School, und mit einem Ver­tre­ter der BBL stellen.

„Das Lizen­zie­rungs­ver­fah­ren hat sich über die Jah­re her­vor­ra­gend ent­wi­ckelt“, sag­te Tho­mas Brau­mann, Vor­sit­zen­der des BBL-Lizenz-Ligaau­schus­ses. „Die Clubs arbei­ten akri­bisch und rei­chen her­vor­ra­gend auf­be­rei­te­te Anträ­ge ein, sodass der Gut­ach­ter- und der Lizenz-Liga­aus­schuss zügig prü­fen und bewer­ten kann.“ Dies sprä­che für die inzwi­schen erreich­te Qua­li­tät des Lizen­zie­rungs­ver­fah­rens. Beson­ders her­vor­zu­he­ben sei, dass 16 Clubs die Lizenz ohne Auf­la­gen oder auf­lö­sen­de Bedin­gun­gen erhal­ten haben.

Bam­berg erhält Lizenz

Fol­gen­de BBL-Clubs, dar­un­ter die Bam­berg Bas­kets, haben die Spiel­be­rech­ti­gung ohne Auf­la­gen oder auf­lö­sen­de Bedin­gun­gen erhal­ten: Alba Ber­lin, Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig, BG Göt­tin­gen, Bam­berg Bas­kets, EWE Bas­kets Olden­burg, FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball, MHP Rie­sen Lud­wigs­burg, MLP Aca­de­mics Hei­del­berg, Niners Chem­nitz, Syn­tai­nics MBC, Ras­ta Vech­ta, Ratio­ph­arm Ulm, Ros­tock Sea­wol­ves, Tele­kom Bas­kets Bonn, Veo­lia Towers Ham­burg und die Würz­burg Baskets.

Sport­lich für die Lizenz qua­li­fi­zie­ren kann sich noch ein Club aus der 2. Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga. Hier­zu müs­sen aber erst noch die Play-Offs aus­ge­spielt wer­den. In den bei­den Halb­fi­nals Ende Mai ste­hen sich die Gla­dia­tors Trier und die Fra­port Sky­li­ners sowie die Lions Karls­ru­he und Phoe­nix Hagen gegenüber.

Ent­täu­schung zum Saisonende

Bam­berg Bas­kets: Qua­li­fi­ka­ti­on für Play-Ins misslungen

Die Chan­ce für die Bam­berg Bas­kets, am letz­ten Spiel­tag der Sai­son der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga doch noch auf Rang zehn und damit in die Play-Ins vor­zu­sto­ßen, war gering. Selbst wenn Bam­berg den Anteil an der Qua­li­fi­ka­ti­on, den die Mann­schaft noch selbst in der Hand hat­te, geleis­tet hät­te, wäre man auch auf Nie­der­la­gen der Kon­kur­renz ange­wie­sen gewesen.

Die Aus­gangs­la­ge für Bam­berg war vor dem Spiel klar. Ham­burg hät­te gegen Göt­tin­gen und Braun­schweig gegen Ulm ver­lie­ren müs­sen, damit die Bas­kets am letz­ten Spiel­tag der Sai­son noch an bei­den vor­bei­zie­hen kön­nen, um Tabel­len­platz zehn zu errei­chen. Zusätz­lich hat­te Bam­berg im Kampf um die Play-In-Plät­ze selbst gegen die EWE Bas­kets Olden­burg gewin­nen müssen.

Da Bam­berg die Min­dest­an­for­de­rung eines eige­nen Sie­ges aber nicht bewäl­tig­te, son­dern ver­lor – zudem deut­lich –, wur­de das Ergeb­nis der Par­al­lel­spie­le (Ham­burg gewann, Braun­schweig ver­lor) uner­heb­lich. So muss­te sich Bam­berg aus­wärts vor 6.200 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern am Sonn­tag­nach­mit­tag (12. Mai) Olden­burg mit 84:107 geschla­gen geben. Mit der glei­chen Anzahl an Sie­gen wie in der Vor­sai­son been­den die Bas­kets nun auch die aktu­el­le Spiel­zeit auf dem elf­ten Tabellenplatz.

Bam­bergs Trai­ner Arne Wolt­mann sag­te nach dem Spiel, das sein letz­tes in die­ser Funk­ti­on war: „In der ers­ten Halb­zeit war das Spiel aus unse­rer Sicht noch ganz okay. In der zwei­ten Halb­zeit haben wir sehr früh den Faden ver­lo­ren. Vie­le Tur­no­ver, die immer wie­der zu Fast­breaks der Olden­bur­ger geführt haben. Das hat uns aus dem Spiel gebracht. Die Hal­le war da, die Ener­gie war da und das konn­ten wir nicht matchen. Nun gra­tu­lie­ren wir Olden­burg und allen Mann­schaf­ten, die die Play-Ins erreicht haben. Und wir kom­men nächs­te Sai­son wieder!“

Und Cen­ter Filip Sta­nić füg­te an: „Natür­lich tut es weh und es ist nicht schön, hier mit 20 Punk­ten ver­lo­ren zu haben. Vor allem die zwei­te Halb­zeit war heu­te nicht gut. Bis zur Pau­se waren wir noch gut dabei, aber dann haben wir gespielt, wie wir eben nicht spie­len sol­len. Scha­de, dass es nicht mehr gereicht hat. Jeder wird jetzt erst ein­mal ein paar Wochen ver­su­chen, den Kopf vom Bas­ket­ball frei­zu­be­kom­men. Danach geht dann aber auch schon wie­der die Vor­be­rei­tung auf die neue Sai­son los.“

Bam­berg Baskets

Gelingt noch der Sprung in die Play-Ins?

An der Aus­gangs­la­ge für die Bam­berg Bas­kets hat sich vor dem 34. und damit letz­ten Spiel­tag in der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga kaum etwas ver­än­dert. Zuerst ist wich­tig, dass sie ihr eige­nes Spiel gewin­nen, außer­dem ist Schüt­zen­hil­fe nötig, um noch in die Play-Ins kom­men zu können.

Wie schon vor dem Heim­spiel gegen Ras­ta Vech­ta, das die Bas­kets deut­lich gewan­nen, steht fest, dass sie zunächst ihre eige­ne Auf­ga­be am mor­gi­gen Sonn­tag bei den EWE Bas­kets Olden­burg erfolg­reich bestrei­ten müs­sen, um noch eine Chan­ce auf Platz zehn und somit die Teil­nah­me an den Play-Ins zu haben. Der rund­um über­zeu­gen­de Erfolg am Don­ners­tag auf hei­mi­schem Par­kett gegen das Play­off-Team aus Vech­ta hat in jedem Fall das Selbst­ver­trau­en noch­mals deut­lich gestärkt und so fährt man vol­ler Opti­mis­mus an die Hunte.

Um den Sprung in die Play-Ins doch noch zu schaf­fen, brau­chen die Bam­berg Bas­kets dar­über hin­aus Schüt­zen­hil­fe. Bei einem Sieg in Olden­burg hät­te man in der End­ab­rech­nung 16 gewon­ne­ne Spie­le. Die­se 16 Sie­ge wür­den zum Sprung auf Platz zehn rei­chen, wenn die Veo­lia Towers Ham­burg ihr Heim­spiel gegen die BG Göt­tin­gen ver­lie­ren und die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig zuhau­se gegen ratio­ph­arm ulm nicht gewin­nen. Ham­burg hät­te somit eben­falls 16 Sie­ge, Braun­schweig 15 – der direk­te Ver­gleich zwi­schen Ham­burg und Bam­berg sprä­che für unser Team.

Züng­lein an der Waa­ge könn­ten womög­lich aber die Braun­schwei­ger wer­den. Die Bas­ket­ball Löwen haben zwar kei­ne Chan­ce mehr noch selbst auf Platz zehn zu rut­schen, doch soll­ten sie in der Volks­wa­gen Are­na gegen Ulm gewin­nen, wür­den die Bas­ket­ball Löwen damit auch den Bam­berg Bas­kets die­se Mög­lich­keit neh­men, egal wie Ham­burg und das Bam­ber­ger Team dann auch spielen.


83:92-Heimniederlag im Hnspiel

Soll­ten die Bam­berg Bas­kets den Sprung in die Play-Ins tat­säch­lich noch schaf­fen, kann das Team von Head Coach Arne Wolt­mann gleich in Olden­burg blei­ben. Die EWE Bas­kets ste­hen näm­lich schon vor dem letz­ten Spiel­tag als Tabel­len­neun­ter und somit Gast­ge­ber für das Play-In-Spiel am Diens­tag um 18:30 Uhr fest.

„Olden­burg ist ein Team mit viel Poten­ti­al. Über die gesam­te Sai­son gese­hen, hat­ten sie immer wie­der mit Ver­let­zun­gen zu kämp­fen, muss­ten Spie­ler rein- und wie­der raus­ro­tie­ren und haben so nie rich­tig zu ihrem Rhyth­mus gefun­den“, so der Head Coach der Bam­berg Bas­kets, Arne Wolt­mann. „Zwar noch immer nicht alle, aber doch vie­le Spie­ler sind jetzt bei ihnen wie­der fit und man sieht, dass sie so lang­sam den rich­ti­gen Weg finden.“

Mit sie­ben Sie­gen aus den letz­ten zehn Spie­len kom­men die Olden­bur­ger lang­sam aber sicher ins Rol­len. Zwar muss­te man in den letz­ten drei Par­tien zwei Mal als Ver­lie­rer vom Par­kett gehen (74:91 in Ulm und 83:87 in Göt­tin­gen), doch die letz­ten fünf Spie­le in eige­ner Hal­le konn­ten die Don­ner­vö­gel alle­samt gewin­nen. Auch bei der Nie­der­la­ge zuletzt beim Deut­schen Meis­ter in Ulm lag das Team von Trai­ner Pedro Cal­les nach 30 Minu­ten noch gut im Ren­nen und unter­strich damit den Auf­wärts­trend der letz­ten Wochen. Erst im letz­ten Vier­tel (19:31) gab man das Spiel in der ratio­ph­arm Are­na aus der Hand. In der 6.000 Zuschau­er fas­sen­den EWE Are­na sind die Olden­bur­ger nur schwer zu bezwin­gen. Zehn Heim­sie­ge haben die Nie­der­sach­sen bereits ein­fah­ren können.

Das Hin­spiel gegen Olden­burg war Ende Okto­ber das ers­te Heim­spiel für die Bam­berg Bas­kets in die­ser Sai­son. Nach­dem man bereits drei Liga- sowie zwei Pokal­spie­len in frem­der Hal­le bestrit­ten hat­te, durf­te unser Team gegen die EWE Bas­kets erst­mals auf eige­nem Par­kett ran. Bis zur Pau­se lagen bei­de Teams noch nahe­zu gleich­auf, doch im drit­ten Vier­tel zogen die Gäs­te aus Nie­der­sach­sen dann in der Ver­tei­di­gung deut­lich an. Mit 25:14 gewan­nen die EWE Bas­kets die­sen Abschnitt und so auch die Par­tie in der Bro­se Are­na am Ende mit 92:83.

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