Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets legen im Play­off-Vier­tel­fi­na­le gegen Ulm vor

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Baskets
Symbolbild, Foto: Pixabay
Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben ihre aktu­el­le Sie­ges­se­rie auch zum Start der Play­offs fort­set­zen kön­nen. In Spiel eins der Vier­tel­fi­nal­se­rie besieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend ratio­ph­arm ulm mit 80:74 (35:41) und ging so in der Best-of-five-Serie in Führung.

Dabei hat­ten die Ulmer das Spiel in der BROSE ARENA über die ers­ten drei Vier­tel im Griff. 16 Zäh­ler betrug der Vor­sprung des Teams von Ty Har­rel­son bereits im ers­ten Abschnitt und auch Mit­te des drit­ten Vier­tels lagen die Ulmer noch immer zwei­stel­lig vor­aus. Mit einem 16:0‑Lauf ris­sen die Bam­ber­ger das Spiel dann jedoch bin­nen gut vier Minu­ten an sich und brach­ten die mit 5.586 Zuschau­ern gefüll­te BROSE ARENA buch­stäb­lich zum Über­ko­chen. Aus­tin Crow­ley, der die Bam­ber­ger per Drei­er in der 32. Minu­te erst­mals in Füh­rung gewor­fen hat­te, war der gro­ße Ener­gi­zer im Spiel der Haus­her­ren. Sein zwei­ter Drei­er des Abends, fast von der Mit­tel­li­nie, durf­te knapp zwei­ein­halb Minu­ten vor dem Ende zum 72:63 schon als die hal­be Mie­te auf dem Weg zum Auf­takt­sieg im Play­off-Vier­tel­fi­na­le bezeich­net wer­den. Neben 14 Punk­ten sowie je 4 Rebounds und Assists hat­te Crow­ley mit einem Wert von 12 die bes­te Plus-Minus-Sta­tis­tik aller Akteu­re. Die erfolg­reichs­ten Punk­te­samm­ler der BMA365 Bam­berg Bas­kets waren Demar­cus Demo­nia mit 18 und Ibi Wat­son mit 16 Zäh­lern. Auf Sei­ten der Ulmer kamen Chris­to­pher Led­lum und Chris­ti­an Seng­fel­der jeweils auf 13 Punkte. 


Der Spiel­ver­lauf

Abge­klärt und hoch fokus­siert began­nen die Ulmer die Par­tie in Freak City. Nach Kör­ben von Chris­ti­an Seng­fel­der und Chris Led­lum führ­te der Gast aus Ulm nach nicht ein­mal einer Drei­vier­tel­mi­nu­te (0:5/1.). Ibi Wat­son brach­te dann zwar die ers­ten Bam­ber­ger Zäh­ler auf die Anzei­ge­ta­fel (2:5/2.), doch die Ulmer wirk­ten gedan­ken­schnel­ler und ins­ge­samt wacher. Immer wie­der hol­ten sie sich ver­wor­fe­ne Bäl­le zurück und hat­ten so allein im ers­ten Vier­tel am Ende schon neun Punk­te durch zwei­te Chan­cen erzielt. Nel­son Wei­de­mann war es vor­be­hal­ten, mit zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen die Ulmer Füh­rung erst­mals in den zwei­stel­li­gen Bereich zu heben (10:21/8.). Fünf wei­te­re Punk­te von Mark Smith lie­ßen den Abstand sogar auf 16 Punk­te anwach­sen (10:26/9.), ehe ein 6:0‑Run der BMA365 Bam­berg Bas­kets für das 16:26 nach den ers­ten zehn Minu­ten sorgte.

Auch zum Start ins zwei­te Vier­tel leg­ten erst ein­mal die Gäs­te vor. Joel Soria­no und Crist Led­lum erhöh­ten (16:30/11.), ehe wenig spä­ter Richard Bal­int auf der Gegen­sei­te mit einem Distanz­wurf zum 22:30 (12.) zur Stel­le war. Die Inten­si­tät im Spiel bei­der Mann­schaf­ten nach wie vor sehr hoch, wobei die Bam­ber­ger ein wenig mit ihren Wür­fen aus der Distanz hader­ten. Die Unter­stüt­zung von den Rän­gen in der BROSE ARENA ließ hin­ge­gen kei­ne Wün­sche offen und in der 15. Minu­te erreich­te sie einen wei­te­ren Höhe­punkt. Nach dem Block von Ibi Wat­son gegen Chris Led­lum ging es mit Tem­po in die ande­re Rich­tung. Richard Bal­int bedien­te im Schnell­an­griff Demar­cus Demo­nia, der den Ball per Alley Oop zum 29:34 (15.) durch den Ulmer Korb don­ner­te und Ty Har­rel­son zu einer Aus­zeit zwang. Die Bam­ber­ger nun drauf und dran, erst­mals in die­ser Par­tie die Füh­rung über­neh­men zu kön­nen, doch nach­dem Demar­cus Demo­nia zunächst an der Frei­wurf­li­nie auf 32:34 (17.) ver­kürzt hat­te, erlaub­te man sich unmit­tel­bar hin­ter­ein­an­der zwei dum­me Ball­ver­lus­te, was den Ulmern wie­der etwas Luft ver­schaff­te (32:38/18.). Mit die­sen sechs Zäh­lern Vor­sprung für die Gäs­te ging es dann auch in die Halbzeitpause.


„Es steht nur 1:0 und die Serie geht schon am Mon­tag weiter“

Der Start in die zwei­te Halb­zeit gehör­te eben­falls den Ulmern, die sich nach dem Drei­er von Tho­mas Klepei­sz wie­der zwei­stel­lig abset­zen konn­ten (35:46/22.). Nach wie vor prä­sen­tier­te sich das Ulmer Spiel sehr stark und so gelang es den Gäs­ten, die Atta­cken der BMA365 Bam­berg Bas­kets bis Mit­te des drit­ten Vier­tels stets erfolg­reich abzu­weh­ren. Nach dem Dunk von Joel Soria­no (44:54/25.) hol­te Anton Gavel sein Team zur Aus­zeit zusam­men. Im Anschluss tra­fen Crow­ley und Bal­int zum 49:54, ehe Nel­son Wei­de­mann den Ball für drei Punk­te zum 49:57 ver­senk­te. Die­se 57 Punk­te der Ulmer 1:21 Minu­ten vor dem Ende des drit­ten Vier­tels müs­sen wir uns an die­ser Stel­le ein­mal mer­ken. Ein wei­te­rer Alley Oop von Demar­cus Demo­nia war das 53:57 nach 30 Minuten.

Wir sprin­gen nun 4:10 Minu­ten hin­ein ins letz­te Vier­tel und noch immer haben die Ulmer 57 Punk­te. Die Bam­ber­ger hin­ge­gen waren ins Lau­fen gekom­men und nach Drei­ern von Cobe Wil­liams und Aus­tin Crow­ley beim 59:57 (32.) erst­mals an die­sem Abend in Füh­rung gegan­gen. Sechs wei­te­re Zäh­ler leg­ten die Bam­ber­ger oben drauf und so führ­te man plötz­lich nach einem vier­tel­über­grei­fen­den 16:0‑Lauf und einem kra­chen­den Fast Break Dun­king von Demar­cus Demo­nia mit 65:57 (34.). Die Ulmer aber blie­ben dran und wur­den von Jus­tin Simon wie­der her­an­ge­führt (66:61/37.). Doch wie schon zu Beginn des Schluss­ab­schnitts waren es auch hier zwei Bam­ber­ger Drei­er, die den Ulmern qua­si den Zahn zogen. Zunächst traf Ibi Wat­son zum 69:61 (37.) und dann schob Aus­tin Crow­ley noch einen unfass­ba­ren Drei­er hin­ter­her. Zunächst hat­te er den Ball von Jus­tin Simon aus der Hand zurück in die eige­ne Spiel­hälf­te gespit­zelt bekom­men. Crow­ley sam­mel­te den Ball wie­der ein, doch da die Shot­clock gna­den­los her­un­ter­lief, muss­te er den Wurf bereits kurz hin­ter der Mit­tel­li­nie los­wer­den. Hoch ließ er die Kugel los und der Ball schlug naht­los zum 72:63 (38.) im Ulmer Korb ein. Ulm ver­such­te noch­mals alles und kam durch den Drei­er von Chris Led­lum wie­der auf 73:68 (39.) her­an, doch die bei­den Frei­wür­fe 51 Sekun­den vor dem Ende von Demar­cus Demo­nia zum 77:68 bedeu­te­ten die Entscheidung.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Sieg. Es war eine schwie­ri­ge Anfangs­pha­se, da wir mit der Phy­sis der Ulmer nicht zurecht­ge­kom­men sind. Das müs­sen wir im zwei­ten Spiel deut­lich bes­ser hin­be­kom­men. Es steht nur 1:0 und die Serie geht schon am Mon­tag wei­ter. Wir müs­sen jetzt sicher­stel­len, dass wir uns gut rege­ne­rie­ren und best­mög­lich auf das zwei­te Spiel vor­be­rei­ten“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. Schritt eins beim Unter­fan­gen, den Heim­vor­teil best­mög­lich aus­zu­nut­zen, haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets schon ein­mal geschafft. Nun gilt es, im zwei­ten Heim­spiel der Serie auch den zwei­ten Heim­sieg zu holen. Spiel zwei steigt am Mon­tag­abend um 20:30 Uhr.

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