Bas­ket­ball Bundesliga

Dream on Freak City! BMA365 Bam­berg Bas­kets star­ten in die Playoffs

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Symbolbild, Foto: Pixabay
Die Haupt­run­de in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ist abge­schlos­sen, die Play-In-Spie­le sind gespielt: es kann also los gehen mit den Play­offs! Für die BMA365 Bam­berg Bas­kets geht es ab dem mor­gi­gen Sams­tag in ihrer Vier­tel­fi­nal-Serie dabei gegen den Vize­meis­ter aus Ulm, der mit einer Bilanz von 19 Sie­gen und 15 Nie­der­la­gen die Haupt­run­de auf Tabel­len­po­si­ti­on sechs been­det hat.

Spiel eins in die­ser Best-of-five-Serie, in der man also drei Sie­ge zum Wei­ter­kom­men benö­tigt, ist am mor­gi­gen Sams­tag um 18:30 Uhr. Spiel zwei fin­det dann nur zwei Tage spä­ter, eben­falls in der BROSE ARENA, am Mon­tag in Bam­berg statt. Zum vier­ten Mal, nach 2012, 2015 und 2016, tref­fen bei­de Mann­schaf­ten nun erneut in einer Play­off-Serie aufeinander.

„Mit Ulm war­tet ein unglaub­lich star­ker Geg­ner auf uns, der inter­na­tio­nal erfah­ren ist und einen 12 Mann tie­fen Kader mit sehr viel Qua­li­tät hat. Wir gehen zwar mit Heim­vor­teil in die­se Serie, aber das ist gleich von Beginn an immer auch ein gewis­ser Druck, mit dem man umge­hen kön­nen muss“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Es wird dar­auf ankom­men, dass wir uns gegen ihre Top-Defen­se durch­set­zen kön­nen, auf den Ball auf­pas­sen und natür­lich defen­siv noch­mals eine Schip­pe drauf­le­gen im Ver­gleich zu so man­chem Spiel, wo wir das bereits getan haben.“


Haupt­run­den­du­el­le ende­ten mit Auswärtssiegen

Die bei­den Auf­ein­an­der­tref­fen in die­ser Sai­son hät­ten kaum unter­schied­li­cher sein kön­nen. Erst­mals stan­den sich bei­de Mann­schaf­ten Ende Dezem­ber in der BROSE ARENA in Bam­berg gegen­über. In der Par­tie des 12. Spiel­tags sieg­ten am Ende die Gäs­te aus Ulm deut­lich. Nach einem ful­mi­nan­ten zwei­ten Vier­tel hat­ten die Ulmer zur Pau­se bereits mit 18 Zäh­lern in Füh­rung gele­gen. 17 ihrer 27 Drei­er­ver­su­che (63%) fan­den in die­ser Par­tie ihr Ziel und bescher­ten ratio­ph­arm ulm auch auf­grund der Rebound-Domi­nanz (40:29) den Sieg in Freak City. Mark Smith (29), Chris­ti­an Seng­fel­der (17), Chris Led­lum (14) und Tobi­as Jen­sen (12) punk­te­ten zwei­stel­lig für Ulm. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets waren es Cobe Wil­liams (14), Richard Bal­int (11) sowie Aus­tin Crow­ley und EJ Onu (je 10).

105 Tage spä­ter traf man dann in der ratio­ph­arm are­na in Ulm erneut auf­ein­an­der. In der Par­tie des 29. Spiel­tags hat­ten dies­mal die Bam­ber­ger das bes­se­re Ende für sich. Die Gast­ge­ber waren zunächst gut in die Par­tie gestar­tet und hat­ten sich Mit­te des zwei­ten Vier­tels einen zwei­stel­li­gen Vor­sprung her­aus­spie­len kön­nen. Im drit­ten Abschnitt über­nah­men dann aber die BMA365 Bam­berg Bas­kets das Kom­man­do und auch die Füh­rung. Mit 30:16 gewan­nen Ibi Wat­son & Co. den Schluss­ab­schnitt und so letzt­lich auch das Spiel. Tobi­as Jen­sen (17) und Tho­mas Klepei­sz (10) waren Ulms bes­te Wer­fer im Rück­spiel. Für die Bam­ber­ger tra­fen dies­mal Ibi Wat­son (18), Cobe Wil­liams (15), Demar­cus Demo­nia (12) und Zach Ens­min­ger (10) am besten.

Nur knapp jeden drit­ten ihrer Drei­er­ver­su­che haben die Ulmer im Sai­son­ver­lauf im geg­ne­ri­schen Korb ver­sen­ken kön­nen. Das ist der dritt­schlech­tes­te Wert in der BBL. Nur die Teams aus Bonn (27,2%) und Hei­del­berg (30,6%) tra­fen noch etwas schwächer.

Dafür jedoch sind die Ulmer stark beim Rebound und haben mit fast 39 ein­ge­sam­mel­ten Abpral­lern einen eben­so star­ken Wert wie die Teams aus Mün­chen und Ber­lin. Mit 8,7 Ball­ge­win­nen pro Par­tie sind die Ulmer das Team der Liga, das sei­nem Geg­ner am häu­figs­ten den Ball abnimmt. In sei­ner Kolum­ne stellt BBL-Exper­te Ste­fan Koch zwei ande­re Zah­len in den Vor­der­grund: Ulm hat das zweit­bes­te Defen­siv-Rating der Liga, wäh­rend die Bam­ber­ger über das zweit­bes­te Offen­siv-Rating verfügen.

Auf Ulmer Sei­te geht vor allem in der Offen­si­ve vie­les über Chris­to­pher Led­lum. Vor Mark Smith (9,5) und Tobi­as Jen­sen (9,2) nimmt der US-Ame­ri­ka­ner mit 12,1 Abschlüs­sen pro Par­tie die meis­ten Wür­fe im Team der Ulmer. Bei Ibi Wat­son auf Bam­ber­ger Sei­te sind es 11,3 Wür­fe pro Spiel. Ihm fol­gen im Team Cobe Wil­liams (10,7) und Demar­cus Demo­nia (10,1).

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