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Basketball Bundesliga - Page 3

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets erwar­ten hei­ßen Tanz im RASTA Dome

Eine hohe Aus­wärts­hür­de gilt es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets am 27. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga zu meis­tern. Am heu­ti­gen Grün­don­ners­tag sind die Bam­ber­ger zu Gast bei RASTA Vech­ta, die nach zuletzt vier Sie­gen aus den letz­ten fünf Spie­len im Kampf um die Play-In-Plät­ze wie­der voll mitmischen.

Das Team von Head Coach Anton Gavel reist als Tabel­len­drit­ter mit sechs BBL-Sie­gen in Serie nach Nie­der­sach­sen und wird heu­te Abend ab 18:30 Uhr wie­der alles dafür tun, die Serie wei­ter aus­zu­bau­en und so den nächs­ten Sieg im Kampf um einen der begehr­ten Play­off-Plät­ze nach Freak City holen zu können.


Rekord­ver­däch­tig!

Soll­te Head Coach Anton Gavel auch bei RASTA Vech­ta wie­der mit der glei­chen Start­for­ma­ti­on wie bis­her die Par­tie begin­nen, wäre das ein neu­er Ligarekord!

Die bis­he­ri­ge Best­mar­ke, die seit der Erfas­sung der Start­for­ma­tio­nen in der BBL-Sai­son 2004/​/​05 doku­men­tiert ist, näm­lich 26 Spie­len in Serie mit der glei­chen Start­for­ma­ti­on, hat man schon ein­ge­stellt. Der bis­he­ri­ge Rekord stamm­te aus der Sai­son 2011/​/​12 als die EWE Bas­kets Olden­burg in 26 Liga­spie­len (plus ein Pokal­spiel) mit Bob­by Brown, Ken­ny Has­b­rouck, Rickey Paul­ding, Ronald Bur­rell und Adam Chubb die Spie­le begannen.

Apro­pos Zah­len und Best­wer­te: Für Moritz Krim­mer wird das Spiel in Vech­ta sein 100. BBL-Spiel sein.

„In Vech­ta erwar­tet uns ein schwie­ri­ges Aus­wärts­spiel. Vech­ta hat­te bis zum letz­ten Spiel eigent­lich einen guten Lauf gehabt und zuvor meh­re­re Spie­le in Fol­ge gewon­nen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Mit Malik Par­sons haben sie sich jetzt kürz­lich auch noch ein­mal ver­stärkt. Vor allem auf den klei­nen Posi­tio­nen und mit ihrem Guard-Play sind sie extrem gefähr­lich und kön­nen gut sco­ren. Des­halb wird es wich­tig sein, dass wir vor allem die Guards stop­pen, bezie­hungs­wei­se sie ver­lang­sa­men, denn ganz stop­pen kann man sie nicht. In Vech­ta ist es mit die­ser Atmo­sphä­re sehr schwer zu spie­len. Hier­für müs­sen wir gewapp­net sein, aber vor allem kommt es dar­auf an, dass wir defen­siv gut­ste­hen, um deren Guards zu stoppen.“

In den ers­ten drei Vier­teln des Hin­spiels ging es hin und her. Die Bam­ber­ger leg­ten zunächst vor und lagen nach dem ers­ten Abschnitt mit fünf Zäh­lern in Füh­rung. Bis zur Pau­se kamen die Gäs­te aus Nie­der­sach­sen jedoch bis auf 49:48 wie­der her­an. Nach 30 Minu­ten stand es unent­schie­den und so muss­te das letz­te Vier­tel die Ent­schei­dung brin­gen. Sechs­ein­halb Minu­ten vor dem Ende war beim 83:81 noch immer alles offen, doch dann star­te­ten Ibi Wat­son & Co. einen 11:2‑Lauf und zogen drei Minu­ten vor Schluss vor­ent­schei­dend auf 94:83 davon.

Seit Anfang März sind die Vechtaer wie­der rich­tig stark unter­wegs. Vier Sie­ge hol­te das Team von Head Coach Chris­ti­an Held in den letz­ten vier Wochen und steht mit einer Bilanz von 11 Sie­gen und 15 Nie­der­la­gen auf Posi­ti­on 12 der Tabel­le. Der Abstand zu den Play-In-Plät­zen und den Teams aus Ros­tock (9.) und Chem­nitz (10.) beträgt gera­de ein­mal einen Sieg.

Wie schon das Hin­spiel könn­te auch die Par­tie am Don­ners­tag­abend ein offen­siv­ge­präg­tes Spiel wer­den, denn bei­de Mann­schaf­ten ste­hen für vie­le Punk­te in die­ser Sai­son. Mit exakt 87 Zäh­lern pro Par­tie hat RASTA liga­weit den viert­bes­ten Wert. Bam­berg belegt hin­ter dem Auf­stei­ger aus Trier (90,4) Platz zwei.

Vor allem aus der Distanz kön­nen bei­de Teams heiß lau­fen. Mit der iden­ti­schen Quo­te von jen­seits der 6,75-Meter-Linie belegt man in der easy­Cre­dit BBL gemein­sam hin­ter den Olden­bur­gern (38,2%) und dem FC Bay­ern (38,1%) Rang drei. 

Mit einer Aus­beu­te von 18,2 Zäh­lern pro Par­tie (Platz 3 in der BBL) hat Alon­zo Ver­ge Jr. den bes­ten Wert von ins­ge­samt sechs Spie­lern im Team von RASTA, die einen zwei­stel­li­gen Punk­te­schnitt vor­wei­sen kön­nen. Mit einer Tref­fer­quo­te von 50,7 Pro­zent aus dem Zwei-Punkt­be­reich sowie 33,3 Pro­zent bei den Drei­ern bringt es der in Auro­ra, Illi­nois gebo­re­ne Guard auf eine her­vor­ra­gen­de Tref­fer­quo­te aus dem Feld von 47,3 Prozent.

Die Liga staun­te nicht schlecht, als RASTA Vech­ta Anfang Dezem­ber die Ver­pflich­tung von Tibor Pleiß bekannt­gab. Der zwei­fa­che Euro­Le­ague-Cham­pi­on ver­lieh dem Spiel der Nie­der­sach­sen nicht nur wegen sei­ner 2,18 Meter Kör­per­grö­ße eine neue Dimen­si­on. Auch von sei­ner immensen Erfah­rung aus fast zwei Jahr­zehn­ten als Bas­ket­ball-Pro­fi pro­fi­tier­te RASTA. Aktu­ell müs­sen die Nie­der­sach­sen aber auf ihren bes­ten Reboun­der ver­zich­ten. Der 109-fache deut­sche Natio­nal­spie­ler zog sich beim Heim­spiel gegen Lud­wigs­burg einen Innen­band­riss im rech­ten Knie zu und wird län­ger ausfallen.

Die Nach­ver­pflich­tung eines wei­te­ren Guards sorg­te bei so man­chem Exper­ten ein wenig für Unver­ständ­nis. RASTA aber traf hier ins Schwar­ze, denn seit Malik Par­sons zum Team gehört, konn­ten eben die schon mehr­fach ange­spro­che­nen vier Sie­ge aus den letz­ten fünf Spie­len geholt wer­den. Der US-Ame­ri­ka­ner, der aus sei­ner Zeit in Frank­furt bereits über BBL-Erfah­rung ver­fügt, steu­er­te in sei­nen bis­he­ri­gen Ein­sät­zen im Schnitt gut 12 Punk­te pro Par­tie bei und füg­te sich nahe­zu naht­los ins Team ein. In allen fünf Par­tien scor­te er zwei­stel­lig und hol­te zudem durch­schnitt­lich 5,0 Rebounds und gab 3,0 Assists (Effek­ti­vi­tät: 16,2).

Bas­ket­ball Bundesliga

Serie aus­ge­baut! BMA365 Bam­berg Bas­kets schla­gen Trier

Am 26. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets einen wei­te­ren Sieg ver­bu­chen kön­nen. Im Heim­spiel gegen die VET-CONCEPT Gla­dia­tors Trier gewan­nen die Bam­ber­ger ohne ihren erkrank­ten Head Coach Anton Gavel mit 98:79 (56:43) und hol­ten damit ihren 6. BBL-Erfolg in Serie.

Unter der Regie von Assistant Coach Arne Wolt­mann benö­tig­ten die Bam­ber­ger zunächst ein Vier­tel, um zu ihrem Rhyth­mus zu fin­den. Im zwei­ten Abschnitt schal­te­te man dann jedoch einen Gang höher und bekam die Par­tie in den Griff. Mit 32:18 gewan­nen Ibi Wat­son & Co. das zwei­te Vier­tel und bau­ten nach dem Sei­ten­wech­sel ihre Füh­rung suk­zes­si­ve aus. Bis auf 80:55 zog man den Trie­rern, die ohne Nolan Ade­kun­le und Ste­ven Ashworth aus­kom­men muss­ten (bei­de auf­grund von Sprung­ge­lenks­ver­let­zun­gen) kurz vor Ende des drit­ten Vier­tels davon und ließ sich auch in der Fol­ge­zeit den letzt­lich hoch ver­dien­ten Sieg nicht noch ein­mal strei­tig machen.

Bes­ter Wer­fer in der mit 5.514 Zuschau­ern präch­tig gefüll­ten BROSE ARENA war Cobe Wil­liams mit 22 Punk­ten. Bes­ter Wer­fer der Trie­rer war Liga-Tops­corer Jor­dan Roland mit 19 Zäh­lern. Für die Bam­ber­ger war der Erfolg gegen den Auf­stei­ger der bereits 17. Sai­son­sieg, mit dem man den drit­ten Tabel­len­platz wei­ter fes­ti­gen konn­te, zumal auch die unmit­tel­ba­re Kon­kur­renz sowohl aus Bonn als auch aus Ulm an die­sem Spiel­tag Federn las­sen musste.


Der Spiel­ver­lauf

Die Gäs­te von der Mosel leg­ten los wie die Feu­er­wehr. Eine hal­be Minu­te war gera­de ein­mal gespielt, da hat­ten die Trie­rer den Ball bereits zwei­mal im Bam­ber­ger Korb ver­senkt. Nach dem 0:6 durch Mar­co Hol­lers­ba­cher ließ es dann aber auch der Pokal­sie­ger das ers­te Mal so rich­tig kra­chen. Cobe Wil­liams bedien­te Demar­cus Demo­nia, der den Ball per Alley Oop ins geg­ne­ri­sche Netz häm­mer­te (2:6/3.). Die Gäs­te aber blie­ben auch im wei­te­ren Ver­lauf des ers­ten Vier­tels zunächst ein­mal in Füh­rung, vor allem, da Jor­dan Roland immer wie­der erfolg­reich abschlie­ßen konn­te (10:13/6.). 3:21 Minu­ten waren im ers­ten Abschnitt noch zu spie­len, als die Gast­ge­ber nach unwi­der­steh­li­chem Dri­ve zum Korb von Cobe Wil­liams erst­mals in Füh­rung gin­gen (14:13/7.). Die Trie­rer aber ant­wor­te­ten prompt und spiel­ten sich gut eine Minu­te spä­ter ihrer­seits wie­der in Füh­rung (14:18/8.). Es ging wei­ter hin und her (21:20/9.), ehe Moritz Krim­mer in der Zone zum 24:25 nach dem ers­ten Abschnitt voll­enden konnte.

Der zwei­te Abschnitt begann mit einem Korb­er­folg von Ibi Wat­son sowie einem Drei-Punk­te-Spiel von Adri­an Pet­ko­vic. Nach­dem Ibi Wat­son noch einen Drei­er nach­ge­legt hat­te, unter­brach Gla­dia­tors Coach Jac­ques Schnei­der den Bam­ber­ger 8:0‑Lauf zum Start ins zwei­te Vier­tel mit sei­ner ers­ten Aus­zeit (32:25/13.). Die Bam­ber­ger aber lie­ßen sich nicht stop­pen. In der Ver­tei­di­gung agier­te man nun deut­lich kon­zen­trier­ter und im Angriff fand man ein ums ande­re Mal die bes­te Abschluss­mög­lich­keit. Nach einem 11:5‑Lauf hat­te man den Vor­sprung in den zwei­stel­li­gen Bereich beför­dern kön­nen und die Trie­rer zu ihrer zwei­ten Aus­zeit (43:30/15.) gezwun­gen. Doch auch dies­mal brach­te das Time­out zunächst nicht den gewünsch­ten Effekt. Cobe Wil­liams trieb sein Team wei­ter an und der Vor­sprung wuchs erst ein­mal auf 49:32 (17.), ehe die Trie­rer dann kurz vor der Pau­se doch noch­mals zurück­kom­men konn­ten (53:43/20.). Zach Ens­min­ger traf aller­dings noch einen Drei­er und so ging es beim Stand von 56:43 in die Kabine. 


„Wir hat­ten einen Game­plan vor­be­rei­tet, den wir auch umge­setzt haben“

Wie schon im zwei­ten Vier­tel, so hat­ten die Bam­ber­ger auch nach dem Sei­ten­wech­sel die Par­tie nun wei­ter­hin unter Kon­trol­le. EJ Onu schloss die bei­den ers­ten Angrif­fe mit Dun­king ab und der Bam­ber­ger Vor­sprung blieb zunächst kon­stant immer so um die 15 Punk­te (66:51/24.). Dann aber zog der Pokal­sie­ger noch­mals etwas an und ver­grö­ßer­te sei­nen Vor­sprung bis 100 Sekun­den vor Ende des drit­ten Vier­tels auf 80:55 (29.). Zwei Drei­er in den Schluss­se­kun­den des drit­ten Vier­tels von Urald King hübsch­ten das Ergeb­nis für die Trie­rer vor dem Schluss­ab­schnitt noch­mals etwas auf (80:61).

Doch wie schon die bei­den Vier­tel zuvor, gaben die Bam­ber­ger auch im Schluss­ab­schnitt den Ton an. Mit­te des letz­ten Spiel­ab­schnitts war beim 91:66 (35.) die Ent­schei­dung in die­ser Par­tie längst gefal­len und Coach Arne Wolt­mann nutz­te die kom­for­ta­ble Füh­rung, um mit Blick vor­aus auf die schwe­re Aus­wärts­auf­ga­be am Grün­don­ners­tag in Vech­ta, die Spiel­zeit unter sei­nen Spie­lern mög­lichst gut zu ver­tei­len. Groß­ar­tig von den über 5.500 Zuschau­ern unter­stützt, stand nach 40 Minu­ten ein auch in die­ser Höhe ver­dien­ter Sieg für die BMA365 Bam­berg Bas­kets auf der Anzei­ge­ta­fel. „Glück­wunsch an die Mann­schaft. Wir hat­ten einen Game­plan vor­be­rei­tet, den wir auch umge­setzt haben. Man merkt, dass wir mit Pokal und Meis­ter­schaft schon 30 Spie­le zusam­men­ge­spielt haben. Das hat uns natür­lich auch heu­te gehol­fen, da wir ein­fach wis­sen, wie wir spie­len müs­sen“, so Bam­bergs Assistant Coach Arne Wolt­mann. „Ins­ge­samt haben wir das heu­te sehr gut umge­setzt und fort­ge­führt. Ich hof­fe, Anton ist bald wie­der gesund, dann darf er das ger­ne wie­der machen, aber jetzt im Moment sind wir zufrie­den mit dem Sieg.“

Die Oster­wo­che hat gleich zwei Spie­le für die BMA365 Bam­berg Bas­kets parat. Zunächst ist man am Grün­don­ners­tag um 18:30 Uhr zu Gast bei RASTA Vech­ta, ehe man dann am Oster­mon­tag den ande­ren Auf­stei­ger die­ser Sai­son, Sci­ence City Jena, in der BROSE ARENA begrü­ßen darf. Tip-Off zum Spiel gegen die Thü­rin­ger ist dann um 16:30 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets emp­fan­gen Trier

Am 26. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bekom­men es die BMA365 Bam­berg Bas­kets am mor­gi­gen Sonn­tag mit einem der stärks­ten Auf­stei­ger der letz­ten Jah­re zu tun. Mit 14 Sie­gen aus bis­lang 25 Spie­len ste­hen die VET-CONCEPT Gla­dia­tors Trier aktu­ell auf Posi­ti­on 7 der Tabel­le und sind im Ren­nen um die Play­offs eben­so voll mit dabei wie die Bam­ber­ger, die das Pokal­wo­chen­en­de mit ein­ge­schlos­sen nun seit nun­mehr sie­ben Spie­len in Fol­ge unge­schla­gen sind.

War das Hin­spiel Anfang Okto­ber letz­ten Jah­res von vie­len Exper­ten noch als Auf­ein­an­der­tref­fen zwei­er Mann­schaf­ten aus dem unte­ren Drit­tel der Tabel­le titu­liert wor­den, tref­fen am Sonn­tag ab 16:30 Uhr in der BROSE ARENA nun zwei Play­off-Anwär­ter aufeinander.

„Nach der Nie­der­la­ge am drit­ten Spiel­tag in Trier wol­len wir jetzt in unse­rer Hal­le eine Ant­wort geben. Trier spielt offen­siv einen sehr guten Bas­ket­ball. Des­halb wird unser abso­lu­ter Fokus dar­auf lie­gen, defen­siv eine deut­lich bes­se­re Leis­tung zu zei­gen, als wir das im Hin­spiel getan haben. In Trier haben wir ver­sucht, das Spiel mit einer Kopf-durch-die-Wand-Men­ta­li­tät zu gewin­nen, was uns ja aber nicht gelun­gen ist“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Umso wich­ti­ger war und ist es, die Zeit vor dem Spiel fokus­siert zu nut­zen, um uns best­mög­lich auf die­ses Spiel vor­zu­be­rei­ten. Die­ses offen­si­ve Boll­werk zu stop­pen, wird nicht ein­fach und ist eine gute Her­aus­for­de­rung für uns, der wir uns mit unse­ren Fans im Rücken stel­len werden.“

Nach einem ful­mi­nan­ten Start und der Tabel­len­füh­rung am 7. Spiel­tag konn­ten die Trie­rer sich nach ihrer Rück­kehr ins Ober­haus sehr schnell eta­blie­ren und so schon früh einen Haken hin­ter das aus­ge­ge­be­ne Sai­son­ziel machen. Mit 90,9 erziel­ten Punk­ten pro Par­tie stellt das Team von Trai­ner Jac­ques Schnei­der die aktu­ell offen­siv­stärks­te Mann­schaft der BBL. Sechs ihrer 14 Sai­son­sie­ge hol­ten die Gla­dia­tors dabei in frem­der Hal­le (in Ber­lin, Hei­del­berg, Lud­wigs­burg, beim MBC, in Frank­furt und in Braun­schweig). Gehen die Mosel­städ­ter als Sie­ger vom Par­kett, sind es im Schnitt sogar 95,7 Punk­te, die man auf die Anzei­ge­ta­fel bringt. Mit im Schnitt pro Spiel kas­sier­ten 92,0 Punk­ten sind die Trie­rer auf der ande­ren Sei­te jedoch auch die ein­zi­ge Mann­schaft, die unter den ers­ten neun Teams der Tabel­le ein nega­ti­ves Korb­ver­hält­nis hat.

Erst­mals in die­ser Sai­son kreuz­ten sich die Wege bei­der Mann­schaf­ten am drit­ten Spiel­tag. In der nicht ganz aus­ver­kauf­ten SWT Are­na in Trier sahen die 5.129 Zuschau­er ein äußerst kurz­wei­li­ges Spiel. Trier nach dem Sieg zuvor bei ALBA BERLIN von Beginn an heiß und so hat­ten die Bam­ber­ger alle Mühe, nach anfäng­li­cher Füh­rung an den Gla­dia­tors dran­zu­blei­ben. Mit­te des Schluss­ab­schnitts betrug die Trie­rer Füh­rung sat­te 12 Punk­te und auch drei­ein­halb Minu­ten vor dem Ende lagen die Gast­ge­ber noch zwei­stel­lig in Front. Mit einem unglaub­li­chen Schluss­spurt brach­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets das Spiel noch in die Ver­län­ge­rung. Die Trie­rer aber kon­ter­ten in der Extra-Spiel­zeit mit einem eige­nen Run und hol­ten sich letzt­lich den Sieg. Bes­te Wer­fer der Trie­rer waren Eli Brooks (24) und Jor­dan Roland (18). Im Team von Head Coach Anton Gavel waren Ibi Wat­son (26) und EJ Onu (13) offen­siv am erfolgreichsten.

Zwei ihrer letz­ten fünf, bezie­hungs­wei­se vier ihrer letz­ten zehn Spie­le konn­ten die Gla­dia­tors gewin­nen. Zuletzt stand man sich gleich zwei­mal mit den Veo­lia Towers Ham­burg gegen­über. Wäh­rend man das Heim­spiel für sich ent­schei­den konn­te, gab es in der Han­se­stadt hin­ge­gen eine kla­re Nie­der­la­ge. Ins­ge­samt kas­sier­ten die Trie­rer sie­ben ihrer bis­he­ri­gen 11 Sai­son­nie­der­la­gen in frem­der Hal­le. Dem ste­hen jedoch bereits 14 Sai­son­sie­ge ent­ge­gen und besche­ren dem BBL-Auf­stei­ger aktu­ell Tabel­len­po­si­ti­on 7.

Geht es nach den Zah­len, soll­ten die Fans am Sonn­tag in der BROSE ARENA ein tol­les und äußerst offen­siv gepräg­tes Spiel zu sehen bekom­men. Neben den Punk­ten pro Spiel haben die Trie­rer auch bei den Rebounds, Assists und Ste­als leicht die Nase vor­ne, jedoch hat man mit im Schnitt 16,8 Ball­ver­lus­ten im Liga­ran­king den schlech­tes­ten Wert und steht damit auf Platz 18 (Bam­berg 3.).

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets schla­gen den FC Bayern

Drei Wochen nach dem Sieg im Halb­fi­na­le des BBL-Pokals beim BMW TOP FOUR in Mün­chen haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets den FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball auch in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bezwungen.

In einem inten­si­ven und bis in die Schluss­se­kun­de span­nen­den Spiel setz­ten sich die Bam­ber­ger am Ende in der mit 5.700 Zuschau­ern rest­los aus­ver­kauf­ten BROSE ARENA gegen den amtie­ren­den Meis­ter mit 97:93 (48:40) durch und hol­ten so am 24. Spiel­tag ihren 15. Saisonsieg.

Bes­te Wer­fer waren Andre­as Obst auf Sei­ten des FC Bay­ern mit 31 Punk­ten sowie Ibi Wat­son in Rei­hen des Pokal­sie­gers mit 23 Zählern.


Der Spiel­ver­lauf

Den ers­ten Gän­se­haut-Moment gab es für die 5.700 Zuschau­er schon drei Minu­ten vor Spiel­be­ginn, als vor der Süd­tri­bü­ne das Pokal­sie­ger­ban­ner der BMA365 Bam­berg Bas­kets unter die Hal­len­de­cke gezo­gen wur­de. Deut­lich weni­ger auf­re­gend ging es dann hin­ein in die Par­tie des amtie­ren­den Meis­ters beim amtie­ren­den Pokal­sie­ger, die Bam­bergs Head Coach Anton Gavel auch zum 29. Mal in Fol­ge (BBL & Pokal) mit der iden­ti­schen Start­for­ma­ti­on begann. Ins­ge­samt dürf­te bei­den Trai­nern das ers­te Vier­tel sehr gut gefal­len haben, denn die Defen­siv­ar­beit ihrer Teams ließ den Angriffs­be­mü­hun­gen des Geg­ners nur sehr wenig Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten. Nach­dem Isia­ha Mike mit einem Drei­er die ers­ten Zäh­ler der Par­tie mar­kiert hat­te, brach­ten Cobe Wil­liams und Demar­cus Demo­nia die Bam­ber­ger in Front (6:3/4.). Beson­de­rer Bewa­chung erfreu­te sich auch dies­mal wie­der Andre­as Obst, der so zu Beginn mehr die Rol­le des Pass­ge­bers über­nahm und Isia­ha Mike auch sei­nen zwei­ten Drei­er des Spiels zum 6:8 (5.) auf­leg­te. Auch in den fol­gen­den Minu­ten blie­ben die Bay­ern in Füh­rung (6:12/7.) und nach dem Korb­er­folg von Jus­ti­ni­an Jes­sup zum 10:15 (10.) schien es, als könn­ten die Gäs­te doch mit einer klei­nen Füh­rung den ers­ten Abschnitt been­den. Demar­cus Demo­nia mit zwei Frei­wür­fen und EJ Onu per kra­chen­dem Dun­king stell­ten jedoch den Anschluss beim 14:15 nach dem ers­ten Vier­tel wie­der her. 

Hat­ten die Bam­ber­ger im ers­ten Abschnitt noch kei­nen Drei­er getrof­fen (bei 8 Ver­su­chen) leg­te man dafür nun im zwei­ten Vier­tel los. Ibi Wat­son traf den ers­ten Bam­ber­ger Distanz­wurf (17:15/11.) und nach einem Ste­al schloss Aus­tin Crow­ley per Dunk zum 19:15 ab. Svet­is­lav Pesic unter­band das Spiel mit einer Aus­zeit, doch Aus­tin Crow­ley hat­te nun Feu­er gefan­gen. Mit zwei Drei­ern sowie einem Korb plus Bonus­frei­wurf erziel­te Bam­bergs Num­mer 85 auch die nächs­ten neun Zäh­ler. Doch auch die Münch­ner waren in die­ser Pha­se des Spiels äußerst treff­si­cher. Jes­sup, Mike und Obst tra­fen eben­falls von jen­seits der 6,75-Meter-Linie und so lag der amtie­ren­de Meis­ter wie­der vor­aus (30:31/16.). Anton Gavel reagier­te sei­ner­seits mit einer Aus­zeit. Zach Ens­min­ger schien bereits vor die­ser Unter­bre­chung bei sei­ner Ein­wechs­lung die hei­ße Hand von Aus­tin Crow­ley mit­be­kom­men zu haben, denn unmit­tel­bar nach der Aus­zeit benö­tig­te der Point Guard nur etwas mehr als ein­ein­halb Minu­ten, um gleich drei Drei­er in Fol­ge zu ver­sen­ken (39:34/17.). Die Are­na koch­te, doch Andre­as Obst war nicht in den Griff zu bekom­men und hielt auf Sei­ten der Bay­ern von nun an außer­ge­wöhn­lich stark dage­gen (41:37/19.). 13 Zäh­ler mach­te der Natio­nal­spie­ler allein im 2. Vier­tel, den­noch gaben die Bam­ber­ger jetzt wei­ter den Ton an. Der Spiel­zug vor dem Korb­er­folg von Moritz Krim­mer zum 45:37 (20.) war dann viel­leicht der schöns­te des gesam­ten Abends, auch wenn sein Drei­er, da über Brett, viel­leicht etwas glück­lich den Weg in den Korb fand. Mit dem ins­ge­samt ach­ten Drei­er (bei 12 Ver­su­chen) allein im zwei­ten Vier­tel leg­te EJ Onu zum 48:37 sogar noch einen hin­ter­her, doch aber­mals war es Andi Obst, der eben­falls per Drei­er mit der Halb­zeit­si­re­ne für den 48:40 Pau­sen­stand sorgte.


„Wir haben defen­siv sehr gut angefangen“

2:14 Minu­ten waren nach dem Sei­ten­wech­sel gera­de ein­mal gespielt, da war die schö­ne Pau­sen­füh­rung schon fast wie­der ver­spielt (50:48/23.). Andi Obst hat­te wie­der für drei Punk­te getrof­fen und zwar dies­mal bei ablau­fen­der Shot­clock über die Fin­ger­spit­zen von EJ Onu. Die Bam­ber­ger aber blie­ben in Füh­rung (55:50/24.), auch wenn Andi Obst den nächs­ten Wahn­sinns-Drei­er fol­gen ließ. Dies­mal netz­te er ein­bei­nig zum 55:53 (25.) ein, doch Ibi Wat­son kon­ter­te eben­falls für drei auf der Gegen­sei­te. Dani­el Kep­pe­l­er in der Zone und Ibi Wat­son nach tech­ni­schem Foul gegen Vla­di­mir Lucic von der Frei­wurf­li­nie erhöh­ten den Vor­sprung auf 61:53 (27.). Zeit auf Bay­ern-Sei­te mal wie­der für einen Andi Obst und die Num­mer 13 lie­fer­te erneut ab. Dies­mal netz­te er sei­nen Drei­er trotz Foul von Cobe Wil­liams ein und nut­ze den Bonus­frei­wurf im Anschluss noch zum 61:57 (28.). Das Momen­tum schien die Sei­te zu wech­seln, denn die Bay­ern jetzt auf­merk­sa­mer und mit Ball­ge­win­nen in der Ver­tei­di­gung. Eis­kalt bestraf­ten sie hier die Feh­ler der Gast­ge­ber und mit einem 10:2‑Lauf ging der FCBB 32 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Abschnitts 63:67 in Füh­rung. Glück­li­cher­wei­se konn­te Ibi Wat­son im letz­ten Bam­ber­ger Angriff die­ses Vier­tels aber noch einen wei­te­ren Drei­er ver­sen­ken und so lagen bei­de Teams vor dem Schluss­ab­schnitt wie­der bei­na­he gleich­auf (66:67). 

Der Start in den Schluss­ab­schnitt gehör­te den Bam­ber­gern. Den Drei­er von Ibi Wat­son zum Ende des drit­ten Vier­tels mit­ge­zählt, war es hier ein Bam­ber­ger 12:0‑Lauf, der den Pokal­sie­ger mit 75:67 (32.) wie­der etwas deut­li­cher in Füh­rung brach­te. Wie schon im Pokal-Halb­fi­na­le boten bei­de Mann­schaf­ten den Zuschau­ern ein hoch­klas­si­ges Spiel und die BMA365 Bam­berg Bas­kets konn­ten sich noch etwas wei­ter abset­zen. Nach dem Drei­er von Demar­cus Demo­nia (83:72/34.) war der Vor­sprung erneut zwei­stel­lig. Die Bay­ern aber blie­ben dran, doch nach­dem zunächst Moritz Krim­mer den Korb von Niels Gif­fey (85:79/38.) per Drei­er zum 88:79 gekon­tert hat­te und auch Aus­tin Crow­ley den erfolg­rei­chen Drei­er von Jus­ti­ni­an Jes­sup mit einem Drei­er beant­wor­ten konn­te, schien das Spiel zuguns­ten des Pokal­sie­gers ent­schie­den (91:82). Doch weit gefehlt, denn auch beim 95:88 bei noch 16 Sekun­den Rest­spiel­zeit soll­te es noch ein­mal span­nend wer­den. Natür­lich war es wie­der Andi Obst, der für drei Punk­te Maß nahm. Der Ball war bereits auf dem Weg zum Korb, als er von Ibi Wat­son gefoult wur­de. Zwei­mal sprang der Ball an den Ring, ging dann aber zum Glück nicht in den Korb, so dass es „nur“ drei Frei­wür­fe gab. Nach­dem Andi Obst die bei­den ers­ten zum 95:92 ver­wan­delt hat­te, ver­such­te er den drit­ten Frei­wurf absicht­lich zu ver­wer­fen, doch der Ball sprang aber­mals in den Korb und gab Anton Gavel so die Mög­lich­keit zur Aus­zeit, um den Ball dann im Vor­feld ein­wer­fen zu kön­nen. Die Bay­ern schick­ten Ibi Wat­son an die Frei­wurf­li­nie, wo der Kapi­tän Ner­ven­stär­ke bewies und mit zwei siche­ren Frei­wür­fen zum 97:93-Endstand den Sieg end­gül­tig sicherstellte. 

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Sieg. Wir haben defen­siv sehr gut ange­fan­gen, konn­ten uns aber in der Offen­si­ve dafür nicht beloh­nen. Unser ers­tes Vier­tel war offen­siv echt nicht gut. Die Bay­ern waren phy­si­scher und haben uns aus allem weg­ge­bracht. Das zwei­te Vier­tel war dann wich­tig für uns, was die Offen­si­ve angeht. Da haben wir vie­le gute aber auch toug­he Wür­fe getrof­fen und als wir dann am Ende des drit­ten Vier­tels hin­ten lagen, haben wir so ähn­lich wie im Pokal­spiel nicht auf­ge­ge­ben und Moral gezeigt. Die Mann­schaft hat dann gute Ent­schei­dun­gen getrof­fen und sich so wie­der auf 11 Punk­te abset­zen kön­nen“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Trotz die­ser super Leis­tung heu­te müs­sen wir jetzt aber auf dem Boden der Tat­sa­chen blei­ben und uns auf Hei­del­berg vor­be­rei­ten. In jedem Spiel geht es jetzt für jede Mann­schaft um irgend­et­was und das sind alles wich­ti­ge Spie­le für uns.”

Am kom­men­den Wochen­en­de sind die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun wie­der aus­wärts im Ein­satz. Am Sams­tag ist man um 18:30 Uhr im SNP Dome Gast der MLP Aca­de­mics Hei­del­berg. Das nächs­te Heim­spiel der Bam­ber­ger steht dann am Sonn­tag, den 29. März an, wenn man um 16:30 Uhr die VET-CONCEPT Gla­dia­tors Trier in Freak City emp­fan­gen wird.

Bas­ket­ball Bundesliga

Start-Ziel-Sieg: BMA365 Bam­berg Bas­kets gewin­nen in Frankfurt

Dem Sieg am Frei­tag im Heim­spiel gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets am 22. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga einen wei­te­ren fol­gen las­sen. Im Gast­spiel bei den SKYLINERS sieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sonn­tag­nach­mit­tag vor 4.750 Zuschau­ern in der Süwag Ener­gie ARENA mit 84:61 (46:29).

Schnell drück­ten die Bam­ber­ger mit ihrer Ener­gie dem Spiel ihren Stem­pel auf und konn­ten so eine Füh­rung her­aus­spie­len. Ein 12:2‑Run kurz vor der Pau­se bescher­te den BMA365 Bam­berg Bas­kets eine deut­li­che 17-Punk­te-Halb­zeit-Füh­rung, die man in der zwei­ten Hälf­te mit wei­ter­hin star­ker Ver­tei­di­gung auf über 20 Zäh­ler aus­bau­en und so letzt­lich einen unge­fähr­de­ten und hoch ver­dien­ten Aus­wärts­sieg nach Freak City holen konnte.

Auf Bam­ber­ger Sei­te kamen nicht nur alle Akteu­re zum Ein­satz, son­dern alle konn­ten auch Punk­te zum Sieg bei­steu­ern. Erfolg­reichs­te Scorer bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets waren Demar­cus Demo­nia (20), Ibi Wat­son (15) und Cobe Wil­liams (12). Tops­corer der SKYLINERS war Till Pape mit 13 Zählern.

Für Adri­an Pet­ko­vic, der am Frei­tag im Spiel gegen Braun­schweig nach einem Ellen­bo­gen-Tref­fer von Kaza Kaja­mi-Kea­ne mit Ver­dacht auf Gehirn­er­schüt­te­rung das Feld ver­las­sen muss­te, kam ein Ein­satz in Frank­furt natür­lich nicht in Frage.


Der Spiel­ver­lauf

Mit einem völ­lig ande­ren Ener­gie-Level als noch am Frei­tag im Heim­spiel gegen Braun­schweig began­nen die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihr Gast­spiel bei den SKYLINERS. Die Inten­si­tät im Spiel der Bam­ber­ger war gleich von Beginn an da und so fand man auch in der Offen­si­ve schnell sei­nen eige­nen Rhyth­mus. Nach nicht ein­mal zwei Minu­ten ging man mit 7:0 in Füh­rung, wor­auf SKYLINERS Coach Klaus Per­was sei­ne ers­te Aus­zeit neh­men muss­te. So hat­te sich der Frank­fur­ter Chef­trai­ner sei­nen 55. Geburts­tag sicher­lich nicht vor­ge­stellt, doch auch in der Fol­ge hat­te das Offen­siv-Spiel sei­nes Teams zu wenig Durch­schlags­kraft. Vie­le Chan­cen lie­ßen die Frank­fur­ter unge­nutzt (6 aus 18 im 1. Vier­tel aus dem Feld) und so konn­ten die Bam­ber­ger ihre Füh­rung behaup­ten. Dem Drei­er von Demar­cus Demo­nia zum 14:6 (5.) folg­te wenig spä­ter ein wun­der­schö­nes Back­door-Play, das Ibi Wat­son per Dunk zum 18:11 (7.) abschloss. Demar­cus Demo­nia leg­te den vier­ten Bam­ber­ger Drei­er im ers­ten Vier­tel (bei 8 Ver­su­chen) nach, ehe Aus­tin Crow­ley mit zwei ver­wan­del­ten Frei­wür­fen für den 23:15-Zwischenstand nach dem ers­ten Vier­tel sorgte.

Fast zwei Minu­ten waren dann im zwei­ten Vier­tel bereits gespielt, als Cobe Wil­liams mit einem beherz­ten Dri­ve zum Korb gegen Till Pape zum 25:15 abschloss und so für die ers­te zwei­stel­li­ge Bam­ber­ger Füh­rung des Nach­mit­tags sorg­te. Rich­tig abschüt­teln lie­ßen sich die Frank­fur­ter aber nicht (27:20/13.) und nach dem Drei­er von Ryan Haw­kins (31:25/16.) waren die Hes­sen wie­der dran. Ibi Wat­son kon­ter­te auf der Gegen­sei­te mit einem Drei­er (34:25) jedoch sofort. Nach­dem Will Christ­mas nach einem Defen­siv-Rebound Coast-to-coast über das gan­ze Spiel­feld gedrib­belt war und per Korb­le­ger zum 34:27 (17.) voll­endet hat­te, hol­te Anton Gavel sein Team zusam­men. Und das, was er der Mann­schaft in die­ser Aus­zeit mit auf den Weg gege­ben hat­te, saß! Mit einem 12:2‑Run erspiel­ten sich die Bam­ber­ger in den letz­ten drei Minu­ten des zwei­ten Vier­tels eine 46:29-Pausen-Führung. 


„Der Schlüs­sel zum Sieg waren gera­de zu Beginn die 16 Assists“

Das Bam­ber­ger Ener­gie-Level blieb auch nach dem Sei­ten­wech­sel wei­ter hoch und man hat­te das Spiel nach wie vor im Griff. Den Drei­er von Till Pape (48:32/22.) kon­ter­te aber­mals Kapi­tän Ibi Wat­son, der im anschlie­ßen­den Angriff ein wei­te­res Back­door-Play nach Zuspiel von Richard Bal­int zum 53:32 (23.) nutz­te. Auch EJ Onu war in die­ser Pha­se des Spiels über­all zu fin­den. Nach­dem er per Tip-In die ers­ten bei­den Bam­ber­ger Zäh­ler nach dem Sei­ten­wech­sel erzielt hat­te, schmet­ter­te er zunächst den Wurf von Till Pape per Block in die Zuschau­er­rän­ge. Den anschlie­ßen­den Angriff der Gast­ge­ber stopp­te EJ Onu mit einem wei­te­ren Block und ließ es dann auf der Gegen­sei­te mit einem unglaub­li­chen Dun­king zum 55:32 (23.) ein wei­te­res Mal so rich­tig kra­chen. Die nächs­te Frank­fur­ter Aus­zeit folg­te, doch die BMA365 Bam­berg Bas­kets beherrsch­ten das Gesche­hen auf dem Par­kett auch wei­ter­hin. Die SKYLINERS konn­ten mit dem Drei­er von Nahiem Alley­ne zwar auf 58:42 (26.) ver­kür­zen, zum Ende des drit­ten Abschnitts hat­ten die Bam­ber­ger den Haus­her­ren jedoch noch kei­ne 50 Zäh­ler gestat­tet und gin­gen mit einer deut­li­chen 65:46-Führung in den Schlussabschnitt.

Auch in den letz­ten zehn Minu­ten zogen die Bam­ber­ger sou­ve­rän ihr Spiel wei­ter durch und lie­ßen die Frank­fur­ter nicht mehr zurück­kom­men. Spä­tes­tens beim Drei­er von Demar­cus Demo­nia zum 7450 (35.) war die Par­tie ent­schie­den, zumal die Frank­fur­ter ledig­lich von der Drei-Punk­te-Linie mit den Wurf­quo­ten der BMA365 Bam­berg Bas­kets an die­sem Nach­mit­tag mit­hal­ten konn­ten. Den kom­for­ta­blen Vor­sprung nutz­te Head Coach Anton Gavel, um auch Finn Dönt­gens und Nico Höl­lerl Spiel­zeit zu geben, was bei­de mit je zwei Zäh­lern auch zu nut­zen wussten.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Ich glau­be, dass wir über das gesam­te Spiel hin­weg eine sehr erwach­se­ne Leis­tung gezeigt haben. Der Schlüs­sel zum Sieg waren gera­de zu Beginn die 16 Assists, die wir bis zur Halb­zeit gespielt haben. Dadurch haben wir uns vie­le gute Wür­fe her­aus­ge­ar­bei­tet“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Ich den­ke, wir haben auch defen­siv gute Stopps bekom­men und ins­ge­samt rela­tiv gut gere­boun­det. Im Gro­ßen und Gan­zen war das für uns also eine sehr rei­fe Leis­tung. Wir sind froh, hier gewon­nen zu haben, weil wir zuvor zwei­mal gegen Frank­furt wirk­lich deut­lich ver­lo­ren haben. Natür­lich wis­sen wir auch, dass es für Frank­furt im Moment nicht ein­fach ist – eini­ge Spie­ler feh­len oder sind ange­schla­gen. Aber für uns zählt die­ser Sieg, und den neh­men wir natür­lich ger­ne mit.“

Wei­ter geht es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun am kom­men­den Sonn­tag, wenn der frisch geba­cke­ne Pokal­sie­ger den amtie­ren­den Deut­schen Meis­ter in der BROSE ARENA emp­fan­gen wird.

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets erar­bei­ten sich Heim­sieg gegen Braunschweig

Am 22. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga behiel­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets gegen die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig mit 88:81 (32:44) die Ober­hand und klet­ter­ten am Frei­tag­abend in der Tabel­le dank des 13. Sai­son­sie­ges auf Posi­ti­on sechs.

Gegen sehr gut ein­ge­stell­te und äußerst bis­si­ge Bas­ket­ball Löwen taten sich die Bam­ber­ger jedoch zunächst äußerst schwer. Bereits im ers­ten Abschnitt lag man zwei­stel­lig im Rück­stand und konn­te die­sen Abstand auch bis zur Pau­se nicht ver­rin­gern. Nach dem Sei­ten­wech­sel gelang es den BMA365 Bam­berg Bas­kets dann aller­dings, das Tem­po zu ver­schär­fen und so die Par­tie wie­der offen zu gestal­ten. Mit neun Punk­ten von Ibi Wat­son sowie sie­ben von Demar­cus Demo­nia allein im Schluss­ab­schnitt gelang es den Bam­ber­gern dann im Schluss­vier­tel, die Par­tie doch noch auf ihre Sei­te zu zie­hen. Spie­ler der Par­tie mit einem Dou­ble Dou­ble aus 19 Punk­ten und 10 Rebounds war Aus­tin Crow­ley. Demar­cus Demo­nia mit 20 und Ibi Wat­son mit 17 Punk­ten waren neben ihm die auf­fäl­ligs­ten Spie­ler der Bam­ber­ger. In Rei­hen der Nie­der­sach­sen punk­te­te Kaza Kaja­mi-Kea­ne mit 20 Zäh­lern am besten.


Der Spiel­ver­lauf

Mit einer hohen Feh­ler­quo­te star­te­ten die Bam­ber­ger in die­se Par­tie. Die Start­for­ma­ti­on, auch dies­mal wie­der bestehend aus Cobe Wil­liams, Richard Bal­int, Ibi Wat­son, Demar­cus Demo­nia und EJ Onu, hat­te nach gera­de ein­mal drei gespiel­ten Minu­ten bereits vier Ball­ver­lus­te fabri­ziert. Wäh­rend also bei den Gast­ge­bern zu Beginn kaum etwas zusam­men­lau­fen woll­te, zogen die Bas­ket­ball Löwen gleich ein­mal davon. 3:21 Minu­ten waren gespielt, als Anton Gavel beim 3:11 sei­ne ers­te Aus­zeit bean­trag­te, um sein Team hier noch­mals ein­zu­stel­len. So recht woll­te aber auch das nicht funk­tio­nie­ren, denn die Braun­schwei­ger gaben wei­ter ordent­lich Gas und nach­dem Kaza Kaja­mi-Kea­ne Adri­an Pet­ko­vic mit dem Ellen­bo­gen zunächst aus­ge­knockt und anschlie­ßend mit einem Drei­er die Füh­rung in den zwei­stel­li­gen Bereich gebracht hat­te, erhöh­te Ben­ja­min Schrö­der wenig spä­ter sogar auf 5:20 (7.). Kurz dar­auf muss­te auch Moritz Krim­mer das Feld erst ein­mal ver­las­sen, nach­dem er bei einer Rebound-Situa­ti­on unter dem eige­nen Korb von Josh Haw­ley im Gesicht getrof­fen wur­de und blu­te­te. Bis zum Ende des ers­ten Vier­tels kamen die BMA365 Bam­berg Bas­kets zwar noch­mals etwas her­an, der zwei­stel­li­ge Rück­stand hat­te aber auch nach den ers­ten zehn Minu­ten wei­ter Bestand (11:23).

Mit einem 6:0‑Lauf star­te­ten die Bam­ber­ger in den zwei­ten Abschnitt und ver­kürz­ten den Rück­stand schnell auf 17:23 (13.). Die Bas­ket­ball Löwen aber ant­wor­te­ten umge­hend und nach dem Drei­er von Grant Sher­field war der Bam­ber­ger Rück­stand erneut zwei­stel­lig (26:38/16.). Der sechs­te Braun­schwei­ger Drei­er (bei 12 Ver­su­chen) ver­an­lass­te Head Coach Anton Gavel zu sei­ner zwei­ten Aus­zeit. Neun Ball­ver­lus­te stan­den in die­ser 16. Spiel­mi­nu­te auf Bam­ber­ger Sei­te bereits zu Buche, die das Spiel in die­ser ers­ten Halb­zeit häu­fig immer dann stopp­ten, wenn man gera­de dabei war, etwas Fahrt auf­zu­neh­men. Auch die Wür­fe aus der Distanz woll­ten auf Bam­ber­ger Sei­te nicht fal­len (2 Tref­fer bei 14 Ver­su­chen) und so hat­te der 12-Punk­te-Rück­stand nach dem ers­ten Vier­tel auch zur Halb­zeit­pau­se noch Bestand (32:44).


„Heu­te war es wich­tig, die­sen Sieg zu holen, egal wie“

Nach dem Sei­ten­wech­sel konn­ten die Löwen ihren Vor­sprung erst ein­mal behaup­ten (37:48/22.). Nun aber zog die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung end­lich an und man konn­te so auch mehr Geschwin­dig­keit ins Spiel brin­gen. Ange­führt von Demar­cus Demo­nia und Aus­tin Crow­ley kamen die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun näher und näher (44:50/25.). Auch die Aus­zeit von Ramon Diaz San­chez nach dem Dunk im Schnell­an­griff von Ibi Wat­son ver­puff­te. Erneut war es ein Fast Break, den dies­mal Zach Ens­min­ger abschlie­ßen konn­te und die Bam­ber­ger beim 51:50 (26.) wie­der in Füh­rung brach­te. Bei­de Teams nun Kopf an Kopf (57:57/30.) doch den letz­ten Punsh in die­sem drit­ten Vier­tel lan­de­ten die Bam­ber­ger. Genau­er gesagt war es Aus­tin Crow­ley, der mit der Schluss­si­re­ne einen Drei­er aus der lin­ken Spiel­fel­de­cke ein­netz­te und sein Team so vor dem abschlie­ßen­den zehn Minu­ten mit 61:59 in Front gebracht hatte.

Cobe Wil­liams, zwei­mal Ibi Wat­son und Demar­cus Demo­nia tra­fen in den ers­ten drei Minu­ten des Schluss­vier­tels für die Bam­ber­ger von jen­seits der 6,75-Meter-Linie und so führ­te man mit 72:66 (33.). Die Bas­ket­ball Löwen bis­sen aber noch­mals ordent­lich zurück und über­nah­men nach dem Drei­er von Grant Sher­field und einem 8:0‑Lauf erneut die Füh­rung (72:74/36.). Die BROSE ARENA aber stand nun wie­der wie ein Mann hin­ter ihrer Mann­schaft und durf­te sofort wie­der jubeln, als Ibi Wat­son per Drei­er die Füh­rung umge­hen zurück­hol­te (75:74/36.). Moritz Krim­mer leg­te nach Offen­siv Rebound zum 77:74 nach, ehe wie­der Ibi Wat­son bei ablau­fen­der Shot­clock noch­mals per Drei­er zum 80:74 (38.) erfolg­reich war. Wäh­rend bei den Braun­schwei­gern in die­ser Pha­se des Spiels offen­siv kaum noch etwas gelin­gen woll­te, leg­te Aus­tin Crow­ley, der ein bären­star­kes Spiel ablie­fer­te und mit einem Wert von 26 effek­tivs­ter Akteur auf dem Par­kett war, knapp zwei Minu­ten vor dem Ende zum 82:74 nach. Mit einem Dri­ve durch die Zone und abschlie­ßen­dem Korb­le­ger sorg­te Demar­cus Demo­nia 84 Sekun­den vor dem Ende mit dem 84:74 für die Vorentscheidung. 

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg. Wie wir das erwar­tet haben, war es kein ein­fa­ches Spiel. Gegen Mann­schaf­ten, die unten der Tabel­le ste­hen, ist es immer schwie­rig zu spie­len. Braun­schweig hat heu­te hier alles rein­ge­wor­fen und war super vor­be­rei­tet. Genau so sah das dann auch in der ers­ten Halb­zeit aus“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Hut ab, dass wir dann in der zwei­ten Halb­zeit so reagiert haben und zurück­ge­kom­men sind. In einem Vier­tel haben wir den Rück­stand wett­ma­chen kön­nen und im letz­ten Vier­tel dann das Spiel doch noch posi­tiv über die Büh­ne gebracht. Wir sind jetzt in der Liga wie­der im Tages­ge­schäft. Hier muss nun der vol­le Fokus lie­gen, denn wir brau­chen die Sie­ge. Heu­te war es wich­tig, die­sen Sieg zu holen, egal wie. Wir müs­sen uns aber steigern.“

Bereits am Sonn­tag geht es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets in den nächs­ten Spiel­tag. Dann ist man in der Süwag Ener­gie Are­na in Frank­furt zu Gast bei den SKYLINERS. Tip-Off zur Par­tie des 23. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ist um 15:00 Uhr. 

Bas­ket­ball Bundesliga

Pokal­sie­ger emp­fan­gen Braunschweig

Vor einer extrem gefähr­li­chen Auf­ga­be ste­hen die BMA365 Bam­berg Bas­kets am 22. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga, wenn der frisch geba­cke­ne Pokal­sie­ger den Tabel­len­letz­ten aus Braun­schweig in Freak City emp­fängt. Tip-Off zum ers­ten Heim­spiel der BMA365 Bam­berg Bas­kets nach dem Gewinn des BBL-Pokals ist am Frei­tag um 18:30 Uhr.

Die Nie­der­sach­sen, die kurz vor der Län­der­spiel­pau­se mit dem Spa­ni­er Ramon Diaz San­chez einen neu­en Head Coach ver­pflich­tet haben, ste­hen aktu­ell mit fünf Sie­gen und 16 Nie­der­la­gen auf dem 18. Tabel­len­platz und brau­chen im Kampf um den Klas­sen­er­halt drin­gend Punk­te. Für das Team von Head Coach Anton Gavel geht es hin­ge­gen dar­um, die bestechen­de beim BMW TOP FOUR gezeig­te Leis­tung erneut zu bestä­ti­gen, um im Kampf um einen Platz in der Post-Sea­son wei­ter­hin im Geschäft zu bleiben.

„Nach der Län­der­spiel­pau­se wird es wich­tig sein, vor allem im Kopf bereit zu sein und zwar im Hin­blick auf die Sachen, die wir auf dem Feld machen wol­len. Sich in die­ser Situa­ti­on gegen Braun­schweig vor­zu­be­rei­ten, mit einem neu­en Coach und ein paar neu­en Spie­lern, ist kei­ne leich­te Auf­ga­be“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Klar ist, dass die Braun­schwei­ger alles geben wer­den und es schon allein des­halb eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für uns sein wird, zumal wir zuhau­se auch nicht immer die bes­ten Per­for­man­ces abge­lie­fert haben. Wir müs­sen uns auf unse­re Defen­si­ve kon­zen­trie­ren und es damit den Braun­schwei­gern schwer machen. Es gilt jetzt den vol­len Fokus auf die rest­li­chen Spie­le in der BBL zu rich­ten. Mit Blick auf das bevor­ste­hen­de Wochen­en­de und die Par­tien am Frei­tag gegen Braun­schweig und dann am Sonn­tag in Frank­furt wird es dar­auf ankom­men, psy­chisch von Anfang an in den Spie­len da zu sein und sich auf die defen­si­ven Aspek­te unse­res Spiels zu konzentrieren.“

Mit dem Gast­spiel in Braun­schweig star­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die aktu­el­le Spiel­zeit. Hat­ten die Bas­ket­ball Löwen die Par­tie des 1. Spiel­tags bis zur Pau­se noch aus­ge­gli­chen gestal­ten kön­nen, fan­den die Bam­ber­ger nach dem Sei­ten­wech­sel immer bes­ser zu ihrem Spiel. Vor allem aus der Distanz lief es in der Volks­wa­gen Hal­le sehr gut für die Bam­ber­ger (Demo­nia und Crow­ley je 4 Drei­er, Wat­son und Bal­int je 3), die mit einem 25:6‑Run von 50:49 (23.) auf 75:55 (30.) davon­zo­gen und so bereits nach 30 Minu­ten für die Ent­schei­dung sorgten.

Nur eines ihrer letz­ten fünf Spie­le konn­ten die Nie­der­sach­sen gewin­nen. In Frank­furt sieg­ten die Braun­schwei­ger nach Ver­län­ge­rung bei den SKYLINERS. Der Sieg gelang bereits unter der Regie ihres neu­en Coa­ches, der am Vor­tag über­haupt erst in Deutsch­land ein­ge­trof­fen war. Ramon Diaz San­chez war zuletzt in der spa­ni­schen ACB tätig, wo der 43-Jäh­ri­ge in Gra­na­da gear­bei­tet hat­te, ehe er im Janu­ar dann von sei­nem Pos­ten zurück­ge­tre­ten war. Braun­schweigs Sport­di­rek­tor Nils Mitt­mann sieht in Diaz einen Coach, des­sen Teams für eine aggres­si­ve Ver­tei­di­gung sowie ein schnel­les und mann­schaft­li­ches Offen­siv-Spiel stehen.

Die sta­tis­ti­schen Wer­te bei­der Teams in den Kate­go­rien Rebounds, Assists, Ball­ge­win­ne und auch Ball­ver­lus­te sind nach 21 gespiel­ten Par­tien in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ins­ge­samt recht ähn­lich. Deut­lich die Nase vor­aus haben die Bam­ber­ger jedoch bei den pro Spiel erziel­ten Punkten.

Der Tabel­len­stand spie­gelt sich im Duell des Tabel­len­sieb­ten gegen das Schluss­licht beson­ders in der Sta­tis­tik der Team­ef­fek­ti­vi­tät wider. Mit einem Wert von 83,6 lie­gen die Bas­ket­ball Löwen hier am Ende der Liga, wäh­rend die Bam­ber­ger als eines von nur vier Teams einen drei­stel­li­gen Wert vor­wei­sen kön­nen und nur hin­ter dem Tabel­len­füh­rer aus Mün­chen (107,7) auf Rang zwei rangieren.

Fran­ken­der­by

Bam­berg Bas­kets unter­lie­gen Würz­burg nach Overtime

Am Ende war eine Ver­län­ge­rung von­nö­ten, um am 21. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga im Fran­ken­der­by zwi­schen den Bam­berg Bas­kets und den FIT/​One Würz­burg Bas­kets einen Sie­ger zu ermit­teln. 93:98 hieß es am Ende zuguns­ten der Gäste.

Nach­dem die Bam­ber­ger im Hin­spiel die Nase vor­ne gehabt hat­ten, gewan­nen am Mitt­woch­abend vor 4.017 Zuschau­ern in der BROSE ARENA dies­mal die Unter­fran­ken. Die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel unter­lag den Würz­bur­gern mit 93:98 (41:44 /​86:86) und ver­pass­te es somit, in der Tabel­le zum unter­frän­ki­schen Kon­kur­ren­ten aufzuschließen.

Vor allem mit der Defen­siv­leis­tung sei­nes Teams war Bam­bergs Chef­trai­ner an die­sem Abend nicht zufrie­den. Mit 51:38 ging das Rebound-Duell klar an die Gäs­te, die sich allein in der Offen­si­ve 16 Abpral­ler sichern konn­ten und die­se zu 23 Punk­ten aus zwei­ten Chan­cen nutz­ten. Auch die schwa­che Bam­ber­ger Frei­wurf­quo­te von nur 61 Pro­zent (19 von 31) spiel­te den Unter­fran­ken in die Karten.

Auf­fäl­ligs­ter Akteur in Rei­hen der Gast­ge­ber war Ronal­do Segu mit 18 Punk­ten und 12 Assists. Auch Würz­burgs Han­nes Stein­bach erziel­te mit 15 Punk­ten und 10 Rebounds ein Dou­ble Dou­ble. Tops­corer der Par­tie war Jhiv­van Jack­son mit 25 Zählern.

Bei­de Mann­schaf­ten konn­ten nicht in Best­be­set­zung antre­ten, auf Bam­ber­ger Sei­te fehl­ten Kevin Wohl­rath und Kars­ten Tad­da, bei den Würz­bur­gern waren unter ande­rem Max Ugrai, Cal­vin Wis­hart und Nel­son Phil­lips nicht auf­ge­bo­ten. Den bes­se­ren Start in die Par­tie erwisch­ten die Gäs­te. Nach etwas mehr als vier Minu­ten traf Tyre­se Wil­liams zum 6:12. Bereits zu die­sem Zeit­punkt hat­ten sich die Würz­bur­ger fünf Offen­siv-Rebounds geschnappt. Nach einem schö­nen Ein­wurf-Play konn­te Ibi Wat­son zunächst auf 11:12 (6.) ver­kür­zen, ehe die Würz­bur­ger wie­der etwas davon­zo­gen (11:16/7.) und Anton Gavel sei­ne ers­te Aus­zeit bean­trag­te. Im Anschluss schie­nen Segu & Co. nun in der Par­tie ange­kom­men zu sein und nach einem 11:2‑Lauf lag man 71 Sekun­den vor dem Ende des ers­ten Vier­tels mit 22:18 vor­ne. Mit einem kur­zen Zwi­schen­spurt gelang es den Gäs­ten jedoch noch, bis zur Vier­tel­pau­se wie­der auf 23:23 auszugleichen.

Im zwei­ten Vier­tel beweg­ten sich bei­de Teams nahe­zu Kopf an Kopf in Rich­tung Halb­zeit. Mehr als drei Punk­te Vor­sprung konn­te kei­ne der bei­den Mann­schaf­ten für sich in die­sen zwei­ten zehn Minu­ten ver­bu­chen. Über 30:30 (15.), 34:34 (17.) und 39:39 (18.) ging es in die bei­den letz­ten Minu­ten der ers­ten Halb­zeit. KeyShawn Fea­zell brach­te die Bam­ber­ger zunächst mit 41:39 in Füh­rung, ehe sich die Gäs­te – wie schon zum Ende des ers­ten Vier­tels – mit einem 5:0‑Run doch noch eine Pau­sen­füh­rung erspie­len konn­ten (41:44). Schon hier hat­ten die Gast­ge­ber immer wie­der Pro­ble­me mit der Zonen-Ver­tei­di­gung der Würz­bur­ger, die im ers­ten Abschnitt ins­ge­samt elf Wür­fe mehr aus dem Feld genom­men hat­ten als die Bam­ber­ger und ihre Füh­rung dem 12:2 an Punk­ten aus zwei­ten Chan­cen verdankten. 


„Ins­ge­samt tut es jetzt unfass­bar weh, die­ses Spiel so abge­ge­ben zu haben“

Die Würz­bur­ger blie­ben auch nach dem Sei­ten­wech­sel zunächst stets leicht in Füh­rung. Fünf Zäh­ler betrug der Vor­sprung, nach­dem Han­nes Stein­bach zwei Frei­wür­fe zum 53:58 (26.) ver­senkt hat­te. Die Bam­berg Bas­kets aber blie­ben in Schlag­di­stanz um gin­gen 90 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Vier­tels nach einem Drei­er von Moritz Krim­mer wie­der selbst mit 65:64 in Füh­rung. Der Vor­sprung hät­te durch­aus deut­li­cher sein kön­nen, hat­te man hier bereits 7 Punk­te an der Frei­wurf­li­nie lie­gen las­sen (6÷13 – 46%).

Sich ein­mal etwas abset­zen gelang den Bam­ber­gern dann zu Beginn des Schluss­ab­schnitts. Nach zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von Craig Mol­ler führ­ten die Bas­kets mit 72:67 (31.). Zac Sel­ja­as hat­te per Drei­er aber die pas­sen­de Ant­wort (72:70/32.) und spä­tes­tens jetzt war abzu­se­hen, dass das Spiel auf ein Herz­schlag­fi­na­le hin­aus­lau­fen wür­de. Wobei: als Owen Klas­sen 92 Sekun­den vor dem Ende zum 82:86 traf, schie­nen die Würz­bur­ger ganz klar oben auf zu sein. Craig Mol­ler von der Frei­wurf­li­nie sowie Ronal­do Segu mit einem ver­rück­ten Sprung­wurf par­al­lel zum Brett konn­ten 9 Sekun­den vor dem Ende aber doch noch ein­mal aus­glei­chen. Da der letz­te Wurf von Jhiv­van Jack­son den Korb ver­fehl­te, ging es beim 86:86 in die Verlängerung.

Es blieb wei­ter span­nend und rich­tig eng. 80 Sekun­den vor Ende der Extra-Spiel­zeit war noch immer alles offen (93:93/44.). Nach­dem sich die Würz­bur­ger einen Ball­ver­lust erlaubt hat­ten, begann die letz­te Minu­te und die Bam­ber­ger hat­ten gleich zwei­mal die Chan­ce, mit einem Drei­er in Füh­rung zu gehen, doch sowohl KeyShawn Fea­zell als auch Noah Locke ver­fehl­ten. Auf der ande­ren Sei­te mach­te es Tyre­se Wil­liams hin­ge­gen bes­ser. 26 Sekun­den vor dem Ende traf der US-Ame­ri­ka­ner aus der rech­ten Spiel­fel­de­cke für drei Punk­te zum 93:96. Bam­berg noch ein­mal mit Aus­zeit und einem guten Wurf im Anschluss für Noah Locke. Sein Drei­er ging jedoch eben­so wenig in den Korb wie der Tip-Dunk von KeyShawn Fea­zell. Der zurück­sprin­gen­de Ball lan­de­te in den Hän­den von Ronal­do Segu und Chris­ti­an Skl­ad­anow­ski, wor­auf die Schieds­rich­ter auf Sprung­ball ent­schie­den. Auf­grund des Pos­ses­si­on Arrows beka­men die Würz­bur­ger den Ball zuge­spro­chen und die Par­tie war damit entschieden.

„Glück­wunsch an Würz­burg zum Sieg. Wir waren heu­te ganz ein­fach zu soft, haben 23 Second-Chan­ce-Points zuge­las­sen und 16 Offen­siv-Rebounds abge­ge­ben. Das hat sich schon in der ers­ten Halb­zeit ange­deu­tet, als das Spiel nicht wirk­lich in unse­re Rich­tung gelau­fen ist. Wir haben defen­siv heu­te nicht gut aus­ge­se­hen, haben vie­le ein­fa­che Wür­fe und zum Teil auch Layups abge­ge­ben und auch die abrol­len­den Spie­ler nicht gestoppt“, so das Resü­mee von Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Irgend­wie haben wir uns dann aber den­noch in die Over­ti­me geret­tet, hier dann aber vie­le Wür­fe, die wir uns erar­bei­tet haben, nicht getrof­fen. Unse­re Frei­wurf­quo­te war 61 Pro­zent. Wenn wir da um die 80 Pro­zent getrof­fen hät­ten, wäre es ein ande­res Spiel gewe­sen. Ins­ge­samt tut es jetzt unfass­bar weh, die­ses Spiel so abge­ge­ben zu haben.“

Fran­ken­der­by in Freak City

Bam­berg emp­fängt Würzburg

Drei Tage vor dem Halb­fi­na­le beim TOP FOUR um den BBL-Pokal mit dem Spiel gegen die SKYLINERS FRANKFURT ist bei den Bam­berg Bas­kets zuvor noch­mals vol­le Kon­zen­tra­ti­on in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gefragt. Am 21. Bun­des­li­ga-Spiel­tag emp­fan­gen die Bam­ber­ger am Mitt­woch­abend die FIT/​One Würz­burg Bas­kets in der BROSE ARENA.

Im Fran­ken­der­by wol­len die Bam­berg Bas­kets noch­mal eine ähn­lich star­ke Leis­tung aufs Par­kett brin­gen wie zuletzt bei den Heim­sie­gen gegen den MBC und gegen Olden­burg. Tip-Off zum Fran­ken­der­by zwi­schen Bam­berg und Würz­burg ist am Mitt­woch­abend um 20:00 Uhr.

„Uns erwar­tet gegen Würz­burg ein unglaub­lich schwie­ri­ges Spiel, weil wir zum einen dort gewon­nen haben und sie zum ande­ren nach der Nie­der­la­gen­se­rie hoch moti­viert sein wer­den. Wir wis­sen, was sie offen­siv im Stan­de sind zu leis­ten“, so Anton Gavel. „Das konn­te man auch in ihrem Heim­spiel gegen Ros­tock sehen. Wenn sie erst ein­mal heiß lau­fen, sind sie nur sehr schwer wie­der zu stop­pen, des­halb müs­sen wir unser Defen­siv-Mind­set hoch­hal­ten und an die bei­den Sie­ge, die wir zuletzt zuhau­se schaf­fen konn­ten, anknüpfen.“


Letz­ter BBL-Sieg am 3. Januar

Nach einem groß­ar­ti­gen Start in die neue Sai­son muss­ten die Würz­bur­ger in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga zuletzt fünf Nie­der­la­gen in Serie hin­neh­men. Nach­dem man am 3. Janu­ar mit einem 79:78-Heimsieg gegen die BG Göt­tin­gen ins Jahr 2025 gestar­tet war, gab es seit­her kei­nen wei­te­ren BBL-Erfolg für die Unter­fran­ken. Dem 85:96 in Olden­burg folg­te eine 74:86-Heimniederlage gegen Vech­ta. In Ham­burg hat­te man knapp mit 66:68 das Nach­se­hen, eben­so wie beim Rück­spiel in Würz­burg gegen Olden­burg (102:112). Am letz­ten Sonn­tag muss­te man sich den ROSTOCK SEAWOLVES mit 93:97 geschla­gen geben und das, obwohl man zu Beginn des 3. Vier­tels schon mit 22 Punk­ten in Füh­rung gele­gen hatte.

Mit aktu­ell neun Sie­gen und neun Nie­der­la­gen ste­hen die Würz­bur­ger auf Platz neun der Tabel­le. Unse­re Bam­berg Bas­kets könn­ten mit einem Sieg somit mit den Unter­fran­ken gleichziehen.

Deut­lich bes­ser als in der BBL lief es für die Würz­bur­ger zuletzt in der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League. Mit zwei Sie­gen ist man hier in die Round of 16 gestar­tet. Gegen die Ita­lie­ner von Dert­ho­na Bas­ket gewann man in eige­ner Hal­le, auch dank 34 Punk­ten von Jhiv­van Jack­son, mit 80:79. Auch in Grie­chen­land hat­te man bei Pro­mi­t­he­as Patras mit 79:77 das bes­se­re Ende für sich. Hier gewan­nen die Würz­bur­ger das letz­te Vier­tel mit 24:12 und bogen das Spiel noch auf ihre Sei­te. Tops­corer war auch hier Jhiv­van Jack­son mit 21 Zäh­lern, gefolgt von Nach­ver­pflich­tung Aubrey Daw­kins mit 18 Punkten.

Im Hin­spiel in der mit 3.140 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten tec­ta­ke ARENA sahen die Fans bei­der Lager zunächst eine recht aus­ge­gli­che­ne ers­te Halbzeit.

Nach der Pau­se kamen die Bam­berg Bas­kets immer bes­ser ins Spiel und konn­ten sich mit bis zu 13 Punk­ten abset­zen. Die Würz­bur­ger aber lie­ßen nicht locker und ver­kürz­ten bis zum Ende des drit­ten Abschnitts wie­der auf 61:56.

In den letz­ten zehn Minu­ten behaup­te­ten die Bam­berg Bas­kets ihren Vor­sprung und brach­ten so den Sieg letzt­lich auch ver­dient ins Ziel. Tops­corer war KeyShawn Fea­zell mit 15 Punk­ten gefolgt von Ronal­do Segu und Kyle Lof­ton mit je 12 Zäh­lern. Bes­ter Wer­fer der Par­tie war Würz­burgs Tyre­se Wil­liams mit 16 Punkten.

Gegen Olden­burg

Bam­berg Bas­kets lan­den nächs­ten Heimsieg

Am 20. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga haben die Bam­berg Bas­kets eine wei­te­re star­ke Leis­tung auf eige­nem Par­kett abge­lie­fert. Im Heim­spiel gegen die EWE Bas­kets Olden­burg sieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel sou­ve­rän mit 103:85 und konn­te so in der Tabel­le den Anschluss an die Play-In-Plät­ze wie­der herstellen.

Nach dem Heim­sieg den SYNTAINICS MBC leg­ten die Bam­berg Bas­kets zu Hau­se nach. Nach einem aus­ge­gli­che­nen ers­ten Vier­tel sahen die 4.493 Zuschau­er in der BROSE ARENA einen domi­nan­ten zwei­ten Spiel­ab­schnitt der Bam­ber­ger, den Ron­do Segu und Co. mit 32:14 für sich ent­schie­den. Auch im drit­ten Vier­tel gestat­te­te man den Nie­der­sach­sen nur 15 Punk­te und bau­te die Füh­rung im Schluss­ab­schnitt zwi­schen­zeit­lich bis auf 30 Punk­te aus.

Die bes­ten Wer­fer im Team aus Freak City waren Kyle Lof­ton (17), Noah Locke, Ibi Wat­son und Filip Sta­nić (alle je 16 Punk­te). Artur Kon­ont­suk brach­te es eben­falls auf 16 Zäh­ler und war damit bes­ter Wer­fer der Gäste.


Der Spiel­ver­lauf

Hoch moti­viert star­te­ten bei­de Mann­schaf­ten in die Par­tie des 20. Spiel­ta­ges. Schnell fand man sowohl auf Olden­bur­ger als auch auf Bam­ber­ger Sei­te zu sei­nem Rhyth­mus und so ent­wi­ckel­te sich eine unter­halt­sa­me Par­tie. Ins­ge­samt elf Mal soll­te die Füh­rung allein im ers­ten Vier­tel wech­seln, in dem die Gast­ge­ber nach fünf Minu­ten durch Noah Locke zunächst per Korb­le­ger zum 13:13 aus­glei­chen konn­te. Ein Drei­er des US-Ame­ri­ka­ners sowie ein erfolg­rei­cher Nah­di­stanz­wurf von Bran­don Hor­vath zum 18:13 ver­an­lass­ten Olden­burgs Head Coach Mla­den Dri­jenčić zu sei­ner ers­ten Aus­zeit. Bis 89 Sekun­den vor Ende des ers­ten Vier­tels behaup­te­ten die Bam­ber­ger die­sen Vor­sprung (23:18), ehe die Olden­bur­ger noch­mals ganz stark auf­ka­men. Ein 9:0‑Lauf der Don­ner­vö­gel inner­halb von nur 44 Sekun­den brach­te die Gäs­te wie­der in Füh­rung (23:27), die 12 ihrer ins­ge­samt 19 Abschlüs­se im ers­ten Vier­tel von jen­seits der 6,75-Meter-Linie tätig­ten (5 Tref­fer). Mit einem erfolg­rei­chen Dri­ve zum Korb sorg­te Kyle Lof­ton für das 25:27 nach dem ers­ten Vier­tel. Das Team von Head Coach Anton Gavel hät­te hier durch­aus bereits in Füh­rung lie­gen kön­nen, hät­te man etwas bes­ser acht auf den Ball gege­ben (6 Ball­ver­lus­te) und den EWE Bas­kets kei­ne vier Offen­siv­re­bounds gestattet.

Zu Beginn des zwei­ten Vier­tels sahen die fast vier­ein­halb­tau­send Zuschau­er zunächst ein ähn­li­ches Bild wie zu Beginn des Spiels. Bei­de Teams wei­ter auf Augen­hö­he und die Par­tie über 29:29 (12.) bis zum 33:33 (14.) völ­lig offen. Dann aber ließ Adri­an Pet­ko­vić die wie schon zuletzt beim Heim­sieg gegen den MBC ein­zig­ar­ti­ge Stim­mung in der BROSE ARENA noch­mals um eini­ge Dezi­bel lau­ter wer­den als er einen Drei­er zum 38:33 (15.) im Gäs­te­korb ver­senk­te. Einen im Team der Bam­ber­ger schien dies noch­mals einen Kick zu geben. Kyle Lof­ton dreh­te nun auf und lief so rich­tig heiß. In nur 2:24 Minu­ten erziel­te der US-Ame­ri­ka­ner 11 Punk­te und brach­te sei­ne Mann­schaft mit 51:37 (17.) in Füh­rung. Die nächs­te Olden­bur­ger Aus­zeit folg­te. Die Bam­ber­ger konn­ten bis zur Pau­se jedoch noch zwei wei­te­re Zäh­ler auf ihren Vor­sprung drauf­pa­cken und gin­gen mit einer 57:41-Führung in die Kabi­ne. Ins­ge­samt hat­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel in die­ser ers­ten Halb­zeit dank star­kem Team­bas­ket­ball aus­ge­zeich­ne­ten Wurf­quo­ten. Grund der Bam­ber­ger Pau­sen­füh­rung war jedoch die Defen­se, die den Don­ner­vö­geln nur 14 Punk­te im zwei­ten Abschnitt gestattete.


„Vor allem defen­siv war das eine Superleistung“

Der ers­te Bam­ber­ger Korb in der zwei­ten Halb­zeit war dann eine abso­lu­te Bun­des­li­ga-Pre­mie­re: Bei her­un­ter­lau­fen­der Shot­clock bekam Filip Sta­nić den Ball hin­ter der Drei­er-Linie in die Hän­de und der Cen­ter­spie­ler nahm sei­nen ers­ten BBL-Drei­er und netz­te ihn ein (60:43/22.). Noah Locke und Ibi Wat­son lie­ßen zwei wei­te­re Drei­er fol­gen (66:43/23.) und die Bam­berg Bas­kets hat­ten das Spiel im Griff, zumal auch die Ver­tei­di­gung im drit­ten Abschnitt noch­mals präch­tig stand. Nach den nur 14 Punk­ten im zwei­ten Vier­tel waren es 15 Olden­bur­ger Zäh­ler im drit­ten Vier­tel und die Gast­ge­ber lagen nach 30 Minu­ten mit 79:56 in Füh­rung. Bereits nach 25 Minu­ten war Filip Sta­nić mit 14 Punk­ten und 10 Rebounds ein wei­te­res Dou­ble Dou­ble nicht mehr zu nehmen.

Auch im Schluss­ab­schnitt lie­ßen die Bam­ber­ger nicht nach und bau­ten ihren Vor­sprung wei­ter aus. Der Korb­er­folg zum 88:61 (33.) ver­deut­lich­te ganz beson­ders das Bam­ber­ger Team­spiel an die­sem Abend. Zunächst hat­te KeyShawn Fea­zell den Korb­le­ger von Jawor­ski ans Brett gena­gelt. Kyle Lof­ton nahm den Ball auf und lei­te­te den Fast Break ein, an des­sem Ende er Bran­don Hor­vath bedien­te, der den Ball in den Olden­bur­ger Korb dunk­te. 3:15 Minu­ten vor dem Ende war es Ibra­him Wat­son, der die Füh­rung sei­nes Teams mit sei­nem Drei­er auf 30 Punk­te aus­bau­te (98:68) und nicht erst hier gab es kei­ne Zwei­fel mehr am Bam­ber­ger Sieg. Auf­grund vie­ler Bam­ber­ger Feh­ler konn­ten die Olden­bur­ger in den Schluss­mi­nu­ten noch­mals etwas Ergeb­nis­kos­me­tik betrei­ben. Am Ende aber stand ein auch in die­ser Höhe abso­lut ver­dien­ter Bam­ber­ger Heim­sieg, bei dem es Adri­an Pet­ko­vić 27 Sekun­den vor dem Ende vor­be­hal­ten war, an der Frei­wurf­li­nie den 100. Punkt zu erzie­len. Nach dem 59:67 im Hin­spiel haben die Bam­berg somit auch den direk­ten Ver­gleich gewon­nen. „Wir haben heu­te über 35 Minu­ten ein ordent­li­ches Bas­ket­ball­spiel abge­lie­fert. Vor allem defen­siv war das eine Super­leis­tung“, so Head Coach Anton Gavel. „Wie unse­re gro­ßen Spie­ler gegen die Wer­fer der Olden­bur­ger agiert haben, war her­vor­ra­gend. Unse­re Guards haben ihre Gegen­spie­ler zu vie­len schwie­ri­gen Wür­fen gezwun­gen. Als wir in der offen­si­ve begon­nen haben, den Ball zu bewe­gen, haben wir gute und freie Wür­fe für uns gefun­den und sind zudem auch an die Frei­wurf­li­nie gekom­men. Im Gro­ßen und Gan­zen war es auch gut für uns, dass wir die Spiel­mi­nu­ten gut ver­tei­len konn­ten. Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg.“

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