Initia­ti­ve über­gibt 300 Unter­schrif­ten im Rathaus

Spiel­platz am Jakobs­berg: OB Nie­der­mai­er tauscht sich mit Eltern aus

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Spielplatz
Einige Mitglieder der privaten Initiative zur Aufwertung des Spielplatzes am Jakobsberg kamen persönlich im Rathaus vorbei und übergaben Bürgermeister Sebastian M. Niedermaier eine Unterschriftenliste. Foto: Stadt Bamberg, Sonja Seufferth
Eine pri­va­te Grup­pie­rung aus Anwoh­nern und Kin­der­gar­ten-Eltern wünscht sich eine Auf­wer­tung des Spiel­plat­zes am Jakobs­berg. Kon­kret setzt sie sich für zusätz­li­che Spiel­ge­rä­te und eine bar­rie­re­freie Gestal­tung ein. Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er kün­dig­te Gesprä­che mit Bau­re­fe­ren­tin Anne­gret Mich­ler und einen Vor-Ort-Ter­min an, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Da war es plötz­lich unge­wohnt wuse­lig im Klei­nen Sit­zungs­saal im Rat­haus am Max­platz: 17 Eltern und Groß­el­tern mit acht Klein­kin­dern nah­men das Bespre­chungs­zim­mer in Beschlag und emp­fin­gen Bam­bergs neu­en Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er. Die Initia­ti­ve hat ein gemein­sa­mes Ziel: „Ihr“ Spiel­platz am Jakobs­berg soll auf­ge­wer­tet wer­den „In mei­ner eige­nen Kind­heit war die­ser Spiel­platz attrak­ti­ver. Als Fami­lie mit drei Kin­dern hat es uns dann nur sel­ten dort­hin gezo­gen. Mitt­ler­wei­le sind wir Groß­el­tern und so wur­de es Zeit, end­lich aktiv zu wer­den“, erzählt Chris­ti­ne Öchs­ner. Sie hat rund 300 Unter­schrif­ten gesam­melt und die­se gemein­sam mit eini­gen der Unter­zeich­ner an den Ober­bür­ger­meis­ter übergeben.

Da sich der Spiel­platz direkt gegen­über dem Cari­tas­haus für Kin­der St. Eli­sa­beth befin­det, ist er aus Sicht der Initia­ti­ve ein ide­al gele­ge­ner Ort des Zusam­men­kom­mens für Eltern und Kinder.

„Spiel­plät­ze sind zen­tra­le Orte der Begeg­nung. Das Ange­bot für jun­ge Fami­li­en mit Inklu­si­ons­be­darf muss in Bam­berg erwei­tert wer­den, damit auch sie mehr dar­an teil­ha­ben kön­nen. Wir wer­den uns das Anlie­gen daher ganz genau vor Ort anschau­en und mit den klei­nen und gro­ßen Ver­tre­tern der Initia­ti­ve über ihre Wün­sche spre­chen“, kün­dig­te Ober­bür­ger­meis­ter Nie­der­mai­er an.

Der­zeit gibt es in Bam­berg 119 Spiel­plät­ze, seit 2019 wur­den sechs neue geschaf­fen. Nahe­zu alle Spiel­plät­ze in der Stadt Bam­berg wei­sen inklu­si­ve Funk­tio­nen und Spiel­mög­lich­kei­ten auf, zum Bei­spiel Ange­bo­te für die takt­lie und visu­el­le Betä­ti­gung. Ein spe­zi­el­les inklu­si­ves Kom­bi­na­ti­ons-Spiel­ge­rät wur­de im Okto­ber 2025 am Spiel­platz im Volks­park geschaf­fen. Auf dem Spiel­platz beim MTV in der Jahn­stra­ße exis­tiert ein soge­nann­tes Rollstuhlfahrerkarussell.

„Aktu­ell beschäf­ti­gen sich das Bau­re­fe­rat und Bam­berg Ser­vice bereits mit einer stra­te­gi­schen Neu­aus­rich­tung der Spiel­flä­chen­pla­nung“, erläu­tert Bau­re­fe­ren­tin Anne­gret Mich­ler. „In die­sem frü­hen Sta­di­um der kon­zep­tio­nel­len Pha­se neh­men wir bewusst Anre­gun­gen aus der Bevöl­ke­rung auf und bezie­hen sie in die Über­le­gun­gen mit ein“, so die Bau­re­fe­ren­tin weiter.

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