Sicherheit für den Spielplatz im Harmoniegarten
Bruchgefährdeter Ahornbaum muss gefällt werden
Aufgrund akuter Bruchgefahr muss ein kranker Ahornbaum im Harmoniegarten entfernt werden, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Nach einer eingehenden Untersuchung wurde festgestellt, dass die Standsicherheit des Baumes nicht mehr gegeben ist. Da sich der Ahorn unmittelbar neben einem Kinderspielplatz befindet, ist die Maßnahme zur Abwehr von Gefahren zwingend erforderlich.
Der Baum weist mehrere deutlich sichtbare Schadbilder auf: Neben tiefreichenden offenen Höhlungen am Stammfuß und im Bereich der Krone lösen sich bereits großflächig Rindenbereiche ab. Zudem leidet der Ahorn unter einem starken Vitalitätsverlust. Bereits im Jahr 2022 wurde die Krone des Baumes stark eingekürzt, um den Ahorn noch zu erhalten. Diese Maßnahme führte jedoch zu keiner Besserung des Zustands.
Eine erneute fachliche Prüfung kam zu dem Ergebnis, dass auf Grund der fortgeschrittenen Holzzersetzung auch ein weiterer Rückschnitt der Krone die notwendige Sicherheit nicht wiederherstellen würde. Um das Risiko herabstürzender Äste oder eines Umsturzes im Spielbereich auszuschließen, ist die Entnahme die einzige verbleibende Option.
Die Maßnahme hat dabei positive Auswirkungen auf die direkte Umgebung: Eine benachbarte Platane sowie einige junge Bäume werden durch den Wegfall des bedrängenden Ahorns mehr Platz und Licht erhalten, was deren Entwicklung fördert. Um den Baumbestand im Harmoniegarten dennoch langfristig stabil zu halten, wird an derselben Stelle eine Ersatzpflanzung vorgenommen.
Die Fällarbeiten werden am Mittwoch, 14. Januar 2026, und eventuell auch am Donnerstag, 15. Januar 2026, durchgeführt. Während der Arbeiten kann es im Bereich des Harmoniegartens zu kurzzeitigen Behinderungen und Absperrungen kommen. Besucher des Parks und Nutzer des Spielplatzes werden um Verständnis für die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen gebeten.
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Sicherheit in Spielplatz-Nähe geht vor
Pappel am Weegmannufer muss gefällt werden
Eine schwer geschädigte Pappel am Weegmannufer muss am 29. und 30. Oktober gefällt und der Fußweg zeitweise gesperrt werden, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Da sich der Baum in unmittelbarer Nähe zum Basketball- beziehungsweise Spielplatz und einer stark befahrenen Straße befindet, ist die Fällung unumgänglich, um jegliches Risiko für die Öffentlichkeit auszuschließen.
Am morgigen Mittwoch, dem 29. Oktober, und am Donnerstag, dem 30. Oktober, wird eine schwer geschädigte Pappel am Weegmannufer im Bereich des Spielplatzes an der Marienbrücke gefällt. Die Maßnahme ist aus Sicherheitsgründen dringend erforderlich, da die Stand- und Bruchsicherheit des Baumes stark beeinträchtigt ist.
Die Pappel weist im Stammbereich eine Ablösung der Rinde auf, unter der sich weitreichende Fäulebereiche gebildet haben. Ursache ist der Pilz Hallimasch, der durch die Zersetzung des Holzes die Stand- und Bruchsicherheit des Baumes in erheblichem Maße beeinträchtigt und dessen Vitalität herabsetzt.
Aufgrund des kritischen Zustands kann auch ein starker Kronenrückschnitt die erforderliche Sicherheit nicht wiederherstellen. Da sich der Baum in unmittelbarer Nähe zum Basketball- beziehungsweise Spielplatz und einer stark befahrenen Straße befindet, ist die Fällung unumgänglich, um jegliches Risiko für die Öffentlichkeit auszuschließen.
Der Straßenverkehr wird während der Fällarbeiten nicht beeinträchtigt. Fußgängerinnen und Fußgänger auf dem Heinrichsdamm zwischen Marienbrücke und Augustenstraße werden jedoch aus Sicherheitsgründen auf die andere Straßenseite umgeleitet. Der Geh- und Radweg am Weegmannufer kann weiterhin benutzt werden, es wird aber um erhöhte Vorsicht gebeten.
Eine Nachpflanzung für die gefällte Pappel wird im kommenden Frühjahr erfolgen.
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In der Dr.-Thomas-Dehler-Straße
Bürgerverein ermöglicht Erweiterung von Spielplatz
Der kleine Spielplatz in der Dr.-Thomas-Dehler-Straße hat ein zusätzliches Spielhaus bekommen. Finanziert wurde die Anschaffung in erster Linie allerdings nicht von der Stadt.
Ein schmaler Weg verbindet im Bamberger Süden nahe des Münchner Rings die Dr.-Thomas-Dehler-Straße mit der Dr.-Hans-Ehard-Straße. In der Mitte liegt ein kleiner Spielplatz. Zu diesem gehörten bisher nur sein erdiger Boden, ein Sandkasten und zwei Wippen.
Nun steht auf dem Spielplatz, an Stelle der zweiten Wippe, ein Spielhaus mit Dach, Rutsche und Rampe. Möglich hat diesen Austausch der Bürgerverein Stephansberg gemacht, mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse Bamberg.
„Wir haben mit verschiedensten Aktionen und aus eigenen Vereinsrücklagen eine Spendensumme von 2.800 Euro erreicht, darunter auch 200 Euro von den Stadtwerken Bamberg“, zitiert eine Mitteilung des Rathauses Cornelia Pfister, Vorsitzende des Bürgervereins Stephansberg bei der Einweihung des Spielhauses. „Ganz besonders haben wir uns über die großzügige Spende von weiteren 2.500 Euro durch die Sparkasse Bamberg gefreut.“
Mit der Gesamtsumme von 5.300 Euro konnte ein großer Teil der Gesamtkosten für das neue Spielgerät finanziert werden. Ohne die Spenden hätte die Anschaffung des Spielhauses wohl nicht stattfinden können, denn: „Da wir regelmäßig für einen solchen Spielplatz keine hohen finanziellen Summen aufwenden können, sind wir sehr dankbar für die Unterstützung durch den Bürgerverein und die Sparkasse. Und vor allem ist das natürlich eine wunderbare Sache für die Kinder des Wohngebietes“, sagte die Grünanlagen-Abteilung des Bamberg Service, der für die Spielplätze im Stadtgebiet zuständig ist.