Bay­erns Staats­mi­nis­ter für Digi­ta­les Dr. Fabi­an Meh­ring besucht Smart City Bamberg

BaK­IM-Web­ap­pli­ka­ti­on gestartet

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BaKIM
O. v. l. n. r.: Johannes Hölzel (Forstamtsleiter Stadt Bamberg), Michael Weber (Hauptverantwortlicher Baumpfleger Stadt Bamberg), Prof. Dr. Ute Schmid (Universität Bamberg), Christina Harwarth-Nassauer (Projektmanagerin Bayern Innovativ), Dr. Susanne Klöpping (Referatsleiterin Staatsministerium für Digitales), Arina Trube (Projektorganisation Bayern Innovativ), Simon Kempe (Projektmanager Bayern Innovativ); u. v. l. n. r.: Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, zukünftiger Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier, Stadträtin Melanie Huml, Bayerischer Staatsminister für Digitales Dr. Fabian Mehring, Sascha Götz (Programmleiter Smart City Bamberg), Jonas Troles (Projektmanager BaKIM). Foto: Stadtarchiv Bamberg, Jürgen Schraudner
Ein bedeu­ten­der Mei­len­stein für digi­ta­le Inno­va­ti­on und nach­hal­ti­gen Umwelt­schutz: Nach vier Jah­ren inten­si­ver For­schung und Ent­wick­lung ist die Web­ap­pli­ka­ti­on des Pro­jekts BaK­IM (Baum, Künst­li­che Intel­li­genz, Mensch) offi­zi­ell online. Anläss­lich des Laun­ches begrüß­te die Stadt Bam­berg den Baye­ri­schen Staats­mi­nis­ter für Digi­ta­les, Dr. Fabi­an Meh­ring, im Musik­pa­vil­lon im Bam­ber­ger Hain. Der Pavil­lon ist ein sym­bol­träch­ti­ger Ort mit­ten im Bestand der Bäu­me, die durch BaK­IM geschützt wer­den sollen.

Die Web­ap­pli­ka­ti­on BaK­IM (abruf­bar unter bakim.bamberg.de) nutzt moderns­te Ver­fah­ren von Künst­li­cher Intel­li­genz, um hoch­auf­lö­sen­de Droh­nen­luft­bil­der auto­ma­ti­siert aus­zu­wer­ten. Dabei erkennt das Sys­tem Ein­zel­bäu­me, bestimmt Baum­gat­tun­gen und ana­ly­siert deren Vita­li­tät. Auch Schä­den wie etwa Mis­tel­be­fall wer­den zuver­läs­sig iden­ti­fi­ziert. Förs­te­rin­nen und Förs­ter sowie Baum­pfle­ge­rin­nen und Baum­pfle­ger erhal­ten so ein nütz­li­ches Werk­zeug, mit dem sich gro­ße Flä­chen schnell, effi­zi­ent und ohne loka­le Soft­ware­instal­la­ti­on direkt im Brow­ser ana­ly­sie­ren lassen.


Modu­la­re Archi­tek­tur sorgt für viel­fäl­ti­ge Einsatzmöglichkeiten

Ein beson­de­rer Fokus liegt auf der modu­la­ren Archi­tek­tur der Anwen­dung: BaK­IM ist als erwei­ter­ba­re Platt­form kon­zi­piert, die künf­tig um zusätz­li­che Funk­tio­nen im Bereich Bio­mo­ni­to­ring ergänzt wer­den kann. Auch neue ser­ver­sei­ti­ge Aus­wer­tungs­mo­du­le für Beflie­gungs­da­ten – etwa zur Gebäu­de­er­ken­nung – sind per­spek­ti­visch inte­grier­bar. Damit schafft das Pro­jekt eine zukunfts­fä­hi­ge Grund­la­ge für kom­mu­na­le Fernerkundung.

Das Pro­jekt wur­de vom Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Digi­ta­les im Rah­men der För­de­rung „Kom­mu­nal? Digi­tal!“ mit rund 450.000 Euro geför­dert. Dass von die­sen För­der­mit­teln zukünf­tig auch Kom­mu­nen in ganz Deutsch­land pro­fi­tie­ren kön­nen, ist eines der Haupt­the­men beim Besuch von Staats­mi­nis­ter Dr. Fabi­an Meh­ring. „Inno­va­ti­ve digi­ta­le Lösun­gen sind ein zen­tra­ler Schlüs­sel für mehr Kli­ma­re­si­li­enz – das zeigt das Modell­pro­jekt BaK­IM in Bam­berg ein­drucks­voll“, beton­te der Baye­ri­sche Staats­mi­nis­ter für Digi­ta­les. „Die Digi­ta­li­sie­rung kommt dabei nicht nur den Bäu­men zugu­te, son­dern erleich­tert auch Förs­tern und Baum­pfle­gern ihre täg­li­che Arbeit. Das ist bun­des­weit ein­ma­lig und zeigt: KI und Co. sind längst kein Schreck­ge­spenst aus der Zukunft mehr, son­dern ein kon­kre­ter Pro­blem­lö­ser in der Gegenwart.“


Koope­ra­ti­on von Uni­ver­si­tät, Stadt Bam­berg und Smart City

Die­sen Mei­len­stein konn­te das Pro­jekt erst durch die enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen Smart City Bam­berg, der Uni­ver­si­tät Bam­berg sowie der städ­ti­schen Forst­ver­wal­tung errei­chen. Maß­geb­lich betei­ligt waren unter ande­rem Johan­nes Höl­zel (Bam­ber­ger Forst­amt), Prof. Dr. Ute Schmid (Uni­ver­si­tät Bam­berg) sowie Jonas Tro­les und Sascha Götz (Smart City Bamberg).

Geför­dert wur­de das Pro­jekt durch das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Digi­ta­les im Rah­men des Pro­gramms „Kom­mu­nal? Digi­tal!“ sowie durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Woh­nen, Stadt­ent­wick­lung und Bau­we­sen im Kon­text der Modell­pro­jek­te Smart Cities. Ziel die­ser För­der­initia­ti­ven ist es, digi­ta­le und nach­hal­ti­ge Lösun­gen mit Modell­cha­rak­ter zu ent­wi­ckeln und die­se als Best-Prac­ti­ce-Bei­spie­le für ande­re Städ­te und Kom­mu­nen ver­füg­bar zu machen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem und ande­ren Smart City-Pro­jek­ten sin unter www.smartcity.bamberg.de zu finden.

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