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Smart City Bamberg

Her­vor­ra­gen­de Test­ergeb­nis­se, Aus­zeich­nun­gen und Über­nah­me durch ande­re Städte

Bam­berg-App und Bam­Board auf Erfolgskurs

Seit April 2026 steht die Bam­berg-App allen zur Ver­fü­gung und wird rege genutzt: über 5000-mal wur­de sie schon her­un­ter­ge­la­den, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Die modu­la­re Tech­nik der Bam­berg-App ist eng ver­knüpft mit den inter­ak­ti­ven Info-Ste­len, den Bam­Boards. Die­ses Soft­ware-Kon­zept ist inno­va­tiv – und bekommt bun­des­weit viel Aufmerksamkeit.

Am Diens­tag, dem 29. Sep­tem­ber 2026, fand ein Tref­fen der URBO-Com­mu­ni­ty in Bam­berg statt. Mit dabei waren Ver­tre­ter der Städ­te Soest, Kas­sel und Wesel, mit denen Smart City Bam­berg an der Lösung für eine Stadt-App und digi­ta­le Ste­le arbei­tet. Neben dem Aus­tausch zu mög­li­chen Wei­ter­ent­wick­lun­gen und Ver­bes­se­run­gen gab es auch eini­ges zu feiern.


Digi­ta­le Lösun­gen für alle Städ­te und Kommunen

Am 17. Sep­tem­ber 2026 wur­de beim KGSt-Forum in Leip­zig der Ko-Pio­nier­preis der FITKO (Föde­ra­le IT-Koope­ra­ti­on) ver­ge­ben. Für Bam­bergs Über­nah­me der Soest-App und deren gemein­sa­me Wei­ter­ent­wick­lung erhielt die URBO-Com­mu­ni­ty den drit­ten Platz in der Kate­go­rie „Offe­ne Stan­dards und Open Source“. Die Über­nah­me der digi­ta­len Lösun­gen fin­det aber auch in umge­kehr­ter Rich­tung statt: sowohl Soest als auch Kemp­ten sind dabei, das Kon­zept der Bam­Boards bei sich umzusetzen.

Dass die Tech­nik hin­ter der Bam­berg-App und den Bam­Boards objek­tiv über­zeugt, dafür spre­chen auch die Ergeb­nis­se unab­hän­gi­ger Tests. Bei einem Soft­ware-Check von ‚DEUTSCHLAND.DIGITAL‘ schnitt die URBO-Com­mu­ni­ty im Bereich ‚Apps‘ mit 4,3 von 5 Punk­ten am bes­ten ab. In den Kate­go­rien Betrieb, Doku­men­ta­ti­on und Soft­ware­qua­li­tät betru­gen die Bewer­tun­gen je 100 Pro­zent; bei Zugang und Sup­port reich­te es immer­hin für 88 Prozent.


Erfolg für Bamberg(er)

Dass das Pro­gramm Smart City Bam­berg im bun­des­wei­ten Ver­gleich mit vor­ne liegt, ist ein gro­ßer Erfolg. Eben­so wich­tig ist jedoch der Mehr­wert, der für die Men­schen in Bam­berg dadurch ent­steht. Nicht jede der digi­ta­len Lösun­gen ist für alle glei­cher­ma­ßen wich­tig – ihr Nut­zen für ande­re und für die Stadt als Gan­zes bleibt davon jedoch unberührt.

Neue Funk­ti­on zeigt alles Wis­sens­wer­te auf einer Karte

Pünkt­lich zur Sand­ker­wa: Alle wich­ti­gen Infos in der Bamberg-App

Smart City Bam­berg ent­wi­ckelt die Bam­berg-App ste­tig wei­ter. Eine neue Funk­ti­on erscheint genau zum rich­ti­gen Zeit­punkt: In Anleh­nung an die Stadt-App aus Soest, in der es das „Kir­mes­mo­dul“ mit wich­ti­gen Infos zur Aller­hei­li­gen­kir­mes gibt, wur­de in die Bam­berg-App nun auch ein Event-Modul mit rele­van­ten Inhal­ten zur Sand­ker­wa inte­griert, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Neben öffent­li­chen Toi­let­ten sind zum Bei­spiel Fahr­ge­schäf­te und die Ver­kaufs­stel­len für die Fest­ab­zei­chen auf einer über­sicht­li­chen Kar­te ein­ge­zeich­net. Schnell und unkom­pli­ziert abruf­bar sind nun zudem auch die ver­schie­de­nen Pro­gramm­punk­te. Von der Eröff­nung im Fest­zelt über das Auf­stel­len des Kirch­weih­baums bis zum Fischer­ste­chen sind in der App alle wich­ti­gen Ereig­nis­se der Ker­wa ein­fach zu fin­den. Bis zum nächs­ten Jahr sol­len noch wei­te­re Infor­ma­tio­nen hinzukommen.

Mit dem neu­en Event-Modul kön­nen auch bei ande­ren Ver­an­stal­tun­gen, wie bei­spiels­wei­se dem Weih­nachts­markt, wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen über­sicht­lich in der App dar­ge­stellt wer­den. Als offi­zi­el­le Anwen­dung der Stadt Bam­berg ist die Bam­berg-App sowohl daten­schutz­recht­lich sicher als auch voll­stän­dig kos­ten­los und ohne Wer­bung nutzbar.


Bam­berg App kos­ten­los erhältlich

Seit dem 1. April steht die offi­zi­el­le Bam­berg-App kos­ten­los zum Down­load in den ver­schie­de­nen App-Stores zur Ver­fü­gung. Sie kann aber auch ohne Instal­la­ti­on ein­fach im Inter­net unter app.bamberg.de abge­ru­fen wer­den. Es fin­den sich dort aller­lei nütz­li­che Infor­ma­tio­nen, dar­un­ter aktu­el­le Ver­an­stal­tungs­hin­wei­se, Neu­ig­kei­ten aus der Stadt, ver­schie­de­ne Rat­haus-Ser­vices oder auch indi­vi­du­ell ein­stell­ba­re Erin­ne­run­gen an die Müll-Abholung.

Mehr Infos zu die­sem und wei­te­ren Pro­jek­ten von Smart City Bam­berg gibt es auf der Web­site des För­der­pro­gramms. 

Smart City Bam­berg tes­tet digi­ta­le Lösung

Freie Behin­der­ten­park­plät­ze künf­tig auf einen Blick sichtbar

Wer auf einen Behin­der­ten­park­platz ange­wie­sen ist, kennt die Situa­ti­on: Am Ziel ange­kom­men ist der Stell­platz bereits belegt – die Suche beginnt von Neu­em. Genau hier setzt das För­der­pro­gramm Smart City Bam­berg nun an, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Im Rah­men des Pro­jekts „Park­platz­leit­sys­tem“ wer­den aus­ge­wähl­te Schwer­be­hin­der­ten­stell­plät­ze in der Innen­stadt mit intel­li­gen­ten Boden­sen­so­ren aus­ge­stat­tet. Sie erken­nen, ob ein Stell­platz frei oder belegt ist und stel­len die­se Infor­ma­ti­on künf­tig digi­tal bereit.

Ins­ge­samt wur­den gemein­sam mit der Behin­der­ten­be­auf­trag­ten der Stadt Bam­berg, Nico­le Orf, 57 Schwer­be­hin­der­ten­stell­plät­ze im Innen­stadt­be­reich für einen Pilot­be­trieb aus­ge­wählt. Ein ers­ter wich­ti­ger Schritt ist bereits geschafft: 48 Sen­so­ren konn­ten erfolg­reich instal­liert und in Betrieb genom­men wer­den. Wei­te­re Stand­or­te fol­gen im Lau­fe des Projekts.

Ziel ist es, Men­schen mit Behin­de­rung die Anfahrt in die Innen­stadt spür­bar zu erleich­tern. Künf­tig soll bereits vor der Fahrt oder auch unter­wegs ersicht­lich sein, ob ein aus­ge­wähl­ter Behin­der­ten­park­platz frei ist. Dadurch kön­nen unnö­ti­ge Such­fahr­ten ver­mie­den und Wege bes­ser geplant werden.

Nico­le Orf, Behin­der­ten­be­auf­trag­te der Stadt Bam­berg, begrüßt das Pro­jekt: „Wer auf einen Behin­der­ten­park­platz ange­wie­sen ist, kann oft nicht ein­fach auf den nächs­ten frei­en Stell­platz aus­wei­chen. Wenn künf­tig schon vor der Ankunft sicht­bar ist, ob ein Park­platz frei ist, spart das Zeit, Kraft und unnö­ti­ge Wege. Für vie­le Betrof­fe­ne bedeu­tet das ein Stück mehr Selbst­stän­dig­keit und Pla­nungs­si­cher­heit im Alltag.“

Die Anzei­ge der ver­füg­ba­ren Stell­plät­ze wird der­zeit für die Bam­berg-App vor­be­rei­tet und soll nach Abschluss der tech­ni­schen Umset­zung vor­aus­sicht­lich im Herbst zur Ver­fü­gung ste­hen. Die Boden­sen­so­ren erfas­sen dabei aus­schließ­lich, ob ein Stell­platz belegt oder frei ist. Per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten wer­den nicht erhoben.

„Digi­ta­le Tech­no­lo­gien sol­len dort unter­stüt­zen, wo sie den All­tag der Men­schen tat­säch­lich erleich­tern. Gera­de für Per­so­nen, die auf einen Behin­der­ten­park­platz ange­wie­sen sind, kann die Infor­ma­ti­on über freie Stell­plät­ze einen ech­ten Unter­schied machen“, ergänzt Dr. Ste­fan Gol­ler – Wirt­schafts­re­fe­rent der Stadt Bamberg.


Teil eines umfas­sen­den Parkplatzleitsystems

Die Sen­so­rik für Schwer­be­hin­der­ten­stell­plät­ze ist eines von drei Teil­pro­jek­ten des Smart-City-Park­platz­leit­sys­tems. Par­al­lel dazu wird die Aus­las­tung der Bam­ber­ger Park­häu­ser künf­tig eben­falls in der Bam­berg-App ange­zeigt. Zusätz­lich ist vor­ge­se­hen, die Anzahl frei­er Stell­plät­ze auf digi­ta­len Infor­ma­ti­ons­bild­schir­men im Stadt­ge­biet sicht­bar zu machen. Die­se Anzei­ge rich­tet sich an alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den und steht unab­hän­gig von den Schwer­be­hin­der­ten­stell­plät­zen zur Verfügung.

Dar­über hin­aus arbei­tet die Stadt Bam­berg im Rah­men des Pro­jekts MoMM (Mobi­li­tät für Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen) an wei­te­ren digi­ta­len Ange­bo­ten für mehr Bar­rie­re­frei­heit. So soll neben einem Rou­ten­pla­ner für bar­rie­re­freie Wege unter ande­rem ein soge­nann­tes Bar­rie­re­checker-Netz­werk ent­ste­hen. Dabei prü­fen Barrierechecker:innen Wege und Orte auf ihre Bar­rie­re­frei­heit und pfle­gen die Infos in die Bam­berg-App ein.

Mit dem Park­platz­leit­sys­tem und MoMM zeigt die Stadt Bam­berg, wie digi­ta­le Lösun­gen einen kon­kre­ten Mehr­wert für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger schaf­fen kön­nen – indem sie Ori­en­tie­rung geben, Wege erleich­tern und die Teil­ha­be am öffent­li­chen Leben ver­bes­sern. Mehr Infor­ma­tio­nen zu MoMM und dem Park­platz­leit­sys­tem gibt es auf der Smart City Bam­berg Web­site www.smartcity.bamberg.de

Bam­berg Ser­vice setzt auf moder­ne Tech­no­lo­gie für eine kli­ma­fit­te und res­sour­cen­scho­nen­de Bewässerung

Smar­te Sen­so­ren für star­ke Bäume

Hit­ze und lan­ge Tro­cken­pe­ri­oden machen den Bäu­men im Bam­ber­ger Stadt­ge­biet zuneh­mend zu schaf­fen. Um ins­be­son­de­re jun­ge Stadt­bäu­me fit für den Som­mer zu machen, setzt die Abtei­lung Grün­an­la­gen und Fried­hö­fe bei Bam­berg Ser­vice künf­tig auf digi­ta­le Unter­stüt­zung, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Mit moderns­ter Sen­sor­tech­nik wird das Gie­ßen jetzt „smart“.

Ins­ge­samt 35 Boden­feuch­te­sen­so­ren wur­den an aus­ge­wähl­ten Stand­or­ten im gesam­ten Stadt­ge­biet instal­liert. Sie mes­sen die Boden­feuch­tig­keit nicht nur an der Ober­flä­che, son­dern in drei ver­schie­de­nen Tie­fen pro Stand­ort. Zusätz­lich erfas­sen sie die Boden­tem­pe­ra­tur. Ergänzt wird das Sys­tem durch sechs soge­nann­te Den­d­ro­me­ter – hoch­prä­zi­se Mess­ge­rä­te, die das Wachs­tum sowie mini­ma­le Deh­nungs­ver­hal­ten der Baum­stäm­me minu­ten­ge­nau aufzeichnen.

Die Boden­feuch­te zählt zu den wich­tigs­ten Fak­to­ren für gesun­des Pflan­zen­wachs­tum. Anhal­ten­de Tro­cken­heit bedeu­tet für Stadt­bäu­me erheb­li­chen Stress, schwächt ihre Vita­li­tät und macht sie anfäl­li­ger für Krank­hei­ten und Schädlinge.

Mit den neu­en Mess­da­ten kön­nen die Stadt­gärt­ner künf­tig noch geziel­ter pla­nen, wel­cher Baum wann und wie viel Was­ser benö­tigt. Ziel ist eine bedarfs­ge­rech­te und res­sour­cen­scho­nen­de Bewäs­se­rung, von der ins­be­son­de­re jun­ge Bäu­me pro­fi­tie­ren. Was­ser als wert­vol­le Res­sour­ce soll dadurch effi­zi­ent und nach­hal­tig ein­ge­setzt werden.

In Kom­bi­na­ti­on mit einer vor­aus­schau­en­den Aus­wahl viel­fäl­ti­ger und kli­ma­ro­bus­ter Baum­ar­ten sowie einer opti­ma­len Pfle­ge trägt die neue Tech­nik dazu bei, den Anwachs­er­folg der Stadt­bäu­me lang­fris­tig zu sichern. So bleibt Bam­berg auch künf­tig von vita­len, gesun­den und ver­kehrs­si­che­ren Bäu­men geprägt.

Ermög­licht wur­de das Pro­jekt durch die Unter­stüt­zung des Bam­ber­ger Smart-City-Pro­jekts BaK­IM (Baum­KI­Mensch). Das Vor­ha­ben zeigt bei­spiel­haft, wie moder­ne Tech­no­lo­gie kon­kret zum Umwelt- und Kli­ma­schutz bei­trägt und gleich­zei­tig den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern direkt zugutekommt.

Alle sind ein­ge­la­den, Ideen einzubringen

Wie soll die Bam­berg-App wei­ter­ent­wi­ckelt werden?

Seit 1. April steht die Bam­berg-App zum Down­load bereit. Jetzt sind alle ein­ge­la­den, Ideen ein­zu­brin­gen, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Nach nur ein­ein­halb Mona­ten haben bereits rund 2000 Per­so­nen die Bam­berg-App auf ihren Smart­phones instal­liert und haben ers­te Ein­drü­cke gesam­melt. Nun bit­tet das Pro­gramm Smart City um Rück­mel­dung zu den Inhal­ten und den Funk­tio­nen der App: Was gefällt gut, was fehlt? Wie leicht fällt die Nut­zung und durch was wird sie viel­leicht erschwert? Was soll­te bei der Wei­ter­ent­wick­lung unbe­dingt berück­sich­tigt wer­den und warum?

Wer sich ger­ne ein­brin­gen will, kann bis zum 21. Juni 2026 zwei Betei­li­gungs­for­ma­te nut­zen: zum einen eine Online-Umfra­ge, zum ande­ren ein Dis­kus­si­ons­fo­rum auf der städ­ti­schen Betei­li­gungs­platt­form www.bamberg-gestalten.de. Die Online-Umfra­ge besteht aus 26 Fra­gen und lässt sich in unter zehn Minu­ten bewäl­ti­gen. Sie kann ohne Anmel­dung und auf Wunsch anonym aus­ge­füllt werden.

Die Teil­nah­me an der Dis­kus­si­on erfor­dert zunächst eine Anmel­dung bis zum 1. Juni 2026. Vor dem Start am 8. Juni 2026 erhal­ten alle Ange­mel­de­ten per E‑Mail einen Ein­la­dungs­link zu einer geschlos­se­nen Grup­pe auf bam­berg-gestal­ten. Für den Bei­tritt ist eine Regis­trie­rung auf bam­berg-gestal­ten nötig.


Dop­pel­ter Nut­zen der Gruppendiskussion

Die Dis­kus­si­on auf bam­berg-gestal­ten dient einem wei­te­ren Zweck: Im Rah­men des EU-Pro­jekts „AI4Deliberation“ soll getes­tet wer­den, inwie­fern Künst­li­che Intel­li­genz Betei­li­gungs­pro­zes­se ver­ein­fa­chen und unter­stüt­zen kann. Eine KI soll hier­für The­men und Dis­kus­sio­nen zusam­men­fas­sen, damit die Men­schen schnell einen Über­blick über die Betei­li­gungs­pro­zes­se bekom­men. Außer­dem soll sie unan­ge­mes­se­ne Spra­che erken­nen und fil­tern. Die Dis­kus­si­on auf bam­berg-gestal­ten bie­tet einen ers­ten Test­lauf für das Projekt.


Teil­neh­men lohnt sich

Abge­se­hen von der Mög­lich­keit, die Wei­ter­ent­wick­lung der Bam­berg-App mit­zu­ge­stal­ten, lockt auch noch ein Gewinn: Unter allen Teil­neh­men­den der Umfra­ge bezie­hungs­wei­se der Grup­pen­dis­kus­si­on wird je ein Bam­berg-Gut­schein über 30 Euro ver­lost. Für die Teil­nah­me muss dann bei der Umfra­ge frei­wil­lig eine E‑Mail-Adres­se ange­ge­ben wer­den. Die Gewin­ne­rin­nen oder der Gewin­ner wer­den Anfang Juli benachrichtigt.

Hier geht es direkt zur Umfra­ge bezie­hungs­wei­se zur Anmel­dung zur Dis­kus­si­on: https://bamberg-gestalten.de/smart-city-bamberg-app

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Pro­jek­ten Bam­berg-App und AI4Deliberation unter: https://smartcity.bamberg.de/projekte/

Bay­erns Staats­mi­nis­ter für Digi­ta­les Dr. Fabi­an Meh­ring besucht Smart City Bamberg

BaK­IM-Web­ap­pli­ka­ti­on gestartet

Ein bedeu­ten­der Mei­len­stein für digi­ta­le Inno­va­ti­on und nach­hal­ti­gen Umwelt­schutz: Nach vier Jah­ren inten­si­ver For­schung und Ent­wick­lung ist die Web­ap­pli­ka­ti­on des Pro­jekts BaK­IM (Baum, Künst­li­che Intel­li­genz, Mensch) offi­zi­ell online. Anläss­lich des Laun­ches begrüß­te die Stadt Bam­berg den Baye­ri­schen Staats­mi­nis­ter für Digi­ta­les, Dr. Fabi­an Meh­ring, im Musik­pa­vil­lon im Bam­ber­ger Hain. Der Pavil­lon ist ein sym­bol­träch­ti­ger Ort mit­ten im Bestand der Bäu­me, die durch BaK­IM geschützt wer­den sollen.

Die Web­ap­pli­ka­ti­on BaK­IM (abruf­bar unter bakim.bamberg.de) nutzt moderns­te Ver­fah­ren von Künst­li­cher Intel­li­genz, um hoch­auf­lö­sen­de Droh­nen­luft­bil­der auto­ma­ti­siert aus­zu­wer­ten. Dabei erkennt das Sys­tem Ein­zel­bäu­me, bestimmt Baum­gat­tun­gen und ana­ly­siert deren Vita­li­tät. Auch Schä­den wie etwa Mis­tel­be­fall wer­den zuver­läs­sig iden­ti­fi­ziert. Förs­te­rin­nen und Förs­ter sowie Baum­pfle­ge­rin­nen und Baum­pfle­ger erhal­ten so ein nütz­li­ches Werk­zeug, mit dem sich gro­ße Flä­chen schnell, effi­zi­ent und ohne loka­le Soft­ware­instal­la­ti­on direkt im Brow­ser ana­ly­sie­ren lassen.


Modu­la­re Archi­tek­tur sorgt für viel­fäl­ti­ge Einsatzmöglichkeiten

Ein beson­de­rer Fokus liegt auf der modu­la­ren Archi­tek­tur der Anwen­dung: BaK­IM ist als erwei­ter­ba­re Platt­form kon­zi­piert, die künf­tig um zusätz­li­che Funk­tio­nen im Bereich Bio­mo­ni­to­ring ergänzt wer­den kann. Auch neue ser­ver­sei­ti­ge Aus­wer­tungs­mo­du­le für Beflie­gungs­da­ten – etwa zur Gebäu­de­er­ken­nung – sind per­spek­ti­visch inte­grier­bar. Damit schafft das Pro­jekt eine zukunfts­fä­hi­ge Grund­la­ge für kom­mu­na­le Fernerkundung.

Das Pro­jekt wur­de vom Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Digi­ta­les im Rah­men der För­de­rung „Kom­mu­nal? Digi­tal!“ mit rund 450.000 Euro geför­dert. Dass von die­sen För­der­mit­teln zukünf­tig auch Kom­mu­nen in ganz Deutsch­land pro­fi­tie­ren kön­nen, ist eines der Haupt­the­men beim Besuch von Staats­mi­nis­ter Dr. Fabi­an Meh­ring. „Inno­va­ti­ve digi­ta­le Lösun­gen sind ein zen­tra­ler Schlüs­sel für mehr Kli­ma­re­si­li­enz – das zeigt das Modell­pro­jekt BaK­IM in Bam­berg ein­drucks­voll“, beton­te der Baye­ri­sche Staats­mi­nis­ter für Digi­ta­les. „Die Digi­ta­li­sie­rung kommt dabei nicht nur den Bäu­men zugu­te, son­dern erleich­tert auch Förs­tern und Baum­pfle­gern ihre täg­li­che Arbeit. Das ist bun­des­weit ein­ma­lig und zeigt: KI und Co. sind längst kein Schreck­ge­spenst aus der Zukunft mehr, son­dern ein kon­kre­ter Pro­blem­lö­ser in der Gegenwart.“


Koope­ra­ti­on von Uni­ver­si­tät, Stadt Bam­berg und Smart City

Die­sen Mei­len­stein konn­te das Pro­jekt erst durch die enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen Smart City Bam­berg, der Uni­ver­si­tät Bam­berg sowie der städ­ti­schen Forst­ver­wal­tung errei­chen. Maß­geb­lich betei­ligt waren unter ande­rem Johan­nes Höl­zel (Bam­ber­ger Forst­amt), Prof. Dr. Ute Schmid (Uni­ver­si­tät Bam­berg) sowie Jonas Tro­les und Sascha Götz (Smart City Bamberg).

Geför­dert wur­de das Pro­jekt durch das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Digi­ta­les im Rah­men des Pro­gramms „Kom­mu­nal? Digi­tal!“ sowie durch das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Woh­nen, Stadt­ent­wick­lung und Bau­we­sen im Kon­text der Modell­pro­jek­te Smart Cities. Ziel die­ser För­der­initia­ti­ven ist es, digi­ta­le und nach­hal­ti­ge Lösun­gen mit Modell­cha­rak­ter zu ent­wi­ckeln und die­se als Best-Prac­ti­ce-Bei­spie­le für ande­re Städ­te und Kom­mu­nen ver­füg­bar zu machen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sem und ande­ren Smart City-Pro­jek­ten sin unter www.smartcity.bamberg.de zu finden.

Info­ver­an­stal­tung zu drei digi­ta­len Anwendungen

Smart infor­miert auf dem Maxplatz

Der Schrift­zug auf dem leuch­tend-bun­ten Stadt­bus auf dem Max­platz gab ers­te Hin­wei­se: „Gemein­sam machen wir Bam­berg smart.“ Vor der Kulis­se die­ses Bus­ses wur­den drei neue Anwen­dun­gen von Smart City Bam­berg auf dem Max­platz prä­sen­tiert, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Viel­leicht kam der Spruch der einen oder dem ande­ren bereits bekannt vor, dient er doch seit über fünf Jah­ren als Slo­gan des Pro­gramms Smart City der Stadt Bam­berg. Hier wer­den im Rah­men des Bun­des­för­der­pro­gramms „Modell­pro­jek­te Smart Cities“ digi­ta­le Anwen­dun­gen für Städ­te und Kom­mu­nen ent­wi­ckelt.  Am 1. April 2026 erreich­te Smart City Bam­berg gleich drei Mei­len­stei­ne – und die­se wur­de auf dem Max­platz präsentiert.

Vor der Kulis­se des Stadt­bus­ses in den Far­ben von Smart City Bam­berg fand eine Info­ver­an­stal­tung zu drei digi­ta­len Anwen­dun­gen statt, die an die­sem Tag ver­öf­fent­licht wur­den: die Bam­berg-App, die Enga­ge­ment­platt­form „Bamberg-Miteinander.de“ und die Raum- und Mate­ri­al­platt­form „Bam­Börs­la“. An drei Stän­den stan­den Mit­ar­bei­ten­de bereit, um über die Anwen­dun­gen zu infor­mie­ren, Fra­gen zu beant­wor­ten und sie auf Lap­top und Han­dy direkt zu präsentieren.

Zwi­schen 13 und 18 Uhr kamen rund 120 Per­so­nen an die Stän­de, davon etwa 70 Erwach­se­ne, die mehr wis­sen woll­ten. In den Gesprä­chen wur­de schnell klar, dass die Anwen­dun­gen gefragt sind: Ob die Bün­de­lung nütz­li­cher Infor­ma­tio­nen in der Bam­berg-App, die digi­ta­le Koor­di­na­ti­on von ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment auf Bamberg-Miteinander.de, oder das Aus- und Ver­lei­hen unge­nutz­ter Din­ge oder leer­ste­hen­der Räu­me – (min­des­tens) eines die­ser drei The­men stieß immer auf Interesse.

Anwen­dun­gen ab sofort nutzbar

Alle drei Anwen­dun­gen kön­nen seit dem 1. April 2026 kos­ten­los genutzt wer­den. Die Bam­berg-App kann ent­we­der in den gän­gi­gen App-Stores auf das eige­ne Mobil­te­le­fon her­un­ter­ge­la­den oder im Brow­ser unter www.app.bamberg.de auf­ge­ru­fen wer­den. Die Enga­ge­ment­platt­form steht unter www.bamberg-miteinander.de und die Raum- und Mate­ri­al­platt­form unter www.bamboersla.bamberg.de zur Verfügung.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind außer­dem unter www.smartcity.bamberg.de zu finden.

Ab April 2026 ste­hen neue Apps bereit

Drei Lösun­gen für ein smar­tes Bamberg

Jetzt wird „Smart City“ für alle Men­schen in Bam­berg greif­bar. Mit der Bam­berg-App sowie einer Enga­ge­ment- und einer Res­sour­cen-Platt­form star­tet das Digi­ta­li­sie­rungs­pro­gramm der Stadt Bam­berg im April rich­tig durch, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Die digi­ta­len Anwen­dun­gen für Smart­phone und Inter­net­brow­ser wur­den seit April 2023 ent­wi­ckelt. Sie ent­stan­den im Rah­men des För­der­pro­gramms „Modell­pro­jek­te Smart Cities“ des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Woh­nen, Stadt­ent­wick­lung und Bau­we­sen. „Ob Pri­vat­per­son, Kul­tur­sze­ne, Ver­ein oder neu gegrün­de­te Initia­ti­ve: Vie­le wer­den von den inno­va­ti­ven Anwen­dun­gen pro­fi­tie­ren“, erklärt Digi­ta­li­sie­rungs­re­fe­rent Dr. Ste­fan Goller.

Den offi­zi­el­len Start­schuss gab es am Don­ners­tag, 26. März 2026, im Stadt:Raum, als Dr. Gol­ler, Smart-City-Pro­gramm­lei­ter Sascha Götz und Drit­ter Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Metz­ner die drei Anwen­dun­gen sym­bo­lisch in Betrieb nah­men. „Dank Smart City sind hier ganz her­vor­ra­gen­de digi­ta­le Lösun­gen ent­stan­den. Ich kann nur jedem Men­schen in Bam­berg emp­feh­len, die­se selbst ein­mal aus­zu­pro­bie­ren“, erklär­te Metz­ner bei die­sem Termin.


Die Bam­berg-App – Unse­re Stadt auf einen Blick

Eine zen­tra­le Anwen­dung, die digi­ta­le Ser­vices der Stadt­ver­wal­tung und nütz­li­che Infor­ma­tio­nen zum Leben in Bam­berg bün­delt. Die Bam­berg-App lässt sich per­so­na­li­sie­ren, sodass sie nur das anzeigt, was den Nut­ze­rin­nen und Nut­zern wich­tig ist, bei­spiels­wei­se Neu­ig­kei­ten aus dem Rat­haus, Ent­sor­gungs­ter­mi­ne für die eige­ne Adres­se oder Ver­an­stal­tun­gen. „Von vie­len wur­de eine sol­che Stadt-App gefor­dert, nun gibt es sie end­lich“, freut sich Sascha Götz. „Die Bam­berg-App hat viel zu bie­ten! Ein beson­de­res High­light ist die Funk­ti­on ‚Dein Bam­berg‘: Eine Kar­te, in die die Men­schen Geheim­tipps ein­tra­gen kön­nen. Ob Wickel­platz oder bar­rie­re­freie Toi­let­te, Hoff­loh­markt oder Stra­ßen­kon­zert, eine Bank im Grü­nen oder Schlittenwiese!“


Bamberg-Miteinander.de – Dei­ne Platt­form zum Mitwirken

Enga­ge­ment in Bam­berg zu stär­ken, dar­um geht es bei Bamberg-Miteinander.de. Die Platt­form ermög­licht Ver­ei­nen und Initia­ti­ven, sich zu prä­sen­tie­ren und von denen gefun­den zu wer­den, die sich ger­ne enga­gie­ren wür­den. Ein Mit­wirk-O-Mat hilft Unent­schlos­se­nen dabei, die pas­sen­de Grup­pe für sich zu fin­den. Auch kön­nen neue Grup­pen gegrün­det wer­den, um sich gemein­sam für etwas ein­zu­set­zen. Zudem bie­tet Bamberg-Miteinander.de nütz­li­che Werk­zeu­ge zur Zusam­men­ar­beit, unter ande­rem Chats und Video­kon­fe­ren­zen, das Tei­len und gemein­sa­me Bear­bei­ten von Doku­men­ten oder auch eine Funk­ti­on für Pro­jekt­ma­nage­ment. „Statt schwe­rer Ord­ner­samm­lun­gen, unüber­sicht­li­cher E‑Mail-Abspra­chen oder unsi­che­rer Mes­sen­ger­diens­te bie­tet Bamberg-Miteinander.de eine zen­tra­le, siche­re Arbeits­um­ge­bung“, erklärt Micha­el Mem­mel, Pro­jekt­lei­ter und Lei­ter des Amts für Bür­ger­be­tei­li­gung, Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit. „Dort kön­nen die Akti­vi­tä­ten der Grup­pe best­mög­lich koor­di­niert werden!“


Bam­Börs­la – Mit­ein­an­der tei­len in Bamberg

Bei der Raum- und Mate­ri­al­platt­form Bam­Börs­la geht es nicht um Kauf und Ver­kauf, son­dern um tem­po­rä­res Tei­len, Gemein­schaft und ein leben­di­ges Bam­berg. Die leer­ste­hen­de Laden­flä­che, die zwi­schen­zeit­lich als Pop-Up Gale­rie oder Kurs­raum umge­nutzt wird. Das Ver­eins­heim, das für Pri­vat­fei­ern oder Ver­an­stal­tun­gen gebucht wird. Die Audio­an­la­ge, die für das Bene­fiz­kon­zert aus­ge­lie­hen wird. Oder die spe­zi­el­le Säge, die der Hob­by-Hand­wer­ker für ein Pro­jekt borgt. „Die Bei­spie­le, wer wie vom Bam­Börs­la pro­fi­tie­ren kann, sind gren­zen­los“, meint Anni­ka Hoff­mann, Pro­jekt­lei­te­rin im Amt für Inklu­si­on, „Vie­les, das nur punk­tu­ell gebraucht wird, gibt es schon und ver­staubt unge­nutzt im Kel­ler. Auch Räu­me ste­hen leer, obwohl gera­de die Ehren­amts- und Kul­tur­sze­ne sie drin­gend benö­ti­gen wür­den. Hier bringt das Bam­Börs­la Bedarf und Vor­han­de­nes, also Ange­bot und Nach­fra­ge zusammen!“


Erfol­ge zuneh­mend sichtbar

Die Anwen­dun­gen wur­den nicht als fer­ti­ge Lösun­gen kom­mer­zi­el­ler Anbie­ter ein­ge­kauft, son­dern in Open Source ent­wi­ckelt. Das bedeu­tet, dass der Code ver­öf­fent­licht wird, sodass ande­re ihn nut­zen oder auch wei­ter­ent­wi­ckeln kön­nen. Durch den Ein­satz die­ser Anwen­dun­gen wer­den Kom­mu­nen wie Bam­berg unab­hän­gi­ger von teu­ren Lizenz­pro­duk­ten und kön­nen die Sicher­heit ihrer Daten selbst im Blick behal­ten. „Ich habe das Pro­gramm Smart City mit auf den Weg gebracht und stets unter­stützt, weil ich des­sen Wert erkannt habe“, betont Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, „für ande­re Kom­mu­nen, die die­se Lösun­gen bei sich ein­set­zen kön­nen, aber allen vor­an für die Bam­ber­ger Stadt­ge­sell­schaft. Es ist toll, dass die Früch­te die­ser Arbeit zuneh­mend für alle sicht­bar und spür­bar werden!“

Dabei sind die im April ver­öf­fent­lich­ten Platt­for­men Bam­berg-App, Bamberg-Miteinander.de und das Bam­Börs­la nicht die ein­zi­gen Erfol­ge, die das Pro­gramm Smart City Bam­berg ver­zeich­nen darf: Schon im Juni 2025 wur­de das Feri­en­por­tal des Jugend­amts von Grund auf neu gebaut und opti­miert. Auch die Bam­Boards, inter­ak­ti­ve Bild­schirm­s­te­len, wur­den bereits 2023 in einer ers­ten Ver­si­on umge­setzt, dann wei­ter­ent­wi­ckelt und bie­ten nun an mitt­ler­wei­le zehn Stand­or­ten schnel­len Zugang zu nütz­li­chen Infor­ma­tio­nen. In den kom­men­den ein­ein­halb Jah­ren wer­den noch wei­te­re, span­nen­de digi­ta­le Lösun­gen fol­gen. Mehr Infor­ma­tio­nen sind zu fin­den unter www.smartcity.bamberg.de


Info­ver­an­stal­tung

Am 1. April 2026 fin­det zwi­schen 13 und 18 Uhr eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zu den drei Anwen­dun­gen auf dem Max­platz statt. An drei Stän­den ste­hen Mit­ar­bei­ten­de vom Pro­gramm Smart City bereit, um Fra­gen zu den Anwen­dun­gen beant­wor­ten oder die­se direkt am Lap­top oder Han­dy vorzustellen.

Smart-City-Pilot­pro­jekt in Bam­berg wird wei­ter ausgebaut

Digi­ta­le Sen­so­ren unter­stüt­zen Kli­ma­an­pas­sung beim Stadtgrün

In Bam­berg wird die digi­ta­le Unter­stüt­zung für kli­ma­an­ge­pass­tes Stadt­grün wei­ter aus­ge­baut. Im Okto­ber wur­den im Stadt­ge­biet zusätz­li­che digi­ta­le Sen­so­ren zur Mes­sung der Boden­feuch­te, des Stamm­durch­mes­sers und loka­ler Wet­ter­da­ten instal­liert, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Damit wird das bestehen­de Sys­tem auf 39 Mess­punk­te erwei­tert. Die Mess­stel­len erfas­sen kon­ti­nu­ier­lich Daten zu Boden­feuch­te, Tem­pe­ra­tur, Wind­ge­schwin­dig­keit und Baum­wachs­tum, die anschlie­ßend in digi­ta­le Model­le ein­flie­ßen. Auf die­ser Grund­la­ge kön­nen Bewäs­se­rungs­maß­nah­men bedarfs­ge­recht und res­sour­cen­scho­nend geplant wer­den, sodass Was­ser­ver­brauch, Trans­port­auf­wand und Pfle­ge­kos­ten redu­ziert werden.

„Mit der neu­en Sen­so­rik erhal­ten wir erst­mals einen detail­lier­ten Ein­blick, wie sich Boden­feuch­te, Baum­wachs­tum und Wit­te­rung an unse­ren Stand­or­ten gegen­sei­tig beein­flus­sen. Das hilft uns, Bewäs­se­rung und Pfle­ge noch ziel­ge­rich­te­ter zu steu­ern“, erklärt Micha­el Weber, der bei Bam­berg Ser­vice für die Baum­pfle­ge zustän­dig ist.

Die Sen­so­ren wur­den im Rah­men des Pro­jekts BaK­IM beschafft, in wel­chem Baum­be­stän­de mit Droh­nen beflo­gen wer­den. Aus den gesam­mel­ten Daten wer­den mit Hil­fe ver­schie­de­ner Metho­den der Künst­li­chen Intel­li­genz detail­lier­te Infor­ma­tio­nen zu Anzahl, Art und Gesund­heit der über­flo­ge­nen Bäu­me in Stadt und Forst gewon­nen. Die Sen­so­ren hel­fen, die Vor­her­sa­gen der in BaK­IM ein­ge­setz­ten Metho­den der Künst­li­chen Intel­li­genz zu kon­trol­lie­ren und lang­fris­tig zu verbessern.

Die Sen­so­rik und App, die in Bam­berg zum Ein­satz kom­men, wur­den ursprüng­lich im För­der­pro­jekt „Stadt­Grün­Di­gi­tal“ der Stadt Erlan­gen ent­wi­ckelt. Sie ergän­zen die in Bam­berg bereits ein­ge­setz­ten Werk­zeu­ge So ist neben den bestehen­den drei Wet­ter­sta­tio­nen eine wei­te­re in Vor­be­rei­tung. Und auch die Den­d­ro­me­ter-Mes­sun­gen, mit denen die Ent­wick­lung von Umfang und Höhe von Bäu­men gemes­sen wer­den kön­nen, baut Bam­berg wei­ter aus Zu den vier bereits instal­lier­ten Gerä­ten kom­men dem­nächst noch drei wei­te­re hinzu.

„All die­se Tech­nik wird uns im Som­mer­halb­jahr ermög­li­chen, unse­re Bäu­me noch effi­zi­en­ter und res­sour­cen­scho­nen­der zu bewäs­sern. Wir kön­nen geziel­ter han­deln, Was­ser und Arbeits­zeit spa­ren und die Gesund­heit unse­rer jun­gen Stadt­bäu­me nach­hal­tig sichern“, freut sich auch Micha­el Böhm, Abtei­lungs­lei­ter für die Grün­an­la­gen und Fried­hö­fe bei Bam­berg Service.

Und auch das Pro­gramm Smart City Bam­berg pro­fi­tiert. „Durch den Erfah­rungs­aus­tausch und die Über­tra­gung der Lösung aus Erlan­gen kön­nen wir Kos­ten spa­ren und so noch mehr Nut­zen für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus dem Bud­get der Smart City Bam­berg zie­hen“, ergänzt Sascha Götz, der Pro­gramm­lei­ter von Smart Bamberg.


Die Pro­jek­te

BaK­IM und Stadt­Grün­Di­gi­tal wer­den in der För­der­li­nie Kom­mu­nal­Di­gi­tal! des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Digi­ta­les geför­dert. Der enge Aus­tausch ent­stand durch die Ver­net­zungs­for­ma­te die Bay­ern Inno­va­tiv inner­halb der För­de­rung koor­di­nier­te. Die Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät-Erlan­gen-Nürn­berg (FAU) und der Lehr­stuhl für Kogni­ti­ve Sys­te­me an der Uni­ver­si­tät Bam­berg ent­wi­ckel­ten in den jewei­li­gen Pro­jek­ten die neu­en Lösun­gen. Seit Janu­ar 2025 wird die Wei­ter­ent­wick­lung von BaK­IM im Pro­gramm Smart City Bam­berg der Stadt fort­ge­führt. Geför­dert wird Smart City Bam­berg in der För­der­li­nie Modell­pro­jek­te Smart City vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Woh­nen, Stadt­ent­wick­lung und Bauwesen

Ver­an­stal­tungs­rei­he hat vie­le Men­schen in den Stadt­tei­len erreicht

Smart im Quar­tier: Wie Digi­ta­li­sie­rung jen­seits des Stadt­zen­trums ankommt

Im Som­mer 2024 ent­stand eine Idee: Smart City Bam­berg soll­te nicht nur im Stadt­zen­trum, son­dern auch in den ver­schie­de­nen Stadt­tei­len erleb­bar wer­den – die Smar­te Woche war gebo­ren! Den Auf­takt mach­te Bam­berg-Süd­west im März 2025, im Juni folg­te dann Bam­berg-Ost. Mit der drit­ten Smar­ten Woche vom 20. bis 24. Okto­ber in der Gereuth und Wun­der­burg hat die­se Ver­an­stal­tungs­rei­he nun ein Ende gefun­den. Die Stadt Bam­berg blickt zurück und fragt, was bleibt.

Ziel der Smar­ten Wochen war nicht nur, die Pro­jek­te von Smart City Bam­berg zu den Men­schen zu brin­gen. Es galt viel­mehr, Ange­bo­te zu schaf­fen, sich mit Digi­ta­li­sie­rung an sich aus­ein­an­der­zu­set­zen. So soll­ten even­tu­el­le Hem­mun­gen und Vor­be­hal­te abge­baut und gezeigt wer­den, dass Digi­ta­li­sie­rung, wenn sie klug ein­ge­setzt wird, vie­le Vor­tei­le mit sich bringt. Dass sie uns im All­tag schon jetzt an vie­len Stel­len, auch unbe­wusst, umgibt. Und dass sie den Aller­meis­ten nüt­zen kann, direkt und indirekt.


Ein bun­tes Pro­gramm für ver­schie­de­ne Zielgruppen

Zusam­men mit Part­ner­ein­rich­tun­gen vor Ort, allen vor­an den Stadt­teil­bü­ros und Jugend­zen­tren, wur­de für jede Smar­te Woche ein eige­nes Pro­gramm ent­wi­ckelt. Die­ses bezog zum einen bestehen­de For­ma­te vor Ort ein, wel­che Smart City Bam­berg mit digi­ta­len Inhal­ten bespiel­te. Zum ande­ren gab es Pro­gramm­punk­te, die eigens für die Smar­ten Wochen ange­bo­ten wur­den. Es ent­stand ein Pro­gramm, das ver­schie­de­ne Ziel­grup­pen adres­sier­te, für Jung und Alt und alles dazwischen!

So gab es bei allen Smar­ten Wochen bei­spiels­wei­se Gedächt­nis­trai­nings für die älte­re Gene­ra­ti­on, span­nen­de Tech­nik-Work­shops bei den Kin­der- und Jugend­treffs sowie infor­ma­ti­ve Pro­jekt­vor­stel­lun­gen und jeweils einen Smart Talk, die bewähr­te Podi­ums­dis­kus­si­on zu digi­ta­len Fragestellungen.


Über 500 Teil­neh­men­de bei den Smar­ten Wochen

Für das Pro­gramm Smart City Bam­berg waren die Smar­ten Wochen ein gro­ßer Erfolg! Ins­ge­samt kamen 501 Teil­neh­men­de zu den Smar­ten Wochen: 153 nach Süd­west, 209 nach Ost und 139 in die Gereuth-Wun­der­burg. Im direk­ten Gespräch mit den Besu­che­rin­nen und Besu­chern konn­ten vie­le Fra­gen geklärt, aber auch Beden­ken geteilt und mit­un­ter abge­baut wer­den. Es wur­de über die Bedürf­nis­se nach Daten­schutz, einen gesun­den Umgang mit digi­ta­len und sozia­len Medi­en oder auch die Bedeu­tung von Digi­ta­li­sie­rung im Gesund­heits­we­sen dis­ku­tiert. Gleich­zei­tig wur­de der Nut­zen eines Digi­ta­len Zwil­lings für den Erhalt Bam­bergs oder einer Künst­li­chen Intel­li­genz für die Pfle­ge der Bam­ber­ger Baum­be­stän­de für vie­le ver­ständ­li­cher. Die Bam­berg-App und die Enga­ge­ment-Platt­form „Bam­berg-Mit­ein­an­der“ beka­men beson­de­re Auf­merk­sam­keit, sind sie doch die Pro­jek­te, die im Früh­jahr 2026 für die Men­schen in Bam­berg bereit­ge­stellt werden.


Smar­te Wochen 2025 – was bleibt?

Die Smar­ten Wochen 2025 haben gezeigt, dass die Infor­ma­tio­nen und der Aus­tausch zu Digi­ta­li­sie­rung flä­chen­de­ckend statt­fin­den müs­sen. Es gilt, Men­schen in ganz Bam­berg dazu abzu­ho­len, und das nicht (nur) im Stadt­zen­trum, son­dern dort, wo sie leben. Auch wenn zunächst kei­ne wei­te­ren Smar­ten Wochen mehr geplant sind, sol­len auch in Zukunft Infor­ma­ti­ons- und Betei­li­gungs­ver­an­stal­tun­gen zu Smart City Bam­berg in den ver­schie­de­nen Stadt­tei­len statt­fin­den. Infor­ma­tio­nen dazu sind hier zu fin­den. 

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