Hervorragende Testergebnisse, Auszeichnungen und Übernahme durch andere Städte
Bamberg-App und BamBoard auf Erfolgskurs
Seit April 2026 steht die Bamberg-App allen zur Verfügung und wird rege genutzt: über 5000-mal wurde sie schon heruntergeladen, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Die modulare Technik der Bamberg-App ist eng verknüpft mit den interaktiven Info-Stelen, den BamBoards. Dieses Software-Konzept ist innovativ – und bekommt bundesweit viel Aufmerksamkeit.
Am Dienstag, dem 29. September 2026, fand ein Treffen der URBO-Community in Bamberg statt. Mit dabei waren Vertreter der Städte Soest, Kassel und Wesel, mit denen Smart City Bamberg an der Lösung für eine Stadt-App und digitale Stele arbeitet. Neben dem Austausch zu möglichen Weiterentwicklungen und Verbesserungen gab es auch einiges zu feiern.
Digitale Lösungen für alle Städte und Kommunen
Am 17. September 2026 wurde beim KGSt-Forum in Leipzig der Ko-Pionierpreis der FITKO (Föderale IT-Kooperation) vergeben. Für Bambergs Übernahme der Soest-App und deren gemeinsame Weiterentwicklung erhielt die URBO-Community den dritten Platz in der Kategorie „Offene Standards und Open Source“. Die Übernahme der digitalen Lösungen findet aber auch in umgekehrter Richtung statt: sowohl Soest als auch Kempten sind dabei, das Konzept der BamBoards bei sich umzusetzen.
Dass die Technik hinter der Bamberg-App und den BamBoards objektiv überzeugt, dafür sprechen auch die Ergebnisse unabhängiger Tests. Bei einem Software-Check von ‚DEUTSCHLAND.DIGITAL‘ schnitt die URBO-Community im Bereich ‚Apps‘ mit 4,3 von 5 Punkten am besten ab. In den Kategorien Betrieb, Dokumentation und Softwarequalität betrugen die Bewertungen je 100 Prozent; bei Zugang und Support reichte es immerhin für 88 Prozent.
Erfolg für Bamberg(er)
Dass das Programm Smart City Bamberg im bundesweiten Vergleich mit vorne liegt, ist ein großer Erfolg. Ebenso wichtig ist jedoch der Mehrwert, der für die Menschen in Bamberg dadurch entsteht. Nicht jede der digitalen Lösungen ist für alle gleichermaßen wichtig – ihr Nutzen für andere und für die Stadt als Ganzes bleibt davon jedoch unberührt.
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Neue Funktion zeigt alles Wissenswerte auf einer Karte
Pünktlich zur Sandkerwa: Alle wichtigen Infos in der Bamberg-App
Smart City Bamberg entwickelt die Bamberg-App stetig weiter. Eine neue Funktion erscheint genau zum richtigen Zeitpunkt: In Anlehnung an die Stadt-App aus Soest, in der es das „Kirmesmodul“ mit wichtigen Infos zur Allerheiligenkirmes gibt, wurde in die Bamberg-App nun auch ein Event-Modul mit relevanten Inhalten zur Sandkerwa integriert, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Neben öffentlichen Toiletten sind zum Beispiel Fahrgeschäfte und die Verkaufsstellen für die Festabzeichen auf einer übersichtlichen Karte eingezeichnet. Schnell und unkompliziert abrufbar sind nun zudem auch die verschiedenen Programmpunkte. Von der Eröffnung im Festzelt über das Aufstellen des Kirchweihbaums bis zum Fischerstechen sind in der App alle wichtigen Ereignisse der Kerwa einfach zu finden. Bis zum nächsten Jahr sollen noch weitere Informationen hinzukommen.
Mit dem neuen Event-Modul können auch bei anderen Veranstaltungen, wie beispielsweise dem Weihnachtsmarkt, wichtige Informationen übersichtlich in der App dargestellt werden. Als offizielle Anwendung der Stadt Bamberg ist die Bamberg-App sowohl datenschutzrechtlich sicher als auch vollständig kostenlos und ohne Werbung nutzbar.
Bamberg App kostenlos erhältlich
Seit dem 1. April steht die offizielle Bamberg-App kostenlos zum Download in den verschiedenen App-Stores zur Verfügung. Sie kann aber auch ohne Installation einfach im Internet unter app.bamberg.de abgerufen werden. Es finden sich dort allerlei nützliche Informationen, darunter aktuelle Veranstaltungshinweise, Neuigkeiten aus der Stadt, verschiedene Rathaus-Services oder auch individuell einstellbare Erinnerungen an die Müll-Abholung.
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Smart City Bamberg testet digitale Lösung
Freie Behindertenparkplätze künftig auf einen Blick sichtbar
Wer auf einen Behindertenparkplatz angewiesen ist, kennt die Situation: Am Ziel angekommen ist der Stellplatz bereits belegt – die Suche beginnt von Neuem. Genau hier setzt das Förderprogramm Smart City Bamberg nun an, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Im Rahmen des Projekts „Parkplatzleitsystem“ werden ausgewählte Schwerbehindertenstellplätze in der Innenstadt mit intelligenten Bodensensoren ausgestattet. Sie erkennen, ob ein Stellplatz frei oder belegt ist und stellen diese Information künftig digital bereit.
Insgesamt wurden gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten der Stadt Bamberg, Nicole Orf, 57 Schwerbehindertenstellplätze im Innenstadtbereich für einen Pilotbetrieb ausgewählt. Ein erster wichtiger Schritt ist bereits geschafft: 48 Sensoren konnten erfolgreich installiert und in Betrieb genommen werden. Weitere Standorte folgen im Laufe des Projekts.
Ziel ist es, Menschen mit Behinderung die Anfahrt in die Innenstadt spürbar zu erleichtern. Künftig soll bereits vor der Fahrt oder auch unterwegs ersichtlich sein, ob ein ausgewählter Behindertenparkplatz frei ist. Dadurch können unnötige Suchfahrten vermieden und Wege besser geplant werden.
Nicole Orf, Behindertenbeauftragte der Stadt Bamberg, begrüßt das Projekt: „Wer auf einen Behindertenparkplatz angewiesen ist, kann oft nicht einfach auf den nächsten freien Stellplatz ausweichen. Wenn künftig schon vor der Ankunft sichtbar ist, ob ein Parkplatz frei ist, spart das Zeit, Kraft und unnötige Wege. Für viele Betroffene bedeutet das ein Stück mehr Selbstständigkeit und Planungssicherheit im Alltag.“
Die Anzeige der verfügbaren Stellplätze wird derzeit für die Bamberg-App vorbereitet und soll nach Abschluss der technischen Umsetzung voraussichtlich im Herbst zur Verfügung stehen. Die Bodensensoren erfassen dabei ausschließlich, ob ein Stellplatz belegt oder frei ist. Personenbezogene Daten werden nicht erhoben.
„Digitale Technologien sollen dort unterstützen, wo sie den Alltag der Menschen tatsächlich erleichtern. Gerade für Personen, die auf einen Behindertenparkplatz angewiesen sind, kann die Information über freie Stellplätze einen echten Unterschied machen“, ergänzt Dr. Stefan Goller – Wirtschaftsreferent der Stadt Bamberg.
Teil eines umfassenden Parkplatzleitsystems
Die Sensorik für Schwerbehindertenstellplätze ist eines von drei Teilprojekten des Smart-City-Parkplatzleitsystems. Parallel dazu wird die Auslastung der Bamberger Parkhäuser künftig ebenfalls in der Bamberg-App angezeigt. Zusätzlich ist vorgesehen, die Anzahl freier Stellplätze auf digitalen Informationsbildschirmen im Stadtgebiet sichtbar zu machen. Diese Anzeige richtet sich an alle Verkehrsteilnehmenden und steht unabhängig von den Schwerbehindertenstellplätzen zur Verfügung.
Darüber hinaus arbeitet die Stadt Bamberg im Rahmen des Projekts MoMM (Mobilität für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen) an weiteren digitalen Angeboten für mehr Barrierefreiheit. So soll neben einem Routenplaner für barrierefreie Wege unter anderem ein sogenanntes Barrierechecker-Netzwerk entstehen. Dabei prüfen Barrierechecker:innen Wege und Orte auf ihre Barrierefreiheit und pflegen die Infos in die Bamberg-App ein.
Mit dem Parkplatzleitsystem und MoMM zeigt die Stadt Bamberg, wie digitale Lösungen einen konkreten Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger schaffen können – indem sie Orientierung geben, Wege erleichtern und die Teilhabe am öffentlichen Leben verbessern. Mehr Informationen zu MoMM und dem Parkplatzleitsystem gibt es auf der Smart City Bamberg Website www.smartcity.bamberg.de
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Bamberg Service setzt auf moderne Technologie für eine klimafitte und ressourcenschonende Bewässerung
Smarte Sensoren für starke Bäume
Hitze und lange Trockenperioden machen den Bäumen im Bamberger Stadtgebiet zunehmend zu schaffen. Um insbesondere junge Stadtbäume fit für den Sommer zu machen, setzt die Abteilung Grünanlagen und Friedhöfe bei Bamberg Service künftig auf digitale Unterstützung, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Mit modernster Sensortechnik wird das Gießen jetzt „smart“.
Insgesamt 35 Bodenfeuchtesensoren wurden an ausgewählten Standorten im gesamten Stadtgebiet installiert. Sie messen die Bodenfeuchtigkeit nicht nur an der Oberfläche, sondern in drei verschiedenen Tiefen pro Standort. Zusätzlich erfassen sie die Bodentemperatur. Ergänzt wird das System durch sechs sogenannte Dendrometer – hochpräzise Messgeräte, die das Wachstum sowie minimale Dehnungsverhalten der Baumstämme minutengenau aufzeichnen.
Die Bodenfeuchte zählt zu den wichtigsten Faktoren für gesundes Pflanzenwachstum. Anhaltende Trockenheit bedeutet für Stadtbäume erheblichen Stress, schwächt ihre Vitalität und macht sie anfälliger für Krankheiten und Schädlinge.
Mit den neuen Messdaten können die Stadtgärtner künftig noch gezielter planen, welcher Baum wann und wie viel Wasser benötigt. Ziel ist eine bedarfsgerechte und ressourcenschonende Bewässerung, von der insbesondere junge Bäume profitieren. Wasser als wertvolle Ressource soll dadurch effizient und nachhaltig eingesetzt werden.
In Kombination mit einer vorausschauenden Auswahl vielfältiger und klimarobuster Baumarten sowie einer optimalen Pflege trägt die neue Technik dazu bei, den Anwachserfolg der Stadtbäume langfristig zu sichern. So bleibt Bamberg auch künftig von vitalen, gesunden und verkehrssicheren Bäumen geprägt.
Ermöglicht wurde das Projekt durch die Unterstützung des Bamberger Smart-City-Projekts BaKIM (BaumKIMensch). Das Vorhaben zeigt beispielhaft, wie moderne Technologie konkret zum Umwelt- und Klimaschutz beiträgt und gleichzeitig den Bürgerinnen und Bürgern direkt zugutekommt.
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Alle sind eingeladen, Ideen einzubringen
Wie soll die Bamberg-App weiterentwickelt werden?
Seit 1. April steht die Bamberg-App zum Download bereit. Jetzt sind alle eingeladen, Ideen einzubringen, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Nach nur eineinhalb Monaten haben bereits rund 2000 Personen die Bamberg-App auf ihren Smartphones installiert und haben erste Eindrücke gesammelt. Nun bittet das Programm Smart City um Rückmeldung zu den Inhalten und den Funktionen der App: Was gefällt gut, was fehlt? Wie leicht fällt die Nutzung und durch was wird sie vielleicht erschwert? Was sollte bei der Weiterentwicklung unbedingt berücksichtigt werden und warum?
Wer sich gerne einbringen will, kann bis zum 21. Juni 2026 zwei Beteiligungsformate nutzen: zum einen eine Online-Umfrage, zum anderen ein Diskussionsforum auf der städtischen Beteiligungsplattform www.bamberg-gestalten.de. Die Online-Umfrage besteht aus 26 Fragen und lässt sich in unter zehn Minuten bewältigen. Sie kann ohne Anmeldung und auf Wunsch anonym ausgefüllt werden.
Die Teilnahme an der Diskussion erfordert zunächst eine Anmeldung bis zum 1. Juni 2026. Vor dem Start am 8. Juni 2026 erhalten alle Angemeldeten per E‑Mail einen Einladungslink zu einer geschlossenen Gruppe auf bamberg-gestalten. Für den Beitritt ist eine Registrierung auf bamberg-gestalten nötig.
Doppelter Nutzen der Gruppendiskussion
Die Diskussion auf bamberg-gestalten dient einem weiteren Zweck: Im Rahmen des EU-Projekts „AI4Deliberation“ soll getestet werden, inwiefern Künstliche Intelligenz Beteiligungsprozesse vereinfachen und unterstützen kann. Eine KI soll hierfür Themen und Diskussionen zusammenfassen, damit die Menschen schnell einen Überblick über die Beteiligungsprozesse bekommen. Außerdem soll sie unangemessene Sprache erkennen und filtern. Die Diskussion auf bamberg-gestalten bietet einen ersten Testlauf für das Projekt.
Teilnehmen lohnt sich
Abgesehen von der Möglichkeit, die Weiterentwicklung der Bamberg-App mitzugestalten, lockt auch noch ein Gewinn: Unter allen Teilnehmenden der Umfrage beziehungsweise der Gruppendiskussion wird je ein Bamberg-Gutschein über 30 Euro verlost. Für die Teilnahme muss dann bei der Umfrage freiwillig eine E‑Mail-Adresse angegeben werden. Die Gewinnerinnen oder der Gewinner werden Anfang Juli benachrichtigt.
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Bayerns Staatsminister für Digitales Dr. Fabian Mehring besucht Smart City Bamberg
BaKIM-Webapplikation gestartet
Ein bedeutender Meilenstein für digitale Innovation und nachhaltigen Umweltschutz: Nach vier Jahren intensiver Forschung und Entwicklung ist die Webapplikation des Projekts BaKIM (Baum, Künstliche Intelligenz, Mensch) offiziell online. Anlässlich des Launches begrüßte die Stadt Bamberg den Bayerischen Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring, im Musikpavillon im Bamberger Hain. Der Pavillon ist ein symbolträchtiger Ort mitten im Bestand der Bäume, die durch BaKIM geschützt werden sollen.
Die Webapplikation BaKIM (abrufbar unter bakim.bamberg.de) nutzt modernste Verfahren von Künstlicher Intelligenz, um hochauflösende Drohnenluftbilder automatisiert auszuwerten. Dabei erkennt das System Einzelbäume, bestimmt Baumgattungen und analysiert deren Vitalität. Auch Schäden wie etwa Mistelbefall werden zuverlässig identifiziert. Försterinnen und Förster sowie Baumpflegerinnen und Baumpfleger erhalten so ein nützliches Werkzeug, mit dem sich große Flächen schnell, effizient und ohne lokale Softwareinstallation direkt im Browser analysieren lassen.
Modulare Architektur sorgt für vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Ein besonderer Fokus liegt auf der modularen Architektur der Anwendung: BaKIM ist als erweiterbare Plattform konzipiert, die künftig um zusätzliche Funktionen im Bereich Biomonitoring ergänzt werden kann. Auch neue serverseitige Auswertungsmodule für Befliegungsdaten – etwa zur Gebäudeerkennung – sind perspektivisch integrierbar. Damit schafft das Projekt eine zukunftsfähige Grundlage für kommunale Fernerkundung.
Das Projekt wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales im Rahmen der Förderung „Kommunal? Digital!“ mit rund 450.000 Euro gefördert. Dass von diesen Fördermitteln zukünftig auch Kommunen in ganz Deutschland profitieren können, ist eines der Hauptthemen beim Besuch von Staatsminister Dr. Fabian Mehring. „Innovative digitale Lösungen sind ein zentraler Schlüssel für mehr Klimaresilienz – das zeigt das Modellprojekt BaKIM in Bamberg eindrucksvoll“, betonte der Bayerische Staatsminister für Digitales. „Die Digitalisierung kommt dabei nicht nur den Bäumen zugute, sondern erleichtert auch Förstern und Baumpflegern ihre tägliche Arbeit. Das ist bundesweit einmalig und zeigt: KI und Co. sind längst kein Schreckgespenst aus der Zukunft mehr, sondern ein konkreter Problemlöser in der Gegenwart.“
Kooperation von Universität, Stadt Bamberg und Smart City
Diesen Meilenstein konnte das Projekt erst durch die enge Zusammenarbeit zwischen Smart City Bamberg, der Universität Bamberg sowie der städtischen Forstverwaltung erreichen. Maßgeblich beteiligt waren unter anderem Johannes Hölzel (Bamberger Forstamt), Prof. Dr. Ute Schmid (Universität Bamberg) sowie Jonas Troles und Sascha Götz (Smart City Bamberg).
Gefördert wurde das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Digitales im Rahmen des Programms „Kommunal? Digital!“ sowie durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Kontext der Modellprojekte Smart Cities. Ziel dieser Förderinitiativen ist es, digitale und nachhaltige Lösungen mit Modellcharakter zu entwickeln und diese als Best-Practice-Beispiele für andere Städte und Kommunen verfügbar zu machen.
Weitere Informationen zu diesem und anderen Smart City-Projekten sin unter www.smartcity.bamberg.de zu finden.
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Infoveranstaltung zu drei digitalen Anwendungen
Smart informiert auf dem Maxplatz
Der Schriftzug auf dem leuchtend-bunten Stadtbus auf dem Maxplatz gab erste Hinweise: „Gemeinsam machen wir Bamberg smart.“ Vor der Kulisse dieses Busses wurden drei neue Anwendungen von Smart City Bamberg auf dem Maxplatz präsentiert, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Vielleicht kam der Spruch der einen oder dem anderen bereits bekannt vor, dient er doch seit über fünf Jahren als Slogan des Programms Smart City der Stadt Bamberg. Hier werden im Rahmen des Bundesförderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ digitale Anwendungen für Städte und Kommunen entwickelt. Am 1. April 2026 erreichte Smart City Bamberg gleich drei Meilensteine – und diese wurde auf dem Maxplatz präsentiert.
Vor der Kulisse des Stadtbusses in den Farben von Smart City Bamberg fand eine Infoveranstaltung zu drei digitalen Anwendungen statt, die an diesem Tag veröffentlicht wurden: die Bamberg-App, die Engagementplattform „Bamberg-Miteinander.de“ und die Raum- und Materialplattform „BamBörsla“. An drei Ständen standen Mitarbeitende bereit, um über die Anwendungen zu informieren, Fragen zu beantworten und sie auf Laptop und Handy direkt zu präsentieren.
Zwischen 13 und 18 Uhr kamen rund 120 Personen an die Stände, davon etwa 70 Erwachsene, die mehr wissen wollten. In den Gesprächen wurde schnell klar, dass die Anwendungen gefragt sind: Ob die Bündelung nützlicher Informationen in der Bamberg-App, die digitale Koordination von ehrenamtlichem Engagement auf Bamberg-Miteinander.de, oder das Aus- und Verleihen ungenutzter Dinge oder leerstehender Räume – (mindestens) eines dieser drei Themen stieß immer auf Interesse.
Anwendungen ab sofort nutzbar
Alle drei Anwendungen können seit dem 1. April 2026 kostenlos genutzt werden. Die Bamberg-App kann entweder in den gängigen App-Stores auf das eigene Mobiltelefon heruntergeladen oder im Browser unter www.app.bamberg.de aufgerufen werden. Die Engagementplattform steht unter www.bamberg-miteinander.de und die Raum- und Materialplattform unter www.bamboersla.bamberg.de zur Verfügung.
Weitere Informationen sind außerdem unter www.smartcity.bamberg.de zu finden.
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Ab April 2026 stehen neue Apps bereit
Drei Lösungen für ein smartes Bamberg
Jetzt wird „Smart City“ für alle Menschen in Bamberg greifbar. Mit der Bamberg-App sowie einer Engagement- und einer Ressourcen-Plattform startet das Digitalisierungsprogramm der Stadt Bamberg im April richtig durch, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Die digitalen Anwendungen für Smartphone und Internetbrowser wurden seit April 2023 entwickelt. Sie entstanden im Rahmen des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. „Ob Privatperson, Kulturszene, Verein oder neu gegründete Initiative: Viele werden von den innovativen Anwendungen profitieren“, erklärt Digitalisierungsreferent Dr. Stefan Goller.
Den offiziellen Startschuss gab es am Donnerstag, 26. März 2026, im Stadt:Raum, als Dr. Goller, Smart-City-Programmleiter Sascha Götz und Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner die drei Anwendungen symbolisch in Betrieb nahmen. „Dank Smart City sind hier ganz hervorragende digitale Lösungen entstanden. Ich kann nur jedem Menschen in Bamberg empfehlen, diese selbst einmal auszuprobieren“, erklärte Metzner bei diesem Termin.
Die Bamberg-App – Unsere Stadt auf einen Blick
Eine zentrale Anwendung, die digitale Services der Stadtverwaltung und nützliche Informationen zum Leben in Bamberg bündelt. Die Bamberg-App lässt sich personalisieren, sodass sie nur das anzeigt, was den Nutzerinnen und Nutzern wichtig ist, beispielsweise Neuigkeiten aus dem Rathaus, Entsorgungstermine für die eigene Adresse oder Veranstaltungen. „Von vielen wurde eine solche Stadt-App gefordert, nun gibt es sie endlich“, freut sich Sascha Götz. „Die Bamberg-App hat viel zu bieten! Ein besonderes Highlight ist die Funktion ‚Dein Bamberg‘: Eine Karte, in die die Menschen Geheimtipps eintragen können. Ob Wickelplatz oder barrierefreie Toilette, Hofflohmarkt oder Straßenkonzert, eine Bank im Grünen oder Schlittenwiese!“
Bamberg-Miteinander.de – Deine Plattform zum Mitwirken
Engagement in Bamberg zu stärken, darum geht es bei Bamberg-Miteinander.de. Die Plattform ermöglicht Vereinen und Initiativen, sich zu präsentieren und von denen gefunden zu werden, die sich gerne engagieren würden. Ein Mitwirk-O-Mat hilft Unentschlossenen dabei, die passende Gruppe für sich zu finden. Auch können neue Gruppen gegründet werden, um sich gemeinsam für etwas einzusetzen. Zudem bietet Bamberg-Miteinander.de nützliche Werkzeuge zur Zusammenarbeit, unter anderem Chats und Videokonferenzen, das Teilen und gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten oder auch eine Funktion für Projektmanagement. „Statt schwerer Ordnersammlungen, unübersichtlicher E‑Mail-Absprachen oder unsicherer Messengerdienste bietet Bamberg-Miteinander.de eine zentrale, sichere Arbeitsumgebung“, erklärt Michael Memmel, Projektleiter und Leiter des Amts für Bürgerbeteiligung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. „Dort können die Aktivitäten der Gruppe bestmöglich koordiniert werden!“
BamBörsla – Miteinander teilen in Bamberg
Bei der Raum- und Materialplattform BamBörsla geht es nicht um Kauf und Verkauf, sondern um temporäres Teilen, Gemeinschaft und ein lebendiges Bamberg. Die leerstehende Ladenfläche, die zwischenzeitlich als Pop-Up Galerie oder Kursraum umgenutzt wird. Das Vereinsheim, das für Privatfeiern oder Veranstaltungen gebucht wird. Die Audioanlage, die für das Benefizkonzert ausgeliehen wird. Oder die spezielle Säge, die der Hobby-Handwerker für ein Projekt borgt. „Die Beispiele, wer wie vom BamBörsla profitieren kann, sind grenzenlos“, meint Annika Hoffmann, Projektleiterin im Amt für Inklusion, „Vieles, das nur punktuell gebraucht wird, gibt es schon und verstaubt ungenutzt im Keller. Auch Räume stehen leer, obwohl gerade die Ehrenamts- und Kulturszene sie dringend benötigen würden. Hier bringt das BamBörsla Bedarf und Vorhandenes, also Angebot und Nachfrage zusammen!“
Erfolge zunehmend sichtbar
Die Anwendungen wurden nicht als fertige Lösungen kommerzieller Anbieter eingekauft, sondern in Open Source entwickelt. Das bedeutet, dass der Code veröffentlicht wird, sodass andere ihn nutzen oder auch weiterentwickeln können. Durch den Einsatz dieser Anwendungen werden Kommunen wie Bamberg unabhängiger von teuren Lizenzprodukten und können die Sicherheit ihrer Daten selbst im Blick behalten. „Ich habe das Programm Smart City mit auf den Weg gebracht und stets unterstützt, weil ich dessen Wert erkannt habe“, betont Oberbürgermeister Andreas Starke, „für andere Kommunen, die diese Lösungen bei sich einsetzen können, aber allen voran für die Bamberger Stadtgesellschaft. Es ist toll, dass die Früchte dieser Arbeit zunehmend für alle sichtbar und spürbar werden!“
Dabei sind die im April veröffentlichten Plattformen Bamberg-App, Bamberg-Miteinander.de und das BamBörsla nicht die einzigen Erfolge, die das Programm Smart City Bamberg verzeichnen darf: Schon im Juni 2025 wurde das Ferienportal des Jugendamts von Grund auf neu gebaut und optimiert. Auch die BamBoards, interaktive Bildschirmstelen, wurden bereits 2023 in einer ersten Version umgesetzt, dann weiterentwickelt und bieten nun an mittlerweile zehn Standorten schnellen Zugang zu nützlichen Informationen. In den kommenden eineinhalb Jahren werden noch weitere, spannende digitale Lösungen folgen. Mehr Informationen sind zu finden unter www.smartcity.bamberg.de
Infoveranstaltung
Am 1. April 2026 findet zwischen 13 und 18 Uhr eine Informationsveranstaltung zu den drei Anwendungen auf dem Maxplatz statt. An drei Ständen stehen Mitarbeitende vom Programm Smart City bereit, um Fragen zu den Anwendungen beantworten oder diese direkt am Laptop oder Handy vorzustellen.
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Smart-City-Pilotprojekt in Bamberg wird weiter ausgebaut
Digitale Sensoren unterstützen Klimaanpassung beim Stadtgrün
In Bamberg wird die digitale Unterstützung für klimaangepasstes Stadtgrün weiter ausgebaut. Im Oktober wurden im Stadtgebiet zusätzliche digitale Sensoren zur Messung der Bodenfeuchte, des Stammdurchmessers und lokaler Wetterdaten installiert, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Damit wird das bestehende System auf 39 Messpunkte erweitert. Die Messstellen erfassen kontinuierlich Daten zu Bodenfeuchte, Temperatur, Windgeschwindigkeit und Baumwachstum, die anschließend in digitale Modelle einfließen. Auf dieser Grundlage können Bewässerungsmaßnahmen bedarfsgerecht und ressourcenschonend geplant werden, sodass Wasserverbrauch, Transportaufwand und Pflegekosten reduziert werden.
„Mit der neuen Sensorik erhalten wir erstmals einen detaillierten Einblick, wie sich Bodenfeuchte, Baumwachstum und Witterung an unseren Standorten gegenseitig beeinflussen. Das hilft uns, Bewässerung und Pflege noch zielgerichteter zu steuern“, erklärt Michael Weber, der bei Bamberg Service für die Baumpflege zuständig ist.
Die Sensoren wurden im Rahmen des Projekts BaKIM beschafft, in welchem Baumbestände mit Drohnen beflogen werden. Aus den gesammelten Daten werden mit Hilfe verschiedener Methoden der Künstlichen Intelligenz detaillierte Informationen zu Anzahl, Art und Gesundheit der überflogenen Bäume in Stadt und Forst gewonnen. Die Sensoren helfen, die Vorhersagen der in BaKIM eingesetzten Methoden der Künstlichen Intelligenz zu kontrollieren und langfristig zu verbessern.
Die Sensorik und App, die in Bamberg zum Einsatz kommen, wurden ursprünglich im Förderprojekt „StadtGrünDigital“ der Stadt Erlangen entwickelt. Sie ergänzen die in Bamberg bereits eingesetzten Werkzeuge So ist neben den bestehenden drei Wetterstationen eine weitere in Vorbereitung. Und auch die Dendrometer-Messungen, mit denen die Entwicklung von Umfang und Höhe von Bäumen gemessen werden können, baut Bamberg weiter aus Zu den vier bereits installierten Geräten kommen demnächst noch drei weitere hinzu.
„All diese Technik wird uns im Sommerhalbjahr ermöglichen, unsere Bäume noch effizienter und ressourcenschonender zu bewässern. Wir können gezielter handeln, Wasser und Arbeitszeit sparen und die Gesundheit unserer jungen Stadtbäume nachhaltig sichern“, freut sich auch Michael Böhm, Abteilungsleiter für die Grünanlagen und Friedhöfe bei Bamberg Service.
Und auch das Programm Smart City Bamberg profitiert. „Durch den Erfahrungsaustausch und die Übertragung der Lösung aus Erlangen können wir Kosten sparen und so noch mehr Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Budget der Smart City Bamberg ziehen“, ergänzt Sascha Götz, der Programmleiter von Smart Bamberg.
Die Projekte
BaKIM und StadtGrünDigital werden in der Förderlinie KommunalDigital! des Bayerischen Staatsministerium für Digitales gefördert. Der enge Austausch entstand durch die Vernetzungsformate die Bayern Innovativ innerhalb der Förderung koordinierte. Die Friedrich-Alexander-Universität-Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Lehrstuhl für Kognitive Systeme an der Universität Bamberg entwickelten in den jeweiligen Projekten die neuen Lösungen. Seit Januar 2025 wird die Weiterentwicklung von BaKIM im Programm Smart City Bamberg der Stadt fortgeführt. Gefördert wird Smart City Bamberg in der Förderlinie Modellprojekte Smart City vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
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Veranstaltungsreihe hat viele Menschen in den Stadtteilen erreicht
Smart im Quartier: Wie Digitalisierung jenseits des Stadtzentrums ankommt
Im Sommer 2024 entstand eine Idee: Smart City Bamberg sollte nicht nur im Stadtzentrum, sondern auch in den verschiedenen Stadtteilen erlebbar werden – die Smarte Woche war geboren! Den Auftakt machte Bamberg-Südwest im März 2025, im Juni folgte dann Bamberg-Ost. Mit der dritten Smarten Woche vom 20. bis 24. Oktober in der Gereuth und Wunderburg hat diese Veranstaltungsreihe nun ein Ende gefunden. Die Stadt Bamberg blickt zurück und fragt, was bleibt.
Ziel der Smarten Wochen war nicht nur, die Projekte von Smart City Bamberg zu den Menschen zu bringen. Es galt vielmehr, Angebote zu schaffen, sich mit Digitalisierung an sich auseinanderzusetzen. So sollten eventuelle Hemmungen und Vorbehalte abgebaut und gezeigt werden, dass Digitalisierung, wenn sie klug eingesetzt wird, viele Vorteile mit sich bringt. Dass sie uns im Alltag schon jetzt an vielen Stellen, auch unbewusst, umgibt. Und dass sie den Allermeisten nützen kann, direkt und indirekt.
Ein buntes Programm für verschiedene Zielgruppen
Zusammen mit Partnereinrichtungen vor Ort, allen voran den Stadtteilbüros und Jugendzentren, wurde für jede Smarte Woche ein eigenes Programm entwickelt. Dieses bezog zum einen bestehende Formate vor Ort ein, welche Smart City Bamberg mit digitalen Inhalten bespielte. Zum anderen gab es Programmpunkte, die eigens für die Smarten Wochen angeboten wurden. Es entstand ein Programm, das verschiedene Zielgruppen adressierte, für Jung und Alt und alles dazwischen!
So gab es bei allen Smarten Wochen beispielsweise Gedächtnistrainings für die ältere Generation, spannende Technik-Workshops bei den Kinder- und Jugendtreffs sowie informative Projektvorstellungen und jeweils einen Smart Talk, die bewährte Podiumsdiskussion zu digitalen Fragestellungen.
Über 500 Teilnehmende bei den Smarten Wochen
Für das Programm Smart City Bamberg waren die Smarten Wochen ein großer Erfolg! Insgesamt kamen 501 Teilnehmende zu den Smarten Wochen: 153 nach Südwest, 209 nach Ost und 139 in die Gereuth-Wunderburg. Im direkten Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern konnten viele Fragen geklärt, aber auch Bedenken geteilt und mitunter abgebaut werden. Es wurde über die Bedürfnisse nach Datenschutz, einen gesunden Umgang mit digitalen und sozialen Medien oder auch die Bedeutung von Digitalisierung im Gesundheitswesen diskutiert. Gleichzeitig wurde der Nutzen eines Digitalen Zwillings für den Erhalt Bambergs oder einer Künstlichen Intelligenz für die Pflege der Bamberger Baumbestände für viele verständlicher. Die Bamberg-App und die Engagement-Plattform „Bamberg-Miteinander“ bekamen besondere Aufmerksamkeit, sind sie doch die Projekte, die im Frühjahr 2026 für die Menschen in Bamberg bereitgestellt werden.
Smarte Wochen 2025 – was bleibt?
Die Smarten Wochen 2025 haben gezeigt, dass die Informationen und der Austausch zu Digitalisierung flächendeckend stattfinden müssen. Es gilt, Menschen in ganz Bamberg dazu abzuholen, und das nicht (nur) im Stadtzentrum, sondern dort, wo sie leben. Auch wenn zunächst keine weiteren Smarten Wochen mehr geplant sind, sollen auch in Zukunft Informations- und Beteiligungsveranstaltungen zu Smart City Bamberg in den verschiedenen Stadtteilen stattfinden. Informationen dazu sind hier zu finden.