Glo­cken­ge­nuss im Innen­hof mit Blick auf die West­fas­sa­de am 14. Dezember

Glo­cken des Micha­els­klos­ters läu­ten erst­mals wie­der nach der Sanierung

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Glocken
Christoph Bierlein (Immobilienmanagement), Robert Zenger (Immobilienmanagement), Oberbürgermeister Andreas Starke, Rudolf Spangel (Immobilienmanagement), Stiftungsreferent Betram Felix, Sabine Pätzold-Pflauger (Kämmereiamt), Claudia Schelbert (Kämmereiamt), Christoph Schulz (Kämmereiamt, v.l.n.r.:) vor dem gerüstfreien Westwerk. Foto: Bürgerspitalstiftung Bamberg, Lara Müller
Zum ers­ten Mal nach über 400 Jah­ren wer­den alle elf Glo­cken des Klos­ters St. Micha­el gemein­sam erklin­gen. Dies wird am 14. Dezem­ber ab 16.30 Uhr der Fall sein, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Sechs neue Glo­cken ergän­zen das his­to­ri­sche Geläut aus fünf bestehen­den Glo­cken. Ihr vol­ler Klang wird am drit­ten Advent in Bam­berg zu hören zu sein. Damit schließt sich eine klang­li­che Lücke, die seit einem ver­hee­ren­den Brand im Jahr 1610 bestand. Mit die­sem beson­de­ren Ereig­nis geht die Gene­ral­sa­nie­rung der ehe­ma­li­gen Abtei­kir­che in die fina­le Pha­se. Die Gerüs­te an der West- und Süd­fas­sa­de wur­den kürz­lich abge­baut. Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke zeig­te sich beim Orts­be­such am Frei­tag beein­druckt: „Wir bli­cken schon gespannt auf das bevor­ste­hen­de, beson­de­re Ereig­nis des Glo­cken­läu­tens. Bereits jetzt kann sich die Öffent­lich­keit an der frisch sanier­ten, leuch­ten­den Fas­sa­de erfreu­en – auch, wenn die Son­ne nicht scheint.“

Den Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­gern ist eben­falls auf­ge­fal­len, dass der Micha­els­berg wie­der strahlt. Sie bli­cken auf die Süd­sei­te mit Sei­ten­schiff oder sehen die frei­en Tür­me des West­werks von der Reg­nitz aus. Die Ost- und Nord­fas­sa­de müs­sen dage­gen noch eine Wei­le für die rest­li­chen Restau­rie­rungs­ar­bei­ten ein­ge­rüs­tet bleiben.


Pro­gramm am drit­ten Advent

Wer sich den Fort­schritt an der ehe­ma­li­gen Bene­dik­ti­ner­ab­tei genau­er anse­hen und an einem beson­de­ren Klang-Erleb­nis teil­ha­ben möch­te, soll­te sich den 14. Dezem­ber mer­ken: Ab 16.30 wird jede der elf Glo­cken zunächst ein­zeln läu­ten – für drei Minu­ten, jede vier­tel Stun­de. Los geht’s der Rei­he nach von der kleins­ten bis zur größ­ten Glo­cke mit dem Namen „St. Micha­el“. Danach erklin­gen alle elf Glo­cken gemein­sam. Vor dem Stifts­la­den kön­nen sich die Inter­es­sier­ten bei einem Glas Glüh­wein und alko­hol­frei­em Punsch warm­hal­ten, den neu­en wohl­ge­stimm­ten Tönen lau­schen und die vom Gerüst befrei­te West­fas­sa­de der ehe­ma­li­gen Klos­ter­kir­che in ihrem neu­en Glanz bewun­dern. Die Bevöl­ke­rung ist herz­lich eingeladen.


Fina­le Glo­cken-Tests laufen

Bereits am ver­gan­ge­nen Frei­tag und in der kom­men­den Woche wer­den die Glo­cken für die fina­len Mes­sun­gen von den Fach­fir­men und Inge­nieu­ren das ers­te Mal getes­tet und ein­ge­stellt. Die Schwin­gungs­mes­sun­gen wer­den zuerst mit jeder Glo­cke ein­zeln durch­ge­führt Danach wer­den alle Glo­cken im Dach­rei­ter (zwei Glo­cken) bezie­hungs­wei­se im Nord­turm (sechs Glo­cken) bezie­hungs­wei­se im Süd­turm (drei Glo­cken) jeweils zusam­men geläu­tet. Zum Ende ertönt das gesam­te Ple­num aller Glo­cken, um auch die­sen Klang wohl mehr­fach zu testen.

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