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Bamberg - Page 2

Letz­te Pflan­zung von Wild­ge­höl­zen mit Schulklassen

Bald ist der Hei­del­steig-Park fertig

Bei einem abschlie­ßen­den Gemein­schafts­pro­jekt wur­den im Hei­del­steig-Park zusam­men mit Schul­klas­sen aus der Montesso­ri-Schu­le und der benach­bar­ten Hei­del­steig-Schu­le ver­schie­de­ne Wild­ge­höl­zar­ten gepflanzt, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Jetzt freu­en sich alle auf das nahen­de Früh­jahr. Dann kann der neue Park erst­mals in sei­ner vol­len Pracht erlebt werden.

Das Pro­jekt ist bei­spiel­haft für die Ent­ste­hung des Parks. Ver­teilt über das gan­ze ver­gan­ge­ne Jahr wur­de gemein­sam mit Schu­len, ehren­amt­lich Enga­gier­ten und Ver­ei­nen die Flä­che an der Feld­kir­chen­stra­ße und am Hei­del­steig gestal­tet. So sind viel­fäl­ti­ge Pro­jek­te im Bereich Bil­dung, Arten- und Kli­ma­schutz und zur Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät entstanden.

Um die ver­schie­de­nen Pro­jek­te erleb­bar und zugäng­lich für alle zu machen, wur­de zudem ein neu­es Wege­sys­tem anstel­le des alten Tram­pel­pfads erstellt. Zusätz­lich ange­leg­te Wild­blu­men-Schot­ter­we­ge fügen sich naht­los in das Kon­zept des Hei­del­steig-Parks ein. Indem die Rän­der des Weges ange­sät wur­den, bleibt je nach Nut­zungs­druck der Weg bestehen oder wächst an den Stel­len, die nicht belau­fen wer­den, wie­der zu.

Gezeigt hat sich, dass der Park rege genutzt wird. Dies führt aller­dings zu einem erhöh­ten Müll­auf­kom­men. Des­halb wer­den zu Beginn des Jah­res wei­te­re Müll­ei­mer auf der Grün­flä­che installiert.

Das Pro­jekt­team Mit­Mach­Kli­ma bedankt sich herz­lich bei allen Betei­lig­ten: Ehren­amt­li­che, Ver­ei­ne, Schu­len, Poli­ti­ke­rin­nen und Poli­ti­ker wie auch städ­ti­sche Fachäm­ter. Ohne deren Unter­stüt­zung wäre der Hei­del­steig-Park nicht ver­wirk­licht wor­den. Die Maß­nah­me wur­de aus För­der­gel­dern des Pro­jek­tes Mit­Mach­Kli­ma des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz in Zusam­men­ar­beit mit Bam­berg Ser­vice rea­li­siert. Sie leis­tet einen wert­vol­len Bei­trag zur Kli­ma­an­pas­sung in der Stadt Bamberg. 

Inves­tor stellt im Rat­haus neu­en Pro­jekt-Part­ner vor

Posi­ti­ve Signa­le für den „EcoS­qua­re“

Das Bau­pro­jekt „EcoS­qua­re“ an der Anna­stra­ße /​am Pfis­ter­berg steht vor einer Vita­li­sie­rung. Die­sen Ein­druck ver­mit­tel­te Inves­tor Dr. Tho­mas Ban­ning bei einem Gespräch im Rat­haus am Max­platz mit Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke und Ver­tre­tern der Stadt­ver­wal­tung, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Gemein­sam mit einem neu­en Pro­jekt-Part­ner skiz­zier­te er Ansät­ze für die Umset­zung des ambi­tio­nier­ten Vor­ha­bens. Ent­ste­hen soll ein nach­hal­ti­ges Stadt­quar­tier für Woh­nen und Gewer­be. „Wir begrü­ßen die posi­ti­ven Signa­le des Inves­tors und ste­hen den neu­en Ideen auf­ge­schlos­sen gegen­über“, erklär­te OB Star­ke im Anschluss an den Aus­tausch. Im Rah­men des Neu­jahrs­emp­fangs der Stadt Bam­berg am Sams­tag hat Star­ke eine Koope­ra­ti­on zwi­schen dem bis­he­ri­gen Inves­tor und einem neu­en Part­ner angekündigt.

Die Stadt­ver­wal­tung wird nun ein­ge­hend prü­fen, wel­che recht­li­chen und städ­te­bau­li­chen Aus­wir­kun­gen die ange­dach­ten Anpas­sun­gen haben wer­den und dazu im engen Aus­tausch mit den Inves­to­ren blei­ben. „Die Stadt Bam­berg wird das Pro­jekt „EcoS­qua­re“ wei­ter­hin kon­struk­tiv beglei­ten und unter­stüt­zen. Unser Ziel ist es, dass in der Bau­gru­be am Pfis­ter­berg bald wie­der Krä­ne und Bag­ger ihren Betrieb auf­neh­men“, betont der OB. Schon für Febru­ar wur­den die nächs­ten Ter­mi­ne für detail­lier­te Abspra­chen vereinbart.

Mit Zuver­sicht und Zusam­men­halt Bam­berg gestalten

Neu­jahrs­emp­fang der Stadt Bamberg

Bis zu sei­ner Ver­ab­schie­dung Ende April wird Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke noch ent­schei­den­de Wei­chen für die Ent­wick­lung Bam­bergs stel­len. Beim Neu­jahrs­emp­fang am Sams­tag in der Kon­zert- und Kon­gress­hal­le for­der­te er die Bür­ger­schaft auf, bei der Kom­mu­nal­wahl am 8. März vom Wahl­recht Gebrauch zu machen.

„Gehen Sie wäh­len, stär­ken Sie die Demo­kra­tie und stär­ken Sie mit Ihrer Aus­wahl die Demo­kra­ten in der Demo­kra­tie!“ Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid war es vor­be­hal­ten, in sei­ner Fest­re­de die 20-jäh­ri­ge Amts­zeit Star­kes Revue pas­sie­ren zu lassen. 

Der OB recht­fer­tig­te das Ver­hand­lungs­er­geb­nis, das mit dem Frei­staat über die Zukunft des Anker­zen­trums erzielt wur­de. Mit dem Erwerb des Gelän­des kom­me die Stadt Bam­berg in die kom­for­ta­ble Situa­ti­on, in zehn Jah­ren über die künf­ti­ge Gestal­tung selbst ent­schei­den zu kön­nen. Die Lösung sei geeig­net, den sozia­len Frie­den zu sichern: „Wir stär­ken den Inter­es­sens­aus­gleich, weil nie­mand gegen­ein­an­der aus­ge­spielt wird.“ Und wei­ter: „Das ist der Auf­trag von Poli­tik. Einem Ziel, einem Leit­bild der Stadt zu fol­gen und die­ses Bild zum Maß­stab des Han­delns zu machen. Lebens­qua­li­tät her­stel­len, damit sich die Men­schen sicher und behü­tet füh­len. Damit die Infra­struk­tur passt. Damit genü­gend Jobs für alle da sind und kul­tu­rel­le Viel­falt herrscht. Ein Auf­trag, der weit über den Tag hin­aus reicht, auch über den Wahltag.“


Mehr Frau­en in geho­be­nen Positionen

Star­ke beleuch­te­te in sei­ner Rede etli­che wei­te­re The­men, die für die Stadt­ent­wick­lung bedeut­sam sind. Allen vor­an die „sehn­lichst erwar­te­te“ Wie­der­eröff­nung von St. Micha­el, ter­mi­niert auf den 25. April. Beim Neu­jahrs­emp­fang 2025 for­der­te Fest­red­ne­rin Prof. Dr. Jut­ta All­men­din­ger, Frau­en im Beruf zu för­dern. Hier mel­de­te der OB für die Stadt­ver­wal­tung Voll­zug. Mit der Beru­fung von Anne­gret Mich­ler als Bau­re­fe­ren­tin sind die Refe­rats­lei­tun­gen pari­tä­tisch besetzt. Auch auf Amts­lei­ter-Ebe­ne wur­den mehr Frau­en als Män­ner ein­ge­stellt. Der OB kün­dig­te für den 3. Febru­ar den Besuch von Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Boris Pis­to­ri­us an. The­ma wird das Muna-Gelän­de sein. Signa­le der Bun­des­wehr las­sen dar­auf schlie­ßen, dass sie offen ist für Ansprü­che der Stadt Bamberg.


Neu­er Part­ner beim Pro­jekt „Eco-Squa­re“

Mit dem „zwin­gend not­wen­di­gen“ Tie­fen­samm­ler ent­lang des Main-Donau-Kanals wer­den meh­re­re Zie­le ver­folgt: der Gewäs­ser­schutz, die Ent­las­tung des vor­han­de­nen Kanal­net­zes und die Ver­hin­de­rung der Über­flu­tung von Bahn­un­ter­füh­run­gen. Beim Pro­jekt „Eco-Squa­re“ kün­dig­te der OB eine Koope­ra­ti­on zwi­schen dem bis­he­ri­gen Inves­tor und einem neu­en Part­ner an. Tei­le des ehe­ma­li­gen Kar­stadt-Gebäu­des am Max­platz soll­ten von der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät für Leh­re und For­schung ange­mie­tet wer­den. Dank der „Kita-Offen­si­ve“ ist es gelun­gen, im Kin­der­gar­ten­al­ter nahe­zu jeden Bedarf zu decken. „Zei­gen Sie mir eine ver­gleich­ba­re Stadt, die in den letz­ten Jah­ren fast 600 Kita-Plät­ze schaf­fen konn­te“, erklär­te Starke.


Part­ner­schaft mit Mukatschewo

Am 28. Janu­ar wird im Rah­men einer Fest­sit­zung des Stadt­rats die Part­ner­schaft mit der west­ukrai­ni­schen Stadt Mukat­sche­wo besie­gelt. Und am 13. Sep­tem­ber fin­det die bun­des­weit zen­tra­le Eröff­nungs­fei­er zum „Tag des offe­nen Denk­mals“ auf dem Max­platz statt. Mit den Wor­ten „Ich habe mich ent­schlos­sen, nach 20 Jah­ren als Ober­bür­ger­meis­ter nicht mehr anzu­tre­ten. Es war mir immer eine beson­de­re Ehre, für Sie und die Stadt Bam­berg zu arbei­ten. Ich wün­sche Ihnen ein gutes, ein kraft­vol­les und vor allem gesun­des Jahr 2026. Las­sen Sie es uns mit Zuver­sicht und Zusam­men­halt erfolg­reich gestal­ten: Für Bam­berg und für die Men­schen, die hier leben“ ver­ab­schie­de­te sich Star­ke von der Büh­ne. Es dank­te ihm die Zuhö­rer­schaft im voll besetz­ten Joseph-Keil­berth-Saal, indem sie sich von ihren Plät­zen erhob und lang­an­hal­tend applaudierte.


Lob vom Regierungspräsidenten

Lob gab es auch von Regie­rungs­prä­si­dent Flo­ri­an Luder­schmid, dem Fest­red­ner des Neu­jahrs­emp­fangs. Er beschrieb Vor­ge­hens­wei­se des OB so: „Andre­as Star­ke durch­denkt die Din­ge, über­legt dann genau, ob er sich für eine Sache ein­set­zen will, was er dann tut, wenn es sei­ner Stadt Bam­berg von Nut­zen ist, und geht dann mit per­fek­tio­nier­ter Stra­te­gie vor, um sein Ziel zu errei­chen.“ Luder­schmid skiz­zier­te eine Rei­he von Pro­jek­ten, die der OB in sei­ner 20-jäh­ri­gen Amts­zeit anschob und erfolg­reich abschloss, auch dank oft mil­lio­nen­schwe­rer Hil­fe aus Bay­reuth, dem Sitz der Regie­rung von Ober­fran­ken, Mün­chen und Ber­lin: die Sanie­run­gen von Schu­len und der Auf­bau von Plät­zen in Kin­der­ta­ges­stät­ten, die Lan­des­gar­ten­schau mit der nach­hal­ti­gen Schaf­fung von Lebens­räu­men, die Anbin­dung der Bren­ner­stra­ße an den Bahn­hof, die Schaf­fung des Natur­schutz­ge­biets Brei­ten­au, die Ent­wick­lung des Lag­ar­de-Cam­pus, der Bau des vier­ten Bet­ten­turms am Kli­ni­kum und die bau­li­che Auf­wer­tung der Sand­stra­ße, um nur eini­ge Mei­len­stei­ne zu nen­nen. Lob gab es auch für den Käm­me­rer: „Das Team um Bert­ram Felix hat die Finan­zen der Stadt auch in den aktu­ell schwie­ri­gen Zei­ten gut im Griff. Die Stadt Bam­berg kann ver­hal­ten opti­mis­tisch ins neue Jahr blicken.“

Drit­ter Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Metz­ner warb für das Spen­den­pro­jekt: Gesam­melt wur­de für das Pro­jekt „Rück­zugs­RAUM“, das obdach­lo­se Frau­en unter­stützt. Bau­be­ginn für fünf kom­plett aus­ge­stat­te­te Mini-Appar­te­ments wird Mit­te des Jah­res sein. Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp dank­te allen, die am Neu­jahrs­emp­fang mit­ge­wirkt haben, ins­be­son­de­re dem Kam­mer­or­ches­ter der Uni­ver­si­tät Bam­berg unter Lei­tung von Uni­ver­si­täts­mu­sik­di­rek­tor Wil­helm Schmidts für die musi­ka­li­sche Umrah­mung, dem Müt­ter­zen­trum Kän­gu­ruh für die Kin­der­be­treu­ung und der Gebär­den­dol­met­sche­rin Ale­xa Dölle.

DSD wählt frän­ki­sche UNESCO-Welt­erbe­stadt als Aus­tra­gungs­ort für zen­tra­le Eröffnungsfeier

Bun­des­wei­te Eröff­nung des Tags des offe­nen Denk­mals® 2026 in Bamberg

Die bun­des­weit zen­tra­le Eröff­nungs­fei­er des Tags des offe­nen Denk­mals fin­det in die­sem Jahr am 13. Sep­tem­ber auf dem Maxi­mi­li­ans­platz in Bam­berg statt, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Die Deut­sche Stif­tung Denk­mal­schutz (DSD) gab als bun­des­wei­te Koor­di­na­to­rin des größ­ten Kul­tur­events Deutsch­lands die Ent­schei­dung beim gest­ri­gen Pres­se­ter­min im Bam­ber­ger Brü­cken­rat­haus bekannt. Geras Ober­bür­ger­meis­ter Kurt Dan­nen­berg über­reich­te den Staf­fel­stab aus Gera, Eröff­nungs­stadt 2025, per­sön­lich an Andre­as Star­ke, den Ober­bür­ger­meis­ter der frän­ki­schen UNESCO-Welt­erbe­stadt. Damit wird die Eröff­nung des Tags des offe­nen Denk­mals erst­mals seit zehn Jah­ren wie­der in Bay­ern gefeiert.

Die Deut­sche Stif­tung Denk­mal­schutz bringt zahl­rei­che Ange­bo­te für Denk­mal­freun­de mit, dar­un­ter einen inter­ak­ti­ven Markt der Mög­lich­kei­ten mit Akteu­ren der Denk­mal­pfle­ge sowie ein viel­sei­ti­ges Büh­nen­pro­gramm mit hoch­ka­rä­ti­gen Gäs­ten. Cha­rak­te­ris­tisch für die Eröff­nungs­stadt des bun­des­wei­ten Events sind auch die soge­nann­ten Schau­bau­stel­len der DSD, bei denen Besu­che­rin­nen und Besu­cher akti­ven Denk­mal­schutz an aus­ge­wähl­ten För­der­ob­jek­ten der Stif­tung erle­ben dür­fen. Punk­tu­el­le För­de­run­gen sol­cher Maß­nah­men durch die DSD im Rah­men der Eröff­nung sind als Kom­pli­ment für das öffent­li­che und pri­va­te Enga­ge­ment der Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner zu verstehen.

Iko­ni­sche Denk­ma­le wie der Bam­ber­ger Dom, das Brü­cken­rat­haus oder die Alte Hof­hal­tung ste­hen exem­pla­risch für die Viel­falt erhal­tens­wer­ter Bau­wer­ke in Bam­berg. Die Bam­ber­ger Alt­stadt wur­de 1993 auf­grund ihrer außer­ge­wöhn­li­chen his­to­ri­schen Stadt­land­schaft auf die UNESCO-Welt­erbe­lis­te auf­ge­nom­men und zählt zu den größ­ten Flä­chen­denk­ma­len Deutsch­lands. Das über 1.000-jährige Bam­berg ist ein her­vor­ra­gend erhal­te­nes Bei­spiel für eine auf früh­mit­tel­al­ter­li­cher Grund­struk­tur ent­wi­ckel­te mit­tel­eu­ro­päi­sche Stadt. Am Tag des offe­nen Denk­mals erhal­ten Inter­es­sier­te die ein­zig­ar­ti­ge Mög­lich­keit, sonst nicht zugäng­li­che Orte und Alt­be­kann­tes mit neu­em Blick zu ent­de­cken. Unter dem bun­des­wei­ten Mot­to „Netz­WER­KE: Denk­ma­le und Infra­struk­tur“ wer­den auch in Bam­berg vie­le Denk­ma­le ihre Pfor­ten öff­nen und Initia­ti­ven ihre Arbeit vorstellen.

Als Gast­ge­ber der bun­des­wei­ten Eröff­nung des Tags des offe­nen Denk­mals ist Bam­berg ein posi­ti­ves Bei­spiel akti­ver Denk­mal­pfle­ge: Mit der 2003 gegrün­de­ten Stif­tung Welt­kul­tur­er­be Bam­berg unter­stützt die Stadt pri­va­te Eigen­tü­mer und Kul­tur­pro­jek­te nach­hal­tig. Wis­sen­schaft­li­che Exzel­lenz bie­tet seit 2012 der eigen­stän­di­ge Lehr­stuhl für Denk­mal­pfle­ge an der Uni­ver­si­tät Bam­berg, ergänzt durch das Kom­pe­tenz­zen­trum für Denk­mal­wis­sen­schaf­ten und Denk­mal­pfle­ge (KDWT).

„Mit unse­rer rei­chen Denk­mal­land­schaft, der hohen Betei­li­gung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie der lang­jäh­ri­gen Erfah­rung in der Ver­mitt­lung von Bau­kul­tur bie­tet Bam­berg idea­le Vor­aus­set­zun­gen für die bun­des­wei­te Eröff­nungs­ver­an­stal­tung. Wir sind stolz, hier Gast­ge­ber sein zu dür­fen, und freu­en uns auf vie­le Besu­che­rin­nen und Besu­cher am 13. Sep­tem­ber 2026“, betont Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke. Ein beson­de­rer Höhe­punkt für die­ses Jahr: Gleich zwei Denk­mä­ler euro­päi­schen Ran­ges – die ehe­ma­li­ge Abtei­kir­che St. Micha­el und das Schloss Gey­ers­wörth – wer­den nach umfas­sen­den Gene­ral­sa­nie­run­gen wie­der­eröff­net. Die Abtei­kir­che und ande­re Berei­che der ehe­ma­li­gen Klos­ter­an­la­ge wer­den am Tag des offe­nen Denk­mals präsentiert.


Tag des offe­nen Denkmals

Der Tag des offe­nen Denk­mals ist die größ­te Kul­tur­ver­an­stal­tung Deutsch­lands. Seit 1993 wird sie von der Deut­schen Stif­tung Denk­mal­schutz (DSD), die unter der Schirm­herr­schaft des Bun­des­prä­si­den­ten steht, bun­des­weit koor­di­niert. Die DSD ist für das Kon­zept des Akti­ons­tags ver­ant­wort­lich, legt das jähr­li­che Mot­to fest und stellt ein umfas­sen­des Online-Pro­gramm sowie zahl­rei­che kos­ten­lo­se Wer­be­me­di­en zur Ver­fü­gung. Sie unter­stützt die Ver­an­stal­ter mit bun­des­wei­ter Pres­se- und Öffent­lich­keits­ar­beit sowie einem brei­ten Ser­vice­an­ge­bot. Der Tag des offe­nen Denk­mals ist der deut­sche Bei­trag zu den Euro­pean Heri­ta­ge Days. Mit die­sem Tag schafft die pri­va­te Stif­tung gro­ße Auf­merk­sam­keit für die Denk­mal­pfle­ge in Deutsch­land. Vor Ort gestal­tet wird der Tag von unzäh­li­gen Ver­an­stal­tern – von Denk­mal­ei­gen­tü­mern, Ver­ei­nen und Initia­ti­ven bis hin zu haupt­amt­li­chen Denk­mal­pfle­gern –, ohne die die Durch­füh­rung des Tags des offe­nen Denk­mals nicht mög­lich wäre. Der Tag des offe­nen Denk­mals ist eine geschütz­te Mar­ke der Deut­schen Stif­tung Denkmalschutz.

Die App zum Tag des offe­nen Denk­mals® kann ganz­jäh­rig genutzt wer­den, um Neu­es über die DSD zu erfah­ren. Ab August wer­den in jedem Jahr die Events und Denk­ma­le, die Teil des größ­ten Kul­tur­events Deutsch­lands sind, zu fin­den sein. Rou­ten­pla­nung, Favo­ri­ten­lis­te und eine über­sicht­li­che Kar­te run­den die Pla­nung des per­sön­li­chen Akti­ons­tags ab.

Spen­den­über­ga­be der Bam­ber­ger Bürgervereine

Bür­ger­ver­ei­ne unter­stüt­zen Don Bosco Jugendwerk

Die Arbeits­ge­mein­schaft (ARGE) der Bam­ber­ger Bür­ger­ver­ei­ne hat auf ihrer Sit­zung beschlos­sen, das Don Bosco Jugend­werk in Bam­berg mit einem Spen­den­be­trag in Höhe von 1.700 Euro zu unter­stüt­zen. Die all­jähr­li­che Spen­de für den guten Zweck wur­de von ARGE-Vor­sit­zen­dem Chris­ti­an Hader kurz vor Weih­nach­ten im Rah­men eines Orts­ter­mins an Gesamt­lei­te­rin Ani­ta Skobl überreicht.

„Mit die­sem beschei­de­nen Bei­trag wol­len wir die Arbeit des Don Bosco Jugend­werks zu Guns­ten benach­tei­lig­ter Kin­der und Jugend­li­cher wert­schät­zen und aktiv vor­an­brin­gen“, äußer­te sich Hader im Rah­men der Über­ga­be. Ani­ta Skobl zeig­te sich über die Unter­stüt­zung nicht nur sehr erfreut, son­dern bestä­tig­te auch, dass das Geld genau dafür ein­ge­setzt wer­den sol­le: „Wir haben vie­le Pro­jek­te, die jun­gen Men­schen in schwie­ri­gen Lebens­la­gen hel­fen sol­len und die auf sol­che Spen­den ange­wie­sen sind. Des­halb möch­te ich mich bei den Bür­ger­ver­ei­nen herz­lich bedan­ken.“ Ani­ta Skobl und Chris­ti­an Hader waren sich einig, dass es in Zei­ten knap­per öffent­li­cher Gel­der ger­ne mehr sol­cher Weih­nachts­ge­schen­ke geben darf.

Ein wei­te­rer Punkt bei der jüngs­ten Herbst­sit­zung der ARGE war zudem die Wie­der­auf­nah­me des Bür­ger­ver­eins Gau­stadt in die Arbeits­ge­mein­schaft. Im Früh­jahr beschlos­sen die Vor­sit­zen­den ein­stim­mig, dass des­sen Mit­glied­schaft vor­erst ruhen soll. Nach­dem dort mit dem neu­en Vor­stand nun wie­der sta­bi­le Ver­hält­nis­se vor­herr­schen, war die Rück­kehr eine rei­ne Formalie.

Ab Janu­ar 2026 wan­dert der Vor­sitz der Arbeits­ge­mein­schaft tur­nus­ge­mäß vom Bür­ger­ver­ein Süd-West zum Bür­ger­ver­ein Am Bru­der­wald, wes­halb Chris­ti­an Hader die ARGE-Unter­la­gen an des­sen Vor­sit­zen­den Hel­mut Geb­hardt über­gab und sich für das Ver­trau­en und die Zusam­men­ar­beit im ver­gan­ge­nen Jahr bedankte.

Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bamberg

Spen­den­über­ga­be des Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trums Bamberg

Anfang Dezem­ber ver­an­stal­te­te das Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trum Bam­berg zusam­men mit dem Bun­des­po­li­zei­or­ches­ter Mün­chen ein Bene­fiz­kon­zert in der Pfarr­kir­che Unse­re Lie­be Frau (Obe­re Pfar­re) in Bam­berg, des­sen Erlös jetzt über­ge­ben wurde.

Etwa 300 Gäs­te kamen beim Kon­zert zusam­men, um nicht nur eine beein­dru­cken­de musi­ka­li­sche Dar­bie­tung zu erle­ben, son­dern auch einen Bei­trag zu leis­ten, um die wich­ti­ge Arbeit des St. Vin­zen­z­ver­eins Bam­berg e.V. zu unterstützen.

Chef­di­ri­gent Phil­ipp Arm­brus­ter ver­zau­ber­te mit 40 Musi­ke­rin­nen und Musi­kern die voll­be­setz­ten Bank­rei­hen mit Klän­gen von Anton Bruck­ner, John Wil­liams und James Barnes.

Der Ein­tritt zum Kon­zert war frei. Die Bun­des­po­li­zei erbat Spen­den zuguns­ten des St. Vin­zen­z­ver­eins Bam­berg e.V. in Bam­berg. Die Spen­den der Kon­zert­be­su­che­rin­nen und Kon­zert­be­su­cher wur­den ver­gan­ge­ne Woche gemein­sam mit diver­sen Spen­den der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie der Aus­zu­bil­den­den des Bun­des­po­li­zei­aus- und ‑fort­bil­dungs­zen­trums Bam­berg an Herrn Hans-Jochen Sie­vers über­ge­ben, den Vor­sit­zen­den des St. Vin­zen­z­ver­eins. Ins­ge­samt kamen 3.750€ zusammen.

Bewer­bungs­frist bis 31. März 2026

Land­mu­si­kort des Jah­res gesucht

Das För­der­pro­gramm „Land­mu­si­kort des Jah­res“ ruft länd­li­che Kom­mu­nen bis 12.000 Einwohner*innen auf, sich um die Aus­zeich­nung „Land­mu­si­kort“ und eine För­de­rung zwi­schen 2.000 und 18.000 Euro zu bewer­ben. Der Preis wird vom Deut­schen Musik­rat und dem Bun­des­mu­sik­ver­band Chor & Orches­ter gemein­sam aus­ge­schrie­ben und vergeben.

„Mit den Land­mu­si­kor­ten sol­len Orte aus­ge­zeich­net wer­den, an denen Men­schen zusam­men­kom­men, musi­zie­ren und gemein­sam etwas bewe­gen und ver­än­dern“, so der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz zur jüngs­ten Ausschreibung.

Der Preis wird an Kom­mu­nen mit einem beson­ders leben­di­gen, inno­va­ti­ven, blü­hen­den Kul­tur­le­ben ver­lie­hen – ins­be­son­de­re in der Ama­teur­mu­sik, in Ver­bin­dung mit der pro­fes­sio­nel­len Musik­sze­ne und dem ehren­amt­li­chen Enga­ge­ment. Gemein­den aus dem länd­li­chen Bereich sind gemein­sam mit ihren kul­tu­rel­len Ein­rich­tun­gen, Ver­ei­nen und Ensem­bles ein­ge­la­den, sich um die Aus­zeich­nung zu bewerben.

„Für alle länd­li­chen Kom­mu­nen, die ein star­kes musi­ka­li­sches Leben und eine akti­ve Ver­net­zung von Musiker*innen und Ver­ei­nen för­dern wol­len, bie­tet die­ses Pro­gramm eine ein­ma­li­ge Gele­gen­heit zur Sicht­bar­keit und Wei­ter­ent­wick­lung“, infor­miert der Abge­ord­ne­te weiter.

Die Bewer­ber müs­sen in einem der vier defi­nier­ten Typen der Länd­lich­keit (gemäß Thü­nen-Atlas) ver­or­tet sein und dür­fen nur maxi­mal 12.000 Einwohner*innen haben. Die Bewer­bung muss durch den/​die Bürgermeister*in (oder Ortsvertreter*in) der jewei­li­gen Kom­mu­ne unter­stützt und bis spä­tes­tens 31. März 2026 über das digi­ta­le Antrag­spor­tal ein­ge­reicht werden.

Eine fach­kun­di­ge unab­hän­gi­ge Jury bewer­tet unter den ein­ge­hen­den Bewer­bun­gen die Qua­li­tät und die Krea­ti­vi­tät des musi­ka­li­schen Ange­bo­tes und ent­schei­det bis Mit­te Juni 2026, wel­che Kom­mu­nen den Titel „Land­mu­si­kort des Jah­res 2026“ tra­gen. Für die bes­ten Bewer­bun­gen wer­den ins­ge­samt drei Bun­des­prei­se von 6.000, 10.000 und 18.000 Euro ver­ge­ben, dar­über hin­aus gibt es zehn För­der­prei­se in Höhe von je 2.000 Euro.

Alle Infor­ma­tio­nen zu den Anfor­de­run­gen, den not­wen­di­gen Unter­la­gen sowie den Zugang zum Antrags­sys­tem fin­den Inter­es­sier­te hier.

Stadt Bam­berg und Erben der ver­stor­be­nen Künst­le­rin Bar­ba­ra Boll­er­hoff eini­gen sich

Dau­er­haf­te Lösung für den belieb­ten Bamberg-Schriftzug

Gute Nach­rich­ten für die vie­len Anhän­ger vom Bam­berg-Schrift­zug von Bar­ba­ra Boll­er­hoff: Die Stadt Bam­berg und die Erben der ver­stor­be­nen Künst­le­rin haben sich auf einen wür­di­gen und lang­le­bi­gen Ersatz für den ursprüng­li­chen Schrift­zug geei­nigt, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Die Lösung wird sowohl den finan­zi­el­len und för­der­recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen der Stadt als auch dem künst­le­ri­schen Ver­mächt­nis von Bar­ba­ra Boll­er­hoff gerecht. „Es hat sich gelohnt, mit den Erben inten­siv nach Lösun­gen zu suchen. Der Schrift­zug wird den Max­platz deut­lich auf­wer­ten. Das belieb­te Foto­mo­tiv wird es auch in Zukunft geben“, erklärt Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Starke.

Das Ziel ist ein groß­for­ma­ti­ger, wit­te­rungs­be­stän­di­ger Schrift­zug, wie es ihn in vie­len Städ­te Euro­pas gibt. Auf die­sen Schrift­zug soll dann das Kunst­werk von Bar­ba­ra Boll­er­hoff über­tra­gen wer­den. John­ny Gra­ser, ein Sohn der Künst­le­rin und Spre­cher der Erben­ge­mein­schaft, freut sich über die Eini­gung: „Es ist schön, dass die­ses Kunst­werk unse­rer Mut­ter die Bam­ber­ger Innen­stadt noch für vie­le Jah­re prä­gen und berei­chern wird.“

Finan­ziert wird die Pro­duk­ti­on des neu­en Schrift­zu­ges aus För­der­mit­teln. Die Über­tra­gung des iko­ni­schen Kunst­werks von Bar­ba­ra Boll­er­hoff vom alten auf den neu­en Schrift­zug sowie die Ver­gü­tung des dafür not­wen­di­gen Nut­zungs­rechts sol­len über eine Spen­den­ak­ti­on der Stadt Bam­berg finan­ziert werden.

Der ori­gi­nal Bam­berg-Schrift­zug stand in den Som­mer­mo­na­ten 2023 und 2024 im Rah­men des Pro­jekts „Mitte.Bamberg.2025“ auf dem Max­platz und war bei Ein­hei­mi­schen wie Frem­den äußerst beliebt. In den Sozia­len Medi­en ging der Bam­ber­ger Schrift­zug welt­weit viral.

OB Star­ke ist zuver­sicht­lich, dass genü­gend Spen­den­gel­der gesam­melt wer­den kön­nen: „Die Begeis­te­rung der Men­schen war so groß, dass wir mit groß­zü­gi­gen Spen­den rechnen.“

Die Eli­te ihres Aus­bil­dungs­be­rufs im Freistaat

IHK ehr­te “Bay­ern­bes­te” aus dem Gre­mi­ums­be­zirk Bamberg

Bei einer Fei­er­stun­de auf Klos­ter Banz hat die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth zwölf “Bay­ern­bes­te” geehrt. Sie alle haben ihre Aus­bil­dung im aktu­el­len Prü­fungs­jahr­gang als Bes­te ihres jewei­li­gen Aus­bil­dungs­be­rufs abge­schlos­sen und sind damit die Bes­ten im Frei­staat, wie die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth mitteilt.

Mit Marie Hoh­le­weg aus Recken­dorf, Lisa-Marie Kül­le aus Bau­nach, Lui­sa Schrei­ber und Vanes­sa Neid aus Bam­berg und Nina Then aus Mem­mels­dorf kom­men dabei fünf “Bay­ern­bes­te” aus dem Bezirk des IHK-Gre­mi­ums Bamberg.

Die her­aus­ra­gen­de Leis­tung der “Bay­ern­bes­ten” wird unter ande­rem an den fol­gen­den Zah­len deut­lich: Rund 50.000 jun­ge Leu­te in etwa 200 Aus­bil­dungs­be­ru­fen sind in die­sem Prü­fungs­jahr­gang in ganz Bay­ern zu den IHK-Abschluss­prü­fun­gen ange­tre­ten. „Sie haben es in ihrem Beruf auf Platz 1 geschafft. Das ist eine außer­ge­wöhn­li­che Leis­tung, auf die Sie sehr stolz sein kön­nen”, macht der IHK-Prä­si­dent Dr. Micha­el Waas­ner bei der Ehrung deutlich.

Er beschei­nig­te den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten Ein­satz, Kön­nen und Durch­hal­te­ver­mö­gen. „Sie haben nicht auf­ge­ge­ben und Stand­fes­tig­keit gezeigt”, sag­te er. Um den Wan­del und die damit ver­bun­de­nen Her­aus­for­de­run­gen bewäl­ti­gen zu kön­nen, sei­en Sta­bi­li­tät und Fle­xi­bi­li­tät not­wen­dig. Stän­di­ge Ver­än­de­run­gen sei­en mitt­ler­wei­le nicht mehr nur Beglei­ter im täg­li­chen Berufs­le­ben, son­dern Antrei­ber. Die­se Situa­ti­on gel­te es anzu­neh­men. Die “Bay­ern­bes­ten” hät­ten durch ihre Aus­bil­dung bes­te Vor­aus­set­zun­gen für einen erfolg­rei­chen Berufs­weg geschaf­fen. „Sie haben das siche­re Fun­da­ment, das Ihnen erlaubt, mutig Neu­es zu wagen und mög­li­che Rück­schlä­ge abzu­fe­dern”, so der Präsident.


Bil­dung als Schlüsselfaktor

Die stän­di­gen Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit sprach auch der ober­frän­ki­sche Regie­rungs­vi­ze­prä­si­dent Tho­mas Engel an. Egal ob Ener­gie­wen­de, Digi­ta­li­sie­rung, Kli­ma­wan­del, all das gel­te es zu bewäl­ti­gen. Bil­dung und Qua­li­fi­ka­ti­on sei­en dazu die Schlüs­sel­fak­to­ren. Alle “Bay­ern­bes­ten” aus dem Gre­mi­ums­be­zirk hät­ten ein­drucks­voll unter Beweis gestellt, dass sie Ver­ant­wor­tung für sich selbst und ihre beruf­li­che Zukunft über­neh­men können.

IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Wolf­ram Brehm sag­te: „Wir ehren nicht die Bes­ten, son­dern die Aller­bes­ten, sozu­sa­gen die Eli­te.” Das sei wahr­lich ein Grund stolz zu sein, zumal die­ser Erfolg die Absol­ven­ten ein Leben lang beglei­ten werde.

Glo­cken­ge­nuss im Innen­hof mit Blick auf die West­fas­sa­de am 14. Dezember

Glo­cken des Micha­els­klos­ters läu­ten erst­mals wie­der nach der Sanierung

Zum ers­ten Mal nach über 400 Jah­ren wer­den alle elf Glo­cken des Klos­ters St. Micha­el gemein­sam erklin­gen. Dies wird am 14. Dezem­ber ab 16.30 Uhr der Fall sein, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Sechs neue Glo­cken ergän­zen das his­to­ri­sche Geläut aus fünf bestehen­den Glo­cken. Ihr vol­ler Klang wird am drit­ten Advent in Bam­berg zu hören zu sein. Damit schließt sich eine klang­li­che Lücke, die seit einem ver­hee­ren­den Brand im Jahr 1610 bestand. Mit die­sem beson­de­ren Ereig­nis geht die Gene­ral­sa­nie­rung der ehe­ma­li­gen Abtei­kir­che in die fina­le Pha­se. Die Gerüs­te an der West- und Süd­fas­sa­de wur­den kürz­lich abge­baut. Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke zeig­te sich beim Orts­be­such am Frei­tag beein­druckt: „Wir bli­cken schon gespannt auf das bevor­ste­hen­de, beson­de­re Ereig­nis des Glo­cken­läu­tens. Bereits jetzt kann sich die Öffent­lich­keit an der frisch sanier­ten, leuch­ten­den Fas­sa­de erfreu­en – auch, wenn die Son­ne nicht scheint.“

Den Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­gern ist eben­falls auf­ge­fal­len, dass der Micha­els­berg wie­der strahlt. Sie bli­cken auf die Süd­sei­te mit Sei­ten­schiff oder sehen die frei­en Tür­me des West­werks von der Reg­nitz aus. Die Ost- und Nord­fas­sa­de müs­sen dage­gen noch eine Wei­le für die rest­li­chen Restau­rie­rungs­ar­bei­ten ein­ge­rüs­tet bleiben.


Pro­gramm am drit­ten Advent

Wer sich den Fort­schritt an der ehe­ma­li­gen Bene­dik­ti­ner­ab­tei genau­er anse­hen und an einem beson­de­ren Klang-Erleb­nis teil­ha­ben möch­te, soll­te sich den 14. Dezem­ber mer­ken: Ab 16.30 wird jede der elf Glo­cken zunächst ein­zeln läu­ten – für drei Minu­ten, jede vier­tel Stun­de. Los geht’s der Rei­he nach von der kleins­ten bis zur größ­ten Glo­cke mit dem Namen „St. Micha­el“. Danach erklin­gen alle elf Glo­cken gemein­sam. Vor dem Stifts­la­den kön­nen sich die Inter­es­sier­ten bei einem Glas Glüh­wein und alko­hol­frei­em Punsch warm­hal­ten, den neu­en wohl­ge­stimm­ten Tönen lau­schen und die vom Gerüst befrei­te West­fas­sa­de der ehe­ma­li­gen Klos­ter­kir­che in ihrem neu­en Glanz bewun­dern. Die Bevöl­ke­rung ist herz­lich eingeladen.


Fina­le Glo­cken-Tests laufen

Bereits am ver­gan­ge­nen Frei­tag und in der kom­men­den Woche wer­den die Glo­cken für die fina­len Mes­sun­gen von den Fach­fir­men und Inge­nieu­ren das ers­te Mal getes­tet und ein­ge­stellt. Die Schwin­gungs­mes­sun­gen wer­den zuerst mit jeder Glo­cke ein­zeln durch­ge­führt Danach wer­den alle Glo­cken im Dach­rei­ter (zwei Glo­cken) bezie­hungs­wei­se im Nord­turm (sechs Glo­cken) bezie­hungs­wei­se im Süd­turm (drei Glo­cken) jeweils zusam­men geläu­tet. Zum Ende ertönt das gesam­te Ple­num aller Glo­cken, um auch die­sen Klang wohl mehr­fach zu testen.

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