Browse Tag

Bamberg - Page 2

Füh­run­gen, Vor­trä­ge und Ein­bli­cke am 13. September

Tag des offe­nen Denk­mals 2026: Eröff­nung mit Klos­ter­an­la­ge St. Micha­el und Rat­haus am Maxplatz

Mit der bun­des­wei­ten Eröff­nung des Tags des offe­nen Denk­mals® am 13. Sep­tem­ber 2026 fällt in der UNESCO-Welt­erbe­stadt Bam­berg der offi­zi­el­le Start­schuss für Deutsch­lands größ­tes Kul­tur­event. Die Klos­ter­an­la­ge St. Micha­el ist dabei einer von meh­re­ren Stand­or­ten der Eröff­nungs­ver­an­stal­tung, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Auch im Innen­hof des Rat­hau­ses am Max­platz erwar­tet die Besu­che­rin­nen und Besu­cher ein Pro­gramm­punkt. Die Stadt Bam­berg und die Deut­sche Stif­tung Denk­mal­schutz als bun­des­wei­te Koor­di­na­to­rin des Tags des offe­nen Denk­mals® geben an ver­schie­de­nen Orten Ein­bli­cke in bedeu­ten­de Bau­wer­ke und aktu­el­le Pro­jek­te der Denkmalpflege.


Klos­ter­an­la­ge St. Micha­el: Füh­run­gen und Vorträge

Von 11 bis 16 Uhr ste­hen in der Klos­ter­an­la­ge meh­re­re Füh­run­gen und Vor­trä­ge auf dem Pro­gramm. Im Mit­tel­punkt ste­hen die Kir­che St. Micha­el sowie die Schau­bau­stel­le „Kai­ser-Hein­rich-Por­tal“. Besu­che­rin­nen und Besu­cher erhal­ten dabei Ein­bli­cke in die Geschich­te und Bedeu­tung der Klos­ter­an­la­ge sowie in die aktu­el­len denk­mal­pfle­ge­ri­schen Arbeiten.

Beglei­tet wird das Pro­gramm unter ande­rem von Fach­leu­ten des Baye­ri­schen Lan­des­am­tes für Denk­mal­pfle­ge und der Deut­schen Stif­tung Denk­mal­schutz, die ihr Fach­wis­sen zu den his­to­ri­schen Bau­wer­ken und ihrer Erhal­tung vermitteln.

Für die ein­zel­nen Pro­gramm­punk­te gilt eine Anmel­dung direkt vor Ort am Ver­an­stal­tungs­tag. Vor­zei­ti­ge Anmel­dun­gen per Tele­fon, E‑Mail oder auf ande­rem Wege kön­nen nicht berück­sich­tigt wer­den. Die Teil­neh­mer­zahl ist auf 20 Per­so­nen pro Pro­gramm­punkt begrenzt.


Rat­haus am Max­platz: Ein­bli­cke in die geplan­te Sanierung

Ein wei­te­res Ange­bot der Eröff­nungs­ver­an­stal­tung gibt es im Innen­hof des Rat­hau­ses am Max­platz: Dort kön­nen sich Inter­es­sier­te über die Pla­nun­gen zur Sanie­rung rund um das QuaM (Quar­tier am Max­platz) infor­mie­ren. Eine Aus­stel­lung ver­mit­telt Hin­ter­grün­de und gibt Ein­bli­cke in die vor­ge­se­he­nen Maß­nah­men und die wei­te­re Ent­wick­lung des Are­als. Der Zugang Innen­hof des Rat­hau­ses am Max­platz ist frei und ohne Anmel­dung möglich.


Bun­des­wei­te Eröff­nung in Bamberg

Von his­to­ri­schen Bau­wer­ken wie der Klos­ter­an­la­ge St. Micha­el bis hin zu aktu­el­len Sanie­rungs- und Pla­nungs­pro­jek­ten erhal­ten Besu­che­rin­nen und Besu­cher die Mög­lich­keit, sich unmit­tel­bar vor Ort mit dem bau­kul­tu­rel­len Erbe und sei­ner Zukunft aus­ein­an­der­zu­set­zen. Die bun­des­wei­te Eröff­nung in Bam­berg steht dabei stell­ver­tre­tend für die tau­sen­den Denk­ma­le, die am zwei­ten Sep­tem­ber­wo­chen­en­de deutsch­land­weit ihre Türen öffnen.

Alle Infor­ma­tio­nen sowie eine Info­bro­schü­re sind hier zu finden. 

Die­se Woche ver­ein­zelt Sper­run­gen von Stra­ßen und Parkplätzen

Sper­run­gen wegen Dreharbeiten

Bam­berg ist als Film­stadt beliebt: Zwi­schen dem 31. August und 5. Sep­tem­ber sind nun erneut Dreh­ar­bei­ten vor­ge­se­hen, für die zeit­wei­se Stra­ßen und Park­plät­ze gesperrt wer­den, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Das Film­team ist ange­wie­sen, betrof­fe­ne Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner sowie Unter­neh­men und Ein­rich­tun­gen recht­zei­tig direkt zu infor­mie­ren und die Aus­wir­kun­gen so gering wie mög­lich zu halten.

Über die gesam­te Dau­er der Film­ar­bei­ten vom Mon­tag, 31. August, 9 Uhr, bis Sams­tag, 5. Sep­tem­ber, 18 Uhr, ist der Park­platz an der Schran­ne gesperrt. Ersatz­park­plät­ze sind am Ste­phans­platz und am Vor­de­ren Bach ausgewiesen.

Von Mon­tag, 31. August, 14 Uhr, bis Don­ners­tag, 3. Sep­tem­ber, 20 Uhr, ent­fal­len für die Pro­duk­ti­on Park­plät­ze am Kra­nen. Ersatz­park­plät­ze sind am Schiff­bau­platz aus­ge­schil­dert. Im glei­chen Zeit­raum sind Park­plät­ze in der Her­ren­stra­ße gesperrt, Ersatz­park­plät­ze befin­den sich in der Unte­ren Sandstraße.

Von Diens­tag, 1. Sep­tem­ber, 13.30 bis 1 Uhr, und Mitt­woch, 2. Sep­tem­ber, 17 bis 4 Uhr, ist die Unte­re Brü­cke bis Höhe Hs.-Nr. 7 für die Dau­er der Dreh­ar­bei­ten gesperrt. Außer­dem wird der Fuß­weg „Am Kra­nen“ am Mitt­woch, 2. Sep­tem­ber, zwi­schen 23.30 und 4 Uhr, unter­halb der Unte­ren und Obe­ren Brü­cke in Inter­val­len von weni­gen Minu­ten blo­ckiert. Die Zugäng­lich­keit für Anlie­ge­rin­nen und Anlie­ger zu den Häu­sern sowie Kun­din­nen und Kun­den zu den Geschäf­ten inner­halb der Sper­rung ist von der Pro­duk­ti­ons­fir­ma zu gewährleisten.

Eben­falls wird es im Sand­ge­biet am Don­ners­tag, 3. Sep­tem­ber, von 17.30 bis 21.30 Uhr, in der Unte­ren Sand­stra­ße ab Hs.-Nr. 15 bis inklu­si­ve Kreu­zung Eli­sa­be­then­stra­ße zu Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen kom­men. In die­sem Zeit­raum sind für maxi­mal zwei Stun­den Inter­vall­sper­run­gen von 3 bis 5 Minu­ten vor­ge­se­hen. Im sel­ben Zeit­raum ist auch die Schrot­ten­berg­gas­se für maxi­mal 2 Stun­den gesperrt, Anlie­ger frei. Am Don­ners­tag, 3. Sep­tem­ber, müs­sen von 12 bis 22 Uhr für die Dreh­ar­bei­ten Park­plät­ze am Otto­platz und in der Obe­ren Sand­stra­ße an der Eli­sa­be­then­kir­che entfallen.

Zwi­schen Don­ners­tag, 3. Sep­tem­ber, 9 Uhr, und Sams­tag, 5. Sep­tem­ber, 12 Uhr, wird die Dom­stra­ße zwi­schen Obe­rer Karo­li­nen­stra­ße 1 und Dom­stra­ße 3a gesperrt. In die­sem Zeit­raum ent­fal­len die Park­plät­ze in der Dom­stra­ße hin­ter der Alten Hof­hal­tung, Anlie­ger frei. Von Don­ners­tag, 3. Sep­tem­ber, 22 bis 3 Uhr, und Frei­tag, 4. Sep­tem­ber, 20 bis 4 Uhr, ist die Dom­stra­ße an der Hs.-Nr. 9c gesperrt. Von Don­ners­tag, 3. Sep­tem­ber, 16 Uhr bis Sams­tag, 5. Sep­tem­ber, 3 Uhr, ent­fal­len in die­sem Bereich der Dom­stra­ße Parkmöglichkeiten.

Ein Platz, der ver­bin­det: Bam­berg geht in Online-Abstimmung

„Platz der Men­schen­rech­te“ beim bun­des­wei­ten Foto­wett­be­werb der Städtebauförderung

Mit dem Motiv „Wo aus Raum Begeg­nung wird“ nimmt die Stadt Bam­berg am Foto­wett­be­werb #Städ­te­bau­för­de­rung­Ver­bin­det teil, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Das Foto zeigt den Kul­tur­Gar­ten am Platz der Men­schen­rech­te als leben­di­gen Ort des Mit­ein­an­ders. Vom 1. bis 27. Sep­tem­ber 2026 ent­schei­det ein öffent­li­ches Online-Voting über das schöns­te Wettbewerbsfoto.

Das Bam­ber­ger Motiv fängt einen Moment ein, für den der Platz der Men­schen­rech­te geschaf­fen wur­de: Kin­der spie­len, Fami­li­en und Erwach­se­ne kom­men zusam­men, Men­schen ver­wei­len und begeg­nen sich. Die Auf­nah­me von Foto­graf Oli­ver Klein­schmidt ent­stand bei der fei­er­li­chen Eröff­nung des „Kul­tur­hof – Platz der Men­schen­rech­te“ im Juli 2025 und zeigt den Kul­tur­Gar­ten als leben­di­gen öffent­li­chen Raum.

Der Platz der Men­schen­rech­te bil­det eine neue Mit­te auf dem Lag­ar­de-Cam­pus und steht bei­spiel­haft für die Ent­wick­lung des ehe­ma­li­gen Kaser­nen­are­als zu einem viel­fäl­ti­gen und leben­di­gen Stadt­quar­tier. Mit Unter­stüt­zung der Städ­te­bau­för­de­rung ist hier ein hoch­wer­ti­ger öffent­li­cher Frei­raum ent­stan­den, der Kul­tur, Auf­ent­halt, Bewe­gung und Begeg­nung mit­ein­an­der ver­bin­det. „Städ­te­bau­för­de­rung zeigt ihre Wir­kung dort am schöns­ten, wo aus einem neu gestal­te­ten Raum ein Ort wird, den die Men­schen mit Leben fül­len. Genau das erle­ben wir am Platz der Men­schen­rech­te. Umso mehr freu­en wir uns, mit die­sem beson­de­ren Bam­ber­ger Ort beim Foto­wett­be­werb dabei zu sein“, so Sil­ke Klot­zek-Lang, stell­ver­tre­ten­de Lei­te­rin des Stadtplanungsamtes.

Der Kul­tur­Gar­ten ist ein wich­ti­ger Bestand­teil die­ses neu­en Stadt­raums. Bäu­me und Grün­flä­chen, Sitz- und Pick­nick­mög­lich­kei­ten sowie Spiel- und Bewe­gungs­an­ge­bo­te schaf­fen viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten für Auf­ent­halt und gemein­schaft­li­che Nut­zung. Das Wett­be­werbs­fo­to macht dabei sicht­bar, was Stadt­ent­wick­lung errei­chen kann: Aus einem ehe­mals mili­tä­risch genutz­ten und abge­schlos­se­nen Are­al ist ein offe­ner Ort ent­stan­den, an dem Gemein­schaft und kul­tu­rel­les Leben ihren Platz finden.

Der Titel „Wo aus Raum Begeg­nung wird“ bringt die­sen Wan­del auf den Punkt und greift zugleich den Gedan­ken von #Städ­te­bau­för­de­rung­Ver­bin­det auf: Städ­te­bau­för­de­rung schafft nicht nur neue Räu­me – sie schafft Orte, an denen Men­schen zusam­men­kom­men. Die Online-Abstim­mung läuft vom 1. bis 27. Sep­tem­ber 2026. Die Stadt Bam­berg freut sich. über zahl­rei­che Stim­men für den Bam­ber­ger Beitrag.

Zur Abstim­mung geht es hier.


Foto­wett­be­werb #Städ­te­bau­för­de­rung­Ver­bin­det

Der bun­des­wei­te Foto­wett­be­werb fin­det jähr­lich im Rah­men des Tags der Städ­te­bau­för­de­rung statt. Städ­te und Gemein­den zei­gen mit ihren Bil­dern, wie Städ­te­bau­för­de­rung vor Ort wirkt und Men­schen mit­ein­an­der ver­bin­det. Beim anschlie­ßen­den öffent­li­chen Online-Voting kön­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger für ihr Lieb­lings­mo­tiv abstim­men. 2026 läuft die Abstim­mung vom 1. bis 27. September.

Bun­des­wei­te Eröff­nung macht Bam­berg zum Zen­trum der Denkmalpflege

Tag des offe­nen Denkmals®

Am Sonn­tag, dem 13. Sep­tem­ber 2026, wird Bam­berg zum Mit­tel­punkt für den Tag des offe­nen Denk­mals® in Deutsch­land. Erst­mals fin­det die bun­des­wei­te Eröff­nungs­fei­er der größ­ten Kul­tur­ver­an­stal­tung Deutsch­lands in der Welt­erbe­stadt statt. Gemein­sam mit der Deut­schen Stif­tung Denk­mal­schutz (DSD) lädt die Stadt Bam­berg dazu ein, Denk­ma­le aus neu­en Per­spek­ti­ven ken­nen­zu­ler­nen und außer­ge­wöhn­li­che Ein­bli­cke in his­to­ri­sche Gebäu­de, lau­fen­de Restau­rie­run­gen und ver­bor­ge­ne Orte zu erhal­ten, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„An die­sem Tag kön­nen auch Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger die Schön­heit ihrer Stadt neu ent­de­cken“, betont Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er bei einer Pres­se­kon­fe­renz im His­to­ri­schen Muse­um zur Vor­stel­lung des Programms.

„Der Tag des offe­nen Denk­mals macht Jahr für Jahr sicht­bar, wie viel Enga­ge­ment, Fach­wis­sen und Lei­den­schaft hin­ter dem Erhalt unse­rer Bau- und Kul­tur­denk­ma­le ste­hen. Er beweist ein­drucks­voll, dass Denk­mal­schutz kein Nischen­the­ma ist, son­dern Men­schen in ganz Deutsch­land begeis­tert und zusam­men­bringt. Die bun­des­wei­te Eröff­nung in Bam­berg unter­streicht die beson­de­re Bedeu­tung der Welt­erbe­stadt für die deut­sche Denk­mal­land­schaft und setzt ein star­kes Zei­chen für die Wert­schät­zung unse­res kul­tu­rel­len Erbes“, erklärt DSD-Vor­stand Dr. Stef­fen Skudelny.

Der dies­jäh­ri­ge Akti­ons­tag am 13. Sep­tem­ber soll unter dem bun­des­wei­ten Mot­to „Netz­WER­KE: Denk­ma­le und Infra­struk­tur“ zei­gen, wie eng Denk­mal­schutz, Stadt­ent­wick­lung und gesell­schaft­li­cher Zusam­men­halt mit­ein­an­der ver­bun­den sind. In ganz Deutsch­land öff­nen mehr als 6.000 Denk­ma­le ihre Türen.

„Dass die bun­des­wei­te Eröff­nung des Tags des offe­nen Denk­mals hier in Bam­berg statt­fin­det, ist eine gro­ße Aus­zeich­nung für unse­re Stadt. Sie wür­digt nicht nur unser ein­zig­ar­ti­ges UNESCO-Welt­erbe, son­dern vor allem das außer­ge­wöhn­li­che Enga­ge­ment unzäh­li­ger Men­schen, die sich tag­täg­lich für den Erhalt unse­rer his­to­ri­schen Bau­sub­stanz ein­set­zen. Am 13. Sep­tem­ber wird Bam­berg zei­gen, wie leben­dig Denk­mal­pfle­ge sein kann – als Gemein­schafts­auf­ga­be und als Brü­cke zwi­schen Ver­gan­gen­heit und Zukunft“, sagt OB Niedermaier.


Ser­vice: Alles zum Tag des offe­nen Denkmals

Alle bun­des­weit ange­mel­de­ten Denk­ma­le und tages­ak­tu­el­le Ände­run­gen sind online sowie in der App zum Tag des offe­nen Denk­mals zu fin­den. Das voll­stän­di­ge Pro­gramm mit allen Füh­run­gen, Ver­an­stal­tun­gen und Hin­wei­sen zu Anmel­dun­gen und Shut­tle-Bus­sen in Bam­berg ist in der Pro­gramm­bro­schü­re sowie online unter www.stadt.bamberg.de/tag-des-offenen-denkmals erhält­lich. Auch auf www.kultur.bamberg.de sind die Ter­mi­ne und vie­le Infor­ma­tio­nen zu fin­den. Alle Ange­bo­te sind kos­ten­frei. Für ein­zel­ne Füh­run­gen ist auf­grund begrenz­ter Teil­neh­mer­zah­len eine vor­he­ri­ge Anmel­dung erforderlich.


Markt der Mög­lich­kei­ten am Maxplatz

Besu­che­rin­nen und Besu­cher erwar­tet ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm mit stadt­weit über 60 geöff­ne­ten Denk­ma­len, Tou­ren und Aktio­nen. Zen­tra­ler Ver­an­stal­tungs­ort ist der Max­platz, wo um 11 Uhr der Tag offi­zi­ell eröff­net wird. Bis 17 Uhr wird Musik und Unter­hal­tung für die gan­ze Fami­lie auf der Büh­ne gebo­ten. Den musi­ka­li­schen Höhe­punkt setzt am Nach­mit­tag der Bam­ber­ger Kult­rap­per Bambägga.

Wäh­rend des gesam­ten Tages bie­tet der inter­ak­ti­ve „Markt der Mög­lich­kei­ten“ Ein­bli­cke in die Denk­mal­pfle­ge. An zahl­rei­chen Stän­den kön­nen Besu­che­rin­nen und Besu­cher denk­malspezifische The­men ent­de­cken und selbst aktiv wer­den. Krea­ti­ve Mit­ma­ch­an­ge­bo­te, dar­un­ter Stei­ne­klop­fen mit einem Stein­metz und Ver­gol­den laden Groß und Klein dazu ein, ver­schie­de­ne Hand­werks­tech­ni­ken ken­nen­zu­ler­nen, Bau­kul­tur zu erkun­den und Denk­ma­le mit neu­en Augen zu sehen.

Stadt­weit öff­nen zahl­rei­che sonst ver­schlos­se­ne Gebäu­de ihre Türen und bie­ten ein exklu­si­ves Pro­gramm zum Tag des offe­nen Denk­mals. Für den Besuch der Denk­ma­le ist ein kos­ten­frei­er Shut­tle durch das Stadt­ge­biet eingerichtet.

Zu den beson­de­ren Höhe­punk­ten zäh­len die Schau­bau­stel­len der Deut­schen Stif­tung Denk­mal­schutz. An fünf För­der­pro­jek­ten der Stif­tung kön­nen Besu­che­rin­nen und Besu­cher Denk­mal­pfle­ge ganz prak­tisch erle­ben und den aus­füh­ren­den Gewer­ken bei der Restau­rie­rung über die Schul­ter schau­en. Am baro­cken Wohn­haus am Michels­berg 25 demons­trie­ren Kir­chen­ma­ler die Restau­rie­rung der his­to­ri­schen Figu­ren Kai­ser Hein­richs II. und Kai­se­rin Kuni­gun­des. Im ehe­ma­li­gen Dom­her­ren­hof in der Obe­ren Karo­li­nen­stra­ße kön­nen Besu­cher restau­ra­to­ri­sche Vor­un­ter­su­chun­gen an einer erst kürz­lich ent­deck­ten Wand­ma­le­rei ver­fol­gen. Im Gärt­ner­an­we­sen in der Sie­chen­stra­ße wird anschau­lich gezeigt, wie his­to­ri­sche Bau­sub­stanz behut­sam für die Zukunft wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den kann.


Denk­mal­ei­gen­tü­mer gewäh­ren beson­de­re Einblicke

Im Rah­men des Pres­se­ge­sprächs konn­te bereits das bekann­te „Schwert­fe­ger­häus­chen“ in der Karo­li­nen­stra­ße besich­tigt wer­den. Das vier­ge­schos­si­ge Wohn- und Geschäfts­haus, das im Kern aus dem 12. Jahr­hun­dert stammt, wur­de vor weni­gen Jah­ren durch einen Brand stark beschä­digt. Denk­mal­ei­gen­tü­mer und Archi­tek­ten Anne-Kris­tin Gel­ler und Phil­ipp Dorn­busch führ­ten durch das Gebäu­de und erklär­ten die Wie­der­auf­bau­ar­bei­ten. Am 13. Sep­tem­ber wird das Haus auch sei­ne Türen für Besu­che­rin­nen und Besu­cher öffnen.

Zahl­rei­che öffent­li­che Denk­ma­le bie­ten an die­sem Tag eben­falls beson­de­re Pro­gram­me. So ermög­licht die Neue Resi­denz aus­nahms­wei­se Ein­bli­cke in Berei­che, die sonst der­zeit nicht zugäng­lich sind. Im Alten Rat­haus wer­den groß­for­ma­ti­ge Fotos gezeigt, die doku­men­tie­ren, wie der Ver­kehr frü­her durch das Brü­cken­rat­haus ver­lief, wäh­rend im Rat­haus am Max­platz eine Aus­stel­lung die geplan­te Sanie­rung darstellt.

Pas­send zum Jah­res­mot­to rücken zudem his­to­ri­sche Infra­struk­tur und tech­ni­sche Denk­ma­le in den Mit­tel­punkt. Füh­run­gen durch die Schleu­se 100 des Lud­wig-Donau-Main-Kanals, das ehe­ma­li­ge Elek­tri­zi­täts­werk oder der Lok­schup­pen aus dem 19. Jahr­hun­dert machen sicht­bar, wie tech­ni­sche Bau­wer­ke über Jahr­hun­der­te das Leben der Men­schen geprägt haben.


Denk­mal­pfle­ge trifft For­schung und Innovation

Einen beson­de­ren Schwer­punkt setzt Bam­berg auch auf die Ver­bin­dung von Denk­mal­pfle­ge und Wis­sen­schaft. Die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg prä­sen­tiert in der ehe­ma­li­gen Domi­ni­ka­ner­kir­che aktu­el­le For­schungs­pro­jek­te zu digi­ta­len Restau­rie­rungs­me­tho­den, 3D-Scans, Vir­tu­al Rea­li­ty und Kli­ma­schutz im Denk­mal­be­reich. Besu­che­rin­nen und Besu­cher kön­nen erle­ben, wie moder­ne Tech­no­lo­gien dazu bei­tra­gen, jahr­hun­der­te­al­tes Kul­tur­er­be zu bewah­ren und für kom­men­de Gene­ra­tio­nen zu dokumentieren.

Auch das Zen­trum Welt­erbe Bam­berg greift aktu­el­le Zukunfts­fra­gen auf. Die Aus­stel­lung „Welt­erbe und Nach­hal­tig­keit“ zeigt anhand anschau­li­cher Bei­spie­le, wie his­to­ri­sche Bau­wei­sen und tra­di­tio­nel­le Mate­ria­li­en Ant­wor­ten auf heu­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen lie­fern kön­nen. Inter­ak­ti­ve Ange­bo­te und Mit­mach­sta­tio­nen rich­ten sich dabei aus­drück­lich auch an Fami­li­en und Kinder.


Eine Stadt als leben­di­ges Denkmal

Ob mit­tel­al­ter­li­che Bür­ger­häu­ser, baro­cke Resi­den­zen, tech­ni­sche Denk­ma­le oder denk­mal­ge­schütz­te Indus­trie­bau­ten – kaum eine ande­re Stadt ver­eint auf so engem Raum eine ver­gleich­ba­re Viel­falt his­to­ri­scher Zeug­nis­se wie Bam­berg. Der Tag des offe­nen Denk­mals bie­tet die sel­te­ne Gele­gen­heit, die­se Viel­falt nicht nur zu besich­ti­gen, son­dern ihre Geschich­ten unmit­tel­bar zu erleben.

„Unse­re Denk­ma­le erzäh­len nicht nur von der Ver­gan­gen­heit. Sie sind Orte der Begeg­nung, der Iden­ti­tät und des gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halts. Genau das macht Bam­berg zu einem idea­len Gast­ge­ber für die bun­des­wei­te Eröff­nung des Tags des offe­nen Denk­mals“, betont Bam­bergs Kul­tur­re­fe­ren­tin Ulri­ke Siebenhaar.

Akti­on zum 100. Geburts­tag des Volks­parks trifft auf gro­ße Resonanz

Volks­park-Quiz geht in die Verlängerung

Mit dem Start einer Quiz-Ral­lye und der Ent­hül­lung von sechs Info­s­te­len wur­de am 17. Juli der 100. Geburts­tag des Bam­ber­ger Volks­parks began­gen. Die Abga­be­frist für die Quiz­bö­gen wird jetzt auf­grund der guten Reso­nanz um drei Wochen bis zum 31. August ver­län­gert, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Rund 80 aus­ge­füll­te Fra­ge­bö­gen sind in den ers­ten drei Wochen bereits beim städ­ti­schen Bau­re­fe­rat ein­ge­gan­gen. Beson­ders erfreu­lich ist dabei, dass auch die zusätz­li­chen Betei­li­gungs­fra­gen zur Zukunft des Volks­parks rege genutzt wer­den. Damit geben die Nut­zer wich­ti­ge Hin­wei­se für die Wei­ter­ent­wick­lung und Umge­stal­tung der his­to­ri­schen Park­an­la­ge. Eine Zwi­schen­aus­wer­tung zeigt ers­te Ten­den­zen: So nen­nen vie­le Teil­neh­mer sport­li­che Akti­vi­tä­ten als Haupt­nut­zungs­art, dem­entspre­chend spielt auch die Moder­ni­sie­rung bestehen­der Anla­gen und Schaf­fung neu­er Sport­an­ge­bo­te eine gro­ße Rol­le. Beson­ders wich­tig ist vie­len auch die Siche­rung des Baum­be­stan­des als grü­nes Kern­ele­ment des Volksparks.

„Die gro­ße Reso­nanz zeigt, wie wich­tig der Volks­park den Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­gern ist. Gera­de jetzt besteht die Chan­ce, die wei­te­re Ent­wick­lung ganz kon­kret mit­zu­ge­stal­ten“, betont die Bau­re­fe­ren­tin Anne­gret Michler.

Die Quiz-Fra­ge­bö­gen sind wei­ter­hin in den städ­ti­schen Rat­häu­sern erhält­lich, eben­so am Ver­eins­haus der Schutz­ge­mein­schaft Alt Bam­berg am Schil­ler­platz und bei den Ver­ei­nen im Volks­park. Zusätz­lich kann das Quiz online unter www.stadt.bamberg.de/volksparkquiz abge­ru­fen werden.

Zur Abga­be der aus­ge­füll­ten Bögen steht im Volks­park am ehe­ma­li­gen Sani­täts­häus­chen ein eige­ner Brief­kas­ten zur Ver­fü­gung, sie kön­nen aber auch jeder­zeit in den Brief­käs­ten der Rat­häu­ser ein­ge­wor­fen wer­den. Eben­so mög­lich ist eine Mail an stadtsanierung@stadt.bamberg.de

Ers­te Ergeb­nis­se und Hin­wei­se aus der Betei­li­gung wird das Bau­re­fe­rat am Tag des offe­nen Denk­mals im Bür­ger­la­bor vor­stel­len und mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern wei­ter diskutieren.

Stadt­ju­gend­ring Bam­berg ver­öf­fent­licht die Neu­auf­la­ge des Bam­ber­ger Kinderstadtplans

Neu­er Kin­der­stadt­plan lädt zum Ent­de­cken Bam­bergs ein

„Schau mal, die­sen Klet­ter­baum habe ich in den Stadt­plan gebracht!“, ruft Anna ihren Klas­sen­ka­me­ra­din­nen und ‑kame­ra­den zu, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. In der letz­ten Schul­wo­che gab es für die Kin­der an den Bam­ber­ger Grund­schu­len eine beson­de­re Über­ra­schung: Maxi Man­lig, päd­ago­gi­scher Mit­ar­bei­ter des Stadt­ju­gend­rings Bam­berg, mach­te sich gemein­sam mit Bür­ger­meis­ter Glüsen­kamp und dem Spiel­mo­bil auf den Weg, um die druck­fri­schen Kin­der­stadt­plä­ne direkt an die Kin­der zu verteilen.
Kin­der­stadt­plan neu gedacht

Bereits zu Beginn des Schul­jah­res war Man­lig mit sei­nem Team an ver­schie­de­nen Bam­ber­ger Grund­schu­len unter­wegs, um gemein­sam mit den Kin­dern beson­de­re Orte in ihrer Stadt zu sam­meln. „Die Kin­der sind schließ­lich die Exper­tin­nen und Exper­ten für ihre eige­ne Lebens­welt. Ihre Hin­wei­se fin­den sich des­halb ganz bewusst als eige­ne Kate­go­rie im Stadt­plan wie­der“, erklärt Manlig.

Doch der neue Kin­der­stadt­plan bie­tet noch deut­lich mehr: Neben den Emp­feh­lun­gen der Kin­der fin­den Fami­li­en dar­in unter ande­rem Frei­zeit­an­ge­bo­te, öffent­li­che Toi­let­ten, küh­le Orte, Muse­en sowie zahl­rei­che wei­te­re Anlauf­stel­len und Ent­de­ckungs­mög­lich­kei­ten in Bamberg.

Beim Stadt­ju­gend­ring ist die Freu­de groß, dass das ambi­tio­nier­te Ziel erreicht wur­de, die Neu­auf­la­ge noch inner­halb des Schul­jah­res fer­tig­zu­stel­len. Die Vor­sit­zen­de Michae­la Rüg­hei­mer hebt dabei beson­ders die Arbeit des Teams her­vor: „Ohne den gro­ßen Ein­satz unse­rer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter wäre die­se Mam­mut­auf­ga­be nicht zu stem­men gewe­sen. Wir sind stolz dar­auf, was hier ent­stan­den ist.“


Enge und erfolg­rei­che Zusammenarbeit

Nach­dem die letz­ten Exem­pla­re des bis­he­ri­gen Kin­der­stadt­plans aus dem Jahr 2015 ver­grif­fen waren, ent­schied sich der Stadt­ju­gend­ring für eine voll­stän­di­ge Neu­auf­la­ge. Im Aus­tausch mit Bür­ger­meis­ter und Sozi­al­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp ent­stand schließ­lich die Idee, den Stadt­plan in eige­ner Regie umzu­set­zen und nicht an exter­ne Dienst­leis­ter zu ver­ge­ben. In enger Zusam­men­ar­beit mit dem Künst­ler Gui­do Apel, der den Kin­der­stadt­plan lie­be­voll gestal­tet hat, ist nun eine neu gedach­te Ver­si­on ent­stan­den. Finan­zi­ell unter­stützt wur­de das Pro­jekt durch das Kli­ma- und Umwelt­amt, die Tou­rist Infor­ma­ti­on und das Welterbe-Besucherzentrum.

„Ein gro­ßer Dank gilt natür­lich auch allen Part­ne­rin­nen und Part­nern, die uns bei die­sem Vor­ha­ben beglei­tet haben“, ergänzt Rüg­hei­mer. „Beson­ders Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp und sei­ne Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie das Jugend­amt, das Stadt­pla­nungs­amt und Smart City haben ent­schei­dend dazu bei­getra­gen, den Stadt­plan in die­ser Form mög­lich zu machen.“

Glüsen­kamp war auch bei der Ver­tei­lung der neu­en Plä­ne an der Hain­schu­le dabei. Für ihn zeigt das Ergeb­nis auch das gro­ße gemein­sa­me Enga­ge­ment in dem Pro­jekt: „Hier steckt eine gan­ze Men­ge Arbeit und Exper­ti­se drin – von den Kin­dern, aber auch vom Stadt­ju­gend­ring. Neben dem klas­si­schen Stadt­plan kön­nen sich Kin­der von den Ange­bo­ten der Kin­der- und Jugend­ar­beit inspi­rie­ren las­sen und ent­de­cken, was Bam­berg alles zu bie­ten hat. Ein gelun­ge­nes Gesamtkunstwerk.“

Der Kin­der­stadt­plan ist kos­ten­los beim Stadt­ju­gend­ring Bam­berg und wei­te­ren zen­tra­len Stel­len erhält­lich. Außer­dem steht er online unter www.stadtjugendring-bamberg.de zur Ver­fü­gung und ist digi­tal in der Bamberg.App zu fin­den. Dort gibt es zusätz­lich Beschrei­bun­gen und Ergän­zun­gen der betei­lig­ten Kin­der. So kön­nen Fami­li­en nicht nur sehen, wel­che Orte emp­foh­len wer­den, son­dern auch erfah­ren, war­um die­se aus Sicht der Kin­der beson­ders sind.

Neue Funk­ti­on zeigt alles Wis­sens­wer­te auf einer Karte

Pünkt­lich zur Sand­ker­wa: Alle wich­ti­gen Infos in der Bamberg-App

Smart City Bam­berg ent­wi­ckelt die Bam­berg-App ste­tig wei­ter. Eine neue Funk­ti­on erscheint genau zum rich­ti­gen Zeit­punkt: In Anleh­nung an die Stadt-App aus Soest, in der es das „Kir­mes­mo­dul“ mit wich­ti­gen Infos zur Aller­hei­li­gen­kir­mes gibt, wur­de in die Bam­berg-App nun auch ein Event-Modul mit rele­van­ten Inhal­ten zur Sand­ker­wa inte­griert, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Neben öffent­li­chen Toi­let­ten sind zum Bei­spiel Fahr­ge­schäf­te und die Ver­kaufs­stel­len für die Fest­ab­zei­chen auf einer über­sicht­li­chen Kar­te ein­ge­zeich­net. Schnell und unkom­pli­ziert abruf­bar sind nun zudem auch die ver­schie­de­nen Pro­gramm­punk­te. Von der Eröff­nung im Fest­zelt über das Auf­stel­len des Kirch­weih­baums bis zum Fischer­ste­chen sind in der App alle wich­ti­gen Ereig­nis­se der Ker­wa ein­fach zu fin­den. Bis zum nächs­ten Jahr sol­len noch wei­te­re Infor­ma­tio­nen hinzukommen.

Mit dem neu­en Event-Modul kön­nen auch bei ande­ren Ver­an­stal­tun­gen, wie bei­spiels­wei­se dem Weih­nachts­markt, wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen über­sicht­lich in der App dar­ge­stellt wer­den. Als offi­zi­el­le Anwen­dung der Stadt Bam­berg ist die Bam­berg-App sowohl daten­schutz­recht­lich sicher als auch voll­stän­dig kos­ten­los und ohne Wer­bung nutzbar.


Bam­berg App kos­ten­los erhältlich

Seit dem 1. April steht die offi­zi­el­le Bam­berg-App kos­ten­los zum Down­load in den ver­schie­de­nen App-Stores zur Ver­fü­gung. Sie kann aber auch ohne Instal­la­ti­on ein­fach im Inter­net unter app.bamberg.de abge­ru­fen wer­den. Es fin­den sich dort aller­lei nütz­li­che Infor­ma­tio­nen, dar­un­ter aktu­el­le Ver­an­stal­tungs­hin­wei­se, Neu­ig­kei­ten aus der Stadt, ver­schie­de­ne Rat­haus-Ser­vices oder auch indi­vi­du­ell ein­stell­ba­re Erin­ne­run­gen an die Müll-Abholung.

Mehr Infos zu die­sem und wei­te­ren Pro­jek­ten von Smart City Bam­berg gibt es auf der Web­site des För­der­pro­gramms. 

Smart City Bam­berg tes­tet digi­ta­le Lösung

Freie Behin­der­ten­park­plät­ze künf­tig auf einen Blick sichtbar

Wer auf einen Behin­der­ten­park­platz ange­wie­sen ist, kennt die Situa­ti­on: Am Ziel ange­kom­men ist der Stell­platz bereits belegt – die Suche beginnt von Neu­em. Genau hier setzt das För­der­pro­gramm Smart City Bam­berg nun an, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Im Rah­men des Pro­jekts „Park­platz­leit­sys­tem“ wer­den aus­ge­wähl­te Schwer­be­hin­der­ten­stell­plät­ze in der Innen­stadt mit intel­li­gen­ten Boden­sen­so­ren aus­ge­stat­tet. Sie erken­nen, ob ein Stell­platz frei oder belegt ist und stel­len die­se Infor­ma­ti­on künf­tig digi­tal bereit.

Ins­ge­samt wur­den gemein­sam mit der Behin­der­ten­be­auf­trag­ten der Stadt Bam­berg, Nico­le Orf, 57 Schwer­be­hin­der­ten­stell­plät­ze im Innen­stadt­be­reich für einen Pilot­be­trieb aus­ge­wählt. Ein ers­ter wich­ti­ger Schritt ist bereits geschafft: 48 Sen­so­ren konn­ten erfolg­reich instal­liert und in Betrieb genom­men wer­den. Wei­te­re Stand­or­te fol­gen im Lau­fe des Projekts.

Ziel ist es, Men­schen mit Behin­de­rung die Anfahrt in die Innen­stadt spür­bar zu erleich­tern. Künf­tig soll bereits vor der Fahrt oder auch unter­wegs ersicht­lich sein, ob ein aus­ge­wähl­ter Behin­der­ten­park­platz frei ist. Dadurch kön­nen unnö­ti­ge Such­fahr­ten ver­mie­den und Wege bes­ser geplant werden.

Nico­le Orf, Behin­der­ten­be­auf­trag­te der Stadt Bam­berg, begrüßt das Pro­jekt: „Wer auf einen Behin­der­ten­park­platz ange­wie­sen ist, kann oft nicht ein­fach auf den nächs­ten frei­en Stell­platz aus­wei­chen. Wenn künf­tig schon vor der Ankunft sicht­bar ist, ob ein Park­platz frei ist, spart das Zeit, Kraft und unnö­ti­ge Wege. Für vie­le Betrof­fe­ne bedeu­tet das ein Stück mehr Selbst­stän­dig­keit und Pla­nungs­si­cher­heit im Alltag.“

Die Anzei­ge der ver­füg­ba­ren Stell­plät­ze wird der­zeit für die Bam­berg-App vor­be­rei­tet und soll nach Abschluss der tech­ni­schen Umset­zung vor­aus­sicht­lich im Herbst zur Ver­fü­gung ste­hen. Die Boden­sen­so­ren erfas­sen dabei aus­schließ­lich, ob ein Stell­platz belegt oder frei ist. Per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten wer­den nicht erhoben.

„Digi­ta­le Tech­no­lo­gien sol­len dort unter­stüt­zen, wo sie den All­tag der Men­schen tat­säch­lich erleich­tern. Gera­de für Per­so­nen, die auf einen Behin­der­ten­park­platz ange­wie­sen sind, kann die Infor­ma­ti­on über freie Stell­plät­ze einen ech­ten Unter­schied machen“, ergänzt Dr. Ste­fan Gol­ler – Wirt­schafts­re­fe­rent der Stadt Bamberg.


Teil eines umfas­sen­den Parkplatzleitsystems

Die Sen­so­rik für Schwer­be­hin­der­ten­stell­plät­ze ist eines von drei Teil­pro­jek­ten des Smart-City-Park­platz­leit­sys­tems. Par­al­lel dazu wird die Aus­las­tung der Bam­ber­ger Park­häu­ser künf­tig eben­falls in der Bam­berg-App ange­zeigt. Zusätz­lich ist vor­ge­se­hen, die Anzahl frei­er Stell­plät­ze auf digi­ta­len Infor­ma­ti­ons­bild­schir­men im Stadt­ge­biet sicht­bar zu machen. Die­se Anzei­ge rich­tet sich an alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den und steht unab­hän­gig von den Schwer­be­hin­der­ten­stell­plät­zen zur Verfügung.

Dar­über hin­aus arbei­tet die Stadt Bam­berg im Rah­men des Pro­jekts MoMM (Mobi­li­tät für Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen) an wei­te­ren digi­ta­len Ange­bo­ten für mehr Bar­rie­re­frei­heit. So soll neben einem Rou­ten­pla­ner für bar­rie­re­freie Wege unter ande­rem ein soge­nann­tes Bar­rie­re­checker-Netz­werk ent­ste­hen. Dabei prü­fen Barrierechecker:innen Wege und Orte auf ihre Bar­rie­re­frei­heit und pfle­gen die Infos in die Bam­berg-App ein.

Mit dem Park­platz­leit­sys­tem und MoMM zeigt die Stadt Bam­berg, wie digi­ta­le Lösun­gen einen kon­kre­ten Mehr­wert für Bür­ge­rin­nen und Bür­ger schaf­fen kön­nen – indem sie Ori­en­tie­rung geben, Wege erleich­tern und die Teil­ha­be am öffent­li­chen Leben ver­bes­sern. Mehr Infor­ma­tio­nen zu MoMM und dem Park­platz­leit­sys­tem gibt es auf der Smart City Bam­berg Web­site www.smartcity.bamberg.de

OB Nie­der­mai­er: „Gute Arbeit muss fort­ge­setzt werden“

Stadt­rat unter­stützt Neu­or­ga­ni­sa­ti­on des Refe­rats für Bil­dung, Schu­len und Sport mit bewähr­ten Kräften

Gabrie­le Kepic bleibt Refe­ren­tin für Bil­dung, Schu­len und Sport. Sie über­nahm vor zwei Jah­ren inte­rims­wei­se im Rah­men der Ein­füh­rung des Ganz­ta­ges­an­spruch die Posi­ti­on, nun folgt die dau­er­haf­te Über­tra­gung der Auf­ga­be durch Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Gabrie­le Kepic ist vom ers­ten Tag als Refe­ren­tin die offe­nen The­men beherzt ange­gan­gen und hat Lösun­gen für sie gefun­den. Das The­ma Bil­dung ist bei ihr bes­tens auf­ge­ho­ben, des­halb betraue ich sie dau­er­haft mit der Lei­tung des Refe­rats“, erklärt Niedermaier.

In der jüngs­ten Voll­sit­zung hol­te sich das Stadt­ober­haupt auch die mehr­heit­li­che Rücken­de­ckung des Stadt­rats für die­se Ent­schei­dung. Bür­ger­meis­ter und Per­so­nal­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp freut sich über die Ent­wick­lung: „Gabrie­le Kepic ist seit Jah­ren eine ganz wich­ti­ge Kraft in unse­rer Ver­wal­tung – zunächst im Sozial‑, dann im Schul­re­fe­rat. Sie treibt The­men mit viel Ener­gie vor­an.“ Kepic bedankt sich für das Ver­trau­en „und die Wert­schät­zung für mei­ne Arbeit, die mit die­ser unbe­fris­te­ten Ver­län­ge­rung mei­ner Tätig­keit ver­bun­den ist.“

Mit der Fest­le­gung auf die Lei­tung geht eine Neu­or­ga­ni­sa­ti­on des Refe­rats ein­her. Das Amt für Bil­dung, Schu­len und Sport fir­miert künf­tig unter dem Namen Amt für Schu­len und Bil­dungs­pla­nung und wird von Mari­an­na Heu­sin­ger gelei­tet, die in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren das Bil­dungs­bü­ro über­zeu­gend geführt hat. Heu­sin­ger habe sich hier bewährt und „die mit dem Ganz­ta­ges­an­spruch für Grund­schul­kin­der ein­her­ge­hen­den Her­aus­for­de­run­gen kom­pe­tent und erfolg­reich ange­packt“, lobt Kepic.

Beer­di­gun­gen durch Ehrenamtliche

Ehren­amt­li­che als Begräb­nis­lei­tun­gen qualifiziert

Das Erz­bis­tum Bam­berg hat in einem Pilot­pro­jekt erst­mals Ehren­amt­li­che zu Begräb­nis­lei­tun­gen aus­ge­bil­det, um Pas­to­ral­teams bei der Durch­füh­rung von Trau­er­fei­ern zu unter­stüt­zen und zu ent­las­ten, wie das Erz­bis­tum Bam­berg mitteilt.

Acht Teil­neh­men­de absol­vier­ten in den letz­ten Mona­ten ein Schu­lungs­pro­gramm mit Prä­senz­ta­gen, Online‑Modulen und Hos­pi­ta­tio­nen. Bei einer Beauf­tra­gungs­fei­er in St. Boni­faz Nürn­berg beka­men sie am Don­ners­tag von Erz­bi­schof Her­wig Gössl ihre Urkun­den über­reicht und kön­nen ab sofort Trau­er­fei­ern lei­ten. Beglei­tet wur­de die Aus­bil­dung von erfah­re­nen Seel­sor­gern, die den Ehren­amt­li­chen auch künf­tig als Super­vi­so­ren zur Sei­te ste­hen. Die Inhal­te des Kur­ses reich­ten von lit­ur­gi­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Grund­la­gen über die Gestal­tung von Anspra­chen bis hin zur Trauerbegleitung.

Vor dem Hin­ter­grund sin­ken­der Zah­len haupt­amt­li­cher Seel­sor­ger und gleich­zei­tig stei­gen­der Bestat­tungs­zah­len ver­fol­ge das Erz­bis­tum einen pra­xis­ori­en­tier­ten Ansatz, um die pas­to­ra­len Kapa­zi­tä­ten in den Gemein­den zu sichern, erklärt Andre­as Lurz, Lei­ter des Aus­bil­dungs­kur­ses und Nürn­ber­ger Stadt­de­kan. „Da Begräb­nis­lei­tun­gen kei­ne Sakra­men­te spen­den, darf die­ser Dienst von ehren­amt­li­chen Kräf­ten über­nom­men wer­den“, so Lurz. Die Men­schen in den Gemein­den könn­ten und woll­ten Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Die durch­lau­fe­ne Qua­li­fi­zie­rung sol­le sicher­stel­len, dass dies fach­lich fun­diert und ein­fühl­sam geschieht, sagt der Ausbildungsleiter.

Neben Ein­hei­ten zu lit­ur­gi­schen Grund­la­gen und recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen setz­te der Kurs bewusst auf prak­ti­sche Lern­for­men: Die Teil­neh­men­den arbei­te­ten an fik­ti­ven Trau­er­fäl­len, ver­fass­ten Anspra­chen, wähl­ten Lied­gut aus und prob­ten den Ablauf von Fei­ern — sowohl in der Aus­seg­nungs­hal­le als auch am Grab. Ergänzt wur­den die Übun­gen durch seel­sor­ger­li­che Anlei­tung, Gesprä­che zur Trau­er­psy­cho­lo­gie und Refle­xi­on per­sön­li­cher Motivationen.

Die Nürn­ber­ge­rin Syl­via Sup­p­mann kam durch ihre eige­ne Lebens­ge­schich­te auf die Idee, Begräb­nis­lei­te­rin zu wer­den: „Mein ers­ter Todes­fall war mei­ne Mut­ter – da war ich 20“, erzählt sie im Gespräch. Spä­ter starb ihr Mann und hin­ter­ließ drei gemein­sa­me Kin­der. Bewäl­tigt hat Sup­p­mann die­se schwe­re Zeit durch ihren Glau­ben. Die­se Erfah­run­gen möch­te sie nun in die Arbeit mit ande­ren Trau­ern­den ein­brin­gen, zu der sie sich mitt­ler­wei­le immer stär­ker beru­fen fühlt: „Ich möch­te erspü­ren, was die Ange­hö­ri­gen gera­de brau­chen – und ihnen Hoff­nung mitgeben.“

Für Aus­bil­dungs­lei­ter Lurz steht fest, dass die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten des Pilot­kur­ses hoch­mo­ti­viert sind, ihren Dienst „aus einer tie­fen inne­ren Über­zeu­gung her­aus“ antre­ten und eine Berei­che­rung für die Seel­sor­ge vor Ort dar­stel­len. Das Erz­bis­tum plant eine Eva­lua­ti­on des Pro­jekts hin­sicht­lich der Über­trag­bar­keit auf ande­re Regio­nen, des Schu­lungs­be­darfs und der Betreu­ungs­struk­tu­ren für Ehren­amt­li­che. Bei posi­ti­ven Erfah­run­gen wird es aller Vor­aus­sicht nach schon bald wei­te­re Aus­bil­dungs­kur­se für ehren­amt­li­che Begräb­nis­lei­tun­gen geben.

Bei der Beauf­tra­gungs­fei­er bezeich­ne­te Erz­bi­schof Her­wig Gössl den Dienst am Grab als einen beson­ders sen­si­blen Moment kirch­li­chen Han­delns. Wer sich dafür aus­bil­den las­se, schen­ke den Trau­ern­den Zeit, Nähe und Hoff­nung – und leis­te damit „einen unschätz­ba­ren Bei­trag für unse­re Seel­sor­ge“, so Gössl. Der Erz­bi­schof dank­te den ehren­amt­li­chen Begräb­nis­lei­tun­gen für ihr Enga­ge­ment, wel­ches zei­ge, wie sehr Ver­ant­wor­tung und wich­ti­ge Auf­ga­ben der Seel­sor­ge in den Gemein­den von den Gläu­bi­gen mit­ge­tra­gen wer­den. Ohne die Mit­hil­fe von Ehren­amt­li­chen sei pas­to­ra­le Arbeit „nicht mehr denk­bar und auch nicht wün­schens­wert“, sag­te der Erzbischof.

1 2 3 4 … 64