Letzte Pflanzung von Wildgehölzen mit Schulklassen
Bald ist der Heidelsteig-Park fertig
Bei einem abschließenden Gemeinschaftsprojekt wurden im Heidelsteig-Park zusammen mit Schulklassen aus der Montessori-Schule und der benachbarten Heidelsteig-Schule verschiedene Wildgehölzarten gepflanzt, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Jetzt freuen sich alle auf das nahende Frühjahr. Dann kann der neue Park erstmals in seiner vollen Pracht erlebt werden.
Das Projekt ist beispielhaft für die Entstehung des Parks. Verteilt über das ganze vergangene Jahr wurde gemeinsam mit Schulen, ehrenamtlich Engagierten und Vereinen die Fläche an der Feldkirchenstraße und am Heidelsteig gestaltet. So sind vielfältige Projekte im Bereich Bildung, Arten- und Klimaschutz und zur Verbesserung der Lebensqualität entstanden.
Um die verschiedenen Projekte erlebbar und zugänglich für alle zu machen, wurde zudem ein neues Wegesystem anstelle des alten Trampelpfads erstellt. Zusätzlich angelegte Wildblumen-Schotterwege fügen sich nahtlos in das Konzept des Heidelsteig-Parks ein. Indem die Ränder des Weges angesät wurden, bleibt je nach Nutzungsdruck der Weg bestehen oder wächst an den Stellen, die nicht belaufen werden, wieder zu.
Gezeigt hat sich, dass der Park rege genutzt wird. Dies führt allerdings zu einem erhöhten Müllaufkommen. Deshalb werden zu Beginn des Jahres weitere Mülleimer auf der Grünfläche installiert.
Das Projektteam MitMachKlima bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten: Ehrenamtliche, Vereine, Schulen, Politikerinnen und Politiker wie auch städtische Fachämter. Ohne deren Unterstützung wäre der Heidelsteig-Park nicht verwirklicht worden. Die Maßnahme wurde aus Fördergeldern des Projektes MitMachKlima des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz in Zusammenarbeit mit Bamberg Service realisiert. Sie leistet einen wertvollen Beitrag zur Klimaanpassung in der Stadt Bamberg.
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Investor stellt im Rathaus neuen Projekt-Partner vor
Positive Signale für den „EcoSquare“
Das Bauprojekt „EcoSquare“ an der Annastraße /am Pfisterberg steht vor einer Vitalisierung. Diesen Eindruck vermittelte Investor Dr. Thomas Banning bei einem Gespräch im Rathaus am Maxplatz mit Oberbürgermeister Andreas Starke und Vertretern der Stadtverwaltung, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Gemeinsam mit einem neuen Projekt-Partner skizzierte er Ansätze für die Umsetzung des ambitionierten Vorhabens. Entstehen soll ein nachhaltiges Stadtquartier für Wohnen und Gewerbe. „Wir begrüßen die positiven Signale des Investors und stehen den neuen Ideen aufgeschlossen gegenüber“, erklärte OB Starke im Anschluss an den Austausch. Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Bamberg am Samstag hat Starke eine Kooperation zwischen dem bisherigen Investor und einem neuen Partner angekündigt.
Die Stadtverwaltung wird nun eingehend prüfen, welche rechtlichen und städtebaulichen Auswirkungen die angedachten Anpassungen haben werden und dazu im engen Austausch mit den Investoren bleiben. „Die Stadt Bamberg wird das Projekt „EcoSquare“ weiterhin konstruktiv begleiten und unterstützen. Unser Ziel ist es, dass in der Baugrube am Pfisterberg bald wieder Kräne und Bagger ihren Betrieb aufnehmen“, betont der OB. Schon für Februar wurden die nächsten Termine für detaillierte Absprachen vereinbart.
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Mit Zuversicht und Zusammenhalt Bamberg gestalten
Neujahrsempfang der Stadt Bamberg
Bis zu seiner Verabschiedung Ende April wird Oberbürgermeister Andreas Starke noch entscheidende Weichen für die Entwicklung Bambergs stellen. Beim Neujahrsempfang am Samstag in der Konzert- und Kongresshalle forderte er die Bürgerschaft auf, bei der Kommunalwahl am 8. März vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.
„Gehen Sie wählen, stärken Sie die Demokratie und stärken Sie mit Ihrer Auswahl die Demokraten in der Demokratie!“ Regierungspräsident Florian Luderschmid war es vorbehalten, in seiner Festrede die 20-jährige Amtszeit Starkes Revue passieren zu lassen.
Der OB rechtfertigte das Verhandlungsergebnis, das mit dem Freistaat über die Zukunft des Ankerzentrums erzielt wurde. Mit dem Erwerb des Geländes komme die Stadt Bamberg in die komfortable Situation, in zehn Jahren über die künftige Gestaltung selbst entscheiden zu können. Die Lösung sei geeignet, den sozialen Frieden zu sichern: „Wir stärken den Interessensausgleich, weil niemand gegeneinander ausgespielt wird.“ Und weiter: „Das ist der Auftrag von Politik. Einem Ziel, einem Leitbild der Stadt zu folgen und dieses Bild zum Maßstab des Handelns zu machen. Lebensqualität herstellen, damit sich die Menschen sicher und behütet fühlen. Damit die Infrastruktur passt. Damit genügend Jobs für alle da sind und kulturelle Vielfalt herrscht. Ein Auftrag, der weit über den Tag hinaus reicht, auch über den Wahltag.“
Mehr Frauen in gehobenen Positionen
Starke beleuchtete in seiner Rede etliche weitere Themen, die für die Stadtentwicklung bedeutsam sind. Allen voran die „sehnlichst erwartete“ Wiedereröffnung von St. Michael, terminiert auf den 25. April. Beim Neujahrsempfang 2025 forderte Festrednerin Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Frauen im Beruf zu fördern. Hier meldete der OB für die Stadtverwaltung Vollzug. Mit der Berufung von Annegret Michler als Baureferentin sind die Referatsleitungen paritätisch besetzt. Auch auf Amtsleiter-Ebene wurden mehr Frauen als Männer eingestellt. Der OB kündigte für den 3. Februar den Besuch von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius an. Thema wird das Muna-Gelände sein. Signale der Bundeswehr lassen darauf schließen, dass sie offen ist für Ansprüche der Stadt Bamberg.
Neuer Partner beim Projekt „Eco-Square“
Mit dem „zwingend notwendigen“ Tiefensammler entlang des Main-Donau-Kanals werden mehrere Ziele verfolgt: der Gewässerschutz, die Entlastung des vorhandenen Kanalnetzes und die Verhinderung der Überflutung von Bahnunterführungen. Beim Projekt „Eco-Square“ kündigte der OB eine Kooperation zwischen dem bisherigen Investor und einem neuen Partner an. Teile des ehemaligen Karstadt-Gebäudes am Maxplatz sollten von der Otto-Friedrich-Universität für Lehre und Forschung angemietet werden. Dank der „Kita-Offensive“ ist es gelungen, im Kindergartenalter nahezu jeden Bedarf zu decken. „Zeigen Sie mir eine vergleichbare Stadt, die in den letzten Jahren fast 600 Kita-Plätze schaffen konnte“, erklärte Starke.
Partnerschaft mit Mukatschewo
Am 28. Januar wird im Rahmen einer Festsitzung des Stadtrats die Partnerschaft mit der westukrainischen Stadt Mukatschewo besiegelt. Und am 13. September findet die bundesweit zentrale Eröffnungsfeier zum „Tag des offenen Denkmals“ auf dem Maxplatz statt. Mit den Worten „Ich habe mich entschlossen, nach 20 Jahren als Oberbürgermeister nicht mehr anzutreten. Es war mir immer eine besondere Ehre, für Sie und die Stadt Bamberg zu arbeiten. Ich wünsche Ihnen ein gutes, ein kraftvolles und vor allem gesundes Jahr 2026. Lassen Sie es uns mit Zuversicht und Zusammenhalt erfolgreich gestalten: Für Bamberg und für die Menschen, die hier leben“ verabschiedete sich Starke von der Bühne. Es dankte ihm die Zuhörerschaft im voll besetzten Joseph-Keilberth-Saal, indem sie sich von ihren Plätzen erhob und langanhaltend applaudierte.
Lob vom Regierungspräsidenten
Lob gab es auch von Regierungspräsident Florian Luderschmid, dem Festredner des Neujahrsempfangs. Er beschrieb Vorgehensweise des OB so: „Andreas Starke durchdenkt die Dinge, überlegt dann genau, ob er sich für eine Sache einsetzen will, was er dann tut, wenn es seiner Stadt Bamberg von Nutzen ist, und geht dann mit perfektionierter Strategie vor, um sein Ziel zu erreichen.“ Luderschmid skizzierte eine Reihe von Projekten, die der OB in seiner 20-jährigen Amtszeit anschob und erfolgreich abschloss, auch dank oft millionenschwerer Hilfe aus Bayreuth, dem Sitz der Regierung von Oberfranken, München und Berlin: die Sanierungen von Schulen und der Aufbau von Plätzen in Kindertagesstätten, die Landesgartenschau mit der nachhaltigen Schaffung von Lebensräumen, die Anbindung der Brennerstraße an den Bahnhof, die Schaffung des Naturschutzgebiets Breitenau, die Entwicklung des Lagarde-Campus, der Bau des vierten Bettenturms am Klinikum und die bauliche Aufwertung der Sandstraße, um nur einige Meilensteine zu nennen. Lob gab es auch für den Kämmerer: „Das Team um Bertram Felix hat die Finanzen der Stadt auch in den aktuell schwierigen Zeiten gut im Griff. Die Stadt Bamberg kann verhalten optimistisch ins neue Jahr blicken.“
Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner warb für das Spendenprojekt: Gesammelt wurde für das Projekt „RückzugsRAUM“, das obdachlose Frauen unterstützt. Baubeginn für fünf komplett ausgestattete Mini-Appartements wird Mitte des Jahres sein. Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp dankte allen, die am Neujahrsempfang mitgewirkt haben, insbesondere dem Kammerorchester der Universität Bamberg unter Leitung von Universitätsmusikdirektor Wilhelm Schmidts für die musikalische Umrahmung, dem Mütterzentrum Känguruh für die Kinderbetreuung und der Gebärdendolmetscherin Alexa Dölle.
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DSD wählt fränkische UNESCO-Welterbestadt als Austragungsort für zentrale Eröffnungsfeier
Bundesweite Eröffnung des Tags des offenen Denkmals® 2026 in Bamberg
Die bundesweit zentrale Eröffnungsfeier des Tags des offenen Denkmals findet in diesem Jahr am 13. September auf dem Maximiliansplatz in Bamberg statt, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) gab als bundesweite Koordinatorin des größten Kulturevents Deutschlands die Entscheidung beim gestrigen Pressetermin im Bamberger Brückenrathaus bekannt. Geras Oberbürgermeister Kurt Dannenberg überreichte den Staffelstab aus Gera, Eröffnungsstadt 2025, persönlich an Andreas Starke, den Oberbürgermeister der fränkischen UNESCO-Welterbestadt. Damit wird die Eröffnung des Tags des offenen Denkmals erstmals seit zehn Jahren wieder in Bayern gefeiert.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bringt zahlreiche Angebote für Denkmalfreunde mit, darunter einen interaktiven Markt der Möglichkeiten mit Akteuren der Denkmalpflege sowie ein vielseitiges Bühnenprogramm mit hochkarätigen Gästen. Charakteristisch für die Eröffnungsstadt des bundesweiten Events sind auch die sogenannten Schaubaustellen der DSD, bei denen Besucherinnen und Besucher aktiven Denkmalschutz an ausgewählten Förderobjekten der Stiftung erleben dürfen. Punktuelle Förderungen solcher Maßnahmen durch die DSD im Rahmen der Eröffnung sind als Kompliment für das öffentliche und private Engagement der Einwohnerinnen und Einwohner zu verstehen.
Ikonische Denkmale wie der Bamberger Dom, das Brückenrathaus oder die Alte Hofhaltung stehen exemplarisch für die Vielfalt erhaltenswerter Bauwerke in Bamberg. Die Bamberger Altstadt wurde 1993 aufgrund ihrer außergewöhnlichen historischen Stadtlandschaft auf die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen und zählt zu den größten Flächendenkmalen Deutschlands. Das über 1.000-jährige Bamberg ist ein hervorragend erhaltenes Beispiel für eine auf frühmittelalterlicher Grundstruktur entwickelte mitteleuropäische Stadt. Am Tag des offenen Denkmals erhalten Interessierte die einzigartige Möglichkeit, sonst nicht zugängliche Orte und Altbekanntes mit neuem Blick zu entdecken. Unter dem bundesweiten Motto „NetzWERKE: Denkmale und Infrastruktur“ werden auch in Bamberg viele Denkmale ihre Pforten öffnen und Initiativen ihre Arbeit vorstellen.
Als Gastgeber der bundesweiten Eröffnung des Tags des offenen Denkmals ist Bamberg ein positives Beispiel aktiver Denkmalpflege: Mit der 2003 gegründeten Stiftung Weltkulturerbe Bamberg unterstützt die Stadt private Eigentümer und Kulturprojekte nachhaltig. Wissenschaftliche Exzellenz bietet seit 2012 der eigenständige Lehrstuhl für Denkmalpflege an der Universität Bamberg, ergänzt durch das Kompetenzzentrum für Denkmalwissenschaften und Denkmalpflege (KDWT).
„Mit unserer reichen Denkmallandschaft, der hohen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der langjährigen Erfahrung in der Vermittlung von Baukultur bietet Bamberg ideale Voraussetzungen für die bundesweite Eröffnungsveranstaltung. Wir sind stolz, hier Gastgeber sein zu dürfen, und freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher am 13. September 2026“, betont Oberbürgermeister Andreas Starke. Ein besonderer Höhepunkt für dieses Jahr: Gleich zwei Denkmäler europäischen Ranges – die ehemalige Abteikirche St. Michael und das Schloss Geyerswörth – werden nach umfassenden Generalsanierungen wiedereröffnet. Die Abteikirche und andere Bereiche der ehemaligen Klosteranlage werden am Tag des offenen Denkmals präsentiert.
Tag des offenen Denkmals
Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD), die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die DSD ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. Sie unterstützt die Veranstalter mit bundesweiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie einem breiten Serviceangebot. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Mit diesem Tag schafft die private Stiftung große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern – von Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern –, ohne die die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre. Der Tag des offenen Denkmals ist eine geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Die App zum Tag des offenen Denkmals® kann ganzjährig genutzt werden, um Neues über die DSD zu erfahren. Ab August werden in jedem Jahr die Events und Denkmale, die Teil des größten Kulturevents Deutschlands sind, zu finden sein. Routenplanung, Favoritenliste und eine übersichtliche Karte runden die Planung des persönlichen Aktionstags ab.
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Spendenübergabe der Bamberger Bürgervereine
Bürgervereine unterstützen Don Bosco Jugendwerk
Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) der Bamberger Bürgervereine hat auf ihrer Sitzung beschlossen, das Don Bosco Jugendwerk in Bamberg mit einem Spendenbetrag in Höhe von 1.700 Euro zu unterstützen. Die alljährliche Spende für den guten Zweck wurde von ARGE-Vorsitzendem Christian Hader kurz vor Weihnachten im Rahmen eines Ortstermins an Gesamtleiterin Anita Skobl überreicht.
„Mit diesem bescheidenen Beitrag wollen wir die Arbeit des Don Bosco Jugendwerks zu Gunsten benachteiligter Kinder und Jugendlicher wertschätzen und aktiv voranbringen“, äußerte sich Hader im Rahmen der Übergabe. Anita Skobl zeigte sich über die Unterstützung nicht nur sehr erfreut, sondern bestätigte auch, dass das Geld genau dafür eingesetzt werden solle: „Wir haben viele Projekte, die jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen helfen sollen und die auf solche Spenden angewiesen sind. Deshalb möchte ich mich bei den Bürgervereinen herzlich bedanken.“ Anita Skobl und Christian Hader waren sich einig, dass es in Zeiten knapper öffentlicher Gelder gerne mehr solcher Weihnachtsgeschenke geben darf.
Ein weiterer Punkt bei der jüngsten Herbstsitzung der ARGE war zudem die Wiederaufnahme des Bürgervereins Gaustadt in die Arbeitsgemeinschaft. Im Frühjahr beschlossen die Vorsitzenden einstimmig, dass dessen Mitgliedschaft vorerst ruhen soll. Nachdem dort mit dem neuen Vorstand nun wieder stabile Verhältnisse vorherrschen, war die Rückkehr eine reine Formalie.
Ab Januar 2026 wandert der Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft turnusgemäß vom Bürgerverein Süd-West zum Bürgerverein Am Bruderwald, weshalb Christian Hader die ARGE-Unterlagen an dessen Vorsitzenden Helmut Gebhardt übergab und sich für das Vertrauen und die Zusammenarbeit im vergangenen Jahr bedankte.
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Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrum Bamberg
Spendenübergabe des Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrums Bamberg
Anfang Dezember veranstaltete das Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrum Bamberg zusammen mit dem Bundespolizeiorchester München ein Benefizkonzert in der Pfarrkirche Unsere Liebe Frau (Obere Pfarre) in Bamberg, dessen Erlös jetzt übergeben wurde.
Etwa 300 Gäste kamen beim Konzert zusammen, um nicht nur eine beeindruckende musikalische Darbietung zu erleben, sondern auch einen Beitrag zu leisten, um die wichtige Arbeit des St. Vinzenzvereins Bamberg e.V. zu unterstützen.
Chefdirigent Philipp Armbruster verzauberte mit 40 Musikerinnen und Musikern die vollbesetzten Bankreihen mit Klängen von Anton Bruckner, John Williams und James Barnes.
Der Eintritt zum Konzert war frei. Die Bundespolizei erbat Spenden zugunsten des St. Vinzenzvereins Bamberg e.V. in Bamberg. Die Spenden der Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher wurden vergangene Woche gemeinsam mit diversen Spenden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Auszubildenden des Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrums Bamberg an Herrn Hans-Jochen Sievers übergeben, den Vorsitzenden des St. Vinzenzvereins. Insgesamt kamen 3.750€ zusammen.
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Bewerbungsfrist bis 31. März 2026
Landmusikort des Jahres gesucht
Das Förderprogramm „Landmusikort des Jahres“ ruft ländliche Kommunen bis 12.000 Einwohner*innen auf, sich um die Auszeichnung „Landmusikort“ und eine Förderung zwischen 2.000 und 18.000 Euro zu bewerben. Der Preis wird vom Deutschen Musikrat und dem Bundesmusikverband Chor & Orchester gemeinsam ausgeschrieben und vergeben.
„Mit den Landmusikorten sollen Orte ausgezeichnet werden, an denen Menschen zusammenkommen, musizieren und gemeinsam etwas bewegen und verändern“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Andreas Schwarz zur jüngsten Ausschreibung.
Der Preis wird an Kommunen mit einem besonders lebendigen, innovativen, blühenden Kulturleben verliehen – insbesondere in der Amateurmusik, in Verbindung mit der professionellen Musikszene und dem ehrenamtlichen Engagement. Gemeinden aus dem ländlichen Bereich sind gemeinsam mit ihren kulturellen Einrichtungen, Vereinen und Ensembles eingeladen, sich um die Auszeichnung zu bewerben.
„Für alle ländlichen Kommunen, die ein starkes musikalisches Leben und eine aktive Vernetzung von Musiker*innen und Vereinen fördern wollen, bietet dieses Programm eine einmalige Gelegenheit zur Sichtbarkeit und Weiterentwicklung“, informiert der Abgeordnete weiter.
Die Bewerber müssen in einem der vier definierten Typen der Ländlichkeit (gemäß Thünen-Atlas) verortet sein und dürfen nur maximal 12.000 Einwohner*innen haben. Die Bewerbung muss durch den/die Bürgermeister*in (oder Ortsvertreter*in) der jeweiligen Kommune unterstützt und bis spätestens 31. März 2026 über das digitale Antragsportal eingereicht werden.
Eine fachkundige unabhängige Jury bewertet unter den eingehenden Bewerbungen die Qualität und die Kreativität des musikalischen Angebotes und entscheidet bis Mitte Juni 2026, welche Kommunen den Titel „Landmusikort des Jahres 2026“ tragen. Für die besten Bewerbungen werden insgesamt drei Bundespreise von 6.000, 10.000 und 18.000 Euro vergeben, darüber hinaus gibt es zehn Förderpreise in Höhe von je 2.000 Euro.
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Stadt Bamberg und Erben der verstorbenen Künstlerin Barbara Bollerhoff einigen sich
Dauerhafte Lösung für den beliebten Bamberg-Schriftzug
Gute Nachrichten für die vielen Anhänger vom Bamberg-Schriftzug von Barbara Bollerhoff: Die Stadt Bamberg und die Erben der verstorbenen Künstlerin haben sich auf einen würdigen und langlebigen Ersatz für den ursprünglichen Schriftzug geeinigt, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Die Lösung wird sowohl den finanziellen und förderrechtlichen Rahmenbedingungen der Stadt als auch dem künstlerischen Vermächtnis von Barbara Bollerhoff gerecht. „Es hat sich gelohnt, mit den Erben intensiv nach Lösungen zu suchen. Der Schriftzug wird den Maxplatz deutlich aufwerten. Das beliebte Fotomotiv wird es auch in Zukunft geben“, erklärt Oberbürgermeister Andreas Starke.
Das Ziel ist ein großformatiger, witterungsbeständiger Schriftzug, wie es ihn in vielen Städte Europas gibt. Auf diesen Schriftzug soll dann das Kunstwerk von Barbara Bollerhoff übertragen werden. Johnny Graser, ein Sohn der Künstlerin und Sprecher der Erbengemeinschaft, freut sich über die Einigung: „Es ist schön, dass dieses Kunstwerk unserer Mutter die Bamberger Innenstadt noch für viele Jahre prägen und bereichern wird.“
Finanziert wird die Produktion des neuen Schriftzuges aus Fördermitteln. Die Übertragung des ikonischen Kunstwerks von Barbara Bollerhoff vom alten auf den neuen Schriftzug sowie die Vergütung des dafür notwendigen Nutzungsrechts sollen über eine Spendenaktion der Stadt Bamberg finanziert werden.
Der original Bamberg-Schriftzug stand in den Sommermonaten 2023 und 2024 im Rahmen des Projekts „Mitte.Bamberg.2025“ auf dem Maxplatz und war bei Einheimischen wie Fremden äußerst beliebt. In den Sozialen Medien ging der Bamberger Schriftzug weltweit viral.
OB Starke ist zuversichtlich, dass genügend Spendengelder gesammelt werden können: „Die Begeisterung der Menschen war so groß, dass wir mit großzügigen Spenden rechnen.“
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Die Elite ihres Ausbildungsberufs im Freistaat
IHK ehrte “Bayernbeste” aus dem Gremiumsbezirk Bamberg
Bei einer Feierstunde auf Kloster Banz hat die IHK für Oberfranken Bayreuth zwölf “Bayernbeste” geehrt. Sie alle haben ihre Ausbildung im aktuellen Prüfungsjahrgang als Beste ihres jeweiligen Ausbildungsberufs abgeschlossen und sind damit die Besten im Freistaat, wie die IHK für Oberfranken Bayreuth mitteilt.
Mit Marie Hohleweg aus Reckendorf, Lisa-Marie Külle aus Baunach, Luisa Schreiber und Vanessa Neid aus Bamberg und Nina Then aus Memmelsdorf kommen dabei fünf “Bayernbeste” aus dem Bezirk des IHK-Gremiums Bamberg.
Die herausragende Leistung der “Bayernbesten” wird unter anderem an den folgenden Zahlen deutlich: Rund 50.000 junge Leute in etwa 200 Ausbildungsberufen sind in diesem Prüfungsjahrgang in ganz Bayern zu den IHK-Abschlussprüfungen angetreten. „Sie haben es in ihrem Beruf auf Platz 1 geschafft. Das ist eine außergewöhnliche Leistung, auf die Sie sehr stolz sein können”, macht der IHK-Präsident Dr. Michael Waasner bei der Ehrung deutlich.
Er bescheinigte den Absolventinnen und Absolventen Einsatz, Können und Durchhaltevermögen. „Sie haben nicht aufgegeben und Standfestigkeit gezeigt”, sagte er. Um den Wandel und die damit verbundenen Herausforderungen bewältigen zu können, seien Stabilität und Flexibilität notwendig. Ständige Veränderungen seien mittlerweile nicht mehr nur Begleiter im täglichen Berufsleben, sondern Antreiber. Diese Situation gelte es anzunehmen. Die “Bayernbesten” hätten durch ihre Ausbildung beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Berufsweg geschaffen. „Sie haben das sichere Fundament, das Ihnen erlaubt, mutig Neues zu wagen und mögliche Rückschläge abzufedern”, so der Präsident.
Bildung als Schlüsselfaktor
Die ständigen Herausforderungen unserer Zeit sprach auch der oberfränkische Regierungsvizepräsident Thomas Engel an. Egal ob Energiewende, Digitalisierung, Klimawandel, all das gelte es zu bewältigen. Bildung und Qualifikation seien dazu die Schlüsselfaktoren. Alle “Bayernbesten” aus dem Gremiumsbezirk hätten eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie Verantwortung für sich selbst und ihre berufliche Zukunft übernehmen können.
IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm sagte: „Wir ehren nicht die Besten, sondern die Allerbesten, sozusagen die Elite.” Das sei wahrlich ein Grund stolz zu sein, zumal dieser Erfolg die Absolventen ein Leben lang begleiten werde.
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Glockengenuss im Innenhof mit Blick auf die Westfassade am 14. Dezember
Glocken des Michaelsklosters läuten erstmals wieder nach der Sanierung
Zum ersten Mal nach über 400 Jahren werden alle elf Glocken des Klosters St. Michael gemeinsam erklingen. Dies wird am 14. Dezember ab 16.30 Uhr der Fall sein, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Sechs neue Glocken ergänzen das historische Geläut aus fünf bestehenden Glocken. Ihr voller Klang wird am dritten Advent in Bamberg zu hören zu sein. Damit schließt sich eine klangliche Lücke, die seit einem verheerenden Brand im Jahr 1610 bestand. Mit diesem besonderen Ereignis geht die Generalsanierung der ehemaligen Abteikirche in die finale Phase. Die Gerüste an der West- und Südfassade wurden kürzlich abgebaut. Bambergs Oberbürgermeister Starke zeigte sich beim Ortsbesuch am Freitag beeindruckt: „Wir blicken schon gespannt auf das bevorstehende, besondere Ereignis des Glockenläutens. Bereits jetzt kann sich die Öffentlichkeit an der frisch sanierten, leuchtenden Fassade erfreuen – auch, wenn die Sonne nicht scheint.“
Den Bambergerinnen und Bambergern ist ebenfalls aufgefallen, dass der Michaelsberg wieder strahlt. Sie blicken auf die Südseite mit Seitenschiff oder sehen die freien Türme des Westwerks von der Regnitz aus. Die Ost- und Nordfassade müssen dagegen noch eine Weile für die restlichen Restaurierungsarbeiten eingerüstet bleiben.
Programm am dritten Advent
Wer sich den Fortschritt an der ehemaligen Benediktinerabtei genauer ansehen und an einem besonderen Klang-Erlebnis teilhaben möchte, sollte sich den 14. Dezember merken: Ab 16.30 wird jede der elf Glocken zunächst einzeln läuten – für drei Minuten, jede viertel Stunde. Los geht’s der Reihe nach von der kleinsten bis zur größten Glocke mit dem Namen „St. Michael“. Danach erklingen alle elf Glocken gemeinsam. Vor dem Stiftsladen können sich die Interessierten bei einem Glas Glühwein und alkoholfreiem Punsch warmhalten, den neuen wohlgestimmten Tönen lauschen und die vom Gerüst befreite Westfassade der ehemaligen Klosterkirche in ihrem neuen Glanz bewundern. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.
Finale Glocken-Tests laufen
Bereits am vergangenen Freitag und in der kommenden Woche werden die Glocken für die finalen Messungen von den Fachfirmen und Ingenieuren das erste Mal getestet und eingestellt. Die Schwingungsmessungen werden zuerst mit jeder Glocke einzeln durchgeführt Danach werden alle Glocken im Dachreiter (zwei Glocken) beziehungsweise im Nordturm (sechs Glocken) beziehungsweise im Südturm (drei Glocken) jeweils zusammen geläutet. Zum Ende ertönt das gesamte Plenum aller Glocken, um auch diesen Klang wohl mehrfach zu testen.