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Bamberg - Page 4

Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke besuch­te die neu­en Räum­lich­kei­ten in Gau­stadt und im Hain

Ganz­tags­be­treu­ung gut gestartet

Mit dem Schul­jah­res­be­ginn am 16. Sep­tem­ber 2025 ist auch der Bedarf an Ganz­tags­be­treu­ungs­plät­zen an den Schu­len im Hain und in Gau­stadt gestie­gen, Abhil­fe wur­de über die Som­mer­fe­ri­en geschaf­fen. Nun stat­te­ten Ober­bür­ger­meis­ter, Schul­re­fe­ren­tin und wei­te­re Fach­leu­te den Schu­len einen Besuch ab, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Über die Som­mer­fe­ri­en war es in kür­zes­ter Zeit gelun­gen, an bei­den Stand­or­ten zusätz­li­che Ange­bo­te zu schaf­fen. Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, Schul­re­fe­ren­tin Gabrie­le Kepic und wei­te­re Fach­leu­te aus der Stadt­ver­wal­tung waren vor Ort, um „sich selbst einen Ein­druck über den Erfolg der durch­ge­führ­ten Maß­nah­men zu ver­schaf­fen“, so der Oberbürgermeister.

An der Bam­ber­ger Hain­schu­le wur­de inner­halb weni­ger Wochen die ehe­ma­li­ge Haus­meis­ter­woh­nung umge­stal­tet. Sie ist direkt ans Schul­haus ange­baut. Dani­el Reheu­ser, seit 1. März 2025 der neue Haus­meis­ter, lob­te die Moder­ni­sie­rungs- und Umbau­ent­schei­dun­gen. Gemein­sam mit dem Immo­bi­li­en­ma­nage­ment und dem Schul­ver­wal­tungs­amt der Stadt Bam­berg wur­den Hand­werks­fir­men orga­ni­siert, koor­di­niert und beauf­tragt. Es ent­stand ein gemüt­li­cher und kind­ge­rech­ter Raum im Erd­ge­schoss, der Platz für die mitt­ler­wei­le zwölf­te Mit­tags­be­treu­ungs­grup­pe bie­tet. 22 Kin­der von der ers­ten bis zur vier­ten Klas­se wer­den hier nach Schul­schluss unter Auf­sicht betreut. „Die Arbei­ten im Ober­ge­schoss, das eben­falls aus­ge­baut wer­den soll, wer­den im Lau­fe des aktu­el­len Schul­jah­res statt­fin­den. Die Räu­me sol­len dann zum Schul­jahr 2026/​/​2027 fer­tig sein. Dort wird Platz für wei­te­re 20 Kin­der sein“, kün­digt Schul­re­fe­ren­tin Gabrie­le Kepic an. Die Vor­sit­zen­den und päd­ago­gi­schen Fach­kräf­te des Trä­ger­ver­eins „Mit­tags­be­treu­ung Hain­schu­le“ und Schul­lei­te­rin Jas­min Kre­mer begrü­ßen die Ent­wick­lung und dank­ten den städ­ti­schen Akteu­ren. An der Hain­schu­le wer­den bereits 140 Kin­der bis maxi­mal 16 Uhr betreut.


Pfarr­saal als Zwischennutzung

In Gau­stadt wer­den die städ­ti­schen Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter von Schul­lei­te­rin Susan­ne Dörf­ler und Pfar­rer Hel­mut Het­zel in Emp­fang genom­men. „Als wir von dem hohen Betreu­ungs­be­darf gehört haben, war für uns klar: Wir wol­len hel­fen“, sagt der Lei­ten­de Pfar­rer für den Seel­sor­ge­be­reich Bam­ber­ger Wes­ten. Nach den Bera­tun­gen in der Kir­chen­ge­mein­de war klar: Der Pfarr­saal von St. Josef wird über­gangs­wei­se zur Ver­fü­gung gestellt und die Stadt Bam­berg mie­tet die­sen von der Kir­chen­ge­mein­de St. Josef an. Dadurch kön­nen im aktu­el­len Schul­jahr dort ins­ge­samt 40 Kin­der in der Offe­nen Ganz­tags­schu­le betreut wer­den. Im Schul­haus selbst küm­mern sich Mit­ar­bei­ter des Trä­gers KoBiS gGmbH dar­über hin­aus um 120 wei­te­re Kin­der. Das län­ger­fris­ti­ge Ziel ist es, einen Teil des Dach­ge­schos­ses des Grund­schul­ge­bäu­des zu sanie­ren und auch hier die ehe­ma­li­ge Haus­meis­ter­woh­nung für schu­li­sche und Ganz­tags­an­ge­bo­te zu nut­zen. Die Pla­nung hier­für wird aktu­ell vor­an­ge­trie­ben, um das Pro­vi­so­ri­um durch eine end­gül­ti­ge Lösung zu ersetzen.

Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke: „Es ist dem außer­or­dent­li­chen Enga­ge­ment aller Betei­lig­ten zu ver­dan­ken, dass wir inner­halb kür­zes­ter Zeit an bei­den Schu­len die­se zusätz­li­chen und drin­gend benö­tig­ten Plät­ze schaf­fen konnten.“

Aus­stat­tungs-Offen­si­ve beim Tech­ni­schen Hilfswerk

Neue Fahr­zeu­ge und Ein­satz-Aus­stat­tung für THW in Bam­berg und Forchheim

Die Inves­ti­ti­ons- und Aus­stat­tungs-Offen­si­ve beim Tech­ni­schen Hilfs­werk (THW) setzt sich wei­ter fort. Nach­dem schon in der letz­ten Wahl­pe­ri­ode wich­ti­ge Wei­chen­stel­lun­gen zuguns­ten der Ein­satz­or­ga­ni­sa­ti­on des Bun­des gestellt wur­den und in gro­ßem Umfang in Lie­gen­schaf­ten und Fuhr­park inves­tiert wur­de, führt die der­zei­ti­ge Koali­ti­on in Ber­lin die Unter­stüt­zung für das THW kon­se­quent fort. Der Haus­halts­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­tags hat­te vor zwei Wochen erst eine umfas­sen­de Stär­kung des THW beschlossen.

„Die Beschlüs­se im Haus­halts­aus­schuss sind ein wich­ti­ges Signal an die haupt- und ehren­amt­li­chen Ein­satz­kräf­te“, betont der Haus­halts­po­li­ti­ker MdB Andre­as Schwarz. „Wir wer­den die Moder­ni­sie­rung des Zivil- und Bevöl­ke­rungs­schut­zes mit hohem Tem­po fort­set­zen. Nicht nur, um die Zei­ten­wen­de kon­se­quent umzu­set­zen, son­dern auch, um bei Not­fäl­len, Kri­sen und Natur­ka­ta­stro­phen jeder­zeit hand­lungs- und ein­satz­fä­hig zu sein und Gefah­ren wirk­sam abweh­ren zu können.“


Aus­stat­tung für bes­se­ren Schutz

Im lau­fen­den Jahr wur­den schon über 577.000 Euro in Beschaf­fun­gen und neue Aus­rüs­tung für die THW-Orts­ver­bän­de Bam­berg, Forch­heim und Kirch­eh­ren­bach inves­tiert – unter ande­rem für Fahr­zeu­ge, Beklei­dung und neue Handfunkgeräte.

„Drei Fahr­zeu­ge im Wert von ca. 415.000 Euro für das THW in Bam­berg und in Kirch­eh­ren­bach, das ist eine spür­ba­re Ver­stär­kung des Zivil- und Bevöl­ke­rungs­schut­zes bei uns vor Ort“, freut sich Andre­as Schwarz. „Die­se Beschaf­fun­gen kom­men unmit­tel­bar bei den Haupt- und Ehren­amt­li­chen im THW an und ver­bes­sern die Rah­men­be­din­gun­gen für den ehren­amt­li­chen Ein­satz. Das war uns in der SPD wich­tig – wer sich enga­giert und viel­leicht sogar für ande­re in Gefahr bringt, der braucht gute Aus­rüs­tung und Aus­stat­tung. Bis­her wur­den in die­sem Jahr über 250 Fahr­zeu­ge aus­ge­lie­fert, bis Jah­res­en­de wer­den es 380 Fahr­zeu­ge bun­des­weit sein. Und min­des­tens 50 wei­te­re fol­gen im Jahr 2026, wobei noch nicht alle bereits auf kon­kre­te Orts­ver­bän­de ver­teilt sind.“

Dazu erhal­te das THW in der Regi­on neue Dienst­be­klei­dung im Wert von gut 162.000 Euro. Das ist Andre­as Schwarz beson­ders wich­tig. Die Hel­fe­rin­nen und Hel­fer, die sich ehren­amt­lich in ihrer Frei­zeit für das THW enga­gie­ren, müss­ten ordent­lich aus­ge­stat­tet sind. „Sie müs­sen über eine Aus­rüs­tung ver­fü­gen, die sie schützt und mit der sie opti­mal in den Ein­satz gehen kön­nen“, so der Abge­ord­ne­te wei­ter. Bun­des­weit wur­de für die 668 Orts­ver­bän­de Beklei­dung im Wert von 24,5 Mio. Euro beschafft.

Außer­dem konn­ten in die­sem Jahr 4.000 neue Hand­funk­ge­rä­te an das THW über­ge­ben wer­den, davon 80 Stück im Bereich der Regio­nal­stel­le Bam­berg. Mit dem Beschluss der Koali­ti­on im Haus­halts­aus­schuss zum Bun­des­haus­halt 2025 kön­nen noch in die­sem Jahr knapp 12.000 wei­te­re Hand­funk­ge­rä­te beschafft wer­den, um die Aus­stat­tung zu moder­ni­sie­ren und die Ein­satz­fä­hig­keit zu verbessern.


Selbst­be­wirt­schaf­tungs-Mit­tel sor­gen für Aus­bau der Kapa­zi­tä­ten vor Ort

„Bei die­sen Posi­tio­nen han­delt es sich ledig­lich um die zen­tral vom THW durch­ge­führ­ten Beschaf­fun­gen“, so Andre­as Schwarz. Hin­zu kom­men zahl­rei­che Anschaf­fun­gen, die direkt durch die Orts­ver­bän­de vor Ort erfolgen.

Um die Mög­lich­kei­ten dafür zu ver­bes­sern, hat­te sich die SPD-Bun­des­tags­frak­ti­on erfolg­reich dafür ein­ge­setzt, die soge­nann­ten Selbst­be­wirt­schaf­tungs-Mit­tel im Haus­halt 2025 um ins­ge­samt über 10 Mil­lio­nen Euro zu erhö­hen. „Das sind Mit­tel, die unmit­tel­bar den Orts­ver­bän­den zugu­te­kom­men und inves­tiert wer­den kön­nen – in neue Aus­rüs­tung, in War­tung und Ersatz­tei­le, aber auch in Aus- und Fort­bil­dung. So kön­nen wir die Fähig­kei­ten und Kapa­zi­tä­ten bei uns im Wahl­kreis Bam­berg-Forch­heim gezielt aus­bau­en“, erläu­tert Andre­as Schwarz.

„Das THW leis­tet einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag für unse­re Gesell­schaft – ob bei Hoch­was­ser­la­gen, inter­na­tio­na­len Hilfs­ein­sät­zen oder im Rah­men der Amts­hil­fe bei Feu­er­wehr- und Ret­tungs­ein­sät­zen. Des­halb ist es mir ein zen­tra­les Anlie­gen, das THW tat­kräf­tig zu unter­stüt­zen“, meint der SPD-Abge­ord­ne­te abschließend.

Bun­des­re­gie­rung

Zukunfts­pa­ket Ehren­amt bringt Ver­bes­se­run­gen für Enga­gier­te und Vereine

Mit dem am 10. Sep­tem­ber vom Bun­des­ka­bi­nett beschlos­se­nen Ent­wurf des Steu­er­än­de­rungs­ge­set­zes 2025 beginnt die Umset­zung der ers­ten Maß­nah­men des im Koali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bar­ten Zukunfts­pakts Ehren­amt, teilt der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Andre­as Schwarz mit.

Ziel sei es, die Rah­men­be­din­gun­gen für frei­wil­li­ges Enga­ge­ment spür­bar zu ver­bes­sern und büro­kra­ti­sche Hür­den abzubauen.

„Ob im Sport­ver­ein, bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, in sozia­len Initia­ti­ven oder in der Nach­bar­schafts­hil­fe: Das Ehren­amt ver­dient nicht nur Wert­schät­zung, son­dern auch kon­kre­te Unter­stüt­zung“, erklärt Andre­as Schwarz und ergänzt: „Mit dem Zukunfts­pakt Ehren­amt schaf­fen wir Ver­bes­se­run­gen, von denen auch die Enga­gier­ten und Ver­ei­ne in Ober­fran­ken profitieren.“

Zu den im Steu­er­än­de­rungs­ge­setz 2025 beschlos­se­nen Maß­nah­men gehör­ten die Erhö­hung der Ehren­amts­pau­scha­le von 840 auf 960 Euro und die Erhö­hung der Übungs­lei­ter­pau­scha­le von 3.000 auf 3.300 Euro. Die Haf­tungs­pri­vi­le­gie­rung für ehren­amt­lich Täti­ge wird ver­ein­heit­licht und eben­falls auf 3.300 Euro angehoben.

Die Ände­run­gen sol­len jeweils zum 1. Janu­ar 2026 in Kraft treten.

Zusätz­lich pro­fi­tie­ren gemein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne von höhe­ren steu­er­li­chen Frei­gren­zen und ver­ein­fach­ten Nach­weis­pflich­ten, was ihre Arbeit deut­lich erleich­tert: Die Ein­nah­men-Gren­ze, ab der gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen ihre Mit­tel zeit­nah ver­wen­den müs­sen, wird von der­zeit 45.000 auf 100.000 Euro pro Jahr aus­ge­wei­tet. Die Frei­gren­ze aus wirt­schaft­li­chem Geschäfts­be­trieb für gemein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne soll von 45.000 auf 50.000 Euro pro Jahr stei­gen. Schließ­lich soll – damit zusam­men­hän­gend – die Ein­nah­men-Gren­ze, ab der Ver­ei­ne und ande­re gemein­nüt­zi­ge Kör­per­schaf­ten eine Auf­tei­lung ihrer Akti­vi­tä­ten in ver­schie­de­ne Sphä­ren vor­neh­men müs­sen, eben­falls von aktu­ell 45.000 auf 50.000 Euro steigen.

„Die Maß­nah­men aus dem Steu­er­än­de­rungs­ge­setz sind aber nur der Anfang“, betont der SPD-Abge­ord­ne­te Schwarz. „Im Rah­men des Zukunfts­pakts Ehren­amt sind wei­te­re Schrit­te zur Ent­las­tung und För­de­rung des Enga­ge­ments geplant.“ Dazu gehört ins­be­son­de­re der geziel­te Abbau büro­kra­ti­scher Belas­tun­gen, u. a. durch Ver­ein­fa­chun­gen des Ver­eins- und Daten­schutz­rechts, die vie­le Initia­ti­ven und Ver­ei­ne im All­tag aus­brem­sen. Ein wei­te­rer zen­tra­ler Bau­stein ist der Aus­bau der wich­ti­gen Arbeit der Deut­schen Stif­tung für Enga­ge­ment und Ehrenamt.

Der Beschluss des Bun­des­ka­bi­netts kommt pas­send zum Start der „Woche des bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments“ (12. bis 21. Sep­tem­ber). Die Akti­ons­wo­che des Bun­des­netz­werks Bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment will die Viel­falt und Bedeu­tung des Ehren­amts und bür­ger­schaft­li­chen Enga­ge­ments sicht­bar machen.

Inter­es­se an Denk­mä­lern war riesig

Der „Tag des offe­nen Denk­mals“ zieht vie­le Neu­gie­ri­ge an

Unter dem dies­jäh­ri­gen bun­des­wei­ten Mot­to des Tags des offe­nen Denk­mals „Wert-voll: unbe­zahl­bar oder uner­setz­lich?“ öff­ne­ten am Sonn­tag, dem 14. Sep­tem­ber, neun Denk­mä­ler in der Stadt Bam­berg ihre Türen.

Der Tag fand sei­nen Auf­takt mit der Ein­wei­hung des Musik­pa­vil­lons am Wil­de-Rose-Kel­ler. Das im 19. Jahr­hun­dert errich­te­te Bau­werk wur­de nach 150 Jah­ren saniert und erhielt zwi­schen Febru­ar und August 2025 eine denk­mal­ge­rech­te Restau­rie­rung. Nicht nur wur­de der Fun­da­ment­rü­cken durch eine unter­ir­di­sche Abfang­kon­struk­ti­on sta­bi­li­siert, son­dern auch beschä­dig­te Fach­werk­wän­de und zahl­rei­che wei­te­re Zier­tei­le wur­den ori­gi­nal­ge­treu ersetzt. Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke dank­te in sei­nem Gruß­wort allen För­der­mit­tel­ge­bern für den „wun­der­ba­ren Bei­trag für die Denk­mä­ler unse­rer Stadt“. Er beton­te, dass die Ein­wei­hung pünkt­lich zum Tag des offe­nen Denk­mals eine wich­ti­ge Rol­le für die Stadt spielt, denn gera­de „in einer Welt­erbe­stadt mit sehr vie­len Ein­zel­denk­mä­lern ist das Inter­es­se natür­lich beson­ders groß“. Auch Andrea Kon­rad, Inha­be­rin des Wil­de-Rose-Kel­lers zeig­te sich dank­bar für die gelun­ge­ne Zusam­men­ar­beit: „Heu­te steht der Musik­pa­vil­lon wie­der da wie 1873: als archi­tek­to­ni­sches Schmuck­stück, Büh­ne des städ­ti­schen Lebens und Sym­bol Bam­ber­ger Festkultur.“

Nach der Ein­wei­hung, konn­te beim Weiß­wurst­früh­schop­pen mit musi­ka­li­scher Beglei­tung von TaB­rass­Co mehr über die Sanie­rung in Erfah­rung gebracht wer­den. Das Orts­ku­ra­to­ri­um der Deut­schen Stif­tung Denk­mal­schutz beant­wor­te­te außer­dem wei­te­re Fra­gen zum The­ma „Musik­pa­vil­lons in Bam­berg“ am ange­bo­te­nen Infostand.

Im Lau­fe des Tages ver­an­stal­te­te unter ande­rem das Immo­bi­li­en­ma­nage­ment der Stadt Bam­berg Denk­mal­be­sich­ti­gun­gen: Zwei fan­den im Rat­haus Max­platz sowie am ehe­ma­li­gen Schlacht­hof statt. Die Nach­fra­ge für das ehe­ma­li­ge Klos­ter St. Micha­el, die Wie­der­eröff­nung der Kir­che ist im Jahr 2026 vor­ge­se­hen, war so groß, dass die Füh­rung drei Mal ange­bo­ten wurde.

Bei den Rat­haus­be­sich­ti­gun­gen führ­te Drit­ter Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Metz­ner durch das Büro des Ober­bür­ger­meis­ters, die Biblio­thek, den Sit­zungs­saal und wei­te­re aus­ge­wähl­te Räum­lich­kei­ten. Am ehe­ma­li­gen Schlacht­hof wur­de, mit Unter­stüt­zung des Baye­ri­schen Lan­des­amts für Denk­mal­pfle­ge, bei­spiels­wei­se das Tor­haus, das Direk­ti­ons­ge­bäu­de und der Maschi­nen­raum besich­tigt. Im Rah­men der Füh­rung am Klos­ter Micha­els­berg wur­den eini­ge Räum­lich­kei­ten im Kon­vent­ge­bäu­de sowie ein­zel­ne Berei­che der Außen­an­la­gen (Kreuz­gar­ten) der ehe­ma­li­gen Klos­ter­an­la­ge gezeigt. Die Füh­run­gen wur­den vom Stif­tungs­ma­nage­ment und vom Immo­bi­li­en­ma­nage­ment beglei­tet und waren rest­los ausgebucht.

Auch die ande­ren offe­nen Denk­mä­ler in der Stadt erfreu­ten sich gro­ßer Beliebt­heit: dar­un­ter die Frei­mau­rer­lo­ge in der Franz-Lud­wig-Stra­ße 16, das Haus zum Kra­nich mit der ehe­ma­li­gen Dis­co „Down­s­tairs“ in der Lan­gen Stra­ße 16, das Wohn­haus in der Wun­der­burg 9, der his­to­ri­sche Karp­fen­wei­her am Michels­berg und der Musik­pa­vil­lon am Hain. An Letz­te­rem konn­te bei­spiels­wei­se die 110-jäh­ri­ge Geschich­te des Denk­mals mit Hil­fe einer Foto­schau bestaunt wer­den. Beson­ders die Tanz­per­for­mance von Tan­go y más fand bei den rund 120 Besu­che­rin­nen und Besu­chern Anklang.

Mit Sicher­heit einen guten Start

Zum Schul­be­ginn haben alle Ein­schul­kin­der an der Mar­tin­schu­le Sicher­heits­über­wür­fe bekommen

Jedes Jahr zum Schul­start erhal­ten die Erst­kläss­le­rin­nen und Erst­kläss­ler leuch­tend gel­be Sicher­heits­über­wür­fe. Die­se sol­len die Kin­der auf ihrem täg­li­chen Schul­weg sicht­ba­rer machen und so für mehr Sicher­heit im Ver­kehr sor­gen, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Mit freu­di­ger Erwar­tung star­te­ten die Schul­an­fän­ge­rin­nen und Schul­an­fän­ger der Mar­tin­schu­le in Bam­berg am Diens­tag, dem 16. Sep­tem­ber, in einen neu­en Lebens­ab­schnitt. Stadt­rat Chris­ti­an Hader – in Ver­tre­tung von Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke – und Schul­lei­te­rin Inga Dos­sen­bach begrüß­ten sie zusam­men mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern des Staat­li­chen Schul­amts, der Ver­kehrs­wacht Bam­berg, der Poli­zei Bam­berg-Stadt und der AOK Bam­berg. Als Will­kom­mens­ge­schenk hat­ten sie, pas­send zu den far­ben­fro­hen Schul­tü­ten der Kin­der, neon­gel­be Sicher­heits­über­wür­fe dabei.

Die von der AOK Bay­ern und der Lan­des­ver­kehrs­wacht Bay­ern gespon­ser­ten Sicher­heits­über­wür­fe sol­len die Kin­der gera­de in der dunk­le­ren Jah­res­zeit bes­ser sicht­bar für alle Ver­kehrs­teil­neh­mer machen. „Für die jähr­li­che Über­ga­be der Sicher­heits­über­wür­fe braucht es star­ke Part­ner“, bedank­te sich Chris­ti­an Hader bei den Ver­ant­wort­li­chen von der AOK und der Ver­kehrs­wacht. Auch an die Eltern und Groß­el­tern appel­lier­te er: „Sie leis­ten einen wich­ti­gen Bei­trag dazu, dass sich Ihre Kin­der im Stra­ßen­ver­kehr gut zurecht­fin­den. Lau­fen Sie Wege mehr­mals ab, wei­sen Sie auf mög­li­che Gefah­ren hin und ver­zich­ten Sie auf das Eltern­ta­xi. Sicher­heit geht vor.“

Start mit dem 17. Inter­na­tio­na­len Fußballturnier

Inter­kul­tu­rel­le Wochen unter dem Mot­to „dafür!“ vom 20. Sep­tem­ber bis 9. November

Die Inter­kul­tu­rel­len Wochen sind eine ech­te Erfolgs­sto­ry. Sie machen das groß­ar­ti­ge Enga­ge­ment für Viel­falt und ein fried­li­ches Mit­ein­an­der in Bam­berg erleb­bar. Bei der Vor­stel­lung der 31. Inter­kul­tu­rel­len Wochen vom 20. Sep­tem­ber bis zum 9. Novem­ber 2025 lob­te der Schirm­herr, Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, den ehren­amt­li­chen Ein­satz des Migran­tin­nen- und Migran­ten­bei­rats der Stadt Bam­berg (MiB) für die­se Veranstaltung.

Der Migran­tin­nen- und Migran­ten­bei­rat lädt alle Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger zu die­ser beson­de­ren Ver­an­stal­tungs­rei­he ein. Bei den über 45 Ver­an­stal­tun­gen – dar­un­ter Film­vor­füh­run­gen, Aus­stel­lun­gen, Vor­trä­ge und Buch­vor­stel­lun­gen – ist für jeden etwas dabei. Zugleich schaf­fen die Inter­kul­tu­rel­len Wochen Raum für Aus­tausch und Begeg­nung. Bes­tes Bei­spiel dafür wird das 17. Inter­na­tio­na­le Fuß­ball­tur­nier unter dem Mot­to „Gemein­sam kicken – Viel­falt erle­ben“ sein, das den Auf­takt der Inter­kul­tu­rel­len Wochen bil­det. Am 20. Sep­tem­ber erwar­tet die Besu­che­rin­nen und Besu­cher auf dem Gelän­de des TSG 05 von 10 bis 22 Uhr ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm mit mit­rei­ßen­den Spie­len, Musik und kuli­na­ri­schen Highlights.

In die­sem Jahr ste­hen die Akti­ons­wo­chen unter dem Mot­to „dafür!“. „Mit die­sem Mot­to wol­len wir ein Zei­chen set­zen für die Viel­falt in unse­rem Land. Migra­ti­on darf nicht ver­teu­felt wer­den, son­dern soll­te als Berei­che­rung ver­stan­den wer­den“, erklär­te Mitra Sha­ri­fi-Neyst­anak, Vor­sit­zen­de des Migran­tin­nen- und Migran­ten­bei­rats. „dafür!“ bedeu­te auch, den Zusam­men­halt zu stär­ken, Demo­kra­tie und Men­schen­rech­te aktiv zu leben, span­nen­de Begeg­nun­gen zu ermög­li­chen und das Mit­ein­an­der zu fördern.

Das Pro­gramm­heft der Inter­kul­tu­rel­len Wochen sowie wei­te­re Infor­ma­tio­nen sind hier abrufbar.

Glo­ba­le Kri­sen im Fokus

Kurz­füh­rung durch die Son­der­aus­stel­lung im Diö­ze­san­mu­se­um am 18. September

Zu einer halb­stün­di­gen Füh­rung durch die Son­der­aus­stel­lung „Kri­se. Kunst. Kir­che. Kon­ti­nen­te. Visio­nen von Lau­da­to si‘ “ des Diö­ze­san­mu­se­ums auf dem Dom­berg lädt Muse­ums­lei­te­rin Caro­la-Marie Schmidt am Don­ners­tag, 18. Sep­tem­ber, 12.30 Uhr, ein, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Zehn Jah­re nach der Ver­öf­fent­li­chung der weg­wei­sen­den Umwelt-Enzy­kli­ka „Lau­da­to si‘ “ von Papst Fran­zis­kus ver­bin­det die­se Aus­stel­lung – eine Koope­ra­ti­on des Fach­be­reichs Umwelt und Kli­ma, des Refe­rats Welt­kir­che und des Diö­ze­san­mu­se­ums – Kunst und Kir­che zu einem ein­drucks­vol­len Appell und lädt alle Inter­es­sier­ten dazu ein, sich mit den aktu­el­len öko­lo­gi­schen und sozia­len Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit auseinanderzusetzen.

Die von Muse­ums­lei­te­rin Caro­la-Marie Schmidt sorg­fäl­tig aus­ge­wähl­ten Kunst­wer­ke inter­na­tio­nal aner­kann­ter Künst­le­rin­nen und Künst­ler sowie meh­re­re inter­ak­ti­ve Sta­tio­nen beleuch­ten glo­ba­le Kri­sen und die Not­wen­dig­keit eines ganz­heit­li­chen Umden­kens – inspi­riert von den Impul­sen der Enzyklika.

Der Freun­des­kreis der Muse­en um den Bam­ber­ger Dom lädt alle Inter­es­sier­ten zu die­ser Kurz­füh­rung ein. Treff­punkt ist an der Kas­se des Diö­ze­san­mu­se­ums, Dom­platz 5, Bam­berg. Die Teil­nah­me an der Füh­rung ist frei, es fal­len ledig­lich die regu­lä­ren Ein­tritts­kos­ten an. Eine Anmel­dung ist nicht erforderlich.

Ein Tag vol­ler Ent­de­ckun­gen für die gan­ze Familie

Welt­kin­der­tag auf dem Dom­berg am 20. September

Zu einem bun­ten, leben­di­gen und span­nen­den Welt­kin­der­tag am Sams­tag, 20. Sep­tem­ber, laden die Neue Resi­denz und die Alte Hof­hal­tung auf dem Dom­berg ein.

Fami­li­en mit Kin­dern sind herz­lich will­kom­men, gemein­sam auf Ent­de­ckungs­tour zu gehen, zu ler­nen, zu bas­teln und sich von his­to­ri­schen Schau­plät­zen inspi­rie­ren zu las­sen. Ob klei­ne Ent­de­cke­rin­nen oder gro­ße Geschichts-Fans – hier kom­men alle auf ihre Kosten.

Die Fami­li­en­füh­rung „Lich­ter­glanz und war­mes Zuhau­se? Wie war das damals?“ in der Neu­en Resi­denz rich­tet sich an Kin­der ab sechs Jah­ren und lädt zu einer Ent­de­ckungs- und Zeit­rei­se ein. Im His­to­ri­schen Muse­um Bam­berg gibt es nicht nur Ent­de­cker­bo­gen und Mit­mach­sta­tio­nen rund um die Aus­stel­lung „Bil­der­spa­zier­gang“, son­dern auch den Work­shop „Demo­kra­tie braucht Kunst!“, in dem gemein­sam mit den Künst­le­rin­nen Simo­na Sac­coc­cia und Judith Sie­ders­ber­ger Stoff­beu­tel bedruckt wer­den. Die Info­stand- und Mit­mach­sta­ti­on „Hand­pan­mu­sik“ eröff­net Klang­wel­ten mit der Hand­pan, die Jung und Alt in ihren Bann zie­hen. Beim Work­shop „Lehm ist bunt“ mit „Lebens­Lehm“ kön­nen Baum­rin­den­mo­bi­le mit aus­wasch­ba­ren Lehm­far­ben bemalt wer­den. Wei­ter­hin kön­nen bei der Mit­mach­ak­ti­on „Bun­te But­tons“ eige­ne, ein­zig­ar­ti­ge But­ton gestal­tet wer­den. Zusätz­lich infor­miert der Info­stand der „Omas gegen Rechts Bam­berg“ über deren Arbeit und bie­tet ein Glücks­rad. Schließ­lich führt die Fami­li­en­füh­rung „Aben­teu­er Geschich­te – auf den Spu­ren der Fürst­bi­schö­fe“ vom Mit­tel­al­ter bis zum Barock: Vom geheim­nis­vol­len Kir­chen­schim­mer in der Tho­mas­ka­pel­le bis zum prunk­vol­len Glanz der Neu­en Resi­denz kön­nen Kin­der mit ihren Eltern eine span­nen­de Zeit­rei­se erleben.

Alle Pro­gramm­punk­te sind fami­li­en­freund­lich gestal­tet; wei­te­re Details zu Zei­ten und Treff­punk­ten unter http://www.domberg-bamberg.de 

Poli­zei und Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen haben erfolg­reich die Zusam­men­ar­beit trainiert

Amok­la­ge im Sta­di­on: Ein­satz­kräf­te üben in Bam­berg den Ernstfall

Als gegen 12 Uhr Übungs­lei­ter Chris­ti­an Seitz „Übungs­en­de“ über die Funk­ge­rä­te ver­kün­det, lie­gen drei inten­si­ve Stun­den hin­ter den rund 350 Ein­satz­kräf­ten sowie 130 Sta­tis­tin­nen und Sta­tis­ten. Poli­zei, Ret­tungs­dienst, Kata­stro­phen­schutz und Feu­er­wehr haben am Sams­tag, 13. Sep­tem­ber 2025, im Zusam­men­spiel mit den Kli­ni­ken Bam­berg, Bur­ge­brach und Scheß­litz sowie der Inte­grier­ten Leit­stel­le Bam­berg-Forch­heim für den abso­lu­ten Ernst­fall trai­niert: Bei einem Fuß­ball­spiel im Fuchs-Park-Sta­di­on greift ein frus­trier­ter ehe­ma­li­ger Mit­ar­bei­ter eines Fuß­ball­ver­eins im psy­chi­schen Aus­nah­me­zu­stand wahl­los mit einem Mes­ser Men­schen im VIP-Bereich der Tri­bü­ne an.

Bay­erns Innen­mi­nis­ter Joa­chim Herr­mann, der selbst vor Ort die Übung ver­folgt, betont die Wich­tig­keit solch groß ange­leg­ter Test­läu­fe: „Durch rea­li­täts­na­he Sze­na­ri­en kann die orga­ni­sa­ti­ons­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit aller Blau­licht­or­ga­ni­sa­tio­nen im Ernst­fall geübt und wei­ter ver­bes­sert wer­den. Neben der guten Zusam­men­ar­beit von Baye­ri­scher Poli­zei, Ret­tungs­dienst und Feu­er­wehr kommt es im Bevöl­ke­rungs­schutz auf ver­läss­li­che Pla­nung, gute Vor­be­rei­tung und die Ver­net­zung aller rele­van­ten Akteu­re an. Die akti­ve Betei­li­gung der drei Kli­ni­ken in Stadt und Land­kreis Bam­berg an der Übung begrü­ße ich daher aus­drück­lich.“ Auch Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, die Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp und Wolf­gang Metz­ner sowie wei­te­re Ehren­gäs­te aus Poli­tik und von Sicher­heits­be­hör­den sind anwe­send, als es gegen 9 Uhr los­geht. Der Sani­täts­dienst im Sta­di­on ver­mu­tet zunächst eine Schlä­ge­rei und alar­miert die Poli­zei. Schon wenig spä­ter tref­fen die ers­ten Kräf­te ein. Sie fin­den eine unüber­sicht­li­che Lage vor: eine vol­le Tri­bü­ne mit einer zu die­sem Zeit­punkt unkla­ren Anzahl an Ver­letz­ten und einem Täter, der sich noch im Sta­di­on befin­det. Die­ser flüch­tet und ver­schanzt sich in einem benach­bar­ten Con­tai­ner­dorf. Die Ein­satz­kräf­te erhö­hen die Alarm­stu­fe, nach­dem klar wird, was vor­ge­fal­len ist. Wenig spä­ter tref­fen ein Groß­auf­ge­bot an Poli­zei­kräf­ten und der alar­mier­te Ret­tungs­dienst sowie Kräf­te des Kata­stro­phen­schut­zes ein. Das Sze­na­rio hält noch mehr bereit: Rauch steigt im Bereich des Con­tai­ner­dorfs auf. Der Täter hat ein Feu­er gelegt.


Ver­trau­ter Übungsort

„Wir wol­len auf alle Fäl­le vor­be­rei­tet sein: Die Groß­übung dient dazu, bei einer Poli­zei­la­ge das Zusam­men­spiel aller betei­lig­ten Blau­licht-Orga­ni­sa­tio­nen zu trai­nie­ren und zu ver­bes­sern“, betont Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke. „Der Übungs­ort wur­de bewusst gewählt, da er allen an der Übung Betei­lig­ten auch aus der Pra­xis bes­tens bekannt ist. Damit ist es mög­lich, in siche­rer Umge­bung Neu­es zu erpro­ben und bestehen­de Pla­nun­gen auf Aktua­li­tät und Umsetz­bar­keit zu prü­fen“, erklärt Chris­ti­an Seitz, Lei­ter des Amtes für Brand- und Kata­stro­phen­schutz der Stadt Bam­berg. Der städ­ti­sche Kata­stro­phen­schutz­be­auf­trag­te Micha­el Hoh hat die Übung feder­füh­rend orga­ni­siert und dafür eine Viel­zahl an Sta­tis­ten vor allem von der Poli­zei und aus der Stadt­ver­wal­tung gewonnen.

„Jede Sekun­de zählt! Den Täter hand­lungs­un­fä­hig zu machen, Ret­tungs­diens­ten ohne Eigen­ge­fähr­dung ihren Ein­satz zu ermög­li­chen und die Bevöl­ke­rung zu schüt­zen, lässt kei­nen Zeit­ver­zug zu. Wir sind dank­bar für die­se Übung, ist doch die Bewäl­ti­gung lebens­be­droh­li­cher Ein­satz­la­gen kein Zufalls­pro­dukt, son­dern das Ergeb­nis inten­si­ver Pla­nung und Abstim­mung. Zu einer guten Vor­be­rei­tung gehört, dass man defi­nier­te Hand­lungs­ab­läu­fe rea­lis­ti­schen Bedin­gun­gen trai­niert und gege­be­nen­falls ver­bes­sert. Das ist auf­wän­dig, lohnt sich aber. Ich dan­ke allen Betei­lig­ten für ihr gro­ßes Enga­ge­ment“, betont Poli­zei­vi­ze­prä­si­dent der Poli­zei Ober­fran­ken Ulrich Rothdauscher.

Um zu beur­tei­len, was gut läuft, und was noch bes­ser lau­fen muss, sind rund 50 Übungs­be­ob­ach­ter der ein­zel­nen Orga­ni­sa­tio­nen mit einem stren­gen Auge dabei. „Übung macht den Meis­ter – das gilt auch und gera­de für Sze­na­ri­en, von denen wir uns alle wün­schen, dass sie am bes­ten nie ein­tre­ten mögen“, betont Bam­bergs Poli­zei­chef Flo­ri­an May­er. „Gemein­sa­me Übun­gen mit ande­ren Orga­ni­sa­tio­nen ermög­li­chen uns, das Vor­ge­hen unse­rer Part­ner noch bes­ser ken­nen­zu­ler­nen und ohne­hin bestehen­de Koope­ra­tio­nen ver­tie­fen und noch opti­mie­ren zu kön­nen. Ein gegen­sei­ti­ges Ver­ständ­nis ist gera­de für stress­be­las­te­te Situa­tio­nen von enor­mem Mehr­wert“, so Mayer.


Her­aus­for­dern­des Szenario

Denn das Sze­na­rio birgt eini­ge Her­aus­for­de­run­gen und viel Abstim­mungs­be­darf für die Ein­satz­kräf­te: „Bei Groß­scha­dens­la­gen kommt der haupt­be­ruf­li­che Ret­tungs­dienst mit der nor­ma­len Fahr­zeug­vor­hal­tung schnell an sei­ne Gren­zen, daher kom­men immer dann ehren­amt­lich besetz­te Kata­stro­phen­schutz­ein­hei­ten zum Ein­satz“, betont Kata­stro­phen­schutz­be­auf­trag­ter Micha­el Hör­mann vom BRK-Kreis­ver­band Bam­berg. Durch die gro­ße Anzahl an Ver­letz­ten sind das Baye­ri­sche Rote Kreuz, die Johan­ni­ter-Unfall-Hil­fe und der Mal­te­ser Hilfs­dienst mit ins­ge­samt knapp 100 Ein­satz­kräf­ten im Ein­satz. Bevor die Ret­tungs­diens­te tätig wer­den kön­nen, muss die Poli­zei die Tri­bü­ne aber zunächst sichern und frei­ge­ben. Par­al­lel wer­den die Kli­ni­ken in Alarm­be­reit­schaft ver­setzt und akti­vie­ren ent­spre­chend ihrer Kon­zep­te zusätz­lich erfor­der­li­ches Personal.

In der Zwi­schen­zeit berei­tet im Con­tai­ner­dorf die Poli­zei den Zugriff vor. Auf­grund des durch den Angrei­fer geleg­ten Bran­des im Con­tai­ner­dorf wird die Feu­er­wehr zu dem Brand­er­eig­nis nach­alar­miert. Bei der Fest­nah­me wird der Täter so schwer ver­letzt, dass er spä­ter ver­stirbt – so sieht es das Dreh­buch vor. Erst nach der gesi­cher­ten Frei­ga­be des Con­tai­ner­dor­fes durch die Poli­zei darf und kann die Feu­er­wehr mit den Lösch- und Ein­satz­maß­nah­men begin­nen. „Die Sicher­heit und der Eigen­schutz aller Ein­satz­kräf­te, dies gilt auf für unse­re Ein­satz­mann­schaf­ten, ste­hen stets im Vor­der­grund. Nie­mand darf in Gefahr gera­ten oder ange­grif­fen wer­den“, betont Stadt­brand­in­spek­tor Ewald Pfän­der. Was sich dage­gen nie aus­schlie­ßen lässt: Im Sze­na­rio ver­letzt sich bei den Lösch­ar­bei­ten ein Feu­er­wehr­mann. Die­ser muss durch sei­ne Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den geret­tet werden.

Ins­ge­samt wer­den 25 Per­so­nen inklu­si­ve Täter ver­letzt und müs­sen sta­tio­när in den Kli­ni­ken Bam­berg, Bur­ge­brach und Scheß­litz ver­sorgt wer­den. Wäh­rend­des­sen nimmt vor Ort die Psy­cho­so­zia­le Not­fall­ver­sor­gung für Betrof­fe­ne (PSNV‑B), bestehend aus Per­so­nal der Poli­zei und der Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen, ihre Arbeit auf.


Kli­ni­ken über­prü­fen Abläufe

In den Kli­ni­ken geht es eben­so dar­um, die Abläu­fe für einen sol­chen Mas­sen­an­fall an Ver­letz­ten zu über­prü­fen. Für die Not­auf­nah­me des Kli­ni­kums am Bru­der­wald steht bei der Übung die soge­nann­te Tria­ge, also die medi­zi­ni­sche Erst­ein­schät­zung und Prio­ri­sie­rung von zehn gleich­zei­tig ein­ge­lie­fer­ten Ver­letz­ten nach Dring­lich­keit im Mit­tel­punkt. Die­ser Pro­zess ist ent­schei­dend, um im Ernst­fall schnell die best­mög­li­che medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung zu gewähr­leis­ten. Das Kli­ni­kum Bam­berg nutzt die Übung auch dazu, sei­ne inter­ne Alar­mie­rungs­ket­te zu tes­ten. Bei der Übung kom­men 15 zusätz­li­che Mit­ar­bei­ten­de zum Ein­satz, so dass der regu­lä­re Betrieb der Not­auf­nah­me eben­falls gewähr­leis­tet bleibt und für die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten kei­ne Beein­träch­ti­gung besteht. Auch in der Stei­ger­wald­kli­nik Bur­ge­brach und der Jura­kli­nik Scheß­litz wer­den inner­halb kür­zes­ter Zeit schlag­kräf­ti­ge inter­dis­zi­pli­nä­re Behand­lungs­teams zusam­men­ge­stellt, um der Kri­sen­si­tua­ti­on opti­mal zu begegnen.

Bür­ger­meis­ter Glüsen­kamp begrüßt 32 Azubis

Aus­zu­bil­den­de der Stadt Bam­berg star­ten ins Berufsleben

Bei der Stadt Bam­berg und ihren Töch­tern haben am 1. Sep­tem­ber 2025 32 neue Aus­zu­bil­den­de und Beam­ten­an­wär­te­rin­nen und –anwär­ter ihre beruf­li­che Lauf­bahn begon­nen. Die­se wer­den bei der Stadt Bam­berg, bei den Stadt­wer­ken Bam­berg, beim Zweck­ver­band Ret­tungs­dienst und Feu­er­wehr­alar­mie­rung (ZRF) Bamberg–Forchheim und bei der Stadt­bau GmbH aus­ge­bil­det, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Somit haben wir auch im Jahr 2025 wie­der einen star­ken Aus­bil­dungs­jahr­gang. Das ist auch drin­gend not­wen­dig, auch im Hin­blick auf den Fach­kräf­te­man­gel und den demo­gra­phi­schen Fak­tor“, sag­te Bür­ger­meis­ter und Per­so­nal­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp im Rah­men der Begrü­ßung im Spie­gel­saal der Harmonie.

Die Gesamt­zahl aller aktu­el­len Aus­bil­dungs­plät­ze liegt der­zeit bei 58 Azu­bis in der Stadt­ver­wal­tung, drei Azu­bi bei der Stadt­bau GmbH und einer dem ZRF Bam­berg-Forch­heim und 32 Azu­bis bei den Stadt­wer­ken Bam­berg. Mit ins­ge­samt 94 Aus­zu­bil­den­den zählt die Stadt Bam­berg zu den größ­ten Aus­bil­dungs­be­trie­ben in der gesam­ten Regi­on. Dies gilt umso mehr, wenn auch noch die Sozi­al­stif­tung Bam­berg mit­ein­be­zo­gen wird: Bei ihr begin­nen in die­sem Herbst 186 neue Aus­zu­bil­den­de, aller­dings 25 davon erst am 1. Okto­ber. Dann wer­den ins­ge­samt 498 jun­ge Men­schen in der Sozi­al­stif­tung aus­ge­bil­det. Somit kann der Kon­zern Stadt Bam­berg ins­ge­samt 592 Aus­zu­bil­den­de vorweisen.


Zahl­rei­che ver­schie­de­ne Ausbildungsberufe

Die Band­brei­te der ins­ge­samt 20 Aus­bil­dungs­be­ru­fe des neu­en Aus­bil­dungs­jahr­gan­ges spie­gelt die Viel­falt der städ­ti­schen Auf­ga­ben wider. So wer­den in der Stadt­ver­wal­tung Beam­ten­an­wär­te­rin­nen und –anwär­ter, Ver­wal­tungs­fach­an­ge­stell­te, ein Brand­meis­ter­an­wär­ter, zwei Fach­in­for­ma­ti­ker, eine Fach­an­ge­stell­te für Medi­en und Infor­ma­ti­ons­diens­te und eine Fach­kraft für Ver­an­stal­tungs­tech­nik im Thea­ter aus­ge­bil­det. Dar­über hin­aus bei Bam­berg Ser­vice ein Stra­ßen­bau­er, ein Umwelt­tech­no­lo­ge für Abwas­ser­be­wirt­schaf­tung, ein Elek­tro­ni­ker für Betriebs­tech­nik sowie eine Gärt­ne­rin. Die Stadt­wer­ke Bam­berg ver­stär­ken künf­tig Aus­zu­bil­den­de in Umwelt­tech­no­lo­gie für Was­ser­ver­sor­gungs­tech­nik, Kfz-Mecha­tro­nik, IT-Sys­tem­elek­tro­nik, Elek­tro­nik für Ener­gie- und Gebäu­de­tech­nik, Anla­gen­me­cha­nik SHK sowie ein Azu­bi zum Indus­trie­kauf­mann und zwei Azu­bis zum Berufs­kraft­fah­rer. Ein Immo­bi­li­en­kauf­mann wird bei der Stadt­bau GmbH und erst­mals ein Dis­po­nent in der Inte­grier­ten Leit­stel­le beim Zweck­ver­band Ret­tungs­dienst und Feu­er­wehr­alar­mie­rung Bamberg–Forchheim ausgebildet.


Viel Abwechs­lung und neue Herausforderungen

Die neu­en Aus­zu­bil­den­den sind zwi­schen 15 und 38 Jah­re jung (Durch­schnitts­al­ter 19,5 Jah­re) und kom­men aus der Stadt Bam­berg, den Land­krei­sen Bam­berg, Haß­ber­ge, Coburg und Lich­ten­fels. Eini­ge unter ihnen brin­gen bereits beruf­li­che Erfah­run­gen aus vor­an­ge­gan­ge­nen Aus­bil­dun­gen mit. Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp hat die neu­en Azu­bis der Stadt Bam­berg zum Aus­bil­dungs­be­ginn herz­lich will­kom­men gehei­ßen: „Im Rah­men Ihrer jewei­li­gen Aus­bil­dungs­be­ru­fe kommt viel Neu­es auf Sie zu. Men­schen, The­men, Geset­ze und Rege­lun­gen, Fachäm­ter – all das zusam­men sorgt für viel Abwechs­lung, aber auch für neue Her­aus­for­de­run­gen. Ich möch­te Sie ermu­ti­gen, sich nicht nur pas­siv aus­bil­den zu las­sen, son­dern den Pro­zess Ihrer Aus­bil­dung aktiv mitzugestalten.“

Im Rah­men ihres ers­ten Tages haben die neu­en Azu­bis die Aus­bil­de­rin­nen und Aus­bil­der sowie die Ansprech­part­ne­rin­nen und ‑part­ner aus den ver­schie­de­nen Ämtern ken­nen­ge­lernt, eben­so wie die Ver­tre­tun­gen aus dem Per­so­nal­rat und der Gleich­stel­lungs­stel­le. An ein Grup­pen­fo­to hat sich schließ­lich noch eine Füh­rung mit Drit­tem Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Metz­ner durch ver­schie­de­ne Ämter angeschlossen.


16 Aus­bil­dungs­for­ma­te bei der Sozialstiftung

Beein­dru­cken­de Zah­len kann die Sozi­al­stif­tung Bam­berg vor­wei­sen. Ihre ab 1. Okto­ber 498 Azu­bis wer­den in 16 ver­schie­de­nen For­ma­ten aus­ge­bil­det, dar­un­ter auch die zwei Stu­di­en­gän­ge für Pri­mär­qua­li­fi­zie­ren­de Pfle­ge und für Heb­am­men­wis­sen­schaf­ten. Von den 186 „Neu­en“ im Herbst 2025 begin­nen die meis­ten ihre Aus­bil­dung als Pfle­ge­fach­kraft (41), als Pflegefachhelfer:innen (26), in der Phy­sio­the­ra­pie (26), als medi­zi­ni­sche Fach­an­ge­stell­te (19) und als Pflegefachhelfer:innen in der Alten­hil­fe (15). Aber unter ande­rem auch eine Fach­kraft für Lager­lo­gis­tik oder zwei Fach­in­for­ma­ti­ker wer­den bei der Sozi­al­stif­tung Bam­berg ausgebildet.

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