Arbeit in luf­ti­ger Höhe

In der Regi­on Bam­berg klet­tern bei den Gerüst­bau­ern die Löhne

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Bamberg
Foto: IG BAU, Tobias Seifert
Ohne sie kommt kei­ne Far­be ans Haus: Für jeden Fas­sa­den­an­strich wer­den Gerüst­bau­er gebraucht. Die Gerüst­bau­er in der Regi­on Bam­berg sind auch dabei, wenn das Dach neu gedeckt, die Fas­sa­de gedämmt oder der Kirch­turm saniert wird. Ab Novem­ber bekom­men Gerüst­bau­er mehr Lohn, wie die IG Bau mitteilt.

„Alles, was über drei Meter hin­aus­geht, ist ein Fall für die Gerüst­bau­er. Sie machen einen har­ten Job. Gerüst­bau­er sind bei Wind und Wet­ter, bei Hit­ze und Käl­te im Ein­satz. Und dafür bekom­men sie jetzt mehr Geld“, sagt Uwe Beh­rendt von der Indus­trie­ge­werk­schaft BAU Oberfranken.

Ab Novem­ber bekom­men Gerüst­bau­er 7,5 Pro­zent mehr Lohn. „Ein erfah­re­ner Gesel­le hat dann gut 225 Euro mehr pro Monat in der Tasche, wenn er Voll­zeit arbei­tet“, sagt Uwe Beh­rendt. Das habe die IG BAU am Tarif­tisch für die Gerüst­bau­er erreicht. Ein wei­te­res Lohn-Plus gebe es dann im Herbst nächs­ten Jah­res. „Und vor­her steigt schon der Min­dest­lohn in der Bran­che.” Ab Janu­ar müs­se jeder, der auf dem Gerüst in der Regi­on Bam­berg arbei­te, min­des­tens 14,35 Euro pro Stun­de ver­die­nen. „Das sind 40 Cent mehr als bis­lang“, so Uwe Behrendt.

Außer­dem habe sich die Bau-Gewerk­schaft für den Nach­wuchs stark gemacht. Auch Azu­bis haben ab die­sem Monat mehr im Porte­mon­naie, so die IG BAU Ober­fran­ken. Zum Start der Aus­bil­dung bekom­me ein Azu­bi auf dem Gerüst ab sofort 1.125 Euro pro Monat. Im zwei­ten Aus­bil­dungs­jahr dann 1.300 Euro. „Und im drit­ten Jahr gehen Gerüst­bau­er-Azu­bis mit einer Aus­bil­dungs­ver­gü­tung von 1.550 Euro im Monat nach Hau­se“, sagt IG BAU-Bezirks­vor­sit­zen­der Uwe Behrendt.

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