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Landkreis Bamberg

Mit Bus und Bahn zum Weihnachtsshopping

Kos­ten­lo­ser ÖPNV an Adventssamstagen

Die erfolg­rei­che Weih­nachts­ak­ti­on wird fort­ge­setzt. Auch in die­sem Jahr kön­nen alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an den Advents­sams­ta­gen in der Stadt und im gesam­ten Land­kreis Bam­berg kos­ten­los die Bus­se und Züge des öffent­li­chen Nah­ver­kehrs nut­zen, wie Stadt und Land­kreis mitteilen.

An den vier Advents­sams­ta­gen am 29. Novem­ber, 6., 13. und 20. Dezem­ber 2025 müs­sen somit kei­ne Tickets gekauft wer­den, um im Stadt­ge­biet und im Land­kreis die öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel zu nut­zen. Die Kos­ten für die Beför­de­rung über­neh­men die Stadt und der Land­kreis Bam­berg. Also ein­fach ein­stei­gen und los geht‘s!

Neu in die­sem Jahr: Lan­ge Ein­kaufs­näch­te laden an allen Advents­sams­ta­gen in der Innen­stadt zum Ein­kau­fen bis in die Nacht ein. Vie­le Innen­stadt­ge­schäf­te wer­den an die­sen vier Tagen bis 22 Uhr öff­nen, in Ein­zel­fäl­len auch län­ger. Auch die Weih­nachts­markt­stän­de dür­fen an den Advents­sams­ta­gen bis 22 Uhr geöff­net haben. Der Weih­nachts­markt am Max­platz und Grü­nen Markt beginnt am 25. Novem­ber 2025.

Am 30. Novem­ber 2025 kann außer­dem beim ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag von 13 bis 18 Uhr in der Bam­ber­ger Innen­stadt geshop­pt werden.

„Uns ist wich­tig, dass mög­lichst vie­le die Vor­weih­nachts­zeit in Bam­berg genie­ßen kön­nen. Mit kos­ten­frei­en Bus­fahr­ten an den Advents­sams­ta­gen in Ver­bin­dung mit den lan­gen Ein­kaufs­näch­ten wol­len wir den Ein­zel­han­del in Bam­berg stär­ken und noch mehr Kun­din­nen und Kun­den in die Geschäf­te locken“, betont Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Starke.

Auch Land­rat Johann Kalb begrüßt das Ange­bot „Wer auf das Auto ver­zich­tet, redu­ziert Park­platz­pro­ble­me und ent­las­tet den Ver­kehr, wäh­rend der Ein­kaufs­bum­mel ange­neh­mer wird. Die läs­ti­ge Park­platz­su­che ent­fällt und Besu­che­rin­nen und Besu­cher kön­nen sich ganz auf die fest­li­che Atmo­sphä­re des Weih­nachts­mark­tes konzentrieren.“

Wer den­noch mit dem Auto nach Bam­berg kom­men und kos­ten­güns­tig par­ken möch­te, dem emp­feh­len die Stadt­wer­ke Bam­berg die P+R Plät­ze am Hein­richs­damm und in der Kro­nacher Stra­ße. Hier steht das Auto an den Advents­sams­ta­gen den gan­zen Tag für 50 Cent, der P+R‑Shuttle fährt tags­über im 15-Minu­ten-Takt kos­ten­los in die Innen­stadt und zurück. Abends wer­den die Anla­gen von der Nacht­li­nie 936 bezie­hungs­wei­se 935 bedient. Die­se kön­nen an den Advents­sams­ta­gen eben­falls kos­ten­los genutzt werden.

Am ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag, 30. Novem­ber, rich­ten die Stadt­wer­ke zwi­schen 12.30 und 18.30 Uhr einen Shut­tle-Dienst für die bei­den P+R‑Anlagen ein. Der P+R‑Platz Hein­richs­damm wird im 15-Minu­ten-Takt bedient, der P+R‑Platz in der Kro­nacher Stra­ße im 30-Minu­ten-Takt. Das Par­ken kos­tet 50 Cent, die Nut­zung der Shut­tle­bus­se ist kostenfrei.

Über den Fahr­plan kön­nen sich Fahr­gäs­te hier informieren.

Arbeit in luf­ti­ger Höhe

In der Regi­on Bam­berg klet­tern bei den Gerüst­bau­ern die Löhne

Ohne sie kommt kei­ne Far­be ans Haus: Für jeden Fas­sa­den­an­strich wer­den Gerüst­bau­er gebraucht. Die Gerüst­bau­er in der Regi­on Bam­berg sind auch dabei, wenn das Dach neu gedeckt, die Fas­sa­de gedämmt oder der Kirch­turm saniert wird. Ab Novem­ber bekom­men Gerüst­bau­er mehr Lohn, wie die IG Bau mitteilt.

„Alles, was über drei Meter hin­aus­geht, ist ein Fall für die Gerüst­bau­er. Sie machen einen har­ten Job. Gerüst­bau­er sind bei Wind und Wet­ter, bei Hit­ze und Käl­te im Ein­satz. Und dafür bekom­men sie jetzt mehr Geld“, sagt Uwe Beh­rendt von der Indus­trie­ge­werk­schaft BAU Oberfranken.

Ab Novem­ber bekom­men Gerüst­bau­er 7,5 Pro­zent mehr Lohn. „Ein erfah­re­ner Gesel­le hat dann gut 225 Euro mehr pro Monat in der Tasche, wenn er Voll­zeit arbei­tet“, sagt Uwe Beh­rendt. Das habe die IG BAU am Tarif­tisch für die Gerüst­bau­er erreicht. Ein wei­te­res Lohn-Plus gebe es dann im Herbst nächs­ten Jah­res. „Und vor­her steigt schon der Min­dest­lohn in der Bran­che.” Ab Janu­ar müs­se jeder, der auf dem Gerüst in der Regi­on Bam­berg arbei­te, min­des­tens 14,35 Euro pro Stun­de ver­die­nen. „Das sind 40 Cent mehr als bis­lang“, so Uwe Behrendt.

Außer­dem habe sich die Bau-Gewerk­schaft für den Nach­wuchs stark gemacht. Auch Azu­bis haben ab die­sem Monat mehr im Porte­mon­naie, so die IG BAU Ober­fran­ken. Zum Start der Aus­bil­dung bekom­me ein Azu­bi auf dem Gerüst ab sofort 1.125 Euro pro Monat. Im zwei­ten Aus­bil­dungs­jahr dann 1.300 Euro. „Und im drit­ten Jahr gehen Gerüst­bau­er-Azu­bis mit einer Aus­bil­dungs­ver­gü­tung von 1.550 Euro im Monat nach Hau­se“, sagt IG BAU-Bezirks­vor­sit­zen­der Uwe Behrendt.

Pest­el-Insti­tut legt Woh­nungs­markt-Unter­su­chung für Regi­on Bam­berg vor

In der Regi­on Bam­berg feh­len 6.800 Wohnungen

Man­gel­wa­re Woh­nung: Die Regi­on Bam­berg hat ein Woh­nungs­de­fi­zit. Aktu­ell feh­len rund 3.800 Woh­nun­gen in der Stadt und 3.000 Woh­nun­gen im Land­kreis Bam­berg, wie aus der aktu­el­len regio­na­len Woh­nungs­markt-Unter­su­chung her­vor­geht, die das Pest­el-Insti­tut gemacht hat.

Gleich­zei­tig ste­hen in Bam­berg 880 und im Land­kreis 2.590 Woh­nun­gen bereits seit einem Jahr oder län­ger leer. Wer eine Woh­nung sucht, soll­te sich dar­auf aber kei­ne Hoff­nun­gen machen: Woh­nun­gen, die lan­ge Zeit leer ste­hen, gehen kaum wie­der in die Ver­mie­tung. Die Wis­sen­schaft­ler des Pest­el-Insti­tuts haben bei ihrer Unter­su­chung den Woh­nungs­be­stand, die Bevöl­ke­rungs­ent­wick­lung sowie Pro­gno­sen für den Arbeits­markt und die Beschäf­ti­gung in der Regi­on Bam­berg analysiert.

„Vom Arbeits­kräf­te­be­darf über die Gebur­ten bis zu den Ster­be­fäl­len: Es wird sich in Bam­berg eine Men­ge tun – und auf dem Woh­nungs­markt tun müs­sen“, sagt Mat­thi­as Gün­ther. Das bedeu­te kon­kret, dass in den nächs­ten fünf Jah­ren rund 970 neue Woh­nun­gen in Bam­berg und auch 970 Woh­nun­gen im Land­kreis gebaut wer­den müss­ten – und zwar pro Jahr. Der Chef-Öko­nom des Pest­el-Insti­tuts hält die­ses Woh­nungs­bau­pen­sum für Bam­berg aller­dings für „nicht mach­bar“. So habe es im ers­ten Halb­jahr die­ses Jah­res nach Anga­ben des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes (Desta­tis) ledig­lich 186 Bau­ge­neh­mi­gun­gen für neue Woh­nun­gen in Bam­berg und 187 für den Kreis gege­ben. „Das reicht natür­lich nicht.“ Der Neu­bau von Woh­nun­gen in der Regi­on Bam­berg lau­fe mit ange­zo­ge­ner Hand­brem­se. „Da muss vor allem bun­des­po­li­tisch mehr pas­sie­ren, um den Neu­bau von Woh­nun­gen wie­der anzu­kur­beln. Und das mög­lichst schnell“, so Mat­thi­as Günther.

Dabei gibt es für den Lei­ter des Pest­el-Insti­tuts vor allem ein effek­ti­ves Instru­ment, das den Woh­nungs­bau auch in der Regi­on Bam­berg flott in Fahrt brin­gen wür­de: „Drin­gend not­wen­dig ist güns­ti­ges Bau­geld. Der Bund muss ein Zins-Pro­gramm auf­le­gen: Maxi­mal 2 Pro­zent Zin­sen – teu­rer darf die Finan­zie­rung beim Woh­nungs­bau nicht sein.“ Dann sei­en deut­lich mehr pri­va­te Bau­her­ren, aber auch Inves­to­ren end­lich wie­der in der Lage, neue Woh­nun­gen in Bam­berg und dem Land­kreis zu bau­en. „Vor allem wür­de das schnell einen Effekt brin­gen: Mit einem Nied­rig­zins-Bau­geld wür­de der Bund einen wirk­li­chen Tur­bo für den Neu­bau von Woh­nun­gen star­ten“, ist der Chef-Öko­nom des Pest­el-Insti­tuts überzeugt.

Die Wis­sen­schaft­ler haben die regio­na­le Woh­nungs­markt-Ana­ly­se im Auf­trag des Bun­des­ver­ban­des Deut­scher Bau­stoff-Fach­han­del (BDB) durch­ge­führt. Des­sen Prä­si­den­tin feh­len kla­re Signa­le – Anrei­ze, die kurz­fris­tig wir­ken: „In Sachen Woh­nungs­bau pas­siert bei der neu­en Bun­des­re­gie­rung zu wenig. Nur das Schlag­wort ‚Woh­nungs­bau-Tur­bo‘ geis­tert seit Mona­ten durch die Repu­blik. Doch von einem ‚Tur­bo‘ kann kei­ne Rede sein. Die Maß­nah­men wir­ken nur mit­tel- bis lang­fris­tig“, sagt Katha­ri­na Metz­ger. Jeden­falls sei von dem ver­spro­che­nen ‚Tur­bo-Effekt‘ in der Regi­on Bam­berg und auch sonst nir­gend­wo etwas zu mer­ken. Selbst da, wo es ein Plus bei den Bau­ge­neh­mi­gun­gen gebe, pas­sie­re dies auf „denk­bar nied­ri­gem Niveau“.

Dabei sei der Woh­nungs­bau ein wich­ti­ger Motor der Bin­nen­kon­junk­tur: „Läuft der Woh­nungs­bau, dann läuft auch die Wirt­schaft. Des­halb ist es höchs­te Zeit, dass Bun­des­kanz­ler Merz den Woh­nungs­bau jetzt zur Chef­sa­che macht“, for­dert die Prä­si­den­tin des Bau­stoff-Fach­han­dels. Pas­sie­re nichts, dann sacke der Neu­bau wei­ter ab. Schon jetzt ver­lie­re der Bau Tag für Tag Kapa­zi­tä­ten: „Bau­un­ter­neh­men gehen in die Insol­venz. Bau­ar­bei­ter ver­lie­ren ihre Jobs“, so Metzger.

Außer­dem sei das Bau­en zu kom­pli­ziert und zu teu­er gewor­den, kri­ti­siert der Bau­stoff-Fach­han­del. Ein Punkt, den auch das Pest­el-Insti­tut unter­streicht: „Deutsch­land muss drin­gend wie­der ein­fa­cher bau­en. Wenn der Bund alle Auf­la­gen und Vor­schrif­ten der letz­ten zehn Jah­re kom­plett zurück­neh­men wür­de, dann könn­ten in Bam­berg ziem­lich schnell wie­der deut­lich mehr und deut­lich güns­ti­ge­re Woh­nun­gen gebaut wer­den. Und zwar Woh­nun­gen mit einem guten Stan­dard. Manch­mal ist weni­ger eben mehr“, sagt Mat­thi­as Günther.

Der Chef des Pest­el-Insti­tuts wirft dem Bund vor, dem Woh­nungs­bau „zehn Jah­re lang durch immer schär­fe­re Geset­ze und Ver­ord­nun­gen viel unnö­ti­gen Bal­last zuge­mu­tet zu haben“. Das habe die Kos­ten im Woh­nungs­bau und damit auch die Mie­ten regel­recht nach oben getrie­ben, so der Bun­des­ver­band Deut­scher Bau­stoff-Fach­han­del. „Vor allem völ­lig über­zo­ge­ne Ener­gie­spar-Auf­la­gen beim Neu­bau haben unterm Strich für die Umwelt wenig gebracht, das Woh­nen aber enorm viel teu­rer gemacht“, sagt BDB-Prä­si­den­tin Katha­ri­na Metzger.

Fami­li­en­ge­sund­heit interaktiv

Inter­kul­tu­rel­les Gesund­heits­pro­jekt „Mit Migran­ten für Migranten“

Bes­tes son­ni­ges Wet­ter und eine aus­ge­las­se­ne Stim­mung auf dem Gelän­de des Jugend­treffs Ost: Das waren nur zwei Zuta­ten für einen gelun­ge­nen MiMi-Gesund­heits­tag im Zuge des Frei­zeit­fes­tes des Pro­jekts meet­ein­an­der. Am Stand des Inter­kul­tu­rel­len Gesund­heits­pro­jekts MiMi-Bay­ern – „Mit Migran­ten für Migran­ten“ – konn­ten sich Besucher:innen über alle Facet­ten von Fami­li­en­ge­sund­heit infor­mie­ren, wie die Stadt Bam­berg und Land­kreis Bam­berg mitteilen.

Los ging es mit einer Zucker­aus­stel­lung: Dort waren Lebens­mit­tel und Geträn­ke auf­ge­baut, samt zuge­hö­ri­ger Anzahl von Wür­fel­zu­ckern, die sich dar­in ver­ste­cken. Dies sorg­te für man­che erhel­len­den Momen­te. Bei einer Mega-Boden­zei­tung inkl. Quiz konn­te man sein Wis­sen über Hepa­ti­tis C anwen­den. Und am meis­ten Andrang war am über­gro­ßen Zahn­mo­dell: Hier konn­ten mit der Rie­sen-Zahn­bürs­te die Zahn­putz­küns­te unter Beweis gestellt werden.

Die Inter­kul­tu­rel­len MiMi-Gesund­heits­me­dia­to­rin­nen Mari­na Gla­sun­o­va, Anca Mar­za und Tat­ja­na Schell stan­den zusam­men mit Yvonne Rütt­ger als Koor­di­na­to­rin des Pro­jek­tes und Sarah Schel­ler vom Gesund­heits­amt Bam­berg für Fra­gen und Infor­ma­tio­nen auf Deutsch und wei­te­ren Spra­chen zur Ver­fü­gung. Das Gesund­heits­amt Bam­berg ist lang­jäh­ri­ger Koope­ra­ti­ons­part­ner des MiMi-Pro­jekts. Im Fokus der Gesprä­che stan­den ins­be­son­de­re nied­rig­schwel­li­ge Gesund­heits­an­ge­bo­te für Fami­li­en in der Regi­on Bam­berg, unter ande­rem auch die psy­chi­sche Gesund­heit von Kin­dern und Jugend­li­chen. Eine geeig­ne­te Platt­form hier­für ist das Pro­gramm „Klär­werk – wenn alles schei­ße ist“.

Dabei han­delt es sich um gemein­sa­mes Pro­jekt von Stadt und Land­kreis Bam­berg sowie der Gesund­heits­re­gi­on Plus. Es bie­tet Kin­dern, Jugend­li­chen und Fami­li­en wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen und Hil­fe­stel­lun­gen bei psy­chi­schen Belas­tun­gen. Ein beson­de­res High­light sind die kos­ten­frei­en Online-Eltern­aben­de, die sich The­men wie Puber­tät, Ängs­te im Jugend­al­ter, Selbst­ver­let­zung oder Sucht­prä­ven­ti­on wid­men. Die­se Ver­an­stal­tun­gen ermög­li­chen einen nie­der­schwel­li­gen Zugang zu fach­li­cher Bera­tung und pra­xis­na­hen Tipps für den fami­liä­ren Alltag.

Dar­über hin­aus steht die staat­lich aner­kann­te Bera­tungs­stel­le für Schwan­ger­schafts­fra­gen am Land­rats­amt Bam­berg als wei­te­re Anlauf­stel­le zur Ver­fü­gung. Sie rich­tet sich an Frau­en, Män­ner und Paa­re und bie­tet umfas­sen­de, kos­ten­freie und ver­trau­li­che Unter­stüt­zung zu allen Fra­gen rund um Schwan­ger­schaft, Geburt, Fami­li­en­pla­nung und das Leben mit Kind.

Das Gesund­heits­pro­jekt „Mit Migran­ten für Migran­ten – Inter­kul­tu­rel­le Gesund­heit in Bay­ern (MiMi-Bay­ern)“ ist ein Pro­jekt des Eth­no-Medi­zi­ni­schen Zen­trums e.V., das in Koope­ra­ti­on mit zahl­rei­chen Projektpartner:innen lan­des­weit durch­ge­führt wird. Es wird vom Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit, Pfle­ge und Prä­ven­ti­on geför­dert sowie durch die MSD Sharp & Doh­me GmbH unterstützt.

MiMi-Bay­ern ver­folgt das Ziel, durch mehr­spra­chi­ge und kul­tur­sen­si­ble Auf­klä­rung die Gesund­heits­kom­pe­tenz von Migrant:innen zu för­dern. Seit 13 Jah­ren ist Bam­berg einer von 24 baye­ri­schen Pro­jekt­stand­or­ten. Die Koor­di­nie­rungs­stel­le im Amt für Inklu­si­on der Stadt Bam­berg in Koope­ra­ti­on mit dem Gesund­heits­amt Bam­berg hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zahl­rei­che enga­gier­te und gut inte­grier­te Migrant:innen zu soge­nann­ten Inter­kul­tu­rel­len MiMi-Mediator:innen geschult, die ihr Wis­sen in ihrer Mut­ter­spra­che an Lands­leu­te in Bam­berg wei­ter­ge­ben. Die­ses Wis­sen umfasst 20 ver­schie­de­ne The­men und reicht vom Auf­bau des deut­schen Gesund­heits­sys­tems, Kin­der­ge­sund­heit, Dia­be­tes hin zum The­ma Alter & Pflege.

MiMi-Info­ver­an­stal­tun­gen sind kos­ten­frei und fin­den gene­rell im Grup­pen­set­ting statt, zum Bei­spiel an Stand­or­ten wie der „Blau­en Frie­da“, im Anker­zen­trum oder in der Israe­li­ti­schen Kul­tus­ge­mein­de. Die Auf­klä­rung kann in den Spra­chen Ara­bisch, Arme­nisch, Chi­ne­sisch, Deutsch, Eng­lisch, Fran­zö­sisch, Kur­disch, Per­sisch, Rumä­nisch, Rus­sisch, Spa­nisch, Tür­kisch und Ukrai­nisch statt­fin­den. Bei Bedarf kön­nen durch den Ein­satz von Dol­met­schern auch ande­re Spra­chen abge­deckt werden.

Regi­on Bam­berg schiebt 3,3 Mil­lio­nen Über­stun­den – vie­le zum Nulltarif

NGG Ober­fran­ken star­tet MdB-Appell gegen Abschaf­fung vom 8‑Stun­den-Tag

Die Regi­on Bam­berg schiebt ordent­lich Über­stun­den: Rund 1,9 Mil­lio­nen Stun­den haben Beschäf­tig­te im ver­gan­ge­nen Jahr in Bam­berg zusätz­lich gear­bei­tet und im Land­kreis 1,4 Mil­lio­nen. Davon rund 1,75 Mil­lio­nen Über­stun­den zum Null­ta­rif – ohne Bezah­lung. Das geht aus dem „Arbeits­zeit-Moni­tor“ her­vor, den das Pest­el-Insti­tut im Auf­trag der Gewerk­schaft Nah­rung-Genuss-Gast­stät­ten (NGG) gemacht hat.

Allein in Hotels und Gast­stät­ten in Bam­berg leis­te­ten Köche, Kell­ne­rin­nen, Bar­kee­per & Co. im ver­gan­ge­nen Jahr rund 41.000 Über­stun­den und im Land­kreis rund 23.000. Das hat das Pest­el-Insti­tut auf Basis einer Aus­wer­tung der Bun­des­agen­tur für Arbeit ermit­telt. Die Wis­sen­schaft­ler haben dabei für die Regi­on Bam­berg bun­des­wei­te Durch­schnitts­wer­te von Arbeits­zei­ten in der Gas­tro­no­mie her­an­ge­zo­gen. Dem­nach waren 53 Pro­zent aller in Bam­berg und im Land­kreis geleis­te­ten Über­stun­den in Hotels, Restau­rants, Gast­stät­ten und Bier­gär­ten unbezahlt.

Die Gewerk­schaft warnt: Der Über­stun­den­berg dürf­te dem­nächst noch grö­ßer wer­den. Grund sei­en Plä­ne der Bun­des­re­gie­rung, die Arbeits­zeit neu zu regeln: „Schwarz-Rot will eine wöchent­li­che Höchst­ar­beits­zeit und den 8‑Stun­den-Tag abschaf­fen. Betrie­be könn­ten von ihren Beschäf­tig­ten dann ver­lan­gen, auch zehn, elf oder in der Spit­ze sogar 12 Stun­den und 15 Minu­ten pro Tag zu arbei­ten“, sagt Rai­ner Reiß­fel­der von der NGG Oberfranken.

Die NGG Ober­fran­ken schlägt Alarm: Schon jetzt betra­ge die maxi­ma­le Arbeits­zeit 48 Stun­den pro Woche. In der Spit­ze sei­en sogar 60-Stun­den-Wochen mög­lich. „Das sind Extrem-Arbeits­wo­chen. Selbst wenn so ‚Ham­mer-Wochen‘ inner­halb eines Vier­tel­jah­res aus­ge­gli­chen wer­den müs­sen. Doch noch schlim­mer wird es, wenn die Bun­des­re­gie­rung jetzt tat­säch­lich ans Arbeits­zeit­ge­setz Hand anlegt und den 8‑Stun­den-Tag kippt. Dann wür­de näm­lich nur noch das euro­päi­sche Recht ein Wochen-Limit für die Arbeits­zeit set­zen. Und das wäre bru­tal: Arbeit­ge­ber könn­ten ihre Beschäf­tig­ten dann sogar zu 73,5‑Stunden-Wochen ver­don­nern – näm­lich zu sechs Tagen à 12 Stun­den und 15 Minu­ten im Job. Das wäre fast das dop­pel­te Wochen-Pen­sum von heu­te – und damit Arbeits­zeit-Stret­ching pur“, so Reißfelder.

Der kom­mis­sa­ri­sche Geschäfts­füh­rer der NGG Ober­fran­ken macht sei­nem Ärger Luft: „Vie­le Arbeit­ge­ber wür­den das hem­mungs­los aus­nut­zen. Es dro­hen dann völ­lig über­la­de­ne Arbeits­wo­chen, bei denen man die Stun­den, in denen man nicht schläft, fast kom­plett im Job oder auf dem Weg zur Arbeit ver­bringt. Das macht Men­schen dann aber fix und fer­tig. Außer­dem wür­de dabei ein Rie­sen­berg an Über­stun­den auf­lau­fen. Und ans Abfei­ern der Über­stun­den ist sowie­so nicht zu den­ken – bei dem Fach­kräf­te­man­gel, der eigent­lich über­all herrscht.“

Der kom­mis­sa­ri­sche Geschäfts­füh­rer der NGG Ober­fran­ken spricht von einem „Arbeits­zeit-Mono­po­ly“ der Bun­des­re­gie­rung: „Das ist wil­de Zeit-Zocke­rei. Für Beschäf­tig­te bedeu­tet das: Arbei­ten bis ans Limit – und dar­über hin­aus“, so Reiß­fel­der. Er hat dabei die Gesund­heit der Beschäf­tig­ten im Blick, aber auch die Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf: „Nach acht Stun­den Arbeits­zeit steigt die Gefahr von Arbeits­un­fäl­len rasant an. XXL-Arbeits­ta­ge bedeu­ten auf Dau­er eine Belas­tung für den Kör­per und für die Psy­che: von Herz-Kreis­lauf- und Stoff­wech­sel-Erkran­kun­gen bis zum Burn­out“, so Reißfelder.


„Noch mehr Fle­xi­bi­li­tät ist gar nicht nötig“

Außer­dem im Fokus der Gewerk­schaft: Wer die Fami­lie, den Beruf und die Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen unter einen Hut brin­gen müs­se, brau­che vor allem eines – plan­ba­re und ver­läss­li­che Arbeits­zei­ten. Und die müss­ten auch zu den Betreu­ungs­zei­ten von der Kita und vom Hort pas­sen. „Denn wer holt die Kin­der dort ab, wenn die Schicht zwölf Stun­den geht?“, fragt Reißfelder.

Die geplan­te Auf­wei­chung des 8‑Stun­den-Tages gehe in die fal­sche Rich­tung. Schon heu­te jon­glier­ten Fami­li­en zwi­schen Job, Kin­der­be­treu­ung oder der Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen. „Län­ge­re Arbeits­ta­ge ver­schär­fen die Pro­ble­me und ver­hin­dern eine gerech­te Ver­tei­lung von Erwerbs­ar­beit, Kin­der­be­treu­ung und Pfle­ge. Denn obwohl sich vie­le Väter wün­schen, mehr Zeit mit ihren Kin­dern zu ver­brin­gen, wird durch noch län­ge­re täg­li­che Arbeits­zei­ten das Allein­ver­die­n­er­mo­dell gestärkt“, warnt Rai­ner Reiß­fel­der. Anstatt das Fach­kräf­te­po­ten­ti­al von Frau­en zu nut­zen, ver­hin­der­ten XXL-Schich­ten eine ech­te Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf.

Die NGG Ober­fran­ken nennt dazu auch Zah­len: So wer­den aktu­ell 61 Pro­zent aller Teil­zeit-Jobs in Bam­berg und 73 Pro­zent im Land­kreis von Frau­en gemacht. Die Gewerk­schaft beruft sich dabei auf Anga­ben der Arbeits­agen­tur. Reiß­fel­der appel­liert daher an die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten aus Bam­berg und der Regi­on, dem „Her­um­schrau­ben am Arbeits­zeit­ge­setz in Ber­lin einen Rie­gel vor­zu­schie­ben“. Schon jetzt sei­en fle­xi­ble Arbeits­zei­ten im Rah­men des Arbeits­zeit­ge­set­zes und durch Tarif­ver­trä­ge, die die NGG abge­schlos­sen habe, für vie­le Beschäf­tig­te All­tag. „Noch mehr Fle­xi­bi­li­tät ist gar nicht nötig“, so Reißfelder.

Außer­dem ersetz­ten 10- oder 12-Stun­den-Tage kei­ne feh­len­den Fach­kräf­te. „Gute Arbeits­be­din­gun­gen, bes­se­re Ver­ein­bar­keit von Fami­lie und Beruf, sys­te­ma­ti­sche Qua­li­fi­zie­rung und mehr Aus­bil­dung. Das sind die rich­ti­gen Hebel für mehr Fach­kräf­te. Ver­schie­be­rei­en bei der Arbeits­zeit sind nichts ande­res als das Löcher­stop­fen bei einer zu dün­nen Per­so­nal­de­cke“, so Rai­ner Reißfelder.

Mehr Teil­neh­mer, mehr Teams, mehr Kilometer

STADTRADELN 2025: Fast 10.000 Rad­le­rin­nen und Rad­ler sor­gen für Rekordzahlen

So sieht ech­te Fahr­rad­be­geis­te­rung aus: Beim STADTRADELN 2025 haben 9.856 Rad­le­rin­nen und Rad­ler in Stadt und Land­kreis teil­ge­nom­men – rund 1.000 mehr als im ver­gan­ge­nen Jahr, wie Stadt Bam­berg und Land­kreis Bam­berg mitteilen.

Sowohl in der Stadt (3.368) als auch im Land­kreis (6.488) leg­ten sich mehr Rad­le­rin­nen und Rad­ler ins Zeug. Und das hat sich gelohnt: Nur knapp wur­de die Zwei-Mil­lio­nen-Mar­ke bei den gefah­re­nen Kilo­me­tern ver­passt: 1.951.728 Kilo­me­ter kamen zusam­men, damit konn­ten 320.000 Kilo­gramm Co2 ein­ge­spart wer­den. „Die Rad­le­rin­nen und Rad­ler in Stadt und Land­kreis haben beim STADTRADELN 2025 wie­der ein­mal bewie­sen, dass wir eine ech­te Fahr­rad­re­gi­on sind. Dan­ke­schön an alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer, die mit Begeis­te­rung gemein­sam dabei waren!“, beto­nen Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke und Land­rat Johann Kalb.

Sowohl in der Stadt mit 681.184 Kilo­me­ter (2024: 597.360 km), als auch im Land­kreis mit 1.270.544 Kilo­me­ter (2024: 1.163.795 km) konn­te das Ergeb­nis deut­lich gestei­gert wer­den. Die Stadt Bam­berg liegt mit die­sem tol­len Ergeb­nis der­zeit bay­ern­weit auf dem ers­ten Platz, bun­des­weit auf Platz 2 der Kom­mu­nen ver­gleich­ba­rer Größe.

Neben Kli­ma­schutz steht beim STADTRADELN vor allem der gemein­sa­me Spaß im Vor­der­grund. Wes­halb beson­ders erfreu­lich ist, dass ins­ge­samt 402 Teams an den Start gegan­gen sind: 150 in der Stadt (2024: 141), 252 im Land­kreis (2024: 228).

Die Preis­ver­lei­hung für die erfolg­reichs­ten Teams in der Stadt Bam­berg fand bereits im Innen­hof des Rat­hau­ses Max­platz statt. „Bam­bergs Rade­li­te“ ragt dabei mit beein­dru­cken­den 1.877 gefah­re­nen Kilo­me­tern pro Kopf her­aus. Unter den Teams „10 und mehr aktiv Radeln­den mit den meis­ten Rad­ki­lo­me­tern“ belegt erneut Bosch Bam­berg den ers­ten Platz mit 25.714 Kilo­me­tern. Auch die Schu­len waren in der Stadt wie­der stark ver­tre­ten. 23 Schul­teams haben teil­ge­nom­men: Alle Gym­na­si­en, Real­schu­len und Mit­tel­schu­len sowie 7 von 13 Grund­schu­len. Das Cla­vi­us-Gym­na­si­um besticht dabei mit 535 Radeln­den – dem größ­ten Team mit knapp 114.000 (!) erra­del­ten Kilo­me­tern. Damit liegt die Schu­le beim bay­ern­wei­ten SCHULRADELN der­zeit auf Platz 1 und ist auch bun­des­weit ganz vor­ne mit dabei. Auf Platz 2 folgt das E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium mit beacht­li­chen 62.615 Kilo­me­tern. Erst­mals gab es in der Stadt auch eine eige­ne Kita-Son­der­ka­te­go­rie mit 14 teil­neh­men­den Teams. Drit­ter Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Metz­ner ging wie­der mit gutem Bei­spiel vor­an und ver­zich­te­te als STADT­RA­DELN-Star kom­plett auf das Auto.


56 Kin­der­gär­ten im Land­kreis dabei

Der Land­kreis Bam­berg liegt bay­ern­weit in sei­ner Grö­ßen­klas­se auf Platz 1 bei den Kilo­me­tern pro Ein­woh­ner und ver­zeich­ne­te erneut erfreu­li­che Stei­ge­run­gen: Ins­ge­samt nah­men dies­mal 56 Kin­der­gär­ten teil – vier mehr als im Vor­jahr. Auch im Bereich der Schu­len waren 28 Bil­dungs­ein­rich­tun­gen (2024: 22) mit rund 100 Schul­klas­sen aktiv dabei. Noch vor Ende des Schul­jah­res wur­den des­halb attrak­ti­ve Prei­se an die enga­gier­ten Kin­der­gär­ten und Schu­len ver­ge­ben, die sich über die Aus­zeich­nun­gen sehr freuten.

Umrahmt wur­de das STADTRADELN von einem brei­ten Pro­gramm­an­ge­bot in Stadt und Land­kreis Bam­berg, wie zum Bei­spiel der Was­ser­schutz­ge­biet-Tour zum Auf­takt, der Fei­er­abend­aus­fahrt mit Land­rat Johann Kalb zur his­to­ri­schen Kel­ler­gas­se nach Unter­haid und der Dan­ke-Aktio­nen für die Teil­neh­men­den in Stadt und Land­kreis. Im Land­kreis Bam­berg fand das STADTRADELN in die­sem Jahr zum 10. Mal statt. Aus die­sem Anlass wur­den zehn Jubi­lä­ums­tou­ren ange­bo­ten, die in fast alle Him­mels­rich­tun­gen des Land­krei­ses führ­ten und auf gro­ße Reso­nanz stie­ßen Für jeden Geschmack und jedes Alter war etwas dabei! Vor allem die Kin­der und Jugend­li­chen zeig­ten sich von der Beats&Bikes-Aktion auf der Pump­Track-Anla­ge in Lit­zen­dorf begeis­tert und dreh­ten dort bis in die Abend­stun­den ihre Runden.

Die Preis­ver­lei­hung für den Land­kreis Bam­berg fin­det am 23. Sep­tem­ber 2025 statt.

Gro­ßer Ein­satz für den Wirt­schafts­stand­ort Oberfranken

IHK wür­digt lang­jäh­ri­ge Prü­fe­rin­nen und Prü­fer aus Stadt und Land­kreis Bamberg

101 Prü­fe­rin­nen und Prü­fer hat die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth für ihre jahr­zehn­te­lan­ge ehren­amt­li­che Prü­fer­tä­tig­keit aus­ge­zeich­net. Sie alle haben über 20, 30 und teil­wei­se sogar 40 Jah­re hin­weg die beruf­li­che Bil­dung in Ober­fran­ken berei­chert, unzäh­li­ge Stun­den ihrer Zeit ehren­amt­lich inves­tiert und mit ihrem jah­re­lan­gen Enga­ge­ment die Aus- und Wei­ter­bil­dung in der Regi­on gestärkt, sag­te IHK-Prä­si­dent Dr. Micha­el Waasner.

Zu den geehr­ten Per­sön­lich­kei­ten aus Stadt und Land­kreis Bam­berg gehö­ren für 20 Jah­re Her­bert Grim­mer, Bru­no Mai­er­hö­fer, Claus Die­ter Hof­mann, Niko­laus Mot­schen­ba­cher, Bern­hard Zenk, Bern­hard Mül­ler, Mar­lies Stür­mer-Baum sowie Micha­el Zöber­lein, für 30 Jah­re Har­ry Ber­ner, Gise­la Hof­mann, Bern­hard Röder und Lie­se­lot­te Straub, sowie für 40 Jah­re Rai­mund Bähr.

„Sie haben Gro­ßes geleis­tet für die Zukunft unse­rer Wirt­schafts­re­gi­on“, so der IHK-Prä­si­dent. Qua­li­fi­zier­te Nach­wuchs­fach­kräf­te sei­en Vor­aus­set­zung für wett­be­werbs­fä­hi­ge Unter­neh­men. „Es ist das Ver­dienst aller Prü­fe­rin­nen und Prü­fer, dass die beruf­li­che Aus- und Wei­ter­bil­dung hier­zu­lan­de einen so guten Ruf genießt.“

Ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment sei immer eine Leis­tung. Über so vie­le Jah­re hin­weg aus­ge­übt, sei das Ehren­amt aber schon ein beson­ders her­aus­ra­gen­des Ver­dienst, so IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Wolf­ram Brehm. Er bedank­te sich bei den Geehr­ten für deren gro­ße Einsatzbereitschaft.

Dr. Waas­ner nutz­te die Gele­gen­heit auch, um für die Gleich­wer­tig­keit beruf­li­cher und aka­de­mi­scher Bil­dung zu wer­ben. Nicht allein ein Stu­di­um führt zum Erfolg, sag­te der IHK-Prä­si­dent und warb für die erfolg­rei­che Kam­pa­gne #kön­nen­ler­nen der IHKs in den sozia­len Medi­en, in der Jugend­li­che über ihre Berufs­aus­bil­dung berich­ten. Nicht zuletzt sei die beruf­li­che Bil­dung einer der größ­ten Hebel gegen den Fach­kräf­te­man­gel und punk­te durch ihren hohen Praxisbezug.

So vie­le Teams wie noch nie dabei

STADTRADELN in Stadt und Land­kreis Bam­berg gestartet

Schon zum Start des STADTRADELN 2025 kann ein Rekord ver­mel­det wer­den: Ins­ge­samt über 450 Teams, so vie­le wie noch nie, haben sich beim Wett­be­werb in Stadt Bam­berg und Land­kreis Bam­berg ange­mel­det, wie bei­de in einer gemein­sa­men Mel­dung mit­tei­len. Mit die­sem Rekord im Rücken haben Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke und Land­rat Johann Kalb am Mon­tag den offi­zi­el­len Start­schuss auf dem Max­platz gegeben.

„Wir freu­en uns, dass sich wie­der so vie­le Rad­le­rin­nen und Rad­ler beim STADTRADELN in Stadt und Land­kreis Bam­berg ange­mel­det haben. Der Wett­be­werb erfreut sich jedes Jahr gro­ßer Beliebt­heit. Unse­re Regi­on ist gemein­sam aktiv, ein tol­les Zei­chen!“, wer­den Andre­as Star­ke und Johann Kalb zitiert. Rund 50 Rad­le­rin­nen und Rad­ler waren zum Auf­takt zum Max­platz gekom­men, um zu einer gemein­sa­men Tour auf­zu­bre­chen. In einer lan­gen Fahr­rad­ko­lon­ne ging es in den Hain, wo ein Hori­zon­tal­tief­brun­nen zur Was­ser­ge­win­nung vor­ge­stellt wur­de. Eine wei­te­re Sta­ti­on war am Was­ser­werk der Stadt­wer­ke Bam­berg. Anschlie­ßend führ­te die Tour durch den Stadt­wald zur erfri­schen­den Ein­kehr nach Werns­dorf zum Gast­hof Schiller. 

Das dies­jäh­ri­ge STADTRADELN in Stadt und Land­kreis Bam­berg läuft noch bis 13. Juli unter dem Mot­to „Fahr mit, bleib fit!“. Im Team gilt es, wäh­rend des Akti­ons­zeit­raums mög­lichst vie­le Kilo­me­ter mit dem Fahr­rad zurück­zu­le­gen und die­se im Online-Kilo­me­ter-Buch ein­zu­tra­gen oder mit der STADT­RA­DELN-App zu sam­meln. Eine Anmel­dung ist jeder­zeit bis zum letz­ten der 21-Akti­ons­ta­ge ganz ein­fach mög­lich unter www.stadtradeln.de/landkreis-bamberg (Teil­neh­men­de aus dem Land­kreis) und www.stadtradeln.de/bamberg (Teil­neh­men­de aus der Stadt). Es gibt auch dank vie­ler Unter­stüt­zer wie­der tol­le Prei­se zu gewinnen!


STADT­RA­DELN-Star und „Radel­lö­we“ sind wie­der dabei

Mit gutem Bei­spiel vor­an geht wie­der Bam­bergs Drit­ter Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Metz­ner. Er tritt erneut als STADT­RA­DELN-Star der Stadt Bam­berg an und muss wäh­rend des STADT­RA­DELN-Zeit­raums kom­plett aufs Auto­fah­ren ver­zich­ten. In einem Blog auf www.stadtradeln.de/bamberg berich­tet er über sei­ne Erfahrungen.

Im Land­kreis Bam­berg ist erneut der „Radel­lö­we“ als Mas­kott­chen im Ein­satz. Auch er wird aufs Auto­fah­ren ver­zich­ten und im Blog auf www.stadtradeln/landkreis-bamberg von sei­nen Erleb­nis­sen wäh­rend des STADTRADELN berich­ten. Auch in die­sem Jahr gibt es eine Foto­ak­ti­on im Land­kreis: Dazu hän­gen in vie­len Gemein­den STADT­RA­DELN-Ban­ner. Wer min­des­tens fünf davon mit­samt sei­nem Fahr­rad foto­gra­fiert und die Bil­der bis zum 13. Juli 2025 an stadtradeln-aktion@lra-ba.bayern.de sen­det, nimmt an einer zusätz­li­chen Preis­ver­lei­hung teil.

Bis zum 13. Juli ist in Stadt und Land­kreis ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm rund ums STADTRADELN gebo­ten. Unter ande­rem star­ten meh­re­re Fei­er­abend­tou­ren des ADFC in Stadt und Land­kreis. Der Land­kreis fei­ert in die­sem Jahr sein 10. STADTRADELN und bie­tet dazu zehn beson­de­re Tou­ren an. Unter ande­rem wird am 28. Juni eine Stern­fahrt zum ehe­ma­li­gen Zis­ter­zi­en­ser­klos­ter Schlüs­sel­au füh­ren. Am 11. Juli kön­nen wie­der güns­ti­ge Fahr­rä­der bei der Fund­fahr­rad­ver­stei­ge­rung der Stadt Bam­berg erstan­den wer­den. Zum Abschluss des STADTRADELN am 13. Juli geht es mit dem Rad vom Land­rats­amt Bam­berg zu Schloss See­hof, wo eine baro­cke Über­ra­schung in den Gar­ten­an­la­gen auf die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer war­tet. Das gesam­te Pro­gramm, Infos zu Anmel­dung und Bei­tritt zu einem Team, Kilo­me­ter-Buch und vie­les mehr gibt es unter www.stadtradeln.de/bamberg und www.stadtradeln.de/landkreis-bamberg .

Kli­ma-Akti­on fin­det in Stadt und Land­kreis Bam­berg vom 23. Juni bis 13. Juli statt

Stadt und Land­kreis star­ten STADTRADELN 2025

Der Som­mer steht vor der Tür – und was gibt es Schö­ne­res, als ihn gemein­sam auf dem Fahr­rad zu erle­ben? Pünkt­lich dazu star­tet das STADTRADELN 2025 in Stadt Bam­berg und Land­kreis Bam­berg! Vom 23. Juni bis 13. Juli 2025 lau­tet das Mot­to in die­sem Jahr: „Fahr mit, bleib fit!“. Anmel­dun­gen sind noch wäh­rend des gesam­ten Akti­ons­zeit­raums möglich.

In ganz Deutsch­land radeln Men­schen bei der Akti­on des Kli­ma-Bünd­nis für mehr Kli­ma­schutz, bes­se­re Rad­in­fra­struk­tur und nicht zuletzt für die eige­ne Gesund­heit. Auch Stadt und Land­kreis Bam­berg sind wie­der mit am Start.

Auf­takt ist am mor­gi­gen Mon­tag. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger von Stadt und Land­kreis sind herz­lich ein­ge­la­den, an dem Tag um 16 Uhr mit dem Fahr­rad zum Max­platz zu kom­men. Dort geben Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke und Land­rat Johann Kalb den offi­zi­el­len Start­schuss fürs STADTRADELN. Die anschlie­ßen­de gemein­sa­me Rad­tour führt am Kanal ent­lang in den Hain ins Was­ser­schutz­ge­biet und zum Was­ser­werk im Stadt­wald. Anschlie­ßend geht es wei­ter nach Werns­dorf, wo die Tour mit einer Ein­kehr im Gast­hof Schil­ler endet.

Das STADTRADELN ist der per­fek­te Anlass, um sich mehr zu bewe­gen, neue Wege zu ent­de­cken und dabei ein star­kes Zei­chen für nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät zu set­zen. Ob als Ein­zel­per­son, im Team mit Freun­den, Fami­lie, Ver­ein, Schu­le oder Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen – gemein­sam Kilo­me­ter sam­meln verbindet!

Dabei geht es nicht ums Gewin­nen, son­dern ums Dabei­sein. Aber natür­lich gibt es auch wie­der tol­le Prei­se für die enga­gier­tes­ten Teams und Ein­zel­rad­le­rin­nen und ‑rad­ler.

Mit­ma­chen ist ganz ein­fach: Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer kön­nen ent­we­der in der kos­ten­lo­sen STADT­RA­DELN-App ihre gefah­re­nen Stre­cken ein­tra­gen und sehen, wie viel CO₂ sie im Ver­gleich zum Auto ein­ge­spart haben. Oder die gefah­re­nen Kilo­me­ter kön­nen hän­disch im STADT­RA­DELN-Kilo­me­ter­buch auf der Web­site www.stadtradeln.de/bamberg (Teil­neh­men­de in der Stadt Bam­berg) und www.stadtradeln.de/landkreis-bamberg (Teil­neh­men­de im Land­kreis Bam­berg) notiert werden.

Also: Fel­gen geputzt, Ket­te geölt und los geht’s! Ob jung oder alt, Pro­fi oder Frei­zeit­fah­re­rin – alle kön­nen mitmachen!

Eine Anmel­dung ist jeder­zeit bis zum letz­ten der 21 Akti­ons­ta­ge mög­lich, für Teil­neh­men­de aus der Stadt Bam­berg unter www.stadtradeln.de/bamberg und für Teil­neh­men­de aus dem Land­kreis Bam­berg unter www.stadtradeln.de/landkreis-bamberg

Der Land­kreis Bam­berg fei­ert 2025 sogar ein beson­de­res Jubi­lä­um, sein 10. STADTRADELN, und bie­tet dazu 10 geführ­te Jubi­lä­ums-Rad­tou­ren an, unter ande­rem fol­gen­de drei:


Sams­tag, 28. Juni 2025

Kult­Tour – Stern­fahrt zum ehe­ma­li­gen Zis­ter­zi­en­se­rin­nen­klos­ter Schlüs­sel­au in Koope­ra­ti­on mit Cis­ter­s­capes (Euro­päi­sches Kul­tur­er­be-Sie­gel) und der Pfarr­ge­mein­de Schlüsselau

Pro­gramm­be­ginn vor Ort ab 11 Uhr

Aktio­nen beinhal­ten Kin­der­pro­gramm, Füh­run­gen, Info­stän­de und Verpflegung

14.00−15.00 Uhr: Kon­zert der Capel­la Anti­qua Bam­ber­gen­sis in der Wallfahrtskirche


Frei­tag, 11. Juli 2025 

Beats & Bikes – Pump­track Chall­enge in Litzendorf

Beginn ab 17 Uhr

Aktio­nen beinhal­ten Eis-Chall­enge, DJ Set, Bike­show, Info­stän­de, Fahr­rad­par­cour, Kul­tur­mo­bil, Kin­der­pro­gramm und Verpflegung


Sonn­tag, 13. Juli 2025

Barock­TOUR zum Schloss Seehof

Treff­punkt 14.00 Uhr am Land­rats­amt Bamberg

Stre­cke cir­ca 20 Kilo­me­ter, Fahr­zeit cir­ca 60 Minuten

Pro­gramm beinhal­tet Fahrt zum Schloss See­hof, Erfri­schung im Café im Schloss, Füh­rung durch den baro­cken Schloss­gar­ten, baro­cke Über­ra­schung in den Gartenanlagen

Mit­mach­ak­tio­nen, Füh­run­gen und Begeg­nun­gen auf der Jahnwiese

Bun­te Viel­falt beim Tag der Umwelt

Am Inter­na­tio­na­len Tag der Umwelt, dem 5. Juni, ver­wan­del­te sich die Jahn­wie­se in Bam­berg in einen leben­di­gen Lern- und Erleb­nis­raum rund um Umwelt­schutz und Bio­di­ver­si­tät. Die Ver­an­stal­ter – die Initia­ti­ve BiBA – Bio­di­ver­si­tät Bam­berg, die Bil­dungs­re­gi­on Bam­berg und das Netz­werk „fei obachd“ – konn­ten zahl­rei­che Akteu­rin­nen und Akteu­re aus der Regi­on gewin­nen, die mit einem viel­fäl­ti­gen Pro­gramm zum Mit­ma­chen, Stau­nen und Nach­den­ken einluden.

Schon am Vor­mit­tag wur­de das Gelän­de von vie­len Schul­klas­sen besucht, die mit gro­ßem Inter­es­se an Füh­run­gen und Mit­ma­ch­an­ge­bo­ten teil­nah­men. Beson­ders gefragt waren das krea­ti­ve Gestal­ten von Post­kar­ten und das Bas­teln von Papier­wür­feln zu den 17 Zie­len für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung. Auch die Recy­cling­sta­ti­on zum The­ma Kunst­stoff­ver­wer­tung, die Sta­ti­on von Alwin Wer­ner zum Beob­ach­ten, Strei­cheln und Füt­tern zah­mer Vögel oder der Bau von Wild­bie­nen­ho­tels begeis­ter­ten die jun­gen Besu­che­rin­nen und Besu­cher. Wei­te­re Stän­de, unter ande­rem vom Kli­ma- und Umwelt­amt der Stadt Bam­berg, der Öko-Modell­re­gi­on Bam­ber­ger Land oder vom Fluss­pa­ra­dies Fran­ken, run­de­ten das viel­fäl­ti­ge Ange­bot mit Aktio­nen und Infor­ma­tio­nen ab, das am Nach­mit­tag bei bes­tem Wet­ter auch von zahl­rei­chen Fami­li­en und Lauf­gäs­ten erkun­det wurde.

Neben den Mit­mach­stän­den luden auch Füh­run­gen zum Erkun­den ein. Bam­berg Ser­vice zeig­te den Baum­be­stand im Hain, der Bür­ger­park­ver­ein zeig­te den Hain aus his­to­ri­scher Per­spek­ti­ve und Ger­not Gar­be, der Umwelt­be­auf­trag­te des evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Deka­nats Bam­berg, bot wie im Vor­jahr, eine vogel­kund­li­che Füh­rung an.

Gut besucht war auch das Zelt­ki­no, das unter den Titeln „Kli­ma­flim­mern“ und „Aus­ge­brummt“ in kur­zen Film­bei­trä­gen ein­drucks­voll den Kli­ma­wan­del, den Rück­gang der Insek­ten­viel­falt und Hand­lungs­mög­lich­kei­ten im All­tag thematisierte.


Zen­tra­le Mate­ria­li­en digi­tal zu finden

Wer nicht vor Ort sein konn­te oder die Inhal­te ver­tie­fen möch­te, hat auch nach der Ver­an­stal­tung die Mög­lich­keit, auf zen­tra­le Mate­ria­li­en digi­tal zuzu­grei­fen: Die Bas­tel­vor­la­gen für die Papier­wür­fel und Post­kar­ten ste­hen ab sofort unter www.bildungsregion-bamberg.de/nachhaltigkeit kos­ten­los zum Down­load bereit. Auch das Kino­pro­gramm kann über den You­Tube-Kanal der Bil­dungs­re­gi­on Bam­berg abge­ru­fen und bei­spiels­wei­se im Schul­un­ter­richt genutzt werden.

Die Ver­an­stal­ter zie­hen ein durch­weg posi­ti­ves Fazit: „Es war beein­dru­ckend zu sehen, mit wie viel Neu­gier, Krea­ti­vi­tät und Offen­heit sich Kin­der, Jugend­li­che und Erwach­se­ne auf das The­ma Umwelt­schutz ein­ge­las­sen haben“, so die gemein­sa­me Rück­mel­dung von BiBA, Bil­dungs­re­gi­on und „fei obachd“. Auch Bam­bergs Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp, der den Tag eröff­net hat­te, zeig­te sich begeis­tert. „Die gro­ße Betei­li­gung und die vie­len enga­gier­ten Bei­trä­ge zei­gen ein­mal mehr, wie wich­tig und leben­dig Umwelt­bil­dung in der Regi­on Bam­berg ist“, betont Bür­ger­meis­ter Glüsenkamp.

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