Browse Tag

Landkreis Bamberg

Her­aus­ra­gen­des Ehren­amt im Land­kreis Bamberg

Ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment mit Ehren­amts­na­del ausgezeichnet

Um ihr Enga­ge­ment zu wür­di­gen, ver­gibt der Land­kreis Bam­berg seit 2005 eine Ehren­amts­na­del an Bür­ge­rin­nen, Bür­ger, Ver­ei­ne und Insti­tu­tio­nen für beson­de­re Ver­diens­te um das Ehrenamt.

Im Land­kreis Bam­berg gibt es mehr als 1.200 Ver­ei­ne und Grup­pie­run­gen. Dar­un­ter befin­den sich bei­spiels­wei­se 235 Sport­ver­ei­ne, 140 Musik­ver­ei­ne, 30 Orts- und Kul­tur­rin­ge, 75 poli­ti­sche Grup­pen, 185 Feu­er­weh­ren, Gar­ten­bau­ver­ei­ne, Büche­rei­en und vie­le wei­te­re Ver­ei­ne. In die­sen Insti­tu­tio­nen enga­giert sich jede drit­te Bür­ge­rin bezie­hungs­wei­se jeder drit­te Bür­ger ehren­amt­lich. Es sind also etwa 50.000 Frau­en und Män­ner ehren­amt­lich im Land­kreis tätig. Oft pas­sie­re dies abseits des Schein­wer­fer­lich­tes, wie das Land­rats­amt mit­teil­te. Um die­ses Enga­ge­ment ent­spre­chend zu wür­di­gen, zeich­net der Land­kreis Bam­berg seit 2005 jähr­lich Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie Ver­ei­ne und Insti­tu­tio­nen für beson­de­re Ver­diens­te um das Ehren­amt mit der Ehren­amts­na­del aus.

Allein 2022 gin­gen knapp 70 Vor­schlä­ge für die­se Aus­zeich­nung beim Land­rats­amt ein. Hier­aus wähl­te das Amt 27 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und drei Ver­ei­ne für die Ehren­amts­na­del aus. „Sie ste­hen stell­ver­tre­tend für das Ehren­amt und damit für gegen­sei­ti­ge Hil­fe in unse­rer Regi­on ste­hen“, sag­te Land­rat Johann Kalb. „Die Viel­falt Ihres Enga­ge­ments beein­druckt mich sehr. Die vie­len Stun­den ehren­amt­li­cher Arbeit, die man kaum zäh­len kann. Die Lei­den­schaft, die man kaum mes­sen kann. Jedes Enga­ge­ment – klein oder groß – steht für sich – und jedes ist unver­gleich­bar viel wert.“

Die Aus­ge­zeich­ne­ten

Die Ehren­amts­na­del für beson­de­re Ver­diens­te um die Kul­tur geht an Micha­el Gess­ler aus Schlüs­sel­feld, Rudolf Hol­zer (Wals­dorf), Clau­dia Kest­ler-Böhm (Königs­feld), Franz Franz (Schlüs­sel­feld) und Bri­git­te Seidl (Gei­sel­wind).

Im Bereich des Sozia­len zeich­ne­te das Land­rats­amt Lars Frey­er (Hall­stadt) aus, Andre­as Schrei­ber (Ste­gau­rach), Her­ta Seidl (But­ten­heim), Ger­da Sim­mer­lein (Wals­dorf) und Bir­git Then (Hall­stadt).

Beson­de­re Ver­diens­te im Bereich des Sports haben Andre­as Bai­er (Bisch­berg), Sil­via Blechin­ger (Recken­dorf), Gerald Eber­lein (Zap­fen­dorf), Wer­ner Ruff (Lit­zen­dorf) und Karl Scharf (Schön­brunn) geleistet.

Gesell­schafts­po­li­tisch haben sich Rena­te und Niko­laus Dorn (But­ten­heim), Eli­sa­beth Dörf­ler-Chris­ta (Lit­zen­dorf), Fried­rich Gras­ser (Königs­feld) und Ste­fan Kabitz (Zap­fen­dorf) hervorgetan.

In der Kate­go­rie „beson­de­re Ver­diens­te in der Jugend­ar­beit im Bereich Kul­tur“ geht die Ehren­amts­na­del an Cor­ne­lia Mühl­hoff-Kemp­gen und Chris­ta Schlü­ter (bei­de Stegaurach).

In der Jugend­ar­beit im Bereich Sport haben Bigit Knau­er (Hirschaid), Mar­tin Kries­ten (Ste­gau­rach) und Alfred Berg­mann (Strul­len­dorf) gewonnen.

Beson­de­re Ver­diens­te in der Jugend­ar­beit im Bereich Gesell­schafts­po­li­tik haben Maxi­mi­li­an Dorsch (Bam­berg) und Maxi­mi­li­an Men­de (Hall­stadt) errungen.

Der Son­der­preis „Jugend­ar­beit“ geht an Grup­pie­rung, nament­lich das Jugend­blas­or­ches­ter „Ein­tracht“ Ober­haid, den SV Wai­zen­dorf 1969 e.V. und die Gemein­de­bü­che­rei Buttenheim.

Abfall­wirt­schaft: Dosen­con­tai­ner fal­len weg

Ände­run­gen bei der Ent­sor­gung im Land­kreis Bamberg

Im Janu­ar 2023 kommt es im gesam­ten Land­kreis Bam­berg an den über 250 Con­tai­ner­stand­or­ten zu einer wesent­li­chen Ände­rung. Wie das Land­rats­amt heu­te mit­teil­te, wird es künf­tig kei­ne Con­tai­ner für Dosen mehr geben. Dosen unter ande­rem kön­nen ab dem kom­men­den Jahr in den soge­nann­ten Gel­ben Säcken gesam­melt wer­den, deren Qua­li­tät des­halb noch­mals ver­bes­sert wor­den sei.

Wie das Land­rats­amt mit­teilt, wird es im Land­kreis Bam­berg nach cir­ca 30 Jah­ren künf­tig kei­ne Behäl­ter für Dosen bezie­hungs­wei­se sons­ti­ge Metall­ver­pa­ckun­gen mehr geben. Statt­des­sen kön­nen die­se Abfall­ar­ten ab dem Jah­res­wech­sel dann gemein­sam mit ande­ren Ver­kaufs­ver­pa­ckun­gen aus Kunst- bezie­hungs­wei­se Ver­bund­stof­fen im „Gel­ben Sack“ gesam­melt wer­den. Dar­über hin­aus kön­nen Dosen wei­ter­hin auf den elf Wert­stoff­hö­fen des Land­krei­ses abge­ge­ben werden.

Die Qua­li­tät sei der „Gel­ben Säcke“ des­halb noch­mals ver­bes­sert wor­den; den­noch emp­feh­le es sich, vor dem Ein­wurf der Dosen deren Deckel kom­plett abzu­tren­nen und anschlie­ßend in die jewei­li­ge Dose zu geben. Dadurch sol­le einer mög­li­chen Beschä­di­gung der „Gel­ben Säcke“ vor­ge­beugt werden.

Der ein­ge­setz­te Ent­sor­ger bit­te dar­um, dass die „Gel­ben Säcke“ immer zuge­bun­den zur Abfuhr bereit­ge­stellt wer­den. Wie die Fir­ma wei­ter infor­miert, ist in vie­len Gemein­den die Grund­ver­tei­lung 2023 der „Gel­ben Säcke“ bereits nahe­zu abge­schlos­sen. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Land­kreis erhal­ten unter­jäh­rig zusätz­li­che Säcke bei den jewei­li­gen Stadt‑, Markt- und Gemein­de­ver­wal­tun­gen bezie­hungs­wei­se im Landratsamt.


Was darf in den „Gel­ben Sack“?

Grund­sätz­lich nur Ver­kaufs­ver­pa­ckun­gen, zum Beispiel:

  • (Konserven-)Dosen/Weißblech
  • Kunst­stoff-Foli­en (Plas­tik­tü­ten et cetera)
  • Kunst­stoff-Fla­schen (Spülmittel‑, Sham­poo­fla­schen et cetera)
  • Misch­kunst­stof­fe (Becher, Net­ze et cetera)
  • Ver­bund­ver­pa­ckun­gen (zum Bei­spiel Geträn­ke- und Milchtüten)
  • Sty­ro­por (Form­tei­le von ver­pack­ten Haus­halts­ge­rä­ten et cete­ra)

Was darf nicht in den „Gel­ben Sack“?
  • Ver­pa­ckun­gen aus Glas (zum Wertstoffcontainer)
  • Ver­pa­ckun­gen aus Papier oder Pap­pe (Papiertonne/​Wertstoffhof)
  • Ver­pa­ckun­gen mit Res­ten schad­stoff­hal­ti­ger Pro­duk­te (Pro­blem­müll­samm­lung)
  • Alle Stof­fe, bei denen es sich nicht um Ver­pa­ckun­gen handelt

Tou­ren­plan­än­de­run­gen bei Rest­ab­fall- und Biotonnen 

Wie das Land­rats­amt wei­ter­hin mit­teilt, hat die Fir­ma Eich­horn als zustän­di­ger Ent­sor­gungs­dienst­leis­ter zum Jah­res­wech­sel Opti­mie­run­gen am Tou­ren­plan vor­ge­nom­men und dabei Abfuhr­ta­ge geän­dert. Kon­kret betrof­fen sind die Gemein­den Pett­stadt (bis­her: Don­ners­tag, neu: Frei­tag), Prie­sen­dorf (bis­her: Don­ners­tag, neu: Mon­tag) und Viereth-Trun­stadt (bis­her: Mon­tag, neu: Donnerstag).

Die Umstel­lun­gen könn­ten jedoch auch Aus­wir­kun­gen auf die Abfuhr­zei­ten in den übri­gen Land­kreis­ge­mein­den haben. Abfall­be­häl­ter und „Gel­be Säcke“ müss­ten des­halb am Tag der Abfuhr ab 6:00 Uhr bereit ste­hen, unab­hän­gig davon, ob sich der Abfuhr­tag ände­re oder nicht.

Leit­li­nie erarbeitet

Jugend­kreis­tag des Land­krei­ses Bam­berg tagt

Was genau ist der Jugend­kreis­tag? Wofür steht er? Wel­che Zie­le ver­folgt er? Ant­wor­ten auf die­se und wei­te­re Fra­gen hat der Jugend­kreis­tag des Land­krei­ses Bam­berg in einem Leit­bild zusam­men­ge­fasst. In ihrer letz­ten Sit­zung des Jah­res bekräf­tig­ten 24 Jugend­kreis­rä­tin­nen und ‑räte die Leit­sät­ze mit ihrer Unterschrift.

Zu den Leit­li­ni­en, die die jun­gen Abge­ord­ne­ten im Jugend­kreis­tag erar­bei­tet haben, zählt, die Inter­es­sen der jun­gen Bevöl­ke­rung im Land­kreis Bam­berg zu ver­tre­ten. Der jun­gen Bevöl­ke­rung soll Gehör ver­schafft und zukunfts­ori­en­tier­te Impul­se gesetzt wer­den. Der Jugend­kreis­tag möch­te dabei vor­bild­haft für Wer­te wie Tole­ranz, Viel­falt und Gleich­be­rech­ti­gung ste­hen, wie das Land­rats­amt mitteilte.

Vor­aus­set­zung für eine wir­kungs­vol­le Arbeit sei die Bekannt­heit des Gre­mi­ums. Durch des­sen Anbin­dung an die Schu­len in der Regi­on kön­nen sich jun­ge Men­schen mit ihren Wün­schen und Ideen nied­rig­schwel­lig an ihre Abge­ord­ne­ten wen­den. Nach­hal­ti­ge und fair pro­du­zier­te Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en und Wer­be­mit­tel sol­len künf­tig gezielt auf die­se Mög­lich­keit auf­merk­sam machen.

Ein Dau­er­bren­ner ist für die Jugend­li­chen das The­ma des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs (ÖPNV). Bei der Gestal­tung der ÖPNV-Stra­te­gie des Land­krei­ses für 2024 for­der­ten sie stär­ker ein­ge­bun­den zu wer­den. Bereits Anfang des Jah­res wird es dazu ein Aus­tausch­tref­fen mit den Ver­ant­wort­li­chen in der Ver­wal­tung geben, bei dem die Jugend­li­chen eige­ne Ideen und Wün­sche ein­brin­gen können.

Wei­ter­hin beschloss der Jugend­kreis­tag in sei­ner Sit­zung, ein Pilot­pro­jekt der Mit­tel­schu­le Bau­nach mit einem sym­bo­li­schen finan­zi­el­len Bei­trag zu unter­stüt­zen. In einem fächer­über­grei­fen­den Pro­jekt errich­te­ten Schü­le­rin­nen und Schü­ler dort im letz­ten Schul­jahr Hoch­bee­te für die Grund- und Mit­tel­schu­le. Die­se sol­len nun um ein zen­tra­les, solar­un­ter­stütz­tes Bewäs­se­rungs­sys­tem ergänzt wer­den, um die Bepflan­zung auch über die Feri­en­zei­ten gewähr­leis­ten zu können.

Land­rat Johann Kalb lob­te die der­zeit 31 Jugend­kreis­rä­tin­nen und ‑kreis­rä­te aus 17 ver­schie­de­nen Schu­len für ihr Enga­ge­ment und ihren Bei­trag für eine leben­di­ge Demo­kra­tie. Sie alle wür­den die Chan­ce nut­zen, poli­ti­sche Pro­zes­se ken­nen­zu­ler­nen, nach Lösun­gen zu suchen, zu argu­men­tie­ren und demo­kra­ti­sche Ent­schei­dun­gen zu treffen.

Die letz­te Sit­zung des Jah­res war gleich­zei­tig wegen der Pan­de­mie die ers­te, die im gro­ßen Sit­zungs­saal des Land­rats­am­tes statt­fand. Der nächs­te Ter­min ist Mit­te März 2023.

Mehr als 250 Jah­re Mitgliedschaft

Kreis­rä­tin­nen und Kreis­rä­te gewürdigt

Auf mehr als 250 Jah­re Mit­glied­schaft im Kreis­tag Bam­berg kön­nen 17 Kreis­rä­tin­nen und Kreis­rä­te bli­cken, deren Enga­ge­ment Land­rat Johann Kalb bei der Weih­nachts­sit­zung des Gre­mi­ums wür­dig­te. Deren Ver­ab­schie­dung hat­te 2020 und 2021 pan­de­mie­be­dingt nicht statt­fin­den können.

„Der Land­kreis Bam­berg hat sich in den drei Jahr­zehn­ten, für die wir heu­te Mit­glie­der des Kreis­ta­ges aus­zeich­nen, auch dank Ihrer Arbeit präch­tig ent­wi­ckeln kön­nen“, zitiert eine Mit­tei­lung des Land­rats­am­tes Land­rat Johann Kalb aus der Weih­nachts­sit­zung des Kreis­ta­ges und sei­ner Wür­di­gung ehe­ma­li­ger Kreis­rä­tin­nen und Kreisräte. 

Die Zahl der Ein­woh­ner sei von 1990 bis 2020 um mehr als 21.000 auf 147.000 ange­stie­gen. Auch die Zahl der sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Beschäf­tig­ten habe sich von 1996 bis 2019 erhöht. Sie sei von 15.000 auf 40.000 gestie­gen. „Die­se Geschich­te haben auch Sie mit geprägt“, sag­te Land­rat Kalb zu den Ehemaligen.

Fünf Kreis­rä­te gehör­ten dem Gre­mi­um jeweils 30 Jah­re (1990 bis 2020) an: Georg Bogen­sber­ger, Hein­rich Faatz, Josef Mar­tin, Hein­rich Rudrof und Hel­mut Krä­mer, alle von der CSU.

12 wei­te­re Mit­glie­der des Kreis­ta­ges gehör­ten dem Gre­mi­um bis zu 18 Jah­ren an: Ralf Behr (Grüne/​AL, 2017 bis 2020), Ste­phan Czepluch (CSU, 2014 bis 2020), Georg Den­nert (FW/​ÜWG, 2014 bis 2020), Hel­ga Geheeb (CSU, 2002 bis 2020), Ekke­hard Hojer (BBL, 2008 bis 2020), Alex­an­der Hum­mel (CSU, 2014 bis 2020), Heinz Jung (SPD, 2014 bis 2020), Rai­ner Kret­schmer (SPD, 2008 bis 2020), Ursu­la Main­bau­er (ÖDP/​Parteifreie, 2017 bis 2020), Micha­el Mohr (BBL, 2002 bis 2020), Dr. Clau­dia Musig (Grüne/​AL, 2019 bis 2020) und Mar­kus Zir­kel (SPD, 2008 bis 2020).

Beson­de­rer Ein­satz für den Landkreis

Ver­dienst­me­dail­le des Land­krei­ses verliehen

Land­rat Johann Kalb hat Mecht­hild Thür­mer, Prof. Gün­ter Dip­pold, Hein­rich Rudrof und Hans Tho­mann mit der Ver­dienst­me­dail­le des Land­krei­ses Bam­berg in Sil­ber ausgezeichnet.

Mit sei­ner Ver­dienst­me­dail­le wür­digt der Land­kreis Bam­berg Per­sön­lich­kei­ten, die sich um den Land­kreis beson­ders ver­dient gemacht haben. Wie das Land­rats­amt mit­teil­te, geht die Medail­le 2022 an die Äbtis­sin Mecht­hild Thür­mer, den Bezirks­hei­mat­pfle­ger Gün­ther Dip­pold, den ehe­ma­li­gen Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Hein­rich Rudrof und den Unter­neh­mer Hans Tho­mann. In einer Fest­sit­zung auf der Giech­burg hat der Kreis­tag die Medail­le Anfang Dezem­ber verliehen.

Mecht­hild Thür­mer und Gün­ter Dippold

„In der Abtei Maria Frie­den in Kirch­schlet­ten wird das Leben gelernt.“ So beschrieb Bam­bergs zurück­ge­tre­te­ner Erz­bi­schof Lud­wig Schick in sei­ner Lau­da­tio den geist­li­chen Ort für den Preis­trä­ge­rin Äbtis­sin Mecht­hild Thür­mer ste­he und mit dem sie „zu einer geist­li­chen Per­sön­lich­keit gewor­den ist.“ Immer wie­der habe sie bei­spiels­wei­se Frau­en Kir­chen­asyl gewährt.

Die „unge­heu­re Prä­senz für die Kul­tur- und Denk­mal­pfle­ge, für die Geschichts- und Hei­mat­for­schung“ wür­dig­te Dr. Klaus Rupprecht, Lei­ter des Staats­ar­chivs Bam­berg, als Ver­diens­te von Bezirks­hei­mat­pfle­ger und wei­te­rem Preis­trä­ger der dies­jäh­ri­gen Ver­dienst­me­dail­le des Land­krei­ses Prof. Gün­ter Dippold.

Mei­nungs­stark set­ze Dip­pold Akzen­te, wenn er den unge­hemm­ten Flä­chen­fraß anspre­che oder den Denk­mal­schutz in der schlimms­ten Kri­se seit Erlass des Geset­zes wäh­ne. „Er lebt das Amt des Bezirksheimatpflegers.”

Hein­rich Rudrof und Hans Thomann

„Du hast als Kreis­rat und Abge­ord­ne­ter an der Erfolgs­ge­schich­te des Land­krei­ses Bam­berg mit­ge­schrie­ben“, mein­te Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Hol­ger Dre­mel (CSU) über sei­nen Vor­gän­ger Hein­rich Rudrof. Als ein Bei­spiel die­ses Erfolgs nann­te Dre­mel: „Seit 1990 hat sich die Ein­woh­ner­zahl des Land­krei­ses um 23.000 auf 149.000 und die Zahl der sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Beschäf­tig­ten um 9.000 auf 40.500 erhöht.“

Als Vor­sit­zen­der der Forst­wirt­schaft­li­chen Ver­ei­ni­gung Ober­fran­ken und als Vor­stands­mit­glied Schutz­ge­mein­schaft Deut­scher Wald hat Rudrof, CSU-unty­pisch, zudem den Schutz natür­li­cher Lebens­grund­la­gen als Kern­auf­ga­be nach­hal­ti­ger Poli­tik verstanden.

Land­rat Kalb hielt zum Abschluss die Lau­da­tio auf Hans Tho­mann, dem vier­ten Preis­trä­ger der dies­jäh­ri­gen Ver­dienst­me­dail­le des Land­krei­ses. In sei­ner Rede ließ er sich hin­rei­ßen zu spe­ku­lie­ren: „Hans Tho­mann ist es zu ver­dan­ken, dass die Musik im welt­wei­ten Instru­men­ten­busi­ness im Land­kreis Bam­berg und der Han­dels­rie­se Ama­zon hier nur die zwei­te Gei­ge spielt.“

Aus dem klei­nen Musik­la­den sei­nes Vaters habe Hans Tho­mann Euro­pas größ­tes Musik­haus gemacht. Als wei­te­ren Erfolg nann­te Kalb auch Hans Tho­manns sozia­les, kul­tu­rel­les und kli­maori­en­tier­tes Engagement.

Bes­te Jugend­feu­er­weh­ren im Landkreis

Bezirks­leis­tungs­marsch der Jugend­feu­er­weh­ren Oberfranken

Die Feu­er­wehr Ober­haid rich­te­te die­ses Jahr den Bezirks­leis­tungs­marsch der ober­frän­ki­schen Jugend­feu­er­weh­ren aus. Ins­ge­samt 39 Star­ter­grup­pen aus dem Regie­rungs­be­zirk such­ten ihre Bes­ten. Die jeweils vier­köp­fi­gen Mann­schaf­ten aus Mäd­chen und Jun­gen muss­ten an Wett­kampf­sta­tio­nen, ver­teilt in der gan­zen Ort­schaft, ihr Kön­nen beweisen.

Im Vor­feld hat­ten sie die jun­gen Teil­neh­me­rIn­nen über die Kreis­leis­tungs­mär­sche in ihren jewei­li­gen Land­krei­sen für den Bezirks­leis­tungs­marsch qua­li­fi­ziert. Den Land­kreis Bam­berg ver­tra­ten, wie das Land­rats­amt mit­teil­te, Ober­haid mit zwei Star­ter­grup­pen, Hirschaid, Röbers­dorf und Stepp­ach. Auch eine Grup­pe der Stadt Bam­berg war beteiligt.

Am Wett­kampf­tag am zurück­lie­gen­den Wochen­en­de galt es, in Ober­haid zehn Wett­kampf-Sta­tio­nen mög­lichst ohne Feh­ler zu absol­vie­ren. Lei­nen­beu­tel-Ziel­wurf, Saug­lei­tungs-Kup­peln oder 100 Meter-Schlauch­lei­tung-Ver­le­gen gehör­ten zu den Herausforderungen.

Bis in den frü­hen Nach­mit­tag lief der Bezirks­leis­tungs­marsch und hat­te als Ziel­punkt das Feu­er­wehr­haus in Ober­haid. Dort ange­kom­men war­te­ten die Grup­pen schließ­lich auf die Ergebnisse.

Span­nung und Vor­freu­de wuch­sen mit jedem ver­kün­de­ten Ergeb­nis. Mit Bei­fall und Urkun­de wur­de jede teil­neh­men­de Grup­pe vom letz­ten bis zum ers­ten Platz bedacht. Ab dem 12. Platz gab es Poka­le für die Teilnehmenden.

Den letzt­li­chen Sie­ger stell­te aber der Land­kreis Bay­reuth mit der Jugend­feu­er­wehr Was­ser­knoden. Nicht uner­folg­reich war auch die Jugend aus dem Land­kreis Bam­berg. Drei Grup­pen lan­de­ten unter den ers­ten 10. Eine der Ober­hai­der Grup­pen beleg­te den 3. Platz, Stepp­ach Platz 5 und Röbers­dorf Platz 8. Sie gehö­ren nun zu den bes­ten Jugend­feu­er­weh­ren in Oberfranken.

Land­kreis Bamberg

Amts­ein­füh­rung der neu­en Kreisbrandmeister

Der Land­kreis Bam­berg kom­plet­tiert sei­ne Kreis­brand­in­spek­ti­on um zwei neue Gebiets-Kreis­brand­meis­ter und zwei neue Fach-Kreis­brand­meis­ter. Ins­ge­samt hat der Land­kreis Bam­berg 12 Kreis­brand­meis­ter und sechs Fach-Kreis­brand­meis­ter. Kreis­brand­rat Tho­mas Ren­ner bestell­te die neu­en Amts­in­ha­ber zum 1. Sep­tem­ber 2022.

Bene­dikt Kann­hei­ser von der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Zap­fen­dorf tritt die Nach­fol­ge von Andre­as Schnapp im Amt des Kreis­brand­meis­ters für die Gemein­den Markt Rat­tels­dorf und Markt Zap­fen­dorf mit ins­ge­samt 15 Feu­er­weh­ren an.

Von der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Röbers­dorf folgt Tobi­as Dütsch auf Jörg Raber in das Amt des Kreis­brand­meis­ters für die Gemein­den Markt Hirschaid, Pett­stadt, Frens­dorf und Pom­mers­fel­den mit ins­ge­samt 18 Feuerwehren.

Die neu geschaf­fe­nen Stel­len der Fach-Kreis­brand­meis­ter wer­den von Sebas­ti­an Pflaum im Bereich EDV & Öffent­lich­keits­ar­beit und von Ste­fan Hof­mann, ver­ant­wort­lich für den Bereich Atem­schutz, besetzt.

Der 32-jäh­ri­ge Sebas­ti­an Pflaum zeich­net sich durch sei­ne lang­jäh­ri­ge Mit­glied­schaft als Kata­stro­phen­schutz­hel­fer der Unter­stüt­zungs­grup­pe Ört­li­che Ein­satz­lei­tung (UG-ÖEL) sowie Mit­glied der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Hirschaid aus. Ste­fan Hof­mann, 42 Jah­re alt, ist Kom­man­dant bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Dörfleins.

Demo­kra­tie­pfle­ge-Pro­jekt im Landkreis

„Demo­kra­tie leben!“ wird fortgesetzt

Bam­bergs Kreis­aus­schuss folgt dem Vor­schlag von Land­rat Johann Kalb, das Pro­jekt „Demo­kra­tie leben!“ fort­zu­set­zen. So sol­len jun­ge Men­schen auch 2023 und 2024 das Ange­bot der Part­ner­schaft für Demo­kra­tie wahr­neh­men können.

2015 hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend das Bun­des­pro­gramm „Demo­kra­tie leben!“ aus­ge­schrie­ben. Damit möch­te das Minis­te­ri­um zivil­ge­sell­schaft­li­ches Enga­ge­ment und demo­kra­ti­sches Mit­ein­an­der stär­ken. Städ­te, Land­krei­se und Kom­mu­nen kön­nen sich dabei um För­de­rung für demo­kra­tie­pfle­gen­de Pro­jek­te und Initia­ti­ven bewerben.

Denn jun­ge Men­schen zum demo­kra­ti­schen Den­ken und Han­deln zu befä­hi­gen, sei eine zen­tra­le gesell­schaft­li­che Her­aus­for­de­rung, zitiert eine Mit­tei­lung des Land­rats­am­tes Land­rat Johann Kalb. „Des­halb füh­ren wir das Pro­jekt „Demo­kra­tie leben!“ in den Jah­ren 2023 und 2024 fort.“

Kalb dank­te den Mit­glie­dern des Kreis­aus­schus­ses dafür, dass das Gre­mi­um sei­nem Vor­schlag folg­te, das Pro­jekt fort­zu­set­zen. „Seit 2019 haben, trotz Pan­de­mie, mehr als 8.000 Men­schen an Pro­jek­ten der Part­ner­schaft für Demo­kra­tie teil­ge­nom­men“, sag­te Kalb. Dar­aus habe sich zum Bei­spiel der Jugend­kreis­tag, die Ver­an­stal­tungs­rei­he „Poli­tik zum Anfas­sen“, Demo­kra­tie­kon­fe­ren­zen und Aus­stel­lun­gen entwickelt.

Bis zu 124.000 Euro jähr­lich ste­hen aus dem Bun­des­pro­gramm „Demo­kra­tie leben!“ für Aktio­nen und Initia­ti­ven bereit. Der Land­kreis Bam­berg bringt zehn Pro­zent Eigen­mit­tel auf und trägt die Per­so­nal­kos­ten für eine Halbtageskraft.

Mehr als 1 Mil­li­on Radel-Kilo­me­ter in Stadt und Land­kreis Bamberg 

STADTRADELN 2022 – Ein vol­ler Erfolg!

Eine ein­drucks­vol­le Bilanz zogen Land­rat Johann Kalb, Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke und Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp am Ende des drei­wö­chi­gen Wett­be­werbs STADTRADELN, der vom 20. Juni bis 10. Juli 2022 stattfand.

STADTRADELN ist eine inter­na­tio­na­le Kam­pa­gne des Kli­ma-Bünd­nis, einem Netz­werk euro­päi­scher Kom­mu­nen in Part­ner­schaft mit indi­gen Völ­kern. Ziel des Wett­be­werbs ist es, mög­lichst vie­le Wege mit dem Rad zurück zu legen und damit der Öffent­lich­keit und den Ver­ant­wort­li­chen zu zei­gen, wie wich­tig Kli­ma­schutz und Rad­ver­kehrs­för­de­rung ist.

„Unse­re Rad­le­rin­nen und Rad­ler aus Stadt und Land­kreis Bam­berg sind mit einer Fahr­leis­tung von rund 1,13 Mil­lio­nen Kilo­me­ter rech­ne­risch in den drei Wochen über 28 Mal um den Äqua­tor gera­delt“, betont der Land­rat die enor­me Leis­tung der 5.546 Teil­neh­men­den. Schu­len und Kitas, Unter­neh­men und Betrie­be, Ver­ei­ne und Freund­schafts­grup­pen, Ver­wal­tun­gen und Behör­den orga­ni­sier­ten sich in 392 Teams.

Durch den Ein­satz der Radeln­den sei­en 173 Ton­nen CO2 im Ver­gleich zur Auto­nut­zung ein­ge­spart was, was etwa dem Jah­res­ver­brauch an CO2 für das Woh­nen von 22 vier­köp­fi­gen Fami­li­en ent­spre­che, wie das Land­rats­amt betont. Im Ver­gleich der baye­ri­schen Kom­mu­nen nimmt die Stadt Bam­berg, in der Grö­ßen­ka­te­go­rie bis 100.000 Ein­woh­ner, mit 359.978 Kilo­me­ter den 1. Platz ein und der Land­kreis Bam­berg hat mit 767.462 Kilo­me­ter den 7. Platz in der Kate­go­rie über 100.000 Ein­woh­ner erreicht.

Ober­bür­ger­meis­ter And­res Star­ke (rechts) und Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glü­sen­kamp ver­teil­ten wäh­rend des Wett­be­werbs STADTRADELN Bre­zeln und Hörn­chen an die Rad­le­rin­nen und Rad­ler in Bam­berg. Foto: Stadt Bamberg

„Je frü­her jun­ge Men­schen die Vor­tei­le des Rad­fah­rens in All­tag und Frei­zeit im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes erfah­ren, umso eher blei­ben sie auch spä­ter dem umwelt­freund­lichs­ten aller Fahr­zeu­ge treu.“

Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke und Bür­ger­meis­ter Glü­sen­kamp sehen sich durch die Zah­len in ihrem Enga­ge­ment bestä­tigt, dem Rad­ver­kehr in der Stadt Bam­berg mehr Raum und Mög­lich­kei­ten zu geben. „Alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer sowie unse­re bei­den STADT­RA­DELN-Stars, Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Metz­ner und Schrei­ner Mar­tin Lang­hans, haben bewie­sen, dass es in der Stadt Bam­berg mög­lich ist, zumin­dest zeit­wei­se ganz auf das Fort­be­we­gungs­mit­tel Rad zu set­zen“, erläu­tert Zwei­ter Bür­ger­meis­ter und Mobi­li­täts­re­fe­rent Glü­sen­kamp. „Dass Mar­tin Lang­hans es als Schrei­ner schafft, kom­plett auf ein Auto zu ver­zich­ten, beein­druckt ganz beson­ders. Herr Lang­hans hat sich sogar ein spe­zi­el­les Las­ten­rad hier­für ange­schafft und will damit auch in Zukunft aus­schließ­lich unter­wegs sein“, ergänzt Glüsenkamp.

Beson­ders erfreu­lich ist aus Sicht der STADT­RA­DELN-Orga­ni­sa­ti­ons­teams die erneut hohe Teil­nah­me an Schu­len und KITAs in Stadt und Land­kreis. 36 Kita- und 44-Schul-Team waren im Land­kreis und 15 Schu­len in der Stadt Bam­berg unter­wegs. Die jeweils erst­plat­zier­ten Schu­len, die Maria-Ward-Schu­le in Bam­berg und die Real­schu­le in Scheß­litz leg­ten 28.586 bezie­hungs­wei­se 13.300 Kilo­me­ter zurück. Die Kin­der, Erzie­he­rin­nen und Eltern der Johan­ni­ter Natur­Ki­ta in Frens­dorf erra­del­ten mit 11.526 Kilo­me­tern den ers­ten Platz in der Kate­go­rie Kita im Land­kreis Bamberg.

Damit zeigt sich auch eine der Stär­ken des STADT­RA­DELN-Wett­be­werbs. Denn, wie es OB Star­ke for­mu­liert: „Je frü­her jun­ge Men­schen die Vor­tei­le des Rad­fah­rens in All­tag und Frei­zeit im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes erfah­ren, umso eher blei­ben sie auch spä­ter dem umwelt­freund­lichs­ten aller Fahr­zeu­ge treu.“ Gera­de die letz­ten Wochen mit der anhal­ten­den Hit­ze las­sen ahnen, wie sich die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels aus­wir­ken kön­nen. Jeder ohne Ein­satz fos­si­ler Ener­gie zurück­ge­leg­te Kilo­me­ter ist ein uner­setz­ba­rer Bei­trag zum Kli­ma­schutz. So kön­nen Ein­zel­ne kli­ma­schüt­zend han­deln und gleich­zei­tig einen Bei­trag zur eige­nen Gesund­heit leis­ten. Dass Rad­fah­ren auch noch Geld spart im Ver­gleich zum Auto­fah­ren ist ein will­kom­me­ner Nebeneffekt.

Zum gro­ßen Erfolg der gesam­ten Akti­on haben nicht nur die vie­len Rad­le­rin­nen und Rad­ler von jung bis alt bei­getra­gen, son­dern auch die regio­na­len Spen­der, wel­che durch ihre groß­zü­gi­ge Unter­stüt­zung tol­le Prei­se ermöglichten.

Die Preis­ver­lei­hung fin­det im Sep­tem­ber statt. Die Gewin­ne­rin­nen und Gewin­ner wer­den vor­ab per E‑Mail infor­miert. Alle Sta­tis­ti­ken, Info und Ergeb­nis­se kön­nen unter stadtradeln.de/landkreis-Bamberg und stadtradeln.de/bamberg nach­ge­le­sen werden.

Land­kreis Bamberg

Ukrai­ni­sche Geflüch­te­te: Nahe­zu unver­än­der­te Situation

Die Zahl der Men­schen aus der Ukrai­ne, die im Land­kreis Bam­berg Schutz suchen, liegt seit meh­re­ren Wochen unver­än­dert bei rund 1100.

Die­sen Zwi­schen­stand gab das Land­rats­amt Bam­berg am Mitt­woch, 22. Juni, in einer Mit­tei­lung bekannt. Teil­wei­se wür­den Geflüch­te­te wie­der in die Ukrai­ne zurück­keh­ren oder in ande­re Regio­nen umzie­hen. Dafür kämen in etwa im glei­chen Maß neue ukrai­ni­sche Geflüch­te­te in der Regi­on an. Ein­mal mehr sei zudem deut­lich gewor­den, dass die­se Her­aus­for­de­rung auch vor allem dank des Ehren­am­tes gut bewäl­tigt wer­den könnten.

Sta­bil sei auch die Lage an den Schu­len. Knapp 350 ukrai­ni­sche Schü­le­rin­nen und Schü­ler sei­en der­zeit in Will­kom­mens­klas­sen unter­ge­bracht. Ab dem neu­en Schul­jahr sol­len die Kin­der und Jugend­li­chen in Brü­cken­klas­sen vor allem Deutsch lernen.

Rei­bungs­los ver­lau­fen sei außer­dem der soge­nann­te „Rechts­kreis­wech­sel“, der Wech­sel der Zustän­dig­keit für die Unter­stüt­zung der Geflüch­te­ten vom Land­rats­amt zum Job­cen­ter. Die weit über­wie­gen­de Zahl der Anträ­ge sei gestellt und bearbeitet.

1 2