Familiengesundheit interaktiv
Interkulturelles Gesundheitsprojekt „Mit Migranten für Migranten“
Bestes sonniges Wetter und eine ausgelassene Stimmung auf dem Gelände des Jugendtreffs Ost: Das waren nur zwei Zutaten für einen gelungenen MiMi-Gesundheitstag im Zuge des Freizeitfestes des Projekts meeteinander. Am Stand des Interkulturellen Gesundheitsprojekts MiMi-Bayern – „Mit Migranten für Migranten“ – konnten sich Besucher:innen über alle Facetten von Familiengesundheit informieren, wie die Stadt Bamberg und Landkreis Bamberg mitteilen.
Los ging es mit einer Zuckerausstellung: Dort waren Lebensmittel und Getränke aufgebaut, samt zugehöriger Anzahl von Würfelzuckern, die sich darin verstecken. Dies sorgte für manche erhellenden Momente. Bei einer Mega-Bodenzeitung inkl. Quiz konnte man sein Wissen über Hepatitis C anwenden. Und am meisten Andrang war am übergroßen Zahnmodell: Hier konnten mit der Riesen-Zahnbürste die Zahnputzkünste unter Beweis gestellt werden.
Die Interkulturellen MiMi-Gesundheitsmediatorinnen Marina Glasunova, Anca Marza und Tatjana Schell standen zusammen mit Yvonne Rüttger als Koordinatorin des Projektes und Sarah Scheller vom Gesundheitsamt Bamberg für Fragen und Informationen auf Deutsch und weiteren Sprachen zur Verfügung. Das Gesundheitsamt Bamberg ist langjähriger Kooperationspartner des MiMi-Projekts. Im Fokus der Gespräche standen insbesondere niedrigschwellige Gesundheitsangebote für Familien in der Region Bamberg, unter anderem auch die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Eine geeignete Plattform hierfür ist das Programm „Klärwerk – wenn alles scheiße ist“.
Dabei handelt es sich um gemeinsames Projekt von Stadt und Landkreis Bamberg sowie der Gesundheitsregion Plus. Es bietet Kindern, Jugendlichen und Familien wichtige Informationen und Hilfestellungen bei psychischen Belastungen. Ein besonderes Highlight sind die kostenfreien Online-Elternabende, die sich Themen wie Pubertät, Ängste im Jugendalter, Selbstverletzung oder Suchtprävention widmen. Diese Veranstaltungen ermöglichen einen niederschwelligen Zugang zu fachlicher Beratung und praxisnahen Tipps für den familiären Alltag.
Darüber hinaus steht die staatlich anerkannte Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen am Landratsamt Bamberg als weitere Anlaufstelle zur Verfügung. Sie richtet sich an Frauen, Männer und Paare und bietet umfassende, kostenfreie und vertrauliche Unterstützung zu allen Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt, Familienplanung und das Leben mit Kind.
Das Gesundheitsprojekt „Mit Migranten für Migranten – Interkulturelle Gesundheit in Bayern (MiMi-Bayern)“ ist ein Projekt des Ethno-Medizinischen Zentrums e.V., das in Kooperation mit zahlreichen Projektpartner:innen landesweit durchgeführt wird. Es wird vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention gefördert sowie durch die MSD Sharp & Dohme GmbH unterstützt.
MiMi-Bayern verfolgt das Ziel, durch mehrsprachige und kultursensible Aufklärung die Gesundheitskompetenz von Migrant:innen zu fördern. Seit 13 Jahren ist Bamberg einer von 24 bayerischen Projektstandorten. Die Koordinierungsstelle im Amt für Inklusion der Stadt Bamberg in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Bamberg hat in den vergangenen Jahren zahlreiche engagierte und gut integrierte Migrant:innen zu sogenannten Interkulturellen MiMi-Mediator:innen geschult, die ihr Wissen in ihrer Muttersprache an Landsleute in Bamberg weitergeben. Dieses Wissen umfasst 20 verschiedene Themen und reicht vom Aufbau des deutschen Gesundheitssystems, Kindergesundheit, Diabetes hin zum Thema Alter & Pflege.
MiMi-Infoveranstaltungen sind kostenfrei und finden generell im Gruppensetting statt, zum Beispiel an Standorten wie der „Blauen Frieda“, im Ankerzentrum oder in der Israelitischen Kultusgemeinde. Die Aufklärung kann in den Sprachen Arabisch, Armenisch, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Kurdisch, Persisch, Rumänisch, Russisch, Spanisch, Türkisch und Ukrainisch stattfinden. Bei Bedarf können durch den Einsatz von Dolmetschern auch andere Sprachen abgedeckt werden.
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Region Bamberg schiebt 3,3 Millionen Überstunden – viele zum Nulltarif
NGG Oberfranken startet MdB-Appell gegen Abschaffung vom 8‑Stunden-Tag
Die Region Bamberg schiebt ordentlich Überstunden: Rund 1,9 Millionen Stunden haben Beschäftigte im vergangenen Jahr in Bamberg zusätzlich gearbeitet und im Landkreis 1,4 Millionen. Davon rund 1,75 Millionen Überstunden zum Nulltarif – ohne Bezahlung. Das geht aus dem „Arbeitszeit-Monitor“ hervor, den das Pestel-Institut im Auftrag der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gemacht hat.
Allein in Hotels und Gaststätten in Bamberg leisteten Köche, Kellnerinnen, Barkeeper & Co. im vergangenen Jahr rund 41.000 Überstunden und im Landkreis rund 23.000. Das hat das Pestel-Institut auf Basis einer Auswertung der Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Die Wissenschaftler haben dabei für die Region Bamberg bundesweite Durchschnittswerte von Arbeitszeiten in der Gastronomie herangezogen. Demnach waren 53 Prozent aller in Bamberg und im Landkreis geleisteten Überstunden in Hotels, Restaurants, Gaststätten und Biergärten unbezahlt.
Die Gewerkschaft warnt: Der Überstundenberg dürfte demnächst noch größer werden. Grund seien Pläne der Bundesregierung, die Arbeitszeit neu zu regeln: „Schwarz-Rot will eine wöchentliche Höchstarbeitszeit und den 8‑Stunden-Tag abschaffen. Betriebe könnten von ihren Beschäftigten dann verlangen, auch zehn, elf oder in der Spitze sogar 12 Stunden und 15 Minuten pro Tag zu arbeiten“, sagt Rainer Reißfelder von der NGG Oberfranken.
Die NGG Oberfranken schlägt Alarm: Schon jetzt betrage die maximale Arbeitszeit 48 Stunden pro Woche. In der Spitze seien sogar 60-Stunden-Wochen möglich. „Das sind Extrem-Arbeitswochen. Selbst wenn so ‚Hammer-Wochen‘ innerhalb eines Vierteljahres ausgeglichen werden müssen. Doch noch schlimmer wird es, wenn die Bundesregierung jetzt tatsächlich ans Arbeitszeitgesetz Hand anlegt und den 8‑Stunden-Tag kippt. Dann würde nämlich nur noch das europäische Recht ein Wochen-Limit für die Arbeitszeit setzen. Und das wäre brutal: Arbeitgeber könnten ihre Beschäftigten dann sogar zu 73,5‑Stunden-Wochen verdonnern – nämlich zu sechs Tagen à 12 Stunden und 15 Minuten im Job. Das wäre fast das doppelte Wochen-Pensum von heute – und damit Arbeitszeit-Stretching pur“, so Reißfelder.
Der kommissarische Geschäftsführer der NGG Oberfranken macht seinem Ärger Luft: „Viele Arbeitgeber würden das hemmungslos ausnutzen. Es drohen dann völlig überladene Arbeitswochen, bei denen man die Stunden, in denen man nicht schläft, fast komplett im Job oder auf dem Weg zur Arbeit verbringt. Das macht Menschen dann aber fix und fertig. Außerdem würde dabei ein Riesenberg an Überstunden auflaufen. Und ans Abfeiern der Überstunden ist sowieso nicht zu denken – bei dem Fachkräftemangel, der eigentlich überall herrscht.“
Der kommissarische Geschäftsführer der NGG Oberfranken spricht von einem „Arbeitszeit-Monopoly“ der Bundesregierung: „Das ist wilde Zeit-Zockerei. Für Beschäftigte bedeutet das: Arbeiten bis ans Limit – und darüber hinaus“, so Reißfelder. Er hat dabei die Gesundheit der Beschäftigten im Blick, aber auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: „Nach acht Stunden Arbeitszeit steigt die Gefahr von Arbeitsunfällen rasant an. XXL-Arbeitstage bedeuten auf Dauer eine Belastung für den Körper und für die Psyche: von Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen bis zum Burnout“, so Reißfelder.
„Noch mehr Flexibilität ist gar nicht nötig“
Außerdem im Fokus der Gewerkschaft: Wer die Familie, den Beruf und die Pflege von Angehörigen unter einen Hut bringen müsse, brauche vor allem eines – planbare und verlässliche Arbeitszeiten. Und die müssten auch zu den Betreuungszeiten von der Kita und vom Hort passen. „Denn wer holt die Kinder dort ab, wenn die Schicht zwölf Stunden geht?“, fragt Reißfelder.
Die geplante Aufweichung des 8‑Stunden-Tages gehe in die falsche Richtung. Schon heute jonglierten Familien zwischen Job, Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen. „Längere Arbeitstage verschärfen die Probleme und verhindern eine gerechte Verteilung von Erwerbsarbeit, Kinderbetreuung und Pflege. Denn obwohl sich viele Väter wünschen, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, wird durch noch längere tägliche Arbeitszeiten das Alleinverdienermodell gestärkt“, warnt Rainer Reißfelder. Anstatt das Fachkräftepotential von Frauen zu nutzen, verhinderten XXL-Schichten eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Die NGG Oberfranken nennt dazu auch Zahlen: So werden aktuell 61 Prozent aller Teilzeit-Jobs in Bamberg und 73 Prozent im Landkreis von Frauen gemacht. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Angaben der Arbeitsagentur. Reißfelder appelliert daher an die Bundestagsabgeordneten aus Bamberg und der Region, dem „Herumschrauben am Arbeitszeitgesetz in Berlin einen Riegel vorzuschieben“. Schon jetzt seien flexible Arbeitszeiten im Rahmen des Arbeitszeitgesetzes und durch Tarifverträge, die die NGG abgeschlossen habe, für viele Beschäftigte Alltag. „Noch mehr Flexibilität ist gar nicht nötig“, so Reißfelder.
Außerdem ersetzten 10- oder 12-Stunden-Tage keine fehlenden Fachkräfte. „Gute Arbeitsbedingungen, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, systematische Qualifizierung und mehr Ausbildung. Das sind die richtigen Hebel für mehr Fachkräfte. Verschiebereien bei der Arbeitszeit sind nichts anderes als das Löcherstopfen bei einer zu dünnen Personaldecke“, so Rainer Reißfelder.
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Mehr Teilnehmer, mehr Teams, mehr Kilometer
STADTRADELN 2025: Fast 10.000 Radlerinnen und Radler sorgen für Rekordzahlen
So sieht echte Fahrradbegeisterung aus: Beim STADTRADELN 2025 haben 9.856 Radlerinnen und Radler in Stadt und Landkreis teilgenommen – rund 1.000 mehr als im vergangenen Jahr, wie Stadt Bamberg und Landkreis Bamberg mitteilen.
Sowohl in der Stadt (3.368) als auch im Landkreis (6.488) legten sich mehr Radlerinnen und Radler ins Zeug. Und das hat sich gelohnt: Nur knapp wurde die Zwei-Millionen-Marke bei den gefahrenen Kilometern verpasst: 1.951.728 Kilometer kamen zusammen, damit konnten 320.000 Kilogramm Co2 eingespart werden. „Die Radlerinnen und Radler in Stadt und Landkreis haben beim STADTRADELN 2025 wieder einmal bewiesen, dass wir eine echte Fahrradregion sind. Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mit Begeisterung gemeinsam dabei waren!“, betonen Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Johann Kalb.
Sowohl in der Stadt mit 681.184 Kilometer (2024: 597.360 km), als auch im Landkreis mit 1.270.544 Kilometer (2024: 1.163.795 km) konnte das Ergebnis deutlich gesteigert werden. Die Stadt Bamberg liegt mit diesem tollen Ergebnis derzeit bayernweit auf dem ersten Platz, bundesweit auf Platz 2 der Kommunen vergleichbarer Größe.
Neben Klimaschutz steht beim STADTRADELN vor allem der gemeinsame Spaß im Vordergrund. Weshalb besonders erfreulich ist, dass insgesamt 402 Teams an den Start gegangen sind: 150 in der Stadt (2024: 141), 252 im Landkreis (2024: 228).
Die Preisverleihung für die erfolgreichsten Teams in der Stadt Bamberg fand bereits im Innenhof des Rathauses Maxplatz statt. „Bambergs Radelite“ ragt dabei mit beeindruckenden 1.877 gefahrenen Kilometern pro Kopf heraus. Unter den Teams „10 und mehr aktiv Radelnden mit den meisten Radkilometern“ belegt erneut Bosch Bamberg den ersten Platz mit 25.714 Kilometern. Auch die Schulen waren in der Stadt wieder stark vertreten. 23 Schulteams haben teilgenommen: Alle Gymnasien, Realschulen und Mittelschulen sowie 7 von 13 Grundschulen. Das Clavius-Gymnasium besticht dabei mit 535 Radelnden – dem größten Team mit knapp 114.000 (!) erradelten Kilometern. Damit liegt die Schule beim bayernweiten SCHULRADELN derzeit auf Platz 1 und ist auch bundesweit ganz vorne mit dabei. Auf Platz 2 folgt das E.T.A.-Hoffmann-Gymnasium mit beachtlichen 62.615 Kilometern. Erstmals gab es in der Stadt auch eine eigene Kita-Sonderkategorie mit 14 teilnehmenden Teams. Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner ging wieder mit gutem Beispiel voran und verzichtete als STADTRADELN-Star komplett auf das Auto.
56 Kindergärten im Landkreis dabei
Der Landkreis Bamberg liegt bayernweit in seiner Größenklasse auf Platz 1 bei den Kilometern pro Einwohner und verzeichnete erneut erfreuliche Steigerungen: Insgesamt nahmen diesmal 56 Kindergärten teil – vier mehr als im Vorjahr. Auch im Bereich der Schulen waren 28 Bildungseinrichtungen (2024: 22) mit rund 100 Schulklassen aktiv dabei. Noch vor Ende des Schuljahres wurden deshalb attraktive Preise an die engagierten Kindergärten und Schulen vergeben, die sich über die Auszeichnungen sehr freuten.
Umrahmt wurde das STADTRADELN von einem breiten Programmangebot in Stadt und Landkreis Bamberg, wie zum Beispiel der Wasserschutzgebiet-Tour zum Auftakt, der Feierabendausfahrt mit Landrat Johann Kalb zur historischen Kellergasse nach Unterhaid und der Danke-Aktionen für die Teilnehmenden in Stadt und Landkreis. Im Landkreis Bamberg fand das STADTRADELN in diesem Jahr zum 10. Mal statt. Aus diesem Anlass wurden zehn Jubiläumstouren angeboten, die in fast alle Himmelsrichtungen des Landkreises führten und auf große Resonanz stießen Für jeden Geschmack und jedes Alter war etwas dabei! Vor allem die Kinder und Jugendlichen zeigten sich von der Beats&Bikes-Aktion auf der PumpTrack-Anlage in Litzendorf begeistert und drehten dort bis in die Abendstunden ihre Runden.
Die Preisverleihung für den Landkreis Bamberg findet am 23. September 2025 statt.
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Großer Einsatz für den Wirtschaftsstandort Oberfranken
IHK würdigt langjährige Prüferinnen und Prüfer aus Stadt und Landkreis Bamberg
101 Prüferinnen und Prüfer hat die IHK für Oberfranken Bayreuth für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Prüfertätigkeit ausgezeichnet. Sie alle haben über 20, 30 und teilweise sogar 40 Jahre hinweg die berufliche Bildung in Oberfranken bereichert, unzählige Stunden ihrer Zeit ehrenamtlich investiert und mit ihrem jahrelangen Engagement die Aus- und Weiterbildung in der Region gestärkt, sagte IHK-Präsident Dr. Michael Waasner.
Zu den geehrten Persönlichkeiten aus Stadt und Landkreis Bamberg gehören für 20 Jahre Herbert Grimmer, Bruno Maierhöfer, Claus Dieter Hofmann, Nikolaus Motschenbacher, Bernhard Zenk, Bernhard Müller, Marlies Stürmer-Baum sowie Michael Zöberlein, für 30 Jahre Harry Berner, Gisela Hofmann, Bernhard Röder und Lieselotte Straub, sowie für 40 Jahre Raimund Bähr.
„Sie haben Großes geleistet für die Zukunft unserer Wirtschaftsregion“, so der IHK-Präsident. Qualifizierte Nachwuchsfachkräfte seien Voraussetzung für wettbewerbsfähige Unternehmen. „Es ist das Verdienst aller Prüferinnen und Prüfer, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung hierzulande einen so guten Ruf genießt.“
Ehrenamtliches Engagement sei immer eine Leistung. Über so viele Jahre hinweg ausgeübt, sei das Ehrenamt aber schon ein besonders herausragendes Verdienst, so IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm. Er bedankte sich bei den Geehrten für deren große Einsatzbereitschaft.
Dr. Waasner nutzte die Gelegenheit auch, um für die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung zu werben. Nicht allein ein Studium führt zum Erfolg, sagte der IHK-Präsident und warb für die erfolgreiche Kampagne #könnenlernen der IHKs in den sozialen Medien, in der Jugendliche über ihre Berufsausbildung berichten. Nicht zuletzt sei die berufliche Bildung einer der größten Hebel gegen den Fachkräftemangel und punkte durch ihren hohen Praxisbezug.
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So viele Teams wie noch nie dabei
STADTRADELN in Stadt und Landkreis Bamberg gestartet
Schon zum Start des STADTRADELN 2025 kann ein Rekord vermeldet werden: Insgesamt über 450 Teams, so viele wie noch nie, haben sich beim Wettbewerb in Stadt Bamberg und Landkreis Bamberg angemeldet, wie beide in einer gemeinsamen Meldung mitteilen. Mit diesem Rekord im Rücken haben Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Johann Kalb am Montag den offiziellen Startschuss auf dem Maxplatz gegeben.
„Wir freuen uns, dass sich wieder so viele Radlerinnen und Radler beim STADTRADELN in Stadt und Landkreis Bamberg angemeldet haben. Der Wettbewerb erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit. Unsere Region ist gemeinsam aktiv, ein tolles Zeichen!“, werden Andreas Starke und Johann Kalb zitiert. Rund 50 Radlerinnen und Radler waren zum Auftakt zum Maxplatz gekommen, um zu einer gemeinsamen Tour aufzubrechen. In einer langen Fahrradkolonne ging es in den Hain, wo ein Horizontaltiefbrunnen zur Wassergewinnung vorgestellt wurde. Eine weitere Station war am Wasserwerk der Stadtwerke Bamberg. Anschließend führte die Tour durch den Stadtwald zur erfrischenden Einkehr nach Wernsdorf zum Gasthof Schiller.
Das diesjährige STADTRADELN in Stadt und Landkreis Bamberg läuft noch bis 13. Juli unter dem Motto „Fahr mit, bleib fit!“. Im Team gilt es, während des Aktionszeitraums möglichst viele Kilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen und diese im Online-Kilometer-Buch einzutragen oder mit der STADTRADELN-App zu sammeln. Eine Anmeldung ist jederzeit bis zum letzten der 21-Aktionstage ganz einfach möglich unter www.stadtradeln.de/landkreis-bamberg (Teilnehmende aus dem Landkreis) und www.stadtradeln.de/bamberg (Teilnehmende aus der Stadt). Es gibt auch dank vieler Unterstützer wieder tolle Preise zu gewinnen!
STADTRADELN-Star und „Radellöwe“ sind wieder dabei
Mit gutem Beispiel voran geht wieder Bambergs Dritter Bürgermeister Wolfgang Metzner. Er tritt erneut als STADTRADELN-Star der Stadt Bamberg an und muss während des STADTRADELN-Zeitraums komplett aufs Autofahren verzichten. In einem Blog auf www.stadtradeln.de/bamberg berichtet er über seine Erfahrungen.
Im Landkreis Bamberg ist erneut der „Radellöwe“ als Maskottchen im Einsatz. Auch er wird aufs Autofahren verzichten und im Blog auf www.stadtradeln/landkreis-bamberg von seinen Erlebnissen während des STADTRADELN berichten. Auch in diesem Jahr gibt es eine Fotoaktion im Landkreis: Dazu hängen in vielen Gemeinden STADTRADELN-Banner. Wer mindestens fünf davon mitsamt seinem Fahrrad fotografiert und die Bilder bis zum 13. Juli 2025 an stadtradeln-aktion@lra-ba.bayern.de sendet, nimmt an einer zusätzlichen Preisverleihung teil.
Bis zum 13. Juli ist in Stadt und Landkreis ein vielfältiges Programm rund ums STADTRADELN geboten. Unter anderem starten mehrere Feierabendtouren des ADFC in Stadt und Landkreis. Der Landkreis feiert in diesem Jahr sein 10. STADTRADELN und bietet dazu zehn besondere Touren an. Unter anderem wird am 28. Juni eine Sternfahrt zum ehemaligen Zisterzienserkloster Schlüsselau führen. Am 11. Juli können wieder günstige Fahrräder bei der Fundfahrradversteigerung der Stadt Bamberg erstanden werden. Zum Abschluss des STADTRADELN am 13. Juli geht es mit dem Rad vom Landratsamt Bamberg zu Schloss Seehof, wo eine barocke Überraschung in den Gartenanlagen auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wartet. Das gesamte Programm, Infos zu Anmeldung und Beitritt zu einem Team, Kilometer-Buch und vieles mehr gibt es unter www.stadtradeln.de/bamberg und www.stadtradeln.de/landkreis-bamberg .
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Klima-Aktion findet in Stadt und Landkreis Bamberg vom 23. Juni bis 13. Juli statt
Stadt und Landkreis starten STADTRADELN 2025
Der Sommer steht vor der Tür – und was gibt es Schöneres, als ihn gemeinsam auf dem Fahrrad zu erleben? Pünktlich dazu startet das STADTRADELN 2025 in Stadt Bamberg und Landkreis Bamberg! Vom 23. Juni bis 13. Juli 2025 lautet das Motto in diesem Jahr: „Fahr mit, bleib fit!“. Anmeldungen sind noch während des gesamten Aktionszeitraums möglich.
In ganz Deutschland radeln Menschen bei der Aktion des Klima-Bündnis für mehr Klimaschutz, bessere Radinfrastruktur und nicht zuletzt für die eigene Gesundheit. Auch Stadt und Landkreis Bamberg sind wieder mit am Start.
Auftakt ist am morgigen Montag. Die Bürgerinnen und Bürger von Stadt und Landkreis sind herzlich eingeladen, an dem Tag um 16 Uhr mit dem Fahrrad zum Maxplatz zu kommen. Dort geben Oberbürgermeister Andreas Starke und Landrat Johann Kalb den offiziellen Startschuss fürs STADTRADELN. Die anschließende gemeinsame Radtour führt am Kanal entlang in den Hain ins Wasserschutzgebiet und zum Wasserwerk im Stadtwald. Anschließend geht es weiter nach Wernsdorf, wo die Tour mit einer Einkehr im Gasthof Schiller endet.
Das STADTRADELN ist der perfekte Anlass, um sich mehr zu bewegen, neue Wege zu entdecken und dabei ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen. Ob als Einzelperson, im Team mit Freunden, Familie, Verein, Schule oder Kolleginnen und Kollegen – gemeinsam Kilometer sammeln verbindet!
Dabei geht es nicht ums Gewinnen, sondern ums Dabeisein. Aber natürlich gibt es auch wieder tolle Preise für die engagiertesten Teams und Einzelradlerinnen und ‑radler.
Mitmachen ist ganz einfach: Teilnehmerinnen und Teilnehmer können entweder in der kostenlosen STADTRADELN-App ihre gefahrenen Strecken eintragen und sehen, wie viel CO₂ sie im Vergleich zum Auto eingespart haben. Oder die gefahrenen Kilometer können händisch im STADTRADELN-Kilometerbuch auf der Website www.stadtradeln.de/bamberg (Teilnehmende in der Stadt Bamberg) und www.stadtradeln.de/landkreis-bamberg (Teilnehmende im Landkreis Bamberg) notiert werden.
Also: Felgen geputzt, Kette geölt und los geht’s! Ob jung oder alt, Profi oder Freizeitfahrerin – alle können mitmachen!
Eine Anmeldung ist jederzeit bis zum letzten der 21 Aktionstage möglich, für Teilnehmende aus der Stadt Bamberg unter www.stadtradeln.de/bamberg und für Teilnehmende aus dem Landkreis Bamberg unter www.stadtradeln.de/landkreis-bamberg.
Der Landkreis Bamberg feiert 2025 sogar ein besonderes Jubiläum, sein 10. STADTRADELN, und bietet dazu 10 geführte Jubiläums-Radtouren an, unter anderem folgende drei:
Samstag, 28. Juni 2025
KultTour – Sternfahrt zum ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Schlüsselau in Kooperation mit Cisterscapes (Europäisches Kulturerbe-Siegel) und der Pfarrgemeinde Schlüsselau
Programmbeginn vor Ort ab 11 Uhr
Aktionen beinhalten Kinderprogramm, Führungen, Infostände und Verpflegung
14.00−15.00 Uhr: Konzert der Capella Antiqua Bambergensis in der Wallfahrtskirche
Freitag, 11. Juli 2025
Beats & Bikes – Pumptrack Challenge in Litzendorf
Beginn ab 17 Uhr
Aktionen beinhalten Eis-Challenge, DJ Set, Bikeshow, Infostände, Fahrradparcour, Kulturmobil, Kinderprogramm und Verpflegung
Sonntag, 13. Juli 2025
BarockTOUR zum Schloss Seehof
Treffpunkt 14.00 Uhr am Landratsamt Bamberg
Strecke circa 20 Kilometer, Fahrzeit circa 60 Minuten
Programm beinhaltet Fahrt zum Schloss Seehof, Erfrischung im Café im Schloss, Führung durch den barocken Schlossgarten, barocke Überraschung in den Gartenanlagen
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Mitmachaktionen, Führungen und Begegnungen auf der Jahnwiese
Bunte Vielfalt beim Tag der Umwelt
Am Internationalen Tag der Umwelt, dem 5. Juni, verwandelte sich die Jahnwiese in Bamberg in einen lebendigen Lern- und Erlebnisraum rund um Umweltschutz und Biodiversität. Die Veranstalter – die Initiative BiBA – Biodiversität Bamberg, die Bildungsregion Bamberg und das Netzwerk „fei obachd“ – konnten zahlreiche Akteurinnen und Akteure aus der Region gewinnen, die mit einem vielfältigen Programm zum Mitmachen, Staunen und Nachdenken einluden.
Schon am Vormittag wurde das Gelände von vielen Schulklassen besucht, die mit großem Interesse an Führungen und Mitmachangeboten teilnahmen. Besonders gefragt waren das kreative Gestalten von Postkarten und das Basteln von Papierwürfeln zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Auch die Recyclingstation zum Thema Kunststoffverwertung, die Station von Alwin Werner zum Beobachten, Streicheln und Füttern zahmer Vögel oder der Bau von Wildbienenhotels begeisterten die jungen Besucherinnen und Besucher. Weitere Stände, unter anderem vom Klima- und Umweltamt der Stadt Bamberg, der Öko-Modellregion Bamberger Land oder vom Flussparadies Franken, rundeten das vielfältige Angebot mit Aktionen und Informationen ab, das am Nachmittag bei bestem Wetter auch von zahlreichen Familien und Laufgästen erkundet wurde.
Neben den Mitmachständen luden auch Führungen zum Erkunden ein. Bamberg Service zeigte den Baumbestand im Hain, der Bürgerparkverein zeigte den Hain aus historischer Perspektive und Gernot Garbe, der Umweltbeauftragte des evangelisch-lutherischen Dekanats Bamberg, bot wie im Vorjahr, eine vogelkundliche Führung an.
Gut besucht war auch das Zeltkino, das unter den Titeln „Klimaflimmern“ und „Ausgebrummt“ in kurzen Filmbeiträgen eindrucksvoll den Klimawandel, den Rückgang der Insektenvielfalt und Handlungsmöglichkeiten im Alltag thematisierte.
Zentrale Materialien digital zu finden
Wer nicht vor Ort sein konnte oder die Inhalte vertiefen möchte, hat auch nach der Veranstaltung die Möglichkeit, auf zentrale Materialien digital zuzugreifen: Die Bastelvorlagen für die Papierwürfel und Postkarten stehen ab sofort unter www.bildungsregion-bamberg.de/nachhaltigkeit kostenlos zum Download bereit. Auch das Kinoprogramm kann über den YouTube-Kanal der Bildungsregion Bamberg abgerufen und beispielsweise im Schulunterricht genutzt werden.
Die Veranstalter ziehen ein durchweg positives Fazit: „Es war beeindruckend zu sehen, mit wie viel Neugier, Kreativität und Offenheit sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf das Thema Umweltschutz eingelassen haben“, so die gemeinsame Rückmeldung von BiBA, Bildungsregion und „fei obachd“. Auch Bambergs Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, der den Tag eröffnet hatte, zeigte sich begeistert. „Die große Beteiligung und die vielen engagierten Beiträge zeigen einmal mehr, wie wichtig und lebendig Umweltbildung in der Region Bamberg ist“, betont Bürgermeister Glüsenkamp.
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Geoportal zeigt die besten Ausflugstipps für Familien im Landkreis Bamberg
Pfingstferien ohne Langeweile
Wo kann man mit der Familie einen schönen Wochenendausflug unternehmen? Wo gibt es tolle Spielplätze, familienfreundliche Wandertouren oder spannende Erlebnispfade? Und wo findet man Bolzplätze, Basketballfelder oder eine Pumptrack-Anlage zum Biken? Antworten auf all diese Fragen, pünktlich zum Start der Pfingstferien, liefert das Geoportal des Landkreises Bamberg.
Das Geoportal des Landkreises Bamberg ist unter https://geoportal.landkreis-bamberg.de zu erreichen.
In der Rubrik „Freizeit & Tourismus“ – „Angebote für Familien“ sind zahlreiche Ausflugsziele speziell für Familien dargestellt – von familienfreundlichen Wanderungen über Badeplätze bis hin zu Spielplätzen. Auch Naturerlebnisse wie der Baumwipfelpfad bei Ebrach oder der Kletterwald nahe Heiligenstadt i. OFr., Umweltbildungsangebote, Naturlehrpfade und zahlreiche Sportanlagen in den Gemeinden sind im Geoportal zu finden – perfekt für eine abwechslungsreiche Feriengestaltung.
Einfach, übersichtlich, informativ
Nach Auswahl eines Themas zeigt das Geoportal die passenden Angebote als Symbole auf einer interaktiven Karte, in die sich leicht hineinzoomen lässt. Durch Klicken auf ein Symbol werden weitere Informationen sichtbar. Bei Wander- oder Radtouren kommt noch hinzu, dass automatisch ein Höhenprofil erstellt wird und die GPS-Daten für Anwendungen auf dem Smartphone als Download zur Verfügung stehen.
Die interessantesten Angebote können über eine Merkliste gesammelt oder direkt geteilt werden. Über die Funktion „Route planen“ lässt sich sogar eine individuelle Wandertour zusammenstellen. Außerdem bietet das Geoportal verschiedene Kartenansichten – etwa Luftbilder – sowie die Möglichkeit, Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs anzeigen zu lassen.
Umfassende Informationen über den Landkreis
Neben Freizeitangeboten für Familien bietet das Geoportal eine Vielzahl weiterer Informationen: Gastronomiebetriebe, Übernachtungsmöglichkeiten, Sehenswürdigkeiten wie Museen, Schlösser, Burgen und Kirchen sowie Rad- und Wandertouren – alles auf einen Blick.
Ergänzend zu den Freizeitangeboten für Familien enthält das Geoportal noch viele weitere Themen: Informationen zur regionalen Gastronomie, zu Übernachtungsmöglichkeiten, Rad- und Wandertouren und viel Sehenswertes wie Museen, Schlösser, Burgen und Kirchen gibt es hier zu entdecken.
Mehrwert des Geoportals
Ein Vorteil des Geoportals gegenüber anderen Online-Karten ist, dass sich Informationen und Kartenebenen kombiniert anzeigen lassen. Interessierte können zum Beispiel familienfreundliche Radrouten gemeinsam mit Spielplätzen und gastronomischen Einrichtungen anzeigen lassen und so einen Ausflug am Wochenende planen.
Also: Mit nur wenigen Klicks zu einem erlebnisreichen Ferientag – im Geoportal des Landkreises Bamberg ist für die Pfingstferien garantiert das Passende dabei!
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Verkehrssicherheit auf der BA 3 erhöht – Baumaßnahme erfolgreich abgeschlossen
Geh- und Radweg zwischen Seußling und Trailsdorf offiziell freigegeben
Der Landkreis Bamberg hat den Neubau des straßenbegleitenden Geh- und Radwegs entlang der Kreisstraße BA 3 zwischen Seußling und Trailsdorf erfolgreich abgeschlossen. Nach rund einem Jahr Bauzeit wurde die Strecke nun offiziell für den Verkehr freigegeben.
Die Maßnahme umfasst den Ausbau der Kreisstraße BA 3 mit einem begleitenden Geh- und Radweg auf der östlichen Seite. Im Landkreis Forchheim wird der Weg abseits der Straße im Talgrund weitergeführt. Insgesamt beträgt die Ausbaulänge 1,6 Kilometer, davon 0,76 Kilometer im Landkreis Bamberg.
Mit dem neuen Weg wird die Sicherheit für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende deutlich erhöht. Die Strecke ist zudem Teil des Aischtalradwegs, der in Seußling an den Regnitzradweg anschließt, und gewinnt damit auch touristisch an Bedeutung.
Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro und werden vom Landkreis Bamberg, der Gemeinde Altendorf sowie der Gemeinde Hallerndorf getragen. Die Baumaßnahme wird über das Bayerische Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und das Bayerische Finanzausgleichsgesetz gefördert.
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Nächster Meilenstein
Nachhaltigkeitsstrategie für den Landkreis Bamberg
Der Landkreis Bamberg setzt ein starkes Zeichen für nachhaltige Entwicklung: Nach intensiven Arbeitssitzungen und einem breit angelegten Beteiligungsprozess fand am 27. März im Digitalen Gründungszentrum LAGARDE1 die Abschlusssitzung der Nachhaltigkeitsstrategie für den Landkreis Bamberg statt.
Seit September 2024 wurde im Landratsamt Bamberg unter Mitwirkung von Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet. Ziel war es, übergeordnete Ziele und konkrete Maßnahmen zu definieren, die den Landkreis Bamberg nachhaltiger und zukunftsfähig machen und die Bedürfnisse heutiger und künftiger Generationen vereinen. Die Strategie orientiert sich an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und soll nicht nur innerhalb der Landkreisverwaltung umgesetzt werden, sondern auch als Inspiration für kreisangehörige Gemeinden dienen. Den Auftrag dazu hatte der Kreistag der Kreisverwaltung im Oktober 2022 gegeben, als die Musterresolution der Agenda 2030 offiziell unterzeichnet wurde.
„Wir wollen die Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung – die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN – ins politische und verwaltungsrechtliche Handeln übertragen“, freut sich Landrat Johann Kalb über das Ergebnis der Arbeit an der Nachhaltigkeitsstrategie im Rahmen seiner Eröffnungsrede während der Abschlusssitzung.
Ein gemeinschaftlicher Prozess für eine nachhaltige Zukunft
Unter der Moderation von Jörg Hiller, der den Entstehungsprozess der Nachhaltigkeitsstrategie von Anfang an begleitet hat, wurden sowohl die Grundlagen als auch ausgewählte Maßnahmen der Strategie im Plenum vorgestellt. Zudem bewerteten Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Gesellschaft und Verwaltung den Erarbeitungsprozess aus unterschiedlichen Perspektiven.
Im Anschluss an den offiziellen Teil fand ein offener Austausch statt, um gemeinsam zu überlegen, wie der Beteiligungsprozess an der Nachhaltigkeitsstrategie verstetigt und weiterentwickelt werden kann. Nach der Finalisierung der Entwurfsfassung muss die Nachhaltigkeitsstrategie vom Kreistag beschlossen werden, bevor sie der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Mit der Erarbeitung der Nachhaltigkeitsstrategie unterstreicht der Landkreis Bamberg seine Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung und schafft eine Grundlage für langfristige Maßnahmen, die die Region in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht zukunftsfähig machen. Interessierte finden hier mehr Informationen.