2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets mit star­kem Sai­son-Abschluss auch ohne Auswärtssieg

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Baskets
Symbolbild, Foto: Pixabay
Mit einer wei­te­ren star­ken Leis­tung haben die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets die Sai­son in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga been­det. Im Gast­spiel beim TSV 1880 Was­ser­burg reich­te es am Ende für die Mann­schaft von Head Coach Samu­el Glo­ser zwar nicht ganz zum Sieg, doch das 64:68 (35:36) ließ die Form­kur­ve der Bam­ber­ge­rin­nen am letz­ten Spiel­tag noch­mals deut­lich nach oben zeigen.

Mit einer Bilanz von 10 Sie­gen und 12 Nie­der­la­gen bele­gen die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets in der End­ab­rech­nung Rang acht.

Wie schon beim Hin­spiel in Bam­berg war auch im Rück­spiel das Reboun­ding der aus­schlag­ge­ben­de Fak­tor. Mit 47:30 hat­ten die Was­ser­bur­ge­rin­nen unter den Bret­tern kla­re Vor­tei­le, zumal sie 19 ihrer ein­ge­sam­mel­ten Abpral­ler unter dem Bam­ber­ger Korb hol­ten und dadurch oft­mals zu Punk­ten im zwei­ten Ver­such kamen.

Bes­te Wer­fe­rin bei den Gäs­ten aus Freak City war Lin­da Rosi­wal mit 15 Punk­ten. Bei den Was­ser­bur­ge­rin­nen stach ein­mal mehr Neseya Wil­liams mit 21 Zäh­lern und 13 Rebounds hervor. 


Der Spiel­ver­lauf

Bei­de Teams kamen gut in die Par­tie, wobei auf bei­den Sei­ten auch eini­ge Ball­ver­lus­te zu ver­zeich­nen waren. Mit­te des ers­ten Vier­tels lag man Kopf an Kopf (7:7/5.). Drei­er von Lin­da Rosi­wal und Faith Als­ton brach­ten die Bam­ber­ge­rin­nen dann jedoch in nur 30 Sekun­den mit 13:7 (7.) in Füh­rung. Das Team von Samu­el Glo­ser konn­te die­sen Vor­sprung in den fol­gen­den Minu­ten auch behaup­ten und lag 29 Sekun­den vor dem Ende des ers­ten Vier­tels nach einem erfolg­rei­chen Korb­le­ger von Han­nah Kur­zen­dor­fer mit 19:13 vor­ne. Hay­ley Smith schloss den letz­ten Angriff der Was­ser­bur­ge­rin­nen jedoch eben­falls erfolg­reich ab und so ende­te das ers­te Vier­tel beim Stand von 19:15.

Auch zum Start ins zwei­te Vier­tel spiel­ten die Bam­ber­ge­rin­nen stark wei­ter (24:20/13.). Nun aber gelang es den Was­ser­bur­ge­rin­nen beim Rebound deut­lich zuzu­le­gen. Immer wie­der hol­te man sich eige­ne Fehl­wür­fe zurück und über­nahm wie­der die Füh­rung (26:29/16.). Die Bam­ber­ge­rin­nen ant­wor­te­ten prompt und dreh­ten das Ergeb­nis mit einem 7:0‑Lauf zum 33:29 (17.) wie­der zu ihren Guns­ten. Es folg­te ein wei­te­rer 7:0‑Lauf. Dies­mal aber leg­ten ihn die Gast­ge­be­rin­nen aufs Par­kett (33:36/19.) und nach dem Korb­er­folg kurz vor der Halb­zeit­si­re­ne von Faith Als­ton ging es beim Stand von 35:36 in die Kabine.


„Wir sind zunächst gut in die Par­tie gestar­tet, wor­auf Was­ser­burg aber geant­wor­tet hat“

Mit einem Drei­er von Emma Ret­tin­ger begann die zwei­te Halb­zeit (38:36/21.) zwar zunächst viel­ver­spre­chend, doch die Tref­fer­quo­ten der Bam­ber­ge­rin­nen gin­gen im drit­ten Vier­tel nun spür­bar nach unten, was der TSV zu einem 17:5‑Lauf nut­zen konn­te und nach dem Drei­er von Tess Kari­na Mich­al­ke San­tos erst­mals zwei­stel­lig in Füh­rung ging (43:53/28.). Lara Mendl kon­ter­te eben­falls per Drei­er zwar sofort, doch mit sie­ben Punk­ten Rück­stand ging es für die Bam­ber­ge­rin­nen in den Schluss­ab­schnitt (50:57).

Vor den knapp 300 Zuschau­ern hielt man auch im vier­ten Vier­tel wei­ter gut dage­gen (54:59/32.). Fünf­ein­halb Minu­ten blieb man nach den bei­den erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von Eli­se Tweed­ie nun aber ohne Punk­te und muss­te die Was­ser­bur­ge­rin­nen bis auf 54:66 davon­zie­hen las­sen. Der Drei­er von Hai­ley van Roe­kel zwei­ein­halb Minu­ten vor dem Ende stopp­te dann zwar die­se Pha­se (57:66/38.), das Spiel war aller­dings hier bereits ent­schie­den, auch wenn die Bam­ber­ge­rin­nen in den letz­ten Minu­ten noch­mals alles gaben und so bis zur Schluss­si­re­ne den Rück­stand deut­lich ver­kür­zen konnten.

„Das Team hat sich unse­re Wor­te zu Her­zen genom­men und ist in Was­ser­burg wie­der mit einem ande­ren Gesicht auf­ge­tre­ten, wobei die Ener­gie und der Mut von Anfang ange­stimmt haben. Wir sind zunächst gut in die Par­tie gestar­tet, wor­auf Was­ser­burg aber geant­wor­tet hat. Es gab dann ein paar unglück­li­che Rebound­si­tua­tio­nen, die die Was­ser­bur­ge­rin­nen bes­ser nut­zen konn­ten“, so Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Das Reboun­ding hat dann auch in der zwei­ten Halb­zeit den Unter­schied gemacht. Sie haben ein paar 50:50-Bälle bekom­men, aus denen sie auch ein paar Punk­te aus zwei­ten Mög­lich­kei­ten erzie­len und so auch einen klei­nen Run star­ten konn­ten. Wir haben uns aber den­noch nie auf­ge­ge­ben und konn­ten am Ende durch aggres­si­ves Dop­peln noch­mals ein paar Ball­ge­win­ne for­cie­ren, dar­aus auch sco­ren und uns so auf vier Punk­te noch ein­mal her­an­spie­len. Ins­ge­samt kann man sagen, dass es ein guter Abschluss für die Sai­son war. Wir hat­ten wie­der eine sehr gute Ener­gie auf dem Feld und man hat gemerkt, dass wir das Mind­set heu­te swit­schen konn­ten. Wir hat­ten Spaß auf dem Spiel­feld und konn­ten die­sen Moment noch­mals rich­tig genie­ßen, was heu­te das Wich­tigs­te war. Die­sen Spaß hat man heu­te vie­len Spie­le­rin­nen noch­mals rich­tig angesehen.“

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