Mit einer weiteren starken Leistung haben die Medikamente per Klick Bamberg Baskets die Saison in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga beendet. Im Gastspiel beim TSV 1880 Wasserburg reichte es am Ende für die Mannschaft von Head Coach Samuel Gloser zwar nicht ganz zum Sieg, doch das 64:68 (35:36) ließ die Formkurve der Bambergerinnen am letzten Spieltag nochmals deutlich nach oben zeigen.
Mit einer Bilanz von 10 Siegen und 12 Niederlagen belegen die Medikamente per Klick Bamberg Baskets in der Endabrechnung Rang acht.
Wie schon beim Hinspiel in Bamberg war auch im Rückspiel das Rebounding der ausschlaggebende Faktor. Mit 47:30 hatten die Wasserburgerinnen unter den Brettern klare Vorteile, zumal sie 19 ihrer eingesammelten Abpraller unter dem Bamberger Korb holten und dadurch oftmals zu Punkten im zweiten Versuch kamen.
Beste Werferin bei den Gästen aus Freak City war Linda Rosiwal mit 15 Punkten. Bei den Wasserburgerinnen stach einmal mehr Neseya Williams mit 21 Zählern und 13 Rebounds hervor.
Der Spielverlauf
Beide Teams kamen gut in die Partie, wobei auf beiden Seiten auch einige Ballverluste zu verzeichnen waren. Mitte des ersten Viertels lag man Kopf an Kopf (7:7/5.). Dreier von Linda Rosiwal und Faith Alston brachten die Bambergerinnen dann jedoch in nur 30 Sekunden mit 13:7 (7.) in Führung. Das Team von Samuel Gloser konnte diesen Vorsprung in den folgenden Minuten auch behaupten und lag 29 Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels nach einem erfolgreichen Korbleger von Hannah Kurzendorfer mit 19:13 vorne. Hayley Smith schloss den letzten Angriff der Wasserburgerinnen jedoch ebenfalls erfolgreich ab und so endete das erste Viertel beim Stand von 19:15.
Auch zum Start ins zweite Viertel spielten die Bambergerinnen stark weiter (24:20/13.). Nun aber gelang es den Wasserburgerinnen beim Rebound deutlich zuzulegen. Immer wieder holte man sich eigene Fehlwürfe zurück und übernahm wieder die Führung (26:29/16.). Die Bambergerinnen antworteten prompt und drehten das Ergebnis mit einem 7:0‑Lauf zum 33:29 (17.) wieder zu ihren Gunsten. Es folgte ein weiterer 7:0‑Lauf. Diesmal aber legten ihn die Gastgeberinnen aufs Parkett (33:36/19.) und nach dem Korberfolg kurz vor der Halbzeitsirene von Faith Alston ging es beim Stand von 35:36 in die Kabine.
„Wir sind zunächst gut in die Partie gestartet, worauf Wasserburg aber geantwortet hat“
Mit einem Dreier von Emma Rettinger begann die zweite Halbzeit (38:36/21.) zwar zunächst vielversprechend, doch die Trefferquoten der Bambergerinnen gingen im dritten Viertel nun spürbar nach unten, was der TSV zu einem 17:5‑Lauf nutzen konnte und nach dem Dreier von Tess Karina Michalke Santos erstmals zweistellig in Führung ging (43:53/28.). Lara Mendl konterte ebenfalls per Dreier zwar sofort, doch mit sieben Punkten Rückstand ging es für die Bambergerinnen in den Schlussabschnitt (50:57).
Vor den knapp 300 Zuschauern hielt man auch im vierten Viertel weiter gut dagegen (54:59/32.). Fünfeinhalb Minuten blieb man nach den beiden erfolgreichen Freiwürfen von Elise Tweedie nun aber ohne Punkte und musste die Wasserburgerinnen bis auf 54:66 davonziehen lassen. Der Dreier von Hailey van Roekel zweieinhalb Minuten vor dem Ende stoppte dann zwar diese Phase (57:66/38.), das Spiel war allerdings hier bereits entschieden, auch wenn die Bambergerinnen in den letzten Minuten nochmals alles gaben und so bis zur Schlusssirene den Rückstand deutlich verkürzen konnten.
„Das Team hat sich unsere Worte zu Herzen genommen und ist in Wasserburg wieder mit einem anderen Gesicht aufgetreten, wobei die Energie und der Mut von Anfang angestimmt haben. Wir sind zunächst gut in die Partie gestartet, worauf Wasserburg aber geantwortet hat. Es gab dann ein paar unglückliche Reboundsituationen, die die Wasserburgerinnen besser nutzen konnten“, so Bambergs Head Coach Samuel Gloser. „Das Rebounding hat dann auch in der zweiten Halbzeit den Unterschied gemacht. Sie haben ein paar 50:50-Bälle bekommen, aus denen sie auch ein paar Punkte aus zweiten Möglichkeiten erzielen und so auch einen kleinen Run starten konnten. Wir haben uns aber dennoch nie aufgegeben und konnten am Ende durch aggressives Doppeln nochmals ein paar Ballgewinne forcieren, daraus auch scoren und uns so auf vier Punkte noch einmal heranspielen. Insgesamt kann man sagen, dass es ein guter Abschluss für die Saison war. Wir hatten wieder eine sehr gute Energie auf dem Feld und man hat gemerkt, dass wir das Mindset heute switschen konnten. Wir hatten Spaß auf dem Spielfeld und konnten diesen Moment nochmals richtig genießen, was heute das Wichtigste war. Diesen Spaß hat man heute vielen Spielerinnen nochmals richtig angesehen.“
