Bas­ket­ball Bundesliga

Bas­kets gestat­ten Olden­burg nur 61 Zäh­ler und holen 10. Heimsieg

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Baskets
Symbolbild, Foto: Pixabay
Eine star­ke Defen­siv­leis­tung hat­te Head Coach Anton Gavel von sei­nem Team als Grund­vor­aus­set­zung für einen Sieg im Heim­spiel gegen die EWE Bas­kets Olden­burg benannt und sei­ne Mann­schaft hat geliefert.

In der Par­tie des 30. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gestat­te­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets den Don­ner­vö­geln am Sams­tag­abend nur 61 Zäh­ler, hiel­ten Liga-Tops­corer Chris­to­pher Cle­mons bei nur sechs Zäh­lern und gewan­nen so am Ende hoch ver­dient mit 83:61 (41:31). Für die Bam­ber­ger war es der 20. Sai­son­sieg, der das Team um Kapi­tän Ibi Wat­son einen wei­te­ren Schritt in Rich­tung fixe Play­off-Teil­nah­me brachte.

Bes­ter Wer­fer in Rei­hen der Nie­der­sach­sen vor 5.286 Zuschau­ern in der BROSE ARENA war Bri­an Fobbs mit 11 Punk­ten. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets traf Cobe Wil­liams mit 17 Zäh­lern am besten.


Der Spiel­ver­lauf

Der Rekord, der meis­ten auf­ein­an­der­fol­gen­den BBL-Spie­le mit der glei­chen Start­for­ma­ti­on steht seit Sams­tag­abend nun bei 30, denn auch gegen Olden­burg begann Head Coach Anton Gavel wie­der mit Wil­liams, Wat­son, Bal­int, Demo­nia und Onu das Spiel. Bis zum ers­ten Bam­ber­ger Korb­er­folg muss­ten sich die Zuschau­er in der BROSE ARENA jedoch etwas gedul­den, denn die Olden­bur­ger Ver­tei­di­gung stand anfangs aus­ge­zeich­net und ließ nur sehr wenig offen­si­ven Spiel­fluss bei den Gast­ge­bern zu. Nach knapp zwei­ein­halb Minu­ten traf dann Ibi Wat­son für die BMA365 Bam­berg Bas­kets, doch auch die Olden­bur­ger konn­ten zu die­sem Zeit­punkt erst einen Korb­er­folg ver­bu­chen, denn auch die Bam­ber­ger Defen­se war von Beginn an auf Betriebs­tem­pe­ra­tur. Cobe Wil­liams und Mich­ale Kyser über­nah­men nun in der Offen­si­ve mit je 6 Punk­ten für ihre Teams (14:14/7.). Anton Gavel wech­sel­te Aus­tin Crow­ley und Dani­el Kep­pe­l­er ein und die bei­den brach­ten ordent­lich Schwung ins Bam­ber­ger Spiel. Bis zum Vier­tel­en­de scor­ten bei­de je 4 Zäh­ler und brach­ten ihr Team so mit 22:14 nach dem ers­ten Abschnitt in Front. 

Der Lauf der Bam­ber­ger zum Ende des ers­ten Vier­tels war jedoch noch nicht zu Ende. Vier wei­te­re Zäh­ler von Dani­el Kep­pe­l­er sowie ein Drei­er von Richard Bal­int erhöh­ten die Serie auf 15:0 und die Bam­ber­ger lagen 29:14 vor­ne (12.). Moritz Krim­mer und erneut Richard Bal­int leg­ten aus der Distanz noch­mals nach (35:16/13.) und Olden­burgs Coach Lazar Spa­sic muss­te im Abstand von gera­de ein­mal 108 Sekun­den sei­ne bei­den Aus­zei­ten der ers­ten Hälf­te nut­zen. Ein Aus­bau­en der Füh­rung konn­ten die Olden­bur­ger im Anschluss ver­hin­dern, doch der Pokal­sie­ger behaup­te­te sei­nen Vor­sprung und lag nach zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von Zach Ens­min­ger 2:32 Minu­ten vor der Pau­se mit 41:25 in Füh­rung. Das Foul, das zu den Frei­wür­fen geführt hat­te, war übri­gens das bereits drit­te Foul von Chris Cle­mons (18.), für den es mit bis dahin gera­de ein­mal zwei Punk­ten und sicht­lich genervt erst ein­mal auf die Bank zurück ging. Sei­ne Mit­spie­ler Seth Hin­richs und der Ex-Bam­ber­ger Kyle Lof­ton brach­ten die Olden­bur­ger bis zur Halb­zeit­pau­se jedoch noch ein wenig her­an und beim Stand von 41:31 ging es in die Kabine.


„Wir haben den Tops­corer der Liga bei 6 Punk­ten gehalten“

Zu Beginn der zwei­ten Halb­zeit hat­ten nun die Olden­bur­ger den Ball und somit die Chan­ce, den Rück­stand wie­der in den ein­stel­li­gen Bereich zu drü­cken. Der Drei­er im ers­ten Angriff nach dem Sei­ten­wech­sel von James Woo­dard ging jedoch dane­ben. Dafür aber traf Richard Bal­int für drei auf der Gegen­sei­te (44:31/21.) und das Bam­ber­ger Spiel nahm aber­mals Fahrt auf. Aus einer sehr star­ken Ver­tei­di­gung her­aus drück­te man mäch­tig aufs Gas und zog zur Hälf­te des drit­ten Abschnitts bis auf 56:35 (25.) davon. Der letz­te Korb des drit­ten Vier­tels war dann noch ein­mal ein ech­ter Hin­gu­cker. Cobe Wil­liams und Moritz Krim­mer hat­ten Chris Cle­mons den Ball abge­luchst. Zach Ens­min­ger schnapp­te sich den Ball und leg­te die Kugel links hoch neben den Ring, wo sie Aus­tin Crow­ley mit bei­den Hän­den pack­te und per Alley-oop zum 61:43 nach 30 Minu­ten in den Olden­bur­ger Korb einflog.

32:04 Minu­ten waren in die­ser Par­tie gespielt, als Chris Cle­mons zu sei­nen ers­ten Punk­ten aus dem Feld kam (66:52). Es soll­te aber auch der ein­zi­ge Feld­korb des Liga-Tops­co­rers an die­sem Abend blei­ben. Doch nicht nur der US-Ame­ri­ka­ner hat­te einen schlech­ten Tag in Bam­berg erwischt. Waren die Nie­der­sach­sen als das Team mit der bes­ten Tref­fer­quo­te von jen­seits der 6,75-Meter-Linie nach Freak City ange­reist, konn­te man am Sams­tag­abend nur mage­re drei der ins­ge­samt 25 Ver­su­che ver­wan­deln und lag mit 12% Tref­fer­quo­te mei­len­weit hin­ter dem bis­he­ri­gen Sai­son­schnitt. Auf Bam­ber­ger Sei­te fie­len hin­ge­gen 10 der 33 Drei­er-Ver­su­che. Richard Bal­int (4 aus 5) und Cobe Wil­liams (5 aus 12) taten sich hier beson­ders her­vor und so betrug der Bam­ber­ger Vor­sprung im Schluss­ab­schnitt immer min­des­tens 14 Punk­te. Spä­tes­tens nach dem Drei­er von Cobe Wil­liams zum 77:60 (37.) war die Par­tie zuguns­ten der BMA365 Bam­berg Bas­kets ent­schie­den und so konn­te Head Coach Anton Gavel in den letz­ten Minu­ten noch alle sei­ne Spie­ler mit Ein­satz­zeit am Erfolg teil­ha­ben lassen.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem enorm wich­ti­gen Sieg. Wir haben heu­te nur 61 Punk­te zuge­las­sen gegen eine der bes­ten Drei­er-Mann­schaf­ten der Liga, was die Tref­fer­quo­te angeht. Wir haben sie heu­te bei 12 Pro­zent von der Drei­er­li­nie hal­ten kön­nen. Natür­lich war das nicht alles unse­rer Ver­tei­di­gung geschul­det, aber ich glau­be, dass wir Chris Cle­mons gut ver­tei­digt haben“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Wir haben den Tops­corer der Liga bei 6 Punk­ten und einer Quo­te von 1 aus 11 gehal­ten. Wir hat­ten vor dem Spiel dar­über gespro­chen, dass wir defen­siv gut spie­len müs­sen. Das ist uns pha­sen­wei­se auch gelun­gen und wir konn­ten dar­aus auch offen­siv etwas fin­den. Trotz­dem hät­ten wir den Ball deut­lich bes­ser gegen ihre Ver­tei­di­gung bewe­gen müs­sen. Dar­an wer­den wir noch arbeiten.“

Neun Tage haben die BMA365 Bam­berg Bas­kets nun Zeit, um sich auf die nächs­te Auf­ga­be vor­zu­be­rei­ten. Am Mon­tag, dem 27. April, geht es nach Chem­nitz, wo man in der dor­ti­gen Mes­se um 20:00 Uhr zu Gast bei den NINERS sein wird. Das nächs­te Heim­spiel der BMA365 Bam­berg Bas­kets steigt dann am Sonn­tag, 3. Mai, wenn man um 18:00 Uhr die Veo­lia Towers Ham­burg empfängt. 

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