Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets siegen in Oldenburg
Die BMA365 Bamberg Baskets gehen mit einem Auswärtssieg in die nun bevorstehende Länderspielpause. Am 8. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend in der zum 50. Mal in Folge ausverkauften EWE Arena bei den EWE Baskets Oldenburg mit 103:89 (48:52).
Nach einer von beiden Teams offensiv geprägten ersten Halbzeit gelang es den Bambergern nach der Pause in der Verteidigung deutlich zuzulegen. Mit 55:37 gewannen Ibi Watson & Co. die zweiten zwanzig Minuten, leisteten sich über die gesamte Spielzeit lediglich acht Ballverluste und holten sich so letztlich hochverdient ihren vierten Saisonsieg.
Im Team der Donnervögel punkteten Michale Kyser (17) und Brian Fobbs (16) am besten. Bei den BMA365 Bamberg Baskets kamen Kapitän Ibi Watson (21), Cobe Williams (16) und Demarcus Demonia (15) auf ein zweistellige Punktausbeute.
Oldenburg geht mit 52:48-Führung in die Halbzeitpause
In der mit 6.200 Zuschauern ausverkauften EWE Arena legten beide Teams gleich vielversprechend los. Die Würfe fielen auf beiden Seiten und es entwickelte sich eine kurzweilige Partie. Vor allem aus der Distanz waren die Oldenburger anfangs so richtig heiß, was Bambergs Head Coach Anton Gavel überhaupt nicht gefiel, weshalb er nach dem bereits vierten erfolgreichen Dreier (2x Fobbs, 2x Clemons) beim Stand von 11:16 (5.) seine erste Auszeit beantragte. Die Ansprache des Cheftrainers schien gesessen zu haben, denn sein Team kam stark aus der Auszeit wieder zurück aufs Parkett und lag nach dem Dunk von Ibi Watson am Ende eines 9:0‑Runs beim 20:16 (7.) wieder in Führung. Nun reagierte Oldenburgs Head Coach Predrag Krunić mit einer Auszeit, doch die Bamberger konnten ihren Vier-Punkte-Vorsprung bis zum Ende des ersten Viertels halten (28:24), auch wenn Oldenburgs Topscorer Chris Clemons mit bereits 11 Zählern im ersten Abschnitt ordentlich Fahrt aufgenommen hatte.
Der Start ins zweite Viertel gehörte den Gastgebern, die innerhalb von nur zwei Minuten den Rückstand nach dem ersten Abschnitt in eine Führung drehten (28:31/12.). Wenig später hielten die mitgereisten Bamberger Fans den Atem an! Filip Stanić war EJ Onu auf den Fuß gesprungen worauf der US-Amerikaner zunächst einmal zu Boden gegangen war. Humpelnd verließ der Centerspieler das Parkett. Die Oldenburger nutzten diesen Moment eiskalt und erhöhten ihren Vorsprung (30:37/15.). Wenig später dann aber Entwarnung, denn EJ Onu konnte aufs Spielfeld zurückkehren. 2:51 Minuten vor der Halbzeitpause brachte Cobe Williams mit einem erfolgreichen Dreier seine Mannschaft wieder auf 38:41 heran und die Partie war wieder völlig offen. Beide Teams gingen in dieser ersten Hälfte extrem sorgsam mit dem Basketball um. Während sich die Donnervögel lediglich 5 Ballverluste in der ersten Halbzeit leisteten, waren es auf Bamberger Seite gar nur zwei. Mit dem siebten Bamberger Dreier stellte Austin Crowley wenige Sekunden vor der Pause auf 48:49, doch mit dem Buzzer netzte Jon’il Fugett ebenfalls von hinter der 6,75-Meter-Linie ein und sorgte so mit dem insgesamt zehnten Dreier der Oldenburger in Halbzeit eins für den 48:52-Pausenstand.
„Offensiv haben wir es in der ganzen Partie gut gemacht, über 100 Punkte sprechen Bände“
Die BMA365 Bamberg Baskets kamen besser aus der Kabine. Mit dem ersten Ballbesitz brachte Demarcus Demonia per Dreier sein Team auf 51:52 heran. Kurzzeitig warf Cobe Williams die Bamberger wieder in Front (56:55/23.), doch in der Folgezeit ging es mit viel Tempo nach wie vor hin und her wobei die Oldenburger nun wieder leicht die Nase vorne hatten. Zwei Bamberger Dreier (Watson und Petković) drehten das Spiel erneut (68:64/28.) und eine weitere Oldenburger Auszeit folgte. Beide Teams an diesem Punkt von der Dreierlinie nahezu gleichauf: Von ihren je 22 Versuchen hatten die Oldenburger hier 12, die Bamberger 11 getroffen. 57 Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels glich der Ex-Bamberger Filip Stanić wieder aus, ehe diesmal Patrick Heckmann links tief aus der Ecke per Dreier für das 71:68 nach 30 Minuten sorgte.
Der Dreier schien Patrick Heckmann nun so richtig angezündet zu haben. Der 33-Jährige war ab dem 74:70 nun an jeder Situation beteiligt. Zunächst schnappte er sich den Defensiv-Rebound und schloss dann vorne zum 76:70 ab. Im nächsten Angriff bediente er EJ Onu zum 78:73 und klaute auf der Gegenseite den Ball, worauf er gefoult wurde. Die beiden Freiwürfe? Genau: beide drin 80:73 (33.). Die Bamberger Verteidigung stand in dieser Phase gut, doch in der Offensive gelang es nicht, den vielleicht vorentscheidenden Abstand herzustellen. Stattdessen kamen die Oldenburger wieder etwas heran (84:78/36.), ehe erneut Bambergs Nummer 33 im Gegenzug konterte. Drei Minuten vor dem Ende beim Stand von 88:82 setzten die BMA365 Bamberg Baskets zum spielentscheidenden Run an. In 2:01 Minuten legte man einen 11:0‑Lauf aufs Parkett und lag so 68 Sekunden vor dem Ende mit 99:82 in Führung. Zach Ensminger erzielte den 100. Bamberger Punkt eines verdienten 103:88-Auswärtssieges
„Glückwunsch an meine Jungs zu einem sehr wichtigen Sieg. Zuallererst möchte ich meinen Dank an Patrick Heckmann richten, der uns gerade sehr viel gegeben hat mit seiner Erfahrung und Leadership“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „In der zweiten Halbzeit haben wir die Oldenburger Dreier besser verteidigt, nachdem sie diese in der ersten Halbzeit extrem gut getroffen haben. Im letzten Viertel kam dann auch noch ein sehr gutes Rebounding von unserem Team dazu, was uns sehr geholfen hat. Offensiv haben wir es in der ganzen Partie gut gemacht, über 100 Punkte sprechen Bände.“
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Basketball Bundesliga
Für die BMA365 Bamberg Baskets geht es nach Oldenburg
Unmittelbar vor der Länderspielpause steht den BMA365 Bamberg Baskets an diesem Wochenende eine der weitesten Auswärtsfahrten der Saison bevor. Am 8. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga ist die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Samstagabend zu Gast in Oldenburg.
Beide Mannschaften haben zwar ihre letzte BBL-Partie verloren, gehen aber mit einem Sieg im BBL-Pokal und damit der Qualifikation für das TOP FOUR-Turnier im Februar 2026 in die letzte Aufgabe vor der anstehenden FIBA-Pause. Tip-Off in der EWE Arena in Oldenburg ist am Samstagabend um 18:30 Uhr.
„Zunächst einmal muss man feststellen, dass der Tabellenstand nicht der Qualität der Oldenburger Mannschaft entspricht, was sie jetzt zuletzt auch im Pokal unter Beweis gestellt haben. Sie werden sicherlich mit sehr viel Selbstvertrauen in das Heimspiel kommen und so erwartet uns eine schwierige Aufgabe“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Es wird vor allem defensiv eine Herausforderung für uns, da sie enorm viel offensives Potential besitzen sowohl inside wie auch outside und noch dazu jederzeit heiß laufen können. Wir selbst haben in den beiden letzten Spielen in der Offensive keine guten Performances gezeigt. Deshalb müssen wir bessere Situationen für uns kreieren, klare Würfe herausspielen und deutlich bessere Entscheidungen treffen, wenn wir an einen Erfolg in Oldenburg denken möchten.“
Im Vergleich zum Vorjahr wurde im Team der Oldenburger nahezu alles getauscht. Neu auf dem Cheftrainer-Sessel ist Predrag Krunic, mit dem der Klub 2009 die Deutsche Meisterschaft gewinnen konnte. Zudem sind zehn Spieler neu in Oldenburg, weshalb sich das Team noch in der Findungsphase befindet und man nur schwach in die Saison gestartet ist.
Bereits am ersten Spieltag staunte so mancher Basketball-Experte nicht schlecht, als die Oldenburger in eigener Halle ihre Auftaktpartie gegen Frankfurt mit 75:89 doch recht deutlich verloren. Es folgten Niederlagen gegen Ulm (86:93), in Bonn (71:73) und auch gegen Aufsteiger Jena zog man auf heimischem Parkett mit 92:95 den Kürzeren. In einer Defensiv-Schlacht besiegten die Baskets dann im Achtelfinale des BBL-Pokals Würzburg mit 61:60 und ließen im nächsten BBL-Heimspiel einen 108:85-Heimsieg gegen Trier folgen. In Rostock (77:94) und auch in Ludwigsburg (59:65) ging man dann jedoch erneut als Verlierer vom Platz.
Mit einer Bilanz von einem Sieg und sechs Niederlagen stehen die Oldenburger aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz. Beim Blick auf die nach diesem Wochenende dann anstehenden Aufgaben in Würzburg, gegen den FC Bayern München Basketball und bei den Basketball Löwen in Braunschweig kann man sich vorstellen, wie groß der Druck auf dem Team und die gesamte Organisation wohl sein muss, hatte man bei der Zusammenstellung der neuen Mannschaft doch ordentlich Geld in die Hand genommen. (Fotos: EWE Baskets Oldenburg)
Noch in Freak City waren die Oldenburger Neuzugänge Filip Stanić (27 Jahre – C – 2,06 m) und Kyle Lofton (26 Jahre – PG – 1,91 m) in der zurückliegenden Saison unterwegs. Filip Stanić stand in der Saison 2019//2020 schon einmal in Oldenburg unter Vertrag und hat in seine nun 8. Erstliga-Saison gehend bereits 188 Bundesliga-Spiele auf dem Buckel. Ein Einsatz von Kyle Lofton am Samstag scheint eher unwahrscheinlich, nachdem sich der US-Amerikaner Mitte Oktober eine Muskelverletzung zugezogen hatte und seither ausfiel.
Von den NINERS aus Chemnitz kam Nicholas Tischler (25 Jahre – SF – 2,02 m) und aus Rumänien von CS Valcea 1924 holte man den US-Amerikaner Eral Penn (27 Jahre – PF – 2,01 m). Einen Doppel-Pack wie Stanić/Lofton fanden die Oldenburger auch in Israel mit dem All-Time-Shot-Blocker der Basketball Champions League Michale Kyser (33 Jahre – C – 2,08 m) sowie US-Boy Dakarai Tucker (31 Jahre – SF – 1,96 m), die beide in der Vorsaison für Hapoel Holon in der ersten israelischen Liga sowie der BCL aufliefen. Ralph Hounnou (23 Jahre – SG – 1,92m), der in der BBL auch schon in Ludwigsburg, Bonn und beim MBC unter Vertrag stand, wechselte aus der ProA von Phoenix Hagen nach Oldenburg. Mit Brian Fobbbs (27 Jahre – SG – 1,96 m), konnten die EWE Baskets einen weiteren dicken Fisch an Land ziehen. Der US-Amerikaner dürfte den Basketball-Fans noch aus seiner Zeit in Bonn bekannt sein, als er in der Saison 2023⁄24 mit 13,7 Zählern pro Partie ein Leistungsträger im Team der Rheinländer war. In der letzten Serie spielte Fobbs in Italien bei Dinamo Sassari, wo er sowohl in der ersten italienischen Liga als auch in der Basketball Champions League fast 14 Punkte pro Spiel für sein Team aus der zweitgrößten Stadt Sardiniens beisteuerte.
Kurz vor Saisonstart legten die Oldenburger mit James Woodard (31 Jahre – SG – 1,91 m) nochmals nach und reagierten damit auf die ein oder andere Verletzung im Team. Auch Woodard kennt die BBL bereits bestens und spielte schon jeweils eine BBL-Saison in Bayreuth, Ludwigsburg und Hamburg.
Der Kapitän der Oldenburger Seth Hinrichs (32 Jahre – PF – 2,01 m) geht in seine zweite Saison bei den EWE Baskets. 190 Bundesliga-Spiele hat der Deutsch-Amerikaner schon bestritten und ist in der BBL zuvor bereits in Ulm, Hamburg und Vechta aktiv gewesen. Ebenfalls noch im Team sind Jon’il Fugett (25 Jahre – PG – 1,83 m) und Joel Harms (22 Jahre – C – 2,07 m) die jedoch wie auch Djordje Klaric, Colin Schroeder, Johann Helwig, Ore Ewert, Simon Kohlhoff und Lazar Klaric vor allem im ProB-Team der Oldenburger zum Einsatz kommen.
Die Freude über die Rückkehr von Predrag Krunic nach Oldenburg war groß. Verständlich, denn der 57-Jährige wurde nicht nur 2009 Deutscher Meister mit den EWE Baskets. Gesellschafter Hermann Schüller betonte bei der Verpflichtung von Krunic, dass der Bosnier seinerzeit Rickey Paulding entdeckt und auch Mladen Drijencic nach Oldenburg vermittelt hatte. Predrag Krunic war unter anderem bei den Telekom Baskets Bonn, dem BBC Bayreuth, bei Anwil Wloclawek in Polen, bei Awtodor Saratow in Russland, für den japanischen Club Kagoshima Rebnise sowie für den SYNTAINICS MBC tätig. Zuletzt coachte er die Kobe Storks in Japan.
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BBL-Pokal-Top Four
BMA365 Bamberg Baskets treffen auf die Bayern
Der Gegner der BMA365 Bamberg Baskets für das Halbfinale beim TOP FOUR im Februar 2026 steht fest. Wie die Auslosung im Anschluss an die letzte Viertelfinal-Partie zwischen ALBA BERLIN und Science City Jena am Montagabend ergab, trifft das Team von Head Coach Anton Gavel in der Pokal-Vorschlussrunde auf den FC Bayern München Basketball.
Rapper Jalil Berkholz fungierte als Losfee bei der Auslosung und zog die Bamberger Kugel als zweite nach der des FC Bayern. Wo das TOP FOUR am Wochenende des 21. und 22. Februar 2026 ausgetragen werden wird, steht noch nicht hundertprozentig fest. Im Anschluss an das vierteljährliche Treffen der Klubs im Oktober, bei dem auch das Thema TOP FOUR diskutiert worden war, bestätigte der Geschäftsführer er easyCredit BBL Dr. Stefan Holz der SPORT BILD gegenüber, dass es von Seiten der Klubs einen klaren Wunsch gäbe, das Turnier in München austragen zu wollen. Die definitive Bekanntgabe des Austragungsorts, so der Liga-Boss bei der Auslosung, werde man in den kommenden Tagen bekanntgeben.
Die beiden Halbfinalpaarungen am 21. Februar 2026:
FC Bayern München Basketball vs. BMA365 Bamberg Baskets
ALBA BERLIN vs. EWE Baskets Oldenburg
Das Endspiel um den BBL-Pokal findet dann am 22. Februar 2026 statt.
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Gegen Oldenburg
Bamberg Baskets landen nächsten Heimsieg
Am 20. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga haben die Bamberg Baskets eine weitere starke Leistung auf eigenem Parkett abgeliefert. Im Heimspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg siegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel souverän mit 103:85 und konnte so in der Tabelle den Anschluss an die Play-In-Plätze wieder herstellen.
Nach dem Heimsieg den SYNTAINICS MBC legten die Bamberg Baskets zu Hause nach. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel sahen die 4.493 Zuschauer in der BROSE ARENA einen dominanten zweiten Spielabschnitt der Bamberger, den Rondo Segu und Co. mit 32:14 für sich entschieden. Auch im dritten Viertel gestattete man den Niedersachsen nur 15 Punkte und baute die Führung im Schlussabschnitt zwischenzeitlich bis auf 30 Punkte aus.
Die besten Werfer im Team aus Freak City waren Kyle Lofton (17), Noah Locke, Ibi Watson und Filip Stanić (alle je 16 Punkte). Artur Konontsuk brachte es ebenfalls auf 16 Zähler und war damit bester Werfer der Gäste.
Der Spielverlauf
Hoch motiviert starteten beide Mannschaften in die Partie des 20. Spieltages. Schnell fand man sowohl auf Oldenburger als auch auf Bamberger Seite zu seinem Rhythmus und so entwickelte sich eine unterhaltsame Partie. Insgesamt elf Mal sollte die Führung allein im ersten Viertel wechseln, in dem die Gastgeber nach fünf Minuten durch Noah Locke zunächst per Korbleger zum 13:13 ausgleichen konnte. Ein Dreier des US-Amerikaners sowie ein erfolgreicher Nahdistanzwurf von Brandon Horvath zum 18:13 veranlassten Oldenburgs Head Coach Mladen Drijenčić zu seiner ersten Auszeit. Bis 89 Sekunden vor Ende des ersten Viertels behaupteten die Bamberger diesen Vorsprung (23:18), ehe die Oldenburger nochmals ganz stark aufkamen. Ein 9:0‑Lauf der Donnervögel innerhalb von nur 44 Sekunden brachte die Gäste wieder in Führung (23:27), die 12 ihrer insgesamt 19 Abschlüsse im ersten Viertel von jenseits der 6,75-Meter-Linie tätigten (5 Treffer). Mit einem erfolgreichen Drive zum Korb sorgte Kyle Lofton für das 25:27 nach dem ersten Viertel. Das Team von Head Coach Anton Gavel hätte hier durchaus bereits in Führung liegen können, hätte man etwas besser acht auf den Ball gegeben (6 Ballverluste) und den EWE Baskets keine vier Offensivrebounds gestattet.
Zu Beginn des zweiten Viertels sahen die fast viereinhalbtausend Zuschauer zunächst ein ähnliches Bild wie zu Beginn des Spiels. Beide Teams weiter auf Augenhöhe und die Partie über 29:29 (12.) bis zum 33:33 (14.) völlig offen. Dann aber ließ Adrian Petković die wie schon zuletzt beim Heimsieg gegen den MBC einzigartige Stimmung in der BROSE ARENA nochmals um einige Dezibel lauter werden als er einen Dreier zum 38:33 (15.) im Gästekorb versenkte. Einen im Team der Bamberger schien dies nochmals einen Kick zu geben. Kyle Lofton drehte nun auf und lief so richtig heiß. In nur 2:24 Minuten erzielte der US-Amerikaner 11 Punkte und brachte seine Mannschaft mit 51:37 (17.) in Führung. Die nächste Oldenburger Auszeit folgte. Die Bamberger konnten bis zur Pause jedoch noch zwei weitere Zähler auf ihren Vorsprung draufpacken und gingen mit einer 57:41-Führung in die Kabine. Insgesamt hatte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel in dieser ersten Halbzeit dank starkem Teambasketball ausgezeichneten Wurfquoten. Grund der Bamberger Pausenführung war jedoch die Defense, die den Donnervögeln nur 14 Punkte im zweiten Abschnitt gestattete.
„Vor allem defensiv war das eine Superleistung“
Der erste Bamberger Korb in der zweiten Halbzeit war dann eine absolute Bundesliga-Premiere: Bei herunterlaufender Shotclock bekam Filip Stanić den Ball hinter der Dreier-Linie in die Hände und der Centerspieler nahm seinen ersten BBL-Dreier und netzte ihn ein (60:43/22.). Noah Locke und Ibi Watson ließen zwei weitere Dreier folgen (66:43/23.) und die Bamberg Baskets hatten das Spiel im Griff, zumal auch die Verteidigung im dritten Abschnitt nochmals prächtig stand. Nach den nur 14 Punkten im zweiten Viertel waren es 15 Oldenburger Zähler im dritten Viertel und die Gastgeber lagen nach 30 Minuten mit 79:56 in Führung. Bereits nach 25 Minuten war Filip Stanić mit 14 Punkten und 10 Rebounds ein weiteres Double Double nicht mehr zu nehmen.
Auch im Schlussabschnitt ließen die Bamberger nicht nach und bauten ihren Vorsprung weiter aus. Der Korberfolg zum 88:61 (33.) verdeutlichte ganz besonders das Bamberger Teamspiel an diesem Abend. Zunächst hatte KeyShawn Feazell den Korbleger von Jaworski ans Brett genagelt. Kyle Lofton nahm den Ball auf und leitete den Fast Break ein, an dessem Ende er Brandon Horvath bediente, der den Ball in den Oldenburger Korb dunkte. 3:15 Minuten vor dem Ende war es Ibrahim Watson, der die Führung seines Teams mit seinem Dreier auf 30 Punkte ausbaute (98:68) und nicht erst hier gab es keine Zweifel mehr am Bamberger Sieg. Aufgrund vieler Bamberger Fehler konnten die Oldenburger in den Schlussminuten nochmals etwas Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende aber stand ein auch in dieser Höhe absolut verdienter Bamberger Heimsieg, bei dem es Adrian Petković 27 Sekunden vor dem Ende vorbehalten war, an der Freiwurflinie den 100. Punkt zu erzielen. Nach dem 59:67 im Hinspiel haben die Bamberg somit auch den direkten Vergleich gewonnen. „Wir haben heute über 35 Minuten ein ordentliches Basketballspiel abgeliefert. Vor allem defensiv war das eine Superleistung“, so Head Coach Anton Gavel. „Wie unsere großen Spieler gegen die Werfer der Oldenburger agiert haben, war hervorragend. Unsere Guards haben ihre Gegenspieler zu vielen schwierigen Würfen gezwungen. Als wir in der offensive begonnen haben, den Ball zu bewegen, haben wir gute und freie Würfe für uns gefunden und sind zudem auch an die Freiwurflinie gekommen. Im Großen und Ganzen war es auch gut für uns, dass wir die Spielminuten gut verteilen konnten. Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg.“
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Bamberg Baskets
Heimsieg gegen Oldenburg als Ziel
In der Partie des 20. Spieltags in der easyCredit Basketball Bundesliga treffen die Bamberg Baskets auf die EWE Baskets Oldenburg. Nach der Hinspielniederlage wollen die Bamberger am Sonntag zu Hause einen Sieg landen.
Nachdem die Bamberg Baskets bei der 59:67-Hinspielniederlage nie so richtig in Tritt kamen und laut Coach Anton Gavel das wohl schlechteste Spiel der gesamten Saison abgeliefert haben, will man es gegen die Niedersachsen mit den eigenen Fans im Rücken diesmal deutlich besser machen und an die starke Performance aus dem Heimspiel gegen den SYNTAINICS MBC anknüpfen.
In der Tabelle liegen die EWE Baskets mit nur einer Niederlage weniger als die Bamberger auf Position elf. Tip-Off zur von Medikamente per Klick präsentierten Partie zwischen den Bamberg Baskets und den Donnervögeln aus Oldenburg ist am Sonntag um 16:30 Uhr.
„Wie immer, wenn wir zuhause spielen, ist das ein enorm wichtiges Spiel für uns. Oldenburg ist eine vor allem offensiv sehr starke Mannschaft, die in den letzten Spielen sehr gut performt hat“, weiß Coach Anton Gavel. „Nach der Niederlage dort haben wir aber noch etwas gutzumachen, denn das war mit Sicherheit unser bislang schlechtestes Spiel, das wir in dieser Saison absolviert haben, gerade was die Offensive angeht. Die Oldenburger spielen gerade mit sehr viel Selbstvertrauen und das wird besonders für unsere Verteidigung eine Challenge. Defensiv müssen wir uns verbessern und über längere Zeit so gut spielen, wie uns das auch am Mittwoch, aber eben nur phasenweise, gelungen ist. In der momentanen Saisonphase ist jedes Spiel für uns immens wichtig und deshalb müssen wir mit großer Motivation an das Spiel herangehen.“
9 Siege, 9 Niederlagen, Platz 11
Nach einem vermutlich planmäßigen Start in die Saison mit dem Erfolg im Erstrunden-Match um den BBL-Pokal in Tübingen (91:63) sowie dem Heimsieg am ersten Spieltag gegen Heidelberg (105:82) ging bei den Oldenburgern danach zwei Wochen erst einmal nichts. Der Pleite in Berlin (70:105) und der Auswärtsniederlage in Hamburg (78:87) folgte der Tiefpunkt mit dem Aus im BBL-Pokal beim Gastspiel in Frankfurt. 79:85 unterlag man am Ende zwar „nur“ bei den Hessen, doch der Zwischenstand von 29:60 Mitte des dritten Viertels zeigte, wie wenig die Niedersachsen dem BBL-Aufsteiger über weite Strecken des Spiels entgegenzusetzen hatten. Nach der Niederlage in Weißenfels (77:92) und einer Bilanz von 3 Siegen und 3 Niederlagen war die Geduld der Verantwortlichen in Oldenburg erschöpft und Head Coach Pedro Calles wurde beurlaubt und durch Mladen Drijenčić ersetzt, der die Donnervögel bereits von März 2015 bis Januar 2022 gecoacht hatte. Aktuell stehen die Oldenburger mit einer Bilanz von 9 Siegen und 9 Niederlagen auf Tabellenplatz 11. Ihre letzten beiden Spiele konnten die EWE Baskets gewinnen. In eigner Halle besiegte man ALBA BERLIN (97:92) und auch beim 112:102 in Würzburg hatte man das bessere Ende für sich.
Mit deutlicher Verspätung aufgrund eines Feueralarms und der damit verbundenen Räumung der Halle konnte das Hinspiel in der EWE Arena überhaupt erst beginnen. Womöglich lag hier die Tatsache begründet, dass beide Teams offensiv so ihre Probleme hatten. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen schnell mit 8:3 in Führung. Unser Team konterte mit einem 11:0‑Run zum 14:8, doch sowohl dieser Run als auch diese 6‑Punkte-Führung sollten die Bestmarken an diesem Abend im Bamberger Spiel gewesen sein. Mit 11:20 gab Bamberg das zweite Viertel ab und lag zur Pause mit 28:35 zurück.
Aufgrund der an diesem Tag extrem schwachen Quoten (Freiwürfe: 62% (16÷26) – Dreier: 17% (3÷18)) brachte man es am Ende gerade einmal auf 59 Punkte und lief den Oldenburgern in der zweiten Halbzeit stets hinterher. Mit 59:67 hatte man in Oldenburg letztlich das Nachsehen.
Mit Abstand erfolgreichster Scorer der Bamberger in diesem Spiel war Ronaldo Segu mit 21 Punkten. Geno Crandall (16) und Seth Hinrichs (15) trafen beim Gastgeber am besten.
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Bamberg Baskets
Gelingt noch der Sprung in die Play-Ins?
An der Ausgangslage für die Bamberg Baskets hat sich vor dem 34. und damit letzten Spieltag in der Basketball Bundesliga kaum etwas verändert. Zuerst ist wichtig, dass sie ihr eigenes Spiel gewinnen, außerdem ist Schützenhilfe nötig, um noch in die Play-Ins kommen zu können.
Wie schon vor dem Heimspiel gegen Rasta Vechta, das die Baskets deutlich gewannen, steht fest, dass sie zunächst ihre eigene Aufgabe am morgigen Sonntag bei den EWE Baskets Oldenburg erfolgreich bestreiten müssen, um noch eine Chance auf Platz zehn und somit die Teilnahme an den Play-Ins zu haben. Der rundum überzeugende Erfolg am Donnerstag auf heimischem Parkett gegen das Playoff-Team aus Vechta hat in jedem Fall das Selbstvertrauen nochmals deutlich gestärkt und so fährt man voller Optimismus an die Hunte.
Um den Sprung in die Play-Ins doch noch zu schaffen, brauchen die Bamberg Baskets darüber hinaus Schützenhilfe. Bei einem Sieg in Oldenburg hätte man in der Endabrechnung 16 gewonnene Spiele. Diese 16 Siege würden zum Sprung auf Platz zehn reichen, wenn die Veolia Towers Hamburg ihr Heimspiel gegen die BG Göttingen verlieren und die Basketball Löwen Braunschweig zuhause gegen ratiopharm ulm nicht gewinnen. Hamburg hätte somit ebenfalls 16 Siege, Braunschweig 15 – der direkte Vergleich zwischen Hamburg und Bamberg spräche für unser Team.
Zünglein an der Waage könnten womöglich aber die Braunschweiger werden. Die Basketball Löwen haben zwar keine Chance mehr noch selbst auf Platz zehn zu rutschen, doch sollten sie in der Volkswagen Arena gegen Ulm gewinnen, würden die Basketball Löwen damit auch den Bamberg Baskets diese Möglichkeit nehmen, egal wie Hamburg und das Bamberger Team dann auch spielen.
83:92-Heimniederlag im Hnspiel
Sollten die Bamberg Baskets den Sprung in die Play-Ins tatsächlich noch schaffen, kann das Team von Head Coach Arne Woltmann gleich in Oldenburg bleiben. Die EWE Baskets stehen nämlich schon vor dem letzten Spieltag als Tabellenneunter und somit Gastgeber für das Play-In-Spiel am Dienstag um 18:30 Uhr fest.
„Oldenburg ist ein Team mit viel Potential. Über die gesamte Saison gesehen, hatten sie immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, mussten Spieler rein- und wieder rausrotieren und haben so nie richtig zu ihrem Rhythmus gefunden“, so der Head Coach der Bamberg Baskets, Arne Woltmann. „Zwar noch immer nicht alle, aber doch viele Spieler sind jetzt bei ihnen wieder fit und man sieht, dass sie so langsam den richtigen Weg finden.“
Mit sieben Siegen aus den letzten zehn Spielen kommen die Oldenburger langsam aber sicher ins Rollen. Zwar musste man in den letzten drei Partien zwei Mal als Verlierer vom Parkett gehen (74:91 in Ulm und 83:87 in Göttingen), doch die letzten fünf Spiele in eigener Halle konnten die Donnervögel allesamt gewinnen. Auch bei der Niederlage zuletzt beim Deutschen Meister in Ulm lag das Team von Trainer Pedro Calles nach 30 Minuten noch gut im Rennen und unterstrich damit den Aufwärtstrend der letzten Wochen. Erst im letzten Viertel (19:31) gab man das Spiel in der ratiopharm Arena aus der Hand. In der 6.000 Zuschauer fassenden EWE Arena sind die Oldenburger nur schwer zu bezwingen. Zehn Heimsiege haben die Niedersachsen bereits einfahren können.
Das Hinspiel gegen Oldenburg war Ende Oktober das erste Heimspiel für die Bamberg Baskets in dieser Saison. Nachdem man bereits drei Liga- sowie zwei Pokalspielen in fremder Halle bestritten hatte, durfte unser Team gegen die EWE Baskets erstmals auf eigenem Parkett ran. Bis zur Pause lagen beide Teams noch nahezu gleichauf, doch im dritten Viertel zogen die Gäste aus Niedersachsen dann in der Verteidigung deutlich an. Mit 25:14 gewannen die EWE Baskets diesen Abschnitt und so auch die Partie in der Brose Arena am Ende mit 92:83.
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83:92-Niederlage gegen EWE Baskets Oldenburg
Bamberg Baskets verlieren Heimauftakt
5.120 Fans waren gestern Abend zum ersten Heimspiel der Saison der Bamberg Baskets in die BROSE ARENA gekommen. Trotz deren lautstarker Unterstützung unterlagen die Bamberger den EWE Baskets Oldenburg letzten Endes mit 83:92 (48:53). Bester Bamberger Punktesammler war Zach Copeland mit 22 Zählern, gefolgt von Justin Gray und Trey Woodbury mit jeweils 16 Punkten.
Nach dem Sieg beim Syntainics MBC am vergangenen Sonntag starteten die Bamberg Baskets gestern Abend beeindruckt von der Atmosphäre in der BROSE ARENA in das 585. Bundesligaspiel von Kapitän Karsten Tadda. In den ersten 2:29 Minuten wollte kein Bamberger Wurf den Weg in den Korb finden und so lag man mit 0:7 in Rückstand. Fast dreieinhalb Minuten waren bereits vergangen, als Filip Stanic auf Zuspiel von Zach Copeland per Alley-Oop die ersten Bamberger Punkte der Partie erzielen konnte. In einer Auszeit forderte Head Coach Oren Amiel sein Team auf, nicht so ängstlich zu Werke zu gehen. Vor allem Justin Gray nahm sich das zu Herzen und mit drei erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen brachte er die Baskets beim 16:19 (8.) wieder zurück ins Spiel. Auf Seiten der Gäste zeigte DeWayne Russell bereits im ersten Viertel seine ganze Klasse. In nicht einmal sieben Minuten Spielzeit erzielte er neun Punkte.
Mit viel Schwung und der Unterstützung ihrer Anhänger starteten die Baskets stark ins zweite Viertel. Nachdem Zach Copeland, der in der ersten Halbzeit 17 Zähler erzielte, per Dreier auf 33:36 (15.) verkürzen konnte, hatte Adrian Nelson kurz darauf sogar die Möglichkeit, die Partie auszugleichen. Nach seinem Korberfolg mit Foulspiel vergab er jedoch den Bonusfreiwurf. Filip Stanic und auch Adrian Nelson hatten kurze Zeit später sogar jeweils die Chance, ihr Team erstmals in Front zu bringen, doch beide vergaben diese Gelegenheiten. Bis zum Dunk von EJ Onu, 81 Sekunden vor der Halbzeit, blieb die Partie richtig knapp (46:48), ehe die Gäste dann doch mit einer kleinen Führung (48:53) in die Kabine gehen konnten.
„Wir werden sicherlich unsere Lehren daraus ziehen.“
Wie schon zu Beginn des Spiels erhöhten die Oldenburger auch anfangs der zweiten Halbzeit die Physis in ihrem Spiel. Aus dem 50:52 (22.) machte die Mannschaft von Trainer Pedro Calles in nur 97 Sekunden eine deutliche Führung (50:61). Eine Bamberger Auszeit konnte den Lauf der Gäste zwar etwas einbremsen, dennoch bauten DeWayne Russell & Co. ihren Vorsprung über 55:71 (27.) bis auf 62:78 nach dem dritten Viertel aus.
Russell und noch einmal Russell … so begann das Schlussviertel und die Baskets fanden sich nach zwei weiteren Dreiern des Oldenburger Point Guards mit 62:84 (33.) im Hintertreffen. Der Stimmung in der Halle tat dieser Zwischenstand – es war der höchste Bamberg Rückstand in der gesamten Partie – jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil! Die Fans auf der neuen Südtribüne schienen nochmals einen draufzupacken und rissen so die gesamte Arena und ihr Team noch einmal mit. Die Einwechslung von Lukas Herzog brachte nochmals frischen Wind ins Baskets-Spiel. Dem Poster-Dunk von Trey Woodbury, 3:22 Minuten vor dem Ende zum 72:89, folgte ein 10:0‑Lauf der Bamberger zum 82:89, doch bei einer Restspielzeit von hier nur noch 51 Sekunden, ließen sich die Oldenburger den letztlich verdienten Auswärtssieg in Freak City nicht mehr nehmen.
„Es hat einfach nur Spaß gemacht, hier in dieser Atmosphäre vor unseren Fans zu spielen. Schon jetzt liebe ich unsere Fans, denn sie haben unsere Erwartungen an das erste Heimspiel bei weitem übertroffen“, äußerte sich Trey Woodbury nach dem Spiel. „Natürlich sind wir enttäuscht, dass wir ihnen keinen Heimsieg schenken konnten, aber ich glaube, wir haben phasenweise ganz ordentlich gespielt und deshalb hoffe ich, dass unsere Fans auch weiterhin so zahlreich in die Halle kommen werden und uns auch weiterhin so großartig unterstützen.“
„Die Atmosphäre hier in der Halle heute war großartig. Auch als wir deutlich zurücklagen, haben uns unsere Fans nie aufgegeben und wir konnten uns am Ende auch noch einmal etwas zurückkämpfen“, betonte Bambergs Headcoach Oren Amiel. „Man hat aber auch gesehen, dass die EWE Baskets deutlich mehr Möglichkeiten und Physis in ihrem Spiel besitzen. Nichtsdestotrotz sind solche Spiele und auch die Herausforderung, sich auf diesem Level wieder heranzukämpfen gut und wichtig für unsere Mannschaft. Unser junges Team muss derartige Situationen wie zu Beginn beider Halbzeiten erleben, um sie letztlich dann auch verstehen zu können. Insofern haben wir heute zwar ein Spiel verloren, aber wir werden sicherlich unsere Lehren für die weiteren Spiele daraus ziehen.“
Gästecoach Pedro Calles äußerte sich nach dem Spiel folgendermaßen: „Wir haben das Spiel am Ende nicht mit der nötigen Intensität zu Ende gespielt, so wie wir es eigentlich tun wollten und wie wir es uns eigentlich auch vorgenommen hatten. Durch einige Verletzungen sind wir auch etwas aus dem Rhythmus gekommen, aber ich möchte meinen Spielern dennoch zu diesem Sieg hier in Bamberg gratulieren, denn hier zu gewinnen, ist nie einfach. Jetzt müssen wir es schaffen, für 40 Minuten konstant unser Spiel zu spielen. Der nächste Schritt dahin ist das Training am Sonntag.“
Für die Bamberg Baskets steht am Sonntag in einer Woche das nächste Spiel auf dem Programm, am 5. November sind sie um 15:30 Uhr bei den MLP Academics in Heidelberg zu Gast.
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easyCredit BBL veröffentlicht den Spielplan für 2023//2024
Bamberg Baskets beginnen bei Rasta Vechta
Bis zum 27. Oktober müssen sich die Fans der Bamberg Baskets noch gedulden, ehe sie ihr neuformiertes Team in der easyCredit Basketball Bundesliga erstmals auf eigenem Parkett sehen werden. Gast in der Brose Arena im ersten Heimspiel werden die EWE Baskets aus sein. In die Saison starten die Bamberg bereits Ende September mit einem Auswärtsspiel bei Rasta Vechta.
Die easyCredit BBL hat den Spielplan für die Saison 2023//2024 veröffentlicht. Die neue BBL-Saison startet außerplanmäßig mit einem Doppelspieltag am Donnerstag//Freitag, 28.//29. September und am Sonntag//Montag, 1.//2. Oktober. Bereits am Mittwoch, dem 27. September, eröffnet der deutsche Meister ratiopharm ulm die neue Saison in einer vorgezogenen Partie gegen die NINERS Chemnitz.
Die Bamberger Basketballer, die seit dem 1. Juli als Bamberg Baskets starten, absolvieren am 24. September bei den Artland Dragons ihr Erstrundenspiel im BBL Pokal. Bundesligasaisonstart für das Team von Head Coach Oren Amiel ist am 28. September beim Aufsteiger in Vechta, ehe es vier Tage später in der Messe Chemnitz gegen die NINERS um die nächsten Zähler gehen wird.
Neues Spielplanschema
Allgemein werden die Partien eines Spieltags in der kommenden Saison nach folgendem Schema ausgetragen: ein Spiel findet am Freitag, Tip-Off um 20 Uhr, statt, sieben Spiele am Samstag – mit Spielbeginn um 18:30 Uhr oder um 20:00 Uhr – und Sonntag, Jump um 15:30 Uhr, um 17 Uhr oder um 18:30 Uhr, sowie ein Spiel am Montag mit Tip-Off um 20 Uhr.
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Basketball
Brose Bamberg verliert gegen EWE Baskets Oldenburg
Brose Bamberg musste auch am 30. Spieltag der Basketball-Bundesliga eine Niederlage hinnehmen. Bei den EWE Baskets Oldenburg verloren die Bamberger mit 95:104 und liegen bei vier noch ausstehenden Spielen zwei Siege hinter einem Playoffplatz.
Es war ein vor allem offensiv guter Beginn beider Mannschaften, zunächst mit dem etwas erfolgreicheren Ergebnis für die EWE Baskets Oldenburg (10:16, 4.). Mit zunehmender Spielzeit fand Brose aber einen besseren defensiven Zugriff und machte den Gastgebern das Leben schwer.
Vorne lief es weiterhin gut. Ein And1 von Solomon Young, dazu Freiwürfe von Gerel Simmons, brachten Bamberg dreieinhalb Minuten vor Ende des ersten Abschnitts beim 19:20 auf einen Punkt ran. Devon Thomas war es kurz darauf, der die erstmalige Gästeführung durch einen sogenannten From-Coast-to-Coast-Lauf herstellte (21:20, 8.). Christian Sengfelder, Patrick Heckmann und Gerel Simmons vervollständigten bis zur Sirene einen 14:0‑Lauf und Brose sicherten das 28:20 nach zehn Minuten.
Im zweiten Abschnitt konnten die Bamberger Gäste den Vorsprung zunächst halten und ihn nach 14 Minuten noch um einen Zähler auf 41:32 ausbauen. Anschließend aber kamen die Oldenburger zurück. Angetrieben von Gravett forcierten die Hausherren nun einige Bamberger Ballverluste und verkürzten den Rückstand. Ein zwischenzeitlicher 0:6‑Run brachte gut zwei Minuten vor der Halbzeit den 45:45-Ausgleich.
Doch Brose blieb dran, kämpfte sich zurück und schaffte es bis Ende des zweiten Abschnitts, nicht wieder in Rückstand zu geraten. Mehr noch: Ein And1 von Young und ein Korbleger von Heckmann sorgten kurz vor der Pause für die Drei-Punkte-Führung. Beim Stand von 52:49 ging es in die Kabinen.
Ein Hin und Her in der zweiten Hälfte
90 Sekunden waren im dritten Viertel absolviert, als Brose die Führung durch sieben Oldenburger Punkte verlor: 52:55. Simmons hielt per Dreier dagegen – die Partie ging nun hin und her. Insgesamt wechselte die Führung alleine im dritten Abschnitt fünf Mal. Zuletzt, nachdem DeWayne Russell fünf Zähler in Serie für die EWE Baskets Oldenburg erzielte und Brose damit vier Punkte in Rückstand brachte (64:68, 29.).
Doch die Bamberger ließen sich davon nicht beeindrucken. Thomas traf einen Freiwurf, kurz darauf Heckmann den Dreier aus der Ecke zum 68:68. Nach einem weiteren Oldenburger Treffer war es mit der Sirene Kevin Wohlrath, der für die Gäste zum 70:70 stellte. Somit ging es ausgeglichen in den Schlussabschnitt.
Dieser begann mit einem Dreier von Young und einem Dunking von Wohlrath, der von Thomas sehenswert freigespielt wurde (75:70, 32.). Brose verpasste es in der Folge aber, die Führung auszubauen. Oldenburg nutzte das gnadenlos aus und brachte Bamberg nach 34 Minuten durch acht Leissner-Punkte wieder in Rückstand: 75:78.
Miller durchbrach den Oldenburger Lauf kurzzeitig durch zwei Freiwürfe, ehe Leissner auf der Gegenseite seinen dritten Dreier in Serie traf (77:81, 35.).
Ab dann schien Bambergs Niederlage besiegelt. Brose fand nun vor allem defensiv kein Mittel mehr gegen Oldenburg. Russell alleine erzielte im letzten Abschnitt 14 Punkte, ebenso viele wie Tanner Leissner. Zwar versuchte Bamberg zum Ende hin nochmals viel und war durch einige And1s auch erfolgreich. Den Rückstand konnte die Mannschaft aber nicht mehr einholen und verlor mit 95:104.
Ein Playoffplatz ist für Bamberg mit der Niederlage wieder ein Stück weiter weg gerutscht. Bei vier verbleibenden Spielen in der Basketball-Bundesliga braucht Brose zwei Siege und Schützenhilfe der Gegner.
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Basketball
Brose Bamberg will Playoffchance gegen EWE Baskets Oldenburg wahren
Brose Bamberg reist am 30. Spieltag der Basketball-Bundesliga zu den EWE Baskets Oldenburg. Spielbeginn ist am Sonntag um 18 Uhr. Um die Playffchancen zu wahren, muss Bamberg gewinnen.
Pünktlich zum Saisonendspurt konnten sich die EWE Baskets Oldenburg aus einem kleinen Loch befreien. Nach vier Niederlagen in Serie folgten zuletzt zwei starke Auswärtssiege. In Chemnitz setzten sich die Niedersachsen mit 91:89 durch, in Würzburg gewannen sie mit 78:82. Beide Siege waren Erfolge des Willens, denn in beiden Partien gab es Phasen, in denen es nicht wirklich rund lief beim Team von Pedro Calles. Trotzdem festigten die EWE Baskets Oldenburg mit den beiden Siege Platz vier in der Tabelle und sind damit auf Heimrechtskurs für die Playoffs.
So gut würde Brose Bamberg auch gerne stehen. Nach der Niederlage gegen Bayern München muss sich Bamberg aber derzeit mit Tabellenplatz zehn zufrieden geben. Bis in die Schlusssekunden lagen die Bamberger gegen München am letzten Wochenende in Führung, ehe Lucic kurz vor der Sirene den letztlich spielentscheidenden Dreier versenkte. Dennoch konnten die Mannen von Oren Amiel im Nachgang positives aus der Partie ziehen – und wollen diese Aspekte nun mit nach Niedersachsen nehmen.
Playoffchance wahren
Vor allem defensiv präsentierten sich die Bamberger konzentriert und machten den Münchner das Leben oftmals schwer. Zudem ging der Gameplan auf, es nicht überwiegend von der Dreierlinie zu probieren, sondern die Zone zu bespielen. Darüber hinaus stimmte die Einstellung beim Rebound, was sich in zwölf offensiven Brettern ablesen lässt. Und dennoch können sich die Bamberger vom 72:73 nichts kaufen, denn unter dem Strich steht eben eine Niederlage.
Brose muss aus den letzten vier Spielen am besten alle gewinnen, um die Chance auf die Playoffs weiter zu wahren. Positives können die Bamberger aus dem Hinspiel ziehen. Dort nämlich setzte sich Brose nach starkem Kampf mit 89:78 gegen die EWE Baskets Oldenburg durch.
Guard Kevin Wohlrath sagte vor dem Spiel: „Sie sind eine schwer auszurechnende Mannschaft, die mit Russell einen der besten Spieler der Liga in ihren Reihen haben. Wir müssen versuchen, ihnen das Tempo wegzunehmen. Das wird einer der Schlüssel sein. Offensiv müssen wir abermals eine konzentrierte Leistung abliefern, hart zum Rebound gehen. Wenn wir unsere Stärken ausspielen und alles auf dem Parkett lassen, bin ich davon überzeugt, dass wir weiterhin unsere Playoffchance wahren können.“