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EWE Baskets Oldenburg

Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets sie­gen in Oldenburg

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets gehen mit einem Aus­wärts­sieg in die nun bevor­ste­hen­de Län­der­spiel­pau­se. Am 8. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gewann das Team von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend in der zum 50. Mal in Fol­ge aus­ver­kauf­ten EWE Are­na bei den EWE Bas­kets Olden­burg mit 103:89 (48:52).

Nach einer von bei­den Teams offen­siv gepräg­ten ers­ten Halb­zeit gelang es den Bam­ber­gern nach der Pau­se in der Ver­tei­di­gung deut­lich zuzu­le­gen. Mit 55:37 gewan­nen Ibi Wat­son & Co. die zwei­ten zwan­zig Minu­ten, leis­te­ten sich über die gesam­te Spiel­zeit ledig­lich acht Ball­ver­lus­te und hol­ten sich so letzt­lich hoch­ver­dient ihren vier­ten Saisonsieg.

Im Team der Don­ner­vö­gel punk­te­ten Mich­ale Kyser (17) und Bri­an Fobbs (16) am bes­ten. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets kamen Kapi­tän Ibi Wat­son (21), Cobe Wil­liams (16) und Demar­cus Demo­nia (15) auf ein zwei­stel­li­ge Punktausbeute.


Olden­burg geht mit 52:48-Führung in die Halbzeitpause

In der mit 6.200 Zuschau­ern aus­ver­kauf­ten EWE Are­na leg­ten bei­de Teams gleich viel­ver­spre­chend los. Die Wür­fe fie­len auf bei­den Sei­ten und es ent­wi­ckel­te sich eine kurz­wei­li­ge Par­tie. Vor allem aus der Distanz waren die Olden­bur­ger anfangs so rich­tig heiß, was Bam­bergs Head Coach Anton Gavel über­haupt nicht gefiel, wes­halb er nach dem bereits vier­ten erfolg­rei­chen Drei­er (2x Fobbs, 2x Cle­mons) beim Stand von 11:16 (5.) sei­ne ers­te Aus­zeit bean­trag­te. Die Anspra­che des Chef­trai­ners schien geses­sen zu haben, denn sein Team kam stark aus der Aus­zeit wie­der zurück aufs Par­kett und lag nach dem Dunk von Ibi Wat­son am Ende eines 9:0‑Runs beim 20:16 (7.) wie­der in Füh­rung. Nun reagier­te Olden­burgs Head Coach Pred­rag Krunić mit einer Aus­zeit, doch die Bam­ber­ger konn­ten ihren Vier-Punk­te-Vor­sprung bis zum Ende des ers­ten Vier­tels hal­ten (28:24), auch wenn Olden­burgs Tops­corer Chris Cle­mons mit bereits 11 Zäh­lern im ers­ten Abschnitt ordent­lich Fahrt auf­ge­nom­men hatte.

Der Start ins zwei­te Vier­tel gehör­te den Gast­ge­bern, die inner­halb von nur zwei Minu­ten den Rück­stand nach dem ers­ten Abschnitt in eine Füh­rung dreh­ten (28:31/12.). Wenig spä­ter hiel­ten die mit­ge­reis­ten Bam­ber­ger Fans den Atem an! Filip Sta­nić war EJ Onu auf den Fuß gesprun­gen wor­auf der US-Ame­ri­ka­ner zunächst ein­mal zu Boden gegan­gen war. Hum­pelnd ver­ließ der Cen­ter­spie­ler das Par­kett. Die Olden­bur­ger nutz­ten die­sen Moment eis­kalt und erhöh­ten ihren Vor­sprung (30:37/15.). Wenig spä­ter dann aber Ent­war­nung, denn EJ Onu konn­te aufs Spiel­feld zurück­keh­ren. 2:51 Minu­ten vor der Halb­zeit­pau­se brach­te Cobe Wil­liams mit einem erfolg­rei­chen Drei­er sei­ne Mann­schaft wie­der auf 38:41 her­an und die Par­tie war wie­der völ­lig offen. Bei­de Teams gin­gen in die­ser ers­ten Hälf­te extrem sorg­sam mit dem Bas­ket­ball um. Wäh­rend sich die Don­ner­vö­gel ledig­lich 5 Ball­ver­lus­te in der ers­ten Halb­zeit leis­te­ten, waren es auf Bam­ber­ger Sei­te gar nur zwei. Mit dem sieb­ten Bam­ber­ger Drei­er stell­te Aus­tin Crow­ley weni­ge Sekun­den vor der Pau­se auf 48:49, doch mit dem Buz­zer netz­te Jon’il Fugett eben­falls von hin­ter der 6,75-Meter-Linie ein und sorg­te so mit dem ins­ge­samt zehn­ten Drei­er der Olden­bur­ger in Halb­zeit eins für den 48:52-Pausenstand.


„Offen­siv haben wir es in der gan­zen Par­tie gut gemacht, über 100 Punk­te spre­chen Bände“

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets kamen bes­ser aus der Kabi­ne. Mit dem ers­ten Ball­be­sitz brach­te Demar­cus Demo­nia per Drei­er sein Team auf 51:52 her­an. Kurz­zei­tig warf Cobe Wil­liams die Bam­ber­ger wie­der in Front (56:55/23.), doch in der Fol­ge­zeit ging es mit viel Tem­po nach wie vor hin und her wobei die Olden­bur­ger nun wie­der leicht die Nase vor­ne hat­ten. Zwei Bam­ber­ger Drei­er (Wat­son und Pet­ko­vić) dreh­ten das Spiel erneut (68:64/28.) und eine wei­te­re Olden­bur­ger Aus­zeit folg­te. Bei­de Teams an die­sem Punkt von der Drei­er­li­nie nahe­zu gleich­auf: Von ihren je 22 Ver­su­chen hat­ten die Olden­bur­ger hier 12, die Bam­ber­ger 11 getrof­fen. 57 Sekun­den vor dem Ende des drit­ten Vier­tels glich der Ex-Bam­ber­ger Filip Sta­nić wie­der aus, ehe dies­mal Patrick Heck­mann links tief aus der Ecke per Drei­er für das 71:68 nach 30 Minu­ten sorgte.

Der Drei­er schien Patrick Heck­mann nun so rich­tig ange­zün­det zu haben. Der 33-Jäh­ri­ge war ab dem 74:70 nun an jeder Situa­ti­on betei­ligt. Zunächst schnapp­te er sich den Defen­siv-Rebound und schloss dann vor­ne zum 76:70 ab. Im nächs­ten Angriff bedien­te er EJ Onu zum 78:73 und klau­te auf der Gegen­sei­te den Ball, wor­auf er gefoult wur­de. Die bei­den Frei­wür­fe? Genau: bei­de drin 80:73 (33.). Die Bam­ber­ger Ver­tei­di­gung stand in die­ser Pha­se gut, doch in der Offen­si­ve gelang es nicht, den viel­leicht vor­ent­schei­den­den Abstand her­zu­stel­len. Statt­des­sen kamen die Olden­bur­ger wie­der etwas her­an (84:78/36.), ehe erneut Bam­bergs Num­mer 33 im Gegen­zug kon­ter­te. Drei Minu­ten vor dem Ende beim Stand von 88:82 setz­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets zum spiel­ent­schei­den­den Run an. In 2:01 Minu­ten leg­te man einen 11:0‑Lauf aufs Par­kett und lag so 68 Sekun­den vor dem Ende mit 99:82 in Füh­rung. Zach Ens­min­ger erziel­te den 100. Bam­ber­ger Punkt eines ver­dien­ten 103:88-Auswärtssieges

„Glück­wunsch an mei­ne Jungs zu einem sehr wich­ti­gen Sieg. Zual­ler­erst möch­te ich mei­nen Dank an Patrick Heck­mann rich­ten, der uns gera­de sehr viel gege­ben hat mit sei­ner Erfah­rung und Lea­der­ship“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „In der zwei­ten Halb­zeit haben wir die Olden­bur­ger Drei­er bes­ser ver­tei­digt, nach­dem sie die­se in der ers­ten Halb­zeit extrem gut getrof­fen haben. Im letz­ten Vier­tel kam dann auch noch ein sehr gutes Reboun­ding von unse­rem Team dazu, was uns sehr gehol­fen hat. Offen­siv haben wir es in der gan­zen Par­tie gut gemacht, über 100 Punk­te spre­chen Bände.“

Bas­ket­ball Bundesliga

Für die BMA365 Bam­berg Bas­kets geht es nach Oldenburg

Unmit­tel­bar vor der Län­der­spiel­pau­se steht den BMA365 Bam­berg Bas­kets an die­sem Wochen­en­de eine der wei­tes­ten Aus­wärts­fahr­ten der Sai­son bevor. Am 8. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ist die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag­abend zu Gast in Oldenburg.

Bei­de Mann­schaf­ten haben zwar ihre letz­te BBL-Par­tie ver­lo­ren, gehen aber mit einem Sieg im BBL-Pokal und damit der Qua­li­fi­ka­ti­on für das TOP FOUR-Tur­nier im Febru­ar 2026 in die letz­te Auf­ga­be vor der anste­hen­den FIBA-Pau­se. Tip-Off in der EWE Are­na in Olden­burg ist am Sams­tag­abend um 18:30 Uhr.

„Zunächst ein­mal muss man fest­stel­len, dass der Tabel­len­stand nicht der Qua­li­tät der Olden­bur­ger Mann­schaft ent­spricht, was sie jetzt zuletzt auch im Pokal unter Beweis gestellt haben. Sie wer­den sicher­lich mit sehr viel Selbst­ver­trau­en in das Heim­spiel kom­men und so erwar­tet uns eine schwie­ri­ge Auf­ga­be“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Es wird vor allem defen­siv eine Her­aus­for­de­rung für uns, da sie enorm viel offen­si­ves Poten­ti­al besit­zen sowohl insi­de wie auch out­side und noch dazu jeder­zeit heiß lau­fen kön­nen. Wir selbst haben in den bei­den letz­ten Spie­len in der Offen­si­ve kei­ne guten Per­for­man­ces gezeigt. Des­halb müs­sen wir bes­se­re Situa­tio­nen für uns kre­ieren, kla­re Wür­fe her­aus­spie­len und deut­lich bes­se­re Ent­schei­dun­gen tref­fen, wenn wir an einen Erfolg in Olden­burg den­ken möchten.“

Im Ver­gleich zum Vor­jahr wur­de im Team der Olden­bur­ger nahe­zu alles getauscht. Neu auf dem Chef­trai­ner-Ses­sel ist Pred­rag Krunic, mit dem der Klub 2009 die Deut­sche Meis­ter­schaft gewin­nen konn­te. Zudem sind zehn Spie­ler neu in Olden­burg, wes­halb sich das Team noch in der Fin­dungs­pha­se befin­det und man nur schwach in die Sai­son gestar­tet ist.

Bereits am ers­ten Spiel­tag staun­te so man­cher Bas­ket­ball-Exper­te nicht schlecht, als die Olden­bur­ger in eige­ner Hal­le ihre Auf­takt­par­tie gegen Frank­furt mit 75:89 doch recht deut­lich ver­lo­ren. Es folg­ten Nie­der­la­gen gegen Ulm (86:93), in Bonn (71:73) und auch gegen Auf­stei­ger Jena zog man auf hei­mi­schem Par­kett mit 92:95 den Kür­ze­ren. In einer Defen­siv-Schlacht besieg­ten die Bas­kets dann im Ach­tel­fi­na­le des BBL-Pokals Würz­burg mit 61:60 und lie­ßen im nächs­ten BBL-Heim­spiel einen 108:85-Heimsieg gegen Trier fol­gen. In Ros­tock (77:94) und auch in Lud­wigs­burg (59:65) ging man dann jedoch erneut als Ver­lie­rer vom Platz.

Mit einer Bilanz von einem Sieg und sechs Nie­der­la­gen ste­hen die Olden­bur­ger aktu­ell auf dem vor­letz­ten Tabel­len­platz. Beim Blick auf die nach die­sem Wochen­en­de dann anste­hen­den Auf­ga­ben in Würz­burg, gegen den FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball und bei den Bas­ket­ball Löwen in Braun­schweig kann man sich vor­stel­len, wie groß der Druck auf dem Team und die gesam­te Orga­ni­sa­ti­on wohl sein muss, hat­te man bei der Zusam­men­stel­lung der neu­en Mann­schaft doch ordent­lich Geld in die Hand genom­men. (Fotos: EWE Bas­kets Oldenburg)

Noch in Freak City waren die Olden­bur­ger Neu­zu­gän­ge Filip Sta­nić (27 Jah­re – C – 2,06 m) und Kyle Lof­ton (26 Jah­re – PG – 1,91 m) in der zurück­lie­gen­den Sai­son unter­wegs. Filip Sta­nić stand in der Sai­son 2019/​/​2020 schon ein­mal in Olden­burg unter Ver­trag und hat in sei­ne nun 8. Erst­li­ga-Sai­son gehend bereits 188 Bun­des­li­ga-Spie­le auf dem Buckel. Ein Ein­satz von Kyle Lof­ton am Sams­tag scheint eher unwahr­schein­lich, nach­dem sich der US-Ame­ri­ka­ner Mit­te Okto­ber eine Mus­kel­ver­let­zung zuge­zo­gen hat­te und seit­her ausfiel.

Von den NINERS aus Chem­nitz kam Nicho­las Tisch­ler (25 Jah­re – SF – 2,02 m) und aus Rumä­ni­en von CS Val­cea 1924 hol­te man den US-Ame­ri­ka­ner Eral Penn (27 Jah­re – PF – 2,01 m). Einen Dop­pel-Pack wie Stanić/​Lofton fan­den die Olden­bur­ger auch in Isra­el mit dem All-Time-Shot-Blo­cker der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League Mich­ale Kyser (33 Jah­re – C – 2,08 m) sowie US-Boy Daka­rai Tucker (31 Jah­re – SF – 1,96 m), die bei­de in der Vor­sai­son für Hap­oel Holon in der ers­ten israe­li­schen Liga sowie der BCL auf­lie­fen. Ralph Houn­nou (23 Jah­re – SG – 1,92m), der in der BBL auch schon in Lud­wigs­burg, Bonn und beim MBC unter Ver­trag stand, wech­sel­te aus der ProA von Phoe­nix Hagen nach Olden­burg. Mit Bri­an Fobbbs (27 Jah­re – SG – 1,96 m), konn­ten die EWE Bas­kets einen wei­te­ren dicken Fisch an Land zie­hen. Der US-Ame­ri­ka­ner dürf­te den Bas­ket­ball-Fans noch aus sei­ner Zeit in Bonn bekannt sein, als er in der Sai­son 202324 mit 13,7 Zäh­lern pro Par­tie ein Leis­tungs­trä­ger im Team der Rhein­län­der war. In der letz­ten Serie spiel­te Fobbs in Ita­li­en bei Dina­mo Sas­sa­ri, wo er sowohl in der ers­ten ita­lie­ni­schen Liga als auch in der Bas­ket­ball Cham­pi­ons League fast 14 Punk­te pro Spiel für sein Team aus der zweit­größ­ten Stadt Sar­di­ni­ens beisteuerte.

Kurz vor Sai­son­start leg­ten die Olden­bur­ger mit James Woo­dard (31 Jah­re – SG – 1,91 m) noch­mals nach und reagier­ten damit auf die ein oder ande­re Ver­let­zung im Team. Auch Woo­dard kennt die BBL bereits bes­tens und spiel­te schon jeweils eine BBL-Sai­son in Bay­reuth, Lud­wigs­burg und Hamburg.

Der Kapi­tän der Olden­bur­ger Seth Hin­richs (32 Jah­re – PF – 2,01 m) geht in sei­ne zwei­te Sai­son bei den EWE Bas­kets. 190 Bun­des­li­ga-Spie­le hat der Deutsch-Ame­ri­ka­ner schon bestrit­ten und ist in der BBL zuvor bereits in Ulm, Ham­burg und Vech­ta aktiv gewe­sen. Eben­falls noch im Team sind Jon’il Fugett (25 Jah­re – PG – 1,83 m) und Joel Harms (22 Jah­re – C – 2,07 m) die jedoch wie auch Djord­je Kla­ric, Colin Schroe­der, Johann Hel­wig, Ore Ewert, Simon Kohl­hoff und Lazar Kla­ric vor allem im ProB-Team der Olden­bur­ger zum Ein­satz kommen.

Die Freu­de über die Rück­kehr von Pred­rag Krunic nach Olden­burg war groß. Ver­ständ­lich, denn der 57-Jäh­ri­ge wur­de nicht nur 2009 Deut­scher Meis­ter mit den EWE Bas­kets. Gesell­schaf­ter Her­mann Schül­ler beton­te bei der Ver­pflich­tung von Krunic, dass der Bos­ni­er sei­ner­zeit Rickey Paul­ding ent­deckt und auch Mla­den Dri­jen­cic nach Olden­burg ver­mit­telt hat­te. Pred­rag Krunic war unter ande­rem bei den Tele­kom Bas­kets Bonn, dem BBC Bay­reuth, bei Anwil Wlo­cla­wek in Polen, bei Awto­dor Sara­tow in Russ­land, für den japa­ni­schen Club Kago­shi­ma Reb­ni­se sowie für den SYNTAINICS MBC tätig. Zuletzt coach­te er die Kobe Storks in Japan.

BBL-Pokal-Top Four

BMA365 Bam­berg Bas­kets tref­fen auf die Bayern

Der Geg­ner der BMA365 Bam­berg Bas­kets für das Halb­fi­na­le beim TOP FOUR im Febru­ar 2026 steht fest. Wie die Aus­lo­sung im Anschluss an die letz­te Vier­tel­fi­nal-Par­tie zwi­schen ALBA BERLIN und Sci­ence City Jena am Mon­tag­abend ergab, trifft das Team von Head Coach Anton Gavel in der Pokal-Vor­schluss­run­de auf den FC Bay­ern Mün­chen Basketball.

Rap­per Jalil Berk­holz fun­gier­te als Los­fee bei der Aus­lo­sung und zog die Bam­ber­ger Kugel als zwei­te nach der des FC Bay­ern. Wo das TOP FOUR am Wochen­en­de des 21. und 22. Febru­ar 2026 aus­ge­tra­gen wer­den wird, steht noch nicht hun­dert­pro­zen­tig fest. Im Anschluss an das vier­tel­jähr­li­che Tref­fen der Klubs im Okto­ber, bei dem auch das The­ma TOP FOUR dis­ku­tiert wor­den war, bestä­tig­te der Geschäfts­füh­rer er easy­Cre­dit BBL Dr. Ste­fan Holz der SPORT BILD gegen­über, dass es von Sei­ten der Klubs einen kla­ren Wunsch gäbe, das Tur­nier in Mün­chen aus­tra­gen zu wol­len. Die defi­ni­ti­ve Bekannt­ga­be des Aus­tra­gungs­orts, so der Liga-Boss bei der Aus­lo­sung, wer­de man in den kom­men­den Tagen bekanntgeben.


Die bei­den Halb­fi­nal­paa­run­gen am 21. Febru­ar 2026:

FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball vs. BMA365 Bam­berg Baskets

ALBA BERLIN vs. EWE Bas­kets Oldenburg

Das End­spiel um den BBL-Pokal fin­det dann am 22. Febru­ar 2026 statt.

Gegen Olden­burg

Bam­berg Bas­kets lan­den nächs­ten Heimsieg

Am 20. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga haben die Bam­berg Bas­kets eine wei­te­re star­ke Leis­tung auf eige­nem Par­kett abge­lie­fert. Im Heim­spiel gegen die EWE Bas­kets Olden­burg sieg­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel sou­ve­rän mit 103:85 und konn­te so in der Tabel­le den Anschluss an die Play-In-Plät­ze wie­der herstellen.

Nach dem Heim­sieg den SYNTAINICS MBC leg­ten die Bam­berg Bas­kets zu Hau­se nach. Nach einem aus­ge­gli­che­nen ers­ten Vier­tel sahen die 4.493 Zuschau­er in der BROSE ARENA einen domi­nan­ten zwei­ten Spiel­ab­schnitt der Bam­ber­ger, den Ron­do Segu und Co. mit 32:14 für sich ent­schie­den. Auch im drit­ten Vier­tel gestat­te­te man den Nie­der­sach­sen nur 15 Punk­te und bau­te die Füh­rung im Schluss­ab­schnitt zwi­schen­zeit­lich bis auf 30 Punk­te aus.

Die bes­ten Wer­fer im Team aus Freak City waren Kyle Lof­ton (17), Noah Locke, Ibi Wat­son und Filip Sta­nić (alle je 16 Punk­te). Artur Kon­ont­suk brach­te es eben­falls auf 16 Zäh­ler und war damit bes­ter Wer­fer der Gäste.


Der Spiel­ver­lauf

Hoch moti­viert star­te­ten bei­de Mann­schaf­ten in die Par­tie des 20. Spiel­ta­ges. Schnell fand man sowohl auf Olden­bur­ger als auch auf Bam­ber­ger Sei­te zu sei­nem Rhyth­mus und so ent­wi­ckel­te sich eine unter­halt­sa­me Par­tie. Ins­ge­samt elf Mal soll­te die Füh­rung allein im ers­ten Vier­tel wech­seln, in dem die Gast­ge­ber nach fünf Minu­ten durch Noah Locke zunächst per Korb­le­ger zum 13:13 aus­glei­chen konn­te. Ein Drei­er des US-Ame­ri­ka­ners sowie ein erfolg­rei­cher Nah­di­stanz­wurf von Bran­don Hor­vath zum 18:13 ver­an­lass­ten Olden­burgs Head Coach Mla­den Dri­jenčić zu sei­ner ers­ten Aus­zeit. Bis 89 Sekun­den vor Ende des ers­ten Vier­tels behaup­te­ten die Bam­ber­ger die­sen Vor­sprung (23:18), ehe die Olden­bur­ger noch­mals ganz stark auf­ka­men. Ein 9:0‑Lauf der Don­ner­vö­gel inner­halb von nur 44 Sekun­den brach­te die Gäs­te wie­der in Füh­rung (23:27), die 12 ihrer ins­ge­samt 19 Abschlüs­se im ers­ten Vier­tel von jen­seits der 6,75-Meter-Linie tätig­ten (5 Tref­fer). Mit einem erfolg­rei­chen Dri­ve zum Korb sorg­te Kyle Lof­ton für das 25:27 nach dem ers­ten Vier­tel. Das Team von Head Coach Anton Gavel hät­te hier durch­aus bereits in Füh­rung lie­gen kön­nen, hät­te man etwas bes­ser acht auf den Ball gege­ben (6 Ball­ver­lus­te) und den EWE Bas­kets kei­ne vier Offen­siv­re­bounds gestattet.

Zu Beginn des zwei­ten Vier­tels sahen die fast vier­ein­halb­tau­send Zuschau­er zunächst ein ähn­li­ches Bild wie zu Beginn des Spiels. Bei­de Teams wei­ter auf Augen­hö­he und die Par­tie über 29:29 (12.) bis zum 33:33 (14.) völ­lig offen. Dann aber ließ Adri­an Pet­ko­vić die wie schon zuletzt beim Heim­sieg gegen den MBC ein­zig­ar­ti­ge Stim­mung in der BROSE ARENA noch­mals um eini­ge Dezi­bel lau­ter wer­den als er einen Drei­er zum 38:33 (15.) im Gäs­te­korb ver­senk­te. Einen im Team der Bam­ber­ger schien dies noch­mals einen Kick zu geben. Kyle Lof­ton dreh­te nun auf und lief so rich­tig heiß. In nur 2:24 Minu­ten erziel­te der US-Ame­ri­ka­ner 11 Punk­te und brach­te sei­ne Mann­schaft mit 51:37 (17.) in Füh­rung. Die nächs­te Olden­bur­ger Aus­zeit folg­te. Die Bam­ber­ger konn­ten bis zur Pau­se jedoch noch zwei wei­te­re Zäh­ler auf ihren Vor­sprung drauf­pa­cken und gin­gen mit einer 57:41-Führung in die Kabi­ne. Ins­ge­samt hat­te die Mann­schaft von Head Coach Anton Gavel in die­ser ers­ten Halb­zeit dank star­kem Team­bas­ket­ball aus­ge­zeich­ne­ten Wurf­quo­ten. Grund der Bam­ber­ger Pau­sen­füh­rung war jedoch die Defen­se, die den Don­ner­vö­geln nur 14 Punk­te im zwei­ten Abschnitt gestattete.


„Vor allem defen­siv war das eine Superleistung“

Der ers­te Bam­ber­ger Korb in der zwei­ten Halb­zeit war dann eine abso­lu­te Bun­des­li­ga-Pre­mie­re: Bei her­un­ter­lau­fen­der Shot­clock bekam Filip Sta­nić den Ball hin­ter der Drei­er-Linie in die Hän­de und der Cen­ter­spie­ler nahm sei­nen ers­ten BBL-Drei­er und netz­te ihn ein (60:43/22.). Noah Locke und Ibi Wat­son lie­ßen zwei wei­te­re Drei­er fol­gen (66:43/23.) und die Bam­berg Bas­kets hat­ten das Spiel im Griff, zumal auch die Ver­tei­di­gung im drit­ten Abschnitt noch­mals präch­tig stand. Nach den nur 14 Punk­ten im zwei­ten Vier­tel waren es 15 Olden­bur­ger Zäh­ler im drit­ten Vier­tel und die Gast­ge­ber lagen nach 30 Minu­ten mit 79:56 in Füh­rung. Bereits nach 25 Minu­ten war Filip Sta­nić mit 14 Punk­ten und 10 Rebounds ein wei­te­res Dou­ble Dou­ble nicht mehr zu nehmen.

Auch im Schluss­ab­schnitt lie­ßen die Bam­ber­ger nicht nach und bau­ten ihren Vor­sprung wei­ter aus. Der Korb­er­folg zum 88:61 (33.) ver­deut­lich­te ganz beson­ders das Bam­ber­ger Team­spiel an die­sem Abend. Zunächst hat­te KeyShawn Fea­zell den Korb­le­ger von Jawor­ski ans Brett gena­gelt. Kyle Lof­ton nahm den Ball auf und lei­te­te den Fast Break ein, an des­sem Ende er Bran­don Hor­vath bedien­te, der den Ball in den Olden­bur­ger Korb dunk­te. 3:15 Minu­ten vor dem Ende war es Ibra­him Wat­son, der die Füh­rung sei­nes Teams mit sei­nem Drei­er auf 30 Punk­te aus­bau­te (98:68) und nicht erst hier gab es kei­ne Zwei­fel mehr am Bam­ber­ger Sieg. Auf­grund vie­ler Bam­ber­ger Feh­ler konn­ten die Olden­bur­ger in den Schluss­mi­nu­ten noch­mals etwas Ergeb­nis­kos­me­tik betrei­ben. Am Ende aber stand ein auch in die­ser Höhe abso­lut ver­dien­ter Bam­ber­ger Heim­sieg, bei dem es Adri­an Pet­ko­vić 27 Sekun­den vor dem Ende vor­be­hal­ten war, an der Frei­wurf­li­nie den 100. Punkt zu erzie­len. Nach dem 59:67 im Hin­spiel haben die Bam­berg somit auch den direk­ten Ver­gleich gewon­nen. „Wir haben heu­te über 35 Minu­ten ein ordent­li­ches Bas­ket­ball­spiel abge­lie­fert. Vor allem defen­siv war das eine Super­leis­tung“, so Head Coach Anton Gavel. „Wie unse­re gro­ßen Spie­ler gegen die Wer­fer der Olden­bur­ger agiert haben, war her­vor­ra­gend. Unse­re Guards haben ihre Gegen­spie­ler zu vie­len schwie­ri­gen Wür­fen gezwun­gen. Als wir in der offen­si­ve begon­nen haben, den Ball zu bewe­gen, haben wir gute und freie Wür­fe für uns gefun­den und sind zudem auch an die Frei­wurf­li­nie gekom­men. Im Gro­ßen und Gan­zen war es auch gut für uns, dass wir die Spiel­mi­nu­ten gut ver­tei­len konn­ten. Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zum Sieg.“

Bam­berg Baskets

Heim­sieg gegen Olden­burg als Ziel

In der Par­tie des 20. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga tref­fen die Bam­berg Bas­kets auf die EWE Bas­kets Olden­burg. Nach der Hin­spiel­nie­der­la­ge wol­len die Bam­ber­ger am Sonn­tag zu Hau­se einen Sieg landen.

Nach­dem die Bam­berg Bas­kets bei der 59:67-Hinspielniederlage nie so rich­tig in Tritt kamen und laut Coach Anton Gavel das wohl schlech­tes­te Spiel der gesam­ten Sai­son abge­lie­fert haben, will man es gegen die Nie­der­sach­sen mit den eige­nen Fans im Rücken dies­mal deut­lich bes­ser machen und an die star­ke Per­for­mance aus dem Heim­spiel gegen den SYNTAINICS MBC anknüpfen.

In der Tabel­le lie­gen die EWE Bas­kets mit nur einer Nie­der­la­ge weni­ger als die Bam­ber­ger auf Posi­ti­on elf. Tip-Off zur von Medi­ka­men­te per Klick prä­sen­tier­ten Par­tie zwi­schen den Bam­berg Bas­kets und den Don­ner­vö­geln aus Olden­burg ist am Sonn­tag um 16:30 Uhr.

„Wie immer, wenn wir zuhau­se spie­len, ist das ein enorm wich­ti­ges Spiel für uns. Olden­burg ist eine vor allem offen­siv sehr star­ke Mann­schaft, die in den letz­ten Spie­len sehr gut per­formt hat“, weiß Coach Anton Gavel. „Nach der Nie­der­la­ge dort haben wir aber noch etwas gut­zu­ma­chen, denn das war mit Sicher­heit unser bis­lang schlech­tes­tes Spiel, das wir in die­ser Sai­son absol­viert haben, gera­de was die Offen­si­ve angeht. Die Olden­bur­ger spie­len gera­de mit sehr viel Selbst­ver­trau­en und das wird beson­ders für unse­re Ver­tei­di­gung eine Chall­enge. Defen­siv müs­sen wir uns ver­bes­sern und über län­ge­re Zeit so gut spie­len, wie uns das auch am Mitt­woch, aber eben nur pha­sen­wei­se, gelun­gen ist. In der momen­ta­nen Sai­son­pha­se ist jedes Spiel für uns immens wich­tig und des­halb müs­sen wir mit gro­ßer Moti­va­ti­on an das Spiel herangehen.“


9 Sie­ge, 9 Nie­der­la­gen, Platz 11

Nach einem ver­mut­lich plan­mä­ßi­gen Start in die Sai­son mit dem Erfolg im Erst­run­den-Match um den BBL-Pokal in Tübin­gen (91:63) sowie dem Heim­sieg am ers­ten Spiel­tag gegen Hei­del­berg (105:82) ging bei den Olden­bur­gern danach zwei Wochen erst ein­mal nichts. Der Plei­te in Ber­lin (70:105) und der Aus­wärts­nie­der­la­ge in Ham­burg (78:87) folg­te der Tief­punkt mit dem Aus im BBL-Pokal beim Gast­spiel in Frank­furt. 79:85 unter­lag man am Ende zwar „nur“ bei den Hes­sen, doch der Zwi­schen­stand von 29:60 Mit­te des drit­ten Vier­tels zeig­te, wie wenig die Nie­der­sach­sen dem BBL-Auf­stei­ger über wei­te Stre­cken des Spiels ent­ge­gen­zu­set­zen hat­ten. Nach der Nie­der­la­ge in Wei­ßen­fels (77:92) und einer Bilanz von 3 Sie­gen und 3 Nie­der­la­gen war die Geduld der Ver­ant­wort­li­chen in Olden­burg erschöpft und Head Coach Pedro Cal­les wur­de beur­laubt und durch Mla­den Dri­jenčić ersetzt, der die Don­ner­vö­gel bereits von März 2015 bis Janu­ar 2022 gecoacht hat­te. Aktu­ell ste­hen die Olden­bur­ger mit einer Bilanz von 9 Sie­gen und 9 Nie­der­la­gen auf Tabel­len­platz 11. Ihre letz­ten bei­den Spie­le konn­ten die EWE Bas­kets gewin­nen. In eig­ner Hal­le besieg­te man ALBA BERLIN (97:92) und auch beim 112:102 in Würz­burg hat­te man das bes­se­re Ende für sich.

Mit deut­li­cher Ver­spä­tung auf­grund eines Feu­er­alarms und der damit ver­bun­de­nen Räu­mung der Hal­le konn­te das Hin­spiel in der EWE Are­na über­haupt erst begin­nen. Womög­lich lag hier die Tat­sa­che begrün­det, dass bei­de Teams offen­siv so ihre Pro­ble­me hat­ten. Die Gast­ge­ber erwisch­ten den bes­se­ren Start und gin­gen schnell mit 8:3 in Füh­rung. Unser Team kon­ter­te mit einem 11:0‑Run zum 14:8, doch sowohl die­ser Run als auch die­se 6‑Punk­te-Füh­rung soll­ten die Best­mar­ken an die­sem Abend im Bam­ber­ger Spiel gewe­sen sein. Mit 11:20 gab Bam­berg das zwei­te Vier­tel ab und lag zur Pau­se mit 28:35 zurück.

Auf­grund der an die­sem Tag extrem schwa­chen Quo­ten (Frei­wür­fe: 62% (16÷26) – Drei­er: 17% (3÷18)) brach­te man es am Ende gera­de ein­mal auf 59 Punk­te und lief den Olden­bur­gern in der zwei­ten Halb­zeit stets hin­ter­her. Mit 59:67 hat­te man in Olden­burg letzt­lich das Nachsehen.

Mit Abstand erfolg­reichs­ter Scorer der Bam­ber­ger in die­sem Spiel war Ronal­do Segu mit 21 Punk­ten. Geno Crand­all (16) und Seth Hin­richs (15) tra­fen beim Gast­ge­ber am besten.

Bam­berg Baskets

Gelingt noch der Sprung in die Play-Ins?

An der Aus­gangs­la­ge für die Bam­berg Bas­kets hat sich vor dem 34. und damit letz­ten Spiel­tag in der Bas­ket­ball Bun­des­li­ga kaum etwas ver­än­dert. Zuerst ist wich­tig, dass sie ihr eige­nes Spiel gewin­nen, außer­dem ist Schüt­zen­hil­fe nötig, um noch in die Play-Ins kom­men zu können.

Wie schon vor dem Heim­spiel gegen Ras­ta Vech­ta, das die Bas­kets deut­lich gewan­nen, steht fest, dass sie zunächst ihre eige­ne Auf­ga­be am mor­gi­gen Sonn­tag bei den EWE Bas­kets Olden­burg erfolg­reich bestrei­ten müs­sen, um noch eine Chan­ce auf Platz zehn und somit die Teil­nah­me an den Play-Ins zu haben. Der rund­um über­zeu­gen­de Erfolg am Don­ners­tag auf hei­mi­schem Par­kett gegen das Play­off-Team aus Vech­ta hat in jedem Fall das Selbst­ver­trau­en noch­mals deut­lich gestärkt und so fährt man vol­ler Opti­mis­mus an die Hunte.

Um den Sprung in die Play-Ins doch noch zu schaf­fen, brau­chen die Bam­berg Bas­kets dar­über hin­aus Schüt­zen­hil­fe. Bei einem Sieg in Olden­burg hät­te man in der End­ab­rech­nung 16 gewon­ne­ne Spie­le. Die­se 16 Sie­ge wür­den zum Sprung auf Platz zehn rei­chen, wenn die Veo­lia Towers Ham­burg ihr Heim­spiel gegen die BG Göt­tin­gen ver­lie­ren und die Bas­ket­ball Löwen Braun­schweig zuhau­se gegen ratio­ph­arm ulm nicht gewin­nen. Ham­burg hät­te somit eben­falls 16 Sie­ge, Braun­schweig 15 – der direk­te Ver­gleich zwi­schen Ham­burg und Bam­berg sprä­che für unser Team.

Züng­lein an der Waa­ge könn­ten womög­lich aber die Braun­schwei­ger wer­den. Die Bas­ket­ball Löwen haben zwar kei­ne Chan­ce mehr noch selbst auf Platz zehn zu rut­schen, doch soll­ten sie in der Volks­wa­gen Are­na gegen Ulm gewin­nen, wür­den die Bas­ket­ball Löwen damit auch den Bam­berg Bas­kets die­se Mög­lich­keit neh­men, egal wie Ham­burg und das Bam­ber­ger Team dann auch spielen.


83:92-Heimniederlag im Hnspiel

Soll­ten die Bam­berg Bas­kets den Sprung in die Play-Ins tat­säch­lich noch schaf­fen, kann das Team von Head Coach Arne Wolt­mann gleich in Olden­burg blei­ben. Die EWE Bas­kets ste­hen näm­lich schon vor dem letz­ten Spiel­tag als Tabel­len­neun­ter und somit Gast­ge­ber für das Play-In-Spiel am Diens­tag um 18:30 Uhr fest.

„Olden­burg ist ein Team mit viel Poten­ti­al. Über die gesam­te Sai­son gese­hen, hat­ten sie immer wie­der mit Ver­let­zun­gen zu kämp­fen, muss­ten Spie­ler rein- und wie­der raus­ro­tie­ren und haben so nie rich­tig zu ihrem Rhyth­mus gefun­den“, so der Head Coach der Bam­berg Bas­kets, Arne Wolt­mann. „Zwar noch immer nicht alle, aber doch vie­le Spie­ler sind jetzt bei ihnen wie­der fit und man sieht, dass sie so lang­sam den rich­ti­gen Weg finden.“

Mit sie­ben Sie­gen aus den letz­ten zehn Spie­len kom­men die Olden­bur­ger lang­sam aber sicher ins Rol­len. Zwar muss­te man in den letz­ten drei Par­tien zwei Mal als Ver­lie­rer vom Par­kett gehen (74:91 in Ulm und 83:87 in Göt­tin­gen), doch die letz­ten fünf Spie­le in eige­ner Hal­le konn­ten die Don­ner­vö­gel alle­samt gewin­nen. Auch bei der Nie­der­la­ge zuletzt beim Deut­schen Meis­ter in Ulm lag das Team von Trai­ner Pedro Cal­les nach 30 Minu­ten noch gut im Ren­nen und unter­strich damit den Auf­wärts­trend der letz­ten Wochen. Erst im letz­ten Vier­tel (19:31) gab man das Spiel in der ratio­ph­arm Are­na aus der Hand. In der 6.000 Zuschau­er fas­sen­den EWE Are­na sind die Olden­bur­ger nur schwer zu bezwin­gen. Zehn Heim­sie­ge haben die Nie­der­sach­sen bereits ein­fah­ren können.

Das Hin­spiel gegen Olden­burg war Ende Okto­ber das ers­te Heim­spiel für die Bam­berg Bas­kets in die­ser Sai­son. Nach­dem man bereits drei Liga- sowie zwei Pokal­spie­len in frem­der Hal­le bestrit­ten hat­te, durf­te unser Team gegen die EWE Bas­kets erst­mals auf eige­nem Par­kett ran. Bis zur Pau­se lagen bei­de Teams noch nahe­zu gleich­auf, doch im drit­ten Vier­tel zogen die Gäs­te aus Nie­der­sach­sen dann in der Ver­tei­di­gung deut­lich an. Mit 25:14 gewan­nen die EWE Bas­kets die­sen Abschnitt und so auch die Par­tie in der Bro­se Are­na am Ende mit 92:83.

83:92-Niederlage gegen EWE Bas­kets Oldenburg

Bam­berg Bas­kets ver­lie­ren Heimauftakt

5.120 Fans waren ges­tern Abend zum ers­ten Heim­spiel der Sai­son der Bam­berg Bas­kets in die BROSE ARENA gekom­men. Trotz deren laut­star­ker Unter­stüt­zung unter­la­gen die Bam­ber­ger den EWE Bas­kets Olden­burg letz­ten Endes mit 83:92 (48:53). Bes­ter Bam­ber­ger Punk­te­samm­ler war Zach Cope­land mit 22 Zäh­lern, gefolgt von Jus­tin Gray und Trey Wood­bu­ry mit jeweils 16 Punkten.

Nach dem Sieg beim Syn­tai­nics MBC am ver­gan­ge­nen Sonn­tag star­te­ten die Bam­berg Bas­kets ges­tern Abend beein­druckt von der Atmo­sphä­re in der BROSE ARENA in das 585. Bun­des­li­ga­spiel von Kapi­tän Kars­ten Tad­da. In den ers­ten 2:29 Minu­ten woll­te kein Bam­ber­ger Wurf den Weg in den Korb fin­den und so lag man mit 0:7 in Rück­stand. Fast drei­ein­halb Minu­ten waren bereits ver­gan­gen, als Filip Sta­nic auf Zuspiel von Zach Cope­land per Alley-Oop die ers­ten Bam­ber­ger Punk­te der Par­tie erzie­len konn­te. In einer Aus­zeit for­der­te Head Coach Oren Amiel sein Team auf, nicht so ängst­lich zu Wer­ke zu gehen. Vor allem Jus­tin Gray nahm sich das zu Her­zen und mit drei erfolg­rei­chen Drei-Punk­te-Wür­fen brach­te er die Bas­kets beim 16:19 (8.) wie­der zurück ins Spiel. Auf Sei­ten der Gäs­te zeig­te DeWay­ne Rus­sell bereits im ers­ten Vier­tel sei­ne gan­ze Klas­se. In nicht ein­mal sie­ben Minu­ten Spiel­zeit erziel­te er neun Punkte.

Mit viel Schwung und der Unter­stüt­zung ihrer Anhän­ger star­te­ten die Bas­kets stark ins zwei­te Vier­tel. Nach­dem Zach Cope­land, der in der ers­ten Halb­zeit 17 Zäh­ler erziel­te, per Drei­er auf 33:36 (15.) ver­kür­zen konn­te, hat­te Adri­an Nel­son kurz dar­auf sogar die Mög­lich­keit, die Par­tie aus­zu­glei­chen. Nach sei­nem Korb­er­folg mit Foul­spiel ver­gab er jedoch den Bonus­frei­wurf. Filip Sta­nic und auch Adri­an Nel­son hat­ten kur­ze Zeit spä­ter sogar jeweils die Chan­ce, ihr Team erst­mals in Front zu brin­gen, doch bei­de ver­ga­ben die­se Gele­gen­hei­ten. Bis zum Dunk von EJ Onu, 81 Sekun­den vor der Halb­zeit, blieb die Par­tie rich­tig knapp (46:48), ehe die Gäs­te dann doch mit einer klei­nen Füh­rung (48:53) in die Kabi­ne gehen konnten.

„Wir wer­den sicher­lich unse­re Leh­ren dar­aus ziehen.“

Wie schon zu Beginn des Spiels erhöh­ten die Olden­bur­ger auch anfangs der zwei­ten Halb­zeit die Phy­sis in ihrem Spiel. Aus dem 50:52 (22.) mach­te die Mann­schaft von Trai­ner Pedro Cal­les in nur 97 Sekun­den eine deut­li­che Füh­rung (50:61). Eine Bam­ber­ger Aus­zeit konn­te den Lauf der Gäs­te zwar etwas ein­brem­sen, den­noch bau­ten DeWay­ne Rus­sell & Co. ihren Vor­sprung über 55:71 (27.) bis auf 62:78 nach dem drit­ten Vier­tel aus.

Rus­sell und noch ein­mal Rus­sell … so begann das Schluss­vier­tel und die Bas­kets fan­den sich nach zwei wei­te­ren Drei­ern des Olden­bur­ger Point Guards mit 62:84 (33.) im Hin­ter­tref­fen. Der Stim­mung in der Hal­le tat die­ser Zwi­schen­stand – es war der höchs­te Bam­berg Rück­stand in der gesam­ten Par­tie – jedoch kei­nen Abbruch. Im Gegen­teil! Die Fans auf der neu­en Süd­tri­bü­ne schie­nen noch­mals einen drauf­zu­pa­cken und ris­sen so die gesam­te Are­na und ihr Team noch ein­mal mit. Die Ein­wechs­lung von Lukas Her­zog brach­te noch­mals fri­schen Wind ins Bas­kets-Spiel. Dem Pos­ter-Dunk von Trey Wood­bu­ry, 3:22 Minu­ten vor dem Ende zum 72:89, folg­te ein 10:0‑Lauf der Bam­ber­ger zum 82:89, doch bei einer Rest­spiel­zeit von hier nur noch 51 Sekun­den, lie­ßen sich die Olden­bur­ger den letzt­lich ver­dien­ten Aus­wärts­sieg in Freak City nicht mehr nehmen.

„Es hat ein­fach nur Spaß gemacht, hier in die­ser Atmo­sphä­re vor unse­ren Fans zu spie­len. Schon jetzt lie­be ich unse­re Fans, denn sie haben unse­re Erwar­tun­gen an das ers­te Heim­spiel bei wei­tem über­trof­fen“, äußer­te sich Trey Wood­bu­ry nach dem Spiel. „Natür­lich sind wir ent­täuscht, dass wir ihnen kei­nen Heim­sieg schen­ken konn­ten, aber ich glau­be, wir haben pha­sen­wei­se ganz ordent­lich gespielt und des­halb hof­fe ich, dass unse­re Fans auch wei­ter­hin so zahl­reich in die Hal­le kom­men wer­den und uns auch wei­ter­hin so groß­ar­tig unterstützen.“

„Die Atmo­sphä­re hier in der Hal­le heu­te war groß­ar­tig. Auch als wir deut­lich zurück­la­gen, haben uns unse­re Fans nie auf­ge­ge­ben und wir konn­ten uns am Ende auch noch ein­mal etwas zurück­kämp­fen“, beton­te Bam­bergs Head­coach Oren Amiel. „Man hat aber auch gese­hen, dass die EWE Bas­kets deut­lich mehr Mög­lich­kei­ten und Phy­sis in ihrem Spiel besit­zen. Nichts­des­to­trotz sind sol­che Spie­le und auch die Her­aus­for­de­rung, sich auf die­sem Level wie­der her­an­zu­kämp­fen gut und wich­tig für unse­re Mann­schaft. Unser jun­ges Team muss der­ar­ti­ge Situa­tio­nen wie zu Beginn bei­der Halb­zei­ten erle­ben, um sie letzt­lich dann auch ver­ste­hen zu kön­nen. Inso­fern haben wir heu­te zwar ein Spiel ver­lo­ren, aber wir wer­den sicher­lich unse­re Leh­ren für die wei­te­ren Spie­le dar­aus ziehen.“

Gäs­te­coach Pedro Cal­les äußer­te sich nach dem Spiel fol­gen­der­ma­ßen: „Wir haben das Spiel am Ende nicht mit der nöti­gen Inten­si­tät zu Ende gespielt, so wie wir es eigent­lich tun woll­ten und wie wir es uns eigent­lich auch vor­ge­nom­men hat­ten. Durch eini­ge Ver­let­zun­gen sind wir auch etwas aus dem Rhyth­mus gekom­men, aber ich möch­te mei­nen Spie­lern den­noch zu die­sem Sieg hier in Bam­berg gra­tu­lie­ren, denn hier zu gewin­nen, ist nie ein­fach. Jetzt müs­sen wir es schaf­fen, für 40 Minu­ten kon­stant unser Spiel zu spie­len. Der nächs­te Schritt dahin ist das Trai­ning am Sonntag.“

Für die Bam­berg Bas­kets steht am Sonn­tag in einer Woche das nächs­te Spiel auf dem Pro­gramm, am 5. Novem­ber sind sie um 15:30 Uhr bei den MLP Aca­de­mics in Hei­del­berg zu Gast.

easy­Cre­dit BBL ver­öf­fent­licht den Spiel­plan für 2023/​/​2024

Bam­berg Bas­kets begin­nen bei Ras­ta Vechta

Bis zum 27. Okto­ber müs­sen sich die Fans der Bam­berg Bas­kets noch gedul­den, ehe sie ihr neu­for­mier­tes Team in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga erst­mals auf eige­nem Par­kett sehen wer­den. Gast in der Bro­se Are­na im ers­ten Heim­spiel wer­den die EWE Bas­kets aus sein. In die Sai­son star­ten die Bam­berg bereits Ende Sep­tem­ber mit einem Aus­wärts­spiel bei Ras­ta Vechta.

Die easy­Cre­dit BBL hat den Spiel­plan für die Sai­son 2023/​/​2024 ver­öf­fent­licht. Die neue BBL-Sai­son star­tet außer­plan­mä­ßig mit einem Dop­pel­spiel­tag am Donnerstag/​/​Freitag, 28.//29. Sep­tem­ber und am Sonntag/​/​Montag, 1.//2. Okto­ber. Bereits am Mitt­woch, dem 27. Sep­tem­ber, eröff­net der deut­sche Meis­ter ratio­ph­arm ulm die neue Sai­son in einer vor­ge­zo­ge­nen Par­tie gegen die NINERS Chemnitz.

Die Bam­ber­ger Bas­ket­bal­ler, die seit dem 1. Juli als Bam­berg Bas­kets star­ten, absol­vie­ren am 24. Sep­tem­ber bei den Art­land Dra­gons ihr Erst­run­den­spiel im BBL Pokal. Bun­des­li­ga­sai­son­start für das Team von Head Coach Oren Amiel ist am 28. Sep­tem­ber beim Auf­stei­ger in Vech­ta, ehe es vier Tage spä­ter in der Mes­se Chem­nitz gegen die NINERS um die nächs­ten Zäh­ler gehen wird.

Neu­es Spielplanschema

All­ge­mein wer­den die Par­tien eines Spiel­tags in der kom­men­den Sai­son nach fol­gen­dem Sche­ma aus­ge­tra­gen: ein Spiel fin­det am Frei­tag, Tip-Off um 20 Uhr, statt, sie­ben Spie­le am Sams­tag – mit Spiel­be­ginn um 18:30 Uhr oder um 20:00 Uhr – und Sonn­tag, Jump um 15:30 Uhr, um 17 Uhr oder um 18:30 Uhr, sowie ein Spiel am Mon­tag mit Tip-Off um 20 Uhr.

Bas­ket­ball

Bro­se Bam­berg ver­liert gegen EWE Bas­kets Oldenburg

Bro­se Bam­berg muss­te auch am 30. Spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga eine Nie­der­la­ge hin­neh­men. Bei den EWE Bas­kets Olden­burg ver­lo­ren die Bam­ber­ger mit 95:104 und lie­gen bei vier noch aus­ste­hen­den Spie­len zwei Sie­ge hin­ter einem Playoffplatz.

Es war ein vor allem offen­siv guter Beginn bei­der Mann­schaf­ten, zunächst mit dem etwas erfolg­rei­che­ren Ergeb­nis für die EWE Bas­kets Olden­burg (10:16, 4.). Mit zuneh­men­der Spiel­zeit fand Bro­se aber einen bes­se­ren defen­si­ven Zugriff und mach­te den Gast­ge­bern das Leben schwer.

Vor­ne lief es wei­ter­hin gut. Ein And1 von Solo­mon Young, dazu Frei­wür­fe von Gerel Sim­mons, brach­ten Bam­berg drei­ein­halb Minu­ten vor Ende des ers­ten Abschnitts beim 19:20 auf einen Punkt ran. Devon Tho­mas war es kurz dar­auf, der die erst­ma­li­ge Gäs­te­füh­rung durch einen soge­nann­ten From-Coast-to-Coast-Lauf her­stell­te (21:20, 8.). Chris­ti­an Seng­fel­der, Patrick Heck­mann und Gerel Sim­mons ver­voll­stän­dig­ten bis zur Sire­ne einen 14:0‑Lauf und Bro­se sicher­ten das 28:20 nach zehn Minuten.

Im zwei­ten Abschnitt konn­ten die Bam­ber­ger Gäs­te den Vor­sprung zunächst hal­ten und ihn nach 14 Minu­ten noch um einen Zäh­ler auf 41:32 aus­bau­en. Anschlie­ßend aber kamen die Olden­bur­ger zurück. Ange­trie­ben von Gra­vett for­cier­ten die Haus­her­ren nun eini­ge Bam­ber­ger Ball­ver­lus­te und ver­kürz­ten den Rück­stand. Ein zwi­schen­zeit­li­cher 0:6‑Run brach­te gut zwei Minu­ten vor der Halb­zeit den 45:45-Ausgleich.

Doch Bro­se blieb dran, kämpf­te sich zurück und schaff­te es bis Ende des zwei­ten Abschnitts, nicht wie­der in Rück­stand zu gera­ten. Mehr noch: Ein And1 von Young und ein Korb­le­ger von Heck­mann sorg­ten kurz vor der Pau­se für die Drei-Punk­te-Füh­rung. Beim Stand von 52:49 ging es in die Kabinen.

Ein Hin und Her in der zwei­ten Hälfte

90 Sekun­den waren im drit­ten Vier­tel absol­viert, als Bro­se die Füh­rung durch sie­ben Olden­bur­ger Punk­te ver­lor: 52:55. Sim­mons hielt per Drei­er dage­gen – die Par­tie ging nun hin und her. Ins­ge­samt wech­sel­te die Füh­rung allei­ne im drit­ten Abschnitt fünf Mal. Zuletzt, nach­dem DeWay­ne Rus­sell fünf Zäh­ler in Serie für die EWE Bas­kets Olden­burg erziel­te und Bro­se damit vier Punk­te in Rück­stand brach­te (64:68, 29.).

Doch die Bam­ber­ger lie­ßen sich davon nicht beein­dru­cken. Tho­mas traf einen Frei­wurf, kurz dar­auf Heck­mann den Drei­er aus der Ecke zum 68:68. Nach einem wei­te­ren Olden­bur­ger Tref­fer war es mit der Sire­ne Kevin Wohl­rath, der für die Gäs­te zum 70:70 stell­te. Somit ging es aus­ge­gli­chen in den Schlussabschnitt.

Die­ser begann mit einem Drei­er von Young und einem Dun­king von Wohl­rath, der von Tho­mas sehens­wert frei­ge­spielt wur­de (75:70, 32.). Bro­se ver­pass­te es in der Fol­ge aber, die Füh­rung aus­zu­bau­en. Olden­burg nutz­te das gna­den­los aus und brach­te Bam­berg nach 34 Minu­ten durch acht Leiss­ner-Punk­te wie­der in Rück­stand: 75:78.

Mil­ler durch­brach den Olden­bur­ger Lauf kurz­zei­tig durch zwei Frei­wür­fe, ehe Leiss­ner auf der Gegen­sei­te sei­nen drit­ten Drei­er in Serie traf (77:81, 35.).

Ab dann schien Bam­bergs Nie­der­la­ge besie­gelt. Bro­se fand nun vor allem defen­siv kein Mit­tel mehr gegen Olden­burg. Rus­sell allei­ne erziel­te im letz­ten Abschnitt 14 Punk­te, eben­so vie­le wie Tan­ner Leiss­ner. Zwar ver­such­te Bam­berg zum Ende hin noch­mals viel und war durch eini­ge And1s auch erfolg­reich. Den Rück­stand konn­te die Mann­schaft aber nicht mehr ein­ho­len und ver­lor mit 95:104.

Ein Play­off­platz ist für Bam­berg mit der Nie­der­la­ge wie­der ein Stück wei­ter weg gerutscht. Bei vier ver­blei­ben­den Spie­len in der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga braucht Bro­se zwei Sie­ge und Schüt­zen­hil­fe der Gegner.

Bas­ket­ball

Bro­se Bam­berg will Play­off­chan­ce gegen EWE Bas­kets Olden­burg wahren

Bro­se Bam­berg reist am 30. Spiel­tag der Bas­ket­ball-Bun­des­li­ga zu den EWE Bas­kets Olden­burg. Spiel­be­ginn ist am Sonn­tag um 18 Uhr. Um die Playff­chan­cen zu wah­ren, muss Bam­berg gewinnen.

Pünkt­lich zum Sai­son­end­spurt konn­ten sich die EWE Bas­kets Olden­burg aus einem klei­nen Loch befrei­en. Nach vier Nie­der­la­gen in Serie folg­ten zuletzt zwei star­ke Aus­wärts­sie­ge. In Chem­nitz setz­ten sich die Nie­der­sach­sen mit 91:89 durch, in Würz­burg gewan­nen sie mit 78:82. Bei­de Sie­ge waren Erfol­ge des Wil­lens, denn in bei­den Par­tien gab es Pha­sen, in denen es nicht wirk­lich rund lief beim Team von Pedro Cal­les. Trotz­dem fes­tig­ten die EWE Bas­kets Olden­burg mit den bei­den Sie­ge Platz vier in der Tabel­le und sind damit auf Heim­rechts­kurs für die Playoffs.

So gut wür­de Bro­se Bam­berg auch ger­ne ste­hen. Nach der Nie­der­la­ge gegen Bay­ern Mün­chen muss sich Bam­berg aber der­zeit mit Tabel­len­platz zehn zufrie­den geben. Bis in die Schluss­se­kun­den lagen die Bam­ber­ger gegen Mün­chen am letz­ten Wochen­en­de in Füh­rung, ehe Lucic kurz vor der Sire­ne den letzt­lich spiel­ent­schei­den­den Drei­er ver­senk­te. Den­noch konn­ten die Man­nen von Oren Amiel im Nach­gang posi­ti­ves aus der Par­tie zie­hen – und wol­len die­se Aspek­te nun mit nach Nie­der­sach­sen nehmen.

Play­off­chan­ce wahren

Vor allem defen­siv prä­sen­tier­ten sich die Bam­ber­ger kon­zen­triert und mach­ten den Münch­ner das Leben oft­mals schwer. Zudem ging der Game­plan auf, es nicht über­wie­gend von der Drei­er­li­nie zu pro­bie­ren, son­dern die Zone zu bespie­len. Dar­über hin­aus stimm­te die Ein­stel­lung beim Rebound, was sich in zwölf offen­si­ven Bret­tern able­sen lässt. Und den­noch kön­nen sich die Bam­ber­ger vom 72:73 nichts kau­fen, denn unter dem Strich steht eben eine Niederlage.

Bro­se muss aus den letz­ten vier Spie­len am bes­ten alle gewin­nen, um die Chan­ce auf die Play­offs wei­ter zu wah­ren. Posi­ti­ves kön­nen die Bam­ber­ger aus dem Hin­spiel zie­hen. Dort näm­lich setz­te sich Bro­se nach star­kem Kampf mit 89:78 gegen die EWE Bas­kets Olden­burg durch.

Guard Kevin Wohl­rath sag­te vor dem Spiel: „Sie sind eine schwer aus­zu­rech­nen­de Mann­schaft, die mit Rus­sell einen der bes­ten Spie­ler der Liga in ihren Rei­hen haben. Wir müs­sen ver­su­chen, ihnen das Tem­po weg­zu­neh­men. Das wird einer der Schlüs­sel sein. Offen­siv müs­sen wir aber­mals eine kon­zen­trier­te Leis­tung ablie­fern, hart zum Rebound gehen. Wenn wir unse­re Stär­ken aus­spie­len und alles auf dem Par­kett las­sen, bin ich davon über­zeugt, dass wir wei­ter­hin unse­re Play­off­chan­ce wah­ren können.“

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