Bas­ket­ball Bundesliga

Bam­berg Bas­kets kön­nen mor­gen die Play­off-Teil­nah­me sicher machen

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Symbolbild, Foto: Pixabay
Mit einem Sieg am 31. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bei den NINERS Chem­nitz am Mon­tag­abend wäre dem Team von Head Coach Anton Gavel die Play­off-Teil­nah­me sicher und man wür­de im schlech­tes­ten Fall als Fünf­ter in die Post-Sea­son gehen.

Viel fehlt nicht mehr, um einen fes­ten Play­off-Platz sicher zu haben. Der Tabel­len­rech­ner auf der Home­page der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga beschei­nigt den BMA365 Bam­berg Bas­kets in sei­ner Tabel­len­pro­gno­se näm­lich, dass man aktu­ell bei noch vier aus­ste­hen­den Spie­len in der Haupt­run­de die Sai­son schon ein­mal nicht schlech­ter als auf Posi­ti­on 7 abschlie­ßen kann. Mit einem Sieg am Mon­tag­abend wäre dem Team von Head Coach Anton Gavel die Play­off-Teil­nah­me sicher und man wür­de im schlech­tes­ten Fall als Fünf­ter in die Post-Sea­son gehen.


„Zuhau­se haben sie einen klei­nen Lauf”

Die Auf­ga­be für den fina­len Schritt in die Play­offs ist für die Bam­ber­ger aber alles ande­re als ein­fach. Mit dem Gast­spiel bei den NINERS Chem­nitz steht dem Team aus Freak City der Gang zu einer der zuletzt heim­stärks­ten Mann­schaf­ten der Liga bevor, für die es zudem selbst noch um viel geht. Mit einem Sieg wären die Sach­sen auch wei­ter­hin dick im Ren­nen um einen der Play-In-Plät­ze und könn­ten so den Sprung in die Post-Sea­son viel­leicht doch noch schaf­fen. Tip-Off zur Begeg­nung der BMA365 Bam­berg Bas­kets bei den NINERS Chem­nitz ist am Mon­tag­abend um 20:00 Uhr.

„Aus­wärts zu spie­len ist nie ein­fach und in Chem­nitz auf­grund der dor­ti­gen Atmo­sphä­re ganz beson­ders nicht. Die Mann­schaft hat enorm viel offen­si­ves Poten­ti­al. Ihr letz­te Spiel gegen Jena haben sie mit einem Buz­zer-Bea­ter gewon­nen, zuvor haben sie Ulm besiegt“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Zuhau­se haben sie einen klei­nen Lauf und spie­len auch noch um den Ein­zug in die Play-Ins, des­halb ist das für Chem­nitz, wie auch für uns, eine unglaub­lich wich­ti­ge Par­tie. Aus­wärts ist es immer wich­tig, sich auf die Defen­si­ve zu kon­zen­trie­ren. Eigent­lich wie in jedem Spiel wird es auch am Mon­tag unse­re Auf­ga­be und unser Haupt­fo­kus sein, dem Spiel in der Defen­si­ve unse­ren Stem­pel aufzudrücken.“

Nach fünf Aus­wärts­spie­len (inklu­si­ve des Pokal­spiels in der ers­ten Run­de in Ham­burg) war die Par­tie gegen Chem­nitz das ers­te Heim­spiel die­ser Sai­son für die BMA365 Bam­berg Bas­kets. In der aus­ver­kauf­ten BROSE ARENA leg­ten die Bam­ber­ger rich­tig stark los und erspiel­ten sich bereits im ers­ten Abschnitt eine deut­li­che Füh­rung (20:4/7.). Die Chem­nit­zer aber dreh­ten das Spiel bis zur Pau­se. Nach dem Sei­ten­wech­sel kamen die Gast­ge­ber dann jedoch erneut ins Lau­fen, zogen wie­der davon (78:59/32.) und lie­ßen sich den Sieg im ers­ten Heim­spiel der Sai­son nicht mehr neh­men. Die bes­ten Wer­fer der Par­tie waren die Chem­nit­zer Ama­dou Sow mit 23 und Corey Davis mit 19 Punk­ten. Für Bam­berg tra­fen am Ende sechs Spie­ler zwei­stel­lig. Ibi Wat­son und Richard Bal­int waren mit je 18 Zäh­lern die Besten.

In eige­ner Hal­le sind die Chem­nit­zer in die­ser Sai­son eine ande­re Mann­schaft. Wäh­rend man in frem­der Hal­le nur vier von 15 Spie­len gewin­nen konn­te, sind es in der hei­mi­schen Mes­se-Hal­le bereits 10 Sie­ge. In den letz­ten 6 Par­tien ver­ließ man sogar fünf-mal das Feld als Sie­ger. Ledig­lich gegen die Tele­kom Bas­kets Bonn muss­te man sich knapp geschla­gen geben

Mit nur 32,6 Ver­su­chen neh­men die Chem­nit­zer im Schnitt die wenigs­ten Ver­su­che aus dem 2‑Punk­te-Bereich. Unse­re BMA365 Bam­berg Bas­kets ste­hen hier bei durch­schnitt­lich 34,2 Ver­su­chen (Rang 16 in der BBL). Statt­des­sen ver­su­chen es die NINERS sehr oft aus der Distanz. Ihre 31,8 Ver­su­che von jen­seits der 6,75-Meter-Linie sind der zweit­bes­te Wert in der easy­Cre­dit BBL. Auch hier ist Bam­bergs Team ähn­lich unter­wegs. Wat­son, Demo­nia & Co. ver­su­chen es pro Par­tie im Schnitt 30,4‑mal aus der Distanz.

Bei­de Teams ver­fü­gen über sehr gute Quo­ten aus dem Feld. Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben über die Sai­son gese­hen aktu­ell zwar über­all knapp die Nase vor­ne, aber ähn­lich wie die Olden­bur­ger im letz­ten Spiel ver­fü­gen auch die NINERS über eine Rei­he an exzel­len­ten Ein­zel­spie­lern, die jeder­zeit heiß lau­fen kön­nen. Nach dem FC Bay­ern Mün­chen (18,3) sind die Chem­nit­zer übri­gens das Team, das pro Spiel die wenigs­ten Fouls begeht (20,7).

Das Team von Head Coach Rodri­go Pas­to­re hat sich im Sai­son­ver­lauf häu­fig ver­wan­delt. Bereits nach 4 Spie­len ver­ließ Gavin Schil­ling die NINERS und wech­sel­te nach Lud­wigs­burg. Eben­falls nur 4 Spie­le dau­er­te das Enga­ge­ment von Rob­bie Beran Jr. in Chem­nitz. Der Power For­ward wur­de bis Sai­son­ende aus­ge­lie­hen und spielt aktu­ell in Por­tu­gal für den FC Por­to. Neu ins Team hol­ten sich die Chem­nit­zer um Weih­nach­ten den Deutsch-Ame­ri­ka­ner Jor­dan Scha­kel. Der Small For­ward kam aus Bel­gi­en von Filou Oos­ten­de. Zum Jah­res­en­de wur­de dann jedoch Ty Bre­wer von den Rus­sen aus Kasan aus sei­nem Ver­trag her­aus­ge­kauft. Für ihn kehr­te mit Aher Uguak ein Alt­be­kann­ter nach Chem­nitz zurück. Der Kana­di­er, der bereits die drei zurück­lie­gen­den Spiel­zei­ten für die Sach­sen auf­lief, kam Mit­te Janu­ar und hat bis­lang 13 Spie­le in der Sai­son für die NINERS absol­viert. Mit Eric Washing­ton kam ein wei­te­rer Bekann­ter dann Ende Janu­ar zurück zu den NINERS. Der Point Guard hat­te in der Sai­son 2021/​/​22 schon ein­mal für die Chem­nit­zer gespielt. Die aktu­el­le Serie hat­te der 32-Jäh­ri­ge in Jena begon­nen, ehe er nach 14 Spie­len für Sci­ence City nun in Chem­nitz aufläuft.

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