Basketball Bundesliga
BMA365 Bamberg Baskets siegen in Chemnitz und holen den Heimvorteil in der 1. Playoff-Runde
Am 31. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga haben die BMA365 Bamberg Baskets bei den NINERS Chemnitz ihren 21. Saisonsieg eingefahren und sich damit das Heimrecht in der ersten Playoff-Runde gesichert!
In der Messe Chemnitz besiegte die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel am Montagabend vor 4.166 Zuschauern die NINERS Chemnitz mit 89:62 (43:40) und lieferte dabei eine weitere bärenstarke Leistung ab. Am Ende machte einmal mehr die Bamberger Verteidigung, die den offensivstarken Sachsen nur 62 Zähler gestattete und sie zu insgesamt 25 Ballverlusten zwang, den Unterschied! In der Offensive bestachen die BMA365 Bamberg Baskets durch immer wieder sehenswerte Angriffe und Teamplay. Acht Spieler in der Mannschaft aus Freak City hatten am Ende zwischen 8 und 12 Punkten auf ihrem Konto.
Der Spielverlauf
Beide Teams starteten mit hoher Intensität ins DYN-Topspiel des 31. Spieltags, wobei die Bamberger mit dem Dreier von Kapitän Ibi Watson beim 5:2 (2.) zunächst etwas vorlegten, ehe es nach vier Zählern in Folge von John Newmann III und seinem Alley Oop zum 5:6 (3.) erstmals so richtig laut in der Messe Chemnitz wurde. Eric Washington legte noch einen Dreier für die Gastgeber obendrauf, bevor Cobe Williams auf der Gegenseite, ebenfalls per Dreier, die passende Antwort gab (10:9/4.) und Richard Balint nach einem Foul beim Dreier alle seine drei Freiwürfe zum 13:9 traf. Wie schon zuletzt beim Heimspiel gegen Oldenburg brachte auch in Chemnitz die Einwechslung von Daniel Keppeler und Austin Crowley zusätzlichen Dampf ins Bamberger Spiel. Nach vier Keppeler-Punkten führte das Team von Head Coach Anton Gavel mit 17:12 (6.) und überzeugte in dieser Anfangsphase einmal wieder mit bärenstarker Verteidigung. Paradebeispiel war der Angriff der NINERS in der 7. Minute, als die BMA365 Bamberg Baskets Kostja Mushidi nur einen Not-Dreier gestatteten und den Rebound mustergültig in einen Schnellangriff umwandelten, den Austin Crowley eiskalt abschloss. NINERS Coach Rodrigo Pastore nahm seine erste Auszeit und bekam hier zudem Unterstützung von der Hallentechnik, die beim Stand von 20:12 (7.) den Geist aufgab und für eine lange Unterbrechung sorgte. Nach knapp einer halben Stunde Pause konnte es dann aber doch weitergehen (allerdings ohne richtige Anzeigetafel und auch ohne wirklich sichtbare Spieluhr) und die Chemnitzer schlugen durch Amadou Sow und Roman Bedime sofort zu (20:17/8.). Gänzlich unbeeindruckt gaben Moritz Krimmer und Austin Crowley die passende Antwort (25:17/8.) und beim Stand von 27:20 ging das wahrscheinlich längste erste Viertel der diesjährigen BBL-Saison zu Ende.
Wie schon nach der langen Pause im ersten Abschnitt legten die Chemnitzer auch zu Beginn des 2. Viertels mit einem 5:0‑Lauf los (27:25/12.). Nun folgte jedoch das absolute Highlight dieses Spiels! Wieder einmal kamen die Bamberger nach dem Defensiv-Rebound ins Laufen. Austin Crowley dribbelte den Ball nach vorne und bediente Cobe Williams, indem er ihm den Ball links neben dem Ring hochlegte, wo der Bamberger Point Guard plötzlich in der Luft stand und den Ball mit beiden Händen per Alley Oop zum 29:25 (13.) versenkte. Wenig später traf EJ Onu in der Zone gegen Kevin Yebo zum 35:27 (16.) und die Bamberger konnten die Gastgeber erst einmal wieder etwas auf Distanz halten. Abschütteln ließen sich die NINERS aber nicht. Ganz im Gegenteil, denn knapp drei Minuten vor der Pause brachte Kevin Yebo seine Mannschaft wieder auf 37:36 heran. Moritz Krimmer konterte jedoch auf der Gegenseite mit einem Dreier und so lagen die BMA365 Bamberg Baskets auch zur Pause weiterhin in Führung (43:40).
„Das war eine reife Leistung“
Pause, die Dritte: Wieder starteten die Chemnitzer nach der vorangegangenen Unterbrechung mit einem 5:0‑Lauf. Das And-One von Kevin Yebo brachte die Sachsen nach dem 9:7 in der 4. Minute hier wieder in Führung (43:45/23.). Wer von den 4.166 Zuschauern in der Messe Chemnitz nun gedacht hatte, dass die NINERS das Spiel in den Griff bekommen würden, hatte seine Rechnung ohne den Pokalsieger gemacht. Mit einem 13:0‑Run in knapp dreieinhalb Minuten zogen die BMA365 Bamberg Baskets auf 56:45 (26.) davon und zwangen Rodrigo Pastore zu seiner nächsten Auszeit. Diesmal half die Unterbrechung den Chemnitzern jedoch nicht, denn die Verteidigung der Bamberger konnte nach diesem Timeout nochmals zulegen. Drei NINERS Ballverluste (am Ende insgesamt 25!) waren die Folge, die man in der Offensive in ein 63:46 (28.) ummünzen konnte. 26 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts traf Demarcus Demonia für drei Punkte und sorgte mit dem 68:50 nach dem dritten Viertel für die bis dahin höchste Führung des Abends.
Auch im Schlussabschnitt ließen die BMA365 Bamberg Baskets nicht nach. Die Verteidigung stand nach wie vor hervorragend und so gestattete man den NINERS nur ganz wenige freie Abschlüsse. Offensiv lief der Ball ausgezeichnet und man baute so die Führung weiter aus (79:52/34.). Als Daniel Keppeler knapp vier Minuten vor dem Ende von der Freiwurflinie zum 84:55 einnetzte, war die Partie längst entschieden und beide Coaches nutzen so die letzten Minuten des Spiels, um auch ihren Bankspielern einmal etwas mehr Einsatzzeit zu geben. Am Ende siegten die Bamberger souverän und völlig verdient mit 89:62 und präsentierten sich einmal mehr als geschlossene Einheit. „Glückwunsch an unsere Spieler zum Sieg. Viele von ihnen wissen vielleicht gar nicht, wie schwer es sein kann, in Chemnitz zu gewinnen. Abgesehen von der ersten Minute direkt nach dem Seitenwechsel haben wir in der zweiten Halbzeit richtig stark verteidigt und nur 22 Punkte zugelassen“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Offensiv teilten wir gut den Ball und am Ende scorten bei uns acht Spieler (nahezu) zweistellig. Das war eine reife Leistung, vor allem zu Beginn der Partie und dann über die nahezu komplette zweite Halbzeit hinweg. Wir sind sehr glücklich über diesen Erfolg und dass wir jetzt mit Heimvorteil in die Playoffs gehen.”
Bereits am kommenden Wochenende steht für die BMA365 Bamberg Baskets die nächste Aufgabe in der easyCredit Basketball Bundesliga auf dem Programm. Im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde treffen sie am Sonntag, 3. Mai (Tip-Off: 18:00 Uhr), auf die Veolia Towers Hamburg. Das letzte Hauptrunden-Heimspiel steigt dann am 10. Mai gegen die Telekom Baskets Bonn (Tip-Off: 16:30 Uhr). Im Anschluss an die Partie gegen die Rheinländer sind dann alle eingeladen, beim Jersey Retirement der Bamberger Nummer 9 mit dabei zu sein, wenn Karsten Taddas Trikot für immer seinen wohlverdienten Platz unter dem Hallendach der BROSE ARENA bekommen wird.
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Basketball Bundesliga
Bamberg Baskets können morgen die Playoff-Teilnahme sicher machen
Mit einem Sieg am 31. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga bei den NINERS Chemnitz am Montagabend wäre dem Team von Head Coach Anton Gavel die Playoff-Teilnahme sicher und man würde im schlechtesten Fall als Fünfter in die Post-Season gehen.
Viel fehlt nicht mehr, um einen festen Playoff-Platz sicher zu haben. Der Tabellenrechner auf der Homepage der easyCredit Basketball Bundesliga bescheinigt den BMA365 Bamberg Baskets in seiner Tabellenprognose nämlich, dass man aktuell bei noch vier ausstehenden Spielen in der Hauptrunde die Saison schon einmal nicht schlechter als auf Position 7 abschließen kann. Mit einem Sieg am Montagabend wäre dem Team von Head Coach Anton Gavel die Playoff-Teilnahme sicher und man würde im schlechtesten Fall als Fünfter in die Post-Season gehen.
„Zuhause haben sie einen kleinen Lauf”
Die Aufgabe für den finalen Schritt in die Playoffs ist für die Bamberger aber alles andere als einfach. Mit dem Gastspiel bei den NINERS Chemnitz steht dem Team aus Freak City der Gang zu einer der zuletzt heimstärksten Mannschaften der Liga bevor, für die es zudem selbst noch um viel geht. Mit einem Sieg wären die Sachsen auch weiterhin dick im Rennen um einen der Play-In-Plätze und könnten so den Sprung in die Post-Season vielleicht doch noch schaffen. Tip-Off zur Begegnung der BMA365 Bamberg Baskets bei den NINERS Chemnitz ist am Montagabend um 20:00 Uhr.
„Auswärts zu spielen ist nie einfach und in Chemnitz aufgrund der dortigen Atmosphäre ganz besonders nicht. Die Mannschaft hat enorm viel offensives Potential. Ihr letzte Spiel gegen Jena haben sie mit einem Buzzer-Beater gewonnen, zuvor haben sie Ulm besiegt“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Zuhause haben sie einen kleinen Lauf und spielen auch noch um den Einzug in die Play-Ins, deshalb ist das für Chemnitz, wie auch für uns, eine unglaublich wichtige Partie. Auswärts ist es immer wichtig, sich auf die Defensive zu konzentrieren. Eigentlich wie in jedem Spiel wird es auch am Montag unsere Aufgabe und unser Hauptfokus sein, dem Spiel in der Defensive unseren Stempel aufzudrücken.“
Nach fünf Auswärtsspielen (inklusive des Pokalspiels in der ersten Runde in Hamburg) war die Partie gegen Chemnitz das erste Heimspiel dieser Saison für die BMA365 Bamberg Baskets. In der ausverkauften BROSE ARENA legten die Bamberger richtig stark los und erspielten sich bereits im ersten Abschnitt eine deutliche Führung (20:4/7.). Die Chemnitzer aber drehten das Spiel bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber dann jedoch erneut ins Laufen, zogen wieder davon (78:59/32.) und ließen sich den Sieg im ersten Heimspiel der Saison nicht mehr nehmen. Die besten Werfer der Partie waren die Chemnitzer Amadou Sow mit 23 und Corey Davis mit 19 Punkten. Für Bamberg trafen am Ende sechs Spieler zweistellig. Ibi Watson und Richard Balint waren mit je 18 Zählern die Besten.
In eigener Halle sind die Chemnitzer in dieser Saison eine andere Mannschaft. Während man in fremder Halle nur vier von 15 Spielen gewinnen konnte, sind es in der heimischen Messe-Halle bereits 10 Siege. In den letzten 6 Partien verließ man sogar fünf-mal das Feld als Sieger. Lediglich gegen die Telekom Baskets Bonn musste man sich knapp geschlagen geben
Mit nur 32,6 Versuchen nehmen die Chemnitzer im Schnitt die wenigsten Versuche aus dem 2‑Punkte-Bereich. Unsere BMA365 Bamberg Baskets stehen hier bei durchschnittlich 34,2 Versuchen (Rang 16 in der BBL). Stattdessen versuchen es die NINERS sehr oft aus der Distanz. Ihre 31,8 Versuche von jenseits der 6,75-Meter-Linie sind der zweitbeste Wert in der easyCredit BBL. Auch hier ist Bambergs Team ähnlich unterwegs. Watson, Demonia & Co. versuchen es pro Partie im Schnitt 30,4‑mal aus der Distanz.
Beide Teams verfügen über sehr gute Quoten aus dem Feld. Die BMA365 Bamberg Baskets haben über die Saison gesehen aktuell zwar überall knapp die Nase vorne, aber ähnlich wie die Oldenburger im letzten Spiel verfügen auch die NINERS über eine Reihe an exzellenten Einzelspielern, die jederzeit heiß laufen können. Nach dem FC Bayern München (18,3) sind die Chemnitzer übrigens das Team, das pro Spiel die wenigsten Fouls begeht (20,7).
Das Team von Head Coach Rodrigo Pastore hat sich im Saisonverlauf häufig verwandelt. Bereits nach 4 Spielen verließ Gavin Schilling die NINERS und wechselte nach Ludwigsburg. Ebenfalls nur 4 Spiele dauerte das Engagement von Robbie Beran Jr. in Chemnitz. Der Power Forward wurde bis Saisonende ausgeliehen und spielt aktuell in Portugal für den FC Porto. Neu ins Team holten sich die Chemnitzer um Weihnachten den Deutsch-Amerikaner Jordan Schakel. Der Small Forward kam aus Belgien von Filou Oostende. Zum Jahresende wurde dann jedoch Ty Brewer von den Russen aus Kasan aus seinem Vertrag herausgekauft. Für ihn kehrte mit Aher Uguak ein Altbekannter nach Chemnitz zurück. Der Kanadier, der bereits die drei zurückliegenden Spielzeiten für die Sachsen auflief, kam Mitte Januar und hat bislang 13 Spiele in der Saison für die NINERS absolviert. Mit Eric Washington kam ein weiterer Bekannter dann Ende Januar zurück zu den NINERS. Der Point Guard hatte in der Saison 2021//22 schon einmal für die Chemnitzer gespielt. Die aktuelle Serie hatte der 32-Jährige in Jena begonnen, ehe er nach 14 Spielen für Science City nun in Chemnitz aufläuft.
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Erstes Bamberger Heimspiel der aktuellen BBL-Saison
Bamberg Baskets schlagen Chemnitz vor ausverkauftem Haus
Lange hatte Freak City auf das erste Heimspiel der neuen Saison warten müssen, doch das Warten hat sich gelohnt! Vor 5.700 Zuschauern in der BROSE ARENA und damit vor ausverkauftem Haus bezwangen die BMA365 Bamberg Baskets am Sonntagnachmittag die NINERS Chemnitz mit 96:82 (44:50) und feierten eine gelungene Heimpremiere.
Nach einem fulminanten Start der Bamberger in die Partie kamen die Gäste im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit immer besser ins Spiel und konnten den bereits 16 Punkte betragenden Rückstand sogar in eine Pausenführung umwandeln. Nach dem Seitenwechsel spielten sich die Bamberger dann jedoch in einen Rausch, gewannen den dritten Abschnitt mit 28:9 und erspielten sich Anfang des Schlussabschnitts einen 19-Punkte-Vorsprung, den man sich nicht mehr nehmen ließ.
Auf Seiten der NINERS, bei denen Kevin Yebo, Kaza Kajami-Keane und John Newman III fehlten, gefielen der US-Amerikaner Corey Davis (19 Punkte, 12 Assists) sowie der Malier Amadou Sow (23 Punkte, 11 Rebounds), die beide ein Double Double auflegten. Im Team von Head Coach Anton Gavel, das ohne Moritz Krimmer und Daniel Keppeler auskommen musste, punkteten sechs Spieler zweistellig. Die beiden Besten waren Kapitän Ibi Watson und Richard Balint mit je 18 Zählern. Der Tscheche kam zudem auf sechs Ballgewinne und lag in seinem Team in Sachen Effektivität klar an der Spitze.
Nach schneller 16-Punkte-Führung geht Bamberg mit Rückstand in die Halbzeit
Auch im ersten Heimspiel vertraute Head Coach Anton Gavel auf die Startformation, mit der er die bereits vorangegangenen fünf Auswärtsspiele begonnen hatte (Williams, Balint, Watson, Demonia, Onu). Nach einer kurzen Anlaufphase (4:4/3.) legten die Bamberger dann richtig los. Angezündet von der unglaublichen Atmosphäre in der mit 5.700 Zuschauern ausverkauften BROSE ARENA sprühten die BMA365 Bamberg Baskets vor Spiellaune. In der Verteidigung stand man stabil und in der Offensive fielen die Würfe. Dem Alley-Oop von Demarcus Demonia (12:4/5.) folgte eine Chemnitzer Auszeit, die nach Dreiern von Demonia und Balint zum 20:4 (7.) jedoch erst einmal verpufft war. Nun aber fingen sich die NINERS und angeführt von Cory Davis und Amadou Sow spielte man sich bis zum Ende des ersten Abschnitts wieder heran (26:19).
Den zum Schluss des ersten Viertels gewonnenen Schwung konnten die Sachsen auch ins zweite Viertel mitnehmen. Nike Simbande verkürzte den Rückstand weiter (31:27/13.) worauf nun Anton Gavel mit einer Auszeit reagierte. Richard Balint erhöhte den Vorsprung direkt nach der Unterbrechung per Dreier wieder auf 34:27, doch das Spiel der Chemnitzer, auch da Cobe Williams aufgrund seines dritten Fouls (12.) auf die Bank musste, zeigte sich nun strukturierter und vor allem effektiver. Auch die Würfe aus der Distanz fielen nun bei den Gästen und nachdem Corey Davis zunächst erneut ausgeglichen hatte (34:34/15.), warf Robbie Beran Jr. per Dreier die NINERS wieder in Front (35:37/16.). Die Leichtigkeit des Bamberger Spiels aus dem ersten Viertel war verschwunden und die Gäste bauten ihren Vorsprung bis auf 42:50 (19.) aus. Gepusht von den eigenen Fans krempelten Ibi Watson & Co. die Ärmel hoch, kämpften und blieben dran. Beim Stand von 44:50 ging es in die Halbzeitpause.
„Wir haben den Plan gut umgesetzt“
In der Kabine schienen sich die Bamberger in der Pause nochmals richtig heiß gemacht zu haben, denn wie schon zu Beginn des Spiels drehte man wieder richtig stark auf. 83 Sekunden waren nach dem Seitenwechsel gerade einmal gespielt, da hatte man sich die Führung zurückerobert (51:50). Die Arena kochte und das Team ließ sich von der Welle von den Zuschauerrängen tragen. Ein 13:2‑Run zu Beginn der zweiten Hälfte bedeutete eine 57:52-Führung (25.). Und die BMA365 Bamberg Baskets blieben weiter giftig in der Verteidigung, forcierten Ballverluste der NINERS und bauten ihren Vorsprung durch den Korb von Austin Crowley erneut in den zweistelligen Bereich aus (70:59/30.) Ibi Watson packte noch zwei Zähler zum 72:59-Zwischenstand vor den letzten zehn Minuten drauf.
Hoch konzentriert begannen die Bamberger auch den Schlussabschnitt. Ein Korberfolg von Patrick Heckmann sowie ein Dreier von Zach Ensminger bedeuteten einen 5:0‑Start (77:58/31.) und zogen die nächste Chemnitzer Auszeit nach sich. Die Sachsen erhöhten in der Verteidigung nun den Druck und kamen so bis auf 82:69 (35.) nochmals heran. Kaltschnäuzig hielten die Bamberger jedoch ihren Vorsprung auch weiterhin im zweistelligen Bereich und als Demarcus Demonia knapp zwei Minuten vor dem Ende des Spiels ein hohes Anspiel von Richard Balint per Alley-Oop zum 91:73 im Chemnitzer Korb versenkte, war die Entscheidung gefallen. Am Ende siegten die BMA365 Bamberg Baskets dank einer leidenschaftlichen Teamleistung absolut verdient mit 96:82 und konnte damit gleich im ersten Heimspiel der neuen Saison den ersten Heimsieg feiern.
„Glückwunsch an unsere Spieler. Es war wichtig für uns, das erste Spiel erfolgreich zu gestalten. Der Start in beide Halbzeiten war schon sehr gut, vor allem in der Defensive. Wir haben den Plan, an dem die Spieler die gesamte Woche über gearbeitet haben, gut umgesetzt“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „96 Punkte zeigen natürlich auch, dass viele gute herausgespielte Würfe gefallen sind. Dennoch hatten wir viele einfache, die wir liegen haben lassen. Jeder, der heute auf dem Feld war, hat seinen Teil dazu beigetragen, was wichtig war, weil Daniel Keppeler nicht spielen konnte und wir daher auch die Rotation etwas verändern mussten.“
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Erstes Bamberger Heimspiel der aktuellen BBL-Saison
Wieder ein Krimi? BMA365 Bamberg Baskets empfangen Chemnitz
Für Spannung sollte gesorgt sein, wenn die BMA365 Bamberg Baskets an diesem Sonntag in ihrem ersten Heimspiel der neuen Saison in der easyCredit Basketball Bundesliga die NINERS aus Chemnitz empfangen.
Jeweils nur mit einem einzigen Punkt Unterschied (81:80 in Bamberg – 98:99 n.V. in Chemnitz) endeten die Begegnungen in der Vorsaison, wobei jeweils das Heimteam das bessere Ende für sich hatte. Tip-Off zum ersten Aufeinandertreffen in dieser Serie ist am Sonntag um 15:00 Uhr.
„Die Spieler haben jetzt schon lange darauf hin gefiebert, endlich ein Heimspiel zu haben und die Atmosphäre in der Arena auch das erste Mal zu erleben. Chemnitz ist eine EuroCup-Mannschaft, die sich unglaublich gut verstärkt hat und mit Yebo, Mushidi und jetzt auch noch Neuzugang Gavin Schilling auch auf den deutschen Positionen sehr gefährliche Spieler hat“, so Head Coach Anton Gavel. „Sie sind super athletisch und offensiv momentan die beste Mannschaft in der BBL. Wenn wir mit ihnen in einen offensiven Schlagabtausch gehen, dann wird das für uns ein langer Abend werden. Insofern muss unsere Defensive auf dem Punkt sein, um sie nicht ins Spiel kommen zu lassen. Aber noch einmal wir freuen uns wirklich alle sehr, in Freak City zum ersten Mal vor unseren eigenen Fans spielen zu können!“
Nach zuletzt zwei knappen Niederlagen werden die Sachsen mit ordentlich Wut im Bauch nach Bamberg kommen. Nachdem die NINERS im BBL-Pokal am vergangenen Wochenende im Gastspiel bei RASTA Vechta im Achtelfinale ausgeschieden waren (86:89), unterlagen die Chemnitzer auch am Mittwochabend im EuroCup. Gegen die London Lions zog man in der Messe Chemnitz am Ende hauchdünn mit 67:68 den Kürzeren, nachdem der letzte Wurf des Spiels von der Mittellinie von Kostia Mushidi nicht in den Korb ging.
Liga, Pokal und EuroCup … der Tanz auf drei Hochzeiten bescherte den Chemnitzern im Oktober eine ganze Menge an Spielen. Das Match in Freak City wird für die NINERS die bereits neunte Partie im Oktober sein. Während die Mannschaft von Head Coach Rodrigo Pastore im BBL-Pokal-Achtelfinale die Segel streichen musste und auch im EuroCup von bisher vier Spielen nur eines gewinnen konnte, sind die Sachsen in der easyCredit BBL wie schon im Vorjahr wieder ganz stark unterwegs. Nach vier Spielen haben die NINERS drei Siege auf ihrem Konto und stehen in der Tabelle auf Position sechs.
Während das BBL-Auftaktmatch der NINERS in Ulm mit 81:94 verloren ging, konnten Kevin Yebo & Co. die nächsten drei BBL-Partien gewinnen. Dem Heimsieg gegen die Veolia Towers Hamburg (102:78) folgte ein 90:83-Auswärtserfolg in Heidelberg. Den dritten Sieg in Serie holten sich die NINERS auf eigenem Parkett mit 111:88 gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg.
So wirklich viele Spieler aus der Vorsaison sind Coach Pastore nicht geblieben. Kevin Yebo (29 Jahre – PF – 2,07 m), der während der Vorsaison vom FC Bayern zurück nach Chemnitz gewechselt war, ist der einzige verbliebene Leistungsträger im Team. Mit Lansdowne, Garrett, Uguak, Richter, Bailey, Gilyard, Nkamhoua, Jefferson und Nicolas Tischler gab es etliche Abgänge. Nach wie vor zum Kader zählen die Nachwuchsspieler Roman Bedime (23 Jahre – PF – 2,03 m) und Luca Kellig (19 Jahre – SG – 1,92 m).
Die Neuen in Chemnitz bringen viel Erfahrung mit in die diesjährige Kulturhauptstadt Europas. Der kanadische Rückkehrer Kaza Kajami-Keane (31 Jahre – PG – 1,85 m) zählte schon beim Gewinn des FIBA Europe Cups der NINERS 2024 zum Kader und war ebenso schon in der BBL aktiv wie Kostja Mushidi (27 Jahre – SF – 1,95 m, spielte bereits in Göttingen, Braunschweig und beim MBC), der US-Amerikaner Ty Brewer (25 Jahre – SF – 2,01 m, kam vom SYNTAINICS MBC) und Gavin Schilling (29 Jahre – C – 2,06 m, insgesamt 156 BBL Spiele für Ulm, München und Braunschweig). Ebenfalls neu ist der aus Straßburg gekommene Malier Amadou Sow (26 Jahre – C – 2,06 m). Neben dem Westafrikaner vertrauen die Chemnitzer auf die US-Amerikaner Nike Sibande (26 Jahre – SG – 1,93 m, kam aus der Türkei von Darüssafaka), Corey Davis (28 Jahre – PG – 1,85 m, spielte zuletzt in Italien für Vanoli Cremona) sowie die zuletzt für die Kortrijk Spurs in Belgien aktiven John Newman III (26 Jahre – SG – 1,96 m) und Robbie Beran Jr.(25 Jahre – PF – 2,04 m).
Als absoluter Glücksgriff hat sich bisher der bulgarische Nationalspieler Yordan Minchev (27 Jahre – PF – 2,05 m) herausgestellt. Der 27-Jährige führt mit einem Effektivitätswert von 19,8 sein Team an (4. in der BBL). Mit durchschnittlich 14,0 Punkten pro Spiel ist er einer von insgesamt sechs Chemnitzern mit zweistelligem Punkteschnitt. Zudem greift Minchev pro Partie 9,0 Rebounds ab und führt damit die gesamte BBL an. Der im bulgarischen Sliven geborene Minchev spielte in der Vorsaison in Belgien bei Spirou Basket Charleroi, wo er Mannschaftskamerad von Cobe Williams war.
Seit 2006 ist der Argentinier als Trainer aktiv. Seine Profikarriere startete Rodrigo Pastore als Spieler und zwar in Deutschland. Nach einem kurzen Gastspiel in der 2. Liga bei der TG Landshut, spielte er von 1996 bis 1998 in Bayreuth. Nach weiteren Stationen in Italien, Deutschland und der Schweiz wurde er zunächst 2006 Spielertrainer bei SAV Vacallo Basket, ehe er sich ab der Saison 2008 //2009 voll aufs Coachen konzentrierte. Seit 2015 ist Rodrigo Pastore nun in Chemnitz tätig und geht damit in dieser Saison in seine 11. Spielzeit mit den Sachsen.
Nach dem Zusammenschluss der beiden Vereine BG Chemnitz und Lok Chemnitz entstand im Jahr 1999 der BV Chemnitz 99. Schnell entwickelte sich aus dem Gründungsjahr des Vereins der Spitzname des Herren-Teams, der auch bei der Ausgliederung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes in die NINERS Chemnitz GmbH Verwendung fand. Seit der Saison 2020//21 gehören die NINERS zur BBL und haben mit dem ChemCats zudem auch eine Damenmannschaft im Spielbetreib, die in der Nordgruppe der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga an den Start geht.
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets verlieren Overtime-Krimi in Chemnitz
Wie schon das Hinspiel so war auch das Rückspiel zwischen den Bamberg Baskets und den NINERS Chemnitz von der Spannung bis in die letzte Sekunde geprägt. Nachdem die Bamberger das Hinspiel mit 81:80 gewonnen hatten, siegten diesmal die Sachsen.
Nach einer von beiden Mannschaften mit viel Einsatz, Energie und Leidenschaft geführten Partie unterlagen die Bamberger in der mit 5.000 Zuschauern ausverkauften Messe Chemnitz letztlich hauchdünn mit 98:99 (47:50, 87:87) nach Verlängerung. Während die Bamberg Baskets ein heißes Händchen von der Dreier-Linie hatten und 14 ihrer 28 Versuche versenkten, beherrschten die Gastgeber die Bretter. Mit 45:30 ging das Rebound-Duell klar an die Sachsen, die ihre 16 Offensiv-Rebounds zu insgesamt 14 Zählern im zweiten Versuch nutzten und 56 ihrer 99 Zähler in der Bamberger Zone erzielten.
Bester Werfer im Team von Head Coach Anton Gavel war Noah Locke mit 26 Punkten. KeyShawn Feazell legte für das Team aus Freak City mit 15 Punkten und 10 Rebounds ein Double Double auf. Bei den Sachsen kam Kevin Yebo ebenfalls auf 26 Zähler.
Head Coach Anton Gavel musste beim Spiel in Chemnitz auf Ibrahim Watson verzichten, der mit einem gebrochenen Finger wohl für den Rest der Saison ausfallen wird. Craig Moller rückte für ihn in die Startformation der Bamberger, die gleich von Beginn an gut in die Partie fanden. Auch die Gastgeber hatten keine Anlaufschwierigkeiten und so sahen die Zuschauer in der Messe Chemnitz ein rasantes und gutes erstes Viertel. Während auf Seiten der Chemnitzer zu Beginn vor allem Jeff Garrett (7 Punkte) die Akzente im Angriff setzte, war es bei den Bamberg Baskets Noah Locke, der beim 10:12 (4.) bereits zwei Dreier getroffen hatte. Bis zum 16:16 (6.) lagen beide Mannschaften gleichauf, ehe die Chemnitzer mit einem 7:0‑Run etwas davonzogen und Bambers Cheftrainer zu einer Auszeit zwangen (16:23/7.). Die Unterbrechung zeigte ihre Wirkung und bis zum Ende des ersten Viertels kämpften sich die Bamberger wieder auf 25:25 heran.
Auch zu Beginn des zweiten Viertels punkteten beide Mannschaften quasi im Gleichschritt. Nach dem 32:32 (14.) machte sich dann aber die etwas höhere Fehlerquote im Bamberger Spiel auch auf der Anzeigentafel bemerkbar (11 Ballverluste in der ersten Halbzeit, Chemnitz 5) und die Sachsen konnten sich beim 40:46 (18.) wieder etwas absetzen. Das Team um Mannschaftskapitän Karsten Tadda (7 Punkte in der ersten Halbzeit) aber blieb fokussiert und kam bis zur Halbzeitpause wieder bis auf 47:50 heran.
„Die zweite Hälfte war deutlich besser, vor allem das letzte Viertel“
Mit viel Schwung kamen die Bamberger aus der Halbzeitpause und schnell konnte man wieder ausgleichen (52:52/23.). Ein 9:0‑Lauf der Chemnitzer mit 5 Tischler-Punkten innerhalb von nur 6 Sekunden (Korbleger, Bamberg Ballverlust, Dreier) zum 52:61 (24.) bedeutete dann jedoch die höchste NINERS-Führung des gesamten Nachmittags. Anton Gavel nahm seine nächste Auszeit und wie schon in der ersten Halbzeit zeigte des Trainers Ansprache auch diesmal prompt Wirkung. Nach Dreiern von KeyShawn Feazell und Noah Locke waren die Bamberger 2:59 Minuten vor dem Ende des 3. Viertels wieder auf 62:63 herangekommen. Doch auch die Chemnitzer hatten diesmal eine Antwort parat und zwei Minuten später war Rodrigo Pastores Team wieder etwas enteilt (63:70/30.) Ronaldo Segu sorgte mit einem Buzzer Beater für das 67:72 nach 30 Minuten.
Der nächste Dreier von Noah Locke verkürzte den Rückstand schnell wieder auf 70:72 (32.). Ein weiterer erfolgreicher Distanzwurf von Bambergs Nummer 1 bedeutete das 75:76 (33.), ehe der nächste Locke-Dreier zum 78:78-Ausglkeich einschlug. Auch der nächste Bamberger Korberfolg war ein Dreier. Diesmal aber netzte Moritz Krimmer von jenseits der 6,75-Meter-Linie ein und brachte sein Team nach dem 3:0 nun mit 81:80 (35.) wieder in Führung. Beim Stand von 85:85 ging es in die letzten beiden Spielminuten. KeyShawn Feazell brachte sein Team mit 87:85 in Front und nach guten Verteidigungssequenzen hatte man mehrfach die Chance, den Sack zuzumachen. Aufgrund einer 8‑Sekunden-Regelübertretung, eines vergebenen Korblegers sowie der Tatsache, dass man im letzten Angriff keinen Wurf mehr herausspielen konnte, ging es beim Stand von 87:87 in die Verlängerung.
In der Verlängerung, die nachdem die Shotclock den Geist aufgegeben hatte erst mit 20-minütiger Verzögerung beginnen konnte, blieb es weiter eng (91:91/42.). Kyle Lofton brachte die Bamberger 2:07 Minuten vor dem Ende der Overtime in Front (94:92/43.), doch die Chemnitzer konterten und gingen 1:19 Minute vor dem Ende selbst wieder in Führung (94:97). Ronaldo Segu verkürzt bei noch 49 Sekunden Restspielzeit auf 98:99 und nachdem die Bamberger den nächsten Chemnitzer Angriff gestoppt hatten, hätte man in Führung gehen können. Der Dreier von Noah Locke 10 Sekunden vor dem Ende ging jedoch ebenso wenig in den Korb, wie auch der letzte Wurf von Ronaldo Segu.
„Glückwunsch an Rodrigo und seine Mannschaft zu diesem Sieg. In der ersten Halbzeit sahen wir defensiv nicht gut aus und hatten zudem elf Turnover. Die zweite Hälfte war deutlich besser, vor allem das letzte Viertel“, so Anton Gavel, Head Coach der Bamberg Baskets, nach dem Spiel. „Teilweise ließen wir, nachdem wir gut verteidigt hatten, noch offensive Rebounds zu, die uns dann auch weh getan haben. Offensiv waren wir heute solide, bis auf die letzten Plays, die eben entscheidend hätten sein können. Da muss ich die Mannschaft in eine bessere Situation bringen, um erfolgreich auszusehen.”
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets zu Gast in Chemnitz
Ehe die Bamberg Baskets am 25. April beim Heimspiel gegen die BG Göttingen wieder in der heimischen BROSE ARENA auflaufen können, muss das Team von Head Coach Anton Gavel zunächst noch zwei Spiele in fremden Hallen bestreiten, zunächst am morgigen Sonntag bei den Niners Chemnitz.
Tip-Off zum Spiel der Bamberg Baskets in Sachsen ist morgen um 15:00 Uhr. In diesem Aufeinandertreffen am 28. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga wollen beide Teams nach ihren vergangenen Auftritten zeigen, dass sie es deutlich besser draufhaben als zuletzt gezeigt. Während die Bamberger mit 88:114 ihr Gastspiel in Braunschweig verloren, kam die Mannschaft von Cheftrainer Rodrigo Pastore am letzten Wochenende bei ratiopharm ulm mit 87:117 unter die Räder. Im Spitzenspiel verschliefen die Chemnitzer dabei den Anfang der Partie völlig und gaben das erste Viertel mit 8:34 an die Ulmer ab. Dennoch aber konnten die NINERS Platz drei in der Tabelle behaupten, da auch die Verfolger der Sachsen ihre Spiele verloren.
„Natürlich wollen und müssen wir ein anderes Gesicht zeigen als zuletzt in Braunschweig, wenn wir in Chemnitz etwas Zählbares mitnehmen wollen. Da beide Teams aus einer deutlichen Niederlage kommen und diese möglichst schnell vergessen machen wollen, kann man sicherlich eine intensive und auch physische Partie erwarten“, so Moritz Krimmer, Power Forward der Bamberg Baskets. „Chemnitz ist vor allem in der Defensive ein sehr starkes Team. Hier gilt es, unsere Chancen gut und geduldig herauszuspielen. In der Defensive müssen wir es schaffen, ihnen keine leichten Würfe zu ermöglichen. Ähnlich wie im Hinspiel wird der Schlüssel zum Erfolg wieder sein, sie um die 80 Punkte zu halten.”
Der Niederlage in Freak City kurz nach Weihnachten ließen die Chemnitzer drei Siege in Serie folgen (gegen den MBC (82:72), gegen Frankfurt (85:66) und gegen Hamburg (69:60)). Recht deutlich wurde der Lauf der Sachsen dann jedoch in Vechta wieder gestoppt, wo man mit 66:89 klar unterlag. Das Auf und Ab, Chemnitz steht aktuell bei 14 Siegen und 10 Niederlagen, ging doch auch hier nahtlos weiter und man gewann die folgende Partie mit 84:80 in Bonn.
81:80-Sieg im Hinspiel
Auch zuletzt ging es mit drei Auswärtssiegen in Folge (in Göttingen (94:90), in Würzburg (90:83) und in Frankfurt (70:65)) wieder hinauf, ehe man beim 87:117 in Ulm abermals einen herben Dämpfer einstecken musste.
Personell hat sich zum ersten Aufeinandertreffen in Freak City einiges im Kader der NINERS getan. Will Christmas (14 Punkte im Hinspiel) und Eddy Edigin haben den Club verlassen. Mit Jacob Gilyard hat man sich Anfang Februar einen neuen Spielmacher ins Team geholt. Der 26-jährige US-Amerikaner ist gerade einmal 1,75 Meter groß, kann in den vergangenen zweieinhalb Jahren jedoch auf insgesamt 422 Spiele in der NBA (Memphis & Brooklyn) sowie parallel dazu 89 Partien in der G‑League (Memphis & Cleveland) vorweisen. In seinen bisherigen sieben Spielen für die NINERS brachte er es durchschnittlich auf 12,1 Punkte und gab 6,7 Korbvorlagen. Ebenfalls neu ist Damien Jefferson. Der Uguak-Ersatz spielte zuletzt für Pinar Karsiyaka in der Türkei und kam Anfang März zu den NINERS, die mit Kevin Yebo eine weitere wichtige Säule der überaus erfolgreichen Vorsaison vom FC Bayern zurück nach Chemnitz holen konnten.
Mit 81:80 konnten die Bamberg Baskets das Hinspiel in der BROSE ARENA gegen die NINERS für sich entscheiden. Nach einem zunächst ausgeglichenen ersten Viertel setzte sich das Team von Head Coach Anton Gavel im zweiten Abschnitt bis auf zehn Punkte ab. Nach der Pause hatten beide Teams ihre Runs und die Führung wechselte hin und her. Im Schlussabschnitt schienen die Chemnitzer dann nochmals zulegen zu können und durch den Tip-In von DeAndre Lansdowne führten die Gäste 3:36 Minuten vor dem Ende mit 72:64. Die Bamberger kämpften sich nochmals zurück, doch auch 21 Sekunden vor dem Ende lagen die NINERS mit 80:76 vorne. Noah Locke aber stellte den Ausgang dieser Partie nahezu im Alleingang nochmals auf den Kopf. Sein Korb mit erfolgreichem Bonusfreiwurf brachte den 81:80-Sieg und Freak City nach der Schlusssirene zum Beben. Der US-Amerikaner war am Ende mit 22 Punkten Topscorer der Partie. Bei den Chemnitzern traf Victor Bailey Jr. mit 20 Zählern am besten.
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Verrücktes Finish
Bamberg Baskets schlagen Chemnitz
Wild, verrückt, unglaublich … so bezeichneten nicht nur die Spieler der Bamberg Baskets den Ausgang ihrer Partie des 13. Spieltags in der Basketball Bundesliga gegen die Niners Chemnitz. Ein 81:80-Sieg stand am Ende für Bamberg zu Buche.
80 Sekunden vor dem Ende führten die Gäste aus Sachsen mit 76:70 und nicht wenige der 5.499 Zuschauer hatten die Partie hier bereits abgehakt. Nicht aber die Bamberg Baskets. Getragen von der unglaublichen Atmosphäre in der Arena sowie taktisch ausgezeichnet vom Coaching Staff instruiert, kam man nochmals zurück und drehte die Partie. Sicherlich etwas glücklich, aber auch verdient hatte man am Ende mit 81:80 (42:37) hauchdünn die Nase vorne. Nach dem Sieg zuletzt beim Tabellenführer in Heidelberg wurde das letzte Spiel 2024 zum wettbewerbsübergreifend sechsten Heimsieg in Serie.
Bester Scorer im Team der Bamberg Baskets war Noah Locke. In seiner ersten BBL-Partie erzielte der US-Amerikaner 22 Punkte. Erfolgreichster Werfer der Gäste aus Sachsen war Victor Bailey Jr. mit 20 Zählern.
Die Bamberger starteten nervös in die Partie und leisteten sich gleich in den ersten 90 Sekunden zwei Ballverluste. Da aber auch die Chemnitzer mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen hatten, lagen die Teams zur Hälfte des ersten Viertels noch gleichauf (7:7/5.). Beide Mannschaften kämpften, spielten mit hoher Intensität, aber dennoch machten die Bamberg Baskets den etwas agileren Eindruck und nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Moritz Krimmer lag man erstmals leicht in Front (17:13/9.). Der Bamberger Power Forward war es auch, der 20 Sekunden vor Viertelende für eine Schrecksekunde bei den Fans in der Brose Arena sorgte, als er nach einer Kollision mit KeyShawn Feazell unter dem eigenen Korb rückwärts auf den Boden prallte. Nach kurzer Pause konnte es für den 24-Jährigen aber weitergehen. Beim Stand von 17:15 ging es ins zweite Viertel.
Hier gaben die Bamberger nun zunächst den Ton an und setzten sich nach dem Drive von Ronaldo Segu (hatte hier bereits acht Punkte) zum 27:22 (13.) wieder etwas ab. Das Team von Head Coach Anton Gavel hätte hier bereits viel höher führen können, hätte man sich hier nicht schon 10 Ballverluste geleistet gehabt. Die Verteidigung der Baskets aber stand hervorragend und so konnte man sich dennoch langsam weiter absetzen. Nach dem Dreier von Karsten Tadda (32:24/17.) und dem Korberfolg von Filip Stanić (35:26/18.) nahm Gäste-Coach Pastore jeweils eine Auszeit, doch der Dreier von Noah Locke brachte beim 38:28 (19.) die erste zweistellige Bamberger Führung. In den letzten zwei Minuten vor der Pause kamen die Sachsen dann allerdings nochmals etwas besser auf und konnten den Rückstand zur Pause auf ein schmeichelhaftes 42:37 verkürzen. Schmeichelhaft aus dem Grund, da die deutlich bessere Effektivität der Bamberger zur Pause (52:37) eben nur zu dieser Fünf-Punkte-Führung reichte.
Nie aufgehört, an den Sieg zu glauben
Gerade einmal zwei Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, da hatten die Bamberger bereits die Mannschaftsfoulgrenze erreicht. Immer wieder attackierten die Chemnitzer den Korb und spielten sich so wieder heran. Dann war es jedoch ein Abschluss aus der Distanz, der die Gäste mit dem Dreier von William Christmas wieder in Führung brachte (42:44/24.). Die Bamberger hielten weiter dagegen und ein eigener Zwischenspurt stellte das Ergebnis nach dem Dreier von Noah Locke auf 53:48 (27.). Insgesamt war das Bamberger Offensivspiel in dieser Phase aber zu eigensinnig. Neben vielen Einzelaktionen im Angriff, ließ zum Ende des dritten Abschnitts auch die Konzentration in der Verteidigung nach, was die Niners nutzten und nach dreißig Minuten knapp in Freak City führten (56:57).
Kopf an Kopf gingen beide Teams auch durch die erste Hälfte des Schlussabschnitts (64:66/35.). Dann zogen die Niners etwas an und nach dem Tip-In von DeAndre Lansdowne 3:32 Minuten vor dem Ende führten die Gäste wieder etwas deutlicher (64:72). Auch zwei Minuten später sahen die Chemnitzer schon fast wie die Sieger aus (70:76/39.), doch KeyShawn Feazell und Noah Locke verkürzten 45 Sekunden vor dem Ende auf 74:76. DeAndre Lansdowne bewies Nervenstärke und mit zwei verwandelten Freiwürfen stellte er 21 Sekunden vor dem Ende auf 76:80. Locke verkürzte im direkten Gegenzug (78:80) und die Bamberger entschieden sich zu foulen. 11 Sekunden vor der Schlusssirene stand Aher Uguak an der Freiwurflinie und der Kanadier vergab beide Würfe. Noah Locke bekam den Ball, zog zum Korb, traf und wurde dabei im Wurf von William Christmas gefoult (80:80). Mit dem verwandelten Bonusfreiwurf warf der US-Amerikaner sein Team mit 81:80 in Führung und zum Sieg, da der letzte Wurf der Chemnitzer den Korb verfehlte. „Glückwunsch an unsere Spieler. Wichtig war in diesem Spiel, dass wir nie aufgehört haben an uns und an den Sieg zu glauben“, so Bambergs Head Coach Anton Gavel. „Sicherlich gehört am Ende auch ein bisschen Glück dazu, denn die Freiwürfe des Gegners kann man nicht beeinflussen. Wir sind unglaublich froh, dass wir das am Ende noch geschafft haben. Trotzdem aber haben wir gegen deren Switches nicht gut gespielt und es zu oft allein versucht. Ich hoffe, dass wir weiter lernen und uns die Lerneffekte aus solchen knappen Spielen für die Saison aneignen.“
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Basketball-Bundesliga
Bamberg Baskets treffen auf die Niners Chemnitz
Im letzten Heimspiel des Jahres 2024 wollen die Bamberg Baskets an diesem Freitag gegen die Niners Chemnitz nochmals eine starke Leistung aufs Parkett der Brose Arena bringen, um ihre aktuelle Siegesserie weiter auszubauen.
Mit den Niners Chemitz empfängt Bamberg am 13. Spieltag in der Basketball Bundesliga den letztjährigen Playoff-Halbfinalisten und amtierenden FIBA Europe Cup Champion in Freak City. Die Partie morgigen Freitag beginnt um 20 Uhr.
Extrem gefährlicher Gegner
„Nach der Heimniederlage der Chemnitzer gegen Bonn erwarten wir die bestmögliche Version der Niners, die sicherlich dieses Spiel wettmachen wollen“, so Anton Gavel, der Head Coach der Bamberg Baskets . „Wir müssen bereit sein, denn sie werden mit unglaublicher Energie herauskommen und das gilt es für uns von Beginn an zu matchen. Chemnitz spielt aggressiv und variabel. Darauf müssen wir als Team und jeder Spieler auch ganz individuell vorbereitet sein. Offensiv wird die Bewegung des Balles wichtig sein. Selbstverständlich wollen wir die guten Sachen aus dem Heidelberg-Spiel mitnehmen, aber auf der anderen Seite auch die schlechten Dinge aus unserem Spiel entfernen. Chemnitz zählt nach wie vor zu den Top-Mannschaften der Liga.“
Derartig eng in der Tabelle beieinander waren die Teams in der BBL schon lange nicht mehr und so ging es für die Sachsen nach zuletzt zwei Niederlagen erst einmal wieder etwas nach unten. Mit aktuell sechs Siegen und fünf Niederlagen liegt das Team von Trainer Rodrigo Pastore im Moment auf Position neun. Der 65:69-Auswärtsniederlage in Ludwigsburg folgte die bislang wohl bitterste Niederlage der Saison, als man in der Messe Chemnitz auf eigenem Parkett im Weihnachtsspiel von den Telekom Baskets Bonn buchstäblich zerlegt wurde. Angeführt von Darius McGhee (40 Punkte, stellte mit 12 getroffenen Dreiern den Rekord von Hurl Beechum ein) siegten die Rheinländer mit 123:88. Niners-Coach Pastore entschuldigte sich nach dem Spiel bei den Fans für die wohl schlechteste Leistung eines Teams während seiner mittlerweile zehnjährigen Tätigkeit in Chemnitz. Die Bamberg Baskets sollten auf jeden Fall gewarnt sein, denn von den Niners wird eine Reaktion auf diese Heimblamage zu erwarten sein.
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Basketball
Tabellenführer Chemnitz zu stark für Bamberg Baskets
Am 24. Spieltag der Basketball-Bundesliga haben die Bamberg Baskets ihre Serie von zuletzt drei Heimsiegen in Folge nicht fortführen können. Gestern endete sie gegen den überlegenen Tabellenführer der Niners Chemnitz mit 84:106.
Vor 4.347 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Brose Arena starteten die Bamberg Baskets gestern (17. März) ins Duell mit den Niners Chemnitz mit der aus den letzten Partien bewährten Starting Five. So liefen zu Beginn Johnson, Copeland, Wohlrath, Nelson und Stanić gegen den Tabellenführer auf. Bamberg steht auf Tabellenplatz 12.
Die Startformation legte gut und mit hoher Intensität los. Nach Dreiern von Adrian Nelson und Zach Copeland führten die Bamberger Gastgeber nach gut drei gespielten Minuten mit 8:2. Es dauerte bis zur Mitte des ersten Viertels, ehe die Chemnitzer zu ihrem Rhythmus fanden.
Taktgeber der Niners war Kevin Yebo, der nach seiner Einwechslung ordentlich für Schwung sorgte. Per Dreier brachte er die Sachsen beim 17:15 (9. Minute) erstmals in Führung. Insgesamt 14 Zähler sammelte der Centerspieler in etwas mehr als sechs Minuten und war somit nahezu im Alleingang für die 25:16 Führung der Gäste nach dem ersten Viertel verantwortlich.
Mit einem Dreier und damit auch seinen einzigen Zählern an diesem Abend brachte Dominic Lockhart die Chemnitzer zu Beginn des zweiten Viertels erstmals zweistellig in Führung (28:16, 11. Minute). Das Team von Coach Rodrigo Pastore präsentierte sich nun durchgehend deutlich stärker als zu Beginn des Spiels.
Immer wieder spielte sich der Tabellenführer gute Würfe heraus und erarbeitete sich zweite Wurfchancen. Demgemäß hatte der Bamberger Rückstand von durchschnittlich 13 Punkten nahezu das gesamte zweite Viertel über Bestand. Kurz vor dem Seitenwechsel sah es sogar so aus, als würde Chemnitz noch weiter davonziehen können. Doch das 31:48 nach zwei erfolgreichen Freiwürfen von Jeff Garrett bogen Bambergs Justin Gray und Trey Woodbury nochmals zurück zum 36:48-Pausenstand.
Früher Vorentscheidung
Auch nach dem Seitenwechsel lief es weiterhin rund beim Tabellenführer. Zehn von 16 Wurfversuchen (darunter fünf Dreipunkte-Würfe) der Chemnitzer fanden allein im dritten Viertel ihr Ziel und so setzten sich die Gäste Punkt für Punkt immer weiter ab. Nach seinen 14 Zählern im ersten Viertel erzielte Kevin Yebo weitere 12 Punkte im dritten Abschnitt und beim 53:80 (30. Minute) hatten die Chemnitzer das Spiel längst fest im Griff. Mit drei erfolgreichen Freiwürfen stellte Malik Johnson den Zwischenstand von 56:80 nach 30 Minuten her.
Mit einem Dreier von Zach Copeland und zwei krachenden Dunks von EJ Onu starteten die Baskets in den Schlussabschnitt (63:82, 32. Minute). Doch die Sachsen konterten diesen kurzen Zwischenspurt der Bamberger umgehend. Mit einer 13:2‑Serie in nur drei Minuten zogen die Niners auf 95:65 (35. Minute) davon und sorgten für die Vorentscheidung.
Am Ende hatten die Gäste in allen Bereichen die besseren Wurfquoten und mit 42:28 auch das Rebound-Duell klar für sich entschieden. Chemnitz gewann gegen die Bamberg Baskets verdient mit 84:106.
Am kommenden Freitag sind die Bamberg Baskets am 25. Spieltag auswärts gefragt. Dann spielen sie gegen die Rostock Seawolves.
Stimmen nach dem Spiel
Chemnitz’ Trainer Rodrigo Pastore sagte nach dem Sieg gegen die Baskets: „Hier in Bamberg zu spielen, ist nie einfach. Mit dieser Tradition und der ganzen Geschichte ist es nie einfach, hier ein Sieg zu holen. Wir haben uns die letzten beiden Spiele der Bamberger gegen Tübingen und in Ludwigsburg ganz genau angeschaut und haben die Verbesserungen an beiden Enden des Feldes gesehen, die Arne in diese Mannschaft gebracht hat. Man hat das auch in der ersten Halbzeit gesehen, dass ihr Selbstvertrauen deutlich größer ist und so hat es uns doch einige Zeit gekostet, ehe wir das Spiel so spielen konnten, wie wir uns das vorgestellt hatten. Dann aber war unsere Offensive auf viele Schultern verteilt, wir haben die Bretter dominiert und viele freie Würfe kreieren können. Auch wenn Kevin Yebo eine statistisch gesehen herausragende Partie gespielt hat, war es von unserer Seite eine starke Mannschaftsleistung.“
Und Bambergs Arne Woltmann sagte: „Beim Blick auf die Tabelle war es der Spitzenreiter gegen den Zwölften und am Ende hat uns der Erste hier ganz deutlich die Grenzen aufgezeigt. Wir konnten mit der Physis der Chemnitzer nicht mitgehen, was sich vor allem beim Defensiv-Rebound gezeigt hat. Mit unserer Offensive haben wir zwar 84 Punkte erzielt. Das ist gegen Chemnitz sehr gut, aber wenn du auf der anderen Seite 106 Punkte zulässt, dann ist klar, dass unser Problem heute in der Verteidigung lag. Daran werden wir sicherlich in den kommenden Tagen noch mehr trainieren müssen.“
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Basketball
Bamberg Baskets verlieren auch gegen Niners Chemnitz
Auch nach dem 2. Spieltag der Basketball-Bundesliga stehen die Bamberg Baskets ohne Punkte da. Auch gegen die Niners Chemnitz verloren die Bamberger deutlich mit 79:109.
Schon zum Saisonauftakt gegen den Aufsteiger Rasta Vechta gab es für die Bamberg Baskets eine deutliche Niederlage (79:101). Im Spiel gegen die Niners Chemnitz am Montag (2. Oktober) kassierten die Baskets erneut mehr als 100 Punkte und verloren mit 79:109.
Fokussiert startete das Team von Trainer Oren Amiel noch in die Partie. Obwohl sich die Mannschaft in den ersten vier Minuten bereits drei Ballverluste erlaubt hatte, führten die Baskets mit 13:7. Aber nach einer Auszeit von Niners-Coach Rodrigo Pastore reagierten die Niners prompt. In weniger als zwei Minuten holten die Sachsen auf (13:12/6.) und es entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Viertel. Nach zehn Minuten lag Bamberg knapp mit 24:23 vorne.
Im zweiten Viertel erhöhten die Niners Chemnitz die Intensität. In knapp zwei Minuten hatten sich die Sachsen auf 31:26 abgesetzt. Auch nach einer Bamberger Auszeit ließen sie nicht locker und gingen durch einen Dreier von Wesley van Beck erstmals zweistellig in Führung (26:36/14.). Jonas Richter und Jeff Garrett erhöhten gar auf 28:42.
Die Baskets schlugen jedoch zurück und verkürzten durch zwei erfolgreiche Freiwürfe von Zach Copeland wieder auf 40:46. Die Chance, noch näher an die Niners heranzukommen, bestand, doch viele Gelegenheiten machte Bamberg durch eigene Fehler oder abgegebene Offensivrebounds zunichte. Mit deutlicher Führung für Chemnitz ging es in die Halbzeitpause (54:42).
„Ich möchte im Moment lieber nicht zu viele Worte über unsere Vorstellung verlieren“
Auch im dritten Viertel fanden die Bamberg Baskets kein Mittel, die Offensive der Chemnitzer zu stoppen. Noch nicht einmal drei Minuten waren nach der Pause gespielt, als der Vorsprung der Niners auf 68:46 angewachsen war. Während die Baskets hier bereits die Teamfoulgrenze erreicht hatten, hatten die Chemnitzer noch kein einziges Foul in diesem Viertel begangen. Dafür hatten im Team von Rodrigo Pastore beim 70:49 bereits fünf Akteure eine zweistellige Punktausbeute. Beim Stand von 87:64 ertönte die Schlusssirene des dritten Viertels.
Den 33 beziehungsweise 31 Punkten aus den Vierteln zwei und drei ließen die Chemnitzer im Schlussabschnitt weitere 22 Zähler folgen. Knapp vier Minuten vor dem Ende war es Jeff Garrett vorbehalten, den Hunderter per Dreier zum 101:77 für die Niners vollzumachen, die am Ende ihren ersten Saisonsieg feiern konnten.
Oren Amiel sagt nach dem Spiel: „Ich möchte im Moment lieber nicht zu viele Worte über unsere Vorstellung verlieren. Ich bin beschämt und enttäuscht. Bamberg hat als Club so eine große Geschichte und es geht nicht nur ums Gewinnen oder Verlieren, sondern vor allem um den Spirit. Mit der heutigen Leistung müssen wir die nächsten zwei Wochen leben und zusehen, dass wir uns bis zum nächsten Spiel gewaltig verbessern.“