Bamberger Unternehmen begeistern Jugendliche
Großer Zuspruch beim Girls‘ und Boys‘ Day
Über 500 Plätze stellten Unternehmen und Institutionen beim diesjährigen Girls‘ und Boys‘ Day für Jugendliche in der Stadt Bamberg zur Verfügung, wie die Stadt Bamberg mitteilt. An diesem Tag konnten Mädchen und Jungen Berufsfelder kennenlernen, in denen ihr Geschlecht für gewöhnlich unterrepräsentiert ist.
Knapp 40 Handwerksbetriebe, Unternehmen, die Universität und Institutionen haben rund 370 Mädchen in der Stadt Bamberg einen Einblick in ihre Abläufe gegeben. Parallel gab es über 130 Plätze für Jungen in Bamberg beim Boys’ Day in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit, Pflege sowie kaufmännische Berufe.
Auch die Stadt Bamberg und ihre Tochtergesellschaften beteiligten sich an dem Aktionstag mit etlichen Angeboten, zum Beispiel die Stadtverwaltung mit der EDV, Bamberg Service mit Plätzen als Kraftfahrzeugtechnikerin, als Fachagrarwirtin für Baumpflege oder als Schreinerin. Alle Plätze beim Girls‘ Day der Bamberger Feuerwehr waren ausgebucht. Die Stadtwerke Bamberg stellten insgesamt 22 Plätze in den Berufen Berufskraftfahrerin, Anlagenmechanikerin, Elektronikerin und Fachangestellte im Bäderbetrieb zur Verfügung. 50 Plätze bei der Sozialstiftung Bamberg waren ebenfalls komplett ausgebucht.
Um das Engagement der beteiligten Unternehmen zu honorieren, besuchte Bürgermeister Jonas Glüsenkamp gemeinsam mit Blanka Lauterbach, die während des Girls Day den Beruf des Bürgermeisters kennenlernte, verschiedene Firmen und Institutionen, die Mädchen und Jungs zu Gast hatten. „Die beteiligten Unternehmen können an dem Aktionstag für spannenden Berufe werben und ihr gesellschaftliches Engagement für Chancengleichheit zeigen“, so Bürgermeister Jonas Glüsenkamp.
So war er auch mit Ruth Vollmar, Leiterin der Wirtschaftsförderung, und Elena Hümmer, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Bamberg, stellvertretend bei der Elflein Unternehmensgruppe, wo fünf Mädchen den Beruf als Kauffrau für Spedition und Logistik kennenlernen konnten. Außerdem gab es bei Elflein parallel ein Angebot für fünf Jungs, die in den Beruf als Kaufmann für Büromanagement schnuppern konnten. Geschäftsführer Rüdiger Elflein forderte die Jungen und Mädchen auf, den Tag zu nutzen und keine Angst davor zu haben, Fragen zu stellen. Ein Highlight des Tages war die Fahrt in einem Elektro LKW – und zwar am Steuer!
Im Digitalen Gründungszentrum Lagarde 1 durften rund 20 Mädchen einen Tag als Gründerin erleben, dabei erfolgreiche Vorbilder kennenlernen und ihre eigene Geschäftsidee entwickeln und vorstellen. „Habt Mut etwas auszuprobieren“, sagte Sarah Seewald von der Alltagsgold GmbH. Die Gründerinnen von Fifi Furore, Johanna Bischoff, und vervenu, Marina Partheymüller und Stephi Hämmerlein, ermutigten die Mädchen bereits jetzt aktiv zu werden und keine Angst vor Fehlern zu haben.
Die RZB Rudolf Zimmermann Bamberg GmbH ist seit der Erfindung des Girls‘ Day dabei und bildet bereits seit Jahren erfolgreich junge Frauen zu Elektronikerinnen und Mechatronikerinnen aus. Auch in diesem Jahr bot das Unternehmen wieder Plätze zum Schnuppern an. „Wir brauchen junge Frauen in technischen Berufen, um auch das Morgen unseres Unternehmens zu gestalten“, so Jan Schollmeier, der Ausbildungsleiter des Unternehmens.
Die Gleichstellungsstelle und die Wirtschaftsförderung der Stadt Bamberg unterstützen den Aktionstag seit vielen Jahren. „Der Bedarf an Fachkräften wird bleiben. Dafür ist es wichtig, Stereotypen aufzuweichen und Mädchen als auch Jungen die Möglichkeit zu geben auch „untypische“ Berufe kennenzulernen“, betont Ruth Vollmar, Leiterin der Wirtschaftsförderung.
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Aufgrund des erwartet großen Interesses wird empfohlen, zu Fuß zu kommen
Eröffnungsgottesdienst St. Michael: Stadtwerke bieten Zusatzfahrt an
Anlässlich des Eröffnungsgottesdienstes in der generalsanierten Kirche St. Michael bieten die Stadtwerke Bamberg am Sonntag, 26. April 2026, um 8.10 Uhr eine Zusatzfahrt der Linie 910 zum Michelsberg an, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
Der öffentliche Gottesdienst beginnt an diesem Tag um 10 Uhr, zelebriert von Dompfarrer Dr. Markus Kohmann. Der Einlass ist ab 9 Uhr möglich, der Zugang erfolgt über das Hauptportal sowie barrierefrei über den Konventbau.
Die weiteren regulären Busse der Linie 910 fahren sonntags zwischen 9.10 Uhr und 18.10 Uhr im Stundentakt vom ZOB zum Michelsberg. Aufgrund der engen Gassen kann auf der Linie nur ein sogenannter Midi-Bus eingesetzt werden, der circa 85 Fahrgäste fassen kann. Da mit einem hohen Besucheraufkommen gerechnet wird, empfehlen die Stadt und Stadtwerke Bamberg deshalb allen, die „gut zu Fuß sind“, das schöne Wetter zu nutzen und einen Spaziergang zum Michelsberg zu machen.
Im Anschluss an den Gottesdienst lädt ein Frühschoppen im Klosterinnenhof zum Verweilen und Austausch ein: Mit Kaffee und Kuchen, Silvaner aus dem Bamberger Stiftsladen, Bierspezialitäten und alkoholfreien Getränken des Fränkischen Brauereimuseums sowie einem Grillangebot des Lions-Clubs Bamberg-Michelsberg ist für das leibliche Wohl rundum gesorgt. Bis 17 Uhr bleibt die Kirche am Sonntag zur freien Besichtigung geöffnet.
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Bayerns Staatsminister für Digitales Dr. Fabian Mehring besucht Smart City Bamberg
BaKIM-Webapplikation gestartet
Ein bedeutender Meilenstein für digitale Innovation und nachhaltigen Umweltschutz: Nach vier Jahren intensiver Forschung und Entwicklung ist die Webapplikation des Projekts BaKIM (Baum, Künstliche Intelligenz, Mensch) offiziell online. Anlässlich des Launches begrüßte die Stadt Bamberg den Bayerischen Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring, im Musikpavillon im Bamberger Hain. Der Pavillon ist ein symbolträchtiger Ort mitten im Bestand der Bäume, die durch BaKIM geschützt werden sollen.
Die Webapplikation BaKIM (abrufbar unter bakim.bamberg.de) nutzt modernste Verfahren von Künstlicher Intelligenz, um hochauflösende Drohnenluftbilder automatisiert auszuwerten. Dabei erkennt das System Einzelbäume, bestimmt Baumgattungen und analysiert deren Vitalität. Auch Schäden wie etwa Mistelbefall werden zuverlässig identifiziert. Försterinnen und Förster sowie Baumpflegerinnen und Baumpfleger erhalten so ein nützliches Werkzeug, mit dem sich große Flächen schnell, effizient und ohne lokale Softwareinstallation direkt im Browser analysieren lassen.
Modulare Architektur sorgt für vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Ein besonderer Fokus liegt auf der modularen Architektur der Anwendung: BaKIM ist als erweiterbare Plattform konzipiert, die künftig um zusätzliche Funktionen im Bereich Biomonitoring ergänzt werden kann. Auch neue serverseitige Auswertungsmodule für Befliegungsdaten – etwa zur Gebäudeerkennung – sind perspektivisch integrierbar. Damit schafft das Projekt eine zukunftsfähige Grundlage für kommunale Fernerkundung.
Das Projekt wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Digitales im Rahmen der Förderung „Kommunal? Digital!“ mit rund 450.000 Euro gefördert. Dass von diesen Fördermitteln zukünftig auch Kommunen in ganz Deutschland profitieren können, ist eines der Hauptthemen beim Besuch von Staatsminister Dr. Fabian Mehring. „Innovative digitale Lösungen sind ein zentraler Schlüssel für mehr Klimaresilienz – das zeigt das Modellprojekt BaKIM in Bamberg eindrucksvoll“, betonte der Bayerische Staatsminister für Digitales. „Die Digitalisierung kommt dabei nicht nur den Bäumen zugute, sondern erleichtert auch Förstern und Baumpflegern ihre tägliche Arbeit. Das ist bundesweit einmalig und zeigt: KI und Co. sind längst kein Schreckgespenst aus der Zukunft mehr, sondern ein konkreter Problemlöser in der Gegenwart.“
Kooperation von Universität, Stadt Bamberg und Smart City
Diesen Meilenstein konnte das Projekt erst durch die enge Zusammenarbeit zwischen Smart City Bamberg, der Universität Bamberg sowie der städtischen Forstverwaltung erreichen. Maßgeblich beteiligt waren unter anderem Johannes Hölzel (Bamberger Forstamt), Prof. Dr. Ute Schmid (Universität Bamberg) sowie Jonas Troles und Sascha Götz (Smart City Bamberg).
Gefördert wurde das Projekt durch das Bayerische Staatsministerium für Digitales im Rahmen des Programms „Kommunal? Digital!“ sowie durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Kontext der Modellprojekte Smart Cities. Ziel dieser Förderinitiativen ist es, digitale und nachhaltige Lösungen mit Modellcharakter zu entwickeln und diese als Best-Practice-Beispiele für andere Städte und Kommunen verfügbar zu machen.
Weitere Informationen zu diesem und anderen Smart City-Projekten sin unter www.smartcity.bamberg.de zu finden.
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Erlös kommt der Stiftung Zirkus Giovanni zugute
Großer Erfolg für Benefizkonzert im E.T.A.-Hoffmann-Theater
Das „BOB – Benefizorchester Bamberg“ hat mit seinem zweiten Benefizkonzert im ausverkauften E.T.A.-Hoffmann-Theater erneut zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeistert, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Der gesamte Erlös kommt der Stiftung Zirkus Giovanni zugute.
Gemeinsam mit Schirmherr Jonas Glüsenkamp überreichten die Organisatoren des Benefizorchesters Bamberg den Spendenscheck an die Verantwortlichen der Stiftung Zirkus Giovanni um die beiden Vorstände Emil Hartmann und Petra Heckel. Waren es vor zwei Jahren noch 5555 Euro, so wurde in diesem Jahr die stolze Summe von 9333 Euro an die Stiftung übergeben.
Das „BOB – Benefizorchester Bamberg“ hat mit seinem zweiten Benefizkonzert im ausverkauften E.T.A.-Hoffmann-Theater erneut zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeistert. Das 54-köpfige symphonische Blasorchester unter der Leitung von Dirigent Christian Lang präsentierte ein abwechslungsreiches Programm aus Musical- und Filmmusik.
Das Konzert wurde durch den Unterstützungsfonds der Stadt Bamberg gefördert. Dadurch konnten – wie bereits bei der ersten Auflage – sämtliche Eintrittsgelder sowie zusätzliche Spenden vollständig an die Stiftung Zirkus Giovanni weitergegeben werden. In diesem Jahr kam die beachtliche Summe von 9.333 Euro zusammen.
Sozialreferent und Zweiter Bürgermeister Jonas Glüsenkamp, der die Schirmherrschaft übernommen hatte, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Das Benefizorchester Bamberg zeigt eindrucksvoll, wie viel durch ehrenamtliches Engagement erreicht und bewegt werden kann. Umso mehr freut es mich, dass die Stadt Bamberg ein solches Projekt unterstützen konnte.“
Die Stiftung fördert die Jugend- und Bildungsarbeit im Don Bosco Jugendwerk Bamberg und erreicht mit ihren Angeboten – insbesondere der Zirkuspädagogik – seit Jahrzehnten viele junge Menschen.
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Bachs „Die Kunst der Fuge“ in Verbindung mit neuer Musik
4. Klanglicht-Konzert in St. Elisabeth
Am 20. März findet unter dem Motto „Klanglicht“ ein Konzert anlässlich des Geburtstags von Johann Sebastian Bach in der Kirche St. Elisabeth in Bamberg statt.
Im 14. Jahrhundert erbaut, ist die Kirche St. Elisabeth in der Sandstraße Bamberg ein gotisches Juwel. Zu einem Glanzpunkt zeitgenössischer Kunst inmitten der historischen Altstadt Bambergs wurde sie erneut, als der international gefeierte Maler Markus Lüpertz 2019 die Glasfenster nach seinen Entwürfen Szenen schuf. Hier werden Szenen aus dem Leben der Hl. Elisabeth dargestellt.
Unter dem Motto „Klanglicht“ verbindet das Bamberger Streichquartett mit Milos Petrovic, Andreas Lucke, Violinen, Branko Kabadaic, Viola, und Karlheinz Busch, Violoncello, alte mit neuer Musik.
Im Zentrum steht anlässlich Bachs Geburtstag „Die Kunst der Fuge“ BWV 1080. In diesem rätselhaft vollendeten Fugenwerk versabschiedet sich Bach mit der letzten unvollendeten Fuga und der Tonfolge B‑A-C‑H. Kurz danach starb Bach.
Vor, zwischen und nach den Fugen gibt es neue Musik von Arvo Pärt und John Cage zu hören.
Im reizvollen Spannungsfeld der alten Kirche und den Lüpertz-Fenstern verbinden sich im sakralen Raum Spiritualität, Kontemplation und Musik zu einer seltenen, kostbaren Harmonie.
Das Konzert findet am Freitag, dem 20. März, um 19.30 Uhr in der St. Elisabeth-Kirche statt.
Karten sind im Vorverkauf erhältlich bei BVD Kartenservice Bamberg, Tel.: 0951- 980 82–20, per E‑Mail: info@bvd-ticket.de und unter 0170- 5 84 65 20 (Frau Leykauf, auch Einlasskasse).
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Abwechslungsreiches Programm für 2026 geplant
Museen der Stadt Bamberg ziehen positive Bilanz
Die Museen der Stadt Bamberg können für 2025 erneut einen Publikumszuwachs verzeichnen: Knapp 44.000 Gäste besuchten die Ausstellungen und Veranstaltungen im Historischen Museum und in der Villa Dessauer, wie die Stadt Bamberg mitteilt.
So zieht Direktor Dr. Fabian Ludovico, seit 1. Mai 2025 im Amt, eine positive Bilanz: „Die Besuchszahlen konnten sogar gegenüber 2024 nochmals um 6,5 % gesteigert werden und das, obwohl mit der Sammlung Ludwig im Alten Rathaus ein Standort wegen der anstehenden Sanierungsarbeiten geschlossen ist.“ Zusätzlich zählte die Museums Service GmbH in St. Elisabeth über 107.000 Gäste, die sich vor allem für die eindrucksvollen Kirchenfenster von Marcus Lüpertz interessierten.
Im Historischen Museum erfuhr die Jubiläumsschau „Vor 1000 Jahren. Leben am Hof von Kunigunde und Heinrich II.“ bis Ende April 2025 einen sehr großen Zuspruch. Die Sommersaison startete mit der Intervention „Re-Call“, die in der Gemäldegalerie „Bilderspaziergang“ zeitgenössische Kunst internationaler Künstlerinnen und Künstler mit ausgewählten Objekten der Sammlung in Beziehung setzte. Die Sonderausstellung „Wünsch dir was! Make a Wish!“, die noch bis 22. März 2026 zu sehen ist, lockte ebenfalls bereits ein großes Publikum an. In der Villa Dessauer waren die „Fotografischen Inszenierungen“ des Bamberger Fotografen Uwe Gaasch ein starker Anziehungspunkt. Auch der Berufsverband bildender Künstlerinnen und Künstler – BBK Oberfranken und der Kunstverein Bamberg e.V. präsentierten hier Ihre Ausstellungen mit großem Erfolg.
Die Angebote der Kulturellen Bildung wurden 2025 von rund 1.000 Personen mehr als im Vorjahr wahrgenommen und brachten es damit auf knapp 4.400 Teilnahmen. Besonders beliebt waren die Gespräche mit den Künstlerinnen und Künstlern im Rahmenprogramm der Sonderausstellungen. Darüber hinaus hat sich auch die Vortragsreihe „Uni im Museum“ als erfolgreiches Format etabliert und geht inzwischen in die vierte Runde. Sehr gefragt sind zudem die Angebote für Kita-Gruppen und Schulklassen sowie Kindergeburtstage im Museum. „Dieser Zuspruch bestärkt uns in unserer Arbeit“, betont Dr. des. Eleonora Cagol, Kuratorin für die Kulturelle Bildung der Museen der Stadt Bamberg.
Das wartet 2026 auf die Besucherinnen und Besucher
Auch 2026 bieten die Museen der Stadt Bamberg ein vielseitiges Angebot an Ausstellungen und Veranstaltungen an. „Wir sind sehr dankbar, dass wir unseren Gästen trotz der angespannten Finanzlage ein solches Angebot machen können. Hierzu ist es erforderlich, dass wir uns auf zentrale Themen und besonders stark nachgefragte Angebote konzentrieren. Maßgeblich für das Gelingen sind dabei auch in diesem Jahr die großzügigen Förderungen unserer verlässlichen Unterstützer,“ merkt Dr. Fabian Ludovico hierzu an.
Im Zentrum des diesjährigen Programms stehen zwei große Sonderausstellungen. Im Historischen Museum wird vom 27. März bis zum 1. November 2026 die „Mauern der Macht. Die Alte Hofhaltung in Bamberg“ zu sehen sein. Die Alte Hofhaltung selbst bildet dabei das Herzstück der Schau: Als bedeutender Schauplatz Bamberger Stadtgeschichte steht sie seit über eintausend Jahren auf dem Domberg. Hier verweilten einst Kaiser, Bischöfe und Adelige, umgeben von Bediensteten, Handwerkern und anderen Bewohnern. Die Ausstellung macht diesen historischen Ort erlebbar und zeigt, wie Macht, Alltag und gesellschaftliches Leben in der Alten Hofhaltung eng miteinander verbunden waren.
In der Villa Dessauer findet vom 1. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027 die Sonderausstellung „Lichtakkord. Andreas Herzau fotografiert die Bamberger Symphoniker“ statt. Herzau (1962–2024) begleitete die Bamberger Symphoniker über mehrere Jahre, sowohl in ihrer Heimat Bamberg, als auch auf mehreren Konzerttourneen. Entstanden ist ein vielgestaltiges Porträt des international renommierten Orchesters. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Stiftung F.C. Gundlach in Hamburg, den Bamberger Symphonikern und dem Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg, wo vom 15.12.2026 bis 24.01.2027 ebenfalls eine Auswahl von Herzaus Symphoniker-Fotos gezeigt wird.
Daneben wird im Historischen Museum eine Präsentation zum 250. Geburtstag E.T.A. Hoffmanns im „E.T.A. Hoffmann-Tanzsaal“ gezeigt, die von mehreren Veranstaltungen begleitet wird. Und ebenfalls findet dort die Intervention „Feuer. Farbe. Licht – Emaillewelten“ mit den wunderbaren Arbeiten der Künstlerin Nora Kovats statt, die 2025 das Kunststipendium Bamberg erhielt.
Mit Eröffnung der Sonderausstellung „Mauern der Macht“ sind dann auch wieder die kostbaren Sammlungen der Welterbestadt in den verschiedenen Dauerausstellungen zu sehen. Dazu zählen unter anderem „Bilderspaziergang“, „Eine neue Zeit bricht an“, „Jüdisches in Bamberg“ und eine Studioausstellung von Sammlungs-Highlights des Historischen Vereins Bamberg.
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Für die Sonderausstellung „Mauern der Macht. Die Alte Hofhaltung in Bamberg“
Gesucht: Erinnerungen und Fotos von der Alten Hofhaltung
Am 26. März 2026 eröffnet im Historischen Museum Bamberg die Sonderausstellung „Mauern der Macht. Die Alte Hofhaltung in Bamberg“. In diesem Zusammenhang ist das Team des Museums auf der Suche nach Fotos und wendet sich an die Bürgerschaft.
Die Ausstellung zeigt die Bau- und Nutzungsgeschichte dieses bedeutenden Gebäudes – von seiner ursprünglichen Funktion bis in die jüngere Vergangenheit, darunter die Nutzung als Wohngebäude nach dem Zweiten Weltkrieg und als Kulisse für Hochzeitsfotos.
Das Team des Museums bittet deshalb alle Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe: Wer hat Fotos oder Erinnerungen an die Alte Hofhaltung als Wohnort? Vielleicht hat jemand selbst dort gewohnt oder kennt jemanden, der dort lebte. Wurde in der alten Hofhaltung eine Hochzeit gefeiert, von der es Fotos gibt? Jedermann kann seine Erinnerungen digital teilen und Teil der Ausstellung werden. Einsendeschluss ist der 10. März. Die Bilder sollten ausschließlich digital an kubimus@stadt.bamberg.de gemailt werden.
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Abschnitt zwischen Jahnwehr und Heinrichsbrücke erhält neue Asphaltdecke
Wegesanierung im Hain wird fortgesetzt
Der Geh- und Radweg am Weegmannufer im Hain, zwischen Heinrichsbrücke und Jahnwehr, befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand. Die Asphaltdecke weist eine hohe Anzahl von Rissen und Schlaglöchern auf. Um den Missstand zu beseitigen, wird der Abschnitt instandgesetzt, wie die Stadt Bamberg mitteilt. Die Straßenbauarbeiten beginnen bei geeigneter Wetterlage am 23. Februar und dauern voraussichtlich bis Ende Mai 2026 an.
Mit der Maßnahme wird die umfassende Sanierung des Wegenetzes im Bamberger Hain fortgesetzt und über die Bayerische Städtebauförderung gefördert. Zuletzt wurde 2023 der Abschnitt zwischen Buger Spitze und Jahnwehr auf Vordermann gebracht. Nun folgt der Anschluss bis zur Heinrichsbrücke.
Die Straßenbauarbeiten bringen Umleitungen und Sperrungen mit sich. Das Weegmannufer zwischen Heinrichsbrücke und Jahnwehr kann während der Arbeiten nicht begangen oder befahren werden. Auch ein Stück des Weges ab Hainweiher in Richtung Jahnwehr wird saniert und muss daher gesperrt bleiben. Die ausgeschilderte Umleitung für den Rad- und Fußverkehr erfolgt vom Jahnwehr durch den Luisenhain entlang des Hainweihers und des Musikpavillons zur Unterführung Münchner Ring zum Heinrichsdamm beziehungsweise mit Querung des Rhein-Main-Donau-Damms an der Ampelanlage wieder auf das Weegmannufer Richtung Norden.
Weitere Einschränkungen betreffen das Jahnwehr und die Parkplätze bei der TSG 05 Bamberg beziehungsweise bei der Gaststätte Vereinshain. Aus Sicherheitsgründen und wegen des erhöhten Baustellenverkehrs regelt eine Ampelanlage, wann das Jahnwehr begangen und mit dem Fahrrad befahren werden kann. Um Baumaterialien lagern zu können, muss ein Teil der Parkplätze gesperrt werden. Die restlichen, nicht benötigten Flächen stehen weiterhin als Parkplätze der Öffentlichkeit zur Verfügung.
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Blutspende im Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrum Bamberg
80 Liter Blut und 640 Euro – Gutes tun im Doppelpack
Die angehenden Polizistinnen und Polizisten des Einstellungsjahrgangs BA 23 II riefen zum Ende ihrer Ausbildung zu einer Aktion „Spende Blut, rette Leben“ auf, wie das Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrum Bamberg mitteilt.
Für den Einstellungsjahrgang BA 23 II des Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrums Bamberg steht das Ende der Ausbildung kurz bevor. Die angehenden Polizistinnen und Polizisten riefen zum Abschied zu einer Aktion „Spende Blut, rette Leben“ auf, wie das Bundespolizeiaus- und ‑fortbildungszentrum Bamberg mitteilt.
In Kooperation mit dem Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) fand am 5. Februar 2026 eine interne Blutspendeaktion bei der Bundespolizei statt. Gespendet haben 160 Personen.
Zusätzlich bestand die Möglichkeit, sich für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei zu registrieren.
Ziel der Aktion war es, ein starkes Zeichen der Solidarität und des gesellschaftlichen Engagements zu setzen – und das gleich im Doppelpack. Eine einzige Blutspende kann bis zu drei Leben retten. Außerdem ist für jede Spende eine Aufwandentschädigung vorgesehen, welche auf Wunsch der Dienststelle durch den Blutspendedienst des BRK direkt an den Kinderschutzbund Bamberg übergeben wird. Insgesamt konnten 640 Euro für den guten Zweck generiert werden.
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OB Starke: „Finnland ist ein wichtiger Partner“
Finnischer Botschafter zu Gast in Bamberg
Kai Sauer, Botschafter der Republik Finnland mit Sitz in Berlin, liegt es fern, ausschließlich in der Bundeshauptstadt zu residieren. Vielmehr liegt dem Sohn eines deutschen Vaters und einer finnischen Mutter daran, Deutschland kennenzulernen. Binnen eines Jahres gelang es ihm, alle 16 Bundesländer zu besuchen. Jetzt hat er deutsche Städte und Regionen im Blick, was ihn am 3. Februar nach Bamberg führte. „Eine besondere Stadt“, so Sauer.
„18 Finnen leben bei uns“, berichtete OB Andreas Starke. Der Oberbürgermeister empfing den Botschafter im Rokokosaal des Alten Rathauses zum Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Bamberg. Begleitet wurde er vom Bundestagsabgeordneten Andreas Schwarz, mit dem Sauer bereits zusammengearbeitet hat. Auch die finnische Bürgerin Auri Tusa war dabei, die aktuell ein Volontariat im Historischen Museum der Stadt Bamberg absolviert.
Eishockey-Fan
Starke stellte das Alte Rathaus vor, eines der am meisten fotografierten Objekte in Deutschland. Sport kam auch zur Sprache; der Oberbürgermeister erinnerte daran, dass früher ein finnischer Spieler das Bamberger Basketballteam verstärkt hat. Das Herz des finnischen Botschafters schlägt jedoch für Eishockey – und natürlich für Politik. Nach dem Hinweis des Oberbürgermeisters, dass Bamberg mit dem ukrainischen Mukatschewo eine Städtepartnerschaft geschlossen hat, verwies Sauer auf das finnische Tampere, das mit Kiew eine solche Partnerschaft unterhält.
Wehrpflicht
Anlässlich des am gleichen Tag stattgefundenen Besuchs von Boris Pistorius verwies Sauer darauf, dass der Bundesverteidigungsminister skandinavische Länder, darunter auch Finnland, besucht hat, um deren Wehrdienst-Modelle zu studieren. In Finnland herrscht komplette Wehrpflicht. Nach Auskunft des Botschafters leisten 70 Prozent der Männer Wehrdienst, der Rest absolviert soziale Dienste.