„Bam­berg on tour“ am 3. Mai wid­met sich dem Künstler

Mit dem Fahr­rad durchs Hoffmann-Jahr

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Fahrrad
Die „Bamberg on tour“ am Sonntag, 3. Mai, widmet sich E.T.A. Hoffmann, der von 1808 bis 1813 in Bamberg lebte. Foto: Dominik Huß
„Bam­berg on tour“ ist die Fahr­rad­tour für Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu stadt­re­le­van­ten The­men. Am Sonn­tag, 3. Mai, macht die­se sich auf, unter fach­kun­di­ger Füh­rung per Fahr­rad eini­gen Spu­ren E.T.A. Hoff­manns zu fol­gen, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Was unter­neh­men Sie heu­te, Teu­ers­ter? Gehen Sie nach Bug oder ins Thea­ter? Im erstern Fal­le beglei­te ich Sie…“ schrieb E.T.A. Hoff­mann am 16. Febru­ar 1812 an sei­nen Freund Carl Fried­rich Kunz. In Bam­berg hat das Mul­ti­ta­lent, das vor 250 Jah­ren in Königs­berg in Ost­preu­ßen das Licht der Welt erblick­te, vie­le Spu­ren hin­ter­las­sen. „Bam­berg on tour“ am Sonn­tag, 3. Mai, macht sich auf, unter fach­kun­di­ger Füh­rung eini­gen die­ser Spu­ren zu fol­gen und so Hoff­manns Welt ein Stück weit leben­dig wer­den zu lassen. 

„Bam­berg on tour“ ist die Fahr­rad­tour für Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu stadt­re­le­van­ten The­men. Start die­ser Tour im Hoff­mann-Jahr ist um 14 Uhr am Ein­gang des E.T.A.-Hoffmann-Theaters. Dort wird John von Düf­fel, Inten­dant des E.T.A.-Hoffmann-Theaters, über das Thea­ter und sei­nen Namens­ge­ber spre­chen. Unter der Lei­tung von Mar­tin Haber­mey­er, Mit­ar­bei­ter der Muse­en der Stadt Bam­berg und Kura­tor des E.T.A.Hoffmann-Hauses, bege­ben sich dann alle auf Spu­ren­su­che. Wel­che Orte hat Hoff­mann hier gekannt? Wo ging er spa­zie­ren, wo hat er gefei­ert und was kann man heu­te noch davon sehen? Eine Anmel­dung ist nicht nötig – ein­fach sich anschlie­ßen und mit­ra­deln, lau­tet das Motto.

Recht wech­sel­voll war die Zeit, die E.T.A. Hoff­mann und sei­ne Frau Mischa zwi­schen 1808 und 1813 in Bam­berg ver­brach­ten. „Lehr- und Mar­ter­jah­re“ nann­te er sie und war ziem­lich froh, spä­ter Rich­tung Dres­den und Leip­zig wei­ter­zie­hen zu kön­nen. Gleich­zei­tig beding­te das Schei­tern als Musik­di­rek­tor am Thea­ter die Ent­wick­lung des gefei­er­ten Schrift­stel­lers. Freund­schaf­ten und ört­li­che Ver­net­zung ermög­lich­ten die Ver­öf­fent­li­chung der „Fan­ta­sie­stü­cke in Cal­lots Manier“ (1814).

Auch Musik- und Gesangs­un­ter­richt oder Ein­bli­cke in das Psych­ia­trie- und Kran­ken­haus­we­sen fan­den Ein­gang in Hoff­manns schil­lern­des Werk. Nicht zuletzt gehör­ten häu­fi­ge Spa­zier­gän­ge, Aus­flü­ge ins Umland und gesel­li­ges Bei­sam­men­sein zu E.T.A.s liebs­ten Unter­neh­mun­gen. Trotz aller Mise­re schreibt er 1818 an den Bam­ber­ger Arzt Fried­rich Spey­er: „Indes­sen war doch im Gan­zen das tol­le unste­te Trei­ben in B〈amberg〉 kei­ne üble Epi­so­de — Eine Flit­ter auf dunk­lem Grun­de — eine Fast­nachts­Sze­ne im komi­schen Roman des Lebens.“

Start der „Bam­berg on tour“ am Sonn­tag, 3. Mai 2026, ist um 14 Uhr am Ein­gang des E.T.A.-Hoffmann-Theaters. Ins­ge­samt sind für die Rad­tour im Hoff­mann-Jahr maxi­mal drei Stun­den ange­setzt. Die Teil­nah­me an „Bam­berg on tour“ erfolgt auf eige­ne Gefahr und eige­nes Risi­ko, den Anwei­sun­gen des Begleit­per­so­nals ist Fol­ge zu leisten.

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