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Bamberg on tour

Mit dem Rad von Bam­bergs jüngs­tem Natur­schutz­ge­biet in den Hain

„Bam­berg on tour“ am 7. Juni führt ins Grüne

Ziel der „Bam­berg on tour“ am Sonn­tag, dem 7. Juni, sind zwei der zwei­fels­frei natur­schutz­fach­lich wert­volls­ten Gebie­te im Stadt­ge­biet, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt: der Flug­platz Brei­ten­au und der Bür­ger­park Hain. Gera­de wegen ihrer unter­schied­li­chen Ent­ste­hungs­ge­schich­te und Nut­zung beher­ber­gen die­se Area­le eine Viel­zahl an unter­schied­li­chen beson­de­ren und sel­te­nen Tier- und Pflanzenarten.

Treff­punkt ist der Mit­tei­lung der Stadt Bam­berg zufol­ge um 14 Uhr am Aero-Club Bam­berg e.V., Zep­pe­lin­stra­ße 18. Von dort aus erkun­den die Rad­le­rin­nen und Rad­ler mit Tho­mas Fischer, Sach­ge­biets­lei­ter und Fach­kraft für Natur­schutz beim Kli­ma- und Umwelt­amt der Stadt Bam­berg, den Flug­platz Brei­ten­au, der jüngst als Natur­schutz­ge­biet aus­ge­wie­sen wur­de. Durch den Flug­be­trieb und beson­de­re Pfle­ge­maß­nah­men konn­ten auf über 80 Hekt­ar Flä­che 16 ver­schie­de­ne Ein­zel­bio­to­pe entstehen.

Damit ist der Flug­platz größ­ter Bio­top­kom­plex im Stadt­ge­biet. Vor allem san­di­ge und tro­cke­ne Berei­che kom­men hier vor, aber auch feuch­te Stel­len beher­ber­gen eine Viel­zahl an spe­zia­li­sier­ten Arten. Die­se extre­men Stand­or­te sind in Deutsch­land äußerst rar, aber von gro­ßer Bedeu­tung. Die Brei­ten­au gilt als außer­ge­wöhn­li­ches Bei­spiel für den „Schutz durch Nutzung“.


Ein­zig­ar­tig in Bayern

Anschlie­ßend geht es quer durch die Stadt zu einem der belieb­tes­ten Aus­flugs­zie­le in Bam­berg: dem zwi­schen den bei­den Reg­nitz­ar­men gele­ge­nen „Hain“. Die­ser ist einer der ältes­ten Bür­ger­parks Bay­erns. Die ehe­ma­li­ge Auen­land­schaft beher­bergt ganz ande­re Tier- und Pflan­zen­ge­sell­schaf­ten als der Flug­platz. Das Zusam­men­spiel von Wald, Wie­sen und Was­ser machen die­sen Ort ein­zig­ar­tig in Bay­ern, sodass er als Schutz­ge­biet von euro­päi­schem Rang aus­ge­wie­sen wurde.

Start der „Bam­berg on tour“ am Sonn­tag, 7. Juni 2026, ist um 14 Uhr am Aero-Club Bam­berg e.V., Zep­pe­lin­stra­ße 18. Eine Anmel­dung ist nicht erfor­der­lich. Ins­ge­samt sind für die Rad­tour vom Flug­platz Brei­ten­au zum Hain etwa drei Stun­den ange­setzt. Die Teil­nah­me an „Bam­berg on tour“ erfolgt auf eige­ne Gefahr und eige­nes Risi­ko, den Anwei­sun­gen des Begleit­per­so­nals ist Fol­ge zu leisten.

„Bam­berg on tour“ mit Mar­tin Habermeyer

Per Rad in Hoff­manns Kosmos

E.T.A. Hoff­mann ver­staubt, ver­ges­sen? Nicht in Bam­berg. So lässt sich die Teil­nah­me an der „Bam­berg on tour“ im Hoff­mann-Jahr inter­pre­tie­ren. Über 30 Mit­rad­le­rin­nen und ‑rad­ler woll­ten sich die Gele­gen­heit am 3. Mai nicht ent­ge­hen las­sen, mit Hil­fe von Mar­tin Haber­mey­er, Kura­tor des E.T.A. Hoff­mann-Hau­ses, Hoff­manns Kos­mos zu ergrün­den, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Ein dank Haber­mey­er und John von Düf­fel, Inten­dant des E.T.A.-Hoffmann-Theaters, köst­li­ches Unterfangen. 

Die Tour-Kilo­me­ter schnell abha­ken. Ein­mal E.T.A.-Hoffmann-Platz, dann in den Hain und zurück, das muss es doch gewe­sen sein. Von wegen! Mit Mar­tin Haber­mey­er ging’s von Hügel zu Hügel und dann hin­ein in die Lan­ge Stra­ße. Selbst der Weg hoch zur Alten­burg wäre eine Über­le­gung wert, droh­te er. Der Tour-Radi­us zeigt: Der, gemes­sen an sei­ner Kör­per­grö­ße, klei­ne E.T.A. Hoff­mann war in sei­ner Bam­ber­ger Zeit gut zu Fuß und ließ selbst im fros­ti­gen Febru­ar nicht davon ab, im Hain spa­zie­ren zu gehen.

1808 kam E.T.A. Hoff­mann als ambi­tio­nier­ter Musik­di­rek­tor ans Bam­ber­ger Thea­ter und insze­nier­te, dann als Dra­ma­turg und Deko­ra­ti­ons­ma­ler, Kleists „Käth­chen von Heil­bronn“. Dass sei­ne Bam­ber­ger Zeit sei­nen Weg zum gefei­er­ten Schrift­stel­ler berei­te­te, skiz­zier­te John von Düf­fel ein­gangs der Tour. Ein Bei­trag sei­nes Hau­ses zur Rei­he „250 Jah­re E.T.A. Hoff­mann“ ist „Des Kapell­meis­ters Johan­nes Kreis­lers musi­ka­li­sche Lei­den“, zu erle­ben am 20. Mai.


Kei­ne Zukunft als Musikdirektor

Die „Fan­ta­sie­stü­cke in Cal­lots Manier“ ebne­ten sei­nen Weg zum Schrift­stel­ler. Sicher auch des­halb, weil er als Musik­di­rek­tor kei­ne Zukunft hat­te. Nach schon 40 Tagen gab er auf. E.T.A. Hoff­mann nahm in der Fol­ge eine Rei­he von Auf­ga­ben am Thea­ter wahr. Und sah sich bald, um über die Run­den zu kom­men, genö­tigt, Töch­tern aus höhe­ren Gesell­schafts­krei­sen Musik­un­ter­richt zu erteilen.

Ers­ter Wohn­sitz war am Alten Kanal, dort, wo für alle ersicht­lich, geschrie­ben steht: „am 1. Sep­tem­ber 1808 in Bam­berg ange­kom­men“. Wenig spä­ter wech­sel­te er ins schma­le Haus direkt gegen­über der Theater-„Rose“, heu­te Haus­num­mer 26 am Schil­ler­platz. Haber­mey­er kün­dig­te an, das E.T.A.-Hoffmann-Haus 2028 öff­nen zu kön­nen und gewähr­te Ein­blick in des­sen Kon­zep­ti­on: Nahe gebracht wer­den sol­len die vie­len Talen­te Hoff­manns. Also der, so Haber­mey­er, „über­aus exak­te“ Jurist, der Zeich­ner, der Kom­po­nist und natür­lich der Schriftsteller.

Der Hain war Inspi­ra­ti­ons­quel­le und Begeg­nungs­stät­te. Hier erin­nert Her­mann Leit­he­rers Denk­mal an den spre­chen­den Hund Bergan­za. Im „Ver­gnü­gungs­or­te Bug“ begeg­ne­te Hoff­mann – „Sie sind auch kein Bam­ber­ger, wie ich höre“ – sei­nem spä­te­ren Freund und Geschäfts­part­ner Carl Fried­rich Kunz, Ver­le­ger, Inha­ber einer Wein­hand­lung und einer Leih­buch­hand­lung. Mit Kunz ging es hin­ab in den Wein­kel­ler des heu­ti­gen Krack­hardt-Hau­ses am Max­platz, um fröh­lich zu zechen. Hoff­mann war nach den Wor­ten von Haber­mey­er dem Alko­hol in ver­schie­de­nen For­men über­aus zuge­neigt, was aber wun­der­ba­rer­wei­se sei­ne Schaf­fens­kraft nicht behinderte.


Welt­ruhm erlangt

Hand­fes­tes ent­stand aus der Bezie­hung zu Kunz auch: Ein Ver­trag wur­de geschlos­sen über die Ver­le­gung sei­ner „Fan­ta­sie­stü­cke“. Ein Mei­len­stein im Wer­de­gang von E.T.A. Hoff­mann, der nicht zuletzt mit sei­nem Mär­chen „Nuß­kna­cker und Mäu­se­kö­nig“ und des­sen Bal­lett­ad­ap­ti­on durch Tschai­kow­ski Welt­ruhm erlangte.

Dich­ter­fürst Goe­the war von E.T.A. Hoff­mann nicht erbaut. Doch Haber­mey­er riet, sich davon nicht abhal­ten zu las­sen, den Kos­mos Hoff­manns zu erkun­den. Schalk­haf­tes, Mor­bi­des, Skur­ri­les und vor allem Phan­ta­sie­vol­les kenn­zeich­nen sein Werk, wofür Haber­mey­er etli­che Bei­spie­le nahe­brach­te. Der Kura­tor leg­te sei­nen Mit­rad­le­rin­nen und Mit­rad­lern zudem am Dom­berg ans Herz, sich nicht den E.T.A. Hoff­mann-Tanz­saal in der Alten Hof­hal­tung ent­ge­hen zu las­sen. Dort trifft das „Apfel­wei­b­la“ im Ori­gi­nal auf Pop-Art des 20. Jahr­hun­derts und zeit­ge­nös­si­sche Arbei­ten von Bergan­za-Preis­trä­ge­rin­nen und ‑Preis­trä­gern. Dazu gibt es im Tanz­saal eine span­nen­de Ver­an­stal­tungs­rei­he bis Okto­ber. Nächs­tes High­light ist eine kon­zer­tan­te Hoff­mann-Lesung mit Bea­te Roux und Mar­tin Neu­bau­er am 21. Mai mit dem ver­lo­cken­den Titel „Ahnun­gen aus dem Rei­che der Töne.“


Mor­bi­des und Ruinöses

Für Mor­bi­des und Rui­nö­ses gab es in Bam­berg zu Hoff­manns Zei­ten reich­lich Anschau­ungs­ma­te­ri­al. Der Schrift­stel­ler ver­ar­bei­te­te etwa das Kapu­zi­ner­klos­ter in schau­ri­gem Zustand, das sich anstel­le des Cla­vi­us-Gym­na­si­ums befand, in sei­nem Werk „Die Eli­xie­re des Teu­fels“. Die Bekannt­schaft mit Adal­bert Fried­rich Mar­cus, Leib­arzt von Fürst­bi­schof Franz-Lud­wig von Erthal, bescher­te ihm Ein­bli­cke ins Gesund­heits- und Psych­ia­trie­we­sen. Mar­cus war auf die­sem Gebiet ein abso­lu­ter Revo­lu­tio­när. Sein Lebens­werk ist das „All­ge­mei­ne Kran­ken­haus“ an der Reg­nitz als moderns­tes sei­ner Art in Euro­pa sowie die „Irren­an­stalt“ in St. Getreu. Selbst setz­te sich der Arzt ein Denk­mal als För­de­rer von Kunst und kul­tu­rel­lem Leben in Bam­berg und vor allem als Ret­ter der Alten­burg. Freund Hoff­mann bezog die Hoff­manns-Klau­se und bemal­te sie, wovon heu­te lei­der nichts zu sehen ist.

Kei­ne Hoff­mann-Rad­tour oder ‑Füh­rung ohne Hin­weis auf die uner­füll­te Lie­be zu Julia Mark. Hoff­mann, ver­hei­ra­tet mit Mich­ali­na Rohrer, erblick­te Julia erst­mals beim Gesangs­vor­trag in der Ste­phans­kir­che. Mit der Emp­feh­lung als Musik­di­rek­tor gelang es ihm als­bald, sie im Musik­un­ter­richt unter sei­ne Fit­ti­che zu neh­men. Ange­sichts sei­nes Geba­rens in Tat und Wort schwan­te Juli­as Mut­ter zuneh­mend Übles. Was sie dazu ver­an­lass­te, die begehr­te Toch­ter zügig mit dem Geschäfts­mann Grae­pel zu ver­hei­ra­ten. Heu­te erin­nert eine Tafel am Haus mit der Num­mer 13 in der Lan­gen Stra­ße, letz­te Sta­ti­on der Bam­berg on tour zum Hoff­mann-Jahr, an die Episode.

„Lehr- und Mar­ter­jah­re“ nann­te der Schrift­stel­ler sei­ne Zeit in Bam­berg. Trotz aller Mise­re schreibt er 1818 an den Bam­ber­ger Arzt Fried­rich Spey­er: „Indes­sen war doch im Gan­zen das tol­le unste­te Trei­ben in B〈amberg〉 kei­ne üble Epi­so­de — Eine Flit­ter auf dunk­lem Grun­de — eine Fast­nachts­Sze­ne im komi­schen Roman des Lebens.“

Natur­schutz in Bam­berg ist das The­ma der nächs­ten „Bam­berg on tour“ am Sonn­tag, 7. Juni. Treff­punkt ist um 14 Uhr am Aero-Club Bam­berg e.V., Zep­pe­lin­stra­ße 18.

„Bam­berg on tour“ am 3. Mai wid­met sich dem Künstler

Mit dem Fahr­rad durchs Hoffmann-Jahr

„Bam­berg on tour“ ist die Fahr­rad­tour für Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu stadt­re­le­van­ten The­men. Am Sonn­tag, 3. Mai, macht die­se sich auf, unter fach­kun­di­ger Füh­rung per Fahr­rad eini­gen Spu­ren E.T.A. Hoff­manns zu fol­gen, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Was unter­neh­men Sie heu­te, Teu­ers­ter? Gehen Sie nach Bug oder ins Thea­ter? Im erstern Fal­le beglei­te ich Sie…“ schrieb E.T.A. Hoff­mann am 16. Febru­ar 1812 an sei­nen Freund Carl Fried­rich Kunz. In Bam­berg hat das Mul­ti­ta­lent, das vor 250 Jah­ren in Königs­berg in Ost­preu­ßen das Licht der Welt erblick­te, vie­le Spu­ren hin­ter­las­sen. „Bam­berg on tour“ am Sonn­tag, 3. Mai, macht sich auf, unter fach­kun­di­ger Füh­rung eini­gen die­ser Spu­ren zu fol­gen und so Hoff­manns Welt ein Stück weit leben­dig wer­den zu lassen. 

„Bam­berg on tour“ ist die Fahr­rad­tour für Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu stadt­re­le­van­ten The­men. Start die­ser Tour im Hoff­mann-Jahr ist um 14 Uhr am Ein­gang des E.T.A.-Hoffmann-Theaters. Dort wird John von Düf­fel, Inten­dant des E.T.A.-Hoffmann-Theaters, über das Thea­ter und sei­nen Namens­ge­ber spre­chen. Unter der Lei­tung von Mar­tin Haber­mey­er, Mit­ar­bei­ter der Muse­en der Stadt Bam­berg und Kura­tor des E.T.A.Hoffmann-Hauses, bege­ben sich dann alle auf Spu­ren­su­che. Wel­che Orte hat Hoff­mann hier gekannt? Wo ging er spa­zie­ren, wo hat er gefei­ert und was kann man heu­te noch davon sehen? Eine Anmel­dung ist nicht nötig – ein­fach sich anschlie­ßen und mit­ra­deln, lau­tet das Motto.

Recht wech­sel­voll war die Zeit, die E.T.A. Hoff­mann und sei­ne Frau Mischa zwi­schen 1808 und 1813 in Bam­berg ver­brach­ten. „Lehr- und Mar­ter­jah­re“ nann­te er sie und war ziem­lich froh, spä­ter Rich­tung Dres­den und Leip­zig wei­ter­zie­hen zu kön­nen. Gleich­zei­tig beding­te das Schei­tern als Musik­di­rek­tor am Thea­ter die Ent­wick­lung des gefei­er­ten Schrift­stel­lers. Freund­schaf­ten und ört­li­che Ver­net­zung ermög­lich­ten die Ver­öf­fent­li­chung der „Fan­ta­sie­stü­cke in Cal­lots Manier“ (1814).

Auch Musik- und Gesangs­un­ter­richt oder Ein­bli­cke in das Psych­ia­trie- und Kran­ken­haus­we­sen fan­den Ein­gang in Hoff­manns schil­lern­des Werk. Nicht zuletzt gehör­ten häu­fi­ge Spa­zier­gän­ge, Aus­flü­ge ins Umland und gesel­li­ges Bei­sam­men­sein zu E.T.A.s liebs­ten Unter­neh­mun­gen. Trotz aller Mise­re schreibt er 1818 an den Bam­ber­ger Arzt Fried­rich Spey­er: „Indes­sen war doch im Gan­zen das tol­le unste­te Trei­ben in B〈amberg〉 kei­ne üble Epi­so­de — Eine Flit­ter auf dunk­lem Grun­de — eine Fast­nachts­Sze­ne im komi­schen Roman des Lebens.“

Start der „Bam­berg on tour“ am Sonn­tag, 3. Mai 2026, ist um 14 Uhr am Ein­gang des E.T.A.-Hoffmann-Theaters. Ins­ge­samt sind für die Rad­tour im Hoff­mann-Jahr maxi­mal drei Stun­den ange­setzt. Die Teil­nah­me an „Bam­berg on tour“ erfolgt auf eige­ne Gefahr und eige­nes Risi­ko, den Anwei­sun­gen des Begleit­per­so­nals ist Fol­ge zu leisten.

30 Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger „on Tour“

Das Welt­erbe mit dem Rad erfahren

30 Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger bega­ben sich „on Tour“ durch die Gärtner‑, die Berg- und die Insel­stadt. Ange­führt von der Kul­tur­re­fe­ren­tin und der Sach­ge­biets­lei­te­rin für Bür­ger­be­tei­li­gung ging es zu den drei his­to­ri­schen Sied­lungs­ker­nen, wie die Stadt mitteilt.

„Es sind nicht die Ein­zel­mo­nu­men­te, son­dern das Gesamt-Paket mit der beson­de­ren Stadt­struk­tur, war­um Bam­berg zum UNESCO-Welt­erbe ernannt wur­de“, brach­te es die Lei­te­rin des Zen­trums Welt­erbe in Bam­berg, Dr. Simo­na von Eyb, am Ende des UNESCO-Welt­erbe­tags auf den Punkt. Wie lie­ße sich die­se Struk­tur bes­ser erfas­sen und begrei­fen, als ihre Gren­zen nach­zu­zeich­nen? So folg­ten rund 30 Bür­ge­rin­nen und Bür­ger am Sonn­tag der Ein­la­dung der Stadt, um bei einer neu­en Aus­ga­be von „Bam­berg on Tour“ die Gren­zen des Welt­erbes zu erfahren.

Ange­führt von der Kul­tur­re­fe­ren­tin Ulri­ke Sie­ben­haar und der Sach­ge­biets­lei­te­rin für Bür­ger­be­tei­li­gung, Michae­la Schraetz, ging es zu den drei his­to­ri­schen Sied­lungs­ker­nen – erst ent­lang der Gärt­ner­stadt mit dem immer noch prä­sen­ten Erwerbs­gar­ten­bau, dann ent­lang der vom Dom gepräg­ten Berg­stadt und schließ­lich in die bür­ger­li­che Insel­stadt. Sie­ben­haar erin­ner­te wäh­rend der Fahrt an drei Daten: die ers­te Erwäh­nung Bam­bergs im Jahr 902, die Bis­tums­grün­dung durch Kai­ser Hein­rich im Jahr 1007 und schließ­lich das Jahr 1602, aus dem der soge­nann­te Zweid­ler-Plan stammt, der „Gründt­li­che abriß der Statt Bam­berg“. Die Kul­tur­re­fe­ren­tin zeigt sich fas­zi­niert von die­sem Stadt­plan, denn dank der Detail­ge­nau­ig­keit die­ser Zeich­nung wird deut­lich, wie unbe­scha­det die Stadt die ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­te über­stan­den hat: „Man kann heu­te noch durch Bam­berg lau­fen auf Grund­la­ge die­ses Plans – das ist wirk­lich erstaunlich.“


Pop-Up-Akti­on auf der Theuerstadt

Nicht nur an den Gren­zen des Welt­erbes ver­lief die Tour ent­lang – es ging auch mit­ten hin­ein zu meh­re­ren kur­zen Auf­ent­halts­punk­ten. Zum ers­ten Mal stopp­te die Kolon­ne auf der Theu­er­stadt, wo Xenia Jaku­bek vom Zen­trum Welt­erbe das von ihr betreu­te EU-Pro­jekt „Pop-Up-Urban-Spaces“ vor­stell­te: „Ziel des Pro­jekts ist es, einen Ort in der Stadt anders zu bele­ben. Es gibt hier Lin­den, einen Brun­nen und eine Bank, aber neben den Autos geht das für gewöhn­lich unter. Die Anwohner:innen-Parkplätze haben sicher ihre Berech­ti­gung, wir wol­len aller­dings ein­mal klä­ren: Was kann die­ser Ort sonst noch? Wir wagen ein Expe­ri­ment.“ Beim Lin­den­fest, das an die­sem Wochen­en­de im Schat­ten von St. Gan­golf statt­fand, beka­men die Besu­che­rin­nen und Besu­cher schon eine recht gute Vor­stel­lung vom Poten­ti­al die­ses klei­nen Platzes.

Auf dem Weg in die Berg­stadt hielt die Zwei­rad-Grup­pe wenig spä­ter an der Kon­zert- und Kon­gress­hal­le. Für das The­ma Welt­erbe ist das auch ein wich­ti­ger Ort, weil hier die UNESCO-Ernen­nungs­ur­kun­de vom 11. Dezem­ber 1993 fei­er­lich an die Stadt Bam­berg über­ge­ben wur­de. Ulri­ke Sie­ben­haar hat­te eine Kopie der Urkun­de mit­ge­bracht und zeig­te sie den inter­es­sier­ten Teilnehmenden.


„Kaf­fee, Kuchen, Nachbarschaft“

Für die dann zu absol­vie­ren­den Höhen­me­ter wur­den die Rad­le­rin­nen und Rad­ler am Jakobs­platz durch die Akti­on „Kaf­fee, Kuchen, Nach­bar­schaft“ belohnt. Mit Unter­stüt­zung des Bür­ger­ver­eins „Unte­re His­to­ri­sche Berg­stadt“ hat das Zen­trum Welt­erbe eine Gemein­schafts-Kaf­fee­ta­fel auf die Bei­ne gestellt, die die Nach­bar­schaft flei­ßig besuch­te. Der Ver­ein „Bewahrt die Berg­stadt“ prä­sen­tier­te in die­sem Rah­men eine Viel­zahl von Fotos, die unter ande­rem zeig­ten, wie wenig sich am Jakobs­platz in den letz­ten 40 Jah­ren ver­än­dert hat. „Erst vor etwa 20 Jah­ren hat sich bei der UNESCO das Prin­zip durch­ge­setzt, dass das Wich­tigs­te in einer Welt­erbe-Stät­te die Men­schen sind“, erklär­te Simo­na von Eyb die­se Akti­on. „Das woll­ten wir auch beim heu­ti­gen Tag des Welt­erbes beto­nen: Das Welt­erbe kann ohne die Men­schen nicht existieren.“

Sei­nen Abschluss und Höhe­punkt fand „Bam­berg on Tour“ im Bam­ber­ger Welt­erbe-Zen­trum auf der unte­ren Mühl­brü­cke. Wäh­rend drau­ßen ein Gewit­ter los­brach, ord­ne­te Simo­na von Eyb die Stadt Bam­berg in grö­ße­re Zusam­men­hän­ge ein. Sie ist eine von 54 Welt­erbe-Stät­ten in Deutsch­land und zählt zu den 1.223 Welt­erbe-Stät­ten welt­weit – eben nicht wegen eines ein­zel­nen Denk­mals, son­dern wegen der gut erhal­te­nen „früh­mit­tel­al­ter­li­chen Stadt­struk­tur“ und weil sie eine Stadt ist, „die einen gro­ßen Ein­fluss auf die Stadt­ent­wick­lung in Mit­tel- und Ost-Euro­pa aus­ge­übt hat“. Mit fri­schen Erd­bee­ren und Kir­schen ging die Tour zu Ende. Als Erin­ne­rung konn­ten sich die Teil­neh­men­den noch einen Pin anfer­ti­gen las­sen mit Welt­erbe-Moti­ven wie Kai­se­rin Kuni­gun­de oder der Humsera.


Nächs­ter Ter­min im Juli

Der Ter­min für die nächs­te „Bam­berg on Tour“ steht bereits fest. Am Sonn­tag, 13. Juli, lädt die Stadt Bam­berg ein, sich auf die Spu­ren von „80 Jah­re Kriegs­en­de“ zu bege­ben. Alle inter­es­sier­ten Rad­le­rin­nen und Rad­ler sind dann wie immer herz­lich willkommen.

Den Gren­zen des Welt­erbes auf der Spur

„Bam­berg on tour“: 12 Kilo­me­ter-Fahr­rad­tour durchs Welterbe

Am 21. April ver­an­stal­tet die Stadt erneut die Fahr­rad­rund­fahrt „Bam­berg on tour“. Auf der 12 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke durch das Bam­ber­ger Welt­erbe soll den Teil­neh­men­den ein Ein­druck von der Grö­ße des von der UNESCO geschütz­ten Stadt­ge­biets ver­mit­telt werden.

Bamberger:innen wis­sen, dass Tei­le der Gärtner‑, Insel- und Berg­stadt zum Welt­erbe gehö­ren. Sie wis­sen viel­leicht auch noch, dass die Gesamt­flä­che des von der UNESCO geschütz­ten Gebiets 142 Hekt­ar umfasst. Wo aber genau die Gren­ze des Welt­erbes ver­läuft, ist vie­len womög­lich nicht geläu­fig. Hier setzt laut einer Mit­tei­lung des Rat­hau­ses „Bam­berg on tour“ an. Ziel der Rund­fahrt am 21. April ist es, gemein­sam mit der Stadt­spit­ze die Welt­erbe-Gren­ze zu erra­deln. Treff­punkt ist um 14 Uhr auf dem Max­platz. Eine Anmel­dung ist nicht nötig.

„Bam­berg on tour“ ist die Fahr­rad­tour für Bürger:innen zu stadt­re­le­van­ten The­men. Neben der Stadt­spit­ze beglei­ten auch fach­lich ver­sier­te Mitarbeiter:innen der Stadt­ver­wal­tung die Tour. „Der Weg ist das Ziel“ könn­te das Mot­to der Tour dabei lau­ten. Denn die 142 Hekt­ar im ange­peil­ten Zeit­rah­men von 14 bis 17 Uhr zu umrun­den, ist eine sport­li­che Ange­le­gen­heit. Bewäl­tigt wer­den wol­len unge­fähr 12 Kilo­me­ter in teils hüge­li­gem Gelände.

Vom Max­platz aus geht es über die Ket­ten­brü­cke in die Gärt­ner­stadt. Stopps wer­den in der Plat­ten­gas­se und an der Otto­kir­che sein. Zurück über die Ket­ten­brü­cke ist der ers­te Halt in der Insel­stadt an der Kon­zert­hal­le vor­ge­se­hen. Über den Mai­en­brun­nen erfolgt der Anstieg in die Berg­stadt. Stopps macht die Rund­fahrt auf die­ser Etap­pe am Otto­brun­nen, hin­ter der Jakobs­kir­che und am Obe­ren Stephansberg.

Das nächs­te Ziel ist dann das Zen­trum Welt­erbe Bam­berg, wo zum Bei­spiel geklärt wird, war­um Bam­berg Welt­erbe gewor­den ist. Zum Schluss steht die fina­le Etap­pe bis zur nörd­li­chen Pro­me­na­de an. Dort endet „Bam­berg on tour“.

Kei­ne Nachwuchsprobleme

„Bam­berg on tour“ zu Besuch bei der Jugendfeuerwehr

Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer von „Bam­berg on tour“ haben am 27. März die Jugend­ab­tei­lung der Bam­ber­ger Feu­er­wehr besucht. Vor Ort konn­ten sie sich ein Bild machen, wie inten­siv sich die Bam­ber­ger Feu­er­wehr um den Nach­wuchs kümmert.

Los ging es am Max­platz. Dort begrüß­te Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke die knapp 30 Rad­le­rin­nen und Rad­ler von „Bam­berg on tour“ zusam­men mit Stadt-Jugend­feu­er­wehr­wart Alex­an­der Wil­helm und sei­nem Stell­ver­tre­ter Alex­an­der Ohme. Star­ke lob­te die Ein­satz­be­reit­schaft der zumeist ehren­amt­lich täti­gen Feu­er­wehr zum Woh­le der Stadt.

Dann mach­te sich „Bam­berg on tour“ auf in die Lud­wig­stra­ße. Dort konn­te die Grup­pe „Flo­ri­an Bam­berg 11/​11/​1“, das Aus­bil­dungs­fahr­zeug der Jugend­feu­er­wehr, besich­ti­gen. Nicht nur ist es beson­ders, dass die Jugend­feu­er­wehr ein eige­nes Aus­bil­dungs­fahr­zeug unter­hält. Auch des­sen Finan­zie­rung durch aus­schließ­lich Spen­den „ist bay­ern­weit ein­ma­lig“ wie Alex­an­der Wil­helm beton­te. Bin­nen zwölf Mona­ten sei es gelun­gen, im Rah­men des Pro­jekts „Die Jugend­feu­er­wehr nimmt Fahrt auf“ 100.000 Euro für das Fahr­zeug zu sammeln.

Nicht nur sol­cher Aus­rüs­tung wegen, sag­te Alex­an­der Ohme, auch dank der 14 Mäd­chen und 22 Jun­gen, die aktu­ell bei der Jugend­feu­er­wehr ihr Hand­werks­zeug ler­nen, habe die Jugend­feu­er­wehr „kei­ne Nach­wuchs­pro­ble­me“ habe. Auch habe sich gezeigt, dass die Mehr­heit der Kin­der und Jugend­li­chen auch im Erwach­se­nen­al­ter der Feu­er­wehr treu bleibt. Auf 60 Pro­zent bezif­fer­te Ohme die Zahl der der­zeit etwa 360 ehren­amt­lich täti­gen Mit­glie­der der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, die aus der Jugend­feu­er­wehr kom­men. Die Über­tritts­quo­te von der Jugend zur akti­ven Wehr lie­ge bei 95 Prozent.

Was­ser­auf­bau für einen Löschangriff

Die Gerä­te­hal­le „Lösch­grup­pe 2/​Jugendfeuerwehr“ in der Wun­der­burg, die nächs­te Sta­ti­on von „Bam­berg on tour“, beher­bergt einen Unter­richts­raum. Neben die­sem konn­te „Bam­berg on tour“ auch eine Ein­satz­übung der Jugend­feu­er­wehr besich­ti­gen. Die Jugend­li­chen zeig­ten, wie mit Hil­fe ihres Trag­kraft­sprit­zen­an­hän­gers Was­ser zum Löschen her­bei­ge­bracht wird. Im Fach­jar­gon heißt das „Was­ser­auf­bau für einen Löschangriff“.

Koor­di­niert von Ein­satz­be­feh­len waren die Schläu­che in Sekun­den­schnel­le aus­ge­rollt, bis es hieß „Was­ser marsch“. Die Jugend­li­chen neh­men zwar nicht an Ein­sät­zen teil, erläu­ter­ten Wil­helm und Ohme. Sie kön­nen aber wäh­rend der Jugend­zeit die Prü­fung zur Trupp­füh­re­rin bezie­hungs­wei­se zum Trupp­füh­rer able­gen. Dies befä­higt sie zu Ein­sät­zen unter bestimm­ten Bedin­gun­gen, sobald sie min­des­tens 16 Jah­re alt sind. Wei­te­rer Bau­stein der Nach­wuchs­ar­beit ist die Kin­der­feu­er­wehr, in der Kin­der im Alter von sechs bis zwölf Jah­ren spie­le­risch an die Feu­er­wehr her­an­ge­führt werden.

Das Kel­ler­ge­schoss der Vil­la Des­sau­er , die letz­te Sta­ti­on von „Bam­berg on tour“, beher­bergt einen eigens ein­ge­rich­tet Jugend­raum für die Jugend­feu­er­wehr. Die Stadt­spit­ze habe, so Ohme, von der Not­wen­dig­keit eines sol­chen Raums über­zeugt wer­den kön­nen. Nach weni­gen Mona­ten ent­stand aus dem nüch­ter­nen Unter­richts­raum der Feu­er­wehr besag­ter Jugend­raum mit klei­nem Büro. Beson­der­heit hier­bei: Der anspre­chend gestal­te­te Raum dient dem zwang­lo­sen Tref­fen der Jugend­li­chen. Er ist ihr eige­ner Rück­zugs­raum im gro­ßen Haus der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Bamberg.

Zum Abschluss die­ser „Bam­berg on tour“ wies Andre­as Star­ke auf die nächs­te Tour am 14. Mai hin, für die die Vor­be­rei­tun­gen bereits im Gan­ge sind.

Jugend­feu­er­wehr prä­sen­tiert sich

„Bam­berg on tour“ besucht Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Bamberg

Mit­rad­le­rin­nen und ‑rad­ler wis­sen es längst: Wer bei „Bam­berg on tour“ dabei ist, bekommt eini­ges gebo­ten. Die Ver­an­stal­tungs­rei­he wid­met sich ein­mal mehr der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Bam­berg. Am Sonn­tag, 27. März, ist die Jugend­feu­er­wehr The­ma. Die Rad­le­rin­nen und Rad­ler wer­den unter ande­rem deren Fuhr­park besich­ti­gen und eine Ein­satz­übung der Jugend­li­chen verfolgen.

Früh übt sich, wer ein­mal Meis­ter wer­den will. Das gilt auch für die Feu­er­wehr. Des­halb pflegt die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Bam­berg ihren Nach­wuchs. Neben einer Kin­der­feu­er­wehr nennt sie eine Jugend­feu­er­wehr ihr Eigen. 28 Mäd­chen und Jun­gen ab zwölf Jah­ren ler­nen der­zeit etwas über die kom­pli­zier­ten Sach­ver­hal­te des Feu­er­wehr­we­sens seit der Grün­dung der Jugend­grup­pe 1971.

Die Anwär­te­rin­nen und Anwär­ter ler­nen Rechts­grund­la­gen und Fahr­zeug­kun­de und wie man bei Ein­sät­zen in Theo­rie und Pra­xis vor­geht. Noch wäh­rend der Jugend­zeit kann man die Prü­fung zur Trupp­füh­re­rin oder zum Trupp­füh­rer able­gen. Das ist Vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me an Ein­sät­zen. Dane­ben kom­men Jugend­wo­chen­en­den und wei­te­re Frei­zeit­ge­stal­tun­gen nicht zu kurz.

Die Stadt­spit­ze und die Lei­tung der Jugend­feu­er­wehr Alex­an­der Wil­helm und Alex­an­der Ohme wer­den die „Bam­berg on tour“-Rad­le­rin­nen und ‑Rad­ler am 27. März um 14:30 Uhr am Max­platz vor dem Rat­haus emp­fan­gen. Ers­te Sta­ti­on wird die Gerä­te­hal­le in der Lud­wig­stra­ße 22 sein, wo die Jugend­feu­er­wehr einen Teil ihres Fuhr­parks unter­bringt. Prunk­stück ist das Mehr­zweck­fahr­zeug mit dem Funk­ruf­na­men „Flo­ri­an Bam­berg 11/​11/​1“. Es konn­te voll­stän­dig über das Pro­jekt „Die Jugend­feu­er­wehr nimmt Fahrt auf“ durch Spen­den finan­ziert werden.

Der Unter­richts­raum der Jugend­feu­er­wehr befin­det sich in der gemein­sa­men Gerä­te­hal­le „Lösch­grup­pe 2/​Jugendfeuerwehr“, Roten­stein­stra­ße 11 in der Wun­der­burg, der nächs­ten Sta­ti­on von „Bam­berg on tour“. Neben einer Füh­rung durch den Raum wer­den die die Rad­le­rin­nen und Rad­ler am Höhe­punkt der Tour teil­neh­men: eine Ein­satz­übung der Jugend­li­chen. Letz­te Sta­ti­on wird der neu reno­vier­te Jugend­raum im Kel­ler der Vil­la Des­sau­er sein. Dort kön­nen die Teil­neh­men­den das Fahr­zeug „Flo­ri­an Bam­berg 11/​11/​1“ besichtigen.