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Bamberg - Page 50

DRK schrieb Geschich­te in Bamberg

Vor 100 Jah­ren grün­de­te sich im Roko­ko­saal der Dach­ver­band des Deut­schen Roten Kreuzes

100 Jah­re ist es her, dass die ent­schei­den­de Sit­zung zur Grün­dung des Deut­schen Roten Kreu­zes in Bam­berg im Roko­ko­saal statt­fand. Die Prä­si­den­tin des DRK, Ger­da Has­sel­feldt, hat sich nun ins Gol­de­ne Buch der Stadt Bam­berg ein­ge­tra­gen. Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke beschrieb das Rote Kreuz als „Syn­onym für ein funk­tio­nie­ren­des Rettungswesen.“

Es ist der 25. Janu­ar 1921, ein Diens­tag. Im Roko­ko­saal des his­to­ri­schen Brü­cken­rat­hau­ses wird, weni­ge Jah­re nach dem Ende des Ers­ten Welt­krie­ges, der Dach­ver­band des Deut­schen Roten Kreu­zes gegrün­det. Die­ser ver­tritt seit­dem die Belan­ge des gesam­ten Roten Kreu­zes in Deutsch­land, die Selbst­stän­dig­keit der ein­zel­nen Lan­des­ver­bän­de bleibt weit­ge­hend erhal­ten. Dies gilt bis heu­te, jeder Ein­zel­ver­band hat einen eige­nen Cha­rak­ter. So dank­te Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke im Namen der Stadt auch expli­zit den Bam­ber­ger Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern. „Sie prä­gen das sozia­le Gesicht der Stadt“, sag­te der OB bei dem Emp­fang, der coro­nabe­dingt auf ein Mini­mum beschränkt war und unter stren­gen Auf­la­gen stattfand.

Umso mehr freu­te sich DRK-Prä­si­den­tin Ger­da Has­sel­feldt, dass das der Ter­min zum Geden­ken an den Grün­dungs­tag „in die­sem beson­de­ren Saal“ über­haupt mög­lich war. Im Zuge des­sen bekam Frie­del Wey­rauch aus dem Lan­des­ver­band Hes­sen die Dank-Medail­le des DRK ver­lie­hen für über 40 Jah­re ehren­amt­li­che Arbeit mit Men­schen mit Suchtproblemen.

Feri­en­pro­gramm sei­tens des Stadt­ju­gend­amts Bamberg 

Jede Men­ge Spaß in den Pfingstferien

Ein biss­chen Abwechs­lung in den Pfingst­fe­ri­en gesucht? Wie wäre es mit einem Tag auf einem Esel­hof, einem Par­cour oder einem Quid­ditch-Tur­nier a la Har­ry Pot­ter? Das und noch vie­les mehr bie­tet das zwei­wö­chi­ge Feri­en­pro­gramm der Kom­mu­na­len Jugend­ar­beit des Stadt­ju­gend­amts Bam­berg, das erst­mals für die Pfingst­fe­ri­en auf die Bei­ne gestellt wurde.

Ins­ge­samt 51 Ange­bo­te sind in dem Pro­gramm gebün­delt und sor­gen dafür, dass kei­ne Lan­ge­wei­le auf­kommt. Es gibt ein­tä­gi­ge, aber auch mehr­tä­gi­ge Ver­an­stal­tun­gen und Alt­be­währ­tes, wie die Stol­len­füh­rung oder Klet­tern im Hoch­seil­gar­ten, wer­den durch span­nen­de neue Aktio­nen, wie Bould­ern oder eine Schnit­zel­jagd mit GPS, erweitert.

„Tol­le Sache“, fin­det Bür­ger­meis­ter und Sozi­al­re­fe­rent Jonas Glüsen­kamp und betont wie wich­tig die­ses Ange­bot gera­de in Pan­de­mie-Zei­ten sei, in denen „den Kin­dern und Jugend­li­chen mit Home­schoo­ling und Aus­set­zen zahl­rei­cher Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten zuge­mu­tet wur­de.“ Die Hoff­nung, dass das Pro­gramm statt­fin­den kann ist groß. „Wir sind zuver­sicht­lich, dass mit vor­han­de­nen Hygie­ne­kon­zep­ten wie im ver­gan­ge­nen Jahr die zahl­rei­chen Ver­an­stal­tun­gen durch­ge­führt wer­den kön­nen“, betont Stadt­ju­gend­pfle­ger Sebas­ti­an Wehner.


Ange­bo­te für Kin­der ab 5 Jahren

Das Feri­en­pro­gramm wird bereits seit Jahr­zehn­ten von der Kom­mu­na­len Jugend­ar­beit des Stadt­ju­gend­amts Bam­berg auf die Bei­ne gestellt. Gemein­sam mit zahl­rei­chen Ver­ei­nen, Ver­bän­den und enga­gier­ten Per­so­nen wird jedes Jahr ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm­heft zusam­men­ge­stellt. Dadurch wer­den den Kin­dern und Jugend­li­chen in Bam­berg viel­fäl­ti­ge Frei­zeit­an­ge­bo­te für die schul­freie Zeit in den Schul­fe­ri­en zur Ver­fü­gung gestellt und gleich­zei­tig den Ver­an­stal­tern eine Platt­form gebo­ten, sich selbst und ihre Ange­bo­te vor­zu­stel­len und bewer­ben zu kön­nen. Die Ange­bo­te rich­ten sich an Kin­der ab 5 Jahre.

Wei­te­re Informationen

https://www.stadt.bamberg.de/kommunale-jugendarbeit

Das Feri­en­pro­gramm liegt bei den bekann­ten städ­ti­schen Behör­den aus und ist zudem unter https://www.stadt.bamberg.de/ferienprogramm zu fin­den.
Buch­bar sind die ein­zel­nen Ange­bo­te unter https://fepronet.de/bamberg. Buchungs­start ist Mon­tag, der 26. April.

Impf­zen­trum und Haus­ärz­te beflü­geln Impfquote

Kur­ve der Coro­na-Schutz­imp­fun­gen in der Regi­on Bam­berg steigt

Direkt zu Beginn der Koor­di­nie­rungs­grup­pe Coro­na von Stadt Bam­berg und Land­kreis Bam­berg gab es eine posi­ti­ve Nach­richt: Die nie­der­ge­las­se­nen Ärz­tin­nen und Ärz­te, die in der Regi­on mit Impf­stoff ver­sorgt wer­den, haben in der ver­gan­ge­nen Woche deut­lich zum Vor­an­kom­men bei den Coro­na-Schutz­imp­fun­gen bei­getra­gen. Neben dem Impf­zen­trum Bam­berg – inklu­si­ve sei­ner mobi­len Impf­teams – sowie den dezen­tra­len Impf­sta­tio­nen im Land­kreis hat sich damit eine sta­bi­le Impf-Infra­struk­tur etabliert.

Die­se Woche wer­den vor­aus­sicht­lich 6000 Men­schen ihre Imp­fung erhal­ten. Das Impf­zen­trum hat sei­ne Kapa­zi­tä­ten aus­ge­baut und kann prin­zi­pi­ell bis zu 1.300 Imp­fun­gen pro Tag ermög­li­chen, sofern aus­rei­chend Impf­stoff gelie­fert wird.

Eben­falls gute Nach­rich­ten gibt es in Hin­blick auf die Schnell­tests: Die Schu­len in Stadt und Land­kreis sind aktu­ell gut aus­ge­stat­tet und es wur­den bereits neue Schnell­tests nach­ge­or­dert. Dar­über hin­aus nimmt die Bevöl­ke­rung das bestehen­de Schnell­test­an­ge­bot an den ver­schie­de­nen Test­stel­len in Stadt und Land­kreis sehr gut an. Seit ver­gan­ge­nem Don­ners­tag fährt zudem der Bam­ber­ger Schnell­test-Bus ver­schie­de­ne Stadt­tei­le an und wird von den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ger­ne genutzt: Ursprüng­lich auf 70 Tests pro Tag aus­ge­legt, wur­den bereits 90 pro Tag durchgeführt.


Bele­gungs­zah­len in den Kran­ken­häu­sern sind wie­der gestiegen

Gene­rell gilt: Bei einer Inzi­denz über 100 ist für den Groß­teil des Ein­zel­han­dels Ter­min­shop­ping („Click & Meet“) mög­lich. Zusätz­lich benö­ti­gen Kun­den einen nega­ti­ven Coro­na-Test. Dies kann ein PCR-Test (gilt für 48 Stun­den) oder ein POC-Tes­t/­Schnell­test (gilt für 24 Stun­den) sein. Eben­falls mög­lich ist ein ein­fa­cher Selbst­test unter „Auf­sicht“ des Ver­kaufs­per­so­nals. Jedes die­ser nega­ti­ven Test­ergeb­nis­se – auch, wenn es zum Bei­spiel beim Arbeit­ge­ber durch­ge­führt wur­de – ist gül­tig und kann vor­ge­zeigt werden.

Land­rat Johann Kalb und Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke sind sich einig: „Die Kom­bi­na­ti­on einer guten Impf- und Test­in­fra­struk­tur ist in der aktu­el­len Pan­de­mie-Lage das Mit­tel der Wahl. Wir hof­fen wei­ter­hin, dass die Ver­sor­gung mit Impf­stoff in den kom­men­den Wochen anhält.“ Dies sei umso wich­ti­ger, da die Anzahl der Neu­in­fek­tio­nen wei­ter­hin zunimmt und die Bele­gungs­zah­len in den Kran­ken­häu­sern wie­der gestie­gen sind. Zudem liegt der Anteil von Muta­tio­nen mitt­ler­wei­le bei drei Vier­tel aller Infek­tio­nen, in der Woche vor­her waren es noch zwei Drittel.

Das Gesund­heits­amt ist zwi­schen­zeit­lich tech­nisch so aus­ge­stat­tet und ein­ge­rich­tet, dass die Luca-App nutz­bar ist. Nun kön­nen Gas­tro­no­mie, Ein­zel­han­del und kul­tu­rel­le Ein­rich­tun­gen bereits begin­nen, ihre jewei­li­gen Ört­lich­kei­ten in der App zu registrieren.


Wei­te­re Informationen

Hier kann man sich tes­ten lassen:


Test­zen­trum am Sen­del­bach (ohne Anmeldung):

Am Sen­del­bach 15
96050 Bam­berg

Schnell­tests: Mon­tag bis Sonn­tag, 15 bis 19 Uhr

PCR-Tests: Mon­tag bis Don­ners­tag, 15 bis 19 Uhr


Schnell­test­zen­trum Bamberg:

Pro­me­na­den­stra­ße 6a (ehe­mals Stadt­wer­ke-Info­point)
96047 Bam­berg

Mon­tag bis Sams­tag, 9 bis 15 Uhr

Ter­mi­ne nur nach Anmel­dung unter https://corona-schnelltest-bamberg.de/


Abstrich­stel­le Scheßlitz:

Ober­end 32 (alter Net­to­markt)
96110 Scheß­litz

Schnell­tests und PCR-Tests: Mon­tag bis Don­ners­tag, 9 bis 13 Uhr

Frei­tag 9 bis 12.30 Uhr


Schnell­test-Bus Bam­berg (ohne Anmel­dung, mit Ausweis):

Diens­tag
9.30 bis 11 Uhr Gartenstadt/​Kunigundenschule
12.30 bis 14 Uhr Kra­mers­feld-Bru­ckerts­hof/­Wen­de­plat­te an der Kemmerstraße


Mitt­woch
9.30 bis 11.00 Uhr Gaustadt/​Wendeplatte am Syl­va­ner­see
12.30 bis 14.00 Uhr Gereuth/​Wunderburg Grün­flä­che am Wolfgangsplatz


Don­ners­tag
9.30 bis 11.00 Uhr Bam­berg Ost/​Weißenburgstraße/​Haltstelle Kant­stra­ße
12.30 bis 14.00 Bam­berg Ost/​Unterer Park­platz vor dem Fuchsparkstation


Frei­tag
9.30 bis 11.00 Uhr Bam­berg-Süd­wes­t/­Park­bucht nach der Hal­te­stel­le St. Urban
12.30 bis 14 Uhr Bam­berg Bug/​Parkplatz gegen­über Hotel Bug­er Hof


Zudem bie­ten im Land­kreis Bam­berg fast alle Gemein­den und zahl­rei­che Apo­the­ken, auch in der Stadt, Schnell­tests an. Infor­ma­tio­nen hier­zu sind auf den Inter­net­sei­ten des Land­krei­ses und der Stadt Bam­berg zu finden.

Initia­ti­ve für geschlech­ter­ge­rech­te Berufs- und Studienwahl

Uni­ver­si­tät Bam­berg ist jetzt Part­ner­or­ga­ni­sa­ti­on von „Kli­schee­frei“

Die Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg hat eine Ver­ein­ba­rung mit der Orga­ni­sa­ti­on „Kli­schee­frei“ unter­zeich­net. Die­se ver­folgt das Ziel, eine geschlech­ter­ge­rech­te Berufs- und Stu­di­en­wahl bun­des­weit zu etablieren.

„Die Uni­ver­si­tät Bam­berg setzt sich dafür ein, dass ihr Stu­di­en­fach­spek­trum allen Men­schen frei von Rol­len­ste­reo­ty­pen offen­steht“, sagt Prof. Dr. Kai Fisch­bach, Prä­si­dent der Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bam­berg, bei der Unter­zeich­nung der „Klischeefrei“-Vereinbarung. Bei „Kli­schee­frei“ han­delt es sich um eine Initia­ti­ve, die jun­ge Men­schen dabei unter­stüt­zen möch­te, einen Beruf zu fin­den, der zu ihren Stär­ken und zu ihrer Lebens­pla­nung passt – und das frei von Geschlech­ter­kli­schees. „Wir möch­ten jun­ge Men­schen dabei unter­stüt­zen, ihre indi­vi­du­el­len Poten­zia­le zu erken­nen und die für sie rich­ti­ge Stu­di­en­wahl zu tref­fen“, sagt Kai Fischbach.


Die Uni­ver­si­tät berät frei von Klischees

„Bis ins spä­te 19. Jahr­hun­dert wur­den Frau­en vom Stu­di­um aus­ge­schlos­sen, in allen Fächern. Das hat sich zum Glück geän­dert“, erklärt Prof. Dr. Chris­ti­ne Ger­hardt, Vize­prä­si­den­tin für Diver­si­tät und Inter­na­tio­na­les der Uni­ver­si­tät Bam­berg. Doch noch immer zei­gen Sta­tis­ti­ken, dass bei der Stu­di­en­wahl Geschlech­ter­ste­reo­ty­pe eine Rol­le spie­len: „Stu­den­tin­nen ent­schei­den sich häu­fi­ger für ein Fach aus den Literatur‑, Kul­tur- und Sprach­wis­sen­schaf­ten, wohin­ge­gen Stu­den­ten zu den MINT-Fächern ten­die­ren. Die Uni­ver­si­tät Bam­berg setzt sich dafür ein, die­se Kli­schees auf­zu­bre­chen, sodass Stu­di­en­in­ter­es­sier­te ihr Fach noch frei­er und ohne Wider­stän­de nach ihren per­sön­li­chen Stär­ken aus­wäh­len kön­nen“, so die Vizepräsidentin.

Eine beson­de­re Bedeu­tung kommt dabei der Zen­tra­len Stu­di­en­be­ra­tung zu, wel­che auch als Haupt­an­sprech­stel­le für die Initia­ti­ve „Kli­schee­frei“ an der Uni­ver­si­tät fun­giert. Dr. Katha­ri­na Kanitz lei­tet die Zen­tra­le Stu­di­en­be­ra­tung und betont: „Wir bie­ten allen Stu­di­en­in­ter­es­sier­ten und Stu­die­ren­den eine ergeb­nis­of­fe­ne sowie eine mög­lichst kli­schee­freie Bera­tung an. Dabei bekom­men die Men­schen, die bei uns Unter­stüt­zung und Hil­fe suchen, ver­läss­li­che Infor­ma­tio­nen, unab­hän­gig von den Inter­es­sen der Uni­ver­si­tät oder ande­ren Ein­rich­tun­gen. So kön­nen wir Stu­die­ren­de und Stu­di­en­in­ter­es­sier­te auf der Grund­la­ge einer pro­fes­sio­nel­len und unab­hän­gi­gen Bera­tung bei einer reflek­tier­ten Ent­schei­dung unterstützen.“


Ver­an­stal­tun­gen sol­len Vor­ur­tei­le gegen­über Stu­di­en­fä­chern abbauen

Die Uni­ver­si­tät enga­giert sich auch auf ande­ren Ebe­nen gegen Geschlech­ter­ste­reo­ty­pe bei der Stu­di­en­wahl. An der Fakul­tät Wirt­schafts­in­for­ma­tik und Ange­wand­te Infor­ma­tik (WIAI) gibt es dafür zum Bei­spiel jähr­lich den „Girls’ Day“, an dem Mäd­chen ab 14 Jah­ren teil­neh­men kön­nen. Im Rah­men meh­re­rer infor­ma­ti­scher Work­shops haben die Mäd­chen Gele­gen­heit zu einem Schnup­per­stu­di­um im Bereich Infor­ma­tik. Das Men­to­ring-Pro­gramm „make IT“ bie­tet dar­über hin­aus allen ab der 10. Klas­se die Mög­lich­keit, sich über ein hal­bes Jahr lang einen Ein­druck vom Uni-All­tag all­ge­mein sowie von den Stu­di­en­gän­gen der WIAI zu bil­den, Fra­gen zu stel­len und even­tu­el­le Ängs­te und Vor­ur­tei­le gegen­über dem Fach abzubauen.

Neben der Uni­ver­si­tät Bam­berg sind bereits 32 wei­te­re Hoch­schu­len Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen der Initia­ti­ve „Kli­schee­frei“. Außer­dem enga­gie­ren sich dafür ver­schie­de­ne ande­re Insti­tu­tio­nen, wie etwa Behör­den, Minis­te­ri­en, Schu­len oder Unter­neh­men. Um eine geschlech­ter­sen­si­ble Berufs- und Stu­di­en­wahl bun­des­weit zu eta­blie­ren, wur­de ein Forum zen­tra­ler Akteu­rin­nen und Akteu­re mit einer Ser­vice­stel­le als Kern der Initia­ti­ve „Kli­schee­frei“ gebil­det. Dem Forum gehö­ren die zustän­di­gen Bun­des­mi­nis­te­ri­en, die Bun­des­agen­tur für Arbeit, Sozi­al­part­ner und Ver­tre­tun­gen aus Län­dern, Wis­sen­schaft, Pra­xis und Wirt­schaft an.

Kli­ma­wan­del

Weiß­tan­nen im Klimawandel-Test

Mit einer Ver­suchs­flä­che unter­stützt die Stadt Bam­berg ein bun­des­wei­tes Pro­jekt der Arbeits­ge­mein­schaft Natur­ge­mä­ße Wald­wirt­schaft vor dem Hin­ter­grund des Klimawandels.

Der Wei­pels­dor­fer Wald der Bür­ger­spi­tal­stif­tung Bam­berg ist einer von sie­ben Stand­or­ten in Bay­ern, in denen eine Ver­suchs­flä­che für die Anpflan­zung von Weiß­tan­nen ein­ge­rich­tet wur­de. Damit unter­stützt die Stadt Bam­berg ein bun­des­wei­tes Pro­jekt zur Eta­blie­rung der Weiß­tan­ne unter Lei­tung der Arbeits­ge­mein­schaft Natur­ge­mä­ße Wald­wirt­schaft Deutsch­land e. v. (ANW).


Hin­ter­grund: Die kli­ma­sta­bi­le und eben­so leis­tungs­star­ke Weiß­tan­ne ist in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels eine Opti­on, einer rohen­den Ver­knap­pung von wei­ßem Nadel­holz zu begeg­nen. Die Weiß­tan­ne ist aus wirt­schaft­li­cher Sicht die ein­zi­ge Alter­na­ti­ve zur Fich­te, die in unse­ren Brei­ten zwei­fel­los zu den Ver­lie­rern der Kli­ma­er­wär­mung gehört.

Im Rah­men des Pro­jek­tes Weiß­tan­ne 2.0, das vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ernäh­rung und Land­wirt­schaft (BMEL) über die Fach­agen­tur Nach­wach­sen­de Roh­stof­fe e. V. (FNR) geför­dert wird, soll einer­seits die Weiß­tan­ne in unse­ren Wäl­dern auf grö­ße­rer Flä­che neu ein­ge­bracht wer­den. Par­al­lel hier­zu wer­den deutsch­land­weit 58 ein­ge­zäun­te, 0,25 Hekt­ar gro­ße Beob­ach­tungs­flä­chen ange­legt. Auf die­sen Flä­chen wer­den Weiß­tan­nen­pflan­zen zwei­er ver­schie­de­ner Her­künf­te gepflanzt und deren Wuchs­ver­hal­ten lang­fris­tig wis­sen­schaft­lich untersucht. 

Forst­amts­lei­ter Johan­nes Höl­zel (l.) und sein Vor­gän­ger Klaus Schulz (r.) vor der Ver­suchs­flä­che im Wei­pels­dor­fer Wald

Ver­gli­chen wird die hei­mi­sche Weiß­tan­ne, die an die bis­he­ri­gen ört­li­chen Gege­ben­hei­ten ange­passt ist, mit Weiß­tan­nen­pflan­zen aus Rumä­ni­en. Die­se wach­sen in einer Regi­on, in der der­zeit ein Kli­ma vor­herrscht, das nach eini­gen Kli­ma­mo­del­len zukünf­tig in Deutsch­land erwar­tet wird. Von den sie­ben Ver­suchs­flä­chen in Bay­ern ist befin­det sich nun eine im Wei­pels­dor­fer Wald. Neben einer Erwei­te­rung des Gen­pools erhofft sich das Pro­jekt­kon­sor­ti­um einen Erkennt­nis­ge­winn zur Anpas­sungs­fä­hig­keit der Weiß­tan­ne unter den Zei­chen des Klimawandels.

„Die Stadt Bam­berg freut sich, einen Bei­trag zum zukunfts­ori­en­tier­ten The­ma ‚nach­hal­ti­ge Siche­rung eines gesun­den Misch­wal­des‘ leis­ten zu kön­nen“, so Forst­amts­lei­ter Johan­nes Hölzel.


War­um Weißtannen?

Nach der bis­he­ri­gen land­läu­fi­gen Mei­nung ist die Weiß­tan­ne eine Baum­art der Mit­tel­ge­bir­ge. Wie For­schungs­er­geb­nis­se aber zei­gen, ist die Weiß­tan­ne in der Lage, auf viel­fäl­ti­gen Stand­or­ten auch im Flach­land gesund und mit Zukunfts­per­spek­ti­ve zu wach­sen. Dies gilt auch bei den zu erwar­ten­den kli­ma­ti­schen Ver­än­de­run­gen. Die Weiß­tan­ne ist somit eine wirt­schaft­lich inter­es­san­te Baum­art für zukunfts­taug­li­che Mischwälder.

Gleich­zei­tig hat die Weiß­tan­ne auch eine sehr hohe öko­lo­gi­sche Bedeu­tung. Sie wur­zelt viel tie­fer als die Fich­te, wird von den Fich­ten­bor­ken­kä­fern geschmäht und kann ein sehr hohes Alter errei­chen. Damit trägt sie in hohem Maße zur dau­er­haf­ten Sta­bi­li­sie­rung des Öko­sys­tems Wald bei, sehr zum Nut­zen der viel­fäl­ti­gen Pflan­zen- und Tier­welt und des Menschen.

Impf-Kam­pa­gne

Dr. Klaus Wei­ner, Lei­ter des Bam­ber­ger Impf­zen­trums, im Interview

Es hat ein wenig gedau­ert, aber so lang­sam beschleu­nigt sich die natio­na­le Impf­kam­pa­gne zur Bekämp­fung des Coro­na-Virus. So auch in Ober­fran­ken. Wir haben mit Dr. Klaus Wei­ner, dem ärzt­li­chen Lei­ter des Bam­ber­ger Impf­zen­trums, über den Stand der Imp­fun­gen in Bam­berg, den gebeu­tel­ten Impf­stoff von Astra­Ze­ne­ca und die bun­des­wei­te Impf­kam­pa­gne gesprochen. 

Das Bam­ber­ger Land­rats­amt ver­zeich­net knapp 25.000 Erst­imp­fun­gen und knapp 15.000 Zweit­imp­fun­gen (Stand 6. April). Wie zufrie­den sind Sie mit die­sen Zah­len? Könn­te man schon mehr Men­schen geimpft haben oder ist man nah am mög­li­chen Maximum?

Klaus Wei­ner: Trotz der durch uns nicht zu beein­flus­sen­den Gege­ben­hei­ten, wie zeit­wei­se unsi­che­re Impf­stoff­ver­sor­gung, bis hin zu aus­ge­blie­be­nen Lie­fe­run­gen, ist es uns gelun­gen, einem Groß­teil der teils immo­bi­len Bewoh­ner in sämt­li­chen Pfle­ge­ein­rich­tun­gen in Stadt und Land­kreis sowie dem Pfle­ge­per­so­nal zeit­nah ein Impf­an­ge­bot zu machen. Eben­so konn­te die über­wie­gen­de Mehr­zahl der in der soge­nann­ten Prio­ri­sie­rungs­stu­fe 1 gelis­te­ten ande­ren Impf­wil­li­gen min­des­tens mit der ers­ten, teil­wei­se bereits mit der zwei­ten Impf­do­sis ver­se­hen wer­den. Dar­über hin­aus wird bereits die viel brei­te­re Stu­fe 2 abge­ar­bei­tet. Inso­fern sind wir mit dem Geleis­te­ten erst­mal nicht unzu­frie­den. Was wir zur Ver­fü­gung hat­ten, wur­de ver­impft. Natür­lich wäre unter etwas güns­ti­ge­ren Vor­aus­set­zun­gen ein höhe­res Tem­po mög­lich gewe­sen. Den Man­gel ver­wal­ten muss­ten wir – auch wenn die Poli­tik den “Tur­bo” einfordert.


Wor­an liegt das zu lang­sa­me Vorankommen?

Klaus Wei­ner: Wie schon benannt: Durch teils schlep­pen­de Impf­stoff­ver­sor­gung, aber auch durch zeit­rau­ben­den büro­kra­ti­schen Auf­wand. Zu beden­ken ist aber auch: Wir hat­ten eine Viel­zahl von sehr alten Men­schen mit all ihren Ein­schrän­kun­gen, wie erschwer­te Kom­mu­ni­ka­ti­on, Mobi­li­tät, mühe­vol­lem zeit­rau­ben­den Aus- und Anklei­den im Win­ter, zu versorgen.


Gibt es ein Ziel, wie vie­le Men­schen im Bam­ber­ger Impf­zen­trum geimpft wer­den sol­len? Wie groß ist sozu­sa­gen sein Einzugsgebiet?

Klaus Wei­ner: Unser Ein­zugs­ge­biet ist Stadt und Land­kreis Bam­berg mit etwa 200.000 Ein­woh­nern. Unser Ziel ist kein ande­res, als das von der Poli­tik Ver­spro­che­ne: Allen Impf­wil­li­gen ein rea­lis­tisch zeit­na­hes Impf­an­ge­bot zu machen.


Wie vie­le Leu­te haben Sie bereits per­sön­lich geimpft?

Klaus Wei­ner: Vie­le, sicher im vier­stel­li­gen Bereich.


Ande­re Impf­zen­tren muss­ten bereits vor­über­ge­hend geschlos­sen wer­den, weil kein Impf­stoff nach­ge­lie­fert wur­de. Ist auch das Bam­ber­ger Impf­zen­trum die­ser Gefahr ausgesetzt?

Klaus Wei­ner: Nein, zumal die Ver­sor­gungs­la­ge wohl zuneh­mend bes­ser wer­den dürf­te – laut Poli­tik ab Mit­te April.


Der Impf­stoff von Astra­Ze­ne­ca stand zuletzt mehr­fach in der Kri­tik auf­grund mög­li­cher gefähr­li­cher Neben­wir­kun­gen. Kön­nen Sie die Kri­tik nachvollziehen?

Klaus Wei­ner: Die Ver­un­si­che­rung und Ängs­te, her­vor­ge­ru­fen durch die Ent­wick­lung der ver­gan­ge­nen Wochen, kann ich sehr gut nach­voll­zie­hen und ver­ste­hen. Poten­ti­ell sehr schwer­wie­gen­de Fol­gen im Bereich des Gerin­nungs­sy­tems sind beschrie­ben. Es han­delt sich um eine immu­no­lo­gisch beding­te Akti­vie­rung der Blut­plätt­chen. Eine sel­te­ne gene­ti­sche Dis­po­si­ti­on scheint auch eine Rol­le zu spie­len. Die­se Throm­bo­se-Ent­ste­hung geschieht auf einem völ­lig ande­ren Weg als eine “nor­ma­le” Throm­bo­se-Ent­wick­lung. Das ist der Kennt­nis­stand vom 11. April 2021. Aber: Sie ist sehr sel­ten. Eine Ein­gren­zung auf bestimm­te Alters­grup­pen konn­te fest­ge­stellt wer­den. Es gibt eine gute Behand­lungs­mög­lich­keit bei früh­zei­ti­ger Dia­gno­se. Die Zulas­sungs­or­ga­ne auf euro­päi­scher Sei­te, die EMA, und auf deut­scher, das Paul-Ehr­lich-Insti­tut und die Stän­di­ge Impf­kom­mis­si­on, haben reagiert und eine Neu­be­wer­tung der Risi­ko­ab­wä­gung vor­ge­nom­men. Dies ist ein Beweis für das Grei­fen unse­rer hohen Sicher­heits­stan­dards. Die kom­mu­ni­ka­ti­ve Ver­mitt­lung aller bekann­ten Tat­sa­chen und Begrün­dung, der dar­aus fol­gen­den Kon­se­quen­zen sei­tens genann­ter Orga­ne, war jedoch nicht immer aus­rei­chend und ein­deu­tig. Sowohl Poli­tik als auch Pres­se haben hier gro­ße Verantwortung.


Wird Astra­Zenaca in Bam­berg verimpft?

Klaus Wei­ner: Ja, wir nut­zen alle ver­füg­ba­ren Impfstoffe.


Wie ste­hen die Impf­lin­ge dem Impf­stoff gegen­über? Gibt es Bedenken?

Klaus Wei­ner: Natür­lich gibt es die­se. Wir haben hier einen beson­ders gro­ßen Auf­klä­rungs- und Erklärungsbedarf.


Wel­che sind die Risi­ken bei BionTech, John­son & John­son und Moderna?

Klaus Wei­ner: Wie bei allen Impf­stof­fen sind sehr sel­ten auf­tre­ten­de All­er­gien zu berück­sich­ti­gen. Die Anwen­dung von John­son & John­son ist in USA aktu­ell, Stand 13.April, gestoppt. Es erfolgt der­zeit kei­ne Aus­lie­fe­rung nach Euro­pa. Der Grund sind ein­zeln auf­ge­tre­te­ne Sinus­ve­nen­throm­bo­sen, ähn­lich wie bei Astra­Ze­ne­ca. Die­se wer­den der­zeit unter­sucht und bewer­tet. Aber zuge­las­sen ist die­ser Impf­stoff in Deutsch­land ohne­hin noch nicht.


Klä­ren Sie vor der Imp­fung über Risi­ken auf?

Klaus Wei­ner: Selbst­ver­ständ­lich, ja.


Was pas­siert, wenn Impf­lin­ge einen bestimm­ten Impf­stoff nicht und dafür einen ande­ren wol­len? Sind Sie fle­xi­bel und ver­ab­rei­chen dann spon­tan einen ande­ren? Oder muss ein neu­er Impf­ter­min ange­setzt werden?

Klaus Wei­ner: Eine Wahl­mög­lich­keit nach Wunsch ist nicht vor­ge­se­hen. Besteht aber eine medi­zi­ni­sche Begrün­dung, einen ande­ren Impf­stoff als den vor­ge­se­he­nen zu ver­ab­rei­chen, wird zeit­gleich – vor­be­halt­lich der Ver­füg­bar­keit – umge­stellt. Ansons­ten ist eine Neu­ter­mi­nie­rung notwendig.


Wie kön­nen sich Men­schen, die womög­lich nicht über Inter­net­zu­gang ver­fü­gen, im Vor­feld informieren?

Klaus Wei­ner: Wer die Tages­pres­se auf­merk­sam ver­folgt, hat zumin­dest eine grund­le­gen­de Ahnung.


Kann man sich auch dar­über infor­mie­ren, wel­cher Impf­stoff der pas­sends­te bei wel­cher medi­zi­ni­schen Vor­ge­schich­te ist?

Klaus Wei­ner: Grund­sätz­lich ja, aber unkri­ti­sche Lai­en­be­wer­tung kann gro­ße Unsi­cher­heit und Fehl­ein­schät­zung hin­ter­las­sen. Ein Arzt­ge­spräch ist dar­um unverzichtbar!


Die Bun­des­re­gie­rung hat das Ver­spre­chen abge­ge­ben, allen Bürger*innen bis Sep­tem­ber ein Impf­an­ge­bot zu machen. In der Bevöl­ke­rung machen sich im Ange­sicht des lang­sa­men Impf­fort­schritts aber immer stär­ke­re Zwei­fel an der Ein­hal­tung die­ses Ver­spre­chens breit. Wie steht es um Ihre Zwei­fel oder Ihren Glau­ben an die­ses Versprechen?

Klaus Wei­ner: Ver­spre­chen zu bewer­ten, sehe ich nicht als mei­ne Auf­ga­be. Wir sind durch ver­bes­ser­te Abläu­fe schnel­ler gewor­den und könn­ten durch Erwei­te­rung der Impf­stra­ßen womög­lich noch an Geschwin­dig­keit zulegen.


Wie müss­te die Impf­stra­te­gie geän­dert wer­den, um sie zu beschleunigen?

Klaus Wei­ner: Ein Abbau büro­kra­ti­scher Erschwer­nis­se sowie all­zu strin­gen­ter Hand­ha­bung der Prio­ri­sie­rungs­vor­ga­ben wäre eine Möglichkeit.


Was hal­ten Sie von der jüngst begon­ne­nen Aus­wei­tung der Impf-Kam­pa­gne auf Arztpraxen?

Klaus Wei­ner: Ich fin­de sie abso­lut not­wen­dig! Anders kön­nen zum Bei­spiel immo­bi­le, häus­lich gepfleg­te, drin­gend Impf­be­dürf­ti­ge nicht in erfor­der­li­cher Anzahl ver­sorgt werden.

Kunst­raum JETZT!

Ver­trags­ver­län­ge­rung Kesselhaus

Das Kes­sel­haus bleibt ein Ort für Kul­tur. Der Bam­ber­ger Ver­ein Kunst­raum JETZT! hat eine Nut­zungs­ver­trags­ver­län­ge­rung über wei­te­re fünf Jah­re unter­schrie­ben. Die ers­te Aus­stel­lung ist bereits ent­hüllt und beschäf­tigt sich mit der Fra­ge, wie das Kes­sel­haus aus­ge­baut wer­den könnte.

Das Kes­sel­haus kann damit für wei­te­re fünf Jah­re genutzt wer­den. Mit­te März unter­zeich­ne­te der Vor­stand die bereits vor zwei Jah­ren bean­trag­te Ver­trags-Ver­län­ge­rung mit der Stadt. Zur glei­chen Zeit eröff­ne­te Vor­stands­spre­cher Ulrich Kah­le die ers­te Aus­stel­lung im neu­en Jahr: Acht Künstler*innen haben, in Pla­kat­form, ihre Ideen zu Mög­lich­kei­ten der zukünf­ti­gen Gestal­tung des Kes­sel­hau­ses bei­getra­gen. Die teil­wei­se kon­kre­ten, teil­wei­se abs­trak­ten Ergeb­nis­se hän­gen anein­an­der­ge­reiht Rich­tung Lein­ritt an der Außen­wand der Shed­dach-Hal­le des Kes­sel­hau­ses. Die­se bis­her unge­nutz­te Hal­le möch­te der Kunst­raum JETZT! zum wei­te­ren zen­tra­len Aus­stel­lungs­ort im Kes­sel­haus umge­stal­ten. Wir haben mit Ulrich Kah­le gesprochen.

Herr Kah­le, vor zwei Wochen haben Sie den Nut­zungs­ver­trag des Kes­sel­hau­ses bis 2026 ver­län­gert. Wie haben Sie sich dabei gefühlt?

Ulrich Kah­le: Ich habe eine gewis­se Genug­tu­ung gespürt. Um Pla­nungs­si­cher­heit zu haben, hat­ten wir die Ver­trags­ver­län­ge­rung ja schon im Okto­ber 2019 bean­tragt. Da es seit­dem aber kei­ne ent­spre­chen­den Schrit­te gab, haben wir von Aus­stel­lung zu Aus­stel­lung, also in gewis­ser Wei­se von der Hand in Mund gelebt. Aber jetzt haben wir wie­der Pla­nungs­luft für ein gutes Stück Zukunft.


Gab es Momen­te, in denen Sie nicht mehr an die­se Ver­län­ge­rung geglaubt haben?

Ulrich Kah­le: Nee, denn die Hoff­nung stirbt zuletzt. Aber es gab und gibt Stim­men oder Lager in die­ser Stadt, die die­se Ver­trags­ver­län­ge­rung nicht so ger­ne sehen. Auf der ande­ren Sei­te hat der Ober­bür­ger­meis­ter sich über den Ver­trag und die Pla­kat­aus­stel­lung echt posi­tiv geäußert.


Ande­re kul­tu­rel­le Akteu­re, wie FRANZ KAf­kA, konn­ten sich mit der Stadt nicht eini­gen. Trübt das die Freu­de über den Vertrag?

Ulrich Kah­le: Ich inter­pre­tie­re die Vor­gän­ge zwi­schen FRANZ KAf­kA und der Stadt nicht. Aber wenn KAf­kA wie­der etwas im Kes­sel­haus machen wol­len, wer­den wir die Letz­ten sein, nein zu sagen. Wir sind für Koope­ra­tio­nen offen. So tritt etwa im Mai das Thea­ter im Gärt­ner­vier­tel im Kes­sel­haus auf.

Wel­che Ver­trags-Bedin­gun­gen muss der Ver­ein Kunst­raum JETZT! erfüllen?

Ulrich Kah­le: Der Ver­trag sieht eigent­lich nur vor, dass nicht mehr als 99 Per­so­nen auf ein­mal im Kes­sel­haus sind. Das hat aus­schließ­lich bau­recht­li­che Grün­de. Aus­nah­me-Geneh­mi­gun­gen für mehr Publi­kum wur­den uns aber münd­lich zuge­si­chert. Ansons­ten gibt es kei­ne Vor­ga­ben. Wie wir das Kes­sel­haus nut­zen, ist unse­re Sache.


Was hat sich die Stadt ver­pflich­tet zu liefern?

Ulrich Kah­le: Sei­tens der Stadt gibt es kei­ne wei­te­ren Zusi­che­run­gen. Das ist leicht erklär­bar: Coro­na macht die Stadt­kas­sen leer und wie­weit sich die Kas­se durch ande­re Aktio­nen selbst geleert hat, stel­le ich dahin – das mögen ande­re klä­ren. Kul­tur ist seit jeher eine frei­wil­li­ge Leis­tung, die Geld kos­tet und bei der man am ehes­ten strei­chen kann. 


Was soll das Kes­sel­haus in den kom­men­den fünf Jah­ren sein?

Ulrich Kah­le: Wir möch­ten die Ent­wick­lung wei­ter­trei­ben, die wir schon immer vor­hat­ten: Wir wol­len das Kes­sel­haus als Kul­tur­ort ver­fes­ti­gen und ver­ste­ti­gen. Es gibt kei­nen mit die­sem still­ge­leg­ten Indus­trie­bau­kör­per ver­gleich­ba­ren alter­na­ti­ven Gegen­warts-Kunst-Raum in Bam­berg. Dar­an wol­len wir fest­hal­ten. Das Kes­sel­haus wei­ter zu betrei­ben, ist unser vor­ding­li­ches Ziel. Und lang­fris­tig wol­len wir die Eig­nung des Kes­sel­hau­ses durch Umbau­maß­nah­men ver­bes­sern, mehr Raum schaf­fen für ver­schie­dens­te Ver­an­stal­tun­gen neben der Kunst – Musik, Thea­ter, Diskussionsplattformen.


Die Pla­kat­aus­stel­lung zu Gestal­tungs­va­ri­an­ten des Kes­sel­hau­ses ist ein ers­tes neu­es Aus­stel­lungs­for­mat und mar­kiert außer­dem zehn Jah­re Aus­stel­lungs­be­trieb im Kes­sel­haus. Wie hät­te die Jubi­lä­ums­aus­stel­lung ohne Coro­na ausgesehen?

Ulrich Kah­le: Wir hät­ten bestimmt zunächst ein Fest gemacht. Mög­li­cher­wei­se wäre dann viel­leicht auch so eine Aus­stel­lung zustan­de gekom­men. Jetzt, in der Pan­de­mie­si­tua­ti­on, war es aber ein bewuss­tes Ziel, den ein­ge­la­de­nen Künst­lern ein Hono­rar in der Pan­de­mie­durst­stre­cke ver­schaf­fen zu kön­nen, was wir dann mit dem The­ma der Kes­sel­haus­aspek­te kur­zer­hand ver­bin­den konnten.


Die Aus­stel­lung zeigt Zukunfts­ideen des Kes­sel­hau­ses. Wel­che Vor­ga­ben haben Sie für die Pla­kat­ge­stal­tung gemacht? Umsetz­bar­keit scheint kein Kri­te­ri­um gewe­sen zu sein.

Ulrich Kah­le: Die ein­zi­ge Vor­ga­be war: „Was fällt euch zur Zukunft des Kes­sel­hau­ses ein?“ Mehr nicht.


Auch Ihr Ver­ein hat zwei Pla­ka­te bei­gesteu­ert. Die­se wer­den in der Zukunfts­ge­stal­tung des Kes­sel­haus konkreter.

Ulrich Kah­le: Ja, das ist ein Fin­ger­zeig, wo es mit dem Kes­sel­haus hin­ge­hen könn­te – so rea­lis­tisch wie mög­lich visua­li­siert, um den Leu­ten klar­zu­ma­chen, wel­ches Poten­zi­al in die­sem Gebäu­de steckt. Der Ide­al­ent­wurf ist der Umbau der Shed­hal­le zu einer Kunsthalle.


Ist in die­sen Ent­wür­fen die mög­li­che Reak­ti­on der Stadt – mach­bar oder zu teu­er – schon miteingerechnet?

Ulrich Kah­le: Nein, so weit sind wir noch nicht gekom­men. Wobei die Stadt bis­lang eigent­lich nicht bereit war, dazu etwas zu sagen. Aber wir ver­su­chen schon unser Mög­lichs­tes, rea­lis­ti­sche Wege auf­zu­zei­gen. Aber es ist eben ein biss­chen pro­ble­ma­tisch in die­sen Zei­ten. Wenn der Bund 24 Mil­lio­nen für die Reno­vie­rung von St. Micha­el bereit­stellt, wird er nicht noch­mal zwei Mil­lio­nen fürs weit unschein­ba­re­re Kes­sel­haus am Fuß des Michels­berg bereit­stel­len. Aber das sind Din­ge, die man abwar­ten kann. Uns rennt ja die Zeit nicht davon, da wir in den nächs­ten fünf Jah­ren im Kes­sel­haus eine Men­ge machen kön­nen machen kön­nen, um ihm Auf­merk­sam­keit zu verschaffen.


Glau­ben Sie, dass in die­sen fünf Jah­ren schon Ent­schei­dun­gen fal­len, wie und ob das Kes­sel­haus umge­baut wer­den könnte?

Ulrich Kah­le: (lacht) Schwie­rig, aber war­um nicht? Ich sehe, abge­se­hen von den Finan­zen, kei­ne Grün­de, war­um das nicht mög­lich sein sollte.


Deu­tet sich bereits an, was nach Ablauf der fünf Jah­re mit dem Kes­sel­haus pas­sie­ren könnte?

Ulrich Kah­le: Wir sind zuver­sicht­lich, dann wei­ter zu sein und uns um die nächs­te Ver­trags­ver­län­ge­rung zu bemü­hen. Denn wir sehen gemein­sam mit vie­len Mit­strei­tern rea­lis­ti­scher­wei­se kei­nen ande­ren Stand­ort, der die räum­li­chen Qua­li­tä­ten des Kes­sel­hau­ses bie­tet und eine bes­se­re Lage hat.

Stadt und Land­kreis Bamberg

Distanz­un­ter­richt und Not­be­treu­ung wer­den fortgeführt

In Schu­len und Kitas in Stadt und Land­kreis Bam­berg gilt auch für die kom­men­de Woche Distanz­un­ter­richt und Not­be­treu­ung. Dar­auf hat sich die gemein­sa­me Koor­di­nie­rungs­grup­pe am heu­ti­gen Frei­tag verständigt.

Die 7‑Tagesinzidenz für den Land­kreis Bam­berg liegt mit 127,1 nun schon den fünf­ten Tag in Fol­ge über der 100er-Mar­ke. „Damit gibt es für den Land­kreis Bam­berg kei­nen Ent­schei­dungs­spiel­raum“, so Land­rat Johann Kalb.
Die Inzi­denz für die Stadt Bam­berg lag von Diens­tag bis Don­ners­tag über 100, und am heu­ti­gen Frei­tag mit 94,3 knapp dar­un­ter. „Wir blei­ben bei der Ent­schei­dung von letz­ter Woche, um nicht mit­ten in der kom­men­den Woche die Not­brem­se zie­hen zu müs­sen und Plan­bar­keit für die Eltern und Schu­len zu gewähr­leis­ten“, so Bam­bergs Zwei­ter Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp. Des­halb hat sich auch die Stadt Bam­berg nach Abstim­mung mit dem Gesund­heits­amt ent­schie­den, die bereits bestehen­de Rege­lung fortzuführen.


Schwer abseh­bar, wie sich das Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter entwickelt

Ein wesent­li­cher Fak­tor ist dabei die Tat­sa­che, dass alle Nach­bar­land­krei­se Bam­bergs bei einer Inzi­denz von über 100 lie­gen. Für das Gesund­heits­amt ist es schwer abseh­bar, wie sich das Infek­ti­ons­ge­sche­hen wei­ter ent­wi­ckelt. „Die Situa­ti­on hat sich im Ver­gleich zur Vor­wo­che nicht ver­bes­sert“, so die Lei­te­rin des Fach­be­rei­ches, Dr. Susan­ne Paul­mann. Außer­dem liegt den Mit­glie­dern des Kri­sen­sta­bes dar­an, allen Betei­lig­ten – soweit mög­lich – für die kom­men­de Woche Klar­heit über die Situa­ti­on an Schu­len und Kitas zu geben.

„Stadt und Land­kreis arbei­ten als Bil­dungs­re­gi­on zusam­men. Zahl­rei­che Schü­le­rin­nen und Schü­ler, ins­be­son­de­re an den wei­ter­füh­ren­den Schu­len in der Stadt, kom­men aus dem Umland“, sprach sich Bil­dungs­re­fe­rent Dr. Mat­thi­as Pfeu­fer für ein gemein­sa­mes Vor­ge­hen aus.


Alle Abschluss­klas­sen, die vier­ten Klas­sen der Grund­schu­len sowie die elf­ten Klas­sen von Gym­na­si­en und Fach­ober­schu­len sind auch künf­tig unab­hän­gig von der Inzi­denz im Prä­senz- bezie­hungs­wei­se Wechselunterricht.

Ein­stim­mi­ger Stadtratsbeschluss

Post­hal­le wird zum Raum für Kultur

Die ehe­ma­li­ge Post­hal­le auf dem Lag­ar­de-Gelän­de soll nach­hal­tig saniert und für eine kul­tu­rel­le Nut­zung gesi­chert wer­den. Das hat der Bam­berg Stadt­rat ein­stim­mig beschlos­sen und zugleich die Stadt­bau Bam­berg mit der Umset­zung in Zusam­men­ar­beit mit dem städ­ti­schen Kul­tur­re­fe­rat beauf­tragt. „Das Kul­tur­quar­tier ist das Herz­stück des ehe­ma­li­gen Lag­ar­de-Gelän­des. Mit der Post­hal­le und dem angren­zen­den Kul­tur­hof wird ein neu­er und attrak­ti­ver Treff­punkt für alle Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger geschaf­fen“, freut sich Andre­as Star­ke, Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Bam­berg über die­sen wich­ti­gen Schritt im Rah­men der Konversion.

Bis­her war ledig­lich ange­dacht, die Post­hal­le nur rudi­men­tär zu sanie­ren, um kurz­fris­tig eine Nut­zung zu ermög­li­chen. Im Kon­sens mit den Kul­tur­schaf­fen­den wur­de jetzt umge­plant. Zum einen ist das Gebäu­de der­zeit in einem bau­li­chen Zustand, der eine kul­tu­rel­le Nut­zung bau­recht­lich nicht zulässt. Um eine Ver­kehrs­si­cher­heit zu gewähr­leis­ten, müs­sen Ein­bau­ten abge­ris­sen und ent­sorgt wer­den. Aktu­ell ver­fügt das Gebäu­de auch über kei­ne Wasser‑, Strom‑, Wär­me- und Medi­en­ver­sor­gung. Zum ande­ren könn­ten dort bei einer not­dürf­ti­gen Sanie­rung nur weni­ge Ver­an­stal­tun­gen statt­fin­den. Um eine Refi­nan­zie­rung der Her­stel­lungs­kos­ten zu ermög­li­chen und ein rea­lis­ti­sches Betriebs­kon­zept zu ent­wi­ckeln, „ist eine nach­hal­ti­ge Sanie­rung der Post­hal­le sinn­voll“, so der OB.


Ergän­zung um gas­tro­no­mi­sche Nut­zung in Form eines Kulturcafés

Wegen der andau­ern­den Coro­na-Pan­de­mie ist davon aus­zu­ge­hen, dass in 2021 grö­ße­re Ver­an­stal­tun­gen dort nicht statt­fin­den kön­nen. „Eine Über­ar­bei­tung des Kon­zep­tes mit einer nach­hal­ti­gen Nut­zung des gesam­ten Gebäu­de­kom­ple­xes ist sicher die bes­se­re und auch lang­fris­tig wirt­schaft­li­che­re Lösung“, erklärt Kul­tur­re­fe­ren­tin Ulri­ke Sie­ben­haar. Die Neu­aus­rich­tung erlau­be zudem auch die hilf­rei­che För­de­rung der bau­li­chen Maß­nah­men durch Städ­te­bau­för­de­rung. Zudem sol­len wei­te­re För­der­mög­lich­kei­ten aus­ge­lo­tet und ver­han­delt wer­den, kün­dig­te die Kul­tur­re­fe­ren­tin an.

Die Ent­wick­lung der Post­hal­le Lag­ar­de für kom­mer­zi­el­le und nicht­kom­mer­zi­el­le Nut­zung bil­det einen wich­ti­gen Bau­stein im Kon­zept „Kul­tur- und Krea­tiv­quar­tier Lag­ar­de“. Ergänzt wird die­ser Kul­tur­treff­punkt um eine gas­tro­no­mi­sche Nut­zung in Form eines Kul­tur­ca­fés. Ein wei­te­rer Teil­be­reich soll ange­mes­sen und kul­tur­ver­träg­lich gewerb­lich genutzt werden.

„Die Post­hal­le soll ein Ort sein für Krea­ti­ve, Künst­ler und Kul­tur­lieb­ha­ber sowie Treff­punkt für kul­tu­rell und künst­le­risch enga­gier­te Bür­ger sein. Es soll sich aber auch hin zu einem zen­tra­len Begeg­nungs­ort in Bam­berg-Ost ent­wi­ckeln, mit Strahl­kraft über den Stadt­teil und die Stadt­gren­zen hin­weg“, wagt Kul­tur­re­fe­ren­tin Ulri­ke Sie­ben­haar einen Blick in die Zukunft. Damit wer­de auch ein Vor­schlag des Bür­ger­ver­eins Bam­berg-Ost aufgegriffen.

Die neu­en Ziel­set­zun­gen sind auch mit den betei­lig­ten Inves­to­ren­grup­pen im Umfeld der Post­hal­le abge­stimmt. Der Stadt­rat hat die Ver­wal­tung nun offi­zi­ell damit beauf­tragt, die Wei­ter­ent­wick­lung der Post­hal­le vor­an­zu­trei­ben und zuguns­ten der Stadt zu nutzen.


Und was pas­siert mit der Reithalle?

Die benach­bar­te „Reit­hal­le“ ist ein ein­ge­tra­ge­nes Ein­zel­denk­mal ent­spre­chend der Denk­mal­lis­te des Frei­staa­tes Bay­ern und befin­det sich im Eigen­tum der Stadt Bam­berg. Es han­delt sich um ein städ­te­bau­li­ches Klein­od und muss sehr sen­si­bel ent­wi­ckelt wer­den. Es gab und gibt über die Jah­re hin­weg eini­ge sehr gute und durch­aus trag­fä­hi­ge Kon­zep­te und Ideen dafür, die auch als Ergän­zung oder ele­men­ta­rer Bestand­teil des Kul­tur­quar­tiers Lag­ar­de her­vor­ra­gend geeig­net schei­nen. Dazu zäh­len sicher­lich auch die Plä­ne für eine Ver­an­stal­tungs­hal­le oder gar einen Kam­mer­mu­sik­saal, wie es nach wie vor die Bam­ber­ger Sym­pho­ni­ker – Baye­ri­sche Staats­phil­har­mo­nie favo­ri­sie­ren wür­den. Bedau­er­li­cher­wei­se ste­hen für kei­ne die­ser Ideen in den nächs­ten Jah­ren Gel­der, die wohl min­des­tens im mitt­le­ren zwei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­reich lie­gen, zur Ver­fü­gung – auch nicht beim Frei­staat Bayern.

Der Frei­staat Bay­ern ist jedoch aktiv auf die Stadt Bam­berg zuge­gan­gen und hat Gesprä­che zur Wei­ter­ent­wick­lung des Jus­tiz­stand­or­tes auf der Lag­ar­de initi­iert. Dabei wird auch eine mög­li­che neue Nut­zung der Reit­hal­le unter­sucht. Ergeb­nis­se dazu lie­gen noch nicht vor. Die Ver­wal­tung wird in Bezug auf mög­li­che Nut­zungs­sze­na­ri­en wie­der im zustän­di­gen Kon­ver­si­ons­se­nat im Mai berichten.

Coro­na

Start­schuss für den Bam­ber­ger Schnelltest-Bus

Am mor­gi­gen Don­ners­tag nimmt der neue Bam­ber­ger Schnell­test-Bus sei­nen Betrieb auf: Von Diens­tag bis Frei­tag fährt das mobi­le Schnell­test-Zen­trum acht Sta­tio­nen im Bam­ber­ger Stadt­ge­biet an – von der Gar­ten­stadt bis Bug. „Wir wol­len damit die Test­ka­pa­zi­tä­ten für den Gesund­heits­schutz erhö­hen und vor Ort ein bür­ger­freund­li­ches Ange­bot machen“, erläu­tert Andre­as Star­ke, Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Bam­berg, die­se zusätz­li­che kos­ten­lo­se Testmöglichkeit.

Wich­tig in die­sem Zusam­men­hang ist fol­gen­des: Es ist nicht not­wen­dig, sich für einen Test anzu­mel­den, aber man soll­te sich aus­wei­sen kön­nen. Der Bus hält pro Sta­ti­on andert­halb Stun­den vor Ort und kann cir­ca 30 Tests durch­füh­ren. Betrie­ben wird die mobi­le Test­sta­ti­on von der HTK, der Hygie­ne Tech­no­lo­gie Kom­pe­tenz­zen­trum GmbH, einem Toch­ter­un­ter­neh­men der Sozi­al­stif­tung Bam­berg, das bereits das Schnell­test­zen­trum am ZOB betreibt.

Start­schuss ist am Don­ners­tag, 15. April, um 9.30 Uhr mit Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke und Bür­ger­meis­ter Jonas Glüsen­kamp in Bam­berg-Ost in der Wei­ßen­burg­stra­ße – Hal­te­stel­le „Kant­stra­ße“.

Wer also einen Test benö­tigt, kann sich ger­ne ab mor­gen zu den ange­ge­be­nen Zei­ten an den jewei­li­gen Hal­te­sta­tio­nen einfinden:

Diens­tag 
9.30 bis 11.00 Uhr Gartenstadt/​Kuni­gun­den­schu­le

12.30 bis 14.00 Uhr Kra­mers­feld-Bru­ckerts­hof/­Wen­de­plat­te an der Kemmerstraße

Mitt­woch 

9.30 bis 11.00 Uhr Gaustadt/​Wendeplatte am Sylvanersee

12.30 bis 14.00 Uhr Gereuth/​Wunderburg Grun­flä­che am Wolfgangsplatz

Don­ners­tag 

9.30 bis 11.00 Uhr Bam­berg-Ost/ Weißenburgstraße/“Haltestelle Kantstraße“

12.30 bis 14.00 Uhr Bam­berg-Ost/­Un­te­rer Park­platz vor dem Fuchsparkstadion

Frei­tag 

9.30 bis 11.00 Uhr Bam­berg-Süd­wes­t/­Park­bucht nach der Hal­te­stel­le St. Urban,

12.30 bis 14.00 Uhr Bam­berg Bug/​Park­platz gegen­über Hotel Bug­er Hof

1 48 49 50 51 52 62