För­der­pro­jekt

Stadt Bam­berg treibt mit der ört­li­chen Woh­nungs­wirt­schaft die Wär­me­wen­de voran

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Wärmewende
Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Bamberg, des beauftragten Fachbüros sowie der Baugenossenschaft für Stadt und Landkreis Bamberg eG besichtigten eines der drei Fokusgebiete, um die örtlichen Rahmenbedingungen für eine klimafreundliche Wärmeversorgung zu analysieren und mögliche Entwicklungsperspektiven zu diskutieren. Foto: Thomas Klostermann, Stadt Bamberg
Im Rah­men eines För­der­pro­jekts unter­stützt die Stadt Bam­berg die GEWOBAU Bam­berg eG, die Bau­ge­nos­sen­schaft für Stadt und Land­kreis Bam­berg eG sowie die Stadt­bau GmbH Bam­berg dabei, für jeweils ein aus­ge­wähl­tes Wohn­ge­biet eine zukunfts­fä­hi­ge und kli­ma­freund­li­che Wär­me­ver­sor­gungs­stra­te­gie zu ent­wi­ckeln, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

Für jedes aus­ge­wähl­te Quar­tier wer­den nun indi­vi­du­el­le Ver­sor­gungs­stra­te­gien erar­bei­tet. Zwei der Unter­su­chungs­ge­bie­te lie­gen im Hain­ge­biet, ein wei­te­res in Gau­stadt. Gemein­sam mit den Pro­jekt­be­tei­lig­ten wur­de die bestehen­de Ver­sor­gungs­si­tua­ti­on ana­ly­siert und nun drei indi­vi­du­el­le Stra­te­gien für eine treib­haus­gas­ar­me und effi­zi­en­te Ener­gie­ver­sor­gung erarbeitet.

Dabei wer­den der zukünf­ti­ge Ener­gie­be­darf, erneu­er­ba­re Wär­me­quel­len, tech­ni­sche Ver­sor­gungs­op­tio­nen, Wirt­schaft­lich­keit und Umset­zungs­zeit­räu­me berück­sich­tigt. Die Gebie­te wur­den aus­ge­wählt, weil ihre zukünf­ti­ge Wär­me­ver­sor­gung noch offen ist. So kön­nen unter­schied­li­che Lösungs­an­sät­ze unter­sucht und kon­kre­te Hand­lungs­emp­feh­lun­gen für die Eigen­tü­mer ent­wi­ckelt wer­den. Bereits heu­te trei­ben die betei­lig­ten Woh­nungs­un­ter­neh­men die Wär­me­wen­de z.B. mit ener­ge­ti­schen Sanie­run­gen und der Umstel­lung auf kli­ma­freund­li­che Heiz­sys­te­me aktiv voran.

„Die Wär­me­wen­de gelingt am bes­ten, wenn wir gemein­sam nach Lösun­gen suchen, die zu den jewei­li­gen Quar­tie­ren und ihren Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern pas­sen. Mit den Unter­su­chun­gen schaf­fen wir eine fun­dier­te Grund­la­ge für Inves­ti­tio­nen, die den CO₂-Aus­stoß redu­zie­ren, lang­fris­tig Kos­ten und Abhän­gig­kei­ten ver­rin­gern und unse­re Stadt Schritt für Schritt kli­ma­freund­li­cher machen“, so Zwei­ter Bür­ger­meis­ter und Umwelt­re­fe­rent Jonas Glüsenkamp.

„Die Bau­ge­nos­sen­schaft für den Stadt und Land­kreis Bam­berg e.G. inves­tiert in nach­hal­ti­ge Ener­gie­trä­ger, um weni­ger CO₂ aus­zu­sto­ßen und ihre Mit­glie­der lang­fris­tig unab­hän­gi­ger von Öl und Gas sowie deren Preis­schwan­kun­gen zu machen. Gemein­sam mit der Stadt Bam­berg betei­ligt sie sich dafür an einem För­der­pro­jekt zum Aus­tausch fos­si­ler Hei­zun­gen“, so Jür­gen Röß­ler Vor­stand der Bau­ge­nos­sen­schaft für Stadt und Land­kreis Bam­berg eG

Ergän­zend zu den Ergeb­nis­sen erhal­ten die betei­lig­ten Woh­nungs­un­ter­neh­men detail­lier­te Ana­ly­sen ihrer Lie­gen­schaf­ten, die sie bei künf­ti­gen Inves­ti­ti­ons- und Sanie­rungs­ent­schei­dun­gen unterstützen.

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