BImA-Vor­stän­din besucht Bun­des­po­li­zei und Lagarde-Campus

„Gestal­tung im Bam­ber­ger Osten noch lan­ge nicht abgeschlossen“

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Bamberger
In guter Atmosphäre tauschten sich (v.l.) Dorothee Martin (BImA-Vorständin), Thomas Wondra (BImA-Abteilungsleiter Zentrale), Jürgen Miketiuk (Leiter des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei in Bamberg) und Sebastian M. Niedermaier (Oberbürgermeister) aus. Foto: Stadt Bamberg, Sonja Seufferth
Bam­berg lässt sich am bes­ten vor Ort ver­ste­hen. Das erkann­te auch Doro­thee Mar­tin, seit Mai 2026 Vor­stän­din der Bun­des­an­stalt für Immo­bi­li­en­auf­ga­ben (BImA), bei ihrem Besuch in Bam­berg. Auf Ein­la­dung von Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er infor­mier­te sie sich über die Ent­wick­lung ehe­ma­li­ger Flä­chen der US Army und besich­tig­te gemein­sam mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern von BImA, Bun­des­po­li­zei und Stadt meh­re­re für die wei­te­re Stadt­ent­wick­lung wich­ti­ge Stand­or­te, wie die Stadt Bam­berg mitteilt.

„Bei Flä­chen die­ser Grö­ßen­ord­nung geht es nicht nur um Grund­stü­cke, Gebäu­de und Eigen­tums­ver­hält­nis­se. Es geht um die Ent­wick­lungs­chan­cen unse­rer Stadt“, beton­te Ober­bür­ger­meis­ter Sebas­ti­an M. Nie­der­mai­er. „Des­halb war es mir wich­tig, gemein­sam mit Frau Mar­tin dort­hin zu gehen, wo die Her­aus­for­de­run­gen und zugleich die gro­ßen Chan­cen sicht­bar wer­den. Obers­tes Ziel der Stadt Bam­berg ist die Wohn­raum­schaf­fung: Das haben wir vor Ort deut­lich gemacht.“

Beglei­tet wur­de Mar­tin von Tho­mas Won­dra, Abtei­lungs­lei­ter in der Zen­tra­le der BImA, und der für Bam­berg zustän­di­gen Pro­jekt­lei­te­rin Laris­sa Kom­nick. Auch Poli­zei­di­rek­tor Jür­gen Miketi­uk, Lei­ter des Aus- und Fort­bil­dungs­zen­trums der Bun­des­po­li­zei in Bam­berg, nahm an dem Ter­min teil.


Bun­des­po­li­zei: Flä­chen für wei­te­re Ent­wick­lung vorhanden

Ers­te Sta­ti­on war das Gelän­de des Aus- und Fort­bil­dungs­zen­trums der Bun­des­po­li­zei. Die Ein­rich­tung ist das größ­te Aus- und Fort­bil­dungs­zen­trum die­ser Art in Deutsch­land und befin­det sich auf Flä­chen, die der BImA gehö­ren. Vor Ort wur­de deut­lich, wel­che Flä­chen­po­ten­zia­le auf dem weit­läu­fi­gen Are­al noch vor­han­den sind.

Eine Kon­zen­trie­rung der Bun­des­po­li­zei könn­te Vor­tei­le für das Aus- und Fort­bil­dungs­zen­trum brin­gen. „Unse­re Wege auf dem Gelän­de sind teil­wei­se sehr weit. Wir haben des­halb einen eige­nen inter­nen Bus­ver­kehr mit 15 Hal­te­stel­len ein­ge­rich­tet, damit unse­re Aus­zu­bil­den­den ihren Stun­den­plan ein­hal­ten kön­nen“, erläu­ter­te Poli­zei­di­rek­tor Jür­gen Miketi­uk. Eine kom­pak­te­re Anord­nung der Nut­zun­gen könn­te somit nicht nur zusätz­li­che Flä­chen schaf­fen, son­dern auch die Abläu­fe auf dem Cam­pus verbessern.


Lag­ar­de-Cam­pus: Letz­te Flä­chen noch offen

Anschlie­ßend führ­te der Rund­gang zum Lag­ar­de-Cam­pus. Dort konn­te Mar­tin unmit­tel­bar nach­voll­zie­hen, wie stark sich das ehe­ma­li­ge Kaser­nen­are­al in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ver­än­dert hat. Auf dem frü­he­ren BImA-Gelän­de sind Woh­nun­gen, Gewer­be­flä­chen, das Digi­ta­le Grün­der­zen­trum und der San­cu­ra Park entstanden.

Gleich­zei­tig wur­de auch eine noch offe­ne Fra­ge ange­spro­chen: Tei­le der ehe­ma­li­gen Kaser­nen­ge­bäu­de wer­den wei­ter­hin von der Bun­des­po­li­zei für die Unter­brin­gung ihrer Aus­zu­bil­den­den genutzt. Die Flä­chen befin­den sich im Eigen­tum der BImA. Die Stadt Bam­berg beton­te noch ein­mal den Grund­satz­be­schluss aus dem Jahr 2012, mit dem der Stadt­rat bekräf­tigt hat­te, im Kon­ver­si­ons­pro­zess alle Flä­chen kau­fen zu wol­len. „Der Lag­ar­de-Cam­pus hat sich ein­drucks­voll ent­wi­ckelt, aber die Gestal­tung im Bam­ber­ger Osten ist noch lan­ge nicht abge­schlos­sen. Hier lie­gen gro­ße städ­te­bau­li­che Mög­lich­kei­ten, von denen die Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner direkt pro­fi­tie­ren kön­nen“, sag­te Ober­bür­ger­meis­ter Niedermaier.


Besuch in der Altstadt

Zum Abschluss des Besuchs ging es in die Bam­ber­ger Alt­stadt. Ein Abste­cher durch das Welt­erbe mach­te deut­lich, in wel­chem beson­de­ren städ­te­bau­li­chen und his­to­ri­schen Umfeld sich die Flä­chen­ent­wick­lun­gen in Bam­berg bewe­gen. Ober­bür­ger­meis­ter Nie­der­mai­er mach­te deut­lich: „Bam­berg ist nicht irgend­ein Stand­ort. Die Stadt ver­bin­det eine außer­ge­wöhn­li­che his­to­ri­sche Sub­stanz mit gro­ßen Ent­wick­lungs­auf­ga­ben. Wer Ent­schei­dun­gen über Flä­chen in Bam­berg trifft, soll­te bei­des ken­nen: die Her­aus­for­de­run­gen vor Ort und das, was die­se Stadt so beson­ders macht.“

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