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BamBoard

Her­vor­ra­gen­de Test­ergeb­nis­se, Aus­zeich­nun­gen und Über­nah­me durch ande­re Städte

Bam­berg-App und Bam­Board auf Erfolgskurs

Seit April 2026 steht die Bam­berg-App allen zur Ver­fü­gung und wird rege genutzt: über 5000-mal wur­de sie schon her­un­ter­ge­la­den, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Die modu­la­re Tech­nik der Bam­berg-App ist eng ver­knüpft mit den inter­ak­ti­ven Info-Ste­len, den Bam­Boards. Die­ses Soft­ware-Kon­zept ist inno­va­tiv – und bekommt bun­des­weit viel Aufmerksamkeit.

Am Diens­tag, dem 29. Sep­tem­ber 2026, fand ein Tref­fen der URBO-Com­mu­ni­ty in Bam­berg statt. Mit dabei waren Ver­tre­ter der Städ­te Soest, Kas­sel und Wesel, mit denen Smart City Bam­berg an der Lösung für eine Stadt-App und digi­ta­le Ste­le arbei­tet. Neben dem Aus­tausch zu mög­li­chen Wei­ter­ent­wick­lun­gen und Ver­bes­se­run­gen gab es auch eini­ges zu feiern.


Digi­ta­le Lösun­gen für alle Städ­te und Kommunen

Am 17. Sep­tem­ber 2026 wur­de beim KGSt-Forum in Leip­zig der Ko-Pio­nier­preis der FITKO (Föde­ra­le IT-Koope­ra­ti­on) ver­ge­ben. Für Bam­bergs Über­nah­me der Soest-App und deren gemein­sa­me Wei­ter­ent­wick­lung erhielt die URBO-Com­mu­ni­ty den drit­ten Platz in der Kate­go­rie „Offe­ne Stan­dards und Open Source“. Die Über­nah­me der digi­ta­len Lösun­gen fin­det aber auch in umge­kehr­ter Rich­tung statt: sowohl Soest als auch Kemp­ten sind dabei, das Kon­zept der Bam­Boards bei sich umzusetzen.

Dass die Tech­nik hin­ter der Bam­berg-App und den Bam­Boards objek­tiv über­zeugt, dafür spre­chen auch die Ergeb­nis­se unab­hän­gi­ger Tests. Bei einem Soft­ware-Check von ‚DEUTSCHLAND.DIGITAL‘ schnitt die URBO-Com­mu­ni­ty im Bereich ‚Apps‘ mit 4,3 von 5 Punk­ten am bes­ten ab. In den Kate­go­rien Betrieb, Doku­men­ta­ti­on und Soft­ware­qua­li­tät betru­gen die Bewer­tun­gen je 100 Pro­zent; bei Zugang und Sup­port reich­te es immer­hin für 88 Prozent.


Erfolg für Bamberg(er)

Dass das Pro­gramm Smart City Bam­berg im bun­des­wei­ten Ver­gleich mit vor­ne liegt, ist ein gro­ßer Erfolg. Eben­so wich­tig ist jedoch der Mehr­wert, der für die Men­schen in Bam­berg dadurch ent­steht. Nicht jede der digi­ta­len Lösun­gen ist für alle glei­cher­ma­ßen wich­tig – ihr Nut­zen für ande­re und für die Stadt als Gan­zes bleibt davon jedoch unberührt.

Umfra­ge zu Inhal­ten der inter­ak­ti­ven Bildschirme

Wie soll das neue „Bam­Board“ aussehen?

Smart City Bam­berg arbei­tet seit 2020 dar­an, die Stadt Bam­berg mit digi­ta­len Mit­teln noch lebens­wer­ter zu machen. Eines der ers­ten Pro­jek­te, die über die­ses För­der­pro­gramm umge­setzt wur­den, sind die „Bam­Boards“, inter­ak­ti­ve Bild­schir­me, die als Infor­ma­ti­ons­ta­feln viel­sei­tig ein­setz­bar sind.

Um die Fra­ge, über wel­che The­men infor­miert wer­den soll­te, zu beant­wor­ten, bit­tet jetzt Smart City die Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger um Mit­hil­fe. Sie kön­nen per Umfra­ge ange­ben, was auf den „Bam­Boards“ zu sehen sein sollte.

In der ers­ten Ver­si­on wur­den drei „Bam­Boards“ in Gebäu­den der Stadt­bau Bam­berg GmbH auf­ge­stellt. Dort die­nen sie als digi­ta­le schwar­ze Bret­ter mit den wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen für die Haus­be­woh­ne­rin­nen und Haus­be­woh­ner. Sie kön­nen hier neben den Müll­ab­hol­ter­mi­nen auch aktu­el­le Abfahrts­zei­ten der nächs­ten Bus­hal­te­stel­le und wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen der Haus­ver­wal­tung lesen. Auch in der Bas­KID­Hall und im Stadt­raum am ZOB steht bereits ein „Bam­Board“. Das „Bam­Board“ in der Bas­KID­Hall infor­miert unter ande­rem über Neu­ig­kei­ten aus dem Jugend­zen­trum am Mar­ga­re­ten­damm. Noch in die­sem Jahr soll nun an ver­schie­de­nen Stand­or­ten in der Stadt eine wei­ter­ent­wi­ckel­te Ver­si­on der „Bam­Boards“ auf­ge­stellt wer­den. Ers­te Stand­or­te sind die Rat­häu­ser, wei­te­re sind im Außen­be­reich vor­ge­se­hen. So wer­den „Bam­Boards“ vor der Tou­rist-Info Gey­ers­wörth, vor der Kon­zert­hal­le und an der Stadt­bü­che­rei angebracht.

Durch ein modu­la­res Sys­tem mit diver­sen Anwen­dun­gen (Wid­gets) kön­nen die Inhal­te der Bild­schir­me auf die ver­schie­de­nen Stand­or­te ange­passt wer­den. Doch wel­che Inhal­te soll­ten auf den jewei­li­gen Bild­schir­men dar­ge­stellt wer­den? Wel­che Prio­ri­tä­ten müs­sen gesetzt wer­den? Alle Bam­ber­ge­rin­nen und Bam­ber­ger sind dazu ein­ge­la­den, mit­zu­be­stim­men, wel­che Inhal­te am wich­tigs­ten sind. Dafür hat Smart City eine Umfra­ge vor­be­rei­tet. Die­se ist hier zu finden.