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Bayern München Basketball

Bay­ern wei­ter­hin unge­schla­gen in die­ser BBL-Saison

Fehl­start bringt BMA365 Bam­berg Bas­kets beim Meis­ter um jede Chance

Ein äußerst schwa­ches ers­tes Vier­tel hat die BMA365 Bam­berg Bas­kets schon früh­zei­tig das Spiel beim FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball gekos­tet. Mit 13:32 gaben die Bam­ber­ger das ers­te Vier­tel ab und unter­la­gen am Ende vor 6.500 Zuschau­ern im aus­ver­kauf­ten BMW Park in Mün­chen mit 81:96 (42:52).

Trotz des Fehl­starts kämpf­ten sich die Bam­ber­ger in die Par­tie zurück und kamen nach 21 Punk­ten Rück­stand gegen Ende des drit­ten Vier­tels noch­mals bis auf fünf Zäh­ler her­an. Doch wie Head Coach Anton Gavel vor der Par­tie bereits gewarnt hat­te, bestraf­te der Meis­ter die Feh­ler der Bam­ber­ger eis­kalt. Vor allem in den Momen­ten, als die BMA365 Bam­berg Bas­kets noch­mals rich­tig nahe her­an­ka­men, waren die Münch­ner mit ihrer gan­zen Stär­ke zur Stel­le und sieg­ten so am Ende abso­lut verdient.

Von Beginn an merk­te man den Bay­ern an, dass es mit Blick zurück auf die 70:98-Heimniederlage in der Euro­Le­ague gegen Kau­nas am Frei­tag noch etwas gut­zu­ma­chen gab. Der Meis­ter kam dem­entspre­chend fokus­siert und ener­gie­ge­la­den aufs Par­kett. Gleich in den ers­ten Minu­ten drück­ten die Münch­ner dem Spiel ihren Stem­pel auf und gin­gen schnell in Front (0:7/2.). Vor allem Isia­ha Mike war anfangs nicht in den Griff zu bekom­men und so hat­te der Kana­di­er beim 6:12 (5.) bereits zehn Zäh­ler auf sei­nem indi­vi­du­el­len Kon­to. Zudem tra­fen die Bay­ern ihre Distanz­wür­fe und nach dem vier­ten erfolg­rei­chen Drei­er (im sieb­ten Ver­such), dies­mal traf Andre­as Obst (8:20/7.), nahm Head Coach Anton Gavel sei­ne ers­te Aus­zeit. Laut­stark appel­lier­te er an sei­ne Mann­schaft, dem Geg­ner mit Ent­schlos­sen­heit ent­ge­gen­zu­tre­ten und nicht alles mit sich machen zu las­sen. Doch auch im wei­te­ren Ver­lauf des ers­ten Vier­tels fan­den die BMA365 Bam­berg Bas­kets nicht zu ihrem Spiel. Zwei wei­te­re Ball­ver­lus­te bedeu­te­ten das 8:25 (8.) und über 10:29 (9.) ende­te das ers­te Vier­tel mit einer kla­ren Füh­rung für die Bay­ern (13:32).

2:43 Minu­ten waren im zwei­ten Abschnitt gespielt, als die Münch­ner erst­mals den Vor­sprung auf +20 stell­ten (18:38/13.). Auch wenn Demar­cus Demo­nia mit sei­nen ers­ten Zäh­lern in der Par­tie beim 27:42 (15.) wie­der etwas ver­kür­zen konn­te, kamen die Bay­ern mit ihrem gedul­di­gen und viel­sei­ti­gen Angriffs­spiel immer wie­der zu frei­en Abschlüs­sen. 3:38 Minu­ten vor der Halb­zeit führ­te der Meis­ter deut­lich (29:50), als das Spiel der Bam­ber­ger nach der zwei­ten Aus­zeit von Tono Gavel nun doch end­lich Fahrt auf­nahm. Drei­er von Ibi Wat­son und Richard Bal­int sowie ein Alley-Oop von Zach Ens­min­ger auf EJ Onu zum Ende der ers­ten Halb­zeit waren Teil eines 13:2‑Laufs der Bam­ber­ger, die sich so zur Pau­se wie­der auf 42:52 her­an­ge­kämpft hatten.


„Es war schwie­rig, das Ball Move­ment der Bay­ern zu stoppen“

Der Start in die zwei­te Hälf­te gehör­te erneut den Gast­ge­bern, die ihren Vor­sprung in den ers­ten drei Minu­ten nach Wie­der­be­ginn erneut etwas aus­bau­en konn­ten (45:59/23.). Ibi Wat­son & Co. hiel­ten nun aber gut dage­gen und ein Drei-Punk­te-Spiel des Mann­schafts­ka­pi­täns ließ den Rück­stand beim 54:62 (26.) wie­der in den ein­stel­li­gen Bereich schrump­fen. Und es kam noch bes­ser: Erneut traf Bam­bergs Num­mer 2 mit einem Drei­er zum 57:64 (26.), ehe Zach Ens­min­ger die BMA365 Bam­berg Bas­kets mit zwei ver­wan­del­ten Frei­wür­fen wenig spä­ter gar auf 61:66 (28.) her­an­brach­te. Wie aber so oft zeig­te der Meis­ter genau hier sei­ne gan­ze Klas­se, denn nur 70 Sekun­den spä­ter führ­te der FCBB nach Drei­ern von Obst und Gif­fey wie­der zwei­stel­lig (61:72).

Gleich zu Beginn des Schluss­ab­schnitts gab es noch­mals Grund zum Jubel für die wie­der zahl­reich mit­ge­reis­ten Schlach­ten­bumm­ler aus Freak City. Der Drei­er von Aus­tin Crow­ley ver­kürz­te den Rück­stand auf 66:72 (31.). Doch auch hier (laut Play-by-Play-Sta­tis­tik waren es nur 4 Sekun­den) dreh­ten die Mün­che­ner nur ein­mal kurz auf und gestal­te­ten ihren Vor­sprung wie­der zwei­stel­lig. Zunächst hat­te Vla­di­mir Lucic sei­nen ers­ten Frei­wurf getrof­fen. Der zwei­te ging zwar dane­ben. Leon Krat­zer hol­te jedoch den Offen­siv-Rebound und füt­ter­te Andre­as Obst, der per Drei­er zum 66:76 ein­netz­te (31.). Die Bay­ern zogen nun noch­mals etwas an und mit einem 10:0‑Lauf auf 68:86 (35.) davon. Der Drei­er von Jus­ti­ni­an Jes­sup zum 74:92 bei noch knapp drei Minu­ten Rest­spiel­zeit bedeu­te­te die Entscheidung.

„Glück­wunsch an Gor­die und sei­ne Mann­schaft zum Sieg. Im ers­ten Vier­tel konn­ten die Bay­ern machen, was sie woll­ten. Es gab kaum Gegen­wehr von unse­rer Sei­te. Im Lau­fe des Spiels haben wir auch Stopps kre­iert, um auch ein­fa­che Punk­te machen zu kön­nen und nicht immer gegen ein Boll­werk zu lau­fen. Es war schwie­rig, das Ball Move­ment der Bay­ern zu stop­pen. 26 Assists spre­chen hier Bän­de. Der Bay­ern-Sieg geht in Ord­nung und wir wün­schen ihnen in der Euro­Le­ague viel Erfolg“, resü­mier­te Bam­bergs Head Coach Anton Gavel.

Am kom­men­den Wochen­en­de macht die easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga Pau­se, denn es ist wie­der ein­mal Pokal-Wochen­en­de. Für die BMA365 Bam­berg Bas­kets steht das Ach­tel­fi­na­le auf dem Pro­gramm und es geht nach dem Sieg in Ham­burg auch in der zwei­ten Run­de wie­der aus­wärts ums Wei­ter­kom­men. In der Stadt­hal­le Wei­ßen­fels kommt es am Sams­tag um 20:00 Uhr zur Neu­auf­la­ge des letzt­jäh­ri­gen Pokal-End­spiels zwi­schen den Wöl­fen und dem Team aus Freak City.

Bay­ern bis­her unge­schla­gen in die­ser BBL-Saison

BMA365 Bam­berg Bas­kets zu Gast beim Meister

Ehe es für die BMA365 Bam­berg Bas­kets am 26. Okto­ber erst­mals in der neu­en Sai­son in der Bro­se Are­na auf eige­nem Par­kett zur Sache gehen wird, ste­hen zunächst noch zwei wei­te­re Aus­wärts­auf­ga­ben auf dem Spiel­plan. Bevor es am 18. Okto­ber in Wei­ßen­fels beim MBC um den Ein­zug ins Pokal-Vier­tel­fi­na­le geht, ist das Team um Mann­schafts­ka­pi­tän Ibi Wat­son am mor­gi­gen Sonn­tag beim amtie­ren­den Deut­schen Meis­ter in Mün­chen zu Gast.

Im BMW Park in Mün­chen geht es am 4. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga mor­gen ab 16:30 Uhr gegen den FC Bay­ern Basketball.

Das Gast­spiel der BMA365 Bam­berg Bas­kets am Sonn­tag in Mün­chen liegt für die Bay­ern direkt zwi­schen zwei extrem wich­ti­gen Par­tien in der Euro­Le­ague. In der Königs­klas­se ver­lo­ren die Bay­ern nach der Auf­takt­nie­der­la­ge bei Pan­athi­nai­kos Athen und dem Heim­sieg gegen Bel­grad ges­tern in eige­ner Hal­le gegen Kau­nas, am Diens­tag war­tet dann Mailand.

„Auf uns kommt das nicht nur bis jetzt schwers­te Spiel zu, denn wir spie­len gegen den amtie­ren­den Deut­schen Meis­ter. Wol­len wir bei den Bay­ern über­haupt dar­an den­ken, das Spiel für uns ent­schei­den zu kön­nen, dann müs­sen wir an bei­den Enden des Spiel­felds an das Maxi­mum unse­rer Leis­tungs­fä­hig­keit her­an­kom­men. Wich­tig wird zudem sein, über wei­te Stre­cken des Spiels dis­zi­pli­niert zu blei­ben“, sagt Head Coach Anton Gavel vor dem Gast­spiel in München.

Wäh­rend die Par­tie in Mün­chen für unse­re BMA365 Bam­berg Bas­kets bereits das drit­te Aus­wärts­spiel der neu­en Sai­son ist, wird die Par­tie gegen Bam­berg für den FC Bay­ern bereits das drit­te Heim­spiel der neu­en Sai­son sein. Bei­de Teams waren am 2. Spiel­tag infol­ge von Ter­min­ver­schie­bun­gen spiel­frei. Für eben jenes ver­scho­be­ne Heim­spiel der Bam­ber­ger gegen Vech­ta wur­de noch kein neu­er Ter­min gefun­den. Das ver­leg­te Match der Münch­ner bei den Sea­wol­ves in Ros­tock fin­det sich im Spiel­plan der easy­Cre­dit BBL nun an Sil­ves­ter um 14:00 Uhr.

Sei­ne bei­den bis­he­ri­gen BBL-Par­tien konn­te der Meis­ter gewin­nen. Im Auf­takt­match der 60. Bun­des­li­ga-Sai­son besieg­ten die Münch­ner im BMW Park den Auf­stei­ger aus Jena mit 93:77. Hier gaben die Bay­ern in der zwei­ten Halb­zeit rich­tig Gas und gewan­nen am Ende nach einer recht aus­ge­gli­che­nen ers­ten Hälf­te (48:47) sou­ve­rän. Auch gegen die Veo­lia Towers Ham­burg sieg­ten Xavier Rathan-Mayes (mit 18 Punk­ten Tops­corer des Spiels) & Co. am 3. BBL-Spiel­tag recht unge­fähr­det (96:79). Wie­der erziel­te man selbst an die 100 Punk­te und hielt den Geg­ner unter 80 Zähler.

Mit Jus­tus Hol­latz, Johan­nes Voigt­mann, Andre­as Obst und Oscar da Sil­va konn­ten die Bay­ern vier ihrer frisch geba­cke­nen Euro­pa­meis­ter im Team behal­ten. Mit Kapi­tän Vla­di­mir Lucic, der in sei­ne 10. Sai­son beim FCBB geht, Nils Gif­fey und Eli­as Har­ris hat man ein mehr als soli­des Gerüst der Vor­sai­son an der Isar hal­ten kön­nen, das die Arbeit unter Head Coach Gor­don Her­bert bereits kennt. Mit Leon Krat­zer haben sich die Bay­ern einen wei­te­ren Euro­pa­meis­ter ins Team geholt. Nach dem Weg­gang unter ande­rem von Car­sen Edwards, Shabazz Napier und Devin Boo­ker galt es Ersatz zu fin­den. Vom Liga­kon­kur­ren­ten aus Ulm kam US-Ame­ri­ka­ner Jus­ti­ni­an Jes­sup. Eben­falls bereits über BBL-Erfah­rung ver­fü­gen US-Boy David McCormack aus sei­ner Zeit bei ALBA BERLIN sowie Isia­ha Mike. Der Kana­di­er spiel­te von 2020 bis 2022 zwei Sai­sons in Chem­nitz. Auch Kamar Bald­win bringt es auf­grund sei­ner Zeit in Göt­tin­gen bereits auf 27 BBL-Ein­sät­ze. Mit Xavier Rathan-Mayes wech­sel­te ein wei­te­rer Kana­di­er von Real Madrid nach Mün­chen. Der Ser­be Alek­sa Rad­a­nov kam von Legia War­schau, wo er mit EJ Onu pol­ni­scher Meis­ter wur­de. Bis­her nur in der Euro­Le­ague kam Weny­en Gabri­el zum Ein­satz. Der US-Ame­ri­ka­ner, der zudem die Staats­bür­ger­schaft des Süd­su­dan besitzt, kam aus Grie­chen­land von Pan­athi­nai­kos Athen.

Mit sei­nen gera­de ein­mal 24 Jah­ren gilt er als einer der abso­lu­ten Top-Spie­ler in Euro­pa und so war die Freu­de groß, als man Mit­te August den Wechs­le von Rokas Joku­bai­tis nach Mün­chen ver­kün­den konn­te. Die Freu­de wehr­te lei­der jedoch nicht lan­ge, denn im Spiel gegen Finn­land zog sich der Litau­er bei der Euro­Bas­ket einen Kreuz­band­riss zu und wird dem­zu­fol­ge für min­des­tens sechs Mona­te aus­fal­len. Die Bay­ern muss­ten also noch­mals auf die Suche gehen und fan­den mit Rück­keh­rer Ste­fan Jović Ersatz. Zwi­schen 2017 und 2019 trug der Ser­be schon ein­mal das Tri­kot des FC Bay­ern, im Anschluss spiel­te er die letz­ten Jah­re für BK Khim­ki (RUS), Bas­ket Zara­go­za (ESP), Pan­athi­nai­kos BC (GRE) und Valen­cia Bas­ket (ESP).

Der FC Bay­ern ist die 15. Sta­ti­on des heu­te 66-Jäh­ri­gen Gor­don Her­bert als Trai­ner. 1994 begann sei­ne Trai­ner-Kar­rie­re im fin­ni­schen Uusik­au­pun­ki. Nach einem Jahr im öster­rei­chi­schen Ober­wart führ­te ihn sein Weg 2000 in die BBL und zwar nach Würz­burg. Im Anschluss ging es von 2001 bis 2004 nach Frank­furt, wo er 2004 mit den SKYLINERS die Deut­sche Meis­ter­schaft gewann. Auch in Frank­reich, Grie­chen­land, Kana­da und in Russ­land war Gor­don Her­bert als Ver­eins-Coach aktiv. Zudem trai­nier­te er die Natio­nal­mann­schaf­ten von Geor­gi­en und Kana­da. Von 2021 bis 2024 war er Bun­des­trai­ner und gewann mit der DBB-Aus­wahl 2022 EM-Bron­ze sowie 2023 die Weltmeisterschaft.

Die Wur­zeln der Bas­ket­ball­ab­tei­lung des FC Bay­ern Mün­chen lie­gen knapp 80 Jah­re zurück. Bereits 1954 und 1955 war man Deut­scher Meis­ter und konn­te die bei­den ers­ten Titel­ge­win­ne fei­ern. In der Fol­ge­zeit such­te man den FC Bay­ern dann jedoch lan­ge nur in nie­der­klas­si­gen Ligen. Seit 2011 sind die Münch­ner aktu­ell nun zurück in der BBL.

Bas­ket­ball

Pokal­ach­tel­fi­na­le: Bro­se Bam­berg schei­tert an Bay­ern München

Bro­se Bam­berg ist zuhau­se im Pokal­ach­tel­fi­na­le mit 68:85 deut­lich gegen den FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball aus­ge­schie­den. Ledig­lich das ers­te Vier­tel konn­ten die Haus­her­ren vor 4.011 Zuschaue­rin­nen und Zuschau­ern aus­ge­gli­chen gestal­ten. Anschlie­ßend spiel­ten die Münch­ner ihre Stär­ken aus und zogen ver­dien­ter­ma­ßen ins Vier­tel­fi­na­le ein.

Bro­se-Trai­ner Oren Amiel sprach nach dem Pokal­ach­tel­fi­na­le aus, was wäh­rend des Spiels nicht zu über­se­hen gewe­sen war: „Bay­ern hat das Spiel von Beginn an kon­trol­liert. Sie waren uns in allen Belan­gen über­le­gen, phy­sisch genau wie men­tal. Es war eine lehr­rei­che Par­tie für eini­ge unse­rer Spie­ler, die gese­hen haben, auf wel­ches Level sie kom­men müs­sen, wenn sie ihre Träu­me ver­wirk­li­chen wol­len. Zum Schluss: Es war mal wie­der eine fan­tas­ti­sche Atmo­sphä­re. Dan­ke dafür. Wir bli­cken nach vor­ne und berei­ten uns auf Elion vor.“

Die ers­ten vier Punk­te im Pokal­ach­tel­fi­na­le gin­gen auf das Münch­ner Kon­to. Wright-Fore­man traf nach gut zwei­ein­halb Minu­ten erst­mals für Bro­se. Sein Drei­er wur­de jedoch im Gegen­zug von Lucic ega­li­siert (3:7, 3.). Bam­berg aber war von Beginn an voll da. Ein 7:0‑Lauf brach­te Mit­te des ers­ten Vier­tels die ers­te Füh­rung für die Haus­her­ren: 10:7. Aller­dings ver­pass­te es Bro­se in der Fol­ge­zeit nach­zu­le­gen. Chan­cen waren da, ein­zig der Abschluss woll­te nicht fal­len. Und den­noch blieb es eine aus­ge­gli­che­ne Par­tie. Die Bam­ber­ger stan­den in der Defen­si­ve stan­den und mach­ten es den Münch­ner schwer zu punk­ten. Nach zehn Minu­ten stand es 18:21.

Spen­cer Rea­ves glich kurz nach Wie­der­auf­nah­me per Drei­er zum 21:21 aus. Die Fol­ge­mi­nu­ten aller­dings gehör­ten den Gäs­ten aus Mün­chen, die durch einen 8:0‑Run Bro­se in Rück­stand brach­ten (21:29, 14.). Erst­mals zwei­stel­lig lag Bam­berg Mit­te des Abschnitts beim 23:33 zurück. Bro­se blieb dran, konn­te den Rück­stand aber nicht ent­schei­dend ver­rin­gern. Aus­ge­bremst wur­den sie auch das eine ums ande­re Mal durch als frag­wür­dig wahr­ge­nom­me­ne Schieds­rich­ter­pfif­fe. Zur Pau­se betrug der Rück­stand elf Zäh­ler, stand es 33:44.

Bay­ern hat­te immer eine Ant­wort auf Bam­bergs Bemühungen

Der drit­te Abschnitt begann aus­ge­gli­chen – und blieb es auch. Bro­se ver­such­te vie­les, aber die Münch­ner hat­ten immer wie­der die pas­sen­de Ant­wort parat. Nach­dem der Rück­stand zwi­schen­zeit­lich auf 13 Punk­te ange­wach­sen war, traf Amir Bell zunächst zwei Frei­wür­fe. Kurz dar­auf punk­te­te er per Floa­ter und brach­te Bro­se wie­der in den ein­stel­li­gen Rück­stands-Bereich zurück (43:52, 27.). Der wur­de aber in den nächs­ten Minu­ten wie­der grö­ßer. Die Münch­ner mach­ten es den Haus­her­ren nun offen­siv schwe­rer, wobei Bam­berg aber auch drei­mal leicht­fer­tig den Ball her­gab. 90 Sekun­den vor Vier­tel­en­de lag Bro­se beim Stand von 45:61 erst­mals mit 16 Punk­ten hin­ten. Die­ser Rück­stand hat­te auch vor dem Schluss­ab­schnitt noch Bestand: 49:65.

Auch im letz­ten Vier­tel blieb es dabei: die Gäs­te wuss­ten auf alle Bam­ber­ger Aktio­nen die rich­ti­ge Ant­wort. Wie aber schon in den letz­ten Par­tien, ergab sich Bro­se auch die­ses Mal jedoch nicht ein­fach sei­nem Schick­sal. Die Mann­schaft spiel­te wei­ter mit. Jaromír Bohačík traf fünf Punk­te in Serie, aller­dings war es auf der Gegen­sei­te nun immer wie­der Corey Wal­den, der den Drei­er traf. Am Ende ver­senk­te er fünf von neun Ver­su­chen. Nach 40 Minu­ten unter­lag Bro­se Bam­berg im Pokal­ach­tel­fi­na­le dem FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball mit 68:85.

Wei­ter geht es für die Bam­ber­ger am Mitt­woch im FIBA Euro­pe Cup im israe­li­schen Elion. Da mit dabei sein wird auch wei­ter­hin Solo­mon Young, des­sen Ver­trag bis Ende Novem­ber ver­län­gert wurde.

Bas­ket­ball

Bro­se Bam­berg im Pokal­ach­tel­fi­na­le gegen Bay­ern Mün­chen Basketball

Bro­se Bam­berg ist mor­gen Abend im Ach­tel­fi­na­le des BBL-Pokals gegen den FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball gefor­dert. Die bis­he­ri­ge Bilanz des Duells spricht für die Münch­ner, aber Bam­berg geht gestärkt durch den ers­ten Sai­son­sieg ins Spiel.

Der FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball reist mit einer euro­päi­schen Nie­der­la­ge im Gepäck nach Bam­berg. Am Don­ners­tag ver­lo­ren die Münch­ner in der Euro­Le­ague bei Vir­tus Bolo­gna knapp mit 66:69. Dabei stand die Mann­schaft von Andrea Trin­chie­ri vor allem defen­siv pha­sen­wei­se sehr gut, erlaub­ten den Ita­lie­nern in Vier­tel zwei und vier jeweils ledig­lich zehn Punk­te. Vor­ne war es aber dies­mal zu wenig, zumal ledig­lich Wei­ler-Babb (16) und Lucic (15) offen­si­ve Nor­mal­form erreichten.

Anders als in Euro­pa, wo ja auch das ers­te Spiel gegen Fener­bah­ce ver­lo­ren ging, schaut es auf natio­na­lem Par­kett aus. Drei Spie­le, drei Sie­ge lau­tet da die makel­lo­se Bilanz. Zwar muss­ten sich die Münch­ner in den Par­tien gegen Ulm, Frank­furt und zuletzt Chem­nitz mehr stre­cken, als ihnen wahr­schein­lich lieb war. Letzt­end­lich aber gab es drei siche­re Sie­ge und die damit ein­her­ge­hen­de Tabellenführung.

Pokal­ach­tel­fi­na­le 48. Auf­ein­an­der­tref­fen bei­der Teams

Anders als der Münch­ner Gast bestrei­tet Bro­se Bam­berg mit einem euro­päi­schen Sieg im Rücken die Par­tie. Doch der war har­te Arbeit. Über 38 Minu­ten lagen die Bam­ber­ger in Chem­nitz zum Auf­takt in den FIBA Euro­pe Cup zurück. Nach einem kata­stro­pha­len ers­ten Vier­tel betrug der Rück­stand teil­wei­se 17 Punkte.

Aber Bro­se zeig­te Moral. Die Mann­schaft kämpf­te sich in die Par­tie zurück und kam durch einen 11:0‑Lauf 70 Sekun­den vor Schluss zur ers­ten Füh­rung des Spiels, die sie am Ende über die Zeit brach­te. Den ers­te Sieg der Sai­son war ein­ge­tü­tet. Ein Sieg, der vor allem für die Moral wich­tig war.

Das Pokal­ach­tel­fi­na­le ist das ins­ge­samt 48. Auf­ein­an­der­tref­fen bei­der Teams, wobei Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball mit 26:21-Siegen die Nase vor­ne hat. Im Pokal­wett­be­werb gab es bis­lang sechs Duel­le, das letz­te – eben­falls im Ach­tel­fi­na­le – in der ver­gan­ge­nen Sai­son. Ins­ge­samt gewann Mün­chen vier Par­tien, das ein­zi­ge Fina­le jedoch ent­schied Bro­se 2017 mit 74:71 für sich.

Bro­se-Coach Amir Bell sag­te vor der Par­tie: „Das Spiel gegen Chem­nitz war nicht wirk­lich gut, aber es war wich­tig für den Kopf. Wir müs­sen wei­ter­ar­bei­ten und die Feh­ler abstel­len. Wir haben in jedem Spiel eini­ge Minu­ten, in denen wir die Kon­trol­le ver­lie­ren. Dann ist es immer ein Kraft­auf­wand – men­tal und phy­sisch – wie­der zurück­zu­kom­men. Wir könn­ten uns das Leben viel leich­ter machen. Aber das ist ein Pro­zess. Wir stei­gern uns Schritt für Schritt. Am Sonn­tag wird es wie­der dar­auf ankom­men, dass wir kör­per­lich dage­gen­hal­ten. Mün­chen hat ein extrem phy­si­sches Team, dazu sehr gute Schüt­zen. Das müs­sen wir matchen. Zudem müs­sen wir ver­su­chen, den Rebound bes­ser zu kon­trol­lie­ren. Es ist ein Pokal­spiel, es ist Zuhau­se – wir wer­den alles dafür tun, dass unse­re Fans ihr Kom­men nicht bereuen.“