Bas­ket­ball

Bro­se Bam­berg im Pokal­ach­tel­fi­na­le gegen Bay­ern Mün­chen Basketball

1 Min. zu lesen
FC Bayern München Basketball
Foto: Pixabay
Bro­se Bam­berg ist mor­gen Abend im Ach­tel­fi­na­le des BBL-Pokals gegen den FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball gefor­dert. Die bis­he­ri­ge Bilanz des Duells spricht für die Münch­ner, aber Bam­berg geht gestärkt durch den ers­ten Sai­son­sieg ins Spiel.

Der FC Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball reist mit einer euro­päi­schen Nie­der­la­ge im Gepäck nach Bam­berg. Am Don­ners­tag ver­lo­ren die Münch­ner in der Euro­League bei Vir­tus Bolo­gna knapp mit 66:69. Dabei stand die Mann­schaft von Andrea Trinchie­ri vor allem defen­siv pha­sen­wei­se sehr gut, erlaub­ten den Ita­lie­nern in Vier­tel zwei und vier jeweils ledig­lich zehn Punk­te. Vor­ne war es aber dies­mal zu wenig, zumal ledig­lich Wei­ler-Babb (16) und Lucic (15) offen­si­ve Nor­mal­form erreichten.

Anders als in Euro­pa, wo ja auch das ers­te Spiel gegen Fener­bah­ce ver­lo­ren ging, schaut es auf natio­na­lem Par­kett aus. Drei Spie­le, drei Sie­ge lau­tet da die makel­lo­se Bilanz. Zwar muss­ten sich die Münch­ner in den Par­tien gegen Ulm, Frank­furt und zuletzt Chem­nitz mehr stre­cken, als ihnen wahr­schein­lich lieb war. Letzt­end­lich aber gab es drei siche­re Sie­ge und die damit ein­her­ge­hen­de Tabellenführung.

Pokal­ach­tel­fi­na­le 48. Auf­ein­an­der­tref­fen bei­der Teams

Anders als der Münch­ner Gast bestrei­tet Bro­se Bam­berg mit einem euro­päi­schen Sieg im Rücken die Par­tie. Doch der war har­te Arbeit. Über 38 Minu­ten lagen die Bam­ber­ger in Chem­nitz zum Auf­takt in den FIBA Euro­pe Cup zurück. Nach einem kata­stro­pha­len ers­ten Vier­tel betrug der Rück­stand teil­wei­se 17 Punkte.

Aber Bro­se zeig­te Moral. Die Mann­schaft kämpf­te sich in die Par­tie zurück und kam durch einen 11:0‑Lauf 70 Sekun­den vor Schluss zur ers­ten Füh­rung des Spiels, die sie am Ende über die Zeit brach­te. Den ers­te Sieg der Sai­son war ein­ge­tü­tet. Ein Sieg, der vor allem für die Moral wich­tig war.

Das Pokal­ach­tel­fi­na­le ist das ins­ge­samt 48. Auf­ein­an­der­tref­fen bei­der Teams, wobei Bay­ern Mün­chen Bas­ket­ball mit 26:21-Siegen die Nase vor­ne hat. Im Pokal­wett­be­werb gab es bis­lang sechs Duel­le, das letz­te – eben­falls im Ach­tel­fi­na­le – in der ver­gan­ge­nen Sai­son. Ins­ge­samt gewann Mün­chen vier Par­tien, das ein­zi­ge Fina­le jedoch ent­schied Bro­se 2017 mit 74:71 für sich.

Bro­se-Coach Amir Bell sag­te vor der Par­tie: „Das Spiel gegen Chem­nitz war nicht wirk­lich gut, aber es war wich­tig für den Kopf. Wir müs­sen wei­ter­ar­bei­ten und die Feh­ler abstel­len. Wir haben in jedem Spiel eini­ge Minu­ten, in denen wir die Kon­trol­le ver­lie­ren. Dann ist es immer ein Kraft­auf­wand – men­tal und phy­sisch – wie­der zurück­zu­kom­men. Wir könn­ten uns das Leben viel leich­ter machen. Aber das ist ein Pro­zess. Wir stei­gern uns Schritt für Schritt. Am Sonn­tag wird es wie­der dar­auf ankom­men, dass wir kör­per­lich dage­gen­hal­ten. Mün­chen hat ein extrem phy­si­sches Team, dazu sehr gute Schüt­zen. Das müs­sen wir matchen. Zudem müs­sen wir ver­su­chen, den Rebound bes­ser zu kon­trol­lie­ren. Es ist ein Pokal­spiel, es ist Zuhau­se – wir wer­den alles dafür tun, dass unse­re Fans ihr Kom­men nicht bereuen.“

Weiterer Artikel

Geschäfts­jahr 2022

Gestie­ge­ne Holz­prei­se: Baye­ri­sche Staats­fors­ten machen wie­der Gewinn

Nächster Artikel

Uni­ver­si­täts-Stu­die

Was brin­gen Heizungs-Checks?