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Festakt

Fest­akt in der der Neu­en Residenz

Fest­akt zum 200. Geburts­tag der Spar­kas­se Bamberg

Mit einem fei­er­li­chen Fest­akt im Kai­ser­saal der Neu­en Resi­denz beging die Spar­kas­se Bam­berg ihr 200-jäh­ri­ges Bestehen. Was 1825 mit einer visio­nä­ren Idee begann – Men­schen soll­ten die Mög­lich­keit bekom­men, ihr Leben selbst in die Hand zu neh­men, indem sie ihre Erspar­nis­se sichern kön­nen und somit auch im Alter Geld haben, hat sich zu einer Erfolgs­ge­schich­te ent­wi­ckelt, die fest in der Gemein­schaft ver­wur­zelt ist. An der Geschäfts­phi­lo­so­phie der Spar­kas­se Bam­berg hat sich von damals bis heu­te nichts geän­dert: Kun­den­nä­he und gesell­schaft­li­che Verantwortung.

Land­rat Johann Kalb, aktu­ell Ver­wal­tungs­rats­vor­sit­zen­der, begrüß­te über 220 gela­de­ne Gäs­te aus Poli­tik, Gesell­schaft und der Spar­kas­sen­fa­mi­lie. Im fest­li­chen Ambi­en­te des Kai­ser­saals skiz­zier­te er kurz die Geschich­te der Spar­kas­se Bam­berg, die 1825 mit der ers­ten Filia­le im Alten Rat­haus in der Stadt und 1839 in Scheß­litz im Land­kreis Bam­berg begann. Bei­de Spar­kas­sen fusio­nier­ten am 30. Juni 2000 zur Spar­kas­se Bam­berg. „Unse­re Spar­kas­se hat seit ihrer Grün­dung vie­le Kri­sen über­stan­den, sie hat auch ver­schie­dens­te Staats­for­men und unter­schied­li­che Wäh­run­gen erlebt und über­lebt, sie hat dem Wan­del der Zeit stand­ge­hal­ten“, zeig­te Land­rat Johann Kalb auf. „Sicher­heit und Sta­bi­li­tät, Ver­ant­wor­tung und Nähe waren der Schlüs­sel zum Erfolg. Die­se Wer­te gehö­ren bis heu­te zum Wer­te­ka­non der Spar­kas­se und sind in Zei­ten welt­wei­ter Kri­sen wich­ti­ger denn je“, so Kalb. In sei­nem Gruß­wort hob er auch die Bedeu­tung der Spar­kas­se als gro­ßen Arbeit­ge­ber in der Regi­on her­vor. Die Spar­kas­se ist mit 28 Geschäfts­stel­len auch in der Flä­che stark ver­tre­ten.
Mat­thi­as Dießl, Prä­si­dent des Spar­kas­sen­ver­ban­des Bay­ern, mach­te in sei­ner Fest­re­de deut­lich, wie wich­tig klu­ge poli­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen für die Spar­kas­sen sei­en. Denn Spar­kas­sen müs­sen sich oft durch den­sel­ben Regu­lie­rungs-Dschun­gel kämp­fen wie inter­na­tio­na­le Invest­ment­häu­ser. „Wäh­rend näm­lich so man­che Groß­bank mit glo­ba­len Risi­ken jon­gliert, sind wir es, die vor Ort, in den Regio­nen Bay­erns, Mit­tel­stand und Hand­werk finan­zie­ren. Die Woh­nungs­kre­di­te geben. Aus­bil­dungs­plät­ze schaf­fen. Und, wenn’s mal nötig ist, bei Sturm und Regen den Schirm hal­ten. Sta­bi­li­tät und Zuver­sicht geben“, so Dießl. Die For­de­run­gen an die Poli­tik sei­en eine Ent­las­tung bei den Eigen­ka­pi­tal­puf­fern, ein ech­ter Büro­kra­tie­ab­bau und eine spür­ba­re Ent­las­tung in der Wert­pa­pier­be­ra­tung. Dießl wag­te auch einen Aus­blick: Wenn die Rah­men­be­din­gun­gen stim­men, dann wer­de die Spar­kas­se Bam­berg und alle ande­ren Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen in der Spar­kas­sen­fa­mi­lie auch in den nächs­ten 200 Jah­ren genau das tun, was sie am bes­ten kön­nen: „Für Men­schen da sein. Für unse­re mit­tel­stän­di­schen Betrie­be da sein. Für unse­re Regi­on da sein.“

Wie lau­tet das Erfolgs­mo­dell der Spar­kas­se Bam­berg? Auf die­se Fra­ge ging Vor­stands­vor­sit­zen­der Ste­phan Kirch­ner in sei­nem Gruß­wort ein. Die Ant­wort lau­tet – damals wie heu­te: Men­schen mit Men­schen. „Unse­re Kun­din­nen und Kun­den ste­hen bei uns seit 200 Jah­ren im Mit­tel­punkt“, erklär­te Kirch­ner. „Wie stark die Bin­dung ist, durf­ten wir anläss­lich unse­res Jubi­lä­ums in ganz beson­de­rer Wei­se erle­ben. Unter unse­rem Jubi­lä­ums­mot­to ‚Geschich­ten, Gesich­ter und Erfol­ge von Men­schen, die uns beglei­ten‘ haben wir Per­so­nen ein­ge­la­den, ihre ganz per­sön­li­che Spar­kas­sen-Geschich­te zu erzäh­len. Ent­stan­den sind ehr­li­che, bewe­gen­de Ein­bli­cke, die zei­gen, wor­auf es wirk­lich ankommt: Ver­trau­en, Ver­läss­lich­keit, per­sön­li­che Bezie­hun­gen“, berich­te­te Kirch­ner gerührt. Kirch­ners Dank galt vor allem den Kun­din­nen und Kun­den für ihre Wert­schät­zung und ihr Ver­trau­en. „Und unse­ren Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern, die das Herz unse­rer Spar­kas­se sind. Sie brin­gen nicht nur Fach­wis­sen mit, son­dern vor allem eines: Nähe. Sie hören zu. Sie ver­ste­hen, was Men­schen brau­chen“, blick­te Kirch­ner stolz auf sein gro­ßes Team. In sei­nen Schluss­wor­ten stell­te Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke, aktu­ell stell­ver­tre­ten­der Ver­wal­tungs­rats­vor­sit­zen­der, die Begeis­te­rung der Men­schen in der Regi­on Bam­berg für „ihre“ Spar­kas­se Bam­berg anschau­lich dar. „Eine moder­ne Spar­kas­se muss mehr sein als ein Ort für Geld­ge­schäf­te. Sie ist ein Ort des Ver­trau­ens, der Nähe, der Ori­en­tie­rung – gera­de in Zei­ten des Umbruchs und der Ver­än­de­rung. Sie muss ein ver­läss­li­cher und sta­bi­ler Finanz­part­ner sein. Genau das ist ‚unse­re‘ Spar­kas­se“, so Star­ke. „Gesell­schaft­li­che Ver­ant­wor­tung ist kein Neben­pro­dukt bei der Spar­kas­se – sie ist ihr Herz­stück“, führ­te er wei­ter aus. Aus die­sem Grund wur­de zum 150-jäh­ri­gen Jubi­lä­um der dama­li­gen Kreis­spar­kas­se 1989 die Stif­tung für Kunst, Kul­tur und Denk­mal­pfle­ge errich­tet. Mitt­ler­wei­le hat sie weit über 1000 Pro­jek­te in Stadt und Land­kreis geför­dert, mit ins­ge­samt über 4 Mio. Euro. Der Tra­di­ti­on fol­gend wur­de heu­er eine neue Stif­tung errich­tet, die „Stif­tung Zukunft“. Auch damit unter­strei­che die Spar­kas­se Bam­berg ihren nach­hal­ti­gen und zukunfts­ge­rich­te­ten Ein­satz für Stadt und Land­kreis Bam­berg zum Woh­le der hier leben­den Bür­ge­rin­nen und Bür­ger.
Der Fest­akt wur­de von Mischa Salz­mann, Radio Bam­berg, mode­riert. Die Fei­er wur­de musi­ka­lisch von Anna Bach­ka­lo­va, Vik­to­ria Mil­ler und Vla­di­mir Schmal mit Gei­ge, Gesang und Saxo­phon stil­voll umrahmt. Nach dem Fest­akt bot sich den Gäs­ten die Gele­gen­heit zu anre­gen­den Gesprä­chen in ent­spann­ter Atmo­sphä­re im schö­nen Rosen­gar­ten der Neu­en Residenz.