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Kulturamt

Neue Lei­tung des Kul­tur­amts steht fest

Jut­ta Putsch­ner bringt fri­schen Wind in die Kulturlandschaft

Die Stadt Bam­berg begrüßt Jut­ta Putsch­ner als neue Lei­te­rin des Kul­tur­amts, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Mit einem breit gefä­cher­ten fach­li­chen Pro­fil und lang­jäh­ri­ger Erfah­rung in ver­schie­de­nen Berei­chen der Kul­tur­ar­beit über­nimmt sie ab August 2025 die Nach­fol­ge von Anne­ma­rie Renz-Sagstetter.

Jut­ta Putsch­ner ver­eint wis­sen­schaft­li­che Exper­ti­se mit prak­ti­scher Umset­zungs­kom­pe­tenz: Sie stu­dier­te Musik­päd­ago­gik und Musik­wis­sen­schaft (Magis­ter) sowie Kul­tur­ma­nage­ment und Kul­tur­tou­ris­mus (Mas­ter). Ihre beruf­li­chen Sta­tio­nen führ­ten sie unter ande­rem durch Würz­burg, Ber­lin und Fürth, stets mit dem Fokus auf kul­tu­rel­le Bil­dung, Pro­jekt- und För­der­mit­tel­ma­nage­ment, Per­so­nal­füh­rung und kom­mu­na­le Verwaltungsarbeit.

Gebür­tig aus der Ober­pfalz, ist sie auch selbst künst­le­risch aktiv – als Saxo­pho­nis­tin in der Stadt­ka­pel­le Frey­stadt. Seit Juli 2024 lebt sie in Bam­berg, einer Stadt, mit der sie sich schon lan­ge ver­bun­den fühlt. „Ich habe mich schon früh in Bam­berg ver­liebt“, sagt Putsch­ner. „Jetzt freue ich mich sehr, auch beruf­lich das kul­tu­rel­le Leben die­ser Stadt mit­ge­stal­ten zu dürfen.“

Als neue Amts­lei­te­rin möch­te Jut­ta Putsch­ner vor allem als Ansprech­part­ne­rin, Ver­mitt­le­rin und Gestal­te­rin wir­ken. Der Dia­log mit Kul­tur­schaf­fen­den und Insti­tu­tio­nen, die För­de­rung krea­ti­ver Initia­ti­ven sowie die nach­hal­ti­ge Wei­ter­ent­wick­lung der kul­tu­rel­len Infra­struk­tur ste­hen für sie im Mittelpunkt.

„Es ist mir ein gro­ßes Anlie­gen, gemein­sam mit allen Betei­lig­ten die leben­di­ge und viel­fäl­ti­ge Kul­tur­land­schaft Bam­bergs wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und für die Zukunft zu stär­ken“, so Putschner.

Bam­bergs Kul­tur­re­fe­ren­tin Ulri­ke Sie­ben­haar freut sich über die neue Füh­rungs­kraft im Kul­tur­re­fe­rat: „Ich glau­be, mit die­ser per­so­nel­len Neu­be­set­zung der Spit­ze des Kul­tur­amts kann die erfolg­rei­che Arbeit der letz­ten Jah­re her­vor­ra­gend fort­ge­führt und erwei­tert wer­den und mit Kom­pe­tenz, Dia­log­be­reit­schaft und neu­en Impul­sen noch ver­bes­sert wer­den – im Ein­klang mit dem kul­tu­rel­len Erbe und der dyna­mi­schen Gegen­wart der UNESCO-Welterbestadt.“

200 Euro für zwei Jahre

Bam­ber­ger Kul­tur­amt: Kul­tur­Pass für alle, die 2023 18 werden

Wer 2023 sei­nen 18. Geburts­tag fei­ert, so das Bam­ber­ger Kul­tur­amt, kann aus dem Etat des Staats­mi­nis­te­ri­ums für Kul­tur und Medi­en einen Betrag von 200 Euro erhal­ten, um an kul­tu­rel­len Ange­bo­ten teil­zu­neh­men. Anbie­ter aus dem kul­tu­rel­len Bereich kön­nen sich eben­falls für die­sen Kul­tur­Pass registrieren.

Der bun­des­weit geplan­te Kul­tur­Pass soll Mit­te Juni 2023 an den Start gehen. Die berech­tig­ten jun­gen Erwach­se­nen kön­nen dann über eine App Tickets für Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen aber auch Bücher, Ton­trä­ger oder Musik­in­stru­men­te im Wert von ins­ge­samt 200 Euro von loka­len Anbie­tern kau­fen. Die­ses Bud­get kann ab dem Zeit­punkt der Regis­trie­rung inner­halb von zwei Jah­ren abge­ru­fen wer­den. Um die App nut­zen zu kön­nen, muss man sich über die Online­aus­weis­funk­ti­on des Per­so­nal­aus­wei­ses iden­ti­fi­zie­ren. Auf der Kul­tur­Pass-Platt­form kön­nen sich auch Ver­an­stal­te­rIn­nen und loka­le Händ­le­rIn­nen von Kul­tur regis­trie­ren und dort ihre Ange­bo­te einstellen.

Anne Renz-Sag­stet­ter, Lei­te­rin des Bam­ber­ger Kul­tur­am­tes, macht in einer Mit­tei­lung des Rat­hau­ses auf die Platt­form auf­merk­sam. „Wir wür­den uns freu­en, wenn sich mög­lichst vie­le Kul­tur­schaf­fen­de und jun­ge Erwach­se­ne an die­sem Pro­jekt betei­li­gen.“ In Rich­tung der Anbie­te­rIn­nen sagt sie: „Stel­len Sie Ihre Ange­bo­te auf der Platt­form ein. Das ist eine gute Mög­lich­keit, nach Coro­na ein neu­es, jun­ges Publi­kum zu gewin­nen. Und gleich­zei­tig wei­sen Sie Jugend­li­che auf den Pass hin.“