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NINERS Chemnitz 2

Bau­nach Young Pikes unter­lie­gen mit 93:89

Knap­pe Nie­der­la­ge in Chemnitz

Die Bau­nach Young Pikes konn­ten sich am Sams­tag nicht für eine cou­ra­gier­te Leis­tung beloh­nen und haben mit 93:89 bei den NINERS Chem­nitz 2 verloren.

Das Spiel star­te­te mit enor­mem Tem­po auf bei­den Sei­ten. Marc Deinlein erziel­te die ers­ten 6 Punk­te für die Young Pikes. Auf der Gegen­sei­te netz­ten die Gast­ge­ber früh zwei Drei­punkt­wür­fe ein. Chem­nitz setz­te sich so auf 12:6 ab. Die Bau­nacher hat­ten aber immer die rich­ti­ge Ant­wort parat und blie­ben im Spiel. So gelang Jan Mau­solf kurz vor dem Ende mit 2 ver­wan­del­ten Frei­wür­fen der Aus­gleich zum 26:26. Doch der jun­ge 2,08-Meter-Center Bock ver­wan­del­te mit der Schluss­se­kun­de einen wei­te­ren Drei­er zur 29:26-Führung der Sach­sen. Die Situa­ti­on war gera­de­zu typisch für den wei­te­ren Ver­lauf der Begeg­nung. Immer wenn die jun­gen Hech­te aus­glei­chen konn­ten, ant­wor­te­ten die Gast­ge­ber mit einem schwe­ren Wurf zur erneu­ten Führung.

Zu Beginn des 2. Vier­tels war man auf Bau­nacher Sei­te etwas unkon­zen­triert, was in einem 41:29-Rückstand resul­tier­te. Doch Pepe Lahr, Finn Mot­ter und der sehr star­ke Felix Egger sorg­ten dafür, dass man bis zur Pau­se wie­der auf Tuch­füh­lung war (49:46).

Im 3. Vier­tel sorg­te Pepe Lahr dann für den 58:58-Ausgleich in der 27. Spiel­mi­nu­te. Finn Mot­ter gelang es dann sogar sei­ne Far­ben mit 62:61 in Füh­rung zu wer­fen. Die Young Pikes zeig­ten im Gegen­satz zur letz­ten Begeg­nung viel Lei­den­schaft und Ener­gie. Mit einem knap­pen 68:64-Rückstand ging es dann in die letz­ten 10 Minuten.

Hier schie­nen die Gast­ge­ber die bes­se­ren Reser­ven zu haben. Sie waren sehr treff­si­cher von der Drei­punk­te­li­nie und konn­ten sich etwas abset­zen. Vor allem Luca Kel­lig, der erst­mals für die Chem­nit­zer zu Ein­satz kam und eigent­lich im Bun­de­li­gaka­der der Sach­sen steht, war hier­für mit­ver­ant­wort­lich. Jonas Mendl hielt zwar mit zwei Drei­ern in die­ser Pha­se dage­gen, doch drei Minu­ten vor dem Ende schien die Begeg­nung beim 90:80 für die Chem­nit­zer ent­schie­den zu sein. Coach Jörg Mau­solf stell­te nun die Abwehr um und dies war von Erfolg gekrönt. Felix Egger und Erik Neun­hoef­fer brach­ten die Young Pikes auf 89:90 her­an. Hät­te man in die­ser Pha­se nicht zwei Frei­wür­fe ver­ge­ben, wäre sogar die Füh­rung mög­lich gewe­sen. So konn­te Chem­nitz in den letz­ten Sekun­den durch einen schwie­ri­gen Halb­di­stanz­wurf auf 92:89 erhö­hen und trotz zwei­er Mög­lich­kei­ten zum Aus­gleich gelang es den Bau­nachern am Ende nicht mehr, das Spiel zu kippen.