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Smart City - Page 2

www.bamberg-gestalten.de

Wel­che Mög­lich­kei­ten die neue Bür­ger­be­tei­li­gungs­platt­form bietet

Wer ab heu­te www.bamberg-gestalten.de ein­gibt, bekommt Zugriff auf die neue Bür­ger­be­tei­li­gungs­platt­form der Stadt Bam­berg. Sie ver­schafft den Bürger:innen die Mög­lich­keit, sich zu Pro­jek­ten der Stadt­ge­stal­tung zu äußern. Als Ers­tes steht der Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plan 2030 zur Dis­kus­si­on. Außer­dem kann debat­tiert wer­den, wie Bam­berg zu einer „Smart City“ wird.

Ers­ter Schritt ist die Regis­trie­rung auf www.bamberg-gestalten.de mit der eige­nen E‑Mail-Adres­se. Ohne Regis­trie­rung kön­nen die Infor­ma­tio­nen zu Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plan und „Smart City“ nur ein­ge­se­hen wer­den. Mit Regis­trie­rung ist eine akti­ve Betei­li­gung mög­lich. Sen­si­ble Daten, wie E‑Mail-Adres­sen, sind vor Zugriff geschützt, es gel­ten die Daten­schutz­be­stim­mun­gen der Stadt Bamberg.

Die Bür­ger­be­tei­li­gungs­platt­form steht allen Inter­es­sier­ten offen. Ins­be­son­de­re alle Bamberger:innen sind auf­ge­for­dert, sich über die ein­ge­stell­ten Pro­jek­te zur Stadt­ge­stal­tung zu infor­mie­ren und ihre Mei­nung dazu kund­zu­tun. Denn sie sind es, die davon betrof­fen sind und die Stadt­ent­wick­lung unter­stüt­zen können.


Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plan ein Para­de­bei­spiel für Bürgerbeteiligung

Die Kom­men­tar­funk­ti­on erlaubt es, unter Anga­be sei­nes rich­ti­gen Namens Tex­te zu schrei­ben sowie wei­te­re Doku­men­te, Bil­der und Vide­os hoch­zu­la­den. Dabei kön­nen sich alle nicht nur zu Sach­ver­hal­ten des Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plans und zu „Smart City“ äußern, son­dern auch Kom­men­tier­tes begrü­ßen oder ableh­nen. Um die Ein­hal­tung der all­ge­mein übli­chen Umgangs­for­men, geprägt von Höf­lich­keit und Respekt, wird gebe­ten, https://www.bamberg-gestalten.de/ ist kei­ne Platt­form für Het­ze, ras­sis­ti­sche Äuße­run­gen oder orga­ni­sier­te Kampagnen.

Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plan und „Smart City“ sind weg­wei­sen­de Pro­jek­te. Sie bestim­men, wie die Stadt aus­schaut, in der wir in weni­gen Jah­ren leben wer­den. Des­halb ist es wich­tig, dass die Bürger:innen als aus­ge­wie­se­ne Exper­ten für Bam­berg ihre Ideen und Vor­schlä­ge ein­brin­gen. Stadt­rat und Stadt­ver­wal­tung neh­men das Votum der Bür­ger­schaft ernst, es wird als Ent­schei­dungs­grund­la­ge und Ori­en­tie­rungs­hil­fe in die Stadt­ge­stal­tung ein­flie­ßen. Dabei gilt: Je mehr Bürger:innen sich ein­brin­gen, des­to reprä­sen­ta­ti­ver das Ergeb­nis. In die­sem Sin­ne ist der Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plan ein Para­de­bei­spiel für Bür­ger­be­tei­li­gung. Denn der Ver­kehr in Bam­berg geht jeden an, und jeder hat dazu etwas zu sagen.

Der Bür­ger­be­tei­li­gungs­pro­zess für den Ver­kehrs­ent­wick­lungs­plan fin­det vom 3. Mai bis 13. Juni 2021 statt, die Betei­li­gung an Smart City ist bis Ende des Jah­res vor­ge­se­hen. Wei­te­re The­men mit Bür­ger­be­tei­li­gung – zum Bei­spiel zur Mobi­li­tät ins­ge­samt, zu Pro­jek­ten in bestimm­ten Quar­tie­ren und zur Gesund­heit – sind bereits ange­dacht. Wich­tig, dabei zu wis­sen: bam­berg-gestal­ten ist ein ler­nen­des Sys­tem, denk­bar ist etwa, dass sich zukünf­tig auch nur Bewohner:innen eines Stadt­teils für ein stadt­teil­be­zo­ge­nes Pro­jekt ein­brin­gen können.

Beglei­tet wer­den alle Bür­ger­be­tei­li­gungs­pro­zes­se auf www.bamberg-gestalten.de von Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen, sofern die­se unter Coro­na-Bedin­gun­gen mög­lich sind. Es gilt: Alle Bürger:innen wer­den ange­spro­chen und ein­be­zo­gen, also auch die­je­ni­gen, die kei­nen Zugang zur Bür­ger­be­tei­li­gungs­platt­form haben.

Sie­ben Jah­re andau­ern­des Programm 

Die gan­ze Stadt­ge­sell­schaft ist ein­ge­la­den, an „Smart City“ mitzuarbeiten

Am kom­men­den Mon­tag, 3. Mai, ist Start der Sei­te www.bamberg-gestalten.de. Eines der ers­ten gro­ßen The­men auf die­ser Bür­ger­be­tei­li­gungs­platt­form wird die gemein­schaft­li­che Ent­wick­lung der Stra­te­gie für das Pro­gramm „Smart City“ in Bam­berg sein.

Zum Hin­ter­grund: Bam­berg erhält 17,5 Mil­lio­nen Euro, um sich bis 2027 zu einer „Smart City“ zu ent­wi­ckeln. Das Pro­gramm soll mit digi­ta­len Mit­teln hel­fen, die Lebens­qua­li­tät aller Men­schen in der Stadt nach­hal­tig zu ver­bes­sern. Dabei sol­len alle Tei­le der Stadt­ge­sell­schaft mit­wir­ken: Also ein­zel­ne Bürger:innen genau­so wie Ver­ei­ne, Initia­ti­ven, Netz­wer­ke, die Kir­chen, die Gewerk­schaf­ten, die poli­ti­schen Par­tei­en – und natür­lich die Part­ner der Stadt im Pro­gramm wie die Uni­ver­si­tät, die Stadt­wer­ke, die Stadt­bau und ande­re städ­ti­sche Töchter.


Auf­ga­be für alle Bamberger:innen

Wie aber soll das funk­tio­nie­ren? Neben ver­schie­de­nen Prä­senz-Ver­an­stal­tun­gen, die bald­mög­lichst nach Ende des Lock­downs star­ten, spielt https://www.bamberg-gestalten.de/ eine zen­tra­le Rol­le. Hier wer­den bereits ent­wi­ckel­te oder schon gestar­te­te Pro­jek­te vor­ge­stellt, kön­nen nach­ver­folgt und kom­men­tiert wer­den. Außer­dem wer­den bereits ein­ge­brach­te Bei­trä­ge zur Stra­te­gie hier publi­ziert, damit sie im Wei­te­ren beach­tet und nach­ver­folgt wer­den kön­nen. So soll sicher­ge­stellt wer­den, dass die ein­zel­nen Bei­trä­ge zum Stra­te­gie­pro­zess trans­pa­rent sind und nach­hal­tig wirken. 

Dazu erklärt der für das Pro­gramm zustän­di­ge Wirt­schafts­re­fe­rent Dr. Ste­fan Gol­ler: „Es ist eine gro­ße Auf­ga­be, die unter­schied­lichs­ten Vor­stel­lun­gen der Bürger:innen vom guten Leben in einer digi­ta­len Zukunft in Bam­berg zu sam­meln und zusam­men­zu­füh­ren. Das wich­tigs­te wer­den dabei vie­le per­sön­li­che Begeg­nun­gen in unter­schied­lichs­ten Kon­stel­la­tio­nen sein. Aber wir kom­men auch nicht ohne digi­ta­le Platt­form aus, die für alle zugäng­lich ist und so für Trans­pa­renz sorgt. Und das ist für uns die Platt­form www.bamberg-gestalten.de.“

Die Türen ste­hen allen Bamberger:innen also bald weit offen, ihre Ideen und Vor­stel­lun­gen auf dem Weg zur „Smart City“ einzubringen.