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Welche Möglichkeiten die neue Bürgerbeteiligungsplattform bietet
Wer ab heute www.bamberg-gestalten.de eingibt, bekommt Zugriff auf die neue Bürgerbeteiligungsplattform der Stadt Bamberg. Sie verschafft den Bürger:innen die Möglichkeit, sich zu Projekten der Stadtgestaltung zu äußern. Als Erstes steht der Verkehrsentwicklungsplan 2030 zur Diskussion. Außerdem kann debattiert werden, wie Bamberg zu einer „Smart City“ wird.
Erster Schritt ist die Registrierung auf www.bamberg-gestalten.de mit der eigenen E‑Mail-Adresse. Ohne Registrierung können die Informationen zu Verkehrsentwicklungsplan und „Smart City“ nur eingesehen werden. Mit Registrierung ist eine aktive Beteiligung möglich. Sensible Daten, wie E‑Mail-Adressen, sind vor Zugriff geschützt, es gelten die Datenschutzbestimmungen der Stadt Bamberg.
Die Bürgerbeteiligungsplattform steht allen Interessierten offen. Insbesondere alle Bamberger:innen sind aufgefordert, sich über die eingestellten Projekte zur Stadtgestaltung zu informieren und ihre Meinung dazu kundzutun. Denn sie sind es, die davon betroffen sind und die Stadtentwicklung unterstützen können.
Verkehrsentwicklungsplan ein Paradebeispiel für Bürgerbeteiligung
Die Kommentarfunktion erlaubt es, unter Angabe seines richtigen Namens Texte zu schreiben sowie weitere Dokumente, Bilder und Videos hochzuladen. Dabei können sich alle nicht nur zu Sachverhalten des Verkehrsentwicklungsplans und zu „Smart City“ äußern, sondern auch Kommentiertes begrüßen oder ablehnen. Um die Einhaltung der allgemein üblichen Umgangsformen, geprägt von Höflichkeit und Respekt, wird gebeten, https://www.bamberg-gestalten.de/ ist keine Plattform für Hetze, rassistische Äußerungen oder organisierte Kampagnen.
Verkehrsentwicklungsplan und „Smart City“ sind wegweisende Projekte. Sie bestimmen, wie die Stadt ausschaut, in der wir in wenigen Jahren leben werden. Deshalb ist es wichtig, dass die Bürger:innen als ausgewiesene Experten für Bamberg ihre Ideen und Vorschläge einbringen. Stadtrat und Stadtverwaltung nehmen das Votum der Bürgerschaft ernst, es wird als Entscheidungsgrundlage und Orientierungshilfe in die Stadtgestaltung einfließen. Dabei gilt: Je mehr Bürger:innen sich einbringen, desto repräsentativer das Ergebnis. In diesem Sinne ist der Verkehrsentwicklungsplan ein Paradebeispiel für Bürgerbeteiligung. Denn der Verkehr in Bamberg geht jeden an, und jeder hat dazu etwas zu sagen.
Der Bürgerbeteiligungsprozess für den Verkehrsentwicklungsplan findet vom 3. Mai bis 13. Juni 2021 statt, die Beteiligung an Smart City ist bis Ende des Jahres vorgesehen. Weitere Themen mit Bürgerbeteiligung – zum Beispiel zur Mobilität insgesamt, zu Projekten in bestimmten Quartieren und zur Gesundheit – sind bereits angedacht. Wichtig, dabei zu wissen: bamberg-gestalten ist ein lernendes System, denkbar ist etwa, dass sich zukünftig auch nur Bewohner:innen eines Stadtteils für ein stadtteilbezogenes Projekt einbringen können.
Begleitet werden alle Bürgerbeteiligungsprozesse auf www.bamberg-gestalten.de von Präsenzveranstaltungen, sofern diese unter Corona-Bedingungen möglich sind. Es gilt: Alle Bürger:innen werden angesprochen und einbezogen, also auch diejenigen, die keinen Zugang zur Bürgerbeteiligungsplattform haben.
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Sieben Jahre andauerndes Programm
Die ganze Stadtgesellschaft ist eingeladen, an „Smart City“ mitzuarbeiten
Am kommenden Montag, 3. Mai, ist Start der Seite www.bamberg-gestalten.de. Eines der ersten großen Themen auf dieser Bürgerbeteiligungsplattform wird die gemeinschaftliche Entwicklung der Strategie für das Programm „Smart City“ in Bamberg sein.
Zum Hintergrund: Bamberg erhält 17,5 Millionen Euro, um sich bis 2027 zu einer „Smart City“ zu entwickeln. Das Programm soll mit digitalen Mitteln helfen, die Lebensqualität aller Menschen in der Stadt nachhaltig zu verbessern. Dabei sollen alle Teile der Stadtgesellschaft mitwirken: Also einzelne Bürger:innen genauso wie Vereine, Initiativen, Netzwerke, die Kirchen, die Gewerkschaften, die politischen Parteien – und natürlich die Partner der Stadt im Programm wie die Universität, die Stadtwerke, die Stadtbau und andere städtische Töchter.
Aufgabe für alle Bamberger:innen
Wie aber soll das funktionieren? Neben verschiedenen Präsenz-Veranstaltungen, die baldmöglichst nach Ende des Lockdowns starten, spielt https://www.bamberg-gestalten.de/ eine zentrale Rolle. Hier werden bereits entwickelte oder schon gestartete Projekte vorgestellt, können nachverfolgt und kommentiert werden. Außerdem werden bereits eingebrachte Beiträge zur Strategie hier publiziert, damit sie im Weiteren beachtet und nachverfolgt werden können. So soll sichergestellt werden, dass die einzelnen Beiträge zum Strategieprozess transparent sind und nachhaltig wirken.
Dazu erklärt der für das Programm zuständige Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller: „Es ist eine große Aufgabe, die unterschiedlichsten Vorstellungen der Bürger:innen vom guten Leben in einer digitalen Zukunft in Bamberg zu sammeln und zusammenzuführen. Das wichtigste werden dabei viele persönliche Begegnungen in unterschiedlichsten Konstellationen sein. Aber wir kommen auch nicht ohne digitale Plattform aus, die für alle zugänglich ist und so für Transparenz sorgt. Und das ist für uns die Plattform www.bamberg-gestalten.de.“
Die Türen stehen allen Bamberger:innen also bald weit offen, ihre Ideen und Vorstellungen auf dem Weg zur „Smart City“ einzubringen.