Sport­zen­trum Gau­stadt soll nach ehe­ma­li­gem Bür­ger­meis­ter benannt werden

Ver­diens­te von Andre­as Steng­lein wer­den öffent­lich anerkannt

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Stenglein
Das Gaustadter Sportzentrum soll nach dem ehemaligen Bürgermeister Andreas Stenglein benannt werden. Foto: Stadt Bamberg, Sonja Seufferth
Das Sport­zen­trum im Stadt­teil Gau­stadt soll künf­tig den Namen des frü­he­ren Gau­stad­ter Bür­ger­meis­ters Andre­as Steng­lein tra­gen, teilt die Stadt Bam­berg mit. Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke erin­ner­te an des­sen gro­ße Ver­diens­te: „Wir wür­di­gen damit sein erfolg­rei­ches Enga­ge­ment für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie die Ver­ei­ne in Gau­stadt. Daher wol­len wir das neue Sport­zen­trum nach ihm benen­nen“, sag­te Starke.

Der Vor­schlag fin­det auch in den Ver­ei­nen gro­ße Zustim­mung. Im Aus­tausch mit ihnen wur­de deut­lich, wie Andre­as Steng­lein in sei­nem Leben erfolg­reich für Gau­stadt gewirkt hat. Ein Ver­eins­ver­tre­ter beton­te die Sym­bol­kraft des Sta­di­ons als Wahr­zei­chen für den Stadt­teil. Ohne Steng­lein wür­de es nicht exis­tie­ren, daher pas­se sein Name zu Gau­stadt und zum Sport­zen­trum ganz hervorragend.

Andre­as Steng­lein war über Jahr­zehn­te hin­weg eine prä­gen­de Figur des kom­mu­nal­po­li­ti­schen Lebens. Von 1958 bis 1966 wirk­te er als Mit­glied des Baye­ri­schen Land­tags und setz­te sich dort beson­ders für die Belan­ge jun­ger Men­schen ein.

Als Bür­ger­meis­ter von Gau­stadt (1966–1972) und lang­jäh­ri­ges Mit­glied des Kreis­tags (1960–1972) gestal­te­te Steng­lein die Ent­wick­lung sei­nes Hei­mat­orts ent­schei­dend mit. Sein uner­müd­li­cher Ein­satz für den Woh­nungs­bau, die Ver­bes­se­rung der Infra­struk­tur und ins­be­son­de­re für den Bau des Sport­zen­trums Gau­stadt zeu­gen von sei­nem prag­ma­ti­schen Gestal­tungs­wil­len und sei­ner tie­fen Ver­bun­den­heit mit dem Ort. Für sei­ne Ver­diens­te wur­de er unter ande­rem mit der Wil­ly-Brandt-Medail­le, der höchs­ten Aus­zeich­nung der SPD, geehrt.

Der Vor­schlag zur Umbe­nen­nung wur­de nun im Kul­tur­se­nat dis­ku­tiert und befür­wor­tet. Die end­gül­ti­ge Ent­schei­dung wird dann der Bam­ber­ger Stadt­rat in der Voll­sit­zung am 30. Juli 2025 treffen.

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