Bas­ket­ball Bundesliga

BMA365 Bam­berg Bas­kets unter­lie­gen zuhau­se gegen Rostock

3 Min. zu lesen
Rostock
Symbolbild, Foto: Pixabay
Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben ihr ers­tes Spiel nach der Län­der­spiel­pau­se ver­lo­ren. Vor 3.865 Zuschau­ern unter­la­gen die Bam­ber­ger am Mon­tag­abend in der BROSE ARENA gegen die ROSTOCK SEAWOLVES mit 74:87 (39:40) und ste­hen nun nach dem 9. Spiel­tag in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga bei einer Bilanz von vier Sie­gen und vier Niederlagen.

Die Ost­see­städ­ter domi­nier­ten die Bret­ter und hat­ten bei den Rebounds am Ende mit 53:25 ganz klar die Ober­hand. Auch bei den Wurf­quo­ten aus dem Feld waren die Gäs­te dem Team von Head Coach Anton Gavel an die­sem Abend über­le­gen und gewan­nen das Spiel somit am Ende verdient.

Tops­corer der Ros­to­cker war DeAnd­re Lans­dow­ne mit 17 Punk­ten gefolgt von D’Shawn Schwartz mit 15 Zäh­lern. Bei den BMA365 Bam­berg Bas­kets, bei denen am Ende kein Spie­ler eine posi­ti­ve Plus-Minus-Sta­tis­tik vor­wei­sen konn­te, sam­mel­ten Cobe Wil­liams und Aus­tin Crow­ley mit je 12 Zäh­lern die meis­ten Punkte.


Der Spiel­ver­lauf

Gleich in den ers­ten Angrif­fen der Par­tie zeich­ne­te sich ab, dass es an die­sem Abend ein sehr phy­si­sches Spiel wer­den wür­de, wes­halb bei­de Teams doch einen Moment benö­tig­ten, um ein wenig Rhyth­mus auf­neh­men zu kön­nen (4:5/3.). Nach­dem bereits EJ Onu auf Zuspiel von Cobe Wil­liams per Alley-oop erfolg­reich war, drück­te Demar­cus Demo­nia eben­falls auf Zuspiel von Wil­liams den Ball von oben zum 8:7 in den Ros­to­cker Korb (4.). In der Fol­ge­zeit wech­sel­te die Füh­rung nahe­zu in jedem Angriff. 2:47 Minu­ten vor Ende des ers­ten Abschnitts durf­te Moritz Krim­mer nach sei­ner letzt­lich doch lang­wie­ri­gen Fuß­ver­let­zung sein Come­back fei­ern. Nach­dem Adri­an Pet­ko­vić an der Frei­wurf­li­nie zum 22:22 (10.) aus­ge­gli­chen hat­te, traf TJ Cro­ckett auf der Gegen­sei­te per Drei­er zum 22:25 nach dem ers­ten Vier­tel. Vor­aus­ge­gan­gen war hier einer der ins­ge­samt fünf Offen­siv­re­bounds der Ros­to­cker im ers­ten Abschnitt, die mit 14:3 Rebounds nahe­zu an jedem Fehl­wurf die Fin­ger dran hatten.

Nach Tref­fern von TJ Cro­ckett und D’Shawn Schwartz zogen die Gäs­te zum Beginn des zwei­ten Vier­tels nun erst­mals etwas davon (22:30/12.). Bam­bergs Head Coach reagier­te und bat zur Aus­zeit, wor­auf sich sein Team zunächst wie­der struk­tu­rier­ter prä­sen­tier­te und nach zwei erfolg­rei­chen Frei­wür­fen von Ibi Wat­son auf 30:32 (16.) ver­kür­zen konn­te. Gut zwei Minu­ten vor der Halb­zeit­pau­se glich Demar­cus Demo­nia mit fünf Zäh­lern in Fol­ge auf 37:37 wie­der aus. Wie schon nach den ers­ten zehn Minu­ten so gehör­te aber auch zur Pau­se die Füh­rung den Sea­wol­ves (39:40).


Kom­men­den Sams­tag steht Bam­berg Bas­kets-Dop­pel­spiel­tag an

Auch nach dem Sei­ten­wech­sel blieb die Par­tie zunächst wei­ter eng. Die Ros­to­cker konn­ten hier stets eine klei­ne Füh­rung behaup­ten, da die Bam­ber­ger gleich meh­re­re Mög­lich­kei­ten selbst in Füh­rung zu gehen immer wie­der lie­gen­lie­ßen. 4:02 Minu­ten waren im drit­ten Abschnitt noch zu spie­len, als es Aus­tin Crow­ley dann aber end­lich doch gelang, sein Team per Korb­le­ger beim 51:50 (26.) wie­der in Front zu wer­fen. Der Füh­rungs­wechs­le beflü­gel­te jetzt aller­dings die Gäs­te, die sich post­wen­dend die Füh­rung zurück­hol­ten (51:52/27.). Damit jedoch noch nicht genug, denn auf ein­mal fie­len die Distanz­wür­fe der Sea­wol­ves. Drei­er von Lans­dow­ne, Schwartz, Cro­ckett und noch­mals Lans­dow­ne sorg­ten nach der zwi­schen­zeit­li­chen Bam­ber­ger Füh­rung für einen 14:2‑Lauf der Ost­see­städ­ter, die so mit einem deut­li­chen Vor­sprung (55:64) ins letz­te Vier­tel gehen konnten.

Inner­halb von nur drei Minu­ten war das Momen­tum zum Ende des drit­ten Vier­tels kom­plett auf die Sei­te der Gäs­te gekippt, die die sich ihnen bie­ten­de Chan­ce nun mit dem Beginn des Schluss­ab­schnitts auch gna­den­los aus­nutz­ten. Mit einem 13:2‑Lauf erhöh­ten sie ihren Vor­sprung auf 20 Zäh­ler (57:77/34.). Spä­tes­tens beim 60:82 (36.) war die Ent­schei­dung in die­ser Par­tie gefal­len, auch wenn sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets bis zum Ende des Spiels red­lich wehr­ten und den Rück­stand bis zum 74:87-Endstand noch­mals etwas ver­rin­gern konnten. 

„Glück­wunsch an Prze­mys­law und sei­ne Mann­schaft zu die­sem abso­lut ver­dien­ten Sieg. Offen­siv haben wir heu­te gegen deren Ver­tei­di­gung schlecht aus­ge­se­hen, haben schlech­te Ent­schei­dun­gen getrof­fen, unser 1‑ge­gen1-Ver­hal­ten war nicht gut und auch das Reboun­ding haben wir deut­lich ver­lo­ren“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Kei­ner unse­rer Spie­ler war in der Plus-/Mi­nus-Sta­tis­tik im Plus, was dafür­spricht, dass wir nie­man­den hat­ten, der das Spiel hät­te in unse­re Rich­tung dre­hen kön­nen. Auch das phy­si­sche Spiel hat uns weh getan und wenn man das alles zusam­men­nimmt, dann hat man kei­nen Anspruch auf den Sieg.“

Wei­ter geht es nun am kom­men­den Sams­tag, 13. Dezem­ber, mit einer Pre­mie­re in Freak City! Am Bam­berg Bas­kets-Dop­pel­spiel­tag wer­den direkt nach­ein­an­der sowohl die Damen der Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets als auch die Her­ren der BMA365 Bam­berg Bas­kets in der BROSE ARENA in Ein­satz sein. Den Start machen um 15:00 Uhr die Frau­en in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga gegen die VIMODROM Bas­kets Jena. Im Anschluss emp­fan­gen dann die Bun­des­li­ga-Her­ren in der easy­Cre­dit BBL am 10. Spiel­tag die MLP Aca­de­mics aus Hei­del­berg, Tip-Off ist um 18:30 Uhr.

Weiterer Artikel

Stadt Bam­berg und Erben der ver­stor­be­nen Künst­le­rin Bar­ba­ra Boll­er­hoff eini­gen sich

Dau­er­haf­te Lösung für den belieb­ten Bamberg-Schriftzug

Nächster Artikel

Otto-Fried­rich-Uni­ver­si­tät Bamberg

Bam­ber­ger Psy­cho­lo­gie über­zeugt im CHE-Masterranking