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Absolventen

Die Eli­te ihres Aus­bil­dungs­be­rufs im Freistaat

IHK ehr­te “Bay­ern­bes­te” aus dem Gre­mi­ums­be­zirk Bamberg

Bei einer Fei­er­stun­de auf Klos­ter Banz hat die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth zwölf “Bay­ern­bes­te” geehrt. Sie alle haben ihre Aus­bil­dung im aktu­el­len Prü­fungs­jahr­gang als Bes­te ihres jewei­li­gen Aus­bil­dungs­be­rufs abge­schlos­sen und sind damit die Bes­ten im Frei­staat, wie die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth mitteilt.

Mit Marie Hoh­le­weg aus Recken­dorf, Lisa-Marie Kül­le aus Bau­nach, Lui­sa Schrei­ber und Vanes­sa Neid aus Bam­berg und Nina Then aus Mem­mels­dorf kom­men dabei fünf “Bay­ern­bes­te” aus dem Bezirk des IHK-Gre­mi­ums Bamberg.

Die her­aus­ra­gen­de Leis­tung der “Bay­ern­bes­ten” wird unter ande­rem an den fol­gen­den Zah­len deut­lich: Rund 50.000 jun­ge Leu­te in etwa 200 Aus­bil­dungs­be­ru­fen sind in die­sem Prü­fungs­jahr­gang in ganz Bay­ern zu den IHK-Abschluss­prü­fun­gen ange­tre­ten. „Sie haben es in ihrem Beruf auf Platz 1 geschafft. Das ist eine außer­ge­wöhn­li­che Leis­tung, auf die Sie sehr stolz sein kön­nen”, macht der IHK-Prä­si­dent Dr. Micha­el Waas­ner bei der Ehrung deutlich.

Er beschei­nig­te den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten Ein­satz, Kön­nen und Durch­hal­te­ver­mö­gen. „Sie haben nicht auf­ge­ge­ben und Stand­fes­tig­keit gezeigt”, sag­te er. Um den Wan­del und die damit ver­bun­de­nen Her­aus­for­de­run­gen bewäl­ti­gen zu kön­nen, sei­en Sta­bi­li­tät und Fle­xi­bi­li­tät not­wen­dig. Stän­di­ge Ver­än­de­run­gen sei­en mitt­ler­wei­le nicht mehr nur Beglei­ter im täg­li­chen Berufs­le­ben, son­dern Antrei­ber. Die­se Situa­ti­on gel­te es anzu­neh­men. Die “Bay­ern­bes­ten” hät­ten durch ihre Aus­bil­dung bes­te Vor­aus­set­zun­gen für einen erfolg­rei­chen Berufs­weg geschaf­fen. „Sie haben das siche­re Fun­da­ment, das Ihnen erlaubt, mutig Neu­es zu wagen und mög­li­che Rück­schlä­ge abzu­fe­dern”, so der Präsident.


Bil­dung als Schlüsselfaktor

Die stän­di­gen Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit sprach auch der ober­frän­ki­sche Regie­rungs­vi­ze­prä­si­dent Tho­mas Engel an. Egal ob Ener­gie­wen­de, Digi­ta­li­sie­rung, Kli­ma­wan­del, all das gel­te es zu bewäl­ti­gen. Bil­dung und Qua­li­fi­ka­ti­on sei­en dazu die Schlüs­sel­fak­to­ren. Alle “Bay­ern­bes­ten” aus dem Gre­mi­ums­be­zirk hät­ten ein­drucks­voll unter Beweis gestellt, dass sie Ver­ant­wor­tung für sich selbst und ihre beruf­li­che Zukunft über­neh­men können.

IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Wolf­ram Brehm sag­te: „Wir ehren nicht die Bes­ten, son­dern die Aller­bes­ten, sozu­sa­gen die Eli­te.” Das sei wahr­lich ein Grund stolz zu sein, zumal die­ser Erfolg die Absol­ven­ten ein Leben lang beglei­ten werde.

Ehrung der bes­ten Wei­ter­bil­dungs­ab­sol­ven­tin­nen und ‑absol­ven­ten

Acht Meis­ter­preis­trä­ge­rin­nen und ‑trä­ger aus dem Raum Bamberg

Die 49 bes­ten der 425 Wei­ter­bil­dungs­ab­sol­ven­tin­nen und ‑absol­ven­ten, die ihren Abschluss bei der IHK für Ober­fran­ken gemacht haben, wur­den mit dem Meis­ter­preis der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung aus­ge­zeich­net, dar­un­ter auch acht aus dem Ein­zugs­ge­biet des IHK-Gre­mi­ums Bamberg.

Als gro­ßes Schwer­punkt­the­ma der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ober­fran­ken Bay­reuth hat deren Vize­prä­si­dent Micha­el Bit­zin­ger die Stär­kung der beruf­li­chen Bil­dung bezeich­net. Bei der Ehrung der Meis­ter­preis­trä­ger in Bay­reuth sagt der Vize­prä­si­dent: Wir wol­len zei­gen, was die beruf­li­che Bil­dung kann: Sie bringt her­vor­ra­gend qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te her­vor und trägt dazu bei, die Zukunft unse­res Wirt­schafts­stand­orts Ober­fran­ken zu stär­ken. Alle Meis­ter­preis­trä­ger hät­ten Her­aus­ra­gen­des geleis­tet, so Bit­zin­ger. Er bezeich­net die Absol­ven­ten als Aus­hän­ge­schil­der der beruf­li­chen Bil­dung. Der Abschluss selbst sei ein ech­ter Meilenstein.

Die Prü­fun­gen hat­ten dies­mal 425 Absol­ven­ten in 14 ver­schie­de­nen Abschlüs­sen bestan­den. Beson­ders gefragt waren die Wei­ter­bil­dun­gen zum Wirt­schafts­fach­wirt und zum Indus­trie­meis­ter Metall. 49 der 425 Absol­ven­ten wur­den mit dem Meis­ter­preis der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung aus­ge­zeich­net. Die­sen Preis erhal­ten jeweils die 20 Pro­zent Prü­fungs­bes­ten einer Fach­rich­tung, sofern sie min­des­tens ein gut als Abschluss­no­te erzielt haben. Alle Absol­ven­ten erhal­ten zudem den Meis­ter­bo­nus der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung, er beträgt der­zeit 3000 Euro pro Person.

“Lebens­lan­ges Ler­nen” viel mehr als nur ein Schlagwort

Nichts ist so bestän­dig wie der Wan­del, zitiert IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Wolf­ram Brehm den grie­chi­schen Phi­lo­so­phen Hera­klit. Gefühlt erfin­de sich die Welt täg­lich neu: Ges­tern noch Fax­ge­rät, heu­te schon KI-gesteu­er­tes Pro­jekt­ma­nage­ment. Ges­tern noch Meis­ter­brief auf Per­ga­ment, heu­te digi­ta­le Kom­pe­tenz­zer­ti­fi­ka­te auf Lin­ke­dIn.” Aber genau dafür stün­den die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten: Dafür, dass lebens­lan­ges Ler­nen kein lee­res Schlag­wort ist, son­dern geleb­te Rea­li­tät. Den Meis­ter­preis­trä­gern gibt der IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer mit auf den Weg: Blei­ben Sie neu­gie­rig, blei­ben Sie mutig und behal­ten Sie Ihren Humor, gera­de dann, wenn die KI mal wie­der denkt, sie kön­ne Ihren Job bes­ser machen.

Sich den Ver­än­de­run­gen zu stel­len und Her­aus­for­de­run­gen anzu­neh­men, dazu ruft der ober­frän­ki­sche Regie­rungs­vi­ze­prä­si­dent Tho­mas Engel die Absol­ven­ten auf. Als eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen für die ober­frän­ki­sche Wirt­schaft bezeich­ne­te er die Gewin­nung von Fach- und Füh­rungs­kräf­ten. Als Prü­fungs­bes­te hät­ten die Meis­ter­preis­trä­ger ihre her­aus­ra­gen­de Leis­tungs­be­reit­schaft und ihr beson­de­res Enga­ge­ment ein­drucks­voll unter Beweis gestellt.

Acht erfolg­rei­che Meis­ter­preis­trä­ger aus dem Raum Bamberg

Die Meis­ter­preis­trä­ger aus dem Bereich des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg sind: Ele­na Hack (Pett­stadt), Niklas Kalb (Bam­berg), Sophie Mar­tins (Hall­stadt), Rag­na Schal­ler (Brei­ten­güß­bach), Adria­ne Seitz (Frens­dorf), Anne Stöhr (Zap­fen­dorf), Lau­ra Weiß (Bam­berg) und Kath­rin Zeich­ner (Bam­berg).

Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Mit­tel­schu­len in Ober­fran­ken haben ihre Abschluss­prü­fun­gen absolviert

Regie­rung von Ober­fran­ken ehrt die bes­ten Absol­ven­tin­nen und Absolventen

Auf Initia­ti­ve der Regie­rung von Ober­fran­ken wur­den 59 Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten der Mit­tel­schu­le für ihre her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen im Qua­li­fi­zie­ren­den Abschluss und für den bes­ten Mitt­le­ren Schul­ab­schluss ausgezeichnet.

Die Jahr­gangs­bes­ten in den neun Schul­amts­be­zir­ken erhiel­ten im Bei­sein von Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Hand­werks­kam­mer für Ober­fran­ken, der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) für Ober­fran­ken Bay­reuth und der IHK zu Coburg, der loka­len Poli­tik sowie wei­te­rer Gäs­te aus den Hän­den der Schul­auf­sicht vor Ort ihre Urkunden.


Schul­amts­be­zirk Bayreuth

Regie­rungs­prä­si­dent von Ober­fran­ken Flo­ri­an Luder­schmid gra­tu­lier­te im Land­rats­amt Bay­reuth den Bes­ten des Schul­amts­be­zirks Bay­reuth. In sei­nem Gruß­wort ging er auf schu­li­sche und beruf­li­che Erfolgs­fak­to­ren ein: „Herz­li­chen Glück­wunsch zu Ihren her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen! Die Ehrung haben Sie sich mehr als ver­dient. Sie wür­digt nicht nur die schu­li­schen Erfol­ge, son­dern auch die Anstren­gungs­be­reit­schaft und die Fähig­keit, sich jeden Tag aufs Neue zum Ler­nen zu moti­vie­ren. Die­se Tugen­den wer­den auch im Über­gang von der Schu­le in die Berufs­aus­bil­dung hilf­reich sein, gilt es doch, neue Struk­tu­ren, Abläu­fe und Erwar­tun­gen zu bewäl­ti­gen. Auch zukünf­tig wer­den Fami­lie, Freun­de, Lehr­kräf­te sowie Aus­bil­de­rin­nen und Aus­bil­der mit Rat und Tat zur Sei­te ste­hen. Für Ihren wei­te­ren Weg wün­sche ich Ihnen alles erdenk­lich Gute!”


Schul­amts­be­zirk Coburg

Regie­rungs­vi­ze­prä­si­dent Tho­mas Engel über­brach­te im Schul­amts­be­zirk Coburg bei der Fei­er­stun­de an der Grund- und Mit­tel­schu­le Ebers­dorf die Glück­wün­sche an die Jahr­gangs­bes­ten: „Sie dür­fen stolz auf sich sein und ich bin mir sicher, Ihre Fami­li­en und auch die Lehr­kräf­te, die Sie bis hier­hin beglei­tet haben, sind es auch. Für den wei­te­ren Weg ist auch das enge Zusam­men­wir­ken von Schu­len, Unter­neh­men und Kam­mern, zum Bei­spiel über Bil­dungs­part­ner­schaf­ten, mit­ent­schei­dend, um jun­gen Men­schen best­mög­li­che Chan­cen bie­ten zu können.”


Schul­amts­be­zir­ke Forch­heim und Kulmbach

Ste­fan Kuen, Bereichs­lei­ter Schu­len der Regie­rung von Ober­fran­ken, gra­tu­lier­te in der Gere­on­ka­pel­le in Forch­heim den erfolg­rei­chen Schü­le­rin­nen und Schü­lern. In Kulm­bach wür­dig­te Alex­an­der Wunsch, Lei­ter des Sach­ge­bie­tes 40.1 an der Regie­rung von Ober­fran­ken die Leis­tun­gen der Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten. Bei­de appel­lier­ten an die jun­gen Men­schen, nicht nur für die eige­ne beruf­li­che Zukunft, son­dern auch für die All­ge­mein­heit Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und durch sozia­les Enga­ge­ment und Ehren­amt das gesell­schaft­li­che Leben mitzugestalten.

In den übri­gen Schul­amts­be­zir­ken wur­de die Ehrung durch die jewei­li­gen Schul­amts­di­rek­to­rin­nen und ‑direk­to­ren vorgenommen.