Koope­ra­ti­ons­ver­an­stal­tung „XR-Tech­no­lo­gien im Unternehmen“

Bereits jedes fünf­te Unter­neh­men im Frei­staat nutzt Exten­ded Rea­li­ty aktiv

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Reality
Symbolbild, Foto: Pixabay
Die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. hat im Rah­men der Ver­an­stal­tung “XR-Tech­no­lo­gien im Unter­neh­men” das enor­me Poten­zi­al von Exten­ded Rea­li­ty (XR) betont. Unter XR fal­len alle Tech­no­lo­gien, die com­pu­ter­ge­nerier­te Umge­bun­gen oder Objek­te erstel­len und damit die rea­le und vir­tu­el­le Welt mit­ein­an­der verbinden.

Die Ent­wick­lung von XR schrei­tet rasant vor­an. Inner­halb der letz­ten knapp zehn Jah­re hat sich die Zahl der XR-Paten­te welt­weit ver­sechs­facht. Trei­ber die­ser dyna­mi­schen Ent­wick­lung sind haupt­säch­lich die USA und Chi­na. „Aber auch Bay­ern ist vor­ne mit dabei. Im inter­na­tio­na­len Ver­gleich ran­giert der Frei­staat bei den Welt­klas­se­pa­ten­ten auf Rang 14. Bun­des­weit ist Mün­chen sogar kla­rer Spit­zen­rei­ter. Im Frei­staat gibt es zahl­rei­che inno­va­ti­ve Unter­neh­men. Jetzt gilt es, die Tech­no­lo­gie wei­ter in die Brei­te zu tra­gen“, erläu­ter­te vbw-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Brossardt.

Gera­de in Ver­bin­dung mit Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) eröff­nen sich vie­le neue Ein­satz­mög­lich­kei­ten. So ent­ste­hen durch die Nut­zung von XR bei­spiels­wei­se bei der Maschi­nen­war­tung oder der Pro­dukt­ent­wick­lung ech­te Kos­ten­vor­tei­le. Auch baye­ri­sche Unter­neh­men erken­nen die Zei­chen der Zeit. 2025 sind bereits 21 Pro­zent der Betrie­be im Frei­staat akti­ve Anwen­der von XR, 2022 waren es noch fünf Pro­zent. „Das unter­streicht, dass sich unse­re Anstren­gun­gen aus­zah­len. Dar­auf dür­fen wir uns jetzt aber nicht aus­ru­hen. Wir müs­sen wei­ter­hin die vie­len Mög­lich­kei­ten von XR in den Mit­tel­punkt rücken und Raum für Aus­tausch und Trans­fer schaf­fen, wie wir es heu­te tun. Auch der Frei­staat enga­giert sich mit dem XR-HUB Bava­ria dafür, Unter­neh­men die Chan­cen von XR näher­zu­brin­gen und hat damit einen Kno­ten­punkt und eine Aus­tausch­platt­form für XR-Anwen­dun­gen ins Leben geru­fen“, sag­te Brossardt.

Für die vbw ist aber auch klar: Neue Tech­no­lo­gien benö­ti­gen einen guten Rechts­rah­men. „Als baye­ri­sche Wirt­schaft brau­chen wir Regeln, die Inno­va­tio­nen ermög­li­chen. Als Quer­schnitts­tech­no­lo­gie berührt XR vie­le Aspek­te des digi­ta­len Regel­wer­kes, sei es die KI-Ver­ord­nung oder der Umgang mit Daten“ so Bros­sardt. „Die EU bewegt sich hier glück­li­cher­wei­se in die rich­ti­ge Rich­tung. Die Eini­gung im KI-Omni­bus sowie die Anstren­gun­gen des Digi­tal-Omni­bus zur Syn­chro­ni­sie­rung bestehen­der Geset­ze sind ein ers­ter Schritt. Die­sen Weg gilt es jetzt fort­zu­füh­ren. Ein sta­bi­ler Rechts­rah­men für Pla­nungs­si­cher­heit statt Null-Risi­ko-Den­ken: Das muss die Devi­se sein.“

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