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Falcons Bad Homburg

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

In der Over­ti­me ging den Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets die Luft aus

Sie waren so nahe dran in ihrem Aus­wärts­spiel am 4. Spiel­tag in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga ihren nächs­ten Sieg zu lan­den. Bei den unge­schla­ge­nen Fal­cons in Bad Hom­burg spiel­te die Mann­schaft von Head Coach Samu­el Glo­ser extrem stark mit und muss­te sich erst nach Ver­län­ge­rung mit 67:75 (36:40, 66:66) geschla­gen geben.

Nach­dem man im ers­ten Abschnitt bereits mit zehn Punk­ten in Rück­stand gele­gen hat­te, kämpf­ten sich die Bam­ber­ge­rin­nen zurück in die Par­tie. 100 Sekun­den vor dem Ende der regu­lä­ren Spiel­zeit lag man mit vier Zäh­lern in Füh­rung und hat­te den Ball, doch die Bad Hom­bur­ge­rin­nen gli­chen noch­mals aus. Eli­se Tweed­ie hät­te in der letz­ten Sekun­de noch für ein Hap­py End sor­gen kön­nen, doch ihr Sprung­wurf ging dane­ben und das Spiel somit in die Extra­spiel­zeit, in der Gast­ge­be­rin­nen mit 9:1 den ein­deu­tig län­ge­ren Atem hat­ten und sich den Sieg holten.

Die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets domi­nier­ten mit 54:42 Rebounds zwar die Bret­ter, doch 29 Bam­ber­ger Ball­ver­lus­te (Bad Hom­burg 15) waren am Ende ein­fach zu viel. Hai­ley van Roe­kel (20) und Faith Als­ton (19) waren Bam­bergs bes­te Wer­fe­rin­nen. Bei den Bad Hom­bur­ge­rin­nen führ­te Clai­re Signa­to­vich (16) ein Quin­tett an Spie­le­rin­nen an, in dem alle zwei­stel­lig scorten.


Der Spiel­ver­lauf

Die Gast­ge­be­rin­nen erwisch­ten den deut­lich bes­se­ren Start. Schnell fan­den die bis dato noch unge­schla­ge­nen Fal­cons ihren Rhyth­mus und lagen nach gut vier Minu­ten bereits deut­lich in Front. Nun aber kamen auch die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets bes­ser in Tritt und beim 9:13 (7.) wie­der her­an. Knapp eine Minu­te war im ers­ten Vier­tel noch zu spie­len (14:18/10.), als die Fal­cons noch ein­mal zuschla­gen und ihre Füh­rung doch noch in den zwei­stel­li­gen Bereich schrau­ben konn­ten (14:24). 

Hai­ley van Roe­kel eröff­ne­te den zwei­ten Abschnitt mit zwei erfolg­rei­chen Drei­ern und Bam­berg war auf 20:24 (12.) wie­der dran. Nun über­nahm Faith Als­ton und pack­te ihr Team auf ihre Schul­tern. 13 Punk­te erziel­te die US-Ame­ri­ka­ne­rin am Stück im zwei­ten Vier­tel und beim 33:36 (18.) war die Par­tie völ­lig offen. Beim Stand von 36:40 wur­den die Sei­ten gewechselt.

Den ers­ten Korb der zwei­ten Hälf­te erziel­ten zwar die Gast­ge­be­rin­nen (36:42), doch ein 70-Run des Teams von Head Coach Samu­el Glo­ser dreh­te die Par­tie (43:42/24.). Bei­de Teams nun Kopf an Kopf. Mit einem Drei-Punk­te-Spiel sorg­te Sarah Spie­gel zum Ende des drit­ten Vier­tels für eine hauch­dün­ne Bam­ber­ger Füh­rung (54:53).

Im Schluss­ab­schnitt leg­ten zunächst die Bam­ber­ge­rin­nen vor und dr Jump­shot von Faith Als­ton bedeu­te­te das 58:53 (34.). Die Fal­cons schlu­gen zurück (605937.), doch eine wei­te­re Minu­te spä­ter bei noch 305 Minu­ten Rest­spiel­zeit traf erneut Hai­ley van Roe­kel zum 66:59. Den Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets woll­te bis zur Schluss­si­re­ne aller­dings kein wei­te­rer Punkt gelin­gen und so konn­ten die Bad Hom­bur­ge­rin­nen 8 Sekun­den vor dem Ende doch noch aus­glei­chen. Der letz­te Wurf von Eli­se Tweed­ie ver­fehl­te das Ziel und die Par­tie ging in die Verlängerung.

Hier hat­ten die Fal­cons nun das Momen­tum auf ihrer Sei­te. Isa­bel Gre­gor ver­senk­te zwei Korb­le­ger und brach­te ihr Team auf die Sie­ger­stra­ße. Mit 1:9 gaben die Bam­ber­ge­rin­nen die Over­ti­me ab und unter­la­gen trotz star­ker Leis­tung und gro­ßem Kampf mit 67:75 nach Verlängerung.

„Ich bin sehr stolz, dass wir Bad Hom­burg heu­te über 45 Minu­ten einen star­ken Kampf gelie­fert haben. Wir haben ihre Ener­gie van Anfang an gematcht und auf Augen­hö­he agiert. Letzt­end­lich haben die Fal­cons in der Ver­län­ge­rung die ent­schei­den­den Plays gemacht, was aber die Leis­tung unse­res Teams nicht schmä­lern soll“, resü­mier­te Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Wir haben gegen den Tabel­len­füh­rer ein super Spiel gemacht und die Sachen, die wir uns vor­ge­nom­men hat­ten, gut umge­setzt. Man hat gese­hen, was für ein Poten­ti­al in die­sem Kader steckt, dass wir gegen die Spit­zen­mann­schaf­ten der Liga und so auch um die Play­offs mit­spie­len können.“

2. Damen Bas­ket­ball Bundesliga

Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets zu Gast in Bad Homburg

Für die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets geht es am mor­gi­gen Sonn­tag zu den Fal­cons nach Bad Hom­burg, die ihre bis­he­ri­gen drei Sai­son­spie­le alle­samt gewin­nen konn­ten und so gemein­sam mit den USC Bas­Cats Hei­del­berg noch unge­schla­gen an der Tabel­len­spit­ze stehen.

Allein beim Blick auf die Tabel­le wird einem klar, dass der nächs­te Spiel­tag in der Toyo­ta 2. Damen Bas­ket­ball Bun­des­li­ga eine wahr­lich schwe­re Auf­ga­be für die Medi­ka­men­te per Klick Bam­berg Bas­kets bereit­hält. Spiel­be­ginn zur Par­tie des 4. Spiel­ta­ges zwi­schen den Fal­cons und den Bam­ber­ge­rin­nen im PRIMODEUS Park in Bad Hom­burg ist am mor­gi­gen Sonn­tag um 16:30 Uhr.

Nach einem doch recht schwie­ri­gen Sai­son­start, vor allem, da in den Trai­nings­ein­hei­ten infol­ge von Ver­let­zun­gen eigent­lich nie wirk­lich mit der kom­plet­ten Mann­schaft gear­bei­tet wer­den konn­te, hat sich die Situa­ti­on für Head Coach Samu­el Glo­ser in den letz­ten Tagen nun doch deut­lich ver­bes­sert. Die Inte­gra­ti­on von Faith Als­ton und Eli­se Tweed­ie schrei­tet vor­an und so konn­te man am letz­ten Wochen­en­de mit dem Heim­sieg gegen Frei­burg auch die ers­ten Punk­te einfahren.

Bereits drei Sie­ge hat Bam­bergs kom­men­der Geg­ner schon auf die Haben­sei­te brin­gen kön­nen. Dem Auf­takt­sieg in Mainz (64:57) ließ man einen 82:66-Heimsieg gegen die Eis­vö­gel des USC Frei­burg 2 fol­gen. Am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de sieg­te die Mann­schaft von Chef­trai­ner Jay Brown dann auch im Spit­zen­spiel bei den VIMODROM Bas­kets Jena dank einer gran­dio­sen ers­ten Halb­zeit (41:19) mit 80:69.

„Mit Bad Hom­burg war­tet auf uns ein sehr star­kes Team, das wie schon in der ver­gan­ge­nen Sai­son zu den Top-Mann­schaf­ten der Liga zählt. Sie ste­hen aktu­ell bei 3:0 Sie­gen und haben gezeigt, dass sie sowohl offen­siv als auch defen­siv schon sehr sta­bil wir­ken“, sagt Bam­bergs Head Coach Samu­el Glo­ser. „Für uns gilt es, von Beginn an mutig zu sein und mit hoher Inten­si­tät auf­zu­tre­ten. Wir müs­sen in den ers­ten Minu­ten mit guter Ener­gie ins Spiel star­ten, um die Inten­si­tät von Bad Hom­burg sofort zu matchen. Ent­schei­dend wird sein, über die gesam­ten 40 Minu­ten unse­re Defen­se kon­stant zu hal­ten, beson­ders beim Reboun­ding und in der Ver­tei­di­gung des Insi­de Games. Dort haben die Fal­cons sich mit zwei neu­en Import-Spie­le­rin­nen (Signa­to­vich & Kene­fick) ver­stärkt. Wenn wir geschlos­sen als Team auf­tre­ten und unse­ren Game­plan dis­zi­pli­niert ver­fol­gen, kön­nen wir uns gute Chan­cen erarbeiten.“

Die pro­duk­tivs­te Spie­le­rin im Team der Fal­cons ist Isa­bel Gre­gor (#4). Die 24-Jäh­ri­ge erziel­te in den bis­he­ri­gen Par­tien im Schnitt 16,0 Punk­te, hol­te 5,3 Rebounds und gab 4,0 Assists und hat einen Effek­ti­vi­täts­wert von 25. Beson­ders beacht­lich ist auch die Zahl ihrer durch­schnitt­li­chen Ball­ge­win­ne. 6,0 Ste­als pro Par­tie ste­hen aktu­ell in ihrer Sta­tis­tik. Beim Spiel in Jena hol­te sie allei­ne neun der ins­ge­samt 20 Fal­cons-Ball­ge­win­ne. Mit fast 31 Minu­ten bekommt sie zudem auch die meis­te Spiel­zeit im Team.

Bes­te Reboun­de­rin bei den Fal­cons ist Clai­re Signa­to­vich (#13). Die 24-jäh­ri­ge Kana­die­rin greift sich pro Spiel im Schnitt 6,7 Rebounds. Zudem trug sie zu den drei Sie­gen durch­schnitt­lich 11,0 Punk­te bei.

Eine wei­te­re wich­ti­ge Säu­le im Spiel der Fal­cons ist US-Ame­ri­ka­ne­rin Mag­han Kene­fick (#32) Die 24-Jäh­ri­ge steu­ert pro Spiel im Schnitt 13,7 Punk­te und 5,0 Rebounds bei und drück­te mit 4,3 Drei­ern bis­her am häu­figs­ten im Team von hin­ter der 6,75-Meter-Linie ab. Ihre Tref­fer­quo­te mit einem erfolg­rei­chen Wurf bei 13 Ver­su­chen ist mit 7,7 Pro­zent jedoch noch ausbaufähig.

Ins­ge­samt waren die Drei­er bis­lang noch nicht die gro­ße Stär­ke der Bad Hom­bur­ge­rin­nen. Nur 17 ihrer ins­ge­samt 74 Ver­su­che fan­den das Ziel (23,0%). Auf Bam­ber­ger Sei­te waren es hin­ge­gen 30 Tref­fer bei 86 Ver­su­chen (34,9%). Wie in den Spie­len zuvor wird es im Gast­spiel in Bad Hom­burg wie­der auf das Reboun­ding ankom­men. Hier haben die Bad Hom­bur­ge­rin­nen mit im Schnitt 38 ein­ge­sam­mel­ten Abpral­lern (Bam­berg: 27) im Ver­gleich deut­lich die Nase vorne.