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Girls‘Day

Abschluss­ver­an­stal­tung der „Girls‘Day Aka­de­mie“ 2025

Pra­xis­na­he MINT-För­de­rung für Mäd­chen: bay­me vbm zie­hen posi­ti­ve Bilanz

Seit mehr als zehn Jah­ren ist die Girls’Day Aka­de­mie als gemein­sa­mes Pro­jekt der baye­ri­schen Metall- und Elek­tro-Arbeit­ge­ber­ver­bän­de bay­me vbm, der Regio­nal­di­rek­ti­on Bay­ern der Bun­des­agen­tur für Arbeit und des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft, Lan­des­ent­wick­lung und Ener­gie ein Erfolgs­mo­dell für die MINT-För­de­rung von Mädchen.

bay­me-vbm-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt zieht anläss­lich der Abschluss­ver­an­stal­tung an der Georg-Hart­mann-Real­schu­le in Forch­heim posi­ti­ve Bilanz und erläu­tert den Wert der Girls’Day Aka­de­mie für die Fach­kräf­te­si­che­rung: „Die Unter­neh­men im MINT-Bereich suchen nach talen­tier­ten jun­gen Frau­en. Wir müs­sen die Tech­nik­be­geis­te­rung von Mäd­chen schon früh mit pra­xis­na­her Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung wecken und sie auf die her­vor­ra­gen­den Kar­rie­re­per­spek­ti­ven in der baye­ri­schen M+E Indus­trie auf­merk­sam machen. Die Girls’Day-Akademie setzt genau hier an, dar­um unter­stüt­zen wir das Pro­jekt auch in die­sem Jahr wie­der sehr ger­ne. Die seit mehr als einem Jahr­zehnt erfolg­rei­che Durch­füh­rung des Pro­jekts im Frei­staat bestärkt uns dar­in, die MINT-För­de­rung von Mäd­chen wei­ter voranzutreiben.“

Bei der Abschluss­ver­an­stal­tung berich­te­ten die Schü­le­rin­nen über ihre Erfah­run­gen bei der Girls’Day Aka­de­mie und stell­ten ihre Pro­jekt­ar­bei­ten vor. Für die erfolg­rei­che Teil­nah­me am Pro­jekt erhiel­ten sie außer­dem ein Abschluss­zer­ti­fi­kat. Bros­sardt fasst zusam­men: „Der­zeit lau­fen in Bay­ern 17 die­ser Aka­de­mien als Koope­ra­ti­ons­mo­dell zwi­schen Schu­len und Unter­neh­men. Die Mäd­chen tref­fen sich ein­mal pro Woche, um in die Welt der MINT-Beru­fe ein­zu­tau­chen und sich aus­zu­pro­bie­ren.“ Auch Eltern haben die Mög­lich­keit, Tipps zur Unter­stüt­zung der Töch­ter bei der Berufs­ori­en­tie­rung zu erhal­ten. In der Regi­on Ober­fran­ken betei­lig­ten sich im Schul­jahr 202425 zwei Schu­len sowie fünf Unternehmen.

Dr. Mar­kus Schmitz, Vor­sit­zen­der der Geschäfts­füh­rung der Regio­nal­di­rek­ti­on Bay­ern der Bun­des­agen­tur für Arbeit ergänz­te: „Mit der Girls’Day Aka­de­mie möch­ten wir jun­gen Frau­en die Viel­falt der Berufs­welt näher­brin­gen und gleich­zei­tig mit noch immer ver­brei­te­ten Kli­schees auf­räu­men. Vie­len ist nicht bewusst, wie krea­tiv und inno­va­tiv Tätig­kei­ten ins­be­son­de­re in der Metall- und Elek­tro­in­dus­trie sein kön­nen, dass dort ein moder­nes Arbeits­um­feld herrscht und die Ver­dienst­mög­lich­kei­ten attrak­tiv sind. Zudem möch­ten wir die Teil­neh­me­rin­nen mit weib­li­chen Vor­bil­dern zusam­men­brin­gen, die sie inspi­rie­ren und ihnen auf­zei­gen, wel­che Chan­cen eine stär­ken­ori­en­tier­te, von Geschlech­ter­kli­schees befrei­te Berufs­wahl eröff­net. In Deutsch­land gibt es über 320 Aus­bil­dungs­be­ru­fe und rund 22.000 ver­schie­de­ne Stu­di­en­gän­ge – Poten­zia­le, die dar­auf war­ten, ent­deckt zu wer­den. Unser Ziel ist es, die­sen jun­gen Frau­en neue beruf­li­che Per­spek­ti­ven erleb­bar zu machen. Auf geht’s!“

Bay­erns Wirt­schafts­mi­nis­ter Hubert Aiwan­ger bestä­tig­te: „Jun­ge Frau­en für MINT-Beru­fe zu begeis­tern – das ist das Ziel der Girls’Day Aka­de­mie. Denn jun­ge Frau­en haben die Fähig­kei­ten, um in einem tech­ni­schen Beruf erfolg­reich zu sein. Die Aka­de­mie gibt Schü­le­rin­nen kon­kre­te Ein­bli­cke in den Arbeits­all­tag und zeigt Kar­rie­re­we­ge auf. Die­ses erfolg­rei­che Pro­jekt unter­stüt­zen wir mit Über­zeu­gung. Poli­tik, Wirt­schaft und Schu­len zie­hen dabei an einem Strang, um den Fach­kräf­te­nach­wuchs gezielt zu för­dern und die Wett­be­werbs­fä­hig­keit des Stand­orts Bay­ern lang­fris­tig zu sichern.“

Girls‘Day 2025

bay­me vbm enga­gie­ren sich ziel­ge­rich­tet für Mäd­chen­för­de­rung im MINT-Bereich

Anläss­lich des dies­jäh­ri­gen Girls’­Day am 3. April betont der Haupt­ge­schäfts­füh­rer der baye­ri­schen Metall- und Elek­tro-Arbeit­ge­ber­ver­bän­de bay­me vbm den Stel­len­wert einer ziel­ge­rich­te­ten MINT-Talent­för­de­rung für die Fach­kräf­te­si­che­rung der baye­ri­schen Betriebe.

„Jähr­lich machen zahl­rei­che talen­tier­te jun­ge Frau­en ihren Schul­ab­schluss. Wir müs­sen mit pra­xis­na­her Berufs- und Stu­di­en­ori­en­tie­rung früh ihre Tech­nik­be­geis­te­rung wecken und sie auf die Kar­rie­re­per­spek­ti­ven in der baye­ri­schen M+E Indus­trie auf­merk­sam machen“, so Bros­sardt. Obwohl sich die aktu­el­le Kon­junk­tur- und Struk­tur­kri­se dämp­fend auf die Lage am Arbeits- und Aus­bil­dungs­markt aus­wir­ke, blei­be die Fach­kräf­te­si­che­rung mit­tel- und lang­fris­tig eine zen­tra­le Her­aus­for­de­rung. Dar­um müss­ten ins­be­son­de­re die weib­li­chen Beschäf­ti­gungs­po­ten­zia­le geho­ben wer­den. „Wir set­zen uns als Ver­bän­de selbst seit vie­len Jah­ren mit Pro­jek­ten wie den ‚Mäd­chen für Tech­nik-Camps‘‚ den ‚Girls‘Day Aka­de­mien‘ und dem ‚Girls‘Day Cam­pus‘ dafür ein, die Neu­gier jun­ger Frau­en auf MINT-Beru­fe zu wecken und ihr Ver­trau­en in die eige­nen tech­ni­schen Fähig­kei­ten zu stärken.“

Die Girls´Day Aka­de­mie bei­spiels­wei­se ist ein gemein­sa­mes Pro­jekt der baye­ri­schen Metall- und Elek­tro-Arbeit­ge­ber­ver­bän­de bay­me vbm, der Regio­nal­di­rek­ti­on Bay­ern der Bun­des­agen­tur für Arbeit und des Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft, Lan­des­ent­wick­lung und Ener­gie. Mit inzwi­schen 16 Girls’Day Aka­de­mien und einem Girls’Day Cam­pus als Pilot­pro­jekt an baye­ri­schen Gym­na­si­en ist die Initia­ti­ve ein Erfolgs­mo­dell. An Real­schu­len und Gym­na­si­en erle­ben je 15 Mäd­chen ab der sieb­ten bis zur zwölf­ten Klas­se pra­xis­na­he Ein­bli­cke in die Welt der MINT-Beru­fe. „Bei Betriebs­be­sich­ti­gun­gen erhal­ten sie Infor­ma­tio­nen über mög­li­che Aus­bil­dungs­be­ru­fe sowie dua­le Stu­di­en­gän­ge. Um ihre tech­ni­schen Fähig­kei­ten aus­zu­bau­en, arbei­ten sie gemein­sam mit den Unter­neh­men an Pra­xis­pro­jek­ten“, führt Bros­sardt aus.

Um jun­ge Frau­en zum Bei­spiel für ein Prak­ti­kum früh­zei­tig mit den Betrie­ben in ihrer Regi­on zusam­men­zu­brin­gen, unter­stüt­zen die Ver­bän­de zahl­rei­che Initia­ti­ven wie das Pro­jekt „sprung­brett Speed Dating“. Es wur­de am 20. März die­ses Jah­res erst­ma­lig nur für Mäd­chen durch­ge­führt. „Beim ‚sprung­brett Speed Dating‘ haben sie die Mög­lich­keit, sich unkom­pli­ziert und in kur­zer Zeit nach­ein­an­der bei zahl­rei­chen Unter­neh­men vor­zu­stel­len und so viel­leicht sogar den ers­ten Kon­takt zum zukünf­ti­gen Arbeit­ge­ber zu knüp­fen“, so Bros­sardt abschließend.