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IHK-Gremium Bamberg

Die Eli­te ihres Aus­bil­dungs­be­rufs im Freistaat

IHK ehr­te “Bay­ern­bes­te” aus dem Gre­mi­ums­be­zirk Bamberg

Bei einer Fei­er­stun­de auf Klos­ter Banz hat die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth zwölf “Bay­ern­bes­te” geehrt. Sie alle haben ihre Aus­bil­dung im aktu­el­len Prü­fungs­jahr­gang als Bes­te ihres jewei­li­gen Aus­bil­dungs­be­rufs abge­schlos­sen und sind damit die Bes­ten im Frei­staat, wie die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth mitteilt.

Mit Marie Hoh­le­weg aus Recken­dorf, Lisa-Marie Kül­le aus Bau­nach, Lui­sa Schrei­ber und Vanes­sa Neid aus Bam­berg und Nina Then aus Mem­mels­dorf kom­men dabei fünf “Bay­ern­bes­te” aus dem Bezirk des IHK-Gre­mi­ums Bamberg.

Die her­aus­ra­gen­de Leis­tung der “Bay­ern­bes­ten” wird unter ande­rem an den fol­gen­den Zah­len deut­lich: Rund 50.000 jun­ge Leu­te in etwa 200 Aus­bil­dungs­be­ru­fen sind in die­sem Prü­fungs­jahr­gang in ganz Bay­ern zu den IHK-Abschluss­prü­fun­gen ange­tre­ten. „Sie haben es in ihrem Beruf auf Platz 1 geschafft. Das ist eine außer­ge­wöhn­li­che Leis­tung, auf die Sie sehr stolz sein kön­nen”, macht der IHK-Prä­si­dent Dr. Micha­el Waas­ner bei der Ehrung deutlich.

Er beschei­nig­te den Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten Ein­satz, Kön­nen und Durch­hal­te­ver­mö­gen. „Sie haben nicht auf­ge­ge­ben und Stand­fes­tig­keit gezeigt”, sag­te er. Um den Wan­del und die damit ver­bun­de­nen Her­aus­for­de­run­gen bewäl­ti­gen zu kön­nen, sei­en Sta­bi­li­tät und Fle­xi­bi­li­tät not­wen­dig. Stän­di­ge Ver­än­de­run­gen sei­en mitt­ler­wei­le nicht mehr nur Beglei­ter im täg­li­chen Berufs­le­ben, son­dern Antrei­ber. Die­se Situa­ti­on gel­te es anzu­neh­men. Die “Bay­ern­bes­ten” hät­ten durch ihre Aus­bil­dung bes­te Vor­aus­set­zun­gen für einen erfolg­rei­chen Berufs­weg geschaf­fen. „Sie haben das siche­re Fun­da­ment, das Ihnen erlaubt, mutig Neu­es zu wagen und mög­li­che Rück­schlä­ge abzu­fe­dern”, so der Präsident.


Bil­dung als Schlüsselfaktor

Die stän­di­gen Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Zeit sprach auch der ober­frän­ki­sche Regie­rungs­vi­ze­prä­si­dent Tho­mas Engel an. Egal ob Ener­gie­wen­de, Digi­ta­li­sie­rung, Kli­ma­wan­del, all das gel­te es zu bewäl­ti­gen. Bil­dung und Qua­li­fi­ka­ti­on sei­en dazu die Schlüs­sel­fak­to­ren. Alle “Bay­ern­bes­ten” aus dem Gre­mi­ums­be­zirk hät­ten ein­drucks­voll unter Beweis gestellt, dass sie Ver­ant­wor­tung für sich selbst und ihre beruf­li­che Zukunft über­neh­men können.

IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Wolf­ram Brehm sag­te: „Wir ehren nicht die Bes­ten, son­dern die Aller­bes­ten, sozu­sa­gen die Eli­te.” Das sei wahr­lich ein Grund stolz zu sein, zumal die­ser Erfolg die Absol­ven­ten ein Leben lang beglei­ten werde.

Ehrung der bes­ten Wei­ter­bil­dungs­ab­sol­ven­tin­nen und ‑absol­ven­ten

Acht Meis­ter­preis­trä­ge­rin­nen und ‑trä­ger aus dem Raum Bamberg

Die 49 bes­ten der 425 Wei­ter­bil­dungs­ab­sol­ven­tin­nen und ‑absol­ven­ten, die ihren Abschluss bei der IHK für Ober­fran­ken gemacht haben, wur­den mit dem Meis­ter­preis der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung aus­ge­zeich­net, dar­un­ter auch acht aus dem Ein­zugs­ge­biet des IHK-Gre­mi­ums Bamberg.

Als gro­ßes Schwer­punkt­the­ma der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ober­fran­ken Bay­reuth hat deren Vize­prä­si­dent Micha­el Bit­zin­ger die Stär­kung der beruf­li­chen Bil­dung bezeich­net. Bei der Ehrung der Meis­ter­preis­trä­ger in Bay­reuth sagt der Vize­prä­si­dent: Wir wol­len zei­gen, was die beruf­li­che Bil­dung kann: Sie bringt her­vor­ra­gend qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te her­vor und trägt dazu bei, die Zukunft unse­res Wirt­schafts­stand­orts Ober­fran­ken zu stär­ken. Alle Meis­ter­preis­trä­ger hät­ten Her­aus­ra­gen­des geleis­tet, so Bit­zin­ger. Er bezeich­net die Absol­ven­ten als Aus­hän­ge­schil­der der beruf­li­chen Bil­dung. Der Abschluss selbst sei ein ech­ter Meilenstein.

Die Prü­fun­gen hat­ten dies­mal 425 Absol­ven­ten in 14 ver­schie­de­nen Abschlüs­sen bestan­den. Beson­ders gefragt waren die Wei­ter­bil­dun­gen zum Wirt­schafts­fach­wirt und zum Indus­trie­meis­ter Metall. 49 der 425 Absol­ven­ten wur­den mit dem Meis­ter­preis der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung aus­ge­zeich­net. Die­sen Preis erhal­ten jeweils die 20 Pro­zent Prü­fungs­bes­ten einer Fach­rich­tung, sofern sie min­des­tens ein gut als Abschluss­no­te erzielt haben. Alle Absol­ven­ten erhal­ten zudem den Meis­ter­bo­nus der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung, er beträgt der­zeit 3000 Euro pro Person.

“Lebens­lan­ges Ler­nen” viel mehr als nur ein Schlagwort

Nichts ist so bestän­dig wie der Wan­del, zitiert IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Wolf­ram Brehm den grie­chi­schen Phi­lo­so­phen Hera­klit. Gefühlt erfin­de sich die Welt täg­lich neu: Ges­tern noch Fax­ge­rät, heu­te schon KI-gesteu­er­tes Pro­jekt­ma­nage­ment. Ges­tern noch Meis­ter­brief auf Per­ga­ment, heu­te digi­ta­le Kom­pe­tenz­zer­ti­fi­ka­te auf Lin­ke­dIn.” Aber genau dafür stün­den die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten: Dafür, dass lebens­lan­ges Ler­nen kein lee­res Schlag­wort ist, son­dern geleb­te Rea­li­tät. Den Meis­ter­preis­trä­gern gibt der IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer mit auf den Weg: Blei­ben Sie neu­gie­rig, blei­ben Sie mutig und behal­ten Sie Ihren Humor, gera­de dann, wenn die KI mal wie­der denkt, sie kön­ne Ihren Job bes­ser machen.

Sich den Ver­än­de­run­gen zu stel­len und Her­aus­for­de­run­gen anzu­neh­men, dazu ruft der ober­frän­ki­sche Regie­rungs­vi­ze­prä­si­dent Tho­mas Engel die Absol­ven­ten auf. Als eine der größ­ten Her­aus­for­de­run­gen für die ober­frän­ki­sche Wirt­schaft bezeich­ne­te er die Gewin­nung von Fach- und Füh­rungs­kräf­ten. Als Prü­fungs­bes­te hät­ten die Meis­ter­preis­trä­ger ihre her­aus­ra­gen­de Leis­tungs­be­reit­schaft und ihr beson­de­res Enga­ge­ment ein­drucks­voll unter Beweis gestellt.

Acht erfolg­rei­che Meis­ter­preis­trä­ger aus dem Raum Bamberg

Die Meis­ter­preis­trä­ger aus dem Bereich des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg sind: Ele­na Hack (Pett­stadt), Niklas Kalb (Bam­berg), Sophie Mar­tins (Hall­stadt), Rag­na Schal­ler (Brei­ten­güß­bach), Adria­ne Seitz (Frens­dorf), Anne Stöhr (Zap­fen­dorf), Lau­ra Weiß (Bam­berg) und Kath­rin Zeich­ner (Bam­berg).

Kon­junk­tur­be­fra­gung der IHK für Ober­fran­ken Bayreuth

Wenig Bewe­gung in Bam­bergs Konjunktur

Wäh­rend die Bam­ber­ger Unter­neh­men in der aktu­el­len Kon­junk­tur­be­fra­gung der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth die aktu­el­le Geschäfts­la­ge ins­ge­samt aus­ge­gli­chen bewer­ten, fal­len die Erwar­tun­gen eher pes­si­mis­tisch aus. Der IHK-Kon­junk­tur­kli­ma­in­dex für die Regi­on Bam­berg liegt bei 95 Punkten.

Der Kon­junk­tur­kli­ma­in­dex hat sich seit etwa fünf Jah­ren bei 100 Punk­ten ein­ge­pen­delt, lag in den Jah­ren zuvor aber meist rund 20 Punk­te höher. 29 Pro­zent der befrag­ten Unter­neh­men aus Stadt und Land­kreis Bam­berg bewer­ten in der IHK-Kon­junk­tur­be­fra­gung ihre aktu­el­le Geschäfts­la­ge gut, 28 Pro­zent negativ.

„Ins­ge­samt zeigt sich die Wirt­schaft im Raum Bam­berg in den letz­ten bei­den Jah­ren rela­tiv sta­bil und damit recht unbe­ein­druckt von den zahl­rei­chen kurz­fris­ti­gen Ent­wick­lun­gen. Trotz­dem gibt es auch bei uns zuneh­mend Luft nach oben“, erläu­tert Her­bert Grim­mer, Vor­sit­zen­der des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg. So geben 40 Pro­zent der Unter­neh­men an, dass ihr Auf­trags­vo­lu­men im Inland im ver­gan­ge­nen Halb­jahr gesun­ken ist, nur 18 Pro­zent berich­ten von einer posi­ti­ven Ent­wick­lung. Poten­zi­al gibt es auch bei der Aus­las­tung. Nur 28 Pro­zent berich­ten von einer vol­len Aus­las­tung, 30 Pro­zent von einer nicht aus­rei­chen­den Auslastung.


Beschäf­tig­ten­ab­bau erwartet

Für die kom­men­den zwölf Mona­te erwar­ten nur 18 Pro­zent der Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer aus der Regi­on Bam­berg eine Ver­bes­se­rung ihrer Geschäfts­la­ge, eine Ver­schlech­te­rung pro­gnos­ti­zie­ren dage­gen 29 Pro­zent. Im Ver­gleich zur Früh­jahrs­um­fra­ge wird die Grup­pe der Opti­mis­ten klei­ner. Zuletzt über­wo­gen bei der IHK-Kon­junk­tur­um­fra­ge im Früh­jahr 2022 eine posi­ti­ve Erwar­tungs­hal­tung der Unternehmen.

Die­ser Pes­si­mis­mus bleibt nicht ohne Aus­wir­kun­gen auf die Beschäf­tig­ten­pla­nun­gen: Wäh­rend nur neun Pro­zent der Bam­ber­ger Unter­neh­men ihre Beschäf­tig­ten­zahl in den kom­men­den zwölf Mona­ten erhö­hen wol­len, gehen 31 Pro­zent von einem Beschäf­tig­ten­rück­gang aus.

Auf sta­bi­lem Niveau blei­ben die geplan­ten Inlands­in­ves­ti­tio­nen. Unter­neh­men, die mehr Inves­ti­tio­nen pla­nen (20 Pro­zent), hal­ten sich mitt­ler­wei­le die Waa­ge mit Unter­neh­men, die ihre Inves­ti­tio­nen zurück­fah­ren möch­ten (19 Prozent).

„Aktu­ell spü­ren die Unter­neh­men viel Gegen­wind. Für eine posi­ti­ve wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung und einen nach­hal­ti­gen Auf­schwung braucht es mehr als eine Wei­chen­stel­lung in der Poli­tik, es braucht eine ech­te Kehrt­wen­de!“, so Grim­mers Appell an die Poli­tik. “Man muss unse­re Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer aber auch machen lassen!”

Gro­ßer Ein­satz für den Wirt­schafts­stand­ort Oberfranken

IHK wür­digt lang­jäh­ri­ge Prü­fe­rin­nen und Prü­fer aus Stadt und Land­kreis Bamberg

101 Prü­fe­rin­nen und Prü­fer hat die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth für ihre jahr­zehn­te­lan­ge ehren­amt­li­che Prü­fer­tä­tig­keit aus­ge­zeich­net. Sie alle haben über 20, 30 und teil­wei­se sogar 40 Jah­re hin­weg die beruf­li­che Bil­dung in Ober­fran­ken berei­chert, unzäh­li­ge Stun­den ihrer Zeit ehren­amt­lich inves­tiert und mit ihrem jah­re­lan­gen Enga­ge­ment die Aus- und Wei­ter­bil­dung in der Regi­on gestärkt, sag­te IHK-Prä­si­dent Dr. Micha­el Waasner.

Zu den geehr­ten Per­sön­lich­kei­ten aus Stadt und Land­kreis Bam­berg gehö­ren für 20 Jah­re Her­bert Grim­mer, Bru­no Mai­er­hö­fer, Claus Die­ter Hof­mann, Niko­laus Mot­schen­ba­cher, Bern­hard Zenk, Bern­hard Mül­ler, Mar­lies Stür­mer-Baum sowie Micha­el Zöber­lein, für 30 Jah­re Har­ry Ber­ner, Gise­la Hof­mann, Bern­hard Röder und Lie­se­lot­te Straub, sowie für 40 Jah­re Rai­mund Bähr.

„Sie haben Gro­ßes geleis­tet für die Zukunft unse­rer Wirt­schafts­re­gi­on“, so der IHK-Prä­si­dent. Qua­li­fi­zier­te Nach­wuchs­fach­kräf­te sei­en Vor­aus­set­zung für wett­be­werbs­fä­hi­ge Unter­neh­men. „Es ist das Ver­dienst aller Prü­fe­rin­nen und Prü­fer, dass die beruf­li­che Aus- und Wei­ter­bil­dung hier­zu­lan­de einen so guten Ruf genießt.“

Ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment sei immer eine Leis­tung. Über so vie­le Jah­re hin­weg aus­ge­übt, sei das Ehren­amt aber schon ein beson­ders her­aus­ra­gen­des Ver­dienst, so IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Wolf­ram Brehm. Er bedank­te sich bei den Geehr­ten für deren gro­ße Einsatzbereitschaft.

Dr. Waas­ner nutz­te die Gele­gen­heit auch, um für die Gleich­wer­tig­keit beruf­li­cher und aka­de­mi­scher Bil­dung zu wer­ben. Nicht allein ein Stu­di­um führt zum Erfolg, sag­te der IHK-Prä­si­dent und warb für die erfolg­rei­che Kam­pa­gne #kön­nen­ler­nen der IHKs in den sozia­len Medi­en, in der Jugend­li­che über ihre Berufs­aus­bil­dung berich­ten. Nicht zuletzt sei die beruf­li­che Bil­dung einer der größ­ten Hebel gegen den Fach­kräf­te­man­gel und punk­te durch ihren hohen Praxisbezug.

Kon­junk­tur­um­fra­ge im IHK-Gre­mi­um Bamberg

Leich­te Abküh­lung in Bam­bergs Konjunktur

Die Kon­junk­tur in der Regi­on Bam­berg gibt zum Start in den Som­mer etwas nach, sowohl in Bezug auf die aktu­el­le Geschäfts­la­ge, als auch die Geschäfts­er­war­tun­gen für die kom­men­den zwölf Mona­te. Dies ist das Ergeb­nis der aktu­el­len Kon­junk­tur­um­fra­ge der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth unter Bam­ber­ger Unter­neh­men. Dem­nach sin­ke der IHK-Kon­junk­tur­kli­ma­in­dex für Bam­berg um 4 auf 96 Punkte.

Die aktu­el­le Geschäfts­la­ge wer­de der Umfra­ge zufol­ge in Stadt und Land­kreis Bam­berg aus­ge­gli­chen bewer­tet. Jeweils 27 Pro­zent der befrag­ten Unter­neh­men beur­teil­ten ihre Lage als gut bezie­hungs­wei­se schlecht. Im Ver­gleich zum Jah­res­be­ginn stel­le dies eine leich­te kon­junk­tu­rel­le Abküh­lung dar, die sich auch im Auf­trags­ge­sche­hen und der Aus­las­tung für die vor­an­ge­gan­ge­nen sechs Mona­te wider­spie­ge­le. 45 Pro­zent der Befrag­ten geben ein gesun­ke­nes Auf­trags­vo­lu­men im Inland zu Pro­to­koll, ein knap­pes Drit­tel der Unter­neh­men berich­te zudem von nicht aus­rei­chend aus­ge­las­te­ten Kapa­zi­tä­ten (32 Prozent).

„Unse­re Unter­neh­men ste­hen der­zeit vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. Beson­ders pro­ble­ma­tisch sind die gerin­ge Nach­fra­ge aus dem In- und Aus­land, hohe Kos­ten für Mit­ar­bei­ten­de und der Man­gel an Fach­kräf­ten“, so Her­bert Grim­mer, IHK-Vize­prä­si­dent und Vor­sit­zen­der des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg. „Im Früh­jahr sorg­ten außer­dem die poli­ti­schen Ent­wick­lun­gen in Deutsch­land sowie die Zoll­po­li­tik der USA für gro­ße Unsicherheit.”


Erwar­tun­gen geben nach

Die Unter­neh­men der Regi­on Bam­berg blick­ten eher kri­tisch auf die kom­men­den zwölf Mona­te. 22 Pro­zent der befrag­ten Unter­neh­men pro­gnos­ti­zier­ten eine Ver­bes­se­rung ihrer Geschäf­te, 29 Pro­zent eine Ver­schlech­te­rung. Damit fal­le das Urteil pes­si­mis­ti­scher aus als zu Jahresbeginn.

Nur 14 Pro­zent der Befrag­ten rech­ne­ten mit stei­gen­den Inlands­in­ves­ti­tio­nen, 20 Pro­zent erwar­te­ten sin­ken­de Inves­ti­tio­nen, jedes vier­te Unter­neh­men gebe an, kei­ner­lei Inves­ti­tio­nen zu täti­gen. Kri­tisch prä­sen­tie­re sich auch die erwar­te­te Beschäf­tig­ten­si­tua­ti­on. Wäh­rend 23 Pro­zent der Befrag­ten erwar­te­ten, dass die Beleg­schaft am Stand­ort sin­ken wer­de, sehen nur 5 Pro­zent einem Wachs­tum entgegen.

Gre­mi­ums-Vor­sit­zen­der Grim­mer sieht ange­sichts die­ser Ergeb­nis­se drin­gen­den Hand­lungs­be­darf: „Zum Zeit­punkt der Kon­junk­tur­um­fra­ge war eine neue Regie­rung erst in Sicht­wei­te. Umso mehr brau­chen wir jetzt zügi­ge Ent­schei­dun­gen und posi­ti­ve Impul­se, damit die Wirt­schaft wie­der in Schwung kom­men kann.”

IHK-Gre­mi­um Bam­berg warnt vor zusätz­li­cher Büro­kra­tie und höhe­ren Preisen

Bam­ber­ger Wirt­schaft for­dert Ver­zicht auf Verpackungssteuer

Her­bert Grim­mer, Vor­sit­zen­der des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg, spricht sich gegen die Ein­füh­rung einer kom­mu­na­len Ver­pa­ckungs­steu­er aus, wie die IHK mit­teilt. Anlass sind aktu­el­le Dis­kus­sio­nen in meh­re­ren baye­ri­schen Kommunen.

„Eine Ver­pa­ckungs­steu­er wür­de weder Müll spür­bar redu­zie­ren noch Nach­hal­tig­keit för­dern. Statt­des­sen belas­tet sie Ver­brau­cher, Han­del und Gas­tro­no­mie finan­zi­ell und schafft unnö­ti­ge Büro­kra­tie“, sagt Her­bert Grimmer.

Schon heu­te gel­ten zahl­rei­che Vor­schrif­ten zur Ver­mei­dung von Ver­pa­ckun­gen. Dazu zähl­ten etwa die Mehr­weg­pflicht, Betei­li­gun­gen am dua­len Sys­tem und Ver­bo­te bestimm­ter Ein­weg­kunst­stof­fe. „Neue loka­le Steu­ern schaf­fen zusätz­li­che Büro­kra­tie und belas­ten Unter­neh­men und Kom­mu­nen glei­cher­ma­ßen”, ergänzt Andre­as Wand­ner, Refe­rent für Steu­ern, Finan­zen und Han­dels­re­gis­ter bei der IHK für Ober­fran­ken Bayreuth.

In einem gemein­sa­men Posi­ti­ons­pa­pier war­nen die neun baye­ri­schen Indus­trie- und Han­dels­kam­mern vor einem Fli­cken­tep­pich unter­schied­li­cher kom­mu­na­ler Regelungen.

Die Wirt­schafts­ver­tre­ter for­dern die Poli­tik auf, ihr Ver­spre­chen ein­zu­hal­ten und kei­ne wei­te­ren büro­kra­ti­schen Las­ten zu schaf­fen. Gera­de in wirt­schaft­lich schwie­ri­gen Zei­ten, bräuch­ten Unter­neh­men Ent­las­tung statt neu­er Belas­tun­gen. Jede zusätz­li­che Steu­er schwä­che zudem die Kauf­kraft und gefähr­de Investitionen.

Erst­mals ein IHK-Prä­si­dent aus dem Forch­hei­mer Raum

Dr. Micha­el Waas­ner ist neu­er IHK-Präsident

Der Forch­hei­mer Unter­neh­mer Dr. Micha­el Waas­ner wur­de von der IHK-Voll­ver­samm­lung zum neu­en Prä­si­den­ten der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth gewählt. Er tritt damit die Nach­fol­ge der Bam­ber­ger Unter­neh­me­rin Son­ja Weig­and an, die seit 2017 IHK-Prä­si­den­tin war. Der Vor­sit­zen­de des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg, Her­bert Grim­mer, wur­de zu einem der Vize­prä­si­den­ten gewählt.

Alle fünf Jah­re ist es wie­der so weit: Nach der Wahl der 270 Mit­glie­der in den acht regio­na­len IHK-Gre­mi­en und deren Vor­stän­den sowie der Wahl der 85 Mit­glie­der der Voll­ver­samm­lung steht – qua­si als Fina­le im IHK-Wahl­ma­ra­thon – die Wahl des IHK-Prä­si­di­ums mit dem Prä­si­den­ten oder der Prä­si­den­tin an. Für die­se Ämter kön­nen alle 85 Voll­ver­samm­lungs­mit­glie­der kan­di­die­ren. Es han­delt sich bei allen Ämtern um ein ech­tes Ehren­amt, es gibt also kei­ne Aufwandsentschädigungen.

Dr. Micha­el Waas­ner seit 2012 IHK-Vizepräsident

Dr. Waas­ner wur­de ein­stim­mig zum neu­en IHK-Prä­si­den­ten gewählt. Er ist der 19. Prä­si­dent seit Grün­dung der IHK 1843 und der ers­te aus dem Raum Forch­heim. Seit 2012 ist er Mit­glied im dor­ti­gen IHK-Gre­mi­um, Mit­glied der IHK-Voll­ver­samm­lung, Vor­sit­zen­der des IHK-Gre­mi­ums sowie IHK-Vizepräsident.

Dr. Waas­ner lei­tet seit 2008 das mit­tel­stän­di­sche Fami­li­en­un­ter­neh­men Gebr. Waas­ner Elek­tro­tech­ni­sche Fabrik GmbH. 1946 durch die Brü­der Kurt und Bru­no Waas­ner als elek­tro­me­cha­ni­sche Werk­stät­ten gegrün­det, sie­del­te das Unter­neh­men sechs Jah­re spä­ter nach Forch­heim um. Das Unter­neh­men ent­wi­ckelt und pro­du­ziert in Forch­heim mit rund 400 Mit­ar­bei­ten­den Kern­ble­che und Kern­pa­ke­te aus Elek­tro­blech. Kun­den sind nam­haf­te Unter­neh­men der Elek­tro­in­dus­trie sowie Auto­mo­bil­her­stel­ler und ‑zulie­fe­rer. Seit über einem Jahr­zehnt ist Waas­ner eta­blier­ter Zulie­fe­rer im rasch wach­sen­den Markt der Elektromobilität.

Dr. Waas­ner und IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­re­rin Gabrie­le Hohen­ner bedank­ten sich bei der schei­den­den IHK-Prä­si­den­tin Son­ja Weig­and für ihren enga­gier­ten Ein­satz als IHK-Prä­si­den­tin in einer schwie­ri­gen Zeit. Hohen­ner beschei­nig­te ihr eine sehr hohe Repu­ta­ti­on auch auf Bun­des­ebe­ne; beim DIHK in Ber­lin wer­de ihr Sach­ver­stand eben­falls sehr geschätzt.

Ober­frän­ki­sche Wirt­schaft vor vie­len Herausforderungen

Dr. Waas­ner ist sich der Her­aus­for­de­run­gen bewusst: „Die ober­frän­ki­sche Wirt­schaft steht seit Beginn der Coro­na-Pan­de­mie erheb­lich unter Druck. Der Ukrai­ne-Krieg ver­schärft die Pro­ble­me erheb­lich. Lie­fer­eng­päs­se, unter­bro­che­ne Lie­fer­ket­ten und explo­die­ren­de Roh­stoff- und Ener­gie­prei­se machen immer mehr Unter­neh­men maß­geb­lich zu schaffen.”

Die Lis­te der Her­aus­for­de­run­gen an die IHK und das neu gewähl­te Ehren­amt ist lang. „Wir wer­den die The­men adres­sie­ren, die uns als Wirt­schafts­ver­tre­ter bewe­gen und die­se in die Ent­schei­dungs­pro­zes­se von Poli­tik und Ver­wal­tung ein­brin­gen”, macht Dr. Waas­ner deut­lich. „Die IHK ist eine wich­ti­ge Stim­me für die Wirt­schaft. Als Per­so­nen im Ehren­amt machen wir Wirt­schaft sicht­bar. Wir infor­mie­ren und berich­ten aus ers­ter Hand, erklä­ren und begrün­den unse­re Anlie­gen.” Wirt­schaft­li­cher Erfolg als Basis mate­ri­el­ler Sicher­heit für vie­le kom­me nicht von selbst. Die poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen Ent­schei­dun­gen dazu müss­ten klug und weit­sich­tig getrof­fen werden.

„Im rich­ti­gen Umfeld kön­nen wir den gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen Dekar­bo­ni­sie­rung, Digi­ta­li­sie­rung und demo­gra­fi­schem Wan­del erfolg­reich begeg­nen. Gera­de bei aktu­el­len Kri­sen zeigt sich das wie im Zeit­raf­fer. Zusam­men mit dem Haupt­amt der IHK, das über rei­che Res­sour­cen an Wis­sen, Kön­nen und Erfah­rung ver­fügt, wol­len wir die Unter­neh­men schnel­ler und stär­ker machen. Und wir knüp­fen ein Netz­werk zwi­schen den viel­fäl­ti­gen Unter­neh­men der Regi­on und Akteu­ren aus der Gesell­schaft. Zum Woh­le der Regi­on”, betont der neu gewähl­te Präsident.

Her­bert Grim­mer zum IHK-Vize­prä­si­den­ten gewählt

Die Voll­ver­samm­lung hat nicht nur Dr. Micha­el Waas­ner zum neu­en IHK-Prä­si­den­ten gewählt, son­dern auch den Vor­sit­zen­den des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg, Her­bert Grim­mer, zu einem der sie­ben IHK-Vizepräsidenten.

Der Geschäfts­füh­rer der Grim­mer GmbH in Lis­berg ist seit 2007 Mit­glied im IHK-Gre­mi­um Bam­berg, seit 2017 des­sen stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der und seit 2015 Mit­glied der IHK-Voll­ver­samm­lung. Bei der IHK-Wahl 2022 wur­de er am 14. Febru­ar zum Vor­sit­zen­den des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg gewählt und nun auch zum IHK-Vizepräsidenten. 

Zu wei­te­ren Vize­prä­si­den­ten wur­den Jörg Lich­ten­eg­ger (Bay­reuth), Micha­el Bit­zin­ger (Hof), Hans Reb­han (Kro­nach), Har­ry Weiß (Kulm­bach), Wil­helm Was­i­kow­ski (Lich­ten­fels) und Dr. Roman Pausch (Marktredwitz/​Selb) gewählt. Das IHK-Gre­mi­um Forch­heim wird durch den Prä­si­den­ten Dr. Waas­ner vertreten.

Mit­tel­stands-Unter­neh­mer aus dem Land­kreis folgt auf Son­ja Weigand

Her­bert Grim­mer führt IHK-Gre­mi­um Bamberg

Her­bert Grim­mer führt als neu­er Vor­sit­zen­der das IHK-Gre­mi­um Bam­berg. Der Geschäfts­füh­rer der Grim­mer GmbH, tätig in den Berei­chen Indus­trie- und Medi­zin­tech­nik, wur­de bei der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung des IHK-Gre­mi­ums in der Bam­ber­ger Kon­zert- und Kon­gress­hal­le zum Nach­fol­ger von Son­ja Weig­and gewählt, wie die IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth mit­teilt. Weig­and war als Vor­sit­zen­de nicht erneut zur Wahl angetreten.

40 Mit­glie­der aus den Wahl­grup­pen Indus­trie, Handel/​Tourismus und Dienst­leis­tun­gen bil­den das IHK-Gre­mi­um Bam­berg. Sie wur­den bei der IHK-Wahl im Janu­ar 2022 von den rund 12.000 Mit­glieds­be­trie­ben aus Stadt und Land­kreis Bam­berg gewählt, um die Inter­es­sen ihrer Bran­chen im Ehren­amt der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth zu ver­tre­ten. Nun fand die kon­sti­tu­ie­ren­de Sit­zung statt, bei der ein neu­er Gre­mi­ums­vor­stand und die Bam­ber­ger Mit­glie­der in der IHK-Voll­ver­samm­lung, dem „Par­la­ment der ober­frän­ki­schen Wirt­schaft“, zu wäh­len waren. Die Sit­zung fand auf­grund der Coro­na-Lage hybrid und unter 3G-Bedin­gun­gen statt.

Die Sit­zung lei­te­te letzt­mals IHK-Prä­si­den­tin Son­ja Weig­and, die sich nach fünf Jah­ren als Vor­sit­zen­de auf eige­nen Wunsch nicht um eine Wie­der­wahl bewarb und ankün­dig­te, im April auch als IHK-Prä­si­den­tin aus­zu­schei­den. In ihrer Begrü­ßung bedank­te sie sich bei allen Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mern, die sich der Wahl gestellt hat­ten. Die Gewähl­ten haben nun die Auf­ga­be, für die kom­men­den fünf Jah­re die Inter­es­sen der Unter­neh­men zu bün­deln und gegen­über Poli­tik und Ver­wal­tung zu ver­tre­ten. Inner­halb des Bezirks der IHK für Ober­fran­ken Bay­reuth hat der Wirt­schafts­raum Bam­berg die stärks­te Wirt­schafts­kraft. 22 der 85 Mit­glie­der der IHK-Voll­ver­samm­lung wer­den vom IHK-Gre­mi­um Bam­berg entsandt.

22 von 40 Mit­glie­dern neu im IHK-Gremium 

Ins­ge­samt haben sich 55 Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer in den drei Wahl­grup­pen um die 40 Sit­ze im IHK-Gre­mi­um Bam­berg bewor­ben. Von den 40 Gewähl­ten sind 22 neu im Amt. Bei der Neu­wahl wur­de Her­bert Grim­mer, Geschäfts­füh­rer der Grim­mer GmbH in Lis­berg, zum neu­en Vor­sit­zen­den des IHK-Gre­mi­ums Bam­berg gewählt. Die Grim­mer GmbH ist ein inha­ber­ge­führ­tes mit­tel­stän­di­sches Unter­neh­men, mit rund 50 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern, wel­ches sich auf die Berei­che Indus­trie- und Medi­zin­tech­nik, ins­be­son­de­re den Vor­rich­tungs- und Son­der­ma­schi­nen­bau spe­zia­li­siert hat. Als gro­ße Her­aus­for­de­run­gen des Wirt­schafts­stand­orts Bam­berg nann­te der neu gewähl­te Vor­sit­zen­de den Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess, der die Berei­che Indus­trie, Handel/​Tourismus und Dienst­leis­tun­gen mit unter­schied­li­chen Schwer­punk­ten stark beschäf­tigt. „Ich wün­sche mir, dass wir wei­ter­hin auf die beruf­li­che Aus- und Wei­ter­bil­dung set­zen, um den Fach­kräf­te­man­gel ent­ge­gen­zu­wir­ken und so die Mit­ar­bei­ter von mor­gen gewin­nen“, so Her­bert Grim­mer. Beson­ders gro­ßen Wert legt der neue Vor­sit­zen­de „auf ein gutes Mit­ein­an­der“ der regio­na­len Unter­neh­men als auch über­grei­fend mit den Schnitt­stel­len zu Stadt und Landkreis.

Als stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de wur­den Wolf­gang Heyder (Ver­an­stal­tungs­ser­vice Bam­berg GmbH, Lit­zen­dorf), Tho­mas Porz­ner (Porz­ner Stei­ne & Erden Hol­ding GmbH & Co. KG, Zap­fen­dorf), Mischa Salz­mann (Bam­ber­ger Rund­funk GmbH & Co. Studiobetriebs-​KG, Bam­berg), Mar­git Schütz (Betten-​Friedrich KG, Bam­berg), Lie­se­lot­te Straub (Fran­ken­ho­tel Drei Kro­nen Mem­mels­dorf GmbH) sowie Ralf-​Dieter Thie­ho­fe (Rupp + Hub­rach Optik GmbH, Bam­berg) gewählt.

In die IHK-Voll­ver­samm­lung gewählt

In der IHK-Voll­ver­samm­lung ver­tre­ten neben Her­bert Grim­mer auch Micha­el Betz (Eberth Bau GmbH & Co. KG, Bam­berg), Tho­mas Hoff­mann (CHROFF Kunst­stoff­tech­nik GmbH, Scheß­litz), Rei­ner Jür­gens (RZB Rudolf Zim­mer­mann, Bam­berg GmbH), Tho­mas Porz­ner, Dr. Micha­el Swo­bo­da (Bro­se Fahr­zeug­tei­le SE & Co. Kom­man­dit­ge­sell­schaft, Bam­berg) sowie Ralf-Die­ter Thie­ho­fe künf­tig die Inter­es­sen der Wahl­grup­pe Indus­trie. Für die Wahl­grup­pe Handel/​Tourismus wur­den Mathi­as Bal­u­ses (GALERIA Kar­stadt Kauf­hof GmbH, Bam­berg), Wer­ner Mas­sak (Wer­ner Mas­sak e.K, Litzendorf-​Schammelsdorf), Flo­ri­an Mül­ler (Ahörn­la GmbH, Bam­berg), Nico­le Schie­wer („Die Prin­zes­sin auf der Erb­se“, Bam­berg), Mar­git Schütz sowie Lie­se­lot­te Straub in die Voll­ver­samm­lung gewählt. Aus der Wahl­grup­pe Dienst­leis­tun­gen ver­tre­ten in den kom­men­den fünf Jah­ren Dr. Dani­el Alt (DAA Hol­ding GmbH, Strullendorf-​Amlingstadt), Klaus Gal­lenz (Bam­ber­ger Lebenshilfe-​Werkstätten gGmbH), Wolf­gang Heyder, Juli­an Hoff­bau­er (CIB Hoff­bau­er GmbH & Co. KG, Bam­berg), Ste­phan Kirch­ner (Spar­kas­se Bam­berg), Tho­mas Mot­schen­ba­cher (BI-​LOG Waren­ho­tel GmbH, Scheß­litz), Mischa Salz­mann, Mat­thi­as Schel­len­ber­ger (Spe­di­ti­on Pflaum GmbH, Strul­len­dorf) sowie Frank Seu­ling (element-​e group AG, Hirschaid) Bam­berg im höchs­ten Organ der IHK.

IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­re­rin Gabrie­le Hohen­ner hat­te zu Beginn der Sit­zung Auf­ga­ben und Struk­tur der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer erläu­tert. Sie bezeich­ne­te das Ehren­amt als zen­tra­le Säu­le in der IHK-Orga­ni­sa­ti­on. Im IHK-Bezirk enga­gie­ren sich rund 3.000 Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer oder lei­ten­de Mit­ar­bei­ter ehren­amt­lich in Gre­mi­en, der Voll­ver­samm­lung, Fach­aus­schüs­sen oder im Prü­fungs­we­sen der Beruf­li­chen Bil­dung. Die Wah­len wur­den von IHK-Jus­ti­zi­ar Ste­fan Cor­des durchgeführt.