OB Starke informierte über aktuelle Entwicklungen
Zweite Bürgerversammlung des Jahres im Klemens-Fink-Zentrum
Bei der Bürgerversammlung im Klemens-Fink-Zentrum nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Anliegen vorzubringen. Oberbürgermeister Andreas Starke ging in seiner Rede unter anderem ausführlich auf die Vereinbarung mit dem Freistaat über die Fläche des Ankerzentrums ein.
„Wir wollen langfristig die Kontrolle über das Gebiet gewinnen“, sagte Starke. Außerdem seien mit der Regelung zahlreiche Vorteile für Bamberg-Ost verbunden. „Wir sprechen über die Errichtung einer barrierefreien Bushaltestelle im Eingangsbereich des Ankerzentrums, die Fortsetzung des Ankershuttles, die großzügige Förderung der Sanierung des Bambados-Freibads und des Volksparks sowie die finanzielle Unterstützung zur Realisierung eines neuen Geh- und Radweges in der Armeestraße.“ Der Bürgerverein Bamberg-Ost begrüße diesen Fortschritt ausdrücklich.
Starke thematisierte weiterhin den städtischen Haushalt und einige Infrastruktur-Projekte. Trotz erschwerter Rahmenbedingungen bleibe Bamberg mit dem Haushalt 2026 handlungsfähig. So werde die Schlagloch-Offensive fortgesetzt und „massiv in die Schullandschaft investiert“. Eine wichtige Tiefbau-Maßnahme im Stadtgebiet in den kommenden Jahren sei der Tiefensammler. Nach den Worten des Oberbürgermeisters dient der Bau dazu, große Wassermengen aufzunehmen und dadurch die Stadt zu schützen. Beginn der Maßnahme wird voraussichtlich im Mai 2026 sein. „Dabei ist uns die Bürgerinformation besonders wichtig“, so Starke.
Zwei Jubiläen
Der OB machte die Bürgerinnen und Bürger auf zwei Jubiläen in 2026 aufmerksam: Anlässlich des 250. Geburtstags von E.T.A. Hoffmann werden viele Kultureinrichtungen das Werk und das Wirken des Multitalents beleuchten. Zudem feiern die Bamberger Symphoniker ihr 80-jähriges Bestehen. Zum Schluss forderte Starke alle Bürgerinnen und Bürger auf, bei der Kommunalwahl 2026 von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und demokratische Parteien zu wählen.
Von der anwesenden Bürgerschaft wurden insgesamt 14 Anträge gestellt. Angenommen wurde beispielsweise der Antrag, den vorübergehenden Wegfall der Verkehrswege am Adenauerufer durch den Tiefensammler zu kompensieren und für ausreichende Umleitungsstrecken in beiden Richtungen zu sorgen.