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Ludwigsburg

Bas­ket­ball Bundesliga

Bock­star­ke ers­te Halb­zeit ebnet Weg zum Sieg in Ludwigsburg

Die BMA365 Bam­berg Bas­kets haben ihre Sie­ges­se­rie wei­ter aus­bau­en kön­nen. Im Gast­spiel bei den MHP RIESEN Lud­wigs­burg gewan­nen die Bam­ber­ger am Sams­tag­abend mit 86:74 (50:28) und hol­ten sich ihren drit­ten Sieg in Serie.

Vor 4.000 Zuschau­ern in der MHP Are­na domi­nier­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets die ers­te Halb­zeit. Vor allem in der Ver­tei­di­gung zeig­te man eine her­aus­ra­gen­de Leis­tung, ermög­lich­te den Gast­ge­bern so gut wie kei­ne ein­fa­chen Abschlüs­se und hat­te zur Pau­se auch beim Reboun­ding mit 24:18 die Oberhand.

Bis auf 30 Punk­te konn­ten die Bam­ber­ger Mit­te des drit­ten Vier­tels ihren Vor­sprung aus­bau­en. Es schien hier sogar mög­lich, den direk­ten Ver­gleich nach der 79:100-Heimniederlage auch noch für sich zu entscheiden.

Mit 17 Punk­ten allein im letz­ten Vier­tel dreh­te Ste­fan Smith dann aber auf Lud­wigs­bur­ger Sei­te noch­mals auf und führ­te sein Team wie­der her­an. Am Bam­ber­ger Sieg gab es jedoch nichts mehr zu rüt­teln und das Team um Mann­schafts­ka­pi­tän und Tops­corer Ibi Wat­son (20 Punk­te) konn­te sich am Ende mit den mit­ge­reis­ten Schlach­ten­bumm­lern über den 11. Sai­son­sieg freuen. 


Der Spiel­ver­lauf

Es dau­er­te einen Moment, ehe die BMA365 Bam­berg Bas­kets in die Par­tie fan­den. Zum 19. Mal mit der iden­ti­schen Start­for­ma­ti­on konn­te man in den ers­ten drei Angrif­fen kei­ne Zäh­ler ver­bu­chen. Statt­des­sen hat­te man schon drei Fouls ange­krei­det bekom­men, als Richard Bal­int mit einem Floa­ter die ers­ten Bam­ber­ger Punk­te erziel­te (2:2/3.). Wenig spä­ter ließ EJ Onu sich trotz Foul nicht stop­pen und den Bonus­frei­wurf nutz­te er zur ers­ten Füh­rung (5:4/4.). Nach einem star­ken Dri­ve zum Korb setz­te Cobe Wil­liams mit einem Dun­king noch einen drauf. Auch wei­ter­hin hiel­ten die Bam­ber­ger stark dage­gen und so wog­te das Spiel hin und her. Nach­dem Tra­ve­on Buchanan per Drei­er die RIESEN wie­der mit 11:12 (7.) in Füh­rung gebracht hat­te, ant­wor­te­te Ibi Wat­son eben­falls per Drei­er zum 14:12. Bei­de Teams arbei­te­ten in die­sem ers­ten Vier­tel sehr aggres­siv unter den Bret­tern. Die 5 Offen­siv-Rebounds der RIESEN fie­len hier nicht wirk­lich ins Gewicht, da sich auch die BMA365 Bam­berg Bas­kets 5 zwei­te Chan­cen erkämpft hat­ten. So zum Bei­spiel nach dem Fehl­wurf von Aus­tin Crow­ley, als Moritz Krim­mer den Ball noch­mals zurück­er­ober­te und so die Vor­ar­beit für den Drei­er von Adri­an Pet­ko­vic zum 20:18-Zwischenstand nach dem ers­ten Vier­tel leistete.

Mit Beginn des zwei­ten Vier­tels leg­ten die Bam­ber­ger nun in der Ver­tei­di­gung noch­mals sicht­bar zu und auch in der Offen­si­ve lief es. Zunächst dunk­te Aus­tin Crow­ley aus dem Fast Break zum 22:18, ehe er Moritz Krim­mer nach tol­lem Zusam­men­spiel den Drei­er zum 25:18 auf­leg­te. RIE­SEN-Coach Mik­ko Riipi­nen reagier­te mit einer Aus­zeit (12.), doch die BMA365 Bam­berg Bas­kets lie­ßen jetzt nicht locker. Zach Ens­min­ger ver­edel­te einen Offen­siv-Rebound zunächst zum 27:18, gefolgt von zwei ver­wan­del­ten Frei­wür­fen von Cobe Wil­liams und einem 9:0‑Lauf zum Start in den zwei­ten Abschnitt zur ers­ten zwei­stel­li­gen Füh­rung des Spiels (29:18/13.). Nach knapp drei­ein­halb Minu­ten in Vier­tel zwei war es dann Ste­fan Smith, der per Drei­er den Bam­ber­ger Run zwar unter­brach, doch auf der Gegen­sei­te hat­te EJ Onu mit sei­nem zwei­ten Drei­er der Sai­son umge­hend die pas­sen­de Ant­wort. Die Bam­ber­ger Defen­si­ve agier­te auch wei­ter­hin super­stark und im Angriff fie­len die Wür­fe. Drei­er von Demar­cus Demo­nia und Richard Bal­int lie­ßen den Vor­sprung auf 40:24 (17.) anwach­sen. Wenig spä­ter war es dann erneut Demar­cus Demo­nia, der dies­mal von der Frei­wurf­li­nie dop­pelt traf und auf 44:24 (19.) stell­te. Tray Buchanan konn­te in der letz­ten Minu­te der ers­ten Hälf­te noch­mals per Distanz­wurf ver­kür­zen, doch wie schon im ers­ten Abschnitt, so war es auch dies­mal Adri­an Pet­ko­vic, der mit einem Drei­er zum 50:28 Pau­sen­stand traf.


„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Sieg“

Nach die­sem 30:10 im zwei­ten Vier­tel durf­te man gespannt sein, wie das Team von Anton Gavel aus der Kabi­ne kom­men wür­de. Die Ant­wort: Ent­schlos­sen und hoch moti­viert wie in der ers­ten Halb­zeit und so bau­te man den Vor­sprung sogar noch wei­ter aus. Ibi Wat­son mit einem schö­nen Back­door-Play sowie einem star­ken Move gegen Hug­hes besorg­te das 58:31 (24.). Ins­ge­samt waren die Bam­ber­ger ein­fach wacher und aggres­si­ver als die RIESEN. Para­de­bei­spiel die Situa­ti­on in der 35. Minu­te: Ibi Wat­son schnapp­te sich in der Defen­se den Ball. Sein Abschluss im Fast Break wur­de dann zwar von Jonas Wohlf­arth-Bot­ter­mann geblockt, doch der freie Ball kam über Richard Bal­int zu Demar­cus Demo­nia, der den Ball mit einem Mons­ter-Dunk über WoBo in den Lud­wigs­bur­ger Korb häm­mer­te (60:31/25.). Die nächs­te RIE­SEN-Aus­zeit folg­te, doch auch danach spiel­ten die BMA365 Bam­berg Bas­kets ihr Spiel wei­ter. Richard Bal­int sorg­te mit sei­nem Drei­er zum 63:33 (26.) für die höchs­te Füh­rung des Abends. Drei Minu­ten vor dem Ende beim 67:38 hat­te man alles im Griff, als dann plötz­lich nichts mehr ging. Mit einem 8:0‑Lauf bis zum Ende des Vier­tels kamen die Lud­wigs­bur­ger auf 67:46 her­an und hat­ten auf ein­mal wie­der etwas Wind in den Segeln.

Zu Beginn des Schluss­vier­tels waren die Gast­ge­ber wei­ter­hin im Auf­wind und auf 67:50 (32.) dran. Die Bam­ber­ger nun aber wie­der kon­zen­trier­ter und nach dem Drei­er von Cobe Wil­liams zum 72:50 (33.) erneut mit dem direk­ten Ver­gleich auf ihrer Sei­te. An die­sem Abstand änder­te sich auch in den nächs­ten drei Minu­ten nichts (77:55/35.). Doch nun lief einer der RIESEN plötz­lich völ­lig heiß. Ste­fan Smith war in den nächs­ten Minu­ten nicht mehr zu brem­sen. 15 Punk­te erziel­te er in nur 3:12 Minu­ten und führ­te sei­ne Mann­schaft nahe­zu im Allein­gang auf 82:70 (39.) wie­der her­an. Den direk­ten Ver­gleich konn­te er so den Lud­wigs­bur­gern sichern, das Spiel war für die RIESEN aber schon längst ver­lo­ren. Am Ende stand eine ins­ge­samt abso­lut über­zeu­gen­de Team-Leis­tung der BMA365 Bam­berg Bas­kets, die für ihr star­kes Spiel in der MHP Are­na völ­lig ver­dient mit dem 11. Sai­son­sieg belohnt wurden.

„Glück­wunsch an unse­re Spie­ler zu die­sem Sieg. Wir haben die Par­tie, die wir in unse­rer Hal­le so deut­lich ver­lo­ren hat­ten, mehr­mals mit unse­ren Spie­lern ange­schaut. Wir haben uns gesagt, dass wir die Sachen, die wir schlecht gemacht haben, also die Tur­no­ver hal­bie­ren und eben­so die zuge­las­sen Offen­siv­re­bounds, hier bes­ser machen müs­sen. Das ist uns gelun­gen!“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Ich glau­be, die ers­ten 27 Minu­ten waren, defen­siv betrach­tet, extrem gut. Gera­de das zwei­te Vier­tel, in dem wir nur zehn Punk­te erlaubt haben. Dar­auf basie­rend konn­ten wir gute Ent­schei­dun­gen tref­fen. Dass Lud­wigs­burg nicht ein­fach so auf­ge­ben wird, war uns von Anfang an klar und dann war irgend­wann der direk­te Ver­gleich weg. Aber wir sind ein­fach froh, hier gewon­nen zu haben. In Lud­wigs­burg ist es immer schwie­rig. Umso glück­li­cher sind wir, dass wir das Rebound-Duell gewin­nen konn­ten und damit gegen einen Geg­ner nicht zwei­mal ver­lo­ren haben.”

Nach der Aus­wärts­auf­ga­be in Lud­wigs­burg dür­fen die BMA365 Bam­berg Bas­kets am kom­men­den Wochen­en­de wie­der in eige­ner Hal­le antre­ten. Am 20. Spiel­tag in der easy­Cre­dit BBL begrü­ßen die Bam­ber­ger dann ALBA BERLIN in Freak City. Wie schon beim Gast­spiel in Lud­wigs­burg haben die Bam­ber­ger auch im Heim­spiel gegen die Alba­tros­se noch eine Rech­nung offen, denn das Hin­spiel in der Haupt­stadt ging äußerst unglück­lich erst nach Ver­län­ge­rung ver­lo­ren. Tip-Off zum Match gegen ALBA ist am Sonn­tag, 15. Febru­ar um 15:00 Uhr.

Bas­ket­ball Bundesliga

Für die BMA365 Bam­berg Bas­kets gilt es in Lud­wigs­burg noch etwas gutzumachen

Es ganz ein­fach: deut­lich bes­ser machen! Das dürf­ten sich die BMA365 Bam­berg Bas­kets für ihre Par­tie des 19. Spiel­tags in der easy­Cre­dit Bas­ket­ball Bun­des­li­ga vor­ge­nom­men haben. Knapp einen Monat nach dem ers­ten Auf­ein­an­der­tref­fen die­ser Spiel­zeit in Bam­berg, das die Lud­wigs­bur­ger damals deut­lich mit 100:79 für sich ent­schei­den konn­ten, geht es nun für das Team von Head Coach Anton Gavel am Sams­tag im Rück­spiel zu den MHP RIESEN.

Bei­de Teams haben im bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf 10 Sie­ge ein­fah­ren kön­nen. Da die Lud­wigs­bur­ger jedoch erst 17 Par­tien gespielt haben, ste­hen die RIESEN auf Tabel­len­po­si­ti­on sechs, die Bam­ber­ger mit bereits 18 gespiel­ten Begeg­nun­gen auf Platz acht.

Tip-Off am Sams­tag in Lud­wigs­burg zwi­schen den RIESEN und den BMA365 Bam­berg Bas­kets, die übri­gens bei­de ihre letz­ten bei­den Spie­le gewon­nen haben, ist um 18:30 Uhr.

„Wir haben alle das Hin­spiel noch ziem­lich gut in Erin­ne­rung und wis­sen genau, was da pas­siert ist. Aus die­sem Grund haben wir dort noch etwas gut­zu­ma­chen. Lud­wigs­burg hat, wenn man sie lässt, offen­siv sehr gro­ße Qua­li­tät und vie­le Mög­lich­kei­ten zu sco­ren“, so Bam­bergs Head Coach Anton Gavel. „Zudem sind sie beim Offen­siv-Reboun­ding und was zwei­te Chan­cen angeht enorm gut. Dane­ben for­cie­ren sie sehr vie­le Tur­no­ver. Das sind genau die Din­ge, die uns im Hin­spiel unglaub­lich weh­ge­tan haben und somit müs­sen wir genau in die­sen Punk­ten am Sams­tag bereit sein. Es ist klar, dass sie aggres­siv spie­len wer­den. Das gilt es für uns zu matchen sowie cle­ver und abge­brüht in der Offen­si­ve zu agieren.“

Knapp einen Monat liegt das Hin­spiel in der BROSE ARENA zurück, das letzt­lich klar an die Gäs­te aus Lud­wigs­burg ging. Unheim­lich heiß star­te­ten die Gäs­te in Bam­berg in die Par­tie und sorg­ten so bereits schnell für das ers­te Über­ra­schungs­mo­ment. Mit 30:19 gewan­nen die RIESEN das ers­te Vier­tel und auch zur Pau­se lag man zwei­stel­lig in Front. Wat­son & Co. mobi­li­sier­ten nach der Pau­se noch­mals alle Kräf­te und hat­ten auch die Mög­lich­keit, den Rück­stand in den ein­stel­li­gen Bereich zu drü­cken, doch die Lud­wigs­bur­ger hat­ten an die­sem Abend stets die pas­sen­de und auch bes­se­re Ant­wort und sieg­ten so letzt­lich ungefährdet.

Die RIESEN sind groß­ar­tig ins neue Jahr gestar­tet. Vier ihrer fünf Spie­le im Jahr 2026 konn­ten sie gewin­nen. Ledig­lich gegen die Rhein­län­der aus Bonn muss­te man sich hauch­dünn geschla­gen geben und ran­giert so mit einer Bilanz von 10 Sie­gen und 7 Nie­der­la­gen auf Tabel­len­po­si­ti­on sechs. In eige­ner Hal­le stand man in die­ser Sai­son bis­lang 9‑mal auf dem Par­kett. Gegen Ulm, Olden­burg, Jena, Hei­del­berg und Braun­schweig konn­te man zuhau­se gewin­nen. Neben der bereits erwähn­ten Nie­der­la­ge gegen Bonn zog man in der MHP Are­na auch gegen Würz­burg (79:84), Trier (80:86) und gegen Vech­ta (80:86) den Kürzeren. 

Gut sie­ben Rebounds holen sich die Lud­wigs­bur­ger im Schnitt pro Par­tie mehr als die BMA365 Bam­berg Bas­kets. Hier wird es für EJ Onu, Dani­el Kep­pe­l­er & Co. dage­gen­zu­hal­ten hei­ßen. Zudem gilt es beson­ders gut auf den Ball auf­zu­pas­sen, denn neben den Rebounds waren die vie­len Ball­ver­lus­te im Hin­spiel der Kil­ler. Hier hat­ten die Bam­ber­ger im Ver­gleich zu ihrem aktu­el­len Liga­schnitt (Platz 2 in der easy­Cre­dit BBL) doch tat­säch­lich fast dop­pelt so vie­le Tur­no­ver. Ver­kehr­te Welt, denn in der Sta­tis­tik leis­ten sich eigent­lich die Lud­wigs­bur­ger liga­weit die ins­ge­samt zweit­meis­ten Ball­ver­lus­te (nur die Veo­lia Towers Ham­burg sind mit 16,1 schlechter).

Nach den NINERS Chem­nitz neh­men die Lud­wigs­bur­ger der­zeit pro Spiel die meis­ten Drei­er. 31,2‑Mal geht der Ball von hin­ter der 6,75-Meter-Linie in Rich­tung Korb, wobei man im Liga-Ran­king mit einer Tref­fer­quo­te von 32,6 Pro­zent nur auf Posi­ti­on 12 steht. Top sind die BMA365 Bam­berg Bas­kets der­zeit von der Frei­wurf­li­nie. Kei­ne ande­re Mann­schaft der Liga hat als Team einen Schnitt von über 80 Pro­zent. Mit 67,7 Pro­zent getrof­fe­nen Frei­wür­fen fin­den sich die RIESEN im Liga-Ver­gleich auf dem vor­letz­ten Platz, vor den Bon­nern, die es von der Frei­wurf­li­nie auf 62,8 Pro­zent bringen.

Schon beim Gast­spiel in Freak City hat Tra­ve­on „Tray“ Buchanan sei­ne offen­si­ven Qua­li­tä­ten ein­drucks­voll unter Beweis gestellt. Der phy­sisch sehr star­ke Guard erziel­te im Hin­spiel in Bam­berg 24 Punk­te und lag damit deut­lich über sei­nem aktu­el­len Schnitt von 16,9 Punk­ten pro Par­tie (Platz 6 in der gesam­ten easy­Cre­dit BBL). Im bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf blieb der 27-jäh­ri­ge US-Ame­ri­ka­ner über­haupt erst 3‑mal unter zehn Punk­ten in einem Spiel und zwar in Ber­lin (2), gegen Hei­del­berg (8) und am letz­ten Spiel­tag beim Aus­wärts­sieg in Jena (5 Punk­te). Mit 12,4 Abschlüs­sen pro Par­tie nimmt er gemein­sam mit Eli­jah Hug­hes (13,0) die meis­ten Wür­fe im Team der Lud­wigs­bur­ger. (Fotos: MHP RIESEN Ludwigsburg)

Im ins­ge­samt zweit­bes­ten Reboun­ding-Team der easy­Cre­dit BBL (0,5 Rebounds hin­ter Sci­ence City Jena) ist Kee­s­hawn Kell­mann der bes­te Reboun­der. 4,4 Rebounds unter dem eige­nen und 2,4 unter dem des Geg­ners bedeu­ten in Sum­me 6,8 ein­ge­sam­mel­te Bäl­le pro Par­tie und damit Platz 8 in der easy­Cre­dit BBL für den 25-jäh­ri­gen US-Ame­ri­ka­ner, der zudem auch die guya­ni­sche Staats­bür­ger­schaft besitzt. Der Cen­ter­spie­ler konn­te zuletzt jedoch nicht ein­grei­fen, nach dem er sich im Trai­ning Anfang Janu­ar im Vor­feld des 15. Spiel­tags eine Menis­kus­ver­let­zung zuge­zo­gen hat­te, die ope­ra­tiv behan­delt wer­den muss­te. Für ihn haben die RIESEN Gavin Schil­ling nach­ver­pflich­tet, der die Sai­son im Team der NINERS Chem­nitz begon­nen hatte.

Der im kana­di­schen Ajax, Onta­rio gebo­re­ne Ste­fan „Stef“ Smith führt im Team der RIESEN die Sta­tis­tik der Korb­vor­la­gen an. 4,9‑mal ser­viert der Point Guard pro Par­tie für sei­ne Neben­leu­te, ist aber auch selbst brand­ge­fähr­lich. Mit einem Punk­te­schnitt von 15,7 Zäh­lern pro Spiel liegt er nur knapp hin­ter Buchanan und vor Eli­jah Hug­hes (15,5). Smith wech­sel­te aus Frank­reich von Cho­let Bas­ket zu den RIESEN und brach­te aus sei­nen Pro­fi­jah­ren in der fran­zö­si­schen LNB, aus Ser­bi­en sowie sei­ner kana­di­schen Hei­mat viel Erfah­rung mit ans Neckarufer.

Neben sei­nen bereits erwähn­ten 4,9 Assists und den 15,7 Punk­ten pro Spiel schnappt sich Ste­fan Smith pro Par­tie zudem auch noch 4,0 Rebounds. Fast 32 Minu­ten Ein­satz­zeit bekommt er pro Par­tie von Head Coach Mik­ko Riipi­nen, die er mit einem Effek­ti­vi­täts­wert von 14,7 her­vor­ra­gend zu nut­zen weiß. Ste­fan Smit­hs Eltern,Verona und Lewis Smith, haben jamai­ka­ni­sche Wur­zeln, wes­halb Stef neben der kana­di­schen auch die Staats­bür­ger­schaft des Insel­staa­tes besitzt.