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Platz der Menschenrechte

Ein Platz, der ver­bin­det: Bam­berg geht in Online-Abstimmung

„Platz der Men­schen­rech­te“ beim bun­des­wei­ten Foto­wett­be­werb der Städtebauförderung

Mit dem Motiv „Wo aus Raum Begeg­nung wird“ nimmt die Stadt Bam­berg am Foto­wett­be­werb #Städ­te­bau­för­de­rung­Ver­bin­det teil, wie die Stadt Bam­berg mit­teilt. Das Foto zeigt den Kul­tur­Gar­ten am Platz der Men­schen­rech­te als leben­di­gen Ort des Mit­ein­an­ders. Vom 1. bis 27. Sep­tem­ber 2026 ent­schei­det ein öffent­li­ches Online-Voting über das schöns­te Wettbewerbsfoto.

Das Bam­ber­ger Motiv fängt einen Moment ein, für den der Platz der Men­schen­rech­te geschaf­fen wur­de: Kin­der spie­len, Fami­li­en und Erwach­se­ne kom­men zusam­men, Men­schen ver­wei­len und begeg­nen sich. Die Auf­nah­me von Foto­graf Oli­ver Klein­schmidt ent­stand bei der fei­er­li­chen Eröff­nung des „Kul­tur­hof – Platz der Men­schen­rech­te“ im Juli 2025 und zeigt den Kul­tur­Gar­ten als leben­di­gen öffent­li­chen Raum.

Der Platz der Men­schen­rech­te bil­det eine neue Mit­te auf dem Lag­ar­de-Cam­pus und steht bei­spiel­haft für die Ent­wick­lung des ehe­ma­li­gen Kaser­nen­are­als zu einem viel­fäl­ti­gen und leben­di­gen Stadt­quar­tier. Mit Unter­stüt­zung der Städ­te­bau­för­de­rung ist hier ein hoch­wer­ti­ger öffent­li­cher Frei­raum ent­stan­den, der Kul­tur, Auf­ent­halt, Bewe­gung und Begeg­nung mit­ein­an­der ver­bin­det. „Städ­te­bau­för­de­rung zeigt ihre Wir­kung dort am schöns­ten, wo aus einem neu gestal­te­ten Raum ein Ort wird, den die Men­schen mit Leben fül­len. Genau das erle­ben wir am Platz der Men­schen­rech­te. Umso mehr freu­en wir uns, mit die­sem beson­de­ren Bam­ber­ger Ort beim Foto­wett­be­werb dabei zu sein“, so Sil­ke Klot­zek-Lang, stell­ver­tre­ten­de Lei­te­rin des Stadtplanungsamtes.

Der Kul­tur­Gar­ten ist ein wich­ti­ger Bestand­teil die­ses neu­en Stadt­raums. Bäu­me und Grün­flä­chen, Sitz- und Pick­nick­mög­lich­kei­ten sowie Spiel- und Bewe­gungs­an­ge­bo­te schaf­fen viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten für Auf­ent­halt und gemein­schaft­li­che Nut­zung. Das Wett­be­werbs­fo­to macht dabei sicht­bar, was Stadt­ent­wick­lung errei­chen kann: Aus einem ehe­mals mili­tä­risch genutz­ten und abge­schlos­se­nen Are­al ist ein offe­ner Ort ent­stan­den, an dem Gemein­schaft und kul­tu­rel­les Leben ihren Platz finden.

Der Titel „Wo aus Raum Begeg­nung wird“ bringt die­sen Wan­del auf den Punkt und greift zugleich den Gedan­ken von #Städ­te­bau­för­de­rung­Ver­bin­det auf: Städ­te­bau­för­de­rung schafft nicht nur neue Räu­me – sie schafft Orte, an denen Men­schen zusam­men­kom­men. Die Online-Abstim­mung läuft vom 1. bis 27. Sep­tem­ber 2026. Die Stadt Bam­berg freut sich. über zahl­rei­che Stim­men für den Bam­ber­ger Beitrag.

Zur Abstim­mung geht es hier.


Foto­wett­be­werb #Städ­te­bau­för­de­rung­Ver­bin­det

Der bun­des­wei­te Foto­wett­be­werb fin­det jähr­lich im Rah­men des Tags der Städ­te­bau­för­de­rung statt. Städ­te und Gemein­den zei­gen mit ihren Bil­dern, wie Städ­te­bau­för­de­rung vor Ort wirkt und Men­schen mit­ein­an­der ver­bin­det. Beim anschlie­ßen­den öffent­li­chen Online-Voting kön­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger für ihr Lieb­lings­mo­tiv abstim­men. 2026 läuft die Abstim­mung vom 1. bis 27. September.

„Attrak­ti­ve Gestal­tung gelingt“

Stadt Bam­berg pflanzt auf der Lag­ar­de bis Ende des Jah­res 51 Bäume

Die Stadt Bam­berg hat­te vie­le Akteu­re der Stadt­ge­sell­schaft ein­be­zo­gen, um Art und Maß der bau­li­chen Nut­zung auf der Lag­ar­de zu erör­tern. Der Kul­tur­hof zwi­schen Reit­hal­le und Post­hal­le soll sich als Herz­stück des Lag­ar­de-Cam­pus als leben­di­ger Quar­tiers­platz für zahl­rei­che kul­tu­rel­le und bür­ger­schaft­li­che Akti­vi­tä­ten eta­blie­ren. Auf dem „Platz der Men­schen­rech­te“ wur­den jetzt Bäu­me gepflanzt.

Die­ser Anblick fällt sofort ins Auge: Inmit­ten der Groß­bau­stel­le zwi­schen ein­ge­rüs­te­ten Häu­sern, gro­ßen Bau­fahr­zeu­gen und blan­ker Erde ste­hen sie: 19 kräf­tig grü­ne Wald- und Schwarz­kie­fern, bis zu neun Meter hoch, ein­ge­bet­tet in das Schach­brett­mus­ter auf dem „Platz der Men­schen­rech­te“ zwi­schen Post­hal­le und Reit­hal­le. Die Flä­che mit rund 7000 Qua­dra­ten ist ziem­lich genau so groß wie ein Fuß­ball­platz und soll künf­tig als viel­sei­ti­ger Ver­an­stal­tungs­ort genutzt wer­den. Bam­bergs Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke zeig­te sich beein­druckt: „Der Lag­ar­de-Cam­pus ist die dyna­mischs­te Bau­stel­le Bam­bergs. Die­ses neue und inno­va­ti­ve Stadt­quar­tier erhält mit dem ‚Platz der Men­schen­rech­te‘ einen zen­tra­len und attrak­ti­ven Anlauf­punkt, von dem ganz Bam­berg-Ost pro­fi­tie­ren wird.“

In einem breit ange­leg­ten Betei­li­gungs­pro­zess hat­te die Stadt Bam­berg vie­le Akteu­re der Stadt­ge­sell­schaft ein­be­zo­gen, um Art und Maß der bau­li­chen Nut­zung auf der Lag­ar­de zu erör­tern. Man war sich einig, dass der neue Stadt­teil mit über 2000 Men­schen neben Wohn­raum und Grün­flä­chen auch eine zen­tra­le Ver­an­stal­tungs­flä­che braucht. Die Stadt hat hier­für im Jahr 2018 einen Wett­be­werb aus­ge­lobt, den das renom­mier­te Land­schafts­ar­chi­tek­tur­bü­ro „hut­ter­rei­mann“ aus Ber­lin gewon­nen hat.

Der Kul­tur­hof zwi­schen Reit­hal­le und Post­hal­le soll sich als Herz­stück des Lag­ar­de-Cam­pus als leben­di­ger Quar­tiers­platz für zahl­rei­che kul­tu­rel­le und bür­ger­schaft­li­che Akti­vi­tä­ten eta­blie­ren. Cafés sind in den neu errich­te­ten und zu sanie­ren­den Gebäu­den ent­lang des Plat­zes geplant und sol­len mit ihren Frei­schank­flä­chen einen attrak­ti­ven Treff­punkt im Quar­tier bie­ten. Der „Platz der Men­schen­rech­te“ soll nicht nur Strahl­kraft auf die öst­li­chen Stadt­tei­le Bam­bergs haben, son­dern mit den geplan­ten Ver­an­stal­tun­gen eine kul­tu­rel­le Berei­che­rung für ganz Bam­berg sein.

Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Star­ke und Bau­re­fe­rent Tho­mas Bee­se mach­ten sich ein erneu­tes Bild vom aktu­el­len Stand des Plat­zes. Dort wur­den jetzt Bäu­me gepflanzt. Auf der Ost­sei­te des soge­nann­ten Kul­tur­ho­fes sind es 19 Kiefern.

Im Kul­tur­hof West fin­den elf Zir­bel­bäu­me, acht Amber­bäu­me, acht Säu­len-Gledit­schien, eine Sil­ber­lin­de und vier Herbst-Flam­men-Ahorn­bäu­me neue Stand­or­te. Ein Teil der Bäu­me ist bereits gepflanzt, der Rest folgt bis Ende des Jah­res. „Wir pflan­zen sogar mehr als im Wett­be­werb vor­ge­se­hen“, sag­te Ober­bür­ger­meis­ter Star­ke bei sei­ner Ortsbesichtigung.

In einer Zis­ter­ne wird das Dach­flä­chen­was­ser der ehe­ma­li­gen Reit­hal­le gesam­melt und künf­tig für die Bewäs­se­rung der Baum­pflan­zun­gen genutzt. Die­se Kli­ma­schutz­maß­nah­me gewähr­leis­tet nicht nur eine aut­ar­ke Was­ser­ver­sor­gung, auch kann das bestehen­de Kanal­sys­tem bei Stark­re­gen­er­eig­nis­sen ent­las­tet werden.

Auf der gesam­ten Platz­flä­che ist eine vor­aus­schau­en­de Infra­struk­tur zur Strom- und Was­ser­ver­sor­gung ein­ge­baut, um den Betrieb von Ver­an­stal­tun­gen und Märk­ten zu ermög­li­chen. Unter der Platz­flä­che befin­den sich Erd­wär­me­son­den für die Wär­me­ver­sor­gung des Lagarde-Campus.