vbw zu den baye­ri­schen Tou­ris­mus­zah­len 2025

Auf­wärts­trend im Tou­ris­mus setzt sich fort

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Tourismus
Symbolbild, Foto: Pixabay
Anläss­lich der vom Baye­ri­schen Lan­des­amt für Sta­tis­tik ver­öf­fent­lich­ten Tou­ris­mus­zah­len für 2025 sieht die vbw – Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. den Auf­wärts­trend in der Bran­che bestätigt.

Dem­nach erhöh­te sich die Zahl der Gäs­te­an­künf­te um knapp ein Pro­zent auf 41 Mil­lio­nen, die Zahl der Über­nach­tun­gen stieg eben­falls um 0,2 Pro­zent auf 103 Mil­lio­nen. „Bay­ern bleibt mit Abstand Tou­ris­mus­land Num­mer eins in Deutsch­land. Die Zah­len zei­gen, dass sich der baye­ri­sche Tou­ris­mus aus der Kri­se der Coro­na-Jah­re her­aus­ge­ar­bei­tet hat“, sag­te vbw Haupt­ge­schäfts­füh­rer Bert­ram Bros­sardt. „Er ist eine der zen­tra­len Säu­len der baye­ri­schen Wirt­schaft. Neben dem Bewir­tungs- und Beher­ber­gungs­ge­wer­be bie­ten vie­le wei­te­re Bran­chen tou­ris­ti­sche Dienst­leis­tun­gen an, etwa das Beför­de­rungs­ge­wer­be, der Ein­zel­han­del oder Frei­zeit- und Kul­tur­ein­rich­tun­gen. Bay­ern­weit, vor allem im länd­li­chen Raum, leis­tet die Bran­che dabei einen star­ken Bei­trag zu Wirt­schafts­kraft und Beschäftigung.“

Unter den Regie­rungs­be­zir­ken ver­zeich­net 2025 die Ober­pfalz die höchs­ten Zuwäch­se sowohl bei den Gäs­te­an­künf­ten (+2,7 Pro­zent) als auch bei den Über­nach­tun­gen (+1,1 Pro­zent). Das höchs­te abso­lu­te Gäs­te­auf­kom­men unter den sie­ben baye­ri­schen Regie­rungs­be­zir­ken hat­te 2025 erwar­tungs­ge­mäß Ober­bay­ern mit rund 19,6 Mil­lio­nen Gäs­te­an­künf­ten und etwa 46,4 Mil­lio­nen Übernachtungen.

Für alle Unter­neh­men der Tou­ris­mus­wirt­schaft gilt aus Sicht der vbw Sie sind auf gute Rah­men­be­din­gun­gen ange­wie­sen, um die Her­aus­for­de­run­gen bestehen zu kön­nen und lang­fris­tig erfolg­reich zu sein. „Die Sen­kung des Mehr­wert­steu­er­sat­zes auf Spei­sen schafft drin­gend benö­tig­te Plan­bar­keit und erhält not­wen­di­ge Liqui­di­tät“, so Bros­sardt. Die Betrie­be blei­ben aber gefor­dert, die mas­siv gestie­ge­nen Prei­se, die wirt­schaft­li­chen Unsi­cher­hei­ten sowie deren Aus­wir­kun­gen auf das Urlaubs­bud­get der Gäs­te zu bewäl­ti­gen. Gleich­zei­tig müs­sen die Unter­neh­men ihren Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess mit Blick auf Kli­ma­schutz und Kli­ma­wan­del gestal­ten. Dar­über hin­aus lei­det die Bran­che enorm unter büro­kra­ti­schen Las­ten und dem Arbeits­kräf­te- und Fach­kräf­te­man­gel. „Die gesetz­li­che Ver­an­ke­rung einer wöchent­li­chen Höchst­ar­beits­zeit von 48 Stun­den anstel­le einer täg­li­chen Betrach­tungs­wei­se wür­de einen wich­ti­gen Bei­trag zur wei­te­ren Gesun­dung der Tou­ris­mus­wirt­schaft leis­ten“, appel­lier­te Bros­sardt an die Regie­rungs­ko­ali­ti­on im Bund.

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