Mit großartiger Fanunterstützung haben die BMA365 Bamberg Baskets ihr letztes Auswärtsspiel des Jahres 2025 gewonnen. Am 11. Spieltag in der easyCredit Basketball Bundesliga durften die mitgereisten Schlachtenbummler aus Freak City einen verdienten 102:81 (38:32)-Auswärtserfolg ihrer Mannschaft bei Science City Jena bejubeln.
In der mit 3.125 Zuschauern ausverkauften Sparkassen-Arena zog die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel nach der Pause davon. Das dritte Viertel gewann man mit 34:19 und erzielte satte 64 Punkte in der zweiten Hälfte, die am Ende den 6. Saisonsieg bedeuteten und so einen Platz im oberen Tabellendrittel. (Fotos: Christoph Worsch)
Stärkster Akteur im Team von Science City war Joe Wieskamp. Der US-Amerikaner kam am Ende auf ein Double Double aus 24 Punkten und 12 Rebounds. Top Scorer der BMA365 Bamberg Baskets war Cobe Williams mit 24 Punkten, gefolgt von Austin Crowley mit 19 und Demarcus Demonia mit 18 Zählern.
Spielverlauf
Die Serie der gleichen Startformation setzte Head Coach Anton Gavel auch beim Gastspiel in Thüringen fort. Williams, Balint, Watson, Demonia und Onu fanden gut in die Partie. Doch auch die Gastgeber legten in ihrer ausverkauften und stimmungsvollen Arena gut los. So verliefen die ersten Minuten der Partie recht ausgeglichen. Per Dreier brachte Lorenz Bank sein Team erstmals in Front (7:8/3.), ehe die Führung im Anschluss wieder häufig wechselte (16:18/7.). In den letzten drei Minuten des ersten Abschnitts blieben die Gastgeber dann jedoch ohne Zähler. Nachdem zunächst Demarcus Demonia von der Freiwurflinie ausgeglichen hatte, sorgte Zach Ensminger mit zwei erfolgreichen Abschlüssen für die 22:18-Führung der Bamberger nach dem ersten Viertel.
Mit zwei in Folge von EJ Onu geblockten Würfen von Joe Wieskamp begann das zweite Viertel. Wenig später machte es der Jenaer Power Forward allerdings besser und versenkte den Ball zum 24:23 (12.) im Bamberger Korb. Cobe Williams konterte jedoch auf der Gegenseite per Dreier zum 27:23 und so blieben die Bamberger vorne. Insgesamt taten sich nun beide Mannschaften in der Offensive jedoch schwer. Viele gute Möglichkeiten wurden liegengelassen. Zudem hatten die Bamberger unter den Brettern Probleme, was sich in zehn Offensiv-Rebounds von Science City offenbarte und Head Coach Anton Gavel zu einer Auszeit veranlasste (15.). Wenig später, genauer gesagt nach dem Korbleger von Adrian Petković zum 31:25 (16.) zog nun Jenas Cheftrainer Björn Harmsen mit einer Auszeit nach. Die Begegnung blieb auch im Anschluss weiter eng, doch den letzten Punch des zweiten Viertels landeten die Bamberger. Lorenz Bank verkürzte zunächst auf 34:32, ehe Cobe Williams auf der Gegenseite wieder auf 36:32 erhöhte. Björn Harmsen nahm seine zweite Auszeit, um den letzten Angriff zu besprechen. Die Ausführung endete jedoch sieben Sekunden vor der Halbzeitsirene mit einem Ballverlust, da Naz Bohannon auf die Seitenauslinie trat. Auch Anton Gavel hatte noch eine Auszeit. Seine Ansage setzten die Spieler perfekt auf dem Parkett um und gingen so nach einem weiteren Korbleger von Cobe Williams mit einer 38:32-Pausenführung in die Kabine.
„Drei Viertel haben wir ordentlich gespielt“
Mit einem Dreier von Richard Balint starteten die BMA365 Bamberg Baskets in die zweite Halbzeit (41:32/21.). Wenig später schloss EJ Onu einen Bamberger Fast Break zur ersten zweistelligen Führung ab (43:32/22.). Bereits jetzt musste Björn Harmsen eine weitere Auszeit nehmen, doch so recht stoppen, konnte auch diese die Bamberger nicht. Mit einem And-one baute Cobe Williams die Führung weiter aus (50:35/24.). In der 25. Minute hielten die Bamberger Fans dann den Atem an, als Ibi Watson bei einem Drive zum Korb mit Eric Washington zusammenstieß. Infolge dieses harten Kontakts ging der Bamberger Kapitän zu Boden, konnte aber nach einiger Zeit dann doch wieder selbst vom Parkett gehen. Seine Mannschaft gab aber weiter ordentlich Gas und der Dreier von Cobe Williams vergrößerte den Vorsprung erstmals auf 20 Zähler (57:37/26.). Jena steckte dennoch nicht auf und nach Dreiern von Tavian Dunn-Martin und Chris Carter war man wieder auf 59:43 (28.) herangekommen. Offensiv übernahm auf Bamberger Seite nun Austin Crowley. Acht Zähler von ihm sowie ein Dreier von Adrian Petković und zwei Freiwürfe von Zach Ensminger sorgten für eine komfortable 72:51 Führung vor dem letzten Viertel.
Und auch im letzten Viertel blieben die Bamberger fokussiert und hielten nach den Dunks von Cobe Williams und Daniel Keppeler ihren Vorsprung (84:62/33.). Beim 87:62 (34. – Ibi Watson war hier wieder aufs Parkett zurückgekehrt) hatte man die höchste Führung des Abends, die die Jenaer mit dem Dunk von Joe Wieskamp aber nochmals etwas eindampfen konnten (89:71/36.). Anton Gavel reagierte hier sofort mit einer Auszeit, worauf seine Mannschaft den Vorsprung 2:26 Minuten vor dem Ende durch den Dreier von Ibi Watson wieder auf 20 Zähler vergrößerte (96:75/38.). Austin Crowley war es knapp 89 Sekunden vor dem Ende vorbehalten, seine starke Leistung an der Freiwurflinie mit dem 100. Bamberg Punkt sowie einem Fast Break Dunk zum 102:81-Endstand zu krönen.
„Glückwunsch an unsere Spieler zu diesem Sieg. In Jena zu spielen und zu gewinnen ist nie einfach. Ich weiß, dass es ohne Osobor nicht einfach ist. Drei Viertel haben wir ordentlich gespielt, haben durch defensive Stopps einfach Punkte generiert. In den letzten zehn Minuten haben wir, wie schon im letzten Spiel, nachgelassen. Insofern werden wir an unserer Konstanz über 40 Minuten arbeiten müssen”, so Bambergs Head Coach Anton Gavel nach dem Spiel.
Im Anschluss an die Weihnachtsfeiertage erwarten die BMA365 Bamberg Baskets am 27. Dezember um 18:30 Uhr den deutschen Vizemeister ratiopharm ulm in der BROSE ARENA. Drei Tage nach dem deutschen Vizemeister kommt dann der deutsche Pokalsieger nach Bamberg. Am 30. Dezember empfangen die Baskets um 18:30 Uhr den SYNTAINICS MBC.
